iPhone 12 in “Mitternachtsblau”: Leak zeigt auch blaue Apple Watch

Geplant sei als Ersatz für das Nachtgrün vom iPhone 11 Pro in diesem Jahr für das iPhone 12 Pro nun die Farbe Mitternachtsblau. Dazu kommt gleich noch passend eine Apple Watch mit einem mitternachtsblauen Edelstahlrahmen. Von beiden Geräten gibt es schon passende Produktfotos, die von Fans erstellt worden.

Mitternachtsblau kommt

Es bleibt dabei aber nicht nur bei dem Wunschdenken. Das berichtet zumindest der Apple-Leaker iHacktuPro. Er schreibt nur kurz und knapp bei Twitter: „Leaks bestätigen es. Apple wird ein iPhone und eine blaue Uhr veröffentlichen.“ Dazu hat er ein Bild mit einem blauen iPhone und einer blauen Apple Watch gezeigt. Woher iHacktuPro die Informationen hat? Er nennt seine Quellen nicht. Nachprüfbar ist es daher aktuell nicht – es könnte auch alles nur heiße Luft sein. Die Trefferquote des Apple-Leakers ist sehr durchwachsen, aber das trifft wohl auf die meisten Leaker zu.

Gerüchte zu einem blauen iPhone gibt es dabei schon länger. Seit Wochen geistern immer wieder entsprechende Informationen durch das Netz. Dazu gab es vor Kurzem dann auch ein Video, in dem das iPhone 12 Pro in Mitternachtsblau seinen Auftritt hatte. 

Keynote im September

Apple wird in wenigen Wochen den Schleier lüften, dann ist das Rätselraten endlich vorbei. Eine Apple-Keynote wird es Mitte September geben, auch wenn derzeit noch kein genauer Termin bekannt ist. Es heißt allerdings, dass sich Käufer in diesem Jahr etwas länger als in den Vorjahren gedulden müssen, bis die neue iPhone-Generation dann in den Regalen steht. Vieles deutet auf einen Marktstart für das iPhone 12 im Oktober hin.

iPhone 12: 5G-Variante könnte später auf den Markt kommen als erwartet

Kommt das iPhone 12 etwas später als von vielen erwartet? Geschäftszahlen von Qualcomm deuten zumindest darauf hin. In seiner Prognose für das Quartal Juli, August und September spricht das Unternehmen davon, dass sich teilweise die Auswirkung der Verzögerung der Einführung eines (5G)-Flaggschiff-Smartphones bemerkbar machen würde. Normalerweise lässt Apple im September seine neuen iPhones auf die Massen los. Es kursieren bereits seit einiger Zeit Gerüchte über Verzögerungen bei der 5G-Reihe von Apples iPhone aufgrund von Produktionsverzögerungen, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurden. Apple verwendet die 5G-Lösungen von Qualcomm in seiner iPhone-12-Reihe. Es wird erwartet, dass alle Modelle die 5G-Technologie unterstützen werden. Es ist nicht klar, ob sich alle iPhones verzögern werden oder ob einige Modelle im September auf den Markt kommen werden, während andere erst im Oktober oder später auf den Markt kommen. Jon Prosser, ein Leaker, der in den letzten Monaten einige Aussagen zu Produktstarts korrekt ausplauderte, spricht von neuen iPads und iPhones, die im Oktober erscheinen sollen. Prosser machte keine weiteren Angaben, insbesondere nicht dazu, ob diese Produkte im Oktober angekündigt oder veröffentlicht werden.

Fünf Jahre Windows 10: Zukunftspläne und Dauerbaustellen

Windows 10 ist am 29. Juli 2020 fünf Jahre alt geworden. Zeit für einen Blick auf aktuelle Trends, eine Menge Kosmetik und altbekannte Update-Bugs.

Am 29. Juli 2020 feiert Windows 10 seinen fünften Geburtstag. Für die nähere Zukunft des Betriebssystems sind zahlreiche Trends erkennbar: Microsoft möchte seine Kunden weg von On-Premises-Produkten in Richtung Cloud schieben, schraubt weiter an seiner Update-Strategie und will Optik und Benutzerfreundlichkeit von Windows 10 verbessern.

Zum Jubiläum beleuchten wir geplante Neuerungen und teils erfreuliche Entwicklungen, die mitunter allerdings von weniger guten Ideen und dauerhaft unbeseitigten Qualitätsdefiziten überschattet werden.

20H2: Starker Fokus auf Design und Usability

Einen Blick auf mögliche Windows-10-Neuerungen in näherer Zukunft gestatten die Insider Previews. In puncto Design setzt Microsoft in der für den Herbst 2020 erwarteten Windows 10 Version 20H2 auf optische Anpassungen des Startmenüs an das jeweils verwendete Theme.

Ein Teil der Windows-10-Entwickler arbeitet derzeit außerdem daran, den neuen Chromium-basierten Edge-Browser besser in das Betriebssystem zu integrieren. Wie Microsoft in einem Blogeintrag zur aktuellen Insider Preview Build 19042.421 erläutert, soll der Taskmanager über die Tastenkombination Alt+Tab künftig nicht nur geöffnete Apps und Anwendungen, sondern auch im Edge-Browser geöffnete Webseiten zum Abrufen anbieten.

In den Insider Previews werden derzeit zudem eine personalisierte Taskleiste sowie diverse Usability-Verbesserungen beim Tablet-Modus getestet.

Apropos Usability: Die klassische Windows-Systemsteuerung abzulösen und stattdessen alle Einstellungen in die Einstellungen-Seite zu verlagern, diskutiert Microsoft bereits seit Jahren. Wann dieser Umzug abgeschlossen sein wird (und ob es überhaupt jemals dazu kommt), steht derzeit aber in den Sternen.

Künftig jährliche statt halbjährlicher Funktionsupdates?

Aus dem Ausblick auf mögliche Neuerungen aus der Insider Preview ergibt sich die grundsätzliche Frage, wie Funktionsupdates künftig auf das System gelangen werden. Mit der Veröffentlichung von Windows 10 war es zunächst Microsofts erklärtes Ziel, zweimal im Jahr ein Funktionsupdate für das Betriebssystem herauszubringen. Mit dieser Herangehensweise erlitt das Unternehmen in den letzten Jahren jedoch erkennbar Schiffbruch: Versionen wurden im Frühjahr oder Herbst oft verspätet fertig und wiesen so gravierende Fehler auf, sodass sie, wie das Windows 10 Oktober 2018 Update, teilweise zurückgezogen werden mussten.

Bereits 2019 zog Microsoft Konsequenzen aus diesen Problemen. Nachdem das Frühjahrsupdate auf Version 1903 noch als klassisches Funktionsupdate erfolgte, wurden die Funktionen des Herbst-Updates (Version 1909) mit Hilfe eines nur knapp 500 KByte großen “Enablement Package” freigeschaltet. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Microsoft für die kommende Version 20H20 die für Nutzer deutlich reibungslosere und zeitsparendere Vorgehensweise eines “kleinen Updates” beibehalten wird, das auf das “große” Funktionsupdate (Win 10 Version 2004) vom Mai folgt.

Mehr Kontrolle über Telemetriedaten für Admins

Auch bei der Telemetriedatenerfassung durch das Betriebssystem, die speziell aus Sicht von Datenschützern einen großen Kritikpunkt darstellt, tut sich etwas.

In den vergangenen Jahren musste Microsoft aus datenschutzrechtlichen Gründen immer wieder nachbessern, um Administratoren in Unternehmen bessere Kontrollmöglichkeiten über die Telemetriedatenerfassung bereitzustellen. Vor ein paar Tagen hat das Unternehmen nun einen speziellen “Data Processor Service” für Administratoren von Windows 10 Enterprise vorgestellt. Mit ihm können Unternehmen in EU-Ländern unter Berücksichtigung der DSGVO künftig selbst vorgeben, welche Telemetriedaten durch Microsoft verarbeitet werden dürfen.

Die erfassten Daten werden weiterhin in der Azure-Cloud gespeichert, werden dort aber laut Microsoft gut abgesichert und befinden sich weiterhin unter der Kontrolle des jeweiligen Unternehmens. Weitere Details nennt ein Informationsdokument zum Data Processor Service. Wer lieber gar keine Daten verschicken will, der schaltet die Telemetrie weiterhin komplett ab.

Trend zu Microsoft-Konten und zur Cloud

Mindestens mit gemischten Gefühlen dürften viele Nutzer Microsofts Marschrichtung in die Cloud betrachten. Firmen und Behörden soll Microsoft 365, bestehend aus Windows 10, Office 365 und weiteren Diensten, als Abonnement schmackhaft gemacht werden. 2025, wenn Windows 10 genau 10 Jahre alt wird, läuft nicht nur der Support für Windows 10 Version 1507 LTSC, die erste RTM-Version mit 10 Jahren Langzeitsupport, aus: Auch Microsoft Office 2019 erreicht das Ende seines Lebenszyklus und für weitere On-Premise-Produkte gilt das Gleiche.

Gut möglich, das Microsoft dann den Stecker für lokal installierte On-Premise-Produkte zieht und nur noch Abonnement-Lösungen mit Anschluss an die Cloud bietet. Neben berechtigten Datenschutzbedenken ergibt sich daraus das Problem einer starken Abhängigkeit von Microsoft-Konten. Aus einer Sperrung durch Microsoft, ob berechtigt oder nicht, können sich für Firmen (mindestens kurzfristig) problematische Situationen ergeben. Die anschließende Entsperrung durch den Support kann Erfahrungsberichten zufolge zu einer langwierigen Angelegenheit werden.

Zukunftswunsch: Qualität vor Kosmetik

Unter einer dicken Schicht “Kosmetik” in Gestalt kleinerer und größerer Änderungen an den aktuellen Insiderversionen von Windows 10 verbirgt sich leider noch manches gravierende Qualitätsproblem.

Verzögert fertig gestellte Funktionsupdates, die bei der allgemeinen Freigabe noch dicke Bugs enthielten, verärgerten in den letzten Jahren so manchen Anwender. Und selbst das aktuelle Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004) enthält auch sieben Monate nach dem Einfrieren der Entwicklung und zwei Monate nach der generellen Verfügbarkeit mehr als ein halbes Dutzend von Microsoft bestätigte Bugs.

Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang, dass Microsoft sich mit den vorhandenen grundlegenden Problemen befasst, statt schlecht kaschierte Dauerbaustellen als (wackelige) Basis für seine Zukunftspläne zu nutzen.

AMD Ryzen 7 4700G: Reicht sogar für Doom Eternal ohne fiese Abstriche

Ein Test zeigt, dass der AMD Ryzen 7 4700G auch für Doom Eternal ohne fiese Abstriche reicht. Zu verdanken ist das der Vega 8 und der guten Optimierung des Spiels.

Fast schon zu gut? Den Eindruck könnte man bei Renoir mitunter gewinnen, denn die APUs zielen vornehmlich auf Office-Rechner und HTPCs ab, sind dank der recht starken Vega-GPU aber auch zu mehr in der Lage. Etwa zu Doom Eternal in 1080p und das bei recht manierlicher Grafik und brauchbaren Wiederholraten. Tech Epiphany hat sich das Thema genauer angeschaut und festgestellt, dass der AMD Ryzen 7 4700G hier auch dank der guten Optimierung des Spiels eine ordentliche Figur macht – heißt im Umkehrschluss auch: Wenn Entwickler gut optimieren, tut es auch einfachere Hardware.

In Full HD und hohen Details liegt der AMD Ryzen 7 4700G mit seiner Vega 8 meistens zwischen 42 und 47 Frames., ohne dass man die Werte anders schönschummeln muss, etwa mit Auflösungsskalierung. Wem das zu wenig ist, der kann die Auflösungsskalierung auf 70 Prozent stellen und bekommt dafür stabil über 50 Frames und für 60 Frames muss man die Einstellungen auf Medium wechseln. Grafik-Enthusiasten werden das ablehnen, aber auf der anderen Seite beschleunigen hier etwas über 300 US-Dollar das Spiel.

Zu verdanken ist das der Vega 8 mit 512 Shadern, die mit 2,1 GHz unterwegs sind und eben der ordentlichen Optimierung von Doom Eternal, das die vorhandene Leistung sinnvoll einsetzt. Intel kann hier im Moment wenig gegenhalten und vielleicht gibt es Besserung, wenn Tiger Lake in den Handel kommt. Die elfte Core-Generation hat dann eine GPU, deren Gene auf der Xe-Technik basieren. Frühe Tests zeigten, dass damit unter anderem Battlefield 5 ohne dedizierte Grafikkarte spielbar war.

Oft aber dürften die APUs fast schon etwas gut für die breite Masse des Marktes. Auf der anderen Seite ermöglichen die AMDs Ryzen-APUs Gaming-Rigs zu bauen, die günstig zu realisieren sind und potenziell ausreichen für Spiele, die besonders viele Leute anziehen – Counter-Strike, Fortnite, Valorant, League of Legends oder Dota.

Canon 800mm f/11: Unbrauchbar oder Geniestreich?

Erste Bilder und Testvideos zeigen, was mit der Canon EOS R5 und R6 in Kombination mit dem neuen 800mm f/11 in der Praxis möglich ist.

Spott und Häme für Canons neue Teleobjektive

Die beiden neuen Teleobjektive aus dem Hause Canon, das 800mm f/11 und das 600mm f/11, haben im Netz viel Spott und Häme geerntet. Eine Blende von f/11, was soll man damit anfangen? Lichtstark geht definitiv anders und somit waren sich viele ziemlich schnell sicher, dass diese Objektive in der Praxis mehr oder weniger unbrauchbar sind.

So langsam aber sicher trudeln nicht nur die ersten Tests zur Canon EOS R6 und Canon EOS R5 ein, sondern auch die ersten Erfahrungsberichte zu den beiden neuen Teleobjektiven. Mich interessiert dabei die Frage: Ist das 800mm f/11 tatsächlich so unbrauchbar, wie viele denken? Oder ist es für eine bestimmte Zielgruppe vielmehr ein Geniestreich von Canon?

Erstes Testvideo von Jared Polin

Der bekannte YouTuber Jared Polin hat die Canon EOS R5 und R6 mit dem neuen 800mm f/11 bereits ausprobiert und ein erstes Video dazu veröffentlicht. Ein ausführlicher Test soll in Kürze folgen. Polin hat in dem Video nicht nur das 800mm f/11, sondern auch den neuen Animal-Eye-AF der EOS R5 und R6 angetestet. Wie gut diese Kombination funktioniert, könnt ihr euch in seinem Video ab Minute 1:24 anschauen. Polin filmt das Ganze so, dass ihr genau verfolgen könnt, was auch im Sucher der Kameras zu sehen ist. Ab Minute 5:48 zeigt er dann einige Beispielbilder, die ihr euch auch hier im DNG-Format herunterladen und selbst anschauen könnt:

Beispielbilder von Canon

Des Weiteren sind auch zwei Beispielbilder von Canon selbst aufgetaucht, die zeigen, was mit dem Canon RF 800mm f/11 so möglich ist. Zum Vergrößern könnt ihr das entsprechende Bild einfach anklicken:

Meine persönliche Meinung

Man muss weitere Tests aus der Praxis abwarten, um final beurteilen zu können, wie gut oder schlecht 600mm f/11 und 800mm f/11 sind. Wenn ich mir die ersten Beispielbilder des 800mm f/11 und vor allem das Video von Jared Polin aber so anschaue, dann tendiere ich persönlich bei der Frage „Unbrauchbar oder Geniestreich“ ganz klar zum Geniestreich. Jaja, ich weiß, da draußen gibt es diverse Vollprofis für die ist das Canon EF 800mm f/5.6 mit seinem Preis von knapp 14.000 Euro geraaaaade so gut genug. Die haben auch gleich zwei davon, nur für den Fall. Blende f/11? Wie peinlich von Canon! Lächerlich! Da hat sich Canon mal wieder blamiert!

Wir sind uns absolut einig: Diese Objektive sind nicht für Profis konzipiert worden. Liebe Wildlife-Profis mit einem Budget von 10.000+ Euro, ihr seid nicht die Zielgruppe dieser Objektive! Das 800mm f/11 ist ein Objektiv für Hobbyfotografen. Es ist kompakt, es ist leicht, es kostet gerade mal schlappe 1.000 Euro, was für eine solche Brennweite ein Witz ist. Mit diesem Objektiv sind Aufnahmen möglich, die man in dieser Preisklasse mit keiner anderen Vollformat-DSLM realisieren kann. Nicht mal ansatzweise! Und: Der Telebereich ist auch der einzige Bereich, in dem Smartphones nach wie vor völlig unbrauchbar sind. Moderne Smartphones haben Weitwinkelobjektive, moderne Smarphones haben Porträtmodi – aber mit Zoomen sieht es nach wie vor schlecht aus. Ich finde also es ist von Canon ein äußert kluger Schachzug, hier anzusetzen und Hobbyfotografen einen extrem preiswerten Einstieg in die Wildlife-Fotografie zu ermöglichen.

Aaaaaah aber Moment, bei 1000-facher Vergrößerung sehe ich da schon ein bisschen Rauschen – sorry, aber das geht gar nicht! Das Bokeh taugt auch nicht! Setzen Canon, sechs! Blende f/11, immernoch peinlich! Wann kommt endlich das 1.200mm f/1.2? Canon ist auch nur noch ein Witz! Hersteller XY ist viel besser!

Okay, Spaß beiseite. Ich fasse meine Meinung hier nochmal zusammen:

Das 800mm f/11 und 600mm f/11 sind KEINE Objektive für Profis. Profis sind nicht die Zielgruppe dieser Objektive und dementsprechend werden sie den Ansprüchen von Profis auch nicht gerecht. Müssen und wollen sie aber auch gar nicht. Denn die Zielgruppe sind Hobbyfotografen.

Aus der Sicht eines Hobbyfotografen würde ich sagen: Was mit dem nur 1.000 Euro teuren 800mm f/11 in Kombination mit dem Animal-Eye-AF der Canon EOS R5 und R6 möglich ist, sieht für diesen Preis (!) FANTASTISCH aus. Wer in den Bereich Wildlife hineinschnuppern möchte, ein begrenztes Budget hat und sich mit ein wenig Rauschen hier und dort anfreunden kann, der sollte sich das 800mm f/11 oder das noch günstigere 600mm f/11 definitiv etwas genauer anschauen.

Man darf bei den beiden neuen Teleobjektiven einfach nicht den Fehler machen und „das Objektiv ist für mich persönlich nicht geeignet“ gleichsetzen mit „das Objektiv ist scheiße“. Die Objektive werden euren Ansprüchen nicht gerecht, ihr müsst nicht aufs Geld schauen und könnt euch deutlich teureres und besseres Equipment leisten? Wunderbar! Aber jeder, der das 800mm f/11 als peinlich und unbrauchbar bezeichnet, der ist herzlich eingeladen, mir in den Kommentaren eine Kombination aus Vollformatkamera und 800mm Brennweite zu nennen, die A) genauso günstig ist und B) bessere Ergebnisse liefert.

iOS 14 und iPadOS 14: Apple veröffentlicht Public Beta 3

Nach der Beta für Entwickler gibt es die Public Beta für alle. Apple hat nach der dritten Entwickler-Beta die dritte Public Beta von iOS 14 und iPadOS 14 veröffentlicht. Mit der neuen Beta sind ein paar Anpassungen hinzugekommen, beispielsweise an den Icons und an den Widgets – und vermutlich hat Apple auch unter der Haube viel erledigt. Noch nicht dabei? Solltet ihr ein passendes iPad oder iPhone euer Eigen nennen, experimentierfreudig sein und zudem noch Lust auf die neuesten Features der Apple-Betriebssysteme haben, dann ist das eure Chance: Wenn ihr euch für das Beta-Programm von Apple registrieren möchtet, besucht ihr die entsprechende Webseite des Konzerns. Einmal eingeloggt wählt ihr das entsprechende Betriebssystem aus und findet eine Anleitung zur Installation vor, bei iOS 14 und iPadOS 14 läuft das wie immer über ein Konfigurationsprofil.

iPhone 12 erscheint später: Apple ringt mit dem Release-Datum

Im September gibt es neue iPhones – das galt für vergangene Jahre. Das iPhone 12 soll Zulieferern zufolge deutlich später erscheinen. Corona macht Apple einen Strich durch den pünktlichen 2020-Release.

Reisebeschränkungen verhindern im Jahr 2020, dass Apple-Ingenieure wie gewohnt an Prototypen des iPhone 12 arbeiten können. Die gesamte Lieferkette ist terminlich durcheinander geraten.

Dass es beim Release des iPhone 12 zu Verzögerungen kommen könnte, wurde schon länger diskutiert. Analysten sprachen dabei meistens davon, dass ein Modell der vier Apple-Neuheiten später, vermutlich im Oktober, auf den Markt kommen werde.

iPhone 12 Release Ende Oktober, 5G-Versionen noch später

Das japanische Apple-Magazin Mac Otakara – oft, aber nicht immer zuverlässig in derartigen Aussagen, will jetzt von Zulieferern aus China erfahren haben, dass von den Release-Verzögerungen alle Apple-Neuheiten betroffen sind.

Laut dem Magazin erscheinen alle vier Varianten des iPhone 12 Ende Oktober 2020. Das gelte für die reinen LTE-Varianten des neuen iPhones. Die 5G-Versionen kommen laut Bericht sogar erst im November 2020 auf den Markt.

Virtuelle Keynote im September?

Ob Apple dennoch am anvisierten Keynote-Termin festhält, ist spekulativ, aber gut möglich. So könnte der Hersteller aus Cupertino wie gewohnt Mitte September zu einer – wahrscheinlich rein virtuellen – Keynote einladen und die Modelle vorstellen.

In den vergangenen Jahren stellte Apple auf der “iPhone-Keynote” stets auch die neue Version der Apple Watch vor. In diesem Jahr rechnen wir mit der Apple Watch 6. Ob die Corona-Pandemie auch Einfluss auf den Release der Smartwatch hat, thematisiert der Bericht nicht. Generell ist es verdächtig still um die Apple Watch Series 6 geworden.

iPhone 12 Pro Renderings

Dem aktuellen Stand der Gerüchte zufolge hat Apple vier iPhone 12-Varianten mit Displaydiagonalen von 5,4, 6,1 und 6,7 Zoll mit den Bezeichnungen iPhone 12, iPhone 12 Max, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max im Köcher. Über alle iPhone 12-Gerüchte halten wir euch im verlinkten Artikel auf dem Laufenden.

Samsung Odyssey G9: Monitor wird wegen Problem vorerst nicht mehr verkauft

Die schlechte Verfügbarkeit des neuen Monitor-Flaggschiffs Odyssey G9 von Samsung hat ihren Grund. Der Hersteller erklärte auf Nachfrage, dass noch nicht ausgelieferte Geräte einer erneuten Qualitätsprüfung unterzogen werden. Ein Händler spricht von einem potenziellen Problem, weshalb der Verkauf zunächst gestoppt wird.

US-Händler berichtet über potenzielles Problem

Unter anderem auf Reddit ist in der Antwort eines US-Händlers auf die Nachfrage eines Kunden zu lesen, dass Samsung den Shop über ein potenzielles Problem mit dem Produkt informiert und empfohlen habe, diesen zunächst nicht zu verkaufen. In den Kommentaren finden sich Hinweise, dass auch bei anderen Shops in Nordamerika der Verkauf des Monitors vorerst ruht.

Stellungnahme von Samsung

Auch in Deutschland ist der Monitor aktuell nicht erhältlich, aber zumindest noch vorbestellbar. Auf Nachfrage erhielt die Redaktion eine Stellungnahme, in der es heißt, dass seit gestern alle noch nicht ausgelieferten Odyssey G9 einer „erneuten Qualitätsprüfung unterzogen werden“, was die Engpässe im Handel erklärt. Der Marktstart war allerdings auch erst für Mitte Juli anvisiert worden.

Um die optimale Leistungsfähigkeit der Samsung Odyssey G9 Monitore sicherzustellen, hat Samsung den Produktionsprozess angepasst. Alle noch nicht ausgelieferten Geräte werden seit dem 15. Juli einer erneuten Qualitätsprüfung unterzogen, was zu einer verzögerten Verfügbarkeit führen kann.

Samsung

Welche Qualitätsmängel potenziell bestehen und eine Anpassung der Produktion erfordern, verrät Samsung allerdings nicht. Auf Reddit wird auf Berichte aus Korea hingewiesen, die laut maschineller Übersetzung von unerwünschtem Lichtaustritt am Bildschirmrand aufgrund einer defekten Blende sprechen. Wenn nähere Informationen vorliegen, wird der Artikel aktualisiert.

Gigabyte GA-IMB410TN: 3× HDMI und 2× Gigabit-LAN auf flacher Mini-ITX-Platine

Besonders flache und zugleich platzsparende PC-Systeme auf Basis von Comet Lake-S soll das von Gigabyte neu ins Sortiment aufgenommene Mainboard im Formfaktor Thin-Mini-ITX ermöglichen. Die H410-Platine GA-IMB410TN verfügt über gleich drei HDMI-Ausgänge, zweimal Gigabit-LAN und einen M.2-Slot für PCIe-SSDs mit 80 mm Länge.

Für CPUs der Comet-Lake-S-Familie bis 65 Watt

Nach ECS mit dem Thin-Mini-ITX-Mainboard H410H6-TI2 und ASRock mit dem H410TM-ITX hat nun auch Gigabyte mit dem LGA-1200-Mainboard GA-IMB410TN einen besonders flachen und kleinen Einsteiger-Unterbau mit dem H410-Chipsatz für Intels 10. Generation Core-Prozessoren enthüllt. Ähnlich den beiden Comet-Lake-Platinen der Konkurrenz konzipiert, nimmt auch das Gigabyte GA-IMB410TN die für Mini-ITX typische Fläche von 170 × 170 mm ein und fällt ansonsten vor allem durch eine flache Silhouette auf.

Neben dem niedrigen Chipsatzkühler und der verschlankten Anschlussleiste, sind allen voran die RAM-Bänke durch die Nutzung von SO-DIMM-Slots aus dem Notebook-Segment für besonders niedrige PC-Systeme konzipiert. Die Gesamthöhe fällt somit niedriger als bei gewöhnlichen Desktop-Systemen aus. Die Energiezufuhr erfolgt wie in der Produktkategorie üblich über ein vom Notebook bekanntes externes 19-Volt-Netzteil, dennoch verbaut Gigabyte auf dem GA-IMB410TN zusätzlich einen gewöhnlichen 4-PIN-ATX-Stecker für eine alternative 12/24-Volt-Speisung.

SO-DIMM-RAM bis 2.933 MHz wird unterstützt

Das Thin-Mini-ITX-Mainboard Gigabyte GA-IMB410TN unterstützt über die CPU-Aufnahme LGA 1200 gesockelte Comet Lake-S-Prozessoren von Intel mit einer maximalen TDP von 65 Watt, was die Wahl einschränkt. Arbeitsspeicher im Formfaktor SO-DIMM wird bis zu einer Geschwindigkeit von 2.933 MHz offiziell unterstützt. Die Gesamtkapazität der beiden möglichen Module darf bis 32 GB betragen.

Dreimal HDMI und zwei LAN-Ports geboten

Zur besonderen Ausstattung des Gigabyte GA-IMB410TN zählen unter anderem zwei RJ45-Anschlüsse für Gigabit-LAN, die über NICs von Intel (1× I211AT, 1× I219V) realisiert sind und ein Audiochip (ALC887) aus dem Budget-Segment von Realtek. Über insgesamt drei HDMI-Ausgänge an der Slotblende, grenzt sich das Thin-Mini-ITX-Modell von der Masse ab. Einer bietet sogar die Unterstützung des Standard 2.0 mit einer maximalen Auflösung von 4.096 × 2.160 Pixeln bei maximal 60 Hz, während die übrigen zwei nur nach der HDMI-1.4a-Spezifikation Bilder maximal mit 30 Hz bei 4K-Auflösung an Bildschirme übertragen können. Als interne Header sind noch zwei RS-232-Schnittstellen vorhanden. Zudem liefert das Mainboard einen COM-Port.

Neben M.2-2280 und -2230 auch Mini-PCIe (mSATA)

Das GA-IMB410TN verfügt bedingt durch die Einschränkungen des Chipsatzes und der kompakten Bauart beispielsweise über nur einen M.2-Slot in dem NVMe- oder SATA-Laufwerke mit einer Standard-Länge von 80 mm (M.2 2280) verbaut werden dürfen. Zusätzlich wird – trotz der beengten Platzverhältnisse – ein M.2-Slot (M.2 2230) für WLAN-Karten mit einer Länge von 30 mm und eine Mini-PCIe-Aufnahme (mSATA) geboten. Zwei SATA-3.0-Ports stehen für weitere Massenspeicher parat. Eine dem Formfaktor entsprechende PCIe-x16-Aufnahme für Erweiterungskarten ist über die maximal mögliche Anzahl Lanes angebunden. Für externe Peripherie sind laut Datenblatt am I/O-Panel vier USB-3.1-Gen1-Ports (vormals USB 3.0) mit maximalen Datenraten von je 5 Gbit/s vorhanden. Über zwei interne Header lassen sich weitere vier USB-2.0-Anschlüsse (480 Mbit/s) realisieren.

Verfügbarkeit und Preis noch unbekannt

Gigabyte hat bislang nicht bekannt gegeben, wann und zu welchem Preis das GA-IMB410TN als ausgefallene Speziallösung den Einzelhandel erreichen soll. Die noch aktuelle Baureihe der Thin-Mini-ITX-Platinen, die mit dem Sockel LGA 1151 v2 und dem H310-Chipsatz zu Intel-CPUs der Generation Coffee Lake (Refresh) kompatibel ist, bieten beispielsweise Asus und Gigabyte aktuell im Preisbereich um 100 Euro an.

Whatsapp: Verstecktes Feature enthüllt, mit wem Sie am meisten chatten

WhatsApp ist der meistgenutzte Messengerdienst der Welt. Täglich werden unzählige Nachrichten versendet und empfangen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz einfach selbst herausfinden, wie viele Nachrichten Sie jemals verschickt und erhalten haben – und von wem.

WhatsApp hat nach eigenen Angaben weltweit mehr als zwei Milliarden Nutzer und gilt damit als der am weitesten verbreitete Messenger-Dienst. Viele Funktionen des zu Facebook gehörenden Diensts sind aber nach wie vor nicht allen Nutzern bekannt – dabei liefern sie spannende Informationen zu unserem Nutzungsverhalten.

Mit wenigen Klicks erfahren Sie etwa, wieviele Nachrichten Sie seit dem Download der App sowohl verschickt, als auch erhalten haben. So geht’s:

Als Android-Nutzer öffnen Sie zunächst den Messengerdienst auf Ihrem Smartphone. Oben rechts finden Sie drei Punkte, die das Menü darstellen. Hier wählen Sie die Option „Einstellungen“ aus und tippen erst auf „Datennutzung“, dann auf „Netzwerk-Nutzung“. Nun erfahren Sie die Anzahl Ihrer verschickten und empfangenen Nachrichten.

Besitzer eines iPhone finden Ihre persönlichen Nutzungsdaten, indem Sie bei WhatsApp die „Einstellungen“ aufrufen, die sie unten rechts finden. Anschließend wählen Sie „Daten- und Speichernutzung“. Unter dem Punkt „Netzwerk-Nutzung“ können die iOs-Nutzer einsehen, wie intensiv der Messenger-Dienst bisher genutzt wurde.

Auf WhatsApp versendete Sprachnachrichten, Fotos und Standorte in Zahlen

Über die WhatsApp Einstellungen erfahren Sie außerdem den genauen Datenaustausch mit einzelnen Kontakten. Wenn Sie beispielweise wissen möchten, wieviele Sprachnachrichten Sie schon an den besten Freund oder die beste Freundin verschickt haben, rufen Sie ebenfalls unter „Daten- und Speichernutzung“ unter den Einstellungen in der App die ganz untenstehende Option „Speichernutzung“ auf.

Hier sehen Sie eine Auflistung aller Chatkontakte. Die Kontakte sind so angeordnet, dass diejenigen, mit denen Sie die größte Menge an Datenvolumen ausgetauscht haben, oben gelistet sind. Wählen Sie eine Person oder eine Gruppe aus, sehen Sie die genaue Anzahl der versendeten Text- und Sprachnachrichten, Fotos und auch GIFs an den jeweiligen Kontakt.