Outlook unter Windows stürzt direkt ab

Ihr seid für die IT zuständig oder einfach nur Nutzer? Ihr habt es mit dem Client von Outlook unter Windows (Outlook365 oder Outlook 16) zu tun? Dann könntet ihr ein haariges Problem zur Stunde haben.

Outlook stürzt sang- und klanglos ab. Ihr seid also auf keinen Fall alleine, Microsoft ist sogar schon am Ball. Man untersuche, ob ein kürzlich bereitgestelltes Update die Ursache für dieses Problem sein könnte. Um dieses Problem zu umgehen, können Benutzer Outlook im Web oder auf ihren mobilen Clients verwenden.

Falls das nicht infrage kommt, dann versucht es vielleicht mal mit einem Workaround, der zumindest bei unserem Leser Conrad temporär hilft. Rollback per „officec2rclient.exe /update user

updatetoversion=16.0.12827.20470“ könnte Abhilfe schaffen. Probiert das gerne aus. Alternativ gibt es ein paar Threads bei Reddit.

Apple iOS 13.6 und iPadOS 13.6 veröffentlicht

Apple hat heute die finale Version von iOS 13.6 veröffentlicht. iOS 13.6 kommt für die iPhones über die Update-Funktion, während die iPads eben iPadOS in Version 13.6 bekommen. In den USA hat es noch zahlreiche Neuerungen im Bereich von Apple News gegeben, das ist hierzulande natürlich derzeit irrelevant, da nicht in dieser Form vorhanden. Eine weitere Neuerung von iOS 13.6 ist die Einführung von CarKey. Sollte euer Auto digitale Autoschlüssel unterstützen, könnt ihr also bald die Wallet-App zum Hinterlegen dieser benutzen. Dazu muss der Hersteller jedoch eine Seite bereitstellen, die den entsprechenden Pass generiert oder dem Auto einen QR-Code zum Koppeln des iPhones mit dem Auto beilegen. Die Schlüssel können dann mit Familienmitgliedern geteilt oder per iMessage an Freunde versandt werden.

Digitale Autoschlüssel

• Aufschließen, Abschließen und Starten kompatibler Fahrzeuge mit deinem iPhone

• Sicheres Entfernen digitaler Autoschlüssel von verlorenen Geräten über iCloud

• Einfaches Teilen digitaler Schlüssel über iMessage

• Fahrerspezifische Profile zur Konfiguration geteilter Schlüssel für Vollzugriff oder eingeschränktes Fahren

• Stromreserve zum Aufsperren und Starten deines Fahrzeugs bis zu fünf Stunden, nachdem das iPhone keinen Strom mehr hat

Health

• Neue Kategorie für Symptome in der App „Health“, einschließlich der von „Zyklusprotokoll“ und „EKG“ protokollierten Symptome

• Möglichkeit zum Protokollieren und Teilen von Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und Husten mit Apps von Drittanbietern

Dieses Update enthält zudem Fehlerbehebungen und andere Verbesserungen.

• Eine neue Einstellung ermöglicht automatische Downloads auf das Gerät, wenn eine WLAN-Verbindung besteht

• Korrektur eines Problems, bei dem Apps beim Synchronisieren von Daten mit iCloud Drive möglicherweise nicht mehr reagieren

• Behebung eines Problems, bei dem Datenroaming auf der eSIM deaktiviert zu sein scheint, obwohl es aktiv geblieben ist

• Behebung eines Problems, bei dem Anrufe aus Saskatchewan (Kanada) scheinbar in den USA getätigt werden

• Korrektur eines Problems, bei dem Audio unterbrochen werden kann, wenn Anrufe als WLAN-Anrufe getätigt werden

• Behebung eines Problems, durch das einige iPhone 6S- and iPhone SE-Geräte nicht für WLAN-Anrufe registriert werden können

• Lösung eines Problems, bei dem bei der Verbindung mit bestimmten Hardware-Tastaturen von Drittanbietern unerwartet die Software-Tastatur angezeigt wird

• Behebung eines Problems, bei dem japanische Hardware-Tastaturen fälschlich als US-Tastaturen zugeordnet werden

• Korrektur von Stabilitätsproblemen beim Zugriff auf das Kontrollzentrum, wenn AssistiveTouch aktiviert ist

• Eine Funktion für Administratoren, mit der die angegebenen Domains bei immer eingeschalteten VPN-Verbindungen vom Netzwerkverkehr ausgeschlossen werden können

Lenovo ThinkStation P620: Mit Threadripper Pro ein neuer Maßstab für 1P-Workstations

In enger Kooperation mit AMD stellt Lenovo eine neue Workstation-Serie vor, die zugleich die exklusive Premiere für eine neue CPU-Familie darstellt: Die Lenovo ThinkStation P620 ist mit den neuen Ryzen Threadripper Pro bestückt, die ähnlich üppige Ausstattung wie bei AMD Epyc in das professionelle Workstation-Segment bringen.

ThinkStation P620 als High-End-1P-System mit PCIe 4.0

Im ThinkStation-Portfolio von Lenovo platziert sich die neue P620 (Codename „Project Stealth“) an der Spitze der 1-Sockel-Systeme (1P). Mit der neuen Plattform um Ryzen Threadripper Pro wird eine Leistung und Ausstattung geboten, die mit manchem 2-Sockel-System (2P) mithalten kann. Bis zu 64 CPU-Kerne und 128 Threads treffen auf acht Speicherkanäle für bis zu 2 TB DDR4-3200-Arbeitsspeicher. Bei der P620 sollen maximal 1 TB RAM möglich sein. In den PCIe-4.0-x16-Slots des Mainboards kommen bis zu zwei Profigrafikkarten vom Typ Nvidia Quadro RTX 8000 oder vier Quadro RTX 4000 zum Einsatz; professionelle Radeon-Grafikkarten von AMD stehen nicht zur Wahl.

Bei der Kühlung des Prozessors mit immerhin 280 Watt TDP spricht Lenovo von einer „einzigartigen luftgekühlten Lösung“ sowie einem „maßgeschneiderten Kühlkörper“, der zusammen mit AMD entworfen worden sei.

Auch beim Massenspeicher kann von PCIe 4.0 profitiert werden, indem entsprechend kompatible M.2-NVMe-SSDs eingesetzt werden. Lenovo zeigte beispielhaft einen Benchmark, in dem die bisher nicht vorgestellte SSD Samsung PM9A1 mit PCIe 4 die Samsung PM981a mit PCIe 3 beim sequenziellen Lesen und Schreiben klar hinter sich lässt. Zusätzlich können 3,5-Zoll-Festplatten für viel günstigen, aber langsamen Speicherplatz und in verschiedenen RAID-Konfigurationen eingesetzt werden. Insgesamt spricht Lenovo von acht möglichen Laufwerken und bis zu 20 TB Speichervolumen pro System.

10 GbE, 1.000-W-Netzteil und viel USB 3.2 Gen 2

Lokale Netzwerkverbindungen sind in Form eines Ethernet-Ports mit 10 Gbit/s möglich, beim Funknetzwerk wird auf das aktuelle WiFi 6 verzichtet, stattdessen gibt es WiFi 5 (ehemals 802.11ac) via Intel-Funkmodul mit externen Antennen. In dem Tower-Gehäuse mit rund 33 Liter Volumen und einem Gewicht von bis zu 24 kg bei maximaler Konfiguration steckt außerdem ein 1.000-Watt-Netzteil, das eine Effizienz von 92 Prozent bieten soll.

Zu den externen Anschlüssen gehören acht Mal USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) mit Steckertyp A oder C, diverse Audiobuchsen und zwei PS/2-Ports. Je nach Bestückung mit Grafikkarten stehen bis zu 16 Videoausgänge zur Verfügung. Optional lassen sich etwa ein SD-Kartenleser oder ein optisches Laufwerk im Slim-Format ausrüsten. Bei den Betriebssystemen stehen Microsoft Windows 10 Pro, Ubuntu Linux oder Red Hat Linux in der Enterprise-Version zur Auswahl.

Als Einsatzgebiete für die ThinkStation P620 werden anspruchsvolle Anwendungen in Bereichen wie Rendering, Simulation oder Visualisierung erwogen, die aber noch nicht nach Höchstleistung verlangen, wie sie mit dem Spitzenmodell P920 geboten werden soll, bei dem zwei CPUs und auch GPU-Beschleuniger vom Typ Nvidia Quadro GV100 eingesetzt werden. Die Kombination aus Threadripper Pro und Nvidia Volta gibt es vorerst also nicht.

Threadripper Pro exklusiv bei Lenovo

Vorerst wird es die Ryzen Threadripper Pro ausschließlich bei Lenovo geben. Doch lässt sich AMD ein Türchen für Produkte anderer Partner offen und schließt diese zu einem späteren Zeitpunkt nicht gänzlich aus. In diesem Segment ist AMD nun klar überlegen, denn Intels Workstation-Plattform um Xeon W der Cascade-Lake-Serie liefert deutlich weniger Kerne (maximal 28), weniger DDR4-Channel (6) und noch kein PCIe 4.0.

Preise für die neue Lenovo-Workstation P620 sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Die Verfügbarkeit soll allerdings erst im Oktober 2020 gegeben sein.

Windows 10: Juli-Updates werden verteilt

Wie auch im letzten Monat gibt es bei Microsoft wieder den großen Patch-Tag, an dem es Updates für die unterschiedlichen Versionen von Windows 10 hagelt. Bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Updates nicht mehr Probleme bereiten als sie beheben sollen – das ist ja schon mehrere Male vorgekommen, dass hinterher der Wurm drin ist. Updates gibt es für unterschiedliche Versionen von Windows 10, unter anderem Version 2004, 1903, 1909, 1809, 1803, 1709, 1703, 1607 und 1507.

Microsoft nennt in den jeweiligen Changelogs verschiedene Fehlerbehebungen, aber auch geschlossene Sicherheitslücken in den Server-Versionen. Dabei ist beispielsweise ein Update für die unter CVE-2020-1350 geführte Sicherheitslücke, eine kritische RCE-Schwachstelle (Critical Remote Code Execution) im Windows DNS Server, die als „wurmgefährdet“ eingestuft wird und eine CVSS-Basisbewertung von 10,0 hat. Dieses Problem resultiert aus einem Fehler in der DNS-Serverrollenimplementierung von Microsoft und betrifft alle Windows-Server-Versionen. Nicht-Microsoft-DNS-Server sind nicht betroffen.

Ab Juli 2020 werden auch alle Windows-Updates die RemoteFX vGPU-Funktion aufgrund einer Sicherheitslücke deaktivieren. Weitere Informationen über die Sicherheitslücke finden Nutzer unter CVE-2020-1036 und KB4570006. Sobald diese Funktion deaktiviert ist, schlagen Versuche, virtuelle Maschinen (VMs) zu starten, fehl, und Meldungen wie die folgende werden angezeigt:

“The virtual machine cannot be started because all the RemoteFX-capable GPUs are disabled in Hyper-V Manager.”

“The virtual machine cannot be started because the server has insufficient GPU resources.”

Wer mag, der kann die Patches manuell herunterladen – oder man lehnt sich entspannt zurück und wartet klassisch auf das Windows-Update.

Razer Huntsman Mini: 60 % mit optischen Schaltern, PBT-Kappen und USB-Type-C

Mit der Huntsman Mini stellt Razer eine kleine Tastatur im 60-Prozent-Format vor, die mit zwei Optionen optomechanischer Schalter, PBT-Tastenkappen und einem USB-Type-C-Anschluss auftrumpft. Derzeit ist das Eingabegerät nur mit englischem ANSI-Layout verfügbar, eine ISO-DE-Variante soll aber noch in diesem Jahr folgen.

Jedes Jahr ein bisschen kleiner

Vor zwei Jahren brachte Razer mit der Huntsman Elite (Test) die erste Tastatur mit eigenen optomechanischen Schaltern heraus, gut ein Jahr später folgte die Huntsman TE (Test) im kleineren Tenkeyless-Format ohne Nummernblock. Nun lässt der Hersteller noch mehr Tasten weg und stellt die im 60-Prozent-Layout daherkommende Huntsman Mini vor. Damit reagiert Razer laut eigenen Angaben auf zahlreiche Forderungen der Community: Derart kleine Tastaturen werden bei Spielern immer beliebter, weil sie der Maus deutlich mehr Raum bieten. Die Funktionen der entfallenden Tasten werden den bleibenden als Zusatzbelegung hinzugefügt.

PBT-Kappen mit deutschem Layout sollen folgen

Von der TKL-Variante übernommen hat Razer das abnehmbare und mit Nylon umflochtene USB-Type-C-Kabel und die im Double-Shot-Verfahren aus PBT-Kunststoff gefertigten Tastenkappen. Zwecks einer besseren Austauschbarkeit entsprechen auch die sonst häufig angepassten Kappen der untersten Reihe der ISO-Norm – zumindest „bald“, denn derzeit ist die Tastatur nur mit amerikanischem ANSI-Layout verfügbar. Modelle mit deutschem, englischen, französischem, skandinavischem, spanischem, russischem und japanischem Layout sollen noch dieses Jahr folgen.

Klickend oder leiser linear

Bei den Schaltern lässt Razer Interessenten die Wahl zwischen zwei Optionen: Einerseits stehen ab sofort die bereits bekannten Razer Optical Purple – also die klickende Variante mit haptisch klar spürbarem Signalpunk – zur Verfügung. Im Laufe des August 2020 gesellen sich dann verbesserte Razer Optical Red hinzu: Die optomechanisch linearen Schalter der zweiten Generation verfügen ab Werk über Dämpfungsringe aus Silikon und mehr Schmiere, um beim Tippen leiser zu bleiben. An der haptischen Rückmeldung habe sich nichts geändert.

Ins wahlweise schwarze oder weiße Aluminium-Gehäuse integriert ist ein interner Speicher mit Platz für insgesamt fünf Profile, auf denen sich Makro-Zuweisungen und Konfiguration der RGB-Beleuchtung autark sichern lassen. Konfigurierbar ist die Huntsman Mini per Synapse 3.

Ab sofort nur klickend und mit ANSI-Layout

Grundsätzlich ist die Huntsman Mini ab sofort über Razers Website verfügbar, aber eben nur mit violetten Schaltern und amerikanischem Tastenlayout. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt rund 130 Euro. Die im August folgende Variante mit roten Tastern schlägt mit rund 140 Euro zu Buche.

Patriot P210: Neue SATA-SSD der Billigklasse mit bis zu 2 TB

Patriot hat mit der P210 eine neue Serie von SATA-SSDs aufgelegt, die vor allem preisbewusste Käufer finden soll. Speicherkapazitäten von 256 GB bis 2 TB sind im gewohnten 2,5-Zoll-Formfaktor für rund 30 Euro bis 190 Euro erhältlich.

Die neue P210-Serie soll die vor einem Jahr eingeführte P200-Serie ersetzen. In der Pressemitteilung ist auch von einem Modell mit 128 GB die Rede, doch fehlt auf den Produktseiten und im Handel davon jede Spur.

Leistung unterhalb der P200

Die Leistungswerte laut Hersteller liegen mit maximal 520 MB/s lesend, 430 MB/s schreibend sowie 50.000 IOPS bei wahlfreien 4K-Transfers niedriger als bei der P200, die mit bis zu 530 MB/s lesend und 460 MB/s schreibend sowie 90K/80K IOPS beim wahlfreien Lesen/Schreiben angegeben wird. Der 2,5-Zoll-Formfaktor mit 7 mm Bauhöhe bleibt wie die SATA-3-Schnittstelle mit 6 Gbit/s unverändert.

SMI-Controller und QLC-Flash?

Hatte Patriot bei der P200 noch Angaben zum eingesetzten Controller gemacht, fehlt dieses Detail bei den Datenblättern der neuen P210. Händler sprechen allerdings vom SM2259XT (PDF), einem 4-Kanal-Controller ohne DRAM-Cache vom Hersteller Silicon Motion, der den SM2258XT der P200 beerbt und auch mit QLC-NAND umgehen kann. Dass diesmal zumindest teilweise QLC-NAND zum Einsatz kommt, ist sehr wahrscheinlich, denn der SM2259XT unterstützt wie sein Vorgänger maximal 16 NAND-Chips, weshalb zumindest beim 2-TB-Modell QLC-NAND mit 1 Terabit (128 GByte) pro Chip eingesetzt werden dürfte. Mit derzeit üblichen TLC-Speicherchips mit 512 Gigabit (64 GB) ließe sich mit diesem Controller nur eine SSD mit 1 TB realisieren. Bei der P200-Serie mit TLC-NAND wurde daher beim 2-TB-Modell mit dem Maxiotek MAS0902A ein anderer Controller eingesetzt.

Wie bei vielen SSD-Drittanbietern gilt aber, dass sich Komponenten wie Controller und NAND-Flash innerhalb einer Serie im Laufe der Zeit ändern können.

Eine der günstigsten SSDs

Mit Preisen von derzeit 28 Euro, 51 Euro, 92 Euro und 187 Euro unterbietet die neue Patriot P210 sogar den bereits günstigen Vorgänger und zählt zu den derzeit günstigsten SSDs im Preisvergleich.

Der fehlende DRAM-Cache als potenzielle Leistungsbremse wie auch die Unklarheit bei verwendeten Komponenten und die für SATA-SSDs niedrigen IOPS sollten vor dem Kauf aber zumindest bedacht werden.

Qualitätsanspruch ließ bei Testmustern zu Wünschen übrig

Patriot verspricht zwar „einen strengen Qualitätskontrollprozess“ für die „erstklassigen Komponenten“, hat in der Vergangenheit aber bei Testmustern gerade in puncto Qualität des Endprodukts Mängel offenbart: Zwei Muster der Patriot Viper VPN100 (Test) wiesen etwa einen Luftspalt zwischen Kühler und Controller auf, der einer effektiven Kühlung im Weg steht. Erst beim dritten Muster wurde ausgebessert. Ein anderer Test einer Patriot-SSD kam gar nicht zustande, da ein fehlerhaftes Tool die SSD beim Firmware-Update unbrauchbar gemacht hatte.

iOS 14 & iPadOS 14: Erste Public Beta verfügbar

Apple hat, wie versprochen, die erste öffentliche Beta seiner neuen Betriebssysteme veröffentlicht. Dazu gehören die ersten Testversionen von iOS 14 und iPadOS 14 die bereits heute verfügbar sind.

Solltet ihr also ein passendes iPad oder iPhone euer Eigen nennen, experimentierfreudig sein und zudem noch Lust auf die neuesten Features der Apple-Betriebssysteme haben, dann ist das eure Chance.

Die Entwickler können bereits seit der Keynote der WWDC die neuen Versionen ausprobieren, nun also auch jeder andere freiwillige Tester. Viele der Neuerungen zu iOS und iPadOS haben wir ja bereits detailliert beschrieben.Unsere Zusammenfassung der WWDC Keynote zu iOS 14 und iPadOS 14 könnt ihr ebenfalls nachlesen.

Wenn ihr euch für das Beta-Programm von Apple registrieren möchtet, besucht ihr die entsprechende Webseite des Konzerns. Einmal eingeloggt wählt ihr das entsprechende Betriebssystem aus und findet eine Anleitung zur Installation vor, bei iOS 14 und iPadOS 14 läuft das wie immer über ein Konfigurationsprofil.

Die erste öffentliche Beta basiert auf der zweiten Entwicklerbeta und enthält noch den einen oder anderen Fehler, Features sind außerdem noch nicht in Gänze ausgereift. Ich empfehle euch, die Version nicht auf einem Produktivgerät zu installieren und vorher unbedingt ein Backup zu erstellen.

Windows 10 Insider Build 20161: So könnt ihr das neue Startmenü aktivieren

Mit Windows 10 Insider Build 20161 hat Microsoft endlich das neue und deutlich konsistentere Startmenü Design ausgerollt. Allerdings steht dieses nicht allen Insidern im Developer Channel zur Verfügung, da es sich um einen A/B Test handelt. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, Funktionen in den Insider Builds auch manuell zu aktivieren. In diesem Artikel wollen wir euch zeigen, wie ihr das neue Startmenü in Build 20161 aktivieren könnt.

Windows 10 Build 20161 – Neues Startmenü aktiveren

Microsoft veröffentlicht immer wieder neue Funktionen, welche in den Insider Builds jedoch nicht allen zur Verfügung stehen, sondern lediglich einem kleinen Teil der Tester. Darüber hinaus enthalten diese Builds oftmals auch versteckte Funktionen, die jedoch von Microsoft noch nicht freigeschaltet wurden.

Mit dem ViveTool könnt ihr diese Funktionen jedoch manuell freischalten. Für jede Funktion benötigt ihr die Korrekte Nummer. Im Falle des Startmenüs ist dies die 23615618 2.

Um also das neue Startmenü zu aktvieren, geht wie folgt vor:

Ladet das ViveTool hier herunter und entpackt es in einen Ordner eurer Wahl.

Startet nun die Kommandozeile als Administrator.

Gebt nun den Pfad ein, in welchem ihr das Tool entpackt habt. Dies sieht dann zum Beispiel so aus: cd C:\Users\User\Downloads\ViveTool-v0.2.0

Nun müsst ihr folgenden Befehl eingeben: ViVeTool.exe addconfig 23615618 2

Startet nun euren PC neu.

Nun ist das neue Startmenü aktiviert.

Wir hoffen diese kleine Anleitung hat euch geholfen. WindowsUnited übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden am System. Durchführung der Anleitung auf eigene Verantwortung.

Test MSI GE66 Raider 10SFS Laptop: Premiere für die RTX 2070 Super

Wer sich für das GE66 interessiert, hat die Qual der Wahl zwischen drei verschiedenen Grundvarianten. Während das Raider 10SF auf eine GeForce RTX 2070 zurückgreift, ist beim Raider 10SFS die Super-Version der RTX 2070 verbaut. Das obere Ende der Nahrungskette bildet das Raider 10SGS, welches von einer RTX 2080 Super Max-Q befeuert wird. Um die Bildwiedergabe kümmert sich – abhängig vom Modell – entweder ein Full-HD-Screen mit 144, 240 oder 300 Hz bzw. ein UHD-Screen mit 60 Hz. Als Prozessor werkelt ein Sechs- oder Achtkern-Chip aus Intels Comet-Lake-Serie. Abgerundet wird das Paket von maximal 64 GB DDR4-RAM und bis zu zwei M.2-SSDs.

Für unsere Testkonfiguration, die ein 240-Hz-Panel, einen Core i9-10980HK, eine GeForce RTX 2070 Super, 2x 8 GB DDR4-3.200-RAM und eine 1-TB-SSD enthält, müsste man derzeit knapp 2.700 Euro hinblättern.

Zu den Konkurrenten des GE66 Raider gehören andere 15-Zoll-Gamer auf Core i9- und RTX 2070-Basis wie das Asus Strix G531GW, das Eurocom Nightsky RX15 und das hauseigene GE65 Raider. Diese Notebooks tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsgeräte auf.

Gehäuse

Optisch weicht das GE66 sehr stark von seinem 15-Zoll-Bruder GE65 ab. Form- und Designsprache orientieren sich eher am 17-Zoll-Boliden GT76 Titan, das 2019 ausgiebig von uns getestet wurde. Der graue Deckel hebt sich dabei schön von den restlichen Oberflächen ab, welche in einem deutlich dunkleren Farbton gestaltet sind.

Durch die zahlreichen Kanten/Kurven und Designelemente wirkt das GE66 verspielter als viele MSI Kollegen, was natürlich Geschmackssache ist. Als besonders auffällig entpuppt sich der LED-Streifen an der Notebookfront, der passend zur Tastatur in verschiedenen Farben leuchten kann (auf Wunsch deaktivierbar). Verarbeitung und Stabilität des Gehäuses geben – mit Ausnahme der etwas unsauber abschließenden LED-Leiste – kaum Anlass zur Kritik.

Qualitativ macht der 15-Zöller eine gute Figur. Neben dem Deckel (A-Cover) besteht auch die Oberseite der Baseunit (C-Cover) aus Metall. Das Gewicht rangiert mit rund 2,4 kg auf dem Level der Konkurrenz. Die Bauhöhe fällt derweil etwas geringer als bei den Gegenspielern aus. So kommt das GE66 nur auf 2,3 statt 2,5 bis 3,0 cm. Die Grundfläche siedelt sich im Mittelfeld an (35,8 x 26,7 cm). Dem aktuellen Trend folgend nutzt MSI ein Slim-Bezel-Design.

Ausstattung

Schnittstellen

Wenn man den fehlenden Thunderbolt-3-Port ausklammert, liegt die Anschlussausstattung auf einem guten Niveau. Als USB-Ports verbaut MSI drei Typ-A-Buchsen und zwei Typ-C-Buchsen. Von Letzteren unterstützt einer DisplayPort und der andere den modernen 3.2-Gen-2×2-Standard (bis zu 20 Gbit/s). Externe Bildschirme lassen sich auch am dedizierten Mini-DisplayPort oder dem HDMI-2.0-Ausgang (4K @60 Hz) anschließen. Dazu gesellen sich ein RJ45-Port, eine Audio-Buchse und ein Kartenleser.

Da sich die wichtigsten Schnittstellen auf der Rückseite befinden, müssen sowohl Links- als auch Rechtshänder bei der Nutzung einer Maus keine Bewegungseinschränkungen befürchten.

SDCardreader

Der eingebaute SD-Cardreader liefert eine sehr hohe Geschwindigkeit. Rund 200 MB/s im Test mit unserer Referenzkarte richten sich nach dem Eurocom Nightsky RX15. Das GE65 9SF ist angesichts von knapp 30 MB/s deutlich abgeschlagen (nur USB-2.0-Speed).

Kommunikation

Die WLAN-Geschwindigkeit fällt auch sehr überzeugend aus, wobei die Werte hier nicht mit der Konkurrenz vergleichbar sind (vor Kurzem haben wir unseren Router aktualisiert). Aus einem Meter Abstand erreichte das GE66 durchschnittlich 1.150 Mbit/s (Senden) respektive 1.670 MB/s (Empfangen). Kein Wunder, handelt es sich beim Killer Wi-Fi 6 AX1650i um ein topaktuelles Funkmodul. Für Kabelverbindungen ist mit dem E3100G ein ebenfalls sehr flottes Killer-Produkt verantwortlich.

Webcam

Wenngleich die Webcam etwas schärfere Bilder als bei vielen Kontrahenten erzeugt, wird die gebotene Qualität dem Notebookpreis nur bedingt gerecht.

Zubehör

Damit die High-End-Komponenten genügend Strom erhalten, legt MSI der Testkonfiguration ein mächtiges 280-Watt-Netzteil bei, das fast 0,9 kg wiegt und auf eine Größe von 18 x 8,5 x 3,5 cm kommt.

Wartung

Die Wartung erweist sich als recht kompliziert. Damit man den Gehäuseboden aus der Verankerung hebeln kann, müssen nicht nur 11 Schrauben gelöst, sondern auch die Kunststoffleiste hinter dem Deckel entfernt werden. Dieser Vorgang gestaltet sich etwas fummelig und ist unseres Erachtens unnötig. Schließlich zeigen diverse andere Gaming-Laptops (auch von MSI selbst) wie es einfacher geht.

Im Inneren des Gehäuses warten jedenfalls das Funkmodul, zwei SO-DIMM-Bänke und zwei M.2-Slots des Typs 2280 (1x frei). Das Kühlsystem setzt sich wenig überraschend aus zwei Lüftern und mehreren Heatpipes zusammen. Der vordere Bereich des GE66 wird vom riesigen Akku in Beschlag genommen.

Garantie

MSI gewährt auf den 15-Zöller eine 24-monatige Garantie mit Pick-up & Return-Service.

Eingabegeräte

Tastatur

Die auf Gamer zugeschnittene Tastatur bietet ein gutes und relativ klar definiertes Tippgefühl, das die meisten Käufer zufriedenstellen wird. Diskussionswürdig ist – wie so oft bei MSI – mal wieder das Layout. Zum einen weicht die Position mancher Tasten vom (deutschen) Standard ab (<>| & #‘). Zum anderen existieren ein paar ungünstige Kombinationen (F12 + Druck, Entf + Einfg). Das einzeilige Enter und der Verzicht auf einen dedizierten Nummernblock könnten Vielschreiber ebenfalls stören. Hinzu kommt, dass die Fn-Taste und das rechte Strg arg schmal geraten sind und förmlich zusammenkleben.

Ergo: Um sich an das Keyboard des GE66 zu gewöhnen, fällt jede Menge Einarbeitungszeit an. Pluspunkte gibt es derweil für die schicke RGB-Beleuchtung, welche sich individuell anpassen lässt (Farben, Modi etc.).

Touchpad

Mit einer Breite von 10,5 cm und einer Höhe von 6,5 cm ist das Touchpad für ein 15-Zoll-Gerät ordentlich dimensioniert. Das glatte Finish gewährleistet flotte Eingaben, die meist sauber und zuverlässig angenommen bzw. erkannt werden. Ähnliches gilt für den Multi-Touch-Support. Per Zwei-Finger-Geste kann man Inhalte komfortabel zoomen und scrollen. Da dedizierte Maustasten fehlen, werden Links- und Rechtsklicks über einen Druck der unteren Fläche ausgelöst.

Display

Wie eingangs erwähnt, trumpft die Testkonfiguration mit einem 240-Hz-Display auf. Im vorliegenden Fall hat sich MSI für das Sharp LQ156M1JW03 entschieden, welches beispielsweise auch im GE65 sein Werk verrichtet und dort bereits mit einer guten Vorstellung auf sich aufmerksam gemacht hat.

Das GE66 erbt die Stärken und Schwächen des 15-Zoll-Screens. Während die Leuchtkraft mit rund 280 cd/m² nur mittelprächtig ausfällt, knackt der Kontrast durch den relativ niedrigen Schwarzwert (0,25 cd/m²) die 1.000:1-Marke. Die Farbgenauigkeit muss sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Dank der True-Color-Software (es wurde der Modus „sRGB“ getestet) liegen Graustufen und Farben im Idealbereich. Eine nachträgliche Kalibrierung kann man sich somit sparen.

Wenn es um die Blickwinkel geht, richtet sich das GE66 nach dem typischen IPS-Niveau. Passend zur hohen Bildfrequenz weiß auch die Reaktionszeit zu gefallen. Laut unseren Messungen kommt der 15-Zöller auf 10 ms black-to-white und 16 ms grey-to-grey.

Dass der Bildschirm bis zu einer Helligkeit von 19 % flackert, dürfte selbst für empfindliche Personen kein Problem darstellen (siehe Infofenster weiter unten). Allerdings müssen Käufer ohne die Bildverbesserung G-Sync leben. Für eine höhere Akkulaufzeit beherrscht das GE66 Optimus.

Testbedingungen

Tuning-Fans werden sich über das umfangreiche Dragon Center freuen, das MSI auf seinen Gaming-Laptops vorinstalliert. Erwähnenswert ist vor allem der Reiter „User Scenario“, welcher mehrere Profile beinhaltet. Unsere Tests wurden im Modus „User“ mit dem Leistungslevel „High“ und der automatischen Lüftergeschwindigkeit durchgeführt. In anderen Modi könnten die ermittelten Ergebnisse (Performance, Emissionen etc.) teils stark abweichen.

Leistung

Trotz seiner kompakten Abmessungen würden wir das GE66 Raider als waschechtes High-End-Notebook bezeichnen, das durchaus als Desktop-Replacement verwendet werden kann. Neben dem Achtkern-Prozessor sollten auch die 16 GB RAM und die NVMe-SSD nicht so schnell an ihre Leistungsgrenzen gelangen. Die GeForce RTX 2070 Super ist für Gamer ebenfalls eine überaus gute Option.

Prozessor

Die teureren Ausbaustufen des GE66 sind mit Intels derzeit stärkster Laptop-CPU, dem Core i9-10980HK bestückt. Das Octa-Core-Modell aus der Comet-Lake-Generation bietet 16 MB L3-Cache, einen offenen Multiplikator und wird dem (preislich weitaus attraktiveren) AMD-Achtkerner Ryzen 7 4800H gefährlich, der im 7- statt im 14-nm-Prozess entsteht. Per SMT können beide Chips bis zu 16 Threads parallel bearbeiten.

Als Basistakt nennt Intel für den Core i9-10980HK 2,4 GHz. Dank der Turbo-Boost-Funktion sind unter Last jedoch bis zu 5,3 GHz möglich. Was das GE66 aus dem vorhandenen Taktspielraum herausholt, haben wir mithilfe des Cinebench R15 überprüft. Während der Single-Core-Test mit 4,2 bis 5,0 GHz berechnet wird, schafft der Comet-Lake-Chip bei der Belastung aller Kerne zwischen 3,8 und 4,2 GHz.

Obwohl die Leistung im Verlauf des Cinebech-Loops – die meisten Laptops lassen grüßen – etwas abfällt, zieht das GE66 auf lange Sicht an den Konkurrenz-Geräten mit Core i9-9980HK bzw. Core i9-9880H vorbei. Insgesamt ist die Turboentfaltung des i9-10980HK weder besonders gut noch besonders schlecht.

System Performance

Die Systemleistung entspricht voll und ganz den Erwartungen. Nicht zuletzt dank des sehr schnellen Solid State Drives reagiert das Betriebssystem (Windows 10) äußerst flott.

DPC-Latenzen

Etwas nachbessern könnte MSI beim Thema Latenzen. Laut dem Tool LatencyMon sind die Werte suboptimal. Unser 4K-Youtube-Video lief dagegen einwandfrei durch.

Massenspeicher

SSDs auf PCIe- bzw. NVMe-Basis gehören bei Gaming-Laptops inzwischen fast zum Pflichtprogramm. Das im GE66 verbaute 1-TB-Drive von WDC kann sich beim CrystalDiskMark sehr gut gegen die Samsung- und Intel-Konkurrenz behaupten. Egal, ob Lesen oder Schreiben, große oder kleine Dateien: Die PC SN730 spielt ganz vorne mit.

Grafikkarte

Während die meisten bisher getesteten „Super-Notebooks“ auf einen stromsparenden Max-Q-Chip setzen, wartet das GE66 10SFS mit einer vollwertigen GeForce RTX 2070 Super auf. Im Vergleich zum alten Standard-Modell hat Nvidia beispielsweise die Menge der Shader-Einheiten erhöht. So sind es statt 2.304 jetzt 2.560 CUDA-Cores, was ein gewisses Leistungsplus verspricht. Der GDDR6-Videospeicher ist erneut 8 GB groß und per 256-Bit-Interface angebunden.

Im Benchmark-Parcours positioniert sich das GE66 durch die etwas schnellere GPU an der Spitze des Vergleichsfelds. Je nach Benchmark und Gerät beträgt der Vorsprung der Super-Variante zwischen 4 und 30 %.

Wie Sie anhand des unteren Graphen sehen können, bleibt die 3D-Leistung auch über längere Zeiträume ziemlich konstant. Im 60-Minuten-Check mit The Witcher 3 traten keinerlei Performanceeinbrüche oder dergleichen auf. Der Kerntakt der RTX 2070 Super pendelte sich im Schnitt auf ca. 1.560 MHz ein (Basistakt: 1.140 MHz).

Gaming Performance

Das GE66 Raider ist flott genug, um in der nativen Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080) alle aktuellen Games mit maximalen Details auf den Bildschirm zu zaubern. Selbst extrem rechenintensive Titel wie Red Dead Redemption 2 werden mit mehr als 40 FPS dargestellt.

Mit 2.560 x 1.440 Pixeln hätte die RTX 2070 Super meist auch keine Schwierigkeiten. Eng wird es nur im 4K-Bereich, also beim Einsatz von 3.840 x 2.160 Pixeln. Generell gilt: Der Leistungssprung von der RTX 2070 ist in Spielen messbar, aber nicht immer spürbar.

Emissionen

Geräuschemissionen

Kritik muss sich das GE66 für seine hohe Geräuschentwicklung anhören. Zwar arbeitet das System stellenweise lautlos, hin und wieder touren die Lüfter jedoch bereits im Idle-Modus kräftig auf (über 40 dB). 53 bis 55 dB unter Last sind ebenfalls eine Hausmarke und zwingen fast schon zur Nutzung von Kopfhörern. Allerdings sei zur Verteidigung von MSI gesagt, dass das Asus Strix G531GW und das Eurocom Nightsky RX15 im 3D-Modus ähnlich laut werden.

Temperatur

Zur Tempraturentwicklung des GE66 passt das Wort unspektakulär. Sowohl im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 als auch in The Witcher 3 machten es sich CPU und GPU bei rund 70 bis 80 °C bequem (mit kurzen Ausreißern nach oben). Das Gehäuse wird ebenfalls nicht übertrieben heiß, wenngleich maximal 52 °C auf dem Gehäuseboden tendenziell gegen Gaming-Sessions auf dem Schoß sprechen. Der Handballenbereich bleibt in jeder Situation recht kühl (weniger als 35 °C).

Lautsprecher

Im Hinblick auf den Notebookpreis ist die Soundqualität etwas enttäuschend. Schon günstige externe Lösungen sollten einen besseren Klang liefern. Unsere Audio-Analyse sieht in nahezu jedem Segment (Tiefen, Mitten, Höhen) Verbesserungsbedarf. Speziell bei höheren Lautstärken neigen die Speaker, welche hinter den Seitenflächen angebracht sind, zum Ausfransen und einem blechernen Klangbild.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die Grafikumschaltung sorgt im Idle-Betrieb für einen geringen Stromverbrauch. Mit 6 bis 25 Watt ist das GE66 sparsamer als die Konkurrenz, welche sich zum Teil über 30 Watt genehmigt. Unter Last liegen die RTX-2070-Laptops näher zusammen. Hier benötigt der MSI Spross zwischen 108 und 280 Watt. Das Netzteil ist also ausreichend bemessen.

Akkulaufzeit

Als eines der größten Highlights wäre der gigantische Akku zu nennen. Mit 99,9 Wh können es die Gegenspieler nicht ansatzweise aufnehmen (51 bis 66 Wh). Trotz der Optimus-Technik und der üppigen Akkukapazität ist das GE66 kein Ultra-Langläufer. Mehr als 7,5 Stunden lassen sich aus dem Gerät kaum herausquetschen. Im WLAN-Test bei mittlerer Leuchtkraft hielt das System rund 6 Stunden ohne Netzteil durch. Die 3D-Leistung sinkt im Akkumodus um gut 40 % (getestet mit The Witcher 3) – ein typischer Wert.

Fazit

Mit dem GE66 Raider 10SFS hat MSI einen kompakten und sehr performanten 15-Zoll-Gamer im Angebot, der nicht nur Beleuchtungsfans (LED-Streifen an der Front), sondern auch Freunde von schnellen Displays anspricht.

Der 240-Hz-Screen könnte zwar etwas heller sein, begeistert ansonsten jedoch in fast allen Kategorien. Um die 3D-Power muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Die Super-Version der GeForce RTX 2070 bringt ein hohes Maß an Leistung mit. Weitere Kaufargumente sind der 99-Wh-Akku, die vielen Anschlüsse (wobei es leider keinen Thunderbolt-3-Port gibt) und das gelungene Chassis.

Für ein „Sehr Gut“ als Gesamtnote reicht es aufgrund der happigen Geräuschentwicklung, der bescheidenen Webcam und der dürftigen Lautsprecher nicht ganz.

WhatsApp bestätigt: Nutzer dürfen sich auf diese 4 Features jetzt freuen

WhatsApp hat offiziell neue Features angekündigt, die alle Nutzer des Messengers in den nächsten Wochen erreichen sollen. Die neuen Funktionen stellen wir Ihnen im Text vor. Im Video sehen Sie, wie die neuen Features aussehen werden.

WhatsApp wird ständig um neue Funktionen und Features erweitert; mal sind es nur kleine Verbesserungen, zum Teil aber auch ganz neue Funktionen. Nun haben die WhatsApp-Verantwortlichen gleich vier neue Features angekündigt. Außerdem dürfen sich KaiOS-Nutzer als kleines Extra nun endlich auch über die Status-Funktion von WhatsApp freuen. Die weiteren neuen Features stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

WhatsApp bekommt QR-Code-Funktion

In WhatsApp gibt es demnächst die Möglichkeit, einen QR-Code zu nutzen, um mit anderen WhatsApp-Usern in Kontakt zu treten. Das funktioniert so: Sie haben in den Kontoeinstellungen von WhatsApp künftig die Option, einen QR-Code anzeigen zu lassen oder direkt aus der App heraus zu scannen. Scannen Sie nun den Code eines Users, den Sie noch nicht in den Kontakten haben, müssen Sie nicht erst die Nummern austauschen, sondern können direkt über WhatsApp loschatten.

Animierte Sticker

Seit Ende 2018 gibt es in WhatsApp das Sticker-Feature. Künftig werden die Sticker um eine Funktion reicher, denn die Bildchen sollen demnächst auch in animierter Form verfügbar sein, womit sie in Zukunft auch eine beliebte Alternative zu den klassischen GIFs werden könnten. Die animierten Sticker waren erst vor kurzem in der Beta-Version von WhatsApp aufgetaucht.

Verbesserungen in Video-Calls

Erst im April hatte WhatsApp das Limit für Gruppen-Videokonferenzen auf acht Teilnehmer angehoben. Nun legt WhatsApp mit einigen zusätzliche Verbesserungen nach: Wer den Fokus auf einen bestimmten Teilnehmer richten will, braucht diesen demnächst einfach nur länger anzutippen, um die Person im Vollbild zu sehen. Außerdem erhalten WhatsApp-Gruppen, die maximal 8 Teilnehmer beinhalten, ein eigenes Symbol, um einen Video-Gruppenchat zu starten.

Dark Mode für WhatsApp Web

Seit März dieses Jahres bietet WhatsApp sowohl für iOS als auch unter Android einen Dark Mode an, der den Messenger in ein dunkles Farbschema taucht. Die Web-Version von WhatsApp blieb allerdings außen vor. Das ändert sich nun: Nutzer können fortan auch in WhatsApp Web den Dark Mode aktivieren. Die Änderung soll auch für WhatsApp Desktop gelten.

Mit der WhatsApp-Beta neue Features vorab testen

Wer neue Funktionen schon vorab testen möchte, kann die Beta-Version von WhatsApp nutzen, dafür können Sie einfach auf den nachfolgenden Download klicken und den Links folgen. Wer keine Lust hat, den Umweg über die WhatsApp Beta zu gehen, muss sich noch ein wenig gedulden. Denn die neuen Features sollen erst in den kommenden Wochen freigeschaltet werden.