Windows 10: Sieben Funktionen, die jeder kennen sollte

Das Betriebssystem Windows 10 von Microsoft hat unzählige Funktionen zu bieten. Manche davon sind sehr praktisch, aber oft nur erfahrenen Nutzern bekannt. Hier sieben Features, die jeder kennen sollte.

Sehr viele Menschen benutzen täglich Computer. Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Betriebssysteme, aber die meisten haben wohl einen Windows-PC oder -Laptop. Das gesamte Potenzial von Windows 10 nutzen dabei nur wenige User aus. Hier sieben praktische Funktionen, die man kennen sollte. Alle der genannten Features können über die Lupe am unteren linken Bildschirmrand aufgerufen werden.

Die nützlichsten Windows-Tricks
Schnellerer Systemstart

Der PC braucht immer eine gefühlte Ewigkeit, um hochzufahren? Den Vorgang kann man oft beschleunigen, indem man den automatischen Start von Programmen unterbindet, die oftmals mitgeladen werden und im Hintergrund laufen, auch wenn man sie nicht unbedingt benötigt. Im “Task-Manager” unter dem Reiter “Autostart” und in der “System Configuration” lassen sich Dienste deaktivieren.

Optimale Darstellung

Kein Bildschirm ist gleich und durch unterschiedliche Einstellungen können Farben teils sehr verfälscht dargestellt werden. Das kann gerade bei der Bildbearbeitung ein großes Problem sein. Unter dem Punkt “Bildschirmfarbe kalibrieren” lässt sich ein Assistent aufrufen, mit dem jeder ganz einfach unter anderem Farbdarstellung, Kontrast und Helligkeit anpassen kann.

Standard-Apps

Wer mehrere Programme auf dem Computer hat, die für die gleiche Aufgabe vorgesehen sind, kann unter “Standard-Apps” auswählen, welches dieser Programme bevorzugt genutzt werden soll. So lässt sich beispielsweise festlegen, ob Firefox, Chrome oder Edge zum Standard-Webbrowser wird.

Was ist das für ein Zeichen?

Jeder weiß, wie er herkömmliche Sonderzeichen verwendet, aber was, wenn ein ausgefalleneres Sonderzeichen genutzt werden soll? Windows bietet eine integrierte Tabelle, in der übersichtlich hunderte Varianten aufgelistet werden – die “Zeichentabelle”. Gesuchte Zeichen lassen sich von dort dann ganz einfach herauskopieren.

Welche IP-Adresse habe ich?

Internetfähige Geräte bekommen sogenannte IP-Adressen zugewiesen. Wer die IP-Adresse eines Computers herausfinden möchte, um zum Beispiel bestimmte Einstellungen am Router vorzunehmen, der muss dazu nicht etwa irgendeine Website aufrufen. Stattdessen können Nutzer ganz einfach die “Eingabeaufforderung” öffnen und dort “ipconfig” eingeben. Die Adresse findet sich unter dem Punkt “IPv4-Adresse”.

Wenn nichts mehr geht…

Ein Programm reagiert einfach nicht mehr und lässt sich auch nicht schließen? Im “Task-Manager” werden alle derzeit laufenden Prozesse angezeigt – gegebenenfalls müssen Nutzer zunächst aber auf “Mehr Details” drücken. Dann wird unter anderem auch aufgelistet, wie sehr ein Programm zum Beispiel am Arbeitsspeicher nagt. Soll ein Programm beendet werden, reicht ein Rechtsklick und das anschließende Kommando “Task beenden”.

Schnell zu den wichtigsten Einstellung

Viele wichtige Menüs lassen sich zudem sehr schnell aufrufen ohne auch nur einmal die Tastatur benutzen zu müssen. Dazu einfach einen Rechtsklick auf das Windows-Logo in der unteren linken Bildschirmecke setzen und den gewünschten Punkt auswählen.

Laden ohne Kabelsalat

Immer häufiger bringen mobile Geräte eine drahtlose Ladefunktion mit. Nun hat Batteriespezialist Varta mit dem Ultra Fast Wireless Charger ein kompaktes Qi-Ladegerät vorgestellt.

Smartphones, Kopfhörer oder Wearables, viele dieser mobilen Begleiter können mittlerweile kabellos geladen werden. Nun bringt Varta ein entsprechendes Ladegerät auf den Markt, das die Akkus durch eine Schnelladefunktion mit bis zu 15 Watt wieder mit Energie versorgt.

Das Ladegerät ist so gestaltet, dass beispielsweise Smartphones liegend oder stehend im Hoch- oder Querformat geladen werden können. Neben dem 15-Watt-Schnellademodus sind mit 5, 7,5 und 10 Watt drei weitere Leistungsstufen möglich, je nachdem, welche Anforderungen das zu ladende Gerät mitbringt.

Der Charger wird per Power-Delivery-kompatiblen (PD) USB-C-Kabel angeschlossen. Eine umlaufende LED-Leuchte signalisiert den Ladevorgang. Das Licht lässt sich aber auch abstellen, sollte es beispielsweise bei der Nutzung auf dem Nachttisch stören.

Durch die kompakten Abmessungen von 6,95 x 13,75 x 1,55 Zentimetern sowie einem Gewicht von 149 Gramm eignet sich der Ultra Fast Wireless Charger auch für den mobilen Einsatz bei Reisen. Varta gewährt eine erweiterte Garantie von drei Jahren. Als UVP gibt der Hersteller 29,99 Euro an.

Neuer Markenauftritt
Zudem hat der Energieexperte einen Relaunch seines Markenauftritts vorgenommen und die Leistung der AA und AAA Longlive Max Power Batterien um fünf Prozent gesteigert. Beim Typ Longlife Power sind es nach Herstellerangaben zehn Prozent.

Ein neues Packungsdesign ermöglicht es, dass sich die Packung nach der Entnahme einzelner Batterien oder Akkus wieder verschließen lässt. Das Varta-Markenzeichen, der gelbe “Beam”, ziert jetzt das obere Drittel aller Batterien. Im unteren Teil werden durch unterschiedliche Farbgebung die verschiedenen Leistungsklassen dargestellt.

Macbook Pro 14 Zoll im Test

Wenn Apple nur den Chip aktualisiert hätte, würde dies schon eine große Änderung bedeuten, doch Macbook Pro ist rundherum erneuert.

Wir erinnern uns an den Herbst 2020. Hören Sie auch den donnernden “Boom”, der die Tech-Industrie erschütterte? Das war das M1 von Apple, vorgestellt vor einem Jahr. Er kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel und versetzte die Mac- und PC-Welt mit seiner erstaunlichen Leistung in Erstaunen.

Nach der Vorstellung des M1 stellte sich die Frage: Wie kann sich Apple noch steigern? Nun, ein Jahr später hat der Hersteller einen weiteren “Boom” ausgelöst, der die Technologiebranche aufrüttelt, und dieser ist möglicherweise noch größer. Diesmal handelt es sich um zwei System-on-Chips, den M1 Pro und den M1 Max und sie stellen den M1 in den Schatten. Nachdem ich einige Zeit mit dem 14-Zoll-Macbook-Pro mit M1 Pro verbracht habe, ist es klar, dass Apple mit seinem Prozessor auf dem richtigen Weg ist. Der M1 Pro ist einfach ein unglaublicher Chip.

Wenn es wie im letzten Jahr nur um den Prozessor ginge, wäre das neue Macbook Pro eine große Sache. Das Ergebnis ist ein Notebook, das wirklich für Profis gebaut ist, die höchste Ansprüche an ihre Hardware stellen.

Das von uns getestete 14-Zoll-MacBook Pro hat die folgenden Spezifikationen:

10-Kern-CPU (acht Leistungskerne und zwei Effizienzkerne)

32 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher

200 GB/s Speicherbandbreite

Neural-Engine mit 16 Kernen

16-Kern-GPU

1 TB SSD

Bei diesem Notebook handelt es sich um eine benutzerdefinierte Konfiguration des 2.749-Euro-Modells mit 32 GB RAM anstelle von 16 GB, wodurch sich der Preis auf 3.209 Euro erhöht. (Der Arbeitsspeicher kann nach dem Kauf nicht aufgerüstet werden, da er in den SoC integriert ist. Obwohl die M1-Rechner von Apple viel besser mit Arbeitsspeicher umgehen können als ihre Intel-Vorgänger, sollten Sie bei der Bestellung trotzdem so viel wie möglich bestellen).

14-Zoll Macbook Pro: Design und Gehäuse
Nachdem ich den Karton geöffnet und das Macbook Pro aus der Verpackung genommen hatte, war “luxuriös” das erste Wort, das mir in den Sinn kam, als ich das Notebook in den Händen hielt. Das Gehäuse aus 100 Prozent recyceltem Aluminium fühlt sich an, als hätte es eine seidige Beschichtung. Wenn es geschlossen ist, fällt auf, dass die Kanten abgerundet sind, damit sich das Notebook nicht in die Hand einschneidet. Das ist ein starker Kontrast zum vorherigen Design und vermittelt das Gefühl, dass Apple auch auf die kleinen Details geachtet hat.

Das 14-Zoll MacBook Pro misst 31,26 × 22,12 × 1,55 Zentimeter und wiegt 1,6 Kilogramm. Es ist genauso hoch wie das 13-Zoll M1 Macbook Pro, aber etwa 0,85 Zentimeter breiter, 0,88 Zentimeter tiefer und 200 Gramm schwerer. Allerdings fühlt sich das 14-Zoll-Modell wesentlich stabiler an als das 13-Zoll-Modell. Im Vergleich zum älteren 15-Zoll Macbook Pro ist das 14-Zoll Modell viel kleiner.

14-Zoll Macbook Pro: Display
Apples Notebooks sind bei den Bildschirmen hinter dem Rest der Branche zurückgeblieben, aber das ändert sich mit dem Macbook Pro endlich. Es verwendet eine Menge Technologie, die es von anderen abhebt, angefangen bei Pro Motion, einer Funktion, die die Bildwiederholfrequenz an die Bildschirm-Inhalte anpasst. Die Bildwiederholfrequenz kann auf bis zu 120 Hz erhöht werden (im Gegensatz zu 60 Hz bei allen anderen Macbooks), und wenn das der Fall ist, dann ist das wirklich sehr zufriedenstellend. Das Scrollen ist butterweich und die Bewegungen auf dem Bildschirm sind sehr flüssig. Die niedrigeren Bildwiederholraten kommen dann zum Tragen, wenn weniger auf dem Bildschirm passiert, was die Batterie schont.

Und dann ist da noch die hervorragende Farb- und Bildqualität. Das Liquid Retina XDR-Display nutzt die Mini-LED-Technologie und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits und eine Dauerhelligkeit von 1.000 Nits bei der Anzeige von HDR-Inhalten. Die Standardinhalte sind die gleichen wie bei den Intel-basierten Macbooks Pro und dem 13″ M1 MacBook Pro mit 500 Nits Helligkeit, aber die Detailgenauigkeit ist unglaublich, vor allem in den Schatten und Lichtern. Die Beleuchtung sieht zudem auf dem gesamten Bildschirm gleichmäßig aus. Das ist mit Abstand das beste Display, das je in einem MacBook verbaut wurde.

14-Zoll-Macbook Pro: Die Notch
Das Macbook Pro hat ein auffälliges neues Merkmal beim ausgeklappten Bildschirm: eine Aussparung oder die Notch, wie man sie beim iPhone findet. Apple hat die Macbook-Ränder extrem dünn gemacht, um dem Benutzer so viel Platz wie möglich auf dem Bildschirm zu bieten. Aber es gibt ein Modul, das in den Bildschirm schneidet, um die 1080p FaceTime-Kamera unterzubringen, daher die Aussparung. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Aussparung den Bildschirmbereich nicht beeinträchtigt – Sie erhalten immer noch einen Bildschirm 16 × 10 Zoll unterhalb der Aussparung, sodass Notch-Leiste im Vergleich zum älteren MacBook Pro “zusätzlichen” Bildschirmplatz darstellt.

Die macOS-Menüleiste läuft standardmäßig durch die Notch, aber es gibt eine Option, mit der die Menüleiste im Vollbildmodus unter der Aussparung angezeigt wird. Es handelt sich dabei um eine Einstellung pro App im Info-Feld mit dem Namen “Skalieren, um unter die eingebaute Kamera zu passen” und wenn der App-Entwickler nicht definiert hat, welcher Modus in seiner App verwendet werden soll, finden Sie diese Option. Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Bereich um die Aussparung geschwärzt, sodass der Rahmen ähnlich aussieht wie beim 13-Zoll-Macbook Pro.

Wenn die Notch-Option aktiviert ist, werden die App-Menüs bei Bedarf auf der anderen Seite der Aussparung fortgesetzt, allerdings auf Kosten der Symbole in der Menüleiste auf der rechten Seite – sie werden vorübergehend aus der Menüleiste entfernt und ersetzt, wenn durch den Wechsel oder das Beenden einer App Platz geschaffen wird. Das passiert nicht nur bei Apps, die viele Menüs haben. Wenn Sie eine niedrigere Bildschirmauflösung verwenden (z. B. die Einstellung “Größerer Text” in der Systemeinstellung “Monitore”), können Sie leicht sehen, wie die Menüliste in die Kerbe hineinläuft und danach weiterläuft. Und die Symbole der Menüleiste auf der rechten Seite verschwinden.

Dieses Verhalten war in macOS schon immer der Fall, aber es war selten ein Problem, da es nicht viele Apps mit Menüelementen gibt, die so weit reichen. Aber jetzt, wo die Kerbe wertvollen Platz in der Menüleiste einnimmt, wird es wahrscheinlich häufiger vorkommen.

Dadurch wird das Kontrollzentrum plötzlich zu einem wertvolleren Menüleistenelement. Darüber kann man auf einige Einstellungen zugreifen, die in einer überfüllten Menüleiste nicht mehr verfügbar sind, z. B. Wi-Fi, Bluetooth und Lautstärke. Die Notch vergrößert jedoch den größten Schwachpunkt vom Kontrollzentrum, nämlich seine begrenzten Anpassungsoptionen: Nicht alle Einstellungen sind verfügbar, Sie können zudem keine Apps von Drittanbietern hinzufügen. Dritt-Apps und erweiterte Einstellungen würde das Kontrollzentrum nützlicher machen und eine Lösung für die überfüllte Menüleiste auf einem Macbook Pro mit Aussparung bieten.

Bevor Apple sich darum kümmert, gibt es Dienstprogramme, die bei der Organisation der Menüleiste helfen, wie z. B. Bartender 4. Diese Art von Dienstprogrammen gibt es schon seit einiger Zeit, wir vermuten aber, dass sie plötzlich wieder sehr beliebt werden. Apple bietet auch die Möglichkeit, Anwendungen im Vollbildmodus auszuführen, wenn die Option “Unter die eingebaute Kamera skalieren” aktiviert ist. Dann kann die Menüleiste den Platz nutzen, den normalerweise die Aussparung einnehmen würde.

All das bedeutet, dass die Notch tatsächlich hervorsticht. Da ich mich so sehr an die iPhone-Kerbe gewöhnt habe, war die Anpassung an die Macbook-Kerbe kein Problem. Ich habe sie bei der täglichen Nutzung des Laptops kaum bemerkt, und sie beeinträchtigt den Arbeitsbereich darunter nicht, sodass wirklich nichts verloren geht. Allerdings werden überfüllte Menüleisten und lange Menüpunkte für viele Benutzer ein großes Problem darstellen.

Trotz einer Aussparung, die so breit ist wie die des iPhones, verfügt das Macbook Pro nicht über Face-ID. Ich dachte, dass der M1 iMac der erste Mac mit Face-ID sein würde, aber das ist nicht passiert. Ich hatte gehofft, dass die höherwertigen Macbooks Pro Face-ID haben würden, aber auch das hat sich nicht erfüllt. Vielleicht kommt es ja im künftigen Ersatz für den 27-Zoll-Intel-iMac. Im Moment hat das Macbook Pro eine Touch-ID und diese funktioniert ganz gut.

14-Zoll Macbook Pro: Facetime-Kamera
Die Macbooks Pro hatten lange Zeit eine veraltete 720p-Kamera, die nur eine mittelmäßige Bildqualität lieferte. Beim Macbook Pro wurde die Frontkamera endlich aufgerüstet und erhält dieselbe 1080p-Kamera, die auch im 24-Zoll-iMac eingebaut. Sie verfügt über ein neues Objektiv mit vier Elementen, eine größere Blende und einen neuen Bildsensor. Das ist eine willkommene Abwechslung und liefert eine viel bessere Bildqualität als das 13″ Macbook Pro.

Aber es ist immer noch keine Kamera, die eines Profi-Laptops würdig ist. Bei Preisen ab 2.249 Euro sollten Käufer mehr als nur eine Minimal-Kamera bekommen, und Apple hat eine: die 12-MP-Ultra-Wide-Facetime-HD-Kamera des iPad, die ein 122-Grad-Sichtfeld, eine ƒ/2,4-Blende, HDR für Fotos, 1080p-HD-Videoaufnahmen und vor allem Unterstützung für Center Stage bietet, Apples Technologie, die Sie in der Mitte des Bildes behält, wenn Sie sich bewegen.

Das ist das einzige große Manko des neuen Macbooks Pro. Die Menschen nehmen mehr denn je an virtuellen Meetings und Versammlungen teil, und die 12-MP-FaceTime-Kamera auf dem Macbook Pro würde professionellen Benutzern ein erstklassiges Videokonferenzerlebnis bieten. Die 1080p-Kamera ist kein Beinbruch und sicherlich besser als die 720p-Kamera, die sie ersetzt, aber sie könnte durchaus besser sein.

14-Zoll Macbook Pro: Performance im Vergleich
Als ich letztes Jahr das 13″ M1 Macbook Pro getestet habe, schrieb ich, dass mich die Leistung “beeindruckt” hat. Nach diesem Test konnte ich mir nicht mehr vorstellen, wie viel besser die Leistung noch werden kann. Vielleicht bin ich einfach nur ein abgestumpfter alter Hase, aber ich bin so daran gewöhnt, bei Intel-basierten Laptops zwischen den einzelnen Upgrades Leistungssteigerungen von 15, vielleicht sogar 20 Prozent zu sehen, dass mir der Sinn für das, was möglich ist, vernebelt wurde. Ich muss meine Denkweise ändern, denn nach meiner Erfahrung mit dem 10-Core M1 Pro im 14-Zoll-MacBook Pro war ich verblüfft.

Das von mir getestete Notebook verfügt über einen 10-Core M1 Pro Prozessor, einen 16-Core Grafikprozessor, eine 16-Core Neural Engine, 32 GB LPDDR5 RAM und eine Speicherbandbreite von 200 GB/s. Mit einer 1 TB SSD kostet das von mir getestete 14-Zoll MacBook Pro 3.209 Euro. Für diesen Test haben wir auch die Ergebnisse der folgenden Macs berücksichtigt:

Das 16″ Macbook Pro mit einem Intel 2,4 GHz 8-Core Core i9 CPU, 32 GB DDR4 RAM, einem AMD Radeon Pro 5500M Grafikprozessor mit 8 GB GDDR6 Videospeicher und einer 2 TB SSD. Dieser Rechner wurde ersetzt, und als wir ihn 2019 getestet haben, lag der Preis bei 3.954 Euro.

Das 13-Zoll MacBook Pro mit einem 8-Core M1, 8 GB LPDDR4X RAM, einem 8-Core Grafikprozessor und einer 256 GB SSD für 1.449 Euro. Wir haben dieses Notebook letztes Jahr getestet.

Der 24-Zoll-Mac mit einem 8-Core M1, 8 GB LPDDR4X RAM, einem 8-Core-Grafikprozessor und einer 512-GB-SSD für 1899 Euro. Wir haben diesen Mac im Juni getestet.

Bei Geekbench 5 hat der neue M1 Pro alles in den Schatten gestellt. Im Multi-Core-CPU-Test zeigte das M1 Pro eine Verbesserung von fast 65 Prozent gegenüber den M1 Macs in unserer Testgruppe. Das ist nicht weit von den 70 Prozent entfernt, die Apple anpreist. Und das M1 Pro ist 70 % schneller als das 2019er 16-Zoll-Macbook Pro mit einer Intel 2,4 GHz 8-Core Core i9 CPU – dem schnellsten Prozessor, den Apple anbietet. Es war schön, dich zu kennen, Intel.

Der Single-Core-CPU-Test von Geekbench 5 brachte keine überraschenden Ergebnisse zutage: Das M1 Pro und das M1 erzielten die gleichen Ergebnisse. Das M1 Pro (und M1) rühmt sich mit einer 39-prozentigen Verbesserung gegenüber der 2,4-GHz-Core-i9-CPU von Intel.

In unseren Cinebench R23-Ergebnissen sehen wir eine stärkere Muskelflexion des M1 Pro, das im Multi-Core-Test eine 60-prozentige Verbesserung gegenüber dem M1 aufweist. Die Cinebench Single-Core-Ergebnisse, wie auch die Geekbench Single-Core-CPU-Ergebnisse, waren bei allen von uns getesteten Apple Silizium-Macs grundsätzlich gleich.

Apple wirbt mit 7,4 GBit/s Lesegeschwindigkeit mit der SSD im neuen MacBook Pro, was mehr als doppelt so viel ist wie die 3,3 GBit/s, die sie für die SSDs in den M1 Macs angeben. Beim Test mit Blackmagic’s Disk Speed Test mit der 1 TB SSD in unserem Testgerät haben wir diese Zahlen nicht erreicht, aber wir haben eine Verbesserung von mehr als 100 Prozent gegenüber dem M1 Pro bei Lesevorgängen gesehen – die SSD des M1 Pro war 126 Prozent schneller als die SSD im 2019er 16-Zoll Intel MacBook Pro.

Wir haben auch den AmorphousDiskMark-Benchmark mit der M1 und der M1 Pro durchgeführt. In diesem Test kam die M1 Pro mit einer Lesegeschwindigkeit von 6,77 GB/s näher an die Apple-Spezifikation heran. Das M1 erreichte eine Lesegeschwindigkeit von 2,4 GBit/s.

Bei diesem Test wurde ein 4K-Video in 1080p konvertiert. Bei Verwendung der H.265 x265-Einstellung zeigte die M1 Pro eine 155-prozentige Geschwindigkeitsverbesserung gegenüber der M1 und eine 91-prozentige Verbesserung gegenüber dem 2019er 16-Zoll Intel MacBook Pro. Bei der Verwendung der H.265 VideoToolbox-Einstellung waren die Verbesserungen des M1 Pro gegenüber dem M1 marginal, während es eine 14-prozentige Steigerung gegenüber dem Intel MacBook Pro verzeichnete.

14-Zoll Macbook Pro M1: Grafikleistung
Das M1 Pro nimmt die Grafikleistung viel ernster als das M1. Die GPU in unserem Testgerät hat einen 16-Kern-Grafikprozessor, doppelt so viel wie beim M1. Während meiner Tests mit dem ursprünglichen M1 habe ich festgestellt, dass es eine große Verbesserung der Grafikleistung bietet. Schauen wir mal, was passiert, wenn man die Anzahl der GPU-Kerne verdoppelt.

“Rise of the Tomb Raider” und “Civilization VI” sind ältere Spiele, die für Intel entwickelt wurden, aber die M1 Pro verbessert die Grafikgeschwindigkeit der M1 trotzdem drastisch – es gibt keinen Grund, niedrigere Grafikeinstellungen zu verwenden. Sie können mit hohen Einstellungen spielen und die Spiele so genießen, wie sie eigentlich gedacht sind.

Im Vergleich zur diskreten 8-GB-GPU AMD Radeon Pro 5500M im 16-Zoll-Intel-MacBook Pro konnte die GPU des M1 Pro entweder mithalten oder sie schlagen. Das ist beeindruckend, und es ist das untere Ende von Apples neuesten Chips. Der andere neue SoC, den Apple vorgestellt hat, der M1 Max, ist mit einem 24- oder 32-Kern-GPU erhältlich, der bis zu viermal schneller ist als der M1. Wir werden ihn testen, sobald wir einen bekommen können, aber wir erwarten, dass er den M1 Pro umkreist.

Wir haben auch den Compute-Benchmark in Geekbench 5 verwendet, der die GPU-Leistung mit OpenCL- oder Metal-APIs misst. Da das M1 Pro über doppelt so viele GPU-Kerne verfügt wie das M1, haben wir die doppelte Leistung gesehen. Verglichen mit der 8 GB AMD Radeon Pro 5500M GPU im 16-Zoll Intel MacBook Pro bot die 16-Kern-GPU des M1 Pro eine 69-prozentige Verbesserung in Metal und eine 15-prozentige Verbesserung in OpenCL.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Tests haben wir einige andere Grafik-Benchmarks durchgeführt, um das M1 und das M1 Pro zu vergleichen. Vorhersehbarerweise hat das M1 Pro das M1 überholt, obwohl es interessant ist zu sehen, um wie viel. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist unten aufgeführt, und Sie können auf die Links klicken, um mehr über jeden Benchmark zu erfahren. Wenn nicht anders angegeben, sind diese Benchmarks nicht M1-nativ und werden mit Rosetta ausgeführt.

14-Zoll Macbook Pro: Netzadapter und Batterie
Magsafe ist nach vier Jahren eine willkommene Rückkehr zum Macbook Pro. Dabei handelt es sich um einen Stecker, der magnetisch am Netzteilanschluss des Laptops befestigt ist und sich löst, wenn man kräftig daran zieht. Das ist eine großartige Sicherheitsfunktion, die ich wirklich vermisst habe, vor allem als jemand, der mehr als einmal über das eingesteckte Kabel gestolpert ist und das Notebook auf den Boden fallen lassen hat.

Ein weiteres nettes Detail ist, dass das mitgelieferte USB-C-zu-MagSafe-Kabel geflochten ist, sodass es etwas haltbarer ist als das normale Plastik, das bei den anderen Kabeln verwendet wird. Versuchen Sie allerdings, das Magsafe-Kabel nicht zu verlieren – ein Ersatzkabel kostet im Apple Store satte 55 Euro. Wenn Sie Magsafe nicht verwenden möchten, können Sie ein günstigeres USB-C-Ladekabel für 20 Euro verwenden und über einen der Thunderbolt/USB 4-Anschlüsse aufladen.

Sowohl das 14″ als auch das 16″ MacBook Pro unterstützen eine neue Schnellladefunktion, mit der eine Batterie innerhalb von 30 Minuten von null auf 50 Prozent aufgeladen werden kann. Für die Schnellladefunktion des 14-Zoll-Modells ist jedoch ein 96-Watt-Netzteil erforderlich, das in der 2.749 Euro teuren Standardkonfiguration enthalten ist, nicht aber im 2.249 Euro teuren Modell – für das Upgrade müssen Sie 20 Euro extra bezahlen. Das 14-Zoll-Notebook (mit einem 69,6-Wattstunden-Akku) kann über Magsafe oder einen Thunderbolt-Anschluss schnell aufgeladen werden, aber für das 16-Zoll-Modell muss Magsafe verwendet werden.

Das hört sich nach vielen Bedingungen an, aber wenn Sie den richtigen Adapter und das richtige Kabel haben, funktioniert das Schnellladen wie versprochen. Die Batterie des 14-Zoll-MacBook Pro war in 30 Minuten zu genau 50 % aufgeladen, wenn man entweder das mitgelieferte 96-Watt-Netzteil und Magsafe oder einen USB-C-Anschluss verwendete. Ich habe auch versucht, die Batterie 30 Minuten lang mit 27 Prozent zu laden und erreichte 72 Prozent – nicht ganz eine 50-prozentige Verbesserung, aber nahe dran. Der Ladevorgang verlangsamt sich ab einem bestimmten Punkt, um die allgemeine Gesundheit des Akkus zu erhalten.

Apropos Akkulaufzeit: Apple gibt eine Akkulaufzeit von 17 Stunden an, wenn man ein 1080p-Video in der Apple TV App anschaut. Das ist genau das, was ich erreicht habe, als ich ein Video im Vollbildmodus in einer Schleife anschaute, bis die Batterie leer war. Für den allgemeinen Gebrauch ist es kein Problem, den Tag mit der Batterie zu überstehen. Sogar Leute, die intensiver arbeiten – Video- oder Grafik-Rendering oder das Kompilieren von Code – werden sehr lange durchhalten können, ohne das Gerät an die Steckdose anschließen zu müssen.

14-Zoll Macbook Pro: Ports
Apple hat das MacBook Pro mit Thunderbolt/USB 4 ausgestattet, aber die Anzahl der Anschlüsse, die das Unternehmen zur Verfügung stellt, erscheint rätselhaft. Sowohl das 14-Zoll- als auch das 16-Zoll-Modell verfügen über drei Anschlüsse, was beim 14-Zoll-Modell einer mehr ist als beim 13-Zoll M1 Macbook Pro. Aber ein großer Teil der Zielgruppe, für die dieses Notebook gedacht ist, sind Profis aus dem Grafik- und Videobereich, und diese Leute verwenden mehrere Bildschirme und andere Geräte. Diese Anschlüsse werden schnell belegt sein, was bedeutet, dass man auf einen Thunderbolt-Hub zurückgreifen muss. Wir werden nie ein Notebook mit sechs Thunderbolt/USB-C-Anschlüssen sehen, aber vier wären praktischer gewesen, sogar mit MagSafe als Ladeoption.

Der SDXC-Kartensteckplatz ist eine weitere wichtige Funktion für professionelle Anwender, die ihre Daten problemlos übertragen möchten. High-End-Kameras, Audio-Recorder und andere Geräte verwenden SDXC-Karten, und es ist bequem, die Karte aus dem Gerät zu nehmen und in das MacBook Pro zu stecken.

Apple bietet jetzt einen HDMI 2.0 Anschluss in voller Größe an, was für professionelle High-End-Arbeiten seltsam erscheinen mag, aber dieser Anschluss ist wichtig für Leute, die häufig Präsentationen halten. Sie können einen großen externen Bildschirm anschließen, ohne einen Adapter zu benötigen, und müssen sich unterwegs um eine Sache weniger kümmern. HDMI 2.1 wäre besser für die Zukunftssicherheit, aber es wird wahrscheinlich noch ein paar Jahre dauern, bis hochwertige 4K-Bildschirme mit 120 Hz erschwinglich genug sind, um alltäglich zu werden.

Apple hat auch eine Kopfhörerbuchse eingebaut, und ganz im Sinne des Themas, Profis das zu geben, was sie brauchen, hat das Unternehmen die Buchse aufgerüstet, sodass sie hochohmige Kopfhörer unterstützt. Sehr schön. Ein Anschluss, auf den wir gehofft haben, ist eine Ethernet-Buchse am Netzteil, wie sie auch am 24-Zoll-iMac zu finden ist. Das ist leider nicht passiert und bleibt daher auf der Wunschliste.

14-Zoll MacBook Pro: Keine Touch Bar
Die Entscheidung, auf die Touch Bar zu verzichten, wird sicherlich den Zorn einiger Macbook Pro Nutzer auf sich ziehen. Um es vorwegzunehmen: Mir hat sie nicht gefallen, aber die überwiegende Mehrheit der Antworten auf einen Artikel, den ich über die Touch Bar geschrieben habe, hat mir Unrecht gegeben. (Einige dieser Kommentare können Sie hier lesen.)

Apple hat die Touch Bar durch Funktionstasten in voller Größe ersetzt, nicht durch die halbhohen Tasten, die man auf dem MacBook Air findet. Die Funktionstasten in voller Größe sind ein Segen für professionelle Nutzer, die diese Tasten in ihren Apps verwenden. Mit der Touch Bar konnte man zwar in den Funktionstastenmodus wechseln, aber die Funktionstasten auf dem Bildschirm waren nicht greifbar und das fehlende Feedback war nicht zufriedenstellend. Physische Funktionstasten sind ein wichtiger Hinweis auf die Benutzerfreundlichkeit.

Die Touch Bar ist jedoch nicht komplett aus Apples Produktpalette verschwunden. Sie ist immer noch Teil des 13-Zoll M1 MacBook Pro. Wenn du also mehr Wert auf die Touch Bar legst als auf alles andere am MacBook Pro, kannst du dir eines dieser Geräte sichern, bevor sie ausverkauft sind. Apple hat keine Ankündigungen gemacht, aber seien Sie nicht überrascht, wenn das 13-Zoll MacBook Pro irgendwann verschwindet.

Zusammenfassung Macbook Pro 14 Zoll
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Vorteile:

Bahnbrechende Geschwindigkeit

Brillantes Display

Schnelles Aufladen mit entsprechendem Netzteil

Magsafe, SDXC-Karte, HDMI-fähig

Nachteile:

1080p-Kamera ohne Center Stage

Einige werden die Notch unschön empfinden

Touch-Bar-Fans werden enttäuscht sein

Kein Ethernet-Anschluss

Fazit: Das neue Macbook Pro 14 Zoll ist das beste Laptop für Profis.

Der Ruf des Macbook Pro als leistungsstarker Laptop hat im Laufe der Jahre etwas von seinem Glanz verloren. Die letzten Aktualisierungen erfolgten inkrementell und selbst das neueste 16-Zoll-Modell brauchte dringend ein Redesign. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.

Laut einem Hardware-Ingenieur von Apple ist dieses neue Macbook Pro seit 2019 in Arbeit, und so wie es aussieht und sich anfühlt, wurde viel Sorgfalt in dieses Gerät gesteckt. Das fängt schon beim Außendesign an, mit seinem eleganten Aussehen, der Robustheit und der luxuriösen Haptik. Wenn Sie es aufklappen, können Sie Ihre Augen nicht von dem brillanten Display abwenden, und die Tastatur bringt Ihre Arbeitsintuition zum Vorschein. Und wenn Sie sich an die Arbeit machen, reagiert das Macbook Pro ohne zu zögern, als wüsste es, was Sie tun wollen und wie schnell Sie es tun wollen.

All das ist mehr als genug für das Macbook Pro, um seine wenigen Schwächen zu überwinden, die hoffentlich bald behoben werden. Aber täuschen Sie sich nicht, das neue Macbook Pro ist das beste Notebook für Profis.

Neue Asus Vivobooks ab sofort verfügbar

Das Vivobook Pro 14 OLED und das Pro 15 OLED von Asus versprrechen moderne Display-Technologie und Performance im kompakt, leichten Design.

Mit dem neuen Vivobook Pro 15 OLED und dem Vivobook Pro 14 OLED bringt der taiwanische Hersteller Asus gleich zwei leistungsstarke Notebook-Modelle für Kreative in den deutschen Markt. Die hochauflösenden, hellen OLED-Displays unterstützen 100 Prozent des DCI P3-Farbraums. Angetrieben von AMD Ryzen 5000H Mobilprozessoren sowie Nvidia GeForce RTX Grafik sind sie für die professionelle Nutzung bestens gerüstet.

Vivobook Pro 15 OLED
Im Inneren der 15-Zoll-Variante werkeln in der stärksten Ausstattungsvariante ein AMD Ryzen 7 5800H Mobile Prozessor, sowie eine Nvidia GeForce RTX 3050 Grafik, 16 GB Arbeitsspeicher und bis zu 1 TB PCIe-SSD-Speicher höchst performant. Ein Dual-Lüfter-Kühlsystem mit IceCool Plus-Technologie sorgt auch im Dauerbetrieb für konstant hohe Leistung. Die lange Akkulaufzeit verhindert zudem ungeplante Pausen abseits der Steckdose.

Mit bis zu 400 Nits Helligkeit bietet das OLED-Display neben der präzisen Farbwiedergabe auch einen exzellenten Kontrast bei einem erhöhten Dynamikbereich mit tiefen Schwarztönen nach HDR True Black. Zudem reduziert es schädliches blaues Licht um bis zu 65 Prozent und ist für seine augenschonende Darstellung vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Ausgestattet mit WiFi 6, USB-C 3.2 und USB 3.2 Typ A, zwei USB 2.0- und einem HDMI-Port, microSD-Kartenslot sowie Audio-Schnittstellen ist das Vivobook Pro 15 OLED auf der Höhe der Zeit. Das extragroße Touchpad, welches sich in einen Ziffernblock verwandeln kann, das Harman Kardon-zertifizierte Audiosystem mit KI-unterstützter Geräuschunterdrückung, ein Fingerabdrucksensor auf der Power-Taste und die hintergrundbeleuchtete Tastatur runden das Gesamtpaket ab.

Kleines Kraftpaket Vivobook Pro 14 OLED
Das Vivobook Pro 14 OLED ist mit gerade 1,4 kg Gewicht ein leichtes und kreatives Kraftpaket. Asus spendiert dem kleinen Bruder die gleiche CPU-, Grafik- und RAM-Ausstattung des 15-Zöllers. Einen Unterschied macht das hier verfügbare NanoEdge-Display mit seiner WQXGA-Auflösung von bis zu 2880 x 1800 Pixeln bei 400 Nits Helligkeit. Das OLED-Display bietet zudem 90 Hz Bildwiederholrate und kann ebenfalls mit HDR 600, True Black-Zertifikat und 100 Prozent DCI P3 Farbraum aufwarten.

Von den Anschlüssen und der Konnektivität her, soll das Vivobook Pro 14 OLED wie die 15-Zoll-Variante mit Kamera, Wifi 6 und Bluetooth 5 ausgestattet sein. Auch die Tastaturbeleuchtung fehlt laut Datenblatt nicht. Leider sind auf der Asus-Homepage die weiteren Angaben zu den diversen Modellen nicht eindeutig, so dass es sich empfiehlt, die Ausstattungsdaten bei den jeweiligen Produktvarianten vor dem Kauf zu checken.

Preise & Verfügbarkeit
Laut Asus soll die Vivobook Pro OLED-Serie bereits verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beginnt für das Asus Vivobook Pro 15 OLED (M3500) ab 999 Euro aufwärts, für das Asus Vivobook Pro 14 OLED (M3401) werden mindestens 799 Euro UVP inklusive Mehrwertsteuer fällig.

A beast of a machine

Man kann es ab sofort bestellen, das neue Macbook Pro. Und die Gerüchteküche hatte Recht: es gibt eines mit 14 Zoll und eines mit 16 Zoll.

Bei der Vorstellung des neuen Macbook Pro hat Apple zuerst die zwei neuen Herzen der mobilen Macs vorgestellt: Den M1 Pro und den M1 Max. Die Details zu den beiden neuen Chips finden Sie hier. Abgesehen von der unterschiedlichen Displaygröße, dem unterschiedlich großen Akku und einigen Varianten des Chips sind die anderen Eigenschaften der beiden Macbooks identisch.

Neues Display und mehr Anschluss
In beiden Modellen verbaut Apple ein Liquid Retina XDR Display mit Mini-LED-Technik, wie sie auch im iPad Pro zum Einsatz kommt. Und wie beim iPad Pro beherrscht das Macbook Pro die Pro-Motion-Technologie mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Helligkeit liegt bei 1000 Nits (n der Spitze 1600 Nits), es werden der P3-Farbraum abgebildet und True Tone unterstützt. Beim kleinen Macbook Pro liegt die Bildschirmdiagonale bei 14,2 Zoll und die Auflösung bei 3024 x 1964 Bildpunkten. Der große Bruder bietet 16,2 Zoll mit 3456 x 2234 Pixeln. Die Displayränder hat Apple gegenüber früheren Macbooks deutlich verkleinert. Das Gewicht liegt bei 1,6 kg für den 14-Zöller beziehungsweise bei 2,1 kg für die große Variante.

Beide Modelle haben auf der linken Seite zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, einen Anschluss für Kopfhörer sowie den neuen Magsafe-3-Anschluss für die Stromversorgung. Auf der rechten Seite findet man einen Thunderbolt-4- sowie einen HDMI-Anschluss und den von vielen Anwendern seit längerem vermissten SDXC-Card-Reader. WLAN 6 und Bluetooth 5.0 sind wie gewohnt mit an Bord. Zwei Pro Displays XDR lassen sich an den Basisversionen mit dem M1 Pro anschließen, beim Pro Max sogar drei, und dazu noch ein 4K-Fernseher.

Ton, Bild und Tastatur
Die Kamera hat sich gegenüber den Vorgängermodellen verbessert, es ist nun eine Facetime-HD Kamera mit 1080 p verbaut, die von einem verbesserten Bildsignalprozessor unterstützt wird. Bei der Positionierung hat sich Apple etwas Neues ausgedacht. Ähnlich wie beim iPhone gibt es eine Notch, die Menüleiste verwendet den Raum links und rechts davon. Und auch bei den Lautsprechern hat Apple zugelegt. Es gibt nun sechs Stück, zwei Hochtöner und vier Tieftöner, die 3D-Audio und Dolby Atmos unterstützen.

Neue Wege ist Apple bei der Tastatur gegangen, oder vielmehr alte. Denn die Touchbar ist Geschichte, dafür gibt es jetzt wieder Funktionstasten, und diese sogar in voller Höhe. Touch ID ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Die inneren Werte
Die SSD fasst bei beiden Modellen erfreulicherweise mindestens 512 GB, nach oben ist erst bei 8 TB Schluss, natürlich gegen die bei Apple üblichen Aufpreise. Standardmäßig gibt es 16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher für GPU und CPU. Dieser lässt sich bei den Basismodellen auf 32 GB aufrüsten, natürlich nur bei der Bestellung, nicht mehr danach. Basismodell bedeutet dabei, dass der M1 Pro verbaut ist. Hiervon bietet Apple für den 14-Zöller drei Varianten an. Die günstigste Version hat eine 8-Core CPU und eine 14-Core GPU. Gegen Aufpreis gibt es die 10-Core-CPU mit ebenfalls einer 14-Core GPU, und wer noch ein wenig drauflegt, bekommt die GPU mit 16 Cores. Immer ist eine Neural Engine mit 16 Cores dabei. Beim 16-Zöller ist in der Basisversion immer der M1 Pro mit 10-Core-CPU und 16-Core-GPU verbaut.

Wer mehr Dampf benötigt, muss die Macbooks Pro mit dem M1 Max bestellen. Hiervon gibt es zwei Versionen, die für beide Modelle erhältlich sind. Der Unterschied besteht darin, dass die günstigere Variante eine 24-Core-GPU hat, der teurere Chip ist mit 32-Core-GPU ausgestattet. Eine 10-Core-CPU und die 16-Core Neural Engine gehört jeweils mit dazu, ebenso wie mindestens 32 GB Arbeitsspeicher. Wer mehr benötigt, kann bei den Max-Modellen auf 64 GB beim Kauf aufrüsten.

Zu den inneren Werten gehört auch der Akku, mit 100 Wh beim 16-Zoll Modell und mit 70 Wh beim 14-Zöller. Die Batterielaufzeit bei der Filmwiedergabe gibt Apple mit 17 Stunden für das kleine Macbook Pro und mit 21 Stunden für den großen Bruder an. Beim Surfen sollen es 11 Stunden beziehungsweise 14 Stunden sein. Eine Schnellladefunktion soll es ermöglichen, den Akku in 30 Minuten bis zu 50 Prozent aufzuladen.

Preise
Das günstigste Modell des 14-Zöllers erleichtert die Brieftasche um 2.249 Euro. Das Aufrüsten auf 32 GB Arbeitsspeicher kostet bei diesem Modell 460 Euro, die 1 TB SSD schlägt mit 230 Euro zusätzlich zu Buche. Für 230 Euro beziehungsweise 270 Euro lässt sich der Pro-Chip aufrüsten. Wer den Max-Chip möchte, muss mindestens 3.209 Euro auf den Tisch legen, da sind aber dann auch schon 32 GB Arbeitsspeicher und ein stärkeres Netzteil dabei.

Beim 16-Zoll-Modell beginnt die Preisliste bei 2.749 Euro. 32 GB Arbeitsspeicher kosten hier ebenfalls 460 Euro, und 1 TB SSD zusätzliche 230 Euro. Das günstigste Max-Modell kommt auf 3.439 Euro, 32 GB Arbeitsspeicher inklusive. Wer 64 GB haben möchte, muss zusätzlich 460 Euro bezahlen, das gilt auch für den 14-Zöller. Und der Max-Chip mit der 32-Core-GPU kostet zusätzlich 180 Euro, beim kleinen Bruder muss man dafür aber 230 Euro bezahlen. Bestellbar ist das neue Macbook Pro ab heute, das Lieferdatum liegt momentan etwa bei Mitte November.

Kunden zehn Handyverträge untergeschoben

Erneut sind Unregelmäßigkeiten bei einem Vodafone-Partner-Shop aufgetreten. Um über 16.000 Euro soll ein Kunde geprellt worden sein, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Wer einen Mobilfunkvertrag mit Vodafone über einen Vertriebspartner abgeschlossen hat, sollte seine Rechnungen genau prüfen. In letzter Zeit sind immer wieder Vertragsabschlüsse und Buchungen von Angeboten ohne Zustimmung der Kunden vorgenommen worden.

Vodafone reagierte nach eigenen Angaben mit “ersten Sofortmaßnahmen”. So seien verschiedene Provisionsmaßnahmen überarbeitet und Kontrollsysteme verschärft worden. Nun wurde ein besonders drastischer Fall bekannt, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Zehn Verträge mit gefälschten Unterschriften
Demnach hatte ein Geschäftsmann aus Frankfurt bereits 2003 in einem Shop in Bockenheim einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen, ursprünglich für etwa 76 Euro. Die Buchhaltung übernimmt für den Kunden immer ein Steuerberater. Ende 2020 habe dieser dann Alarm geschlagen, weil monatliche Telefonkosten von 1.500 Euro aufliefen.

Der von dem Kunden beauftragte Anwalt überprüfte die Rechnungen, die noch nicht verjährt waren. Ab 2016 betrugen die monatlichen Kosten bereist über 300 Euro, die sich dann über die Jahre kontinuierlich steigerten. Nach Berechnungen des Juristen wurden 16.000 Euro zu viel bezahlt. Vodafone legte nach einer entsprechenden Beschwerde zehn Verträge auf den Namen des Kunden vor. Die Unterschriften für die Vertragsabschlüsse waren offenbar gefälscht.

Der Kunde wird wohl auf dem Großteil des Schadens sitzenbleiben. Bisher wurden lediglich noch ausstehende 1.700 Euro vom TK-Konzern übernommen. Auch wenn der Betrug von einem Vodafone-Vertragspartner ausging, muss sich der Konzern Frage gefallen lassen, ob die Kontrollmechanismen des Partnernetzwerks funktionieren. Offensichtlich war es bisher für die schwarzen Schafe unter den Vodafone-Händlern recht einfach, Kunden mit ungewollten Verträgen und Zusatzleistungen zu prellen, und sich so an Provisionen zu bereichern.

20 Jahre iPod: Nicht ohne meine Musiksammlung

Seit der Jahrtausendwende trug Apple dazu bei, den Musikmarkt zu revolutionieren. Der 2001 vorgestellte iPod begründete den Siegeszug des Mega-Konzerns.

In Zeiten von Spotify, Soundcloud und Co. geraten die Anfänge tragbarer digitaler Musik leicht in Vergessenheit. Gut, dass ein Jubiläum daran erinnert, wie wenig selbstverständlich es einmal war, die ganze Welt der Musik in seiner Hosentasche zu haben. Einen entscheidenden Beitrag zur Revolutionierung des digitalen Musikmarktes leistete Apple ab 2001 mit dem iPod, auch wenn es schon zuvor tragbare MP3-Player gab. Ein Blick auf mehr als 20 Jahre technischen Fortschritt.

Jahrelang war das Mooresche Gesetz ein Verhängnis für Apple und seinen Übervater Steve Jobs (1955-2011). Es besagt, dass sich die Komplexität und Leistungsfähigkeit von Platinen und Speichertechnik in regelmäßigen Abständen verdoppelt. Sowohl bei Apples Macintosh (1984) als auch beim iMac (1998) wurde das zum Verhängnis für das Unternehmen. Denn bei aller technischen Innovation, die in den Geräten steckte: Die Entwicklungszeit dauerte mitunter so lange, dass die verbaute Hardware relativ kurz nach Erscheinen nicht mehr den Preis für die Geräte zu rechtfertigen schien.

Apple veränderte den Markt für tragbare Musik
Also musste das her, wofür Steve Jobs und Apple seit den späten 1970er-Jahren standen: echte Innovation. Zu Pass kam Apple, dass Festplatten um die Jahrtausendwende herum immer kleiner wurden. Jon Rubinstein, der Jobs als Mitarbeiter seit 1990 begleitete und entscheidend an der Entwicklung des iMac beteiligt war, hatte Anfang 2001 auf Basis der weltweit ersten nur 1,8 Zoll großen Festplatte die Idee zum iPod. Nur rund sechs Monate später war am 23. Oktober 2001 die Präsentation des ersten iPod mit fünf Gigabyte Speicherplatz.

Jobs’ Präsentation hat heute Kultcharakter, stammt sie doch aus einer anderen Zeit. Zwar in seinem klassischen Outfit aus Rollkragen-Pullover und Jeans, aber vor einem vergleichsweise winzigen Publikum und mit einer Power-Point-Präsentation, die heutzutage viele Schüler besser hinbekommen, stellte er das für damalige Verhältnisse revolutionäre Gerät vor. Bis zu 1.000 Songs könne man künftig in seiner Hosentasche tragen, ganz ohne Kassetten oder CDs. Dazu kam die innovative Bedienoberfläche und das berühmt gewordene “Click Wheel”, mit dem die Besitzer effizient durch ihre Musiksammlung scrollen können.

Die Geburtsstunde von Apple als Lifestyle-Produkt
Das Gerät war ein voller Erfolg und wird nicht selten als die Geburtsstunde des heutigen Apple-Markenkerns bezeichnet. Fortan nutzte der Konzern das Mooresche Gesetz zum eigenen Vorteil: Nur sechs Monate nach dem ersten iPod erschien bereits eine auf zehn Gigabyte Speicher upgedatete Version. Bereits Mitte Juli 2002 verdoppelte sich die Speicherkapazität erneut, auf 20 GB – außerdem veröffentlichte Apple seine ersten Kopfhörer, die eine Fernbedienung im Kabel integriert hatten.

Wenige Monate später präsentierte Apple die auch im Design überholte dritte Generation, der Speicher war erneut angewachsen. Im September 2003 verkaufte Apple das einmillionste Gerät. Es folgten diverse Varianten des iPod, darunter die Serien “Mini”, “Nano”, “Shuffle”, “Photo” und “Touch”. Letzterer ist der einzig heute noch verfügbare iPod, er unterscheidet sich dank des Touch-Displays äußerlich kaum merklich von einem Smartphone. Besonders erfolgreich war die 2004 vorgestellte “Mini”-Variante: Im Januar präsentiert, gingen bis Mitte Februar mehr als 100.000 Vorbestellungen bei Apple ein.

Gigantischer Erfolg zur richtigen Zeit – dann kamen die Smartphones
Die eigentliche Besonderheit des iPod war jedoch das zuvor von Apple eingeführte iTunes. Mussten User anderer Hersteller ihre MP3-Dateien händisch von einem Gerät auf das andere kopieren, war es iPod-Besitzern möglich, ihre Musiksammlung unkompliziert zwischen iMac, iBook und iPod zu synchronisieren. Der anschließende Erfolg der Kombination aus iPod und iTunes war so groß, dass 2007 knapp die Hälfte des Apple-Umsatzes über den iPod generiert wurde – bis April desselben Jahres verkaufte Apple 100 Millionen iPods.

Weil Apple und Jobs aus den Fehlern der Vergangenheit offenbar lernten, war allerdings klar, dass man sich darauf nicht verlassen durfte. Schon einmal, Anfang der 1980er-Jahre, war das Unternehmen vom Verkauf eines einzigen Produkts abhängig: Damals handelte es sich um einen der ersten massentauglichen Personal Computer, den Apple II. Also läutete Jobs Anfang 2007, mitten im größten Erfolg des iPods, eine neue Ära ein und präsentierte das erste iPhone. Der Rest ist Geschichte, Apple stieg seither zu einem der wertvollsten Konzerne der Welt auf.

5G-Smartphones überholen 4G-Geräte

Mit 5G-fähigen Smartphones wird mittlerweile mehr Umsatz gemacht als mit Geräten älterer Übertragungstechnik. Bei den Stückzahlen haben die Klassiker aber noch die Nase vorn.

Die 5G-Übertragungstechnologie ist hierzulande im Kommen, zumindest bei den Endgeräten. Noch ist die Abdeckung seitens der Netzbetreiber rudimentär, doch Kunden greifen immer häufiger zu Smartphones, die den neuen Funkstandard bereits beherrschen.

Laut des vom Interessenverband Gfu Consumer & Home Electronics veröffentlichten Home Electronic Market Index (Hemix) erreichten die 5G-Smartphones im dritten Quartal 2021 einen Umsatzanteil am Gesamtmarkt von 57 Prozent. Insgesamt wurden im Q3/2021 mehr als 1,7 Milliarden Euro umgesetzt, davon entfielen 980 Millionen Euro auf 5G-Geräte.

Große Steigerungsraten
Sara Warneke, Geschäftsführerin bei Gfu Consumer & Home Electronics, sieht darin ein Indiz, dass Verbraucher technologischen Weiterentwicklungen offen gegenüberstehen: “Dies zeigt sich in der raschen Verbreitung der 5G-Smartphones und den großen Steigerungsraten. So wurden zwischen Juli und September 2021 im Vergleich zum dritten Quartal 2020 mehr als achtmal so viele 5G-Smartphones verkauft”, erläutert die Gfu-Chefin.

Insbesondere Produkte im höheren Preissegment mit gehobener Ausstattung bringen die 5G-Fähigkeit mit, während preisgünstigere Geräte häufig noch auf das Feature verzichten. So waren von den im dritten Quartal verkauften 3,1 Millionen Geräte noch 55 Prozent ohne 5G-Technik.

Vollen iPhone-Speicher effektiv aufräumen

Einen Großteil alter Daten legt das iPhone im Bereich „Sonstiges“ ab. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Daten aus diesem Segment löschen.

Bildershow: Mehr Speicherplatz auf dem iPhone >>

Erste Hilfe bei vollem Speicher
Vor allem bei etwas größeren Downloads – iOS-Updates oder vielleicht umfangreiche Apps – kann es passieren, dass das iPhone eine Meldung über einen vollen Speicher ausspuckt. Wenn Sie im Speichermanager nachschauen, sehen Sie außerdem, dass der Großteil des belegten Speichers auf “Sonstiges” entfällt. Das jedoch ist nicht besonders aussagekräftig. Schlimmer wird es, da “Sonstiges” selbst von Apple nicht genau definiert ist. Wir zeigen Ihnen daher einige Wege, wie Sie diesen Speicherbereich aufräumen können – aber eine Garantie auf Wirksamkeit bei Ihnen können wir nicht geben.

So räumen Sie Ihr iPhone auf:
Der Weg zum Speicher

Öffnen Sie zuerst die Einstellungen-App. Danach gehen Sie auf “Allgemein” und “iPhone-Speicher”. Ganz oben werden Sie nun einen Balken sehen, der den gesamten Speicherplatz des Geräts darstellt. Er ist in verschiedene Segmente unterteilt. Ebenfalls in diesem Fenster sehen Sie eine Liste der Apps und wie viel Speicherplatz diese verbrauchen.

Möglicherweise braucht das Telefon einen Augenblick, bis der Balken komplett mit allen Details dargestellt ist. In dieser Zeit scannt das iPhone den eigenen Speicher. Geben Sie dem Gerät lieber etwas zu viel als zu wenig Zeit, da sich die Werte im Laufe der Scan-Phase verändern können.

Ein Blick auf “Sonstiges”

Die meisten Kategorien innerhalb des Balkens sind selbsterklärend: Apps, Fotos, Medien und ähnliche. Außerdem sehen Sie dort noch “Sonstiges”. Üblich sind Größen von einigen Gigabyte. Bei mehr als 10 GB sollten Sie jedoch Hand anlegen.

In dieser Kategorie tummeln sich die verschiedensten, meist nutzlosen Daten. Aktualisierungen von iOS, Protokolldaten, nicht mehr verwendete Systemdaten, der Cache, eventuelle Siri-Stimmen und viele, viele andere Daten befinden sich hier in einem Sammelbecken. Vor allem beim Streaming von Videos und Musik sammelt sich hier schnell Müll an. Nutzen Sie also vielleicht Spotify und Apple TV, landen hier massenweise nutzlose Daten.

Ein weiterer Kandidat ist der Cache vom Browser Safari. Surfen Sie viel, werden Bilder und ähnliche Medien dort im Speicher abgelegt. Ähnliches gilt für empfangene Daten von Instant Messengern. Eigentlich verwaltet das iPhone diesen Speicher automatisch, damit er nicht zu groß wird – doch manchmal schlägt die Technik einfach fehl.
Reduktion der Speichermenge

Komplett löschen können Sie die Daten oft nicht, aber Sie können deren Größe verringern. Gehen Sie dazu zuerst in die Einstellungen-App und dann in “Safari”, wo Sie sich dann für “Verlauf und Website-Daten löschen” entscheiden. Dies allein kann bei manchen Nutzern schon mehrere Gigabyte freischaufeln.

Gehen Sie jetzt in den Einstellungen auf “Nachrichten” und dann auf “Nachrichten halten”. Normalerweise wird hier “Unbegrenzt” eingeschaltet. Ändern Sie dies auf ein Jahr oder 30 Tage, damit weniger Daten im Cache vorgehalten werden. Bei extensivem Messengergebrauch kann dies ebenfalls viel Speicherplatz freigeben.

Abschließend öffnen Sie noch einmal den iPhone-Speicher und sehen sich die App-Liste an. Viele der Speicherfresser nutzen den “Sonstiges”-Cache, um dort Datenleichen abzulegen. Podcasts etwa könnten dort viele alte Daten hinlegen, die nicht mehr gebraucht werden. Löschen Sie diese Apps und laden Sie sie dann erneut herunter, um den Speicherbedarf zu verringern.
Warum überhaupt löschen?

Offensichtlich ist der Gewinn des Speicherplatzes die zentrale Idee hinter der Löschung von “Sonstiges”. Zudem kann dieser Prozess aber auch einen positiven Effekt auf die Geschwindigkeit des Telefons haben. Ist der Speicher voll, muss das Gerät bei aktiver Nutzung permanent alte Daten löschen, damit neue Daten abgelegt werden können. Diese doppelte Belastung beansprucht den Speicher ebenso wie die CPU des Smartphones. Gönnt sich Ihr Smartphone gelegentlich eine kleine Pause, kann dies daran liegen, dass in diesem Moment ein zu voller Speicher umsortiert wird. Durch die Freigabe von Speicher beseitigen Sie das Problem (bis der Speicher erneut gefüllt ist).
Zurücksetzen des iPhones

Vor allem bei etwas älteren Geräten, die eine lange Zeit im Betrieb waren, gibt es einen schnelleren Weg für die Freigabe von Speicher. Denn: Bei Hunderten von Apps und gigantischem “Sonstiges”-Bereich kann es eine lange Zeit dauern, bis Sie mit der manuellen Löschung fertig sind. Einfacher geht es, wenn Sie die aktuellen Daten sichern und das iPhone dann zurücksetzen.

Ab macOS 10.15 schaffen Sie dies am besten mit dem Finder. Nutzen Sie ältere macOS-Versionen oder einen Windows-PC, erzielt iTunes die besseren Resultate. In jedem Fall sollten Sie das iPhone mit dem Computer verbinden und dann das genannte Programm öffnen. Nach einem kurzen Augenblick sollte das Gerät melden, dass sich ein iPhone verknüpfen möchte. Bestätigen Sie den Vorgang eventuell mit Ihrem Passwort.
Einspielen des Backups

Nutzen Sie iTunes, wählen Sie jetzt das iPhone aus, indem Sie auf das Telefonsymbol oben links im Fenster klicken. Im Finder hingegen klicken Sie einfach auf das iPhone in der seitlichen Leiste. In “Backups” entscheiden Sie sich jetzt für “Backup auf diesem Computer/Mac”. Wenn Sie “Lokale Sicherung verschlüsseln” angeben, werden die Passwörter Ihrer Konten und eventuelle Gesundheitsdaten ebenfalls gesichert – sehr praktisch. Danach klicken Sie auf “Anwenden”.

Sobald das Backup vollständig erledigt ist, trennen Sie das iPhone vom Gerät. Gehen Sie nun zurück in die Einstellungen und dort auf “Allgemein” und “Zurücksetzen”. Hier tippen Sie auf “Alle Inhalte und Einstellungen löschen”. Kurze Zeit später wird das iPhone in den Werkszustand zurückgesetzt. Geben Sie dem Gerät etwas Zeit und verbinden Sie es wieder mit dem Computer, sobald der erste Einrichtungsprozess startet. Öffnen Sie iTunes bzw. Finder und folgen Sie einfach den Anweisungen.

Das Gerät wird nun das Backup automatisch einspielen und kurze Zeit später halten Sie Ihre iPhone wieder funktionsfähig in den Händen. Der Bereich “Sonstiges” sollte nun sehr klein ausfallen (aber nicht komplett leer). Diese Methode für die Löschung bringt zwar einen gewissen Aufwan

Reduktion der Speichermenge

Komplett löschen können Sie die Daten oft nicht, aber Sie können deren Größe verringern. Gehen Sie dazu zuerst in die Einstellungen-App und dann in “Safari”, wo Sie sich dann für “Verlauf und Website-Daten löschen” entscheiden. Dies allein kann bei manchen Nutzern schon mehrere Gigabyte freischaufeln.

Gehen Sie jetzt in den Einstellungen auf “Nachrichten” und dann auf “Nachrichten halten”. Normalerweise wird hier “Unbegrenzt” eingeschaltet. Ändern Sie dies auf ein Jahr oder 30 Tage, damit weniger Daten im Cache vorgehalten werden. Bei extensivem Messengergebrauch kann dies ebenfalls viel Speicherplatz freigeben.

Abschließend öffnen Sie noch einmal den iPhone-Speicher und sehen sich die App-Liste an. Viele der Speicherfresser nutzen den “Sonstiges”-Cache, um dort Datenleichen abzulegen. Podcasts etwa könnten dort viele alte Daten hinlegen, die nicht mehr gebraucht werden. Löschen Sie diese Apps und laden Sie sie dann erneut herunter, um den Speicherbedarf zu verringern.

Warum überhaupt löschen?

Offensichtlich ist der Gewinn des Speicherplatzes die zentrale Idee hinter der Löschung von “Sonstiges”. Zudem kann dieser Prozess aber auch einen positiven Effekt auf die Geschwindigkeit des Telefons haben. Ist der Speicher voll, muss das Gerät bei aktiver Nutzung permanent alte Daten löschen, damit neue Daten abgelegt werden können. Diese doppelte Belastung beansprucht den Speicher ebenso wie die CPU des Smartphones. Gönnt sich Ihr Smartphone gelegentlich eine kleine Pause, kann dies daran liegen, dass in diesem Moment ein zu voller Speicher umsortiert wird. Durch die Freigabe von Speicher beseitigen Sie das Problem (bis der Speicher erneut gefüllt ist).

Zurücksetzen des iPhones

Vor allem bei etwas älteren Geräten, die eine lange Zeit im Betrieb waren, gibt es einen schnelleren Weg für die Freigabe von Speicher. Denn: Bei Hunderten von Apps und gigantischem “Sonstiges”-Bereich kann es eine lange Zeit dauern, bis Sie mit der manuellen Löschung fertig sind. Einfacher geht es, wenn Sie die aktuellen Daten sichern und das iPhone dann zurücksetzen.

Ab macOS 10.15 schaffen Sie dies am besten mit dem Finder. Nutzen Sie ältere macOS-Versionen oder einen Windows-PC, erzielt iTunes die besseren Resultate. In jedem Fall sollten Sie das iPhone mit dem Computer verbinden und dann das genannte Programm öffnen. Nach einem kurzen Augenblick sollte das Gerät melden, dass sich ein iPhone verknüpfen möchte. Bestätigen Sie den Vorgang eventuell mit Ihrem Passwort.

Einspielen des Backups

Nutzen Sie iTunes, wählen Sie jetzt das iPhone aus, indem Sie auf das Telefonsymbol oben links im Fenster klicken. Im Finder hingegen klicken Sie einfach auf das iPhone in der seitlichen Leiste. In “Backups” entscheiden Sie sich jetzt für “Backup auf diesem Computer/Mac”. Wenn Sie “Lokale Sicherung verschlüsseln” angeben, werden die Passwörter Ihrer Konten und eventuelle Gesundheitsdaten ebenfalls gesichert – sehr praktisch. Danach klicken Sie auf “Anwenden”.

Sobald das Backup vollständig erledigt ist, trennen Sie das iPhone vom Gerät. Gehen Sie nun zurück in die Einstellungen und dort auf “Allgemein” und “Zurücksetzen”. Hier tippen Sie auf “Alle Inhalte und Einstellungen löschen”. Kurze Zeit später wird das iPhone in den Werkszustand zurückgesetzt. Geben Sie dem Gerät etwas Zeit und verbinden Sie es wieder mit dem Computer, sobald der erste Einrichtungsprozess startet. Öffnen Sie iTunes bzw. Finder und folgen Sie einfach den Anweisungen.

Das Gerät wird nun das Backup automatisch einspielen und kurze Zeit später halten Sie Ihre iPhone wieder funktionsfähig in den Händen. Der Bereich “Sonstiges” sollte nun sehr klein ausfallen (aber nicht komplett leer). Diese Methode für die Löschung bringt zwar einen gewissen Aufwand mit sich, aber dafür handelt es sich auch mit Abstand um die gründlichste Art.

Samsung macht faltbares Smartphone Galaxy Z Flip3 noch individueller

Samsung hat eine “Bespoke Edition” seines faltbaren Smartphones Galaxy Z Flip3 vorgestellt. Die Geräte sollen damit individueller werden.

Jeder Mensch ist anders. Warum nicht auch eine größere Vielfalt beim Design eines Smartphones bieten, um mehr Individualität beim Aussehen eines Gerätes zu ermöglichen? Das hat sich Samsung offenbar gedacht und am 20. Oktober unter dem Motto “Galaxy Unpacked Part 2” eine “Bespoke Edition” des Galaxy Z Flip3 vorgestellt.

Unterschiedliche Farbkombinationen möglich
Das faltbare Smartphone, das der Tech-Riese aus Südkorea Ende August veröffentlicht hat, wird damit ab sofort in zahlreichen neuen Farben erhältlich sein. Während das Galaxy Z Flip3 5G bereits in sieben unterschiedlichen Farbvarianten verkauft wurde, bietet die “Bespoke Edition” neue Kombinationsmöglichkeiten.

Nutzerinnen und Nutzer können der Vorder- und Rückseite eines Gerätes unterschiedliche Farben verpassen und auch die Farben von Rahmen und Scharnier auswählen. Zur Grundauswahl gehören die Farben Blau, Pink, Gelb, Weiß und Schwarz. Bei Rahmen und Scharnier können Verbraucherinnen und Verbraucher sich zwischen Schwarz und Silber entscheiden.

Wer sich später noch einmal umentscheiden möchte, kann bei seinem Smartphone im Nachhinein die Farben kostenpflichtig ändern lassen. Die “Bespoke Edition” ist nur auf der Homepage des Unternehmens bestellbar und mit 256 Gigabyte Speicher ab sofort zu einem Preis ab 1.149 Euro erhältlich. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Flip3 5G gibt es mit 256 Gigabyte für 1.099 Euro.

Auch Galaxy Watch 4 in “Bespoke Edition”
Außerdem können Verbraucherinnen und Verbraucher ab sofort auch die Smartwatch Galaxy Watch4 als “Bespoke Edition” bestellen. Hier wählen Interessenten zwischen unterschiedlichen Farben für Gehäuse und Armband. Die Gehäuse gibt es in Schwarz, Silber, Gold und Grün, die unterschiedlichen Armbänder unter anderem in Schwarz, Weiß, Pink, Rot, Mustard und Navy.