Muss Microsoft jetzt zittern? Surface Pro bekommt starke Konkurrenz

Neue Konkurrenz für das Surface Pro von Microsoft: Der finnische Hersteller Eve möchte seine V-Serie neu auflegen und hat dazu bereits einige interessante Details präsentiert. Kann Eve mit der zweiten Generation des 2-in-1-Tablets endlich das einlösen, was schon lange versprochen wurde? 4K-HDR-Display, Intel Tiger Lake-U und moderne Anschlüsse klingen vielversprechend.

Eve V: Neue Konkurrenz für das Microsoft Surface Pro

Mit der zweiten Generation des Eve V soll alles besser werden. Der Hersteller hat nun eine deutlich erweiterte Variante angekündigt, mit der der 2-in-1-Tablet-Markt durchgeschüttelt werden soll. Das Eve V mit Windows 10 verfügt über eine abnehmbare Tastatur, einen Stylus und einen Kickstand, möchte aber vor allem mit seinem Display und Prozessor überzeugen.

Highlight dürfte der Bildschirm werden, der in der Diagonale auf 13,4 Zoll kommt und je nach Modell mit 4K oder Full HD auflöst. Das IGZO-Panel kommt dabei auf ein Bildverhältnis von 16:10, eine Helligkeit von 500 Nits und kann HDR10-Inhalte darstellen. Der Stylus bietet bis zu 4.096 Druckstufen.

Beim Prozessor hat man sich für einen neuen Tiger Lake aus dem Hause Intel entschieden, wobei man das genaue Modell noch nicht verraten hat. Für die Grafik ist die GPU Intel Iris Xe Graphics verantwortlich, die mehr leistet als die Intel UHD Graphics 620, die in älteren Modellen verbaut ist. Hinzu kommen viele Anschlüsse: Zwei Thunderbolt 4-Ports (USB-C), ein USB-C 3.1-Anschluss sowie ein microSD-Kartenleser und ein SIM-Kartenleser. Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6 (802.11ax) sind mit dabei, ebenso wie vier Lautsprecher.

Eve V: Preis des 2-in-1-Tablets noch nicht bekannt

Wann und zu welchem Preis das 2-in-1-Tablet auf den Markt kommen wird, hat der Hersteller noch nicht verraten. Eve dürfte es beim Eve V vor allem darum gehen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Kunden der ersten Generation beschwerten sich nicht selten über lange Lieferzeiten und Probleme mit der Hardware. Eve zufolge habe man nun das Geschäftsmodell geändert und sei durch Rückendeckung großer Investoren nicht mehr in finanziellen Schwierigkeiten.

Verstecktes WhatsApp-Feature: So viele Nachrichten haben Sie schon verschickt

Über 60 Milliarden WhatsApp-Nachrichten werden im Schnitt jeden Tag weltweit über verschickt. Doch wie viele Nachrichten haben Sie bereits verschickt? Mehr, als Sie empfangen haben? Wie Sie das herausfinden, zeigen wir im Text und im Video.

WhatsApp zählt mit über fünf Milliarden Downloads zu den beliebtesten Apps weltweit. Täglich werden rund 60 Milliarden Nachrichten über den Messenger verschickt. Neben einfachen Text-Messages werden aber auch Fotos, Videos, Sticker, Sprachnachrichten und mehr verschickt.

WhatsApp kann Ihnen außerdem genau zeigen, wie viele Nachrichten Sie bereits verschickt und empfangen haben. Sie können auch herausfinden, mit welchem Kontakt Sie am meisten chatten und wieviele Nachrichten, Sprachnachrichten und Medien Sie bereits mit Ihren Freunden geteilt haben. Wie Sie sich die Statistik ganz einfach anzeigen lassen, erklären wir im Folgenden.

WhatsApp: So viele Nachrichten haben Sie bereits gesendet und empfangen

Chat-Statistik für Android-User

Um die eigene Statistik in WhatsApp für Android einzusehen, müssen Sie zunächst WhatsApp öffnen. Anschließend klicken Sie auf die drei Menüpunkte am oberen rechten Displayrand. Wählen Sie hier “Einstellungen” und öffnen dann “Datennutzung”. Unter dem Punkt “Netzwerk-Nutzung” wird Ihnen nun angezeigt, wie viele Nachrichten Sie bereits verschickt haben.

WhatsApp-Statistik für iOS-User

iOS-Nutzer müssen für die Infos ebenfalls zunächst WhatsApp öffnen. Anschließend finden Sie unter “Einstellungen” unten rechts den Punkt “Daten- und Speichernutzung”. Unter “Netzwerk-Nutzung” finden Sie nun die Zahl der gesendeten und empfangenden Text-Nachrichten, der ein- und ausgehenden Anrufe. Außerdem werden Ihnen die Datenmengen auch jeweils in Mega-, beziehungsweise Gigabyte angezeigt. Wie viele Stunden Sie in Summe bereits über WhatsApp telefoniert haben, sehen Sie hier auch.

Unter “Statistik zurücksetzen” können Sie die Auswertung neu starten und so, nach beispielsweise einem Tag, einen noch spezifischeren Blick auf die Zahlen werfen.

WhatsApp: So sehen Sie, mit wem Sie wie viel chatten

Eine weitere Statistik-Funktion von WhatsApp: Der Messenger zeigt Ihnen außerdem, mit wem Sie am meisten chatten und wie viele Textnachrichten, Sprachnachrichten, Fotos, Videos und Co. Sie bereits miteinander geteilt haben.

Chat-Statistik für Android-User

Unter Android finden Sie Ihre häufigsten Kontakte sowie die entsprechenden Chat-Infos in WhatsApp unter “Einstellungen” > “Daten- und Speichernutzung” > “Speichernutzung”.

Chat-Statistik für iOS-User

iPhone-Besitzer finden die Infos ebenfalls in WhatsApp unter “Einstellungen” > “Daten- und Speichernutzung” > “Speichernutzung”. Mit einem Klick auf die einzelnen Kontakte werden Ihnen hier nun die genauen Chat-Zahlen angezeigt.

Unter “Verwalten…” können Sie dann außerdem Ihren Speicherplatz ganz einfach freiräumen, indem Sie beispielsweise Bilder, Videos, Sticker und Co. aus den Chats löschen können.

Asus ROG Strix G17 G712LWS im Test: Leistungsfähiger Gamer mit integrierter Lichtshow

Das Asus ROG Strix G17 G712LWS zählt zu den 17,3-Zoll-Gaming-Notebooks der Oberklasse. Der Rechner wird von einem Core-i7-10750H-Prozessor und einem GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern angetrieben. Es handelt sich hierbei um das baugleiche Schwestermodell des bereits von uns getesteten Asus ROG Strix G GL731GU. Zu den Konkurrenten zählen Geräte wie das Schenker XMG Pro 17, das MSI GL75 10SFR, das Lenovo Legion Y740-17IRHg und das Acer Predator Helios 300 PH317-54.

Da das G712LWS und das GL731GU baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen sind dem Testbericht zum Asus ROG Strix G GL731GU zu entnehmen.

Display – 144-Hz-IPS

Das matte 17,3-Zoll-Display arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Helligkeit (300 cd/m²) und Kontrast (1.042:1) gehen in Ordnung. Darüber hinaus liefert das 144-Hz-Panel kurze Reaktionszeiten. Positiv: Der Bildschirm zeigt kein PWM-Flimmern.

Schon im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine sehr ordentliche Farbdarstellung. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von 3,01 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) haarscharf verfehlt. Unter einem Blaustich leidet das Display nicht. Mittels einer Kalibrierung werden Verbesserungen erreicht: So sinkt die Farbabweichung auf 1 und die Graustufen werden ausgewogener dargestellt. Die Farbräume AdobeRGB (66 Prozent) und sRGB (90 Prozent) werden nicht vollständig abgebildet.

Das Notebook ist mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel bestückt. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien ist ein Ablesen des Displays möglich, wenn die Sonne nicht allzu hell strahlt.

Leistung – Genug für die nächsten Jahre

Asus hat mit dem ROG Strix G17 G712LWS ein 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment, das jedes aktuelle Spiel flüssig auf den Bildschirm bringt. Für unser Testgerät werden knapp 2.000 Euro fällig. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar.

Testbedingungen

Das vorinstallierte Armoury-Crate-Kontrollcenter ermöglicht die Wahl eines Energieprofils. Wir haben unseren Test bei aktivem Profil “Leistung” durchgeführt. Einige Benchmarks haben wir zusätzlich unter dem “Turbo”-Profil durchlaufen lassen. Für die Akkutests nutzten wir die Windows-Energieschemata.

Prozessor

Asus stattet das Strix mit einem Core-i7-10750H-Sechskernprozessor (Comet Lake) aus. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 4,3 GHz (sechs Kerne) bis 5 GHz (ein Kern) gesteigert werden. Hyperthreading (zwei Threads pro Kern) wird unterstützt.

Den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks bearbeitet der Prozessor mit 4,2 GHz. Der Single-Thread-Test wird mit 4,3 bis 4,6 GHz durchlaufen. Im Akkubetrieb liegen die Taktraten bei 2,6 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bzw. 3,2 bis 3,5 GHz (Single-Thread).

Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb dauerhaft genutzt wird, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks für mindestens 30 Minuten in einer Schleife laufen lassen. Die Resultate fallen vom ersten zum dritten Durchlauf hin leicht ab und verbleiben dann auf relativ konstanter Höhe. Der Turbo kommt auf hohem Niveau zum Einsatz. Etwas höhere Taktraten werden bei der Nutzung des Armoury-Crate-Profils “Turbo” erreicht.

System Performance

Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Die guten PC-Mark-Resultate verraten, dass der Rechner über mehr als genug Leistung für alle gängigen Anwendungsbereiche bietet – und das über die nächsten Jahre hinweg.

DPC-Latenzen

In unserem standardisierten Latency-Monitor-Test (Websurfen, 4K-Videowiedergabe, Prime95 High-Load) konnten wir Auffälligkeiten bei den DPC-Latenzen beobachten. Das System scheint nicht für Video- und Audiobearbeitung in Echtzeit geeignet zu sein.

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD (M.2-2280) der Firma Intel, die 1 TB Speicherplatz bereitstellt. Die SSD liefert insgesamt gute Transferraten. Zu den Spitzenmodellen zählt sie nicht. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Notebook bietet Platz für zwei weitere M.2-2280-SSDs. RAID 0 wird unterstützt.

Grafikkarte

Der GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern gehört der GPU-Oberklasse an. Er kann auf schnellen GDDR6-Grafikspeicher (8.192 MB) zurückgreifen. Der im Prozessor integrierte UHD-Graphics-630-Chip ist aktiv, und das Notebook arbeitet mit Nvidias Umschaltgrafiklösung Optimus.

Nvidia sieht für diese DirectX-12-GPU einen Taktbereich zwischen 1.140 MHz (Basis) und 1.380 MHz (Boost) vor. Höhere Geschwindigkeiten sind machbar, wenn die GPU eine festgelegte Temperatur- und/oder Energieschwelle nicht erreicht. So registrieren wir ein Maximum von 1.994 MHz. Der Witcher-3-Test wird mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1.525 MHz bzw. 1.596 MHz (Turbo) durchlaufen.

Die Resultate in den 3D-Mark-Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für die hier verbaute GPU. Das Armoury-Crate-Turbo-Profil lässt die Werte leicht steigen.

Gaming Performance

An der Gaming-Front bestehen keine Probleme. Die verbaute CPU-GPU-Kombination bringt alle aktuellen Spiele in Full-HD-Auflösung und mit maximalen Qualitätseinstellungen flüssig auf den matten Bildschirm. Auch Auflösungen jenseits von Full HD sind bei Anschluss eines entsprechenden Monitors möglich. Das Armoury-Crate-Profil “Turbo” bewirkt einen leichten Anstieg der Bildwiederholraten.

Um zu überprüfen, ob die Bildwiederholraten über einen längeren Zeitraum weitgehend konstant bleiben, lassen wir das Spiel “The Witcher 3” für etwa 60 Minuten mit Full-HD-Auflösung und maximalen Qualitätseinstellungen laufen. Die Spielfigur wird nicht bewegt. Ein Einbruch der Bildwiederholraten ist nicht festzustellen.

Emissionen – Das Strix wird laut unter Last

Geräuschemissionen

Die Lüfter arbeiten im Leerlauf überwiegend mit niedrigen Geschwindigkeiten. Die dabei entstehende Geräuschkulisse fällt akzeptabel aus. Unter Last drehen die Lüfter auf. So registrieren wir einen maximalen Schalldruckpegel von 53 dB(A) (Stresstest). Ohne ein Headset macht das Spielen keinen Spass.

Temperatur

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) absolvieren CPU und GPU mit 2,5 GHz bzw. 1.470 MHz. Der Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir überprüfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil läuft.

Das G17 erwärmt sich spürbar, aber nicht übermäßig stark. Während des Stresstests registrieren wir an zwei Messpunkten Temperaturen oberhalb von 50 Grad Celsius. Etwas geringer fällt die Erwärmung bei der Durchführung des Witcher-3-Tests aus. Im Alltagsbetrieb liegen die Werte im grünen Bereich.

Energieverwaltung – Die Akkulaufzeiten des G712LWS gehen in Ordnung

Energieaufnahme

Im Leerlauf registrieren wir eine maximale Leistungsaufnahme von 25 Watt. Der Stresstest lässt den Bedarf auf bis zu 230 Watt steigen. Während der Durchführung unseres Witcher-3-Tests messen wir eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 186 Watt. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 230 Watt.

Akkulaufzeit

Das Strix liefert sehr ordentliche Akkulaufzeiten. Unseren WLAN-Test (Aufruf von Webseiten mittels eines Skripts) bzw. Videotest (Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, FHD) läuft in einer Schleife) beendet der 17,3-Zöller nach 5:30 h bzw. 7:06 h.

Fazit

Die leistungsfähige Hardware des Strix G17 bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Kompromisse bezüglich Auflösung und Qualitätsniveau müssen nicht eingegangen werden.

Der Hingucker des Notebooks findet sich in der LED-Leiste, die drei Seiten der Unterschale umfasst. Das Farbschema kann individuell an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Das Speicherplatzangebot (1 TB) kann erweitert werden. Zusätzlich zu der vorhandenen NVMe-SSD finden noch zwei weitere M.2-Modelle Platz. RAID 0 wird unterstützt. Auch der Arbeitsspeicher (2x 8 GB, Dual-Channel-Modus) kann ausgebaut werden. Allerdings ist laut der Asus-Webseite bei 32 GB Schluss. Viele Konkurrenten unterstützen bis zu 64 GB.

Wartungs- und Aufrüstmaßnahmen erfordern eine Demontage der Unterschale. Dies ist grundsätzlich machbar. Allerdings ist die Unterschale über zwei Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden. Es muss also mit Vorsicht vorgegangen werden. Die Kabel lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl lösen und wieder befestigen.

Der Full-HD-Bildschirm (IPS, 144 Hz) punktet mit matter Oberfläche, stabilen Blickwinkeln, ausreichender Helligkeit, gutem Kontrast, kurzen Reaktionszeiten und einer sehr ordentlichen Farbdarstellung.

Das runde Schnittstellenangebot umfasst drei Typ-A-USB-3.2-Gen-1-Steckplätze, die alle an der linken Gehäuseseite zu finden sind. Zumindest einen Anschluss hätte Asus an der rechten Seite verbauen sollen. Ein Thunderbolt-3-Anschluss zählt nicht zur Ausstattung. Es gibt nur einen Typ-C-USB-3.2 Gen-2-Steckplatz, der Displayport per USB-C unterstützt.

So könnte das Oppo Find X3 Pro mit Under-Display-Kamera in 2021 aussehen

Designpatente müssen natürlich nicht immer Einzug in kommende Smartphone-Generationen finden, doch zumindest die niederländische Webseite LetsGoDigital rechnet damit, dass die bei der chinesischen Patentbehörde CNIPA entdeckten Designpatente von Oppo durchaus bereits einen Vorgeschmack auf das Design eines künftigen, bei Amazon ab 1000 Euro erhältlichen, Oppo Find X2 Pro-Nachfolger geben könnten.

Oppo war ja einer der ersten Hersteller, die Prototypen einer Under-Screen-Camera (USC) vorführten, haben sich mit der Technologie allerdings noch nicht auf den Massenmarkt getraut, ganz im Gegensatz zu den Kollegen von ZTE, die das Axon 20 5G mit unter dem Display versteckter Frontkamera durchaus bereits in China verkaufen. Doch 2021 ist wohl mit einem Oppo-Phone mit USC zu rechnen, ebenso wie bei Xiaomi übrigens.

Sieht man sich eines der Designpatente (unten) näher an, erinnern insbesondere die Seitenflächen durchaus auch an Xiaomis Mi Mix Alpha-Konzept mit seinem Rundum-Display, nur dass sich letzteres im Fall des Oppo-Designs nicht über die Ränder hinaus auf die Rückseite zieht. Das an den Seiten besonders breit wirkende Waterfall-Display lässt keinen Platz mehr für Buttons, weswegen Oppo einen Einschalter an der Oberseite und zwei längliche Button-Flächen an der Rückseite integriert hat, möglicherweise für die Lautstärkeregelung.

Sehr dünn und symmetrisch wirken zudem die Ränder an Ober- und Unterseite des länglich wirkenden AMOLED-Displays, an der Rückseite ist Platz für eine Triple-Cam im vertikalen Design inklusive LED-Blitz. 

Nikon Z6 II und Z7 II sollen rund 30% teurer werden

Die Nikon Z6 II und Nikon Z7 II sollen im Vergleich zu ihren Vorgängern anscheinend rund 30 Prozent teurer werden. Auch sonst sind weitere Details durchgesickert.

Am 14. Oktober wird Nikon die neue Z6 II und Z7 II vorstellen und damit “das nächste Kapitel” aufschlagen. In den letzten Wochen hatten wir bereits mehrfach über Gerüchte zu den technischen Daten der beiden Vollformat-DSLMs berichtet und es zeichnet sich insgesamt ab, dass Nikon mehrere Schwachstellen der Vorgänger adressieren und die aktuelle Z6 und Z7 punktuell verbessern möchte.

Z6 II und Z7 II: 30% höhere Preise?

Trotz der eher kleinen Verbesserungen scheint Nikon aber auch eine ordentliche Preiserhöhung zu planen, das deuten jetzt zumindest neue Gerüchte aus Asien an. Diese sprechen davon, dass Nikon die Preise im Vergleich zu den Vorgängern um rund 30 Prozent erhöhen möchte. Wenn man die unverbindliche Preisempfehlung der Z6 und Z7 inklusive FTZ-Adapter als Grundlage nimmt, müsste man also damit rechnen, dass die Z6 II ca. 3.180 Euro und die Z7 II 5.000 Euro kosten wird.

Auch wenn es sich hier um die Preise inklusive Adapter handelt, dann kommen uns diese Preise doch deutlich zu hoch vor. Möglicherweise bezieht sich die Quelle also auf die aktuellen Straßenpreise. Wenn man diese als Grundlage nimmt, dann könnte man bei der Z6 II mit einem Preis von 2.120 Euro und bei der Z7 II mit einem Preis von 3.350 Euro rechnen. Das wäre allerdings zu wenig, da die unverbindliche Preisempfehlung im Vergleich zur ersten Generation dann deutlich sinken würde.

Am Ende wird vermutlich irgendwo in der Mitte die Wahrheit liegen. Die beiden Kameras werden vermutlich etwas teurer werden, aber eine Preiserhöhung von 30 Prozent wäre in unseren Augen deutlich zu viel.

4K-Videos mit 60 fps mit 1,7-fachem Crop-Faktor?

Des Weiteren spricht die Quelle davon, dass bei der Nikon Z6 II und Z7 II die gleichen Sensoren verbaut werden sollen, der leistungsstärkere Prozessor aber Verbesserungen ermöglichen soll. Zu diesen sollen zum Beispiel ein schnellerer und präziserer Autofokus, 14 fps bei der Z6 II, 12 fps bei der Z7 II und ein etwas größerer Zwischenspeicher gehören. 4K-Videos mit 60 fps sollen anscheinend 2021 via Firmwareupdate nachgeliefert werden, allerdings mit einem 1,7-fachen Crop-Faktor. Da ist die Konkurrenz inzwischen besser aufgestellt.

Die Nikon Z6 II soll angeblich ab November 2020 ausgeliefert werden, die Z7 II soll im Januar 2021 folgen. Wir sind gespannt auf die finalen Informationen zu den beiden neuen Kameras und halten euch bis zur Präsentation am 14. Oktober selbstverständlich auf dem Laufenden.

Probleme mit optionalen Windows 10-Updates – Bug oder Absicht?

Mit den jüngsten optionalen Updates für die beiden Windows 10 Ver­sionen 1903 und 1909 gibt es Probleme. Dabei geht es aber nicht um Fehler, die das Arbeiten mit dem PC stören, sondern um ein Problem für bevorstehende Updates.

Über die Probleme mit den schon Mitte September erschienenen Update Previews für das Window 10 Mai 2019 Update und das November Update wurde unter anderem bei Desk­modder berichtet. Günter Born hat dann anschließend in seinem Blog die beschriebenen Probleme weiter analysiert. Dabei geht es darum, dass Nutzer nach der Installation des optionalen Updates KB4577062 bemerkt haben, dass ihnen das Feature-Update Windows 10 Version 2004 nicht mehr über die Windows-Update-Funktion angeboten wird. Das ist im Grunde kein großes Problem, denn wer jetzt noch die Windows 10 Version 1903 oder 1909 nutzt, hatte ja anscheinend nicht vor zu aktualisieren oder konnte das aus Gründen nicht. Verwunderlich ist es aber schon, meldeten die beiden Online-Magazine.

Es hängt am Aktivierungspaket

Doch nun taucht eine weitere Möglichkeit auf, die das Problem im Zusammenhang mit den optionalen Updates erklären könnte: Es wird erwartet, dass Microsoft in Kürze das nächste Feature-Update, also die Windows 10 Version 2009, auch genannt 20H2, freigeben wird. Für diese Versionswechsel hat Microsoft dabei seit einiger Zeit ein sogenanntes Aktivierungs­paket vorgesehen, welches die neuen Funktionen in der neuen Version freischaltet. Im Support-Dokument für das Update KB4577062 wird das Problem mit den beiden alten Windows-Version aus dem Jahr 2019 nun so umschrieben.

Da heißt es:

“Wenn Sie von einer früheren Version von Windows 10 auf Windows 10, Version 1903, oder Windows 10, Version 1909, aktualisieren, erhalten Sie möglicherweise oben das ‘Kompatibilitätsbericht’-Dialogfeld mit dem Hinweis ‘Worum Sie sich kümmern sollten’ und die Fehlermeldung ‘Bei Fortsetzung der Installation von Windows werden einige optionale Funktionen entfernt. Nach Abschluss der Installation müssen Sie sie möglicherweise wieder unter Einstellungen hinzufügen.’ Möglicherweise wird diese Kompatibilitätswarnung angezeigt, wenn LOKALE SYSTEM-Konten durch eine Firewall vom Zugriff auf das Internet über HTTP blockiert werden. Der Grund dafür ist, dass das Dynamische Update (DU) für das Windows 10 Setup nicht in der Lage ist, erforderliche Pakete herunterzuladen.”

Windows scheint also nach dem jüngsten Update nicht in der Lage zu sein, das Akti­vierungspaket zu laden. Das könnte dabei sogar Absicht sein. Das betroffene Update ist ja nur eine Preview für den Patch-Day, erst am Patch-Day wird die finale Version veröffentlicht. Zum Patch-Day wird sich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit das Aktivierungspaket ändern, um das Update statt auf Version 2004 auch auf Version 2009 zuzulassen. Zumindest steckt Microsoft in den Vorbereitungen für die Freigabe.

Solche Bugs im Vorfeld einer großen Veröffentlichung sind Microsoft in den letzten Jahren immer wieder vor die Füße gefallen. Inwieweit das Windows-Team das Ganze nun im Griff hat oder nicht, dürfte sich bereits am kommenen Patch-Day am 13. Oktober zeigen.

Lenovo ThinkBook: Zehn neue Notebooks mit Intel-CPUs sowie AMD Ryzen

Neben den ThinkPads aktualisiert Lenovo umfassend sein Brot- und Buttergeschäft mit ThinkBooks. Sowohl Intel als auch AMD kommt zum Zug, eine noch breitere Auswahl mit 13-, 14- und 15-Zoll-Modellen inklusive eines komplett neuen 2-in-1 Yoga Convertible ist mit von der Partie.

Die Aushängeschilder der Neuvorstellung sind die neuen Intel-Notebooks mit Tiger-Lake-Prozessoren. Das ThinkBook 13s „Gen 2 i“ mit optionalem WQXGA-Display im 16:10-Format und Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent ist nach Intel-evo-Kriterien aufgebaut. Ab Ende November soll es ab 820 Euro verfügbar sein. Das mit 14,9 mm exakt genau so dicke ThinkBook 14s „Gen2 i“ ist kein evo-Notebook mehr, bietet aber eine fast identische Ausstattung. Einen Preis oder die Verfügbarkeit nennt Lenovo hier bisher nicht.

Das reguläre ThinkBook 14 „Gen 2 i“ ist mit 17,9 mm weniger dünn, darf dafür aber neben Tiger-Lake-Prozessoren optional eine GeForce MX 450 mit 2 GByte GDDR6 aufnehmen. Exakt das darf auch das 15-Zoll-Modell ThinkBook 15 „Gen 2 i“, dessen Besonderheit integrierte drahtlose ThinkBook Kopfhörer sind, die im Laptop verstaut werden können. Beide Notebooks starten im November ab 699 Euro.

Mit dem ThinkBook 15p ist zudem ein knapp 2 cm dicker „Comet-Lake-Brotkasten“ mit GTX 1650 Ti neu im Portfolio von Lenovo, das ab November für 999 Euro starten soll. Die neue ThinkBook-E-Serie in 14 und 15 Zoll wird erst ab Anfang 2021 ab rund 800 Euro verfügbar sein.

Heraus aus der Masse sticht noch das neue 14-Zoll-Yoga, welches mindestens 939 Euro kostet. Laut Hersteller ist es das erste 2-in-1 Convertible ThinkBook, das sich dennoch zu einem Arbeitstier umfunktionieren lässt, Stift-Unterstützung inklusive. Zwei SSD-Bänke, bis zu 40 GByte RAM und ein Tiger-Lake-Prozessor sind die wichtigsten Merkmale des 1,5 Kilogramm schweren Full-HD-Geräts.

AMD-Pendants in fast allen Bereichen

Lenovo konnte man zuletzt als einem von bisher wenigen Herstellern zugute halten, diverse Notebooks in nahezu identischer Form einmal mit Intel und parallel dazu mit AMD zu bestücken. Das setzt sich heute in fast allen Bereichen fort, denn AMD Ryzen 4000 Renoir wird es in den neuen ThinkBooks 13s Gen 2 a, 14 Gen 2 a, 14s Gen 2 a sowie 15 Gen 2 a geben. Lediglich das ThinkBook 14s Yoga und 15p bleiben Intel vorbehalten.

Problematisch wird bei den ThinkBooks mit AMD einmal mehr aber die Verfügbarkeit, Renoir-APUs sind an vielen Stellen ein knappes Gut. Das ThinkBook 14 Gen 2 a und 15 Gen a kommen erst Ende 2020 ab 649 Euro auf den Markt, zum interessanten Modell, dem 13s Gen 2 a, gibt es für den EMEA-Raum noch keinen Ausblick, auch das 14s Gen 2 a kommt nur „in ausgewählten Märkten“ zum Einsatz, die noch bestimmt werden müssen.

Mini-PC Gigabyte Brix Pro mit Intels “Tiger Lake”-Prozessor Core i Gen. 11

Gigabyte nutzt bei den Mini-PCs der Familie “Brix Pro” zahlreiche neue Funktionen von Intels Core-i-Prozessoren der elften Generation “Tiger Lake”. Dazu gehören Thunderbolt 4 mit USB 3.2 Gen 2, vier HDMI-2.0-Buchsen, eine M.2-Fassung mit PCIe 4.0 x4, Ethernet nach 2.5GBase-T und Wi-Fi 6.

Drei Tiger-Lake-Versionen des Brix Pro sind auf der Gigabyte-Webseite aufgetaucht, und zwar mit Intels 10-nm-Prozessoren Core i7-1165G7 (Brix Pro BSi7-1165G7), Core i5-1135G7 (BSi5-1135G7) und Core i3-1115G4 (BSi3-1115G4).

Alle haben dieselbe Ausstattung mit externen Schnittstellen und internen Erweiterungsmöglichkeiten. Insgesamt sind je sechs USB-A-Buchsen vorhanden und eine Thunderbolt-Buchse (USB-C), vier HDMI-Anschlüsse, zwei Ethernet-Ports (der zweite mit 1 GBit/s) und zwei WLAN-Antennenbuchsen (Intel Wi-Fi 6 AX201). Je zwei Fassungen für DDR4-SODIMMs ermöglichen bis zu 64 GByte RAM und zwei M.2-Fassungen stehen für SSDs bereit.

Gigabyte bestückt alle Tiger-Lake-Brix-Pro mit zusätzlichen TPM-2.0-Chips von Infineon.

Zu Preisen und Lieferterminen macht Gigabyte bisher keine Angaben. Die Vorgänger mit Core-i-Prozessoren der zehnten Generation kosten als Barebones ohne RAM und SSD jeweils zwischen 330 und 600 Euro.

Kürzlich hat Gigabyte auch die Brix-Pro-Typen GB-BSRE-1605 und GB-BSRE-1505 mit AMD Ryzen Embedded V1605B und V1505B angekündigt, ebenfalls mit bis zu vier HDMI-Ports.

Monitore: AOC bringt neue E2-Modelle der großen Sorte

AOC hat drei neue Monitore der größeren Sorte in der E2-Serie vorgestellt. Der U32E2N führt die Neuzugänge mit Ultra HD auf 32 Zoll an. Im gleichen Format bietet der Q32E2N die WQHD-Auflösung, während der Q34E2A mit 2.560 × 1.080 Pixeln in 21:9 auf 34 Zoll aus der Reihe tanzt.

Die Neulinge der E2-Serie sind weder Gaming-Monitore mit hohen Bildwiederholraten noch Profimodelle mit großem Farbspektrum. Stattdessen liefert AOC überschaubare Ausstattung mit vergleichsweise großer Bildfläche für Beruf oder Vergnügen. Allen gemein sind integrierte Lautsprecher, ein austauschbarer Standfuß mit Neigefunktion, 8 Bit Farbtiefe, ein flimmerfreies DC-Backlight, ein LowBlue-Modus und ein integriertes Netzteil.

AOC U32E2N mit Ultra HD

Mit 3.840 × 2.160 Pixeln gilt das „hochauflösend“ aus dem Pressetext nur für den U32E2N, der bei 31,5 Zoll Bilddiagonale auf eine Bildpunktdichte von 140 ppi kommt. Das VA-Panel soll ein Kontrastverhältnis von 2.500:1 und eine Helligkeit von 350 cd/m² erreichen. Für Spieler relevante Parameter wie Reaktionszeit und Bildwiederholrate liegen mit 4 ms und 60 Hz auf niedrigem Niveau. Mit Adaptive Sync wird die Basis für AMD FreeSync und Nvidia G-Sync Compatible unterstützt. Zweimal HDMI, einmal DisplayPort und ein Kopfhörerausgang bilden die Anschlüsse. Die Preisempfehlung (UVP) liegt bei 429 Euro, was gegenüber ähnlich ausgestatteten Konkurrenzprodukten nicht sonderlich günstig erscheint.

AOC Q32E2N mit WQHD

Bei gleicher Größe liefert der Q32E2N nur 2.560 × 1.440 Pixel, die aber mit etwas höheren 75 Hz dargestellt werden. Das VA-Panel ist mit 250 cd/m² nicht so leuchtstark, dafür soll ein höheres Kontrastverhältnis von 3.000:1 möglich sein. Die Reaktionszeit wird ebenfalls mit 4 ms angegeben und Adaptive Sync steht auch im Datenblatt. Als Anschlüsse stehen einmal HDMI, einmal DisplayPort und eine Kopfhörerbuchse zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.

AOC Q34E2A in 21:9

Das breitere 21:9-Format bedeutet beim Q34E2A vor allem schmaler, denn mit 2.560 × 1.080 gibt es deutlich weniger Pixel in der Höhe. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist das IPS-Panel mit potenziellen Vorteilen bei Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung bei zugleich geringerem Kontrast im Bereich von 1.000:1. Helligkeit und Reaktionszeit werden mit 300 cd/m² und 4 ms angegeben. Die Bildwiederholrate von 75 Hz trifft ebenso auf Adaptive Sync. Die Anschlüsse entsprechen mit zweimal HDMI, einmal DisplayPort und einem Kopfhörerausgang dem UHD-Modell. Preislich liegt der 34-Zoll-Monitor mit 289 Euro (UVP) zwischen den Schwestermodellen.

AOC nennt für alle drei Neulinge eine sofortige Verfügbarkeit.

ModellQ32E2NU32E2NQ34E2A
Größe31,5 Zoll (80 cm)34 Zoll (86,4 cm)
Maximale Auflösung2560 × 14403840 × 21602560 × 1080
Bildwiederholrate75 Hz60 Hz75 Hz
Seitenverhältnis16:921:9
Panel-TypVAIPS
Blickwinkel178°/178° (CR≧10)
Helligkeit (cd/m²)250350300
Reaktionszeit4 ms
Anschlüsse1 × HDMI
1 × DisplayPort
Kopfhörer
2 × HDMI
1 × DisplayPort
Kopfhörer
Lautsprecher3 W
NetzadapterEingebaut
VESA Mount100 x 100
Neigbar-6 ~ 23,5°
SonstigesAdaptive Sync
Preis (UVP)249 EUR429 EUR289 EUR

Wow, Microsoft, wie genial: Dieses versteckte Feature in Windows 10 kann jeder gebrauchen

Sie ist bereits seit einiger Zeit ein fester Bestandteil von Windows 10, doch die meisten Nutzer dürften sie höchstens mal versehentlich geöffnet haben: die “Xbox Game Bar”. Was nach einem Tool für Zocker klingt, ist in Wahrheit ein ganzer Werkzeugkasten, der für jeden Windows-10-Nutzer ein paar Features parat hat. Nun hat Microsoft den Funktionsumfang der Game Bar noch erweitert.

Für eines hat Microsoft in den letzten Jahren gesorgt: Windows 10 ist vollgepackt mit Werkzeugen. Viele davon sind nicht gerade das, was die meisten Nutzer suchen, doch so manche Tools können sich wirklich sehen lassen. Eines davon ist wirklich gut versteckt: Kaum ein Nutzer dürfte die Xbox Game Bar schon mal angetroffen haben, es sei denn, beim Entfernen vorinstallierter Werkzeuge.

Das ist durchaus verständlich: Die Namensgebung weist darauf hin, dass dieses Tool ausschließlich für Gamer gedacht ist, vielleicht sogar Xbox-Gamer. Dem ist aber definitiv nicht so: Mit der Game Bar bekommen Sie ein nützliches Overlay, das Sie jederzeit aufrufen können, und das die verschiedensten Tools enthält. Vom Screenshot-Werkzeug bis hin zur Anbindung an Spotify ist alles mit an Bord.

Doch damit nicht genug: Microsoft bringt immer wieder neue Komponenten an den Start. Schon bald soll in der Game Bar sogar ein Task Manager integriert werden – mit einem Trick lässt sich das Feature jetzt schon testen. Wer das Dashboard selbst begutachten möchte: Die Bar lässt sich ganz einfach mit der Tastenkombination Windows + G öffnen.

Neu in der Xbox Game Bar: Ersatz für den Task Manager

Microsoft arbeitet aktiv an der Xbox Game Bar und stellt immer wieder neue Features für die Nutzer bereit, die sich über den Microsoft Store laden lassen. Die neueste Funktion ist ein Task Manager, der sich als Modul im Dashboard einblenden lässt. Darin sind nicht nur aktive Programme, sondern auch Systemprozesse aufgeführt, inklusive der RAM-, CPU- und GPU-Belastung sowie einer Möglichkeit, den Prozess zu beenden.

Wer den Task Manager und weitere neue Features vorab testen möchte, benötigt lediglich ein Microsoft-Konto und den Xbox Insider-Hub. Damit können Sie nicht nur an Betatests für Xbox- und PC-Spiele teilnehmen, sondern auch neue Windows 10 Features rund um Gaming ausprobieren. Zum Freischalten der Preview-Version für die Xbox Game Bar melden Sie sich im Hub an, navigieren zu Insider-Inhalte, wählen die Game Bar und anschließend den Preview-Ring aus. Nach einer kurzen Wartezeit bekommen Sie das Update auf die Preview-Version über den Microsoft Store.

Xbox Game Bar: Dashboard mit CPU-Monitor, Screencast-Tool & mehr

Die Xbox Game Bar ist anders, als der Name vermuten lässt, mehr als nur eine schnöde Leiste. Vielmehr bekommen Sie mit der kompakten App per Tastenkombi ein Dashboard eingeblendet, das nicht nur in Games funktioniert. Mit integriert sind diverse Social Media Services wie Xbox Social, Spotify oder Twitter. Auch ein Modul für Audioeinstellungen, ein Leistungsmonitor und ein schnelles Tool für Screenshots oder Bildschirmvideos verstecken sich in der Game Bar.

Nutzer, denen die mitgelieferten Komponenten noch nicht ausreichen, bekommen mit dem Widget Store eine Möglichkeit, die Game Bar beliebig zu erweitern. Mit dabei sind spezifische Tools von Hardwareherstellern wie Razer und Corsair, aber auch einfache Utilities werden angeboten. So lässt sich beispielsweise ein Taschenrechnermodul nachrüsten und auch ein Browser-Widget ist verfügbar.