Lenovo ThinkPad T14, T14s & X13: AMD-Versionen haben doch keinen Thunderbolt-Port

Thunderbolt 3 war und ist einer der großen Vorteile von Laptops mit Intel-CPUs. Schließlich ermöglicht dieses Feature spezielle Zubehörteile wie externe GPUs. Und da es von Intel entwickelt wurde, war und ist der Standard nicht bei AMD Laptops verfügbar.

Aufgrund dieser Hintergrundgeschichte war die Ankündigung der neuen AMD ThinkPads von Lenovo ein wichtiger Meilenstein. In den Datenblättern von Lenovo ThinkPad T14, ThinkPad T14s und ThinkPad X13 war Thunderbolt 3 nämlich in den Datenblättern gelistet, das erste mal bei einem ThinkPad-Laptop mit AMD CPUs.

Bedauerlicherweise hat sich herausgestellt, dass die Datenblätter, die uns Lenovo im Februar aushändigte, ziemlich fehlerbehaftet waren, zum Beispiel was den angeblich fehlenden RJ45-Ethernet-Port beim ThinkPad T14 betraf.

Wie sich herausstellte, war der scheinbar vorhandene Thunderbolt-3-Port bei dem AMD-Renoir-Versionen von ThinkPad T14, ThinkPad X13 und ThinkPad T14s auch ein solcher Fehler. Wir haben nämlich ein aktualisiertes Datenblatt für T14 und T14s gefunden, das bei beiden nur USB 3.1 Gen 2 Typ C statt Thunderbolt 3 listet. Auf Nachfrage hat uns Lenovo bestätigt, dass die ersten Datenblätter auch in dieser Hinsicht fehlerhaft waren.

Lenovo hat der Presse einfach falsche Datenblätter gegeben. Eine enttäuschende und beschämende Situation, nicht nur für Lenovo, sondern auch für uns – schließlich haben wir unsere Leser auf Basis der Informationen, die wir hatten, falsch informiert.

OnePlus 8 und 8 Pro vollständig geleakt

In einer Woche sollten das neue OnePlus 8 und das OnePlus 8 Pro offiziell vorgestellt werden, doch WinFuture hat schon jetzt sämtliche Details zu den Geräten veröffentlicht, weshalb wir hier mal einen genaueren Blick darauf werfen wollen. Beide Geräte werden als erste des Unternehmens dank Snapdragon 865 als SoC auch 5G unterstützen und sollen sich äußerlich zudem sehr ähnlich sehen.

Unterschiede gibt es natürlich aber dennoch. So wird das OnePlus 8 Pro mit einem 6,78 Zoll großen Fluid-AMOLED-Display ausgestattet sein, das mit 3.168 x 1.440 Pixeln auflöst und eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz bietet. Das OnePlus 8 besitzt hingegen ein 6,55 Zoll großes Fluid-AMOLED-Display mit maximal 90 Hz und einer maximalen Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln. Das Seitenverhältnis soll bei beiden Geräten 20:9 betragen. Die Bildschirme sollen HDR10+ unterstützen. Der Bildschirm des Pro-Modells soll außerdem bis zu 1.300 Candela hell werden können. Natürlich soll auch die Kamera in beiden Geräten „besonders hochwertig“ ausfallen.

So kommt im Pro-Modell der neue Sony IMX689 als Sensor vor, der besonders viel Licht einfangen kann und mit einer Blendengröße von bis zu F/1,78 und OIS/EIS in Kombination die bisher besten Bilder bisheriger OnePlus-Geräte liefern soll. Außerdem mit dabei: All-Pixel-PDAF, Laser-Autofokus und zusätzlich ein kontrastbasierter Autofokus. Ein weiterer Sony-IMX586-Sensor mit 48 MP nimmt Ultraweitwinkel-Fotos mit 120-Grad-Sichtfeld auf, des Weiteren eine Telezoom-Kamera mit einer F/2.4-Blende und 16 MP Auflösung. So kommt das Gerät auf eine dreifache optische Vergrößerung, wobei das Gerät zudem digital auch noch einmal einen 30-fachen Zoom bieten kann. Videos werden hierbei mit maximal 4K bei 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen. 

Alles in allem verbaut OnePlus in seinen neuen beiden Flaggschiffen wie gewohnt wieder nur Premium-Hardware, was sich natürlich auch preislich widerspiegeln wird.

Xiaomi Youpin: Haylou-Solar-Smartwatch mit einem Monat Akkulaufzeit startet im Mai 2020

Über Xiaomis Crowdfunding-Plattform wurde nun ein neues Wearable erfolgreich finanziert: die Haylou Solar. Es wird sich dabei um eine Smartwatch handeln, welche auf stolze 30 Tage Laufzeit kommen solle. Das Design mit rundem Zifferblatt und einem Metallgehäuse soll vor allem Jugendliche ansprechen.

Der LC-Bildschirm der Haylou Solar löst mit 240 x 240 Pixeln auf und kommt auf 1,28 Zoll Diagonale. Zwölf unterschiedliche Workouts kann die Smartwatch tracken: Walking, Yoga, Radfahren, Outdoor-Joggen, Klettern, Fußball, Basketball, freies Training, Rudern, Laufband und Ellipsentraining.

Des Weiteren sind ein Schrittzähler, ein Pulsmesser und Optionen um den Schlaf und Kalorien zu tracken an Bord. Es lassen sich auch die Musikwiedergabe über die Haylou Solar steuern oder etwa Wetterinformationen abrufen. Bei verbundenem Smartphone zeigt die Smartwatch auch Benachrichtigungen an und weist auf Anrufe hin. Für den Akku gibt man übrigens 340 mAh an. Die erwähnte Laufzeit von 30 Tagen soll sich jedoch um die Hälfte verringern, wenn der Pulsmesser genutzt wird.

Trotz des „Solar“ im Namen, lädt dieses Wearable über Kontakte an der Rückseite auf. Nach Schutzklasse IP68 ist die Hayou Solar resistent gegen Staub und Wasser. Verbindungen zu mobilen Endgeräten mit wahlweise mindestens Android 4.4 oder aber iOS 8.0 stellt man via Bluetooth 5.0 her. Der Hersteller bietet auch eine Begleit-App namens Haylou Fit an. Die Smartwatch wiegt etwa 54 Gramm.

Das eigentlich interessante an diesem Wearable ist der Preis, denn er liegt bei umgerechnet gerade einmal 19,50 Euro. Vermutlich wird sich da der ein oder andere für einen Import interessieren. In China wird die Haylou Solar (LS05) ab dem 18. Mai 2020 ausgeliefert.

Huawei MateBook D 14 im Test: Eleganter Begleiter fürs mobile Arbeiten

Im Februar 2020 wurde das neue Huawei MateBook D 14 vorgestellt. Mittlerweile hat uns der chinesische Hersteller ein Testmuster zukommen lassen. Ich habe das Notebook ein wenig für meinen Arbeitsalltag beansprucht und konnte somit einige Eindrücke sammeln.

Das Huawei MateBook D 14 ist ein Notebook, das im Bezug auf das Innenleben wenig aus dem Rahmen fällt. So setzt Huawei auf den Prozessor AMD Ryzen 5 3500U und die integrierte GPU AMD Radeon Vega 8. Damit spielt man, was die Leistung betrifft, im Mittelklasse-Bereich, den Intel etwa mit seinen Core i5 ebenfalls beackert. Für Gamer ist dieser Laptop also definitiv nichts, so wird er aber auch nicht vermarktet. Die restlichen, technischen Daten könnt ihr der folgenden List entnehmen.

Technische Daten des Huawei MateBook D 14

Display: 14 Zoll,IPS- LCD, 1.920 x 1.080 Pixel

Betriebssystem: Windows 10 Home

Prozessor: AMD Ryzen 5 3500U

GPU: AMD Radeon Vega 8 Graphics

RAM 8 GByte DDR4

Speicherplatz: 512 GByte (SSD)

Akku: 56 Wh (aufladbar via USB Typ-C mit 65 Watt)

Abmessungen / Gewicht: 22,5 x 214,8 x 15,9 mm / 1.380 g

Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, HDMI 2.0b, zweimal USB Typ-C (3.2 Gen1), USB Typ-A (2.0), 3,5-mm-Audio, Bluetooth 4.1

Besonderheiten: Fingerabdruckscanner im Power-Button, Gehäuse aus Aluminium, Webcam mit 1 Megapixel, zwei Mikrofone und vier Lautsprecher

Lieferumfang: Notebook, Netzteil mit passendem Kabel, Kurzanleitung, Garantiekarte

Preis: 699 Euro

Das Huawei MateBook D 14 trägt eine Preisempfehlung von 699 Euro. Ok, Spieler schauen zur Seite, wie ich bereits erklärte. An wen wendet sich Huawei dann mit diesem Gerät? Nun, das schlanke, wertige Design sowie die ordentliche Leistung sollen Office- und Multimedia-Anwender überzeugen. Schauen wir uns also doch mal die Optik und Haptik genauer an.

Ausstattung und Verarbeitung

Huawei hat was auf dem Kasten, was das Design betrifft – da hatte Caschy ja auch viel Lob für das jüngst veröffentlichte P40 Pro übrig. Und auch das MateBook D 14 spielt da auf einem sehr hohen Niveau. Das Gehäuse aus Aluminium wirkt wie aus einem Guss – keine scharfen Kanten, keine unnötigen Spalte, sauber verarbeitete Anschlüsse. Sieht klasse aus und fühlt sich haptisch hochwertig an, kann man nicht anders sagen.

Auch die Tastatur gefällt mir insgesamt gut: An vielen Notebooks bekomme ich beim Tippen Probleme, weil mir die Keys zu eng beieinander liegen. Huawei setzt auf recht große Tasten, da habe ich selten daneben gegriffen. Allerdings ist der Anschlagsweg mir etwas zu kurz und die Oberfläche der Tasten fühlt sich für mich etwas zu weich an – Geschmackssache, ob man das mag. Das Touchpad ist ebenfalls funktional, auch wenn ich zum Arbeiten am Notebook immer eine Maus vorziehe.

Rechts sitzen am Gehäuse einer der beiden Ports für USB Typ-A sowie der Kopfhöreranschluss. Links findet ihr einen weiteren Anschluss für USB Typ-A plus den Port für USB Typ-C, der sowohl zum Laden als auch zum Übertragen von Daten verwendbar ist. Ebenfalls zu finden ist hier die HDMI-Schnittstelle. Eigentlich stört mich nur eines: der weiße Huawei-Schriftzug unter dem Screen, welchen ich mir etwas dezenter wünschen würde. Zudem werden einige Anwender am MateBook D 14 einen Slot für Speicherkarten schmerzlich vermissen.

Die Leistung im Alltag

Ich betone nochmals: Das Huawei MateBook D 14 eignet sich kaum zum Spielen: Das scheitert vor allem an der Grafikleistung aber auch an der Kühlung. In performanten Gaming-Notebooks ist viel mehr Raum vorhanden, um effizient zu kühlen. Das schlanke Notebook von Huawei setzt da andere Schwerpunkte mit den schmalen Belüftungsschlitzen an der Unterseite und dem fast geräuschlosen Betrieb.

Manch einer will vielleicht aber trotzdem einen Vergleichswert haben. Da kommen dann GFXBench und das allseits beliebte Cinebench ins Spiel. Unten findet ihr meine Testergebnisse:

Um es zu überschlagen: Die Ergebnisse zeigen, dass die GPU-Leistung der integrierten AMD Radeon Vega 8 Graphics in GFXBench in etwa auf einem Level mit einer GeForce GTX 460 aus dem Jahr 2010 spielt. Klingt erst einmal nicht so berühmt, bedenkt man aber, dass das vor zehn Jahren eine Desktop-Mittelklasse-Grafikkarte gewesen ist und wir hier über den integrierten Grafikchip einer APU sprechen, dann ist das schon in Ordnung.

Cinebench ist eher CPU-lastig und sagt uns, dass das Huawei MateBook D 14 da mit seinem AMD Ryzen 5 3500U beispielsweise einen Intel Core i5-3550 überflügelt – dabei handelt es sich allerdings um eine früher Desktop-CPU aus dem Jahr 2012. Generell ist die Leistung aber außerhalb des Gamings wirklich ausreichend.

Und im Alltag? Das MateBook D 14 lässt sich für Office- und Multimedia-Aufgaben nutzen und ist dabei unauffällig – was ich als Kompliment meine. Auch das gleichzeitige Arbeiten mit Office, Thunderbird Chrome, Todoist, Telegram, dem Adobe Acrobat Reader sowie Affinity Photo läuft einwandfrei – das ist für mich nämlich die typische Kombination geöffneter Anwendungen, wenn ich beim Arbeiten sitze. Kein Problem für Huaweis MateBook D14.

Ein Kompliment möchte ich dabei auch dem Display machen: Das IPS-LCD zeigt unter normalen Bedingungen und auch bei der Videowiedergabe keine Probleme mit Bleeding und bietet satte Farben und Kontraste. Gut, die Auflösung hätte ich mir höher gewünscht, aber man kann eben nicht alles haben. Genießt meine Meinung zum Bildschirm aber natürlich mit etwas Vorsicht, denn da kann es immer eine gewisse Serienstreuung geben.

Durch die Corona-Krise kann man sich nicht so unkompliziert wie sonst an die frische Luft zum Arbeiten setzen. Trotzdem stapfte ich im Testzeitraum einmal zur Kieler Förde, setzte mich vor den Landtag und schrieb ein wenig vor mich hin – immerhin ein Arbeitsvorgang. Auch bei Sonneneinstrahlung ist das Display sehr gut lesbar. Da passt alles.

Besonderheiten

Im Power-Button des MateBook D 14 sitzt ein Fingerabdruckscanner – damit kann man dann Windows 10 entsperren, statt sich seines Passworts oder PINs zu bedienen. Funktioniert super, die Erkennung ist schnell und genau. Interessant ist auch die Frontkamera untergebracht – wer sich das Notebook auf den ersten Blick betrachtet, sucht jene nämlich an den üblichen Positionen am Bildschirmrand vergeblich. Stattdessen ruht die Webcam in einer Taste des Keyboards.

Drückt ihr den Button, dann ploppt die Kamera nach oben. Nun hat das aber Vor- und Nachteile. Wer sich um seine Privatsphäre sorgt, wird die einklappbare Cam sicherlich begrüßen. Allerdings sorgt die Platzierung in der Tastatur dafür, dass ihr bei Videochats nicht gerade aus dem vorteilhaftesten Winkel abgelichtet werdet – schräg von unten. Deswegen kann man sich streiten, ob dieses Design wirklich so ausgereift ist.

Huawei verbaut im MateBook D 14 auch Lüfter, jene sind aber so gut wie nie wirklich hörbar. Selbst wer mal ein Gelegenheitsspiel zockt, wird sie kaum wahrnehmen. Trotzdem bleibt das System offenbar kühl genug, denn plötzliche Leistungseinbrüche durch aggressives Heruntertakten waren nicht zu verzeichnen. Ach ja, erwähnt sei auch, dass die Lautsprecher des MateBook D14, wie bei den meisten Notebooks dieser Art, eher zweckmäßig ausfallen – ein Headset sollte man also in der Regel griffbereit halten.

Akkulaufzeiten? Mit dem MateBook D 14 kann man gut über fast den ganzen Arbeitstag kommen, wenn man im Web hantiert, Office-Programme nutzt und ab und zu mal etwas Bildbearbeitung betreibt. Sechs Stunden hielt der mobile Kamerad bei mir stets in etwa durch. Natürlich weichen die Laufzeiten aber stark ab, je nachdem was ihr am Laptop so treibt und wie ihr z. B. auch die Helligkeit konfiguriert.

Bloatware? Nein, Huawei hat einzig und allein seinen PC-Manager vorinstalliert, der Treiber aktualisieren kann und auf mögliche Probleme hinweist. Letzteres ist eher sinnfrei, beispielsweise mahnte mich der Manager, ich solle doch automatische Treiber-Updates aktivieren und nannte das als Problem. Sonst halte ich derlei Software für die meisten Anwender für Unfug, kann aber manchem Laien vielleicht helfen sein System auf dem neuesten Stand zu halten.

Mein Fazit

Das Huawei MateBook D 14 ist ein haptisch wie optisch extrem hochwertiges Notebook, das mir in diesem Bezug sehr gut gefallen hat. Weniger begeistert bin ich von der Unterbringung der Webcam: Wer auf den Datenschutz achtet, freut sich zwar, doch da die ausklappbare Kamera auf der Tastatur sitzt und somit von schräg unten auf den Nutzer gerichtet ist, muss man hier selbst den letzten Rest Eitelkeit über Bord werfen, will man sich an einen Videochat wagen.

Für Spieler ist das MateBook D 14 nichts, so wird es aber auch nicht beworben. Was ich mir trotzdem gewünscht hätte, wäre eine höhere Auflösung als 1080p . Der Screen punktet jedoch mit stabilen Bickwinkeln, sattem Schwarz, guten Kontrasten und zeigt auch keine auffälligen Probleme mit Bleeding. Praktisch finde ich übrigens auch, dass sich das MateBook D 14 via USB Typ-C aufladen lässt.

Insgesamt handelt es sich beim Huawei MateBook D 14 meiner Ansicht nach um ein sehr elegantes und hochwertig verarbeitetes Notebook für Office- und Multimedia-Anwender, dessen Benutzung Spaß gemacht hat – von mir bekommt es eine Empfehlung.

5.3 GHz bei 45W — Intel veröffentlicht endlich das Comet-Lake-H-Lineup der 10. Generation und setzt auf Single-Core-Performance, um es mit AMDs Ryzen 4000 aufzunehmen

Einführung

Einen ersten Blick auf die Comet-Lake-H-Prozessoren der 10. Generation gab es bereits während der CES 2020, pikanterweise nur wenige Stunden vor AMDs Ankündigung des Ryzen 4000. Da sich die Gerüchte um anhaltende Probleme mit dem 14-nm-Fertigungsprozess nicht bewahrheiteten, kamen bereits früh Gerüchte auf, dass Intel die Prozessoren der Comet-Lake-H-Serie angesichts AMDs neuer Ryzen-4000-Familie eher als ursprünglich geplant veröffentlichen würde. Seit heute ist es tatsächlich soweit und Comet Lake-H ist verfügbar. Schauen wir uns also mal näher an was genau von Intels 10. Generation an H-Prozessoren zu erwarten ist.

Mehr als 5 GHz bei 45 W

Das wichtigste und auch am stärksten beworbene Feature der H-Prozessoren der 10. Generation ist deren sehr hohe Single-Core-Boost-Frequenz. Intel zufolge soll diese vor allem in Spielen und stark Single-Core-lastigen Anwendungen Vorteile bringen, was dem Comet Lake-H gegenüber dem Ryzen 4000-H einen Vorsprung verschaffen würde. Vier der sechs vorgestellten Prozessoren verfügen dank optimiertem Thermal Velocity Boost (TVB) über einen Turbo Boost von 5 GHz oder mehr: Core i9-10980HK, Core i7-10875H, Core i7-10850H und Core i7-10750H.

Weitere Details zu TVB gibt es weiter unten.

In seinen Werbematerialien vergleicht Intel die 10. Generation mit einem 3 Jahre alten Laptop und geht davon aus, dass dies die primäre Zielgruppe sein wird, die sich dieses Jahr nach einem Performance-Upgrade umschauen wird. Konkret heißt dies, dass der Core i9-10980HK gegen den Core i7-7820HK antritt und der Core i7-10750H gegen den Core i7-7700HQ. Wenngleich wir einen ordentlichen Vorsprung bei den durchschnittlichen FPS sehen darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Core i9-1080HK und Core-i7-10750H-Testgeräte jeweils mit einer NVIDIA GeForce RTX 2080 Super und RTX 2070 Super ausgestattet waren, wohingegen die auf dem Core i7-7820HK und dem Core i7-7700HQ basierenden Vergleichsgeräte auf Nvidias ältere GTX 1080 und GTX 1070 setzen.

Damit stellen diese Vergleichssysteme recht typische Modelle dar, von denen die meisten Benutzer vermutlich kommen werden. Obwohl dies mitnichten ein fairer Vergleich ist und den reinen Zuwachs an CPU-Performance nicht realitätsgetreu abbildet, zeigt es dennoch mit wie viel Gaming-Performancezuwachs man durchschnittlich in etwa rechnen kann.

Thermal Velocity Boost

Das Konzept des Thermal Velocity Boost (TVB) hat mit Coffee-Lake-H-Prozessoren der 8. Generation Einzug gehalten und ist mittlerweile in Intels Werbematerialen zu einer Art Standard-Boost-Takt mutiert. Einfach ausgedrückt stellt TVB ein opportunistisches und gelegentliches Übertakten dar, welches die Taktfrequenz bei CPU-Temperaturen von 65 °C oder darunter um weitere 200 MHz erhöhen kann, natürlich nur falls das Turbo-Power-Budget noch ausreichend Spielraum aufweist. Im Zusammenspiel mit Turbo Boost Max in der 3. Generation werden die potenziell schnellsten Kerne ermittelt und die Last entsprechend umverteilt. TVB wird abgesehen vom Core i5-10400H und Core i5-10300H von allen Comet-Lake-H-CPUs der 10. Generation unterstützt.

Intels Pressematerial verrät leider nicht allzu viele Details über TVB, wir konnten aber kurz nach der Vorstellung einige weitere Details in Erfahrung bringen.

Im 8-Kern-Prozessor Core i9-10980HK erhöht TVB die Taktfrequenz von zwei Kernen, die von Turbo Boost 3.0 als die schnellsten identifiziert worden sind, solange um 200 MHz wie die Temperatur bei unter 65 °C liegt. Im Bereich zwischen 65 °C und 85 °C beträgt der zusätzliche Boost noch 100 MHz. Im Falle des 6-Kern-Prozessors Core i7-10850H beträgt der maximal mögliche TVB-Boost 100 MHz und das auch nur bei Temperaturen von unter 65 °C. Soweit wir verstanden haben gibt es bei diesem Modell anders als beim Core i9-10980HK über 65 °C keinen verringerten Boost mehr. Für die restlichen Kerne, die nicht die zwei schnellsten sind, kommt Turbo Boost 2.0 zum Einsatz. Unserem Verständnis nach benötigen weder TVB noch Turbo Boost 3.0 dedizierte Treiber oder Softwareunterstützung.

Bisher hat Intel noch keine konkreten Zahlen veröffentlicht, Wenn unsere Vermutungen aber stimmen, sehen die Taktfrequenzen des Core i9-10980HK wie folgt aus: 5,3 GHz mit TVB, 5,1 GHz ohne TVB aber mit Turbo Boost 3.0, 4,9 GHz mit Turbo Boost 2.0 und 4.4 GHz auf allen Kernen. Für den Core i7-10850H müssten entsprechend 5,1 GHz mit TVB, 5 GHz ohne TVB aber mit Turbo Boost 3.0, 4,8 oder 4,9 GHz mit Turbo Boost 2.0 und 4,4 GHz (?) auf allen Kernen gelten.

Plattform-Features

Gegenüber dem letztjährigen Coffee-Lake-H-Refresh der 9. Generation hat sich der PCH (Platform Controller Hub) nur unwesentlich verändert. Comet Lake-H wird einen Chipsatz aus Intels 400er-Serie voraussetzen und ein Maximum von 40 Gen3-PCIe-Lanes zur Verfügung stellen, von denen 16 direkt von der CPU kommen. Die restlichen hängen davon ab, welcher Chipsatz genau zum Einsatz kommt.

Intel zufolge wird es insgesamt drei in 14 nm gefertigte Chipsätze geben: Den HM470 mit 16 PCIe-Lanes für Mainstream-Laptops, den QM480 mit ebenfalls 16 PCIe-Lanes für Business-Laptops und Workstations und den WM490 mit 24 PCIe-Lanes für High-End-Laptops.

Passend zu Intels diesjährigem Fokus auf die hohen Single-Core-Taktfrequenzen wurde auch das benutzerfreundliche Speed-Optimizer-Übertaktertool, welches Teil von Intel XTU ist, überarbeitet. Intel zufolge soll Speed Optimizer das Übertakten deutlich einfacher und benutzerfreundlicher gestalten. Außerdem steht OEMs auch ein Adaptix Dynamic Tuning genanntes Feature zur Verfügung, mittels dem Hersteller ihre Laptops für maximale dauerhafte Turbo-Boost-Last optimieren können. Wie genau Speed Optimizer und Adaptix jedoch zusammenarbeiten wurde nicht bekanntgegeben.

In puncto RAM werden offiziell bis zu 128 GB DDR4-2933 unterstützt, wobei DDR4-3200 laut Intel technisch ebenfalls möglich ist. Die Entscheidung obliegt aber dem Hersteller und gilt nur für den vollständig offenen Core i9-10980HK. Offiziell hat Intel die Kompatibilität mit DDR4-3200 nicht getestet.

Modelle und Verfügbarkeit

An der Speerspitze der Comet-Lake-H-Prozessorfamilie steht der Core i9-10980HK, ein vollständig entsperrter Achtkern-Prozessor mit 16 Threads und 45 W TDP. Das zweite Modell mit 8 Kernen und 16 Threads ist der Core i7-10875H, der jedoch nicht entsperrt ist. Darunter liegen der partiell offene Core i7-10850H sowie der Core i7-10750H, beide mit jeweils 6 Kernen und 12 Threads. Als Schlusslicht dienen die zwei 4C/8T-Prozessoren Core i5-10400H und Core i5-10300H. Die integrierte UHD-Graphics-GPU wird dieselbe sein, die schon in CPUs der 9. Generation zum Einsatz kam.

Intel erwartet mehr als 30 dünne und leichte Notebooks und mehr als 100 auf dem Comet Lake-H basierende Designs. Die großen Hersteller und üblichen Verdächtigen haben die ersten Modelle bereits verfügbar gemacht. Wie gut oder schlecht sie den Frontalangriff von AMDs Renoir Ryzen 4000 abwehren werden können werden wir in künftigen Tests herausfinden. Wir freuen uns jedenfalls schon darauf.

Huawei P30 lite vs. P40 lite: Wie groß ist der Unterschied wirklich?

Die großen Handy-Hersteller wie Huawei bringen zu ihren Flaggschiffen in der Regel abgespeckte und preisgünstige Varianten heraus. Doch wie stark ist die neue Handy-Generation im Vergleich zu den Vorgängern? Hier gibt es spannende Duelle, etwa das Huawei P30 lite vs. P40 lite. Ein Vergleich in der hart umkämpften Mittelklasse.

Neue Handys kommen auch bei Huawei in der Regel nicht allein, sondern in größeren Modellfamilien, die einen breiteren Kundenkreis abdecken sollen. Das gilt auch für das P40, wobei 2020 bemerkenswert war, dass das Huawei P40 lite einen Frühstart hingelegt hat und ein paar Tage vor den größeren Geschwistern offiziell gezeigt wurde.

Die Huawei-Handys mit dem Zusatz “lite” sind aus verschiedenen Gründen interessant: Sie sind günstiger als die Flaggschiffe, trotzdem qualitativ hochwertig und meist übernehmen sie auch ein paar Stärken der teureren Modelle.

Doch man darf sich nichts vormachen, “lite” bedeutet auch abgespeckt, was in der Regel Nachteile in allen Bereichen mit sich bringen kann: Ob Bildschirm, SoC (System on a Chip mitsamt Prozessor und anderen Modulen), Kamera und Akku plus einzelner Zusatz-Features.

Dennoch bieten die kleinen Geschwister der großen Flaggschiff für viele Smartphone-Suchende genug Leistung. Und so sind Mittelklasse- und lite-Modelle oft die beliebtesten Handys mit Blick auf die Verkaufszahlen.

Duell bei der Software: Google Mobile Services vs. Huawei Mobile Services

Das Huawei P30 lite stammt aus dem Jahr 2019. Anfang des vergangenen Jahres war auch die Handy-Welt noch in Ordnung, denn der Handelsstreit zwischen China und den USA war noch nicht akut. Das P30 lite (UVP derzeit 280 Euro) kommt deshalb nicht nur mit Android und der Benutzeroberfläche EMUI 9.1, sondern auch mit allen Google-Diensten.

Beim Huawei P40 lite (UVP derzeit 299 Euro) sieht das anders aus. Es kommt zwar ebenfalls mit Android (EMUI 10.0.1 auf Basis von Android 10), bringt aber mit der Huawei AppGallery einen recht jungen Ersatz für den Google Play Store mit.

Dass der Aufbau eines eigenen App-Ökosystems nicht von heute auf morgen vonstatten geht, ist Huawei auch bewusst. Also hat der Hersteller auch kurzfristig in die Trickkiste gegriffen und das P30 lite als Huawei P30 lite New Edition (UVP derzeit 330 Euro) Anfang 2020 neu auf den Markt gebracht.

Dahinter steckt in kleines Hardware-Update für die Front-Kamera, die jetzt mit 32 MP auflöst. Außerdem hat das New Edition statt 4 nun 6 GB Arbeitsspeicher und auch der interne Speicher hat sich verdoppelt. Statt 128 GB im P30 lite sind es 256 GB im P30 lite New Edition. Entscheidend ist aber, dass das P30 lite New Edition auch sämtliche Google-Dienste mitbringt.

P30 lite vs. P40 lite: Die äußerlichen Unterschiede

Huawei P30 lite und P30 lite New Edition sind von außen nicht zu unterscheiden, das P40 lite erkennt ihr schon an der Front durch eine Punch-Hole-Aussparung in der linken oberen Ecke. Die Vorgänger nutzen beide noch die Notch – eine zentrale Einkerbung mittig am oberen Display-Rand.

Apropos Display: Das P40 lite streckt das Display auf 6,4 Zoll (P30 lite 6,15 Zoll), die Auflösung des LCDs bleibt aber gleich (2.310 x 1.080 Pixel). Das P40 lite bringt damit eine geringere Pixeldichte mit (398 ppi) als der Vorgänger (415 ppi).

Ansonsten geben sich die Bildschirme von der Qualität her nicht viel. Das P40 lite ist größer und schwerer als das P30 lite. Es bringt 189 Gramm auf die Waage, das P30 lite ist 30 Gramm leichter.

An der Rückseite erkennt ihr die Unterschiede der Modelle ebenfalls sehr deutlich. Ordnet Huawei beim P30 lite die Kameras noch vertikal an, prangt beim P40 lite ein Kamera-Quadrat in der oberen linken Ecke.

Huawei P30 lite und P30 lite New Edition packen den Fingerabdrucksensor auf die Rückseite, das P40 lite nutzt dafür den Ein-Ausschalter an der Seite. Unter dem Strich ist die Verarbeitung solide, der verbaute Kunststoff ist typisch für die Einsparungen in der Mittelklasse, ebenso die fehlende Schutzzertifizierung gegen Staub und Wasser.

Die Kameras des P30 lite und P40 lite im Vergleich

Das P40 lite kommt mit einer Quad-Kamera, im P30 lite steckt ein Triple-Sensor. Doch allzu groß ist der Unterschied nicht, beide Modelle kombinieren einen 48 MP Weitwinkel mit 8 MP Ultraweitwinkel (120 Grad) und einer 2 MP Hilfs-Cam für den Bokeh-Effekt.

Im P40 lite gibt es zudem eine 2 MP-Linse für Makroaufnahmen. Damit könnt ihr tolle Detail-Aufnahmen schießen. Auch der Nachtmodus ist mit an Bord und Huawei ist für sehr gute Qualität bei der Dunkelfotografie bekannt.

In der Handy-Oberklasse schießt ihr aber deutlich eindrucksvollere Bilder. Die KI-Szenenerkennung gibt es übrigens bei allen Lite-Handys. Videos werden in Full HD mit 30 fps aufgezeichnet, 4K bietet keines der Modelle. Bei der Selfie-Cam hat das P30 New Edition die MP-Nase vorn (32 MP Auflösung), im P40 lite und sind es nur 16 MP, das P30 lite kommt auf 24 MP.

Die Leistung im Vergleich: Prozessor und Speicher der lite-Modelle

Nachfolgemodelle haben immer Vorteile beim verwendeten SoC, denn die Prozessor-Technologie entwickelt sich rasant. Wird im P30 lite noch ein Kirin 710 verwendet, ist es im P40 lite ein Kirin 810. Dazwischen liegen auf den ersten Blick keine Welten, beides sind Octa-Core-Systeme mit nahezu identischen Taktraten, doch gerade hier kommt es auf die Feinheiten an. Der Kirin 810 ist allerdings effizienter gefertigt und bringt eine schnellere Grafik mit, hier sollte ein Leistungsschub bei Spielen spürbar sein.

6 GB Arbeitsspeicher nutzen P40 lite und P30 lite New Edition, das ursprüngliche P30 lite kommt nur mit 4 GB. Etwas kurios: Das P30 lite in der New Edition bietet mit 256 GB den größten internen Speicher. Auch das neuere P40 lite kommt nur auf 128 GB, ebenso das P30 lite. Erweitern lassen sich alle Modelle per Speicherkarte, die in einem Hybrid-Slot Platz findet. Das bedeutet auch, dass Dual-SIM grundsätzlich möglich ist.

Allerdings braucht ihr zum Erweitern der Speicherkapazität beim P40 lite eine NM Card von Huawei. Bei den lite-Modellen des P30 könnt ihr auch microSD-Karten benutzen.

Details bei der Ausstattung

Auffällig ist der wesentlich größere Akku im P40 lite, der mit 4.200 Milliamperestunden (mAh) aufwartet. Demgegenüber sehen die 3.340 mAh im P30 lite und P30 lite New Edition ziemlich mager aus. Passend dazu gibt es ein 40 Watt Schnellladegerät beim P40 lite dazu.

Induktiv laden die Mittelklasse-Handys alle nicht. Auch eine 5G-Option gibt es nicht, dafür aber natürlich LTE-Unterstützung. Wi-Fi 5 (802.11ac) ist an Bord, dazu Bluetooth in verschiedenen Standards. Im P40 lite ist es Bluetooth 5.0, im P30 lite noch die Version 4.2. Ein USB Type-C-Anschluss ist verbaut, ebenso ein 3,5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer.

Vorteile beim P40 lite und nur wenig Aufpreis – Google-Dienste entscheidend

Eindeutig geht das Duell nicht aus: Wer ein kompaktes und günstiges Handy sucht, sollte zum P30 lite New Edtion greifen. Es bietet auch mehr Speicher als das P30 Lite und eine bessere Kamera.

Das P40 lite ist insgesamt der bessere Griff, weil es einen schnelleren SoC hat, einen größeren Akku und auch eine verbesserte Quad-Kamera mitbringt. Das Display ist größer und die Frontkamera verbirgt sich im Punch-Hole. Dabei ist es nicht wesentlich teurer.

Allerdings: Die Google-Dienste fehlen dem P40 lite, sodass ihr nicht alle Apps wie gewohnt auf dem Smartphone habt und die alten Bekannten länger suchen müsst. Wer das nicht möchte, fährt mit dem P30 lite New Edition besser.

Microsoft bringt neue Funktionen in Windows Admin Center Preview

Microsoft hat nach langer Durststrecke jetzt eine neue Vorschau für das Windows Admin Center herausgegeben. Die neue Preview 1910.2 ist da und bringt, wie die Versionsnummer vermuten lässt, nur geringe Ände­rungen im Vergleich zur im November erschienenen Version 1910. Microsoft stellt ab sofort eine neue Test-Version für die browserbasierte Remote-Server-Verwaltung zur Verfügung, die Preview steht ab sofort zum Download parat. Das Windows Admin Center gibt es nun als Version 1910.2. Das Update hat einige Verbesserungen erhalten, zudem gibt es in dem Dateien-Tool die neue Funktion, Dateien oder ganze Ordner zur kopieren, auszuschneiden und einzufügen.

Wie die neue Funktion wurden auch noch weitere Ver­bes­serungen des Admin Centers von Nutzern vorgeschlagen und jetzt vom Windows-Team implementiert. In einem Blogeintrag erläutert Brandon LeBlanc in seiner Funktion als Senior Programm-Manager für das Insider Programm die Änderungen. Zudem verweist er auf noch bestehende Probleme.

Andere wichtige Ergänzungen

Schnelle Cluster-Aktualisierung – Auf dem Cluster-Dashboard erscheinen Aktualisierungen für verbundene Teilnehmer unter dem Abschnitt “Alerts”.

Datei-Upload: Wenn der Upload einer großen Datei fehlschlägt, können Sie den Datei-Upload nun erneut versuchen.

Filter für virtuelle Maschinen: Bei der Anzeige einer Liste von VMs mit mehreren angewandten Filtern verschwinden die VMs nach einiger Zeit nicht mehr.

Azure-Update-Verwaltungsanmeldung: Benutzer erhalten keinen Anmeldefehler mehr, wenn sie versuchen, die Azure-Update-Verwaltung nach der Einrichtung der Azure-Überwachung einzurichten.

Erstellung von Active Directory-Konten: Es wurde ein Fehler in Active Directory Domain Services behoben, bei dem Konten mit Passwörtern erstellt werden konnten, die nicht den Komplexitätsanforderungen entsprachen.

Zusätzlich zu den oben genannten neuen Funktionen und Korrekturen arbeitet Microsoft weiterhin an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Dazu gehört unter anderem eine Verbesserung der Tastaturnavigation.

Bekannte Probleme

Derzeit gibt es noch einige bekannte Probleme mit der Vorschau, die Auswirkungen halten sich aber in Grenzen. Microsoft schreibt dazu folgendes:

Die Diagramme für die Leistung von Werkzeugen für virtuelle Maschinen sind falsch formatiert. Dies wird im nächsten Release Candidate Build behoben.

Azure Monitor Onboarding: Wenn Sie einen Server oder einen Cluster mit “Verwalten als”-Zugangsdaten verwalten, kann das Onboarding fehlschlagen.

Netzwerk: Wenn Sie einen Azure Network Adapter konfiguriert haben, wird der Wert unter Microsoft Azure Virtual Network Gateway Address als Hyperlink formatiert, der führt aber zu einer ungültigen Adresse.

Chrome-Benutzer sehen möglicherweise “403 Verbotene Antwort von WAC” nach dem Upgrade. Die Abhilfe besteht darin alle offenen Chrome-Tabs zu schließen (stellen Sie sicher, dass keine chrome.exe-Prozesse laufen). Nach dem Neustart von Chrome funktioniert alles normal.

Registrierte Insider können die Windows Admin Center-Preview 1910.2 direkt von der Windows Server Insider Preview Download-Seite herunterladen, unter der Dropdown-Liste “Zusätz­liche Downloads”. Informationen für dieses Insider-Programm gibt es unter Windows Server Insider-Preview.

OnePlus verteilt OxygenOS 10.0.5 für das OnePlus 7 und OnePlus 7 Pro

OnePlus schickt ein neues Update für das OnePlus 7 und das OnePlus 7 Pro auf den Weg. Für OxygenOS, OnePlus‘ Android-Oberfläche, hat man diese Woche schon Neuerungen in Aussicht gestellt: Hier soll nun ein Alway-On-Display folgen. Im hier genannten Update auf OxygenOS 10.0.5 ist davon natürlich noch nichts zu sehen. Hier hat man unter anderem die Optimierung des Arbeitsspeichermanagements aus den letzten Open-Beta-Versionen verarbeitet. Auch weiter verbessert hat man nach OnePlus‘ Aussagen die Systemstabilität. In puncto Sicherheit hievt man den Android-Sicherheitspatch auf März 2020 – hier ist Samsung derzeit etwas mehr auf Zack und verteilt bereits den Patch für April.

Auch an der eigenen Galerie-App hat man etwas gewerkelt und die Stabilität für die Aufnahme von Slo-Motion-Videos verbessert. Probleme hatte man wohl mit zufällig verschwindenden Screenshots in der Galerie, sowie asynchronem Ton bei der Videowiedergabe – die genannten Probleme sollen mit diesem Update der Vergangenheit angehören.

Wie üblich wird auch das Update auf OxygenOS 10.0.5 in Wellen verteilt: So steht er derzeit nur einer begrenzten Anzahl an Nutzern zur Verfügung und wird schrittweise weiter ausgerollt. Damit ist die Verbreitung etwas eingeschränkt, sollte da doch mal ein gravierender Fehler durchgerutscht sein. OnePlus gibt an, dass die Verteilung rein zufällig und nicht auf Basis von Regionen erfolgt – die Verwendung eines VPN scheint hier also kein Update anzustoßen.

Changelog

System Optimized the Ram management

Improved system stability and fixed known issues

Updated Android Security Patch to 2020. 03

Gallery Improved stability for recording videos in slow-mo

Fixed the random disappearance of screenshots in Gallery

Synched video playback speed with audio

Für schnelle SSDs: Adapter bringt M.2-NVMe auf den Raspberry Pi

Beim Raspberry Pi handelt es sich in der vierten Version um einen überaus performanten Einplatinenrechner, der mit vier Cortex A72-Kernen und einen bis zu vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher aufwarten kann und damit auch die Ausgabe von Bildinhalten mit einer 4K-Auflösung unterstützt. Dementsprechend vielfältig ist der Raspberry Pi 4 auch einsetzbar, so haben wir erst kürzlich über eine Methode zur Realisierung eines VR- respektive AR-Headsets berichtet, welche sogar ohne störende Kabel auskommt.

Der Raspberry Pi 4B kann mit einem entsprechenden HAT auch als NAS für mehrere Festplatten eingesetzt werden, wobei das Modell weder einen SATA- noch einen M.2-Anschluss mitbringt. So ist der Einplatinenrechner – typisch für die Geräteklasse – mit einem microSD-Slot ausgestattet.

Seeedstudio hat in einem Beitrag nun gleich zwei Möglichkeiten vorgestellt, die eine Anbindung besonders schneller SSDs erlauben. Konkret geschieht dies über einen Adapter, welcher aus einem NVMe-Anschluss einen USB-Port macht. Während bislang der Markt für derartige Chips bislang vom JMicron mit dem JMS 583 dominiert wurde, hat Realtek mit dem RTL9210 nun einen eigenen Chip auf den Markt gebracht.

Dieser macht aus einem USB 3.1 Gen 3.0-Port einen PCIe 3.0-Slot mit insgesamt zwei Lanes. Im direkten Vergleich fällt Adafruit zufolge auf, dass der JMS583 komplizierter aufgebaut ist. Im Vergleich der Übertragungsgeschwindigkeiten zeigen sich dabei zwar kleinere Unterschiede, in erster Linie aber eine hohe Geschwindigkeit – konkret sind mit beiden Controllern sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von deutlich über 800 respektive 500 MByte/s erreichbar.

Dabei unterstützt der RTL9210 Adafruit zufolge auch fortschrittlichere Energiesparoptionen, was die Leistungsaufnahme verringern soll.

Samsung Galaxy S10: Starkes Smartphone wird immer günstiger

Samsungs Galaxy-S10-Smartphones gehören zu den besten Handys auf dem Markt, sind jedoch auch nicht unbedingt billig. Seit dem Release sind die Flaggschiffe im Preis gefallen und Sie können die Handys heute zu einem fairen Preis kaufen. Mehr dazu im Text – im Video sehen Sie, was das Samsung Galaxy S10 zu einem der besten Smartphones auf dem Markt macht.

Erst im März dieses Jahres kamen die neuen Galaxy-S-Smartphones von Samsung, das Galaxy S10, S10 Plus und S10e, offiziell in den Handel. Zum Verkaufsstart verlangte man bei Samsung rund 899 Euro für das Standardmodell Galaxy S10, für die Plus-Variante sogar bis zu 1.249 Euro. Stolze Summen, auch wenn die neuen Flaggschiffe von Samsung technisch auf einem sehr hohen Level sind.

Inzwischen sind die Flaggschiffe im Preis gefallen und teilweise bereits für rund 630 Euro erhältlich. Wir zeigen Ihnen im nächsten Abschnitt welche Händler die Galaxy-Smartphones zu welchem Preis anbieten.

Galaxy S10: Weitere Angebote

Hinweis: Bei kleineren und eher unbekannten (Drittanbieter-)Händlern sowie Marketplace-Angeboten empfehlen wir Ihnen, zur Sicherheit einen Blick auf das Impressum und die Nutzer-Bewertungen zu werfen. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Händler ihre Preise zum Teil mehrmals pro Tag anpassen; überprüfen Sie also vor dem Kauf unbedingt noch einmal, welche Preisangabe der Händler Ihrer Wahl aktuell macht.

Samsung Galaxy S10 (Plus) im Test

Das Galaxy S10 macht im Test in allen Anwendungen einen exzellenten Eindruck: Display, Performance sowie Aufnahmen mit der Triple-Kamera sind hervorragend. Auch die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Den kompletten Test finden Sie hier.

Auch das Samsung Galaxy S10 Plus überzeugt im CHIP-Test in so gut wie allen Kategorien. Spitzenwerte erreicht die Premium-Variante der S10-Reihe in den Kategorien Display und Kamera. Auch die Ausstattung und die Performance überzeugen. Echte Schwächen hat das Galaxy S10 Plus nicht. Hier finden Sie unseren kompletten und ausführlichen Testbericht zum Galaxy S10 Plus.

Sollten Sie sich für andere Smartphone-Modelle interessieren, finden Sie in der Bestenliste die Testsieger unter den Smartphones .