Lenovo ThinkBook: Zehn neue Notebooks mit Intel-CPUs sowie AMD Ryzen

Neben den ThinkPads aktualisiert Lenovo umfassend sein Brot- und Buttergeschäft mit ThinkBooks. Sowohl Intel als auch AMD kommt zum Zug, eine noch breitere Auswahl mit 13-, 14- und 15-Zoll-Modellen inklusive eines komplett neuen 2-in-1 Yoga Convertible ist mit von der Partie.

Die Aushängeschilder der Neuvorstellung sind die neuen Intel-Notebooks mit Tiger-Lake-Prozessoren. Das ThinkBook 13s „Gen 2 i“ mit optionalem WQXGA-Display im 16:10-Format und Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent ist nach Intel-evo-Kriterien aufgebaut. Ab Ende November soll es ab 820 Euro verfügbar sein. Das mit 14,9 mm exakt genau so dicke ThinkBook 14s „Gen2 i“ ist kein evo-Notebook mehr, bietet aber eine fast identische Ausstattung. Einen Preis oder die Verfügbarkeit nennt Lenovo hier bisher nicht.

Das reguläre ThinkBook 14 „Gen 2 i“ ist mit 17,9 mm weniger dünn, darf dafür aber neben Tiger-Lake-Prozessoren optional eine GeForce MX 450 mit 2 GByte GDDR6 aufnehmen. Exakt das darf auch das 15-Zoll-Modell ThinkBook 15 „Gen 2 i“, dessen Besonderheit integrierte drahtlose ThinkBook Kopfhörer sind, die im Laptop verstaut werden können. Beide Notebooks starten im November ab 699 Euro.

Mit dem ThinkBook 15p ist zudem ein knapp 2 cm dicker „Comet-Lake-Brotkasten“ mit GTX 1650 Ti neu im Portfolio von Lenovo, das ab November für 999 Euro starten soll. Die neue ThinkBook-E-Serie in 14 und 15 Zoll wird erst ab Anfang 2021 ab rund 800 Euro verfügbar sein.

Heraus aus der Masse sticht noch das neue 14-Zoll-Yoga, welches mindestens 939 Euro kostet. Laut Hersteller ist es das erste 2-in-1 Convertible ThinkBook, das sich dennoch zu einem Arbeitstier umfunktionieren lässt, Stift-Unterstützung inklusive. Zwei SSD-Bänke, bis zu 40 GByte RAM und ein Tiger-Lake-Prozessor sind die wichtigsten Merkmale des 1,5 Kilogramm schweren Full-HD-Geräts.

AMD-Pendants in fast allen Bereichen

Lenovo konnte man zuletzt als einem von bisher wenigen Herstellern zugute halten, diverse Notebooks in nahezu identischer Form einmal mit Intel und parallel dazu mit AMD zu bestücken. Das setzt sich heute in fast allen Bereichen fort, denn AMD Ryzen 4000 Renoir wird es in den neuen ThinkBooks 13s Gen 2 a, 14 Gen 2 a, 14s Gen 2 a sowie 15 Gen 2 a geben. Lediglich das ThinkBook 14s Yoga und 15p bleiben Intel vorbehalten.

Problematisch wird bei den ThinkBooks mit AMD einmal mehr aber die Verfügbarkeit, Renoir-APUs sind an vielen Stellen ein knappes Gut. Das ThinkBook 14 Gen 2 a und 15 Gen a kommen erst Ende 2020 ab 649 Euro auf den Markt, zum interessanten Modell, dem 13s Gen 2 a, gibt es für den EMEA-Raum noch keinen Ausblick, auch das 14s Gen 2 a kommt nur „in ausgewählten Märkten“ zum Einsatz, die noch bestimmt werden müssen.

Mini-PC Gigabyte Brix Pro mit Intels “Tiger Lake”-Prozessor Core i Gen. 11

Gigabyte nutzt bei den Mini-PCs der Familie “Brix Pro” zahlreiche neue Funktionen von Intels Core-i-Prozessoren der elften Generation “Tiger Lake”. Dazu gehören Thunderbolt 4 mit USB 3.2 Gen 2, vier HDMI-2.0-Buchsen, eine M.2-Fassung mit PCIe 4.0 x4, Ethernet nach 2.5GBase-T und Wi-Fi 6.

Drei Tiger-Lake-Versionen des Brix Pro sind auf der Gigabyte-Webseite aufgetaucht, und zwar mit Intels 10-nm-Prozessoren Core i7-1165G7 (Brix Pro BSi7-1165G7), Core i5-1135G7 (BSi5-1135G7) und Core i3-1115G4 (BSi3-1115G4).

Alle haben dieselbe Ausstattung mit externen Schnittstellen und internen Erweiterungsmöglichkeiten. Insgesamt sind je sechs USB-A-Buchsen vorhanden und eine Thunderbolt-Buchse (USB-C), vier HDMI-Anschlüsse, zwei Ethernet-Ports (der zweite mit 1 GBit/s) und zwei WLAN-Antennenbuchsen (Intel Wi-Fi 6 AX201). Je zwei Fassungen für DDR4-SODIMMs ermöglichen bis zu 64 GByte RAM und zwei M.2-Fassungen stehen für SSDs bereit.

Gigabyte bestückt alle Tiger-Lake-Brix-Pro mit zusätzlichen TPM-2.0-Chips von Infineon.

Zu Preisen und Lieferterminen macht Gigabyte bisher keine Angaben. Die Vorgänger mit Core-i-Prozessoren der zehnten Generation kosten als Barebones ohne RAM und SSD jeweils zwischen 330 und 600 Euro.

Kürzlich hat Gigabyte auch die Brix-Pro-Typen GB-BSRE-1605 und GB-BSRE-1505 mit AMD Ryzen Embedded V1605B und V1505B angekündigt, ebenfalls mit bis zu vier HDMI-Ports.

Monitore: AOC bringt neue E2-Modelle der großen Sorte

AOC hat drei neue Monitore der größeren Sorte in der E2-Serie vorgestellt. Der U32E2N führt die Neuzugänge mit Ultra HD auf 32 Zoll an. Im gleichen Format bietet der Q32E2N die WQHD-Auflösung, während der Q34E2A mit 2.560 × 1.080 Pixeln in 21:9 auf 34 Zoll aus der Reihe tanzt.

Die Neulinge der E2-Serie sind weder Gaming-Monitore mit hohen Bildwiederholraten noch Profimodelle mit großem Farbspektrum. Stattdessen liefert AOC überschaubare Ausstattung mit vergleichsweise großer Bildfläche für Beruf oder Vergnügen. Allen gemein sind integrierte Lautsprecher, ein austauschbarer Standfuß mit Neigefunktion, 8 Bit Farbtiefe, ein flimmerfreies DC-Backlight, ein LowBlue-Modus und ein integriertes Netzteil.

AOC U32E2N mit Ultra HD

Mit 3.840 × 2.160 Pixeln gilt das „hochauflösend“ aus dem Pressetext nur für den U32E2N, der bei 31,5 Zoll Bilddiagonale auf eine Bildpunktdichte von 140 ppi kommt. Das VA-Panel soll ein Kontrastverhältnis von 2.500:1 und eine Helligkeit von 350 cd/m² erreichen. Für Spieler relevante Parameter wie Reaktionszeit und Bildwiederholrate liegen mit 4 ms und 60 Hz auf niedrigem Niveau. Mit Adaptive Sync wird die Basis für AMD FreeSync und Nvidia G-Sync Compatible unterstützt. Zweimal HDMI, einmal DisplayPort und ein Kopfhörerausgang bilden die Anschlüsse. Die Preisempfehlung (UVP) liegt bei 429 Euro, was gegenüber ähnlich ausgestatteten Konkurrenzprodukten nicht sonderlich günstig erscheint.

AOC Q32E2N mit WQHD

Bei gleicher Größe liefert der Q32E2N nur 2.560 × 1.440 Pixel, die aber mit etwas höheren 75 Hz dargestellt werden. Das VA-Panel ist mit 250 cd/m² nicht so leuchtstark, dafür soll ein höheres Kontrastverhältnis von 3.000:1 möglich sein. Die Reaktionszeit wird ebenfalls mit 4 ms angegeben und Adaptive Sync steht auch im Datenblatt. Als Anschlüsse stehen einmal HDMI, einmal DisplayPort und eine Kopfhörerbuchse zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.

AOC Q34E2A in 21:9

Das breitere 21:9-Format bedeutet beim Q34E2A vor allem schmaler, denn mit 2.560 × 1.080 gibt es deutlich weniger Pixel in der Höhe. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist das IPS-Panel mit potenziellen Vorteilen bei Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung bei zugleich geringerem Kontrast im Bereich von 1.000:1. Helligkeit und Reaktionszeit werden mit 300 cd/m² und 4 ms angegeben. Die Bildwiederholrate von 75 Hz trifft ebenso auf Adaptive Sync. Die Anschlüsse entsprechen mit zweimal HDMI, einmal DisplayPort und einem Kopfhörerausgang dem UHD-Modell. Preislich liegt der 34-Zoll-Monitor mit 289 Euro (UVP) zwischen den Schwestermodellen.

AOC nennt für alle drei Neulinge eine sofortige Verfügbarkeit.

ModellQ32E2NU32E2NQ34E2A
Größe31,5 Zoll (80 cm)34 Zoll (86,4 cm)
Maximale Auflösung2560 × 14403840 × 21602560 × 1080
Bildwiederholrate75 Hz60 Hz75 Hz
Seitenverhältnis16:921:9
Panel-TypVAIPS
Blickwinkel178°/178° (CR≧10)
Helligkeit (cd/m²)250350300
Reaktionszeit4 ms
Anschlüsse1 × HDMI
1 × DisplayPort
Kopfhörer
2 × HDMI
1 × DisplayPort
Kopfhörer
Lautsprecher3 W
NetzadapterEingebaut
VESA Mount100 x 100
Neigbar-6 ~ 23,5°
SonstigesAdaptive Sync
Preis (UVP)249 EUR429 EUR289 EUR

Wow, Microsoft, wie genial: Dieses versteckte Feature in Windows 10 kann jeder gebrauchen

Sie ist bereits seit einiger Zeit ein fester Bestandteil von Windows 10, doch die meisten Nutzer dürften sie höchstens mal versehentlich geöffnet haben: die “Xbox Game Bar”. Was nach einem Tool für Zocker klingt, ist in Wahrheit ein ganzer Werkzeugkasten, der für jeden Windows-10-Nutzer ein paar Features parat hat. Nun hat Microsoft den Funktionsumfang der Game Bar noch erweitert.

Für eines hat Microsoft in den letzten Jahren gesorgt: Windows 10 ist vollgepackt mit Werkzeugen. Viele davon sind nicht gerade das, was die meisten Nutzer suchen, doch so manche Tools können sich wirklich sehen lassen. Eines davon ist wirklich gut versteckt: Kaum ein Nutzer dürfte die Xbox Game Bar schon mal angetroffen haben, es sei denn, beim Entfernen vorinstallierter Werkzeuge.

Das ist durchaus verständlich: Die Namensgebung weist darauf hin, dass dieses Tool ausschließlich für Gamer gedacht ist, vielleicht sogar Xbox-Gamer. Dem ist aber definitiv nicht so: Mit der Game Bar bekommen Sie ein nützliches Overlay, das Sie jederzeit aufrufen können, und das die verschiedensten Tools enthält. Vom Screenshot-Werkzeug bis hin zur Anbindung an Spotify ist alles mit an Bord.

Doch damit nicht genug: Microsoft bringt immer wieder neue Komponenten an den Start. Schon bald soll in der Game Bar sogar ein Task Manager integriert werden – mit einem Trick lässt sich das Feature jetzt schon testen. Wer das Dashboard selbst begutachten möchte: Die Bar lässt sich ganz einfach mit der Tastenkombination Windows + G öffnen.

Neu in der Xbox Game Bar: Ersatz für den Task Manager

Microsoft arbeitet aktiv an der Xbox Game Bar und stellt immer wieder neue Features für die Nutzer bereit, die sich über den Microsoft Store laden lassen. Die neueste Funktion ist ein Task Manager, der sich als Modul im Dashboard einblenden lässt. Darin sind nicht nur aktive Programme, sondern auch Systemprozesse aufgeführt, inklusive der RAM-, CPU- und GPU-Belastung sowie einer Möglichkeit, den Prozess zu beenden.

Wer den Task Manager und weitere neue Features vorab testen möchte, benötigt lediglich ein Microsoft-Konto und den Xbox Insider-Hub. Damit können Sie nicht nur an Betatests für Xbox- und PC-Spiele teilnehmen, sondern auch neue Windows 10 Features rund um Gaming ausprobieren. Zum Freischalten der Preview-Version für die Xbox Game Bar melden Sie sich im Hub an, navigieren zu Insider-Inhalte, wählen die Game Bar und anschließend den Preview-Ring aus. Nach einer kurzen Wartezeit bekommen Sie das Update auf die Preview-Version über den Microsoft Store.

Xbox Game Bar: Dashboard mit CPU-Monitor, Screencast-Tool & mehr

Die Xbox Game Bar ist anders, als der Name vermuten lässt, mehr als nur eine schnöde Leiste. Vielmehr bekommen Sie mit der kompakten App per Tastenkombi ein Dashboard eingeblendet, das nicht nur in Games funktioniert. Mit integriert sind diverse Social Media Services wie Xbox Social, Spotify oder Twitter. Auch ein Modul für Audioeinstellungen, ein Leistungsmonitor und ein schnelles Tool für Screenshots oder Bildschirmvideos verstecken sich in der Game Bar.

Nutzer, denen die mitgelieferten Komponenten noch nicht ausreichen, bekommen mit dem Widget Store eine Möglichkeit, die Game Bar beliebig zu erweitern. Mit dabei sind spezifische Tools von Hardwareherstellern wie Razer und Corsair, aber auch einfache Utilities werden angeboten. So lässt sich beispielsweise ein Taschenrechnermodul nachrüsten und auch ein Browser-Widget ist verfügbar.

Dell überholt Apple: MacBook Pro gleich dreimal geschlagen

Diese Niederlage schmerzt besonders: Gegenüber dem neuen Dell XPS 13 muss sich das MacBook gleich dreimal geschlagen geben. Hat Apple etwa den technischen Anschluss verloren?

Dass Apple in seinen MacBooks nicht immer die neueste Technik verbaut, ist ein offenes Geheimnis. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Brandneue Technologien sind teuer und oft auch mit Kinderkrankheiten behaftet. Sich etwas in Geduld zu üben, kann sich also durchaus lohnen. Zu lange sollte man aber auch nicht warten, wie das neue Dell XPS 13 beweist.

Neues Dell XPS 13 bietet bessere Hardware als MacBook Pro

Wie gewohnt bietet Dell das XPS 13 in zwei Varianten an: Einmal als klassisches Notebook und einmal als 2-in-1-Covertible. Beiden Ausführungen ist sowohl die 13-Zoll-Displaydiagonale gemein als auch die Tatsache, dass sie die MacBook-Pro-Konkurrenz in gleich drei wichtigen Ausstattungsmerkmalen überholen:

Prozessoren: Die neuen XPS-13-Notebooks haben Intel-Prozessoren der 11. Generation (Tiger Lake) an Bord. Aktuelle MacBooks müssen sich mit der 10. Generation zufrieden geben.

Anschlüsse: Teil der Tiger-Lake-Prozessoren ist auch Thunderbolt 4. Bei den MacBooks von Apple ist bereits bei Thunderbolt 3 Schluss.

Displays: Optional bietet Dell die XPS-13-Reihe mit 4K-Displays an. Darauf müssen MacBooks verzichten.

Die neuen Dell XPS 13 sollen Ende September in den USA und Kanada auf den Markt kommen, berichtet The Verge. Weitere Länder folgen in den kommenden Wochen. Preislich beginnen die Geräte bei 999 US-Dollar, Europreise wurden noch nicht kommuniziert.

Kommen noch neue MacBooks mit Intel-Prozessoren?

Wer jetzt einwendet, dass Apple mit dem Wechsel auf eigene Prozessoren ohnehin keinen Grund mehr hat, neue Intel-Chips zu verbauen, könnte sich irren. Die Übergangsphase soll laut Apple zwei Jahre dauern. Denkbar ist also, dass der Konzern noch neue MacBook Pros mit Tiger-Lake-Chips und Thunderbolt 4 in der Pipeline hat – nur eben erst Monate später nach der Konkurrenz von Dell und Co. Zumindest aktuell scheint Apple also etwas den Anschluss verloren zu haben.

Xbox Series X: Erste Eindrücke versprechen massive Leistungssteigerung

US-amerikanische Medien durften bereits mit der Xbox Series X spielen. Die ersten Eindrücke versprechen eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber der Xbox One X. Sie macht sich besonders bei den Ladezeiten bemerkbar.

Neue Spiele für die kommende Generation Konsolen sind derzeit weder im Handel noch fertiggestellt. Was schon gespielt werden kann, sind lediglich Titel, die bereits für die Xbox One veröffentlicht wurden und nun über die Abwärtskompatibilität betrieben werden. Dies erlaubt in Abwesenheit besonderer Optimierungen für die neue Plattform einen Direktvergleich von Leistung und Ladezeiten. In der Gegenüberstellung gängiger Spiele bei The Verge fällt sofort die teils massive Einsparung von Zeit durch die schnelle NVMe-SSD der kommenden Konsole auf.

In vielen Fällen lädt die Xbox Series X massiv schneller als das Vorgängermodell. In Red Dead Redemption 2 halbiert sich die Wartezeit beim Laden eines Spielstandes nach Angaben der Seite fast auf nahezu erträgliche 52 Sekunden, Warframe braucht gar nur 25 Sekunden statt anderthalb Minuten. Berücksichtigt werden muss dabei jedoch, dass die Xbox One X nur mit einer HDD ausgestattet ist.

Denn was sich zunächst beeindruckend liest, verliert bei genauerer Betrachtung noch etwas an Glanz. Dass eine SSD Ladezeiten auf einer Konsole deutlich reduziert, ist schon längst bekannt. Auf einer Xbox One X können durch die Verwendung einer USB-3.0-SSD Ladezeiten im Schnitt halbiert werden. Final Fantasy XV lädt etwa laut GameSpot-Tests in beeindruckenden 13 statt 73 Sekunden, laut Tests von Gamers Nexus erreicht eine Xbox One X mit externer SSD aber bereits werte von 24 Sekunden. Der Sprung bleibt in diesem Kontext eine beeindruckende Verbesserung, erscheint aber nicht mehr wie ein monumentaler Sprung.

Alte Spiele profitieren

Die schnellere Hardware der Xbox Series X führt darüber hinaus zu einer verbesserten Wiedergabe alter Spiele. In zahlreichen Titeln wie Monster Hunter World seien nun konstante Bildraten möglich, bemerkt Ars Technica. Eurogamer bescheinigt selbst dem chronisch anspruchsvollen GTA IV stabile 60 Bilder pro Sekunde.

Insgesamt würde sich die Konsole so schnell wie ein PC anfühlen, heißt es deshalb bei The Verge. Wie bei nahezu allen Seiten fasziniert zudem das Quick-Resume“-Feature. Statt ein Spiel zu beenden, wird es zunächst nur schlafen gelegt, was einen sekundenschnellen Wiedereinstieg ermöglicht und Zeit spart. Dieses Feature habe das Potential zu einem „Game Changer“ , lauten die Urteile in schönster Einstimmigkeit. Die Begeisterung über die Geschwindigkeitszuwächse, die den ersten Berichten deutlich anzumerken ist, sollte jedoch temperiert werden. Zwar gab es für das Anspielen keine Vorgaben, es stand aber nur eine Auswahl von Spielen zur Verfügung.

Honor 9A im Test: Rettet der Riesen-Akku durchs Embargo?

Wenn ein neues Testgerät seinen Weg auf meinen Schreibtisch findet, folgt ihm häufig die Ernüchterung. Schon wieder ein günstiges Smartphone ohne große Besonderheiten? Erstmal die üblichen Testkriterien ansetzen und schon macht das Handy einen schlechten Eindruck. Aber nicht jeder ist ein verwöhnter, 27-jähriger Tech-Journalist, der bei jedem Knarzen die Nase rümpft. Und gibt man dem Honor 9A eine Chance, stellt sich tatsächlich eine Art Faszination für Smartphones der unteren Preisklasse ein. Kann mich das günstige Handy ohne Google-Dienste auch auf Dauer überzeugen?

Honor 9: Preis und Verfügbarkeit

Google schlägt bei einer Suche zum Honor 9A direkt eine zweite Suche nach dem Preis vor und tatsächlich ist dieser das offensichtlichste Kaufargument für das Fon. Lag die unverbindliche Preisempfehlung erst bei rund 150 Euro, ist der Preis inzwischen auf knapp 130 Euro gefallen. Wer also nicht viel für ein Handy ausgeben will, der bekommt zum Spottpreis einen großen Akku, eine solide Verarbeitung und einige Probleme aufgrund fehlender Google-Dienste. Doch dazu später mehr.

Zu Kaufen gibt es das Honor 9A im Netz in zwei Farbvarianten, von denen Ihr die strahlend blaue auf den Bildern in diesem Testbericht seht. Alternativ könnt Ihr Euch für eine schwarze Ausführung entscheiden.

Hier überzeugt das Honor 9A

Sorgenfreiheit

Ich erinnere mich daran, wie vor knapp zwei Jahren mein Google Pixel 3 XL per Post im Hamburger WG-Zimmer angekommen was. Ich traute mich kaum, das Smartphone ohne Schutzhülle oder Displayschutzfolie anzuschalten. Wäre dem teuren Handy etwas zugestoßen, hätte das einen Verlust von knapp 800 Euro bedeutet. Jahre später habe ich den Kauf einige Male bereut – immer dann, wenn der zu teure Handyvertrag am Ende des Monats abgebucht worden ist. Die Sorgfalt, die teure und empfindliche Technik von seinem Besitzer voraussetzt, bereitet seinen Nutzern Sorgen und das kann recht anstrengend sein.

Diese Sorgen gibt es beim Honor 9A kaum. Natürlich sind 130 bis 150 Euro immer noch viel Geld, das Handy wird aber schon nach einigen Tagen zum simplen Gebrauchsgegenstand. Ein Werkzeug, das die Vielzahl der Funktionen teurerer Alternativen beherrscht und einem nicht viel Sorgen bereitet. Hier liegt die große Stärke des Honor 9A, wobei dieser Vorteil auch auf viele andere Smartphones unter 150 Euro zutrifft. Als weitere Auffälligkeit wirkt das Honor 9A äußerst robust.

Robustheit und Verarbeitung

Honor setzt bei der Konstruktion des 9A auf ein Kunststoffgehäuse, in dem ein kratzfestes 6,3 Zoll-Display eingelassen ist. Eine Zertifizierung als Gorilla Glas konnte ich für das Honor 9A nicht finden. Dafür aber auch keine großen Spaltmaße oder unschöne Geräusche, wenn das Handy mit ein bisschen Gewalt verbogen wird. Zusammen mit einem recht dicken Gehäuse, das 9A misst 159.1 x 74.1 x 9 Millimeter (LxBxH), und einem soliden Gewicht von 185 Gramm ergibt sich ein überraschend hochwertiger Gesamteindruck. 

Die spiegelnde Rückseite gaukelt einem zusammen mit dem hohen Gewicht sogar fast vor, ein Handy mit gläserner Rückseite zu nutzen. Kann man sich ein wenig mit diesem Irrglauben anfreunden, fühlt sich das Handy nicht wirklich an wie ein preisgünstiges Smartphone. Das helle 6,3-Zoll-Display mit schmalen Displayrändern und Wassertropfen-Notch bestätigt den positiven (Erst)eindruck.

Akkulaufzeit

Wo andere Handys durch Glaselemente an Gewicht gewinnen, drückt beim Honor 9A ein großer Akku auf die Waage. Satte 5.000 Milliamperestunden bietet die Batterie des Smartphones und ist somit selbst mit Blick auf die Smartphone-Oberklasse üppig. Zusammen mit der vergleichsweise geringen Auflösung des Bildschirms sind die Akkulaufzeiten erstklassig. Und das, obwohl der genutzte Prozessor nicht als sonderlich stromsparend gilt.

Ich vermute, den meisten Nutzern wird der Akku des Honor 9A auch mal gerne durch einen zweiten Tag ohne Aufladen helfen. Dabei gehe ich von einer Nutzung von gelegentlichen Telefonaten, WhatsApp-Nachrichten, zeitweiligem Surfen und vielleicht noch einer einstündigen YouTube-Session am Abend aus. Mit der Akku-Power sparsam umzugehen, ist leider dennoch ratsam. Denn wenn das Honor 9A einmal leer ist, dauert das Aufladen wahnsinnig lange. Bei einem 10-Watt-Netzteil über Micro-USB ist das aber auch kein Wunder. Erste Kritik an der Technik macht sich breit.

Hauptkamera bei guten Lichtverhältnissen

Doch bevor es um die negativen Eigenschaften des Honor 9A geht, noch ein paar Worte zur Kamera. Bei guten Lichtverhältnissen können sich die Ergebnisse der Triple-Kamera auf der Rückseite nämlich echt sehen lassen. Dabei war ich überrascht, wie gut das Handy mit herausfordernden Lichtverhältnissen bei Sonnenschein umgehen kann. Dabei ist die Auflösung mit 13 Megapixeln für die bloße Betrachtung völlig ausreichend, die Offenblende von f/1.8 hingegen großartig. Google nutzt in seinen sehr guten Kamera-Smartphones der Pixel-Serie ein vergleichbares Setup. Im Testbericht des Google Pixel 4a findet Ihr zahlreiche Testfotos. Der Porträtmodus des Honor 9A arbeitet dank zusätzlicher Kamera zur Tiefenerkennung zuverlässig und liefert gute Ergebnisse.

Eine variable Brennweite realisiert Honor mit einer zusätzlichen Ultraweitwinkelkamera, die jedoch nur eine Auflösung von 5 Megapixeln bietet. Im direkten Vergleich sind die Farben zudem deutlich schwächer als bei der Hauptkamera. Diese stattet Honor zusätzlich mit einem Digitalzoom aus, der bei zweifacher Vergrößerung gute Ergebnisse liefert. Bei höheren Zoomstufen nimmt die Qualität stark ab.

Die Kamera-App zeichnet sich zusätzlich durch ihre Einfachheit aus. Neben einem professionellen Modus mit vielen Einstellungsmöglichkeiten kann ich mir gut vorstellen, dass auch unerfahrene Smartphone-Fotografen dem Honor 9A solide Schnappschüsse entlocken können. Der gute Eindruck schwindet allerdings, wenn Ihr zur Frontkamera wechselt oder wenn rund um das Honor 9A die Dunkelheit einkehrt.

Hier überzeugt das Honor 9A nicht

Lahme Performance und alte Technik

An dieser Stelle muss ich auch im Testbericht dunkle Töne anschlagen, denn über allen positiven Eigenschaften hängt eine tiefschwarze Wolke: Der viel zu langsame Mediatek MT6762R Helio P22-Prozessor. Dieser sorgt in der Nutzung ständig für saftige Ruckler. Mal stockt das System, mal bleibt das Kamerabild stecken und in Mobile Games wie Asphalt 9 müsst Ihr trotz geringer Grafikeinstellungen mit herben Rucklern und langen Ladezeiten rechnen.

Allgemein fährt Honor bei der Technik des Honor 9A einen ziemlichen Sparkurs. Das Smartphone wird über einen Micro-USB-Anschluss geladen, verfügt nur über 64 Gigabyte internen Speicher, ist nicht gegen Wasser und Staub geschützt und hängt auch mit WiFi 802.11 b/g/n und Bluetooth 5.0 hinterher. Der rückseitig platzierte Fingerabdrucksensor ist praktisch, aber recht beschwerlich. Auf kabelloses Laden und eine Schnellladefunktion müsst Ihr ebenfalls verzichten. Letztere hätte dem Handy aufgrund des großen Akkus gutgetan, denn beim Aufladen kriecht die Prozentanzeige des Akkus langsam nach oben. Dass im Datenblatt des Honor 9A dann plötzlich NFC steht, überrascht im Test recht positiv. Da das Smartphone aber nicht zu Google Pay kompatibel ist, fehlt ein wichtiger Einsatzzweck.

Kameraqualität bei schlechtem Licht und bei Selfies

Liefert gerade die Hauptkamera bei gutem Licht brauchbare Ergebnisse, nimmt die Qualität in dunkleren Umgebungen sehr stark ab. Die Bilder weisen ein starkes Rauschen auf und sind insgesamt sehr blass. Zusätzlich zum Rauschen ist die Gefahr von Verwackeln hoch. Darüber hinaus zeigt sich der Autofokus in der Dunkelheit zunehmend unzuverlässig. Beim Fokussieren zeigt das Handy dann einen roten Kasten an und man weiß nicht ganz, auf welcher Einstellung der Fokus nun stecken geblieben ist.

Gleiches gibt es über die Frontkamera des Honor 9A zu schreiben. Bei einer Auflösung von 8 Megapixeln und einer Offenblende von f/2.0 zwar keine Überraschung, doch fehlt beispielsweise ein Porträtmodus beim Wechsel auf die Selfie-Kamera komplett. Als kleines Trostpflaster ist die Rückseite des Honor 9A aber spiegelnd genug, dass sich ganz gute Selfies mit der rückseitigen Kamera aufnehmen lassen. Ist dabei genug Licht vorhanden, lassen sich dem Handy doch noch gute Selbstporträts entlocken.

Software ohne Google

Das leidige Thema unter jedem Testbericht aktueller Huawei-Smartphones: die fehlende Unterstützung der Google-Dienste. Ähnlich wie bei hochpreisigen Geräten wie dem Huawei P40 Pro oder dem Honor 30 Pro+ nimmt das US-Embargo gegenüber Huawei der Hardware viel Wind aus den digitalen Segeln. Wenn diese wie beim Honor 9A dann noch viele Mängel wie langsame Prozessoren aufweisen, schwinden die Argumente für den Griff zum Kompromiss gänzlich. Denn während sich P40 Pro+ und Honor 30 Pro+ zumindest durch sehr gute Kameras und schnieke Sonderfunktionen auszeichnen, bietet das Honor 9A keine wirklichen Kaufargumente.

Die Huawei AppGallery, die Petal Search und der Huawei-Browser samt Möglichkeit zur erleichterten APK-Installation finden sich auch auf dem Honor 9A. Doch auch diese Anwendungen leiden unter der langsamen Systemperformance und die mit dem Embargo verbundenen Umwege sind besonders nervig. Wo also schon die Hardware Wünsche offen lässt, ist auch die Software defizitär.

Abschließendes Urteil

Ein günstiger Preis kann kein alleiniger Kaufgrund für ein Smartphone sein – zumindest nicht, wenn es in der gleichen Preisklasse bessere Modelle gibt. Genau das ist das Problem des Honor 9A, das mit nur 130 Euro zwar günstig ist, potenzielle Käufer aber trotz des geringen Preises nicht wirklich zufriedenstellt. Hierfür ist der Prozessor zu träge und die Nachteile aktueller HMS-Smartphones ohne Google-Dienste zu weitreichend. Kurz und knapp empfehlen wir hier eine Alternative.

Alternativen zum Honor 9A

Als Akku-Alternative gibt es für einen kleinen Aufpreis das Motorola Moto G8 Power, das ebenfalls mit 5.000 Milliamperestunden glänzt. Da das Smartphone einen leistungsstärkeren Qualcomm Snapdragon 665-Prozessor besitzt, ist die Performance dem Honor 9A deutlich überlegen. Zudem ist der Akku über ein Netzteil mit 18 Watt deutlich schneller wieder voll. Wem eine lange Akkulaufzeit nicht unbedingt wichtig ist, der findet mit dem Alcatel 3L eine preiswerte Alternative mit mehr Leistung und vor allem mit Google-Diensten. Das Smartphone schlägt laut Preisvergleich mit rund 130 Euro zu Buche. Weitere Alternativen zum Honor 9A gibt es in unserer Bestenliste für Smartphones unter 200 Euro.

iPadOS 14: So funktioniert die neue Handschrifterkennung

Mit iPadOS 14 bringt Apple die Kritzel-Funktion der Apple Watch auf das iPad und macht sie nochmals deutlich besser durch den Apple Pencil. Doch wie funktioniert sie eigentlich? Apples Craig Federighi klärt auf.

Das neue Betriebssystem für das Apple-Tablet macht die Bedienung mit dem Apple Pencil einmal mehr leichter. Viele Nutzer klagten nämlich darüber, dass man mit dem Stift zwar toll navigieren und auswählen kann, aber sobald man auf einer Website auf ein Suchfeld oder die Adressleiste tippt, musste man bislang stets den Pencil weglegen, weil die Eingabe auf der Tastatur damit alles andere als gelungen war. 

Dem Problem nahm man sich nun mit iPadOS 14 und führte die Kritzel-Funktion ein. Damit können Nutzer ab sofort in fast jedes Textfeld direkt – wie der Adressleiste oder in iMessage – schreiben. Die Handschrift wird automatisch erkannt und in Text umgewandelt. Dadurch erspart man das Weglegen und macht die Handhabung dadurch einfacher. 

Apple erklärt neues Feature

Kein Geringerer als Software-Chef Craig Federighi hat nun Stellung zur neuen Funktion. Dazu sprach er mit Popular Mechanics und gab dabei an, dass man vor allem durch die Datengewinnung das Feature entwickelt hat. Federighi zufolge hat man weltweit Menschen gesucht, die Dinge mit dem Apple Pencil schreiben. Sie hielt man dazu, dass man mal schnell und mal langsam schreibt oder auch den Winkel dabei etwas verändert, um dadurch zahlreiche Variationen zu erhalten, die Apple-Ingenieure anschließend analysiert haben. 

Anders als andere Unternehmen hat man sich dazu nicht auf statische beziehungsweise zuvor geschriebene Texte gestützt, sondern vielmehr den Schreibprozess selbst unter die Lupe genommen. Durch Absetzen sowie Pausen kann man Buchstaben, Wörter und mehr deutlich besser erkennen. Weiter erklärt er, dass Apple sich dem Datenschutz verschrieben hat und man daher versuchte, dass das Gerät die ganze Arbeit der Analyse macht, sodass keinerlei Daten das Gerät verlassen müssen, um zum korrekten Ergebnis zu kommen.

Samsung legt nach: Smartphone-Geheimtipp wird noch besser

Samsung will weiter Gas geben und seine Smartphones immer mehr verbessern. Besonders in einem Bereich soll ein neues Modell optimiert werden und damit den Status als bezahlbaren Geheimtipp weiter stärken. GIGA hat die Details.

Samsung Galaxy A72 mit fünf Kameras geplant

Das Samsung Galaxy A51 und Galaxy A71 gehören zu den beliebtesten Android-Smartphones auf der Welt. Kein Wunder, bieten sie doch eine sehr gute Ausstattung zu einem attraktiven Preis. Sie sind aber schon länger auf dem Markt erhältlich und werden in den kommenden Monaten Nachfolger erhalten. Zumindest zum Galaxy A72 ist nun ein spannendes Detail aufgetaucht. Laut neuesten Informationen soll das Handy nämlich erstmals mit einer fünffachen Kamera auf der Rückseite ausgestattet sein. Samsung legt beim Nachfolger also noch einmal einen Sensor nach.

Das Samsung Galaxy A72 könnte dabei die Mittelklasse aufmischen, denn die 64-MP-Hauptkamera soll in etwa die Bildqualität des Galaxy S20 bieten. Damit würde das südkoreanische Unternehmen in der Preisklasse vermutlich eine der besten Smartphone-Kameras verbauen. Mit dem fünften Sensor steigt zudem die Variabilität des Handys beim Fotografieren. So soll neben der 64-MP-Hauptkamera ein 8-MP-Teleobjektiv verbaut sein, das einen optischen Dreifachzoom ermöglicht. Dazu gibt es einen 12-MP-Superweitwinkel, 5-MP-Macrosensor und 5-MP-Sensor für Bokeh-Aufnahmen. Damit dürften alle Einsatzzwecke abgedeckt sein, die man mit einem Handy abdecken möchte. Für Seflies wird im Übrigen eine 32-MP-Kamera erwartet.

Samsung Galaxy A72 und der Preis

Das Samsung Galaxy A71 kam für 469 Euro in Deutschland auf dem Markt. Damit wildert das Handy im Preisbereich des OnePlus Nord, Google Pixel 4a und einigen China-Handys, die noch erscheinen werden. Der Markt in diesem Preisbereich ist hart umkämpft, sodass Samsung technisch nachlegen muss. Weitere Details zum Prozessor oder dem Akku fehlen noch. Zuletzt hat Samsung aber besonders beim Akku gezeigt, dass dort keine Kompromisse mehr gemacht werden. Man kann also von einem großen Akku ausgehen. GIGA wird euch informieren, wenn weitere Details auftauchen.

Dell XPS 13, XPS 13 DE und XPS 13 2-in-1 vorgestellt

Dell hat drei neue Notebooks vorgestellt – zunächst nur für die USA. Sie sollten aber auch unsere Breitengrade bald beehren. Konkret handelt es sich um die XPS 13, XPS 13 DE (Developer Edition) und XPS 13 2-in-1. Das zuletzt genannte Modell ist ein Convertible, bei dem sich der Bildschirm komplett umklappen lässt. Dadurch ist der Laptop dann auch wie ein Tablet verwendbar.

Im US-Handel sind die neuen Notebooks bereits ab Mittwoch zu haben. Als CPUs halten Chips der Reihe Intel Tiger Lake her, also Core i der elften Generation. Alternativen aus dem Hause AMD bietet Dell leider nicht an. Als Akkulaufzeiten werden für die neuen Notebooks offenbar 19 Stunden anvisiert. Die Developer Edition soll allerdings mit ca. 18,5 Stunden etwas darunter liegen. Statt Windows 10 setzt sie Linux (Ubuntu) als Betriebssystem ein.

Eine Neuerung ist, dass die Developer Edition nicht mehr wirklich separat vermarktet wird. Das bedeutet, dass Kunden nun auch auf einem normalen XPS 13 nachträglich Ubuntu 20.04 LTS installieren dürfen und Garantie- und Kundenservice-Ansprüche erhalten bleiben. Die 2-in-1-Version ähnelt dabei im Übrigen ebenfalls technisch stark dem regulären Modell, die Ausstattungsoptionen weichen nur etwas ab. Schade ist, dass der RAM bei allen Versionen des Dell XPS 13 aufgelötet ist, also nicht nachträglich erweitert werden kann.

Preise? In den USA geht es bei 999 US-Dollar für das Dell XPS 13 los. Die 2-in-1-Variante beginnt bei 1.249 US-Dollar. Unten findet ihr weitere, technische Daten.

Dell XPS 13 – Technische Daten

Display: 13,4 Zoll, Touchscreen, 3.840 x 2.400 Pixel; 13,4 Zoll, Touchscreen, 1.920 x 1.200 Pixel; 13,4 Zoll, 1.920 x 1.200 Pixel

OS: Windows 10 Home 64-bit, Windows 10 Pro 64-bit, Ubuntu 20.04 LTS

CPU: i3-1115G4 / UHD graphics; i5-1135G7 / Xe graphics; i7-1165G7 / Xe graphics; i7-1185G7 / Xe graphics

RAM: 8 GB LPDDR4x Dual Channel; 16 GB LPDDR4x Dual Channel; 32 GB LPDDR4x Dual Channel

Speicherplatz: 256 GB PCIe 3 x4 SSD; 512 GB PCIe 3 x4 SSD; 1 TB PCIe 3 x4 SSD; 2 TB PCIe 3 x4 SSD

Akku: 51 Wh

Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4 / USB Typ-C mit Power Delivery und DisplayPort, 1x 3,5-mm-Audio, 1x microSD, 1x USB-C-zu-USB-A-Dongle im Lieferumfang

Maße / Gewicht: 296 x 199 x 15 mm / 1,3 kg

Dell XPS 13 2-in-1 – Technische Daten

Display: 13,4 Zoll, Touchscreen, 3.840 x 2.400 Pixel; 13,4 Zoll, Touchscreen, 1.920 x 1.200 Pixel

OS: Windows 10 Home 64-bit, Windows 10 Pro 64-bit

CPU: i3-1115G4 / UHD graphics; i5-1135G7 / Xe graphics; i7-1165G7 / Xe graphics

RAM: 8 GB LPDDR4x Dual Channel; 16 GB LPDDR4x Dual Channel; 32 GB LPDDR4x Dual Channel

Speicherplatz: 256 GB PCIe3 x4 SSD; 512 GB PCIe3 x4 SSD; 1 TB PCIe3 x4 SSD

Akku: 51 Wh

Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4 / USB Typ-C mit Power Delivery und DisplayPort, 1x 3,5-mm-Audio, 1x microSd, einmal USB-C-zu-USB-A-Dongle im Lieferumfang

Maße / Gewicht: 297 x 207 x 14 mm / 1,3 kg