iPhone SE 3 und iPad Air 5 bei Behörde registriert

Die Eurasische Wirtschaftskommission ist eine gute und zuverlässige Quelle für kommende Apple-Produkte.

In der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission wurden drei neue Einträge veröffentlicht: Dabei handelt es sich um “Smartphones” und “Tablets” der Marke Apple, die mit iOS 15 funktionieren. Demnach will Apple im Eurasischen Wirtschaftsraum ein neues iPhone mit den Modellnummern A2481, A2482, A2483, A2484, A2595, A2626, A2631, A2636, A2641, A2783, A2784 verkaufen. In dieser Reihe aus elf Modellnummern sind nur drei tatsächlich neu und noch nirgendwo mit dem iPhone in Verbindung gebracht. Die Reihe A2481 bis A2484 sind iPhone-13-Modelle von Mini bis Max mit 5G-Modem, das auch Millimeterwellen unterstützt. Bis dahin hat Apple solche iPhones in den USA verkauft.

Die vier weiteren iPhone-13-Modelle (AA2626, A2631, A2636, A2641) haben ein Modem mit 5G-NR-Bandbreiten, die Apple in Kanada, Mexiko und Japan verkauft hat. Es bleiben also drei Modellnummer (A2595, A2783, A2784) für das kommende iPhone SE 3, das für Ende März oder Anfang April 2022 prognostiziert wurde. Demnach wird das neue Smartphone eine Mischung aus dem iPhone 11 und iPhone 8 werden, angereichert mit dem 5G-Modem. Mehr dazu lesen Sie hier: ” Das iPhone SE 3 dreht das Rad, ohne es neu zu erfinden”.

Ungereimtheiten beim iPad
Bei den iPads findet sich in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission gleich zwei aktuelle Beiträge mit mehreren Modellnummern. Der eine Beitrag führt Nummer A2437, A2589, A2591, A2757, A2761, A2766, A2777, ein weiterer – Nummer A2436, A2588, A2696, A2759. Alle elf Modellnummern finden sich nicht in der Datenbank von Everymac – die Webseite führt einen Katalog aller Apple-Produkte aufgedröselt nach Modellen mit ihren Modellnummern. Was das für ein ominöses iPad sein kann, kann man sich leicht denken: Die Auguren prognostizieren ein iPad Air der fünften Generation mit einem 5G-Modul. Allerdings entfallen bei Everymac auf jedes neue iPad Air nur vier Modellnummern, Apple hat aber gleich elf neue registriert. Ob wir bei der Frühlings-Keynote ein aktualisiertes iPad (ohne Air, Mini und Pro) erwarten können, muss man noch abwarten. Die neuesten Gerüchte prognostizieren jedoch die Veröffentlichung erst gegen Ende 2022.

Aldi Nord verkauft erneuerte Apple-Produkte

Bei Aldi Nord bietet sich nächste Woche ein wahres Schnäppchen: Eine Apple Watch lässt sich dort wesentlich günstiger erwerben als etwa auf Amazon. Das steckt dahinter.

Bei Aldi können Apple-Fans bald ein richtiges Schnäppchen machen: Der Discounter verkauft scheinbar ein “getarntes” Apple-Produkt zu günstigen Preisen, wie dem Branchendienst “Giga” zuerst aufgefallen ist.

In den Prospekten von Aldi Nord werden derzeit Smart Watches angeboten, bei denen es sich offenbar um Apple Watches handelt.

Gebrauchte Apple-Produkte, aber generalüberholt
Die digitalen Uhren stammen demnach von der niederländischen Firma Renewd, die gebrauchte Apple-Produkte wie iPhones oder Watches generalüberholt und zu wesentlich günstigeren Preisen anbietet: Die ab dem 27. Januar angebotene Apple-Watch 3 von Renewd soll nur 169 Euro kosten, eine vergleichbare Apple-Watch auf Amazon kostet aktuell etwa 200 Euro.

Laut Prospekt wartet die “erneuerte Apple Watch” mit Retina-OLED-Display und einer Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden auf. Die wasserfeste Uhr bietet einen Herzfrequenzsensor, einen virtuellen Assistenten und Bluetooth. Auf die Uhr stehen zudem zwei Jahre Garantie.

Microsoft kauft Spielefirma Activision Blizzard

Microsoft will sein Xbox-Geschäft aufwerten. Der Konzern holt sich mit dem fast 70 Milliarden Dollar schweren Kauf von Activision Blizzard aber auch eine Kontroverse um den Vorwurf von sexueller Belästigung ins Haus.

Redmond (dpa) – Mega-Übernahme in der Spielebranche: Populäre Games wie “Call of Duty” und “Candy Crush” sollen künftig von Microsoft kommen. Der Software-Riese hinter der Spielekonsole Xbox kauft dafür den Spieleanbieter Activision Blizzard für fast 70 Milliarden Dollar.

Microsoft ist bereit, für Activision Blizzard einen heftigen Aufpreis zu zahlen: Das Gebot von 95 Dollar je Aktie liegt gut 45 Prozent über dem Schlusskurs von 65,39 Dollar am vorherigen US-Handelstag am Freitag. Die Spielefirma werde damit insgesamt mit 68,7 Milliarden Dollar (60,4 Mrd Euro) bewertet, wie Microsoft am Dienstag mitteilte.

Der umstrittene Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, werde weiter an der Spitze der Spielefirma bleiben, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Das “Wall Street Journal” berichtete allerdings wenige Stunden später unter Berufung auf informierte Personen, er solle gehen, wenn die Übernahme abgeschlossen ist.

Kotick war in den vergangenen Monaten nach Vorwürfen von sexueller Belästigung und Diskriminierung bei dem Unternehmen in die Kritik geraten. Unter anderem wurde ihm vorgehalten, nicht entschieden genug gegen Fehlverhalten von Managern eingeschritten zu sein.

Activision Blizzard war im Sommer vom US-Bundesstaat Kalifornien verklagt worden. Der Konzern habe eine sexistische Unternehmenskultur gefördert, bei der Frauen systematisch benachteiligt würden, kritisierte die für die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen in dem Bundesstaat zuständige Behörde DFEH. Die Firma wies die Vorwürfe zunächst weit von sich, beauftragte dann aber doch eine Anwaltsfirma mit der Aufklärung der Vorwürfe.

In der Industrie wurde auch immer wieder die Frage aufgeworfen, ob ein Neuanfang bei Activision Blizzard mit Kotick an der Spitze überhaupt möglich sei. Er hielt sich jedoch mit Rückhalt seines Verwaltungsrates fest im Chefsessel. Nach Abschluss der Übernahme soll Activision Blizzard nun Microsofts Spiele-Chef Phil Spencer unterstellt werden, der damit Koticks Boss wäre.

Microsoft rechnet mit einem Abschluss des Deals bis Ende seines nächsten Geschäftsjahres, das bis Mitte 2023 läuft. Vorher muss unter anderem noch die Zustimmung der Wettbewerbshüter eingeholt werden. Die Aktie stieg im US-Handel am Dienstag zeitweise auf gut 82 Dollar, noch deutlich entfernt von den gebotenen 95 Dollar – was eine gewisse Skepsis der Anleger zeigt.

Microsoft, das bereits Spielestudios mit bekannten Titeln wir “Doom” und “Minecraft” unter seinem Dach hat, würde seine Marktposition mit Activision Blizzard deutlich stärken. Games der Firma locken monatlich knapp 400 Millionen Spieler an. Rund 245 Millionen davon entfallen auf den vor einigen Jahren übernommenen “Candy Crush”-Anbieter King.

Die Spielebranche befindet sich aktuell in einem großen Wandel. Zum einen verlagert sich mehr Geschäft von Konsolen und PCs auf Smartphones. Dort sind die Games meist zwar kostenlos zu spielen – viele Nutzer geben aber Geld für zusätzliche Inhalte oder Hilfen aus. Diese kleinen Beträge addieren sich angesichts der Größe des Smartphone-Marktes zu beträchtlichen Summen.

Zum anderen gehört Microsoft zu den Plattform-Anbietern, die versuchen, Spiele-Streaming im Markt zu etablieren. Die Spiele laufen dabei eigentlich nicht auf den Geräten der Nutzer, sondern auf Servern im Netz. Das Modell bietet die Aussicht auf fortlaufende Abo-Einnahmen statt des einmaligen Verkaufs einer Konsole. Allerdings sind schnelle und reaktionsfreudige Internet-Verbindungen eine Grundvoraussetzung für das Modell, das bisher noch ein Nischenangebot ist.

Microsofts Geschäft mit der Xbox-Konsole wurde zuletzt – wie auch beim Konkurrenten Sony mit seiner Playstation – stark von den globalen Engpässen bei Chips und anderen Bauteilen zurückgehalten. Xbox- und Playstation-Geräte der neuesten Generation sind mehr als ein Jahr nach der Markteinführung nach wie vor schwer zu bekommen.

Activision Blizzard profitierte wie auch andere Branchenplayer zeitweise von der Corona-Pandemie, in der Menschen mehr Zeit mit Videospielen und Smartphone-Games verbringen. Zuletzt verbuchte die Firma im Ende September abgeschlossenen Quartal ein leichtes Umsatzplus auf gut zwei Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Jahresvergleich um rund sechs Prozent auf 639 Millionen Dollar zu.

Diese Fehler besser vermeiden

Lithium-Ionen-Akkus sitzen mittlerweile fest im Gehäuse von Smartphones und Tablets. Schon deswegen zahlt sich der fachgerechte Umgang damit schnell aus – denn mit einem beschädigten Akku wird in der Regel das ganze Gerät unbrauchbar. Um die Lebensdauer der Energiezellen zu verlängern, und um die maximale Kapazität möglichst lange zu erhalten, können Sie ein paar einfache Regeln beachten.

Nächtliches Aufladen schadet dem Akku – manchmal
Klar, die meisten Nutzer machen es so: Vor dem Schlafengehen schließen wir das Smartphone ans Ladegerät an, beim Aufstehen steht das Handy dann mit maximaler Ladung zum Einsatz bereit, der Lithium-Akku präsentiert sich mit kräftigen 100 Prozent. Tatsächlich geht es dem Akku in diesem Moment aber gar nicht so gut, schon die vorhergehenden Stunden waren eine Tortur. Das hat einen einfachen Grund: Weil das Gerät in der Regel nach ein, zwei Stunden voll geladen ist, wird es vom Ladegerät (bis zum Aufstehen) noch viele Stunden am Kapazitätslimit gehalten. Tröpfchenladung und der Überladungsschutz verhindern zwar ernste Schäden, alleine das regelmäßige und stundenlange “Verweilen” des Akkus auf dem hohen Ladungsniveau wirkt sich aber negativ aus: Die chemische Alterung der Batterie wird beschleunigt.

Weil mit steigender Ladung auch die Spannung im Akku zunimmt, haben die Lithium-Zellen so eine Art Komfort-Zone – und die liegt zwischen 30 und 70 Prozent der maximalen Energie-Speicherkapazität. Jenseits dieses Fensters liefert der Akku zwar noch zuverlässig Strom, die interne Abnutzung nimmt aber zu und der nächste Austausch rückt näher.

Das Problem der nächtlichen Energie-Überdosis ist Herstellern und App-Entwicklern längst bekannt, auf beiden Seiten gibt es Initiativen zur Gesundheitspflege der ionisierten Stromspeicher. Während Apple, OnePlus und Co. dem Energiemanagement neuerer Modelle einen (optionalen) Eigenschutz verpassen, ermöglichen verschiedene Android-Apps ähnliche Funktionen auch auf älteren Geräten. Nächtliches Aufladen wird damit völlig unproblematisch.
Manche Geräte schützen sich selbst: Neuen Initiativen der Hersteller
Für Nutzer neuerer Smartphones gibt es gute Nachrichten: Hersteller wie Huawei, Sony, Google oder Apple haben sich den lädierten Akkus angenommen und speisen neue Schutzfunktionen in ihre Produktserien ein.

OnePlus

Hier steht der noch neue Akku-Wächter unter dem Namen “Optimiertes Aufladen” ab OxygenOS 10.0 zur Verfügung. Die Funktion können Sie unter “Einstellungen/Akku” einfach zuschalten. Das Smartphone merkt sich dann, zu welcher Uhrzeit Sie morgens üblicherweise aus dem Bett klettern und erledigt den kritischen letzten Ladungsschritt von 80 auf 100 Prozent erst kurz vor dem Aufstehen – also so spät wie möglich.

Google

Google bietet für seine Geräte ab Pixel 4 ebenfalls einen integrierten Akku-Schutz beim Aufladen. Unter “Einstellungen/Akku/Intelligenter Akku” finden Sie die Funktion “Adaptives Laden”. Wer sein Gerät damit nach 21 Uhr auflädt und gleichzeitig einen Wecker zwischen 5 und 10 Uhr morgens stellt, hat beim Aufstehen ein frisch geladenes Smartphone in der Hand: Die vollständige Ladung wird dabei erst kurz vorm Klingeln des Weckers abgeschlossen.

Samsung

Bei Samsung finden wir eine entsprechende Funktion bisher leider nur bei ausgewählten Tablets wie dem Galaxy Tab S6 oder Galaxy Tab S7 . Unter “Einstellungen/Gerätewartung/Akku” ist die Funktion “Akku schützen” zu finden. Die Koreaner haben sich eine bemerkenswerte Lösung ausgedacht: Bei aktivierter Funktion wird hier nicht etwa der Ladungsprozess neu gestaltet, das Gerät definiert einfach die maximale Kapazität des Akkus um – auf 85 Prozent. Nach einem Neustart klettert die Anzeige beim Laden dann zwar wieder auf 100 Prozent, das tatsächliche physische Ladungsniveau bleibt aber auf 85 Prozent der maximalen Kapazität begrenzt.

Apple/iPhone

Nutzer eines iPhones haben seit iOS 13 die Möglichkeit, ihrem Akku unter die Arme zu greifen. Das klappt mit der Funktion “Optimiertes Laden der Batterie”. Auch damit soll vor allem das Zeitfenster reduziert werden, indem der Akku stark geladen ist. Das vollständige Aufladen über 80 Prozent wird dabei in bestimmten Situationen verzögert oder gar nicht erst durchgeführt – wenn das iPhone etwa ausrechnet, dass der nächste Ladezyklus früh genug ansteht. Bei Apple ist die Funktion auch vom eigenen Standort abhängig, so sollen Energielücken etwa auf Reisen oder im Urlaub vermieden werden.

Huawei

Bei Huawei hört der Akku-Assistent auf den Namen “Smart Charge” und steht ab EMUI 9.1 beziehungsweise Magic UI 2.1 zur Verfügung. “Unter Einstellungen/Akku/Weitere Einstellungen” lässt sich die Funktion zuschalten, das Aufladen des Gerätes wird damit nachts pauschal bei 80 Prozent beendet und erst vor dem Aufstehen abgeschlossen. Auch hier werden Nutzungsverhalten und gegebenenfalls ein gestellter Wecker in die Planung einbezogen.

Sony

Sony setzt schon seit einigen Jahren auf einen sorgsamen Umgang mit dem verbauten Energielieferanten. Die Funktion “Batteriepflege” finden Sie bei vielen Modellen hier ebenfalls in den Akku-Einstellungen. Das Gerät lernt dabei, wann und wie lange Nutzer das Ladekabel anschließen und passt das Ende der Aufladung so ab, dass es zeitlich mit dem Trennen der Stromzufuhr zusammenfällt. Auch eine Höchstladung von 80 oder 90 Prozent lassen sich die Sony-Geräte vorschreiben.

Verschleiß vorbeugen: Mit Android-Apps
Sie haben kein sehr neues Smartphone, Ihr Hersteller hat noch keinen Akku-Schutz implementiert oder Sie möchten sich Ihre Schutzfunktionen gerne aussuchen? Kein Problem, dann helfen Sie sich eben selbst, dafür gibt es mehrere einfache Möglichkeiten. Und keine Sorge: Bei keiner dieser Lösungen müssen Sie nachts den Wecker stellen, um ein Ladekabel aus der Steckdose zu ziehen.

Der schnellste und einfachste Weg zu mehr Kontrolle über den Android-Akku führt über unsere App-Teststrecke. In den besten Akku-Apps für Android finden Sie hilfreiche Tools rund um den mobilen Energiegeber. Mit Apps wie “AccuBattery” oder dem “Akku Saver” passen Sie etwa Ladungsströme an oder erhalten eine Warnung, sobald ausgewählte Energieniveaus erreicht sind. Um das Aufladen bei einem bestimmten Prozentsatz automatisch zu beenden, eignet sich auch die App “Battery Charge Limit [ROOT]” – die setzt aber Root-Zugriff voraus.

Verschleiß vorbeugen: Per Hardware
Wer weder vom Hersteller noch vom Play Store Hilfe bekommt, der kann den Ladungsprozess mobiler Geräte auch per Hardware regeln. Dafür gibt es einen kleinen USB-Switch Namens “Chargie”, der einfach als Brücke zwischen Ladegerät und Smartphone gesteckt wird. Mit einer zugehörigen App stellen wir Kapazitätslimits damit prozentgenau ein, der Bluetooth-Stecker liefert anschließend den entsprechenden Ladungsstrom – und kein Watt mehr. “Chargie” gibt’s für rund 30 Euro auf der Webseite des Anbieters .

Tipps & Tricks für einen langlebigen Akku: Diese Fehler vermeiden
Auch jenseits vom nächtlichen Laden kann man im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus einiges falsch machen. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks bleibt das Kernbauteil länger leistungsfähig:

Möglichst lange “gesunde” Ladungsniveaus halten: Denken Sie daran, dass der chemische Alterungsprozess des Akkus jenseits von 30 bis 70 Prozent Ladung wesentlich schneller vorangeht. Es lohnt sich also, komplett entladene Geräte zumindest kurz aufzuladen. Zudem sollten sie es möglichst vermeiden, zu früh die Steckdose zu suchen: Ein halbvoller Akku muss zum Beispiel nur geladen werden, wenn Sie auf die verlängerte Laufzeit anschließend auch angewiesen sind.

Sehr hohe und tiefe Temperaturen meiden: Lithium-Ionen-Akkus vertragen weder sehr hohe noch sehr niedrige Temperaturen gut. Versuchen Sie es also zu vermeiden, Smartphones oder Tablets jenseits von -10 bis +40 °C zu betreiben – auch das Aufladen sollten Sie bei solchen Temperaturen besser unterlassen.

Häufiges Schnellladen vermeiden: Schnelladen ist sicher komfortabel, für Ihren Akku ist es aber nicht immer die beste Wahl: Mit den damit verbundenen hohen Stromstärken geht meist auch ein hoher Temperaturanstieg einher. Wer also nicht zeitnah auf das mobile Gerät angewiesen ist, kann sich beim Laden Zeit lassen. Auch das Entfernen von Handy-Hüllen kann den Temperaturanstieg beim Aufladen mindern.

Lithium-Akkus niemals restlos entleeren oder leer lagern: Wenn man Lithium-Akkus restlos erschöpft, spricht man von Tiefenentladung. Dabei kann die Spannung des Akkus soweit sinken, dass die Energiezelle schwer beschädigt wird. Im normalen Gebrauch ist das Risiko dafür aber relativ gering, oft geht das Phänomen eher auf defekte Hardware zurück. Sie sollten Ihre Akkus aber nach Möglichkeit nicht leer lagern: Zur Aufbewahrung eignet sich eine Schutzladung von 70 Prozent.

Meiden Sie billige Ladegeräte und Kabel: Beim Kauf von Ladekabeln und entsprechenden Steckern kann es sich lohnen, den einen Euro mehr auszugeben. Hier ist es entscheidend, dass die gekaufte Hardware über eine Ladungs-Steuerung verfügt und dass es sich dabei nicht um eine minderwertige Billig-Schaltung handelt – sonst droht Überladung.

Fazit:
Langes Laden und hohe Ladungsniveaus sollten Sie bei Lithium-Ionen-Akkus möglichst vermeiden, denn die damit verbundene hohe Spannung kann den internen Kapazitätsverlust beschleunigen – egal zu welcher Tageszeit. Viele neuere Geräte mit entsprechenden Schutzfunktionen können den Ladungsverlauf inzwischen aber selbst schonend regeln, Apps und Steuergeräte von Drittanbietern eignen sich ebenfalls zur Akku-Pflege. Auch Umsicht hilft: Wer das Smartphone nur dann voll auflädt, wenn er die maximale Laufzeit tatsächlich benötigt, der erweist seinem Akku bereits einen großen Dienst.

Digital Detox: Was das ist und wer es macht

Finger weg vom Handy! Leichter gesagt als getan? Wer eine bewusste Bildschirm- und Medienpause einlegt, tut sich selbst einen Gefallen. Davon berichten auch einige Stars.

Eine digitale Entgiftung beziehungsweise sogenannten Digital Detox zu machen, ist derzeit im Trend. Doch was das genau heißt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Während es für die einen damit getan ist, bewusst ein paar Stunden täglich auf Bildschirm-Zeit zu verzichten, ziehen sich andere für eine gewisse Zeit ganz aus den Sozialen Medien zurück. Darum sind die gezielten Offline-Zeiten gut für die Gesundheit.

Klare Gedanken fassen
Prominente Beispiele für digitale Auszeiten gibt es inzwischen viele, sie alle berichten davon, wie gut ihnen der Digital Detox getan hat. Vergangenen Februar sagte etwa der Sänger Max Giesinger (33) zur spot on news zu seiner viermonatigen Auszeit von der digitalen Bildfläche: “Ich kann es wirklich jedem raten, mindestens einmal im Jahr für ein paar Wochen eine Social-Media-Auszeit zu nehmen. Ich habe mich letztes Jahr an meinem Geburtstag [3. Oktober 2020, Red.] dazu entschlossen, erst mal nicht mehr online zu gehen, solange es sich nicht wieder danach anfühlt. Daraus wurden dann vier Monate. Es war sehr spannend zu sehen, wie viel Zeit ich plötzlich wieder hatte und wie kreativ ich wurde. Da sprudelten plötzlich die Ideen und ich hatte nicht so einen ‘Dauerdunst’ im Kopf. Viele glauben, dass man permanent mit der ganzen Welt connected sein muss. Aber daraus resultiert genau das Gegenteil: Man ist gar nicht mehr richtig da. ‘Zombie-Modus’ on”, so der Musiker.

Mit dem Digital-Detox-Vorhaben tun sich aber nicht alle gleich leicht: Sängerin Lena Meyer-Landrut deutete schon Ende November 2019 an, sich aus den Sozialen Medien zurückziehen zu wollen. Wenige Wochen später meldete sie sich mit einem vorläufig letzten Post auf Instagram: “Verabschiede mich hiermit, breche auf zu nem kleinen Social Media detox”. Doch schon kurz danach kehrte die ESC-Siegerin von 2010 zurück ins Netz, ehe sie ein gutes Jahr später den nächsten Versuch unternahm: Über Nacht löschte Meyer-Landrut im Mai vergangenen Jahres ihren kompletten Instagram-Feed.

Wenn man die Welt nur noch durch den Bildschirm sieht
Inzwischen ist Lena ebenso zurück in den Sozialen Medien wie Giesinger oder der internationale Superstar Ed Sheeran (30), der sich das erste Mal 2017 für eine längere Zeit eine digitale Auszeit nahm: “Ich sehe die Welt nur noch durch einen Bildschirm und nicht mehr durch meine Augen”, schrieb der Sänger damals bei Instagram. 2020 wiederholte er den Digital Detox, um “zu reisen, schreiben und lesen”.

Damit lebt Sheeran vor, was etwa die deutsche Techniker Krankenkasse empfiehlt: Hat man sich einmal darauf festgelegt, wie die Auszeit genau aussehen soll, sei es demnach wichtig, “Aktivitäten für die neu geschaffene Zeit zu planen. Das sollten Dinge sein, die einem Spaß machen und/oder gut für einen sind, zum Beispiel spazieren gehen, baden, künstlerisch aktiv werden, lesen, kochen, Gesellschaftsspiele mit den Mitbewohnern spielen, Rätsel lösen – was auch immer gut tut.”

Apps, um der App-Abhängigkeit zu entkommen? Das geht!
Die ständige Erreichbarkeit versetzt uns in ständige Alarmbereitschaft und mit der Angst, etwas zu verpassen, ziehen uns die digitalen Geräte immer wieder magisch an. Dem zu widerstehen, ist nicht einfach – dabei weisen DAK, AOK und Co. allesamt daraufhin, dass User auf Dauer ihre Aufmerksamkeitsspanne ruinieren.

Wer das alleine nicht schafft und Hilfe braucht, findet nicht zuletzt bei den Krankenkassen Hilfe, die Barmer etwa bietet seit 2017 das sogenannte “Digi-Camp” an, das junge Menschen im verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone und sozialen Medien schulen soll.

Zu guter Letzt können auch Apps wie “SPACE – Break phone addiction, stay focused” ( Android / iOS) oder “Digital Detox: Focus & Live” ( Android) bei der Selbstkontrolle helfen.

BSI findet keine Sicherheitslücken in Xiaomi-Smartphones

Nach einer Warnung der Cyberabwehr in Litauen vor Smartphones von Xiaomi hat das zuständige Bundesamt die Geräte aus China unter die Lupe genommen. Dabei stellte die Behörde keine Auffälligkeiten fest.

Bonn (dpa) – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Smartphones von Xiaomi weder Sicherheitslücken noch Hinweise auf Zensurfunktionen entdeckt.

Das teilte die Behörde am Freitag in Bonn mit und bestätigte einen entsprechenden Bericht des Deutschlandfunks. Das BSI hatte die Geräte aus China über mehrere Monate hinweg untersucht, weil zuvor die litauische Cyberabwehr vor Sicherheitslücken und eingebauten Zensurfunktionen in chinesischen Mobiltelefonen gewarnt hatte. Die Litauer hatten sich konkret auf das Modell Xiaomi Mi 10T 5G bezogen.

Das BSI habe bei der Untersuchung “relevanter Geräte” keine Auffälligkeiten festgestellt, erklärte der BSI-Sprecher. Es sei auch keine Übertragung von Filterlisten festgestellt worden. Deshalb seien keine weiteren Nachforschungen oder andere Maßnahmen bezüglich der Xiaomi-Smartphones erforderlich. Das Ergebnis der Untersuchungen beziehe sich auf Deutschland.

Ein Sprecher von Xiaomi begrüßte die BSI-Stellungnahme. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigten das Engagement von Xiaomi für eine transparente und verantwortungsbewusste Geschäftstätigkeit, bei der die Privatsphäre und die Sicherheit der Kunden oberste Priorität hätten. “Sie hat bewiesen, dass wir alle EU- und nationalen Datenschutz- und Sicherheitsgesetze sowie alle geltenden EU-Normen für unsere Produkte einhalten.”

Arbeitsspeicher für Laptops – das müssen Sie wissen

5 Tipps zum Arbeitsspeicher für Laptops: Welche Größe und Frequenz brauchen Sie wirklich und wie rüsten Sie ältere Notebooks nach.

Tipp 1: Dual-Channel

Achten Sie grundsätzlich darauf, dass in ihrem Laptop zwei Speichermodule verbaut sind. Dadurch ist gewährleistet, dass das RAM im flotten Dual-Channel-Modus arbeitet – sprich auf zwei Speicherriegel parallel zugreifen kann. Allerdings ist bei vielen Einsteiger-Notebooks meist nur ein Speicherriegel verbaut oder im ungünstigsten Fall nur ein RAM-Steckplatz vorhanden – in diesem Fall können Sie den schnellen Dual-Channel-Modus gar nicht nutzen.

DDR4-RAM wird immer teurer: Jetzt schnell zuschlagen

Tipp 2: Speichermenge

Bei Notebooks für den Office-Einsatz und einfache Multimedia-Aufgaben wie Bildbearbeiten reicht ein Laptop mit insgesamt 8 Gigabyte (2 x 4 GB) Arbeitsspeicher. Für Gaming-Laptops empfehlen wir 16 GB setzen, weniger ist heutzutage eigentlich nicht mehr sinnvoll. Für Gamer machen mehr als 16 gb aber meistens auch keinen Sinn. Machen Sie überwiegend Videoschnitt oder professionelle Bildbearbeitung, dann können auch 32 GB oder im Extremfall noch mehr hilfreich sein.

RAM optimieren: So reizen Sie Ihren Arbeitsspeicher aus

Tipp 3: Speichertempo

Je schneller die RAM-Geschwindigkeit, desto flüssiger laufen Programme. Laptops mit leistungsschwachen CPUs wie Intels Celeron oder Pentium sowie älteren AMD-CPUs bis zur Ryzen-3000er-Serie unterstützen meistens nur Speicherfrequenzen bis maximal 1866 MHz. Eine Ausnahme stellen er Ryzen 5 3500U sowie der Ryzen 7 3700U & 3750U dar, die bereits mit 2400 MHz laufen. Das gilt auch für die meisten Intel-CPUs der 10. Core-Generation. Die Ryzen-4000-Baureihe arbeitet mit 2666 MHz. Die Ryzen-5000-Serie sowie die meisten Notebooks mit Intels 11. Core-Generation laufen mit 3200 MHz. Und die höchsten Speicherfrequenzen zwischen 3733 bis 4266 MHz fahren Notebooks mit dem Intel Core i7-1165G7.

Flotter RAM: So wichtig ist der Takt für den Gaming-PC

Tipp 4: Speichertechnik

Aktueller Strand der Arbeitsspeicher-Technik ist DDR4 mit 8fachem Prefetch – das heißt jede Lesevorgang liest acht Datenbits pro Datenpin aus und gibt ihn in einen Datenburst der Länge 8 aus. In Laptops kommt der kompaktere Standard SO-DIMM mit 260 Signalkontakten zum Einsatz. Mit Intels 12.Core-Generation kommt allerdings ab November 2021 auch DDR5-Speicher auf den Markt – der noch schneller und energieeffizienter arbeitet – es könnte sich also lohnen erst einmal unabhängige Tests abzuwarten.

RAM aufrüsten: Den besten Arbeitsspeicher finden

Tipp 5: Speicher nachrüsten

Einen RAM-Riegel kann man schnell dazustecken oder austauschen, sofern die Speichermodule bei Ihrem Notebook nicht fest verlötet sind. Das kommt zum Glück nicht so oft vor. Ob sich der Speicher eines Geräts aufrüsten lässt, ist normalerweise im Datenblatt respektive der Produktbeschreibung beschrieben. Ansonsten steht das auch in jedem Testbericht.

Aus in Schleswig-Holstein: “Kein Grund, an Luca festzuhalten”

Als erstes Bundesland wird Schleswig-Holstein nicht die Lizenz für die Nutzung der Luca-App verlängern. Es gebe keinen Grund, “an Luca festzuhalten”. Die Nutzung war zuletzt deutlich gesunken.

Als erstes Bundesland hat Schleswig-Holstein einen Vertrag für die Nutzung der Kontaktnachverfolgungs-App Luca gekündigt. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung”. Sönke Schulz, Geschäftsführer des schleswig-holsteinischen Landkreistages, erklärte demnach der Tageszeitung, es bestehe “kein Grund, an Luca festzuhalten”, da man eine Pflicht zur Erhebung von Kontaktdaten aufgehoben habe und auch nicht absehbar sei, dass sich dies künftig ändere.

Die zuständigen Gesundheitsämter hätten allerdings “positive Rückmeldungen zur Nutzung von Luca gegeben”, bevor die Pflicht aufgehoben worden war. Zwar gebe es keine genauen Zahlen zur Nutzung, diese habe sich danach aber deutlich reduziert.

“Wir als Luca-System sind außen vor”
Bei Luca handelt es sich um eine App und ein angebundenes System, das während der Corona-Pandemie eine möglichst reibungslose Kontaktrückverfolgung gewährleisten soll. An dem Projekt sind auch die Fantastischen Vier beteiligt. Zuletzt war unter anderem Kritik aufgekommen, nachdem die Polizei nach einem tödlichen Sturz in Mainz Daten über das System ausgewertet hatte. Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte daraufhin eingeräumt, dass dies nicht rechtmäßig war.

Von diesem Vorfall habe man bei Luca “keine Kenntnis […]. Das liegt daran, dass Luca selbst auf diese Daten unter keinen Umständen zugreifen kann”, heißt es auf dem Blog der App. “Zugriff auf Daten erhält man nur, wenn Nutzer, Gesundheitsamt und das Lokal gemeinsam ihre Schlüssel teilen”, erklärte Smudo (53) von den Fantastischen Vier der “Bild”. Und weiter: “Der Nutzer macht dies nach der Corona-Verordnung beim Betreten des Lokals, der Betreiber nur auf Anfrage eines Gesundheitsamtes. Wir als Luca-System sind außen vor und können in dem Prozess keine Daten lesen.”

Verständnis für vereinzelte Aufrufe aus der Politik, die App zu deinstallieren, hat der Rapper nicht. “Ich halte es für verantwortungslos, dass ein Aufruf von ein bis zwei mir bisher nicht bekannter Politiker dazu führen könnte, dass mitten in der pandemischen Lage Menschen die Luca-App löschen”, erklärte er weiter. Die Anwendung helfe effektiv mit, “Infektionsketten zu unterbrechen, gerade im Blick auf Omikron”.

Rückschlag für Facebook: Richter lässt US-Kartellklage zu

Vor zehn Jahren übernahm Facebook die Fotoplattform Instagram, zwei Jahre später folgte der Chatdienst WhatsApp. Das US-Kartellamt versucht nun im zweiten Anlauf, den Konzern zu zerschlagen.

Washington (dpa) – Die Wettbewerbsklage, mit der die US-Regierung Facebook zerschlagen will, ist im zweiten Anlauf von einem Gericht in Washington angenommen worden. Die erste Version hatte Richter James Boasberg im vergangenen Sommer mit Verweis auf eine unzureichende Argumentation abgewiesen.

Bei der nachgebesserten Klage sah er den Vorwurf unfairen Wettbewerbs nun viel besser begründet, wie aus Gerichtsdokumenten hervorging. Der Richter wies auch Facebooks Forderung ab, die Klage abzuweisen, weil FTC-Chefin Lina Khan befangen sei.

Übernahme von WhatsApp und Instagram

Die FTC (Federal Trade Commission) wirft Facebook unter anderem eine Monopolstellung im Markt für Online-Netzwerke vor. Auch habe Facebook den Chatdienst WhatsApp und die Fotoplattform Instagram gekauft, um dieses Monopol auf unlautere Weise zu schützen. Deshalb müssten die Übernahmen wieder rückgängig gemacht werden.

Die ursprüngliche Klage war im Dezember 2020 noch am Ende der Amtszeit des damaligen Präsidenten Donald Trump eingereicht worden, nachgebessert wurde sie unter Führung der von seinem Nachfolger Joe Biden berufenen FTC-Chefin Khan.

FTC liefert mehr Argumente

Wie vom Richter gefordert lieferte die FTC in der nachgebesserten Klage mehr Argumente, die Facebooks Monopolstellung belegen sollen. Die Behörde stützt sich dabei vor allem auf die Entwicklung der Nutzerzahlen sowie Analysen zu der Zeit, die Menschen auf der Plattform verbringen.

Ein Sprecher des Facebook-Konzerns Meta sagte dem “Wall Street Journal” nach der Entscheidung des Richters, man sei überzeugt, dass die Tatsachen die Vorwürfe widerlegen würden. Facebooks Investitionen in WhatsApp und Instagram seien gut für den Wettbewerb gewesen.

Facebook hatte Instagram 2012 für etwa eine Milliarde Dollar und WhatsApp 2014 für am Ende rund 22 Milliarden Dollar gekauft. Instagram hat inzwischen rund eine Milliarde Nutzer, WhatsApp etwa zwei Milliarden. Die US-Wettbewerbshüter gaben seinerzeit die Übernahmen von Instagram und WhatsApp frei. Neben der FTC hatte auch ein Bündnis von mehr als 40 Bundesstaaten eine Klage gegen die Deals eingereicht, die von Richter Boasberg im Juni jedoch komplett abgewiesen wurde.

Das sind die Smartphone-Trends 2022

Viele Menschen können sich ein Leben ohne Smartphone nur noch schwer vorstellen. Hersteller wie Apple, Samsung und Co. sorgen für konstanten Nachschub. Auf diese Trends können wir uns 2022 freuen.

Ein Leben ohne Smartphone können sich heute wohl nur wenige Menschen vorstellen. Hersteller wie Apple, Samsung, Google, Xiaomi, Oppo, Motorola oder OnePlus sorgen entsprechend für konstanten Nachschub an neuen Geräten. Aber welche Trends werden 2022 angesagt sein?

Schnelleres Internet mit 5G
Nach Einführung des 5G-Standards, der eine deutlich schnellere Datenübertragung als seine Vorgänger ermöglicht, geht es mit dem Ausbau der dafür benötigten Infrastruktur voran. Ende Oktober 2021 stellte auf mehr als 53 Prozent der Fläche Deutschlands mindestens ein Anbieter 5G zur Verfügung, wie die Bundesnetzagentur unter Berufung auf vorliegende Daten im Dezember erläuterte. Vorerst würden aber die hohen Datenraten lediglich in Ballungszentren wie Großstädten erreicht. Mit dem weiteren Ausbau dürften entsprechend aber in den kommenden Monaten auch immer mehr Smartphone-Modelle erscheinen, die 5G unterstützen. Viele Hersteller haben bereits jetzt mehrere 5G-Smartphones im Angebot.

Bunte Vielfalt
Passend zur Individualität jedes Nutzers gibt es zahlreiche aktuelle Smartphones nicht nur in klassischen, gedeckten Farben wie Schwarz. Apples iPhone 13 erstrahlt unter anderem auch in kräftigem Rot oder zartem Rosé und das Galaxy Z Flip3 von Samsung gibt es seit Oktober in einer “Bespoke Edition”, bei der Nutzer gewünschte Farbkombinationen auswählen können. Auch künftig dürfte es darum bei der Gehäusefarbe neuer Geräte bunt zugehen.

Lieferengpässe?
Ein weniger erfreulicher Trend wird sich wohl auch 2022 fortsetzen. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Lieferengpässen – nicht nur auf dem Smartphone-Markt. So ist es bis heute nicht einfach, auf herkömmlichen Wegen eine PlayStation 5, die bereits Ende 2020 erschienen ist, zu bestellen. Hersteller können bei einzelnen verbauten Komponenten nur erschwert für Nachschub sorgen, was sich Experten zufolge auch noch weiter hinziehen dürfte. Das könnte sich auch negativ auf die Preise auswirken.

Mehr Kameras?
Seit Jahren feilen Unternehmen an den in Smartphones verbauten Kamerasystemen. Und ebenso seit Jahren wird angenommen, dass Hersteller künftig auf immer noch mehr Objektive auf der Rückseite der Geräte setzen werden. Ob sich dies bewahrheitet, steht in den Sternen. Offensichtlich ist jedoch, dass die Firmen viel Zeit in die Entwicklung neuer Technologien und Funktionen auch im Bereich der Fotografie stecken. “2022 und darüber hinaus werden optische Technologien eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung mobiler Fotografie und Videografie einnehmen”, hieß es etwa kürzlich in einer Pressemitteilung des chinesischen Herstellers Vivo.

Künstliche Intelligenz, variable Bildwiederholraten und der Akku
Den Akku könnte man bei vielen Smartphone-Modellen als ewiges Leid bezeichnen. Eines der Probleme: Aufwendige Anwendungen belasten die Laufzeit, doch die Akkus können durch die Bauweise von Smartphones nicht immer noch größer werden. So müssen Hersteller versuchen, an anderen Schrauben zu drehen. Hier könnten künftig verstärkt drei Gesichtspunkte wichtig sein: die Bildwiederholrate der Displays, die verbauten Chipsätze und Künstliche Intelligenz.

Die unterstützte Bildwiederholrate gibt an, wie häufig ein Display in der Sekunde ein Bild darstellen kann. Höhere Raten sorgen für ein flüssigeres Erlebnis, doch das kostet auch mehr Power. Kann ein Smartphone die Bildwiederholrate anpassen, wenn es gerade nur eine niedrigere Frequenz benötigt, schont das den Akku.

Neue Chipsätze dürften daneben in den kommenden Monaten nicht nur für mehr Leistung sorgen, sondern auch entsprechend auf Energieeffizienz ausgerichtet sein. Und auch die mittlerweile in vielen Bereichen von Smartphones eingesetzte Künstliche Intelligenz oder andere smarte Funktionen helfen heute bereits häufig dabei, Energie zu sparen. Im Pixel 6 von Google ist etwa ein intelligenter Akku verbaut, der mit der Zeit lernt, welche Apps Nutzerinnen und Nutzer häufiger verwenden. Für weniger wichtige Anwendungen wird die Akkunutzung dann eingeschränkt.