Surface Go 2: Dünnere Displayränder und höhere Auflösung

Mit dem Surface Go hat Microsoft im Jahr 2018 ein Windows-Tablet auf den Markt gebracht, das seitdem gerade unter Studenten und Schülern ziemlich beliebt geworden ist. Dabei kann das Gerät gerade mit seinem Display überzeugen, das relativ hell, hochauflösend und die Eingabe per Stift unterstützt. Diese wichtige Komponente soll jetzt mit dem Nachfolger nochmals verbessert werden.

So berichtet Windows Central, dass das neue Surface Go 2 mit einem 10,5 Zoll großen Panel ausgeliefert wird, wobei das Gehäuse in seinen Maßen und Anschlüssen identisch bleibt. Dies sollte rein rechnerisch in wesentlich dünneren Displayrändern resultieren, womit das Tablet nochmal wesentlich moderner aussehen würde. Gleichzeitig soll die Auflösung leicht auf 1920 x 1280 Pixel ansteigen, was die sowieso schon gute Schärfe noch weiter steigert.

Früheren Leaks zufolge sollen die verschiedenen Varianten des Surface Go 2 preislich zwischen 407,60 Euro und 847,20 Euro ohne Umsatzsteuer in den Handel kommen. Dementsprechend dürfte die günstigste Variante hierzulande wahrscheinlich 489 Euro kosten. Weiterhin tauchten Ende Januar zwei Einträge bei 3DMark auf, die belegen, dass als Prozessor der ältere Core m3-8100Y zum Einsatz kommt und dass es auch eine LTE-Variante geben wird.

An dieser Stelle weise wir nochmal darauf hin, dass es sich hierbei nicht um vom Hersteller bestätigte Informationen handelt. Wir können also gespannt sein, was Microsoft uns am Ende präsentiert und ob es dem Hersteller gelingt, an den Erfolg des aktuellen Surface Go anzuschließen.

WhatsApps blaue Haken können mehr: Kennst du diesen Trick?

Dein Messenger hat einige Tricks auf Lager, die du bestimmt noch nicht alle kennst. Durch einen davon entlockst du WhatsApps blauen Haken spezielle Informationen.

Dein Messenger kann mehr als du denkst. WhatsApps blaue Haken zum Beispiel zeigen dir nicht mehr nur an, wann jemand deine Nachricht gelesen hat. Du kannst damit noch weitere Dinge anstellen.

WhatsApps blaue Haken: Fluch und Segen zugleich

Sowohl in einzelnen als auch in Gruppenchats haben sich WhatsApps blaue Haken inzwischen etabliert. Dabei sind sie ein Segen für die einen und ein Fluch für die anderen. Bist du Fan der Symbole, kannst du ein paar neue Tricks lernen. Die Häkchen lassen sich nämlich gezielt zu Freigabe zusätzlicher Informationen ansteuern.

So holst du mehr aus WhatsApps blauen Haken heraus

Tauschst du Nachrichten nur mit einer Person aus, kannst du den genauen Zeitpunkt herausfinden, wann diese deine Nachricht gelesen hat.

Markiere deine verschickte Nachricht, indem du länger darauf drückst.

Wähle oben rechts das Drei-Punkte-Menü und “Info” aus.

Dir wird jetzt separat angezeigt, zu welcher Uhrzeit deine Nachricht zugestellt und zu welcher Uhrzeit sie tatsächlich gelesen wurde.

Ganz ähnlich funktioniert das in einem Gruppenchat, denn du kannst dir anzeigen lassen, wann die einzelnen Mitglieder jeweils auf deinen Text zugegriffen haben.

Markiere deine verschickte Nachricht, indem du länger darauf drückst.

Wähle oben rechts das Drei-Punkte-Menü und “Info” aus.

Tippe auf eines der Gruppenmitglieder.

Nun siehst du, zu welcher Uhrzeit ihm deine Nachricht zugestellt und zu welcher Uhrzeit sie tatsächlich gelesen wurde.

Gehörst du übrigens zur zweiten Gruppe und fühlst dich von den Symbolen unter Druck gesetzt, kannst du WhatsApps blaue Haken zunächst umgehen. Auf diese Weise erfährt dein Gegenüber nicht, dass du die Nachricht schon gelesen hast. Ist dir das egal, schalte die blauen Haken bei WhatsApp einfach aus.

So könnte das iPhone 12 Pro aussehen

Apple hat meines Erachtens in der nahen Vergangenheit ein rundes Portfolio abgeliefert, wenn ich mir iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone SE, MacBook Pro, MacBook Air sowie das neue iPad Pro anschaue (nicht zu vergessen die Kopfhörer-Sparte, die auch ordentlich Geld in die Kasse spülen dürfte).

Aber wie heißt es so schön? Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und da gibt es schon einige Gerüchte. Gerüchte, wie ein kommendes iPhone 12 Pro aussehen könnte. Laut Leaks und Berichten ist es so, dass Apple in Richtung des iPad-Pro-Designs gehen könnte. Das würde weiter für ein planes Display sprechen, aber dafür sorgen, dass der Rahmen kantiger wird. Dürfte dann vermutlich entfernt an ein iPhone 5 erinnern.

Die kommenden iPhone-Pro-Modelle sollen drei Kameras auf der Rückseite haben, während die Modelle der unteren Preisklasse weiterhin mit zwei Kameras ausgestattet sein werden. Apple wird laut Bericht auch das 3D-LIDAR-System, das im März 2020 mit dem neuen iPad Pro debütierte, zu seinem iPhone 12 Pro hinzufügen.

Auf Basis dieser Berichte hat Jonas Daehnert Render erstellt. Render, die unterschiedliche Reaktionen auslösten. Ja, natürlich sehen sie schon klasse aus, allerdings denke ich mal, dass Apple der Rahmen nicht so dünn gelingen wird. Schaut man eine Zeit lang auf die Render und dann wieder auf ein iPhone 11 Pro, dann sieht man, dass Apple da schon ein kleines Wunder gelingen müsste.

Die nahe Zukunft wird es vermutlich zeigen: Sind die Render ein Treffer ins Schwarze – oder lediglich nette Konzepte, entstanden aus vermeintlich seriösen Quellen, die eben nicht Wissen, sondern Wünsche über ein zukünftiges iPhone-12-Design teilten?

ADATA XPG Spectrix D50: RGB-Speicherkits jetzt mit bis zu DDR4-4800

ADATA erweitert seine Speicherserie XPG vom Typ Spectrix D50 um noch schnellere Speicherkits mit DDR4-4600 und DDR4-4800. Bisher waren 4.133 MT/s das höchste der Gefühle, was in Kombination mit einer hohen CAS-Latenz von 19 Zyklen und den eher gediegenen Sub-Timings zu maximal mittelmäßigen realen Latenzwerten führte.

DDR4-4800 mit unbekannten Latenzen

Nachdem bereits TechPowerUp! über die neuen Speicherkits mit DDR4-4600 und DDR4-4800 berichtet hat, bestätigen nun auch erste entsprechende Informationen aus dem Großhandel die Verfügbarkeit solcher Speicherpaare für Ende Mai.

ADATA hat bislang aber nur angekündigt, die Spectrix D50-Serie aus seinem XPG-Portfolio von vormals maximal DDR4-4133 auf DDR4-4800 zu beschleunigen. Angaben zu den genutzten Timings und Latenzen liegen indes noch nicht vor.

Für AMD zertifiziert aber wenig interessant

Obgleich die neuen, höher getakteten RAM-Kits mit ihrem XMP-Profil (XMP 2.0) laut ADATA sowohl für AMD Ryzen 3000 (Test) als auch für Intel-CPUs vom Typ Coffee Lake Refresh zertifiziert sind, eignen sich vor allem die Speicherkits oberhalb von 3.800 MT/s dann doch eher für Prozessoren vom Schlage eines Core i9-9900K (Test).

Die Desktop-Prozessoren vom Typ Matisse erzielen mit DDR4-3800 und einem synchronen Fabric-Takt (FCLK) von 1.900 MHz ihre besten Ergebnisse.

Starke Kühlkörper mit RGB-Beleuchtung

ADATA bewirbt bei der Spectrix D50-Serie auch die 2 mm starken Kühlkörper mit ihren mittlerweile bereits obligatorischen RGB-Zierelementen, die wahlweise über die XPG RGB Sync-App von ADATA oder die RGB-Software der Mainboardhersteller ASRock, Asus, Gigabyte und MSI konfiguriert werden können.

Seit einem Jahr angekündigt

Die wahlweise 16 bis 32 GB großen Speicherkits mit DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3600 sowie DDR4-4133 sollen noch im Laufe des aktuellen Monats erscheinen. Einen Monat später folgen die Spitzenmodelle mit DDR4-4600 und DDR4-4800.

Zu den anvisierten Preisen äußerte sich ADATA bislang noch nicht. Der Hersteller hatte die Spectrix D50-Serie bereits vor fast einem Jahr angekündigt, im Handel waren die Kits jedoch nicht zu finden. Die ebenfalls sehr bunten ADATA XPG Spectrix D60G hingegen sind mittlerweile im Handel angekommen.

Honor 9X Pro im Test: Verbessertes Smartphone mit einem großen Haken

Das Honor 9X Pro ist eine verbesserte Version des Honor 9X. Das Pro-Modell wurde an einigen Stellen verbessert und bietet deutlich mehr Leistung als das normale Honor 9X. Doch das neue Modell hat einen großen Nachteil.

Honors X-Serie ist die beliebteste Reihe des Herstellers. Schon seit einigen Generationen bietet Honor hier große Mittelklasse-Smartphones zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis an. Das Honor 9X Pro ist da keine Ausnahme. Wir hatten das Honor 9X Pro im Test und zeigen dir unsere Eindrücke.

Das neue Honor 9X Pro erinnert beim Auspacken stark an das leistungsschwächere Schwestermodell. Die Tasten haben einen ordentlichen Druckpunkt und durch die zu den Seiten hin gebogene Rückseite liegt es trotz seiner Größe gut in der Hand. Die drei Kameras auf der Rückseite sind vertikal angeordnet und stehen etwas hervor. Dadurch wackelt das Smartphone leicht bei der Benutzung auf einem Tisch. An einigen Stellen hat der chinesische Hersteller beim Pro Modell nachgebessert: So sind der Rahmen und die Tasten des Honor 9X Pro nun matt und etwas griffiger. Außerdem wirkt das Smartphone dadurch hochwertiger.

Die größte Änderung betrifft jedoch den Fingerabdrucksensor: Dieser befindet sich nun im Power-Button seitlich am Gerät statt auf der Rückseite. Dadurch wird das Smartphone beim Aktivieren automatisch entsperrt. Das funktioniert auch, wenn das Smartphone flach auf dem Tisch liegt. Für Honor typisch ist der Sensor mal wieder einer der schnellsten auf dem Markt und entsperrt das Handy im Bruchteil einer Sekunde.

LIEFERUMFANG DES HONOR 9X PRO

Neben dem Gerät selbst befindet sich ein 10-Watt USB-Netzteil, ein USB-A auf USB-C Kabel und eine Plastik-Case in der Verpackung. Außerdem gibt es für die Käufer noch eine Kurzanleitung, Garantiekarte und eine SIM-Nadel. Eine Displayschutzfolie ist auf dem Display bereits angebracht.

RANDLOSES DISPLAY

Beim Einschalten des Geräts fällt sofort das randlose Display ins Auge. Nur an der Unterseite reicht das 6,59-Zoll große Display nicht ganz bis an den Rand. Realisiert wird das durch eine ausfahrbare Frontkamera, die nur wenn sie benötigt wird, aus dem Rahmen des Smartphones herausfährt. Durch den Verzicht auf eine Display-Aussparung (Notch) macht es wirklich Spaß, Spiele auf dem großen Display zu spielen oder unterwegs Filme zu schauen.

Das verbaute IPS-Display ist etwas kälter als beim normalen Honor 9X und hell genug, um auch bei Sonnenlicht noch genug zu erkennen. Mit einer Full-HD Auflösung und einer Pixeldichte von 391 ppi ist der Screen zudem ausreichend scharf.

IM HONOR 9X PRO HAT SICH VIEL GETAN

Die größten Änderungen des Honor 9X Pro stecken unter der Haube. War beim normalen Honor 9X noch derselbe Prozessor wie beim Vorjahresmodell Honor 8X verbaut, setzt das Honor 9X Pro auf den neuen Kirin 810 mit 6 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das resultiert nicht nur im Benchmark sondern auch bei der täglichen Nutzung in einer deutlich flotteren Geschwindigkeit. Der Kirin 810 ist ein bisschen leistungsstärker als der Snapdragon 730 von Qualcomm. Dieser steckt beispielsweise im Galaxy A71 von Samsung.

Insgesamt überzeugt die Leistung für ein Mittelklasse-Smartphone im Test. Spiele laden angenehm schnell und laufen flüssig. Auch sonst kommt es bei der Benutzung selten zu Verzögerungen. Der interne Speicherplatz von 128 Gigabyte kann per MicroSD-Karte erweitert werden. Hierbei muss man sich jedoch zwischen einer zweiten SIM-Karte oder einer Speichererweiterung entscheiden. Ein großes Problem gibt es durch den neuen Prozessor des Honor 9X Pro jedoch.

ERSTES HONOR-SMARTPHONE OHNE PLAY STORE

Das Honor 9X Pro ist das erste Smartphone des Huawei-Tochterkonzerns ohne Play Store und andere Google Dienste. Auf dem Honor 9X Pro läuft zwar das nicht mehr ganz so frische Android 9 zusammen mit der eigenen Custom-Rom EMUI, durch den neuen Prozessor gilt es jedoch als ein komplett neues Smartphone. Deshalb darf es keine Google-Dienste mehr verwenden. Ursächlich ist hier der Handelsstreit zwischen den USA und China. Honor trifft als Tocherterkonzern von Huawei nun dasselbe Schicksal. Standardmäßig lassen sich Apps über die Huawei AppGallery beziehen, aber auch die Installation von alternativen Appstores oder per APK ist möglich.

Einige bekannte Apps sind bereits in der AppGallery von Huawei vorhanden. Jedoch bei weitem noch nicht alle. So gibt es Beispielsweise bei der Suche nach Whatsapp nur einen Link zur offiziellen Website, wo man sich die Installationsdatei herunterladen kann. Das geht erstaunlich einfach, muss aber bei jedem Update wiederholt werden. Wer bei der Einrichtung oder bei der Installation von Apps Hilfe benötigt, kann sich kostenfrei an einen von 15 Huawei-Stores in Deutschland wenden. Honor gibt definitiv sein Bestes, um die eigenen Kunden zu unterstützen. Dennoch muss man sich bewusst sein, worauf man sich beim Kauf einlässt. Nicht alles lässt sich per APK oder über einen alternativen Appstore installieren. Insbesondere Google Dienste wie Youtube und Google Maps können nur mit eingeschränktem Funktionsumfang im Browser genutzt werden.

Da Android selbst Open-Source ist, sind Updates für Honor in der Theorie kein Problem. So wurde ein Update auf Android 10 bereits bestätigt. Wie es jedoch mit Sicherheitsupdates aussieht, ist nicht bekannt. Hier steht das Honor 9X Pro noch auf dem veralteten Stand von November 2019.

KAMERA SCHWÄCHELT IN EINER KATEGORIE

Die Kameras des Honor 9X Pro sind vertikal angeordnet. Die Hauptkamera bietet eine Auflösung von 48 Megapixeln. Im normalen Modus werden die Fotos jedoch auf 12 Megapixel heruntergerechnet, um mehr Licht einzufangen und die Qualität des Bildes zu erhöhen. Das ist bei eigentlich allen Smartphones mit einer hohen Megapixelzahl so. Honor nennt diesen Prozess Lichtfusion. Manuell lässt sich die Qualität auf 48 Megapixel hochstellen, um noch detailreichere Fotos zu erhalten. Das sollte man jedoch nur bei optimalen Lichtbedingungen tun. In den Standardeinstellungen gelingen die Bilder auch bei nicht optimalen Lichtbedingungen gut. Nur bei Dunkelheit verwaschen die Aufnahmen stark. Hier bieten andere Mittelklasse-Smartphones wie das Galaxy A71 mehr.

Die zweite Kamera ist ein Weitwinkel-Sensor mit einem Sichtfeld von 120 Grad und einer Auflösung von 8 Megapixeln. Diese kann jedoch bei weitem nicht mit der normalen Kamera mithalten. Auch bei optimalen Lichtbedingungen haben die Aufnahmen nur wenig Details und sehen verwaschen aus.

Die dritte Kamera ist eigentlich keine richtige Kamera, sondern lediglich ein Sensor für Tiefeninformationen. Dieser stellt der Kamerasoftware Informationen bereit, wo das Bild scharf und wo es unscharf sein soll. Diese Funktion kann aber auch durch die anderen Kameras übernommen werden, sobald mindestens zwei vorhanden sind. Eine Zoom-Kamera hätte uns hier besser gefallen. Videos lassen sich maximal in Full-HD aufnehmen.

Die Frontkamera nimmt Fotos mit einer Auflösung von 16 Megapixeln auf und fährt wenn benötigt aus dem Gehäuse heraus. Erkennt das Handy dass es herunterfällt, wird die Kamera zum Schutz automatisch eingefahren. Die aufgenommenen Selfies sehen etwas nachbearbeitet aus und sind relativ hell. Die Kamera besitzt jedoch einen ziemlich großen Winkel, sodass man auch gut Selfies mit mehreren Personen aufnehmen kann.

AKKULAUFZEIT STIMMT

Der Akku des Honor 9X Pro misst 4.000 Milliamperestunden. Zusammen mit dem nicht allzu leistungshungrigen Mittelklasse-Prozessor kommt das Smartphone damit auf eine gute Akkulaufzeit und liegt etwas über dem normalen Honor 9X.

Die Akkulaufzeit im Alltag zu bewerten und einzuordnen ist schwierig, da ich aufgrund fehlender Apps das Honor 9X Pro im Test nicht immer so verwenden konnte, wie ich andere Smartphones verwendet hätte. Doch auch bei meiner etwas veränderten Nutzung hatte ich nie ein Problem mit dem Smartphone durch den Tag zu kommen.

Durch das relativ schwache 10-Watt-Netzteil dauert das Aufladen etwas länger als bei anderen Mittelklasse-Smartphones. Als Anschluss kommt jedoch ein moderner USB-C-Port zum Einsatz. Kabelloses Laden ist nicht möglich.

HONOR 9X PRO IM TEST: DAS FAZIT

Bei der X-Reihe versuche Honor bisher immer ein möglichst gutes Smartphone zu einem bezahlbaren Preis anzubieten. In den vergangenen Jahren wurde die Konkurrenz in diesem Preisbereich jedoch immer stärker. Im Gegensatz zum normalen Honor 9X wurde beim Pro Modell viel verbessert. Das Honor 9X Pro ist merkbar leistungsstärker und verfügt über NFC; einer der Haupt-Kritikpunkte beim normalen Modell. Die Kamera wurde hingegen nicht verbessert und versagt beim Weitwinkel-Modus. Richtig gut gefallen hat hingegen das notch-freie Display.

Insgesamt ist das Honor 9X Pro ein solides Smartphone, das sich nicht hinter anderen Mittelklasse-Smartphones wie der Galaxy-A-Reihe verstecken muss. Wäre da nicht das Problem mit der Software. Ohne Play Store ist das Smartphone insbesondere im Google-Land Deutschland leider nicht zu empfehlen. Die meisten Smartphone-Nutzer sind auf ihre Google Dienste angewiesen und noch sind bei weitem nicht alle Apps ersatzweise auch in Huaweis AppGallery zu finden.

Das Honor 9X Pro ist ab dem 16. April für 249 Euro erhältlich.

Pros

Notch-freies Design

USB-C

Fingerabdrucksensor im Power-Button

Schnell

Contras

Kein Play Store & keine Google Dienste

Weitwinkel-Kamera nicht gut

Alternativen

Möchtest du der Marke Honor treu bleiben, bietet sich das Honor 20 an. Das nicht einmal ein Jahr alte Flaggschiff-Modell gibt es derzeit für nur etwa 50 Euro mehr zu kaufen und wäre meine erste Wahl bei der Suche nach einer Alternative. Deutlich günstiger hingegen ist das normale Honor 9X. Dieses ist derzeit für etwa 180 Euro erhältlich. Beide Smartphones kommen mit Play Store und allen Google Diensten daher.

Außerhalb der Honor-Welt ist auch die Galaxy-A-Reihe einen Blick wert. Insbesondere das etwas größere Galaxy A71 konnte uns im Test mit seinem schönen 6,7 Zoll AMOLED-Display überzeugen. Hier musst du jedoch mit einem Kamera-Loch im Display leben. Möchtest du auf dieses verzichten, bietet sich auch das ähnlich ausgestattete Xiaomi 9T mit ausfahrbarer Frontkamera an.

Microsoft Windows: Kumulative Updates werden verteilt

Wieder einmal ist der Patch-Dienstag von Microsoft da. An diesem erhalten normalerweise alle unterstützten Versionen von Windows ihre Updates. Wie normalerweise üblich erhalten die Windows-10-Versionen 1909 und 1903 das identische Update. Das Update KB4549951 bringt die Build-Nummer auf 18363.778 bzw. 18362.778. Nutzer können es hier manuell herunterladen (alternativ natürlich die Update-Suche anwerfen), und dies sind die nennenswerten Punkte im Changelog:

*Updates zur Verbesserung der Sicherheit bei der Verwendung von Microsoft Office-Produkten.

*Updates zur Verbesserung der Sicherheit, wenn Windows grundlegende Operationen ausführt.

*Updates zum Speichern und Verwalten von Dateien.

Das Windows-Update für Version 1809 erhält heute ebenfalls einen neuen Patch mit der Build-Version 17763.1158 (KB4549949), der die gleichen Korrekturen enthält wie die oben erwähnten für das Update KB4549951. Alle anderen Systeme lassen sich hier Changelog-technisch einsehen, ebenfalls ist ein manueller Download machbar.

Die OnePlus Bullets Wireless Z kommen mit 20 Stunden Akkulaufzeit für unter 50 Euro

Genau wie wir vermutet hatten hat OnePlus heute im Rahmen der Präsentation des OnePlus 8 auch die nächste Generation seiner Bullets Wireless Ohrhörer vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Nachfolger der OnePlus Bullets Wireless 2 (ca. 76 Euro auf Amazon), neben neuen Features gibt’s diesmal aber vor allem auch einen günstigeren Preis.

Technisch ist vor allem der Akku ein Highlight: Eine Ladung von nur zehn Minuten soll für ganze zehn Stunden Musikwiedergabe ausreichen, voll geladen hält der Akku ganze 20 Stunden – und zwar ganz ohne dafür auf eine Ladehülle zurückgreifen zu müssen. Geladen wird über USB-C.

OnePlus verspricht eine extrem geringe Bluetooth-Latenz, ohne jedoch Zahlen zu nennen. Darüber hinaus sollen sich die Bullets Wireless Z mit mehreren Geräten koppeln lassen, sodass man einfach zwischen diesen wechseln kann. Eine magnetische Steuertaste erlaubt es, die Wiedergabe zu starten oder zu pausieren. Dank einer IP55-Zertifizierung sollen die In-Ears gegen Staub und Wasserspritzer gewappnet sein

Preis & Verfügbarkeit

Die Bullets Wireless Z sind ab sofort in den Farben Schwarz und Blau für 49,95 Euro über den Onlineshop von OnePlus erhältlich. Ob die Varianten in Minzgrün und Weiß auch in Europa vertrieben werden ist noch nicht bekannt. Im Lieferumfang befinden sich Silikon-Ohrstücke in drei unterschiedlichen Größen, damit die In-Ears optimal in Ohren jeder Art passen.

Motorola: Neues Flaggschiff soll am 22. April vorgestellt werden

Motorola hat für den 22. April die Vorstellung eines Flaggschiff-Smartphones angekündigt. Hierbei dürfte es sich wohl (mitunter) – auch dem kleinen Teaser nach zu urteilen – um das moto Edge+ handeln, welches wir auf Pressebildern bereits zu Gesicht bekamen.

Neben einem Snapdragon 865 und bis zu 12 GB Arbeitsspeicher soll das moto Edge+ einen Akku mit einer Kapazität von 5.170 mAh mitbringen. Das Display löst mit Full HD+ auf und soll eine Bildwiederholrate von 90 Hz haben. Nach dem, was wir bereits auf den Pressebildern sahen, sind die Displayränder des moto Edge+ gekrümmt. Auf der Rückseite befindet sich ein Triple-Kamera-Setup.

Radeon RX 5600 XT OC: Neue VBIOS-Updates für Asus ROG Strix und TUF Gaming X3

Zum Release der Mittelklassegrafikkarte im Januar hatte AMD seinen Boardpartnern in letzter Minute mehr Übertaktungsspielraum für die Radeon RX 5600 XT gewährt als ursprünglich vorgesehen war, um der Konkurrenz von Nvidias vergünstigter Geforce RTX 2060 besser entgegenzutreten. Dies sorgte bei den Herstellern bekanntlich für etwas Chaos und nachgeschobene BIOS-Versionen, denn die Karten kamen bereits mit den ursprünglich vorgesehenen Taktraten in den Handel.

Nachdem Asus bereits im Januar entsprechende Updates für die ROG Strix RX 5600 XT OC Edition und TUF Gaming X3 Radeon RX 5600 XT EVO OC Edition veröffentlicht hatte, die allerdings den Speicher unangetastet ließen, gibt es nun neue Versionen, die den GDDR6-RAM von 12 Gbps auf 14 Gbps beschleunigen. Laut Asus wurden umfassendere Validierungstests durchgeführt, in denen nun sichergestellt werden konnte, dass die auf beiden Karten verwendeten Custom-PCBs es dem Grafikprozessor und dem GDDR6-Speicher ermöglichen, “mit den optimierten Spezifikationen von AMD betrieben zu werden und gleichzeitig die Stabilität in Spielen und Anwendungen zu erhalten”.

Die neuen VBIOS-Updates, die die gesteigerten GPU- und Speichergeschwindigkeiten umsetzen, stehen über die entsprechenden ROG Strix- und TUF Gaming X3-Supportseiten des jeweiligen Custom-Modells zum Download bereit. Dabei setzt Asus auf ein Dienstprogramm zur Vereinfachung des Aktualisierungsprozesses, welches das Update direkt unter Windows ausführen kann. Zudem wird auf den Webseiten auch ein Flash-Tool geführt, um den Vorgang bei Problemen rückgängig zu machen. Eine Übersicht zu weiteren Firmware-Updates für die Custom-Modelle der Radeon RX 5600 XT liefert unser separater Artikel zum Thema.

Analyst Kuo: Huawei Mate 40 mit Freeform-Lens-Kamera und Kirin 1020

Den Analysten Ming-Chi Kuo kennen vor allem Apple-Fans als sehr zuverlässigen Leaker, der aus seinen Beobachtungen der Zulieferindustrie oft Monate vor einem Launch erstaunlich korrekte Vorhersagen treffen kann. Zuletzt hatte sich Kuo erstmals zu künftigen Huawei-Phones geäußert und im Rückblick korrekt eine 10x-optische Periskop-Kamera für ein Modell der P40-Familie prophezeit – nun zu finden im Flaggschiff P40 Pro+, das im Sommer auch bei uns zu haben sein soll.

Nun hat der umtriebige Analyst einmal mehr in seine Trickkiste gegriffen und eine Analyse zu Huaweis nächsten Smartphone-Flaggschiffen an Investoren geschickt, auch diesmal unter anderem die Kamera betreffend. Er vermutet demnach, dass die Mate 40-Serie, die wohl im Herbst startet, erstmals eine sogenannte Freeform-Linse nutzen wird, ein Upgrade für die Ultraweitwinkel Cine-Lens, die Huawei etwa im Mate 30 Pro und nun auch im P40 Pro einsetzt.

Diese erlaubt es dem Hersteller, die Verformungen an den Rändern zu beeinflussen, die ja bei einer Ultraweitwinkel-Optik oft als störend wahrgenommen werden. Offenbar hält Huawei diesbezüglich ein Patent, weswegen diese Freeform-Optik wohl nur in Huawei-Phones zu finden sein werden. Der im Mate 40 und Mate 40 Pro erwartete Kirin 1020-SoC soll bereits im August bei TSMC in Massen produziert werden und basiert auf einem effizienteren 5 nm Herstellungsprozess, der auch bis zu 50 Prozent mehr Performance als der Kirin 990 ermöglichen soll. Mal sehen, ob Kuo mit seiner Vorhersage zum Mate 40 richtig liegt.