LGs neuer 27GN800-Gaming-Monitor mit Nano IPS und Bildwiederholraten von 144 Hz

Mit der kürzlich erfolgten Einführung des 27GN800 erweitert der südkoreanische Unterhaltungselektronikhersteller LG Electronics seine Display-Palette um einen weiteren 27-Zoll-WQHD-Gaming-Monitor. Ähnlich des 27GL83A, soll der neuste Spross der 27-Zoll-Familie über ein Nano-IPS-Panel mit hoher Bildwiederholfunktion und Pfeilschnellen Reaktionszeiten verfügen. Darüber hinaus verspricht LG eine 99-prozentige sRGB-Farbraumabdeckung sowie FreeSync Premium und G-Sync-kompatibles Adaptive-Sync.

Das 27-Zoll-Nano-IPS-Panel des Gaming-Bildschirms arbeitet demnach mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, einer Reaktionszeit von 1 ms (Grau zu Grau) und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Das Kontrastverhältnis beträgt 1.000:1 mit einer Farbtiefe von 10 Bit (8 Bit + FRC), die sRGB-Abdeckung soll wie bereits erwähnt 99 % betragen, das ganze unter Einhaltung einer Leuchtdichte von 350 cd/m².

Um Spiele in bester Qualität Ruckel- und Tearingfrei genießen zu können, unterstützt das Gerät laut LG neben FreeSync Premium, bzw. G-Sync-kompatibles Adaptive-Sync auch eine Blaulichtfilterung und flimmerfreies Backlight. Zudem soll sich via OSD ein Schwarzstabilisator zuschalten lassen, der dunkle Bereiche in Spielen zusätzlich aufhellen kann.

Zwei HDMI-Eingänge, einen DisplayPort 1.4 und eine 3,5-mm-Audiobuchse nennt der 27GN800 sein Eigen, dabei lässt sich das Gerät mit dem mitgelieferten Standfuß nur 15 Grad nach oben sowie 5 Grad nach unten neigen. Wem dies zu wenig ist, der kann für den 5,6 kg schweren Monitor die implementierte 100-x-100 mm-VESA-Aufnahme nutzen und diesen an die Wand montieren.

LG hat sich weder zum Verkaufspreis noch zu einem Erscheinungstermin geäußert, ließ aber durchblicken, dass der 27GN800 noch in diesem Jahr in den Handel kommen soll.

Die LG Gram Leichtgewichts-Notebooks starten in Deutschland

Es dürfte Freunde leichter Notebooks besonders freuen, dass nun endlich auch hierzulande die LG Gram-Serie offiziell startet. Vor Jahren war LG praktisch der einzige Anbieter, der superleichte Notebooks unter 1000 Gramm Gewicht anzubieten hatte – folglich auch die Bezeichnung “Gram” – nur leider primär in LGs Heimat Südkorea und den USA, später dann auch in Spanien.

Anfang des Jahres deutete sich bereits an, dass die Südkoreaner nun offenbar auch weitere Märkte mit ihren Notebooks erschließen wollen, abgesehen von der italienischen LG-Seite gab es die LG Gram-Serie etwa auch auf der britischen LG-Webseite. Wie man sich nun selbst vergewissern kann, findet man die Notebooks in aktueller Version mittlerweile auch in der deutschen Landesversion.

Konkret angeboten wird das LG Gram 17 17Z90N, mit 1.350 Gramm der leichteste 17 Zöller weltweit in zwei Varianten. Das LG Gram 15 15Z90N wiegt 1.130 Gramm, das LG Gram 14 14Z90N nur 999 Gramm. Mittlerweile unterbieten zwar sowohl das Acer Swift 5 als auch Asus Expertbook B9450 diese Gewichtsklasse, bei den 15 Zoll und 17 Zoll-Notebooks führt aber nach wie vor LG ohne viel Konkurrenz. Alle drei Notebooks gibt es mit aktuellen Ice Lake-CPUs von Intel, Thunderbolt 3-Support, großen Akkus und leichten MIL-STD-geprüften Magnesium-Chassis. 

Wer bei beim Preisvergleicher Geizhals sucht, findet auch bereits erste Händler, die alle drei Modelle gelistet haben, allerdings noch ohne Verfügbarkeit. Das LG Gram 17 gibt es mit Core i5-1035G7, 8 GB RAM und 512 GB Speicher für 1.399 Euro, mit Core i7-1065G7, 16 GB RAM und 1 TB SSD um 1.649 Euro. Das LG Gram 15 ist aktuell nur mit Core i5-1035G7, 8 GB RAM und 512 GB SSD um 1.249 Euro zu finden, das LG Gram 14 mit Core i5-1035G7, 8 GB RAM und nur 256 GB SSD um 1.149 Euro. Günstig ist das alles nicht, aber das war die LG Gram-Reihe leider nie.

LG-Patent zeigt massives Kamera-Upgrade

Die Zeit der einfachen Kameras ist vorbei. Das Zeitalter der Multikameras hat begonnen. Die iPhones 11 Pro und Pro Max sind jeweils mit einer Dreifachkamera ausgestattet, nun kommen Smartphones mit noch mehr Linsen auf den Markt. Ein LG-Patent deutet nun an, dass der koreanische Hersteller mit einer Penta-Kamera nachziehen will. 

Wie “91mobiles” berichtet, könnte LG eine Penta-Kamera mit fünf Objektiven planen. Darauf deutet jedenfalls ein Patent hin, das dem Portal vorliegt. Das Patent ist eigentlich kein neues, es ging schon im März 2018 und im Mai 2019 durch die Medien. Jetzt hat das Patent alle nötigen Ratifizierungen erhalten. Steht die Umsetzung nun kurz bevor?

Fünffach-Kameras sind ein heißes Pflaster: Immerhin ist Nokia beim 9 PureView grandios gescheitert und liefert mit dem 9.1 PureView eine verbesserte Version nach. Gerade erst auf dem Markt erschienen und ebenso mit einem fünffachen Kameraaufbau ausgestattet: Das gerade erschienene Xiaomi Mi Note 10. Da will LG anscheinend mitmischen und springt auf den Zug der Multikameras auf.

LG-Patent offenbart Penta-Kamera

Auf der Konzeptzeichnung des Patentantrags seht ihr auf der Rückseite des Smartphones drei vertikal übereinander platzierte kreisrunde Aussparungen. Es wird diskutiert, ob eine davon Platzhalter für einen Fingerabdrucksensor sein könnte – da die meisten modernen Smartphones aber mit einem In-Display-Sensor ausgestattet sind, deutet alles eher auf Löcher für Kameralinsen. Darüber liegt eine horizontal angeordnete Öffnung mit zwei weiteren Kameras an der Seite und einem Element in der Mitte, das für einen Blitz stehen könnte. Auf der Front deuten gestrichelte Linien zwei Selfie-Kameras an. Hier könnt ihr das Patent begutachten.

Auf der Unterseite offenbart das Patent eine ovale Öffnung, hinter der sich möglicherweise ein USB-C-Anschluss verbirgt. Daneben wird durch eine gestrichelte Linie eine runde Öffnung angedeutet, die für einen 3,5 Millimeter Klinkenanschluss stehen könnt.

Um welche Art Kamera es sich bei den fünf dann handelt, ist noch unklar. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung besser gelingt als beim Nokia 9 PureView – das Smartphone hatte trotz der fünf Linsen nicht einmal ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Falls LG aber aus den Fehlern von Nokia die richtigen Schlüsse gezogen hat, können wir uns auf ein sehr spannendes neues Gerät freuen.