Für die Windows-10-Versionen 1803, 1607 und 1709 hatte Microsoft schon vor einigen Tagen ein neues Update veröffentlicht, das sich um diverse Probleme kümmert. Eben jenes Update ist nun auch für die beiden verbleibenden Versionen des Betriebssystems – Windows 10 Version 1903 und 1909 – verfügbar als KB4541335. Wenn ihr herausfinden wollt, welche Version ihr aktuell besitzt, dann gebt in die Suche einfach mal „winver“ ein und bestätigt das mit der Enter-Taste. Oder aber ihr schaut in den Einstellungen unter „Info“ nach. Das Changelog für beide Versionen könnt ihr hier einsehen. Dort steht unter anderem, dass ein Problem behoben worden ist, bei dem sich einzelne Apps nicht mehr schließen ließen. Zudem soll ein Fehler behoben sein, der in Verbindung mit der Your-Phone-App dafür gesorgt hat, dass die Taste zum Stummschalten des Systems nicht funktioniert.
Windows 10
Wieso nicht gleich so, Microsoft? Gratis-Tool poliert Dark Mode in Windows 10 auf
Mit der schlanken Freeware Luna können Sie auf Ihrem Windows 10-PC automatisch zwischen Light-Theme und Dark Mode hin- und herwechseln. Zu festgelegten Uhrzeiten stellt das Tool Ihr Windows-Design automatisch um und bietet dabei praktische Zusatz-Features. Im Video zeigen wir Ihnen den Dark Mode von Windows 10.
Er sieht nicht nur schick aus, sondern ist obendrein schonend für die Augen: Der Dark Mode in Windows 10. Besonders wer längere Zeit am Stück vor dem Rechner sitzt oder seinen PC in den Abendstunden nutzen will, wird mit dem dunklen Windows-Theme sicher schon einmal in Berührung gekommen sein.
Einen Automatismus, etwa dass der Dark Mode sich ab einer bestimmten Uhrzeit automatisch einschaltet, suchen Windows-Nutzer allerdings vergebens. Mit dem Gratis-Tool Luna rüsten Sie dieses Feature ganz einfach nach und können zudem das Design des Dark Mode auf Ihre Wünsche anpassen.
Luna: Gratis-Tool ändert Windows 10 Theme
Das schlanke Tool Luna beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Aufgabe: Den Wechsel zwischen Light-Theme und Dark Mode unter Windows 10 zu vorgegebenen Uhrzeiten automatisch auszuführen. So können Sie etwa Ihren Rechner morgens im hellen Light-Theme starten und gegen Abend in den augenschonenden Dark Mode wechseln.
Zudem entscheiden Sie, ob Luna nur die Farbe des System-Themes, beispielsweise der Programmleiste, ändert oder ob auch Apps wie der Explorer, Google Chrome und alle anderen Dark Mode kompatiblen Apps im dunklen Design erscheinen sollen. Das Desktop-Wallpaper können Sie ebenfalls für jedes Theme unterschiedlich wählen. Versierte Anwender, die benutzerdefinierte Theme-Dateien verwenden, können diese in Luna als Light- oder Dark-Theme festlegen.
BEUNRUHIGENDER STAND DER WINDOWS-10-MIGRATION
Eine neue Untersuchung von Adaptiva hat ein aus Sicherheitssicht schockierendes Ergebnis erbracht. Obwohl Microsoft den Support für Windows 7 Mitte Januar 2020 einstellt, haben erst 14% der befragten Unternehmen alle ihre Systeme auf Windows 10 migriert.
Für seine „Windows 10 Enterprise Impact Survey“ hat Adaptiva, Anbieter von Endpunkt-Management- und Sicherheitslösungen, weltweit 450 Unternehmen befragt. Untersuchungsschwerpunkte waren der Stand der Migration auf Windows 10 und die damit verbundenen Herausforderungen.
Ernüchternd sind die Umfrageergebnisse beim Status quo: Nur 14% haben bereits alle Systeme auf das neue Betriebssystem aktualisiert. Bei weiteren 34% sind es maximal die Hälfte der Systeme.
Für die noch ausstehenden Migrationen veranschlagen die Unternehmen teilweise erhebliche Projektlaufzeiten. Nur 45% gehen davon aus, dass sie die Migrationen innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen haben, 29% rechnen mit sechs bis 12 Monaten. Und mehr als ein Viertel (27%) schätzt, dass die Migration aller Systeme auf das neue Betriebssystem über ein Jahr in Anspruch nehmen wird.
Die Notwendigkeit einer Migration wird von den Befragten nicht bezweifelt. So halten sie 89% für zwingend erforderlich, da es keinen Microsoft-Support mehr für ältere Betriebssystem-Varianten gibt. Für 72% ist eine Migration zudem aus Sicherheitsaspekten unerlässlich.
Die Studie ging auch der Frage nach, was die Unternehmen als größte Herausforderungen bei der Bereitstellung und Pflege von Windows 10 ansehen. Dabei nannten:
65% fehlende Mitarbeiter-Ressourcen
46% Kompatibilitätsprobleme bei Applikationen
39% Kosten
33% Schulungsaufwand für Endanwender
32% Datenmigration
„Es liegt auf der Hand, dass Unternehmen ohne eine möglichst kurzfristige Migration auf Windows 10 erhebliche Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen müssen“, erklärt Géza Lauturner, Country Manager DACH bei Adaptiva. „Dennoch verlaufen die Betriebssystem-Aktualisierungen nach wie vor schleppend. Und dafür liefert unsere Studie auch den entscheidenden Grund: die fehlenden Ressourcen für einen mit klassischen Systemmanagement-Tools zeitaufwendigen und komplexen Prozess. Eine alternative Möglichkeit bieten wir mit unserem Windows-10-Accelerator-Programm.“
Das neue Windows-10-Accelerator-Programm hat Adaptiva in der DACH-Region gemeinsam mit seinem strategischen Partner Proservia aufgesetzt, einem Anbieter integrierter IT- und Personal-Lösungen und Services. Zentraler Lösungsbestandteil ist die auf einer Peer-to-Peer-Architektur basierende Softwareverteilungsplattform Adaptiva OneSite. Sie ermöglicht im Unterschied zu den in Microsoft-SCCM (System Center Configuration Manager)-Umgebungen benötigten zahlreichen Distribution Points eine Softwareverteilung von einem einzigen Server aus. Für die Installation von Upgrades oder Patches nutzt OneSite dann auch die Rechenleistung der einzelnen Windows-Clients. Durch diesen Lösungsansatz können Unternehmen Migrationen auf Windows 10 einfacher, schneller und kosteneffizienter durchführen.
Mehr Transparenz für aktuelles Windows 10: Aero Glass holt Kult-Effekt zurück
Mit der Freeware “Aero Glass” holen Sie den von Windows Vista und Windows 7 bekannten Glas-Effekt auch auf aktuelle Windows 10 Rechner. Das Kult-Design können Sie dabei individuell anpassen. Praktisch: Mit einem Zusatz-Tool rüsten Sie Aero Glass mit einer Benutzeroberfläche nach.
Mit Aero (Authentic, Energetic, Reflective, Open) pflegte Microsoft unter Windows Vista und Windows 7 eine Art Skin für das Betriebssystem, in dem vor allem Transparenz-Effekte zum Einsatz kamen. Der für Vista und später auch für Windows 7 typische Glass-Effekt hatte viele Fans. Zur Enttäuschung vieler Nutzer war Aero ab Windows 8 aber nicht mehr standardmäßig installiert und ab Windows 10 komplett verschwunden. Mit Aero Glass können Sie die Funktion auch auf auf aktuelle Windows-Systemen nutzen.
Einfache Integration in Ihr System
Damit die Darstellung der Transparenz sowie der Glas-Effekte optimal funktioniert und auch nicht zu viele Ressourcen verbraucht, nutzt Aero Glass ausschließlich native System-Komponenten. Damit gelingt es der Freeware, sich einfach in Ihr bestehendes System zu integrieren.
Dabei kommt das Programm standardmäßig ohne grafische Oberfläche. Ein weiteres Tool des Anbieters, Aero Glass GUI, rüstet diese aber nach. Über die Datei “AeroGlassGUI.exe” können Sie die Stärke der Transparenz und die Unschärfe steuern. Die Farbe der Fensterrahmen können Sie ebenfalls individuell festlegen oder automatisch aus dem Desktop-Hintergrund generieren lassen. Damit können Sie die Anzeige nach Ihren Wünschen personalisieren und den perfekten Glass-Effekt erzielen.
Erfahrene Anwender können das Theme tiefgreifend verändern, indem Sie im GUI-Tool auf den Button “Export current theme atlas” klicken und diese dann in einem Ordner speichern. Anschließend können Sie die Datei mit einem Grafik-Editor bearbeiten und die neue Datei über die GUI laden.
Hier kommt der Effekt besonders gut zur Geltung: Die Monitore mit den besten Displays
Damit der Glass-Effekt seine volle Wirkung entfalten kann, benötigen Sie einen Monitor mit einer guten Auflösung. Dafür müssen Sie aber keineswegs tief in die Tasche greifen. In unserer Bestenliste stellen wir Ihnen die besten TFT-Monitore nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis sortiert vor.
Kumulative Updates für Windows 10 1903 und 1909 gestartet
Microsoft hat den Dezember Patch-Day mit einem neuen kumulativen Update für die aktuelle Windows 10 Version 1903 aka Mai 2019 Update und Version 1909 aka November Update gestartet. Das Update behebt Sicherheitslücken, adressiert Probleme und bringt Verbesserungen.
Microsoft hat den regulären Dezember Patch-Day 2019 mit einem kumulativen Update für das Windows 10 Mai Update aka Version 1903 und Version 1909 November Update eingeläutet. Veröffentlicht wurde das sogenannte B-Update, das also sicherheitsrelevante Änderungen mit sich bringt und daher allen Nutzern dringend empfohlen wird.
Wenige Änderungen enthalten
Soweit bekannt ist, sind nur wenige Änderungen in diesem Patch enthalten. Die neue Buildnummern lauten 18362.535 und 18363.535. Alle Änderungen führt Microsoft in der Knowledge Base im Eintrag KB4530684. Bei den sicherheitsrelevanten Änderungen nennt das Unternehmen unter anderem Fehlerbehebungen für den Windows Kernel und für Windows Virtualisierung.
Microsoft empfiehlt, dass vorab das neueste Service Stack Update (SSU / KB4524569) installiert ist, bevor das neueste kumulative Update (LCU) geladen wird. Wer Windows Update verwendet, erhält automatisch die neueste SSU mit angeboten, wenn es noch nicht installiert ist.
Um das eigenständige Paket für die neueste SSU zu erhalten, kann man im Microsoft Update-Katalog danach suchen. Auch das eigenständige Paket für das kumulative Update ist dort zu finden.
Highlights
Aktualisierungen zur Verbesserung der Sicherheit, wenn Windows grundlegende Funktionen ausführt.
Verbesserungen und Korrekturen
Dieses Sicherheitsupdate enthält Qualitätsverbesserungen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
Behebt ein Problem, das auf einigen Geräten den Fehler 0x3B in cldflt.sys verursachen kann.
Behebt ein Problem, das die Erstellung eines lokalen Benutzerkontos mit dem Input Method Editor (IME) für Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch verhindern könnte. Dieses Problem tritt auf, wenn ein neues Windows-Gerät während der Out of Box Experience (OOBE) eingerichtet wird.
Sicherheitsupdates für Windows Virtualisierung, Windows Kernel, die Microsoft Scripting Engine und Windows Server.
Nun geht’s schnell: Windows 10 20H1 mit besserer Suche im Slow Ring
Microsoft hat eine weitere Vorab-Version für das für kommendes Frühjahr erwartete Windows 10 Feature-Update im Slow Ring freigegeben. Erst vor kurzem war das Build im Fast Ring erschienen – nun geht bei Microsoft wieder alles recht schnell.
Es handelt sich dabei um die Buildnummer 10.0.19025.1051. Build 19025.1051 war erst Ende vergangener Woche erschiene und brachte eine Reihe an Verbesserungen mit sich. Dazu gehört eine Verbesserung der neuen Suche, wie sie seit Windows 10 1909 zum Einsatz kommt. Die Suche ist dabei gleich auch im Datei Explorer nutzbar, hat dadurch aber noch mit einigen Leistungsproblemen zu kämpfen.
Laut dem Entwickler-Team gibt es jetzt einen neuen Algorithmus, der eine hohe Festplattenauslastung und -aktivität erkennt, so dass er Spitzenauslastungszeiten besser identifizieren und den Indexer der Suche entsprechend verwalten kann.
Weitere Neuerungen gibt es nicht, aber eine lange Liste an weiteren kleinen Änderungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Im Windows Blog wird alles Wichtige dazu aufgelistet.
Es ist noch gar nicht so lang her, dass Microsoft das erste Build aus dem Entwicklungszweig 20H1 an Nutzer des Slow Rings verteilt hat. Jetzt ist der Konzern bereits zu einer regelmäßigen Auslieferung übergegangen und bringt die Vorschau-Versionen kurz nach dem sie für den Fast Ring Nutzer bereit stehen auch schon in den Slow Ring. Damit kann man nun wohl sagen, das Windows-Team ist fleißig dabei, die nächste Windows-Version 20H1 voranzubringen.
Das Update steht jetzt für alle Windows Insider im Slow Ring bereit.
Allgemeine Änderungen, Verbesserungen und Korrekturen für den PC
Wir haben ein Problem von vorherigen Versionen behoben, das die Arbeit von Sandbox und WDAG verhinderte.
Wir haben ein Problem behoben, das dazu führte, dass bestimmte Fingerabdruckleser ab Build 19013 nicht mehr funktionieren.
Wir haben ein Problem behoben, das dazu führen konnte, dass VPN-Einstellungen nach dem Upgrade hängen blieben.
Wir haben einige Arbeit geleistet, um ein Problem zu beheben, das zu bestimmten modernen Benutzeroberflächenkomponenten (einschließlich Benachrichtigungen und des Netzwerk-Flyouts) führen könnte, indem wir entweder zu groß oder zu klein skaliert haben, nachdem wir einen externen Monitor angeschlossen haben, oder indem ein Monitor mit einer anderen DPI verwendet wurde.
Wir haben ein Problem behoben, das sich auf die Anmeldeleistung einiger Benutzer in den letzten Versionen ausgewirkt hat.
Wir haben ein Problem behoben, das dazu führte, dass die Windows Hello-Authentifizierung mit bestimmten Anwendungen in den letzten Builds nicht funktioniert.
Wir haben ein Problem behoben, das dazu führen konnte, dass der Mauszeiger beim lokalen Anmelden an einem PC nach dem Remoting nicht angezeigt wurde.
Wir haben ein Problem behoben, bei dem sich die Tasten bei Verwendung der an einen großen Bildschirm angedockten Touch-Tastatur so weit ausdehnte, dass sie die Breite des Monitors überspannte, anstatt eine optimale Breite für die Touch-Interaktion zu behalten.
Wir haben ein Problem behoben, das zum Absturz von ctfmon.exe führen konnte, wenn die Konvertierung mit dem japanischen IME in bestimmten Textfeldern verwendet wurde.
Wir haben ein Problem behoben, das dazu führen konnte, dass Webaktivitäten in der Timeline nicht geöffnet wurden, wenn Sie einen neuen Edge installiert hatten.
Wir haben ein Problem behoben, bei dem eine hohe Anzahl von Fehlern bei der App-Bereitstellung in kurzer Zeit dazu führen konnte, dass ein unerwartet großes Volumen an Festplattenspeicher von evtx-Dateien belegt wurde, die unter %windir%\temp gespeichert wurden.
Wir haben ein Problem behoben, das dazu führte, dass einige Apps nicht mit dem Fehler 0x8007000A aktualisiert wurden.
Wir haben ein Problem behoben, das bei der Verwendung der Lupe in bestimmten Multi-Monitor-Konfigurationen zum Flackern des Bilds führte.
Wir haben ein Problem behoben, bei dem der Mauszeiger nicht an der Stelle begann, an dem sich das Ansichtsfenster der Lupe befand, wenn er sich vom Tippen entfernt hatte.
Wir haben ein Problem behoben, das sich auf die Sprachausgabe in Outlook auswirkte, nachdem Sie den Fokus von einer E-Mail zurück auf die Liste der E-Mails in Ihrem Posteingang verschoben hatten.
Wir haben ein Speicherleck in EoAExperiences.exe behoben, nachdem wir die Textcursoranzeige über einen längeren Zeitraum verwendet hatten.
Windows 10 November Update: Was Sie nach der Installation sofort tun sollten
Wer das November Update für Windows 10 jetzt schon hat, sollte nach der Installation einige wichtige Schritte unternehmen – denn nicht immer läuft alles rund. Bei der Prüfung geht es weniger um Neuheiten, sondern um einen grundlegenden PC-Check.
Das November 2019 Update zählt für einen Großteil der Nutzer nicht zu den großen Windows-Updates. Wer das Mai Update installiert hat, für den ist das November Update von Windows 10 nur ein kumulativer Patch, wie man ihn jeden Monat im Rahmen der Sicherheits-Updates kriegt. Aktualisiert man von früheren Windows 10-Versionen, zählt das November Update aber zu den klassischen Feature-Updates, die man von Windows 10 zwei Mal pro Jahr gewohnt ist.
Probleme kann es bei kleinen und großen Updates geben, doch sie fallen unter Umständen nicht immer sofort auf. Nach der Installation des November Updates sollten Sie am besten gleich mal den Computer nutzen. Starten Sie die Programme, die Sie am liebsten verwenden, werfen Sie Games an, bearbeiten Sie Fotos und gucken Sie Videos. Wichtig dabei: Verwendet Windows noch die von Ihnen bevorzugten Standardprogramme oder haben sich Edge & Co. wieder in den Vordergrund gedrängt? Doch neben diesem Praxis-Check sollten Sie auch einen strukturierten Funktions-Check machen.
Gleich nochmal das Windows-Update anwerfen
Ja, auch wenn es komisch klingt, nach dem Einspielen des November Updates rufen Sie bitte noch einmal Windows-Update auf. Der Grund: Das verteilte November Update ist schon ein paar Tage alt. Microsoft hat aber in der Zwischenzeit weiter an Windows 10 gearbeitet, sodass es einen sogenannten Day-One-Patch gibt, also gleich am ersten Tag ein Update für das Update. Das gilt auch, wenn Sie sich per Media Creation Tool bedient haben. Ihr System ist aktuell, wenn der Befehl “winver” die Build-Nummer 18363.476 zeigt (Stand Mitte November).
Windows 10: Check in 60 Sekunden
Wie gut steht Ihr Windows nach der Installation des November Update da? Ein Schnell-Check verrät es. Windows hat einige Profi-Tools zur Selbstüberwachung eingebaut, darunter die sogenannte Leistungsüberwachung (Performance Monitor). Mit diesem mächtigen Tool lässt sich auch ein Schnell-Check machen. Der Befehl “perfmon /report” ist alles, was Sie eintippen müssen, den Rest erledigt Windows selbst. Den Ausführen-Dialog starten Sie einfach mit dem Shortcut [Windows] + [R]. Geprüft werden Systemdateien, Festplatten und SSDs, Antwortzeiten und mehr. Das Tool spuckt einen Report aus, mit dem Sie weiterarbeiten können. In der Mehrheit werden Sie dort über Treiberfehler stolpern, die Sie per Update beheben können.
Schutzstatus prüfen
Das November Update kann sich mit Ihrer Sicherheits-Software in die Haare geraten. Prüfen Sie deshalb nach, ob Ihr Virenscanner läuft und ob dieser mit aktuellen Signaturen ausgestattet ist. Dieser Tipp betrifft natürlich in erster Linie Nutzer, die Drittanbieter-Software zum Schutz einsetzen. Wer auf den eingebauten Defender setzt, sucht den Bereich Windows-Sicherheit auf und überzeugt sich dort davon, dass alle Schutzkomponenten laufen.
Datenschutz-Check durchführen
Was Windows gerne mal bei Updates macht, ist die Datenschutzeinstellungen zurücksetzen. Beim November Update konnten wir das zwar nicht feststellen, aber sicher ist sicher. Also ab in die Einstellungen und dort die Datenschutzfunktionen abklappern. Wer gänzlich neu ist bei dem Thema, kann auch ein Tool wie O&O ShutUp10 nehmen und sich mit wenigen Klicks sinnvolle Datenschutzeinstellungen einrichten lassen.
November Update wieder loswerden
Es gibt zwei Möglichkeiten nach dem Update auf das November Update und den ersten Schritten: Entweder läuft alles und Sie sind zufrieden oder es gibt Probleme, die sich nicht so einfach aus der Welt schaffen lassen. Wenn alles top ist, können Sie die Datenträgerbereinigung starten, dort auf “Systemdateien bereinigen” klicken und den Punkt “Vorherige Windows-Installationen” abhaken. In der Spalte dahinter sehen Sie, wie viel Speicherplatz das Entfernen dieser nun nicht mehr benötigten Installationsdateien bringt.
Bei ernsten Problemen sollten Sie stattdessen mit einem Backup zurück auf den Stand vor das Mai Updates wechseln. Sie haben kein Backup? Dann können Sie in den Einstellungen unter “Update und Sicherheit” über “Wiederherstellung” zur vorherigen Windows-Version zurückkehren. Achtung: Dieser Notfallweg ist nur für 10 Tage gangbar, danach fehlt die Option.
Klassisches Startmenü unter Windows 10: Update für beliebtes Tool
Letztes Jahr wurde die Entwicklung des äußerst beliebten Startmenü-Tools Classic Shell eingestellt. Der Entwickler Ivo Beltchev stellte das Projekt aus Zeitmangel und der Richtung, in die sich Windows 10 entwickelt, ein. Mittlerweile wird die Software von der Community betreut und als Open Shell weiter geführt. Dazu ist nun ein neues Update verfügbar.
Dass die Entwicklung von Classic Shell durch seinen Erfinder Ivo Beltchev eingestellt wurde, dürfte für viele Fans des klassischen Windows-Startmenüs eine Schreckensnachricht gewesen sein, denn wirklich brauchbare Alternativen gibt es kaum. Allerdings ist der Source-Code des Tools frei zugänglich und so hat die Community nun die Weiterentwicklung selbst in die Hand genommen.
Unter dem Namen Open Shell erscheint das kleine Programm jetzt regelmäßig in neuen Versionen, die auf die letzten Windows-Updates abgestimmt sind. So müssen Sie nicht länger auf das weitaus übersichtlichere klassische Windows-Startmenü verzichten.
Das neueste Update bringt laut Herstellerseite folgende Neuerungen mit sich:
Support für den silent OS upgrade Task
Schließt keine Menüs bei bestimmten Vorgängen
Behobene Bugs:
ClassicExplorer verwendet die richtige Themenfarbe, um den vollständigen Pfad anzuzeigen.
Behebt den Fehler, der die Sperrtaste verschwinden ließ
Classic Start: Klassisches Startmenü unter Windows 10
Einmal installiert, gibt Classic Start dem Startmenü seinen alten Look zurück. Denn der Windows 10-Standard entspricht nicht unbedingt dem Geschmack von allen: Das Menü wirkt im direkten Vergleich zu alten Windows-Versionen überladen und unübersichtlich. Auch die Werbung für den Microsoft Store hat eigentlich nichts in einem Startmenü verloren.
In Classic Start haben Sie die Möglichkeit aus einem der alten Designs zu wählen: So gibt es das Windows 7-Menü oder das originale Classic-Menü entweder mit einer, oder mit zwei Spalten. Desweiteren stehen mehrere verschiedene Skins zur Verfügung, unter anderem das Aero-Design aus Windows 7, das Metro-Design aus Windows 8 oder auch das Luna-Design aus Windows XP.
Dabei können Sie außerdem selbst bestimmen, welche Einträge im Start-Menü angezeigt werden sollen. Auf diese Weise lässt es sich stark entschlacken und umfassend den eigenen Wünschen nach anpassen.
Trotz überladenem Startmenü: Windows 10 Pro günstig kaufen
Auch wenn das Startmenü von Windows 10 für viele nicht das Gelbe vom Ei ist, lohnt sich ein Umstieg auf die neuste Windows-Version definitiv, da Microsoft den Support für alte Versionen nach und nach einstellt oder bereits eingestellt hat. Die Pro-Version von Windows 10 erhalten Sie bei einigen Anbietern bereits ab rund 11 Euro.
Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909
Das November-Update ist da: Bei Microsoft steht Windows 10 v1909 zum Download bereit. Laut Hersteller handelt es sich um ein Feature Update, die Installation geht schnell und die Neuerungen sind überschaubar.
Microsoft hat das November-Update für Windows 10 veröffentlicht, auch bekannt als 19H2-Update oder v1909. Wie schon die vorherige Version erfolgt die Verteilung in Wellen, die Installation kann über die Update-Suche aber auch manuell angestoßen werden. Das Media Creation Tool (Build 18363.418) wurde aktualisiert, damit lassen sich Installationsmedien wie ein USB-Stick erstellen.
Das eigentliche Update erfordert einen Neustart, ist aber in wenigen Minuten erledigt – zumindest wenn die vorherige Version die v1903 vom Frühling war. Ansonsten dauert die Installation teils sehr lange, da praktisch das Betriebssystem neu aufgespielt wird. Die Änderungen der v1909 sind für Geschäftskunden recht umfangreich, für Endanwender jedoch vergleichsweise kompakt.
Redmond nennt hier unter anderem eine bessere Energieeffizienz bei Prozessoren und eine intelligentere Verwaltung von deren favorisierten CPU-Kernen, eine Sprachaktivierung von digitalen Assistenten von Drittanbietern trotz Sperrbildschirm, das schnelle Eintragen von Ereignissen in den Kalender über die Taskleiste, eine Integration von One-Drive-Inhalten über den Explorer und eine Windows-Defender-Anmelde-Informationssperre für ARM64-Geräte.
Der Support für Windows 10 v1909 läuft wieder 18 Monate. Bei Geräten mit einer älteren Version wie v1803 leitet das Window-Update eine automatische Aktualisierung auf v1909 ein, da das Support-Ende seit dem gestrigen 12. November 2019 erreicht ist. Die Installation samt Neustart kann 35 Tage aufgeschoben werden, dies gilt für die Home- und die Pro-Edition.
Schluss mit Unordnung in Windows 10: Cooles Mini-Tool ersetzt den Desktop
In WIndows 10 gibt es so manche etwas versteckte Hacks. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Homepages auf Ihrem Desktop verknüpfen. Besser funktioniert dies allerdings mit dem Mini-Tool Radial Menu. Es hilft Ihnen, den Desktop auszumisten und wichtige Verknüpfungen immer in Reichweite zu behalten.
Der Windows-Desktop ist der Ort, an dem Sie Verknüpfungen erstellen und all das ablegen, auf das Sie schnellen Zugriff haben möchten. Das führt oft dazu, dass der Desktop vermüllt ist und Sie die wirklich wichtigen Sachen nicht mehr so schnell wiederfinden.
Abhilfe schafft das Mini-Tool Radial Menu. Das Programm bringt ein sehr frei konfigurierbares Tortenmenü auf Ihren Desktop, in dem Sie die wichtigsten Programme, Ordner, Website-Links und andere häufig genutzte Dinge sammeln und strukturieren.
Viel Raum zur Individualisierung des Menüs
Nach der Installation finden Sie das Menü auf Ihrem Desktop. Mit einem Klick auf das Kreiszenturm lässt es sich auf einen schlichten, unauffälligen Punkt reduzieren. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Config”, können Sie neue Menüpunkte hinzufügen, diese in Gruppen organisieren und sogar Makros anlegen, die mehrere Arbeitsschritte in einem Befehl bündeln.
Radial Menu überzeugt vor allem mit den vielfältigen Anpassungs-Optionen. So können Sie aus einer Vielzahl verschiedener Themes wählen, den Durchmesser des Kreisdiagramms festlegen und bestimmen, wie viele Icons maximal im Menü angezeigt werden sollen.
