TicWatch Pro 4G: Autarke Smartwatch mit zwei Displays gibt Deutschland-Debüt

Die TicWatch Pro 4G/LTE ist – der Name lässt es bereits vermuten – mit einem Mobilfunkmodem ausgestattet, wodurch die Uhr auch komplett ohne Smartphone genutzt werden kann. Konkret können auch Telefonate geführt und Textnachrichten verschickt werden, Google Assistant wird ebenso unterstützt wie NFC. Das nach IP68 zertifizierte Gerät bietet auf Wunsch eine umfassende Herzfrequenzanalyse.

Ein eingebautes GPS-Modul erlaubt die Aufzeichnung von sportlichen Betätigungen, über Bluetooth können Kopfhörer zur Musikwiedergabe angebunden werden. Als Betriebssystem kommt Wear OS zum Einsatz, wobei der ein Gigabyte große RAM und der Snapdragon Wear 2100 eine hohe Leistung versprechen.

Der Hersteller spezifiziert die Akkulaufzeit auf zwei Tage. Möglich ist dies durch ein geschichtetes Display, so wird das mit 400 x 400 Pixeln auflösende und 1,39 Zoll große AMOLED-Display durch ein LCD-Panel ergänzt. Das Modell ist ab sofort für knapp 330 Euro erhältlich.

Honor V30: Presse-Renderbilder zeigen Punchhole-Frontkamera und mehr

Wieder einmal wurden den Autoren von 91mobiles Presse-Renderbilder eines neuen Gerätes zugespielt, das erst noch offiziell vorgestellt werden muss. Dieses Mal trifft es das Honor V30, das aller Voraussicht nach am 26. November 2019 in China präsentiert werden soll. Die Bilder zeigen erwartungsgemäß schmale Displayränder, auf der Vorderseite befindet sich in der linken oberen Ecke ein Dual-Frontkamera-Setup im Punchhole-Design.

Auf der Rückseite befindet sich ein rechteckig angeordnetes Kamera-Setup auf der linken Seite bestehend aus drei Sensoren und einem LED-Blitz. Der Hauptsensor soll dabei mit satten 60 Megapixeln auflösen, außerdem wohl mit an Bord: Superzoom-Funktion, Super-Nachtmodus, AI und so weiter – alles für bessere Aufnahmen eben. Der Fingerabdrucksensor befindet sich laut 91mobiles an der rechten Gehäuseseite. Geladen wird per USB-Typ-C, außerdem gibt es einen IR-Blaster. Der 3,5-mm-Klinkenanschluss fällt dagegen weg. Ob es noch mehr Farbvarianten zur Veröffentlichung geben wird als die beiden oben im Bild gezeigten, müssen wir abwarten.

Zu den Spezifikationen des Honor V30 konnte man noch nicht viel sagen. Als SoC soll ein Kirin 990 sein Werk verrichten, dazu gibt es 6 GB RAM und 128 GB internen Speicher. Als Display dient angeblich ein LCD-Panel statt OLED, dafür soll aber schon ein 5G-Modem an Bord sein. Der Akku soll 4.000 mAh fassen und per 22,5-Watt-SuperCharge besonders schnell geladen werden können. Als Oberfläche dürfte Android 10 in Form von EMUI 10 zu sehen sein. Parallel zum Honor V30 soll zudem auch das Pro-Modell des Geräts veröffentlicht werden, das auf vier Kameras, 40-Watt-Schnellladen, einen 4.500 mAh Akku und ein OLED-Panel mit einem Dual-Frontkamera-Setup im Punchhole-Design setzen soll. Der Fingerabdruckscanner sei womöglich im Display verbaut.

Apple iOS 13.2.3 und iPadOS 13.2.3 veröffentlicht, das ist neu

Palim, Palim! Das nächste iOS-Update wartet. Apple hat iOS 13.2.3 und iPadOS 13.2.3 veröffentlicht. Das Update wird ab sofort global verteilt. Ich habe einmal das Changelog für euch:

iOS 13.2.3 beinhaltet Fehlerbehebungen und Verbesserungen für dein iPhone. Dieses Update:

• Behebt ein Problem, bei dem die Systemsuche und das Suchen in Mail, „Dateien“ und „Notizen“ möglicherweise nicht funktioniert

• Behebt ein Problem, bei dem Fotos, Links und andere Anhänge möglicherweise nicht in den Nachrichtendetails angezeigt werden

• Behebt ein Problem, bei dem Apps möglicherweise im Hintergrund keine Inhalte laden können

• Behebt ein Problem, bei dem Mail möglicherweise keine neuen E-Mails abrufen kann und in Exchange-Accounts die ursprüngliche Nachricht nicht einschließt und zitiert

Intel MKL: Workaround erhöht Leistung auf AMD Ryzen signifikant

Die Programmbibliothek Math Kernel Library von Intel gilt für AMD Ryzen schlecht optimiert und notorisch langsam. Dies untermauert ein Workaround des Community-Mitglieds Ned Flanders für das Programm Matlab, das in der Wissenschaft für numerische Berechnungen genutzt wird. Mit dem „Trick“ rechnet AMD Ryzen erheblich schneller.

Workaround erzwingt AVX2 auf AMD Ryzen

Unter dem Titel „How-To force Matlab to use a fast codepath on AMD Ryzen/TR CPUs]How-To force Matlab to use a fast codepath on AMD Ryzen/TR CPUs“ veröffentlichte er im Reddit-Forum als Nedflanders1976 einen Workaround, der die Unterstützung der Befehlssatzerweiterung AVX2 durch die MKL in Matlab, eine Software des Unternehmens MathWorks, erzwingt. Dadurch ergeben sich teils signifikante Leistungssteigerungen unter Verwendung von Zen-, Zen+- und Zen2-CPUs von AMD.

Bis 400 Prozent mehr Leistung in Matlab

Standardmäßig fragt die Intel Math Kernel Library die Vendor-ID-Zeichenfolge des genutzten Prozessors ab. Wenn eine andere Zeichenfolge als „GenuineIntel“, wie beispielsweise „AuthenticAMD“, ausgelesen wird, greift die Bibliothek in einer Art Fallback-Modus auf gewöhnliches SSE zurück, ohne die von der CPU real unterstützten Befehlssatzerweiterungen zu beachten, was einen erheblichen Leistungsnachteil für Prozessoren vom Typ AMD Ryzen mit ihrer vollen SSE4-, AVX- sowie AVX2-Implementierung mit sich bringt.

Der Workaround zwingt Intels Programmbibliothek dazu, unabhängig vom Ergebnis der CPU-Vendor-ID-Abfrage, AVX2 zu verwenden. Mit dem auf diese Art erzwungenem AVX2 erreicht beispielsweise ein AMD Ryzen 5 2600X bis zu 258 Prozent mehr Leistung in Matlab. Ein Reddit User, der den Workaround auf einem Ryzen 7 3700X mit der neueren Zen-2-Architektur testete, berichtet gar von teilweise mehr als 400 Prozent Leistungssteigerung. Breitgefächerte Tests statt Stichproben dürften ein genaueres Bild liefern.

Mehr Leistung per Batchdatei

Die Lösung ist ein simpler vierzeiliger Code in einer Batch-Datei den der Autor ebenfalls im Reddit-Forum veröffentlicht hat. Zudem stellt er ein Benchmark-Skript zur Verfügung, welches die Auswirkungen von AVX2 auf die Leistung von AMD Ryzen hervorhebt.

Die Redaktion dankt den Community-Mitgliedern „Ned Flanders“ und „fanatiXalpha“, die als Quelle und Hinweisgeber für diese News mitverantwortlich zeichnen.

Auch NumPy für Python betroffen

Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, ist auch NumPy, eine Programmbibliothek für die Programmiersprache Python von der eingangs geschilderten Problematik betroffen. Intern verwenden sowohl Matlab als auch NumPy die beiden Programmbibliotheken BLAS und LAPACK, die ihrerseits Bestandteil der Math Kernel Library sind, für eine effiziente Berechnung linearer Algebra.

Ein Test von Puget Systems zeigte bereits im August dieses Jahres ähnliche Auffälligkeiten wie die von Ned Flanders in Matlab aufgezeigten.

Apparently this trick does also some magic to pythons numpy on windows (std conda install that brings the mkl lib in and no way to change to openblas easily). The code shown in the article below took 64s on my Ryzen 3600 with the workaround and 266s without it!

Sammelthread im ComputerBase Forum

Da in Kürze mit Benchmarks und Ergebnissen zu weiteren betroffenen Programmen zu rechnen ist, haben die Forenmitglieder ZeroStrat und erneut Ned Flanders einen Sammelthread dazu ins Leben gerufen. ZeroStrat selbst hat mittlerweile bereits Ergebnisse für einen AMD Ryzen 9 3900X vorlegen können, welche die bisherigen Ergebnisse von Ned Flanders bestätigen. Die beiden rufen die Community dazu auf, sich zu beteiligen.

Klassisches Startmenü unter Windows 10: Update für beliebtes Tool

Letztes Jahr wurde die Entwicklung des äußerst beliebten Startmenü-Tools Classic Shell eingestellt. Der Entwickler Ivo Beltchev stellte das Projekt aus Zeitmangel und der Richtung, in die sich Windows 10 entwickelt, ein. Mittlerweile wird die Software von der Community betreut und als Open Shell weiter geführt. Dazu ist nun ein neues Update verfügbar.

Dass die Entwicklung von Classic Shell durch seinen Erfinder Ivo Beltchev eingestellt wurde, dürfte für viele Fans des klassischen Windows-Startmenüs eine Schreckensnachricht gewesen sein, denn wirklich brauchbare Alternativen gibt es kaum. Allerdings ist der Source-Code des Tools frei zugänglich und so hat die Community nun die Weiterentwicklung selbst in die Hand genommen.

Unter dem Namen Open Shell erscheint das kleine Programm jetzt regelmäßig in neuen Versionen, die auf die letzten Windows-Updates abgestimmt sind. So müssen Sie nicht länger auf das weitaus übersichtlichere klassische Windows-Startmenü verzichten.

Das neueste Update bringt laut Herstellerseite folgende Neuerungen mit sich:

Support für den silent OS upgrade Task

Schließt keine Menüs bei bestimmten Vorgängen

Behobene Bugs:

ClassicExplorer verwendet die richtige Themenfarbe, um den vollständigen Pfad anzuzeigen.

Behebt den Fehler, der die Sperrtaste verschwinden ließ

Classic Start: Klassisches Startmenü unter Windows 10

Einmal installiert, gibt Classic Start dem Startmenü seinen alten Look zurück. Denn der Windows 10-Standard entspricht nicht unbedingt dem Geschmack von allen: Das Menü wirkt im direkten Vergleich zu alten Windows-Versionen überladen und unübersichtlich. Auch die Werbung für den Microsoft Store hat eigentlich nichts in einem Startmenü verloren.

In Classic Start haben Sie die Möglichkeit aus einem der alten Designs zu wählen: So gibt es das Windows 7-Menü oder das originale Classic-Menü entweder mit einer, oder mit zwei Spalten. Desweiteren stehen mehrere verschiedene Skins zur Verfügung, unter anderem das Aero-Design aus Windows 7, das Metro-Design aus Windows 8 oder auch das Luna-Design aus Windows XP.

Dabei können Sie außerdem selbst bestimmen, welche Einträge im Start-Menü angezeigt werden sollen. Auf diese Weise lässt es sich stark entschlacken und umfassend den eigenen Wünschen nach anpassen.

Trotz überladenem Startmenü: Windows 10 Pro günstig kaufen

Auch wenn das Startmenü von Windows 10 für viele nicht das Gelbe vom Ei ist, lohnt sich ein Umstieg auf die neuste Windows-Version definitiv, da Microsoft den Support für alte Versionen nach und nach einstellt oder bereits eingestellt hat. Die Pro-Version von Windows 10 erhalten Sie bei einigen Anbietern bereits ab rund 11 Euro.

Gigabyte Aorus RGB: „Memory Boost“ hebt DDR4-RAM eine Taktstufe an

Mit einer automatischen Übertaktungsfunktion für Arbeitsspeicher, die unter der Bezeichnung „Memory Boost“ vermarktet wird, schickt Gigabyte neue 16-GB-Kits der Aorus-RGB-Serie der 2. Generation in den Endkundenhandel. Die Kits zu je zwei 8 GB sollen neben dem klassischen XMP-Profil noch ein schnelleres Setting bieten.

Ein XMP-Setting getarnt als „Memory Boost“

Anstatt der im XMP-Profil hinterlegten DDR4-3600 sollen die neuen Gigabyte-Aorus-RGB-Kits auf Mainboards des Herstellers eine zusätzliche Möglichkeit zur automatischen Taktsteigerung auf DDR4-3733 bieten.

Gigabyte Aorus RGB

Die „Memory Boost“ genannte Funktion der Aorus-RGB-Speicherpaare ist demnach nur eingeschränkt nutzbar und im Grunde Augenwischerei, denn lediglich in Kombination mit den Aorus-Z390- und Aorus-X570-Mainboards mit aktiviertem XMP im neuen BIOS, können Nutzer über das getarnte XMP-Setting die Frequenz auf bis zu 3.733 MHz steigern, ohne dafür Feineinstellungen an den Timings manuell vornehmen zu müssen. Die Latenzen bei DDR4-3600 gibt Gigabyte in der zweiten Generation mit CL18-19-19-39 an und verspricht darüber hinaus mit der dann via XMP-Profil auf 1,35 Volt angehobenen Versorgungsspannung die volle Kompatibilität zu AMD- und Intel-Plattformen.

Die überarbeiteten Gigabyte-Aorus-RGB-DIMMs sind eingebaut weiterhin 39 Millimeter hoch und verfügen außerdem über eine verbesserte Beleuchtung im Vergleich mit dem Vorgängermodell. Erreicht wird dieser Effekt über eine auf zwölf gestiegene Anzahl an verbauten LEDs und einem neuen „Wave2 Rainbow“ genannten zusätzlichen Beleuchtungseffekt. Der überarbeitete Heatspreader ist in der Neufassung Schwarz eloxiert anstatt wie beim Vorgänger in Silber gestaltet.

16-GB-Kit auch mit zwei Dummy-DIMMs

Gigabyte bietet auch die Neufassung der Aorus-RGB-Kits in zwei Varianten an. Einmal klassisch bestehend aus zwei 8 GB Modulen im 16-GB-Set und einer Ausführung mit zwei zusätzlichen RGB-Dummy-Modulen. Diese füllen bei Vier-Slot-Mainboards die zwei übrigen Steckplätze, um mittels der „RGB Fusion 2.0“-Software eine ausgefallenere Beleuchtung zu realisieren.

Zu welchen Preisen Gigabyte plant die neuen Gigabyte-Aorus-RGB-Kits in den Verkauf zu schicken, ist aktuell noch nicht bekannt. In Kürze soll zumindest die Auslieferung an den Handel beginnen. Die erste Generation der Aorus-RGB-DIMMs als Set mit 16 GB und DDR4-3200 wird derzeit für knapp 96 Euro angeboten.

MacBook Pro 16″ – Positiver Eindruck von iFixit

Das Online-Magazin iFixit hat sich das neue Macbook Pro 16″ vorgeknöpft und einen Blick in das Innere des Gehäuses gewagt. Zunächst wurde das Hauptaugenmerk auf das überarbeitete Magic Keyboard gelegt. Laut iFixit macht die Tastatur einen positiven Eindruck und soll im Vergleich zum Vorgänger einige Verbesserungen mit sich bringen.

Erst wenige Tage ist es her, dass Hardware- und Software-Hersteller Apple das neue Apple MacBook Pro herausgebracht hat. Die Neuerungen beziehen sich in erster Linie auf die Vergrößerung des Displays von 15 Zoll auf 16 Zoll, ein stärkerer Akku sowie ein leistungstechnisch überlegener Prozessor sowie das verbesserte Kühlungssystem. Außerdem befindet sich eine neue Tastatur mit Scherenmechanismus im neuen MacBook Pro.

Apple MacBook Pro: Lohnt sich das Upgrade?

Die Reparaturspezialisten des Online-Magazins iFixit haben das neue Gerät nun mal näher unter die Lupe genommen und die Haube geöffnet. So hat man direkt festgestellt, dass das neue Magic TrackPad mit Scherenmechanismus große Ähnlichkeiten zur “alten” Tastatur aufweist. Im Vergleich gibt es aber doch einige Unterschiede. So sind die einzelnen Tasten dicker, lassen sich nun einfacher und einzeln entfernen und können außerdem leichter von Staub und Schmutz befreit werden.

Zudem gibt es einen weiteren entscheidenden Vorteil: die Tasten des externen Magic Keyboards von Apple können einfach in die Tastatur des neuen MacBook Pro 16″ eingesetzt werden. iFixit empfindet das Upgrade als durchaus positiv, auch wenn es aktuell in erster Linie um die neue Tastatur geht. Die Rückkehr zum Scherenmechanismus wird hier sehr begrüßt. Das neue Apple MacBook Pro 16″ ist ab sofort im Apple Online Store ab 2.699 Euro erhältlich. Nach und nach sollen auch die lokalen Apple Stores auf der ganzen Welt versorgt werden.

AMD Radeon RX 5700 XT: Hersteller-Grafikkarten fallen unter 400 Euro

AMDs Grafikkarten-Topmodell für Spieler ist jetzt genauso teuer wie Nvidias GeForce RTX 2060 SUPER, dafür aber etwas schneller.

Seit der Vorstellung der Radeon RX 5700 XT im Juli 2019 haben Grafikkarten-Hersteller mehrere Dutzend eigene Modelle mit stärkeren Kühlern in den Handel gebracht. Gleichzeitig sind die Preise von AMDs empfohlenen 420 Euro auf teils deutlich unter 400 Euro gerutscht.

Am günstigsten ist Powercolors Einsteigermodell der Radeon RX 5700 XT (ab 379 €) mit zwei Axiallüftern. Aber auch MSI und XFX bieten mehrere Varianten zu ähnlichen Preisen an, zum Beispiel die XFX Radeon RX 5700 XT Thic II (ab 389 €) und MSI Radeon RX 5700 XT Mech OC (ab 398 €). XFX’ kürzlich vorgestellte Thic III Ultra (ab 429 €) stellt die günstigste Version mit drei Axiallüftern und 2,5 Slot Dicke dar.

Radeon RX 5700 vereinzelt günstiger

Die etwas schwächere Radeon RX 5700 (ohne XT-Kürzel) nähert sich vereinzelt der Marke von 300 Euro. Auch die günstigste Radeon RX 5700 (ab 319 €) stammt von Powercolor. Hier hat sich die Preissenkung aber noch nicht hersteller- und händlerübergreifend durchgesetzt.

Die Grafikkartenserie Radeon RX 5500 als Ablöse für die Radeon RX 590/580/570 erreicht voraussichtlich im Dezember den Handel. Bei ihr kommt die kleinere Navi-14- statt Navi-10-GPU zum Einsatz, ebenfalls mit 7-nm-Technik und RDNA-Architektur.

Nvidias GeForce-Karten sind preisstabil

Für den Preis einer Radeon RX 5700 XT bieten Nvidia und seine Partnerhersteller die GeForce RTX 2060 SUPER an, die seit ihrer Vorstellung ab knapp 400 Euro erhältlich ist. Die AMD-Grafikkarte rechnet durchschnittlich rund 5 bis 10 Prozent schneller, hat dafür aber keine dedizierten Rechenwerke für Raytracing-Grafikeffekte. Beide Modelle nutzen 8 GByte GDDR6-Speicher.

Die Radeon RX 5700 ist ebenfalls 5 bis 10 Prozent schneller als die ähnlich teure GeForce RTX 2060 (ohne SUPER-Anhängsel). Zudem hat das AMD-Modell 2 GByte GDDR6-Speicher mehr (8 statt 6 GByte). 

Jetzt doch: Das Samsung Galaxy S8 erhält ein Update auf Android 10

Das Samsung Galaxy S8 wurde im März 2017 vorgestellt und wurde in­zwi­schen schon von zwei Nachfolger-Modellen abgelöst. Daher galt es als äußerst unwahrscheinlich, dass Samsung dem Gerät noch ein Update auf Android 10 spendiert. Nun kann Samsung die Besitzer überraschen.

Bislang war man davon ausgegangen, dass mit Android 9 “Pie” beim Galaxy S8 Schluss ist. Während für das Galaxy S9 sowie S10 Aktualisierungen auf die neueste Version des Google-Betriebssystems angekündigt wurden, hat sich der südkoreanische Elektronik-Hersteller bis­her nicht zu dem vor über zwei Jahren veröffentlichten Flaggschiff-Smartphone geäußert.

Support stellt ein Update in Aussicht

Wie Windows United berichtet, hat ein Leser an den Support von Samsung geschrieben, um seine Enttäuschung über das fehlende Update mitzuteilen. Mit der auf die Nachricht folgenden Antwort scheint er aber nicht gerechnet zu ha­ben. Der Kundendienst versucht ihn zu be­ru­hi­gen und teilt mit, dass das Galaxy S8 auf jeden Fall ein Update auf Android 10 zur Verfügung gestellt bekommt.

Freigabe-Termin bleibt noch unklar

Wann dies genau geschieht, bleibt allerdings zu­nächst noch ziemlich unklar. Ein konkreter Zeitraum wurde in der Antwort nicht genannt. Die Besitzer des Smartphones werden ge­be­ten, sich noch ein wenig zu gedulden.

Womöglich wird die Aktualisierung im Frühjahr 2020 ausgerollt. Weshalb Samsung sich an­ders entschieden hat, von der alten Update-Politik abweicht und dem Gerät doch noch eine weitere Aktualisierung bereitstellt, bleibt offen. Eventuell haben die negativen Reaktionen der S8-Besitzer den Konzern dazu veranlasst, von den ursprünglichen Plänen abzuweichen.

Sharkoon REV200: Midi-Tower ist auf links und um 90 Grad gedreht

Sharkoon dreht im Midi-Tower REV200 die Anschlüsse des Mainboards nach oben, was Auswirkungen auf die Kühloptionen hat. Betrachtet wird die Hardware nicht von rechts, wie bei der Mehrzahl von Konkurrenten, sondern von links. Dadurch möchte der Hersteller Nutzer ansprechen, die ihr Gehäuse auf ihrer linken Seite aufstellen.

Durch die Drehung des Mainboards müssen Kabel von oben angeschlossen werden. Sie werden in einem separaten Abteil versteckt und sind über eine Klappe zugänglich. Belüftet wird das Gehäuse deshalb nur von zwei Seiten und mit einem Überdruck-Konzept: Hinter der Front mit Dreieck-Mustern und Glasfläche befinden sich drei bunt beleuchtete 120-mm-Lüfter, zwei weitere Exemplare sitzen im Heck. Gesteuert werden Farben über einen integrierten Controller für bis zu acht LED-Endgeräte oder alternativ über das Mainboard.

Layout bedingt Kühler

Diese vertikale Konzeption, die auf Luftauslässe an der Oberseite verzichtet, hat Auswirkungen auf die Komponenten: „Die Nutzung von Blower-Grafikkarten wird nicht empfohlen“, schreibt Sharkoon. Das ergibt Sinn, da sich die Abluft eines Direct-Exhaust-Kühlers im Kabelfach am Deckel staut. Der Hersteller empfiehlt darüber hinaus die Verwendung einer Wasserkühlung. Gekühlt werden kann in diesem Fall mit einem 240-mm-Radiator im Heck sowie mit einem 360-mm-Modell hinter der Front, wobei dann die Blende im Innenraum sowie ein HDD-Käfig entfernt werden muss.

Unter der Blende befinden sich insgesamt zwei HDD-Käfige für je ein 2,5″- und 3,5″-Laufwerk sowie das Netzteil. Zwei weitere 2,5″-Festplatten werden hinter dem Mainboard-Tray versteckt. Einfluss hat die Blende außerdem auf die Länge der Grafikkarte. Im vorderen, flacheren Teil darf sie 323 Millimeter lang sein, im hinteren Teil bzw. im ersten PCIe-Slot, der bei vielen ATX-Mainboards als 1x-Variante ausgeführt wird, nur 285 Millimeter. Kühler sind auf eine Höhe von 165, Netzteile auf eine Länge von 200 Millimeter beschränkt.

Preis und Verfügbarkeit

Das REV200 ist im Handel bereits zur Preisempfehlung von rund 100 Euro ab Lager erhältlich.