iPad Pro 2020: So sieht der integrierte LiDAR-Scanner aus

ifixit war uns noch einen Blick ins Innere des neuen iPad Pro „schuldig“. Die Reparaturexperten haben Apples neues Premium-Tablet zerlegt. Überraschungen gibt es dabei keine, doch könnt ihr einen Blick unter die Haube des iPad Pro werfen, ohne dafür einem selbst gekauften Gerät zu Leibe rücken zu müssen.

An sich unterscheidet sich das Gehäuse nicht großartig vom Vorgänger und wird auch auf die gleiche Weise geöffnet. Von besonderem Interesse ist natürlich die neue Kamera und der erstmals von Apple verbaute LiDAR-Sensor.

Was macht der LiDAR-Sensor im iPad?

LiDAR steht für „Light Detection and Ranging“, hier handelt es sich um eine Technologie zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Das Ganze ist dann auch mit den Lasergeräten verwandt, die von der Polizei zur Geschwindigkeitsmessung genutzt werden. Im iPad kann der Sensor die Kamera unterstützen und gleichermaßen auch neue Möglichkeiten im Bereich der AR-Anwendungen schaffen. Apple dazu:

Der fortschrittliche LiDAR Scanner ermöglicht Funktionen, die es nie zuvor auf einem mobilen Gerät gab. Der LiDAR Scanner misst den Abstand zu Objekten in der Umgebung in einer Entfernung von bis zu fünf Metern, funktioniert sowohl in Innenräumen als auch im Freien und arbeitet auf der Photonenebene mit Geschwindigkeiten im Nanosekunden-Bereich. Die neuen Depth Frameworks in iPadOS kombinieren die vom LiDAR Scanner gemessenen Tiefenpunkte mit den Daten von beiden Kameras und Bewegungssensoren und werden auf dem A12Z Bionic durch Computervision-Algorithmen für ein tiefgehenderes Verständnis einer Szene erweitert. Die enge Verzahnung dieser Elemente ermöglicht eine ganz neue Klasse von AR-Erlebnissen auf dem iPad Pro.

Erste praktische Anwendung findet der LiDAR-Scanner übrigens in der Maßband App von iPadOS. Die technische Neuerung sollte dafür sorgen, dass die Berechnungen hier nicht nur genauer, sondern auch schneller vonstatten gehen.

Das Display des XPS 13 9300 kann um 20 Prozent heller sein als Dell angibt, allerdings sind dafür ein paar Klicks erforderlich

Dell hat die neue XPS-13-9300-Reihe im klassischen Muschelschalendesign, die im Vergleich zur XPS-13-7390-Reihe aus dem Vorjahr ein komplett neues Design besitzt, vor kurzem auf den Markt gebracht. Bei der neuen Generation haben potenzielle Käufer die Wahl zwischen einem FHD+- und einem 4K-UHD+-Display, deren Helligkeit jeweils mit 500 cd/m² angegeben ist. Wie unsere Messungen bei zwei separaten FHD+-Konfigurationen gezeigt haben, kann die Helligkeit mit ca. 600 cd/m² jedoch sogar noch höher ausfallen.

Der Haken ist, dass die maximale Helligkeit des Displays im Batteriebetrieb automatisch von 600 auf die angegebenen 500 cd/m² fällt. Den Umgebungslichtsensor in den Anzeigeeinstellungen von Windows zu deaktivieren schafft hier keine Abhilfe, was für diejenigen, die ihren Laptop oft im Freien verwenden möchten, frustrierend sein kann.

Um die vollen 600 cd/m² auch im Batteriebetrieb abrufen zu können, muss man zusätzlich zum Umgebungslichtsensor in der vorinstallierten Intel-Graphics-Command-Center-Software noch weitere Energiesparoptionen deaktivieren. Dazu öffnet man die Intel-Software, klickt in der linken Spalte auf ‘System’, dann auf den Tab ‘Power’, aktiviert anschließend ‘Display Power Savings’ und deaktiviert dort wie im Screenshot unten gezeigt ‘Enhanced Power Saving’. Nur dann verbleibt die Grenze für die Bildschirmhelligkeit unabhängig von der Stromquelle bei 600 cd/m².

Die Tatsache, dass man sich durch einige schwer zu findende Einstellungen hangeln muss, um die automatische Helligkeitssteuerung zu deaktivieren ist etwas irritierend, vor allem, da es hierfür keine Anleitung gibt. Das Intel Graphics Control Center ist erst wenige Monate alt und bietet schon jetzt mehr Anpassungsmöglichkeiten als das Intel Graphics Control Panel, das es im Laufe der Zeit ersetzen soll. Daher empfehlen wir Nutzern, sich schon jetzt mit der neuen Software vertraut zu machen, da sie in nächster Zeit höchstwahrscheinlich auf allen neuen Intel-Ultrabooks vorinstalliert sein wird.

Powerbeats 4 im Test: I’ve got the Power

Seit längerer Zeit treibe ich fast täglich Sport. Meist laufe ich. Nutze ich das Laufband, dann schaue ich oft Serien, allerdings bin ich auch viel draußen und höre dementsprechend Musik. Meine Begleiter: Smartphone und Kopfhörer. Klassisch griff ich zu den AirPods Pro oder zu den Powerbeats Pro, nun hat es mich wieder mal in nicht ganz kabellose Gefilde verschlagen, denn die neuen Powerbeats 4 sind untereinander verkabelt.

Sie verfügen über eine verbesserte Batterielaufzeit von bis zu 15 Stunden und sind jetzt schweiß- und wasserbeständig nach IPX4, so wie es die Powerbeats Pro ja auch sind. Bei den neuen Powerbeats 4 setzt man ebenso auf den neuen H1-Chip, der auch in den AirPods Pro zu finden ist. Will man die Powerbeats 4 und die Powerbeats Pro abseits der Verkabelung vergleichen, dann kommt man natürlich auch zum Preis. Die Powerbeats Pro kosteten zum Start 249 Euro, die verkabelten Powerbeats 4 kosten mal eben 100 Euro weniger. Dafür hat man eben ein Kabel zwischen den Hörern mehr und ein Ladecase weniger. Störte mich das? Auf keinen Fall.

Die Ohrhaken der Powerbeats 4 sind fest sitzend, aber doch flexibel genug, um sich dem Ohr anzupassen. Den Tragekomfort auch über mehrere Stunden würde ich als sehr gut beschreiben, ich hatte keine Probleme mit schmerzenden Ohren oder sonst etwas. Die Hörer sitzen einfach gut und dämmen meiner Meinung nach schon im Modus ohne Musik gut den Gehörgang ab. Was allerdings gegenüber den Pro anders ist: das Einstecken der Hörer, denn das hinter dem Ohr liegende Kabel sorgt sicher für ein paar Griffe mehr des Fummelns, das fällt bei komplett kabellosen Lösungen ja weg.

Hat das Kabel beim Laufen geraschelt? Nein, das konnte ich nicht feststellen. Was man merkt ist, dass es unter Umständen etwas am Ohr „ziehen“ kann, wenn man zu weit nach links oder rechts schaut. Hatte ich beispielsweise ein Shirt an und war nach ein paar Kilometern schon leicht angeschwitzt, so konnte es sein, dass das Kabel hinten am Hals pappte. Nicht so schwer, dass man damit einen Hörer aus dem Ohr ziehen kann, aber man merkt es eben. Ist aber nicht störend, will es aber dennoch erwähnt wissen.

Die Bedienung der Powerbeats 4 kann natürlich über ein Smartphone erfolgen, doch gerade bei einem Training wird man dieses kaum in der Hand haben. Deshalb kann man – wie bei den AirPods Pro von Apple oder den Powerbeats Pro – Siri durch den H1-Chip befehligen etwas zu tun, alternativ und / oder bei Einsatz eines Android-Smartphones, kann man den Hörer über Buttons auf der Oberfläche bedienen. Fand ich beim Sport sogar manches Mal praktischer. Denn anstatt Dinge über die Sprache zu regeln – was vielleicht schwer ist, wenn man komplett hechelt – nutzt man eben die Buttons. Pausieren, überspringen, abspielen – oder auch die Lautstärke ändern. Alles machbar.

Wer also wenig mit Siri reden möchte, der findet in den Buttons den Dreh- und Angelpunkt der Powerbeats. Im Test beim Sport und am Schreibtisch machten die Powerbeats eine gute Figur in Sachen Akku. Man gibt bis 15 Stunden an, das erreicht man auch, wenn man nun nicht die ganze Zeit auf der höchsten Lautstärkestufe hört. Zumindest kann man die Powerbeats schnell aufladen – das geschieht über Lightning (Adapter im Lieferumfang enthalten) und es gibt tatsächlich Vorteile gegenüber der Box der Powerbeats Pro. Ich habe von einigen schon gehört, dass mal ein Hörer nicht geladen wurde. Kann bei den verkabelten nicht passieren, die werden immer zusammen aufgeladen. Abschließend gilt natürlich: Die Akkulaufzeit hängt von den Geräteeinstellungen, der Umgebung, der Nutzung und vielen anderen Faktoren ab.

Lieferumfang:

Kabellose Powerbeats In-Ear Kopfhörer

Etui

Ohreinsätze in vier verschiedenen Größen

Lightning-auf-USB-A-Ladekabel

Kurzanleitung

Garantiekarte

Ganz wichtig: der Sound und auch die Abschirmung. Ich hole mal neben den Powerbeats Pro die AirPods Pro mit ins Rennen. Das sind extrem gute Allrounder für den ganzen Tag. Durch ANC hat man da unterwegs unter Umständen Vorteile, denn man nimmt die Umgebung weniger wahr. In meinem Falle war es so, dass bei Gegenwind die AirPods Pro einen besseren Job machten als die Powerbeats – Stichwort Rauschen. Aber: In Sachen Durchhaltevermögen liegen halt die Powerbeats 4 vor den beiden Mitbewerbern.

Und in Sachen Klang? Richtig, richtig gut. Wie die Powerbeats Pro eben, die ich für die bisher besten Beats-Kopfhörer dieser Bauform halte. Da kommt jedes Genre gut und klar durch. Richtig platziert, breite Bühne – nachdem ich neulich hier ein paar Over-ear von Sennheiser testete, waren die Powerbeats 4 eine richtige Wohltat. Weil ich gefragt wurde neulich: Sowohl Powerbeats Pro als auch die hier getesteten Powerbeats 4 würde ich klanglich über den Apple AirPods Pro einordnen. Telefonieren? Geht auch, klar. Ich hörte alles gut, würde aber umgekehrt nicht die Mikros der Powerbeats 4 nutzen, wenn ich Viel-Telefonierer im Business wäre. Da gibt es bessere Lösungen – aber für mich privat reicht die Qualität dicke (wobei bei den Mikros eben meine Gesprächspartner klarkommen müssen).

Ein Fazit für mich: Die finde ich ehrlich gesagt noch besser als die kabellosen Powerbeats Pro. Warum? Ganz einfach: Der Preis. Wer keinen Stress mit dem Kabel hat, zudem die Box nicht braucht, der legt die 100 Euro ganz einfach zur Seite oder für etwas anderes an. Ich konnte wirklich keine Unterschiede in Sachen der Klangqualität ausmachen. Ich bin sehr angetan von den Powerbeats 4, in sämtlichen Lautstärken und Genres – und ich hab spitze Ohren und bin bei so etwas recht schwer zu entertainen.

Sind günstige Windows-10-Lizenzen legal und funktionieren sie überhaupt?

Es gibt viele Gründe sich einen eigenen PC zusammenzustellen. Mal abgesehen vom Spaß den dies bereitet gibt es einem vollständige Kontrolle über die Auswahl der Komponenten und führt zu einer Vertrautheit mit dem Gesamtsystem, sowohl Hardware als auch Software. Viele PC-Hersteller bündeln diverse Zusatzanwendungen mit ihren Komplett-PCs, angefangen von praktischer Update-Software bis hin zu nachweislich ressourcenfressender Bloatware. Wer also mit einem sauberen System bei null anfangen will – oder wer den Zeitraum für das kostenlose Windows-10-Upgrade verpasst hat – wird sich wohl oder übel um eine Windows-10-Lizenz bemühen müssen.

Selbst wenn man bereits lockere 1.000 Euro für schicke neue Komponenten ausgegeben hat tut es vielen Anwendern nicht selten weh, noch zusätzliches Geld für Windows 10 auszugeben. Immerhin kostet schon die Home-Version von Windows 10 rund 120 Euro und Poweruser, die Features wie Verschlüsselung, Remote-Zugang oder zusätzliche Unterstützung für VMs benötigen, brauchen das offiziell über 200 Euro teure Windows 10 Professional. Auch das Upgrade von Home auf Pro schlägt mit rund 100 Euro zu Buche. In aller Regel ist es sinnvoll eine Windows-10-Installation auch zu aktivieren, denn nicht aktivierte Versionen nerven nicht nur mit einem störenden Wasserzeichen und regelmäßigen Erinnerungen, es fehlen auch diverse Möglichkeiten das System individuell auf seine eigenen Vorlieben anzupassen. Das Schreckgespenst, dass Sicherheitsupdates nur für aktivierte Installationen zur Verfügung stehen, ist allerdings falsch – auch der Autor dieses Artikels ist darauf reingefallen und wurde dankenswerterweise von aufmerksamen Lesern eines Besseren belehrt. Tatsächlich garantiert Microsoft für nicht aktivierte Installationen von Windows 10 ausschließlich kritische Sicherheitsupdates, in der Praxis ist der Unterschied bis dato aber gering. Wem es also nichts ausmacht, das System nicht bis ins letzte Detail anpassen zu können, der kann eine nicht aktivierte Installation von Windows 10 praktisch bis zum Sankt Nimmerleinstag betreiben. Eine rechtlich saubere und legale Lösung stellt dies allerdings nicht dar. Wie im Video von Linus Tech Tips unten zu entnehmen ist kann dies in manchen Fällen aber durchaus eine praktikable Lösung darstellen. Allerdings darf man an der Stelle nicht außer Acht lassen, dass auch Linus ausreichend Lizenzen besitzt um alle seine Testsysteme abzudecken.

Wie man sich sicherlich vorstellen kann gibt es Mittel und Wege diese Kosten komplett zu umgehen, empfehlen würden wir dies aber niemandem.

Allerdings gibt es diverse Händler, manche mehr und manche weniger seriös, die Windows 10 Keys bereits für 30 Euro und weniger anbieten. Diese Aktivierungsschlüssel fallen in der Regel in eine Handvoll Kategorien und einige davon sind sogar tatsächlich per se erstmal nicht „illegal“. Um eines klarzustellen: jeder Aktivierungsschlüssel, der mit gestohlenen Kreditkartendaten beziehungsweise Zahlungsinformationen oder mit Hilfe einer Software generiert wurde ist illegal, egal ob es sich hier um ein Betriebssystem oder ein Spiel handelt. Aber sehr viele der günstigen Windows-10-Aktivierungsschlüssel die online erworben werden können stammen zunächst einmal aus seriösen Quellen.

Die zwei beliebtesten Wege um an günstige Windows-Lizenzen zu gelangen sind der Graumarkt und Volumenlizenzen. Graumarkt bedeutet schlichtweg, dass diese Lizenzen in Ländern erworben wurden, in denen Microsoft deutlich weniger für eine gültige Lizenz verlangt. Die andere Quelle, Volumenlizenzen oder oftmals auch OEM-Lizenzen genannt, sind überschüssige Aktivierungen von Großkunden oder gelegentlich auch MSDN-Abonnenten (Microsoft Software Developer Network), die über Reseller den Weg auf den Markt gefunden haben. Wenngleich es erstmal nicht illegal ist solche Lizenzen auch im privaten Bereich einzusetzen stellt dies trotzdem einen Verstoß gegen Microsofts Nutzungsbedingungen dar. Es wird zwar nicht dazu führen, dass die Polizei eines Tages mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür steht, aber ganz frei von Problemen sind diese Lizenzen trotzdem oftmals nicht.

Lizenzen, die in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten erworben wurden, könnten zum Beispiel über eine Lokalisierung der IP-Adresse sicherstellen, dass sie auch im Herkunftsland und nicht woanders eingesetzt werden. Erfahrene Anwender kennen Mittel und Wege diese Geo-Lokalisierung der IP-Adresse zu umschiffen beziehungsweise die korrekte Antwort zu liefern, ein Restrisiko bleibt aber. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass die Lizenz von Microsoft als ungültig markiert und dadurch aus der Ferne deaktiviert wird. Dies kann insbesondere dann, wenn die eigene Windows-Installation noch mit anderen Microsoft-Diensten verbunden ist, problematisch werden. Im Gegenzug dazu können Aktivierungsschlüssel aus Volumenlizenzen unter Umständen direkt von Anfang an schon nicht funktionieren. Weniger seriöse Händler verkaufen Lizenzen mehrfach und bieten nicht selten keine Möglichkeit an einen nicht funktionierenden Aktivierungsschlüssel zu reklamieren. Wieder andere Schlüssel hören von einem Tag auf den anderen einfach auf zu funktionieren, ganz ohne Vorwarnung. Noch riskanter sind Angebote, die neben dem Aktivierungsschlüssel ein Windows 10 Installationsmedium in Form eines USB-Sticks enthalten. Diese Schlüssel funktionieren meist ausschließlich mit dem mitgelieferten Installationsmedium. Wer dieses also verliert hat keine Möglichkeit mehr, die gekaufte Lizenz installiert und aktiviert zu bekommen. Dieselbe Methode wird übrigens gelegentlich verwendet um zu verhindern, dass zum Beispiel ein Desktop-PC mit einem Aktivierungsschlüssel installiert und aktiviert wird, der ursprünglich für einen Laptop gedacht war. Und über das Risiko Software-Aktivierungsschlüssel von fragwürdigen ausländischen Webseiten zu erwerben brauchen wir wahrscheinlich gar nicht erst zu reden.

Warum sollte man dann also überhaupt eine legale Lizenz von Windows 10 kaufen? Wenngleich man damit nur das Recht erwirbt Windows 10 auf einem einzigen Computer zu betreiben beinhaltet eine solche Lizenz das lebenslange recht die gekaufte Software zu installieren und zu betreiben, egal auf welchem PC. Wer also seinen vorhandenen PC aufrüstet oder ersetzt verliert nicht die zugehörige Windows-10-Lizenz und kann sie jederzeit erneut in Betrieb nehmen. Auch ist die Aktivierung von auf dem Graumarkt erworbenen oder Volumenlizenzen nicht selten ein Spießrutenlauf. Bei direkt von Microsoft oder einem seriösen Händler erworbenen Lizenzen gilt dies nicht, denn hier ist die Aktivierung fast immer und jederzeit problemlos möglich.

Wer trotzdem noch immer entschlossen ist Geld zu sparen und eine günstige Lizenz zu erwerben muss also wissen, worauf er/sie sich einlässt. Die Webseiten, die entsprechende Graumarkt- oder Volumenlizenzen vertreiben, überzeugen in den meisten Fällen zwar durch professionelles und seriöses Auftreten. Eine Verifizierung der dahinterstehenden Person oder Firma gibt es aber so gut wie nie. Anbieter wie Kinguin und G2A bieten bei weitem nicht den Käuferschutz seriöser Plattformen. Selbst wenn es unvorhergesehenerweise mit der erworbenen Lizenz Probleme gibt sollte ein seriöser Händler diese schnell ausräumen können. Wer sich für die günstigere und sparsame Variante entscheidet sollte vor dem Kauf sicherstellen, dass die zum Kauf verwendete Kreditkarte auch internationale Abbuchungen zulässt und sich außerdem schon mal darauf einstellen, dass die Aktivierung nicht ganz ohne Frust ablaufen wird.

Es ist zwar also durchaus möglich beim Kauf von Windows 10 80 bis 180 Euro zu sparen. In den meisten Fällen dürfte es aber ratsam sein zumindest eine vollständig legale und legitime Lizenz zu erwerben und sich entspannt zurückzulehnen mit dem Wissen, dass diese Software bis zum Lebensende problemlos installierbar und aktivierbar bleibt. Wer sich dagegen für die günstigere Variante entscheidet, von der wir wie gesagt abraten würden, wird gemischte Erfahrungen machen. Und wenn es schief läuft darf sich niemand beschweren, dass er/sie nicht rechtzeitig gewarnt wurde.

Anmerkung 25.03.2020:

Das hier geschriebene bezieht sich explizit auf die USA. Andere Regionen und Länder haben andere Gesetze und Regelungen. Es steht somit jeder Anwenderin und jedem Anwender frei, gegen Microsofts Nutzungsbedingungen zu verstoßen und günstige Volumen-Aktivierungsschlüssel einzusetzen. Jeder solche Aktivierungsschlüssel kann ganz eigene Probleme haben, die nicht auf andere Schlüssel zutreffen. Man kann durchaus Glück haben und einen funktionierenden Schlüssel erhalten, aber in sehr vielen Fällen ist die Ersparnis den Ärger schlichtweg nicht wert.

Galaxy Tab S6 Lite: Das ist Samsungs neues, günstigeres S Pen Tablet

Samsung führt mit dem neuen Galaxy Tab S6 Lite in Kürze ein Tablet der Premium-Mittelklasse ein, das technisch zwar unterhalb des deutlich teureren Tab S6 angesiedelt ist, aber ebenfalls einen S Pen Stylus und optionales LTE bietet. Wir haben schon jetzt alle Infos und offizielle Bilder.

Das Galaxy Tab S6 Lite soll einen ähnlich hohen Bedienkomfort und die Möglichkeit zur Schrifteingabe mit einem druckempfindlichen Stylus bieten, wie man es bereits vom teureren Galaxy Tab S6 kennt. Der Preis soll aber bei einem Einstiegsniveau zwischen 350 und 400 Euro deutlich niedriger ausfallen, auch wenn die Anmutung dank des Aluminiumgehäuses auch hier sehr hochwertig erscheint.

Das Display ist ein 10,4 Zoll großes LCD-Panel, das mit 2000×1200 Pixeln eine sehr ordentliche Auflösung bietet und wie erwähnt nicht nur per “Touch”, sondern auch mit dem S Pen bedient werden kann. Die Ecken des Panels sind rund geschnitten und fallen vergleichsweise schmal aus, auch wenn andere Android-Tablets mittlerweile durchaus dünnere Ränder bieten können.

Unter der Haube steckt hier der noch immer aktuelle Samsung Exynos 9611 Octacore-SoC, welcher mit vier maximal 1,7 Gigahertz schnellen Stromsparkernen und vier High-End-Cores mit bis zu 2,3 Gigahertz auch in den Mittelklasse-Smartphones von Samsung aus der Galaxy-A-Serie verbaut wird. Entsprechend gut fällt auch die Konnektivität aus, es gibt also optional LTE, NFC, Bluetooth und zumindest bei der LTE-Version auch GPS-Support.

Die Kameras auf der Vorder- und Rückseite des Galaxy Tab S6 Lite sind mit fünf und acht Megapixeln jeweils sicher keine Performance-Wunder, dürften aber für Videotelefonate und gelegentliche Schnappschüsse mehr als ausreichen. Allerdings verzichtet Samsung auch hier wieder auf einen LED-Blitz, so dass man die Kameras eigentlich nur bei ausreichendem Umgebungslicht halbwegs sinnvoll nutzen kann.

Das Samsung Galaxy Tab S6 Lite verfügt über vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internen Flash-Speicher, der mittels MicroSD-Kartenslot erweitert werden kann. In einigen Ländern soll es früheren Berichten zufolge aber auch noch eine Variante mit 128 GB internem Speicher geben. Hinzu kommt zumindest beim LTE-fähigen Modell natürlich auch noch der SIM-Karteneinschub.

Mit 7040mAh ist der Akku des Galaxy Tab S6 Lite recht üppig bemessen, wobei die Energieversorgung natürlich über einen USB Type-C-Anschluss erfolgt. Der recht große Akku sorgt allerdings auch für ein recht hohes Gewicht von 467 Gramm, während das Gerät mit nur sieben Millimetern Dicke dank des Alugehäuses dann doch extrem dünn ausfällt. Anders als beim jüngst bereits offiziell vorgestellten Samsung Galaxy Tab A 8.4 läuft auf dem S6 Lite übrigens bereits Android 10.0. Wann und zu welchen genauen Preisen das Galaxy Tab S6 Lite auf den Markt kommt, wissen wir noch nicht.

iOS 13.4: Siri wird stumm, TV-App besser

Wie erwartet kommt zu den neuen iPad Pro nun auch das Update auf iPadOS 13.4 und iOS 13.4. Das ist neu.

Seit beinahe einer Woche bietet Apple neue iPad Pro an, die bei ersten Bestellern auch schon angekommen sind, das Macbook Air ist ebenfalls leicht überarbeitet worden und der Mac Mini bekommt mehr Speicher für den gleichen Preis. Insbesondere beim iPad Pro wirbt Apple mit neuen Features, die ein Software-Update verlangen, etwa die Verbesserungen in Sachen AR dank Lidar. Neuheiten wie die Trackpad-Unterstützung kommen aber auch älteren Geräten zu Gute, ab iPadOS 13.4, das Apple am Abend des 24. März zeitgleich mit iOS 13.4 veröffentlicht hat.

Eine der in beiden Systemen (und auch in macOS 10.15.4) neuen Funktion, die Apple bereits in den letzten Wochen in den Betas testen ließ, war eigentlich noch für den Herbst versprochen gewesen – iCloud-Ordner-Sharing. Damit erlauben es iPhone, iPad und Mac, nicht nur einzelne Daten, sondern gleich komplette Ordner des iCloud Drive zu teilen. Das Feature fand sich in der Liste der Neuerungen für iOS 13, wegen Problemen bei der Entwicklung hat Apple die Sharing-Funktion zunächst für “später im Herbst” und dann “im Frühling” versprochen – immerhin, Frühling ist jetzt.

Auch schon länger angekündigt sind neue Emojis und Memoji-Sticker.

Was komplett neu ist, ist die Unterstützung für Trackpad unter iPadOS . Anders als auf einem Mac erscheint der Cursor nicht in der Form eines Pfeils oder einer vertikalen Linie (in den Textprogrammen), sondern ist in Form eines schwebenden Kreises implementiert. Das ist an sich für ein Touchscreendisplay sinnvoll, wird wohl der Nutzer noch eigene Finger als Bedienelement einsetzen. Apple liefert die benötigten APIs für die Trackpad-Unterstützung an Entwickler, mit gleichem Schwung werden auch die Apps Numbers, Pages und Keynote aktualisiert, sodass sie von Anfang an die neue Funktion unterstützen.

Neben diesen globalen Neuerungen werden mit iOS 13.4 neue Emojis kommen, der Entwickler will auch in Mail einige Bedienelemente anders anordnen: Bei iOS 13 befand sich der Papierkorb gleich neben dem Weiterleiten-Pfeil, was für viele unbeabsichtigt gelöschte Mails sorgte.

Zu den neuen Funktionen gehört ebenfalls eine bessere Integration von Shazam: Wir erinnern uns: Apple hat die Firma im Dezember 2018 gekauft. Mit iOS 13.4 brauchen die Nutzer die App nicht mal zu installieren, eine entsprechende Funktion findet sich in den Siri Kurzbefehlen. Zwar konnte Siri auch schon davor die Frage ziemlich genau beantworten, welches Lied nun gerade spielt, auch hier war Shazam hilfreich, direkt in Siri Kurzbefehlen kann man die Datenbank der App gleich in einem komplexen Ablauf der Handlungen nutzen.

Apropos, Siri. Diese wird jetzt ein bisschen stummer. Wird das iPhone von dem Nutzer nicht auf die Rückseite, sondern auf das Display abgelegt, reagiert die digitale Sprachassistentin nicht mehr auf Anfragen, selbst wenn das iPhone noch nicht deaktiviert wird. Kennt man diesen Trick, kann man Siri abhängig von der Situation oder ganz kurzfristig deaktivieren, mit dem nächsten Anheben des iPhones ist die Assistentin wieder einsatzbereit.

In den Einstellungen der TV-App gibt es nun zwei neue Optionen, damit kann man steuern, wie viel Daten die Video-Inhalte beim Streaming und beim Download verbrauchen werden. Diese Einstellung wird vor allem HDR-Filme betreffen: Schnelle Downloads und Streamings bevorzugen erstmals die Version ohne HDR, die mit mehr Datenvolumen werden die HDR-Version, falls verfügbar, wiedergeben. Ab sofort kann man im deutschen Store auch Inhalte mit Originalsynchronisation beziehen. Das war in den letzten Jahren der größte Kritikpunkt der Nutzer: Beim Kauf von “Game of Thrones” musste man beispielsweise höllisch aufpassen, ob man gerade die deutsche oder englische Version für 25 Euro bezieht. Nun kann man die Originalsprache und weitere verfügbaren Sprachen mit dem Download einbeziehen, die Datei wird logischerweise größer, aber man muss die Inhalte nicht zweimal kaufen, wenn man sich verwählt hat.

Bei den berichtigten Fehler ist die Liste ebenfalls lang: Apple hat vor allem wohl an der Synchronisation von Erinnerungen gearbeitet, die haben in der letzten Zeit eher schlecht als recht funktioniert. Das war vor allem bei den sich wiederholenden Erinnerungen der Fall. Umgekehrt, manche Erinnerungen erschienen im Sperrbildschirm, obwohl diese bereits als erledigt markiert worden waren.

Manchmal wurde der Bildschirm beim Start der Kamera-App schwarz, das Motiv vor dem Objektiv war nur dann wieder zu sehen, wenn die App einmal geschlossen war, nach Angaben von Apple ist dieser Fehler ebenfalls behoben.

Viele kleinere Fehler wurden in Safari behoben: In manchen Fällen hat der Browser bei Captcha die Bilder falsch dargestellt, bei manchen Webseiten funktionierte der Dark Mode nicht beim Smart Invert. Beim Kopieren vom Text in eine Webseite im Dark Mode wurde dieser einfach nicht dargestellt.

Windows 10: Das “Ende” der alten Systemsteuerung rückt näher

Mit dem Start von Windows 10 hat Microsoft begonnen, die gute alte Systemsteuerung in Richtung der neuen Einstellungen zu migrieren. Dieser Vorgang ist auch nach Jahren nicht abgeschlossen und man fährt nach wie vor zweigleisig. Doch nun nähert sich offenbar das Ende.

Die wichtigsten Einstellungen von Windows 10 sind seit dem Start des Betriebssystem in einer eigenen App zu finden, für bestimmte Funktionalitäten muss man aber bis heute immer wieder in die gute alte Systemsteuerung. Das Control Panel ist derzeit zwar nicht prominent in Windows 10 platziert, schwer zu finden ist es aber auch nicht.

Doch wie Windows Latest berichtet, könnte sich das in naher Zukunft ändern. Denn im vor kurzem freigegebenen Windows 10-Preview-Build mit der Nummer 19587 kann man u. a. Verweise auf eine “Hide_System_Control_Panel” benannte Funktion finden, außerdem gibt es im Code “SystemToAboutSettingsSearchRemoval”.

Das bedeutet zwar noch nicht, dass die gesamte Systemsteuerung verschwindet, sehr wohl aber, dass einzelne Teile weichen müssen. In einem Fall bedeutet der Code-Eintrag, dass die System-Übersicht versteckt werden dürfte. Das ist auch kein Verlust, denn dieser System-Überblick wurde bereits in die neuen Einstellungen transferiert.

Entfernt wird die Systemsteuerung noch nicht, Microsoft plant aber wohl, Nutzer dort verstärkt in Richtung der “modernen” Einstellungen umzuleiten. Der Redmonder Konzern dürfte einen Punkt erreicht haben, an dem er zuversichtlich ist, die Systemsteuerung (noch) weiter verstecken zu können.

Das Ende ist nah

Es ist auch nicht unbedingt zu erwarten, dass die Systemsteuerung ganz verschwindet. Aber die meisten Funktionen sind bereits übersiedelt worden, die alte Heimat für Einstellungen dürfte nur noch von Nutzern mit besonderen Bedürfnissen besucht werden. Zwar dürften viele hier eine gewisse Nostalgie bei der Systemsteuerung verspüren, dennoch kann man zum aktuellen Zeitpunkt deren rasches Ende nur begrüßen, denn die lange Zeit vorherrschende Zweigleisigkeit war vielfach einfach nur verwirrend.

Windows 10: Update der Insider-Preview-Version bringt Verbesserungen für Convertibles und mehr mit

Microsoft verteilt gerade einen neuen Build mit der Versionsnummer 19592 an alle Insider im Fast Ring. Dieser bringt natürlich wieder diverse Verbesserungen mit und sorgt sich um bisher bestehende Probleme. Aber Build 19592 versorgt vor allem Besitzer eines 2-in-1-Convertibles mit Windows 10 mit einer verbesserten Benutzererfahrung. Diese Verbesserungen gab es in ähnlicher Form schon vor geraumer Zeit in einer frühen Testversion, nun will Microsoft bald alle Nutzer damit versorgen. Zu den Verbesserungen zählt unter anderem, dass die Touch-Tastatur sich automatisch öffnet, wenn ihr im Tablet-Modus ein Eingabefeld antippt. Außerdem sollen sich die einzelnen Elemente im Datei-Explorer nun noch besser per Touch bedienen lassen.

Für alle anderen Insider bringt das neue Update natürlich auch zahlreiche Änderungen mit. Allem voran ist nun wohl die Indexierung der Suche optimiert worden. Zu den behobenen Fehlern gehört unter anderem, dass es nun nicht mehr dazu kommen sollte, dass nach einem vollendeten Update und dem anschließenden Neustart des Rechners im Startmenü dennoch die Rede ist von „Aktualisieren und Herunterfahren“. Einen vollständigen Einblick in die Neuerungen, behobenen Fehler und noch bekannten Fehler, erhaltet ihr hier.

Samsung Galaxy Tab A 8.4 (2020) vorgestellt: LTE und Android 9 für 279 US-Dollar

Nachdem in den letzten Wochen eine ganze Reihe neuer Mittelklasse-Smartphones von Samsung vorgestellt wurde, hat der Konzern jetzt auch die 2020er-Version des Galaxy Tab A 8.4 vorgestellt.

Dieses Tablet kommt mit einem 8,4 Zoll großen Display, das mit 1920 x 1200 Pixeln deutlich höher auflöst, als die Vorgängergeneration. Die im Rand verbaute Selfiekamera besitzt indes eine Auflösung von 5 MP, während der Sensor auf der Rückseite mit 8 MP auskommt.

Im Inneren setzt Samsung auf einen Octacore-Prozessor, bei welchem die Performance-Kerne mit 1,8 GHz und die stromsparenderen Kerne mit 1,6 GHz takten. Dem Prozessor stehen 3 GB RAM und 32 GB interner Speicher zur Seite, wobei letzterer per microSD-Karte um bis zu 512 GB erweitert werden kann. Der eingesetzte SoC verfügt hierbei über ein integriertes LTE-Modem, womit man auch unterwegs online bleiben kann. Der Akku sollte mit einer Kapazität von 5000mAh für ausreichend lange Laufzeiten sorgen. Leider installiert der Hersteller anscheinend als Betriebssystem das veraltete Android 9, was ziemlich unverständlich ist, da Android 10 jetzt schon seit einigen Monaten der Standard bei neuen Geräten ist.

Preislich startet das Tablet in den USA für 279,99 US-Dollar. Aktuell ist leider noch nicht bekannt, wann und zu welchem Preis das neue Galaxy Tab A hierzulande in den Handel kommen wird.

Windows 10: Neues Update nun auch für Version 1903 und 1909 verfügbar

Für die Windows-10-Versionen 1803, 1607 und 1709 hatte Microsoft schon vor einigen Tagen ein neues Update veröffentlicht, das sich um diverse Probleme kümmert. Eben jenes Update ist nun auch für die beiden verbleibenden Versionen des Betriebssystems – Windows 10 Version 1903 und 1909 – verfügbar als KB4541335. Wenn ihr herausfinden wollt, welche Version ihr aktuell besitzt, dann gebt in die Suche einfach mal „winver“ ein und bestätigt das mit der Enter-Taste. Oder aber ihr schaut in den Einstellungen unter „Info“ nach. Das Changelog für beide Versionen könnt ihr hier einsehen. Dort steht unter anderem, dass ein Problem behoben worden ist, bei dem sich einzelne Apps nicht mehr schließen ließen. Zudem soll ein Fehler behoben sein, der in Verbindung mit der Your-Phone-App dafür gesorgt hat, dass die Taste zum Stummschalten des Systems nicht funktioniert.