Bei WhatsApp gibt es dieses Jahr einige Neuerungen: Der Messenger-Dienst bietet Nutzern zusätzliche Funktionen – eine beliebte wird es jedoch in Zukunft nicht mehr geben. Der Überblick über die wichtigsten Änderungen.
Eines bleibt, wie es war: Der Messenger-Dienst “WhatsApp” erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Auf die Millionen Nutzer kommen 2020 gleichwohl einige Neuerungen zu. Was sich in diesem Jahr ändert, hat inFranken.de zusammengefasst.
Chatexport-Funktion bei WhatsApp entfällt
Der beliebte Social-Media-Messenger hat in seiner neuesten Version eine beliebte Funktion gestrichen: Der Chatexport fällt bei WhatsApp weg, wie golem.de berichtet. Dahinter steckt vermutlich der Patentstreit mit “Blackberry”.
Bisher war es möglich, den Chatverlauf zu sichern. Das ging ziemlich einfach: Über den Menüpunkt “Chat exportieren” konnten Gespräche zwischen einzelnen Usern und in Gruppen gespeichert werden. Auf diese Funktion müssen die Nutzer nun verzichten. Was ändert sich noch im Jahr 2020 für die WhatsApp-User?
Werbung auf WhatsApp
Ab dem neuen Jahr wird Usern bei “WhatsApp” Werbung ausgespielt. Diesen Schritt hat “Facebook” bereits im Mai 2019 angekündigt – realisiert wird er ab 2020. Ein fixes Datum gibt es bisher allerdings nicht. Auf der “Facebook”-Konferenz “FMS” wurde damals präsentiert, wie die WhatsApp-Werbung aussehen könnte. Dabei geht es insbesondere um “Status-Fenster”, wobei es sich um bildschirmfüllende Werbeanzeigen handeln soll.
WhatsApp: “Dark-Mode” soll kommen
Das “WhatsApp”-Update bezüglich des sogenannten “Dark-Modes” soll 2020 endlich realisiert werden. Bisher wurde es in einer Beta-Version getestet. Nutzer können damit die Beleuchtung des Messenger-Dienstes regulieren. Bisher stehen den Test-Nutzern drei Darstellungsformen zur Verfügung:
System Default: WhatsApp prüft ihre Android-Version und erkennt, ob Sie systemweit bereits den Dark-Mode nutzen. Ist dies der Fall, so wird das Farbschema automatisch angepasst.
Light Theme: Die klassische WhatsApp-Oberfläche, wie Sie sie bereits kennen.
Dark Theme: Der abgedunkelte Modus, der vor allem auf nachtblaue Farben setzt
Bezahlen mit WhatsApp
Der Bezahldienst “Facebook Pay” wurde im November 2019 vorgestellt. So können Nutzer via “Facebook”, “Instagram” und “WhatsApp” Zahlungen vornehmen. Dies wird im neuen Jahr 2020 in allen Feinheiten realisiert. Das berichtet das Branchenmagazin The Verge.
Wollen “WhatsApp”-User den Dienst nutzen, müssen sie ihr App-Konto mit “PayPal” oder ihrer Kreditkarte verknüpfen. Bisher gab es lediglich in Indien Tests für den neuen Bezahldienst. Wann genau, die Neuerung in Deutschland angewendet wird, ist noch unklar.
WhatsApp: Selbstzerstörende Nachrichten bald verfügbar
“WhatsApp” plant eine Selbstzerstörungsfunktion, mit der Nutzer Nachrichten zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch löschen können. Andere Apps wie Signal, Telegram und Snapchat verfügen bereits über eine solche Funktion. WhatsApp plant diese Funktion nun auch und testet sie in ihrer Betaversion.
Nach Informationen von WABetaInfo sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis das Feature für alle Nutzer verfügbar ist. Bereits in der aktuellsten Version des Messengers wurde die Funktion bereits erwartet.
Nutzer können sich selbst aus mehreren Optionen einen Timer auswählen, um die Nachricht automatisch löschen zu lassen. Die kürzeste Zeit ist eine Stunde. Das Maximum liegt bei einem Jahr. Wenn man einen Zeitpunkt eingestellt hat, dann verschwinden Nachrichten automatisch nach Ablauf der bestimmten Zeit.
Für die selbstzerstörenden Nachrichten spricht vor allem der Punkt des Datenschutzes. Denn nicht nur auf dem eigenen Gerät verschwindet die Nachricht – auch beim Empfänger verschwinden die Nachrichten nach Ablauf der Frist. Ob das der Fall ist, wenn jemand eine ältere Version von WhatsApp verwendet, ist noch unklar.
Beim manuellen Löschen, das WhatsApp bereits länger anbietet, funktioniert das Löschen mit einer veralteten Version nicht.
WhatsApp-Aus für viele Nutzer
Auf zahlreichen Smartphones ist “WhatsApp” ab 2020 nicht mehr in der neuesten Version verfügbar. Der Messenger-Dienst beendet bereits zum 1. Januar 2020 den Support für “Windows-Phones”.
Zudem erhalten “iPhone”-Nutzer mit der “iOS 8”-Version des Betriebssystems und ältere Generationen keine Updates mehr. Davon betroffen sind auch alle älteren Versionen ab Version “2.3.7” bei “Android”. Das berichtet “WhatsApp” im FAQ-Blog.
