Apple stellt iPhone 12 Pro und Pro Max vor

Das iPhone 12 Pro kommt im selben Design wie das normale iPhone 12 daher, wird aber mit besseren Materialien produziert. Ein Edelstahl-Rahmen soll das Finish in vier verschiedenen Farben noch edler machen.

MagSafe, Ceramic Shield, Super Retina XDR Display, A14 Bionic und Co. sind natürlich mit an Bord. Die Displays sind bei fast denselben Größen dennoch gewachsen. Das kleine Modell hat nun 6,1 Zoll zu bieten statt bisher 5,8 Zoll, das große 6,7 Zoll.

Deep Fusion wird nun auf allen Kameras verfügbar sein, war im iPhone 11 Pro nur in der Hauptkamera verfügbar. Neben der Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Kamera kommt das 12 Pro auch mit einer Telefoto-Kamera.

Der LiDAR-Scanner aus dem iPad zieht nun ebenfalls auf dem iPhone 12 Pro Max ein und ermöglicht ein besseres AR-Erlebnis und Foto- und Video-Effekte. Auch die Zeit, die der Auto-Fokus braucht, wird damit verkürzt. Bei Porträt-Fotos wird das Bokeh ebenfalls natürlicher gesetzt.

Das Pro Max hat ein noch besseres Kamera-System als das iPhone 12 Pro. Auch ein neues optisches Stabilisierungssystem ist mit an Bord, soll ein Feature namens Sensor Shift ermöglichen, um Wackler noch besser auszugleichen und die Low-Light-Performance zu erhöhen.

Die Kamera kann nun AppleProRAW aufnehmen, ein von Apple entwickeltes RAW-Format, das auch Deep Fusion und andere Apple-Features ermöglicht. Das neue Format soll jedoch erst später in diesem Jahr kommen. Drittanbieter-Apps können ebenfalls mit diesem Format arbeiten.

Das iPhone 12 Pro und Pro Max kann auch in 10 Bit HDR-Video aufnehmen – sogar Dolby Vision HDR. Auch das Editieren in Dolby Vision ist direkt in der Fotos-App möglich, Das kann bisher noch kein Gerät.

Das iPhone 12 Pro wird in Silber, Schwarz, Gold und Blau zu haben sein, kostet ab 999 US-Dollar (128 GB). Das iPhone 12 Pro Max kommt in denselben Farben, kostet ab 1099 US-Dollar (128 GB). Die Smartphones können ab 16. Oktober bestellt werden, kommen eine Woche später zum Kunden.

Deutsche Preise und weitere Details reichen wir selbstverständlich nach!

Update:

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max werden in 128 GB-, 256 GB- und 512 GB-Modellen in Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau ab 1.120 Euro inkl. MwSt. bzw. 1.217,50 Euro inkl. MwSt. erhältlich sein.

Kunden in Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Japan, den USA und mehr als 30 weiteren Ländern und Regionen können das iPhone 12 Pro ab Freitag, 16. Oktober ab 14 Uhr vorbestellen, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 23. Oktober. Die Vorbestellung für das iPhone 12 Pro Max beginnt am Freitag, 6. November ab 14 Uhr lokaler Ortszeit, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 13. November.

Das MagSafe-Ladegerät, die Ledertasche mit MagSafe und die Silikonhülle und Clear Case für das iPhone 12 Pro sind ab Freitag, 16. Oktober erhältlich. Das iPhone 12 Pro Ledercase ist ab Freitag, 6. November erhältlich. Das MagSafe Duo-Ladegerät und die Lederhülle werden zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein.

So könnte das iPhone 12 Pro aussehen

Apple hat meines Erachtens in der nahen Vergangenheit ein rundes Portfolio abgeliefert, wenn ich mir iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone SE, MacBook Pro, MacBook Air sowie das neue iPad Pro anschaue (nicht zu vergessen die Kopfhörer-Sparte, die auch ordentlich Geld in die Kasse spülen dürfte).

Aber wie heißt es so schön? Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und da gibt es schon einige Gerüchte. Gerüchte, wie ein kommendes iPhone 12 Pro aussehen könnte. Laut Leaks und Berichten ist es so, dass Apple in Richtung des iPad-Pro-Designs gehen könnte. Das würde weiter für ein planes Display sprechen, aber dafür sorgen, dass der Rahmen kantiger wird. Dürfte dann vermutlich entfernt an ein iPhone 5 erinnern.

Die kommenden iPhone-Pro-Modelle sollen drei Kameras auf der Rückseite haben, während die Modelle der unteren Preisklasse weiterhin mit zwei Kameras ausgestattet sein werden. Apple wird laut Bericht auch das 3D-LIDAR-System, das im März 2020 mit dem neuen iPad Pro debütierte, zu seinem iPhone 12 Pro hinzufügen.

Auf Basis dieser Berichte hat Jonas Daehnert Render erstellt. Render, die unterschiedliche Reaktionen auslösten. Ja, natürlich sehen sie schon klasse aus, allerdings denke ich mal, dass Apple der Rahmen nicht so dünn gelingen wird. Schaut man eine Zeit lang auf die Render und dann wieder auf ein iPhone 11 Pro, dann sieht man, dass Apple da schon ein kleines Wunder gelingen müsste.

Die nahe Zukunft wird es vermutlich zeigen: Sind die Render ein Treffer ins Schwarze – oder lediglich nette Konzepte, entstanden aus vermeintlich seriösen Quellen, die eben nicht Wissen, sondern Wünsche über ein zukünftiges iPhone-12-Design teilten?