Xiaomi Mi 10 (Pro) – darum begeistert das kommende Smartphone schon jetzt

Xiaomi ist in Deutschland mittlerweile kein Neuling mehr. Der chinesische Hersteller hat einige Smartphones im Angebot, die hierzulande offiziell verkauft werden und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Nach dem Erfolg des Xiaomi Mi Note 10 steht nun ein neues Smartphone in den Startlöchern – das Xiaomi Mi 10 (Pro). TECHBOOK verrät, warum das Gerät schon jetzt begeistert.

Bereits in der ersten Februarhälfte könnte Xiaomi das Mi 10 vorstellen, von dem es auch ein Pro-Modell geben soll. Es ist der direkte Nachfolger des Mi 9, das der Hersteller 2019 am 20. Februar präsentiert hat und das seit dem darauffolgenden März auch in Europa erhältlich ist. Die Mi-Reihe gilt als Flaggschiff-Reihe von Xiaomi, weshalb Käufer einiges an hochwertiger Technik erwarten können. Im Xiaomi Mi 10 (Pro) wird nicht nur Qualcomms neuester Snapdragon-Chip arbeiten, das Smartphone bekommt offenbar auch sehr schnellen Speicher, was die Reaktionen und Zugriffszeiten auf Inhalte deutlich beschleunigen könnte. Zudem läuft ab Werk das neue Android 10. Doch nicht nur das, auch in Sachen Design, Kamera und Akku erwartet uns einiges, wenn man den derzeitigen Berichten glauben kann. Was das ist, fassen wir im Folgenden zusammen.

Design und Display des Xiaomi Mi 10 (Pro)

Bislang gibt es keine Bilder, die uns Hinweise zum Design des kommenden Top-Smartphones aus China verraten. Es wird aber erwartet, dass es schon bald erste Renderbilder geben wird. Bis es soweit ist, können wir nur spekulieren, wie das Mi 10 aussehen könnte. Fest steht wohl ohne Frage, dass das Display einen Großteil der Front einnehmen und vermutlich ohne, oder nur mit sehr schmalen Rändern auskommen wird. Denkbar wäre auch, dass sich der Screen links und rechts etwas um die Gehäuseränder biegt. Ob Xiaomi auf eine Notch setzt oder die Frontkamera gar unter das Display oder in einen Slider wie beim Mi Mix 3 verfrachtet, bleibt abzuwarten.

Bei seinen Oberklasse-Smartphones verwendet Xiaomi stets die AMOLED-Technologie. Dementsprechend wird wohl auch das Mi 10 mit satten Farben und starken Kontrasten aufwarten können. Ein großes Thema im Mobilbereich ist derzeit auch die Bildwiederholungsrate. Je höher hier der Wert ist, desto flüssiger erscheinen Bewegungen, was vor allem im Gaming-Bereich Anwendung findet. Wenn Xiaomi hier mit Konkurrenten mithalten möchte, muss das Mi 10 mindestens ein 90-Hertz-Display besitzen. Möglich wären sogar bis zu 129 Hz.

Leistung und Speicher

Damit das Smartphone mit einem Display mit 90 Hz oder mehr auch zurechtkommt, braucht es einen starken Prozessor. Dieser kommt im Xiaomi Mi 10 (Pro) in Form des Qualcomm Snapdragon 865 zum Einsatz, wie das Unternehmen bereits bestätigte. Das SoC (System on Chip) hat der Hersteller erst Anfang Dezember 2019 vorgestellt. Er wird im Laufe des neuen Jahres viele hochrangige Smartphone-Modelle antreiben. Erste Messungen belegen dem neuen Chip eine ausgesprochen hohe Rechenleistung – im Vergleich zum direkten Vorgänger Snapdragon 855 soll es einen Leistungssprung von bis zu 20 Prozent bei der Grafik (GPU) und sogar bis zu 25 Prozent bei der allgemeinen Rechenpower (CPU) geben.

Sicher ist, dass das Xiaomi Mi 10 (Pro) auch in einer Variante mit 5G erscheint – um die neueste Mobilfunkgeneration kommt aktuell schließlich kaum ein Smartphone-Hersteller herum. Ebenso wird das kommende Mi 10 wohl über WiFi 6, NFC, Bluetooth 5.0 sowie Dual-GPS verfügen. Besondere Aufmerksamkeit könnte allerdings der Speicher bekommen. Denn erstmal setzt der Hersteller Berichten zufolge auf UFS-3-Speicher. Dieser kommt beispielsweise schon im OnePlus 7 Pro zum Einsatz und verspricht eine mehr als doppelt so schnelle Übertragungsrate als der Vorgänger UFS 2.1.

108-Megapixel-Kamera wohl auch im Xiaomi Mi 10

Nach dem Mi Note 10 mit seinen fünf Kameras mit bis zu 108 Megapixel, erwarten Nutzer vom neuen Xiaomi Mi 10 einiges. Im Note 10, das im Herbst 2019 vorgestellt wurde, stecken die neuesten Entwicklungen im Kamera-Bereich, die der Hersteller bis dato zu bieten hatte. Dementsprechend wird er sich an ihnen wohl auch beim Mi 10 orientieren und auch hier mehrere Kameras und den bekannten 108-Megapixel-Sensor verwenden.

Akku mit hoher Kapazität erwartet

Bei einem großen Smartphone mit 90-Hz-Display oder mehr braucht es einen starken Akku. Berichten auf dem chinesischen Mikro-Blogging-Dienst Weibo zufolge bringt das Mi 10 Pro einen 4.800-mAh-Akku mit, der sich besonders schnell laden lässt. Während der Top-Performer Huawei Mate 30 Pro in diesem Bereich das kabelgebundene Laden mit bis zu 30 Watt erlaubt, soll das Xiaomi Mi 10 Pro sogar bis zu 66 Watt schaffen. Das würde die Ladezeit von 0 auf 100 Prozent auf gerade einmal 35 Minuten reduzieren.

Samsung Galaxy S 20: Stirbt das E-Modell zugunsten einer Ultra-Version?

Das Jahr 2020 hat gerade angefangen und schon gibt es Spekulationen zur jährlichen Neuauflage im Smartphone-Bereich. Der Weltmarktführer Samsung wird die Nachfolger der Galaxy-S10-Reihe vorstellen. Nun sind neue Hinweise aufgetaucht.

“The same procedure as last year. No, the same procedure as every year.” Diese weltberühmten Sätze eines Sketches zu Silvester passen auch für den Smartphone-Markt, zumindest wenn es nach den großen Herstellern geht. So wird der Marktführer sehr wohl einen Nachfolger für die aktuelle Galaxy-S10-Reihe in diesem Jahr präsentieren, so wie man es schon in den letzten Jahren gehandhabt hat. Ein Hersteller von Schutzhüllen will nun Details zu den neuen Highend-Galaxy-Modellen erfahren haben.

Kein E-Modell mehr, aber ein neues Galaxy S20 Ultra

Es soll nun kein erschwinglicheres E-Modell – wie das Samsung Galaxy S10e – mehr geben. Samsung soll stattdessen lieber auf ein Dreigestirn setzen. Die kleinste und im Vergleich günstigste Version könnte das Galaxy S20 mit einem 6,2-Zoll-Touchscreen darstellen. Preislich und von der Ausstattung darüber positioniert sich das Galaxy S20+, welches mit einem 6,7-Zoll-Bildschirm aufwarten soll. Die Krone soll sich ein Modell namens Galaxy S20 Ultra aufsetzen. Bei dieser Version soll es sich um ein Oberklasse-Smartphone mit 6,9-Zoll-Touchscreen handeln. Auch könnte das 108-Megapixel-Kameramodul exklusiv diesem Modell vorbehalten sein.

Wie wir berichtet haben, soll dieses Kameramodul oben über eine Ultraweitwinkellinse verfügen, darunter die Hauptkamera und unten die Periskop-Zoom-Linse. Mit dem 9-in-1-Pixel-Binning sollen vor allem Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen eine bessere Qualität als bislang bieten. Die Namensgebung soll sich nun am Jahr der Markteinführung orientieren, so zumindest die Gerüchteküche. Wie die neuen Galaxy-S-Modelle heißen und über welche Ausstattung diese verfügen, kann nur die Zeit zeigen.

Sammlung zu den Gerüchten rund um die neuen Samsung-Galaxy-S-Modelle:

Wie ein Leak eines Herstellers für Schutzhüllen aufzeigt, soll Samsung die Nachfolger der Galaxy-S10-Reihe nun Galaxy S20 taufen. Dies soll auf das Jahr der Markteinführung hinweisen.

Das bislang als günstigen Einstieg in die Highend-Baureihe Galaxy S angebotene Galaxy S10e soll es bei der Neuauflage wohl nicht mehr geben.

Laut dem Leak soll der Einstieg nun schlicht Samsung Galaxy S20 heißen und über ein 6,2-Zoll-Touchscreen verfügen. Mehr Displayfläche soll das Galaxy S20+ bieten. Neues Topmodell könnte das Galaxy S20 Ultra werden, das exklusiv über eine Kamera mit 108 Megapixel verfügen soll.

Apple Watch Series 5 für 2020 in Rot geplant?

Plant Apple eine neue Farbe für die Apple Watch Series 5? Angeblich hat Apple den Hinweis selbst versehentlich in der Datenbank geliefert, es könnte sich um ein (RED)-Produkt handeln und vermutlich ist es die Aluminium-Version.

Falls Apple eine rote Apple Watch plant, und ich finde das klingt logisch, dann könnte diese im Frühjahr auf den Markt kommen. Womöglich plant Apple ein Event im März (es stehen noch einige Produkte im Raum, die 2019 nicht mehr gezeigt wurden) und wird dort auch die rote Version veröffentlichen.

Eine neue Farbe wäre jedenfalls ein gutes Verkaufsargument für das Frühjahr und den Sommer, dazu dann noch ein paar neue Bänder mit frischen Farben. Warten wir mal ab, ob das Gerücht von WatchGeneration stimmt. Da die Watch für Apple aber immer wichtiger wird, kann ich mir das sehr gut vorstellen.

WhatsApp stellt Unterstützung für ältere iOS- und Android-Versionen ein

In einem neuen Support-Dokument beschreibt WhatsApp die Systemvoraussetzungen, die ab 1. Februar 2020 für die App gelten. Demnach wird mindestens Android 4.0.3 oder iOS 9 benötigt, um die Software weiter verwenden zu können.

Auf älteren Geräten können ab sofort keine neuen Accounts mehr erstellt werden, bestehende Nutzer dürfen WhatsApp allerdings noch bis Ende Jänner weiter verwenden, sodass etwas Zeit bleibt, um ein Backup zu erstellen und falls nötig ein neues Smartphone zu kaufen.

Auf Windows Phones wird die App bereits nach dem 31. Dezember 2019 nicht mehr funktionieren. Insgesamt dürfte dies recht wenige Nutzer betreffen. iOS 8 wurde im September 2014 veröffentlicht, während Android 4.0.3 schon im Dezember 2011 an die ersten Geräte verteilt wurde. 

Xiaomi Mi 10 Pro: Gerät lässt sich in nur 35 Minuten komplett aufladen

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass eine Pro-Variante des Xiaomi Mi 10 auf den Markt gebracht werden soll. Obwohl zu dem Gerät bislang kaum Informationen veröffentlicht wurden, ist jetzt durch­ge­sick­ert, dass sich das Smartphone in nur 35 Minuten vollständig aufladen lässt.

Das wird durch eine Schnelllade-Technologie und ein 50-Watt-Netzteil ermöglicht. Wie aus ei­nem Bericht von Playfuldroid hervorgeht, kann der komplett leere Akku des Xiaomi Mi 10 Pro in dem Zeitraum von 35 Minuten auf einen Ladezustand von 100 Prozent gebracht wer­den. Hierfür wird vorausgesetzt, dass das Smartphone über ein USB-C-Kabel mit dem Netz­teil verbunden ist. Das drahtlose Aufladen könnte etwas mehr Zeit beanspruchen.

Die durchgesickerten Informationen stammen ursprünglich vom Nutzer “Digital Chat Station” und wurden auf Weibo geteilt. Die Kapazität des im Mi 10 Pro eingebauten Akkus soll min­des­tens 4000 mAh betragen.

Oppo Reno Ace in nur 28 Minuten geladen

Beim Xiaomi Mi 10 Pro handelt es sich al­ler­dings nicht um das einzige Smartphone, das sich in­ner­halb eines kurzen Zeitraums aufladen lässt. Das Oppo Reno Ace ist mit einem 4000 mAh großen Akku ausgestattet und ist schon nach nur 28 Minuten zu 100 Prozent auf­ge­la­den. Damit würde das Xiaomi-Flagg­schiff nur den zweiten Platz einnehmen.

Wann der Release des Smartphones stattfindet, bleibt noch unklar. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Xiaomi Mi 10 (Pro) erst in der zweiten Hälfte des neuen Jahres das Licht der Welt erblicken wird, da das drahtlose Laden momentan instabil ist und verbessert werden muss. 

Ryzen 4000: Angeblich 20 Prozent mehr Leistung als Ryzen 3000

Verschiedene Quellen berichten über deutliche Leistungszugewinne bei Ryzen 4000 – von 17 Prozent mehr IPC und 100 bis 200 MHz höherem Takt ist die Rede.

Auf AMDs erfolgreiche Zen-2-Architektur alias Ryzen 3000 soll Ende 2020 Zen 3 folgen und ein deutlich größeres Performance-Plus bieten als bislang angenommen. Das berichtet RedTechGaming (via 3DCenter.org) in Berufung auf mehrere unabhängige Quellen. Demnach ist nicht, wie bisher vermutet, von einer Steigerung der Leistung pro Takt (IPC, Instructions per Cycle) von 8 Prozent auszugehen, sondern von ganzen 17 Prozent.

Damit könnte die Zen-3-Architektur, auf der die vermutlich Ryzen 4000 genannten Desktop-Prozessoren basieren werden, in Sachen Generationen-übergreifenden IPC-Gewinnen besser abschneiden als Zen 2 (Ryzen 3000). Gegenüber Zen+ (Ryzen 2000) versprach AMD 15 Prozent mehr IPC, was im Wesentlichen auch eingehalten werden konnte.

Ryzen 4000: Mehr von allem…

Laut RedTechGaming dreht AMD dafür an mehreren Stellschrauben: Die Integer-Performance (Ganzzahl-Berechnungen) werde um 10 bis 12 Prozent gesteigert, während die FPU-Performance (Gleitkomma-Berechnungen) um bis zu 50 Prozent zulegen soll.

Gleichzeitig werden auch leicht höhere Taktraten erwartet. Von 100 bis 200 MHz ist die Rede, die zusammen mit der um 17 Prozent gesteigerten IPC ein Kern-normiertes Leistungsplus von rund 20 Prozent gegenüber Zen 2 vermuten lassen.

Ermöglicht scheint dies durch das 7-nm-EUV(Extreme Ultraviolet)-Verfahren von Auftragsfertiger TSMC und der laut AMD völlig neuen Architektur zu werden. Zen 3 soll im Übrigen die letzte Generation für den betagten AM4-Sockel sein.

…bis auf Kerne

Trotz der vermeintlichen Leistungssteigerungen könnte der Sprung von Zen 2 auf Zen 3 nicht so groß ausfallen wie der von Zen+ auf Zen 2. Denn AMD soll mit Zen 3 erneut auf ein Design aus einem I/O- und maximal acht Core-Chiplets zu höchstens je acht Kernen setzen – für den Mainstream-Desktop scheinen 16 Kerne (32 Threads) wie für den Ryzen 9 3950X also der vorläufige Höhepunkte zu bleiben.

Grafikchips: AMDs Chefin für Semi-Custom-SoCs wechselt zu Intel

Die nunmehr ehemalige Chefin von AMDs Semi-Custom-SoC-Sparte hat die Lager gewechselt. Seit Anfang Dezember ist Masooma Bhaiwala für Intel tätig. Dort bekleidet sie nun die Position als Vice President, discrete GPU SoCs.

Intel hat AMD abermals Personal aus der GPU-Abteilung abgeluchst. Dieses Mal handelt es sich um Masooma Bhaiwala, die mehr als 15 Jahre für AMD tätig war und zuletzt als eine der Führungspersönlichkeiten im SoC-Bereich fungierte.

Bhaiwala zeichnete für die SoC-Entwicklungen im Semi-Custom-Bereich verantwortlich. Zu ihren Projekten zählten damit auch die Chips für die kommenden Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony. Auf LinkedIn heißt es von ihr, dass sie im Laufe ihrer AMD-Karriere wahrhaften Spaß und ein großartiges Team gehabt habe. Man habe “echt coole Chips” gebaut, wie es im Zitat auf techpowerup.com heißt.

Bereits seit Anfang Dezember ist Bhaiwala für Intel tätig und in der dortigen GPU-Abteilung untergebracht. Gemäß ihres LinkedIn-Profils bekleidet sie bei der nun ehemaligen Konkurrenz den Posten des “Vice President, discrete GPU SoCs” und arbeitet unter Intels Graphics and Throughput Computing Hardware Engineering-Abteilung die von dem ebenfalls ehemals zu AMD zugehörigen Raja Koduri geleitet wird.

Der soll Intel und die Xe-Architektur unter anderem erfolgreich in den Wettbewerb im Markt für Desktop-Grafikkarten führen. Bereits ab Mitte des kommenden Jahres will sich das Unternehmen hier mit AMD und Nvidia messen. Zuletzt machten allerdings Berichte die Runde, die von möglichen Verzögerungen sprachen. Aus der Gerüchteküche heißt es, dass Intel mittlerweile hinter dem Zeitplan liege. Die Entwicklung ginge nur schleppend voran und die Effizienz sei vergleichsweise schlecht. Wie viel an den Behauptungen wirklich dran ist, wird wohl einzig die Zeit zeigen.

iPhone: Display-Helligkeit nachts noch weiter reduzieren

Abends auf der Couch oder im Bett noch einmal etwas lesen oder spielen? Und dann ist das Display des iPhone trotz geringster Helligkeitsstufe euch noch zu hell? Dann lasst euch mit einem alten Trick helfen, den man in wenigen Augenblicken automatisieren und ausführen kann. Ganz platt nennt sich die Magie „Weißpunkt reduzieren“. Mit dieser Einstellung lässt sich die Intensität heller Farben reduzieren. Und diesen Zustand könnt ihr automatisieren. Wer mag, erreicht dies über die Automatisierung der Kurzbefehle – ich selber bin Freund der Seitentaste, die merkt euch schon einmal:

Nun geht ihr erst einmal wie folgt vor, um ein Gefühl für den Weißpunkt zu bekommen. Geht in die Einstellungen des iPhone oder iPad und sucht dort die Bedienungshilfen. (Alternativ: Spotlight-Suche des iPhone aufrufen, nach „Weißpunkt“ suchen) Seid ihr dort angekommen, so geht in „Anzeige und Textgröße“. Aktiviert dort mal den Punkt „Weißpunkt reduzieren“ und spielt am Schieberegler.

Je weiter er in Richtung 100 % geht, desto mehr ist der Weißpunkt reduziert. Geht in einen dunklen Raum und schaut, was für euch am angenehmsten ist. Lasst die Einstellung (also die Prozentzahl) so. Keine Sorge, ihr müsst das da nicht immer manuell aktivieren oder deaktivieren.

Aktiviert nun unter Einstellungen > Bedienungshilfen > den geführten Zugriff und dort den Kurzbefehl. Und richtig geraten: Unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Kurzbefehl aktiviert ihr die Auswahl „Weißpunkt reduzieren“. In den Einstellungen seht ihr ja, was dann passiert: Führt man einen Dreifachklick auf die Seitentaste aus, dann wird eben jener Punkt ausgeführt, den ihr hinterlegt habt.

In unserem Falle bedeutet dies, dass der Weißpunkt reduziert wird, das Display in der Nacht also noch weniger Helligkeit ausstrahlt als in der geringsten Helligkeitseinstellung. Und per Dreifachklick wechselt ihr zukünftig immer. Dreimal klicken: Weißpunkt reduziert, wieder dreimal klicken – alles wieder normal.

Überraschung bei WhatsApp: Das steckt hinter der Nachricht

Ein aktueller WhatsApp-Kettenbrief verspricht seinen Empfängern einen große Überraschung – sobald diese auf den mitgeschickten Link klicken. Doch was verbirgt sich wirklich hinter der mysteriösen URL?

Verdächtige WhatsApp-Nachricht: Wie gefährlich ist sie wirklich?

Auf den ersten Blickt wirkt die Nachricht nicht gerade vertrauenswürdig: In Großbuchstaben steht drei Mal hintereinander das Wort ÜBERRASCHUNG geschrieben. Daneben jeweils ein geschockter Smiley und darunter steht die Aufforderung “Sehe das”, zusammen mit einem Link.

Wer nun genug Mut hat, auf den Link zu klicken, der wird dieses Mal nicht von Internetbetrügern übers Ohr gehauen, hier finden weder Datenklau noch Phishing-Versuche statt. Denn auf der erscheinenden Website wird man lediglich aufgefordert, ein tanzendes Emoji zu berühren, um anschließend ein frohes neues Jahr gewünscht zu bekommen.

Fazit: Zur Abwechslung mal keine Betrügerei, sondern nur eine nett gemeinte – wenn auch etwas alberne – Überraschung.

Nvidia: RTX 2080 soll schneller als Next-Gen-Konsole sein

Auf der GTC China 2019 zeigte Nvidias CEO eine Folie, die einer RTX 2080 im Notebook eine höhere Leistung als einer Next-Gen-Konsole attestiert. Im Vergleich zur Xbox Series X dürfte es die RTX 2080 Super allerdings gerade auf Augenhöhe schaffen, ein Notebook-Ableger hätte hier keine Chance.

Während der GTC China 2019 sprach Nvidias CEO Jensen Huang über Leistungsfähigkeit der eigenen Grafikkarten und verglich sie auf einer Folie die RTX 2080 für den Notebook-Einsatz mit einer Next-Gen-Konsole. Demnach soll eine RTX 2080 im Lenovo Y740 mehr Grafikleistung bieten als eine der kommenden Konsolen (Im Video ab 20:15).

Eine gewagte Aussage

Die Aussage ist dabei recht schwammig, schließlich gibt es mehrere Next-Gen-Konsolen: Die Xbox Series X, die abgespeckte Lockhart-Variante und die Playstation 5. Mit der langsameren Lockhart wäre der Vergleich einfach zu gewinnen, denn diese dürfte deutlich langsamer als die Xbox Series X und die Playstation 5 sein.

Die Xbox Series X ist die einzige Next-Gen-Konsole, zu der momentan Leistungsdaten vorhanden sind. Laut Microsoft soll die Konsole rund doppelt so viel Grafikleistung wie die Xbox One X bieten, die es auf sechs Gigaflops schafft. Die Xbox Series X sollte dementsprechend auf rund 12 Gigaflops kommen – aufgrund der effizienteren Navi-Architektur womöglich etwas weniger. Die von Jensen Huang herangezogene RTX 2080 bewegt sich hingegen unter 11 Gigaflops, und auch die RTX 2080 Super schafft die 12 Gigaflops nicht – schon gar nicht in einem Notebook.

Aus diesem Grund dürfte sich Jensen Huang wohl auf eine andere Konsole beziehen, die weniger Leistung hat als die Xbox Series X. Rein rechnerisch dürfte diese nämlich durchaus einen Gleichstand mit der RTX 2080 (Desktop) schaffen. Das gilt insbesondere dann, wenn man die starke Optimierung von Konsolenspielen bedenkt. Für Nvidia wäre eine solche Grafikleistung in einer Konsole bedrohlich, schließlich dürfte eine einzelne RTX 2080 Super mit 700 Euro deutlich mehr kosten als eine gesamte Xbox Series X.