GeForce RTX 3080: EVGA lässt die FTW3 Ultra mit 450-Watt-BIOS von der Leine

Während Käufer noch immer auf eine breite Verfügbarkeit der GeForce-RTX-3000-Serie warten, hat EVGA ein neues BIOS für die GeForce RTX 3080 FTW3 Ultra freigegeben und lässt die Grafikkarte mit 450 Watt TDP noch weiter von der Leine. Bereits im Auslieferungszustand ist diese mit 400 Watt durchaus großzügig bemessen.

EVGA schärft Ampere-Gaming nach

Vor wenigen Stunden hat der EVGA-Support über das offizielle Forum des Unternehmens bekanntgegeben, dass die GeForce RTX 3080 FTW3 Ultra insgesamt zwei neue BIOS-Versionen für das Dual-BIOS der Ampere-Grafikkarte erhält. Beide Versionen wurden auch bereits im Forum von EVGA als Beta freigegeben.

Die neuen BIOS-Versionen tragen die Kennung 94.02.24.48.88 und ersetzen das BIOS mit der Kennung 94.02.26.80.2C. Das neue reguläre BIOS ersetzt das alte BIOS, wenn sich der BIOS-Switch auf „Normal“ befindet, das neue OC-BIOS tritt an die Stelle des alten BIOS, wenn der Schalter auf „OC“ steht.

Zur Installation der neuen BIOS-Versionen gibt EVGA den Nutzern entsprechende Instruktionen mit auf den Weg:

BIOS Instructions (Windows Installation): Download the correct .zip file below for your graphics card below.

Extract the files to a location on disk.

Make sure no programs are running in the background, and double click Update.exe

Press “Y” to begin the update.

After update, restart PC.

NOTE: There are 2 BIOS’s, one is for the BIOS when switched to the normal stock position, the other if switched to the OC position

Hersteller empfiehlt ein Netzteil mit mindestens 850 Watt

Wie Asus zuvor, empfiehlt auch EVGA für die mit höherer TDP versehenen Grafikkarten der GeForce-RTX-3000-Serie besonders leistungsstarke Netzteile.

Im Falle der EVGA GeForce RTX 3080 FTW3 Ultra mit neuem OC-BIOS empfiehlt der Hersteller mindestens ein Netzteil mit 850 Watt Leistung und einer Gold-Zertifizierung nach 80Plus.

Apple iPhone 12: Internationale Kunden werden geschröpft, ganz anders als beim Google Pixel 5

Was ist denn das da an der Seite, wird so mancher Apple-Fan fragen, wenn er mal die Gelegenheit erhält, ein US-Amerikanisches iPhone 12, egal ob iPhone 12 und iPhone 12 mini oder iPhone 12 Pro oder iPhone 12 Pro Max in die Hände zu bekommen. Tatsächlich findet sich ein deutlich sichtbarer Unterschied zwischen den iPhones aus den USA und denen im Rest der Welt, wie das Bild oben zeigt, in dem wir stellvertretend für die ganze Serie zwei Renderbildern eines iPhone 12 von den Webseiten von Apple Deutschland und Apple USA einander gegenübergestellt haben.

Dieses Fenster an der Seite ist, wie Nilay Patel von TheVerge mittlerweile bestätigen konnte, ein Ausschnitt für die mmWave 5G-Antennen, die den internationalen iPhones ja fehlen – nichts Neues, auch Samsung und Google verbauen die laut IHS Markit in der Produktion zumindest 2019 etwa 40 US-Dollar teureren mmWave-Antennen nur in den USA, was zum ersten Mal beim Samsung Galaxy S20 Ultra im Teardown aufgefallen ist, bei der iPhone 12-Serie aber auch äußerlich sehr gut erkennbar ist.

Vergleicht man die Specs von iPhone 12 in Deutschland mit denen in den USA (siehe unten), zeigen sich auch ganz deutlich Unterschiede bei Gewicht (2 Gramm) und den unterstützten 5G-Bändern. Die beiden mmWave-Bänder n260 und n261 sind nur in den USA abgedeckt, was niemanden verwundern sollte – Hersteller argumentieren durch die Bank damit, dass Netze außerhalb der USA, etwa in Europa, noch kein mmWave bieten und mmWave-Antennen demnach nicht gebraucht werden.

Google geht beim Pixel 5 den ehrlicheren Weg

Dieses Argument ist nachvollziehbar, wenngleich nicht die ganze Wahrheit, denn in Europa und Asien sind durchaus mmWave-Netze geplant, die dann mit den aktuellen 5G-Smartphones eben nicht genutzt werden können. Wer mehr als 1.000 Euro für ein aktuelles iPhone 12 Pro ausgibt und plant, es mehrere Jahre hindurch zu nutzen, bei iPhones nicht unüblich, wird diesen Nachteil dann wohl bereits spüren. Wie bei Samsung und Google bekommen US-Amerikaner also mehr Features in Sachen 5G, doch die drei Hersteller gehen unterschiedlich transparent mit der sich daraus ergebenden Preisersparnis in der Produktion um. Besonders auffällig ist der Vergleich mit Googles kürzlich gelaunchtem Pixel 5.

Auch hier bietet nur das US-Modell mmWave 5G, allerdings gibt Google das in der Produktion billigere internationale Modell auch deutlich günstiger an seine Kunden ab. Während US-Amerikaner in den USA ohne Steuern 699 US-Dollar zahlen, kostet das Pixel 5 in Deutschland bekanntlich nur 613 Euro – inklusive Steuern, was steuerbereinigt (528 Euro) eine Ersparnis von etwa 70 Euro ausmacht. Wie sieht die Situation bei Apple aus? Apple-typisch sind die Europa-Preise wie im Vorjahr prinzipiell deutlich höher als der US-Dollar-Preis, obwohl der Dollar mittlerweile etwas abgewertet hat:

Apple verlangt für das billigere iPhone 12 in Europa deutlich mehr

Vergleicht man nun allerdings die umgerechneten US-Preise mit den steuerbereinigten, die Apple in Deutschland verlangt, zeigt sich leider ein ganz anderes Bild als bei Google. Beispiel iPhone 12 mini: Kostet in den USA umgerechnet wie das Pixel 5 593 Euro, was inklusive 16 Prozent Steuer theoretisch 687 Euro wären also 100 Euro weniger als Apple in Deutschland tatsächlich verlangt. Dieser Unterschied ist nichts Neues, doch heuer sind die iPhones in den USA und in Europa eben nicht gleich, hierzulande fehlt mmWave, sprich Apple verdient bei jedem europäischen iPhone 12 mini nicht nur etwa 100 Euro zusätzlich sondern spart sich auch noch die Kosten für die mmWave-Antennen. Und das mal ganz abgesehen davon, dass in diesem Jahr auch Netzteil und Ohrhörer fehlen und die kleinere Verpackung letztlich auch weniger Transportkosten bedeutet.

Sicher – internationale Preise so direkt zu vergleichen ist immer etwas schwierig, da wir nicht wissen, was Apple sonst noch für Kosten in Europa zu tragen hat, die bei Google möglicherweise wegfallen (Google verkauft seine Pixel-Phones etwa nur in wenigen Ländern). Dennoch muss man angesichts dieser dramatischen Unterschiede zwischen US-Preis und Euro-Preis und angesichts der fehlenden mmWave-Antennen doch von einer Schröpfung internationaler Apple-Freunde sprechen. Dem Verkaufsvolumen der iPhones wird das wohl auch 2020 nicht schaden. Übrigens schafft es Apple doch bei einem Produkt, in etwa Gleichstand zwischen US-Dollar-Preis und Europreis zu bieten und zwar beim HomePod mini. Wieso geht es da plötzlich?

AMD Ryzen 5000: DDR4-4000 ist das neue Optimum für Zen 3

Während AMD das Optimum in Sachen Arbeitsspeicher für Ryzen 3000 (Test) alias Zen 2 mit DDR4-3600 und einem synchronen IF-Takt von 1.800 MHz angegeben hat, sollen die am 5. November erscheinenden Zen-3-CPUs der Ryzen-5000-Serie mit einem nochmals höheren Fabric– und RAM-Takt arbeiten. DDR4-4000 wird das neue Optimum für RAM.

DDR4-4000 ist das neue DDR4-3800

Nachdem sich bereits andeutet, dass die vier neuen CPUs Ryzen 9 5950X, 5900X, Ryzen 7 5800X und Ryzen 5 5600X die Konkurrenz von Intel auch in Spielen sowie den Single-Core-Lasten werden schlagen können, legt AMD auch in Sachen RAM noch einmal nach. Während mit Zen-2-CPUs wie dem Ryzen 9 3950X (Test) bei einer Speicherfrequenz von 3.800 MT/s Schluss war, sollen nun 4.000 MT/s drin sein.

Dies verrät eine Seite aus einer offiziellen AMD-Präsentation, die erst mit dem Test der neuen Ryzen-5000-Serie veröffentlicht werden sollte, jetzt aber von der türkischen Website TechnoPat publik gemacht wurde.

Demnach bleibt DDR4-3600 der „Sweet Spot“ und seitens AMD die Empfehlung für die ebenfalls mit bis zu DDR4-3200 spezifizierten Prozessoren auf Zen-3-Basis.

Das neue Optimum stellt jedoch DDR4-4000 mit einem synchronen IF- respektive Fabric-Takt (FCLK) sowie Speichercontroller-Takt (ULCK) von 2.000 MHz dar.

Alle Arbeitsspeicher-Tests auf der AM4-Plattform mit Ryzen 3000 haben gezeigt, die Grenze lag bisher bestenfalls bei DDR4-3800 mit einem synchronen IF-Takt von 1.900 MHz.

Keine Garantie für hohen Speichertakt

Damit sollte klar sein, dass DDR4-4000 und die 2.000 MHz für den Speichercontroller (IMC) sowie die AMD Infinity Fabric keinesfalls garantiert sind. Anwender die sich aber intensiv mit der Materie Overclocking auseinandersetzen, können sich mit Ryzen 5000 und Zen 3 nun höhere Ziele setzen als noch mit Ryzen 3000 und Zen 2.

RAM-OC: Hilfe aus der Community

Die AMD Ryzen – RAM OC Community bietet neben Tipps und Tricks und vielen aktiven Mitgliedern eine sehr ausführliche RAM-OC-Anleitung (PDF), die unter Federführung von Community-Mitglied cm87 durch die Community erstellt wurde und auch über alle benötigten Programme informiert.

Apple: Acht neue Mac-Modelle zeigen sich bei der EEC

AppleInsider hat acht neue Einträge in der Datenbank der EEC entdeckt, die zu bislang nicht veröffentlichten Macs gehören, denn die Datenbank gibt als Beschreibung an, dass es sich um “Personal Computer der Marke Apple” handelt. Drei dieser Modellnummer, nämlich A2147, A2158 und A2182, wurden bereits zuvor bei der EEC registriert, damals allerdings noch mit macOS Catalina, die neuen Einträge geben jedoch bereits macOS Big Sur als Betriebssystem an.

Die fünf Modellnummern A2348, A2438, A2439, A2337 und A2338 sind komplett neu. Wie üblich geben die Einträge keinerlei Details über die Produkte an sich preis. Apple hat aber bereits offiziell angekündigt, dass ein erster Mac auf Basis eines intern entwickelten ARM-Chips noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird.

Einem Leaker zufolge sollen am Event heute Abend zwar keine ARM-Macs vorgestellt werden, wenn es heute keine Überraschung gibt dürfte es aber nicht viel länger als ein paar Wochen dauern, bis die Macs der nächsten Generation enthüllt werden. Gerüchten zufolge wird entweder ein 12 Zoll MacBook oder aber ein 13 oder 14 Zoll MacBook Pro auf Basis einer angepassten Version des Apple A14 Bionic den Anfang machen.

Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon ist offiziell: Ultraleichtes Notebook mit Intel Tiger Lake & QHD-Display

Vor einigen Tagen hat sich das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon bereits in einem Leak gezeigt, nun ist das Ultrabook ganz offiziell auf der Webseite des Herstellers zu finden. Allerdings gibt es noch keine näheren Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit in Deutschland und Österreich – einem Bericht von Liliputing zufolge wird das Intel Evo Notebook zumindest vorläufig nur in Australien, Indonesien, Japan, Malaysia, Neuseeland, Thailand und Vietnam verfügbar sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gerät auch nach Europa kommt, denn das Yoga Slim 7i Carbon kann sich durchaus sehen lassen. Wie der Name schon sagt wird das maximal 14,9 Millimeter dicke Gehäuse aus Carbon gefertigt – das neue Material selbst soll 40 Prozent leichter und 25 Prozent robuster als noch beim Vorgänger sein. Das Resultat: Das Notebook wiegt knapp unter einem Kilogramm, extreme Temperaturen, Staub oder Stürze aus einer Höhe von bis zu 76 Zentimetern sollen dem Laptop nichts ausmachen.

Das Herzstück des Yoga Slim 7i Carbon ist das 13,3 Zoll große Display im 16:10-Format mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel, die maximale Helligkeit wird vom Hersteller mit 300 Nits spezifiziert, der sRGB-Farbraum kann vollständig dargestellt werden. Die beleuchtete Tastatur bietet einen Hub von einem vollen Millimeter, die Webcam unterstützt den Login über Windows Hello.

Im Inneren findet man einen nicht näher benannten Intel Core i7-Chip der aktuellen Tiger Lake-Serie inklusive der Intel Iris Xe Graphics, bis zu 16 GB LPDDR4x-Arbeitsspeicher, eine maximal 1 TB fassende M.2 PCIe SSD und einen 50 Wh fassenden Akku, der über USB-C mit maximal 65 Watt geladen werden kann. Zur Ausstattung gehören auch Wi-Fi 6, Bluetooth 5.0, zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse, ein extra USB-C-Port und ein AUX-Anschluss.

Apple stellt iPhone 12 Pro und Pro Max vor

Das iPhone 12 Pro kommt im selben Design wie das normale iPhone 12 daher, wird aber mit besseren Materialien produziert. Ein Edelstahl-Rahmen soll das Finish in vier verschiedenen Farben noch edler machen.

MagSafe, Ceramic Shield, Super Retina XDR Display, A14 Bionic und Co. sind natürlich mit an Bord. Die Displays sind bei fast denselben Größen dennoch gewachsen. Das kleine Modell hat nun 6,1 Zoll zu bieten statt bisher 5,8 Zoll, das große 6,7 Zoll.

Deep Fusion wird nun auf allen Kameras verfügbar sein, war im iPhone 11 Pro nur in der Hauptkamera verfügbar. Neben der Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Kamera kommt das 12 Pro auch mit einer Telefoto-Kamera.

Der LiDAR-Scanner aus dem iPad zieht nun ebenfalls auf dem iPhone 12 Pro Max ein und ermöglicht ein besseres AR-Erlebnis und Foto- und Video-Effekte. Auch die Zeit, die der Auto-Fokus braucht, wird damit verkürzt. Bei Porträt-Fotos wird das Bokeh ebenfalls natürlicher gesetzt.

Das Pro Max hat ein noch besseres Kamera-System als das iPhone 12 Pro. Auch ein neues optisches Stabilisierungssystem ist mit an Bord, soll ein Feature namens Sensor Shift ermöglichen, um Wackler noch besser auszugleichen und die Low-Light-Performance zu erhöhen.

Die Kamera kann nun AppleProRAW aufnehmen, ein von Apple entwickeltes RAW-Format, das auch Deep Fusion und andere Apple-Features ermöglicht. Das neue Format soll jedoch erst später in diesem Jahr kommen. Drittanbieter-Apps können ebenfalls mit diesem Format arbeiten.

Das iPhone 12 Pro und Pro Max kann auch in 10 Bit HDR-Video aufnehmen – sogar Dolby Vision HDR. Auch das Editieren in Dolby Vision ist direkt in der Fotos-App möglich, Das kann bisher noch kein Gerät.

Das iPhone 12 Pro wird in Silber, Schwarz, Gold und Blau zu haben sein, kostet ab 999 US-Dollar (128 GB). Das iPhone 12 Pro Max kommt in denselben Farben, kostet ab 1099 US-Dollar (128 GB). Die Smartphones können ab 16. Oktober bestellt werden, kommen eine Woche später zum Kunden.

Deutsche Preise und weitere Details reichen wir selbstverständlich nach!

Update:

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max werden in 128 GB-, 256 GB- und 512 GB-Modellen in Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau ab 1.120 Euro inkl. MwSt. bzw. 1.217,50 Euro inkl. MwSt. erhältlich sein.

Kunden in Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Japan, den USA und mehr als 30 weiteren Ländern und Regionen können das iPhone 12 Pro ab Freitag, 16. Oktober ab 14 Uhr vorbestellen, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 23. Oktober. Die Vorbestellung für das iPhone 12 Pro Max beginnt am Freitag, 6. November ab 14 Uhr lokaler Ortszeit, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 13. November.

Das MagSafe-Ladegerät, die Ledertasche mit MagSafe und die Silikonhülle und Clear Case für das iPhone 12 Pro sind ab Freitag, 16. Oktober erhältlich. Das iPhone 12 Pro Ledercase ist ab Freitag, 6. November erhältlich. Das MagSafe Duo-Ladegerät und die Lederhülle werden zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein.

ASRock NUC Box: Mini-PCs mit Tiger-Lake-Prozessoren und viel USB

ASRock hat drei Mini-PCs mit Intels Kombiprozessoren Tiger Lake-U alias Core i-1100G vorgestellt. Sie nutzen den gleichen Unterbau in Form eines “4×4”-Mainboards und unterscheiden sich beim verlöteten Prozessor. ASRock verbaut wahlweise die beiden Vierkerner Core i7-1165G7 beziehungsweise Core i5-1135G7 oder den Zweikerner Core i3-1115G4. Mit dabei: eine moderne Gen12-Grafikeinheit, beim Core i7 und Core i5 Iris Xe Graphics genannt.

Gehäuse und Mainboard-Layout stimmen mit den Schwestermodellen 4X4 Box-4000 überein, in denen AMDs Ryzen-4000-Kombiprozessoren (Renoir) sitzen. Die Serien unterscheiden sich anschlussseitig bei den Übertragungsgeschwindigkeiten: ASRocks NUC-Box-Baureihe setzt rückseitig auf zweimal USB 3.2 Gen 2 Typ A (10 GBit/s), HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und 2,5- plus 1-Gigabit-Ethernet; rückseitig auf dreimal USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s), darunter zwei Typ-C-Ports mit DisplayPort-1.4-Alt-Mode, und Audioklinke.

Nutzer können an ASRocks NUC Box somit drei Ultra-HD-Monitore (3840 × 2160 Pixel) mit bis zu 144 Hertz anschließen sowie einen vierten mit 60 Hertz. Die Schwesterserie 4X4 Box-4000 muss sich rückseitig mit USB 2.0 Typ A und DisplayPort 1.2a begnügen. Die vorderen USB-C-Anschlüsse beherrschen DisplayPort 1.2a statt 1.4. Unterm Strich reicht das für viermal Ultra HD mit 60 Hertz.

Aktiv gekühlt

Die Kühlung erfolgt mittels kleinem Kühlkörper und Radiallüfter, der die Abwärme hinten aus dem Gehäuse befördert. ASRock bietet künftig zwar auch lüfterlöse Varianten aus der iBOX-Serie an, die es erfahrungsgemäß aber nicht in den Einzelhandel schaffen. Das Gleiche gilt für die separat verkauften 4×4- und Mini-STX-Mainboards mit aufgelöteten Tiger-Lake-Prozessoren.

Bei den NUC-Box-PCs handelt es sich um Barebone-Systeme. Käufer müssen das RAM (Dual-Channel DDR4-3200 SO-DIMMs) und Datenträger (je einmal 2,5-Zoll-Schacht und M.2 mit PCI-Express-Anbindung) selbst erwerben. Ein Intel-Kärtchen mit Wi-Fi 6 (WLAN 802.11ax) und Bluetooth 5.0 befindet sich an Bord.

Außer ASRock hat bisher Gigabyte eigene Mini-PCs mit Tiger-Lake-CPUs angekündigt. Details zu Intels kommenden NUCs 11 sind bereits aufgetaucht. Liefertermine oder Preise nennt allerdings noch keiner der genannten Hersteller.

Asus ROG Strix XG32VC: Gekrümmter Monitor mit 170 Hertz zeigt sich

Rund um den Gaming-Monitor ROG Strix XG32VC von Asus sind nun Details bekanntgeworden. Der 31,5-Zoll-Monitor bietet eine Bildwiederholrate von 170 Hertz.

Auf der Webseite von Asus sind nun Details zum neuen ROG Strix XG32VC gesichtet worden. Der gekrümmte Monitor mit VA-Panel liefert auf 31,5 Zoll eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Die Refreshrate beträgt 170 Hertz. Neben AMD Freesync Premium wird auch Nvidia G-Sync Compatible unterstützt. Als Reaktionszeit gibt Asus eine Millisekunde an.

Asus ROG Strix XG32V mit KVM-Support und USB-C-Hub

Der integrierte USB-C-Hub kann auch dazu benutzt werden, um mit fünf Volt und 2,5 Ampere ein externes Gerät, wie etwa ein Smartphone mit Strom zu versorgen. Zudem kann ein Notebook daran anzuschließen und so den Bildschirm zu erweitern. Falls man zwei Geräte mit dem Monitor verbunden hat, kann via Maus und Tastatur dank KVM-Support einfach hin- und hergewechselt werden, ohne ein OSD-Menü mit Tasten am Monitor nutzen zu müssen.

Der Asus ROG XG32VC bietet neben einem HDMI 2.0-Anschluss, einen Displayport 1.2, einmal USB-Typ-C und einen USB 3.0-Hub. Zur Audioausgabe kann ein Headset mittels 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden. Der Gaming-Monitor lässt sich in der Höhe um 10 Zentimeter sowie in der Neigung verstellen. Zudem kann der ROG XG32VC geschwenkt werden. Was der Asus ROG XG32VC kostet und wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Sammlung zum kommenden Asus ROG Strix XG32VC:

Auf der Webseite von Asus sind nun Details zum neuen ROG Strix XG32VC gesichtet worden. Der gekrümmte Monitor mit 31,5 Zoll bietet eine Refreshrate von 170 Hz und eine WQHD-Auflösung.

Neben AMD Freesync Premium wird auch Nvidia G-Sync Compatible unterstützt.

Falls man zwei Geräte mit dem Monitor verbunden hat, kann via Maus und Tastatur dank KVM-Support einfach hin- und hergewechselt werden, ohne ein OSD-Menü mit Tasten am Monitor nutzen zu müssen.

Was der Asus ROG Strix XG32VC kostet und wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Intel bringt günstigen Ryzen-3-Konter

Intel hat den Core i3-10100F in die hauseigene Ark-Datenbank aufgenommen, der Prozessor dürfte in den nächsten Tagen im Handel verfügbar sein. Mit einem Listenpreis von bis zu 97 US-Dollar ist der Chip deutlich günstiger als der reguläre Core i3-10100 für 122 US-Dollar, welcher für knapp 110 Euro im Handel steht.

Der Core i3-10100F entspricht dem Core i3-10100, hat jedoch keine (aktive) integrierte Grafikeinheit. Ansonsten gibt es vier Kerne mit Hyperthreading bei 3,6 GHz bis 4,3 GHz sowie 6 MByte an L3-Cache. Intel dürfte mit dem Core i3-10100F den Ryzen 3 3100 (Test) preislich unterbieten, der für rund 95 Euro lieferbar ist. Der schnellere Ryzen 3 3300X (Test) hingegen findet sich kaum bei Händlern, wenn doch, kostet er zumeist über 130 Euro.

Intel musste Hyperthreading nachrüsten

Mit der Comet-Lake-Generation als 10th Gen Core hatte Intel die Core-i3-Klasse deutlich aufgewertet, da Hyperthreading für die doppelte Anzahl an logischen Kernen freigeschaltet wurde. AMD hatte Simultaneous Multithreading (SMT) bei den älteren Ryzen 3 1300X/1200 (Test) ebenfalls nicht geboten, weshalb Intel erst mit den Ryzen 3 3300X/3100 unter Zugzwang geraten war. Diese nutzen zudem die Zen-2-Technik und sind pro Takt deutlich leistungsstärker als Zen(1).

Bei den Pentium-Modellen war der Schritt zu Hyperthreading schon 2017 erfolgt, seit 2020 gibt es zudem eine Unterstützung für die AVX-Befehlssatzerweiterung, die für einige Spiele zwingend erforderlich ist. Zuletzt war dies bei Anthem und Apex Legends der Fall, auch Star Citizen erfordert mittlerweile einen Prozessor mit AVX-Support. Ansonsten gibt der Titel eine Fehlermeldung aus und startet nicht, allerdings fällt die Performance selbst mit einem aktuellen Comet-Lake-Pentium sehr schlecht aus. Zwei Kerne und vier Threads sind für die Weltraumsimulation schlicht zu wenig, was aber auch die Systemanforderungen so wiedergeben.

Apple Watch: watchOS 7.0.2 veröffentlicht

Apple hat watchOS 7.0.2 veröffentlicht. Es steht ab sofort für alle unterstützten Modelle zur Verfügung. Laut Changelog hat Apple ein Problem beheben können, welches dazu führen konnte, dass die Batterie der Apple Watch schneller geleert wurde. Ferner nennt man die Behebung eines Problems, bei dem einige Benutzer in Regionen, in denen die EKG-App verfügbar ist, nicht mehr darauf zugreifen konnten.