Galaxy Tab S7 und S7 Plus im Vergleich: Das sind die Unterschiede

Samsung hat mit dem Galaxy Tab S7 und dem Galaxy Tab S7 Plus gleich zwei Nachfolger zum Galaxy Tab S6 veröffentlicht, die sich auf den ersten Blick vor allem durch eine unterschiedliche Display-Größe voneinander unterscheiden. Es gibt jedoch auch noch einige wei­te­re Dinge, die Interessierte vor einem Kauf beachten sollten. Welche Dinge das sind, zeigt unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Vergleich.

Unterschiede beim Fingerabdruckleser

Sowohl das Galaxy Tab S7 als auch das Galaxy Tab S7 Plus orientieren sich an der typischen Designsprache Samsungs, sehen allerdings etwas kantiger als der Vorgänger aus. Durch die unterschiedlichen Displaygrößen ist das Plus-Modell insgesamt natürlich größer und schwerer, gleichzeitig aber auch ein wenig dünner. Beide Geräte haben einen USB-C-Anschluss und einen Micro-SD-Slot. Auch die Ka­me­ras beider Tablets sind identisch.

Die Platzierung des Fingerabdrucklesers ist unterschiedlich: während dieser sich beim Tab S7 Plus unterhalb des Bildschirms befindet, ist dieser beim kleineren Modell in den Einschaltknopf integriert. Zwar besitzen beide Modelle jeweils vier Lautsprecher, im direkten Ver­gleich ist die Tonqualität beim Tab S7 Plus aber ein wenig besser. Wer das Tablet mit der offiziellen Tastaturhülle ausstattet, erhält bei der größeren Variante eine zusätzliche Reihe mit Funktionstasten.

Kleines Modell mit anderer Display-Technologie

Deutliche Unterschiede gibt es bei den Displays. Während dieses beim “normalen” Tab S7 11 Zoll groß ist, werden beim Tab S7 Plus 12,4 Zoll geboten. Außerdem verbaut Samsung hier ein Super AMOLED-Panel und beim kleinen Modell lediglich ein LCD-Panel. Dieses bietet zwar eine ordentliche Helligkeit und Schärfe, kann im direkten Vergleich aber beim Kontrast und den Schwarzwerten nicht mithalten. Außerdem unterstützt nur das AMOLED-Display HDR10+.

In beiden Tablets kommt ein Qualcomm Snapdragon 865+ zum Einsatz. Die RAM- und Speichergrößen sind allerdings unterschiedlich: beim Galaxy Tab S7 sind 6 GB RAM und 128 GB Speicher verbaut, beim Galaxy Tab S7 Plus sind es 8 GB RAM sowie 256 GB Speicher. Optional bietet Samsung hier auch eine 5G-Version an.

Technische Daten für das Samsung Galaxy Tab S7 & Galaxy Tab S7+
ModellGalaxy Tab S7Galaxy Tab S7+
Display11 Zoll LTPS TFT 500 cd/m² 274 ppi12,4 Zoll AMOLED 420 cd/m² 287 ppi
AuflösungWQXGA 2560 x 1600 Pixel, 120 HzWQXGA+ 2800 x 1752 Pixel, 120 Hz
CPUQualcomm Snapdragon 865+ (Octa-Core)
Speicher6 GB RAM, 128 GB Speicher (weitere Speichervarianten möglich), microSD
VerbindungUSB, Wi-Fi ax, Wi-Fi Direct, Bluetooth, GPS, GLONASS, Beidou, Galileo, ANT+, (5G optional)
SensorenBeschleunigungsmesser, Kompass, Gyroskop, Lichtsensor, Fingerabdrucksensor (S7 seitlich, S7+ OnScreen), Gesichtserkennung
BesonderesS Pen mit 9 ms Latenz, Handschrifterkennung und Air Gesture, Kindermodus, Wireless DeX, Schnellaufladung, Datensicherheit Knox
AudioVierfachlautsprecher (Stereo), Dolby Atmos, integr. Mikrofon
Haupt-
Kamera
Dual Cam, 13 MP Hauptkamera (Blende f/2.0) + 5 MP Ultra-Weitwinkelobjektiv (Blende f/2.2), Autofokus, LED-Blitz
Frontcam8 MP (Blende f/2.0), Webcam-Funktion
VideoUHD 4K (3840 x 2160 Pixel) @ 30 fps
Akku8.000 mAh (bis zu 15h Video)10.090 mAh (bis zu 16h Video)
FarbenMystic Black, Mystic Bronze oder Mystic Silver
Maße253,8 x 165,4 x 6,34 mm285 x 185 x 5,7 mm
Gewicht495 Gramm590 Gramm

AMD zeigt die Radeon RX 6000 mit RDNA 2

AMD hat ein erstes Bild der bevorstehenden Radeon RX 6000 veröffentlicht. Die Grafikkarte auf Basis der RDNA-2-Architektur wird mit einem neuen Kühlerdesign ausgestattet sein. Die große Abdeckung der RX 6000 beherbergt im Referenzdesign gleich drei Lüfter.

Das Bild zeigt zudem zwei 8-Pin-Stromanschlüsse. Wer sich die neue Grafikkarte aus jedem Blickwinkel ansehen möchte, kann dies in Fortnite tun, wo sie virtuell verewigt wurde. Dort ist auch zu sehen, dass die Slotblende des 2-Slot-Designs den Radeon-Schriftzug trägt und neben einem HDMI-Anschluss, zwei DisplayPorts und ein USB-Typ-C verbaut sind.

Final vorgestellt wird die neue Grafikkarte, die es mit Nvidias neuer RTX-3000-Serie aufnehmen soll, am 28. Oktober, wie AMD am 9. September selbst bereits angekündigt hat. Vorher, nämlich am 8. Oktober, soll es bereits Details zu Ryzen-Prozessoren mit Zen 3 geben.

Zuletzt hatten Bilder eines möglichen Prototypen einer RX 6000 die Runde gemacht, nachdem AMD selbst in Fortnite auf den Namen „Radeon RX 6000“ für Big Navi hingewiesen hatte.

Mit kleinen Informations-Häppchen versucht AMD somit zum Start von Nvidias neuer Grafikkarten-Generation Aufmerksamkeit auf sich und die bevorstehende Grafikkarten-Serie zu lenken, damit möglichst viele Interessenten mit einem Kauf warten, bis auch die Radeon RX 6000 vorgestellt wurde, und dann vielleicht doch zu dieser greifen. Wie viele Informationen AMD bis zur Vorstellung Ende Oktober noch veröffentlichen wird, um die Erwartungen hoch zu halten, bleibt indes abzuwarten. Testberichte zur Nvidia GeForce RTX 3080 FE erscheinen an diesem Mittwoch, nachdem Nvidia das Embargo kurzfristig verschoben hatte.

RDNA 2 auch Basis für neue Spielekonsolen

Die neue RDNA-2-Architektur ist nicht nur die BAsis für AMDs kommende Grafikkarten-Generation, sondern auch die neue Spielekonsolen-Generation in Form der Microsoft Xbox Series X, Xbox Series S und Sony PlayStation 5, deren Hardware-Details ComputerBase jüngst gegenübergestellt hat.

LG G8s ThinQ: Nun auch mit Android 10

Im vergangenen Jahr mit Android 9 erschienen, bekommt das LG G8s ThinQ, passend zum Start von Android 11, nun auch eine neue Android-Version verpasst. Im konkreten Fall – nicht überraschend – nur Android 10, nicht aber Android 11. LG liefert passend zu Android 10 auch noch den halbwegs aktuellen Sicherheitspatch mit dem Stand 1. August mit. Solltet ihr also ein LG G8s ThinQ euer Eigen nennen, dann schaut einmal nach, ob das Update angekommen ist.

Tablet von Lenovo zum Kampfpreis: Das Tab M10 Plus im Check

Das Lenovo Tab M10 Plus mit 10,3 Zoll großem Display bekommen Sie aktuell 21 Prozent günstiger. Ob sich das Schnäppchen für Sie lohnen könnte, klären wir.

Das Lenovo Tab M10 Plus ist ein gehobenes Einsteiger-Tablet, das mit seinem Full-HD-Display bestens zum Surfen, für Social-Media und für Office-Aufgaben (Mail, Textverarbeitung etc.) geeignet ist. Auch das ein oder andere Spiel ist mit dem Tablet möglich, für Highend-Games ist die Leistung des Levono Tab M10 Plus aber meist wohl nicht ausreichend. Der interne Speicher ist mit 64 GByte zwar nicht besonders üppig, dank MicroSD-Kartenslot und entsprechender Erweiterungsmöglichkeit aber kein Problem. An Anschlüssen stehen Ihnen USB Typ-C sowie ein Kopfhörer/Mikrofonanschluss (3,5 mm Klinke) zur Verfügung. Ins Netz kommt das Tablet dank WLAN-ac.

Im Test hatten wir dieses Modell zwar nicht, in der Regel überzeugen die Lenovo-Tablets aber vor allem in puncto Preis/Leistung. Auf Amazon bekommt das Tablet derzeit sehr gute 4,5 Sterne bei 95 Bewertungen.

Die weiteren Eckdaten des Lenovo Tab M10 Plus im Überblick:

Display: 10.3 Zoll (26,2 cm, 1.920 x 1.200 Pixel)

Helligkeit: 330 cd/m²

Betriebssystem: Android 9

Prozessor: MediaTek Helio P22T

Prozessor-Taktfrequenz: 2.3 GHz

Anzahl Prozessorkerne: 8

Arbeitsspeicher: 4 GB

Interner Speicher: 64 GB

Gewicht: 460 g

Hauptkamera: 8 Megapixel

Frontkamera: 5 Megapixel

WLAN: WLAN 802.11ac (Wi-Fi 5)

Bluetooth: 5.0

Besondere Merkmale:Kindermodus (Kid Mode 4.0)

HP Envy x360 13-ay0377ng im Test

In unserem Test hat das Convertible HP Envy x360 13-ay0377ng in allen Testkategorien einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Egal, ob Ausstattung, Display oder Akkulaufzeit das Gerät zeigt in keiner Testrubrik Schwächen. Dank des Achtkernprozessors AMD Ryzen 7 4700U und seiner integrierten Grafikeinheit Radeon RX Vega 7 bietet das Notebook sehr viel Leistung. Kritik können wir fast nur an Kleinigkeiten üben, etwa dem mittelmäßigen Sound bei höherer Lautstärke und fehlenden Extras wie einem Stift.

HP Envy x360 13-ay0377ng im Test: Toller Touch-Screen und stabiles, leichtes Gehäuse

Im Test zeigte das 13,3 große Full-HD-Touch-Display des HP Envy x360 13-ay0377ng kaum eine Schwäche. Die von uns gemessene maximale Helligkeit des IPS-Panels beträgt fast 332 Candela pro Quadratmeter. Damit eignet sich das Convertible sehr gut zum Arbeiten in sonniger Umgebung beispielsweise auf dem Balkon, dem Garten oder der Terrasse, aber auch der Einsatz in lichtdurchfluteten Büroräumen ist kein Problem. Dazu kommt ein ausgezeichneter Schachbrettkontrast von 211 zu 1 und eine überzeugende Blickwinkelstabilität. Die Farbraumabdeckung ist für ein Notebook der Standardklasse ebenfalls tadellos – so deckt es fast 99 Prozent des Standard-RGB-Farbraums ab sowie 75 Prozent des AdobeRGB- und 77 Prozent des DCI-P3-Farbraums. In diesem Preisbereich sind das Top-Werte.

Lediglich die maximale Helligkeit im Akkubetrieb gibt Anlass zur Kritik. Denn hier werden nur 180-190 Candela pro Quadratmeter erreicht. Wer dies ändern möchte, muss dies umständlich über die Treibereinstellungen machen. Dazu kommt ein spiegelndes Display, das je nach Blickwinkel die Nutzung des Convertibles manchmal erschwert. Das Touch-Display reagiert sehr gut auf Berührungen. Es wäre aber wünschenswert gewesen, dass der Hersteller HP dem Notebook noch einen Stift zur Bedienung spendiert.

Das Envy bietet mit rund 31 cm in der Breite und einer Tiefe von 19,5 cm mit einer Höhe von fast 2 cm sehr kompakte Maße. Da das Gehäuse aus Aluminium gefertigt ist, wiegt das Notebook lediglich 1,3 kg, dazu kommen noch einmal 0,3 kg für das Netzteil. Das ergibt ein Gesamtgewicht von 1,6 kg. Damit ist das Convertible leicht genug, um Sie auf Reisen egal, ob beruflich oder privat, zu begleiten.

Starke Performance gepaart mit guter Laufzeit

HP setzt beim Envy x360 13-ay0377ng auf einen sehr leistungsstarken AMD-Prozessor, den Ryzen 7 4700U. Der Acht-Kerner arbeitet im Standardmodus mit 2.000 MHz und taktet für Leistungsspitzen im Turbo Boost kurzfristig auf 4.100 MHz hoch. Wie in dieser Klasse üblich verzichtet HP auf eine separate Grafikkarte und nutzt stattdessen die im Prozessor integrierte Grafikeinheit: AMDs Radeon RX Vega 7. Damit können Sie problemlos kleinere Videoprojekte bearbeiten und auch das ein oder andere Spiel zocken. Allerdings müssen Sie hier unter Umständen die Auflösung und die Details reduzieren.

Mit einer Akkuladung schauen Sie über elf Stunden Videos oder arbeiten mehr als acht Stunden mit Office-Anwendungen, bevor Sie das Notebook wieder an das Stromnetz anschließen müssen. Das sind ausgezeichnete Werte, die das Convertible zu einem geeigneten Begleiter für unterwegs machen.

Ausstattung: Ein hervorrangendes Gesamtpaket

Sowohl Tastatur wie Touchpad hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Das Keyboard löst sauber aus, bietet einen kurzen Hubweg und sorgt trotzdem für einen ansprechenden Schreibkomfort. Wie bei Geräten dieser Größe üblich ist die Return-Taste nicht über zwei Zeilen gestreckt, sondern beschränkt sich auf die mittlere Reihe des Keyboards. Die Form des Clickpads ist beim ersten Hingucken gewöhnungsbedürftig, da es zwar sehr breit, aber weniger tief ist und gestaucht wirkt. Dennoch kann es bei der Benutzung punkten, da Sie den Cursor damit angenehm steuern können und dieser sich präzise auslösen lässt. Den integrierten Fingerprintsensor finden Sie neben den Pfeiltasten auf der Tastatur.

Dank des 16 GByte großen DDR4 3200 SDRAM und einer 512 GByte großen M.2-SSD können Sie ebenso schnell wie effizient mit dem vorinstallierten Windows 10 Home arbeiten. Der große Arbeitsspeicher lässt Sie auch umfangreiche Datenbanken oder Excel-Sheets im Handumdrehen öffnen und bearbeiten. Die SSD bietet für Windows und Office-Dokumente ausreichend Speicherplatz. Wer aber viele Fotos oder Videos bearbeiten möchte, der sollte sich eventuell eine externe Festplatte oder USB-SSD zulegen.

In Sachen Anschlussoptionen hat das Envy ebenfalls einiges zu bieten. Neben einem Kombianschluss für Headset und Mikrofon finden Sie einen USB-3.1-Typ-C-Port der Generation 2 inklusive DisplayPort-Unterstützung und mit Ladefunktion für angeschlossene Geräte bei ausgeschaltetem Notebook (Sleep & Charge). Weiterhin stehen zwei USB-3.1-Typ-A-Anschlüsse (Gen. 1) bereit. Auf einen HDMI- oder einen LAN-Anschluss via RJ-45 müssen Sie allerdings verzichten.

Um das Notebook ins Netz zu bringen, können Sie WiFi 5 beziehungsweise den 802.11ac-Standard nutzen. Bluetooth-Geräte lassen sich dank Bluetooth 5.1-Support mit dem Convertible koppeln. Das hervorragende Gesamtpaket wird durch eine HD-Webcam mit einer Auflösung von 1.280 mal 720 Pixeln und einem integrierten Digitalmikrofon sowie einem kleinen Bang & Olufsen-Soundsystem komplettiert. Der Sound klingt gut, so lange Sie nicht allzu sehr aufdrehen, denn in diesem Moment wird die Klangwiedergabe sehr basslastig und die Höhen klingen so schrill, dass es empfindliche Ohren als unangenehm empfinden werden.

Ryzen Threadripper Pro: WRX80-Chipsatz ist einfach nur ein TRX40

Mitte Juli stellte AMD die Ryzen-Threadripper-Pro-Prozessoren vor. Diese bringen unter anderem acht Speicherkanäle für DDR4-3200 und bis 128 PCI-Express-4.0-Lanes – im Unterschied zu vier Speicherkanälen und nur 64 Lanes, wie dies für die Standard-Modelle des Ryzen Threadripper der Fall ist.

Die Workstation ThinkStation P620 von Lenovo ist die erste und bisher einzige, die auf die neuen Ryzen-Threadripper-Pro-Prozessoren setzt. Wir hatten die Möglichkeit mit Andy Parma, Director der Workstation-Sparte bei AMD, zu sprechen und konnten ein paar interessante Details in Erfahrung bringen.

Nicht ganz neu, in der Kommunikation aber sicherlich noch einmal hervorzuheben ist, dass AMD nach dieser Generation der Ryzen-Threadripper-Pro-Prozessoren auch noch weitere plant. Auf die Zen-2-Modelle werden also noch weitere folgen, dies verriet man schon zum Start. Es wird aber auch dabei bleiben, dass Lenovo zunächst einmal exklusiver Anbieter der Workstation bleibt. Auch wird es keinerlei Änderung im Hinblick dessen gegen, dass die Prozessoren nicht einzeln angeboten werden. Einzig OEM- und SI-Anbieter können die Prozessoren beziehen. Uns ist aber bekannt, dass ASUS mit dem Pro WS WRX80E-Sage SE (WI-FI) zumindest schon ein entsprechendes Mainboard vorgesehen hat.

AMD Ryzen Threadripper der 3. Generation

Bisher wenig bis nichts bekannt ist zum Chipsatz der Ryzen-Threadripper-Pro-Prozessoren. Laut den uns vorliegenden Informationen handelt es sich aber einfach nur um den TRX40, der als WRX80 bezeichnet wird.

“WRX80 is the chipset that pairs with AMD Ryzen Threadripper PRO processors. WRX80 connects to AMD Ryzen Threadripper PRO processors using 8 PCIe 4.0 lanes. SATA and USB expandability are the same between WRX80 and TRX40.”

Die Anbindung zwischen Prozessor und Chipsatz erfolgt wie beim TRX40 über acht PCI-Express-4.0-Lanes. Der Ryzen Threadripper Pro bietet insgesamt 128 Lanes. Abzüglich acht für die Anbindung des Chipsatzes und zweimal vier Lanes für entweder NVMe, SATA oder weitere Steckplätze bleiben vom Prozessor also 112 Lanes übrig. Der WRX80-Chipsatz bietet demnach oben gezeigtes Angebot an weiteren Lanes und Anschlüssen, die identisch zum TRX40 sind. Maximal sind hier weitere 28 Lanes als PCI-Express-Steckplatz umsetzbar. Hinzu kommen eben zahlreiche USB-3.2- und/oder SATA-Anschlüsse.

Damit kennen wir also auch die Details zum ominösen WRX80-Chipsatz. Den vor Monaten ebenfalls zumindest in den Gerüchten behandelte WRX40 bleibt aber ein Mysterium.

Das Mehrangebot an PCI-Express-Lanes, die Möglichkeit UDIMM, RDIMM und LRDIMM mit ECC-Unterstützung auf bis zu 2 TB auszubauen, die acht Speicherkanäle und die relativ hohen Taktraten für 12 bis 64 Kerne sind die wichtigsten Argument der Ryzen-Threadripper-Pro-Prozessoren. Wir hoffen uns zu gegebener Zeitpunkt eine Workstation mit Ryzen Threadripper Pro anschauen zu können.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

Versteckte WhatsApp-Funktion: So viele Nachrichten haben Sie schon verschickt

Über 60 Milliarden WhatsApp-Nachrichten werden im Schnitt jeden Tag weltweit über verschickt. Doch wie viele Nachrichten haben Sie bereits verschickt? Mehr, als Sie empfangen haben? Wie Sie das herausfinden, zeigen wir im Text und im Video.

WhatsApp zählt mit über fünf Milliarden Downloads zu den beliebtesten Apps weltweit. Täglich werden rund 60 Milliarden Nachrichten über den Messenger verschickt. Neben einfachen Text-Messages werden aber auch Fotos, Videos, Sticker, Sprachnachrichten und mehr verschickt.

WhatsApp kann Ihnen außerdem genau zeigen, wie viele Nachrichten Sie bereits verschickt und empfangen haben. Sie können auch herausfinden, mit welchem Kontakt Sie am meisten chatten und wieviele Nachrichten, Sprachnachrichten und Medien Sie bereits mit Ihren Freunden geteilt haben. Wie Sie sich die Statistik ganz einfach anzeigen lassen, erklären wir im Folgenden.

WhatsApp: So viele Nachrichten haben Sie bereits gesendet und empfangen

Chat-Statistik für Android-User

Um die eigene Statistik in WhatsApp für Android einzusehen, müssen Sie zunächst WhatsApp öffnen. Anschließend klicken Sie auf die drei Menüpunkte am oberen rechten Displayrand. Wählen Sie hier “Einstellungen” und öffnen dann “Datennutzung”. Unter dem Punkt “Netzwerk-Nutzung” wird Ihnen nun angezeigt, wie viele Nachrichten Sie bereits verschickt haben.

WhatsApp-Statistik für iOS-User

iOS-Nutzer müssen für die Infos ebenfalls zunächst WhatsApp öffnen. Anschließend finden Sie unter “Einstellungen” unten rechts den Punkt “Daten- und Speichernutzung”. Unter “Netzwerk-Nutzung” finden Sie nun die Zahl der gesendeten und empfangenden Text-Nachrichten, der ein- und ausgehenden Anrufe. Außerdem werden Ihnen die Datenmengen auch jeweils in Mega-, beziehungsweise Gigabyte angezeigt. Wie viele Stunden Sie in Summe bereits über WhatsApp telefoniert haben, sehen Sie hier auch.

Unter “Statistik zurücksetzen” können Sie die Auswertung neu starten und so, nach beispielsweise einem Tag, einen noch spezifischeren Blick auf die Zahlen werfen.

WhatsApp: So sehen Sie, mit wem Sie wie viel chatten

Eine weitere Statistik-Funktion von WhatsApp: Der Messenger zeigt Ihnen außerdem, mit wem Sie am meisten chatten und wie viele Textnachrichten, Sprachnachrichten, Fotos, Videos und Co. Sie bereits miteinander geteilt haben.

Chat-Statistik für Android-User

Unter Android finden Sie Ihre häufigsten Kontakte sowie die entsprechenden Chat-Infos in WhatsApp unter “Einstellungen” > “Daten- und Speichernutzung” > “Speichernutzung”.

Chat-Statistik für iOS-User

iPhone-Besitzer finden die Infos ebenfalls in WhatsApp unter “Einstellungen” > “Daten- und Speichernutzung” > “Speichernutzung”. Mit einem Klick auf die einzelnen Kontakte werden Ihnen hier nun die genauen Chat-Zahlen angezeigt.

Unter “Verwalten…” können Sie dann außerdem Ihren Speicherplatz ganz einfach freiräumen, indem Sie beispielsweise Bilder, Videos, Sticker und Co. aus den Chats löschen können.

„Sparti“: Microsoft soll günstigen Surface Laptop planen

Neben den mittlerweile bestätigten Leaks zu Xbox Series X und Series S gibt es weitere Informationen zu noch unangekündigten Hardware-Plänen von Microsoft. Diese beziehen sich auf einen günstigen Laptop mit dem Codenamen „Sparti“.

Der Großteil von Microsofts aktuellem Surface-Portfolio – Surface Pro 7, Pro X, Laptop 3 oder Book 3 – spielt preislich im gehobenen Regal mit. Eine Ausnahme davon bildet das Detachable Surface Go 2 mit einfacherer Hardware. In eine ähnliche Richtung soll Microsoft nun auch für ein Notebook planen. Dies berichtet Windows Central mit Berufung auf interne Quellen.

Start mit i5, 4 GB RAM und 64 GB SSD für rund 500 US-Dollar

Die Basiskonfiguration soll in Sachen Hardware dabei relativ niedrig ansetzen, um einen Preis im Bereich von 500-600 US-Dollar zu ermöglichen. Zum Vergleich: Der aktuelle Surface Laptop 3 startet im Online-Shop von Microsoft bei 979 Euro. Den Einstieg sollen ein Intel Core i5 der 10. Generation, 4 GB Arbeitsspeicher und ein 64 GB großer Flash-Speicher darstellen. Wie bei anderen Surface-Produkten sollen aber auch weitere Konfigurationen mit verbesserter Ausstattung angeboten werrden.

Als Betriebssystem komme Windows 10 Home im S-Modus zum Einsatz. Zu den Anschlüssen ist noch nichts bekannt. Der Bildschirm des kommenden Surface-Notebooks misst laut dem Portal 12,5 Zoll. Daraus ergäbe sich eine kleinere Stellfläche als beim Surface Laptop 3, den es wahlweise mit 13,5 oder 15 Zoll großem Display gibt. Zudem sei das Notebook nochmals leichter und Prototypen des Modells entsprächen bei Optik und Verarbeitung dem aktuellen Niveau der Surface-Palette.

Konkurrenz zu Chromebooks und Co.

Laut Windows Central soll „Sparti“ das Preissegment unterhalb des aktuellen Notebook-Portfolios schließen, um unter anderem mit Chromebooks zu konkurrieren, die vor allem in den USA gerade im preisbewussten Bildungsbereich sehr gefragt sind. Ähnlich deckt der Konzern mit dem Surface Go 2 die Preisklasse unterhalb des Surface Pro 7 ab. Die Basiskonfigurationen der beiden Detachables starten bei jeweils 409 Euro respektive 750 Euro.

Das Notebook soll laut des Berichts zusammen mit weiterer Hardware und Zubehör im Oktober vorgestellt werden.

Motorola razr 5G: Neues Klapp-Smartphone für 1499,99 Euro

Erst kürzlich sickerten ja alle technischen Daten und auch viele Bilder des neuen Motorola razr 5G durch. Nun wurde das Klapp-Smartphone dann auch offiziell vorgestellt. Das razr 5G wird in Deutschland unter anderem bei der Telekom angeboten. Der Preis für das neue Modell hat sich allerdings gewaschen: 1.499,99 Euro sollt ihr löhnen.

Das razr 5G verfügt auch im geschlossenen Zustand über ein Quick-View-Display. Damit lassen sich ohne Aufklappen etwa Nachrichten verschicken, Videogespräche führen und Apps bedienen. Motorola will das Smartphone auch damit bewerben, dass es im Gegensatz zu den meisten aktuellen Modellen für die Hosentasche tauglich sei. Die Schnellansichtsanzeige verfügt bei dem neuen razr 5G jetzt zudem über eine Navigationsleiste am unteren Rand, welche die Gesten von Android 10 imitiert.

NFC für kontaktloses Bezahlen ist ebenfalls vorhanden und dank des Qualcomm Snapdragon 765G auch das namensgebende 5G. Der Fingerabdruckscanner sitzt laut Motorola doch nicht, wie zuvor aus der Gerüchteküche vernommen, im Display, sondern an der Rückseite. Klappt ihr das razr 5G auf, kommt ein 6,2“-Flex-View-Display zum Vorschein. Zugeklappt kann das Quick-View-Display auch von euch angepasst werden. Acht Apps wurden für das App-Panel ausgewählt: Kamera, Nachrichten, Taschenrechner, Keep, Google News, Google Home und YouTube. Jede beliebige App kann jedoch auf dem Quick-View-Display ausgeführt werden, ihr könnt das also auch selbst nachträglich umstellen.

Das große Display lässt sich dank eines speziellen Scharnierdesigns so zusammenklappen, dass kein Spalt bleibt. Ein Falt-Test habe laut Motorola gezeigt, dass das razr 5G für bis zu 200.000 Klappvorgänge ausgelegt sei. Auch tolle Fotos verspricht Motorola über seine 48-MP-Kamera, das muss man aber natürlich in der Praxis begutachten. Ihr könnt die Hauptkamera auch für Selfies nutzen und erblickt dann auf dem Quick-View-Display eine Vorschau. Aber auch aufgeklappt findet ihr nun eine 20-MP-Kamera vor.

Das motorola razr 5G ist ab dem 14. September zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.499,99 EUR ausschließlich in der Farbe Schwarz in Deutschland erhältlich. Es wird zudem in Kombination mit MagentaMobil-Verträgen bei der Telekom angeboten, zum Beispiel im Tarif MagentaMobil M mit Gerät für 585,58 Euro. Für 0,97 EUR ist das razr 5G in den Magenta Mobil L & XL Tarifen erhältlich, wenn zusätzlich die Hero-Handy-Option gewählt wurde.

Unten findet ihr dann noch die technischen Daten des Motorola razr 5G. Ich denke da werden sich die Verkaufszahlen wegen des Preises in Grenzen halten. Ein interessantes Experiment ist das Smartphone aber allemal.

Motorola razr 5G – Technische Daten

Display: Haupt-Display (Flex-Display): Klappbares 6,2″-pOLED-Display, HD (2142 x 876), 373 ppi, CinemaVision (21:9) / Externes Touch-Display: 2,7″-gOLED-Display (600 x 800), 370 ppi, 4:3-Format

OS: Android 10

SoC: Qualcomm Snapdragon 765G

GPU: Adreno 630

RAM: 8 GByte

Speicherplatz: 256 GByte

Hauptkamera: 48 MP (Weitwinkel, f/1.8, OIS)

Frontkamera: 20 MP (Weitwinkel, f/2.2)

Akku: 2.800 mAh (Schnellaufladung mit 15 Watt)

Abmessungen (H x B x T): 90,8 x 72,6 x 16 mm (zugeklappt) / 168,6 x 7,6 x 7,9 mm (aufgeklappt)

Gewicht: 190 g

Schnittstellen: 4G LTE, 5G, USB-C (3.0), GPS, Dual-SIM (SIM + eSIM), Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, NFC

Besonderheiten: Schutzklasse IPx8, Fingerabdruckscanner an der Rückseite, Klapp-Design

Lieferumfang: motorola razr 5G, razr Earbuds, USB-C-Kabel, Quick-Start-Guide, 15W-TurboPower-Ladegerät, USB-C auf 3,5-mm-Klinke-Adapter, SIM-Tool-Kit

Preis: 1.499,99 Euro

Tablet von Lenovo zum Kampfpreis: Das Tab M10 Plus im Check

Das Lenovo Tab M10 Plus ist ein gehobenes Einsteiger-Tablet, das mit seinem Full-HD-Display bestens zum Surfen, für Social-Media und für Office-Aufgaben (Mail, Textverarbeitung etc.) geeignet ist. Auch das ein oder andere Spiel ist mit dem Tablet möglich, für Highend-Games ist die Leistung des Levono Tab M10 Plus aber meist wohl nicht ausreichend. Der interne Speicher ist mit 64 GByte zwar nicht besonders üppig, dank MicroSD-Kartenslot und entsprechender Erweiterungsmöglichkeit aber kein Problem. An Anschlüssen stehen Ihnen USB Typ-C sowie ein Kopfhörer/Mikrofonanschluss (3,5 mm Klinke) zur Verfügung. Ins Netz kommt das Tablet dank WLAN-ac.

Im Test hatten wir dieses Modell zwar nicht, in der Regel überzeugen die Lenovo-Tablets aber vor allem in puncto Preis/Leistung. Auf Amazon bekommt das Tablet derzeit sehr gute 4,5 Sterne bei 95 Bewertungen.

Die weiteren Eckdaten des Lenovo Tab M10 Plus im Überblick:

Display: 10.3 Zoll (26,2 cm, 1.920 x 1.200 Pixel)

Helligkeit: 330 cd/m²

Betriebssystem: Android 9

Prozessor: MediaTek Helio P22T

Prozessor-Taktfrequenz: 2.3 GHz

Anzahl Prozessorkerne: 8

Arbeitsspeicher: 4 GB

Interner Speicher: 64 GB

Gewicht: 460 g

Hauptkamera: 8 Megapixel

Frontkamera: 5 Megapixel

WLAN: WLAN 802.11ac (Wi-Fi 5)

Bluetooth: 5.0

Besondere Merkmale:Kindermodus (Kid Mode 4.0)