Windows 10 Version 1909: Das November 2019 Update steht zum Download bereit

Wie erwartet hat Microsoft zum heutigen Patchday das November 2019 Update („19H2“) für Windows 10 freigegeben. Es hebt das zuletzt im Frühjahr mit einem großen Update auf Version 1903 aktualisierte Betriebssystem auf Version 1909. Wer das Update nicht über Windows Update angeboten bekommt, kann die Installation manuell anstoßen.

So wird Version 1909 installiert

Auch das November 2019 Update wird zur Sicherheit in Wellen ausgerollt, automatisch wird es deshalb vorerst nur einem kleinen Teil an Nutzern angeboten. Ganz vorne in der Schlange stehen Anwender, die noch auf eine Windows-10-Version setzen, deren Support nach anderthalb Jahren in Kürze ausläuft. Wer das Update nicht automatisch angeboten bekommt, kann die Installation über einen manuellen Suchlauf nach Updates anstoßen – es sei denn, das System verfügt über Hardware oder Software, die von Microsoft als noch nicht kompatibel eingestuft wird.

Alternativ können die Anwender die Installation von Windows 10 Version 1909 über das von Microsoft aktualisierte Media Creation Tool (Build 18363.418) initiieren – entweder direkt auf dem PC, oder über das Erstellen eines USB-Sticks auf einem anderen Rechner. Auch ISO-Dateien stehen bereits bereit.

Schneller bereit auf Version 1903

Das November 2019 Update bricht mit der seit Jahren verfolgten Tradition, Windows 10 nach der Aktualisierung im Frühjahr auch zum Herbst neue entscheidende Funktionen hinzuzufügen und wird deshalb als eine Art herkömmliches kumulatives Update und nicht als umfassendes Windows-10-Upgrade mit langwieriger Installationsroutine zur Verfügung gestellt.

Diese Möglichkeit haben allerdings nur Nutzer von Windows 10 mit der Version 1903. Frühere Windows-10-Versionen müssen dieselben Prozesse durchlaufen, wie sie vor dem Mai-2019-Update notwendig waren. Das bedeutet, wer etwa vom Oktober 2018 Update auf „19H2“ wechseln möchte, muss mit einer längeren Pause für das Update rechnen.

„19H2“ ist kein waschechtes „Feature Update“

Anstatt Windows 10 kein halbes Jahr nach Windows 1903 schon wieder grundlegend zu erweitern, optimiert Version 1909 in erster Linie Version 1903 – weil es auch kleinere neue Funktionen gibt, spricht Microsoft allerdings weiterhin vom „Feature Update“. Um zu vermeiden, dass es zu gravierenden neuen Fehlern kommt, hat Microsoft Version 1909 zuletzt ungewöhnlich lange getestet. Vor einem Jahr hatte sich das Update auf Windows 10 Version 1809 in diesem Punkt als Katastrophe erwiesen.

Nutzer sollten abwarten

Weil diese Probleme im Rahmen interner und halb öffentlicher Tests über das Windows Insider Program nicht aufgefallen waren, sollten sich Anwender auch im Fall von Version 1909 gut überlegen, ob das Update frühstmöglich erfolgen soll.

10. Generation Intel Core nur ab Version 1903

Im Vorfeld der Freigabe des Updates hatte Microsoft auch die Übersicht zu den von Windows 10 je Hauptversion unterstützten Prozessoren aktualisiert: Windows 1909 und Windows 1903 unterstützen offiziell als einzige die neuen Core-Prozessoren der 10. Generation auf Basis von Ice Lake, Comet Lake und Cascade Lake-X sowie AMD Ryzen 3000. In Bezug auf Windows 10 1909 überrascht das nicht, Version 1903 gab es hingegen schon, bevor Intel und AMD die neue Serie veröffentlicht haben, bei Version 1903 schiebt Microsoft den Support also offiziell nach.

OEMs können ihre Rechner mit neuen Intel-CPUs also auch in Zukunft mit Version 1903 oder 1909 ausliefern, eine Installation von 1809 ab Werk ist hingegen nicht für die zehnte Core-Generation oder Ryzen 3000 zulässig, sondern nur bis zur neunten.

Handy-Knaller: Huawei P20 Pro mit Telekom-Vertrag günstiger als ohne

Das Huawei P20 Pro gehört immer noch zu den besten Kamera-Smartphones auf dem Markt. Um so attraktiver erscheint uns das Angebot, bei dem man das Huawei-Handy und einen Allnet-Flat-Tarif mit 2 GB LTE-Datenvolumen im Telekom-Netz für nur 11,99 Euro im Monat * bekommt. GIGA hat genau nachgerechnet.

Huawei P20 Pro mit Vertrag für nur 11,99 Euro im Monat

Originalartikel:

Das Huawei P20 Pro ist zwar nicht mehr das neueste Android-Smartphone auf dem Markt, mittlerweile aber so günstig zu haben, dass es eine der besten Alternativen zu Mittelklasse-Handys ist. MediaMarkt hat aktuell ein richtig gutes Angebot im Programm. Folgende Rechnung ergibt sich:

Huawei P20 Pro für 29 Euro Zuzahlung

Allnet-Flat für 11,99 Euro im Monat (287,76 Euro)

Anschlussgebühr von 39,99 Euro

= 356,75 Euro

Das Huawei P20 Pro kostet aktuell im Einzelkauf bei seriösen Händlern 399 Euro. Damit bekommt man das Handy mit Vertrag günstiger als ohne. Der Tarif stammt von Mobilcom Debitel und heißt „green LTE 2GB Extra“. Enthalten ist eine Allnet-Flat in alle deutschen Netze, 2 GB LTE-Datenvolumen mit maximal 21,6 MBit/s und EU-Roaming. Eine SMS-Flat fehlt hingegen. Da die meisten sowieso WhatsApp statt SMS nutzen, dürfte das kein Problem sein.

Der Preis gilt nur in den ersten 24 Monaten. Ihr solltet also die Kündigung nicht vergessen. Das funktioniert am einfachsten über Aboalarm *.

Für wen lohnt sich das Angebot mit dem Huawei P20 Pro?

Für alle, die nicht unbedingt das neueste Huawei-Smartphone benötigen, aber trotzdem ein sehr gutes Handy bekommen wollen. Die Kamera des Huawei P20 Pro ist immer noch sehr gut, es wird ein Update auf Android 10 geben und in Kombination mit dem Vertrag im Telekom-Netz ist das ein sehr gutes Angebot. Google-Dienste und der Zugang zum Google Play Store sind natürlich gegeben.

Das Angebot lohnt sich nicht für euch, wenn ihr mehr Datenvolumen und eine SMS-Flat benötigt. Dann müsst ihr aber auch deutlich mehr zahlen. Wer darauf verzichten kann, macht hier ein richtig gutes Schnäppchen.

Klapp-Smartphones: Rette uns Motorola!

Sie sollten den lange erwarteten Innovationsschub in den Smartphone-Markt bringen: Foldables, also faltbare Smartphones. Doch bisher gleichen die Versuche der Branche einem Desaster. Die Rettung könnte jetzt aus einer unerwarteten Richtung kommen. 

Samsung und Huawei vergessen im Rennen um das erste Faltsmartphone die eigenen Qualitätsstandards oder einfach, ein marktreifes Gerät zu bauen. Dazu kommen mannigfaltige Kleinhersteller, die sich mit halbgaren Konzepten oder auch schlechten Produkten in die Öffentlichkeit wagen. LG versucht mit dem G8X ThinQ Dual Screen mal wieder erfolgreich einen Trend anders als alle anderen zu interpretieren und scheitert trotzdem mit seiner Zwei-Display-Lösung ebenfalls. Nun liegen alle Hoffnungen auf Motorola.

Motorola Razr kurz vor der Vorstellung

Wer hätte es gedacht, dass der schon oft totgesagt Traditionshersteller Motorola mein Hoffnungsträger in Sachen Faltsmartphone sein wird. Die displayherstellenden Großkonzerne aus Fernost haben es nicht hinbekommen. Vielleicht schafft es ja der unter chinesischem Dach agierende amerikanische Hersteller als erster ein sinnvoll nutzbares und marktreifes Falt-Smartphone auf den Markt zu bringen. Alle Informationen zum Motorola Razr findet Ihr im Übrigen in einem gesonderten Artikel. Dort zeigt sich auch das Design und damit das Konzept: Motorola macht das Smartphone mit einem klappbaren Display nicht noch größer, sondern das Gegenteil:

Konzept, Umsetzung und Kommunikation: Die Enttäuschungen reißen nicht ab

Nachdem sich Huawei und Samsung in verfrühte Ankündigungen gehetzt haben, wurden unter anderem auf dem MWC 2019 und auf der IFA 2019 Testgeräte präsentiert, die entweder nicht angefasst werden durften oder wenn dann mit einigen Einschränkungen händelbar waren. Die Ankündigungen auch in die Öffentlichkeit hinein waren großspurig, die Umsetzungen jedoch mangelhaft. Um selbst darauf zu kommen, mussten jedoch erst Journalisten und Youtuber am falschen Ende des Samsung Galaxy Fold eine Folie Abziehen. Das Huawei Mate X hat es bis heute nicht in den Markt geschafft. 

Doch was wäre los, wenn die beiden glanzvollen Innovationsmonster Fold und Mate X wo auf den Markt gekommen wären, wie geplant oder zumindest von Fans erhofft? Nun, man hätte vorerst viel Geld ausgegeben. 2.000 Euro und mehr wurden ausgerufen. Hier muss ich eine Lanze für LG brechen. Dort gibt es ein Smartphone mit doppelter Display-Größe für 800 Euro. Dafür leidet die Ausstattung, die eher auf Mittelklasse-Niveau liegt. Doch reden wir nicht vom schnöden Mammon. Es geht ja um neuste Technik. High-End in der jahrelange Entwicklung steckt. Die Kosten müssen verständlicherweise wieder hereinkommen. 

Doch was bekommt man für dieses Geld? Man könnte nun die neuen Technologien und zweifellos beeindruckende technische Daten aufzählen. Ohne Zweifel sind die Smartphones ein Fest für Technikliebhaber. Doch ganz praktisch: Wir bekommen Smartphones, die zu schlechten Tablets werden. Huawei lässt sein Smartphone zu einem Quadrat aufklappen, damit können wir dann ganz innovativ ein 16:9-Video mit schwarzen Balken sehen. Dazu sind die Displays zusammengeklappt beide außen – Das trägt sicherlich nicht zur Stabilität, Robustheit und einer langen Lebenszeit bei. Samsung macht es nicht viel besser. Ein zusammengeklappt schön schlankes Gerät wird zu einem 7,3 Zoll Tabletchen. Zusammengeklappt kann man sich an einem vorsintflutlichen 4,6 Zoll kleinen Display mit Monsterrändern erfreuen, während man es aufgeklappt nicht mehr mit einer Hand steuern kann. Das können aktuelle Smartphones mit knapp 7 Zoll deutlich besser. 

Dazu kommen ganz handfeste Schwächen, die in der technischen Ausstattung verankert sind. Beide Foldables besitzen lediglich 4.500 mAh Akkukapazität. Damit liegen sie unterhalb einiger halb so großer Smartphones. Das LG G8X kommt ebenfalls nicht mit einem entsprechenden Zusatzakku zum Kunden, der die im Test gemessenen 20 Prozent Mehrverbrauch abfängt. Vielleicht sollte man sich hier auch die Frage stellen, wie viel Nutzen ein High-Tech-Smartphone hat, wenn es nicht mit einer Akkuladung über den Tag kommt. 

Motorola könnte es besser machen

Das Problem ist, dass man aus faltbaren Displays mit Sicherheit hervorragende Produkte bauen kann, jedoch sind die bisherigen Ansätze die einfachste Lösung um ein solches Panel zu verbauen. Von den beiden marktbeherrschenden Unternehmen dürfen wir aber mehr erwarten, als was es bisher in diesem Bereich gibt. Und hier kommt Motorola ins Spiel. 

Sollte die Neuauflage des Razr so auf den Markt kommen, wie es die Gerüchte beschreiben, ist es den bisherigen Ideen meilenweit voraus. Motorola verbaut nämlich ein Falt-Display nicht um es selbst willen, sondern hat verstanden, dass man damit ein bestehendes Produkt in eine neue Richtung entwickeln kann. Und die heißt Kompaktheit bei gleichem Nutzwert.

Die weiteren Vorteile der Bauart liegen zum großen Teil auf der Hand. Das Smartphone ist halb so groß wie ein vergleichbares Gerät ohne Klappfunktion, das Haupt-Display ist in der Hosentasche immer geschützt und der Akkuverbrauch nimmt nicht zu, obwohl man einen Mehrwert aus dem Klapp-Display gewonnen hat. Dazu hat Motorola wohl eine Lösung für die Display-Falz entwickelt, die den Klappvorgang geschmeidiger machen soll und so eine längere Haltbarkeit erreicht. 

Wenn es Motorola nun schafft, das erhoffte Konzept technisch solide umzusetzen, die Haltbarkeit der Klappkante zu vergrößern, den Preis im Rahmen zu halten und das Flair des alten Razr in die Neuzeit zu übertragen, könnte aus dem Motorola Razr ein ähnlich ikonisches Smartphone werden, wie es sein Großvater im Handybereich war. 

WhatsApp sperrt Nutzer ohne Vorwarnung: Welchen Fehler Sie nicht machen sollten

Wer über Whatsapp gerne mit vielen Menschen gleichzeitig in einer Gruppe chattet, sollte in Zukunft genau darauf achten, auf welchen Namen der Chat hört. Offenbar werden aktuell viele Accounts ohne Vorwarnung gesperrt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

In den letzten Wochen gab es immer mehr Beschwerden von WhatsApp-Nutzern, die allesamt aus einem zunächst unbekannten Grund gesperrt wurden. Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, dass es wohl bei vielen ein und die selbe Ursache für die Sperrung gibt: Wer Mitglied in einer WhatsApp-Gruppe mit verdächtigem oder böswilligem Namen ist, wird gesperrt.

Erstmals wurde das Problem auf Reddit diskutiert. Hier erklärt ein User, der ebenfalls gebannt wurde, dass ein Mitstudent den Namen der Universitäts-Gruppe in etwas “illegales” geändert habe und daher nicht die gesamte Gruppe, sondern auch alle darin gespeicherten Teilnehmer gesperrt wurden.

Gnadenloser WhatsApp-Bann

Nach und nach machen immer mehr ähnliche Erfahrungsberichte die Runde, woraus sich schließen lässt, dass der Gruppen-Name über einen WhatsApp-Bann entscheidet.

Ob in einer Gruppe nur 3 oder 100 Mitglieder sind und wer verantwortlich für den unangebrachten Gruppen-Namen ist, scheint nicht von Bedeutung zu sein – jedes Gruppen-Mitglied wird gebannt. Auch auf Twitter gibt es inzwischen mehrere Postings zu gesperrten Einzelpersonen und ganzen Gruppen.

WhatsApp-Support bietet keine Hilfe

Betroffene User, die den WhatsApp-Support kontaktiert haben, um wieder freigeschalten zu werden bekamen eine automatische Antwort die lediglich besagt, sie wären gesperrt worden, da sie gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hätten und WhatsApp auf erneute Anfragen nicht reagieren werde.

Das ist ein ziemlich striktes vorgehen, denn auch unschuldige Gruppenmitglieder müssen nun ihre Handynummer ändern und verlieren dabei gegebenenfalls den gesamten Chatverlauf, um WhatsApp wieder nutzen zu können.

Man kann leider nicht konkret sagen, wie WhatsApp solche User erkennt, die geblockt werden müssen. Es handelt sich dabei sicherlich um einen mindestens teil-automatisierten Prozess, wobei eine Software Regelverstöße erkennt und demenstprechend User sperrt.

Weil WhatsApp seit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung keine Berechtigung mehr hat, Inhalte von Chats zu verfolgen, haben Sie lediglich einen Einblick in die Metadaten. Diese enthalten das Datum zur Erstellung einer Gruppe, die Gruppen-Beschreibung und natürlich auch den Gruppen-Namen. Auf versandte Nachrichten und Medien im Chat selbst, hat WhatsApp (zum iOS-Download / zum Android-Download) keinen Zugriff.

Daher kann man auch keine Anleitung mit auf den Weg geht, wie man einen Bann verhindert. Allerdings steht fest, dass sie illegale Gruppen-Bezeichnungen auf jeden Fall meiden sollten – selbst wenn es nur als Spaß gemeint ist. Informieren Sie außerdem anderen Gruppen-Mitglieder über die Gefahr einer Sperre.

Alternativ können Sie auch, sollten Sie Admin einer Gruppe sein, festlegen wer berechtigt ist, den Gruppen-Namen zu ändern. Wie Sie die Gruppen-Administration in WhatsApp ändern, erklären wir in diesem Praxistipp.

Schluss mit Unordnung in Windows 10: Cooles Mini-Tool ersetzt den Desktop

In WIndows 10 gibt es so manche etwas versteckte Hacks. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Homepages auf Ihrem Desktop verknüpfen. Besser funktioniert dies allerdings mit dem Mini-Tool Radial Menu. Es hilft Ihnen, den Desktop auszumisten und wichtige Verknüpfungen immer in Reichweite zu behalten.

Der Windows-Desktop ist der Ort, an dem Sie Verknüpfungen erstellen und all das ablegen, auf das Sie schnellen Zugriff haben möchten. Das führt oft dazu, dass der Desktop vermüllt ist und Sie die wirklich wichtigen Sachen nicht mehr so schnell wiederfinden.

Abhilfe schafft das Mini-Tool Radial Menu. Das Programm bringt ein sehr frei konfigurierbares Tortenmenü auf Ihren Desktop, in dem Sie die wichtigsten Programme, Ordner, Website-Links und andere häufig genutzte Dinge sammeln und strukturieren.

Viel Raum zur Individualisierung des Menüs

Nach der Installation finden Sie das Menü auf Ihrem Desktop. Mit einem Klick auf das Kreiszenturm lässt es sich auf einen schlichten, unauffälligen Punkt reduzieren. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Config”, können Sie neue Menüpunkte hinzufügen, diese in Gruppen organisieren und sogar Makros anlegen, die mehrere Arbeitsschritte in einem Befehl bündeln.

Radial Menu überzeugt vor allem mit den vielfältigen Anpassungs-Optionen. So können Sie aus einer Vielzahl verschiedener Themes wählen, den Durchmesser des Kreisdiagramms festlegen und bestimmen, wie viele Icons maximal im Menü angezeigt werden sollen.

Wear OS: So lässt sich jede Wear OS-Smartwatch als Maus und Tastatur für Desktop & Smartphone nutzen

Für Google haben Wearables plötzlich wieder eine große Bedeutung und spätestens mit der Übernahme von Fitbit hat das Unternehmen deutlich gemacht, dass sehr große Pläne in den Schubladen liegen und nun darauf warten, auch umgesetzt zu werden. Die Branche hat bisher vor allem daran gelitten, dass Wear OS nicht sehr flexibel ist und es in der gesamten Smartwatch-Welt abseits von Apple kaum echte Neuigkeiten oder Innovationen gibt. Vielleicht ist folgende App ja ein Anstoß: Ein Google-Entwickler hat eine interessante App entwickelt, mit der sich die Wear OS-Smartwatch in eine Maus bzw. auch in eine Tastatur verwandeln lässt.

Es gibt noch keine Informationen darüber, wie Googles Smartwatch-Zukunft aussehen wird, aber wir dürfen uns auf viele neue Produkte freuen, mit denen Google versuchen wird, den Kaufpreis wieder hereinzuholen und auch die gesamte Branche rund um das eigene Betriebssystem Wear OS wieder nach vorne zu bringen. Damit sind nun Innovationen auf Software- und Hardware-Ebene zu erwarten, die vielleicht gar nicht mehr so lange auf sich warten lassen. Die heute vorgestellte App ist vielleicht ein Beispiel dafür, wie zwei fremde Welten miteinander verwachsen können – auch wenn es nicht unbedingt Usability-freundlich ist.

Ein Google-Entwickler hat in Eigenregie und unabhängig von seinem Arbeitgeber die Wear OS-App WearMouse entwickelt, mit der sich die Smartwatch in eine Maus verwandeln bzw. besser gesagt als solche nutzen lässt. Gesteuert wird der Cursor direkt per Handbewegung, die von den eingebauten Sensoren der Smartwatch erkannt werden. Die Maustasten werden auf dem Display eingeblendet und sind somit ebenfalls vorhanden. Am Handgelenk getragen könnte das aber etwas unbequem werden.

Aus diesem Grund heißt es schon in der App-Beschreibung, dass die Uhr abgenommen und wie eine Fernbedienung in der Hand gehalten werden kann. Das lohnt sich natürlich nur dann, wenn man die „Maus“ länger benutzen und das klassische Hardwareteil aus irgendeinem Grund nicht benutzen kann oder möchte. In den Einstellungen lässt sich für ein besseres Handling festlegen, ob die Smartwatch Links oder Rechts getragen wird. Außerdem lässt sich die App bei Problemen sehr leicht über die Einstellungen kalibrieren.

Es stehen noch drei weitere Modi zur Verfügung: Einmal eine Cursor-Ansicht, bei der es lediglich vier Richtungs-Buttons sowie einen OKAY-Knopf gibt, ein Touchpad zur Cursor-Steuerung ohne Bewegung und eine vollständige Tastatur. Letztes klingt wenig komfortabel, funktioniert aber bekanntlich auch in anderen Smartwatch-Apps überraschend gut. Für die Touchpad-Steuerung kann das gesamte Display als Touchfläche genutzt werden, womit wieder das Thema ins Spiel kommt, dass die rechteckigen Displays sogar in solch einem Punkt komfortabler sind.

Die App kommuniziert per Bluetooth mit den zu steuernden Geräten und ist dadurch sehr flexibel einsetzbar. Unterstützt werden neben Android auch Chrome OS, Windows, Mac OS sowie Linux. Grundlegend wohl einfach alle Betriebssysteme, die mit Bluetooth-Eingabegeräten kompatibel sind. Die App ist kostenlos, werbefrei und dient vor allem als Tech-Demo. Dennoch ist sie sehr interessant und vielleicht für den einen oder anderen ganz nützlich 🙂

Der Sourcecode ist auf GitHub verfügbar. Gut möglich, dass sein Arbeitgeber das in irgendeiner Art und Weise aufgreifen und offiziell anbieten wird – mit Googles neuem Fokus auf Wearables und Smartwatches ist das nicht undenkbar.

WhatsApp: So aktivieren Sie die neue Sperrfunktion

Sie können WhatsApp-Chats nun per Fingerabdruck schützen. CHIP erklärt, wie Sie die neue Funktion sofort installieren können. Wenn Sie immer als Erster die neuesten Features ausprobieren möchten, sollten Sie WhatsApp Betatester werden. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen im Video.

Über mehrere Monate hatte WhatsApp die neue Fingerabdruck-Funktion über WhatsApp-Beta getestet.

Die Vielzahl an Android-Smartphones, die es auf dem Markt gibt, erschweren das Ausrollen neuer Funktionen – und zwar weltweit.

Nun scheint der US-Gigant mit dem Ergebnis zufrieden zu sein und hat das Tool weltweit ausgerollt. CHIP zeigt, wie Sie es bekommen. iPhone-Nutzer können schon länger auf die Funktion zugreifen.

So aktivieren Sie die Fingerprint-Funktion auf Ihrem Android-Gerät

Nun die Einleitung ist plausibel. Sie brauchen zunächst die aktuellste WhatsApp-Version. Diese finden Sie hier. Nach dem Update tippen Sie auf “Einstellungen”, wählen dann “Account” aus. Die Fingerabdruck-Sperre ist dann unter “Datenschutz” versteckt.

Aktivieren Sie “Entsperren mit Fingerabdruck” und bestätigen Sie Ihren Fingerabdruck. User können einstellen, ob sie die Sperre nach einer Minute oder nach 30 Minuten eintreten soll.

Ist die Fingerabdruck-Sperre aktiviert, müssen User den Messenger zunächst entsperren und können die Nachricht dann lesen. Eingehende WhatsApp-Anrufe oder Video-Anrufe können weiterhin ohne Entsperrung angenommen werden.

Übrigens: Falls das Update bei Ihnen nicht verfügbar ist, können Sie dennoch Fingerprint nutzen. Sie brauchen dazu lediglich eine zusätzliche App. Mit dem Tool App Lock für Android können Sie WhatsApp und andere Anwendungen auf Ihrem Smartphone einfach mit einer PIN-Sperre, einem Muster oder Ihrem Fingerabdruck schützen.

WhatsApp testet Funktion über WhatsApp-Beta

Über 1,5 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt nutzen WhatsApp fast jeden Tag. Auch deshalb versucht der Messenger sich stets weiterzuentwickeln.

User können die neuen Funktion bereits vorab testen. Dazu brauchen sie lediglich WhatsApp-Beta.

iOS 13: So nutzt ihr das Ankündigen von Nachrichten per Siri

Mit iOS 13.1 hat Apple auch eine Funktion an die Nutzer verteilt, die der eine oder andere bereits aus der Beta-Phase von iOS 13 kannte. Es handelt sich um das Ankündigen von Nachrichten durch Siri. Das Ganze funktioniert nur mit AirPods der 2. Generation, den AirPods Pro oder einigen Beats-Kopfhörern, die auch mit Apples H1-Chip ausgestattet sind. Wenn ihr also weder das eine noch das andere besitzt, dann wird diese kurze Anleitung nicht nützlich für euch sein. Gehört ihr zu den Besitzern genannter Kopfhörer, dann kann Siri euch eingehende Nachrichten vorlesen, wenn ihr die Hörer im oder auf dem Ohr habt.

Um das Ganze zu aktivieren, besucht ihr die Einstellungen > Siri & Suchen > Nachrichten ankündigen und aktiviert dort das Toggle „Nachrichten mit Siri ankündigen“. Im Bereich etwas weiter unten könnt ihr nun noch auswählen, von welcher App ihr Nachrichten ankündigen lassen wollt. Aktuell befindet sich dort nur die Nachrichten-App. WhatsApp, Telegram und Co. können aber über Updates die Kompatibilität dafür gewährleisten und zukünftig dort auch Platz nehmen. In den Einstellungen zur Nachrichten-App könnt ihr noch auswählen, ob Nachrichten von euren Favoriten, zuletzt benutzten Kontakten, allen euren Kontakten oder von jedem angekündigt und vorgelesen werden sollen.

Habt ihr das erledigt und treibt beispielsweise gerade Sport, habt dabei die Kopfhörer im Ohr, dann werden euch die Nachrichten vorgelesen und ihr könnt per Sprache darauf antworten, ohne „Hey Siri“ sagen zu müssen. Ziemlich nützlich, um nicht aus dem Prozess gerissen zu werden.

HP Envy 17: Keine Mehrleistung durch Comet-Lake

Notebooks mit einer Größe jenseits der 15 Zoll eignen sich nur für die gelegentliche Mitnahme. Dafür kann man sie gut als Desktopersatz verwenden, wobei HP dem Envy 17 auch eine DVD-Laufwerk spendiert. Das hochwertige Gehäuse macht in jeder Umgebung eine gute Figur, aber leider lässt sich die Bodenplatte nicht entfernen ohne Schaden am gerät zu riskieren. In Anbetracht der möglichen üppigen Speicherausstattung ist das Schade, weil Anwender beispielsweise eine größere Festplatte nicht einfach selbst einbauen können.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Comet-Lake-CPU. Im Vorfeld der Veröffentlichung war zwar bereits zu erwarten das die Mehrleistung gegenüber Whiskey-Lake nur gering ausfällt, in unserem Test des HP Envy 17 macht sich der Intel Core i7-10510U aber so gar nicht bemerkbar. Dafür wird die Leistung der Nvidia GeForce MX250 sehr gut ausgenutzt. Schade ist dabei nur, dass der kontrastschwache Bildschirm Farben nicht so schön darstellt.

Am Ende bleibt das HP Envy 17 dennoch ein solides Multimedia-Notebook. Dieses richtet sich wegen des mäßigen Displays zwar nur an Hobby-Bildbearbeiter, Filme, Serien und einfache Spiele sind aber ebenfalls drin.

LattaPanda: Besonders leistungsfähiger Raspberry-Konkurrent ab sofort erhältlich

Der LattaPanda Delta 432 dürfte einen der leistungsfähigsten Einplatinenrechner überhaupt darstellen, so basiert das Modell auf einem Intel Celeron N4100. Dieser kann auf einen vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der interne eMMC-Speicher ist 32 Gigabyte groß und lässt sich auch über einen M.2-Slot erweitern, wobei auch NVMe unterstützt wird.

Als Co-Prozessor ist ein Arduino Leonardo verbaut, insgesamt stehen 100 GPIO-Ports bereit. Über diese lassen sich zahlreiche Sensoren und Aktoren anschließen. Die Anbindung eines Displays kann sowohl über HDMI oder USB Typ C via DisplayPort erfolgen, zusätzlich können eDP-Touchscreens angebunden werden.

WiFi 802.11 ac ist integriert, selbiges gilt für Gigabit-Ethernet und Bluetooth 5.0. Peripherie kann über mehrere USB 3.0-Ports angebunden werden. Der LattaPanda Delta 432 ist ab sofort für 188 Dollar ohne Windows-Lizenz erhältlich. Im Lieferumfang befindet sich neben einem 45-Watt-Adapter auch eine aktive Kühllösung.