CPU-Gerüchte: Viel Comet Lake, dazu Tiger Lake und Jasper Lake

Intels wichtigste CPU-Plattform ist in diesen und auch kommenden Tagen Comet Lake. Nach dem Start in der U-Serie wird die Plattform großflächig in allen anderen Bereiche ausgeliefert. Das echte Next-Gen-Produkt Tiger Lake wird indessen schneller und auch Jasper Lake für den Einstieg wurde mehrfach gesichtet.

10-nm-CPU Jasper Lake für das Einstiegssegment

Jasper Lake ist der Codename für die neue Einsteigerplattform, die auf Apollo Lake und Gemini Lake sowie dem neuen Gemini Lake Refresh folgen wird. Auch dort soll die 10-nm-Fertigung für die neuen Tremont-CPU-Kerne und Gen11-Grafik zum Einsatz kommen, aber bis diese auf den Markt kommen, dürfte noch einige Zeit vergehen, weshalb Intel erst im letzten Monat noch einen 14-nm-Refresh nachgelegt hat. Lauffähige Samples sind jedoch im Umlauf, laut Datenbankeinträgen auf Github liegt zudem schon das B0-Stepping vor, die erste größere Fehlerkorrektur ist demnach bereits vollzogen worden. Wie bei aktuellen Ice-Lake-Mobilprozessoren wird auch Jasper Lake großflächig auf LPDDR4 setzen, vier Kerne werden vermutlich wie bisher das Maximum bleiben – zumindest für Jasper Lake. Elkhart Lake für den Profi-Bereich dürfte auch darüber hinaus gehen können.

Tiger Lake soll deutlich schneller werden – und höher takten

Ein Problem der ersten 10-nm-Prozessoren der Ice-Lake-Familie ist der zu geringe Takt. Tiger Lake soll laut aktuellen Berichten zumindest schon einmal wieder auf bis zu 4,3 GHz kommen, was einem Plus von zehn Prozent gegenüber dem aktuellen 15-Watt-Flaggschiff entspricht – Comet Lake hingegen taktet bis zu 4,9 GHz. Erste angebliche Benchmarks aus Asien zeigen in Integer-Anwendungen bei gleicher TDP 17 Prozent mehr Leistung, bei Fließkommaberechnungen sind es bis zu 32 Prozent. Wird das TDP-Fenster erneut auf bis zu 28 Watt geöffnet, soll die Leistung weiter deutlich ansteigen.

Dass Tiger Lake durchaus Potenzial für mehr hat, wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach angedeutet. Eine geänderte Cache-Architektur und weitere Optimierungen am Ice-Lake-Design sollen einen großen Leistungssprung bringen. Auch Benchmarkwerte in Geekbench haben einen 35-Prozent-Sprung in gewissen Teilen gegenüber aktuellen Produkten gezeigt.

Comet Lake kommt in alle Bereiche

Nach dem Start im Sommer als U-Serie wird Comet Lake in Kürze in alle weiteren Bereiche entlassen. Bis zu zehn Kerne im Desktop stehen bereits seit einiger Zeit fest, doch auch als potente Notebook-CPU der H-Serie und als Xeon werden die Prozessoren eintreffen. Am interessantesten dürfte jedoch die Neupositionierung bei Intel werden. Die Core i5 werden demnach allesamt Hyper-Threading bekommen, um gegen die kleinen AMD Ryzen 3000 (Test) bestehen zu können. Das könnte exakt in diesem Bereich am einfachsten gelingen, bei den CPUs mit mehr Kernen hat AMD schnell einen großen Vorteil.

Case-Render bekräftigen Huawei P40-Design mit rechteckiger Kamera

Dass Samsung im Galaxy S11 und praktisch allen Galaxy A-Smartphone des Jahres 2020, beginnend mit den bereits angekündigten Vorreitern Galaxy A51 und Galaxy A71, auf ein rechteckiges Kamera-Array setzt, ist so gut wie unbestritten. Sämtliche Leaks der letzten Wochen deuten nun auch bei Huawei in die gleiche Richtung – schon beim in China gestarteten Honor V30 deutete sich eine rechteckige Kamera-Einheit an, die für März 2020 bestätigten Huawei P40 Smartphone-Flaggschiffe werden hier zwar mehr Kamera-Power, optisch aber kaum Überraschungen liefern.

Darauf deuten auch die Bilder oben, die eine durchsichtige Schutzhülle für das P40 und das P40 Pro zeigen sollen, zumindest mal als geleaktes Renderbild. Während das hier abgebildete Handy noch ein Platzhalter ist und im Fall des Pro-Modells mit seinem Quad-Curved-Display letztlich wohl viel spektakulärer aussehen wird, können wir aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Rückseite sehr “Samsung-ähnlich” gerät. Beide Hersteller werden sich einen Wettkampf um die beste Zoom-Kamera im Handy liefern, das Galaxy S11 setzt dazu vermutlich auf deutlich größere Megapixelwerte, Huawei dagegen auf höhere Brennweiten und mehr optischen Zoom dank neuer Periskop-Optik.

Lenovo IdeaPad S540-13API Laptop im Test: Schlanker Ryzen-Begleiter mit langer Laufzeit

Lenovo bietet die Notebooks seiner IdeaPad-Reihe mit vielfältigen Ausstattungsvarianten und unterschiedlichen Displaygrößen an. Zuletzt war bei uns zum Beispiel das Lenovo IdeaPad S540-15IWL mit 15,6 Zoll großem Bildschirm und Intel-Hardware im Test. Dieses machte bei Verarbeitung und Leistung einen guten Eindruck. Das Display hätte aber besser sein dürfen. In einem Vergleich konnte zudem die AMD-Variante eine bessere Leistung erzielen.

Mit Hardware von AMD kommt auch unser Testmodell des IdeaPad S540-13API. Ein Ryzen 5 3550H und 16 GB RAM sorgen für einen flotten Systembetrieb. Hinzu kommen die interne Grafikeinheit AMD Radeon RX Vega 8 und eine 512 GB fassende SSD. Für einen Preis von unter 1.000 Euro ist diese Ausstattung ordentlich und muss sich mit der unten aufgelisteten Konkurrenz messen lassen. Unter jedem Vergleich lassen sich außerdem weitere Notebooks aus unserer Datenbank hinzufügen.

Gehäuse & Ausstattung – Robustes Aluminium und geringe Wartungsmöglichkeiten

Beim Design des IdeaPad S540 setzt Lenovo auf einen schlichten Auftritt, der durch die matte Aluminiumoberfläche aber nicht billig wirkt. Das kleine Notebook ist an allen Stellen gut verarbeitet und weist keine groben Spaltmaße oder ähnliches auf. Das Scharnier erlaubt es den Deckel bis zu einem Winkel von circa 140° zu öffnen und hält das Display fest in der gewünschten Position. Die Lautsprecher befinden sich an der vorderen, leicht abgeschrägten Unterseite des Notebooks. Der Boden lässt sich zudem relativ leicht entfernen, nachdem alle Schrauben gelöst wurden. Daraufhin wird der Zugriff auf die Lüfter, die SSD und das WLAN-Modul frei. Ein Austauschen oder Erweitern des Arbeitsspeichers ist allerdings nicht möglich.

Mit Anschlüssen geht das IdeaPad S540-13API sehr sparsam um und bietet beispielsweise keinen HDMI-Port. Die beiden USB-Typ-C-Ports erlauben aber auch den Anschluss eines Bildschirms mit einem entsprechenden Adapter und können beide zum Laden des ultramobilen Laptops verwendet werden. Für drahtlose Verbindungen stehen Nutzern Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6 mit schnellem 802.11 ac-Standard zur Verfügung. Trotz 2×2-MIMO-Antennetechnik liegen die Geschwindigkeiten in unserem WLAN-Test bei nur durchschnittlich guten 501 MB/s beim Datenempfang und eher mäßigen 447 MB/s bei der Übertragung von Daten.

Eingabegeräte – Gute Lenovo-Tastatur mit etwas kleinen Tasten

Die Tastatur des Lenovo IdeaPad S540 eignet sich gut für die Eingabe längerer Texte. Das Feedback ist gut und der Druckpunkt etwas schwammig. Für große Hände könnten die Tasten etwas zu klein ausfallen, außerdem ist deren Abstand zueinander recht schmal. Unser Testmodell bietet auch eine weiße Hintergrundbeleuchtung, die sich in zwei Stufen an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt.

Als Mausersatz steht Nutzern ein Clickpad zur Verfügung. Die Oberfläche ist sehr glatt und erlaubt eine präzise Navigation des Mauszeigers. Auf per Touch ausgelöste Mausklicks reagiert das Pad ebenfalls gut. Ein leichter Druck auf den unteren unteren Rand löst zudem einen linken bzw. rechten Mausklick aus, der durch ein sanftes Klickgeräusch quittiert wird.

Display – Spiegelnder Bildschirm im IdeaPad S540-13API

Der Bildschirm des Lenovo IdeaPad S540 besteht aus einem 13,3 Zoll großen IPS-Panel und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Die Bildschirmoberfläche ist glänzend und spiegelt dementsprechend stark. Die Helligkeit ist mit durchschnittlich 314 cd/m² ausreichend hoch und reicht für den ersten Platz in unserem Testfeld. Dasselbe gilt für die sehr gute Ausleuchtung von 94 Prozent. Unsere Messungen zeigen außerdem, dass für die Helligkeitsregelung kein PWM eingesetzt wird.

Alternative Displays hat Lenovo für das IdeaPad S540 nicht im Angebot.

Unsere Messungen bescheinigen dem IdeaPad S540-13API ein gutes Kontrastverhältnis von 1.689:1 und einen sehr guten Schwarzwert von 0,19 cd/m². Dadurch wirken Farben gut voneinander abgegrenzt und schwarze Bildinhalte sind tief und satt. Mit einer Farbraumabdeckung von 98,4 Prozent (sRGB) und 64,5 Prozent (AdobeRGB) liegt das Display des Lenovo-Notebooks ebenfalls auf einem hohen Niveau.

Die CalMAN-Analyse zeigt außerdem, dass der Bildschirm Farben bereits ab Werk nur mit einer geringen Abweichung und lediglich leicht erhöhtem Blauanteil anzeigt. Durch eine Kalibration lässt sich die Darstellung aber nochmals verbessern. Die entsprechende ICC-Datei lässt sich im Fenster oben rechts neben der Grafik zur Ausleuchtung des Bildschirms herunterladen.

Im Freien lässt sich das IdeaPad S540 aufgrund des spiegelnden Bildschirms nur eingeschränkt verwenden. An trüben Tagen treten auch im Schatten noch Spiegelungen von Objekten in der Umgebung auf. Daher sollte spätestens im Sommer auf einen Einsatz außerhalb geschlossener Räume verzichtet werden. Das verbaute IPS-Panel ist dabei sehr blickwinkelstabil, sodass Bildinhalte nicht verzerrt oder mit verfälschten Farben angezeigt werden.

Leistung – Mehr Leistung unter Dauerlast mit Ryzen 5 3550H

In unserem Testmodell des IdeaPad S540-13API verbaut Lenovo einen AMD Ryzen 5 3550H mit integrierter Radeon-RX-Vega-8-Grafikeinheit, 16 GB RAM und einer 512 GB fassenden SSD. Damit eignet sich das kleine Notebook für vielfältige Office-Anwendungen und kann einfache Bildbearbeitungen ohne Schwierigkeiten durchführen. Während der 16 GB große Arbeitsspeicher bereits den Maximalausbau darstellt, kann das IdeaPad S540 auch mit Ryzen-7-APU und bis zu 1 TB großer SSD geordert werden.

Über die Lenovo-Vantage-App lassen sich Energieeinstellungen unabhängig von Windows auswählen. Alle Benchmarks wurden mit dem Profil “Intelligente Kühlung” durchgeführt. Mit aktiviertem Profil “Höchstleistung” erzielten wir in den Benchmarks ähnliche Ergebnisse mit dem einzigen Unterschied, dass die Lüfter auch im Idle-Betrieb ganz leise zu hören waren.

Prozessor

Der AMD Ryzen 5 3550H ist ein Vierkernprozessor der bis zu 8 Threads gleichzeitig bearbeiten kann. Der Aufbau ist dabei identisch zum AMD Ryzen 5 3500U, das TDP wird aber mit 35 statt lediglich 18 Watt angegeben. Dadurch verspricht diese CPU eine höhere Leistung im Dauerbetrieb, wobei die endgültige Performance von der Leistung des Kühlsystems abhängt. Die Taktraten bleiben mit einem Basistakt von 2,1 GHz und einem Turbotakt von 3,7 GHz wiederum identisch zum Ryzen 5 3500U.

In unseren Cinebench-R15-Dauerlasttest zeigt AMDs Ryzen 5 3550H zu Beginn ähnliche Spitzenwerte wie das Acer Swift 3 SF314, der Leistungseinbruch fällt aber mit circa 7 Prozent nicht so stark aus. Daher können Nutzer mit dem Ryzen 5 3550H über einen längeren Zeitraum tatsächlich mit einer höheren Leistung rechnen als es beim Ryzen 5 3500U der Fall ist.

In den Cinebench-R15-Einzeltests erreicht das Lenovo IdeaPad S540-13API nur durchschnittliche Ergebnisse. Im Single-Core-Test erreicht das Notebook zwar nur den letzten Platz in unserem Testfeld, das Ergebnis liegt aber über dem Durchschnitt anderer von uns getesteter Geräte mit dieser CPU. Der Multi-Core-Wert liegt knapp unter dem Ergebnis des Ryzen 5 3500U im Acer Swift 3 SF314. In anderen Notebooks konnte der Ryzen 5 3550H um bis zu 13 Prozent bessere Werte erzielen.

Im Akkubetrieb erreicht das IdeaPad S540 einen Cinebench-R15-Multi-Core-Wert von 570 Punkten.

System Performance

Im PCMark-10-Test zur Systemperformance erreicht das Lenovo Legion S540-13API den ersten Platz in der Gesamtscore. In den Einzeldisziplinen muss es sich aber jedes Mal knapp dem Acer Swift 3 SF314-41 geschlagen geben. Der tägliche Betrieb läuft mit dem kleinen 13-Zoll-Notebook reibungslos. Es zeigen sich keine Mikroruckler und auch das Betriebssystem sowie Programme werden schnell geladen.

Welche Leistung andere Notebooks in unseren Tests erzielen konnten, lässt sich auf unserer CPU-Benchmarkseite nachlesen.

Massenspeicher

Lenovo verbaut in unserem Testmodell des IdeaPad S540 eine 512 GB große SSD von Samsung. Diese erreicht in unseren Benchmarks sehr schnelle Schreib- und Leseraten, mit denen sie den ersten Platz in unserem Testfeld belegt. Die guten Ergebnisse äußern sich auch in einem sehr schnellen Dateizugriff, der ohne spürbare Wartezeiten möglich ist.

Mit welchen Werten andere Massenspeicher in unseren Test glänzen konnten, kann unserer HDD-/SSD-Benchmarkliste entnommen werden.

Grafikkarte

Im IdeaPad S540 sorgt die interne Grafikeinheit AMD Radeon RX Vega 8 für die Darstellung von Bildinhalten. Gegenüber den von uns gewählten Notebooks der Konkurrenz zeigt diese GPU die besten Ergebnisse in den 3DMark-Benchmarks. Da die Leistung der RX Vega 8 stark vom verbauten Arbeitsspeicher abhängt, profitiert das Lenovo-Notebook hier besonders vom 16 GB großen Arbeitsspeicher, der zudem im Dual-Channel-Modus verbaut ist. Bei einer geringeren RAM-Konfiguration müssen Anwender daher auch mit einer niedrigeren Leistung der Grafikkarte rechnen.

Welche Leistung andere Grafikkarten im Vergleich zur hier verbauten AMD Radeon RX Vega 8 erreichen, lässt sich unserer GPU-Benchmarkliste entnehmen.

Gaming Performance

Die Spieleleistung der hier verbauten AMD Radeon RX Vega 8 hängt stark vom verbauten Arbeitsspeicher ab. Mit den 16 GB RAM im Dual-Channel-Modus lassen sich viele Titel zumindest in HD-Qualität flüssig darstellen, bei älteren Spielen ist auch FullHD möglich. Die von uns getesteten Titel liefen mit den entsprechenden Einstellungen gut.

In unserer GPU-Spieleliste lässt sich nachlesen, welche Leistung von AMDs Radeon RX Vega 8 zu erwarten ist.

Emissionen & Energie – Leises 13-Zoll-Notebook mit guter Akkulaufzeit

Geräuschemissionen

Im täglichen Betrieb ist das IdeaPad S540 sehr leise und auch unter Last sind die beiden Lüfter kaum zu hören. Spulenfiepen oder ähnliches konnten wir bei unserem Testmodell ebenfalls nicht feststellen. Dadurch eignet sich das Lenovo-Notebook sehr gut für den Einsatz in lärmsensiblen Umgebungen.

Temperatur

Laut unseren Messungen liegen die Oberflächentemperaturen des IdeaPad S540-13API im Leerlauf bei bis zu 28 °C und erreichen unter Last bis zu 42,9 °C. Dabei fühlt sich das kleine Notebook von Lenovo zwar warm an, wird aber nie zu heiß, um es beispielsweise auf den Oberschenkeln verwenden zu können.

Während unseres circa einstündigen Stresstest kamen durch AMDs Skin Temperature Power Management (STAPM) drei verschiedene Powerlimits zum Einsatz. Zu Beginn konnte mit einem Limit von 30 Watt der Basistakt noch kurz gehalten werden. Darauf folgte recht schnell ein Sprung auf 25 Watt, wobei die Taktraten auf lediglich 1,8 GHz und sank. Nach wenigen Minuten fiel die Frequenz mit dem Powerlimit von 20 Watt nochmals auf 1,6 GHz. Da ein solches Stressszenario im Alltag nahezu ausgeschlossen ist, müssen Anwender aber nicht mit Einschränkungen wegen zu hoher Temperaturen im Inneren des Notebooks rechnen.

Zum Vergleich: Während unseres Cinebench-R15-Dauerlasttests lagen die Taktraten bei einem Powerlimit von 20 W bei 2,6 GHz. Bei 25 Watt erreichte die CPU 2,9 GHz und bei 30 Watt 3,1 GHz.

Lautsprecher

Die Lautsprecher des Lenovo IdeaPad S540-13API bieten eine mittlere Lautstärke und ein Klangspektrum, das die Mitten und höhere Töne ausgeprägt wiedergibt. Dadurch fehlt es Audiowiedergaben etwas an Kraft, für den gelegentlichen Konsum von Medieninhalten sind die Speaker aber durchaus geeignet.

Energieaufnahme

Laut unseren Messungen zeigt das Lenovo-Notebook einen Energiebedarf von mindestens 5,6 Watt im Leerlauf und bis zu 48,3 Watt unter Last. Damit entspricht die Leistungsaufnahme der verbauten Hardware. Das mitgelieferte USB-Typ-C-Netzteil bietet eine Ausgangsleistung 65 Watt und ist damit ausreichend hoch dimensioniert, um das IdeaPad S540 jederzeit mit ausreichend Energie versorgen zu können.

Akkulaufzeit

In unserem praxisnahen WLAN-Test erreicht das IdeaPad S540-13API eine Laufzeit von circa zehneinhalb Stunden. Damit liegt es im oberen Mittelfeld der von uns gewählten Vergleichsgeräte und kann die Kapazität des 65 Wh starken Akkus gut ausnutzen. Mit der maximalen Helligkeit wird in unserem WLAN-Test noch eine Laufzeit von etwas weniger als sieben Stunden erreicht.

Fazit – IdeaPad S540-13API ist ultramobil und bietet gute Leistung

Das Lenovo IdeaPad S540-13API zeigt sich in unserem Test als äußerst performantes Notebook. Die verbaute Hardware lässt im Alltag kaum Wünsche offen und stemmt die meisten Aufgaben mühelos. Das höhere TDP des AMD Ryzen 5 3550H wirkt sich dabei vor allem auf die Leistung über einen längeren Zeitraum positiv aus. So können Nutzer auch etwas länger an anspruchsvollen Aufgaben arbeiten, ohne dass die Performance dabei stark abfällt. Die hier verwendete Ausstattung mit 16 GB in Dual-Channel-Konfiguration wirkt sich auch äußerst positiv auf die Leistung der internen AMD Radeon RX Vega 8 aus. Dadurch sind sogar nicht allzu leistungshungrige Spiele möglich.

Mit dem Lenovo IdeaPad S540-13API erhalten Käufer einen leistungsstarken und ultramobilen Begleiter, der nur kleine Schwächen aufweist.

In unserem WLAN-Test glänzt der mobile Laptop zudem durch eine sehr lange Akkulaufzeit und auch die Eingabegeräte machen eine gute Figur. Bei der Geschwindigkeit in drahtlosen Netzwerken wäre aber noch etwas mehr möglich gewesen. Die einzigen wirklichen Kritikpunkte liegen bei der geringen Anschlussausstattung und dem spiegelnden Bildschirm. Mit angeschlossenem Netzteil stehen zudem nur noch ein USB-Typ-C- und -Typ-A-Port zur Verfügung. Einen Speicherkartenleser hätten wir ebenfalls gern gesehen.

So hübsch ist das neue Honor MagicBook Pro in Charm Starfish Blue

Unsere Smartphones sind alle wie selbstverständlich in vielen Farben erhältlich, doch Notebooks bleiben durch die Bank Schwarz, Silber und höchstens mal Weiß. Möglicherweise startete Honor heute in China jedoch einen neuen Trend, der auch andere Hersteller dazu ermuntern wird, aus dem Arbeitsgerät Laptop ein modischeres Accessoire zu machen. Die erste ungewöhnliche Farbvariante gibt es für das 16 Zoll MagicBook Pro, das erst seit Juli in China am Markt ist, anfangs nur als reines Intel-Gerät.

Seit heute hat der Käufer die Qual der Wahl. Er kann im chinesischen Online-Shop von Huawei und Honor eine silberne Version in insgesamt sieben Konfigurationen wählen, drei davon mit AMD Ryzen 5 oder Ryzen 7-Chip sowie 8 oder 16 GB RAM und 512 GB oder 1 TB SSD. Das bekannt graue Modell gibt es dagegen nur in zwei Intel-Varianten. Seit heute neu ist die “Charm Starfish Blue”-Version. Dieses fast türkisfarbene Finish gibt es aktuell nur als AMD Ryzen 5-Modell und exklusiv mit 16 GB RAM und 512 GB SSD für 4.800 Yuan, was umgerechnet 620 Euro entspricht.

Die restliche Hardware, vom Display bis zu den Anschlüssen ist unverändert gegenüber dem bereits bekannten MagicBook Pro, neu ist also primär das AMD-Innenleben und der interessante Look. Vorerst gibt es die “günstigere Apple MacBook Pro-Alternative” in Europa noch nicht offiziell – wer also Interesse hat, muss selbst importieren, was abgesehen von der chinesischen Windows-Version, die man wohl ersetzen muss, und potentiellen Garantieansprüchen aber kein Problem darstellt. 

MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio – die schnellste GeForce Grafikkarte im Test

Im High-End-Bereich gibt es derzeitig nur eine Option und die heißt Nvidia. Wer zudem nicht auf das Geld achten muss, orientiert sich meistens im Leistungssegment ganz oben. Hier findet sich auch unser Testsample von MSI wieder. Die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio basiert auf dem TU102 Chip welcher in 12 nm gefertigt wird. Nur die Nvidia Titan RTX bekommt den gleichen Chip verpasst, welcher dort allerdings im Vollausbau mit 4.608 Recheneinheiten zu Einsatz kommt. Bei der RTX 2080 Ti sind es mit 4.352 Shadern allerdings nur geringfügig weniger. Um diesen Nachteil etwas zu kompensieren hat MSI die Leistungsgrenzen der GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio etwas erhöht. Im Vergleich zur Founders Edition wurde die maximale Leistungsaufnahme der Grafikkarte um 40 Watt erhöht. Satte 300 Watt darf sich die GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio unter maximaler Belastung gönnen, weshalb auch ein starkes Netzteil von mindestens 650 Watt empfohlen wird. Dass es sich bei der GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio um keine gewöhnliche RTX 2080 Ti handelt, wird schnell klar, wenn man sich die Grafikkarte im Detail näher anschaut.

Als Erstes fällt die enorme Größe der Grafikkarte auf, welche im Gehäuse drei Slots belegt. So sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob dieses Monster überhaupt in das Gehäuse passt. Auch die Länge von 32,7 Zentimetern sollte nicht unterschätzt werden.

Zum Testzeitpunkt ist die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio ab 1.289 Euro zu bekommen. Damit gehört dieses Exemplar zu den teureren Vertretern der RTX 2080 Ti Serie. Im Vergleich dazu kostet die KFA2 GeForce RTX 2080 Ti EX ca. 150 Euro weniger und die Founders Edition von Nvidia kostet mit 1.259 Euro nicht viel weniger als unser, ab Werk übertaktete Testsample von MSI. Wer zum Modell von MSI greift, wird mit einer hochwertig verarbeiteten Grafikkarte belohnt, welche auch optisch mit der eingebauten RGB-Beleuchtung die Blicke auf sich zieht.

Anschlussseitig bietet das Topmodell von MSI alles, was man braucht. Dreimal DisplayPort, einmal HDMI und einmal USB C sind heutzutage schon fast Standard. Somit eignet sich die GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio ebenfalls bestens für ein Multi-Monitor-Setup. Intern verlangt die 300-Watt-Platine nach drei Stromsteckern (1x 6 Pin, 2x 8 Pin).

Unser Testsystem mit AMD Ryzen 9 3900X als Basis

Als Testsystem dient eine aktuelle AMD-Plattform auf Basis des MSI MEG X570 Godlike. Die CPU (AMD Ryzen 9 3900X) bietet eine gute CPU-Leistung und als Kühlung nutzen wir eine AIO (Alphacool Einsbear 280mm). Der 16-GB-Arbeitsspeicher stammt von G-Skill und taktet mit 3.600 MHz. Als Monitor nutzen wir den Acer Predator XB321HK. Dieser schränkt uns aufgrund der UHD-Tauglichkeit nicht ein. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an AMD für die Bereitstellung der Testplattform.

Für die folgenden Benchmarks und Tests nutzen wir folgendes System:

Corsair Carbide Air 540 ATX Cube

AMD Ryzen 9 3900X

MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio (Treiber Nvidia 441.66)

MSI MEG X570 Godlike (BIOS 1.20, Default Settings, XMP 1 für DDR4-3600 CL16)

Corsair RM1000X 1000-Watt-Netzteil

G-Skill Trident Z Royal gold DDR4-3600 Speicherkit 2 x 8 GB, eingestellt auf DDR4-3600 CL16-16-16-36

Corsair MP600 2TB M.2 PCIe-4.0-SSD

Crucial MX500 2TB (für Spiele)

Die Taktraten der MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio

Der Basistakt der MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio ist im Vergleich zum Referenzmodell mit 1.350 MHz unverändert. Gleichwohl fällt der Boost-Takt mit 1.755 MHz deutlich höher aus, was auch mit einer erhöhten Leistungsaufnahme einhergeht. 50 Watt mehr als die Vorgaben von Nvidia muss der mächtige Kühlkörper abführen. Beim VRAM gibt es keine Unterschiede. Auch die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio bietet 11 GB GDDR6 mit einem Takt von mit 1.750 MHz (effektiv 14 GHz). In Verbindung mit dem Speicherbus von 352 Bit liegt die Speicherbandbreite bei 616 GB/s.

Das Power-Limit der Grafikkarte lässt noch um weitere 10 Prozent erhöhen. Somit kann sich die Grafikkarte allein maximal 330 Watt genehmigen. Welche Vorteile sich daraus ergeben, werden wir beim Thema Übertakten ansprechen.

Synthetische Benchmarks

Die synthetischen Benchmarks offenbaren schon einmal, welches Potenzial in dieser Grafikkarte steckt. Den Vergleich gegen das Modell von KFA2 gewinnt die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio knapp. An der schnelleren Nvidia Titan RTX beißt sich aber auch unser Testsample die Zähne aus.

Mit den Facelift-Modellen der RTX-Familie hat die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio leichtes Spiel. Die Nvidia GeForce RTX 2080 Super ist hier im Vergleich rund 20 Prozent langsamer. AMD kann in dieser Leistungsklasse nicht mithalten. Die schnellste AMD Grafikkarte ist die AMD Radeon VII. Diese duelliert sich allerdings mit einer Nvidia GeForce RTX 2070 Super.

Spiele-Benchmarks

Bei unseren Spielebenchmarks schneidet die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio erwartungsgemäß sehr gut ab. Nahezu alle Spiele lassen sich mit dieser Grafikkarte problemlos mit maximaler Detailstufe darstellen. Selbst in 4K erzeugt der Pixelbeschleuniger noch ordentliche Frameraten, wenngleich Anno 1800 und Red Dead Redemption 2 hier die Grafikkarte ordentlich in die Knie zwingen. Mit 36 respektive 42 FPS ist aber gerade noch flüssiges Spielen möglich.

Bei den Frametimes und dem Frameverlauf verhält sich unser Testsample eher unauffällig. Zwischendurch gibt es immer wieder mal Spitzen, sowohl nach oben als auch nach unten. Diese sind aber nur von sehr kurzer Dauer, woraus kein Ruckeln beim Spielen resultiert. Ermittelt haben wir die Daten mit dem Spiel The Witcher 3 (Ultra-Preset). Der Frameverlauf zeigt das Leistungsverhalten der Testkarte bei Dauerbelastung. Hier ist nach einiger Zeit ein geringer Leistungsverlust zu erkennen. Von anfänglichen 140 Bildern pro Sekunde pendelt sich die Leistung der GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio bei durchschnittlich 135 FPS ein. Das ist immer noch ein Top-Ergebnis, was bedeutet, dass ruckelfreies Spielen auch bei ausgedehnten Spielesessions kein Problem ist.

Compute Performance

Aufgrund der höheren Boost-Taktraten kann sich die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio gegen das Modell von KFA2 durchsetzen. Wie zuvor ist aber die Nvidia Titan RTX hier teilweise mit großem Abstand Spitzenreiter. Perfekte Leistungen bieten allerdings nur Treiberoptimierte Quadro- oder Firepro-Grafikkarten. 

Emissionen der MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio

Die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio hält sich nicht genau an die Spezifikationen von Nvidia. Das wird nicht nur beim verwendeten Kühldesign klar, sondern spiegelt sich auch bei den Verbrauchswerten wieder. Anders als die Founders Edition verbaut MSI auf der GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio gleich drei Axiallüfter.

Bei der Stromaufnahme benötigt die Grafikkarte unter Last maximal 300 Watt. Das sind 40 Watt mehr als bei der Founders Edition, für die Nvidia 260 Watt angibt. Das Power-Target (PT) lässt sich in unserem Fall um 10 Prozent erhöhen. Damit steht der Grafikkarte maximal 330 Watt zur Verfügung. 

Beim Stromverbrauch messen wir im Leerlauf einen Energiebedarf von 87,8 Watt. Gleichwohl steigt dieser unter Last und beim Stresstest deutlich an und wir notieren rund 439 Watt für das Testsystem ohne Monitor. GPU-Z bestätigt dies und gibt ca. 300 Watt unter Last alleine für die GPU an. Bei erhöhtem PT kommen wir unter Last auf 330 Watt, was GPU-Z uns ebenfalls bestätigt. Dieser Wert schwankt jedoch immer wieder. Mit der entstehenden Abwärme hat der großzügig dimensionierte Kühler leichtes Spiel. Unter Last klettert diese auf maximal 72 °C, wenngleich wir bei erhöhter Last nur einen Anstieg um 3 °C beobachten konnten. 

Alle Tests wurden außerdem in einem geschlossenen Gehäuse durchgeführt, um ein möglichst reales Einsatzfeld zu simulieren.

Overclocking – Mit 330 Watt noch reichlich Reserven

Wer trotz der brachialen Leistung der MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio noch nicht zufrieden ist, kann diese Grafikkarte noch weiter Übertakten. Mit den maximalen 330 Watt lässt sich die Grafikkarte zudem sehr gut übertakten und die Leistung konnte um ca. 10 Prozent erhöht werden.

Bei unserem Modell konnten wir den GPU-Takt um 150 MHz erhöhen, wenngleich der VRAM ein Plus von 800 MHz ermöglichte.

Natürlich ist die Grafikkarte schon im Auslieferungszustand sehr schnell, sodass man an dieser Stelle nicht auf die zusätzlichen Reserven angewiesen ist. Es tut aber gut, noch ein paar Leistungsreserven in der Hinterhand zu haben.

Fazit – Top Model mit Top Leistung

Auf der Suche nach der schnellsten Grafikkarte wird man früher oder später bei der GeForce RTX 2080 Ti landen. Mit der MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio haben wir hier ein sehr schnelles Modell der Serie im Test und MSI konnte die Leistung in alles Tests bestätigen. Mit knapp 1.300 Euro ist solch eine Grafikkarte extrem teuer, aber immer noch deutlich preiswerter als die Nvidia Titan RTX, welche sich jedoch nicht primär an Gamer richtet.

MSI verpackt die Grafikkarte unter einem sehr ausladenden Kühlkörper und drei Axiallüftern. Diese verrichten ihre Arbeit sehr gut, denn selbst die maximalen 330 Watt können problemlos abgeführt werden. Zudem gibt es RGB, damit auch das Auge nicht zu kurz kommt.

MSI bietet mit der GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio eine sehr schnelle Grafikkarte für den kompromisslosen High-End-Gamer an.

Trotz allem wird es die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio schwer haben die Kunden zu erreichen, denn der Preis ist ein klares Gegenargument. Preiswertere Modelle der GeForce RTX 2080 Ti beginnen schon bei knapp 1.000 Euro. Ob die Optik und die werksseitige Übertaktung diesen Aufpreis rechtfertigen muss allerdings jeder für sich beurteilen.

Insgesamt lieferte die MSI GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio eine sehr gute Spieleleistung und wer vorrangig in 4K zockt wird um solch eine Grafikkarte nicht herumkommen. Die 36-Monatige-Garantie ab Kauf wollen wir hier noch lobend erwähnen. Alle Benchmarks und Testwerte der RTX 2080 Ti finden Sie auf der Grafikkartenseite der GeForce RTX 2080 Ti (laufend aktualisiert).

Linux-Laptop: Kubuntu Focus kommt mit GTX 2060

Laptops mit spezieller Linux-Unterstützung sind kein komplettes Neuland, so bietet etwa Tuxedo zahlreiche Modelle unterschiedlicher Leistungsklassen an. In Zusammenarbeit mit MindShareManagment Inc und eben Tuxeo Computers wird im nächsten Jahr nun ein offiziell autorisierter Kubuntu-Laptop erscheinen.

Das Modell soll mit einem Intel Core i7-9750H ausgestattet sein, der auf sechs bis zu 4,5 GHz schnelle Rechenkerne zurückgreifen kann. Der Arbeitsspeicher misst satte 32 Gigabyte, als Grafikkarte kommt eine mit sechs Gigabyte Videospeicher ausgestattete GTX 2060 zum Einsatz. Das matte 16,1 Zoll IPS-Panel löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf.

Eine ein Terabyte große NVMe-SSD aus dem Hause Samsung ist vorinstalliert, das Gehäuse besteht aus Aluminium und Plastik. Aktuell liegen noch keine Informationen zum Preis vor, allerdings dürfte dieser in Anbetracht der Komponenten bei deutlich über 1.000 Euro liegen.

Huawei Mate X: Neues Modell und Europastart im Gespräch

Bei Huawei passiert derzeit viel. Das Unternehmen hat mit Problemen zu kämpfen, sorgen US-Sanktionen doch dafür, dass neue Geräte nicht mit Google-Play-Diensten auf den Markt kommen dürfen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder mehr oder minder wenig nachvollziehbare Geschichten, warum Huawei in diversen Ländern keine Netzinfrastruktur mehr anliefern soll.

Nichtsdestotrotz muss man das Geschäft natürlich so normal wie möglich weiterführen und das zeigte sich ja schon mit dem Mate 30 Pro. Huawei steht vor der Finalisierung des P40 und des P40 Pro, welches man Ende März in Paris präsentieren will. Aber auch ein weiteres Gerät soll folgen, nämlich eine verbesserte Version des Mate X. Das Mate X kann man in China bereits kaufen, hierbei handelt es sich um das faltbare Smartphone von Huawei.

Huawei wird 2020 eine verbesserte Version seines Mate X mit einem besseren Scharnier, einem robusteren Bildschirm und einem schnelleren Prozessor herausbringen. So wird zumindest Richard Yu, Leiter von Huaweis Konsumentensparte, von französischen Medien zitiert, die von Huawei auf eine Pressereise eingeladen wurden. Huawei beabsichtigt demnach auch, das aktuellen Mate X nach Europa zu bringen, anscheinend im ersten Quartal 2020.

Da würde sich ein Auftritt beim Mobile World Congress im Februar 2020 ja lohnen…

Samsung Galaxy Fold: Das soll die zweite Generation sein

Dass Samsung ein neues Galaxy Fold auf den Markt bringen möchte, dies ist bekannt. Beim Vorgänger hat man erst Verkaufszahlen herausgegeben, diese Aussage dann erst einmal lieber wieder zurückgenommen. Nun soll sich der Nachfolger präsentieren. Man kann auf den Bildern, die im chinesischen Social Network Weibo geteilt wurden, unschwer erkennen, dass das neue Samsung Galaxy Fold eine ganze Ecke schmaler geworden ist und mehr an das neue Motorola Razr erinnert.

Spätere Besitzer haben also nicht mehr ein recht breites Smartphone, sondern eines, welches mit einem horizontalem „Knick“ ausgestattet hat. Man sieht auf den Fotos die Kamera mittig im Display, sowie im zugeklappten Zustand die rückseitige Kamera. Daneben befindet sich dann noch ein zusätzliches Info-Display.

Keine Informationen gibt es natürlich zur weiteren Ausstattung. Mal schauen: Das Display des Samsung Galaxy Fold 2, so nenne ich es mal, ist mehr an die Größe eines klassischen Smartphones angelehnt, von daher denke ich, dass auch der Preis weit unter dem liegt, der für das erste Galaxy Fold ausgerufen wurde.

Ryzen Threadripper 3960X: der8auer köpft den 1.500 Euro teuren 24-Kerner

Der bekannte Übertakter der8auer hat untersucht, ob man den über 1.500 Euro teuren Ryzen Threadripper 3960X zwecks besserer Kühlung köpfen kann. Im Video klappt das tatsächlich – brachte aber Probleme mit sich.

Durch das sogenannte Köpfen von Prozessoren kann man am Taktlimit bessere Temperaturen erreichen. Ganz unproblematisch ist das Verfahren allerdings nicht, weshalb es eher im Bereich des professionellen Overclockings zum Einsatz kommt. Roman “der8auer” Hartung ließ sich vom Risiko, den Prozessor unbrauchbar zu machen, auch im Hochpreissegment nicht abschrecken. Kurzerhand köpfte er einen Ryzen Threadripper 3960X – der aktuell für fast 1.500 Euro den Besitzer wechselt.

Der Influencer ging dabei zunächst wie gewohnt vor. Erst wurde der Kleber am Rande des Heatspreaders vorsichtig mit einem Cutter-Messer eingeschnitten. Anschließend wanderte der HEDT-Prozessor in den Ofen, damit sich das Indium-Lot zwischen den CPU-Dies und dem Heatspreader verflüssigt. Nun konnte der der8auer den Heatspreader mit einer speziellen Vorrichtung recht mühelos abnehmen.

Weiteres Video geplant

Probleme bereitete ihm allerdings das Montagesystem des Mainboards. Damit er seinen Wasserkühlkörper, einen Heatkiller IV Pro, auf dem Asus ROG Strix TRX40-E befestigen konnte, musste er die Haltevorrichtung erst mit dem Dremel bearbeiten. Der Wasserblock ließ sich im Anschluss tatsächlich montieren, saß aber recht locker. Entsprechend schlecht fielen beim anschließenden Benchen die Temperaturen der CPU aus. Eine dicke Schicht Flüssigmetall brachte zwar eine Verbesserung. Letztlich führte sie aber nur zu Temperaturen, wie man sie schon im Ausgangszustand hatte.

Und so lautet das vorläufige Fazit: Köpfen funktioniert zwar, bringt aber im aktuellen Zustand keinen Nutzen. Roman “der8auer” Hartung hat allerdings schon angekündigt, sich weiter mit dem Thema zu befassen. Im nächsten Video könnte er möglicherweise schon eine Lösung für das Kühlerproblem gefunden haben.

Honor MagicWatch 2: Günstige Smartwatch in zwei Varianten vorgestellt

Die Huawei-Tochter Honor hat eine neue Smartwatch vorgestellt. Die Honor MagicWatch 2 möchte vor allem mit einer langen Akkulaufzeit und diversen Sportfunktionen punkten. Die größere Version der intelligenten Uhr besitzt zudem ein besonderes Feature.

Honor MagicWatch 2 kommt nach Deutschland

Honor hat seine MagicWatch 2 nun offiziell vorgestellt und dabei bestätigt, dass sie auch in Deutschland zu haben sein wird. Die Smartwatch ähnelt der des Mutterkonzerns – Huawei Watch GT 2 – sehr stark und setzt entsprechend auch auf ein Betriebssystem von Huawei statt auf Wear OS von Google. Ende Januar 2020 wird die Uhr in zwei Größen und mit vier verschiedenen Armbändern erhältlich gemacht.

Als Highlight bewirbt Honor die Smartwatch mit einer besonders langen Akkulaufzeit. Erst nach 14 Tagen soll die Uhr in der größeren Variante wieder an die Steckdose müssen, heißt es. Die kleinere Version soll hingegen sieben Tage durchhalten. Ein OLED-Display mit einer Diagonale von 1,39 Zoll beziehungsweise 1,2 Zoll kommt darüber hinaus zum Einsatz. Die Auflösung liegt bei 454 x 390 Pixel. Verschiedene Watchfaces stehen auf der Uhr zur Verfügung, können aber auch nachträglich heruntergeladen werden.

Beim Prozessor hat man sich für den Kirin A1 entschieden, von der internen Kapazität von 4 GB stehen im Betrieb 2 GB zur Verfügung, der Rest gehört dem Betriebssystem und den vorinstallierten Apps. Der Hersteller gibt an, dass die Uhr bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht ist.

Honor MagicWatch 2 mit 15 Fitness-Modi

Honor möchte vor allem Sportler von der intelligenten Uhr überzeugen. Dafür stehen gleich 15 Fitness-Modi zur Verfügung, die Daten aufzeichnen. Darüber hinaus hat der Hersteller noch 13 Laufkurse für Anfänger und Fortgeschrittene implementiert.

Wird die Uhr auch nachts getragen, dann bietet Honor über die „TruSleep 2.0“-Technik an, den Schlaf zu analysieren. Bei Schlafstörungen sollen gleich bis zu 200 individuelle Vorschläge gemacht werden, um den Besitzer zu besserem Schlaf zu verhelfen. Die Herzfrequenz kann auch getrackt werden, ebenso wie das „Stresslevel“.

GPS und Bluetooth werden unterstützt, doch auf ein eigenes Mobilfunkmodul wurde verzichtet. Ist die Honor MagicWatch 2 in der größeren Version aber mit einem Smartphone gekoppelt, sollen Telefonate mit einer Entfernung von bis zu 150 Metern möglich sein.

Honor MagicWatch 2: Preis und Verfügbarkeit

Honor bietet die MagicWatch 2 ab Ende Januar 2020 in Deutschland an. Die größere Variante (46 mm) kommt für 179 Euro in die Läden, den Preis für die etwas kleinere Version (42 mm) hat der Hersteller noch nicht kommuniziert.