TUF Gaming Alliance: Team Groups SSD-Serien in 2,5 Zoll und M.2 im neuen Anzug

Die beiden extravaganten SSD-Serien T-Force Delta im 2,5-Zoll- und T-Force Cardea II im M.2-Formfaktor, die Team Group bereits seit Früh- bzw. Spätsommer hierzulande anbietet, sind optisch aufgefrischt als „TUF Gaming Alliance“-Edition neu aufgelegt. Die RGB-Beleuchtung des Delta-Modells ist so zu Asus „Aura Sync“ kompatibel.

TUF-Schriftzug und schwarzer Kühler beim Gemeinschaftsprojekt

In Kooperation mit Asus entstanden, hat Team Group das Aussehen beider aus der gewöhnlichen Masse herausstechenden SSD-Familien als „TUF Gaming Alliance“ neu gestaltet. Während die erste Generation der M.2-SSD einen auffälligen Kühler in der Farbe Rot samt dem prominent mittig platzierten Hersteller-Schriftzug zeigt, trägt die Spezialauflage einen ebenso hoch bauenden jedoch schwarzen Kühlkörper mit einem ebenso großem Logo und kleiner TUF-Kennung oberhalb der Speicherbausteine.

Team Group T-Force Cardea II TUF Gaming Alliance

Weiterhin in zwei Ausführungen erhältlich, bietet Team Group das M.2-Modell T-Force Cardea II TUF Gaming Alliance bei unveränderten technischen Spezifikationen mit 512 GB und 1 TB Speicherplatz zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 85 US-Dollar respektive 145 US-Dollar jeweils zuzüglich Steuern an. Konkrete Preisangaben in Euro wollte der Hersteller bislang nicht machen. Das ältere M.2-Laufwerk in Rot mit 512 GB jedoch ohne TUF-Schriftzug kostet hierzulande aktuell mindestens 94 Euro. Mit 256 GB Speicherplatz verlangt der Handel ab 60 Euro.

RGB-Beleuchtung mit Asus Aura Sync kompatibel

Die durch eine RGB-Beleuchtung noch auffälliger gestaltete SSD-Serie mit SATA-Schnittstelle im Produktkatalog von Team Group, das Modell T-Force Delta hat in der Ausführung als TUF Gaming Alliance eine dezente optische Auffrischung erfahren. Genau wie die TUF-Linie von Asus soll der Rahmen des SSD-Gehäuses eine herausragende Robustheit und somit einen besonderen Schutz vor mechanischen Einflüssen und Beschädigungen suggerieren. Weiterhin in zwei Versionen und ohne Anpassungen bei der technischen Basis angeboten, werden die SATA-Laufwerke mit 500 GB und mit 1 TB Speicherplatz in den Handel kommen.

Team Group T-Force Delta TUF Gaming Alliance

Die 2,5-Zoll-SSD T-Force Delta TUF Gaming Alliance soll laut Team Group mittels 5-Volt-Anschluss fortan voll kompatibel zur RGB-Steuersoftware von Asus sein, genannt „Aura Sync“, über die sich die LED-Beleuchtung aller im System verbauter Komponenten komfortabel synchronisieren lässt. Als UVP nennt der Hersteller 80 US-Dollar für das 500 GB und 120 US-Dollar für das 1 TB fassende Modell. Die jeweiligen Vorgänger bietet der Handel derzeit für 85 Euro respektive ab 131 Euro an.

iOS 14 und iPadOS 14: Diese iPhones und iPads sind kompatibel

Apple hat jede Menge neue Dinge angekündigt. Man wechselt von Intel zur ARM-Plattform, es gibt macOS Big Sur, Spatial Audio für die AirPods Pro und natürlich iOS 14 und iPadOS 14 mit zahlreichen Neuerungen und optischen Tweaks – ich weiß noch nicht, wie ich die Widgets für mich bewerten soll. Heute gibt es die erste Beta für Entwickler, gefolgt von der Public Beta im Juli.

Doch wer bekommt die finale Version, wenn es im Herbst verteilt wird? Da sieht es ganz gut auch für ältere Geräte aus.7

Folgende iPhones werden iOS 14 bekommen:

iPhone 11

iPhone 11 Pro

iPhone 11 Pro Max

iPhone XS

iPhone XS Max

iPhone XR

iPhone SE

iPhone X

iPhone 8 & iPhone 8 Plus

iPhone 7 & 7 Plus

iPhone 6s & 6s Plus

Bei den iPads sieht es mit iPadOS 14 wie folgt aus:

iPad Pro 12.9-inch (4th generation)

iPad Pro 11-inch (2nd generation)

iPad Pro 12.9-inch (3rd generation)

iPad Pro 11-inch (1st generation)

iPad Pro 12.9-inch (2nd generation)

iPad Pro 12.9-inch (1st generation)

iPad Pro 10.5-inch

iPad Pro 9.7-inch

iPad (7th generation)

iPad (6th generation)

iPad (5th generation)

iPad mini (5th generation)

iPad mini 4

iPad Air (3rd generation)

iPad Air 2

Canon EOS-1D X Mark III enttäuscht im Test von DxOMark

Die Canon EOS-1D X Mark III weiß im Test von DxOMark nicht zu überzeugen. Sogar das vier Jahre alte Vorgängermodell schneidet besser ab.

Tests von DxOMark

Wer sich über die Leistungsfähigkeit eines bestimmten Kamerasensors informieren möchte und an Ergebnissen aus dem „Labor“ interessiert ist, der wird früher oder später unweigerlich auf die Tests von DxOMark stoßen. Wie viel Bedeutung man solchen Tests im Allgemeinen beimessen sollte, daran scheiden sich die Geister. Trotzdem sind die Testergebnisse eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, um die Leistungsfähigkeit verschiedener Sensoren miteinander zu vergleichen.

Canon EOS-1D X Mark III mit enttäuschendem Ergebnis

Kürzlich hat DxOMark den ausführlichen Testbericht zur Canon EOS-1D X Mark III veröffentlicht. Das Gesamtergebnis dieses Tests ist, das muss man leider so deutlich sagen, enttäuschend. Die EOS-1D X Mark III bringt es gerade mal auf 83 Punkte, was für sich genommen erstmal nach einem „guten“ Ergebnis klingt. Doch wenn man andere Testergebnisse zum Vergleich heranzieht, dann wird schnell klar, dass Canon weit hinter der Konkurrenz zurückfällt.

Und nicht nur das, Canon kann selbst mit der eigenen Canon EOS-1D X Mark II, die im Jahr 2016 vorgestellt wurde, nicht mithalten. Diese brachte es im Test nämlich auf 88 Punkte, genauso wie die ebenfalls 2016 vorgestellte Nikon D5.

Die Sony A9 II, die als Kamera in die gleiche Kategorie wie die 1D X Mark III fällt, schafft im Test 93 Punkte. Das sind 10 Punkte Unterschied. Und Vollformatkameras wie die Sony A7r IV, Nikon D850 und Panasonic S1R liegen allesamt bei ca. 100 Punkten, wobei man hier natürlich im Hinterkopf behalten muss, dass es sich um Kameras mit einem völlig anderen Fokus handelt.

Ist die Canon EOS-1D X Mark III wegen dieses Testergebnisses jetzt eine schlechte Kamera? Selbstverständlich nicht. Canons Flaggschiff ist vollgepackt mit potenter Technik, der Sensor ist da nur ein Bestandteil von vielen. Trotzdem darf man natürlich hoffen, dass Canon mit der kommenden Canon EOS R5 in Sachen Sensor-Performance mal wieder ein Schritt nach vorne gelingt.

OnePlus 8 (Pro): Beta-Tester gesucht

Der Smartphone-Hersteller OnePlus veröffentlicht für seine Smartphones alle ein bis zwei Monate ein neues Update über den Release-Kanal. Wer da etwas experimentierfreudiger zur Sache geht, der bekommt monatlich eine vorab erprobte Open-Beta-Version an die Hand.

Der Open Beta voran geht eine Closed-Beta-Phase mit einer begrenzten Anzahl an Beta-Testern. Jene erhalten etwa alle zwei Wochen ein neues System-Update um es für die Open Beta und letztlich auch für den Stable-Kanal auf Herz und Nieren zu testen. Wer ein OnePlus 8 (Pro) besitzt, gewillt ist auch mal mit einer nicht einhundert prozentig funktionstüchtigen Software durch den Alltag zu gehen und bereit ist entsprechendes Feedback an OnePlus zurückzugeben:

OnePlus sucht für das Closed-Beta-Programm 250 Teilnehmer. Hier gibt es oftmals Funktionen zu erproben, welche noch unter Geheimhaltung stehen.

Wer hingegen auf Open-Beta-Versionen des OnePlus 8 (Pro) wartet: Da dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, denn das Beta-Programm scheint so langsam anzurollen.

Windows 10 2004 – Probleme: Microsoft bestätigt Speicherplatz-Bug

Seit dem 27. Mai verteilt Microsoft das Mai-2020-Update (Version 2004) an die PC-Nutzer. Und obwohl sich der Hersteller nie zuvor so viel Zeit für Tests einräumte, häufen sich derzeit die Windows-10-2004-Probleme. Kein Wunder: War das November-2019-Update nur ein kleiner, reibungsloser Patch, handelt es sich nun wieder um ein großes Funktionsupdate, das einer Neuinstallation gleichkommt. Im Folgenden dokumentiert COMPUTER BILD die bekannten Schwierigkeiten mit dem 2004-Update und hilft bei deren Beseitigung. Zuletzt lieferte Microsoft eine Problemlösung für den Speicherplätze-Bug.

Windows-10-2004-Probleme: Das kann passieren

Wie Sie das Mai-Update abrufen und installieren, lesen Sie im Artikel zu Windows 10 2004. Wichtig: Während die regelmäßig verteilten Windows-Patches in der Regel kumulative Updates sind, die sich im laufenden PC-Betrieb installieren, handelt es sich bei einem Funktionsupdate wie dem Mai-Update eigentlich um ein Upgrade. Es installiert Windows praktisch neu, entsprechend treten mitunter größere Probleme auf. Davon gibt es prinzipiell drei Arten:

1. Zum einen sind Bugs im Windows-Update selbst möglich. Betroffenen bleibt meist nur, sich mit einem Workaround zu behelfen oder zu warten, bis Microsoft den Fehler mit einem weiteren Update behebt. COMPUTER BILD hält Sie auf dieser Seite über verfügbare Lösungen und Patches auf dem Laufenden. Schlimmstenfalls startet Windows nach einem Funktionsupdate nicht mehr und Sie müssen es über die Problembehandlung rückgängig machen. Wie das geht, lesen Sie im Ratgeber “Windows 10 startet nicht mehr”.

2. Ein häufiges Problem sind zudem inkompatible Treiber oder Programme. Die stören das Update eventuell nicht nur, sondern verursachen auch danach schlimme Fehler und Abstürze inklusive gefürchteter “Bluescreens”. In diesen Fällen hilft meist ebenfalls nur Warten: Die Hersteller der betroffenen Hard- oder Software müssen das Problem via Treiber-Updates beseitigen. Ist der für einen Fehler verantwortliche Treiber identifiziert, lässt er sich möglicherweise manuell aus dem System entfernen und sogar blocken. Wie das funktioniert, verrät der Ratgeber “So blockieren Sie Windows-Updates”.

3. Viele Windows-Nutzer kommen gar nicht erst so weit: Bei Ihnen erscheint das Update nicht oder Microsoft verweigert die Installation. In diesen Fällen beachten Sie bitte den nächsten Abschnitt.

Update-Blockade: Wenn Microsoft den PC sperrt

Da Microsoft das Update stufenweise an Besitzer verschiedener PC-Modelle freigibt, kann es Wochen oder gar Monate dauern, bis es bei Ihnen “ankommt”. Die schrittweise Verteilung erfüllt den Zweck, Kompatibilitätsprobleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie Millionen PC-Anwender betreffen. In diesen Fällen unterbindet der Hersteller die Auslieferung und Installation. Erkennt das Update auf Ihrem Computer ein potenzielles Problem, blockiert der Rechner es, bis es eine Lösung gibt. Neuerdings verschweigt Windows dies nicht mehr, sondern zeigt wie im Bild oben, dass Kompatibilitätsprobleme den Abruf des Updates vorerst verhindern. Die bekannten ebenso wie die gelösten Probleme publiziert Microsoft auf seiner Website, siehe nächster Absatz.

Windows 10 2004: Bestätigte Probleme

Seit Veröffentlichung des Mai-Updates sammelt und analysiert Microsoft die Fehlerberichte. Die stellt der Konzern in einer Liste bekannter Probleme dar. Ist ein Fehler gelöst, erscheint er in der Liste behobener Probleme. Vorteil: Betroffene Nutzer sehen gleich, dass sie nicht allein sind und Microsoft oder involvierte Hersteller bereits an einer Lösung arbeiten. Aktuell gibt es unter anderem Probleme mit bestimmten Intel-Grafiktreibern, Conexant-Audiotreibern und Thunderbolt-Dockingstationen. Einige Nutzer klagen zudem über Fehler beim Versuch, mehrere Bluetooth-Geräte zu verbinden.

Hier die aktuellen, noch ungelösten Probleme, die das Update eventuell stören:

Speicherplatz-Bug: Der zuerst von Windows Latest geschilderte Fehler bei der Speicherplatz-Funktion (“Storage Spaces”) tritt nach Installation des Mai-Updates auf. Nutzer, die in der Systemsteuerung unter Speicherplätze einen neuen Speicherpool einrichten oder auf bestehende Speicherplätze zugreifen wollten, erhalten demnach die Fehlermeldung “Cannot create new Storage Space. Error (0x00000057): The parameter is incorrect” oder “Can’t prepare drives – the parameter is incorrect”. Microsoft hat das Problem nun per Supportdokument bestätigt und die Ursache benannt. Demnach werden eingerichtete Speicherplätze in der Datenträgerverwaltung fälschlicherweise mit dem Dateisystem RAW angezeigt. Der Hersteller arbeitet an einem Patch. Bis dahin können Betroffene das Problem mit einem Workaround umgehen. Dazu öffnen Sie die PowerShell mit Administratorrechten und setzen den Befehl get-virtualdisk | ? WriteCacheSize -gt 0 | get-disk | set-disk -IsReadOnly $true ab. Dadurch werden zwar alle Speicherplätze in den Lesemodus versetzt und lassen sich nicht mehr beschreiben – die gesicherten Daten sind dann aber wieder verfügbar.

Druckerproblem 1: Nach dem Juni-2020-Patchday bestätigte Microsoft ein Problem bei USB-Druckern und -Scannern, das auch ältere Windows-10-Versionen heimsucht. Wenn Sie den Computer herunterfahren und den Drucker ausschalten oder die Verbindung trennen, ist der Drucker beim nächsten Windows-Start verschwunden. Ursache ist laut Microsoft ein Treiberfehler. Gemäß Supportdokument arbeitet der Hersteller an einer Lösung. Bis dahin nutzen Betroffene einen Workaround: einfach den Drucker vor (!) dem Windows-Start einschalten beziehungsweise verbinden.Der Bereitstellungsdienst DISM meldet trotz erfolgter Reparatur eine Beschädigung. – Details

Druckerproblem 2: Aufgrund einer fehlerhaften Druckerwarteschlange meldet die verwendete App beim Drucken einen Fehler oder stürzt ab. – Details

Auf Geräten mit einer Intel-Grafik (iGPU) arbeitet die variable Refreshrate nicht wie erwartet. – Details

Es gibt Probleme beim Verbinden mit mehreren Bluetooth-Geräten. – Details

Es gibt während oder nach dem Update Probleme auf Geräten mit Conexant-ISST-Audiotreibern. – Details

Es gibt während oder nach dem Update Stoppfehler oder Bluescreens auf Geräten mit bestimmten Conexant-ISST-Audiotreibern. – Details

Probleme mit dem Eingabeeditor IME – Details

Stoppfehler beim Anschließen oder Abstöpseln einer Thunderbolt-Dockingstation – Details

Fehler oder unerwartete Neustarts auf manchen Geräten mit “Always On, Always Connected”-Funktion. Den Fehler hat Microsoft mit dem Update KB4557957 gemildert, siehe unten. – Details

Update- oder Startprobleme auf Geräten mit den Systemdateien aksfridge.sys oder aksdf.sys – Details

Probleme mit älteren Treibern für Nvidia-Grafikkarten (GPU) – Details

Mai-Update: Inoffizielle Probleme

Neben den beschriebenen Fehlern gibt es zahlreiche Hinweise auf weitere Probleme, die Microsoft jedoch bisher nicht bestätigt hat. Hier alle Meldungen in der Übersicht:

Tabletmodus: Mit dem zum Juni-Patchday verteilten Update KB4557957 wollte Microsoft unter anderem das “Touch-Erlebnis” beim Trennen einer Tastatur verbessern. Wie Windows Latest berichtet, bewirkt es offenbar das Gegenteil. Demnach klagen Nutzer, die das kumulative Update installiert haben, auch bei angeschlossener Maus und Tastatur vermehrt über eine unerwünschte Aktivierung des Tabletmodus sowie riesige Abstände im Windows-Explorer und in der Taskleiste. Trotz entsprechender Hinweise im Microsoft-Answers-Forum hat der Konzern das Problem bislang nicht bestätigt. Zum Glück gibt es einen einfachen Workaround: Falls Sie von dem Problem betroffen sind, öffnen Sie über die Suchfunktion die Tableteinstellungen und klicken auf Zusätzliche Tablet-Einstellungen ändern. Dann deaktivieren Sie unter “Wenn ich den Tablet-Modus nicht verwende” alle Schalter.

Sauberer Start: Zahlreiche Medien berichten derzeit über eine angeblich verschwundene Funktion in Version 2004. Demnach sei nach Installation des Mai-Updates der saubere Start (“Fresh Start”) anscheinend nicht mehr verfügbar. Und tatsächlich: Wer in älteren Windows-10-Versionen die App Windows-Sicherheit öffnete, dort auf Geräteleistung und -integrität klickte, konnte nach Klicks auf Zusätzliche Informationen und Erste Schritte Windows sauber zurücksetzen und somit vorinstallierte Apps über Bord werfen. Da das im Mai-Update nicht mehr klappt und Nutzer auf ein wenig hilfreiches Support-Dokument verwiesen werden, beklagten sie den vermeintlichen Verlust. Dabei handelt es sich nur um ein Übersetzungsproblem: Wie Microsoft im Originaldokument klarstellt, ist die Funktion keineswegs entfernt, sondern nur in die Reset-Funktion verlegt worden. Um sie zu nutzen, klickt man in den Einstellungen abweichend auf Wiederherstellung, bei “Diesen PC zurücksetzen” auf Los geht’s, Eigene Dateien behalten, wählt die Installationsmethode und beantwortet die Frage nach der Wiederherstellung vorinstallierter Apps mit “Nein”.

Google Chrome: Wie Windows Latest berichtet, klagen Chrome-Nutzer zunehmend über Probleme mit dem Mai-Update. Demnach mache das Update den Google-Browser “vergesslich”. So berichten Anwender, dass sie nach Windows-Neustarts nicht mehr mit Ihren Google-Zugangsdaten angemeldet sind und sich jedes Mal neu einloggen müssen. Zudem vergesse Chrome die Logins von Webseiten, gespeicherte Passwörter, Cookies sowie Daten von Erweiterungen und synchronisiere keine Daten mehr. Während Microsoft das Problem bisher nicht kommentierte, hat Google den Fehler bestätigt und arbeitet an einer Lösung. Laut dem Bericht sind auch andere Apps mit Login-Funktion betroffen, beispielsweise OneDrive, Battle.net und Mail.

Defragmentierung: Außerdem berichtet Windows Latest über Probleme bei der automatischen Defragmentierungsfunktion von Windows 10 infolge des Updates. Demnach gehe das Datum der aktuellen Optimierung bei Neustarts verloren, sodass die Defragmentierungsfunktion einen falschen Status meldet und den Vorgang ständig wiederholt. Der Fehler wurde bereits von Testern im Rahmen des Insiders-Programms gemeldet und von Microsoft auch bereits gefixt. Offenbar wurde der Patch aber noch nicht mit dem Mai-Update ausgeliefert, sodass betroffene Windows-10-Nutzer weiter darauf warten müssen.

HVCI: Ebenso geht es PC-Nutzern, die beim Versuch, das Mai-Update zu starten, diese Fehlermeldung sehen: “Ihre PC-Einstellungen müssen vor dem Upgrade auf die neuste Version von Windows 10 angepasst werden. Deaktivieren Sie den Speicherintegritätsschutz, um fortzufahren”. Schuld ist eine Sicherheitsfunktion namens “Hypervisor-geschützte Codeintegrität” (HVCI), die den Zugriff auf den Arbeitsspeicher des Computers einschränkt. Auch dieser Fehler trat schon während des Insider-Programms auf. Microsoft schreibt lediglich, dass der aktivierte Speicherintegritätsschutz zu Kompatibilitätsproblemen mit bestimmten Grafiktreibern führe und empfiehlt als Problembehebung eine Aktualisierung des Videotreibers. Ist das nicht möglich, bleibt als Workaround die vorübergehende Abschaltung des Speicherintegritätsschutzes. Wie das funktioniert, beschreibt das Unternehmen auf einer Supportseite.

Windows-10-2004-Probleme bei Lenovo

Auf einer Supportseite meldet der PC-Hersteller Lenovo zahlreiche Probleme bei der Installation des Mai-Updates. Hier die betroffenen Geräte und Lösungen:

ThinkPad E570p, ThinkPad L570: Wenn Sie nach dem Mai-Update eine Systemwiederherstellung durchführen, erscheint die Fehlermeldung “Failed to load Apoint.DLL, Alps Pointing device application has stopped” – Grund ist eine Einschränkung beim UltraNav-Treiber. Um das Problem zu beheben, starten Sie den Geräte-Manager, erweitern den Punkt “Mäuse und andere Zeigegeräte”, klicken mit der rechten Maustaste auf das Gerät Think UltraNav, wählen Treiber aktualisieren und starten den PC nach dem Update neu.

ThinkPad X1 Extreme Gen2, ThinkPad P53, ThinkPad E14, ThinkPad E14 Gen2, ThinkPad E15 Gen2, ThinkPad T490: Nach dem Upgrade erscheint aufgrund von Problemen mit der BitLocker-Verschlüsselung ein gelbes Warnzeichen über dem Festplatten-Symbol. Möchten Sie BitLocker nicht abschalten, klicken Sie per rechte Maustaste auf das Festplatten-Icon mit dem Warnsymbol und schalten Sie BitLocker einmal aus und wieder ein. Möchten Sie BitLocker nicht mehr nutzen, öffnen Sie die Windows-Einstellungen und klicken nacheinander auf Update und Sicherheit, Geräteverschlüsselung und Ausschalten.

ThinkPad X395: Nach dem Mai-Update erscheinen die Ränder der App “Filme & TV” beim Verkleinern oder Vergrößern des Fensters in Grün. Schuld ist der AMD-Grafiktreiber. Eine aktualisierte Version soll in Kürze über Windows Update verfügbar sein und das Problem lösen.

ThinkPad X1 Tablet Gen3: Nach dem Upgrade funktioniert manchmal die F11-Taste nicht mehr, wenn Sie zuvor eine Systemwiederherstellung durchgeführt haben. Lenovo will ab dem 29. Juni 2020 ein Update liefern, welches das Problem behebt. Öffnen Sie dazu den “Lenovo Keyboard Manager” über das Startmenü.

ThinkPad P70: Nach dem Mai-Update erscheint eine Fehlermeldung (“Blue Screen of Death”, BSOD) oder Windows startet nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand beziehungsweise Stand-by neu. Der Hersteller vermutet die Ursache beim BIOS und untersucht das Problem aktuell. Ein Versuch, um dies zu vermeiden, besteht im Downgrade auf die frühere Windows-Version. Dazu öffnen Sie die Windows-Einstellungen, Update und Sicherheit, Wiederherstellung und wählen die Funktion zur Rückkehr auf die vorherige Windows-Version.

Mai-Update: Behobene Probleme

Am Juni-2020-Patchday veröffentlichte Microsoft das Sammel-Update KB4557957. Es behebt die Fehler und unerwarteten Neustarts auf Geräten mit der “Always On, Always Connected”-Funktion (siehe Details) nicht vollends, mildert sie aber, sodass der Hersteller die entsprechende Update-Blockade aufhob. Damit erscheint das Mai-Update mit einem Schlag auf deutlich mehr Computern und ist auch für prominente Microsoft-Geräte verfügbar: das Surface Pro 7 und das Microsoft Surface Laptop 3. Weiterhin hat Microsoft folgende Probleme behoben:

Bei Apps und Spielen, die “GameInput Redistributable” verwenden, funktioniert die Maus nicht. – Details

Beim Versuch, beliebige Microsoft-Office-Anwendungen zu öffnen, erscheint ein Fehler wie “Windows cannot find “c:\program files\microsoft office\root\office16\winword.exe”. Update KB4557957 behob das Problem. – Details

Mai-Update: Installation vorbereiten

Häufig scheitern Funktionsupdates bereits an typischen Benutzerfehlern. Die Klassiker: Ein veralteter Virenschutz ist installiert oder angeschlossene USB-Laufwerke bringen Windows bei den benötigten Neustarts des Computers durcheinander. Auch zu geringer Speicherplatz und eine beschädigte Update-Funktion verhindern die Installation des Mai-Updates teils. Bevor Sie das Windows-Update also starten, werfen Sie einen Blick in die Checkliste von COMPUTER BILD: Was beim Update zu beachten ist, zeigt der Ratgeber “PC für Mai-2020-Update vorbereiten”.

HP Chromebook x360 14c und Chromebook 11a kommen nach Deutschland

HP bringt drei neue Chromebooks nach Deutschland. Im Ausland wurden die teilweise schon Anfang Juni vorgestellt, nun hat der US-Hersteller sie für den hiesigen Markt bestätigt. Es handelt sich um die HP Chromebook x360 14c und das HP Chromebook 11a. Das zuerst genannte Modell erscheint in zwei unterschiedlichen Varianten.

HP bewirbt das HP Chromebook x360 14c mit einem Screen-to-Body-Ratio von 88 % und der Dicke von nur 17,95 mm sowie einem Gewicht von 1,59 kg. Ein sogenannter Webcam Privacy Switch schütze die Privatsphäre. Zudem ist ein Fingerabdruckscanner zum Entsperren vorhanden. Das Display mit Touchscreen-Funktionalität wird durch Gorilla Glass NBT geschützt. Ein Stylus ist separat zu haben und kann über eine integrierte, magnetische Halterung am Notebook befestigt werden. Für den Sound zeichnen sich wiederum Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen verantwortlich.

Im Handel ist das HP Chromebook x360 14c voraussichtlich ab Ende August zu einem Preis ab 499,00 € inkl. MwSt. zu haben.

Das HP Chromebook 11a ist da etwas schlichter und wiegt ca. 1,37 kg. Es kommt auf 11 Zoll Diagonale, lediglich mit HD-Auflösung und zumindest in der Standardausführung ohne Touchscreen. Auch der Fingerabdruckscanner fehlt und generell wurden Prozessor und RAM abgespeckt. Immerhin soll eine Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden drin sein. Das HP Chromebook 11a ist voraussichtlich ab Ende August zu einem Preis ab 279,00 € inkl. Mehrwertsteuer verfügbar.

Technische Daten HP Chromebook x360 14c-ca0065nr

Display: 14,0 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel,IPS, WLED-backlit, Multitouch, Corning Gorilla Glass NBT, 250 nits, 45% NTSC, Screen to body ratio • 88 %

Betriebssystem: Google Chrome OS

Prozessor: Intel Pentium Gold 6405U, Dual-Core, 2,4 GHz, 2 MB Cache

RAM: 4 GB DDR4-2400 SDRAM (onboard)

GPU: Intel UHD Graphics

Speicherplatz: 64 GB eMMC

Kamera: HP Wide Vision HD Camera mit Dual-Array-Mikrofonen und Webcam Privacy Switch

Wi-Fi 6, Bluetooth 5, microSD, zweimal USB Typ-C, einmal USB Typ-A, Audio-Kombo, Fingerabdruckscanner

Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen

Akku: 60,9 Wh

Technische Daten HP Chromebook x360 14c-ca0053dx

Display:14 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel, IPS, WLED-backlit, Multitouch, Gorilla Glass NBT, 250 Nits, 45 % NTSC, Screen to body ratio • 88%

Betriebssystem: Google Chrome OS

Prozessor: Intel Core i3-10110U, Dual-Core, 2,1 GHz bzw. 4,1 GHz im Boost-Modus, 4 MB Cache

RA: 8 GB DDR4-2666 SDRAM (onboard)

GPU: Intel UHD Graphics

Speicherplatz: 64 GB eMMC

Kamera: HP Wide Vision HD Camera mit Dual-Array-Mikrofonen und Privacy-Switch

Schnittstellen: Wi-Fi 6 AX, Bluetooth 5, microSD, Fingerabdruckscanner, zweimal USB Typ-C, einmal USB Typ-C, Audio-Kombo

Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen

Akku: 60,9 Wh

Technische Daten HP Chromebook 11a

Display: 11,6- Zoll, WLED-backlit, 220 nits, 45% NTSC, 1.366 x 768 Pixel, Screen to body ratio 62 %

Betriebssystem: Google Chrome OS

Prozessor: Intel Celeron N3350, Dual-Core, 1,1 GHz bis zu 2,4 GHz im Boost-Modus, 2 MB L2 Cache

RAM: 4 GB LPDDR4-2400 SDRAM (onboard)

GPU: Intel HD Graphics 500

Speicherplatz: 32 GB eMMC

Kamera: HP True Vision HD Camera mit Dual-Array-Mikrofonen

Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth® 4.2, microSD, zweimal USB Typ-C, zweimal USB Typ-A, Audio-Kombo

Sterreo-Lautsprecher

Kensington Nano Security Lock Slot

Akku mit 47 Wh

Windows 10: Neuer Insider-Build erweitert WSL-Funktionsumfang und verbessert Bing Maps

Microsoft hat mit der Verteilung eines neuen Insider-Builds mit der Versionsnummer 20150 für alle Insider im Fast Ring begonnen, die vor allem den Funktionsumfang des Windows Subsystem for Linux (WSL) um ein paar zusätzliche Funktionen erweitert. Mit dem WSL können Entwickler eine GNU-/Linux-Umgebung direkt unter Windows ausführen, ohne dafür eine virtuelle Maschine betreiben zu müssen. Mit Build 20150 beherrscht das WSL nun auch GPU compute, WSL install und WSL update, so Microsoft in seiner Ankündigung. Diese erklärt man folgendermaßen:

GPU-Compute: eine Funktion, die es Ihren Linux-Binärdateien ermöglicht, Ihren Grafikprozessor zu nutzen, wodurch es möglich wird, mehr Workflows für die Entwicklung von maschinellem Lernen und Datenwissenschaften direkt in der WSL durchzuführen.

wsl -install: ein neues Kommando, das es Ihnen erlaubt, die WSL mit nur einem Befehl zu installieren

wsl -update: ein Kommando, das Ihnen die Möglichkeit gibt, die von WSL 2-Distributionen verwendete Linux-Kernel-Version einfach zu verwalten

Zukünftig soll Bing Maps und weitere Produkte von Microsoft mit den neuen TomTom-Basiskartendaten arbeiten, informiert das Unternehmen. Hierfür beginne man nun schon einmal für die Insider im Fast Ring damit, die Maps-App nach und nach mit den neuen Kartendaten auszustatten. Sollten euch dort Fehler oder andere Probleme auffallen, könnt ihr diese direkt über die App (rechte untere Ecke „Änderung vorschlagen“) mitteilen.

Canon EOS R5: Stellt euch auf 4.500 € ein

Preislisten aus Europa deuten den finalen Preis der Canon EOS R5 in Höhe von 4.500 Euro an. Das klingt realistisch.

Canon EOS R5: Preis von 4.500 € aufgetaucht

Ein kurzes Update zum Preis der Canon EOS R5, der nach wie vor noch nicht offiziell von Canon bestätigt wurde: Nachdem man in den letzten Wochen mehrfach lesen konnte, dass die Canon EOS R5 in den USA weniger als 4.000 Dollar kosten soll, ist nun ein konkreter Preis für den europäischen Markt aufgetaucht. Canonrumors hat nämlich Preislisten von Händlern erhalten, auf denen die Canon EOS R5 für 4.500 Euro gelistet wird.

Der Preis ist realistisch

Dieser Preis von 4.500 Euro ist aus mehreren Gründen realistisch. Zum einen musste man anhand der letzten Gerüchte bereits annehmen, dass die Canon EOS R5 in Deutschland mindestens 4.350 Euro kosten wird. Denn wenn in den USA ein Preis von 3.999 Dollar aufgerufen werden würde, dann müsste man bei uns noch die Mehrwertsteuer ergänzen und die Währung umrechnen – und würde dann schlussendlich bei rund 4.350 Euro landen. Nun ist es absolut keine Seltenheit, dass die Hersteller zusätzlich zur Mehrwertsteuer und zur Währungsumrechnung noch ein paar Euro oben drauf schlagen, 4.500 Euro klingen also durchaus plausibel.

Des Weiteren hatte Canon vor einiger Zeit offiziell bestätigt, dass die Canon EOS R5 gewissermaßen das spiegellose Pendant zur Canon EOS 5D Serie werden soll. Sehen wir die R5 also mal für einen Moment als „Canon EOS 5D Mark V“.

Die Canon EOS 5D Mark IV wurde vor einigen Jahren mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.499 Dollar bzw. 4.129 Euro auf den Markt gebracht. Dass nach einigen Jahren bei der Präsentation der nächsten Generation die Preise erhöht werden, ist absolut üblich, auch in dieser Hinsicht würde der Preis von 4.500 Euro also ins Bild passen.

Mit der offiziellen Präsentation der neuen Canon EOS R5 rechnet man nach wie vor im Zeitraum Anfang Juli.