Windows 10 Insider Build 20161: So könnt ihr das neue Startmenü aktivieren

Mit Windows 10 Insider Build 20161 hat Microsoft endlich das neue und deutlich konsistentere Startmenü Design ausgerollt. Allerdings steht dieses nicht allen Insidern im Developer Channel zur Verfügung, da es sich um einen A/B Test handelt. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, Funktionen in den Insider Builds auch manuell zu aktivieren. In diesem Artikel wollen wir euch zeigen, wie ihr das neue Startmenü in Build 20161 aktivieren könnt.

Windows 10 Build 20161 – Neues Startmenü aktiveren

Microsoft veröffentlicht immer wieder neue Funktionen, welche in den Insider Builds jedoch nicht allen zur Verfügung stehen, sondern lediglich einem kleinen Teil der Tester. Darüber hinaus enthalten diese Builds oftmals auch versteckte Funktionen, die jedoch von Microsoft noch nicht freigeschaltet wurden.

Mit dem ViveTool könnt ihr diese Funktionen jedoch manuell freischalten. Für jede Funktion benötigt ihr die Korrekte Nummer. Im Falle des Startmenüs ist dies die 23615618 2.

Um also das neue Startmenü zu aktvieren, geht wie folgt vor:

Ladet das ViveTool hier herunter und entpackt es in einen Ordner eurer Wahl.

Startet nun die Kommandozeile als Administrator.

Gebt nun den Pfad ein, in welchem ihr das Tool entpackt habt. Dies sieht dann zum Beispiel so aus: cd C:\Users\User\Downloads\ViveTool-v0.2.0

Nun müsst ihr folgenden Befehl eingeben: ViVeTool.exe addconfig 23615618 2

Startet nun euren PC neu.

Nun ist das neue Startmenü aktiviert.

Wir hoffen diese kleine Anleitung hat euch geholfen. WindowsUnited übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden am System. Durchführung der Anleitung auf eigene Verantwortung.

Windows 10 2004 – Probleme: Microsoft bestätigt Speicherplatz-Bug

Seit dem 27. Mai verteilt Microsoft das Mai-2020-Update (Version 2004) an die PC-Nutzer. Und obwohl sich der Hersteller nie zuvor so viel Zeit für Tests einräumte, häufen sich derzeit die Windows-10-2004-Probleme. Kein Wunder: War das November-2019-Update nur ein kleiner, reibungsloser Patch, handelt es sich nun wieder um ein großes Funktionsupdate, das einer Neuinstallation gleichkommt. Im Folgenden dokumentiert COMPUTER BILD die bekannten Schwierigkeiten mit dem 2004-Update und hilft bei deren Beseitigung. Zuletzt lieferte Microsoft eine Problemlösung für den Speicherplätze-Bug.

Windows-10-2004-Probleme: Das kann passieren

Wie Sie das Mai-Update abrufen und installieren, lesen Sie im Artikel zu Windows 10 2004. Wichtig: Während die regelmäßig verteilten Windows-Patches in der Regel kumulative Updates sind, die sich im laufenden PC-Betrieb installieren, handelt es sich bei einem Funktionsupdate wie dem Mai-Update eigentlich um ein Upgrade. Es installiert Windows praktisch neu, entsprechend treten mitunter größere Probleme auf. Davon gibt es prinzipiell drei Arten:

1. Zum einen sind Bugs im Windows-Update selbst möglich. Betroffenen bleibt meist nur, sich mit einem Workaround zu behelfen oder zu warten, bis Microsoft den Fehler mit einem weiteren Update behebt. COMPUTER BILD hält Sie auf dieser Seite über verfügbare Lösungen und Patches auf dem Laufenden. Schlimmstenfalls startet Windows nach einem Funktionsupdate nicht mehr und Sie müssen es über die Problembehandlung rückgängig machen. Wie das geht, lesen Sie im Ratgeber “Windows 10 startet nicht mehr”.

2. Ein häufiges Problem sind zudem inkompatible Treiber oder Programme. Die stören das Update eventuell nicht nur, sondern verursachen auch danach schlimme Fehler und Abstürze inklusive gefürchteter “Bluescreens”. In diesen Fällen hilft meist ebenfalls nur Warten: Die Hersteller der betroffenen Hard- oder Software müssen das Problem via Treiber-Updates beseitigen. Ist der für einen Fehler verantwortliche Treiber identifiziert, lässt er sich möglicherweise manuell aus dem System entfernen und sogar blocken. Wie das funktioniert, verrät der Ratgeber “So blockieren Sie Windows-Updates”.

3. Viele Windows-Nutzer kommen gar nicht erst so weit: Bei Ihnen erscheint das Update nicht oder Microsoft verweigert die Installation. In diesen Fällen beachten Sie bitte den nächsten Abschnitt.

Update-Blockade: Wenn Microsoft den PC sperrt

Da Microsoft das Update stufenweise an Besitzer verschiedener PC-Modelle freigibt, kann es Wochen oder gar Monate dauern, bis es bei Ihnen “ankommt”. Die schrittweise Verteilung erfüllt den Zweck, Kompatibilitätsprobleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie Millionen PC-Anwender betreffen. In diesen Fällen unterbindet der Hersteller die Auslieferung und Installation. Erkennt das Update auf Ihrem Computer ein potenzielles Problem, blockiert der Rechner es, bis es eine Lösung gibt. Neuerdings verschweigt Windows dies nicht mehr, sondern zeigt wie im Bild oben, dass Kompatibilitätsprobleme den Abruf des Updates vorerst verhindern. Die bekannten ebenso wie die gelösten Probleme publiziert Microsoft auf seiner Website, siehe nächster Absatz.

Windows 10 2004: Bestätigte Probleme

Seit Veröffentlichung des Mai-Updates sammelt und analysiert Microsoft die Fehlerberichte. Die stellt der Konzern in einer Liste bekannter Probleme dar. Ist ein Fehler gelöst, erscheint er in der Liste behobener Probleme. Vorteil: Betroffene Nutzer sehen gleich, dass sie nicht allein sind und Microsoft oder involvierte Hersteller bereits an einer Lösung arbeiten. Aktuell gibt es unter anderem Probleme mit bestimmten Intel-Grafiktreibern, Conexant-Audiotreibern und Thunderbolt-Dockingstationen. Einige Nutzer klagen zudem über Fehler beim Versuch, mehrere Bluetooth-Geräte zu verbinden.

Hier die aktuellen, noch ungelösten Probleme, die das Update eventuell stören:

Speicherplatz-Bug: Der zuerst von Windows Latest geschilderte Fehler bei der Speicherplatz-Funktion (“Storage Spaces”) tritt nach Installation des Mai-Updates auf. Nutzer, die in der Systemsteuerung unter Speicherplätze einen neuen Speicherpool einrichten oder auf bestehende Speicherplätze zugreifen wollten, erhalten demnach die Fehlermeldung “Cannot create new Storage Space. Error (0x00000057): The parameter is incorrect” oder “Can’t prepare drives – the parameter is incorrect”. Microsoft hat das Problem nun per Supportdokument bestätigt und die Ursache benannt. Demnach werden eingerichtete Speicherplätze in der Datenträgerverwaltung fälschlicherweise mit dem Dateisystem RAW angezeigt. Der Hersteller arbeitet an einem Patch. Bis dahin können Betroffene das Problem mit einem Workaround umgehen. Dazu öffnen Sie die PowerShell mit Administratorrechten und setzen den Befehl get-virtualdisk | ? WriteCacheSize -gt 0 | get-disk | set-disk -IsReadOnly $true ab. Dadurch werden zwar alle Speicherplätze in den Lesemodus versetzt und lassen sich nicht mehr beschreiben – die gesicherten Daten sind dann aber wieder verfügbar.

Druckerproblem 1: Nach dem Juni-2020-Patchday bestätigte Microsoft ein Problem bei USB-Druckern und -Scannern, das auch ältere Windows-10-Versionen heimsucht. Wenn Sie den Computer herunterfahren und den Drucker ausschalten oder die Verbindung trennen, ist der Drucker beim nächsten Windows-Start verschwunden. Ursache ist laut Microsoft ein Treiberfehler. Gemäß Supportdokument arbeitet der Hersteller an einer Lösung. Bis dahin nutzen Betroffene einen Workaround: einfach den Drucker vor (!) dem Windows-Start einschalten beziehungsweise verbinden.Der Bereitstellungsdienst DISM meldet trotz erfolgter Reparatur eine Beschädigung. – Details

Druckerproblem 2: Aufgrund einer fehlerhaften Druckerwarteschlange meldet die verwendete App beim Drucken einen Fehler oder stürzt ab. – Details

Auf Geräten mit einer Intel-Grafik (iGPU) arbeitet die variable Refreshrate nicht wie erwartet. – Details

Es gibt Probleme beim Verbinden mit mehreren Bluetooth-Geräten. – Details

Es gibt während oder nach dem Update Probleme auf Geräten mit Conexant-ISST-Audiotreibern. – Details

Es gibt während oder nach dem Update Stoppfehler oder Bluescreens auf Geräten mit bestimmten Conexant-ISST-Audiotreibern. – Details

Probleme mit dem Eingabeeditor IME – Details

Stoppfehler beim Anschließen oder Abstöpseln einer Thunderbolt-Dockingstation – Details

Fehler oder unerwartete Neustarts auf manchen Geräten mit “Always On, Always Connected”-Funktion. Den Fehler hat Microsoft mit dem Update KB4557957 gemildert, siehe unten. – Details

Update- oder Startprobleme auf Geräten mit den Systemdateien aksfridge.sys oder aksdf.sys – Details

Probleme mit älteren Treibern für Nvidia-Grafikkarten (GPU) – Details

Mai-Update: Inoffizielle Probleme

Neben den beschriebenen Fehlern gibt es zahlreiche Hinweise auf weitere Probleme, die Microsoft jedoch bisher nicht bestätigt hat. Hier alle Meldungen in der Übersicht:

Tabletmodus: Mit dem zum Juni-Patchday verteilten Update KB4557957 wollte Microsoft unter anderem das “Touch-Erlebnis” beim Trennen einer Tastatur verbessern. Wie Windows Latest berichtet, bewirkt es offenbar das Gegenteil. Demnach klagen Nutzer, die das kumulative Update installiert haben, auch bei angeschlossener Maus und Tastatur vermehrt über eine unerwünschte Aktivierung des Tabletmodus sowie riesige Abstände im Windows-Explorer und in der Taskleiste. Trotz entsprechender Hinweise im Microsoft-Answers-Forum hat der Konzern das Problem bislang nicht bestätigt. Zum Glück gibt es einen einfachen Workaround: Falls Sie von dem Problem betroffen sind, öffnen Sie über die Suchfunktion die Tableteinstellungen und klicken auf Zusätzliche Tablet-Einstellungen ändern. Dann deaktivieren Sie unter “Wenn ich den Tablet-Modus nicht verwende” alle Schalter.

Sauberer Start: Zahlreiche Medien berichten derzeit über eine angeblich verschwundene Funktion in Version 2004. Demnach sei nach Installation des Mai-Updates der saubere Start (“Fresh Start”) anscheinend nicht mehr verfügbar. Und tatsächlich: Wer in älteren Windows-10-Versionen die App Windows-Sicherheit öffnete, dort auf Geräteleistung und -integrität klickte, konnte nach Klicks auf Zusätzliche Informationen und Erste Schritte Windows sauber zurücksetzen und somit vorinstallierte Apps über Bord werfen. Da das im Mai-Update nicht mehr klappt und Nutzer auf ein wenig hilfreiches Support-Dokument verwiesen werden, beklagten sie den vermeintlichen Verlust. Dabei handelt es sich nur um ein Übersetzungsproblem: Wie Microsoft im Originaldokument klarstellt, ist die Funktion keineswegs entfernt, sondern nur in die Reset-Funktion verlegt worden. Um sie zu nutzen, klickt man in den Einstellungen abweichend auf Wiederherstellung, bei “Diesen PC zurücksetzen” auf Los geht’s, Eigene Dateien behalten, wählt die Installationsmethode und beantwortet die Frage nach der Wiederherstellung vorinstallierter Apps mit “Nein”.

Google Chrome: Wie Windows Latest berichtet, klagen Chrome-Nutzer zunehmend über Probleme mit dem Mai-Update. Demnach mache das Update den Google-Browser “vergesslich”. So berichten Anwender, dass sie nach Windows-Neustarts nicht mehr mit Ihren Google-Zugangsdaten angemeldet sind und sich jedes Mal neu einloggen müssen. Zudem vergesse Chrome die Logins von Webseiten, gespeicherte Passwörter, Cookies sowie Daten von Erweiterungen und synchronisiere keine Daten mehr. Während Microsoft das Problem bisher nicht kommentierte, hat Google den Fehler bestätigt und arbeitet an einer Lösung. Laut dem Bericht sind auch andere Apps mit Login-Funktion betroffen, beispielsweise OneDrive, Battle.net und Mail.

Defragmentierung: Außerdem berichtet Windows Latest über Probleme bei der automatischen Defragmentierungsfunktion von Windows 10 infolge des Updates. Demnach gehe das Datum der aktuellen Optimierung bei Neustarts verloren, sodass die Defragmentierungsfunktion einen falschen Status meldet und den Vorgang ständig wiederholt. Der Fehler wurde bereits von Testern im Rahmen des Insiders-Programms gemeldet und von Microsoft auch bereits gefixt. Offenbar wurde der Patch aber noch nicht mit dem Mai-Update ausgeliefert, sodass betroffene Windows-10-Nutzer weiter darauf warten müssen.

HVCI: Ebenso geht es PC-Nutzern, die beim Versuch, das Mai-Update zu starten, diese Fehlermeldung sehen: “Ihre PC-Einstellungen müssen vor dem Upgrade auf die neuste Version von Windows 10 angepasst werden. Deaktivieren Sie den Speicherintegritätsschutz, um fortzufahren”. Schuld ist eine Sicherheitsfunktion namens “Hypervisor-geschützte Codeintegrität” (HVCI), die den Zugriff auf den Arbeitsspeicher des Computers einschränkt. Auch dieser Fehler trat schon während des Insider-Programms auf. Microsoft schreibt lediglich, dass der aktivierte Speicherintegritätsschutz zu Kompatibilitätsproblemen mit bestimmten Grafiktreibern führe und empfiehlt als Problembehebung eine Aktualisierung des Videotreibers. Ist das nicht möglich, bleibt als Workaround die vorübergehende Abschaltung des Speicherintegritätsschutzes. Wie das funktioniert, beschreibt das Unternehmen auf einer Supportseite.

Windows-10-2004-Probleme bei Lenovo

Auf einer Supportseite meldet der PC-Hersteller Lenovo zahlreiche Probleme bei der Installation des Mai-Updates. Hier die betroffenen Geräte und Lösungen:

ThinkPad E570p, ThinkPad L570: Wenn Sie nach dem Mai-Update eine Systemwiederherstellung durchführen, erscheint die Fehlermeldung “Failed to load Apoint.DLL, Alps Pointing device application has stopped” – Grund ist eine Einschränkung beim UltraNav-Treiber. Um das Problem zu beheben, starten Sie den Geräte-Manager, erweitern den Punkt “Mäuse und andere Zeigegeräte”, klicken mit der rechten Maustaste auf das Gerät Think UltraNav, wählen Treiber aktualisieren und starten den PC nach dem Update neu.

ThinkPad X1 Extreme Gen2, ThinkPad P53, ThinkPad E14, ThinkPad E14 Gen2, ThinkPad E15 Gen2, ThinkPad T490: Nach dem Upgrade erscheint aufgrund von Problemen mit der BitLocker-Verschlüsselung ein gelbes Warnzeichen über dem Festplatten-Symbol. Möchten Sie BitLocker nicht abschalten, klicken Sie per rechte Maustaste auf das Festplatten-Icon mit dem Warnsymbol und schalten Sie BitLocker einmal aus und wieder ein. Möchten Sie BitLocker nicht mehr nutzen, öffnen Sie die Windows-Einstellungen und klicken nacheinander auf Update und Sicherheit, Geräteverschlüsselung und Ausschalten.

ThinkPad X395: Nach dem Mai-Update erscheinen die Ränder der App “Filme & TV” beim Verkleinern oder Vergrößern des Fensters in Grün. Schuld ist der AMD-Grafiktreiber. Eine aktualisierte Version soll in Kürze über Windows Update verfügbar sein und das Problem lösen.

ThinkPad X1 Tablet Gen3: Nach dem Upgrade funktioniert manchmal die F11-Taste nicht mehr, wenn Sie zuvor eine Systemwiederherstellung durchgeführt haben. Lenovo will ab dem 29. Juni 2020 ein Update liefern, welches das Problem behebt. Öffnen Sie dazu den “Lenovo Keyboard Manager” über das Startmenü.

ThinkPad P70: Nach dem Mai-Update erscheint eine Fehlermeldung (“Blue Screen of Death”, BSOD) oder Windows startet nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand beziehungsweise Stand-by neu. Der Hersteller vermutet die Ursache beim BIOS und untersucht das Problem aktuell. Ein Versuch, um dies zu vermeiden, besteht im Downgrade auf die frühere Windows-Version. Dazu öffnen Sie die Windows-Einstellungen, Update und Sicherheit, Wiederherstellung und wählen die Funktion zur Rückkehr auf die vorherige Windows-Version.

Mai-Update: Behobene Probleme

Am Juni-2020-Patchday veröffentlichte Microsoft das Sammel-Update KB4557957. Es behebt die Fehler und unerwarteten Neustarts auf Geräten mit der “Always On, Always Connected”-Funktion (siehe Details) nicht vollends, mildert sie aber, sodass der Hersteller die entsprechende Update-Blockade aufhob. Damit erscheint das Mai-Update mit einem Schlag auf deutlich mehr Computern und ist auch für prominente Microsoft-Geräte verfügbar: das Surface Pro 7 und das Microsoft Surface Laptop 3. Weiterhin hat Microsoft folgende Probleme behoben:

Bei Apps und Spielen, die “GameInput Redistributable” verwenden, funktioniert die Maus nicht. – Details

Beim Versuch, beliebige Microsoft-Office-Anwendungen zu öffnen, erscheint ein Fehler wie “Windows cannot find “c:\program files\microsoft office\root\office16\winword.exe”. Update KB4557957 behob das Problem. – Details

Mai-Update: Installation vorbereiten

Häufig scheitern Funktionsupdates bereits an typischen Benutzerfehlern. Die Klassiker: Ein veralteter Virenschutz ist installiert oder angeschlossene USB-Laufwerke bringen Windows bei den benötigten Neustarts des Computers durcheinander. Auch zu geringer Speicherplatz und eine beschädigte Update-Funktion verhindern die Installation des Mai-Updates teils. Bevor Sie das Windows-Update also starten, werfen Sie einen Blick in die Checkliste von COMPUTER BILD: Was beim Update zu beachten ist, zeigt der Ratgeber “PC für Mai-2020-Update vorbereiten”.

Windows 10: Neuer Insider-Build erweitert WSL-Funktionsumfang und verbessert Bing Maps

Microsoft hat mit der Verteilung eines neuen Insider-Builds mit der Versionsnummer 20150 für alle Insider im Fast Ring begonnen, die vor allem den Funktionsumfang des Windows Subsystem for Linux (WSL) um ein paar zusätzliche Funktionen erweitert. Mit dem WSL können Entwickler eine GNU-/Linux-Umgebung direkt unter Windows ausführen, ohne dafür eine virtuelle Maschine betreiben zu müssen. Mit Build 20150 beherrscht das WSL nun auch GPU compute, WSL install und WSL update, so Microsoft in seiner Ankündigung. Diese erklärt man folgendermaßen:

GPU-Compute: eine Funktion, die es Ihren Linux-Binärdateien ermöglicht, Ihren Grafikprozessor zu nutzen, wodurch es möglich wird, mehr Workflows für die Entwicklung von maschinellem Lernen und Datenwissenschaften direkt in der WSL durchzuführen.

wsl -install: ein neues Kommando, das es Ihnen erlaubt, die WSL mit nur einem Befehl zu installieren

wsl -update: ein Kommando, das Ihnen die Möglichkeit gibt, die von WSL 2-Distributionen verwendete Linux-Kernel-Version einfach zu verwalten

Zukünftig soll Bing Maps und weitere Produkte von Microsoft mit den neuen TomTom-Basiskartendaten arbeiten, informiert das Unternehmen. Hierfür beginne man nun schon einmal für die Insider im Fast Ring damit, die Maps-App nach und nach mit den neuen Kartendaten auszustatten. Sollten euch dort Fehler oder andere Probleme auffallen, könnt ihr diese direkt über die App (rechte untere Ecke „Änderung vorschlagen“) mitteilen.

Windows 7/8/10: Löschtaste funktioniert nicht richtig – so beheben Sie das

Es wirkt wie verhext: Sie tippen zweimal dasselbe Zeichen auf der Tastatur, doch es erscheint nur einmal. Beispielsweise wollen Sie “Aal” oder “CCleaner” schreiben – und das Betriebssystem verschluckt das zweite “a”/”C”. So lauten die Begriffe irrtümlich “Al” und “Cleaner”. Ein weiteres Problem: Zum Entfernen getippter Buchstaben drücken Sie mehrfach die Löschtaste oder halten sie gedrückt – doch Windows entfernt nur ein einziges Zeichen. Möglich ist, dass dahinter eine im Hintergrund laufende Software steckt, die sich auf das Tippen auswirkt; womöglich finden Sie sie als Symbol im Infobereich neben der Windows-Uhr. Wenn Sie in jüngster Zeit neue Software installiert haben, suchen Sie nach so einer Anwendung und beenden Sie sie. Hat kürzlich jedoch kein neues Programm den Weg auf die Platte gefunden, sollten Sie bei der Windows-Systemsteuerung ansetzen und eine Einstellung kontrollieren.

Die kritische, zu checkende Windows-Funktion heißt “Anschlagsverzögerung”. Das nachfolgende Vorgehen entstört Windows 7, 8.1 und 10 (getestet mit Version 1909).

Löschen-Taste reparieren

Falls die Anschlagsverzögerung von Windows der Übeltäter ist, beheben Sie das Problem über einen Unterbereich der Systemsteuerung. Öffnen Sie sie mit Windows-R und dem Befehl control. Begeben Sie sich im erscheinenden Fenster in den Abschnitt “Erleichterte Bedienung > Funktionsweise der Tastatur ändern”. Hier schauen Sie, ob ein Häkchen vor der Einstellung “Anschlagverzögerung aktivieren” gesetzt ist. Falls ja, schaffen Sie wahrscheinlich durch das Entfernen des Hakens Abhilfe. Nachdem Sie die Einstellung auf diese Weise geändert haben, speichern und verlassen Sie das Fenster, indem Sie auf “Übernehmen > OK” klicken und anschließend Alt-F4 drücken.

Windows Anschlagverzögerung deaktivieren

Die problematische Anschlagverzögerung spüren Sie nicht nur – Sie sehen sie zudem: in Form eines Infobereich-Symbols. Das Icon rechts in der Taskleiste ist als Uhr-Symbol dargestellt – und versprüht visuell einen Hauch von Langsamkeit. Eventuell verbirgt sich das Tray-Icon hinter einem Pfeil im Infobereich. Per Klick auf den Pfeil blenden Sie die versteckten Symbole gegebenenfalls ein. Klicken Sie doppelt auf das Verzögerungssymbol, erreichen Sie ebenso wie mit den oben beschriebenen Schritten die Systemsteuerung, worin Sie die Funktion per zu entfernendem Haken abschalten.

(K)Eine Überraschung: Windows 10 20H2 wieder nur ein kleines Update

Microsoft wird allem Anschein nach auch in diesem Jahr wieder ein “kleines” und ein “großes” Windows 10-Feature-Update herausgeben. Das geht aus einem Medienbericht hervor. Das kleine Update ist demnach für den Herbst geplant.

Dieser Plan soll zudem nicht erst gefasst worden sein, nach dem das Windows Insider-Team sich durch die Corona-Pandemie auf die Weiterentwicklung des Windows-Updates im Home-Office umgestellt hat. Das berichtet Mary Jo Foley bei ZDNet. Sie hatte zuvor schon aus internen Quellen erfahren, dass Microsoft die Freigabe für das Windows 10 Mai 2020 Update auf die letzte Mai-Woche verschoben hat. Nun berichtet Foley, dass Microsoft wie schon im vergangenen Jahr die zwei geplanten Windows-Versionen so aufteilt, dass im Frühjahr neue Funktionen erscheinen, während der Herbst-Release nur bestehende Funktionen verbessert und erweitert.

Im Herbst dann nur Verbesserungen

Dabei hatte sich Microsoft im vergangenen Jahr dahingehend geäußert, dass das Herbst-Update 2019 eine Art Ausnahme gewesen sei. Das Windows 10 November Update war dabei das erste halbjährliche Update von Windows 10, das kaum Neuerungen mitgebracht hat. Viele Nutzer ärgerten sich darüber und erwarteten entsprechend viele Änderungen in den kommenden Versionen.

Stattdessen haben wir nun die Situation, dass neue Funktionen nicht mehr Versions-gebunden erscheinen, sondern zumindest teilweise zu einem bestimmten Termin dann aber auch für ältere Windows 10-Versionen starten. Für den Endverbraucher wird es damit immer undurchsichtiger, was er von den großen halbjährlichen Updates zu erwarten hat. Entsprechend gering ist auch der Anreiz, zu aktualisieren bevor es unbedingt nötig wird (also zum Support-Ende).

Der neue/alte Update-Plan

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr hatte sich das Windows-Entwicklerteam wie folgt geäußert. Eine der Fragen, die während der Präsentation gestellt wurden, war:

“Werden wir diesen Zyklus jetzt jedes Jahr sehen? Major Feature Update in H1, mehr kleinere Feature Update in H2, ein kumulatives Update für beide?”

Microsoft beantwortete das wie folgt:

“Die Bereitstellung des 19H2 Feature-Updates durch ein kumulatives Update und ein Aktivierungspaket ist ein Pilotprojekt. Es gibt keinen formalen Plan, um zukünftige Versionen auf die gleiche Weise zu liefern. Wir beobachten das Feedback aufmerksam und hoffen, aus dieser Art von Veröffentlichung zu lernen, um unsere Zukunftspläne zu beeinflussen.”

Die eigentliche Frage wurde nicht beantwortet – vielleicht war man sich damals auch noch nicht im Klaren darüber. Wenn sich jetzt die Informationen von ZDNet bewahrheiten, ist die Antwort für das Jahr 2020 schon einmal “Ja”.

Windows 10: Neuer Insider-Build erlaubt Musiksteuerung per Your-Phone-App und mehr

Ein neuer Insider-Build mit der Versionsnummer 19619 befindet sich ab sofort für alle Insider im Fast Ring in der Verteilung. Dieser implementiert unter anderem auch das neue Covid-19-Feature, das euch direkt über die Suche unten in der Startleiste nützliche Informationen zu aktuellen Zahlen und Themen rund um das Coronavirus liefern kann. Zudem gibt es aber auch schon wieder Neuerungen für die Your-Phone-App. Dort dürft ihr nun nämlich problemlos die Steuerung von Musik und Medien, die auf eurem verbundenen Smartphone (ab Android 7.0) abgespielt werden, übernehmen und steuern. Die beiden Geräte bleiben dabei natürlich synchron miteinander. Die jeweiligen Medien-Apps müssen zudem über eigene Steuerungsoptionen innerhalb der Android-Benachrichtigungen verfügen, wie beispielsweise bei Spotify, Pandora, Amazon Music, Google Play Music, YouTube Music oder bei Google Podcast. Natürlich verfügt der aktuelle Build auch über allerhand andere Verbesserungen, behobene Fehler und mehr.

Microsoft Windows 10: Update für Version 1909 und 1903

Microsoft hat ein kleines Update veröffentlicht. Es steht bereit für Windows 10 Version 1903 sowie 1909 (nach dem Update 1903-OS Build 18362.815 und 1909-OS Build 18363.815). Microsoft nennt im Changelog folgende Highlights:

Behebt ein Problem, das verhindert, dass bestimmte Anwendungen nach einem Upgrade von einer früheren Windows-Version geöffnet werden können, und es wird eine Fehlermeldung „Bad Image“ angezeigt.

Behebt ein Problem, bei dem Benachrichtigungen für Geräte deaktiviert werden, die ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) in einem Mobilfunknetz verwenden.

Behebt ein Problem, das verhindert, dass Sie ein Microsoft Xbox-Spiel auf einem Windows-Gerät nach einem Upgrade von einer früheren Windows-Version wieder aufnehmen können.

Behebt ein Problem, das dazu führt, dass ein Textfeld, das mehrere Textzeilen enthält, in bestimmten Szenarien nicht mehr reagiert.

Behebt ein Problem, das unerwartete Benachrichtigungen erzeugt, wenn Sie die Standard-Anwendungseinstellungen ändern.

Behebt ein Problem, das dazu führt, dass Windows Update nicht mehr reagiert, wenn Sie nach Updates suchen.

Behebt ein Problem, das dazu führt, dass Inhalte, die sich außerhalb der Ränder eines Dokuments befinden, nicht gedruckt werden können.

Sind günstige Windows-10-Lizenzen legal und funktionieren sie überhaupt?

Es gibt viele Gründe sich einen eigenen PC zusammenzustellen. Mal abgesehen vom Spaß den dies bereitet gibt es einem vollständige Kontrolle über die Auswahl der Komponenten und führt zu einer Vertrautheit mit dem Gesamtsystem, sowohl Hardware als auch Software. Viele PC-Hersteller bündeln diverse Zusatzanwendungen mit ihren Komplett-PCs, angefangen von praktischer Update-Software bis hin zu nachweislich ressourcenfressender Bloatware. Wer also mit einem sauberen System bei null anfangen will – oder wer den Zeitraum für das kostenlose Windows-10-Upgrade verpasst hat – wird sich wohl oder übel um eine Windows-10-Lizenz bemühen müssen.

Selbst wenn man bereits lockere 1.000 Euro für schicke neue Komponenten ausgegeben hat tut es vielen Anwendern nicht selten weh, noch zusätzliches Geld für Windows 10 auszugeben. Immerhin kostet schon die Home-Version von Windows 10 rund 120 Euro und Poweruser, die Features wie Verschlüsselung, Remote-Zugang oder zusätzliche Unterstützung für VMs benötigen, brauchen das offiziell über 200 Euro teure Windows 10 Professional. Auch das Upgrade von Home auf Pro schlägt mit rund 100 Euro zu Buche. In aller Regel ist es sinnvoll eine Windows-10-Installation auch zu aktivieren, denn nicht aktivierte Versionen nerven nicht nur mit einem störenden Wasserzeichen und regelmäßigen Erinnerungen, es fehlen auch diverse Möglichkeiten das System individuell auf seine eigenen Vorlieben anzupassen. Das Schreckgespenst, dass Sicherheitsupdates nur für aktivierte Installationen zur Verfügung stehen, ist allerdings falsch – auch der Autor dieses Artikels ist darauf reingefallen und wurde dankenswerterweise von aufmerksamen Lesern eines Besseren belehrt. Tatsächlich garantiert Microsoft für nicht aktivierte Installationen von Windows 10 ausschließlich kritische Sicherheitsupdates, in der Praxis ist der Unterschied bis dato aber gering. Wem es also nichts ausmacht, das System nicht bis ins letzte Detail anpassen zu können, der kann eine nicht aktivierte Installation von Windows 10 praktisch bis zum Sankt Nimmerleinstag betreiben. Eine rechtlich saubere und legale Lösung stellt dies allerdings nicht dar. Wie im Video von Linus Tech Tips unten zu entnehmen ist kann dies in manchen Fällen aber durchaus eine praktikable Lösung darstellen. Allerdings darf man an der Stelle nicht außer Acht lassen, dass auch Linus ausreichend Lizenzen besitzt um alle seine Testsysteme abzudecken.

Wie man sich sicherlich vorstellen kann gibt es Mittel und Wege diese Kosten komplett zu umgehen, empfehlen würden wir dies aber niemandem.

Allerdings gibt es diverse Händler, manche mehr und manche weniger seriös, die Windows 10 Keys bereits für 30 Euro und weniger anbieten. Diese Aktivierungsschlüssel fallen in der Regel in eine Handvoll Kategorien und einige davon sind sogar tatsächlich per se erstmal nicht „illegal“. Um eines klarzustellen: jeder Aktivierungsschlüssel, der mit gestohlenen Kreditkartendaten beziehungsweise Zahlungsinformationen oder mit Hilfe einer Software generiert wurde ist illegal, egal ob es sich hier um ein Betriebssystem oder ein Spiel handelt. Aber sehr viele der günstigen Windows-10-Aktivierungsschlüssel die online erworben werden können stammen zunächst einmal aus seriösen Quellen.

Die zwei beliebtesten Wege um an günstige Windows-Lizenzen zu gelangen sind der Graumarkt und Volumenlizenzen. Graumarkt bedeutet schlichtweg, dass diese Lizenzen in Ländern erworben wurden, in denen Microsoft deutlich weniger für eine gültige Lizenz verlangt. Die andere Quelle, Volumenlizenzen oder oftmals auch OEM-Lizenzen genannt, sind überschüssige Aktivierungen von Großkunden oder gelegentlich auch MSDN-Abonnenten (Microsoft Software Developer Network), die über Reseller den Weg auf den Markt gefunden haben. Wenngleich es erstmal nicht illegal ist solche Lizenzen auch im privaten Bereich einzusetzen stellt dies trotzdem einen Verstoß gegen Microsofts Nutzungsbedingungen dar. Es wird zwar nicht dazu führen, dass die Polizei eines Tages mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür steht, aber ganz frei von Problemen sind diese Lizenzen trotzdem oftmals nicht.

Lizenzen, die in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten erworben wurden, könnten zum Beispiel über eine Lokalisierung der IP-Adresse sicherstellen, dass sie auch im Herkunftsland und nicht woanders eingesetzt werden. Erfahrene Anwender kennen Mittel und Wege diese Geo-Lokalisierung der IP-Adresse zu umschiffen beziehungsweise die korrekte Antwort zu liefern, ein Restrisiko bleibt aber. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass die Lizenz von Microsoft als ungültig markiert und dadurch aus der Ferne deaktiviert wird. Dies kann insbesondere dann, wenn die eigene Windows-Installation noch mit anderen Microsoft-Diensten verbunden ist, problematisch werden. Im Gegenzug dazu können Aktivierungsschlüssel aus Volumenlizenzen unter Umständen direkt von Anfang an schon nicht funktionieren. Weniger seriöse Händler verkaufen Lizenzen mehrfach und bieten nicht selten keine Möglichkeit an einen nicht funktionierenden Aktivierungsschlüssel zu reklamieren. Wieder andere Schlüssel hören von einem Tag auf den anderen einfach auf zu funktionieren, ganz ohne Vorwarnung. Noch riskanter sind Angebote, die neben dem Aktivierungsschlüssel ein Windows 10 Installationsmedium in Form eines USB-Sticks enthalten. Diese Schlüssel funktionieren meist ausschließlich mit dem mitgelieferten Installationsmedium. Wer dieses also verliert hat keine Möglichkeit mehr, die gekaufte Lizenz installiert und aktiviert zu bekommen. Dieselbe Methode wird übrigens gelegentlich verwendet um zu verhindern, dass zum Beispiel ein Desktop-PC mit einem Aktivierungsschlüssel installiert und aktiviert wird, der ursprünglich für einen Laptop gedacht war. Und über das Risiko Software-Aktivierungsschlüssel von fragwürdigen ausländischen Webseiten zu erwerben brauchen wir wahrscheinlich gar nicht erst zu reden.

Warum sollte man dann also überhaupt eine legale Lizenz von Windows 10 kaufen? Wenngleich man damit nur das Recht erwirbt Windows 10 auf einem einzigen Computer zu betreiben beinhaltet eine solche Lizenz das lebenslange recht die gekaufte Software zu installieren und zu betreiben, egal auf welchem PC. Wer also seinen vorhandenen PC aufrüstet oder ersetzt verliert nicht die zugehörige Windows-10-Lizenz und kann sie jederzeit erneut in Betrieb nehmen. Auch ist die Aktivierung von auf dem Graumarkt erworbenen oder Volumenlizenzen nicht selten ein Spießrutenlauf. Bei direkt von Microsoft oder einem seriösen Händler erworbenen Lizenzen gilt dies nicht, denn hier ist die Aktivierung fast immer und jederzeit problemlos möglich.

Wer trotzdem noch immer entschlossen ist Geld zu sparen und eine günstige Lizenz zu erwerben muss also wissen, worauf er/sie sich einlässt. Die Webseiten, die entsprechende Graumarkt- oder Volumenlizenzen vertreiben, überzeugen in den meisten Fällen zwar durch professionelles und seriöses Auftreten. Eine Verifizierung der dahinterstehenden Person oder Firma gibt es aber so gut wie nie. Anbieter wie Kinguin und G2A bieten bei weitem nicht den Käuferschutz seriöser Plattformen. Selbst wenn es unvorhergesehenerweise mit der erworbenen Lizenz Probleme gibt sollte ein seriöser Händler diese schnell ausräumen können. Wer sich für die günstigere und sparsame Variante entscheidet sollte vor dem Kauf sicherstellen, dass die zum Kauf verwendete Kreditkarte auch internationale Abbuchungen zulässt und sich außerdem schon mal darauf einstellen, dass die Aktivierung nicht ganz ohne Frust ablaufen wird.

Es ist zwar also durchaus möglich beim Kauf von Windows 10 80 bis 180 Euro zu sparen. In den meisten Fällen dürfte es aber ratsam sein zumindest eine vollständig legale und legitime Lizenz zu erwerben und sich entspannt zurückzulehnen mit dem Wissen, dass diese Software bis zum Lebensende problemlos installierbar und aktivierbar bleibt. Wer sich dagegen für die günstigere Variante entscheidet, von der wir wie gesagt abraten würden, wird gemischte Erfahrungen machen. Und wenn es schief läuft darf sich niemand beschweren, dass er/sie nicht rechtzeitig gewarnt wurde.

Anmerkung 25.03.2020:

Das hier geschriebene bezieht sich explizit auf die USA. Andere Regionen und Länder haben andere Gesetze und Regelungen. Es steht somit jeder Anwenderin und jedem Anwender frei, gegen Microsofts Nutzungsbedingungen zu verstoßen und günstige Volumen-Aktivierungsschlüssel einzusetzen. Jeder solche Aktivierungsschlüssel kann ganz eigene Probleme haben, die nicht auf andere Schlüssel zutreffen. Man kann durchaus Glück haben und einen funktionierenden Schlüssel erhalten, aber in sehr vielen Fällen ist die Ersparnis den Ärger schlichtweg nicht wert.

Windows 10: Das “Ende” der alten Systemsteuerung rückt näher

Mit dem Start von Windows 10 hat Microsoft begonnen, die gute alte Systemsteuerung in Richtung der neuen Einstellungen zu migrieren. Dieser Vorgang ist auch nach Jahren nicht abgeschlossen und man fährt nach wie vor zweigleisig. Doch nun nähert sich offenbar das Ende.

Die wichtigsten Einstellungen von Windows 10 sind seit dem Start des Betriebssystem in einer eigenen App zu finden, für bestimmte Funktionalitäten muss man aber bis heute immer wieder in die gute alte Systemsteuerung. Das Control Panel ist derzeit zwar nicht prominent in Windows 10 platziert, schwer zu finden ist es aber auch nicht.

Doch wie Windows Latest berichtet, könnte sich das in naher Zukunft ändern. Denn im vor kurzem freigegebenen Windows 10-Preview-Build mit der Nummer 19587 kann man u. a. Verweise auf eine “Hide_System_Control_Panel” benannte Funktion finden, außerdem gibt es im Code “SystemToAboutSettingsSearchRemoval”.

Das bedeutet zwar noch nicht, dass die gesamte Systemsteuerung verschwindet, sehr wohl aber, dass einzelne Teile weichen müssen. In einem Fall bedeutet der Code-Eintrag, dass die System-Übersicht versteckt werden dürfte. Das ist auch kein Verlust, denn dieser System-Überblick wurde bereits in die neuen Einstellungen transferiert.

Entfernt wird die Systemsteuerung noch nicht, Microsoft plant aber wohl, Nutzer dort verstärkt in Richtung der “modernen” Einstellungen umzuleiten. Der Redmonder Konzern dürfte einen Punkt erreicht haben, an dem er zuversichtlich ist, die Systemsteuerung (noch) weiter verstecken zu können.

Das Ende ist nah

Es ist auch nicht unbedingt zu erwarten, dass die Systemsteuerung ganz verschwindet. Aber die meisten Funktionen sind bereits übersiedelt worden, die alte Heimat für Einstellungen dürfte nur noch von Nutzern mit besonderen Bedürfnissen besucht werden. Zwar dürften viele hier eine gewisse Nostalgie bei der Systemsteuerung verspüren, dennoch kann man zum aktuellen Zeitpunkt deren rasches Ende nur begrüßen, denn die lange Zeit vorherrschende Zweigleisigkeit war vielfach einfach nur verwirrend.

Windows 10: Update der Insider-Preview-Version bringt Verbesserungen für Convertibles und mehr mit

Microsoft verteilt gerade einen neuen Build mit der Versionsnummer 19592 an alle Insider im Fast Ring. Dieser bringt natürlich wieder diverse Verbesserungen mit und sorgt sich um bisher bestehende Probleme. Aber Build 19592 versorgt vor allem Besitzer eines 2-in-1-Convertibles mit Windows 10 mit einer verbesserten Benutzererfahrung. Diese Verbesserungen gab es in ähnlicher Form schon vor geraumer Zeit in einer frühen Testversion, nun will Microsoft bald alle Nutzer damit versorgen. Zu den Verbesserungen zählt unter anderem, dass die Touch-Tastatur sich automatisch öffnet, wenn ihr im Tablet-Modus ein Eingabefeld antippt. Außerdem sollen sich die einzelnen Elemente im Datei-Explorer nun noch besser per Touch bedienen lassen.

Für alle anderen Insider bringt das neue Update natürlich auch zahlreiche Änderungen mit. Allem voran ist nun wohl die Indexierung der Suche optimiert worden. Zu den behobenen Fehlern gehört unter anderem, dass es nun nicht mehr dazu kommen sollte, dass nach einem vollendeten Update und dem anschließenden Neustart des Rechners im Startmenü dennoch die Rede ist von „Aktualisieren und Herunterfahren“. Einen vollständigen Einblick in die Neuerungen, behobenen Fehler und noch bekannten Fehler, erhaltet ihr hier.