Windows 10 Insider Preview Build 20221 bringt neue Funktionen mit

Windows Insider im Dev Channel bekommen ab sofort ein Update mit neuen Funktionen angeboten. Windows 10 Insider Preview Build 20221 bringt Meet Now, das Feature aus Skype, in die Taskleiste. Kann mir vorstellen, dass das nicht wirklich überall mit Freunde angenommen wird.

Dieses Feature wird zunächst einer Untergruppe von Insidern im Dev Channel zur Verfügung gestellt, damit man Probleme, die sich auf Leistung und Zuverlässigkeit auswirken können, schnell identifizieren kann.

Die Benachrichtigungen der „Ihr Smartphone“-App lassen sich nun im Benachrichtigungs-Feed anpinnen. Mit dem Pinning von Benachrichtigungen können Nutzer wichtige Benachrichtigungen einfach anheften und speichern, sodass sie leicht zugänglich sind und sich von den übrigen Benachrichtigungen unterscheiden.

Des Weiteren gibt es kleine Fehlerbehebungen, aber auch bekannte Probleme. Die Liste findet man direkt bei Microsoft.

Das neue Galaxy S20 FE: Ein Samsung-Flaggschiff, das wir verdient haben

Besitzer des Galaxy S20 müssen jetzt ganz stark sein: Samsung hat die Neuauflage des aktuellen Flaggschiffs als “Fan Edition” in kunterbunten Farben präsentiert. Das Besondere: Die 5G-Version kommt mit Top-Prozessor von Qualcomm. Endlich ein Galaxy S20, das hierzulande mit dem Snapdragon 865 erhältlich ist. Wenn das mal keine echte “Fan Edition” ist!

Samsung-Fans sind sich schon lange einig: Die in den USA angebotenen Galaxy-Smartphones mit Qualcomm-Prozessor sind einen Ticken “besser” als die europäische Version mit Samsungs hauseigenem Exynos-SoC. Das ewige Trauern um den Snap in Galaxy-Modellen wird mit der neuen Fan Edition des Galaxy S20 ein Ende haben. Denn zum Preis von 730 Euro können Galaxy-Fans das S20 mit Snapdragon 865 und 5G-Modem mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher ab heute erwerben. 

Das bedeutet allerdings nicht das Ende des Streits “Snapdragon vs. Exynos”. Ohne 5G kommt das Galaxy S20 FE nämlich nach wie vor mit dem Exynos 990. Zwei Versionen stehen hier zur Verfügung: 6 GB + 128 GB Speicher zum Preis von 633 Euro oder 8 GB RAM + 256 GB für 719 Euro. Das Galaxy S20 mit Snapdragon-Prozessor kommt also nicht als 256 GB-Version nach Deutschland. 

Ansonsten tut sich nicht viel bei der Neuauflage des Samsung-Smartphones. Das S20 FE kommt mit drei Kameras auf der Rückseite (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel und Tele) sowie der Weitwinkel-Kamera an der Front mit 32-Megapixel-Auflösung. Das AMOLED-Display unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und bietet eine Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixeln. Der 4.500-mAh-Akku wird per Kabel bis 25 Watt oder bis 15 Watt über induktives Laden mit neuem Storm versorgt; außerdem stehen ein Fingerabdrucksensor und ein MicroSD-Kartenslot für Speicherkarten bis 1 TB zur Verfügung.

Galaxy S20 FE: Preisverfall macht sich jetzt bemerkbar

Das wichtigste optische Unterscheidungsmerkmal der Galaxy S20 Fan Edition zur Standard-Version sind die Gehäusefarben. Samsung setzt auf bunte Pastellfarben und knallige Töne, und verpasst dem S20 damit einen frischen, jugendlichen Touch. Sechs neue Farben stehen bei der 4G- und 5G-Version zur Auswahl: Cloud Lavender, Cloud Mint, Cloud Navy, Cloud White, Cloud Red, Cloud Orange. 

Besonders interessant sind die Preise der S20-Fan-Edition: Das kleinste Modell mit Exynos-Prozessor und 128 GB Speicher kostet 633 Euro. Das Pendant mit 8 GB RAM kostete bei der Vorstellung im Frühjahr 899 Euro. Die größere Variante der 4G-Version kostet 719 Euro und bietet 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Eine 12-GB-RAM-Version fehlt also bei der Fan Edition. Das Galaxy S20 mit Snapdragon 865 wird zum Preis von 730 Euro auf den Markt kommen. Interessenten können das bunte Galaxy-Smartphone ab heute im Onlineshop von Samsung vorbestellen. Ausgeliefert wird das Handy dann ab dem 2. Oktober, und andere Händler werden das Gerät listen.

Samsung SSD 980 Pro im Test: Die aktuell schnellste SSD

Samsung erobert wenig überraschend mit der SSD 980 Pro die Spitze der PCI-Express-4.0-Königsklasse unter den Consumer-SSDs. Waren die Koreaner in der Vergangenheit immer die ersten mit den schnellsten und neuesten NVME-SSDs, haben sie sich diesmal über ein Jahr Zeit gelassen, um in der High-End-Liga mitzuspielen. Mit neuem Controller und Flash ist die 980 Pro mit bis zu 7.000 MB/s zweifellos die schnellste SSD zurzeit. Aber nicht in allen Disziplinen schlägt sie die Konkurrenz, wie unser Test zeigt.

Es wurde aber auch langsam Zeit, dass sich die 980 Pro auf den Markt blicken lässt. Vor über einem Jahr hat AMD mit den X570-Mainboards das 4.0-Zeitalter eingeläutet und zeitgleich folgten mehrere SSDs, welche die doppelte Bandbreite von 8 GB/s der vier Lanes verwendet – wenn auch noch nicht ausnutzt: Denn bei maximal 5.000 MB/s lesend und circa 4.700 MB/s schreibend ist Schluss. Alle PCI-Express-4.0-Modelle basieren bislang auf der gleichen Hardware – NAND-Flash (TLC) ist also immer der gleiche und das Herzstück bildet immer ein Phison E16. Die erhältlichen PCI-E-4.0-SSDs unterschieden sich also nur geringfügig – in der herstellereigenen Firmware und im mitgelieferten bzw. vormontierten Kühler, welcher auch hier, wie bei allen NVME-SSDs, die Praxisleistung nahezu Null beeinflusst.

Samsung SSD 980 Pro: Erstmals mit TLC-Flash

Die Pro-Modelle sind traditionell die Top-SSDs von Samsung. Seit der 950 Pro, eine der ersten NVME-SSDs, bildeten sie stets die Speerspitze unter den Consumer-Modellen. Mit der 960 Pro hatte Samsung nicht nur die beste SSD auf dem Markt, sondern mit der 960 Evo auch die mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Andere NVME-Modelle waren damals quasi überflüssig, weil sie weniger Leistung zu höherem Preis boten. Das änderte sich aber nach einigen Monaten, sodass Samsung 2017 mit den 970er Modellen nachschoss. Es dauerte fast ein Jahr, bis aber auch deren Leistung erreicht war, etwa mit Modellen mit dem guten PCI-E-3.0-Controller Phison E12. Anfang 2019 hat Samsung lediglich das Evo-Modell mit der neueren fünften VNAND-Flash-Generation versehen (970 Evo Plus), ansonsten aber nichts verändert.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Evo- und Pro-Modellen waren bislang die Flash-Zellen: Während sich schon damals TLC-NAND mit drei Bit pro Zelle durchsetzte, war Samsung einer der wenigen Hersteller, der mit den Pro-Modellen noch immer MLC-Flash anbot, welcher nur zwei Bit pro Zelle speicherte, mehr Schreibzugriffe erlaubte und damit etwas haltbarer war.

Nun haben sich die Befürchtungen der zu geringen Haltbarkeit des TLC-Flash nicht bewahrheitet – er hat sich flächendeckend auf dem Markt durchgesetzt. Vor der gleichen Praxisprobe steht aktuell der QLC-Flash mit vier Bit pro Zelle, welcher in günstigen SSDs oder solchen mit hoher Kapazität, etwa einer 870 QVO mit bis zu 8 TB, zum Einsatz kommt. Samsung betont aber auch, weiter an der Fehlerkorrektur zu arbeiten, selbst an der für TLC-Flash.

Die SSD 980 Pro ist das erste Modell mit Samsungs neuer, sechster Generation des VNAND-Flash, welcher nun in über hundert Lagen die Zellen vertikal stapelt. Übrigens: das “V” steht für vertikal – damit meint Samsung die Zellstapelung, welche alle anderen Hersteller 3D-NAND nennen.

Datenblatt   Samsung SSD 980 Pro (Herstellerangaben)
HardwareSchnittstellePCI Express 4.0 x4, NVME 1.3c
Kapazität250 GB500 GB1.000 GB2.000 GB
Preis (UVP)83,82 €136,82 €209,92 €TBA
ControllerSamsung Elpis Controller
NAND FlashSamsung V-NAND 3 Bit (TLC), 6. Gen. (100+ Lagen)
DRAM Cache512 LPDDR41 GB LPDDR42 GB LPDDR4
FormfaktorM.2 2280
LeistungSeq. Lesen6.400 MB/s6.900 MB/s7.000 MB/sTBA
Seq. Schreiben2.700 MB/s5.000MB/s5.000 MB/sTBA
QD1 Thread 1Seq. Lesen22K IOPS22K IOPS22K IOPSTBA
Seq. Schreiben60K IOPS60K IOPS60K IOPSTBA
QD 32, Thread 16Seq. Lesen500K IOPS800K IOPS1.000K IOPSTBA
Seq. Schreiben600K IOPS1.000K IOPS1.000K IOPSTBA
LeistungsaufnahmeIdle (ASPT on) 35 mWTBA
Lesen5,0 W5,9 W6,2 WTBA
Schreiben3,9 W5,4 W5,7 WTBA
L1.2 Modus5 mWTBA
AusfallsicherheitTemperaturAktiv70 °C
 Inaktiv-40 °C – 85 °C
Luftfeuchtigkeit5 % – 95 %
StoßInaktiv1.500G, Dauer: 0,5 ms, 3 Achsen
VibrationInaktiv20-2.000 Hz, 20G
MTBF1,5 Mio. Stunden
GarantieTBW150 TB300 TB600 TB1.200 TB
Zeitraum5 Jahre oder bis TBW
FeaturesTRIM, Garbage Collection, S.M.A.R.T
VerschlüsselungAES 256-bit Full Disk Encryption, TCG/Opal V2.0,   Encrypted Drive (IEEE1667)

Achtung: Samsungs teuflisches Marketing nennt den TLC-Flash in seinen Datenblättern durchgehend “MLC 3 Bit”. Die “multi level cell” hat sich aber als Bezeichnung für lediglich 2 Bit eingebürgert, während 3 Bit von allen anderen Herstellern korrekter- und verständlicherweise TLC, also triple level cell, genannt wird. Um das Verwirrspiel nicht mitzuspielen, nennen wir Samsungs “3 Bit MLC” konsequent auch TLC.

Samsung SSD 980 Pro: Weniger TBW, was aber nicht schlimm ist

Samsung ist schon witzig. Mit den 970er-Modellen haben die Koreaner bei der Garantie-Schreibgrenze mit ihren Petabyte-Dimensionen angegeben. Schon damals haben wir im Test darauf hingewiesen, dass ein Privatanwender selbst übliche TBW-Regionen innerhalb der Garantiedauer ohnehin nie beschreibt. Daher ist eigentlich nur die Jahresgrenze relevant, die auch hier bei den üblichen fünf Jahren liegt. Bei der 970 Pro mit 1 TB garantiert Samsung noch 1,2 Petabytes, also 1.200 Terabytes. Die 980 Pro mit gleicher Kapazität hat hier “nur” noch die Hälfte und fällt damit auf das Niveau der anderen Modelle mit TLC-Flash.

Nun halten wir die TBW-Halbierung deswegen genauso wenig für schlimm wie damals die Petabytes für toll. Samsung selbst bestätigt unsere Dauerpredigt in SSD-Tests, also dass die TBW für Privatanwender quasi irrelevant sind, mit einer Nutzerstudie: Demnach kommen 99 Prozent aller Nutzer innerhalb den fünf Garantiejahren. auf maximal 156 geschriebenen TB. Die TBW-Garantiegrenze hat vielmehr den Zweck, dass die Consumer-SSDs nicht einer Malträtierung in Datenzentren ausgesetzt werden.

Samsung Elpis: Brandneuer PCI-Express-4.0-Controller

Das Herz des kleinen M.2-Riegels bildet der neu entwickelte Elpis-Controller. Er soll bis 128 Befehle (I/O queues) parallel abarbeiten können – beim 3.0-Controller Phoenix waren es noch 32. Außerdem ist er in einer effizienteren Strukturbreite von 8 nm (statt 14 nm) gefertigt.

Mehr SLC-Cache: Bis 131 GB für schnellere Datenraten

Jede aktuelle SSD verfügt über einen sogenannten SLC-Cache. Zugunsten der Übertragungsraten werden die Zellen nur mit einem Bit beschrieben. Je nach Kapazität und Befüllung ändert sich die Menge beim 1-TB-Modell auf insgesamt bis zu 131 GiByte. Erst danach fällt die Schreibrate von 5.000 auf 2.000 MB/s. Der SLC-Cache ist damit knapp doppelt so groß wie bei der 970 Pro, die hier 68 GiByte bietet.

Keine Frage: Mit bis zu 7.000 MB/s lesend und bis zu 5.000 MB/s schreibend ist die 980 Pro aktuell das Modell mit der höchsten Spitzenleistung – dennoch nicht in der Praxis überall die schnellste, wie unsere Tests beweisen. Diese Sphären erreicht die SSD nur in synthetischen Benchmarks, hier mit einer Befehlstiefe (queue depth) von 32 mit 16 Threads, was in der Anwenderpraxis äußerst selten vorkommt. Samsung knackt die 7.000 MB/s mithilfe von IOMeter – wir messen in Crystaldiskmark etwas mehr als 6.900 MB/s. Zumindest lesend kommt die 980 Pro schon ziemlich nahe ans Schnittstellenlimit, also den 8 GiByte/s von vier PCI-Express-4.0-Lanes.

Genauso wenig wie ein Auto an seiner Spitzengeschwindigkeit bewertet wird, kommt es bei den SSDs auch nicht auf das theoretische Transfermaximum an. Die wichtigen Vergleiche sind daher unsere eigenen Kopiertests, die wir mit zwei unterschiedlichen Datenmengen per Skript messen. Sowohl den 10 GiByte großen Windows-Ordner als auch die ca. 140 GiByte des AC:OD-Spieleordners dupliziert die 980 Pro nicht ganz so schnell wie die Konkurrenzmodelle mit dem Phison-E16-Controller. Trotzdem ist sie wie erwartet etwas schneller als jedes Modell mit PCI-Express 3.0.

Laut Samsung ist die 980 Pro auch auf einem Intel-System mit PCI Express 3.0 schneller als die älteren 970er-Modelle und nutzt dort das Schnittstellenlimit von ca. 3,5 GiByte/s voll aus. Nachgeprüft haben wir das nicht, da wir zur Vergleichbarkeit auf einem X570-System mit PCI-Express 4.0 testen und schon vor einem Jahr mit den Phison-E12-Modellen zwischen 3.0 und 4.0 nur in synthetischen Benchmarks ein Unterschied messbar war, nicht aber spürbar in der Praxis. Daher sparen wir uns hier weitere Stichproben.

Samsung SSD 980 Pro: Hitzelimit bei 91 °C

Nun wird jede NVME-SSD unter Last recht schnell warm. Damit die Temperaturgrenze aber die Datenrate drosselt, müssen viele GB geschrieben werden. Wir haben das mit IOMeter (4KiB, aligned) simuliert: die Transferrate von fast 5 GB/s wird nur wenige Sekunden aufrechterhalten. In der Zeit sind aber schon mehrere GB geschaufelt. Erst ab über 90 °C fällt die Transferrate weiter, sodass die Temperatur nicht länger wächst. Ohne Zugriff meldet die SSD auf unserem offenen Aufbau auf dem Benchtable Temperaturen zwischen 40 und 50 °C.

Um das nochmal zu betonen: In der Praxis, etwa beim Spielen oder auch beim Kopieren von nur wenigen Gigabytes, erreicht die SSD die Drosselgrenze nicht. Auch wenn sie kühler ist, beeinflusst das die Leistung absolut nicht. SSD-Kühlung ist zwar in Mode, aber technisch nicht notwendig. Viele 4.0-Modelle liefern Kühler mit. Samsung beschichtet den Controller lediglich mit Nickel und auch der Kupfer-Aufkleber auf der Rückseite ist wieder dabei.

Fazit: Aktuell die schnellste SSD, wenn auch nicht immer

Schön, dass Samsung frischen Wind in den SSD-Markt bringt. In der Spitzenleistung ist die 980 Pro zwar aktuell die schnellste, liegt aber in der Praxis minimal hinter der PCI-E-4.0-Konkurrenz, wenn auch nur wirklich hauchdünn! Aber auch für sie gilt das gleiche Fazit wie für alle 4.0-Modelle: Es lohnt sich für die Praxis einfach nicht. Dafür ist der Unterschied zu 3.0-SSDs einfach zu klein und jenseits vom Spürbaren.

Selbst mit günstigerem TLC-Flash ist die SSD-Konsistenz einer Pro würdig: Wir erreichen mit der 980 Pro das höchste Ergebnis, das wir im Consistency-Test von PCMark 10 bislang erreicht haben. TLC-Flash ist für Privatanwender noch immer haltbar genug und löst daher den viel zu teuren MLC-Flash ab, welcher noch im Vorgänger steckte. Als UVP wird für die 1-TB-Version ca. 210 Euro genannt. Der Straßenpreis der PCI-E-4.0-Konkurrenz ist nicht viel geringer, sodass die 980 Pro hier mit breiter Verfügbarkeit gut mithalten könnte.

Apple Watch Series 6 und SE im ersten Test

Neben dem Top-Modell mit Blutsauerstoffmessung gibt es nun auch eine günstigere Watch mit weniger Funktionen. Mac & i hat einen ersten Blick auf beide geworfen.

Statt nur einer hat Apple dieses Jahr gleich zwei neue Uhren vorgestellt, die es seit Freitag zu kaufen gibt. Die Apple Watch Serie 6 startet ab rund 418 Euro und bringt als Top-Modell einen neuen optischen Sensor mit. Außerdem soll sie schneller und ihr Display heller als das der Vorgänger sein. Statt wie bisher das Vorjahres- oder Vorvorjahres-Modell im Preis zu senken und weiterhin anzubieten, hat Apple erstmals die 291 Euro teure Watch SE vorgestellt, die Komponenten aus mehreren Generationen zusammengefasst: Sie ist so schnell wie die Series 5, verzichtet aber auf das EKG und macht Abstriche beim Display.

Series 6 mit Blutsauerstoffmessung

Größte Neuerung in der Series 6 ist der Sensor zur Blutsauerstoffmessung. Dabei misst die Watch mit einer Kombination aus rotem und infrarotem Licht die Sauerstoffsättigung (SpO2). Die gibt an, wie viel Prozent des Blutfarbstoffs Hämoglobin mit Sauerstoff beladen sind. Je höher der Wert ausfällt, desto besser. Typischerweise schwankt der Wert bei einem gesunden Menschen zwischen 95 und 99 Prozent. Abhängig von Faktoren wie Höhe, Aktivität oder Vorerkrankungen kann er auch variieren. Die Watch ermittelt den Wert in einem Bereich zwischen 70 und 100 Prozent.

Diese Pulsoxymetrie genannte Funktion ist nicht neu: Smartwatches anderer Hersteller, etwa von Garmin oder Withings, beherrschen das schon länger. Zwar nutzen auch Ärzte die nicht-invasive Pulsoxymetrie am Finger oder am Ohr zur Bestimmung des Blutsauerstoffgehaltes. Eine medizinische Zulassung dafür besitzt die Apple Watch nicht.

Die Messung dauert auf der Series 6 genau 15 Sekunden. Dabei muss man einen Arm gerade und ruhig halten, idealerweise legt man ihn dafür auf den Tisch oder auf die Beine. Hebt man den Arm an, bricht der Vorgang ab. Die Messung klappt auch während des Schlafens, dabei ermittelt die Watch den Wert automatisch einmal pro Stunde. Die auf die Schnelle ermittelten Werte schienen unterm Strich denen zu entsprechen, die wir auch über die Pulsoxymetriefunktion einer Garmin Forerunner 945 ermittelten. Wie aussagekräftig und genau diese Werte tatsächlich ausfallen, muss ein Vergleich mit medizinisch zugelassenen Messgeräten zeigen.

Neuer, alter Bildschirm

Die Display-Größen sind gleich geblieben: Es stehen OLED-Bildschirme mit 40 oder 44 mm Diagonale zur Auswahl. Wie der Vorgänger hat die Series 6 ein Always-On-Display: Es fährt die Helligkeit des Watch-Bildschirms bei Nichtgebrauch immer weiter herunter und blendet Zusatzinformationen (Komplikationen) oder Sekundenzeiger von analogen Ziffernblättern aus. Das passiert etwa, wenn man den Arm herabhängen lässt. Dadurch soll die Uhr bei Inaktivität möglichst viel Schwarz anzeigen, was bei OLEDs Strom spart.

Dennoch hat Apple die maximale Display-Helligkeit bei Inaktivität erhöht: Laut Hersteller strahlt das Display im Freien bis zu 2,5-mal heller, wenn das Handgelenk unten oder die Uhr nicht im Gebrauch ist. en Unterschied erkennt man im Direktvergleich mit der Series 5 mit bloßem Auge: Weiße Bildschirminhalte leuchten auf der Series 6 stärker, bei direktem Sonnenlicht lässt sich der neue Bildschirm etwas besser ablesen, ohne die Uhr wieder anzuheben.

Das Display der Watch SE schien uns in etwa so hell wie das der Series 5 zu sein, allerdings schaltet es sich nach längerer Inaktivität wiederum ganz ab.

Ein (etwas) schnellerer und ein älterer Chip

Die Series 6 treibt ein Zweikern-ARM-Prozessor namens S6 an, der laut Apple vom A13 im iPhone 11 abgeleitet wurde. Der Chip soll laut Apple bis zu 20 Prozent schneller sein als der Vorgänger S5, der in der Series 5 und der SE steckt.

In der Praxis merkt man das allerdings kaum: So startet etwa die Musik-App auf der Series 6 gefühlt eine halbe Sekunde schneller als auf der Series 5. Auch die Home-App, mit der man Apples SmartHome-Schnittstelle HomeKit lenkt, war auf der Series 6 etwas früher einsatzbereit. Bei anderen Apps, etwa Training, Nachrichten, Telefon oder Mail, bemerkten wir keinen Unterschied.

Die Kapazität des Flash-Speichers hat Apple gegenüber der Series 5 nicht verändert: Beide neuen Watch-Modelle werden mit 32 GByte Flash geliefert.

Permanente Höhenmessung

Ein barometrischer Höhenmesser war bereits ab der Series 4 in der Apple Watch eingebaut; den Wert konnte man aber nur aufrufen, wenn die Apps diesen Sensor auch genutzt haben. Bei der Series 5 zeigte etwa der Kompass die aktuelle Höhe an, wenn man die App öffnete und nach unten scrollte. In der Series 6 und der SE ist der Höhenmesser nun permanent aktiv, außerdem soll der Sensor laut Apple auf bis zu 30 Zentimeter genau sein.

Dabei schienen die Series 6 und die Apple Watch SE die Messung etwas genauer durchzuführen als der Vorgänger. So nahmen beide Uhren Schwankungen schneller wahr und änderten die Höhenanzeige früher, wenn wir beispielsweise im Treppenhaus nach oben oder unten liefen. Bei beiden Uhren lässt sich die Höhenmessung auch als Komplikation auf das Ziffernblatt legen, bei der Series 5 geht das nicht.

Schnelles Laden

Ein USB-Netzteil legt Apple keiner Watch mehr bei, ein USB-Ladekabel schon (Typ A). Neu ist bei der Series 6 ein Schnelllademodus: An einem 5-Watt-Netzteil (etwa dem vom iPhone) lädt sie innerhalb von anderthalb Stunden von 0 auf 100 Prozent.

Laut Apple liegt die Laufzeit bei beiden neuen Watches bei bis zu 18 Stunden, abhängig von der Nutzung. Auf den ersten Blick scheint die Laufzeit auf dem Niveau der Series 5 zu liegen. Bei kürzeren Trainings, etwa 30 Minuten Joggen (ohne Musik), verloren die Uhren acht Prozentpunkte.

Eine erste Zerlegung von iFixit zeigt, dass die Series 6 einen etwas größeren Akku zu bieten hat: Das 44mm-Modell legt demnach um 3,5 Prozent auf 1,17 Wattstunden zu, im 40mm-Modell steckt ein Akku mit einer Kapazität von 1,024 Wattstunden – ein Zuwachs um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmodell Series 5, so iFixit.

Ausführliche Messergebnisse und weitere Details reichen wir im Test in Mac & i Heft 6/2020 nach, das am 3. Dezember in den Handel kommt – für das demnächst erscheinende Heft 5 kamen die Testexmplare leider zu spät. Abonnenten von Mac & i oder Heise+ erhalten deutlich früher Zugang zu dem Artikel, so wie schon zu anderen auch.

Mobvoi TicWatch Pro 3: die erste Smartwatch mit Snapdragon Wear 4100

Ein malaysischer Online-Shop hat eine ganze Menge technischer Daten der demnächst erscheinenden TicWatch Pro 3 verraten. Auf Shopee waren kurzzeitig Produktbilder, Banner und Informationen zu den Features und Spezifikationen der Smartwatch zu lesen. Besonders interessant: die TicWatch Pro 3 wird wohl die erste Smartwatch mit dem neuen Snapdragon Wear 4100 werden!

Mobvoi TicWatch Pro 3 – was wir bisher wissen

Die Mobvoi TicWatch Pro 3 ist eine Oberklasse-Smartwatch mit Wear OS (vormals Android Wear). Wie wir jetzt wissen, ist das Herzstück der neuen Uhr der Snapdragon Wear 4100 von Qualcomm. Dieser Chip soll ein großes Plus an Leistung gegenüber den älteren Wearables-Prozessoren bieten. Wir hoffen, dass Qualcomm auch die Energieeffizienz verbessern konnte. Bei der TicWatch Pro 3 dürfte das aber eher nebensächlich sein, da Mobvoi erneut ein Hybrid-Display verbaut. Wird nur die Uhrzeit angezeigt, verbraucht die Smartwatch äußerst wenig Strom.

Die Features betreffend kriegen wir hier natürlich die Standardausstattung von Wear OS vorgesetzt. Die Google Services (Maps, Assistant, Fit, YouTube etc.) sind eng mit dem Betriebssystem verzahnt und arbeiten sehr gut zusammen. Da die TicWatch Pro 3 NFC verbaut hat, kann man mit ihr auch via Google Pay an der Kasse bezahlen. Ebenfalls verbaut ist übrigens GPS – für Radfahrer oder Jogger ist das ein tolles Feature, um die eigene Strecke ohne verbundenes Smartphone aufzeichnen zu können.

Zusätzlich zu den Standard-Features lässt es sich Mobvoi nicht nehmen, wieder einige TicHealth-Funktionen zu integrieren. Darunter fallen unter anderem TicOxygen, TicSleep und TicPulse. Was dahinter steckt, ist bei den Namen vermutlich selbsterklärend, auf den eingebundenen Screenshots findet ihr aber ausführliche Infos zu den Funktionen.

Preis & Verfügbarkeit

Einem mittlerweile gelöschten Tweet nach soll die Mobvoi TicWatch Pro 3 am 24. September 2020 vorgestellt werden. Kurz danach sollte sie auch bestell- und lieferbar sein. Der Preis wird wohl 1.100RM betragen – das sind umgerechnet ungefähr 227€. Ob dieser Preis über die Import-Shops auch an uns weitergegeben wird, muss die Zeit zeigen.

Canon EOS R5C & R5S: Zwei neue Kameras geplant?

Vage Gerüchte deuten an, dass Canon der EOS R5 in Zukunft zwei Schwesternmodelle zur Seite stellen will – die R5C und die R5S.

Zwei neue Kameras von Canon?

Die EOS R5 und R6 haben Canons Bereich der spiegellosen Vollformatkameras ein großes Stück nach vorne gebracht. Derzeit dürfte Canon vor allem darum bemüht sein, die Verfügbarkeit der beiden Kameras in den Griff zu bekommen, gleichzeitig richtet sich der Blick beim Marktführer aber selbstverständlich auch schon wieder nach vorne.

Neue Gerüchte deuten nun an, dass sich dieser Blick nach vor allem auf zwei neue Modelle der EOS R Familie richtet:

Canon EOS R mit hoher Auflösung (angeblicher Name: Canon EOS R5S)

Canon EOS R speziell für Videos (angeblicher Name: Canon EOS R5C)

Canon EOS R5S: Das klingt plausibel

Die Gerüchte stammen von einer anonymen Quelle und sollten dementsprechend vorsichtig behandelt werden. Gerade die Informationen zur Canon EOS R5S klingen aber durchaus plausibel, schließlich gab es in den letzten Wochen und Monaten mehrfach Gerüchte, dass Canon an einer neuen spiegellosen Kamera mit extrem hoher Auflösung arbeitet. Zuletzt war von etwa 90 Megapixeln die Rede gewesen.

Die neue Quelle spricht bei der EOS R5S nun von etwa 80 Megapixeln, einer Serienbildgeschwindigkeit von 12 fps, einem besseren Autofokus und einem besseren Temperaturmanagement.

Canon EOS R5C: Gerüchte mit Vorsicht genießen

Etwas skeptischer sind wir da schon bei den Angaben zur Canon EOS R5C, die sich angeblich noch stärker an Videographen richten soll als die Canon EOS R5. Gleichzeitig soll sie aber mit einem sehr ähnlichen Gehäuse wie die R5 auf den Markt kommen, was große Verbesserungen in Sachen Hitzemanagement quasi ausschließt. Da stellt sich uns die Frage: Was genau will die Canon EOS R5C denn im Videobereich besser machen als die EOS R5?

Die anonyme Quelle beantwortet diese Frage zumindest teilweise und spricht von einer Auflösung von gut 20 Megapixeln, 4K-Videos mit 120 fps ohne Crop, “2.8K Supersampling im Super35 Modus” und einem verbesserten Temperaturmanagement. Wie gesagt, vor allem beim letzten Punkt sind wir skeptisch, da das Gehäuse der R5C laut der Quelle im Großen und Ganzen dem der EOS R5 entsprechen soll.

Google Chromebook: Gaming rückt mehr in den Fokus

Während Chromebooks ursprünglich eher dem Verfassen von Mails sowie einfachen Office-Arbeiten dienten, ist es auch kein Problem das ein oder andere Spiel auf einem Chromebook zu nutzen. Google beziffert, dass sich die Nutzungszeit von Spieleanwendungen auf Chromebooks in den letzten Monaten gar verdreifachte. Nun hat Google einerseits selbst die Bandbreite an verfügbaren Spielen erweitert, andererseits unterstützt man auch das Game-Streaming seitens Stadia und Geforce Now.

Im Google Play Store führt man nun einem Bereich für Premium-Spiele ein. Hierzu zählt Google Spiele wie Incredibox, Gamedev Tycoon und Bridge Constructor Portal.

Für Chromebook-Besitzer sollen zudem spezielle Bundles wie Fallout Shelter und Angebote im Spielebereich zur Verfügung stehen. Unter anderem soll es House of Da Vinci und Project Highrise im Perks-Bereich kostenlos zum Download geben.

Zudem unterstützt Google das Game-Streaming mit Stadia über den Chrome Browser und weist darauf hin, dass auf Geräten vor 2017 (hier eine Auflistung der Modelle vor 2017) das Gaming-Erlebnis möglicherweise nicht optimal ist. Vorantreiben möchte man Stadia auch auf der Chrome-OS-Plattform, weshalb man Chromebook-Nutzern 3 Monate Stadia Pro spendiert. Jenes Angebot steht für sämtliche Chromebooks, außer oben aufgeführte Modelle bis 2017, zur Verfügung.

Auch das Konkurrenz-Angebot GeForce Now von Nvidia, welches für Chromebooks seit einem Monat verfügbar ist, lässt Google an dieser Stelle jedoch nicht unerwähnt. Der Vorteil von GeForce Now liegt hier mit Zugriff auf bestehende Spielbibliotheken bei Steam und Uplay wohl ganz klar auf der Hand. GeForce Now ermöglicht es Spiele wie Fortnite, Apex LegendsTM, Counter-Strike: Global Offensive und DOTA 2 auf einem Chromebook zu spielen.

Auf einen Controller muss für das Spielerlebnis nicht verzichtet werden. Neben Googles Stadia Controller werden auch die Logitech F710 und F310 Controller auf den Chromebooks unterstützt. Kompatible Geräte sind mit „Works with Chromebook“ gekennzeichnet.

Außerdem stellt man bereits für die nächsten Monate weitere Updates in puncto Gaming in Aussicht. Was genau uns da erwartet, verrät man an dieser Stelle noch nicht.

Tipp: Wie du alle Sensoren deines Android-Smartphones auf Knopfdruck abschaltest und die Privatsphäre steigerst

Sensoren aus. Mit einer bislang unbekannten Android-Funktion könnt ihr die mobile Privatsphäre besser schützen und alle Sensoren auf einmal abschalten.

Moderne Smartphones besitzen unzählige Sensoren innen und außen, die in gewissen Phasen des Lebens auch in unsere Privatsphäre eindringen. Hat man diesbezüglich Bedenken, lassen sich auf Android-Smartphones alle integrierten Sensoren auch auf Knopfdruck abschalten. Der bekanntere Flugmodus kappt nämlich nur Wlan und Co. Neu ist diese Möglichkeit wohl seit Android 10, allerdings ist die erste Aktivierung noch in den Systemeinstellungen tief versteckt. Wie die Funktion auch bei euch nutzbar ist, erklären wir euch schnell.

Um alle Sensoren zu deaktivieren, gibt es für die Schnelleinstellungen eine entsprechende Taste. Damit diese überhaupt sichtbar ist, muss sie zunächst über die Entwickleroptionen aktiviert werden. Um dort reinzukommen, geht ihr (unter Stock-Android) wie folgt vor: Systemeinstellungen > Build-Nummer mehrmals nacheinander antippen. Sind die Entwickleroptionen aktiviert, sind sie im Bereich „System“ zu finden. Kann aber je nach Hersteller anders aufgebaut sein und vom originalen Android abweichen.

Sensoren aus erhöht Privatsphäre enorm

In den Entwickleroptionen findet ihr die „Kacheln für Schnelleinstellungen für Entwickler“, darin könnt ihr den Schalter „Sensoren aus“ aktivieren. Ist dieser Schritt getan, findet ihr ab sofort in den Schnelleinstellungen die neue Kachel (Titelbild). Sobald ihr sie betätigt, werden alle Sensoren des Smartphones abgeschaltet. Dazu gehört beispielsweise der Beschleunigungssensor, bei meinem Pixel 4 aber auch alles für die Gesichtsentsperrung.

Symbol für ausgeschaltete Sensoren in der Statusbar:

Google hat diese Funktion in erster Linie für Entwickler gedacht, was nach dem Weg für die erstmalige Aktivierung keinen mehr verwundern dürfte. Aber ich finde auch den Blick auf die Privatsphäre für jeden normalen Nutzer durchaus interessant. Ausgeschaltete Sensoren sorgen nämlich auch für tote Mikrofone, sagt Google in der Dokumentation zur Funktion.

Googles Beschreibung für „Sensoren aus“:

„Wenn Sensoren ausgeschaltet ist, melden die Sensoren keine Daten mehr an das System oder die Apps. Eine App kann weiterhin einen Sensor anfordern und einen Listener registrieren, wenn Sensoren ausgeschaltet sind.

Wenn die Sensoren ausgeschaltet sind, ist der Zugriff auf das Mikrofon weiterhin möglich, es wird jedoch nur die Stille zurückgegeben. Wenn eine App das Mikrofon verwendet, wenn Sensoren ausgeschaltet sind, wird kein Fehler generiert, aber die Aufzeichnung wird stummgeschaltet und gibt nur ein Array von Nullen zurück.“

AirPods Studio: So sehen Apples neue „Pro-Kopfhörer“ aus

Apples kommende Kopfhörer „AirPods Studio“ zeigen sich nun erstmals in wackligen Videoaufnahmen und sauberen Renderings. Das Design scheint somit von zwei voneinander unabhängigen Quellen bestätigt und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis eine offizielle Ankündigung folgt.

Die AirPods Studio sind demnach aus Leder und Metall gefertigt, mit magnetischen Ohrmuscheln ausgestattet und können beliebig aufgesetzt werden – der Hörer erkennt das rechte und linke Ohr selbst. Auf einen Kopfhöreranschluss verzichtet Apple, geladen werden die drahtlosen Kopfhörer offenbar über USB-C.

Jon Prosser hat ja bereits im Vorfeld versprochen, das Aussehen der Kopfhörer anstelle von Fotos in Form von eigens zu diesem Zweck erstellten Renderings zu zeigen. Dieser Aufwand wird betrieben, um Prossers Quellen bei Apple zu schützen. Das Unternehmen sucht, nachdem Prosser regelmäßig vorab über Details zu kommenden Apple-Vorstellungen Bescheid wusste, fieberhaft nach undichten Stellen.

Die Kopfhörer kommen mit leichtem Retro-Touch und präsentierten sich im Gegensatz zu den Beats-Produkten eher als Premium-Zubehör. Dies dürfte sich am Ende auch im Preis der Geräte niederschlagen.

Ein weiteres Bild sowie ein verschwommenes Video der Geräte sind auf dem ebenfalls in der Vergangenheit schon in Sachen Apple-Leaks aktiven Twitter-Account Fudge zu sehen. Die Veröffentlichung dürften weitere Zweifel and er Existenz und baldigen Vorstellung der Kopfhörer zerstreuen.

iOS 14 kommt morgen – Schaltet bitte JETZT automatische OS-Updates aus!

Niantic schiebt „in Kürze“ ein Pokémon GO-Update auf Version 0.187 nach, empfiehlt aber, dass man bis dahin mit dem Update auf iOS 14 warten solle. Aufgrund der Unannehmlichkeiten wird allen Trainern ein kostenloses Item-Paket zur Verfügung stehen, wenn Version 0.187 veröffentlicht wird.

Wer mich auf Twitter verfolgt oder mal in unser Forum geschaut hat, wird wissen, dass einige Apps (noch) nicht mit iOS 14 kompatibel sind. So stürzt Pokémon GO beim Start beispielsweise sofort ab. Niantic stellt allerdings für Mitte Oktober ein Pokémon GO-Update auf Version 0.189 in Aussicht, welches die Unterstützung für Android 5, iOS 10, iOS 11, iPhone 5s und iPhone 6 eingestellt und wahrscheinlich dann auch die Kompatibilität mit iOS 14 ermöglichen wird.

Tim Cook kündigte heute während der September Keynote an, dass Apple ab dem morgigen 16. September 2020 die neuen Betriebssystem-Updates auf iOS 14, iPadOS 14 und watchOS 7 zum Download bereitstellen wird. Dies kann aber zu Komplikationen führen, da noch nicht alle App-Entwickler ihre Apps dafür vorbereitet haben.

Nun meldet sich auch Nintendo zu Wort und erwähnt, dass Animal Crossing: Pocket Camp nicht mit iOS 14 funktionieren wird. Stattdessen wird Spielern mit dem Update des Betriebssystems für iPhone und iPad geraten zu warten, bis das Problem behoben wurde. Sie haben erwähnt, dass sie versuchen, einen Fix noch in diesem Monat bereitzustellen – ein genaues Datum wird leider nicht genannt.

Automatische iOS-Update deaktivieren

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Automatische Updates > Hier kannst du „iOS-Updates laden“ aktivieren. Das iPhone lädt Updates automatisch über das WLAN. Lasse iOS-Updates installieren jedoch deaktiviert, damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt und du selbst entscheidest, wann du ein iOS-Update installierst.