Versteckt in Android 10: Kennen Sie diesen cleveren WLAN-Trick?

Das Abtippen des WLAN-Kennworts beim Besuch bei Freunden und Familie kann ganz schön nervig sein. Mit ein paar einfachen Tricks können Nutzer dieses Ärgernis umgehen – wir zeigen Ihnen hier, wie es geht. Wie Sie am besten vorgehen, wenn Sie ihren WLAN-Code vergessen oder verlegt haben, erfahren Sie außerdem im Video.

Wer beim Besuch von Freunden oder Familie das eigene Datenvolumen bei der Smartphone-Nutzung nicht beanspruchen will, kann die Gastgeber nach deren Netzwerkschlüssel oder WLAN-Kennwort fragen, um deren Heim-Internet auch am Mobilgerät zu nutzen. Das Vorlesen und Abtippen der oft sehr langen Zeichenfolge kann dabei ganz schön nervig sein. Mit einem simplen Trick lässt sich diese umständliche Weitergabe des Kennworts jedoch umgehen.

Smartphone-Nutzer, die mindestens Android 10 auf ihrem Gerät installiert haben, können das eigene WLAN nämlich in wenigen Schritten als QR-Code darstellen, den Gäste dann abscannen können, um direkt Zugriff auf das WLAN zu bekommen.

WLAN per QR-Code teilen: So geht’s

In den Einstellungen Ihres Android-Smartphones wählen Sie zunächst den Punkt “Verbindungen” und anschließend “WLAN” an. Hier sehen Sie nun direkt das von Ihnen genutzte WLAN-Netzwerk mit dem Sie aktuell verbunden sind – durch Antippen des Zahnrads öffnen Sie dessen Einstellungen.

Ganz unten am Screen finden Sie nun das Zeichen für den QR-Code. Tippen Sie dieses an, wird ihnen der QR-Code Ihres Heim-WLANS direkt angezeigt. Besucher können diesen nun einfach mit der Handykamera oder einer Scanner-App abscannen und werden direkt mit dem WLAN verbunden.

Auch ohne Android 10 möglich – aber umständlicher

Besitzen Sie kein Android-Smartphone mit Android 10 oder höher, können Sie QR-Codes für Besucher auch auf andere Art und Weise erstellen. Wer eine FritzBox sein Eigen nennen kann, kann über die Seite fritz.box nach Eingabe der Zugangsdaten die Optionen “WLAN” und anschließend “Sicherheit” aufrufen. Am unteren Rand des Screens finden Sie die Option “Info-Blatt ausdrucken”. Klickt man diese an, können Sie Ihre Daten sowie einen QR-Code sehen. Diesen können Sie entweder ausdrucken oder als Bild auf dem Rechner speichern, um den Code für Ihr WLAN stets parat zu haben.

Keine FritzBox im Haus? Auf der Webseite Qifi.org können Sie sich ebenfalls einen QR-Code erstellen lassen. Dafür geben Sie unter “SSID” den Namen Ihres Netzwerks und unter “Key” Ihren Netzwerkschlüssel ein. Zusätzlich müssen Sie Ihre Verschlüsselung angeben – diese ist in den meisten Fällen das voreingestellte “WPA/WPA2”. Durch Klick auf “Generate” wird Ihnen Ihr QR-Code erstellt, welchen Sie wiederum ausdrucken oder speichern können.

Android 10: Oxygen OS 10.0.1 für das OnePlus 6 und das 6T

Ihr seid Besitzer eines OnePlus 6 oder des OnePlus 6T? Dann habt ihr vielleicht das Update-Dilemma mitbekommen. Erst wurde Anfang November Android 10 angekündigt, allerdings pausierte man die Verteilung kurze Zeit später. Nun hat man dann direkt ein weiteres Update veröffentlicht, welches großartig nichts Neues im Changelog bietet außer der Fehlerbehebung, aber immerhin kommt das große Update ja nun – rund 1.800 MB Download werden fällig.

Sollte das Update noch nicht bei euch zu finden sein, dann habt keine Sorge, die Updates gehen immer in Wellen raus, die erste erreicht immer erst nur ein paar Prozent der Benutzer, bevor dann breiter verteilt wird. Wer nicht warten will, der kann auch schauen, ob via des Oxygen Updater etwas angeboten wird.

System

• Upgraded to Android 10

• Brand new UI for Android 10

• Updated Android security patch to 2019.10

• Fixed the fingerprint identification issue

• Fixed the animation lag for fingerprint unlock

• Fixed the automatic reboot issue after upgrade

Camera

• Improved the performance and fixed known issues

WiFi Connectivity

• Fixed the 5Ghz WiFi connection

Diese Features haben es nie in Android 10 geschafft: So bekommen Sie sie trotzdem

Android 10 bringt eine ganze Reihe neuer Funktionen auf die Smartphones, die besten sehen Sie im Video. Doch nicht alle haben es auch in die finale Version geschafft. Wir stellen Ihnen die gecancelten Features vor und zeigen Ihnen, wie Sie sie dennoch auf Ihr Handy bekommen – egal, ob Android 10 oder auf einer älteren Version.

In jedem Betriebssystem gibt es Funktionen, die es nicht in das finale Release schaffen. Android bildet da keine Ausnahme und auch bei der neuesten Version Android 10 musste so manche spannende Funktion aus dem Beta-Channel wieder weichen. Unklar bleibt jetzt, ob sie in Android 11 zurückkehren oder für immer verschwinden.

Doch einige der gestrichenen Features können Sie auf Ihrem Handy mit einfachen Mitteln selbst nachrüsten. CHIP stellt Ihnen die spannendsten Funktionen vor, die es nicht in die neue Android-Version geschafft haben, und zeigt Ihnen, wie Sie sie dennoch erhalten.

Automatisierung: Regeln für das Smartphone

Das Smartphone auf stumm schalten, sobald man im Heimnetzwerk ist oder eine tägliche Benachrichtigung einstellen, die Ihnen sagt, dass Sie genügend trinken sollen – für all das hat Ihr Smartphone die Kapazitäten. Es braucht lediglich ein Tool, das solche Dinge automatisiert. Diese Funktion gab es zwar nie offiziell in Android, in einem Leak zu Android 10 ist sie aber aufgetaucht.

Mit Apps wie IFTTT oder Automate bauen Sie sich Ihre eigenen Rezepte und sagen Ihrem Smartphone, was es wann zu tun hat. Manche Hersteller liefern das auch selbst schon mit, auf Samsung-Handys können Sie beispielsweise Bixby Actions dafür benutzen. Bei IFTTT ist das Erstellen von Routinen sehr einfach, für fortgeschrittene Nutzer ist Automate die bessere Wahl.

Fast Share: Endlich eine Alternative zu AirDrop

Airdrop dürfte vor allem iPhone-Nutzern ein Begriff sein: Damit lassen sich Geräte in der Nähe finden und Files per WLAN zügig austauschen. Auf eine vergleichbare Funktion warten Android-Nutzer schon seit Jahren, und mit Fast Share sollte das Realität werden. Entgegen aller Erwartungen hat es das Feature aber nicht in Android 10 geschafft.

Zwar bastelt Google wohl weiterhin an Fast Share, aber es gibt bereits eine Alternative ebenfalls aus dem Hause Google. Der Dateimanager Files von Google bietet eine komfortable Möglichkeit, Fotos, Apps und andere Dateien schnell an andere Geräte und Nutzer zu verschicken.

Screenrecorder: Einfache Bildschirmaufnahmen anfertigen

Ob Livestreams für Twitch oder kurze Tutorialvideos: Wer Videos drehen will, guckt beim Smartphone zumeist in die Röhre. Manche Hersteller wie Huawei liefern einen nativen Screenrecorder mit, aber die meisten Smartphones gehen hier nach wie vor leer aus. Für Bildschirmvideos braucht es also eine App wie den AZ Screen Recorder, der neben der Aufnahmefunktion auch einige Werkzeuge zur Bearbeitung und zum Export von Bildschirmaufnahmen liefert.

Ein wirklich funktionierender Screenrecorder tauchte auch in der Beta für Android 10 nie auf, aber es gab laut eines Leaks ein Flag, das man aktivieren konnte, und damit wurde auch ein noch in den Kinderschuhen befindlicher Screenrecorder angezeigt. Was damit passieren soll, werden wohl nur zukünftige Updates bleiben – inzwischen gibt es aber mehr als genug Apps, die ihre Sache vorzüglich machen.

Zeitplan für den Dark Mode

Er war eins der am sehnlichsten erwarteten Features in der Geschichte von Android: Der systemweite Dark Mode. Mit Android 10 kommt der nun herstellerunabhängig an Bord. Allerdings kann man ihn nur manuell aktivieren und nicht beispielsweise automatisch bei Sonnenuntergang.

Der ein oder andere Hersteller hat diese Funktion schon seit längerem an Bord, so zum Beispiel Samsung. In den Einstellungen lässt sich festlegen, zu welcher Tageszeit der Dark Mode eingeschaltet werden soll oder ob man den Zeitplan an Sonnenaufgang und -untergang anpassen möchte.

Wer diese Möglichkeit in seinen Einstellungen nicht findet, kann aber auch hier zu einem kleinen Workaround greifen. Mit Automatisierungs-Apps wie dem eben genannten Automate können Sie mit ein wenig Tüftelei eine eigene Abfolge basteln, die den Dark Mode zu einer bestimmten Zeit aktiviert oder deaktiviert.

Jetzt doch: Das Samsung Galaxy S8 erhält ein Update auf Android 10

Das Samsung Galaxy S8 wurde im März 2017 vorgestellt und wurde in­zwi­schen schon von zwei Nachfolger-Modellen abgelöst. Daher galt es als äußerst unwahrscheinlich, dass Samsung dem Gerät noch ein Update auf Android 10 spendiert. Nun kann Samsung die Besitzer überraschen.

Bislang war man davon ausgegangen, dass mit Android 9 “Pie” beim Galaxy S8 Schluss ist. Während für das Galaxy S9 sowie S10 Aktualisierungen auf die neueste Version des Google-Betriebssystems angekündigt wurden, hat sich der südkoreanische Elektronik-Hersteller bis­her nicht zu dem vor über zwei Jahren veröffentlichten Flaggschiff-Smartphone geäußert.

Support stellt ein Update in Aussicht

Wie Windows United berichtet, hat ein Leser an den Support von Samsung geschrieben, um seine Enttäuschung über das fehlende Update mitzuteilen. Mit der auf die Nachricht folgenden Antwort scheint er aber nicht gerechnet zu ha­ben. Der Kundendienst versucht ihn zu be­ru­hi­gen und teilt mit, dass das Galaxy S8 auf jeden Fall ein Update auf Android 10 zur Verfügung gestellt bekommt.

Freigabe-Termin bleibt noch unklar

Wann dies genau geschieht, bleibt allerdings zu­nächst noch ziemlich unklar. Ein konkreter Zeitraum wurde in der Antwort nicht genannt. Die Besitzer des Smartphones werden ge­be­ten, sich noch ein wenig zu gedulden.

Womöglich wird die Aktualisierung im Frühjahr 2020 ausgerollt. Weshalb Samsung sich an­ders entschieden hat, von der alten Update-Politik abweicht und dem Gerät doch noch eine weitere Aktualisierung bereitstellt, bleibt offen. Eventuell haben die negativen Reaktionen der S8-Besitzer den Konzern dazu veranlasst, von den ursprünglichen Plänen abzuweichen.