Rollout angekündigt: WhatsApp bekommt gleich 4 neue Features

WhatsApp hat offiziell neue Features angekündigt, die alle Nutzer des Messengers in den nächsten Wochen erreichen sollen. Die neuen Funktionen stellen wir Ihnen im Text vor; im Video verraten wir Ihnen, wie Sie die neuesten Funktionen von WhatsApp immer zuerst erhalten.

WhatsApp wird ständig um neue Funktionen und Features erweitert; mal sind es nur kleine Verbesserungen, zum Teil aber auch ganz neue Funktionen. Nun haben die WhatsApp-Verantwortlichen gleich vier neue Features angekündigt. Außerdem dürfen sich KaiOS-Nutzer als kleines Extra nun endlich auch über die Status-Funktion von WhatsApp freuen. Die weiteren neuen Features stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

WhatsApp bekommt QR-Code-Funktion

In WhatsApp gibt es demnächst die Möglichkeit, einen QR-Code zu nutzen, um mit anderen WhatsApp-Usern in Kontakt zu treten. Das funktioniert so: Sie haben in den Kontoeinstellungen von WhatsApp künftig die Option, einen QR-Code anzeigen zu lassen oder direkt aus der App heraus zu scannen. Scannen Sie nun den Code eines Users, den Sie noch nicht in den Kontakten haben, müssen Sie nicht erst die Nummern austauschen, sondern können direkt über WhatsApp loschatten.

Animierte Sticker

Seit Ende 2018 gibt es in WhatsApp das Sticker-Feature. Künftig werden die Sticker um eine Funktion reicher, denn die Bildchen sollen demnächst auch in animierter Form verfügbar sein, womit sie in Zukunft auch eine beliebte Alternative zu den klassischen GIFs werden könnten. Die animierten Sticker waren erst vor kurzem in der Beta-Version von WhatsApp aufgetaucht.

Verbesserungen in Video-Calls

Erst im April hatte WhatsApp das Limit für Gruppen-Videokonferenzen auf acht Teilnehmer angehoben. Nun legt WhatsApp mit einigen zusätzliche Verbesserungen nach: Wer den Fokus auf einen bestimmten Teilnehmer richten will, braucht diesen demnächst einfach nur länger anzutippen, um die Person im Vollbild zu sehen. Außerdem erhalten WhatsApp-Gruppen, die maximal 8 Teilnehmer beinhalten, ein eigenes Symbol, um einen Video-Gruppenchat zu starten.

Dark Mode für WhatsApp Web

Seit März dieses Jahres bietet WhatsApp sowohl für iOS als auch unter Android einen Dark Mode an, der den Messenger in ein dunkles Farbschema taucht. Die Web-Version von WhatsApp blieb allerdings außen vor. Das ändert sich nun: Nutzer können fortan auch in WhatsApp Web den Dark Mode aktivieren. Die Änderung soll auch für WhatsApp Desktop gelten.

Mit der WhatsApp-Beta neue Features vorab testen

Wer neue Funktionen schon vorab testen möchte, kann die Beta-Version von WhatsApp nutzen, dafür können Sie einfach auf den nachfolgenden Download klicken und den Links folgen. Wer keine Lust hat, den Umweg über die WhatsApp Beta zu gehen, muss sich noch ein wenig gedulden. Denn die neuen Features sollen erst in den kommenden Wochen freigeschaltet werden.

WhatsApp: 5 neue Funktionen offiziell vorgestellt

Rund um den WhatsApp Messenger gibt es mal wieder eine offizielle Meldung, die Entwickler kündigen animierte Sticker und andere neue Funktionen an.

Nicht nur wir berichten regelmäßig über viele frühzeitig entdeckte Neuerungen in WhatsApp. Doch nur ein Teil kommt meist spät oder überhaupt in die finale App. Nach der letzten Ankündigung ist viel Zeit vergangen. WhatsApp hat heute aber eine Pressemeldung veröffentlicht, in der gleich vier Neuerungen vorgestellt werden. In den letzten Tagen deutete sich bereits an, dass WhatsApp jetzt auch animierte Sticker unterstützt. Diese sind jetzt offiziell.

QR-Code macht Hinzufügen von Kontakten einfacher

Aber die animierten Sticker sind nicht alleine. Auch im Bereich der QR-Codes hat WhatsApp eine Veränderung zu verkünden. Hierzu schreiben die Entwickler der App: „WhatsApps neues QR Code-Feature erlaubt es Nutzern, den QR Code einer Person zu scannen und sie dadurch unkompliziert den eigenen Kontakten hinzuzufügen. Das mühsame, händische Eintippen neuer Telefonnummern gehört damit der Vergangenheit an.“

Außerdem ist neu, dass man in einem Videochat mit mehreren Teilnehmern einzelne Personen auf Wunsch im Vollbild anzeigen lassen kann. Erst vor ein paar Monaten vergrößerte WhatsApp die maximale Anzahl der Teilnehmer für Videochats auf acht Personen. „WhatsApp erleichtert es Nutzern nun, den Fokus dabei auf eine bestimmte Person zu richten – wird ein Teilnehmer angeklickt und kurz gehalten, wird sein Video im Vollbildmodus angezeigt.“

WhatsApp wird auf Wunsch dunkel

Für die, die gerne auch WhatsApp Web benutzen oder die Desktop-App, gibt es ab sofort den sogenannten Dark-Mode. Das auch als „dunkles Design“ bekannte Feature ist auf Mobilgeräten seit über einem Jahr quasi ein Dauerthema. Zu finden ist die Option jetzt im Bereich „Design“ in den Einstellungen von WhatsApp Web, wie euch auch der folgende Screenshot zeigt.

Zu guter Letzt kündigt man eine Neuerung für das KaiOS an, das Betriebssystem für sogenannte Feature-Phones. Verfügbar sind auf KaiOS-Geräten jetzt auch Statusmeldungen, die zu den beliebtesten Funktionen der WhatsApp-Nutzer gehören. Ihr könnt Fotos, Videos, GIFs und Texte mit euren Freunden teilen, die Statusbeiträge bleiben 24 Stunden im Statusbereich verfügbar.

Video zeigt WhatsApp-Neuerungen

Ich weiß, ihr wartet auf die Multi-Geräte-Unterstützung. Kommt noch, irgendwann jedenfalls. Eine offizielle Meldung ist dazu leider noch nicht verfügbar.

WhatsApp mit neuen Funktionen: Das ist 2020 anders

Bei WhatsApp gibt es dieses Jahr einige Neuerungen: Der Messenger-Dienst bietet Nutzern zusätzliche Funktionen – eine beliebte wird es jedoch in Zukunft nicht mehr geben. Der Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Eines bleibt, wie es war: Der Messenger-Dienst “WhatsApp” erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Auf die Millionen Nutzer kommen 2020 gleichwohl einige Neuerungen zu. Was sich in diesem Jahr ändert, hat inFranken.de zusammengefasst.

Chatexport-Funktion bei WhatsApp entfällt

Der beliebte Social-Media-Messenger hat in seiner neuesten Version eine beliebte Funktion gestrichen: Der Chatexport fällt bei WhatsApp weg, wie golem.de berichtet. Dahinter steckt vermutlich der Patentstreit mit “Blackberry”.

Bisher war es möglich, den Chatverlauf zu sichern. Das ging ziemlich einfach: Über den Menüpunkt “Chat exportieren” konnten Gespräche zwischen einzelnen Usern und in Gruppen gespeichert werden. Auf diese Funktion müssen die Nutzer nun verzichten. Was ändert sich noch im Jahr 2020 für die WhatsApp-User?

Werbung auf WhatsApp

Ab dem neuen Jahr wird Usern bei “WhatsApp” Werbung ausgespielt. Diesen Schritt hat “Facebook” bereits im Mai 2019 angekündigt – realisiert wird er ab 2020. Ein fixes Datum gibt es bisher allerdings nicht. Auf der “Facebook”-Konferenz “FMS” wurde damals präsentiert, wie die WhatsApp-Werbung aussehen könnte. Dabei geht es insbesondere um “Status-Fenster”, wobei es sich um bildschirmfüllende Werbeanzeigen handeln soll.

WhatsApp: “Dark-Mode” soll kommen

Das “WhatsApp”-Update bezüglich des sogenannten “Dark-Modes” soll 2020 endlich realisiert werden. Bisher wurde es in einer Beta-Version getestet. Nutzer können damit die Beleuchtung des Messenger-Dienstes regulieren. Bisher stehen den Test-Nutzern drei Darstellungsformen zur Verfügung:

System Default: WhatsApp prüft ihre Android-Version und erkennt, ob Sie systemweit bereits den Dark-Mode nutzen. Ist dies der Fall, so wird das Farbschema automatisch angepasst.

Light Theme: Die klassische WhatsApp-Oberfläche, wie Sie sie bereits kennen.

Dark Theme: Der abgedunkelte Modus, der vor allem auf nachtblaue Farben setzt

Bezahlen mit WhatsApp

Der Bezahldienst “Facebook Pay” wurde im November 2019 vorgestellt. So können Nutzer via “Facebook”, “Instagram” und “WhatsApp” Zahlungen vornehmen. Dies wird im neuen Jahr 2020 in allen Feinheiten realisiert. Das berichtet das Branchenmagazin The Verge.

Wollen “WhatsApp”-User den Dienst nutzen, müssen sie ihr App-Konto mit “PayPal” oder ihrer Kreditkarte verknüpfen. Bisher gab es lediglich in Indien Tests für den neuen Bezahldienst. Wann genau, die Neuerung in Deutschland angewendet wird, ist noch unklar.

WhatsApp: Selbstzerstörende Nachrichten bald verfügbar

“WhatsApp” plant eine Selbstzerstörungsfunktion, mit der Nutzer Nachrichten zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch löschen können. Andere Apps wie Signal, Telegram und Snapchat verfügen bereits über eine solche Funktion. WhatsApp plant diese Funktion nun auch und testet sie in ihrer Betaversion.

Nach Informationen von WABetaInfo sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis das Feature für alle Nutzer verfügbar ist. Bereits in der aktuellsten Version des Messengers wurde die Funktion bereits erwartet.

Nutzer können sich selbst aus mehreren Optionen einen Timer auswählen, um die Nachricht automatisch löschen zu lassen. Die kürzeste Zeit ist eine Stunde. Das Maximum liegt bei einem Jahr. Wenn man einen Zeitpunkt eingestellt hat, dann verschwinden Nachrichten automatisch nach Ablauf der bestimmten Zeit.

Für die selbstzerstörenden Nachrichten spricht vor allem der Punkt des Datenschutzes. Denn nicht nur auf dem eigenen Gerät verschwindet die Nachricht – auch beim Empfänger verschwinden die Nachrichten nach Ablauf der Frist. Ob das der Fall ist, wenn jemand eine ältere Version von WhatsApp verwendet, ist noch unklar.

Beim manuellen Löschen, das WhatsApp bereits länger anbietet, funktioniert das Löschen mit einer veralteten Version nicht.

WhatsApp-Aus für viele Nutzer

Auf zahlreichen Smartphones ist “WhatsApp” ab 2020 nicht mehr in der neuesten Version verfügbar. Der Messenger-Dienst beendet bereits zum 1. Januar 2020 den Support für “Windows-Phones”.

Zudem erhalten “iPhone”-Nutzer mit der “iOS 8”-Version des Betriebssystems und ältere Generationen keine Updates mehr. Davon betroffen sind auch alle älteren Versionen ab Version “2.3.7” bei “Android”. Das berichtet “WhatsApp” im FAQ-Blog.

WhatsApp streicht wichtige Funktion in Deutschland – so speichern Nutzer jetzt Chats

Mehr oder weniger über Nacht hat WhatsApp vor wenigen Tagen ein wichtiges Feature für sämtliche Nutzer in Deutschland gestrichen. Nutzer können Chatverläufe nun nicht mehr exportieren. So können Sie jedoch weiter Chatinhalte speichern.

WhatsApp ist der meistgenutzte Messenger der Welt und auch in Deutschland erfreut sich der Dienst nach wie vor großer Beliebtheit. Millionen Deutschen senden jeden Tag per WhatsApp Textnachrichten, Bilder und Videos an Freunde und Bekannte. Doch nun hat der zu Facebook gehörende Messenger ausgerechnet für deutsche Nutzer ein wichtiges Chat-Feature klammheimlich abgeschafft.

Wie FOCUS Online berichtete, hat WhatsApp die Funktion für den Export von Chatverläufen in Deutschland gestrichen. Hintergrund ist mutmaßlich die Entscheidung des Landgerichts München, wonach einige Funktionen in der App möglicherweise Patente des Smartphone-Herstellers Blackberry verletzen. Im Dezember hatte das Münchner Gericht in dem Patentstreit zwischen Facebook und Blackberry geurteilt, dass WhatsApp in seiner jetzigen Form in Deutschland nicht länger betrieben werden darf.

WhatsApp streicht Funktion für Chatverlauf-Export

Inzwischen hat WhatsApp reagiert und das Feature für den Chatverlauf-Export ersatzlos gestrichen – allerdings nur in Deutschland, wie auf der offiziellen Webseite von WhatsApp hervorgeht. Dort heißt es seit einigen Tagen lapidar: “Bitte beachte, dass diese Funktion in Deutschland nicht unterstützt wird.”

Die Änderung trifft WhatsApp-Nutzer in Deutschland überraschend. Zumal die Funktion, den Chatverlauf exportieren zu können, äußerst praktisch war. Vor allem dann, wenn man Chatverläufe etwa von Android zu iOS transferieren wollte. Dies scheint nun direkt via WhatsApp nicht mehr möglich.

Die Funktion wurde zudem häufig genutzt, um Fotos und Videos gesammelt per Zip-Datei weiterzuleiten oder abzuspeichern. So konnten bis zu 40.000 Nachrichten exportiert werden. Auch Chat-Inhalte konnten WhatsApp-Nutzer per TXT-Datei so verschicken. Besonders beim Löschen von alten Gruppen war diese Funktion hilfreich, um etwa Fotos und andere Dateien an die Gruppenmitglieder zu versenden, die andernfalls durch das Löschen des Chats verloren gegangen wären.

So können WhatsApp-Nutzer Chatverläufe trotzdem abspeichern

Nutzer haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Chatverläufe zu speichern. Zum einen können Chats per Backup in Google Drive oder iCloud gesichert werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit in den jeweiligen Einstellungen eines Chats festzulegen, dass sämtliche Medien wie Fotos und Videos auf dem Smartphone abgespeichert werden. So gehen wichtige Bilder und Videos nicht verloren und sind dauerhaft auf dem Gerät. Nachteil dabei: Der Handyspeicher kann so unter Umständen sehr schnell aufgebraucht werden.

WhatsApp stellt Unterstützung für ältere iOS- und Android-Versionen ein

In einem neuen Support-Dokument beschreibt WhatsApp die Systemvoraussetzungen, die ab 1. Februar 2020 für die App gelten. Demnach wird mindestens Android 4.0.3 oder iOS 9 benötigt, um die Software weiter verwenden zu können.

Auf älteren Geräten können ab sofort keine neuen Accounts mehr erstellt werden, bestehende Nutzer dürfen WhatsApp allerdings noch bis Ende Jänner weiter verwenden, sodass etwas Zeit bleibt, um ein Backup zu erstellen und falls nötig ein neues Smartphone zu kaufen.

Auf Windows Phones wird die App bereits nach dem 31. Dezember 2019 nicht mehr funktionieren. Insgesamt dürfte dies recht wenige Nutzer betreffen. iOS 8 wurde im September 2014 veröffentlicht, während Android 4.0.3 schon im Dezember 2011 an die ersten Geräte verteilt wurde. 

Überraschung bei WhatsApp: Das steckt hinter der Nachricht

Ein aktueller WhatsApp-Kettenbrief verspricht seinen Empfängern einen große Überraschung – sobald diese auf den mitgeschickten Link klicken. Doch was verbirgt sich wirklich hinter der mysteriösen URL?

Verdächtige WhatsApp-Nachricht: Wie gefährlich ist sie wirklich?

Auf den ersten Blickt wirkt die Nachricht nicht gerade vertrauenswürdig: In Großbuchstaben steht drei Mal hintereinander das Wort ÜBERRASCHUNG geschrieben. Daneben jeweils ein geschockter Smiley und darunter steht die Aufforderung “Sehe das”, zusammen mit einem Link.

Wer nun genug Mut hat, auf den Link zu klicken, der wird dieses Mal nicht von Internetbetrügern übers Ohr gehauen, hier finden weder Datenklau noch Phishing-Versuche statt. Denn auf der erscheinenden Website wird man lediglich aufgefordert, ein tanzendes Emoji zu berühren, um anschließend ein frohes neues Jahr gewünscht zu bekommen.

Fazit: Zur Abwechslung mal keine Betrügerei, sondern nur eine nett gemeinte – wenn auch etwas alberne – Überraschung.

Whatsapp in Deutschland für illegal erklärt: Was bedeutet das für den Nutzer?

Einige Funktionen von Facebook-Apps verletzen dem Münchner Landgericht zufolge Patente des Smartphone-Pioniers Blackberry. Facebook könnte dadurch gezwungen sein, sie zu ändern. Da Facebook bereits entsprechende Updates für seine Apps bereits hält, dürfte sich für den privaten WhatsApp-Gebrauch wenig ändern.

Einige Funktionen von Facebook-Apps verletzen dem Münchner Landgericht zufolge Patente des Smartphone-Pioniers Blackberry. Facebook könnte dadurch gezwungen sein, die App des Online-Netzwerks, der Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie der Fotoplattform Instagram zu ändern, um sie in Deutschland weiter anbieten zu können. Ein Facebook-Sprecher sagte, das Unternehmen halte bereits entsprechende Software-Updates bereit. Außerdem fechte man die Gültigkeit der Blackberry-Patente vor dem Bundespatentgericht an.

Blackberry kann die Entscheidung des Landgerichts vorläufig vollstrecken lassen, wenn die Firma eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Das ist eine übliche Vorgehensweise bei Patentverfahren, um den Schaden des beklagten Unternehmens auszugleichen, wenn es am Ende doch Recht bekommen sollte. Blackberry war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen und es gibt keine Informationen dazu, ob die Entscheidung vollstreckt werden soll. Von dem Fall hatte zunächst die “Süddeutsche Zeitung” berichtet.

WhatsApp illegal? Um folgende Funktionen wird gestritten

Das Verfahren in München spiegelt einen Patentstreit zwischen Blackberry und Facebook in den USA. Dort verklagte Blackberry das Online-Netzwerk im März 2018 mit dem Vorwurf, sieben Patente zu verletzten. Darunter ist zum Beispiel die Idee, ein App-Symbol mit einem Zähler für die Anzahl ungelesener Nachrichten zu versehen. Oder auch, Leute in Fotos zu markieren und dabei in einer Suchzeile Namensvorschläge zu bekommen. Facebook warf Blackberry wenige Monate später in einer Gegenklage ebenfalls Patentverletzungen vor.

Auch im Verfahren in Deutschland seien nur “einige wenige spezifische Funktionen” der Apps betroffen, betonte Facebook. Das Online-Netzwerk prüfe eine Berufung.

“Durch die Urteile ist faktisch das Anbieten und Liefern der vorgenannten Anwendungen in der BRD zur Benutzung in der BRD verboten, soweit sie die klagegegenständlichen Patente nutzen”, sagte eine Sprecherin des Gerichts der “Süddeutschen Zeitung”. Facebook könne dem Verbot nachkommen, indem es Apps “überhaupt nicht mehr anbietet und liefert oder diese vorher so modifiziert, dass die konkret angegriffene Funktionalität abgeändert wird”.

Wer ist Blackberry?

Blackberry war ein Vorreiter in den frühen Jahren des Smartphone-Marktes, verlor aber den Anschluss, als Touchscreen-Geräte wie Apples iPhone und Telefone mit dem Google-System Android populär wurden. Inzwischen entwickelt Blackberry keine eigenen Smartphones mehr, sondern lässt einen chinesischen Anbieter Telefone unter seinem Markennamen bauen. Die kanadische Firma konzentriert sich stattdessen auf das Software-Geschäft mit Unternehmen – und sieht in seinem über Jahrzehnte angesammelten Patent-Portfolio eine Gelegenheit, den Kassenstand aufzubessern. So verklagte Blackberry neben Facebook auch die Macher der populären Foto-App Snapchat.

WhatsApp: Neues Feature löst Nachrichten in Luft auf

WhatsApp-Nutzer dürfen sich über ein neues Feature für den Messenger-Dienst freuen. Aktuell arbeiten die Entwickler daran, dass sich Nachrichten automatisch nach einer bestimmten Zeit aus dem Chat-Verlauf löschen. Wie Sie das Feature schon jetzt ausprobieren können, erklären wir Ihnen im Video.

Einige andere Messenger-Dienste bieten es schon länger an, doch WhatsApp zieht erst jetzt langsam hinterher: User bekommen wohl schon bald die Möglichkeit, Nachrichten im Messenger mit einem Timer zu versehen. Läuft die gewählte Zeit ab, werden die Texte automatisch aus den Chats gelöscht, ohne weiteres Eingreifen der WhatsApp-User. Ein Feature, das in vielen Lagen hilfreich sein kann.

Laut der Seite WABetaInfo befindet sich dieses Feature für WhatsApp aktuell in einer Testphase. Die Beta-Version 2.19.348 für Android wurde bereits mit den “Selbstzerstörungsnachrichten” versehen. Die Einstellungen finden sich – insofern die Beta-Version auf dem Gerät installiert wurde – unter den Kontaktinfos oder in den Gruppeneinstellungen. In letzterer sind allerdings nur Admins damit betraut, einen Timer einzustellen.

WhatsApp: Was bringen die automatischen Löschungen?

WhatsApp-Nachrichten lassen sich durch das neue Feature nach einer Stunde, einem Tag, einer Woche, einem Monat oder einem Jahr automatisch löschen. Eine eigens definierbare Zeitspanne bietet WhatsApp nicht. Gerade für diejenigen, die Wert auf Datenschutz legen, dürfte die Option sehr interessant sein. Werden sensible Daten über WhatsApp versendet, lässt sich direkt ein Timer einstellen, damit diese automatisch wieder entfernt werden.

Der Empfänger hat dennoch genug Zeit, um sie zu lesen. Auch Gruppen profitieren davon, indem Chats deutlich aufgeräumter gehalten werden können. Wer allerdings Wert darauf legt, alte Gesprächsfetzen wieder hervorzukramen, wird die neue Funktion wohl eher verteufeln. Auch User mit begrenztem Speicherplatz auf dem Smartphone werden das Feature Willkommen heißen. WhatsApp gilt vor allem bei solche, die haufenweise Bilder, Sprachnachrichten und Videos verschicken und gesendet bekommen als Speicherplatz-Fresser. Die Neuerung hat also für alle den ein oder anderen Vorteil.

So können Sie das neue WhatsApp-Feature testen

Die aktuelle Version der WhatsApp-Beta finden Sie natürlich auf CHIP. Durch den manuellen Download müssen Sie sich auch nicht in die Warteliste des Messengers einreihen. Allerdings handelt es sich hier um eine Beta-Version, die durchaus Bugs beinhalten kann.

Wann die automatisch gelöschten Nachrichten in einer finalen Version für WhatsApp erscheinen, ist aktuell nicht bekannt. Da sie aber in der Beta-Version bereits mit dem beliebten Dark Mode funktionieren, dürfte dieses Feature schon in einer weit fortgeschrittenen Phase sein.

Whatsapp bekommt “Mission Impossible”-Feature für verschickte Nachrichten

Whatsapp will seinen Usern offenbar eine Timer-Funktion für Nachrichten anbieten. Wie der gut informierte Blog “WA Beta Info” berichtet, findet sich in der Beta-Version 2.19.348 für Android eine Art Selbstzerstörungsmechanismus für verschickte Botschaften.

Der macht es möglich, Nachrichten nach einer bestimmten Zeit automatisch löschen zu lassen, ohne, dass ihr weiter dafür tätig werden müsst.

Dem Bericht zufolge könnt ihr mit dem neuen Whatsapp-Feature auswählen, ob eure Nachricht nach einer Stunde, einem Tag, einer Woche, einem Monat oder einem Jahr gelöscht werden soll.

Selbst festlegen könnt ihr die Zeitspanne nicht.

Auch Gruppen sollen die Funktion bekommen – dort können allerdings nur Admins einen Timer einstellen.

Das Feature kann helfen, eure Daten besser zu schützen. Wollt ihr einer Freundin zum Beispiel eure Konto-Daten schicken, dann könnt ihr künftig festlegen, dass diese nur für einen Tag lesbar sind. Danach zerstört sich die Nachricht von selbst – “Mission Impossible”-Style.

Auch wenn ihr zu denen gehört, die wenig Speicherplatz auf ihren Smartphones haben, aber Unmengen Bilder oder Voice-Mails geschickt bekommen, kann euch das neue Feature helfen, Platz zu sparen.

So könnt ihr das lustige Katzenbild von Mama ansehen – und euch sicher sein, dass Whatsapp es in ein paar Stunden automatisch löscht. Wann das neue Feature ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt.

Auch lesenswert: Neues vom Whatsapp-Dark-Modus – Unerwünschter Fehler zeigt Neuheit

“Eine Mutter hat 4 Söhne…”: Konntest du dieses Whatsapp-Rätsel lösen?

Anklopf-Funktion für iOS-Whatsapp

Übrigens: Wenn ihr Whatsapp zum Telefonieren benutzt, dann werdet ihr euch sicher über eine weitere Neuigkeit freuen – zumindest, wenn ihr iOS nutzt. Der Messenger hat nämlich in der aktuellen Version 2.19.120 eine Anklopf-Funktion bekommen. Die teilt euch mit, wenn ihr angerufen werdet, während ihr gerade am Telefonieren seid – und ihr dürft entscheiden, ob ihr annehmen wollt, oder nicht.

Vorsicht: Wenn ihr den neuen Anruf annehmt, beendet Whatsapp das alte Gespräch – eine Anruf-halten-Funktion kennt der Messenger noch nicht.

Ob auch Androiden die Anklopf-Funktion spendiert bekommen, ist nicht bekannt.

WhatsApp sperrt Nutzer ohne Vorwarnung: Welchen Fehler Sie nicht machen sollten

Wer über Whatsapp gerne mit vielen Menschen gleichzeitig in einer Gruppe chattet, sollte in Zukunft genau darauf achten, auf welchen Namen der Chat hört. Offenbar werden aktuell viele Accounts ohne Vorwarnung gesperrt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

In den letzten Wochen gab es immer mehr Beschwerden von WhatsApp-Nutzern, die allesamt aus einem zunächst unbekannten Grund gesperrt wurden. Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, dass es wohl bei vielen ein und die selbe Ursache für die Sperrung gibt: Wer Mitglied in einer WhatsApp-Gruppe mit verdächtigem oder böswilligem Namen ist, wird gesperrt.

Erstmals wurde das Problem auf Reddit diskutiert. Hier erklärt ein User, der ebenfalls gebannt wurde, dass ein Mitstudent den Namen der Universitäts-Gruppe in etwas “illegales” geändert habe und daher nicht die gesamte Gruppe, sondern auch alle darin gespeicherten Teilnehmer gesperrt wurden.

Gnadenloser WhatsApp-Bann

Nach und nach machen immer mehr ähnliche Erfahrungsberichte die Runde, woraus sich schließen lässt, dass der Gruppen-Name über einen WhatsApp-Bann entscheidet.

Ob in einer Gruppe nur 3 oder 100 Mitglieder sind und wer verantwortlich für den unangebrachten Gruppen-Namen ist, scheint nicht von Bedeutung zu sein – jedes Gruppen-Mitglied wird gebannt. Auch auf Twitter gibt es inzwischen mehrere Postings zu gesperrten Einzelpersonen und ganzen Gruppen.

WhatsApp-Support bietet keine Hilfe

Betroffene User, die den WhatsApp-Support kontaktiert haben, um wieder freigeschalten zu werden bekamen eine automatische Antwort die lediglich besagt, sie wären gesperrt worden, da sie gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hätten und WhatsApp auf erneute Anfragen nicht reagieren werde.

Das ist ein ziemlich striktes vorgehen, denn auch unschuldige Gruppenmitglieder müssen nun ihre Handynummer ändern und verlieren dabei gegebenenfalls den gesamten Chatverlauf, um WhatsApp wieder nutzen zu können.

Man kann leider nicht konkret sagen, wie WhatsApp solche User erkennt, die geblockt werden müssen. Es handelt sich dabei sicherlich um einen mindestens teil-automatisierten Prozess, wobei eine Software Regelverstöße erkennt und demenstprechend User sperrt.

Weil WhatsApp seit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung keine Berechtigung mehr hat, Inhalte von Chats zu verfolgen, haben Sie lediglich einen Einblick in die Metadaten. Diese enthalten das Datum zur Erstellung einer Gruppe, die Gruppen-Beschreibung und natürlich auch den Gruppen-Namen. Auf versandte Nachrichten und Medien im Chat selbst, hat WhatsApp (zum iOS-Download / zum Android-Download) keinen Zugriff.

Daher kann man auch keine Anleitung mit auf den Weg geht, wie man einen Bann verhindert. Allerdings steht fest, dass sie illegale Gruppen-Bezeichnungen auf jeden Fall meiden sollten – selbst wenn es nur als Spaß gemeint ist. Informieren Sie außerdem anderen Gruppen-Mitglieder über die Gefahr einer Sperre.

Alternativ können Sie auch, sollten Sie Admin einer Gruppe sein, festlegen wer berechtigt ist, den Gruppen-Namen zu ändern. Wie Sie die Gruppen-Administration in WhatsApp ändern, erklären wir in diesem Praxistipp.