MSI Optix MAG274R: High-FPS-Gaming-Display mit Nano-IPS & FreeSync

Gaming in Ultra HD ist im Sommer 2020 kein exotisches, aber mit dem Ziel High-FPS-Gaming weiterhin ein sehr teures Unterfangen – der Monitor und eine schnelle GPU kosten ihren Preis. Ein Full-HD-Display wie der MSI Optix MAG274R bietet das High-FPS-Erlebnis zu deutlich geringeren Kosten.

Der MSI Optix MAG274R im Detail

Spieler bekommen mit dem MSI Optix MAG274R zwar keine 3.840 × 2.160 Pixel, aber Full HD mit Features satt. Geboten werden eine dank AMD FreeSync Premium variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz auf dem 27 Zoll großen Nano-IPS-Panel mit einer Reaktionszeit von 1 ms, eine RGB-Beleuchtung, ein Software-OSD und USB-C.

Mit AMD FreeSync und G-Sync-Kompatibilität

Mit FreeSync gibt es also nicht nur hohe Frameraten, die Darstellung lässt sich mit der Anlieferung der Bilder von der GPU auch perfekt synchronisieren. Beim Optix MAG274R ist die Bildwiederholfrequenz von 48 bis 144 Hz variabel. Darunter kommt es durch LFC zu einer Vervielfältigung der Frames, um die Ausgabe flüssiger zu machen und Tearing zu reduzieren. Das geht im G-Sync-Kompatibilitätsmodus auch mit einer Nvidia GeForce.

Spieler auf der Suche nach hohen FPS ohne Tearing bei gleichzeitig geringer Reaktionszeit bekommen beim MSI MAG274R also genau das, was sie suchen – auf ausladenden 27 Zoll.

IPS-Panel mit 132 Prozent sRGB und großen Blickwinkeln

Das Panel ist aber nicht nur schnell, es hat darüber hinaus auch einiges zu bieten. Die Farbtiefe des IPS-Displays beträgt 10 Bit (8 Bit + FRC) und der DCI-P3-Farbraum wird dank Nano-IPS zu 95 Prozent und der sRGB-Farbraum zu 132 Prozent abgedeckt. HDR kann mit dem MSI Optix MAG274R etwa in Spielen ebenfalls unproblematisch genutzt werden, wobei die Darstellungsqualität aufgrund einer geringen Leuchtdichte nicht übermäßig überzeugt – der Monitor ist maximal 300 cd/m² hell. Die Blickwinkel fallen dank IPS mit 178° horizontal wie vertikal sehr groß aus.

Um weder beim Spielen noch beim Arbeiten auf Ergonomie verzichten zu müssen, lässt sich der MAG274R neigen (-5°/+20°), schwenken (-75°/+75°) sowie in der Höhe verstellen (100 mm) und bietet Pivot. Gerade in den niedrigeren Preisregionen ist ein derart fähiger Standfuß nach wie vor nicht selbstverständlich.

Soll auch das Notebook vom 27-Zoll-Display profitieren, kann es bequem über USB-C mit dem Monitor verbunden werden. Alternativ lädt der USB-C-Anschluss des MSI Optix MAG274R angeschlossene Geräte mit bis zu 15 Watt.

MSI Mystic Light und Gaming OSD

Die RGB-LED-Beleuchtung des Monitors ist in zehn Bereiche unterteilt, denen jeweils eine unterschiedliche Farbe über einen RGB-Kreis zugeordnet werden kann. Für das Mystic Light kann zudem aus zahlreichen vorgegebenen LED-Effekten gewählt werden, die auch die Synchronisierung mit dem Bildschirminhalt beinhalten. In abgedunkelten Umgebungen wird die RGB-Beleuchtung hinter dem Monitor so zur Ambiente-Beleuchtung. Kompatible Komponenten wie Grafikkarten oder Peripherie von MSI lassen sich synchronisieren.

Die Gaming-OSD-Software (Download) von MSI erlaubt neben der Konfiguration der RGB-Beleuchtung den Zugriff auf zahlreiche Monitor-Einstellungen wie beispielsweise Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Reaktionszeit oder das Fadenkreuz- und Hz-Overlay. Die gewählten Einstellungen können über Profile gesichert werden. Der Gang über den Bildschirm direkt ist nicht erforderlich.

Technische Eckdaten im Überblick

Nachfolgend finden sich alle wesentlichen technischen Eckdaten des MSI Optix MAG274R im Überblick. Der Preis des Displays beträgt aktuell 299 Euro.


MSI Optix MAG274R
LCD-PanelIPS
BacklightNano-LED
Diagonale27 Zoll
Auflösung1.920 × 1.080 (144 Hz)
Pixeldichte82 ppi
HDRHDR
FreeSync/G-SyncFreeSync Premium
Seitenverhältnis16:9
Kontrast (statisch)1.000:1
Helligkeit max.300 cd/m²
Farbtiefe10 Bit (8 Bit + FRC)
Farbraum95 % DCI-P3, 132 % sRGB
Blickwinkel (horizontal/vertikal)178°/178°
Reaktionszeit1 ms (Grau zu Grau)
Videoeingänge2 × HDMI 2.0b, DisplayPort 1.2a, USB-C
AudioKopfhörerausgang
USB2 × USB 2.0
ErgonomieDisplay neigbar (-5°/+20°),
höhenverstellbar (100 mm),
schwenkbar (-75°/+75°),
Pivot
LeistungsaufnahmeBetrieb: typ. 28 W; Standby: 0,5 W
SonstigesBlaulichtfilter, VESA-Aufnahme (100 × 100 mm),
diverse Game-Profile, LED-Beleuchtung
Preis (11.06.2020)299 Euro

144 Hertz in Full HD auch mit Mittelklasse-GPUs

High-FPS-Gaming, also das Spielen bei über 100 FPS, ist insbesondere in kompetitiven Ego-Shootern von Vorteil und fühlt sich auch in anderen Titeln nochmals besser an als 60 Hertz.

Der MSI Optix MAG274R bietet nicht nur bis zu 144 Hertz, dank Full HD sind auch günstige Mittelklasse-Grafikkarten in der Lage, die hohe Bildwiederholfrequenz mit entsprechend hohen FPS in beliebten kompetitiven Shootern bei hohen Details oder in AAA-Titeln bei niedrigen Details zu füttern. In Ultra HD sind 144 Hertz selbst bei niedrigster Detailstufe oft nur noch mit absoluten High-End-GPUs möglich.

In FHD ist hingegen selbst eine Grafikkarte wie die unter Last leise MSI Radeon RX 5600 XT Gaming X schnell genug, um beispielsweise Fortnite (Preset „High“) oder Overwatch (max. Details) mit über 144 FPS zu rendern.

Eine runde Sache

27 Zoll mit Full HD, 144 Hertz, FreeSync Premium, Nano-IPS, vielfältigen Ergonomiefunktionen und einer RGB-Beleuchtung – der MSI Optix MAG274R bietet Spielern auf der Suche nach einem großen, schnellen Monitor für das High-FPS-Gaming ohne Zwang zur High-End-Grafikkarte zum Preis von knapp unter 300 Euro eine ganze Menge.

Genialer WhatsApp-Trick: So müllt der Messenger Ihr Smartphone nicht mehr zu

Anfang 2020 knackte WhatsApp die magische Grenze von zwei Milliarden aktiven Nutzern. Täglich werden mehr als 60 Millionen Nachrichten mit dem Smartphone-Messenger verschickt. Viele davon sind Fotos oder Videos – und das nimmt oft viel Platz des Handy-Speichers in Anspruch. Wie Sie dieses Problem mit einem einfachen Trick vermeiden, zeigen wir Ihnen hier.

Egal, ob wir Bilder von unserem Essen teilen, die Mathe-Hausaufgaben austauschen, Selfies verschicken oder einfach nur mit Freunden und Familie chatten. Anwendungen wie WhatsApp nehmen bei häufiger Nutzung und langen Chats gut und gerne ein paar Gigabyte des Speicherplatzes in Anspruch. Das allein und die normale Nutzung des Handys können die Kapazitäten eines Smartphones ohne erweiterbaren Speicher schon an seine Grenzen bringen.

Oft ist es allerdings so, dass WhatsApp über die Anwendung hinaus den Handy-Speicher belastet. Der Messenger speichert nämlich zum einen Bilder, die im Chat aufgenommen und verschickt wurden in der Foto-Galerie des Smartphones. Zum anderen wandern auch Fotos, die man empfängt, in die Aufnahmen.

WhatsApp für iOS: Einfacher Trick spart Smartphone-Speicherplatz

Dass WhatsApp gesendete und empfangene Bilder nicht nur im Chat selbst speichert, sondern auch in den Aufnahmen des Smartphones, kann man unter iOS ganz einfach abstellen. Mit der folgenden Einstellung haben Sie ruckzuck wieder mehr Speicherplatz zur Verfügung:

Öffnen Sie WhatsApp an Ihrem Smartphone

Gehen Sie anschließend in den Reiter “Einstellungen”

Wählen Sie nun die Rubrik “Chats” aus

Schalten Sie “In Aufnahmen speichern” ab

Jetzt werden lediglich die Bilder in Ihren Aufnahmen gespeichert, die Sie im Chat gemacht und anschließend auch verschickt haben.

WhatsApp für Android: So müllt der Messenger Ihr Smartphone nicht voll

Unter Android kann man leider nicht abstellen, dass WhatsApp die Medien in der Galerie abspeichert. Wer in der Bildergalerie trotzdem nicht den Überblick verlieren will, kann aber verhindern, dass die Fotos und Videos dort weiter angezeigt werden:

Öffnen Sie WhatsApp auf Ihrem Smartphone

Hier öffnen Sie nun die Einstellungen

Im “Chats”-Reiter finden Sie den Punkt “Sichtbarkeit von Medien”

Hier können Sie nun “Neu heruntergeladene Medien in der Galerie deines Telefons anzeigen” deaktivieren

Jetzt werden die WhatsApp-Medien nur noch im Chat angezeigt.

Hinweis: In iOS werden Duplikate der Medien erstellt – bei Android wird das Foto auch aus dem Chat gelöscht, sobald man es aus der Galerie entfernt. Es handelt sich unter Android nämlich nur um eine Verknüpfung – iOS legt aber eine Kopie in den Fotos ab, die bestehen bleibt, selbst wenn man das WhatsApp-Original löscht.

Weitere spannende WhatsApp-Tricks

Noch mehr Tipps und Tricks rund um WhatsApp finden Sie auf unserer Praxistipps-Themenseite. Dort erfahren Sie zum Beispiel, wie Sie Gruppenanrufe bei WhatsApp tätigen können und wie Sie Einsicht in die bei WhatsApp gespeicherten Daten erhalten.

watchOS 7: Öffentliche Beta ab sofort verfügbar, das steckt drin

Seitdem die Apple Watch existiert, hat Apple immer darauf verzichtet, auch eine öffentliche Beta zum Testen zur Verfügung zu stellen. Die Herausforderung bei der Apple Watch ist, dass ihr die Uhr nicht wieder auf ein früheres Betriebssystem downgraden könnt und im Falle eines Fehlers bei der Installation keine Chance zur Wiederherstellung habt, ohne in einen Apple Store gehen zu können. In diesem Jahr hat Apple jedoch einen Sinneswandel durchgemacht und hat nun die erste öffentliche Beta für willige Tester zur Verfügung gestellt. Das neue Betriebssystem lässt euch unter anderem euren Schlaf tracken, bringt in den USA die Fahrradnavigation mit, hat neue Workouts im Bauch, eine Erkennung zum Händewaschen und vieles mehr. Für viele sicher spannend, das Schlaf-Tracking.

Wenn man in den Schlafmodus geht, schaltet die Apple Watch auf Nicht stören, damit Nutzer sich während der Nacht keine Sorgen über Anrufe, Textnachrichten und Benachrichtigungen machen müssen. Der Schlafmodus sperrt auch automatisch den Bildschirm mit Sleep Lock, um ein Aufwecken des Bildschirms zu vermeiden, wenn man das Handgelenk während des Schlafs anhebt. Bei aktivierter Einschlafsperre ist der Bildschirm völlig dunkel und leuchtet nur auf, wenn er angetippt oder die digitale Krone gedrückt wird, und zeigt dann ein einfaches, dunkles Zifferblatt, auf dem Datum, Uhrzeit und der Wecker angezeigt werden können.

Um die Energiesperre zu beenden, müssen Nutzer die Krone drehen, um den Bildschirm zu entsperren und auf alle Uhrenfunktionen zuzugreifen. Der Schlafmodus beginnt zur festgelegten Schlafenszeit oder wenn Nutzer ihn im Kontrollzentrum auswählen. Wenn man zu der festgelegten Schlafenszeit aktiv ist, geht die Apple Watch erst dann in den Schlafmodus über, wenn sie sich nicht mehr bewegen. Die Apple Watch verlässt den Schlafmodus automatisch, wenn man aufwacht.

Ein Auszug:

Neue anpassbare Zifferblätter

Chronograph Pro hat einen Tachymeter, den man anpassen kann. X?Large bekommt umfangreiche Komplikationen. Fotos gibt dir Farbfilter, die du zu jedem Bild hinzufügen kannst.

Schlaferfassung

Die Apple Watch erkennt mit ihrem Beschleunigungs­sensor kleine Bewegungen beim Atmen und unterscheidet zwischen Schlafen und Wachsein. Liegt dein Batteriestatus kurz vor der Schlafenszeit bei unter 30 Prozent, bekommst du eine Erinnerung ans Aufladen. Wenn du die Watch nach dem Aufwachen auflädst, bekommst du eine Mitteilung auf deinem iPhone, wenn sie bei 100 Prozent ist.

Du kannst auf dem iPhone deinen Schlafplan verwalten, Schlaftrends im Laufe der Zeit beobachten und sehen, wie gut du deine Schlafziele erreichst.

Neue Trainings

Jetzt kannst du deine Fitnesswerte für Tanzen, Funktionelles Krafttraining, Core-Training und sogar dein Cooldown nach dem Training genau verfolgen.

Automatische Erkennung

Mit ihren Bewegungs­sensoren und dem Mikrofon erkennt die Apple Watch automatisch das Händewaschen und startet einen 20-Sekunden Timer.

Siri Übersetzung

Jetzt kannst du von Siri gesprochene Übersetzungen bekommen. Heb einfach dein Handgelenk und frage: „Wie sagt man auf Japanisch Hallo?“

Siri Kurzbefehle

Jetzt führst du Kurzbefehle, die du auf deinem iPhone erstellt hast, schneller aus. Du kannst sie sogar als Komplikationen zum Zifferblatt deiner Watch hinzufügen.

Da es sich um eine Beta handelt, sollte dir bewusst sein, dass die Software noch Fehler und Ungenauigkeiten enthalten kann und möglicherweise nicht so reibungslos und einwandfrei funktioniert wie kommerziell freigegebene Software. Installiere die Beta-Software nur auf Geräten, die nicht für Produktionszwecke eingesetzt werden und daher nicht geschäftskritisch sind. Wir raten dringend dazu, die Beta-Software auf einem Zweitsystem oder Zweitgerät oder im Falle eines Mac auf einer zweiten Partition zu installieren.

Solltet ihr Lust haben, dann schaut auf der Seite von Apple vorbei, installiert euch das Konfigurationsprofil und probiert es selbst.

watchOS 7 erfordert ein iPhone 6s oder neuer mit iOS 14 und eins der folgenden Apple Watch Modelle:

Apple Watch Series 3

Apple Watch Series 4

Apple Watch Series 5

Erster Teardown des neuen iMac bestätigt schlimmen Verdacht

Von außen sieht der neue 27-Zoll-iMac genau so aus wie das alte Modell, doch nachdem der Zubehörhersteller OWC den Desktop-Rechner auseinandergenommen hat, wird zur traurigen Gewissheit, was schon aufgrund interner Unterlagen von Apple klar war: Die SSDs sind fest aufgelötet, lassen sich weder austauschen noch durch weitere Speicher intern ergänzen.

Warum hat OWC so ein Interesse am neuen iMac?

Das Unternehmen bietet Erweiterungssets für Macs an, unter anderem RAM und SSDs. In der Vergangenheit war das ein gutes Geschäft. Wer einen iMac hatte und den erweitern wollte, konnte über OWC vergleichbar günstig Hardware ordern. Für RAM gilt das weiterhin – der iMac ist in diesem Punkt immer noch vom Nutzer aus aufrüstbar, doch bei SSDs ist jetzt offenbar Schluss.

Beim Auseinandernehmen des iMacs fiel OWC auf, dass die eingebaute Webcam, die nun 1080p auflöst, an den LCD angeschlossen ist – beim Öffnen kann schnell ein Kabel abreißen und dann ist der Jammer groß. Außerdem gibt es ein nun zwei Mikrofone, die ans Gehäuse angeklebt sind. Beim alten Modell war es nur ein Mikrofon. Apple will mit dem Doppelmikro die Aufnahmetonqualität deutlich verbessern.

Wie oben erwähnt fehlen SATA-Anschlüsse auf der Logikplatine. Beim 4- und 8-TByte-Modell gibt es jedoch Lötstellen für eine Erweiterungsplatine zur Aufnahme weiterer SSDs. Ganz kaputt ist das Zubehörgeschäft von OWC also nicht, aber bei den kleineren und vor allem auch deutlich günstigeren Ausstattungen mit 256 GByte, 512 GByte und 1 TByte sowie 2 TByte großen SSDs gibt es keine SATA-Ports. Es empfiehlt sich als sehr weise bei der Entscheidung zu sein, wieviel Speicherplatz intern vonnöten ist. Natürlich lässt sich der Speicher auch durch externe Festplatten, SSDs und NAS erweitern.

WhatsApp könnte sich radikal verändern: Alle Nutzer bekommen besondere Chat-Funktion

Schon vor einer Weile wurde bekannt, dass WhatsApp-Nutzer bald die Möglichkeit haben, Nachrichten mit einem Timer zu versehen, so dass die Nachricht nach einer bestimmten Zeit von selbst verschwindet. Nun hat sich WhatsApp selbst zu dem Feature in der Beta geäußert. Welche Funktionen sonst noch neu kommen werden, sehen Sie im Video.

Manche andere Messenger-Dienste bieten das Feature schon länger an, doch WhatsApp zieht erst jetzt langsam hinterher: User bekommen wohl schon bald die Möglichkeit, Nachrichten im Messenger mit einem Timer zu versehen. Läuft die zuvor bestimmte Zeit ab, werden die Texte automatisch aus den Chats gelöscht, ohne weiteres Eingreifen der WhatsApp-User. Ein Feature, das durchaus hilfreich sein kann.

Wie das Portal WABetaInfo berichtet, befindet sich dieses Feature für WhatsApp aktuell in einer weiteren Testphase. Die letzte wurde erst im März 2020 abgehalten, als die Beta von WhatsApp mit neuen Optionen versorgt wurde. So ähnlich war es auch beim Dark Mode für WhatsApp, der erst noch einmal in den Tiefen der Beta aktualisiert und dann schließlich als finale Version bei allen WhatsApp-Usern ausgerollt wurde.

Die aktuelle Beta-Version für Android wurde bereits mit den “Selbstzerstörungsnachrichten” versehen. Die Einstellungen finden sich – insofern die Beta-Version auf dem Gerät installiert wurde – unter den Kontaktinfos oder in den Gruppeneinstellungen. In letzterer sind allerdings nur Admins damit betraut, einen Timer einzustellen. Zudem hat WhatsApp die Optionen für die selbstzerstörenden Nachrichten nun noch einmal überarbeitet, sodass sie leichter verständlich sind.

WhatsApp gibt erste Infos zu selbstzerstörenden Nachrichten preis

In der aktuellen Beta-Version von WhatsApp sind auch erstmals Infos zum neuen Feature des Messengers aufgetaucht. Diese Hinweise tauchen für Nutzer auf, die die selbstzerstörenden Nachrichten für einzelne Chats oder Gruppen aktivieren. Dort steht dann (via WABetaInfo):

Jeder kann selbstzerstörende Nachrichten an- oder ausschalten. Sind sie aktiviert, verschwinden Nachrichten nach sieben Tagen aus dem Chat.

Die Einstellung beeinflusst keine bereits geschriebenen Nachrichten.

Jeder kann eine dieser Nachrichten abspeichern, indem ein Screenshot davon gemacht oder sie weitergeleitet wird.

Medien werden ebenfalls aus dem Chat entfernt. Sie können aber auf den einzelnen Geräten der Nutzer verbleiben.

Alle Nachrichten, inklusive der selbstzerstörenden Nachrichten, sind mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

WhatsApp: Was bringen die automatischen Löschungen?

WhatsApp-Nachrichten lassen sich durch das neue Feature nach einer Stunde, einem Tag, einer Woche, einem Monat oder einem Jahr automatisch löschen. Eine eigens definierbare Zeitspanne bietet WhatsApp bislang nicht. Gerade für diejenigen, die Wert auf Datenschutz legen, dürfte die Option sehr interessant sein. Werden sensible Daten über WhatsApp versendet, lässt sich direkt ein Timer einstellen, damit diese automatisch wieder entfernt werden.

Der Empfänger hat dennoch genug Zeit, um sie zu lesen. Auch Gruppen profitieren davon, indem Chats deutlich aufgeräumter gehalten werden können. Wer allerdings Wert darauf legt, alte Gesprächsfetzen wieder hervorzukramen, wird die neue Funktion wohl eher verteufeln. Auch User mit begrenztem Speicherplatz auf dem Smartphone werden das Feature Willkommen heißen. WhatsApp gilt vor allem bei solche, die haufenweise Bilder, Sprachnachrichten und Videos verschicken und gesendet bekommen als Speicherplatz-Fresser. Die Neuerung hat also für alle den ein oder anderen Vorteil.

So können Sie das neue WhatsApp-Feature testen

Die aktuelle Version der WhatsApp-Beta finden Sie natürlich auf CHIP. Durch den manuellen Download müssen Sie sich auch nicht in die Warteliste des Messengers einreihen. Allerdings handelt es sich hier um eine Beta-Version, die durchaus Bugs beinhalten kann. Wann die automatisch gelöschten Nachrichten in einer finalen Version für WhatsApp erscheinen, ist aktuell nicht bekannt.

Während Windows 10 kämpft: Google baut das perfekte Betriebssystem

Microsoft arbeitet an Windows 10X, hat aber dabei anscheinend Probleme das System wie geplant an den Start zu kriegen. Auch in Windows 10 tut sich weniger als geplant. In der Zwischenzeit schickt sich Google an, ein Super-Betriebssystem auf die Beine zu stellen. Das lange unterschätzte Chrome OS kriegt Unterstützung für Windows-Programme.

Google ist in vielen Bereichen sehr erfolgreich, stellt mit Chrome zum Beispiel den beliebtesten Browser und mit Android hat man ohnehin die Marktmacht auf Smartphones. Doch es gibt auch weniger beachtete Projekte. Schon seit rund 10 Jahren versucht Google Chrome OS erfolgreich zu machen. In den USA laufen viele Notebooks von Schülern damit und auch hierzulande gibt es günstige Laptops mit Chrome OS. Der große Durchbruch ist dem System aber noch nicht gelungen, zumindest nicht außerhalb von Nischen.

Doch der Markt für günstige Notebooks ist definitiv interessant. Nicht umsonst arbeitet Microsoft an Windows 10X, einem Konkurrenten für Chrome OS, das auch 32-Bit-Programme unterstützen will, damit wohl aber Schwierigkeiten hat. Jetzt arbeitet Google zusammen mit Parallels daran, Windows-Programme unter Chrome OS laufen zu lassen. Das könnte Chrome OS einen satten Schub geben.

Chrome OS lernt auch Windows

Chrome OS startete mit der Idee, dass man alles im Web-Browser machen kann. Kein Wunder, dass das vor 10 Jahren noch holprig war – schließlich war es damals noch eine Herausforderung, ständig online zu sein und auch Web-Dienste waren nicht so weit wie heute. Doch Google hat daraus gelernt und immer wieder neue Features hinzugefügt.

Google ist von dem radikalen Online-Konzept abgekommen und erlaubt auch Offline-Nutzung von Tools. Dazu können unter Chrome OS Android-Apps genutzt werden, was schon ziemlich viel Futter bringt, und über Virtualisierung ist auch der Einsatz von Linux möglich. Doch das reicht Google noch nicht. Der nächste Schritt ist die Unterstützung von Windows-Programmen, wie Chrome OS Produktmanager Cyrus Mistry in einem Interview erklärte.

Komplettes Windows unter Chrome OS

Mit Android kennt sich Google selbst aus und dessen Wurzeln liegen ja bei Linux, insofern war auch die Linux-Integration ein Projekt, das man selbst stemmen konnte. Für Windows holt man sich Unterstützung von Parallels, die vor allem für die Virtualisierung von Windows unter macOS bekannt sind.

Der Plan sieht vor, dass man unter Chrome OS eine komplette virtuelle Maschine mit Windows starten kann. Dort taucht dann der bekannte Windows-Desktop auf und man kann beliebige Windows-Programme aus der virtuellen Maschine heraus starten und nutzen. Als Zielgruppe hat Google aber vor allem Firmen im Visier, die ihre Angestellten mit günstiger Hardware und Chrome OS versorgen können. Die meiste Arbeit soll dabei im Browser erledigt werden, aber es soll eben auch die Möglichkeit geben, bestimmte Aufgaben unter Windows zu erledigen.

In einem weiteren Schritt will man die Windows-Integration in Chrome OS eleganter machen, sprich man muss dann nicht mehr die virtuelle Maschine starten, sondern kann gezielt Windows-Programme öffnen und nutzen. Das dafür nötige Windows bleibt völlig unsichtbar, User sehen nur das Programm, als ob es nativ unter Chrome OS laufen würde. Von der Dual-Boot-Idee von Chrome OS und Windows hat sich Google aber mittlerweile verabschiedet.

Wer Chrome OS noch nie live erlebt hat, kann sich übrigens mit CloudReady das verwandte Chromium OS auf einem PC oder Notebook installieren.

WhatsApp könnte sich stark verändern: Alle Nutzer bekommen neue Chat-Funktion

Schon vor einer Weile wurde bekannt, dass WhatsApp-Nutzer bald die Möglichkeit haben, Nachrichten mit einem Timer zu versehen, so dass die Nachricht nach einer bestimmten Zeit von selbst verschwindet. Nun hat sich WhatsApp selbst zu dem Feature in der Beta geäußert. Welche Funktionen sonst noch neu kommen werden, sehen Sie im Video.

Manche andere Messenger-Dienste bieten das Feature schon länger an, doch WhatsApp zieht erst jetzt langsam hinterher: User bekommen wohl schon bald die Möglichkeit, Nachrichten im Messenger mit einem Timer zu versehen. Läuft die zuvor bestimmte Zeit ab, werden die Texte automatisch aus den Chats gelöscht, ohne weiteres Eingreifen der WhatsApp-User. Ein Feature, das durchaus hilfreich sein kann.

Wie das Portal WABetaInfo berichtet, befindet sich dieses Feature für WhatsApp aktuell in einer weiteren Testphase. Die letzte wurde erst im März 2020 abgehalten, als die Beta von WhatsApp mit neuen Optionen versorgt wurde. So ähnlich war es auch beim Dark Mode für WhatsApp, der erst noch einmal in den Tiefen der Beta aktualisiert und dann schließlich als finale Version bei allen WhatsApp-Usern ausgerollt wurde.

Die aktuelle Beta-Version für Android wurde bereits mit den “Selbstzerstörungsnachrichten” versehen. Die Einstellungen finden sich – insofern die Beta-Version auf dem Gerät installiert wurde – unter den Kontaktinfos oder in den Gruppeneinstellungen. In letzterer sind allerdings nur Admins damit betraut, einen Timer einzustellen. Zudem hat WhatsApp die Optionen für die selbstzerstörenden Nachrichten nun noch einmal überarbeitet, sodass sie leichter verständlich sind.

WhatsApp gibt erste Infos zu selbstzerstörenden Nachrichten preis

In der aktuellen Beta-Version von WhatsApp sind auch erstmals Infos zum neuen Feature des Messengers aufgetaucht. Diese Hinweise tauchen für Nutzer auf, die die selbstzerstörenden Nachrichten für einzelne Chats oder Gruppen aktivieren. Dort steht dann (via WABetaInfo):

Jeder kann selbstzerstörende Nachrichten an- oder ausschalten. Sind sie aktiviert, verschwinden Nachrichten nach sieben Tagen aus dem Chat.

Die Einstellung beeinflusst keine bereits geschriebenen Nachrichten.

Jeder kann eine dieser Nachrichten abspeichern, indem ein Screenshot davon gemacht oder sie weitergeleitet wird.

Medien werden ebenfalls aus dem Chat entfernt. Sie können aber auf den einzelnen Geräten der Nutzer verbleiben.

Alle Nachrichten, inklusive der selbstzerstörenden Nachrichten, sind mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

WhatsApp: Was bringen die automatischen Löschungen?

WhatsApp-Nachrichten lassen sich durch das neue Feature nach einer Stunde, einem Tag, einer Woche, einem Monat oder einem Jahr automatisch löschen. Eine eigens definierbare Zeitspanne bietet WhatsApp bislang nicht. Gerade für diejenigen, die Wert auf Datenschutz legen, dürfte die Option sehr interessant sein. Werden sensible Daten über WhatsApp versendet, lässt sich direkt ein Timer einstellen, damit diese automatisch wieder entfernt werden.

Der Empfänger hat dennoch genug Zeit, um sie zu lesen. Auch Gruppen profitieren davon, indem Chats deutlich aufgeräumter gehalten werden können. Wer allerdings Wert darauf legt, alte Gesprächsfetzen wieder hervorzukramen, wird die neue Funktion wohl eher verteufeln. Auch User mit begrenztem Speicherplatz auf dem Smartphone werden das Feature Willkommen heißen. WhatsApp gilt vor allem bei solche, die haufenweise Bilder, Sprachnachrichten und Videos verschicken und gesendet bekommen als Speicherplatz-Fresser. Die Neuerung hat also für alle den ein oder anderen Vorteil.

So können Sie das neue WhatsApp-Feature testen

Die aktuelle Version der WhatsApp-Beta finden Sie natürlich auf CHIP. Durch den manuellen Download müssen Sie sich auch nicht in die Warteliste des Messengers einreihen. Allerdings handelt es sich hier um eine Beta-Version, die durchaus Bugs beinhalten kann. Wann die automatisch gelöschten Nachrichten in einer finalen Version für WhatsApp erscheinen, ist aktuell nicht bekannt.

Android 11: Dritte Beta veröffentlicht

Google hat heute die dritte Betaversion von Android 11 veröffentlicht. Ihr habt bereits die Android-11-Beta auf eurem Pixel-Smartphone? Dann sollte das Update bereits warten.

Bereits Android 11 Beta 2 markierte laut Google den Meilenstein der Plattformstabilität für Entwickler und enthielt die neuesten Optimierungen und Fehlerbehebungen. Diese Version war für die Entwicklung, das Testen und den allgemeinen Gebrauch schon geeignet. Android 11 Beta 3 ist nun der letzte geplante Meilenstein vor der endgültigen Veröffentlichung und enthält die neuesten Optimierungen und Fehlerbehebungen.

Android 11 befindet sich noch in der aktiven Entwicklung, sodass das Android-System und die Android-Anwendungen möglicherweise nicht immer wie erwartet funktionieren – das gibt Google Testern aber noch auf den Weg.

Bekannte Probleme kann man auf dieser Seite nachschlagen. Wenn auf Pixel-Geräten beispielsweise ein anderer Launcher verwendet wird, kann es vorkommen, dass bei Navigationsaktionen mit Gesten der Pixel Launcher anstelle des Standard-Launchers gestartet wird.

Noch nicht dabei, aber ihr wollt ausprobieren? Diejenigen von euch, die ein Pixel 2 oder neuer haben, können das neue Betriebssystem installieren, indem sie sich für das Beta-Programm eintragen.

Wann die finale Version wohl kommt? Das schrieb ich ja bereits – Google verwies da auf den 8. September.

Große Neuerungen reichen wir hier natürlich nach.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra und Note 20 im Vergleich: Das sind die Unterschiede

Samsung hat im Zuge seines Unpacked-Events eine neue Generation seiner Note-Serie enthüllt. Das Galaxy Note 20 Ultra stellt das High-End-Modell dar, das Note 20 mutet dahingegen eher als eine Lite-Version dessen an. So sehen sie aus, das steckt drin, das sind die Unterschiede.

Ziemlich genau ein Jahr nach Vorstellung der Note-10-Familie legt Samsung seine High-End-Modelle des zweiten Halbjahres neu auf. Das Galaxy Note 20 Ultra hat der Hersteller bis oben hin mit neuer Technik vollgepackt, während dem Note 20 hier und da ein paar High-End-Features fehlen.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra kommt mit 120 Hertz-Display – Note 20 ohne

Samsung scheint bei seiner neuen Note-20-Familie eine etwas andere Produktstrategie zu verfolgen als noch bei der S20-Serie, die sich in Sachen Ausstattung weniger stark unterschied. Während der Hersteller bei allen Modellen der S20-Reihe ein 120-Hertz-Display verbaute, kommt bei der neuen Note-Serie nur die Ultra-Variante mit seinem 6,9-Zoll-AMOLED-Bildschirm in den Genuss dieses Features, das die Interaktion mit dem Smartphone besonders flüssig und direkt anmuten lässt. Geschützt wird der Bildschirm zudem von Gorilla Glass 7, das erst kürzlich vorgestellt wurde und besonders robust sein soll. Das Note-20-Display wird von Gorilla Glass 5 geschützt, während die Rückseite im Unterschied zum Ultra aus einer Art Kunststoff besteht.

Das 6,7-Zoll-Display des Note 20 liefert nur klassische 60 Hertz, zudem ist der Rahmen um den Bildschirm abgerundet und breiter als beim Ultra-Modell. Das Gehäuse des Ultra ist zudem wie beim Galaxy Note 10 etwas kantiger und zieht sich leicht, ähnlich wie beim S20 Ultra, um die linke und rechte Gehäuseseite. Des Weiteren löst der Bildschirm des Note 20 mit Full-HD (2.400 x 1.080 Pixel, 394 ppi) auf, während im Ultra ein WQHD-Plus-Display mit 3.088 x 1.440 Pixeln und 496 ppi verbaut ist.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra mit verbesserter 108-Megapixel-Kamera

Auch bei der Kamera sind größere Unterschiede auszumachen: Der Hauptsensor der Triple-Cam des Galaxy Note 20 Ultra ist eine Weiterentwicklung des 108-Megapixel-Sensors des S20 Ultra mit einer f/1.8-Blende, optischer und elektronischer Bildstabilisierung und Laserautofokus. Die Ultraweitwinkel-Kamera kommt mit Zwölf-Megapixel-Kamera und f/2.2-Blende, das Telezoomobjektiv hat ebenso zwölf Megapixel aber nur eine f/3.0-Blende. Beim Zoom hat Samsung die Superlative des S20 Ultra ein wenig zurückgeschraubt: Anstelle eines 100-fachen Zooms kann mit dem Note 20 Ultra lediglich 50-fach vergrößert werden.

Im Note 20 hat die Weitwinkelkamera lediglich Zwölf Megapixel mit f/1,8-Blende, was nicht schlecht sein muss, wie wir im Test der S20-Familie feststellen konnten. Die Ultraweitwinkelkamera kommt mit gleicher Auflösung und f/2.2-Blende. Beim Telezoom setzt Samsung auf seinen 64-Megapixel-Sensor mit f/2.0-Blende der keine optische Vergrößerung unterstützt – die maximale Vergrößerung ist nicht 50-, sondern 30-fach.

In Sachen Video unterstützen die Geräte Aufnahmen mit bis zu 8K. Ferner hat Samsung Prograde-Tools integriert, die eine bessere Mikrofonkontrolle zur Audiosteuerung bieten sollen. Damit lassen sich dem Hersteller zufolge Störgeräusche ausblenden.

Beide Geräte haben auf der Vorderseite eine Selfiecam mit zehn Megapixeln und f/2.2 per Punchole in das Display eingelassen. Das Punchhole beim Note 20 scheint trotz der gleichen Kamera größer als beim Ultra.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra mit schnellerem Stylus

Eines der Hauptunterschiede zur S-Serie Samsungs ist bekanntlich neben dem tendenziell eckigeren Design der Stylus, den Samsung S-Pen nennt. Bei der neuen Note-20-Familie erweitert der Hersteller abermals die Funktionen und technische Merkmale, damit sich der digitale Stift beim Schreiben mehr wie ein echter anfühlt. Hierfür wurde unter anderem beim Ultra-Modell die Latenz auf neun Millisekunden reduziert, beim Note 20 liegt sie bei 26 Millisekunden. Ferner hat Samsung fünf weitere Air Gestures hinzugefügt, mit denen sich das Smartphone per Stylus aus der Ferne steuern lässt.

Darüber hinaus sei die Handschrifterkennung verbessert und eine automatische Begradigungsfunktion für Schrift integriert worden. Neu sei zudem eine Ordnerstruktur der Notizen-App und eine Synchronisierungsfunktion der Aufzeichnungen über verschiedene Geräte hinweg. Beim Ultra funktioniert diese Technologie auch in Kombination mit dem neu integrierten Ultrabreitband-Chip, der etwa mit Apples U1-Chip vergleichbar ist. Dieser dürfte künftig unter anderem auch bei digitalen Autoschlüsseln eine Rolle spielen.

Zudem hat Samsung die Partnerschaft mit Microsoft erweitert: Die schon vorhandene Funktion „Link to Windows“ unterstützt Drag-and-Drop zwischen Geräten und bis zu sechs Apps gleichzeitig. Weiter können auf den neuen Note-Modellen Xbox-Spiele via Xbox Game Pass Ultimate gespielt werden. Laut Samsung sind die Geräte mit einem Bluetooth-Controller koppelbar. Um die Funktion ausgiebig zu testen, sei der Xbox Gamepass 3 Monate kostenlos nutzbar. Die Dex-Funktion, die aus dem Smartphone in Kombination mit Display, Keyboard und Maus einen Desktopersatz macht, kann unter anderem auf Smart-TV-Modellen Samsungs (ab den 2019er Geräten) kabellos genutzt werden.

Selbstredend laufen die Note-20-Geräte auf Android 10 mit Samsungs eigener One-UI-Nutzeroberfläche. An Bord ist zudem Googles Airdrop-Lösung Nearby Share.

Beide Note-20-Modelle mit Exynos-990-Prozessor

Unter der Haube steckt bei beiden Modellen ein leicht verbesserter Exynos-990-Chip, der im Note 20 Ultra von zwölf Gigabyte RAM und 256 respektive 512 Gigabyte UFS-3.1-Speicher unterstützt wird und per Micro-SD-Karte (Hybrid-SIM) erweitert werden kann. Im Note 20 stecken lediglich acht Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Flashspeicher. Der Speicher des Note 20 lässt sich nicht erweitern, unterstützt aber den Einsatz von zwei SIM-Karten gleichzeitig. Optional lassen sich auch e-SIMs nutzen.

Beide Modelle unterstützen zudem den neuen 5G-Funkstandard (Sub 6) – das Ultra-Modell wird nur mit 5G-Modem angeboten, das Note 20 kann auch mit 4G bestellt werden. Weiter sind WiFi-6 (802.11 ax), Bluetooth 5, NFC und GPS an Bord.

Spezifikationen des Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G und Galaxy Note 20 im Vergleich

ModellSamsung Galaxy Note 20 UltraSamsung Galaxy Note 20
Display6,9 Zoll Dynamic AMOLED Infinity Display, 120 Hz, Seitenverhältnis 19,3:9, Gorilla Glass 7, WQHD mit 3200 x 1440 Pixel, 58 ppi
6,7 Zoll Super AMOLED, 60 Hz, FHD+ mit 2.400 x 1080 Pixel, 393 ppi
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI
2.5
Android 10 mit One UI
2.5
ProzessorExynos 990, 2,7 GHz Octacore-SoCExynos 990, 2,7 GHz Octacore-SoC
Arbeitspeicher12 GB RAM LPDDR58 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher256 (ca. 221,6 GB frei verfügbar) bzw. 512 GB (ca. 458,8 GB frei verfügbar) UFS-3.1-Speicher (per microSD-Karte erweiterbar)256 GB UFS-3.1-Speicher (Speicher nicht erweiterbar) (ca. 221,6 GB frei verfügbar)
Akkukapazität4.500 mAh (fest verbaut)4.300 mAh (fest verbaut)
HauptkameraTriple-Kamera, 108 MP f/1.8; 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2; 12 MP 5-fach optischer Zoom f/3.0, Laser-Autofokus, 50-facher „Space-Zoom“
Triple-Kamera, 12 MP f/1.8; 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2; 64 MP Tele 3-fach optischer Zoom f/2.0, 30-facher Space-Zoom
– Tele: 12 MP f/2.1 und OIS
Frontkamera10 MP mit AF; f/2.210 MP mit AF; f/2.2
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5, GPS, LTE, 5G, USB Typ-C (Gen 3.2), NFC, HE80, MIMO,1024-QAM, Dual-SIM (optional per eSIM)Wifi 6, Bluetooth 5, GPS, LTE, 5G, USB Typ-C (Gen 3.2), NFC, HE80, MIMO,1024-QAM, Dual-SIM (optional per eSIM)
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, Dual-SIM, Wireless-Charging, wasser- und staubdicht (nach IP68), Wireless DeXFingerabdrucksensor im Display, Dual-SIM, Wireless-Charging, wasser- und staubdicht (nach IP68), Wireless DeX
Abmessungen164,8 x 77,2 x 8,1 mm161,6 x 75,2 x 8,3 mm
Gewicht208 g192 g
FarbenMystic Bronze, Mystic Black, Mystic WhiteMystic Bronze, Mystic Green, Mystic Grey
Preis (UVP)ab 1.299 Euroab 949 Euro

Der Akku des Note 20 Ultra ist 4.500 Milliamperestunden groß, die Nennleistung des Note 20 beträgt 4.300 Milliamperestunden. Beide lassen sich kabelgebunden mit 25 Watt schnell aufladen, kabelloses Laden mit maximal 15 Watt unterstützen ebenso beide. Beide Modelle sind nach Schutzart IP68 zertifiziert und können damit einen Tauchgang von 30 Minuten in bis zu 1,5 Metern Wassertiefe überstehen.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G und Note 20: Preise, Verfügbarkeit, Farben

Die beiden neuen Note-Modelle erscheinen in jeweils drei Farbgebungen: Das Note 20 Ultra 5G wird in „Mystic Black“ (Schwarz), „Mystic Bronze“ (Bronze) und „Mystic White“ (Weiß) auf den Markt kommen, während das Note 20 in „Mystic Bronze“, „Mystic Gray“ und „Mystic Green“ angeboten wird.

Die neuen Modelle lassen sich ab sofort vorbestellen *, der Marktstart erfolgt am 21. August. Das Note 20 Ultra kostet ab 1.266 Euro mit 256 Gigabyte Speicher, mit 512 Gigabyte Speicher fallen 1.364 Euro an. Beim Note 20 geht es ab 926 Euro, die 5G-Variante kostet knapp 100 Euro mehr.

Vorbesteller, die das Galaxy Note 20 und Note 20 5G bis zum 20. August ordern, erhalten die Galaxy Buds Plus oder ein Xbox-Gaming-Paket bestehend aus einer drei-monatigen kostenfreien Xbox-Game-Pass-Ultimate-Mitgliedschaft, Gamepad und einem Wireless-Charger-Stand als Zugabe. Wer das Galaxy Note 20 Ultra 5G im gleichen Zeitraum vorbestellt, erhält die Galaxy Buds Live oder ein Xbox-Gaming-Paket obendrauf.

Samsung Galaxy Z Fold 2: Falt-Smartphone wird erheblich verbessert

Neben der Samsung Galaxy Note 20-Serie hat Samsung heute auch das neue Galaxy Z Fold 2 5G angekündigt, mit dem man seinem ersten hori­zontal faltbaren Smartphone einen deutlich verbesserten Nachfolger spen­diert. Der Marktstart lässt aber noch auf sich warten.

Das Samsung Galaxy Z Fold 2 5G soll die Probleme des Vorgängers vergessen machen und neue Maßstäbe beim Smartphone-Design setzen. Das Gerät erhält nun endlich ein voll­flä­chi­ges Außen-Display und auch das innere, faltbare Haupt-Display wird deutlich verbessert, so dass man nun auch dort fast die gesamte Fläche für das Display nutzt.

Noch nennt der Hersteller keine offiziellen technischen Daten, weil die Vorbestellung des Galaxy Z Fold 2 5G erst ab dem 1. September anläuft, bevor dann gegen Ende des Monats die Auslieferung beginnt. Dennoch gibt man bereits einige Details bekannt, nach denen das Z Fold 2 deutlich besser gegen Schäden geschützt sein soll und auch Schmutz besser widerstehen kann.

Besseres Scharnier soll Schmutz vom Display fern halten

Unter anderem wurde das Design des Scharniers noch einmal überarbeitet, wobei kleine Bürsten jedweden Schmutz vom Bereich unterhalb des Bildschirms fernhalten sollen. Au­ßer­dem hat man den Mechanismus optimiert und die interne Struktur sowie den Rahmen des Samsung Galaxy Z Fold 2 5G noch einmal verstärkt, heißt es.

Zwar sind die Spezifikationen bis zum 24. August weiter unter Geheimhaltung, doch gab es zum Galaxy Z Fold 2 5G wie zu den anderen neuen Produkten von Samsung bereits eine Reihe von Leaks. Dazu gehörten auch erste Angaben zu den technischen Daten. Demnach wird das Gerät auch hierzulande mit dem Snapdragon 865+ Octacore-SoC auf den Markt kommen, der in der Note 20-Reihe den USA und anderen Märkten außerhalb Europas vorbehalten bleibt.

Vielversprechende Spezifikationen noch nicht bestätigt

Das außenliegende Display nutzt eine Diagonale von 6,23 Zoll und löst mit 2260 x 816 Pi­xeln auf. Es ist im 25:9-Format gehalten und somit durch den Formfaktor extrem gestreckt. Das innenliegende Panel bekommt eine Abdeckung aus widerstandsfähigem UTG-Glas und soll mit 7,59 Zoll Diagonale sowie einer Auflösung von 2208 x 1768 Pixeln aufwarten und eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz bieten.

Hinzu kommen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und mindestens 256 GB interner Flash-Speicher. Au­ßer­dem integriert Samsung jeweils innen und auf dem Deckel eine 10-Megapixel-Kamera für Selbstporträts. Auf der Rückseite sitzen zudem drei 12-Megapixel-Kameras, von denen zu­min­dest die Hauptkamera einen optischen Bildstabilisator mitbringt. Hinzu kommen eine Weitwinkel- und eine Zoom-Kamera. Der Fin­ger­ab­druck­le­ser des Galaxy Z Fold 2 5G sitzt wieder am Gehäuserand und es wird natürlich auch hier 5G-Unterstützung geboten.

Samsung will das neue Smartphone mit faltbarem Display angeblich wieder in den Farben Mystic Black und Mystic Bronze anbieten. Wann das Gerät auch in Deutschland startet, ist derzeit noch offen. Interessierte Kunden können sich aber schon jetzt bei Samsung re­gis­trie­ren lassen, müssen sich aber wohl wieder auf einen enorm hohen Preis einstellen.