Beginnt bald die Roboterauto-Revolution?

Nach vielen vollmundigen Versprechen schlägt selbstfahrenden Autos bisher viel Skepsis entgegen. Doch ihre Entwickler sehen sich vor dem Sprung in den Straßenverkehr.

Las Vegas (dpa) – “Von selbstfahrenden Autos sind wir immer fünf Jahre entfernt”, lautet ein bissiger Spruch, der in der Branche die Runde macht.

Der Grund: Fünf Jahre sind der Zeitraum, der gern als Antwort auf die Frage genannt wurde, wann denn nun Roboterwagen im alltäglichen Straßenverkehr auftauchen werden. Eine Fünfjahres-Frist nach der anderen verstrich – und doch sind Robotaxis heute trotz aller Tech-Demonstrationen auf wenige Testprojekte beschränkt.

Das werde sich aber ändern, versprachen gleich mehrere Unternehmen auf der Technik-Messe CES in Las Vegas – und ja, auch wieder in einigen Jahren. Doch diesmal könnte es tatsächlich soweit sein. Denn die Technik, die autonomes Fahren möglich machen könnte, steht vor dem Einzug in Wagen verschiedener Hersteller.

So zeigten auf der CES die zu Intel gehörende Firma Mobileye und der Chip-Spezialist Nvidia ihre neuen Computersysteme, die Daten von Kameras und anderen Sensoren verarbeiten und die Fahrzeuge steuern sollen. Nvidia Drive Hyperion und Mobileyes EyeQ sollen Mitte des Jahreszehnts in ersten Serienfahrzeugen verfügbar sein. “Ich sehe nichts, was uns aufhalten kann, weder regulatorisch, noch technisch, noch was die Kundenakzeptanz angeht”, sagte Mobileye-Manager Johann Jungwirth. Die Zeit selbstfahrender Autos breche nun tatsächlich an.

Nvidias Autochef Danny Shapiro sieht auch einen Trend, dank dem die autonomen Funktionen schneller nicht nur in teuren Wagen verfügbar sein könnten. Erste Autohersteller gingen dazu über, die Fahrcomputer in ihre komplette Modellpalette zu verbauen. Mit dem Zugang dazu können sie zusätzlich Geld verdienen: “Auch bei einem Einstiegsmodell kann der Besitzer mit der Zeit neue Funktionen aktivieren, und das verändert das Geschäft des Herstellers.”

Die für autonomes Fahren notwendige Hardware wird auch stetig günstiger. Das gilt insbesondere für Laser-Radare (Lidar), die die Umgebung der Fahrzeuge abtasten. Bis auf Tesla-Chef Elon Musk, der allein mit Kameras und künstlicher Intelligenz auskommen will, halten fast alle anderen Branchenplayer sie zumindest heute noch für unverzichtbar. Einst konnten Lidar-Systeme 70 000 Dollar und mehr kosten, jetzt senkten einige Anbieter den Preis auf wenige tausend.

Auch wenn die Technik zum autonomen Fahren zumindest in einigen Situation in den Startlöchern steht, bleiben viele Fragen offen. Werden wir sie zuerst in Robotaxis, privaten Fahrzeugen oder Lastwagen erleben? Wie schnell und auf welchen Straßen wird sie sich im Alltag ausbreiten?

“Ich glaube schon, dass es einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren erfordert, bis wir einen signifikanten Anteil – etwa fünf Prozent – von wirklich hochautomatisierten oder autonomen Fahrzeugen sehen werden”, sagte Mobilitätsexperte Jürgen Reers von der Beratungsfirma Accenture. “Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, was technisch möglich ist – und was in der Realität der Städte, wie wir sie heute vorfinden, umsetzbar ist.” Künstliche Intelligenz stoße da an ihre Grenzen. Man müsse nicht nur Fahrzeuge, sondern auch die Infrastruktur aufrüsten – und auch eigene Fahrspuren für unterschiedliche Mobilitätsangebote schaffen.

In den vergangenen Jahren wurde oft vorhergesagt, dass das autonome Fahrzeug der Zukunft höchstwahrscheinlich ein Robotaxi sein werde, das man nicht besitzt, sondern nur bei Bedarf nutzt. Solche Dienste versuchen bereits unter anderem die Google-Schwesterfirma Waymo und die General-Motors-Tochter Cruise aufzubauen. GM-Chefin Marry Barra kündigte bei ihrem Online-Auftritt auf der CES nun aber an, dass der US-Konzern zur Mitte des Jahrzehnts auch ein selbstfahrendes Auto für Verbraucher auf den Markt bringen wolle.

In der Branche gelten vor allem die Kosten dafür als Herausforderung. Mobileye-Chef Amnon Shashua sieht die kritische Marke, auf die der Preis von Technik zum autonomen Fahren pro Fahrzeug für den Verbrauchermarkt gedrückt werden muss, bei unter 5000 Dollar. Man arbeite daran, sagte Shashua knapp bei einem CES-Onlineauftritt.

Aber Robotaxis und selbstfahrende Shuttles für bis zu 20 Passagiere gelten nach wie vor als effizientester Weg, die Technik einzusetzen. Denn sie fahren viel, um die hohen Hardware-Kosten einzuspielen. Die Beratungsfirma McKinsey geht davon aus, dass im kommenden Jahrzehnt die Fahrt mit einem Roboshuttle pro Kilometer bis zu 40 Prozent günstiger sein werde als mit einem Privatauto. Robotaxis würden dann 20 Prozent teurer sein als ein Privatwagen.

“Es ist ab Mitte der 2030er davon auszugehen, dass es zumindest in Städten ab 300 000 Einwohnern eigentlich keinen Grund mehr gibt, mit dem Privat-Pkw in die Stadt zu fahren”, sagte McKinsey-Experte Kersten Heineke. Die Entwicklung könne auch schneller gehen – wenn die Städte etwa mit höheren Parkkosten oder einer City-Maut eingreifen sollten, um private Fahrzeuge aus Städten herauszudrängen.

Nvidia-Manager Shapiro sieht – auch als eine Folge des Booms im Online-Handel durch die Corona-Pandemie – ein wachsendes Interesse am autonomen Güterverkehr. “Während es bei Robotaxis weiterhin Fortschritte gibt, denke ich, dass unter den ersten autonomen Angeboten viele Nutzfahrzeuge und Lastwagen sein werden.” Bei selbstfahrenden Sattelschleppern wetteifern aktuell Firmen wie Waymo, Aurora, TuSimple und Embark um den Platz auf der Straße.

Viele Wege führen zu Windows 10: Alle Anmeldeoptionen im Überblick

Windows-User müssen sich nicht mehr unbedingt Passwörter merken. Die moderne Anmeldung funktioniert auch via Biometrie oder physische Schlüssel.

Alle Anmelde-Optionen für Windows 10:
Das Passwort: Mit Tradition den digitalen PC-Tresor verschlüsseln!

Wissen Sie, welche Bedeutung der 01. Februar hat? Das Thema dieses Tages hat einiges mit der Anmeldung bei Windows zu tun, denn es handelt sich um den internationalen “Ändere Dein Passwort Tag”. Damit sollen User daran erinnert werden, wie wichtig es ist, Passwörter regelmäßig zu verändern. Datensicherung wird zu einem immer größeren Thema, umso mehr sich unser Leben in digitalen Welten abspielt. Ein Risiko der Digitalisierung liegt im Bereich des Identitätsdiebstahls. Da muss die Frage erlaubt sein, ob Passwörter noch zeitgemäß sind und ob die Kombination aus einem Benutzernamen und dem Codewort ein Konto sicher schützen kann.

Die Verknüpfung von User-Name und Kennwort als Schlüssel zum eigenen Konto war lange Zeit ohne Konkurrenz. Sie war simpel und galt als absolut sicher. Doch inzwischen weiß man, dass die digitale Sicherheit damit nicht mehr garantiert ist.

Manche Unternehmen machen es Cyberkriminellen sehr leicht, in ihr System zu gelangen. Da werden zum Beispiel die Mailadressen der Angestellten als Benutzernamen verwendet. Auch beliebt ist die Fahrlässigkeit bei der Namensvergabe nach einem immer gleichen und sehr leicht zu erkennenden Muster. In diesem Zusammenhang bekommt der Nachname des Angestellten einfach den ersten Buchstaben seines Vornamens vorangestellt und “fertig” ist die Benutzerkennung. Solche Praktiken sind schon fast freundliche Einladungen an Hacker.
Das sichere Passwort, wie sollte es aussehen?

Die meisten User verwenden das gleiche Passwort für mehrere Konten und Tools. Wenn dann noch unfassbar simple Zeichenfolgen, wie zum Beispiel: 12345678 oder “passwort” als Passwort gewählt werden, dann ist es klar, wie leicht Hacker in diesen Fällen an sensible Daten kommen können. Denn Hacker sind häufig nicht nur Spezialisten in Sachen IT, sie haben auch einiges an psychologischen Kenntnissen. Sie wissen, wie der durchschnittliche User sich am Computer verhält und wie er in der digitalen Welt seine Konten am liebsten verschlüsselt.

Damit ein Passwort möglichst schwer zu knacken ist, sollte es mindestens acht Zeichen enthalten. Diese acht Kandidaten sollten aus ganz verschiedenen Zeichen-Gruppen kommen. Also eine Zusammensetzung aus Sonderzeichen, Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Ziffern.
Die Anmeldung via Passwort bei Windows 10:

In den “Einstellungen” sind unter dem Punkt: “Konten” die diversen Optionen für die Anmeldung hinterlegt.

Innerhalb der Voreinstellung fragt Windows nach dem Benutzernamen und dem Passwort des Users. Der als letztes angemeldete User im System wird dabei als Name vorgegeben und die Namen der weiteren User-Accounts blendet Windows unten links auf dem Bildschirm ein. Klicken Sie auf ein Konto und tippen das dazugehörige Passwort in die betreffende Zeile ein. Damit ist die Anmeldung via Passwort bereits abgeschlossen.

Doch der vorgegebene User-Name und die Liste mit den gesamten, auf dem jeweiligen PC gespeicherten Accounts sind ein Sicherheitsrisiko. Um dieses Risiko zu umgehen, lassen sich die Informationen über die Accounts verbergen:
So schirmen Sie Ihre Windows-Anmeldung gegen die Neugierde ungebetener Besucher ab:

To much information auf der Windows-Startseite Ihres Computers macht es Hackern leicht, sich illegal in Ihrem System anmelden zu können. Denn wer einen oder gleich mehrere Benutzernamen kennt, der hat schon die halbe Miete zum Eintritt in Ihren PC.

Zum Verbergen der Benutzernamen in den Windows-Versionen: 10 Pro, Enterprise und Education müssen Sie die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen konfigurieren. Gehen Sie für diesen Zweck zum Suchfeld in der Startleiste und schreiben: “secpol” hinein. Nun wird Ihnen eine Liste mit Treffern angezeigt, klicken Sie auf den Eintrag: “Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen”. In der rechten Hälfte des aktuell angezeigten Fensters befindet sich unter anderem folgender Eintrag: “Interaktive Anmeldung: Zuletzt angemeldeten Besucher nicht anzeigen.” Mit einem Doppelklick auf den Text, der Umstellung auf “Aktiviert” und der Bestätigung mit “OK” zeigt das System in Zukunft die anderen User-Accounts nicht mehr automatisch an.

Sollten Sie mit dem Betriebssystem Windows 10 Home arbeiten, dann müssen Sie zum Verbergen der Besucher-Accounts die Registrierdatenbank editieren. Schreiben Sie “Redgedit” in das Feld: “Suchen” und aktivieren dann mit eine Klick den “Registrierungs-Editor”. Der Editor beinhaltet verschiedene Ordner, für Ihr Vorhaben klicken Sie bitte auf den Ordner mit dem Titel: “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Policies\System”. Steht in der rechten Hälfte des neuen Fensters der Eintrag: dontdisplaylastusername? Wenn der Eintrag vorhanden ist, dann klicken Sie doppelt darauf und stellen dann seinen Wert auf 1.

Sollte der Eintrag nicht in Ihrem System hinterleg

Das sichere Passwort, wie sollte es aussehen?

Die meisten User verwenden das gleiche Passwort für mehrere Konten und Tools. Wenn dann noch unfassbar simple Zeichenfolgen, wie zum Beispiel: 12345678 oder “passwort” als Passwort gewählt werden, dann ist es klar, wie leicht Hacker in diesen Fällen an sensible Daten kommen können. Denn Hacker sind häufig nicht nur Spezialisten in Sachen IT, sie haben auch einiges an psychologischen Kenntnissen. Sie wissen, wie der durchschnittliche User sich am Computer verhält und wie er in der digitalen Welt seine Konten am liebsten verschlüsselt.

Damit ein Passwort möglichst schwer zu knacken ist, sollte es mindestens acht Zeichen enthalten. Diese acht Kandidaten sollten aus ganz verschiedenen Zeichen-Gruppen kommen. Also eine Zusammensetzung aus Sonderzeichen, Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Ziffern.

Die Anmeldung via Passwort bei Windows 10:

In den “Einstellungen” sind unter dem Punkt: “Konten” die diversen Optionen für die Anmeldung hinterlegt.

Innerhalb der Voreinstellung fragt Windows nach dem Benutzernamen und dem Passwort des Users. Der als letztes angemeldete User im System wird dabei als Name vorgegeben und die Namen der weiteren User-Accounts blendet Windows unten links auf dem Bildschirm ein. Klicken Sie auf ein Konto und tippen das dazugehörige Passwort in die betreffende Zeile ein. Damit ist die Anmeldung via Passwort bereits abgeschlossen.

Doch der vorgegebene User-Name und die Liste mit den gesamten, auf dem jeweiligen PC gespeicherten Accounts sind ein Sicherheitsrisiko. Um dieses Risiko zu umgehen, lassen sich die Informationen über die Accounts verbergen:

So schirmen Sie Ihre Windows-Anmeldung gegen die Neugierde ungebetener Besucher ab:

To much information auf der Windows-Startseite Ihres Computers macht es Hackern leicht, sich illegal in Ihrem System anmelden zu können. Denn wer einen oder gleich mehrere Benutzernamen kennt, der hat schon die halbe Miete zum Eintritt in Ihren PC.

Zum Verbergen der Benutzernamen in den Windows-Versionen: 10 Pro, Enterprise und Education müssen Sie die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen konfigurieren. Gehen Sie für diesen Zweck zum Suchfeld in der Startleiste und schreiben: “secpol” hinein. Nun wird Ihnen eine Liste mit Treffern angezeigt, klicken Sie auf den Eintrag: “Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen”. In der rechten Hälfte des aktuell angezeigten Fensters befindet sich unter anderem folgender Eintrag: “Interaktive Anmeldung: Zuletzt angemeldeten Besucher nicht anzeigen.” Mit einem Doppelklick auf den Text, der Umstellung auf “Aktiviert” und der Bestätigung mit “OK” zeigt das System in Zukunft die anderen User-Accounts nicht mehr automatisch an.

Sollten Sie mit dem Betriebssystem Windows 10 Home arbeiten, dann müssen Sie zum Verbergen der Besucher-Accounts die Registrierdatenbank editieren. Schreiben Sie “Redgedit” in das Feld: “Suchen” und aktivieren dann mit eine Klick den “Registrierungs-Editor”. Der Editor beinhaltet verschiedene Ordner, für Ihr Vorhaben klicken Sie bitte auf den Ordner mit dem Titel: “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Policies\System”. Steht in der rechten Hälfte des neuen Fensters der Eintrag: dontdisplaylastusername? Wenn der Eintrag vorhanden ist, dann klicken Sie doppelt darauf und stellen dann seinen Wert auf 1.

Sollte der Eintrag nicht in Ihrem System hinterlegt sein, dann klicken Sie mit der rechten Taste der Computermaus in das Fenster auf den Eintrag: “Neu -> DWORDWert (32-Bit)”, von dort aus werden Sie nun vom System zu einem freien Feld hingeführt, in das Sie “dontdisplaylastusername” eintragen. Nun klicken Sie zweimal auf den neuen Eintrag und können dann den Wert dafür einstellen, der 1 lauten muss.

Das Kontrastprogramm zum konventionellen Check-In bei Windows 10

Sie melden sich via Passwort bei Ihrem Microsoft-Account bei Windows an? Dann sollten Sie bedenken, dass dieses Passwort von Microsoft zur Authentifizierung an einen Host gesendet wird. Auf diesem Weg zwischen Ihrem PC und dem Server kann ein Cyberkrimineller Ihr Passwort mitlesen. Damit diese Sicherheitslücke auf User-Wunsch geschlossen werden kann, hat Microsoft die Option zur Prüfung des Passwortes via PIN integriert. Diese PIN wird einzig und allein auf einem PC gespeichert und funktioniert dementsprechend auch nur auf diesem Gerät.

Die PIN ist als optionales Plus zum Passwort gedacht und nicht als dessen Ersatz. Das liegt an der lokalen Speicherung, in einem Computernetzwerk muss der User die Möglichkeit haben, sich bei einem weiteren Gerät anzumelden.

Auch wenn Sie also eine PIN-Anmeldung installiert haben, können Sie immer noch zwischen einer Anmeldung via PIN oder Passwort auf Ihrem lokalen Computer auswählen.

Das Forcieren der Anmeldung mit der PIN lässt sich erreichen, wenn Sie in Ihrem Betriebssystem die “Windows Hello-Anmeldung für Microsoft-Konten erforderlich” aktivieren.

Die PIN, ein hervorragendes digitales Siegel!

Für die PIN sind acht Ziffern normalerweise genug. Denn wenn ein User seine PIN viermal verkehrt eintippt bei der Anmeldung wird vom System dazu aufgefordert, eine Passphrase mit dem Inhalt: “A1B2C3” einzutippen. Anhand der Test-Pin sollen technische Komplikationen, zum Beispiel bei der Tastatur ausgeschlossen werden. Tippt der Nutzer nach dem Vorgang mit der Test-PIN erneut eine verkehrte PIN ein, muss er den Computer neu starten. Danach gewährt Windows ihm wieder vier Versuche, die richtige PIN einzugeben. Klappt das nicht, sperrt das Computersystem die PIN-Anmeldung für eine halbe Minute. Danach muss der User erneut seine Tastatur testen lassen, durch die Eingabe einer vorgegebenen Test-PIN. Nun bekommt er eine fünfte Chance für die Eingabe der richtigen PIN, schlägt auch das wieder fehl, erzwingt Windows den Neustart des Computers. Weiter geht es dann mit vier neuen Chancen und einer Verdoppelung der Pausenzeit auf eine Minute, falls es bei den verkehrten Eingaben bleibt. Nach jedem weiteren Fehlversuch verdoppelt das System die Wartezeit, auf diese Weise summiert sie sich rasch auf mehrere Stunden. Mit diesem “Spielchen” ist es fast unmöglich, eine PIN durch das Prinzip: “Versuch und Irrtum” herauszufiltern.

Die Anmeldung via Fingerabdruck oder Gesichtserkennung

Besitzt Ihr Laptop einen integrierten Scanner für den Fingerabdruck? Wenn nicht, dann können sie schon ab circa 20 Euro einen Fingerabdruck-Scanner kaufen, der sich durch USB mit Ihrem Computer vernetzen lässt.

Um diese Anmeldeoption zu aktivieren, klicken Sie einfach auf den Optionspunkt: “Windows Hello-Fingerabdruckerkennung”, dort auf die Option: “Einrichten”. Nun können Sie die Konfiguration mit der Hilfe eines Assistenten durchführen. Sie müssen nur ein klein wenig Geduld mitbringen, denn die detaillierte Erfassung des Fingerabdrucks erfordert in den meisten Fällen mehr als einen Durchlauf.

Diese Methode ist unfassbar praktisch, allerdings hat sie auch einen großen Haken: Wer sich mit seinem Fingerabdruck angemeldet hat, der hat dieses biometrische Kennzeichen sozusagen in “digitalen Stein” gehauen. Denn der Fingerscan lässt sich im Gegensatz zum Passwort später nicht mehr ändern. Falls ein privater Feind oder ein Cyberkrimineller den Fingerabdruck eines Users gestohlen hat, dann kann er sich damit für immer im System des geschädigten Users damit anmelden. Falls Sie sich jetzt fragen sollten, wie eine andere Person an Ihren Fingerabdruck kommen kann, dann müssen wir leider sagen, dass dieser Vorgang recht einfach ist. Denn jeder Mensch hinterlässt ständig seinen Fingerabdruck, zum Beispiel auf Fotos, Tastaturen, Türklinken, Gläsern und Tassen.

Hacker haben bereits seit über fünf Jahren die technische Möglichkeit, Fingerabdrücke auch virtuell zu hacken. Dazu benötigen sie also noch nicht mal einen physischen Fingerabdruck als Vorbild für die Fälschung!

Um die Hello-Gesichtserkennung von Windows zu nutzen, brauchen Sie eine leistungsstarke Kamera, die einen Sensor haben muss, der via Infrarot arbeitet. Nur mit einer solchen Cam ist es nämlich möglich, 3D-Aufnahmen zu erstellen. Damit soll technisch ausgeschlossen werden, dass sich andere Personen mit einem Foto des Users anmelden können. Kompatibel zu Windows Betriebssystem sind unter anderem die Webcams Logitech Brio Ultra-HD oder die Kaysuda CA20.

Der Fido-2-Stick als Schlüssel für Ihr Konto

Fido = “Fast Identity Online”, damit wurde von verschiedenen Unternehmen und Behörden gemeinsam ein System für eine simple und doch sehr sichere digitale Authentifizierung entwickelt und standardisiert. Mit dem Stick auf dem Fido-2-Level können sich User anmelden, zusätzlich zum Stick ist nur die Eingabe des Passwortes notwendig. Alternativ zum Fido-2-Stick, der zwischen 20 und 60 Euro kostet, ist als physischer Schlüssel auch der Einsatz von Bluetooth-Chips oder Chips mit NFC-Funk möglich.

Den Fido-2-Stick müssen Sie nur einmal kaufen und können ihn dann für die Authentifizierung bei mehreren Diensten oder Servern nutzen. Das ist möglich, weil der Stick bei seinem ersten Einsatz am PC einen geheimen und einen öffentlichen Key erzeugt. Den öffentlichen Key sendet der Stick an den Server. Der geheime Key wird auf dem Computer, also lokal abgespeichert. Wenn der User sich nun bei weiteren Diensten mit dem Stick anmeldet, stellt das Gerät bei jeder Neuanmeldung ein neues Paar Sicherheitsschlüssel her.

Leider können Sie sich nur unter bestimmten Voraussetzungen mit dem Fido-2-Stick bei Windows 10 anmelden. Denn obwohl das Betriebssystem den Fido-2-Standard unterstützt, ist eine Authentifizierung auf einer lokalen Ebene, also Ihrem PC nicht beabsichtigt. Der Grund liegt darin, dass es sich um den Fido-Standard um eine reine Web-Spezifikation handelt.

Eine Anmeldung ohne Passwort rein über den Stick an Netzwerk und Windows ist nur möglich, wenn Windows in Azure AD ( AD = Active Directory) eingebunden ist. In den meisten professionellen Netzwerken wird mit dem AD, also dem Dienst der Verzeichnungen von Microsoft gearbeitet. Der AD erfasst zentral alle Geräte und User in professionellen Netzwerken. Die Variante in der Cloud ist die Azure AD, Azure speichert die Datenbanken nicht auf einem local host, sondern beim Cloud-Dienst von Microsoft.

Was bringt der Fido-2-Stick dem privaten User?

Private User können sich mit dem Fido-Key via Browser bei Ihrem Microsoft-Account anmelden. Um diesen Dienst zu nutzen müssen Sie im Menüunterpunkt: “Neue Möglichkeiten zur Anmeldung oder Verifizierung hinzufügen” die Option: “Sicherheitsschlüssel verwenden”.

Fido-2 lässt sich auch für die Anmeldung beim Google-Dienst einsetzen, allerdings nur, wenn Sie auf Ihrem Betriebssystem die Zwei-Faktor-Authentisierung eingestellt haben. Kompatible Browser für den Sicherheitsstick sind zur Zeit hauptsächlich Google Chrome und Microsoft Edge.

Die Anmeldung via Bildcode

Besitzen Sie ein Gerät mit Touchscreen? Dann können Sie sich bei Windows 10 auch via Bildcode anmelden. Gehen Sie in die “Anmeldeoptionen” und wählen dort “Bildcode”. Aktivieren Sie diese Option mit einem Klick auf “Hinzufügen”, dann wird der Einrichtungsprozess automatisch gestartet. Als erstes müssen Sie sich durch Ihr Windows 10 Kennwort verifizieren. Damit kontrolliert das System, ob Sie überhaupt die Rechte dazu haben, eine Bildcode-Anmeldung anzulegen. Nach der Authentifizierung können Sie ein Bild auswählen, auf dem Sie dann den sogenannten “Bildcode”, beziehungsweise die Wischgesten konfigurieren. Die Gesten können sich aus einer frei wählbaren Kombination aus geraden Linien, Kreisen oder Tippgesten zusammensetzen. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Reihenfolge, die Richtung, die Position und die Größe der Wischgesten ein Teil des Bildcodes werden. (Sie sollten sich diese Details also gut einprägen). Wie bei der Erstellung eines neuen Passwortes müssen Sie auch die Gesten wiederholen. Ist das System “zufrieden” mit dem Abgleich von erster Eingabe und Wiederholung, dann erscheint das Feld “Fertig stellen”, welches Sie nun anklicken und damit den Vorgang abschließen. Wenn Sie sich das nächste Mal bei Windows anmelden, dann präsentiert >hnen das Betriebssystem das Foto und fordert Sie dazu auf, die Wischgesten als Nachweis Ihrer Legitimation auszuführen.

Sie sehen, Microsoft stellt den Usern allerhand an Möglichkeiten zur Verfügung, um das klassische Passwort als Risikofaktor im System zu ersetzen. Der Einsatz von biometrischen Daten steckt noch etwas in den Kinderschuhen, macht aber aus unserer Sicht einen vielversprechenden Eindruck. Manche Anmeldeoptionen erscheinen noch recht experimentell und der jahrzehntelange Umgang mit dem Passwort macht es uns menschlichen Gewohnheitstieren doch etwas schwer, dieses Terrain zu verlassen. Doch rein objektiv sind die neuen Wege sicherer und komfortabler!

Hifi-Firma Sonos setzt sich in Patentstreit mit Google durch

Sieg im Streit für Lautsprecher-Spezialist Sonos gegen Google. Der Internetriese habe bei verschiedenen seiner Geräte fünf Patente der Hifi-Firma verletzt.

Washington (dpa) – Der Lautsprecher-Spezialist Sonos hat einen Patentstreit mit Google in den USA gewonnen. Die Handelsbehörde ITC kam zu dem Schluss, dass der Internet-Konzern bei verschiedenen seiner Geräte fünf Patente der Hifi-Firma verletzt.

Die ITC kann bei Patentverletzungen die Einfuhr von Waren in die USA untersagen. Um das zu verhindert, veränderte Google einige Funktionen bei seinen Geräten – in der Hoffnung, so die Patente nicht mehr zu verletzen.

So werden Nutzer bei einer Gruppe aus mehreren vernetzten Lautsprechern künftig die Lautstärke bei jedem von ihnen einzeln verändern müssen statt zusammen für alle. Als Grund verwies Google in der Nacht zum Freitag auf eine “jüngste rechtliche Entscheidung”.

Sonos nahm bei der Anfang 2020 eingereichten Klage verschiedene Google-Geräte wie Smartphones der Marke Pixel und vernetzte Lautsprecher der Marke Nest im Visier. Bei den Patenten geht es etwa um Technologien zum Synchronisieren der Audio-Wiedergabe zwischen mehreren Geräten, zur Lautstärkeregelung und der WLAN-Anbindung. Google verklagte Sonos im Gegenzug ebenfalls mit dem Vorwurf der Patentverletzung.

Die Kommission folgte mit ihrer Entscheidung der bereits im August veröffentlichten Einschätzung eines ihrer Richter. Ein von der ITC verhängter Importstopp kann vom US-Präsidenten gekippt werden – was allerdings selten passiert.

Windows 11: „Mobilen Hotspot“ aktivieren

Die eigene Netzwerkverbindung lässt sich in Windows 11 jetzt mit anderen Geräten teilen. Der mitgelieferte „Mobile Hotspot“ von Microsoft macht das möglich. Einfach einklinken und lossurfen.

Bildershow: So richten Sie bei Windows 11 einen mobilen Hotspot ein >>

Es gibt vielerlei Zwecke für den Einsatz eines WLAN-Hotspots unter Windows 11. So zum Beispiel im Hotel. Hier werden Sie standardmäßig das hoteleigene WLAN nutzen, wenn Sie mit Ihrem Notebook im Internet surfen möchten. Was aber, wenn Sie auch mit Tablet und Handy surfen möchten, das Hotel die Nutzung aber auf ein Gerät begrenzt? In einem anderen Szenario streikt Ihr DSL-Anschluss, weshalb Sie Ihr Handy vorübergehend mit dem PC verbinden, um zu surfen. Hier hilft ein Windows-11-Hotspot weiter, bei dem auch die übrigen Geräte Ihres Heimnetzwerks drahtlos online gehen können. Außerdem lässt sich mit dem Hotspot auch ein temporäres Gast-WLAN einrichten. Sie geben das Internet einfach per Hotspot frei und brauchen das WLAN-Kennwort des Routers dann nicht mehr zu verraten. Nach der Gast-Nutzung wird der Hotspot wieder gelöscht.

Es gibt noch eine vierte Variante. Wenn Ihr Provider Ihnen nur ein DSL-Modem zur Verfügung stellt, das mit Ihrem PC verbunden ist. Dank des Windows-11-Hotspots können bis zu 8 PCs und Geräte wie Smart-TVs im Haushalt mitsurfen.

Aus dem PC wird ein virtueller Router
Unter Windows 11 ist das Teilen einer Internetverbindung unkompliziert. Hierzu müssen Sie nur die Einstellungen-App öffnen und zu “Netzwerk und Internet > Mobiler Hotspot” navigieren. Den Schalter “Mobiler Hotspot”, den Sie ganz oben sehen, lassen Sie zunächst in “Aus”-Stellung.

Danach bestimmen Sie in dem ausklappbaren Feld “Eigene Internetverbindung freigeben von”, welche Verbindung Sie teilen möchten: die Ethernet-Verbindung an Ihrem Rechner oder die WLAN-Verbindung. Im darunterliegenden Ausklappfeld “Freigeben für” ist “WLAN” voreingestellt. Windows 11 baut damit eine Art Mini-WLAN auf, mit dem sich andere Geräte dann verbinden können. Damit alles einwandfrei funktioniert, muss Ihr Rechner mit einem WLAN-Adapter ausgestattet sein. Wenn Sie “Bluetooth” auswählen, wird das Internet über Bluetooth geteilt. Sowohl Ihr Computer als auch alle “mitsurfenden” Geräte müssen dazu einen Bluetooth-Adapter besitzen.

Um einen WLAN-Hotspot einzurichten, müssen Sie unter “Eigenschaften” auf die Schaltfläche “Bearbeiten” klicken. Falls diese nicht angezeigt wird, klicken Sie zuerst “Eigenschaften” an und danach “Bearbeiten”. Im folgenden Dialog sind für das neue WLAN der Netzwerkname und das Passwort festzulegen. Der Netzfrequenzbereich für den Hotspot lässt sich im gleichnamigen Feld auf das 2,4- oder das 5-GHz-Band beschränken. Normalerweise müssen Sie die Voreinstellung auf “Alle verfügbaren” nicht ändern.

Aktivieren des WLAN-Hotspots
Wenn Sie wieder zurück im Hotspot-Hauptdialog sind, müssen Sie auf den Schalter klicken, der sich hinter “Mobiler Hotspot” befindet. Das “Mitsurf”-WLAN wird dadurch aktiviert. Nach ein paar Sekunden kann der Hotspot in Windows 11 genutzt werden. Er wird dann bei allen anderen Geräten in der WLAN-Liste anzeigt.

Windows zeigt den Schalter “Energiesparmodus” erst an, nachdem Sie den Hotspot eingeschaltet haben. Sobald sämtliche bestehenden Verbindungen getrennt wurden, wird der Hotspot zwecks Schonung der Notebook-Batterie wieder deaktiviert. Soll der Hotspot ständig verfügbar sein, müssen Sie den Schalter “Energiesparmodus” deaktivieren.

Bundeskartellamt verschärft Missbrauchsaufsicht bei Google

Die Wettbewerbshüter bescheinigen dem Internetgiganten “eine überragende marktübergreifende Bedeutung”. Damit können sie in Zukunft leichter gegen wettbewerbsgefährdende Praktiken vorgehen.

Bonn (dpa) – Schon lange blicken die Wettbewerbshüter mit Sorge auf die Marktmacht von Internetriesen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple. Jetzt stellt das Bundeskartellamt erstmals die Weichen für eine schärfere Kontrolle eines der Giganten: Es trifft Google und seinen Mutterkonzern Alphabet.

Die Kartellwächter haben “eine überragende marktübergreifende Bedeutung von Google festgestellt”, wie Behördenpräsident Andreas Mundt mitteilte. Damit unterliege der Internetgigant künftig der erweiterten Missbrauchsaufsicht. Die Wettbewerbshüter können so in Zukunft leichter eventuelle wettbewerbsgefährdende Praktiken des US-Konzerns untersagen.

“Das ist ein ganz wesentlicher Schritt, denn auf dieser Grundlage kann das Bundeskartellamt jetzt konkrete, für den Wettbewerb schädliche Verhaltensweisen aufgreifen”, sagte Mundt. Die Behörde habe bereits begonnen, die Verarbeitung persönlicher Daten durch Google sowie das Nachrichtenangebot Google News Showcase intensiver unter die Lupe zu nehmen. “Parallel dazu betreiben wir mit Nachdruck weitere Verfahren gegen Amazon, Apple und Meta, ehemals Facebook”, sagte Mundt.

Google verzichtete auf Rechtsmittel gegen den Beschluss der Wettbewerbsbehörde. Konzernsprecherin Lena Heuermann betonte: “Die Menschen, die unsere Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, erwarten, dass wir unser Geschäft verantwortungsbewusst betreiben und reguliert werden.” Google sei zuversichtlich, die Vorschriften einzuhalten.

Soweit aber Änderungen erforderlich sein sollten, werde der Konzern konstruktiv mit dem Bundeskartellamt zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden, die es den Menschen und Unternehmen in Deutschland ermöglichten, die Google-Produkte weiterhin in einer für sie hilfreichen Weise zu nutzen.

“Wir untersagen erst einmal nichts”

Für die Verbraucher hat die Maßnahme des Kartellamtes zunächst keine Auswirkungen. “Wir untersagen erst einmal nichts”, hieß es bei der Behörde. Doch könne es im weiteren Verlauf des Verfahrens durchaus dazu kommen, dass Maßnahmen ergriffen werden, die für die Google-Nutzer spürbar seien – falls die Behörde etwa auf wettbewerbsgefährdende Praktiken wie die Behinderung von Konkurrenten oder eine Selbstbevorzugung des Konzerns stoße und sie untersage.

Viele Wege führen zu Windows 10: Alle Anmeldeoptionen im Überblick

Windows-User müssen sich nicht mehr unbedingt Passwörter merken. Die moderne Anmeldung funktioniert auch via Biometrie oder physische Schlüssel.

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Wissen Sie, welche Bedeutung der 01. Februar hat? Das Thema dieses Tages hat einiges mit der Anmeldung bei Windows zu tun, denn es handelt sich um den internationalen “Ändere Dein Passwort Tag”. Damit sollen User daran erinnert werden, wie wichtig es ist, Passwörter regelmäßig zu verändern. Datensicherung wird zu einem immer größeren Thema, umso mehr sich unser Leben in digitalen Welten abspielt. Ein Risiko der Digitalisierung liegt im Bereich des Identitätsdiebstahls. Da muss die Frage erlaubt sein, ob Passwörter noch zeitgemäß sind und ob die Kombination aus einem Benutzernamen und dem Codewort ein Konto sicher schützen kann.

Die Verknüpfung von User-Name und Kennwort als Schlüssel zum eigenen Konto war lange Zeit ohne Konkurrenz. Sie war simpel und galt als absolut sicher. Doch inzwischen weiß man, dass die digitale Sicherheit damit nicht mehr garantiert ist.

Manche Unternehmen machen es Cyberkriminellen sehr leicht, in ihr System zu gelangen. Da werden zum Beispiel die Mailadressen der Angestellten als Benutzernamen verwendet. Auch beliebt ist die Fahrlässigkeit bei der Namensvergabe nach einem immer gleichen und sehr leicht zu erkennenden Muster. In diesem Zusammenhang bekommt der Nachname des Angestellten einfach den ersten Buchstaben seines Vornamens vorangestellt und “fertig” ist die Benutzerkennung. Solche Praktiken sind schon fast freundliche Einladungen an Hacker.
Das sichere Passwort, wie sollte es aussehen?

Die meisten User verwenden das gleiche Passwort für mehrere Konten und Tools. Wenn dann noch unfassbar simple Zeichenfolgen, wie zum Beispiel: 12345678 oder “passwort” als Passwort gewählt werden, dann ist es klar, wie leicht Hacker in diesen Fällen an sensible Daten kommen können. Denn Hacker sind häufig nicht nur Spezialisten in Sachen IT, sie haben auch einiges an psychologischen Kenntnissen. Sie wissen, wie der durchschnittliche User sich am Computer verhält und wie er in der digitalen Welt seine Konten am liebsten verschlüsselt.

Damit ein Passwort möglichst schwer zu knacken ist, sollte es mindestens acht Zeichen enthalten. Diese acht Kandidaten sollten aus ganz verschiedenen Zeichen-Gruppen kommen. Also eine Zusammensetzung aus Sonderzeichen, Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Ziffern.
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In den “Einstellungen” sind unter dem Punkt: “Konten” die diversen Optionen für die Anmeldung hinterlegt.

Innerhalb der Voreinstellung fragt Windows nach dem Benutzernamen und dem Passwort des Users. Der als letztes angemeldete User im System wird dabei als Name vorgegeben und die Namen der weiteren User-Accounts blendet Windows unten links auf dem Bildschirm ein. Klicken Sie auf ein Konto und tippen das dazugehörige Passwort in die betreffende Zeile ein. Damit ist die Anmeldung via Passwort bereits abgeschlossen.

Doch der vorgegebene User-Name und die Liste mit den gesamten, auf dem jeweiligen PC gespeicherten Accounts sind ein Sicherheitsrisiko. Um dieses Risiko zu umgehen, lassen sich die Informationen über die Accounts verbergen:
So schirmen Sie Ihre Windows-Anmeldung gegen die Neugierde ungebetener Besucher ab:

To much information auf der Windows-Startseite Ihres Computers macht es Hackern leicht, sich illegal in Ihrem System anmelden zu können. Denn wer einen oder gleich mehrere Benutzernamen kennt, der hat schon die halbe Miete zum Eintritt in Ihren PC.

Zum Verbergen der Benutzernamen in den Windows-Versionen: 10 Pro, Enterprise und Education müssen Sie die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen konfigurieren. Gehen Sie für diesen Zweck zum Suchfeld in der Startleiste und schreiben: “secpol” hinein. Nun wird Ihnen eine Liste mit Treffern angezeigt, klicken Sie auf den Eintrag: “Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen”. In der rechten Hälfte des aktuell angezeigten Fensters befindet sich unter anderem folgender Eintrag: “Interaktive Anmeldung: Zuletzt angemeldeten Besucher nicht anzeigen.” Mit einem Doppelklick auf den Text, der Umstellung auf “Aktiviert” und der Bestätigung mit “OK” zeigt das System in Zukunft die anderen User-Accounts nicht mehr automatisch an.

Sollten Sie mit dem Betriebssystem Windows 10 Home arbeiten, dann müssen Sie zum Verbergen der Besucher-Accounts die Registrierdatenbank editieren. Schreiben Sie “Redgedit” in das Feld: “Suchen” und aktivieren dann mit eine Klick den “Registrierungs-Editor”. Der Editor beinhaltet verschiedene Ordner, für Ihr Vorhaben klicken Sie bitte auf den Ordner mit dem Titel: “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion

Das sichere Passwort, wie sollte es aussehen?

Die meisten User verwenden das gleiche Passwort für mehrere Konten und Tools. Wenn dann noch unfassbar simple Zeichenfolgen, wie zum Beispiel: 12345678 oder “passwort” als Passwort gewählt werden, dann ist es klar, wie leicht Hacker in diesen Fällen an sensible Daten kommen können. Denn Hacker sind häufig nicht nur Spezialisten in Sachen IT, sie haben auch einiges an psychologischen Kenntnissen. Sie wissen, wie der durchschnittliche User sich am Computer verhält und wie er in der digitalen Welt seine Konten am liebsten verschlüsselt.

Damit ein Passwort möglichst schwer zu knacken ist, sollte es mindestens acht Zeichen enthalten. Diese acht Kandidaten sollten aus ganz verschiedenen Zeichen-Gruppen kommen. Also eine Zusammensetzung aus Sonderzeichen, Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Ziffern.

So schirmen Sie Ihre Windows-Anmeldung gegen die Neugierde ungebetener Besucher ab:

To much information auf der Windows-Startseite Ihres Computers macht es Hackern leicht, sich illegal in Ihrem System anmelden zu können. Denn wer einen oder gleich mehrere Benutzernamen kennt, der hat schon die halbe Miete zum Eintritt in Ihren PC.

Zum Verbergen der Benutzernamen in den Windows-Versionen: 10 Pro, Enterprise und Education müssen Sie die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen konfigurieren. Gehen Sie für diesen Zweck zum Suchfeld in der Startleiste und schreiben: “secpol” hinein. Nun wird Ihnen eine Liste mit Treffern angezeigt, klicken Sie auf den Eintrag: “Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen”. In der rechten Hälfte des aktuell angezeigten Fensters befindet sich unter anderem folgender Eintrag: “Interaktive Anmeldung: Zuletzt angemeldeten Besucher nicht anzeigen.” Mit einem Doppelklick auf den Text, der Umstellung auf “Aktiviert” und der Bestätigung mit “OK” zeigt das System in Zukunft die anderen User-Accounts nicht mehr automatisch an.

Sollten Sie mit dem Betriebssystem Windows 10 Home arbeiten, dann müssen Sie zum Verbergen der Besucher-Accounts die Registrierdatenbank editieren. Schreiben Sie “Redgedit” in das Feld: “Suchen” und aktivieren dann mit eine Klick den “Registrierungs-Editor”. Der Editor beinhaltet verschiedene Ordner, für Ihr Vorhaben klicken Sie bitte auf den Ordner mit dem Titel: “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Policies\System”. Steht in der rechten Hälfte des neuen Fensters der Eintrag: dontdisplaylastusername? Wenn der Eintrag vorhanden ist, dann klicken Sie doppelt darauf und stellen dann seinen Wert auf 1.

Sollte der Eintrag nicht in Ihrem System hinterlegt sein, dann klicken Sie mit der rechten Taste der Computermaus in das Fenster auf den Eintrag: “Neu -> DWORDWert (32-Bit)”, von dort aus werden Sie nun vom System zu einem freien Feld hingeführt, in das Sie “dontdisplaylastusername” eintragen. Nun klicken Sie zweimal auf den neuen Eintrag und können dann den Wert dafür einstellen, der 1 lauten muss.

Das Kontrastprogramm zum konventionellen Check-In bei Windows 10

Sie melden sich via Passwort bei Ihrem Microsoft-Account bei Windows an? Dann sollten Sie bedenken, dass dieses Passwort von Microsoft zur Authentifizierung an einen Host gesendet wird. Auf diesem Weg zwischen Ihrem PC und dem Server kann ein Cyberkrimineller Ihr Passwort mitlesen. Damit diese Sicherheitslücke auf User-Wunsch geschlossen werden kann, hat Microsoft die Option zur Prüfung des Passwortes via PIN integriert. Diese PIN wird einzig und allein auf einem PC gespeichert und funktioniert dementsprechend auch nur auf diesem Gerät.

Die PIN ist als optionales Plus zum Passwort gedacht und nicht als dessen Ersatz. Das liegt an der lokalen Speicherung, in einem Computernetzwerk muss der User die Möglichkeit haben, sich bei einem weiteren Gerät anzumelden.

Auch wenn Sie also eine PIN-Anmeldung installiert haben, können Sie immer noch zwischen einer Anmeldung via PIN oder Passwort auf Ihrem lokalen Computer auswählen.

Das Forcieren der Anmeldung mit der PIN lässt sich erreichen, wenn Sie in Ihrem Betriebssystem die “Windows Hello-Anmeldung für Microsoft-Konten erforderlich” aktivieren.

Die PIN, ein hervorragendes digitales Siegel!

Für die PIN sind acht Ziffern normalerweise genug. Denn wenn ein User seine PIN viermal verkehrt eintippt bei der Anmeldung wird vom System dazu aufgefordert, eine Passphrase mit dem Inhalt: “A1B2C3” einzutippen. Anhand der Test-Pin sollen technische Komplikationen, zum Beispiel bei der Tastatur ausgeschlossen werden. Tippt der Nutzer nach dem Vorgang mit der Test-PIN erneut eine verkehrte PIN ein, muss er den Computer neu starten. Danach gewährt Windows ihm wieder vier Versuche, die richtige PIN einzugeben. Klappt das nicht, sperrt das Computersystem die PIN-Anmeldung für eine halbe Minute. Danach muss der User erneut seine Tastatur testen lassen, durch die Eingabe einer vorgegebenen Test-PIN. Nun bekommt er eine fünfte Chance für die Eingabe der richtigen PIN, schlägt auch das wieder fehl, erzwingt Windows den Neustart des Computers. Weiter geht es dann mit vier neuen Chancen und einer Verdoppelung der Pausenzeit auf eine Minute, falls es bei den verkehrten Eingaben bleibt. Nach jedem weiteren Fehlversuch verdoppelt das System die Wartezeit, auf diese Weise summiert sie sich rasch auf mehrere Stunden. Mit diesem “Spielchen” ist es fast unmöglich, eine PIN durch das Prinzip: “Versuch und Irrtum” herauszufiltern.

Das Passwort: Mit Tradition den digitalen PC-Tresor verschlüsseln!

Wissen Sie, welche Bedeutung der 01. Februar hat? Das Thema dieses Tages hat einiges mit der Anmeldung bei Windows zu tun, denn es handelt sich um den internationalen “Ändere Dein Passwort Tag”. Damit sollen User daran erinnert werden, wie wichtig es ist, Passwörter regelmäßig zu verändern. Datensicherung wird zu einem immer größeren Thema, umso mehr sich unser Leben in digitalen Welten abspielt. Ein Risiko der Digitalisierung liegt im Bereich des Identitätsdiebstahls. Da muss die Frage erlaubt sein, ob Passwörter noch zeitgemäß sind und ob die Kombination aus einem Benutzernamen und dem Codewort ein Konto sicher schützen kann.

Die Verknüpfung von User-Name und Kennwort als Schlüssel zum eigenen Konto war lange Zeit ohne Konkurrenz. Sie war simpel und galt als absolut sicher. Doch inzwischen weiß man, dass die digitale Sicherheit damit nicht mehr garantiert ist.

Manche Unternehmen machen es Cyberkriminellen sehr leicht, in ihr System zu gelangen. Da werden zum Beispiel die Mailadressen der Angestellten als Benutzernamen verwendet. Auch beliebt ist die Fahrlässigkeit bei der Namensvergabe nach einem immer gleichen und sehr leicht zu erkennenden Muster. In diesem Zusammenhang bekommt der Nachname des Angestellten einfach den ersten Buchstaben seines Vornamens vorangestellt und “fertig” ist die Benutzerkennung. Solche Praktiken sind schon fast freundliche Einladungen an Hacker.
Das sichere Passwort, wie sollte es aussehen?

Die meisten User verwenden das gleiche Passwort für mehrere Konten und Tools. Wenn dann noch unfassbar simple Zeichenfolgen, wie zum Beispiel: 12345678 oder “passwort” als Passwort gewählt werden, dann ist es klar, wie leicht Hacker in diesen Fällen an sensible Daten kommen können. Denn Hacker sind häufig nicht nur Spezialisten in Sachen IT, sie haben auch einiges an psychologischen Kenntnissen. Sie wissen, wie der durchschnittliche User sich am Computer verhält und wie er in der digitalen Welt seine Konten am liebsten verschlüsselt.

Damit ein Passwort möglichst schwer zu knacken ist, sollte es mindestens acht Zeichen enthalten. Diese acht Kandidaten sollten aus ganz verschiedenen Zeichen-Gruppen kommen. Also eine Zusammensetzung aus Sonderzeichen, Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Ziffern.
Die Anmeldung via Passwort bei Windows 10:

In den “Einstellungen” sind unter dem Punkt: “Konten” die diversen Optionen für die Anmeldung hinterlegt.

Innerhalb der Voreinstellung fragt Windows nach dem Benutzernamen und dem Passwort des Users. Der als letztes angemeldete User im System wird dabei als Name vorgegeben und die Namen der weiteren User-Accounts blendet Windows unten links auf dem Bildschirm ein. Klicken Sie auf ein Konto und tippen das dazugehörige Passwort in die betreffende Zeile ein. Damit ist die Anmeldung via Passwort bereits abgeschlossen.

Doch der vorgegebene User-Name und die Liste mit den gesamten, auf dem jeweiligen PC gespeicherten Accounts sind ein Sicherheitsrisiko. Um dieses Risiko zu umgehen, lassen sich die Informationen über die Accounts verbergen:
So schirmen Sie Ihre Windows-Anmeldung gegen die Neugierde ungebetener Besucher ab:

To much information auf der Windows-Startseite Ihres Computers macht es Hackern leicht, sich illegal in Ihrem System anmelden zu können. Denn wer einen oder gleich mehrere Benutzernamen kennt, der hat schon die halbe Miete zum Eintritt in Ihren PC.

Zum Verbergen der Benutzernamen in den Windows-Versionen: 10 Pro, Enterprise und Education müssen Sie die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen konfigurieren. Gehen Sie für diesen Zweck zum Suchfeld in der Startleiste und schreiben: “secpol” hinein. Nun wird Ihnen eine Liste mit Treffern angezeigt, klicken Sie auf den Eintrag: “Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen”. In der rechten Hälfte des aktuell angezeigten Fensters befindet sich unter anderem folgender Eintrag: “Interaktive Anmeldung: Zuletzt angemeldeten Besucher nicht anzeigen.” Mit einem Doppelklick auf den Text, der Umstellung auf “Aktiviert” und der Bestätigung mit “OK” zeigt das System in Zukunft die anderen User-Accounts nicht mehr automatisch an.

Sollten Sie mit dem Betriebssystem Windows 10 Home arbeiten, dann müssen Sie zum Verbergen der Besucher-Accounts die Registrierdatenbank editieren. Schreiben Sie “Redgedit” in das Feld: “Suchen” und aktivieren dann mit eine Klick den “Registrierungs-Editor”. Der Editor beinhaltet verschiedene Ordner, für Ihr Vorhaben klicken Sie bitte auf den Ordner mit dem Titel: “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Policies\System”. Steht in der rechten Hälfte des neuen Fensters der Eintrag: dontdisplaylastusername? Wenn der Eintrag vorhanden ist, dann klicken Sie doppelt darauf und stellen dann seinen Wert auf 1.

Sollte der Eintrag nicht in Ihrem System hinterlegt sein, dann klicken Sie mit der rechten Taste der Computermaus in das Fenster auf den Eintrag: “Neu -> DWORDWert (32-Bit)”, von dort aus werden Sie nun vom System zu einem freien Feld hingeführt, in das Sie “dontdisplaylastusername” eintragen. Nun klicken Sie zweimal auf den neuen Eintrag und können dann den Wert dafür einstellen, der 1 lauten muss.
Das Kontrastprogramm zum konventionellen Check-In bei Windows 10

Sie melden sich via Passwort bei Ihrem Microsoft-Account bei Windows an? Dann sollten Sie bedenken, dass dieses Passwort von Microsoft zur Authentifizierung an einen Host gesendet wird. Auf diesem Weg zwischen Ihrem PC und dem Server kann ein Cyberkrimineller Ihr Passwort mitlesen. Damit diese Sicherheitslücke auf User-Wunsch geschlossen werden kann, hat Microsoft die Option zur Prüfung des Passwortes via PIN integriert. Diese PIN wird einzig und allein auf einem PC gespeichert und funktioniert dementsprechend auch nur auf diesem Gerät.

Die PIN ist als optionales Plus zum Passwort gedacht und nicht als dessen Ersatz. Das liegt an der lokalen Speicherung, in einem Computernetzwerk muss der User die Möglichkeit haben, sich bei einem weiteren Gerät anzumelden.

Auch wenn Sie also eine PIN-Anmeldung installiert haben, können Sie immer noch zwischen einer Anmeldung via PIN oder Passwort auf Ihrem lokalen Computer auswählen.

Das Forcieren der Anmeldung mit der PIN lässt sich erreichen, wenn Sie in Ihrem Betriebssystem die “Windows Hello-Anmeldung für Microsoft-Konten erforderlich” aktivieren.

Die PIN, ein hervorragendes digitales Siegel!

Für die PIN sind acht Ziffern normalerweise genug. Denn wenn ein User seine PIN viermal verkehrt eintippt bei der Anmeldung wird vom System dazu aufgefordert, eine Passphrase mit dem Inhalt: “A1B2C3” einzutippen. Anhand der Test-Pin sollen technische Komplikationen, zum Beispiel bei der Tastatur ausgeschlossen werden. Tippt der Nutzer nach dem Vorgang mit der Test-PIN erneut eine verkehrte PIN ein, muss er den Computer neu starten. Danach gewährt Windows ihm wieder vier Versuche, die richtige PIN einzugeben. Klappt das nicht, sperrt das Computersystem die PIN-Anmeldung für eine halbe Minute. Danach muss der User erneut seine Tastatur testen lassen, durch die Eingabe einer vorgegebenen Test-PIN. Nun bekommt er eine fünfte Chance für die Eingabe der richtigen PIN, schlägt auch das wieder fehl, erzwingt Windows den Neustart des Computers. Weiter geht es dann mit vier neuen Chancen und einer Verdoppelung der Pausenzeit auf eine Minute, falls es bei den verkehrten Eingaben bleibt. Nach jedem weiteren Fehlversuch verdoppelt das System die Wartezeit, auf diese Weise summiert sie sich rasch auf mehrere Stunden. Mit diesem “Spielchen” ist es fast unmöglich, eine PIN durch das Prinzip: “Versuch und Irrtum” herauszufiltern.Die Anmeldung via Fingerabdruck oder Gesichtserkennung

Besitzt Ihr Laptop einen integrierten Scanner für den Fingerabdruck? Wenn nicht, dann können sie schon ab circa 20 Euro einen Fingerabdruck-Scanner kaufen, der sich durch USB mit Ihrem Computer vernetzen lässt.

Um diese Anmeldeoption zu aktivieren, klicken Sie einfach auf den Optionspunkt: “Windows Hello-Fingerabdruckerkennung”, dort auf die Option: “Einrichten”. Nun können Sie die Konfiguration mit der Hilfe eines Assistenten durchführen. Sie müssen nur ein klein wenig Geduld mitbringen, denn die detaillierte Erfassung des Fingerabdrucks erfordert in den meisten Fällen mehr als einen Durchlauf.

Diese Methode ist unfassbar praktisch, allerdings hat sie auch einen großen Haken: Wer sich mit seinem Fingerabdruck angemeldet hat, der hat dieses biometrische Kennzeichen sozusagen in “digitalen Stein” gehauen. Denn der Fingerscan lässt sich im Gegensatz zum Passwort später nicht mehr ändern. Falls ein privater Feind oder ein Cyberkrimineller den Fingerabdruck eines Users gestohlen hat, dann kann er sich damit für immer im System des geschädigten Users damit anmelden. Falls Sie sich jetzt fragen sollten, wie eine andere Person an Ihren Fingerabdruck kommen kann, dann müssen wir leider sagen, dass dieser Vorgang recht einfach ist. Denn jeder Mensch hinterlässt ständig seinen Fingerabdruck, zum Beispiel auf Fotos, Tastaturen, Türklinken, Gläsern und Tassen.

Hacker haben bereits seit über fünf Jahren die technische Möglichkeit, Fingerabdrücke auch virtuell zu hacken. Dazu benötigen sie also noch nicht mal einen physischen Fingerabdruck als Vorbild für die Fälschung!

Um die Hello-Gesichtserkennung von Windows zu nutzen, brauchen Sie eine leistungsstarke Kamera, die einen Sensor haben muss, der via Infrarot arbeitet. Nur mit einer solchen Cam ist es nämlich möglich, 3D-Aufnahmen zu erstellen. Damit soll technisch ausgeschlossen werden, dass sich andere Personen mit einem Foto des Users anmelden können. Kompatibel zu Windows Betriebssystem sind unter anderem die Webcams Logitech Brio Ultra-HD oder die Kaysuda CA20.

Das Passwort: Mit Tradition den digitalen PC-Tresor verschlüsseln!

Wissen Sie, welche Bedeutung der 01. Februar hat? Das Thema dieses Tages hat einiges mit der Anmeldung bei Windows zu tun, denn es handelt sich um den internationalen “Ändere Dein Passwort Tag”. Damit sollen User daran erinnert werden, wie wichtig es ist, Passwörter regelmäßig zu verändern. Datensicherung wird zu einem immer größeren Thema, umso mehr sich unser Leben in digitalen Welten abspielt. Ein Risiko der Digitalisierung liegt im Bereich des Identitätsdiebstahls. Da muss die Frage erlaubt sein, ob Passwörter noch zeitgemäß sind und ob die Kombination aus einem Benutzernamen und dem Codewort ein Konto sicher schützen kann.

Die Verknüpfung von User-Name und Kennwort als Schlüssel zum eigenen Konto war lange Zeit ohne Konkurrenz. Sie war simpel und galt als absolut sicher. Doch inzwischen weiß man, dass die digitale Sicherheit damit nicht mehr garantiert ist.

Manche Unternehmen machen es Cyberkriminellen sehr leicht, in ihr System zu gelangen. Da werden zum Beispiel die Mailadressen der Angestellten als Benutzernamen verwendet. Auch beliebt ist die Fahrlässigkeit bei der Namensvergabe nach einem immer gleichen und sehr leicht zu erkennenden Muster. In diesem Zusammenhang bekommt der Nachname des Angestellten einfach den ersten Buchstaben seines Vornamens vorangestellt und “fertig” ist die Benutzerkennung. Solche Praktiken sind schon fast freundliche Einladungen an Hacker.
Das sichere Passwort, wie sollte es aussehen?

Die meisten User verwenden das gleiche Passwort für mehrere Konten und Tools. Wenn dann noch unfassbar simple Zeichenfolgen, wie zum Beispiel: 12345678 oder “passwort” als Passwort gewählt werden, dann ist es klar, wie leicht Hacker in diesen Fällen an sensible Daten kommen können. Denn Hacker sind häufig nicht nur Spezialisten in Sachen IT, sie haben auch einiges an psychologischen Kenntnissen. Sie wissen, wie der durchschnittliche User sich am Computer verhält und wie er in der digitalen Welt seine Konten am liebsten verschlüsselt.

Damit ein Passwort möglichst schwer zu knacken ist, sollte es mindestens acht Zeichen enthalten. Diese acht Kandidaten sollten aus ganz verschiedenen Zeichen-Gruppen kommen. Also eine Zusammensetzung aus Sonderzeichen, Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung und Ziffern.
Die Anmeldung via Passwort bei Windows 10:

In den “Einstellungen” sind unter dem Punkt: “Konten” die diversen Optionen für die Anmeldung hinterlegt.

Innerhalb der Voreinstellung fragt Windows nach dem Benutzernamen und dem Passwort des Users. Der als letztes angemeldete User im System wird dabei als Name vorgegeben und die Namen der weiteren User-Accounts blendet Windows unten links auf dem Bildschirm ein. Klicken Sie auf ein Konto und tippen das dazugehörige Passwort in die betreffende Zeile ein. Damit ist die Anmeldung via Passwort bereits abgeschlossen.

Doch der vorgegebene User-Name und die Liste mit den gesamten, auf dem jeweiligen PC gespeicherten Accounts sind ein Sicherheitsrisiko. Um dieses Risiko zu umgehen, lassen sich die Informationen über die Accounts verbergen:
So schirmen Sie Ihre Windows-Anmeldung gegen die Neugierde ungebetener Besucher ab:

To much information auf der Windows-Startseite Ihres Computers macht es Hackern leicht, sich illegal in Ihrem System anmelden zu können. Denn wer einen oder gleich mehrere Benutzernamen kennt, der hat schon die halbe Miete zum Eintritt in Ihren PC.

Zum Verbergen der Benutzernamen in den Windows-Versionen: 10 Pro, Enterprise und Education müssen Sie die Sicherheitsrichtlinieneinstellungen konfigurieren. Gehen Sie für diesen Zweck zum Suchfeld in der Startleiste und schreiben: “secpol” hinein. Nun wird Ihnen eine Liste mit Treffern angezeigt, klicken Sie auf den Eintrag: “Sicherheitseinstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen”. In der rechten Hälfte des aktuell angezeigten Fensters befindet sich unter anderem folgender Eintrag: “Interaktive Anmeldung: Zuletzt angemeldeten Besucher nicht anzeigen.” Mit einem Doppelklick auf den Text, der Umstellung auf “Aktiviert” und der Bestätigung mit “OK” zeigt das System in Zukunft die anderen User-Accounts nicht mehr automatisch an.

Sollten Sie mit dem Betriebssystem Windows 10 Home arbeiten, dann müssen Sie zum Verbergen der Besucher-Accounts die Registrierdatenbank editieren. Schreiben Sie “Redgedit” in das Feld: “Suchen” und aktivieren dann mit eine Klick den “Registrierungs-Editor”. Der Editor beinhaltet verschiedene Ordner, für Ihr Vorhaben klicken Sie bitte auf den Ordner mit dem Titel: “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Policies\System”. Steht in der rechten Hälfte des neuen Fensters der Eintrag: dontdisplaylastusername? Wenn der Eintrag vorhanden ist, dann klicken Sie doppelt darauf und stellen dann seinen Wert auf 1.

Sollte der Eintrag nicht in Ihrem System hinterlegt sein, dann klicken Sie mit der rechten Taste der Computermaus in das Fenster auf den Eintrag: “Neu -> DWORDWert (32-Bit)”, von dort aus werden Sie nun vom System zu einem freien Feld hingeführt, in das Sie “dontdisplaylastusername” eintragen. Nun klicken Sie zweimal auf den neuen Eintrag und können dann den Wert dafür einstellen, der 1 lauten muss.
Das Kontrastprogramm zum konventionellen Check-In bei Windows 10

Sie melden sich via Passwort bei Ihrem Microsoft-Account bei Windows an? Dann sollten Sie bedenken, dass dieses Passwort von Microsoft zur Authentifizierung an einen Host gesendet wird. Auf diesem Weg zwischen Ihrem PC und dem Server kann ein Cyberkrimineller Ihr Passwort mitlesen. Damit diese Sicherheitslücke auf User-Wunsch geschlossen werden kann, hat Microsoft die Option zur Prüfung des Passwortes via PIN integriert. Diese PIN wird einzig und allein auf einem PC gespeichert und funktioniert dementsprechend auch nur auf diesem Gerät.

Die PIN ist als optionales Plus zum Passwort gedacht und nicht als dessen Ersatz. Das liegt an der lokalen Speicherung, in einem Computernetzwerk muss der User die Möglichkeit haben, sich bei einem weiteren Gerät anzumelden.

Auch wenn Sie also eine PIN-Anmeldung installiert haben, können Sie immer noch zwischen einer Anmeldung via PIN oder Passwort auf Ihrem lokalen Computer auswählen.

Das Forcieren der Anmeldung mit der PIN lässt sich erreichen, wenn Sie in Ihrem Betriebssystem die “Windows Hello-Anmeldung für Microsoft-Konten erforderlich” aktivieren.

Die PIN, ein hervorragendes digitales Siegel!

Für die PIN sind acht Ziffern normalerweise genug. Denn wenn ein User seine PIN viermal verkehrt eintippt bei der Anmeldung wird vom System dazu aufgefordert, eine Passphrase mit dem Inhalt: “A1B2C3” einzutippen. Anhand der Test-Pin sollen technische Komplikationen, zum Beispiel bei der Tastatur ausgeschlossen werden. Tippt der Nutzer nach dem Vorgang mit der Test-PIN erneut eine verkehrte PIN ein, muss er den Computer neu starten. Danach gewährt Windows ihm wieder vier Versuche, die richtige PIN einzugeben. Klappt das nicht, sperrt das Computersystem die PIN-Anmeldung für eine halbe Minute. Danach muss der User erneut seine Tastatur testen lassen, durch die Eingabe einer vorgegebenen Test-PIN. Nun bekommt er eine fünfte Chance für die Eingabe der richtigen PIN, schlägt auch das wieder fehl, erzwingt Windows den Neustart des Computers. Weiter geht es dann mit vier neuen Chancen und einer Verdoppelung der Pausenzeit auf eine Minute, falls es bei den verkehrten Eingaben bleibt. Nach jedem weiteren Fehlversuch verdoppelt das System die Wartezeit, auf diese Weise summiert sie sich rasch auf mehrere Stunden. Mit diesem “Spielchen” ist es fast unmöglich, eine PIN durch das Prinzip: “Versuch und Irrtum” herauszufiltern.Die Anmeldung via Fingerabdruck oder Gesichtserkennung

Besitzt Ihr Laptop einen integrierten Scanner für den Fingerabdruck? Wenn nicht, dann können sie schon ab circa 20 Euro einen Fingerabdruck-Scanner kaufen, der sich durch USB mit Ihrem Computer vernetzen lässt.

Um diese Anmeldeoption zu aktivieren, klicken Sie einfach auf den Optionspunkt: “Windows Hello-Fingerabdruckerkennung”, dort auf die Option: “Einrichten”. Nun können Sie die Konfiguration mit der Hilfe eines Assistenten durchführen. Sie müssen nur ein klein wenig Geduld mitbringen, denn die detaillierte Erfassung des Fingerabdrucks erfordert in den meisten Fällen mehr als einen Durchlauf.

Diese Methode ist unfassbar praktisch, allerdings hat sie auch einen großen Haken: Wer sich mit seinem Fingerabdruck angemeldet hat, der hat dieses biometrische Kennzeichen sozusagen in “digitalen Stein” gehauen. Denn der Fingerscan lässt sich im Gegensatz zum Passwort später nicht mehr ändern. Falls ein privater Feind oder ein Cyberkrimineller den Fingerabdruck eines Users gestohlen hat, dann kann er sich damit für immer im System des geschädigten Users damit anmelden. Falls Sie sich jetzt fragen sollten, wie eine andere Person an Ihren Fingerabdruck kommen kann, dann müssen wir leider sagen, dass dieser Vorgang recht einfach ist. Denn jeder Mensch hinterlässt ständig seinen Fingerabdruck, zum Beispiel auf Fotos, Tastaturen, Türklinken, Gläsern und Tassen.

Hacker haben bereits seit über fünf Jahren die technische Möglichkeit, Fingerabdrücke auch virtuell zu hacken. Dazu benötigen sie also noch nicht mal einen physischen Fingerabdruck als Vorbild für die Fälschung!

Um die Hello-Gesichtserkennung von Windows zu nutzen, brauchen Sie eine leistungsstarke Kamera, die einen Sensor haben muss, der via Infrarot arbeitet. Nur mit einer solchen Cam ist es nämlich möglich, 3D-Aufnahmen zu erstellen. Damit soll technisch ausgeschlossen werden, dass sich andere Personen mit einem Foto des Users anmelden können. Kompatibel zu Windows Betriebssystem sind unter anderem die Webcams Logitech Brio Ultra-HD oder die Kaysuda CA20.
Der Fido-2-Stick als Schlüssel für Ihr Konto

Fido = “Fast Identity Online”, damit wurde von verschiedenen Unternehmen und Behörden gemeinsam ein System für eine simple und doch sehr sichere digitale Authentifizierung entwickelt und standardisiert. Mit dem Stick auf dem Fido-2-Level können sich User anmelden, zusätzlich zum Stick ist nur die Eingabe des Passwortes notwendig. Alternativ zum Fido-2-Stick, der zwischen 20 und 60 Euro kostet, ist als physischer Schlüssel auch der Einsatz von Bluetooth-Chips oder Chips mit NFC-Funk möglich.

Den Fido-2-Stick müssen Sie nur einmal kaufen und können ihn dann für die Authentifizierung bei mehreren Diensten oder Servern nutzen. Das ist möglich, weil der Stick bei seinem ersten Einsatz am PC einen geheimen und einen öffentlichen Key erzeugt. Den öffentlichen Key sendet der Stick an den Server. Der geheime Key wird auf dem Computer, also lokal abgespeichert. Wenn der User sich nun bei weiteren Diensten mit dem Stick anmeldet, stellt das Gerät bei jeder Neuanmeldung ein neues Paar Sicherheitsschlüssel her.

Leider können Sie sich nur unter bestimmten Voraussetzungen mit dem Fido-2-Stick bei Windows 10 anmelden. Denn obwohl das Betriebssystem den Fido-2-Standard unterstützt, ist eine Authentifizierung auf einer lokalen Ebene, also Ihrem PC nicht beabsichtigt. Der Grund liegt darin, dass es sich um den Fido-Standard um eine reine Web-Spezifikation handelt.

Eine Anmeldung ohne Passwort rein über den Stick an Netzwerk und Windows ist nur möglich, wenn Windows in Azure AD ( AD = Active Directory) eingebunden ist. In den meisten professionellen Netzwerken wird mit dem AD, also dem Dienst der Verzeichnungen von Microsoft gearbeitet. Der AD erfasst zentral alle Geräte und User in professionellen Netzwerken. Die Variante in der Cloud ist die Azure AD, Azure speichert die Datenbanken nicht auf einem local host, sondern beim Cloud-Dienst von Microsoft.

Was bringt der Fido-2-Stick dem privaten User?

Private User können sich mit dem Fido-Key via Browser bei Ihrem Microsoft-Account anmelden. Um diesen Dienst zu nutzen müssen Sie im Menüunterpunkt: “Neue Möglichkeiten zur Anmeldung oder Verifizierung hinzufügen” die Option: “Sicherheitsschlüssel verwenden”.

Fido-2 lässt sich auch für die Anmeldung beim Google-Dienst einsetzen, allerdings nur, wenn Sie auf Ihrem Betriebssystem die Zwei-Faktor-Authentisierung eingestellt haben. Kompatible Browser für den Sicherheitsstick sind zur Zeit hauptsächlich Google Chrome und Microsoft Edge.

Die Anmeldung via Bildcode

Besitzen Sie ein Gerät mit Touchscreen? Dann können Sie sich bei Windows 10 auch via Bildcode anmelden. Gehen Sie in die “Anmeldeoptionen” und wählen dort “Bildcode”. Aktivieren Sie diese Option mit einem Klick auf “Hinzufügen”, dann wird der Einrichtungsprozess automatisch gestartet. Als erstes müssen Sie sich durch Ihr Windows 10 Kennwort verifizieren. Damit kontrolliert das System, ob Sie überhaupt die Rechte dazu haben, eine Bildcode-Anmeldung anzulegen. Nach der Authentifizierung können Sie ein Bild auswählen, auf dem Sie dann den sogenannten “Bildcode”, beziehungsweise die Wischgesten konfigurieren. Die Gesten können sich aus einer frei wählbaren Kombination aus geraden Linien, Kreisen oder Tippgesten zusammensetzen. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Reihenfolge, die Richtung, die Position und die Größe der Wischgesten ein Teil des Bildcodes werden. (Sie sollten sich diese Details also gut einprägen). Wie bei der Erstellung eines neuen Passwortes müssen Sie auch die Gesten wiederholen. Ist das System “zufrieden” mit dem Abgleich von erster Eingabe und Wiederholung, dann erscheint das Feld “Fertig stellen”, welches Sie nun anklicken und damit den Vorgang abschließen. Wenn Sie sich das nächste Mal bei Windows anmelden, dann präsentiert >hnen das Betriebssystem das Foto und fordert Sie dazu auf, die Wischgesten als Nachweis Ihrer Legitimation auszuführen.

Sie sehen, Microsoft stellt den Usern allerhand an Möglichkeiten zur Verfügung, um das klassische Passwort als Risikofaktor im System zu ersetzen. Der Einsatz von biometrischen Daten steckt noch etwas in den Kinderschuhen, macht aber aus unserer Sicht einen vielversprechenden Eindruck. Manche Anmeldeoptionen erscheinen noch recht experimentell und der jahrzehntelange Umgang mit dem Passwort macht es uns menschlichen Gewohnheitstieren doch etwas schwer, dieses Terrain zu verlassen. Doch rein objektiv sind die neuen Wege sicherer und komfortabler!

Über Bluetooth & GPS verlorene Dinge wiederfinden

Heutzutage arbeiten Tracker mit Bluetooth und nutzen GPS-Signale, um Ihren Standort herauszufinden. Das eröffnet Ihnen die Chance verlorene Gegenstände wiederzufinden, und zwar weltweit.

Bildershow: So finden Sie Dinge wieder >>

Falls Ihr Schlüsselbund wieder Mal nicht am gewohnten Platz liegt oder Ihre Geldbörse sich partout nicht auffinden lässt, sollten Sie es einmal mit hilfreicher Technik versuchen. Meistens werden wichtige Dinge dann vermisst, wenn man es gerade eilig hat und aus dem Haus muss. Schlüsselfinder, die sich innerhalb der eigenen vier Wände akustisch bemerkbar machen, gibt es schon seit Längerem. Neuere Geräte nutzen hingegen Bluetooth oder GPS und sind auch außerhalb der Wohnung einsetzbar. Mit ihnen lassen sich nicht nur Gegenstände aller Art auffinden, sondern auch der aktuelle Standort von Menschen und Tieren ermitteln.

Der Schutz der Privatsphäre ist immer wieder ein Thema, wenn es um den Einsatz von Trackern geht, zumal sie sich leicht in Autos, Satteltaschen und Kleidungsstücken ohne Wissen des Besitzers platzieren lassen. Sie erfahren in unserem Beitrag nicht nur Wissenswertes über die Technik und Funktionsweise dieser Geräte, sondern auch Vor- und Nachteile, die ein Einsatz mit sich bringt.

Außerdem erörtern wir die gesetzlichen Regelungen, die bei einem Trackereinsatz zu beachten sind.

Bluetooth-Tracker
Bluetooth-Tracker lassen sich mit einer Klebefläche oder über eine Öse an dem zu überwachenden Gegenstand befestigen. Die zugehörige Tracker-App des Herstellers müssen Sie auf Ihrem Smartphone installieren und danach Ihr Telefon mit dem Tracker koppeln. Sobald Sie auf einen Button in Ihrer Tracker-App tippen, macht sich der Tracker durch einen Signalton bemerkbar.

Apple hat mit dem Apple Airtag einen nur wenige Zentimeter großen Bluetooth-Tracker zum Tracken von Gegenständen einschließlich Haustieren herausgebracht. Die zugehörige App auf dem iPhone zeigt Entfernung und Richtung des Geräts an. Sobald man sich dem Tracker nähert, erscheint in der App ein Pfeil, der zum Standort des Geräts hindeutet. Zudem wurde der Airtag von Apple zur Positionsbestimmung mit UWB-Funk ausgestattet. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und bedeutet Ultra-wideband (Ultrabreitband). Bei Annäherung an den Tracker von knapp einem Meter fängt das Smartphone an zu vibrieren. Je geringer die Distanz, umso stärker werden die Vibrationen. Die Funktion ist in lauten Umgebungen hilfreich, in denen das Airtag-Piepsen leicht überhört werden kann.

Die App hilft Ihnen nicht nur beim Wiederfinden Ihres Schlüsselbunds im häuslichen Umfeld, sondern auch dann, wenn Sie nicht mehr wissen, wo Sie ihn vergessen haben. Hierzu greift die Tracker-App auf die Standortdaten Ihres Smartphones zu. Der Tracker selbst hat wegen des denkbar hohen Stromverbrauchs keinen GPS-Empfänger. Wenn Sie plötzlich Ihren Schlüsselbund vermissen, weil Sie ihn offenbar irgendwo vergessen haben, rufen Sie einfach eine Karte über die App auf. Diese zeigt Ihnen den Ort an, wo der letzte Funkkontakt zwischen Smartphone und Tracker stattfand. Wenn Sie Ihren Schlüssel beispielsweise daheim liegen gelassen haben, ist in der App Ihre Wohnung zu sehen. Sobald sich Ihr Smartphone wieder in Tracker-Reichweite befindet, haben Sie die Möglichkeit, das Signal “Hier bin ich” erneut auszulösen.

Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihr Schlüssel zwischenzeitlich nicht bewegt wurde. Wenn Sie ihn auf der Straße verloren haben und ein Finder ihn zum Fundbüro gebracht hat, lässt sich der Schlüssel natürlich nicht in der zuvor beschriebenen Weise aufspüren. Aus dem Grund gibt es seit ein paar Jahren pfiffigere Konzepte zum Wiederauffinden von Bluetooth-Trackern. Diese verstehen es, die technischen Möglichkeiten heutiger Smartphones besser zu nutzen. So arbeitet Apples Airtag beispielsweise mit der im Betriebssystem integrierten “Wo ist”-Funktion: Wenn sich der Tracker nicht in Bluetooth-Reichweite des iPhones befindet, suchen alle anderen mit dem “Wo-ist”-Netzwerk verbundenen Geräte automatisch nach dem Tracker. In der Voreinstellung des iPhone ist die Funktion aktiv, sodass sich theoretisch mehrere Hundert Millionen Geräte bei der Suchaktion beteiligen. Wird der Airtag durch ein iPhone per Bluetooth entdeckt, werden die Positionsdaten direkt in die iCloud geschickt. Hier kann der Besitzer die Daten per App abrufen. Voraussetzung für die Nutzung der Funktion ist iOS ab Version 14.5.

Die Airtags wurden von Apple zusätzlich mit NFC (Near Field Communication), einem Nahbereichsfunk ausgerüstet. So können Android-Smartphone-Besitzer ebenfalls dabei helfen, die Tracker zu finden. Wenn Ihr Smartphone NFC unterstützt und Sie einen Airtag finden, der nicht zugeordnet werden kann, müssen Sie den Tracker nur an Ihr Telefon halten. Dann erscheint die Rufnummer des Besitzers auf dem Display. Zudem zeigt die Apple-Airtag-App die Positionen aller Tracker, die mit dem iPhone des Besitzers gekoppelt wurden.

Airtag-Alternativen
Kurz bevor Apple seinen Airtag vorgestellt hatte, launchte Samsung seinen Galaxy Smarttag. Auch hierbei handelt es sich um einen Bluetooth-Tracker, der sich akustisch bemerkbar macht, wenn man die entsprechende Funktion aufruft. Er ist zwar ebenfalls recht klein, hat allerdings einen etwas kleineren Funktionsumfang als der Apple Airtag. Um den Smarttag zu nutzen, benötigen Sie die inzwischen auf allen aktuellen Samsung-Smartphones vorinstallierte Smartthings-App. Außerdem muss mindestens Android 8 auf dem Smartphone laufen.

Auch sind Smarttags nicht mit UWB ausgestattet, was aber für die zweite Jahreshälfte geplant ist. Bis dahin lässt sich die Smarttag-Position nur akustisch bestimmen. Außerhalb der Bluetooth-Reichweite kann der Tracker nur über das Smartthings-Netzwerk von Samsung aufgespürt werden. In dem Netzwerk befinden sich hauptsächlich Samsung-Geräte wie Smartphones und Tablets und weitere Smart-Home-Hardware des koreanischen Herstellers. Aber auch stationäre Haushaltsgeräte von Drittherstellern sind dabei, obwohl sich damit verlorene Gegenstände wohl kaum aufspüren lassen.

Smarttags besitzen gegenüber den Airtags einen kleinen Vorteil: Sie können mit den Trackern das Smartphone suchen, wenn Sie es nicht auffinden können. Hierzu muss am Smarttag nur eine Taste doppelt gedrückt werden.

Doch es gibt noch mehr Konkurrenz zum Airtag. Zum Beispiel durch die Bluetooth-Tracker Mate und Pro von der Firma Tile. Im Preis ist der Tile Pro recht günstig und steht in puncto Funktionalität dem Samsung Galaxy Smarttag in fast nichts nach. Gegenüber dem Standardmodell Mate bietet die Pro-Version die doppelte Reichweite. Auch die Aktivierung der Tile-Tracker erfolgt über eine Smartphone-App, welche sowohl für iOS als auch für Android verfügbar ist. Mit der App lassen sich Suchen starten, die außerhalb des Bluetooth-Empfangsgebiets liegen. Doch gibt es einen Haken bei der Suche, denn die App ist bislang erst auf wenigen Smartphones installiert. Dadurch nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, einen verlorenen Gegenstand über diese App wiederzufinden. Immerhin: Über den Tracker ist bei Tile eine Rückwärtssuche nach dem Smartphone möglich.

Ausstattung und Preise
Nach Angaben der Hersteller halten die austauschbaren Batterien rund ein Jahr lang. Theoretisch ist ein Aufspüren eines Airtags oder Smarttags noch aus einer Entfernung von 90 Metern möglich. Falls die Suche in geschlossenen Räumen stattfindet, in denen es Barrieren wie Türen und Wände gibt, verringert sich der Suchradius auf etwa 45 Meter. Auch der Tile Pro liegt in diesem Bereich. Der Mate schafft dagegen gerade einmal eine Reichweite von 60 Metern, zumindest theoretisch.

Der Airtag von Apple kostet 35 Euro. Im Viererpack für 119 Euro sind es dagegen nur 29,75 Euro pro Airtag, der allerdings ohne Öse oder Bohrloch ausgeliefert wird, um ihn beispielsweise an den Schlüsselbund zu hängen. Apple verkauft lieber eigene Anhänger für weitere 35 Euro pro Stück. Von der Firma mit dem Apfellogo ist man Derartiges schon gewohnt. Dritthersteller bieten passende Anhänger schon ab 10 Euro pro Stück an. Die Samsung-Tracker werden offiziell zum Preis von 34,90 Euro angeboten. Im Onlinehandel können Sie diese aber auch schon für 25 Euro bekommen. Der Verkaufspreis für den Tile Mate liegt bei 24,99 Euro. Für den Pro werden 34,99 Euro verlangt. Doch auch hier gibt es im Internet günstige Kaufgelegenheiten für 20 beziehungsweise 25 Euro pro Tracker.

GPS-Tracker
GPS-Tracker – der Name weist bereits darauf hin – sind mit einem GPS-Chip zur Standortbestimmung ausgestattet. Des Weiteren gehört ein Mobilfunkmodem dazu, mit dem die Standortdaten über eine Pushnachricht oder per SMS an den Besitzer gefunkt werden. Die Häufigkeit des Funkkontakts hängt jeweils vom Modell ab. Während einige Tracker nur nach Aufforderung Daten liefern, senden andere ihre Daten in individuell festlegbaren Zeitabständen. Bei Trackern für Tiere und Kinder können Sie geschlossene Flächen oftmals per Geofencing definieren. Das bedeutet, dass der Tracker ein Alarmsignal sendet, wenn definierte Grenzen überschritten werden. Der Standort des Trackers ist entweder am Smartphone in einer herstellereigenen App und/oder in Google-Maps zu sehen.

Ein typischer für Kinder und Senioren entwickelter Tracker ist der Paj Easy Finder. Der mit einer SOS-Taste ausgestattete Tracker verschickt im Alarmfall Push-Mitteilungen.

Die Karten zeigen nicht nur den letzten registrierten Standort, sondern auch den zurückgelegten Weg. Ein paar Sekunden dauert es allerdings, um den aktuellen Standort zu bestimmen, weil die GPS-Chips von den mobilen Geräten zwischendurch in den Stromsparmodus versetzt werden. Das erhöht die Akkulaufzeit. Bei freiem Himmel dauert es nach dem Aufwachen 15 bis 20 Sekunden bis zur fertigen Auswertung der GPS-Signale.

Die Bestimmung von Positionen funktioniert aber nicht vergleichbar präzise wie bei Smartphones. Aus einem einfachen Grund: Moderne Mobiltelefone werten nicht nur GPS-Signale aus, sondern auch solche, die von dem russischen Glonass-Netzwerk stammen. Bei zu schwachem Empfang werden auch Signale von den Galileo-Satelliten sowie den chinesischen Beidou-Satelliten gesucht und ausgewertet. Außerdem wird die Umgebung nach WLAN Netzen gescannt und Datenbanken nach den Standorten abgefragt. Demgegenüber ermitteln GPS-Tracker in aller Regel zunächst die Mobilfunkzelle. Dadurch kann der ungefähre Standort auf der Karte rasch eingeblendet werden. Die Suche nach GPS-Signalen erfolgt erst danach. Die meisten Modelle auf Glonass verzichten darauf, zumal auch kein WLAN-Modul verbaut ist.

Ein typischer Vertreter für ein Tier-GPS-Tracker ist der Weenet Cats. Der speziell für Katzen entwickelte Tracker beherrscht Geofencing. Sobald sich das Tier aus dem definierten Bereich entfernt, schlägt das Gerät Alarm.

GPS-Tracker haben nicht nur eine aufwendigere Technik, sondern sie verbrauchen auch mehr Strom. Aus dem Grund sind sie auch etwas größer als Bluetooth-Tracker. Meistens sind sie wie eine Streichholzschachtel geformt. Im Innern befindet sich der Akku, der in der Regel schnell zur Neige geht. Je nach Nutzung müssen Sie ihn bis zu dreimal die Woche aufladen. Manche Ausführungen sind für Kinder gedacht und haben die Form einer Armbanduhr. Diese besitzt einen Alarmknopf, über den sich die Kinder zu jeder Zeit bei ihren Eltern melden können. GPS-Tracker für Tiere werden von mehreren Herstellern als Halsband angeboten. Zudem gibt es auch GPS-Tracker für Fahrräder. Die Tracker gibt es zu Preisen ab 30 bis 50 Euro. Hier sind dann noch die Kosten für den Mobilfunkvertrag hinzuzurechnen, denn bei den meisten ist eine SIM-Karte fest eingebaut. Kosten von 4 bis 5 Euro im Monat, also rund 50 Euro im Jahr, sind hierfür zu veranschlagen.

Es gibt Hersteller, die GPS-Tracker als Diebstahlschutz fürs Automobil anbieten. Diese zum Einbau ins Auto gedachten Tracker vertreiben unter anderem Blaupunkt und natürlich auch die Automobilhersteller. Die Tracker werden über das Bordnetz mit Strom versorgt. Die Preise rangieren im dreistelligen Bereich.