Seagate-SSDs: Ablöse und Modellpflege bei BarraCuda und FireCuda

Seagate räumt im SSD-Portfolio auf und um. Die SATA-SSDs der Serie BarraCuda erhalten mit der BarraCuda 120 eine Ablösung mit neuer Hardware. Bei den M.2-NVMe-SSDs der Serien BarraCuda 510 und FireCuda 510 steht ein Speicherupgrade mit neuen Modellen an.

BarraCuda 120 SSD ersetzt BarraCuda SSD

Eine Wachablösung steht bei den SATA-SSDs von Seagate an. Die Serie BarraCuda SSD wird durch die BarraCuda 120 SSD ersetzt. Wie Tom’s Hardware erfuhr, erhält die Einstiegsserie nicht nur einen neuen Namen und ein neues Gehäuse: Beim Controller soll ein Wechsel von Phison S10 auf den neueren Phison S12 erfolgen. Beim Speicher behalte sich Seagate vor, entweder 96-Layer-TLC-Flash (BiCS4) von Kioxia oder 64-Layer-TLC-NAND von Micron einzusetzen. Das Datenblatt (PDF) der BarraCuda 120 SSD nennt außerdem eine niedrigere Leistungsaufnahme und höhere Total Bytes Written gegenüber dem Vorgänger (PDF).

Unverändert bleiben die Speicherkapazitäten von 250 GB, 500 GB, 1 TB und 2 TB, die beworbene Leistung mit bis zu 560 MB/s lesend und 540 MB/s schreibend sowie die fünf Jahre Garantie.

Abzuwarten bleibt, ob die BarraCuda 120 auch preislich in die Fußstapfen des Vorgängers tritt. Erste Preisvorstellungen im Handel liegen deutlich darüber, sind aber Wochen oder Monate vor der Verfügbarkeit noch kein Maßstab. Für die neue SSD-Serie fehlt noch ein offizieller Termin für den Marktstart.

Modellpflege bei BarraCuda 510 und FireCuda 510

Bei einigen PCIe-SSDs im M.2-Formfaktor gibt es kleinere Anpassungen bei Seagate. Die BarraCuda 510 soll künftig ebenfalls mit BiCS4-Flash von Kioxia (früher Toshiba Memory) bestückt sein und gibt es künftig nicht nur mit 250 GB und 500 GB, sondern auch mit 1 TB Speicherplatz. Das neue 1-TB-Modell wird ab 299 Euro gelistet. Auch hier ist der Preis als nicht final und noch zu hoch anzusehen.

Die schnellere FireCuda 510 (Test) erhält neben dem gleichen Speicherupgrade auf 96-Layer-Flash ein neues 500-GB-Modell sowie eine schwarze Platine. Das neue 500-GB-Modell wird ab 142 Euro gelistet. Da bereits das schnellere Modell FireCuda 520 für weniger Geld zu haben ist, gilt aber auch dieser Preis vorerst nur als Platzhalter. Exakte Liefertermine sind ebenso noch nicht bekannt.

FireCuda 520 und Gaming Dock

Die neue FireCuda 520 mit PCIe 4.0 (Test) hat sich die Redaktion schon etwas näher angeschaut. Ohne Kühler war zu erwarten, dass die hohen Transferraten von bis zu 5.000 MB/s nicht dauerhaft zu schaffen sind.

Parallel hat Seagate in den USA das FireCuda Gaming Dock vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine externe Festplatte mit 4 TB, die über Thunderbolt 3 als Dockingstation für ein Notebook dient.

AMD Radeon Pro 5500M: Navi 14 als Vollausbau im neuen MacBook Pro 16 Zoll

Noch immer lässt Navi 14 in Form der Radeon RX 5500 und RX 5500M auf sich warten, da zeigt sich der Vollausbau Radeon Pro 5500M mit 24 Compute Units und insgesamt 1.536 Stream-Prozessoren im neuen MacBook Pro 16 Zoll von Apple. Mit der Radeon Pro 5300M gibt es einen weiteren Ableger.

Nach der Präsentation des neuen MacBook Pro 16 Zoll mit größerem Display, neuer Tastatur und AMD Navi gab es zunächst keine Details zu den Spezifikationen der eingesetzten Radeon Pro 5500M, die bei Apple wahlweise mit 4 GB oder 8 GB GDDR6-Speicher zum Einsatz kommt. Nun sind die 24 Compute Units und die damit verbundenen 1.536 Stream-Prozessoren aber gesichert. Denn AMD hat mit einer eigenen Pressemitteilung die Spezifikationen im Detail bekannt gegeben.

Am Ende verriet auch der Konfigurator der offiziellen Apple-Website den Vollausbau des Navi 14, wenn auch erst auf den zweiten Blick.

Wer näher hinsieht und die Option „Welche Grafikoption ist die richtige für dich?“ auswählt, bekommt den entsprechenden Hinweis eingeblendet.

Die Radeon Pro 5500M verfügt anders als die Radeon RX 5500 und RX 5500M nicht über 22 sondern 24 Compute Units und liegt auch bei den daraus resultierenden Stream-Prozessoren mit 1.536 zu 1.408 Einheit vorne.

Der Vollausbau des Grafikchips Navi 14 ist damit auch ein Kandidat für eine mögliche RX 5500 XT, zu der es ebenfalls erste Hinweise gibt.

Radeon Pro 5300M als kleinstes Derivat von Navi 14

Die Radeon Pro 5300M im neuen MacBook Pro 16 Zoll bietet mit 20 Compute Units und 1.280 Stream-Prozessoren weniger Rechenwerke als eine Radeon RX 5500(M) mit 22 Compute Units und 1.408 ALUs und sortiert sich damit aktuell als kleinste Ausbaustufe von Navi 14 im Portfolio ein.

Die enorme Kapazität die der Launch eines Apple-Produktes für gewöhnlich mit sich bringt, darf als einer der Gründe gewertet werden, weshalb bislang weder eine dedizierte Grafikkarte mit RX 5500 noch ein Notebook mit RX 5500M am Mark verfügbar ist.

Microsoft veröffentlicht Windows 10 v1909

Das November-Update ist da: Bei Microsoft steht Windows 10 v1909 zum Download bereit. Laut Hersteller handelt es sich um ein Feature Update, die Installation geht schnell und die Neuerungen sind überschaubar.

Microsoft hat das November-Update für Windows 10 veröffentlicht, auch bekannt als 19H2-Update oder v1909. Wie schon die vorherige Version erfolgt die Verteilung in Wellen, die Installation kann über die Update-Suche aber auch manuell angestoßen werden. Das Media Creation Tool (Build 18363.418) wurde aktualisiert, damit lassen sich Installationsmedien wie ein USB-Stick erstellen.

Das eigentliche Update erfordert einen Neustart, ist aber in wenigen Minuten erledigt – zumindest wenn die vorherige Version die v1903 vom Frühling war. Ansonsten dauert die Installation teils sehr lange, da praktisch das Betriebssystem neu aufgespielt wird. Die Änderungen der v1909 sind für Geschäftskunden recht umfangreich, für Endanwender jedoch vergleichsweise kompakt.

Redmond nennt hier unter anderem eine bessere Energieeffizienz bei Prozessoren und eine intelligentere Verwaltung von deren favorisierten CPU-Kernen, eine Sprachaktivierung von digitalen Assistenten von Drittanbietern trotz Sperrbildschirm, das schnelle Eintragen von Ereignissen in den Kalender über die Taskleiste, eine Integration von One-Drive-Inhalten über den Explorer und eine Windows-Defender-Anmelde-Informationssperre für ARM64-Geräte.

Der Support für Windows 10 v1909 läuft wieder 18 Monate. Bei Geräten mit einer älteren Version wie v1803 leitet das Window-Update eine automatische Aktualisierung auf v1909 ein, da das Support-Ende seit dem gestrigen 12. November 2019 erreicht ist. Die Installation samt Neustart kann 35 Tage aufgeschoben werden, dies gilt für die Home- und die Pro-Edition.

Samsung Galaxy S10 so günstig wie nie: Top-Smartphone stark reduziert

Der Singles Day ist vorbei, das nächste Shopping-Event steht mit dem Black Friday kurz bevor. Wer auf der Suche nach einem günstigen Samsung-Gerät ist, kann schon heute zuschlagen. MediaMarkt und Saturn reduziert viele beliebte Handys und Tablets und schenken Ihnen die Mehrwertsteuer. Unser Highlight ist das Samsung Galaxy S10 für 528,99 Euro – so günstig wie noch nie.

Aktuelle Highlights sind unter anderem das aktuelle Flaggschiff-Handy Galaxy S10 für 528,99 Euro (mit Gutscheincode POWERSPAREN2019), das S10e für 478,15 Euro und das Tablet Galaxy Tab A 10.1 für 201,67 Euro.

Top-Deal: Samsung Galaxy S10 für 528,99 Euro

Saturn und MediaMarkt verkaufen das Samsung Galaxy S10 auch bei eBay. Dort gibt es aktuell zusätzlich zur Mehrwertsteuer-Aktion auch noch einen weiteren Gutscheincode, mit dem Sie noch noch mal 50 Euro sparen. Geben Sie bei der Bestellung den Code “POWERSPAREN2019” ein. Der Preis von 528,99 Euro ist für das brandneue Galaxy S10 ein absolutes Top-Angebot und wird sicherlich schnell ausverkauft sein. So günstig haben wir das aktuelles Highend-Smartpohne noch nie gesehen.

Das Handy besitzt 128 Gigabyte Speicher, eine Dreifach-Kamera auf der Rückseite und ein randloses Design.

Wir meinen: Wenn Sie das aktuelle Top-Smartphone von Samsung haben möchten, brauchen Sie nicht mehr auf den Black Friday zu warten. Dieses Angebot ist ein absolutes Highlight und Sie können ohne Bedenken zuschlagen.

Die besten Samsung-Angebote zur Galaxy-Week

Neben dem Galaxy S10 gibt es bei MediaMarkt eine breite Auswahl an aktuellen Smartphones vom günstigen Einsteigergerät bis zum teuren Topmodell. Auch Zubehör wie die beliebten Galaxy Buds Kopfhörer und die Smartwatch Galaxy Watch sind reduziert und zum Bestpreis erhältlich.

SodaStream Wasserspudler für unter 100 Euro

SodaStream gehört seit Jahren zu den beliebtesten Wassersprudlern auf dem Markt. Die Geräte stellen auf Knopfdruck sprudeliges Mineralwasser her. Bei Saturn gibt es heute das Premiummodell Crystal 2.0 mit drei edlen Glaskaraffen im Angebot.

Damit Sie den SodaStream gleich benutzen können, ist der Lieferumfang auch der passende CO2-Zylinder enthalten. Ein Zylinder reicht für 60 Liter Spudelwasser. Einen neuen bekommen Sie in vielen Supermärkten und Drogerien

Wir meinen: SodaStream ist der Klassiker unter den Wassersprudlern und punktet mit einer einfachen Handhabung, guten Verarbeitung und den edlen Glasflaschen. Der größte Vorteil ist jedoch, dass Sie nie wieder Kisten schleppen müssen.

Der Preis für das Modell ist heute sehr gut: Bei anderen Händlern zahlen Sie 20 Euro mehr.

iOS 13.3 Beta 2 und iPadOS 13.3 Beta 2 für Entwickler veröffentlicht

Apple hat mit der ersten Beta von iOS 13.3 das nächste größere Update vor einiger Zeit in die Testphase geschickt. Es bringt nur kleinere Neuerungen mit und behebt Fehler, die Apple nach wie vor noch nicht komplett ausgebügelt hat. Unter anderem könnt ihr die mehr oder minder nervigen Memoji-Sticker nun endlich ausblenden und man kann über die Bildschirmzeit-Einstellungen Kommunikations-Limits festlegen. Apple schickt nun die zweite Testversion des Releases für Entwickler ins Rennen. Solltet ihr das Entwickler-Profil auf eurem Gerät haben, könnt ihr also ab sofort das OTA-System bemühen und die zweite Beta testen. Viel Spaß dabei. Sofern große Neuerungen aufschlagen, aktualisieren wir unsere Seite dementsprechend. Ebenfalls neu: watchOS 6.1.1 als zweite Beta sowie tvOS 13.3 in der Entwicklerversion.

Ryzen BIOS-Update: Neue AGESA-Version verspricht mehr Performance und Stabilität

Nach den Anfangsschwierigkeiten zum Launch der Ryzen 3000-CPUs mit zu niedrigen Boost-Taktraten und anderen Bugs, erschienen regelmäßig neue Bios-Updates. Die aktuelle AGESA Version 1.0.0.4 bringt aber nicht nur für Besitzer eines Ryzen 3000-Prozessors Vorteile.

Weil AMD die Code-Stränge für Ryzen 3000 und Ryzen 1000/2000 zusammenführt, profitieren auch Besitzer älterer CPUs. Während es für die neuen (und teuren) X570 Mainboards aber bereits von ASRock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI entsprechende BIOS-Updates gibt, müssen Besitzer älterer Mainboards größtenteils noch warten.

Updates für ältere AM4-Mainboards kommen noch

Einzig Biostar und MSI bieten bisher Updates für X470- oder B450-Chipsätze an. Bios-Updates für ältere Mainboards mit AM4-Sockel dürften aber bald auch von den anderen Herstellern nachgeliefert werden.

Auf Reddit nennt AMD die wichtigsten Änderungen der AGESA Version 1.0.0.4. Dazu zählen verbesserte Leistung und Stabilität für alle Prozessoren sowie verbesserte Boot-Zeiten – wie viel besser hängt aber vom Mainboard ab.

MSI nennt dazu genauere Zahlen anhand eines Beispiels. Ein Ryzen 5 3600 auf einem MSI MEG X570 Godlike benötigt nach eigenen Aussagen nur 16 statt 23 Sekunden für den Boot-Vorgang.

Bei der verbesserten Stabilität geht es aber nicht nur um den Prozessor an sich. Auch an der Kompatibilität mit PCIe-, USB- und SATA-Geräten wurde gearbeitet. Dazu wurde der Auswahlmechanismus für die Nutzung des schnellsten Rechenkerns der jeweiligen CPU weiter verbessert.

Für die Ryzen 3000-Prozessoren gibt es zudem weitere Optimierungen. Für alle CPUs der Zen-2-Architektur gibt es den finalen Eco-Modus. Der Ryzen 9 3900 X erhält noch einmal eine Verbesserung des Boost-Features. Insgesamt gibt es 150 Änderungen im BIOS-Grundcode und ein Update kann sich auch für Besitzer von Ryzen-CPUs der 1000- und 2000-Serie lohnen – gesetzt der eigenen Mainboard-Hersteller bietet bereits eine angepasste Version zum Download an.

Während die meisten BIOS-Versionen für Prozessoren der Ryzen 3000-Serie auch mit älteren AGESA-Versionen von AMD freigegeben sind, gibt der CPU-Hersteller für den kommenden Ryzen 9 3950X nur mit BIOS-Versionen mit AGESA 1.0.0.4 frei.

Specs des Qualcomm Snapdragon 865 sickern durch

Qualcomm veranstaltet vom 3. bis zum 5. Dezember seinen jährlichen Tech Summit 2019 inHawaii. Es dauert also nicht mehr lange, bis wir von offizieller Seite Neues zu den kommenden Prozessoren des Unternehmens erfahren. Nun gibt es aber schon erste Leaks zum neuen Flaggschiff, dem Qualcomm Snapdragon 865, welcher den 855 bzw. 855+ beerben wird.

Auch der Qualcomm Snapdragon 865 soll natürlich wieder High-End-Smartphones befeuern. Man kann fest davon ausgehen, dass da Partner wie Xiaomi, LG und Sony zuschlagen werden. Entstehen soll der neue SoC im 7-Nanometer-Verfahren. Es heißt nun, dass der Chip folgende Eckdaten nutzen werde:

Ein CPU-Kern der Reihe ARM Cortex A77 mit bis zu 2,84 GHz Takt

Drei CPU-Kerne der Reihe ARM Cortex A77 mit bis zu 2,42 GHz Takt

Vier CPU-Kerne der Reihe ARM Cortex A55 mit bis zu 1,8 GHz Takt

Den Adreno 650 als GPU mit 587 MHz

20 % mehr CPU-Leistung als ein Qualcomm Snapdragon 855

20 % mehr GPU Leistung als ein Qualcomm Snapdragon 855

Es soll sich also wieder um einen Octa-Core handeln. Ab 2020 werden wir den neuen Prozessor dann eben in vielen Smartphones erspähen. Wer dieses Mal als Erster dran sein könnte? Gerüchte nehmen an, dass es die chinesische Luxusmarke 8848 sein könnte, die mit dem Titanium M6 5G ein neues Smartphone planen.

Schützt Euer Pixel 4 besser mit dem “Lockdown”-Modus

Im Jahr 2019 hat Google den Fingerabdrucksensor beim Pixel 4 erstmals weggelassen. Stattdessen sollt Ihr vollständig auf dessen neues Face-Unlock-System setzen. Leider birgt dieses ein großes Sicherheitsrisiko, denn es entsperrt das Smartphone freigiebig in Eurem Schlaf. Erfahrt hier, wie Ihr Biometrie und Smart Lock vorübergehend deaktiviert und das Sicherheitsrisiko reduziert.

Googles Face Unlock ist eine schnelle und effiziente Methode, das Pixel 4 zu entsperren, vor allem dank des neuen Soli Radar-Chips im oberen Rand des Displays. Allerdings haben erste Besitzer schnell bemerkt, dass Face Unlock auch bei geschlossenen Augen funktioniert, oder wenn der Besitzer seitlich am Gerät vorbeiblickt.

Google hat versprochen, dieses unerwünschte Verhalten per Software-Update zu adressieren. Während wir darauf warten, können wir es bereits jetzt mit einer Android-Funktion, dem sogenannten Lockdown-Modus, umschiffen. Das sollte die Sicherheit Eures Pixel 4 oder Pixel 4 XL bis zum Patch wieder ausreichend erhöhen. 

So aktiviert Ihr den Lockdown-Modus

Der Lockdown-Modus ist eine Option in den Einstellungen Eures Pixel-Smartphone. Diese muss jedoch separat aktiviert werden. Befolgt dazu einfach die folgenden Schritte:

Öffnet die Einstellungen.

Geht in den Berich Display.

Blendet die zusätzlichen Optionen ein, indem Ihr auf Erweitert tippt.

Ganz unten findet Ihr Sperrbildschirmanzeige.

Dort aktiviert Ihr Option zum Sperren anzeigen. Jetzt habt Ihr die zusätzliche Sperren (Schloss-Symbol), wenn Ihr lange auf den Netzschalter drückt:

Haltet Ihr jetzt den Ein-Aus-Schalter gedrückt, findet Ihr neben Ausschalten und Neustart auch die Option “Sperren”. Der Sperrmodus verhindert, dass Euer Telefon durch Face Unlock entsperrt wird. Jetzt müsst Ihr beim nächsten Entsperren also PIN oder Passwort eintippen.

Der Sperrmodus schaltet auch Smart Unlock ab. Das bedeutet, dass Euer Pixel 4 auch trotz des vertrauenswürdigen Standortes oder des verbundenen Bluetooth-Gerätes gesperrt wird. Sobald Ihr Euer Pixel mit dem Passwort oder PIN entsperrt habt, ist Lockdown jedoch wieder deaktiviert.

Besonders vor einem Nickerchen könnt Ihr also Euer Pixel 4 nun sichern, ohne Euch wegen der Sicherheitsprobleme mit Face Unlock sorgen zu müssen.

Geforce RTX 3000 Ampere: Data Center-Modelle im März, Geforce im Juni 2020 laut Analyst

Nvidia bereitet die Markteinführung der Ampere-Generation angeblich für März 2020 vor, zunächst sollen für Rechenzentren gedachte Modell erscheinen. Erste Geforce für Desktop-PCs sollen im darauffolgenden Juni erscheinen. Das berichtet die chinesische Website HKEPC (maschinell übersetzt) in Berufung auf Chris Caso, einen Analysten bei Raymond James.

Demnach werden zu Nvidias Hausmesse GTC (GPU Technology Conference, 22. bis 26. März 2020) zunächst GPUs für Datacenter, etwa auf Ampere basierende Tesla-Beschleunigerkarten mit Fokus auf wissenschaftliche Berechnungen und Künstliche Intelligenz-Algorithmen, erscheinen.

Erst High-End dann Einsteiger- und Mittelklasse

Zur oder um die Computex im Juni 2020 herum sollen dann auch die ersten Consumer-Varianten in Form von Geforce-Karten mit Ampere-Chips folgen.

Laut Caso werden wie schon zuletzt bei der Turing-Architektur High-End-GPUs vom Schlage einer RTX 3080 oder RTX 3080 Ti den Auftakt geben. Kleinere Modelle sollen erst später folgen, wenn das Fertigungsverfahren entsprechend ausgereift und kostengünstiger ist.

Details zu Spezifikationen teilte der Analyst zwar nicht mit, allgemein wird aber ein deutlich größerer Leistungssprung erwartet, als der von der Pascal- (GTX 1000) hin zur Turing-Architektur (RTX 2000). Einer der wichtigsten Gründe für den erwarteten Performance-Sprung ist der vergleichsweise größere Schritt in puncto Fertigungsverfahren.

Während Pascal im 16nm FinFET-Varfahren gefertigt wurde und Turing in 12nm FinFET produziert wird, soll Ampere bei Samsung in 7nm gefertigt werden – und dazu noch im modernen Extreme Ultraviolet (EUV)-Verfahren 7nm+. Im Vergleich zu Turing sollen die Taktraten dadurch um 200 bis 300 MHz gesteigert werden können.

Zudem lassen sich durch die geringere Strukturbreite mehr Transistoren pro Flächeneinheit unterbringen und die Energieeffizienz nimmt in der Regel zu.

Es wird auch erwartet, dass Ampere deutlich mehr Raytracing-Kerne bietet als Turing. Die Performance-Einbußen durch die Echtzeit-Strahlenverfolgung sind derzeit meist noch sehr groß, selbst bei 1080p-Auflösung und nur wenigen Raytracing-Effekten.

Gerüchten zufolge sollen zudem die High-End-Modelle RTX 3080 und vor allem RTX 3080 Ti vergleichsweise günstiger sein als die im Generationenvergleich sehr teuren Vorgänger. Für Custom-Modelle der RTX 2080 Ti beispielsweise fallen selbst heute, über ein Jahr nach Release noch deutlich über 1.000 Euro an, 1.300 bis 1.500 Euro sind ebenfalls keine Seltenheit.

End of Life: Wie lange wird mein Chromebook noch mit Chrome OS-Updates versorgt? So könnt ihr es ablesen

Google veröffentlicht regelmäßig, etwa alle sechs Wochen, eine neue Chrome OS-Version und rollt diese sehr zeitnah auf die Chromebooks der Nutzer aus. Diese Updates sind sehr zuverlässig und sorgen normalerweise für keine gröberen Probleme – aber auch diese Aktualisierungen gibt es nicht auf ewig. Irgendwann wird auch bei Chromebooks der Stecker gezogen und die Updates bleiben aus. Um das Ganze etwas transparenter zu machen, kann Chrome OS in der neuesten Version das exakte Datum bis zum Support-Ende anzeigen.

Android-Smartphones werden normalerweise zwei bis drei Jahre lang mit Updates versorgt und gehören danach zum alten Eisen. Das sorgt regelmäßig für Diskussionen und hat gerade erst wieder einen kleinen Aufstand provoziert, weil Google die Pixel-Smartphones nach drei Jahren nicht mehr unterstützt. Diese Problematik besteht aber nicht nur bei Smartphones, sondern auch bei allen anderen Geräten, die über das Internet mit Updates versorgt werden können.

Bei Chromebooks hat Google von Beginn an deutlich längere Updates zugesagt, weil Laptops im Normalfall auch länger verwendet werden als Smartphones. Für jede neue Chromebook-Plattform garantiert Google ziemlich genau 6,5 Jahre Updates – was durch die vielen Ableger aber sehr kompliziert sein kann. Bisher konnte ein Nutzer nicht ohne lange Recherche herausfinden, wie lange das eigene Chromebook noch mit Updates versorgt wird. Erst wenn im Betriebssystem die Meldung erscheint, dass es kein Update mehr gibt, erfährt man das.

Mit dem Update auf Chrome OS 78 hat Google nun eine Neuerung ausgerollt, die für viele Nutzer sehr interessant sein dürfte: Im Infobereich der Einstellungen ist nun zu sehen, wie lange das Chromebook noch mit Updates versorgt wird. Dabei handelt es sich um den garantierten Zeitraum, der mit Monat und Jahr angegeben wird. Freiwillige Updates sind durchaus möglich, aber gerade nach dieser langen Zeitspanne und bei Geräten von externen Herstellern eher die Seltenheit.