Richter weist US-Wettbewerbsklagen gegen Facebook ab

Mit der Klage, die eine Abspaltung von Instagram und WhatsApp von Facebook forderte, sorgte die US-Regierung im vergangenen Jahr für Schlagzeilen. Jetzt wies ein Richter den Vorstoß zunächst ab.

Washington (dpa) – Die US-Regierung hat einen schweren Rückschlag bei ihrem Versuch erlitten, vor Gericht die Zerschlagung von Facebook zu erreichen. Ein Richter in der Hauptstadt Washington wies eine entsprechende Klage der Handelsbehörde FTC ab.

Die FTC habe nicht belegt, dass Facebook ein Monopol im Markt für soziale Netzwerke habe, argumentierte er in seiner am Montag veröffentlichten Entscheidung. Allerdings ließ er der Behörde noch die Möglichkeit offen, binnen 30 Tagen eine aktualisierte Klage einzureichen. Eine ähnliche Klage von mehr als 40 Bundesstaaten wies der Richter hingegen komplett ab.

Die FTC warf Facebook in der im Dezember eingereichten Klage unfairen Wettbewerb vor und wollte die Abspaltung von Instagram und WhatsApp erreichen. Facebook habe die Foto-Plattform und den Chatdienst gekauft, um seine Dominanz vor den Rivalen zu schützen, lautet ihr Argument. Die Bundesstaaten untermauerten die Vorwürfe mit einer eigenen Klage.

Harsche Kritik an FTC

Eine zentrale Frage ist nun, wie die Regierung von Präsident Joe Biden mit dem Fall verfahren will – die Klage stammt noch aus der Zeit seines Vorgängers Donald Trump. Allerdings wurde zur neuen FTC-Chefin jüngst Lina Khan ernannt – eine bekannte Kritikerin der Wettbewerbsposition großer Tech-Konzerne. Die Klage hatten der von Trump ernannte damalige FTC-Chef Joseph Simons und die beiden Kommissionsmitglieder der Demokratischen Partei auf den Weg gebracht, während die beiden Republikaner dagegen stimmten.

Der Richter hatte harsche Kritik für die Juristen der Behörde übrig. “In der Klage der FTC steht fast nichts Konkretes darüber, wie viel Macht Facebook in einem angemessen definierten Produktmarkt hatte und immer noch hat”, schrieb er. “Es ist als wollte die Behörde, dass das Gericht einfach nur die allgemeine Überzeugung abnickt, dass Facebook ein Monopolist sei.” Der rechtliche Begriff einer Monopol-Position sei aber präzise definiert und beziehe sich auf einen klar abgegrenzten Markt.

Facebook-Aktie profitiert

Facebook hatte beim Gericht im März die Zurückweisung der FTC-Klage beantragt – unter anderem weil die Behörde den Markt, in dem Facebook aktiv sei, zu vage umrissen habe. Die Facebook-Aktie schloss nach Bekanntwerden der Entscheidung des Richters um gut vier Prozent im Plus – und überschritt dadurch beim Börsenwert erstmals die Marke von einer Billion Dollar (838 Mrd Euro). Im vorbörslichen Handel am Dienstag legte der Kurs leicht weiter zu.

Facebook kaufte Instagram 2012 für etwa eine Milliarde Dollar und WhatsApp 2014 für am Ende rund 22 Milliarden Dollar. Beide Dienste haben inzwischen deutlich mehr als eine Milliarde Nutzer. Die US-Wettbewerbshüter gaben seinerzeit die Übernahmen von Instagram und WhatsApp frei. Die Klage der Bundesstaaten wies der Richter ab, weil sie seit den Übernahmen zu viel Zeit hätten verstreichen lassen.

Facebook begrüßte die Entscheidung des Richters – weil er auf die Fehler in den Klagen eingegangen sei. “Wir stehen jeden Tag in fairem Wettbewerb um die Zeit und die Aufmerksamkeit der Menschen”, sagte ein Sprecher.

Forderung nach schärferen Gesetzen

Schon in der Vergangenheit hatte es Forderungen gegeben, Instagram und WhatsApp wieder aus Facebook herauszulösen. Der Konzern hat in den vergangenen Jahren die Infrastruktur hinter der Plattform seines Online-Netzwerks sowie Instagram und WhatsApp enger zusammengeführt. Das würde eine Aufspaltung technisch erschweren.

Nach der Entscheidung des Richters wurden im US-Kongress umgehend Forderungen nach schärferen Gesetzen gegen die Technologie-Riesen laut. Im Repräsentantenhaus bekräftigten der Chef des Rechtsausschusses Jerrold Nadler und der Vorsitzende des Kartell-Unterausschusses Davon Cicilline, dass Facebook aus ihrer Sicht eine Monopol-Position habe. Sie verwiesen auf die Gesetze zum Wettbewerb in der Tech-Branche, die die Demokraten vor wenigen Tagen auf den Weg gebracht hatten.

Der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW Mannheim), Achim Wambach, sagte, die Kritik des Richters werfe “ein ungünstiges Licht” auf die Vorbereitung der Klage. “Sie zeigt aber auch, wie schwer es ist, in der digitalen Welt zur Bestimmung von Marktmacht die Märkte sauber voneinander abzugrenzen.”

Philips Beatmungsgeräte haben einen weiteren Unfall. 4 Millionen Geräte werden weltweit wegen möglicher Krebserkrankungen zurückgerufen

Nach Angaben des US-Magazins “Forbes” ruft der Medizintechnik-Gigant Philips bis zu 4 Millionen Beatmungsgeräte zurück, vor allem weil ein in diesen Geräten verwendetes Schaumstoffmaterial schädliche und möglicherweise krebserregende Stoffe abbauen und freisetzen kann.

   Dieser Rückruf betrifft 3 bis 4 Millionen Maschinen, von denen sich mehr als die Hälfte in den USA befindet. 80 % dieser Geräte werden verwendet, um Patienten mit Schlafapnoe-Problemen zu helfen, und der Rest sind lebenserhaltende mechanische Beatmungsgeräte.

Und dies ist nicht das erste Mal, dass Philips in diesem Jahr auf Beatmungsgeräte „floppt”.

   berichtete, dass Philips nach Beschwerden einer kleinen Anzahl von Patienten besorgt war, dass ein Schaumstoffmaterial zur Unterdrückung von Maschinengeräuschen in Partikel zerfallen könnte, die vom Benutzer verschluckt oder eingeatmet werden könnten. Diese Partikel können Kopfschmerzen oder Atembeschwerden verursachen, Krebs verursachen und auch das vom Schaum freigesetzte Gas kann schädlich sein. Philips sagte, es habe keine Berichte über Todesfälle aufgrund dieser Probleme erhalten.

Als Reaktion darauf antwortete Philips dem Reporter von Blue Whale Finance und sagte, dass Philips bisher Millionen von Bi-Level-PAP-, CPAP- und mechanischen Atemschutzgeräten hergestellt habe, die schallabsorbierenden PE-PUR-Schaum verwenden. Obwohl die Reklamationsrate sehr gering ist (0,03 % im Jahr 2020), hat Philips aufgrund von Tests festgestellt, dass diese Art von Schaum Benutzerrisiken verursachen kann. Daher kündigte Philips an, aktive Rückrufmaßnahmen zu ergreifen, um die Patientensicherheit zu gewährleisten.

Die State Food and Drug Administration gab am 17. Juni außerdem bekannt, dass Respironics Medical Products (Shenzhen) Co., Ltd. den Rückruf von mehr als 20.000 nicht-invasiven Beatmungsgeräten von Dorma 500 Auto bekannt gegeben hat. Respironics Medical ist der Hersteller von Philips Beatmungsgeräten im asiatisch-pazifischen Raum, einer der Stützpunkte.

Die Rückrufebene Chinas beträgt zwei. Je nach Schwere des Medizinproduktdefekts bedeutet der sekundäre Rückruf, dass die Verwendung des Medizinprodukts eine vorübergehende oder reversible Gesundheitsgefährdung verursachen kann oder hat.

   Philips teilte dem Blue Whale Financial Reporter mit, dass Philips mit Kunden zusammenarbeitet, um Lösungen zu finden, einschließlich aktualisierter Anweisungen und der Bereitstellung eines umfassenden Reparatur- und Austauschplans für die betroffenen Geräte. Darüber hinaus verhandelt Philips mit der chinesischen Regulierungsbehörde (National Medical Products Administration) über einen aktiven Rückrufplan und entsprechende Lösungen auf dem chinesischen Markt, um die Patientensicherheit zu gewährleisten.

Tatsächlich hat Philips am gleichen Tag, an dem das Beatmungsgerät zurückgerufen wurde, auch das Röntgen-Computertomographiegerät freiwillig zurückgerufen, da während des Installationsprozesses festgestellt wurde, dass der Montageschaft der Monitorhalterung stark abgenutzt ist Ursache Die Monitorhalterungsbaugruppe hat sich vom Aufhängungsarm gelöst.

Technologie für effizientere 5G-Datennetze gestartet

Die fünfte Mobilfunkgeneration 5G lockt Anwender bislang vor allem mit hohen Bandbreiten und kurzen Datenlaufzeiten. Auf der Mobilfunk-Messe MWC rückt aber eine weitere 5G-Innovation in den Focus.

Barcelona (dpa) – Auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress wurde am Montag die weltweit erste Implementierung einer neuen 5G-Mobilfunkfunktion verkündet, mit der Netzanbieter ihren Kunden eine Servicegarantie geben können.

Die Umsetzung des sogenannten “End-to-End (E2E) Network Slicing” wurde von der Deutschen Telekom, dem Netzwerk-Ausrüster Ericsson und Samsung Electronics mit einem im Handel erhältlichen Smartphone (Samsung Galaxy S21 5G) umgesetzt.

Beim “Network Slicing” wird das Mobilfunknetz in spezialisierte Segmente unterteilt, um unterschiedlichste Anforderungen an Datenraten, Geschwindigkeiten und Kapazitäten erfüllen zu können. Das Netz wird bildlich in “Scheiben” geschnitten. Daher rührt der Ausdruck Network-Slices. Die Schichten passen sich dabei jeweils an die Erfordernisse der Anwendungen an. Im Verkehr könnte die Technik beispielsweise den Passagieren eine Netzschicht mit hoher Bandbreite für das Streamen von Videos bereitstellen, während eine andere Schicht die Daten besonders reaktionsschnell liefert, um die Fahrfunktionen von Autos zu vernetzen.

Die Demonstration der Weltpremiere fand allerdings nicht auf dem Messegelände in Barcelona statt, sondern wurde im Bonner Labor der Deutschen Telekom umgesetzt. Das Verfahren könne auch für Online-Spiele genutzt werden, die auf Cloud-Streaming basieren, teilten die drei beteiligten Unternehmen mit. Für das beste Spielerlebnis könne eine speziell optimierte Netzwerk-Scheibe für sehr kurze Reaktionszeiten bereitgestellt werden. Gleichzeitig könne in derselben Funkzelle parallel ein Geschäftskunde eine sicherheitskritische Anwendung auf einem separaten Slice nutzen. “Beide Kunden bekommen eine garantierte Dienstqualität.”

Claudia Nemat, Telekom-Vorstand Technologie und Innovation, sagte, das neue Netzwerk-Feature bilde die Grundlage für die Schaffung neuer Serviceangebote für Privat- und Unternehmenskunden. Ericsson-Technologiechef Erik Ekudden erklärte, Network Slicing sei ein wichtiges Instrument, um mit 5G Umsätze zu erwirtschaften. “Mit der Technologie, die softwaredefinierte virtuelle Netze mit spezifischen Eigenschaften ermöglicht, werden neue digitale Services für Verbraucher und Unternehmen Realität.”

Die Mobilfunk-Branche wird in den kommenden Jahren massiv Geld in den schnellen 5G-Datenfunk stecken. Von den bis 2025 weltweit veranschlagten Investitionen von 900 Milliarden Dollar (rund 754 Mrd Euro) sollen rund 80 Prozent in den 5G-Netzausbau fließen, sagte der Generaldirektor der Branchenvereinigung GSMA, Mats Granryd, am Montag. Die Corona-Pandemie habe den Aufbau der 5G-Netze nicht aufgehalten, betonte Granryd in Barcelona.
Den Angaben nach nutzen aktuell 3,8 Milliarden Menschen keine schnellen Internet-Verbindungen. Nur rund 500 Millionen von ihnen lebten dabei in Gebieten, in denen kein Mobilfunk-Breitband verfügbar sei. Für die restlichen 3,3 Milliarden gebe es bereits Netzabdeckung, aber sie könnten sich das schnelle mobile Internet entweder nicht leisten oder wollten es nicht nutzen. Sie online zu bringen, sei eine zentrale Aufgabe für die Mobilfunk-Anbieter, sagte Granryd.

“Zum Jahr 2030 wird Konnektivität ein Menschenrecht sein”, sagte Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges, der per Video nach Barcelona zugeschaltet war. Die Internet-Versorgung müsse dabei auf die Bedürfnisse des einzelnen Nutzers zugeschnitten sein – denn etwa Gamer oder Autofahrer hätten jeweils unterschiedliche Anforderungen. “Die Gewinner werden diejenigen sein, die die Kontrolle über die Datenströme und die Identität der Kunden haben”, betonte Höttges.

Können Nutzer Instagram-Bilder bald auch am PC veröffentlichen?

PC-User sollen künftig eine grundlegende Instagram-Funktion bekommen, die bisher nur über das Smartphone nutzbar ist – das Veröffentlichen von Bildern und Clips.

Viele Menschen nutzen Instagram nicht nur am Smartphone sondern auch am PC. Eine entscheidende Funktion fehlt Anwendern dort bisher aber: Ohne Umwege lassen sich derzeit keine Bilder oder Videos veröffentlichen. Die Inhalte müssen weiterhin über die Smartphone-App gepostet werden, wenn User beispielsweise nicht auf zusätzliche Tools zurückgreifen möchten. Das soll sich allerdings ändern.

Sprecherin bestätigt erste Tests

“Wir wissen, dass viele Leute Instagram von ihrem Computer aus aufrufen”, erklärt eine Sprecherin von Facebook im Gespräch mit “Bloomberg”. Instagram gehört seit 2012 zu Facebook. Um diesen Anwendern die Nutzung zu erleichtern, werde momentan die Funktion getestet, Beiträge über den Browser zu veröffentlichen, erklärt die Sprecherin. Wann das Feature womöglich für alle User verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.

Social-Media-Berater Matt Navarra, der einer der ersten war, der die neue Funktion entdeckt hat, erklärt dem Medienunternehmen, dass dies vor allem Influencer und professionelle Nutzer “sehr glücklich” stimmen dürfte. Er glaube, dieser Schritt sei Teil “eines viel größeren Plans” für die Zukunft der Plattform. Womöglich könnte Instagram laut des Berichts an weiteren Funktionen arbeiten, um Content Creator von Konkurrenten wie YouTube oder TikTok zu sich zu holen.

Microsoft gibt ersten Ausblick auf neues Windows 11

Die weitaus meisten Laptops und Desktop-Computer laufen nach wie vor mit Microsoft Windows. Der Konzern zeigt nun eine neue Generation des Betriebssystems.

Redmond (dpa) – Microsoft hat nach sechs Jahren eine neue Generation seines PC-Betriebssystems Windows vorgestellt. Eine der Neuerungen bei Windows 11 ist, dass Microsofts Teams-Software für Videokonferenzen und Zusammenarbeit im Büro direkt integriert wird.

Eingebaut wird über eine neue Xbox-App auch das hauseigene Spiele-Abo Games Pass. In der Pandemie ist die Nutzung von Videokonferenzen und Computer-Spielen stark gestiegen.

Neben Windows-Programmen wird man auf den Computern auch Apps für das Google-Betriebssystem Android nutzen können, wie der Konzern am Donnerstag ankündigte. Sie kommen über Amazons Android-Store auf die Plattform und werden mit Hilfe von Technologie des Chipkonzerns Intel zum Laufen gebracht. Mit Windows 11 werden auch diverse Bedienelemente neu entworfen – darunter der Start-Button und die dazugehörigen Menüs, die jetzt standardmäßig in der Mitte der Taskleiste statt am Rand zu finden sind.

Die weitaus meisten Laptops und Desktop-Computer weltweit laufen auf Windows, auch wenn Apple mit seinen Mac-Computern zuletzt zulegte. Das Mitte 2015 eingeführte Windows 10 hat inzwischen ältere Versionen weitgehend verdrängt und läuft laut Marktforschern auf rund 80 Prozent der Windows-Computer.

Branchenanalyst J.P. Gownder von Forrester Research verwies darauf, dass das neue Windows in einer Ära des hybriden Arbeitens von Büro und Homeoffice aus auf den Markt kommt. Die neue Bedienung gebe der Software eine Chance, sich hervorzuheben. Zugleich begrüßte er, dass der grundlegende Software-Code noch von Windows 10 stamme – das mindere das Risiko, dass bisherige Programme und Geräte-Treiber wie einst bei Windows Vista nicht mehr funktionierten.

Anders als Apple hält Microsoft daran fest, Windows-Geräte sowohl mit Tastatur als auch über Touchscreens bedienen zu lassen. Der iPhone-Konzern verzichtet bei seinen Mac-Computern dagegen konsequent darauf, die Steuerung per Bildschirm zu erlauben.

App-Entwickler können auf der Windows-Plattform ihre eigenen Bezahlwege integrieren, und Microsoft werde keine Abgabe dafür erheben, betonte der Konzern. Microsoft-Chef Satya Nadella setzte in einem Schlusswort große Ziele für das neue Windows. “Die Welt braucht heute eine offenere Plattform. Eine, die es Apps erlaubt, selbst zu Plattformen zu werden”, sagte er. Microsofts Anspruch sei, dass Windows 11 zur Plattform für das nächste Web oder eine bahnbrechende neue Software-Kategorie werde.

Nadellas Aufrufe zu mehr Offenheit und Auswahl haben besondere Bedeutung angesichts der aktuellen Debatte um das Geschäftsmodell von Apple und Google rund um Apps. Als Entwickler der beiden verbliebenen Smartphone-Plattformen nehmen sie eine Abgabe von 15 bis 30 Prozent auf digitale App-Erlöse. Der Spieleanbieter Epic Games (“Fortnite”), der einen eigenen App Store auf dem iPhone betreiben will, zog dagegen vor Gericht. Ein Urteil steht nach dem jüngst abgeschlossenen Prozess in Kalifornien noch aus. Epic hatte in dem Verfahren Schützenhilfe von Microsoft bekommen.

Zugleich öffnet Microsoft mit der Integration von Teams selbst eine Flanke für Kritik von konkurrierenden Anbietern. Schließlich beschwerte sich der Rivale Slack schon vor einem Jahr bei der EU-Kommission über die Bündelung von Teams mit Office-Büroprogrammen. Mit der Einbettung ins Betriebssystem geht Microsoft nun noch einen Schritt weiter. Microsoft-Manager Yusuf Mehdi versicherte in einem Interview des Finanzdienstes Bloomberg, dass Konkurrenzdienste wie Slack oder Zoom von allen neuen Funktionen von Windows 11 ebenfalls profitieren würden.

In den 90er Jahren stand Microsoft im Visier von Wettbewerbsverfahren nach der Bündelung des Webbrowsers Internet Explorer mit Windows. Der vorinstallierte Microsoft-Browser ließ die Nutzung der Vorreiter-Software von Netscape einbrechen. Microsoft wurde wegen der Vorwürfe beinahe zerschlagen und agierte seitdem sehr vorsichtig in Wettbewerbsfragen.

Ein konkreter Erscheinungstermin für Windows 11 wurde nicht genannt – gerechnet wird damit im Herbst, zusammen mit neuen Geräten von PC-Herstellern, auf denen das Betriebssystem bereits vorinstalliert ist.

“WhatsAppitis”: Warum das Smartphone auch krank machen kann

Schon einmal von “WhatsAppitis” oder “Handy-Daumen” gehört? Wer Schmerzen im Handgelenk verspürt, könnte zu viel Zeit am Smartphone verbringen.

Ein Leben ohne Smartphone? Besonders viele jüngere Menschen können sich dies wohl nur noch schlecht vorstellen. Es ist immer dabei und hilft beispielsweise während der Corona-Pandemie, mit seinen Liebsten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Die Nutzung von Messenger-Diensten wie WhatsApp, Signal oder Threema ist für viele ein absolutes Muss. Doch bei übermäßigem Gebrauch können Nutzer auch ihre Gesundheit gefährden.

Wie viel tippen die Deutschen?
Die überwiegende Mehrheit der Anwender in Deutschland, die ein Smartphone besitzen, nutzt Messenger-Apps. Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter 1.003 Personen ab 16 Jahren, benutzen 88 Prozent auch einen Messenger. Das entspreche etwa 50 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen gaben 100 Prozent an, entsprechende Dienste zu verwenden – bei den 30- bis 49-Jährigen 96 Prozent. Selbst bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 88 Prozent und bei den ab 65-Jährigen noch 45 Prozent.

Nach einer Hochrechnung basierend auf einer weiteren Erhebung aus dem Januar gehen alleine auf Smartphones und Handys deutscher Nutzer ab 16 Jahren am Tag mehr als 810 Millionen Kurznachrichten ein. Im Jahr 2021 werden es voraussichtlich etwa 300 Milliarden sein. Ein Nutzer bekommt täglich durchschnittlich 13 Nachrichten. 25 Prozent der Anwender gaben dabei an, jeden Tag mehr als 20 Kurznachrichten zu bekommen.

Was ist “WhatsAppitis”?
Bereits 2018 berichteten Experten von einer neuen Zivilisationskrankheit mit dem Namen “WhatsAppitis” – oder auch “Handy-Daumen”. Dabei handelt es sich um eine Überbeanspruchung des Daumens durch die übermäßige Nutzung eines Smartphones – etwa durch das gehäufte Nutzen von Messenger-Apps und Social-Media-Plattformen. Eigentlich solle der Daumen das Greifen der Hand unterstützen. Ein Faustschluss sei beispielsweise eine typische Bewegung, “eine Dehn- oder Abspreiz-Bewegung auf Dauer aber nicht”, heißt es in einer Mitteilung des Universitätsklinikums Leipzig von Mitte 2018. Damals nahm die Anzahl an jungen Patienten schon zu.

Prof. Dr. Stefan Langer, Bereichsleiter Plastische, Ästhetische und spezielle Handchirurgie an der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig, erklärt weiter: “Beim einhändigen Bedienen des Smartphones wird der Daumen überbeansprucht.” Eine “fortgesetzte Daumenbewegung in Richtung kleiner Finger strengt an und führt zu Schmerzen im daumenseitigen Handgelenk.” Im Gegensatz zu früher sei ein typischer Patient mittlerweile noch jung – etwa 15 bis 25 Jahre alt.

Wie kann eine “WhatsAppitis” behandelt werden?
Bei einer älteren Dame könne man beispielsweise eine Kortisonspritze setzen, bei jüngeren Menschen gestalte sich das jedoch problematisch. “Dem jungen Handy-User kann ich guten Gewissens kein Kortison geben: Der Patient beziehungsweise die Sehne hat noch das ganze Leben vor sich”, meint Langer. Es könnten später “noch echte medizinische Probleme” auftreten, bei denen dann eine Behandlung mit Kortison “unverzichtbar” werden könnte. Zudem gebe es für eine Operation nicht wirklich einen Anlass. Langer: “Ich kann den jungen Patienten nur raten: Handy weglassen. Mit etwas Geduld lassen die Schmerzen nach einer Woche nach.”

“Ich rate den Handy-Tippern, beide Daumen zugleich einzusetzen”, meint Ergo- und Physiotherapeutin Norina Weisenbilder. So müssten die Daumen auf dem Display des Smartphones geringere Entfernungen zurücklegen, “werden also nicht überdehnt. Und generell sollte die Spielerei am Handy im Rahmen bleiben. Dann tut auch der Daumen nicht weh.”

Für Android und iOS: Sieben Apps für Grillmeister

Es weht ein würziger Duft durch die Gärten – die Grillsaison ist in vollem Gange. Diese Apps unterstützen Grillmeister bei ihrer Lieblingsbeschäftigung.

Die Deutschen lieben das Grillen. Laut Zahlen des Statistikportals “Statista” besitzt nur jeder Zehnte in Deutschland keinen eigenen Grill und ganze 97 Prozent geben an, “gerne” zu grillen. Wer diese Apps auf seinem Smartphone installiert, hat noch mehr Freude daran.

Dem Gewitter einen Schritt voraus
Um sich beim heimischen Barbecue von Gewittern keinen Strich durch die Rechnung machen lassen zu müssen, gibt es mehrere Apps, mit denen man das Wetter auf dem Schirm behält. Sowohl “RegenRadar” ( Android/ iOS) als auch “Windy” ( Android/ iOS) sind kostenlos. Beide zeigen die genaue Position von Regenfeldern an und geben eine Prognose für die kommenden Stunden ab. Genug Zeit, um für eine gelungene Grillsession gewappnet zu sein.

Da freut sich der Gaumen
Dass die Geschmäcker verschieden sind, zeigt sich in der Regel auf dem heißen Rost, wo beispielsweise Portobello-Pilze einträchtig neben Nackensteaks brutzeln. Wer auf der Suche nach neuer Rezept-Inspiration ist, kann einen Blick auf die App “Grillrezepte 2” ( Android/ iOS) werfen. In mehr als 6.000 Rezepten können Grillmeister hier stöbern, Lesezeichen setzen und bei Bedarf das Ganze auch offline nutzen.

Wer gerne Steaks isst, findet bei der Anwendung “Steak Mate” ( Android/ iOS) Unterstützung: Einfach Art sowie Dicke des Fleisches und anschließend die Zubereitungsmethode wählen, danach zeigt die kostenlose App einen Timer an. Der teilt einem sogar mit, wann das Fleisch zu wenden ist, damit es am Ende den genauen Vorlieben des Grillgastes entspricht.

Auch für fleischfreie Grillmeister gibt es Rezept-Apps, beispielsweise “Tasteful Vegan Recipies” für Android. Sowohl Fisch-, Fleisch- als auch Gemüserezepte hat die App der beliebten Netz-Rezeptsammlung “Chefkoch”( Android/ iOS) im Angebot. Knapp 5.000 der mehr als 300.000 Rezepte von “Chefkoch” fallen in die Kategorie Barbecue und Grillen.

Grillen während der Pandemie
Wegen der Corona-Pandemie gelten in Deutschland weiterhin bestimmte Rahmenbedingungen, unter denen das gemeinsame Grillfest überhaupt stattfinden kann. Weil beim Flickenteppich an unterschiedlichen Maßnahmen und aktueller Situation schnell die Übersicht verloren geht, gibt es die App “Darf ich das?”.

Die kostenlose Anwendung ist seit Oktober 2020 für Android und iOS erhältlich und anonym nutzbar. “Darf ich das?” bündelt die aktuellen Bestimmungen aller Landkreise in Deutschland – so steht unbeschwertem Grillen nichts mehr im Wege.

So schalten Sie das iPhone ohne Knopf aus

Der Power-Knopf am iPhone ist defekt, aber Sie würden gerne Ihr Smartphone ausschalten? Nutzen Sie dazu einfach iOS, um Ihr Ziel zu erreichen.

Vielseitiger Knopf an Ihrem iPhone
Betätigen Sie den Power-Knopf kurz, geht das Gerät in den Standby-Modus. Halten Sie ihn zusammen mit einer der Lautstärketasten gedrückt, schalten Sie das iPhone aus. Je nach Modell kann es übrigens sein, dass Ihr Power-Knopf sogar oben angebracht ist – etwa beim iPhone 5S oder generell bei allen Varianten mit 4-Zoll-Display. Das Ergebnis ist jedoch stets dasselbe.

Ein Problem bekommen Sie erst, wenn der Knopf defekt ist. Die Reparatur ist unter normalen Umständen erst möglich, wenn der Akku des Smartphones erschöpft ist. Dann schaltet sich das Gerät ohnehin aus und die Instandsetzung kann beginnen. Möchten Sie so lange nicht warten, nutzen Sie einfach die Software in iOS.

Gehen Sie dazu in die Einstellungen von iOS. Dort führt Ihr Weg weiter zu “Allgemein” und dann ganz unten nach “Ausschalten”. Wenn Sie auf diese Option tippen, erscheint der Schieberegler, mit dem Sie das iPhone mit einem kurzen Wisch ausschalten können. Bedenken Sie, dass Sie es nicht wieder einschalten können, wenn der Button defekt ist.

Früher war alles anders
Vor iOS 11 ging dieser Schritt etwas anders vonstatten. Dann konnten Sie “Assistive Touch” in den Bedienungshilfen verwenden. Allerdings hat Apple dies irgendwann fallengelassen – was schade ist. Denn: Mit Assistive Touch hatten Sie Zugriff auf zahlreiche Funktionen, die sich allesamt individuell anpassen ließen. Jetzt befinden sich dort nur noch eingeschränkte Optionen – etwa für den Neustart des Geräts. Ein komplettes Ausschalten ist an diesem Punkt der Optionen aber nicht mehr möglich.

Übrigens: Ausschalten sollten Sie das iPhone immer dann, wenn der Strom zur Neige geht. Akkuhersteller raten davon ab, Smartphones im Bereich unter 10 % Ladung länger zu betreiben. Durch die hohe Entladung kommt es zur Oxidation im Akku, was sich langfristig negativ auf die Gesamtkapazität auswirkt. Nach Möglichkeit sollten Sie das Smartphone somit immer komplett ausschalten, sobald Sie die Schwelle von 10 % unterschreiten. Alternativ dazu können Sie das Gerät einfach sofort an den Strom hängen – und nicht erst, wenn das letzte Prozent Ladung anbricht.

Tag der Verkehrssicherheit: Diese Apps beugen vor und helfen

Anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit stehen drei Apps im Fokus, die dabei helfen, sicherer unterwegs zu sein.

Seit 2005 findet der vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ins Leben gerufene Tag der Verkehrssicherheit statt, jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2021 steht das Thema Landstraße im Mittelpunkt, denn auf ihnen verunglücken jährlich die meisten Menschen tödlich. Mit diesen drei Apps kommen nicht nur Autofahrer sicherer durch den Verkehr. Während der Fahrt gilt allerdings: Finger weg vom Telefon!

„ADAC Läuft’s?!“
Nicht nur an Autofahrer, sondern an alle Verkehrsteilnehmer richtet sich die in diesem Jahr gestartete App „Läuft’s?!“, die der ADAC bereitstellt. Derzeit ist der Dienst in fünf Bundesländern und zwei Stadtstaaten verfügbar, nämlich in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt sowie Bremen und Hamburg. Bei der App handelt es sich um einen Mängelmelder, Nutzer können mit ihr anonym Mängel im Straßenverkehr melden. ADAC-Mitarbeiter bearbeiten die Meldungen und leiten sie an die zuständigen Behörden weiter. Nach und nach könnten dadurch Mängel wie Schlaglöcher, unleserliche oder irreführende Beschilderung, mangelhafte Barrierefreiheit oder Beleuchtung bald der Vergangenheit angehören. „Läuft’s“ ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

„German Road Safety“
Der DVR selbst stellt gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die App „German Road Safety“ bereit. Als Ziel der Anwendung geben die Entwickler auf ihrer Webseite an, „ dass auch Geflüchtete die wichtigsten Verkehrszeichen kennen, elementare Verkehrsregeln anwenden und sich somit sicherer auf Straßen, Rad- oder Fußwegen bewegen können.” Aber auch Einheimische wollen die Macher der App explizit erreichen: „Letztlich werden mit diesem Projekt alle Menschen angesprochen, die im deutschen Straßenverkehr mobil sein wollen – Einheimische wie Zugewanderte.“ Die App steht in 13 verschiedenen Sprachen zum kostenlosen Download für Android oder iOS zur Verfügung.„Notfall-Hilfe“
In der Anwendung „Notfall-Hilfe“ können User ihre Notfall-Daten wie Blutgruppe, Notfall-Kontakte, Allergien oder Medikamente hinterlegen. Im Ernstfall kontaktiert die App Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser und übermittelt ihnen den Standort des Unfalls. „ Notfall-Hilfe“ ist zwar als kostenloser Download erhältlich, doch um ihren vollständigen Funktionsumfang nutzen zu können, müssen User die Premium-Variante für 3,99 Euro freischalten. Dann lassen sich die hinterlegten Daten trotz gesperrten Bildschirms abrufen und der Zugang zu Medikamenterinnerung, Hausapotheke, Impfungen, Allergien, Schnellzugriff-Widget und Reisefunktion mit Sprachübersetzer freischalten. „Notfall-Hilfe“ ist für Android und iOS verfügbar.

DIE APPLE FAMILIENFREIGABE – SO FUNKTIONIERT SIE

Ein Account, sechs User – mit der Familienfreigabe könnt ihr Apps, Musik, Filme und Services mit der ganzen Familie teilen.

Die Familienfreigabe von Apple hat viele Vorteile. Doch wie lässt sie sich einrichten und für wen ist sie interessant? Das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was ist die Familienfreigabe?
Mit der Familienfreigabe von Apple können sich bis zu sechs Familienmitglieder Musik, Filme, TV-Sendungen, Apps, Bücher, einen iCloud-Speicherplan, Abonnements und mehr gemeinsam nutzen – alles ohne gemeinsame Nutzung einer Apple-ID. Dazu stellt eine erwachsene Person – der Familienorganisator – die Funktion Familienfreigabe ein und bestimmt die Zugriffsmöglichkeiten, die die anderen Familienmitglieder haben sollen, etwa das Einrichten einer Apple-ID für Kinder, das Entfernen von Berechtigungen, das Festlegen der Bildschirmzeit oder die Genehmigung von Kaufanfragen und Downloads. Auch Apple-Dienste wie Apple Music, Apple TV+ und Apple Arcade können alle Teilnehmer gemeinsam und gleichzeitig nutzen. Jedes einzelne Familienmitglied bleibt dabei mit seiner eigenen Apple-ID mit der iCloud verbunden, ohne umständlich in einen anderen oder gemeinsamen Account wechseln zu müssen.

Für wen ist Familienfreigabe interessant?
Die Familienfreigabe ist in erster Linie für Familien geeignet, in denen eine erwachsene Person Inhaber einer Kreditkarte ist und ein Auge auf die Einkäufe – insbesondere der minderjährigen Familienmitglieder – hat. Das ist zwar unter Freunden oder WG-Mitgliedern auch möglich, aber umständlich. Neben dem Familienorganisator könnt ihr auch andere Gruppenmitglieder als „erziehungsberechtigt“ einstufen. Dieses Familienmitglied kann dann ebenfalls Einkäufe genehmigen und selbst ohne gesonderte Genehmigung einkaufen. Es kommt also nicht darauf an, dass die Gruppenmitglieder miteinander verwandt sind, sondern dass sie sich bei Kauf- und Abrechnungsvorgängen vertrauen und absprechen. Nicht notwendig ist, dass die Familienmitglieder in einem Haushalt leben, sie müssen aber im selben Land bei Apple angemeldet sein. Das Zusammenlegen eines US- und eines DE-Accounts ist daher nicht möglich. Auch Kinder unter 13 Jahren können an der Familienfreigabe teilnehmen. Da jedoch alle Familienmitglieder eine eigene Apple-ID benötigen und Kinder unter 13 Jahren selbst keine Apple-ID erstellen können, ist das die Aufgabe des Familienorganisators oder „Erziehungsberechtigten“.

Wie richtet ihr die Familienfreigabe ein?
Technische Voraussetzung für den Familienorganisator und die Mitglieder sind neben einer bei iCloud registrierten Apple-ID ein Apple-Gerät mit mindestens iOS 8 oder alternativ ein Mac mit mindestens OS X Yosemite. Der Familienorganisator erstellt und verwaltet die Familiengruppe über die Profilseite. Wichtig zu wissen: Als Familienorganisator könnt ihr immer nur einer Familiengruppe angehören.
So richtet ihr die Familienfreigabe ein:

iPhone/iPad/iPod

Öffnet auf eurem iPhone oder iPad die Einstellungen.

Tippt auf euren Namen, Apple-ID, iCloud, iTunes & App Store am oberen Bildschirmrand.

Tippt auf Familienfreigabe einrichten und geht auf Erste Schritte.

Wählt die Funktionen aus, die mit den Familienmitgliedern geteilt werden sollen.

Bestätigt den Account.

Gebt eure Zahlungsmethode an.

Fügt über das Plus-Symbol die Familienmitglieder hinzu.
Befindet sich das Familienmitglied in der Nähe, kann es sein Apple-ID-Passwort direkt auf dem Gerät des Familienorganisators eingeben, um die Einladung anzunehmen. Ihr könnt dem Familienmitglied auch eine Einladung senden, die es dann auf seinem Gerät annehmen kann.

Mac

Öffnet die Systemeinstellungen

Klickt auf iCloud.

Klickt auf Familienfreigabe einrichten.

Nun werdet ihr gefragt, ob ihr der „Organisator“ sein möchtet.

Ihr müsst die Kreditkarte eintragen.

Fügt über das Plus-Symbol Familienmitglieder hinzu.

Die Familienmitglieder erhalten Einladungen, die sie auch ablehnen können.

Wählt die Funktionen aus, die mit den Familienmitgliedern geteilt werden sollen.

Tipp: Wenn ihr mehrere Apple-IDs im iTunes Store und im App Store nutzt, könnt ihr auch eure anderen Accounts zur Gruppe einladen und dann mit diesen Apple-IDs getätigte Einkäufe für eure Familie freigeben.

Was könnt ihr beim „Family Sharing“ teilen?
Ob Musik, Fernsehsendungen und Filme oder Spiele, mit der Familienfreigabe können eure Gruppen dieselben Abos von Apple TV+, Apple Music oder Apple Arcade gemeinsam nutzen. Das gilt auch für Apple One, das alle Dienste in einem einfachen Abo kombiniert.

Außerdem teilt ihr einen einzigen iCloud Speicherplan, der groß genug für eure Fotos, Videos und andere Dateien ist. Wichtig: Die Dateien und Dokument von allen bleiben privat. Der Familienorganisator sieht nur, wer wie viel Speicher belegt.

Habt ihr das Teilen von Käufen eingerichtet, haben alle in der Gruppe sofort Zugriff auf die Songs, Alben, Filme, TV-Sendungen, Bücher und Apps, die Familienmitglieder gekauft und für die Freigabe ausgewählt haben. Wichtig für Eltern mit Kindern: Mit der Option „Vor dem Kaufen nachfragen“ hat die organisierende Person immer das letzte Wort. Kauft ein Kind dann etwas, erhält sie eine Benachrichtigung und kann von ihrem Gerät aus den Download erlauben – oder ablehnen. Das gilt für Einkäufe sowie für kostenlose Downloads.

Ebenfalls für Eltern interessant: Wenn ihr Bildschirmzeit zusammen mit der Familienfreigabe nutzt, könnt ihr dir die Aktivitätsberichte eurer Kinder ansehen und von eurem Gerät aus Zeitlimits für bestimmte Apps einrichten. Außerdem könnt ihr mit der Funktion „Wo ist?“ immer sehen, wo sich die anderen Gruppenmitglieder aufhalten – sofern sie der Weitergabe des Signals zugestimmt haben. Das funktioniert sogar, wenn die Geräte offline sind.

iOS 12 App Limits Screentime Notification | Credit: Apple

Auf einen Blick: Die Vorteile der Familienfreigabe
Durch das Teilen von Einkäufen mit den Familienmitgliedern spart ihr Geld.

Auch Kinder können an der Familienfreigabe teilnehmen.

Ihr könnt bestimmte heruntergeladene Apps oder Einkäufe, die nicht für Kinder oder andere Mitglieder bestimmt sind, ausblenden.

Jedes Mitglied erhält Zugriff auf bereits gekaufte Apps.

Fotobibliotheken können freigegeben und ein Familienkalender aktiviert werden.

Für Abonnementdienste wie Apple Music und Apple News+ gibt es separate Freigabemöglichkeiten, sodass ihr diese unabhängig von Kauffreigaben teilen könnt.

Nach der Trennung aus der Familienfreigabe können Mitglieder Einkäufe, die der Familienorganisator gekauft hat, weiterhin nutzen.

Das sind die Nachteile der Familienfreigabe
Ohne eine gültige Kreditkarte kann die organisierende Person keine „Familie“ gründen.

Nur der Familienorganisator und ein weiteres als „erziehungsberechtigt“ eingestuftes Familienmitglied können Einkäufe genehmigen und selbst tätigen.

Nach der Trennung aus dem Family Sharing müssen In-App-Käufe, die von einer anderen Person gekauft wurden erneut gekauft werden.