Produktnamen: Neuer Hinweis auf Radeon RX 5900 und RX 5800

Schon vor gut einem halben Jahr waren Produktnamen bisher unveröffentlichter Radeon-Grafikkarten wie „RX 5900 XT“ oder „RX 5800 XT“ in der Datenbank der EEC aufgetaucht. Seinerzeit hatte der Grafikkartenhersteller Sapphire die Namen registrieren lassen, jetzt folgt ein neuer Eintrag vom Hersteller AFOX.

Mit den dort aufgeführten Radeon RX 5950 XT, Radeon RX 5950, Radeon RX 5900 und Radeon RX 5800 XT stehen gleich mehrere potenzielle Kandidaten für die Namen der erwarteten neuen Oberklasse bei AMD zur Auswahl. Diese und weitere waren im Sommer des vergangenen Jahres bereits beim besagten EEC-Eintrag von Sapphire zu finden.

Immer noch gilt, dass die Namen zumindest nicht in Gänze auch tatsächlichen Produkten entsprechen müssen. Allerdings hat sich schon ein Teil des älteren Eintrags bewahrheitet, denn die im Juni 2019 dort aufgeführten Radeon RX 5500 (XT) und Radeon RX 5600 XT sind inzwischen offiziell bestätigt beziehungsweise verfügbar. Für viele andere Bezeichnungen gilt dies aber (noch) nicht.

Von offizieller Seite sind die Informationen zu „Big Navi“ als neue GPU-Familie über dem amtierenden Navi-Flaggschiff Radeon RX 5700 XT noch sehr dünn. Erwartet werden die Grafiklösungen im Laufe dieses Jahres, über deren Leistung und Ausstattung wird aber noch gerätselt. Der Einsatz der RDNA2-Architektur samt Raytracing-Features wäre denkbar.

Huawei P40: Dieses Bild soll es zeigen

Sehen wir hier das Huawei P40? Das zumindest behauptet man bei 91mobiles. Nachdem es bereits Render des Huawei P40 in der Vergangenheit gegeben hat, soll man hier ein echtes Bild sehen. Die Render zeigten nicht alle Design-Feinheiten des P40, diese sollen nun durch das Bild ans Licht kommen. So sieht man das Selfie-Kamera-Layout, die Aussparung und die rückseitigen Kameras sehr genau. Im März weiß man dann mehr, dann soll das Gerät in Paris vorgestellt werden.

Wie erwähnt: Zu diesem Gerät haben wir ja schon Render gesehen, die zeigen wie das finale Endprodukt dann aussehen könnte. Nicht nur das, es soll auch schon etwas zur Kamera des P40 Pro bekannt sein. Für mich aber die schönste Nachricht: Das Display ist nicht so stark gekrümmt, zumindest beim P40. Beim Pro-Gerät sieht dies ja anders aus.

Acer Predator CG552K: Erster 55 Zoll 4K OLED Monitor mit 120 Hz

Acer hat mit dem Predator CG552K einen spannenden Gaming-Monitor vorgestellt. Denn das Display beherrscht nicht nur 4K, sondern auch 120 Hz und nutzt ein OLED-Panel.

Der neue Gaming-Monitor Predator CG552K protzt allerdings auch mit 55 Zoll Diagonale, sodass er schon manchem Fernseher Konkurrenz machen kann. OLED-Monitore sind dabei aktuell noch sehr ungewöhnlich, sodass mancher Zocker hier vielleicht aufhorcht. Gezeigt hat Acer den neuen Bildschirm auf der CES 2020. Auch AMD FreeSync und Nvidia G-Sync (nur Kompatibilität) finden Unterstützung.

Der Acer Predator CG552K löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und erreicht eine maximale Helligkeit von 400 Nits. Zudem kann er 98,5 % des DCI-P3-Farbraumes darstellen – mit einer Genauigkeit von Delta E<1. Dank des OLED-Panels sind natürlich unendliche Kontraste vorhanden und sehr tiefes Schwarz. Zudem soll eine Reaktionszeit von 0,5 ms möglich sein. Die Bildfrequenz von 120 Hz ist ebenfalls ein Mehrwert.

Acer setze laut einigen Quellen bereits auf HDMI 2.1 als Schnittstelle, sodass auch VRR unterstützt wird. In den Specs ist aber wieder HDMI 2.0 angegeben, was derzeit etwas verwirrt. Ob auch HDR10 Unterstützung findet, ist leider offen. Da Acer keine Angaben macht, sieht es wohl leider so aus, dass der Predator CG552K scheinbar ohne HDR auskommen muss. Dies ist natürlich ein erheblicher Nachteil, da Games wie „Shadow of the Tomb Raider“ mittlerweile auch am PC von HDR profitieren.

Acer will Einbrennen am Predator CG552K verhindern

Damit der OLED-Monitor beim Zocken keine Einbrenneffekte erleidet, gerade bei Spielen ist das Risiko ja aufgrund vieler statischer Anzeigen erhöht, implementiert Acer einige Sensoren, welche z. B. auch die Helligkeit je nach Raumumgebung justieren sollen. Als Schnittstellen sind wiederum DisplayPort 1.4, dreimal HDMI 2.0, USB Typ-C sowie USB 2.0 / 3.0 an Bord. Selbst Stereo-Lautsprecher mit 10 Watt sind vorhanden.

Im Handel soll der neue Acer Predator CG552K ab dem dritten Quartal 2020 zu haben sein. Für die USA ist bereits ein Preis von 2.999 US-Dollar bestätigt, während in Europa offenbar 2.699 Euro anfallen werden. Für einen OLED-Monitor mit den genannten Spezifikationen und bei 55 Zoll Diagonale wirkt der Preis fair. Immerhin kostet ein OLED-Pendant von Alienware gleich einige Hundert Euro mehr.

AMD enthüllt neuste Prozessor-Generation

An der Technik-Messe Consumer Electronics Show 2020 in Las Vegas hat AMD seine Innovationen vorgestellt. So lanciert der Hardware-Gigant mit der 4000-Serie die nächste Familie der Ryzen-Prozessoren für Laptops.

Wie AMD in einer Pressemitteilung erklärt, basieren die neuen Chips auf der «Zen 2»-Kernarchitektur. Die Serie beinhaltet sowohl sogenannte U- als auch H-Modelle.

Neue Prozessor-Generation von AMD für dünne Laptops und Gaming-Notebooks an Consumer Electronics Show vorgestellt

Die U-Prozessoren kommen mit 15 Watt und eignen sich dank ihrer Bauweise bestens für dünne Notebooks. Ein Beispiel ist der Ryzen 3 4300U. Er verfügt mit vier Kernen über vier Threads und einen Basis-Takt von 2,7 GHz (Turbo bis zu 3,7 GHz).

In der oberen, leistungsstärkeren Preisklasse – geeignet für grössere Gaming-Laptops – finden sich die H-Modelle. Zum Beispiel der Ryzen 7 4800H: Mit acht Kernen sowie 16 Threads bietet die 45-Watt-CPU einen Basis-Takt von 2,9 und einen Turbo bis zu 4,2 GHz.

Die Prozessoren werden laut AMD noch im ersten Quartal in Laptops bekannter Hersteller verbaut: Die ersten Unternehmen haben an der CES 2020 bereits die ersten Geräte mit den neuen Ryzen-Komponenten vorgestellt.

BEUNRUHIGENDER STAND DER WINDOWS-10-MIGRATION

Eine neue Untersuchung von Adaptiva hat ein aus Sicherheitssicht schockierendes Ergebnis erbracht. Obwohl Microsoft den Support für Windows 7 Mitte Januar 2020 einstellt, haben erst 14% der befragten Unternehmen alle ihre Systeme auf Windows 10 migriert.

Für seine „Windows 10 Enterprise Impact Survey“ hat Adaptiva, Anbieter von Endpunkt-Management- und Sicherheitslösungen, weltweit 450 Unternehmen befragt. Untersuchungsschwerpunkte waren der Stand der Migration auf Windows 10 und die damit verbundenen Herausforderungen.

Ernüchternd sind die Umfrageergebnisse beim Status quo: Nur 14% haben bereits alle Systeme auf das neue Betriebssystem aktualisiert. Bei weiteren 34% sind es maximal die Hälfte der Systeme.

Für die noch ausstehenden Migrationen veranschlagen die Unternehmen teilweise erhebliche Projektlaufzeiten. Nur 45% gehen davon aus, dass sie die Migrationen innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen haben, 29% rechnen mit sechs bis 12 Monaten. Und mehr als ein Viertel (27%) schätzt, dass die Migration aller Systeme auf das neue Betriebssystem über ein Jahr in Anspruch nehmen wird.

Die Notwendigkeit einer Migration wird von den Befragten nicht bezweifelt. So halten sie 89% für zwingend erforderlich, da es keinen Microsoft-Support mehr für ältere Betriebssystem-Varianten gibt. Für 72% ist eine Migration zudem aus Sicherheitsaspekten unerlässlich.

Die Studie ging auch der Frage nach, was die Unternehmen als größte Herausforderungen bei der Bereitstellung und Pflege von Windows 10 ansehen. Dabei nannten:

65% fehlende Mitarbeiter-Ressourcen

46% Kompatibilitätsprobleme bei Applikationen

39% Kosten

33% Schulungsaufwand für Endanwender

32% Datenmigration

„Es liegt auf der Hand, dass Unternehmen ohne eine möglichst kurzfristige Migration auf Windows 10 erhebliche Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen müssen“, erklärt Géza Lauturner, Country Manager DACH bei Adaptiva. „Dennoch verlaufen die Betriebssystem-Aktualisierungen nach wie vor schleppend. Und dafür liefert unsere Studie auch den entscheidenden Grund: die fehlenden Ressourcen für einen mit klassischen Systemmanagement-Tools zeitaufwendigen und komplexen Prozess. Eine alternative Möglichkeit bieten wir mit unserem Windows-10-Accelerator-Programm.“

Das neue Windows-10-Accelerator-Programm hat Adaptiva in der DACH-Region gemeinsam mit seinem strategischen Partner Proservia aufgesetzt, einem Anbieter integrierter IT- und Personal-Lösungen und Services. Zentraler Lösungsbestandteil ist die auf einer Peer-to-Peer-Architektur basierende Softwareverteilungsplattform Adaptiva OneSite. Sie ermöglicht im Unterschied zu den in Microsoft-SCCM (System Center Configuration Manager)-Umgebungen benötigten zahlreichen Distribution Points eine Softwareverteilung von einem einzigen Server aus. Für die Installation von Upgrades oder Patches nutzt OneSite dann auch die Rechenleistung der einzelnen Windows-Clients. Durch diesen Lösungsansatz können Unternehmen Migrationen auf Windows 10 einfacher, schneller und kosteneffizienter durchführen.

WhatsApp mit neuen Funktionen: Das ist 2020 anders

Bei WhatsApp gibt es dieses Jahr einige Neuerungen: Der Messenger-Dienst bietet Nutzern zusätzliche Funktionen – eine beliebte wird es jedoch in Zukunft nicht mehr geben. Der Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Eines bleibt, wie es war: Der Messenger-Dienst “WhatsApp” erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Auf die Millionen Nutzer kommen 2020 gleichwohl einige Neuerungen zu. Was sich in diesem Jahr ändert, hat inFranken.de zusammengefasst.

Chatexport-Funktion bei WhatsApp entfällt

Der beliebte Social-Media-Messenger hat in seiner neuesten Version eine beliebte Funktion gestrichen: Der Chatexport fällt bei WhatsApp weg, wie golem.de berichtet. Dahinter steckt vermutlich der Patentstreit mit “Blackberry”.

Bisher war es möglich, den Chatverlauf zu sichern. Das ging ziemlich einfach: Über den Menüpunkt “Chat exportieren” konnten Gespräche zwischen einzelnen Usern und in Gruppen gespeichert werden. Auf diese Funktion müssen die Nutzer nun verzichten. Was ändert sich noch im Jahr 2020 für die WhatsApp-User?

Werbung auf WhatsApp

Ab dem neuen Jahr wird Usern bei “WhatsApp” Werbung ausgespielt. Diesen Schritt hat “Facebook” bereits im Mai 2019 angekündigt – realisiert wird er ab 2020. Ein fixes Datum gibt es bisher allerdings nicht. Auf der “Facebook”-Konferenz “FMS” wurde damals präsentiert, wie die WhatsApp-Werbung aussehen könnte. Dabei geht es insbesondere um “Status-Fenster”, wobei es sich um bildschirmfüllende Werbeanzeigen handeln soll.

WhatsApp: “Dark-Mode” soll kommen

Das “WhatsApp”-Update bezüglich des sogenannten “Dark-Modes” soll 2020 endlich realisiert werden. Bisher wurde es in einer Beta-Version getestet. Nutzer können damit die Beleuchtung des Messenger-Dienstes regulieren. Bisher stehen den Test-Nutzern drei Darstellungsformen zur Verfügung:

System Default: WhatsApp prüft ihre Android-Version und erkennt, ob Sie systemweit bereits den Dark-Mode nutzen. Ist dies der Fall, so wird das Farbschema automatisch angepasst.

Light Theme: Die klassische WhatsApp-Oberfläche, wie Sie sie bereits kennen.

Dark Theme: Der abgedunkelte Modus, der vor allem auf nachtblaue Farben setzt

Bezahlen mit WhatsApp

Der Bezahldienst “Facebook Pay” wurde im November 2019 vorgestellt. So können Nutzer via “Facebook”, “Instagram” und “WhatsApp” Zahlungen vornehmen. Dies wird im neuen Jahr 2020 in allen Feinheiten realisiert. Das berichtet das Branchenmagazin The Verge.

Wollen “WhatsApp”-User den Dienst nutzen, müssen sie ihr App-Konto mit “PayPal” oder ihrer Kreditkarte verknüpfen. Bisher gab es lediglich in Indien Tests für den neuen Bezahldienst. Wann genau, die Neuerung in Deutschland angewendet wird, ist noch unklar.

WhatsApp: Selbstzerstörende Nachrichten bald verfügbar

“WhatsApp” plant eine Selbstzerstörungsfunktion, mit der Nutzer Nachrichten zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch löschen können. Andere Apps wie Signal, Telegram und Snapchat verfügen bereits über eine solche Funktion. WhatsApp plant diese Funktion nun auch und testet sie in ihrer Betaversion.

Nach Informationen von WABetaInfo sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis das Feature für alle Nutzer verfügbar ist. Bereits in der aktuellsten Version des Messengers wurde die Funktion bereits erwartet.

Nutzer können sich selbst aus mehreren Optionen einen Timer auswählen, um die Nachricht automatisch löschen zu lassen. Die kürzeste Zeit ist eine Stunde. Das Maximum liegt bei einem Jahr. Wenn man einen Zeitpunkt eingestellt hat, dann verschwinden Nachrichten automatisch nach Ablauf der bestimmten Zeit.

Für die selbstzerstörenden Nachrichten spricht vor allem der Punkt des Datenschutzes. Denn nicht nur auf dem eigenen Gerät verschwindet die Nachricht – auch beim Empfänger verschwinden die Nachrichten nach Ablauf der Frist. Ob das der Fall ist, wenn jemand eine ältere Version von WhatsApp verwendet, ist noch unklar.

Beim manuellen Löschen, das WhatsApp bereits länger anbietet, funktioniert das Löschen mit einer veralteten Version nicht.

WhatsApp-Aus für viele Nutzer

Auf zahlreichen Smartphones ist “WhatsApp” ab 2020 nicht mehr in der neuesten Version verfügbar. Der Messenger-Dienst beendet bereits zum 1. Januar 2020 den Support für “Windows-Phones”.

Zudem erhalten “iPhone”-Nutzer mit der “iOS 8”-Version des Betriebssystems und ältere Generationen keine Updates mehr. Davon betroffen sind auch alle älteren Versionen ab Version “2.3.7” bei “Android”. Das berichtet “WhatsApp” im FAQ-Blog.

MSI Bravo 15 und neues Alpha 15: Erste Notebooks mit Ryzen 4000 entdeckt

Auch MSI wagt sich bereits mit einem Ryzen 4000-Notebook an die Öffentlichkeit, wenngleich noch etwas verhalten. Auf der Pressekonferenz wurden die beiden Gaming-Notebooks nicht erwähnt, auch eine entsprechende Pressemitteilung gab es keine. Macht nichts – die Entdeckung am MSI-Stand im luxuriösen Venetian-Hotel in Las Vegas war umso spannender.

Preise und konkrete Liefertermine haben wir zwar noch nicht, auch konkrete Spezifikationen sind noch rar. Beim hier ausgestellten Alpha 15 handelt es sich zudem noch um die bekannte Variante mit dem AMD Ryzen 7 3750H-Prozessor, MSI wird hier aber in Bälde eine neue Version mit dem auf der CES angekündigten 7 nm Ryzen 4000 auf den Markt bringen.

Neue Notebook-Serie: MSI Bravo 15

Ganz neu ist dagegen das Bravo 15, bei dem es sich eher um einen Einsteiger-Gaming-Laptop handeln wird. Die Serie startet bereits mit einer CPU aus der Ryzen 4000-Familie, allerdings noch kombiniert mit der Radeon RX 5500M zumindest laut aktuellem Stand der Dinge – durchaus möglich, dass MSI hier aber in Zukunft auf die ebenfalls neu angekündigte Radeon RX 5600 wechseln wird. Das Bravo 15 war auf der CES 2020 mit 15,6 Zoll Full-HD-IPS-Display und 144 Hz Refreshrate ausgestellt, FreeSync wird unterstützt.

Tomahawk: Razer bringt eigenen, kompakten Desktop-PC auf den Markt

Razer dürfte einer der bekannteren Hersteller von Gaming-Zubehör sein – und will in Zukunft auch eigene Gaming-PCs anbieten. Dabei ist allein das Gehäuse bemerkenswert: Dieses bietet lediglich ein Volumen von 10 Litern und erinnert zumindest optisch stark an externe Gehäuse für GPUs. Die Komponenten sind auf Schienen angebracht und lassen sich so in das Gehäuse schieben.

Die kleinen Abmessungen sind in dieser Form realisierbar, da Razer nicht auf traditionelle Desktop-Komponenten und insbesondere ein Mainboard, sondern auf das NUC-System aus dem Hause Intel setzt. Konkret soll der PC mit 45-Watt-Prozessoren bis hin zum Core i9-9980HK ausgestattet werden können, dazu kommt ein bis zu 64 Gigabyte großer Arbeitsspeicher. Für die Beschleunigung von Grafiken kommt eine dedizierte GPU mit voller Länge zum Einsatz, wobei potentielle Käufer auch eine leistungsstarke Nvidia GeForce RTX 2080 Super nutzen können. Die zahlreichen Öffnungen in der Gehäuseoberseite versprechen eine gute Lüftung.

Für die Speicherung von Betriebssystem und Daten können gleich zwei M.2-SSDs montiert werden, die Anbindung an ein drahtloses Netzwerk gelingt via WiFi 6, zusätzlich sind zwei Gigabit-Ethernet-Ports verbaut. Zum Anschluss von Bildschirmen stehen je zwei HDMI 2.0A- und Thunderbolt 3-Ports bereit, externe Speichermedien oder Zubehörteile können über gleich sechs USB 3.2 Gen 2-Ports verbunden werden.

Einem Medienbericht zufolge soll das Modell mit Intel Core i7, 16 Gigabyte auf RAM und einer noch anzukündigenden RTX 20-GPU ab 2.300 US-Dollar erhältlich sein. Der Release soll im Juni in den USA starten, Informationen zum hiesigen Markt liegen noch nicht vor.

WhatsApp streicht wichtige Funktion in Deutschland – so speichern Nutzer jetzt Chats

Mehr oder weniger über Nacht hat WhatsApp vor wenigen Tagen ein wichtiges Feature für sämtliche Nutzer in Deutschland gestrichen. Nutzer können Chatverläufe nun nicht mehr exportieren. So können Sie jedoch weiter Chatinhalte speichern.

WhatsApp ist der meistgenutzte Messenger der Welt und auch in Deutschland erfreut sich der Dienst nach wie vor großer Beliebtheit. Millionen Deutschen senden jeden Tag per WhatsApp Textnachrichten, Bilder und Videos an Freunde und Bekannte. Doch nun hat der zu Facebook gehörende Messenger ausgerechnet für deutsche Nutzer ein wichtiges Chat-Feature klammheimlich abgeschafft.

Wie FOCUS Online berichtete, hat WhatsApp die Funktion für den Export von Chatverläufen in Deutschland gestrichen. Hintergrund ist mutmaßlich die Entscheidung des Landgerichts München, wonach einige Funktionen in der App möglicherweise Patente des Smartphone-Herstellers Blackberry verletzen. Im Dezember hatte das Münchner Gericht in dem Patentstreit zwischen Facebook und Blackberry geurteilt, dass WhatsApp in seiner jetzigen Form in Deutschland nicht länger betrieben werden darf.

WhatsApp streicht Funktion für Chatverlauf-Export

Inzwischen hat WhatsApp reagiert und das Feature für den Chatverlauf-Export ersatzlos gestrichen – allerdings nur in Deutschland, wie auf der offiziellen Webseite von WhatsApp hervorgeht. Dort heißt es seit einigen Tagen lapidar: “Bitte beachte, dass diese Funktion in Deutschland nicht unterstützt wird.”

Die Änderung trifft WhatsApp-Nutzer in Deutschland überraschend. Zumal die Funktion, den Chatverlauf exportieren zu können, äußerst praktisch war. Vor allem dann, wenn man Chatverläufe etwa von Android zu iOS transferieren wollte. Dies scheint nun direkt via WhatsApp nicht mehr möglich.

Die Funktion wurde zudem häufig genutzt, um Fotos und Videos gesammelt per Zip-Datei weiterzuleiten oder abzuspeichern. So konnten bis zu 40.000 Nachrichten exportiert werden. Auch Chat-Inhalte konnten WhatsApp-Nutzer per TXT-Datei so verschicken. Besonders beim Löschen von alten Gruppen war diese Funktion hilfreich, um etwa Fotos und andere Dateien an die Gruppenmitglieder zu versenden, die andernfalls durch das Löschen des Chats verloren gegangen wären.

So können WhatsApp-Nutzer Chatverläufe trotzdem abspeichern

Nutzer haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Chatverläufe zu speichern. Zum einen können Chats per Backup in Google Drive oder iCloud gesichert werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit in den jeweiligen Einstellungen eines Chats festzulegen, dass sämtliche Medien wie Fotos und Videos auf dem Smartphone abgespeichert werden. So gehen wichtige Bilder und Videos nicht verloren und sind dauerhaft auf dem Gerät. Nachteil dabei: Der Handyspeicher kann so unter Umständen sehr schnell aufgebraucht werden.

ThinkPad X1 Fold: Lenovo bestätigt Specs und Preis des Falt-PCs

Das Highlight des PCs ist das 13,3 Zoll große, flexible OLED-Display im 4:3-Format mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel bei einer Helligkeit von 300 nits und einer Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von 95 Prozent. Auf dem Gerät läuft eine speziell angepasste Version von Windows 10 Pro, die für die Nutzung auf einem faltbaren PC optimiert wurde.

Das Gerät wird von einem nicht näher beschriebenen Intel Core-Prozessor mit “Intel Hybrid-Technologie” sowie einem integrierten Gen 11 Intel UHD Grafikchip angetrieben. Dazu gibt’s 8 GB 4.267 MHz LPDDR4X-Arbeitsspeicher, eine bis zu 1 TB fassende M.2 PCIe SSD, eine 5 MP- sowie eine Infrarot-Kamera und einen 50 Wh großen Akku, der elf Stunden Laufzeit ermöglichen soll.

Während das Gerät nur zwei USB-C-Anschlüsse bietet, ist es drahtlos umso besser verbunden: Neben Wi-Fi 802.11ax und Bluetooth 5.0 sind auch 5G und LTE mit dabei. Das ThinkPad X1 Fold wird mit einer Folio-Hülle, einem neuen, aktiven Stylus und einer kompakten, drahtlos aufladbaren Tastatur komplettiert.

Das Gerät samt Hülle wiegt gerade mal 999 Gramm und ist im offenen Zustand nur 7,8 Millimeter dünn, während es gefaltet auf die halbe Größe schrumpft, aber mit 27,8 Millimetern auf mehr als die dreifache Dicke wächst. Das Lenovo ThinkPad X1 Fold soll “Mitte 2020” zu Preisen ab 2.499 US-Dollar ausgeliefert werden.