Apple Vision Pro im Hands-on

Ich bin in die Welt der Apple Vision Pro eingetaucht und wollte sie gar nicht mehr verlassen. Hier sind meine Erfahrungen mit Apples neuer AR/VR-Brille.

Auf der WWDC 2023 von Apple habe ich die Zukunft gesehen – oder zumindest Apples Vision von der Zukunft der Computertechnologie. Am Tag nach der großen Präsentation der neuen Produkte durfte ich die Apple Vision Pro ausprobieren. Apples neues Mixed-Reality-Headset wird Anfang 2024 für 3.499 US-Dollar auf den Markt kommen.

Das Vision Pro ist das beeindruckendste Produkt der ersten Generation, das ich von Apple gesehen habe – beeindruckender als der iMac von 1998 oder das iPhone von 2007. Mir ist bewusst, dass auch andere Unternehmen VR-Headsets auf den Markt bringen, aber Apple macht genau das, was wir erwarten: Apple nutzt sein Wissen darüber, was ein zufriedenstellendes Benutzererlebnis ausmacht, und schafft ein neues Produkt in einem bestehenden Markt, das die Messlatte für Exzellenz höher legt.

Und ja, die Vision Pro ist teuer, und ja, dieser Markt hat noch nicht bewiesen, dass er mehr als ein Nischenmarkt ist. Aber vielleicht wird Apple genau das ändern?

Ich durfte die Vision Pro eine Stunde lang ausprobieren. Leider durfte ich keine Fotos oder Videos machen; die hier veröffentlichten Fotos wurden von Apple zur Verfügung gestellt.

Bei dem von mir verwendeten Gerät handelt es sich um eine frühe Betaversion, es ist also möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass sich die Hardware oder Software bis zum nächsten Jahr noch ändern wird.

Ein emotionales Highlight: Die Vision-Pro-Displays
Meine Vorführung des Apple Vision Pro hat vieles abgedeckt, aber die Demonstrationen von räumlichen Fotos und Videos sowie die immersiven Erlebnisse haben mich vor Ehrfurcht erstarren lassen, was mit diesem Headset möglich ist.

Die von Apple präsentierten räumlichen Medien versetzten mich mitten in die aufgezeichneten Erinnerungen und weckten in mir Erinnerungen und Emotionen an ähnliche Momente. Wie würde es sich anfühlen, meine eigenen räumlichen Medienmomente zu sehen? Unglaublich, stelle ich mir vor.

Bei meiner Demonstration des Apple Vision Pro habe ich dieses Foto in einer vollständig immersiven 3D-Ansicht gesehen. Es war, als wäre ich auf der Party gewesen.

Das immersive Video hat mir eine Gänsehaut verursacht. Mein Körper reagierte auf die Situationen und mein Geist auf die Bilder und Geräusche. In einer Demo konnte ich einen verrückten Dinosaurier streicheln. Kein Tier, das wie ein 3D-Modell vor einem illustrierten Hintergrund aussah, sondern ein realistisch aussehender Dinosaurier, der an meiner Hand schnupperte und sich von mir streicheln ließ. Mir lief ein Schauer über den Rücken.

Dieses Gefühl des Eintauchens in die Welt der VR-Headsets ist nicht neu – es ist der Kern des Produkts im Allgemeinen. Was das Apple Vision Pro jedoch auszeichnet, sind die beiden Bildschirme, die vor jedem Auge angebracht sind. Die Auflösung und die Farben, die sie anzeigen, sind fantastisch und lassen die Objekte sehr realistisch aussehen.

Sie sind allerdings nicht perfekt, ab und zu bemerkte ich Pixelbildung oder die Wiedergabe stotterte. Allerdings nicht bei den Demovideos, sondern bei den Personen, die in Echtzeit mit mir im Raum waren. Die Demovideos von Apple während der Keynote und auf der Website vermitteln den Eindruck, dass man das Headset nicht sieht, wenn man es trägt. Das stimmt zwar nicht, beeinträchtigt aber das Gefühl der Immersion nicht.

Benutzerfreundlichkeit und Portabilität
Als ich den Startbildschirm zum ersten Mal sah, wollte ich instinktiv mit dem Finger auf ein Symbol tippen, wie man es von einem iPhone oder iPad kennt. Aber stattdessen schaut man auf das, was man nutzen möchte, und führt dann eine Aktion mit Gesten aus. Natürlich ist das etwas gewöhnungsbedürftig. Aber nach etwa 20 Minuten fühlt es sich ganz natürlich an.

Meine Vorführung des Apple Vision Pro hat vieles abgedeckt, aber die Demonstrationen von räumlichen Fotos und Videos sowie die immersiven Erlebnisse haben mich beeindruckt, was mit dem Headset möglich ist.

Es ist hilfreich, dass man nicht wie ein Dirigent die Arme ausstrecken und gestikulieren muss. Ich konnte meine Arme bequem an der Seite halten, während ich auf einem Sofa saß und durch die Benutzeroberfläche navigierte. Auch das Eyetracking war sehr präzise.

Meine Erfahrungen mit dem Betriebssystem waren etwas begrenzt; ich hatte keine Gelegenheit, die Bildschirmtastatur zu benutzen, und ich habe auch keine Bluetooth-Eingabegeräte verwendet. Außerdem habe ich das Apple Vision Pro nicht als Mac-Display verwendet, was ein wichtiger Bestandteil der Keynote-Demo war.

In meiner Demo hatte das Headset einen Klettverschluss, der über den Kopf verlief – dieser Riemen ist auf den Produktfotos und -videos von Apple nicht zu sehen. Ich denke, dass Apple nach der Vermessung meines Kopfes festgestellt hat, dass ich von diesem oberen Riemen profitieren würde, damit das Vision Pro richtig sitzt.

Das Headset ist so konstruiert, dass kein Licht aus dem Raum in die Brille eindringen kann. Oben schloss die Dichtung gut ab, aber unten gab es einen sichtbaren Spalt zwischen Nase und Helm. Das “Light Seal”, also die Dichtung, die das Licht aus dem Helm heraushält, wird es wahrscheinlich in verschiedenen Formen und Größen geben. Schließlich haben alle Gesichter unterschiedliche Formen und Größen. Wäre ich in einem Apple Store gewesen, hätte ich die Passform von Apple anpassen lassen können.

Erster Eindruck vom Apple Vision Pro
Nach etwa einer Stunde war meine Demonstration zu Ende und ich nahm das Headset ab. Ich hatte keine Ermüdungserscheinungen im Nacken und spürte nicht, wie sich das Headset und die Bügel an meinen Kopf schmiegten. Ich hatte vielmehr das Gefühl, ich hätte den Test noch länger machen können – und ich hätte es auch gerne getan, wenn Apple mich gelassen hätte.

Ich gehöre zu den Glücklichen, die hier etwas wirklich Innovatives gesehen haben, das die Art und Weise, wie wir Computer in Zukunft nutzen, wirklich beeinflussen kann. Wenn Apple seine Karten richtig ausspielt und der Markt Apples Vision annimmt. Und ich glaube, dass Apple die Chance dazu hat.

So vermeiden Sie Lampenflackern bei Video-Aufnahmen

Wenn Lampen in iPhone-Videos plötzlich flackern, können Sie dies in den Einstellungen in wenigen Sekunden ändern.

Eine künstliche Beleuchtung bei Aufnahmen, sei es bei Fotos oder bei Videos, kann oft zum Nachteil werden. Manche Leuchten haben zudem die Besonderheit, in den Videos unschön zu flackern, was von den Haupt-Handlungen auf dem Bildschirm ablenken kann.

Warum Lampen bei Videoaufnahmen flackern
Der Grund zum Bildflimmern sind die Diskrepanzen bei der Bildwiederholungsrate der Kamera und der Leuchtquelle. Eine Videokamera, auch die im iPhone, nimmt das bewegte Bild als Abfolge der statischen Bilder auf, das menschliche Auge, vielmehr das menschliche Gehirn verschmilzt nun diese schnelle Abfolge zu einem flüssigen Vorgang.

Auch viele elektronischen Geräte speisen sich vom Netz mit Wechselstrom. Dieser wechselt in regelmäßigen Zeitabständen seine Polung, bei diesen kurzfristigen Wechseln kommt bei den (sehr einfachen) LED zu einer Spannungsunterbrechung. Da diese Leuchten Strom sofort in Licht verwandelt, wird die Lampe für sehr kurze Zeit dunkel. Unterscheiden sich die Frequenzen, mit denen das iPhone die Bilder aufnimmt und die Leuchte von hell auf dunkel umschaltet, kommt es auf dem Video zu den flackernden Lampen.

Zur Info: Moderne LED-Leuchten bügeln das Problem mit diversen Tricks aus, es gehört eher zu den Ausnahmen, wenn es bei Videos zum Bildflimmern kommt. Sie können das mit den Kamera-Einstellungen beheben. Ab dem iPhone 4S erlaubt es die iPhone-Kamera, 4K-Videos aufzunehmen – allerdings zunächst mal mit maximal 30 Bildern pro Sekunde. Erst ab dem iPhone 8 sind 60 Bilder pro Sekunde möglich. Dazu kamen mit iOS 14.2 noch PAL-Formate hinzu, aktuell sind auf einem iPhone folgende Bildfrequenzen möglich:

24 fps

25 fps

30 fps,

60 fps (bei Slow-Motions-Aufnahmen sind noch 120 fps und 240 fps möglich).

So flackern Lampen nicht mehr
Flackert also eine Lampe in dem Video, probieren Sie unterschiedliche Bildfrequenzen für die Videoaufnahmen aus. Gleichen sich die Flackerfrequenzen der Leuchte und die der Videoaufnahme aus, wird dieses Flimmereffekt behoben.

Das beste Android-Handy für iPhone-Nutzer

Sie liebäugeln mit Android? Dann haben wir eine klare Kaufempfehlung für Sie: Googles Pixel 7 Pro. Es ist das ideale Android-Smartphone für iPhone-Nutzer.

Gar keine Frage: iPhones sind nach wie vor erstklassige Geräte. iOS ist Android immer noch in manchen Bereichen überlegen, es ist geschmeidig, zuverlässig und richtig flott. Auch die modellübergreifenden Design-Linien, die nahtlose Integration ins Apple-Universum und der hohe Werterhalt gebrauchter iPhones lässt manchen Android-Nutzer vom “Walled Garden” träumen.

Doch auch Android hat seinen Charme und punktet mit einigen Stärken, die das Gras in Googles Garten mitunter grüner erscheinen lassen. Dazu zählt das Open-Source-Prinzip, einfache Windows-Schnittstellen, Funktionsvielfalt und rundum mehr Freiheiten selbst für ausgefallene Nutzerideen. Wir wollen hier aber gar nicht den alten Wettstreit zwischen Android und iOS fortführen.

Ganz im Gegenteil: Mit dem Google Pixel 7 sind sich beide Welten heute so nahe wie noch nie. Es ist das optimale Zweit-Handy für iPhone-Besitzer – und das perfekte Smartphone für alle, die von iOS zu Android wechseln wollen.

Keine Bloatware
Was man als iOS-Nutzer kaum kennt, treibt uns bei vielen Android-Geräten schnell an die Geduldsgrenze: Bloatware. Das bezeichnet Apps, die vom Hersteller werkseitig vorinstalliert sind, nach denen niemand gefragt hat und die in den meisten Fällen auch kein Mensch braucht.

Warum solcher Software-Schrott vehement den wertvollen Speicher zumüllt, kann man mit gesundem Menschenverstand kaum erklären. Dass sich Bloatware vom Nutzer nicht ohne Weiteres löschen lässt, liegt erst recht jenseits jeder Vernunft. Hersteller wie Samsung und Co. pflanzen Bloatware auf ihre Geräte, um mit Partnerverträgen Geld zu machen oder um eigene Anwendungen zu bewerben – anscheinend mit der Brechstange, wenn es sein muss.

Genug geschimpft, zumindest bei Googles eigenen Android-Handys gibt es nämlich Entwarnung: Die Geräte sind größtenteils frei von solchen Software-Sünden. Ein echter Segen im Android-Universum – und eine ideale Voraussetzung für iPhone-Nutzer, die derart aufdringliches Verhalten nicht gewohnt sind und dafür wohl auch wenig Geduld mitbringen.

Hervorragendes Display
Das Pixel 7 (Pro) und das iPhone 14 sind beide im Herbst letzten Jahres erschienen, sie ähneln sich aber auch jenseits vom Release-Termin. Beim exzellenten Display zum Beispiel. Beide Modelle versprechen mit 120-Hz-Technik ein erstklassiges Bild, setzen auf organische Leuchtdioden (OLED) und zeigen eine ähnliche Pixel-Dichte. Google zieht da in manchen Bereichen sogar an Apple vorbei – und das macht das Pixel als iPhone-Ersatz besonders interessant.

Denn die erstklassige Displaytechnik ist ja eigentlich ein typisches Verkaufsargument fürs iPhone und dort ein klassisches Markenzeichen. Mit 6,7 Zoll ist das Pixel 7 Pro auch genauso groß, wie das iPhone 14 Plus oder das iPhone 14 Pro Max. Wie die Pro-Modelle des iPhones, kann auch das Pixel 7 seine Bildwiederholung drosseln, um Energie zu sparen.

Die Kameratechnik

Hat das iPhone seine Konkurrenz beim Fotografieren früher noch zuverlässig auf zweite Plätze verbannt, so kommt es im Wettkampf mit dem Pixel 7 Pro ganz schön ins Schwitzen. Der neue Hauptsensor von Google ist geradezu in Details verliebt und beherrscht einen breiten Kontrastumfang. Er setzt sich in einem wichtigen Bereich auch vom iPhone ab und verpasst Bildern einen stilvollen Film-Look, der von Apple bewusst vermieden wird – hier setzt man eher auf kräftiges Nachschärfen.

Gut, am Ende des Tages ist das Geschmackssache und wer sachliche Fotos bevorzugt, wird sich nicht sofort ins Fotografieren mit dem Pixel verlieben. Wir wagen aber zu behaupten, dass das nur auf die wenigsten zutrifft – dafür sehen die Bilder am Pixel einfach viel zu gut aus.

Design, über das jemand nachgedacht hat
Eines der stärksten Argumente fürs iPhone kann nun auch das Pixel 7 Pro für sich verbuchen: Hervorragende Verarbeitung. Beim Design haben sich die Google-Ingenieure einiges einfallen lassen, vom Massenware-Feeling manch anderer Hersteller fehlt da jede Spur.

Das stabil und passgenau gefertigte Pixel gibt kein Knarzen oder Knacken von sich, so feste man auch darauf herumdrückt (ja klar, mit ausreichend Gewalt knackt jedes Gerät). Es ist nach IP68 vor Staub und Untertauchen geschützt und überzeugt perfekt verarbeiten Knöpfen, die eine besonders wertige Haptik liefern.

Starke Software und hohe Sicherheit
Auch in Sachen Software und Sicherheit finden iPhone-Nutzer beim Pixel 7 Pro vertraute Parallelen. Denn genau wie das iPhone 14 hört auch das Googles Pixel 7 Pro in der Nacht aufmerksam zu: Es erkennt Geräusche wie Schnarchen oder Husten und fängt sie zur Auswertung ein. Mit den richtigen Einstellungen können Sie beim Pixel zudem Benachrichtigungen nur dann anzeigen lassen, wenn Sie es per Gesichtserkennung entsperrt haben – ganz genau wie beim iPhone mit FaceID.

Google verspricht beim Pixel 7 Pro für immerhin fünf Jahre Sicherheitsupdates. Bis Ende 2027 ist man damit also auf der sicheren Seite. Das dürften auch iPhone-Nutzer zu schätzen wissen: Die langfristige und zuverlässige Versorgung mit Software-Patches ist bei Apple schließlich ein Identitätsmerkmal.

Schnelle Updates
Die Software-Stärke der Pixel-Serie zeigt sich auch an anderer Stelle. Genau wie Apple beim iPhone, können wir uns bei der Pixel-Serie nämlich darauf verlassen, dass wichtige Updates schnell zur Verfügung stehen. Schließlich kontrolliert Google nicht nur die Hardware, sondern auch die Software im Android-Universum. Mit der Möglichkeit, ein schnelles Update zu veröffentlichen, können Entwickler rasch reagieren und Sicherheitslücken früher schließen. Damit relativiert sich auch der Sicherheitsvorsprung, den iOS gegenüber Android bei anderen Geräten vorweisen kann.

Bei der Performance bleibt Apple unerreichbar
Im Pixel 7 Pro arbeitet der Tensor G2, den Chip hat Google zusammen mit Samsung entwickelt. Das ist ein durchaus schneller und zeitgemäßer Rechenkern. Apples neusten A16 kennt Googles CPU trotzdem nur von hinten, da helfen auch die zwei extra Kerne und der doppelte Speicher (12 GB vs. 6 GB beim iPhone) wenig.

Dass die Rechenleistung des iPhones das aktuelle Schlachtschiff von Google chancenlos aussticht, sollte man aber nicht überbewerten. Der A16-Bionic-Chip von Apple ist nämlich derart schnell, dass man ihn schon fast als zu schnell abstempeln kann. Für solche Rechenpower muss man nämlich erstmal eine Anwendung finden – praktisch alle Alltagsszenarien bewältigt der Tensor G2 unsere Meinung nach genauso zufriedenstellend wie das Muskelpaket im iPhone-Gehäuse.

Fazit
Das Pixel 7 Pro ist ein erstklassiges Smartphone. Wir wollen Google nicht unterstellen, dass es bei Apple abgeschaut hat, das aktuelle Flaggschiff des Suchmaschinenkönigs weist aber einige Qualitätsmerkmale auf, die man sonst eigentlich beim iPhone verortet. Weil man mit dem Pixel wirklich wunderschöne Fotos schießen kann, die Verarbeitung auch im Dauereinsatz nichts zu wünschen übrig lässt und weil wir uns bei dem Android-Gerät ausnahmsweise nicht mit nerviger Bloatware plagen müssen, ist es unserer Meinung nach ein idealer Umstieg für alle, die von iOS zu Android wechseln möchten. Das Pixel punktet auch mit dem besseren Preis: Es ist aktuell schon für ab 750 Euro zu haben.

HP aktualisiert PC-Portfolio

Wie die deutsche Niederlassung des US-Herstellers in Böblingen mitteilt, wurde unter anderem die G9-Reihe des Commercial Desktop PC Portfolios von HP mit den Core-CPUs der 13. Generation ausgestattet.

Mit den Updates für das Commercial Desktop PC-Portfolio, unter anderem mit Intel Core-Prozessoren der 13. Generation, seien die Geräte für die Arbeitswelt von heute sowie für zukünftige komplexe Arbeitslasten gerüstet, verspricht HP Germany in seiner Pressemeldung. HPs G9-Reihe soll dabei sowohl die 12. als auch die 13. Generation der Intel Core CPUs unterstützen.

Updates auch für All-in-One und mehr
Laut HP würden 89 Prozent der Arbeitnehmer aufgrund suboptimaler Technologie nur ungern ins Büro zurückkehren. Somit sei die Wahl der richtigen Hybrid-Work-Tools und -Lösungen entscheidend für Unternehmen. Dafür hat HP die kommerziellen 23,8″- und 27″-All-in-Ones mit neuen HP Presence Konferenzfunktionen ausgestattet. Die Multi Camera Experience Software erleichtert das Streamen von Videos mit Unterstützung für duale Videostreams und Kamerawechsel. Keystone Correction wiederum schneidet das Kamerabild automatisch zu, verkleinert es und erstellt so ein gestochen scharfes Bild, welches in Echtzeit geteilt werden kann.

Neu dazu kam der HP Elite Mini 800 G9, laut HP der weltweit kleinste und leistungsstärkste Business-PC im Ultra-Small-Form-Factor-Format. Er verspricht “robuste und individuell anpassbare Leistung in der Größe eines Buches”. Neben der aktuellen Technologie sind starke Sicherheits- und die HP Presence-Funktionen integriert.

Auch die unter ChromeOS laufenden Geräte haben ein Update erhalten. Sie werden mit einem Intel Core-Prozessor der 13. Generation bis Core i7 ausgestattet. Dazu kommen skalierbarer SSD- sowie Arbeitsspeicher, Unterstützung für bis zu drei 4K-Displays und ein Chrome Enterprise Upgrade.

Preise und Verfügbarkeiten
Die Basispreise der aktualisierten Modelle sind unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer. Im Juli 2023 kommen der HP Elite Mini 600 G9 ab 1.099 Euro, der HP Elite Mini 800 G9 ab 1.399 Euro, der HP Elite Small Form Factor 600 G9 ab 1.299 Euro, der HP Elite Small Form Factor 800 G9 ab 1.699 Euro, der HP Elite Tower 600 G9 ab 1.299 Euro, der HP Elite Tower 800 G9 ab 1.699 Euro, der HP Pro Small Form Factor 400 ab 949 Euro und der HP Pro Tower 400 G9 Desktop PC ab 949 Euro in den Handel.

Ab August 2023 werden voraussichtlich der HP EliteOne 840 23,8 Zoll G9 All-in-One ab 2399 Euro, der HP EliteOne 870 27 Zoll G9 All-in-One ab 2.499 Euro, der HP ProOne 440 23,8 Zoll G9 All-in-One ab 1.199 Euro und der HP Pro Mini 400 G9 Desktop PC ab 849 Euro ausgeliefert. Die HP Chromebox Enterprise G4 soll ebenfalls noch im August 2023 erscheinen, ist allerdings derzeit noch ohne Preisangabe.

Was wirklich jeden iPhone-Nutzer nervt

Das iPhone hat Milliarden Nutzer – und geht einigen davon mächtig auf den Keks. Die Geräte haben nämlich manche Macken, denen kein Geduldsfaden gewachsen ist.

In Cupertino brummt das Geschäft: Gegenüber Android verzeichnet iOS zwar nach wie vor geringere Marktanteile, allein in 2022 hat Apple aber laut Marktforschung rund 238 Millionen iPhones verkauft – ein neuer Rekord. Apple-Fans wundert das wenig, die Geräte sind schließlich erstklassige Produkte, für die es viele gute Argumente gibt.

In der täglichen Routine zeigen sich beim iPhone aber auch einige aufdringliche und nervige Marotten, die uns manchmal von der Steinzeit träumen lassen: Als es noch keine Smartphones gab und man Probleme sofort beseitigen konnte, indem man mit einem Felsbrocken darauf eingeschlagen hat.

Zugegeben, die Methode steht uns auch heute noch zur Verfügung – ist angesichts der Preisklasse moderner iPhones aber nur in Ausnahmefällen zu empfehlen. Besser man schimpft sich den Frust von der Seele. Hier lesen Sie, was vielen Nutzern am iPhone so richtig auf die Nerven geht.

Siri, der dümmere Assistant
Das Thema künstliche Intelligenz (KI) ist zurzeit ja wieder in aller Munde. Tech-Größen wie Elon Musk warnen schon vor den Gefahren einer zu schnellen KI-Entwicklung, die Risiken für Menschheit und Gesellschaft seien unvorhersehbar. Sogar ein Eingreifen der Regierung wird gefordert, wenn die Entwickler weiterhin mit Vollgas an vermeintlicher Frankenware basteln.

Wovon die Unheils-Propheten um den Tesla-Gründer nicht sprechen: Siri. Kein Wunder, im Vergleich mit dem Google Assistant oder Alexa ist Apples Assistentin ja auch ziemlich dämlich. Die einzige Gefahr, die davon aktuell für die Menschheit ausgeht, ist, dass man im Gespräch mit der unbeholfenen Bit-Schleuder einen Hirnschlag bekommt. Dem Service-Bot fehlt es an jeder Kontextkompetenz und bei komplexen Fragen ist ihr ein Wellensittich überlegen. Der hilft einem zwar auch nicht weiter, gibt aber wenigstens eine Antwort.

Sprechen muss man mit Siri dazu oft wie mit einem Dreijährigen, von natürlichem Redefluss fehlt jede Spur. Dazu kommt eine feinnervige Spezialität, der man fast böse Absicht unterstellen muss: Siri kann nämlich ganz schön aufdringlich sein, wenn einen das am meisten stört. Spricht man mit anderen Menschen, hört Musik oder schaut Videos, dann meldet sich die “intelligente” Assistentin gerne hilfsbereit aber unfähig zu Wort, weil sie meint, jemand hätte “Hey Siri” gesagt. Hat aber niemand. Klappe zu, Siri!

(Sollte Siri sich eines Tages doch zur übermächtigen Super-KI entwickeln, möchten wir uns für den letzten Absatz ausdrücklich entschuldigen.)

Die Preisschraube dreht und dreht und …
Klar: Dass das iPhone etwas teurer im Ladenregal steht, als vergleichbare Android-Smartphones, war ja schon immer so. Aber war es schon immer so extrem? Der Preis steigt und steigt. Das iPhone 14 Pro Max startet aktuell bei 1449 Euro, lässt sich aber locker hochkonfigurieren, bis es die 2000-Euro-Marke knackt.

In der Android-Welt bekommt man dafür ohne Weiteres zwei Highend-Smartphones. Sag mal, Apple: Geht’s noch? Im Vergleich zu Vorgängermodellen machen iPhone-Serien ja nicht gerade riesige Sprünge. Dazu kommt die dreiste Tatsache, dass iPhones in Deutschland deutlich teurer sind als etwa in den USA.

Glaubt man aktuellen Gerüchten, dann steht mit dem iPhone 15 auch schon wieder ein neuer Preisrekord vor der Tür. Es könnte das mit Abstand teuerste iPhone aller Zeiten werden. Dahinter stehen zwar auch Inflation, gestörte Lieferketten und gestiegene Produktionskosten – aber eben auch die elitäre Philosophie von Apple und der fast fanatische Hang zu Exklusivität in der Marketing-Abteilung.

Für das iPhone 15 Ultra (neuer Name für Pro Max) plant man wohl ein um den Faktor 30 teureres Titan-Chassis und duale Front-Kameras. Wer braucht denn sowas? Und wie soll das weitergehen? Triple-Seitenkameras mit Hexa-Tone-Flash am Gehäuserand? Ein iPhone aus Gold? Wir hören mal besser auf, in Cupertino schreiben sie vielleicht schon mit …

Audio-Ausgabe im DJ-Modus
Ein kurzer Punkt – aber ein schwerwiegender: Die Priorität der Audioausgabe am iPhone lässt uns manchmal vermuten, dass das Feintuning von iOS im Vorhof der Hölle erledigt wird. Wenn man sich Musik anhört oder einem spannenden Podcast folgt, dabei aber in anderen Apps mit eigenen Medien unterwegs ist, dann wird der Ton immer wieder unterbrochen – manchmal sogar, wenn die geöffneten Medien gar keine Tonspur haben. Es ist zum Haare raufen!

Ein Garten, sie zu knechten
Nichts gegen Zäune, die haben ja durchaus ihren Zweck. Bei Apple dreht man das an sich bewährte Konzept aber um: In Cupertinos “Walled Garden” will man niemandem den Eintritt verwehren, stattdessen soll keiner mehr rauskommen.

Das markante Synonym für Apples geschlossenes Ökosystem trifft den Nagel auf den Kopf: Strenge Regeln und zahllose Einschränkungen sollen Geräte wie das iPhone, den Mac oder Apple Watches exklusiv verzahnen, ohne Drittanbieter an Bord zu lassen. Proprietäre Anschlüsse und inkompatible Software machen es möglich – und Apples Garten bei aller Schönheit auch ziemlich einsam. Zumindest dann, wenn man mal über den hohen Gartenzaun schielt: Da ist vielleicht nicht alles so schön aufgeräumt, es ist aber mächtig was los.

Auf der Android-Spielwiese schlagen clevere Apps die Brücke zwischen Plattformen oder erlauben die Fernbedienung von Windows-PCs und beliebigen Netzwerkgeräten. Manche Samsung-Geräte bieten sogar eine eigene Desktop-Ansicht für verbundene Monitore. iPhone-Nutzer spielen im goldenen Käfig dagegen immer nur mit sich selbst.

Kurzer Atem, kurze Laufzeiten
Das iPhone steht mittlerweile in Version 14 zur Verfügung (ist aber schon die 22ste Reihe, man denke etwa an die drei iPhone SE und das iPhone XR) und kann manche technischen Meilensteine vorweisen. Die Feature-Liste wird dabei zwar länger und länger – an einer der wichtigsten Stellen verweigert man sich in Cupertino aber jedem Nutzerwunsch: der Gerätelaufzeit.

Was will man denn mit Satellitentelefonie, Passkeys oder der iCloud, wenn sich das iPhone nach intensiver Nutzung in einen kraftlosen Briefbeschwerer verwandelt? Obwohl beispielsweise der Akku des iPhone Pro Max mit immerhin 4.352 mAh aufwartet, macht er schon nach rund 19 Stunden Feierabend. Wenn Apple an dem Trend festhält, dann kann man das iPhone 17 vielleicht nur noch an der Steckdose nutzen. Das erste stationäre Mobiltelefon! Wir können es kaum erwarten …

Dauerfeuer-Updates mit der Brechstange
Häufige Updates sind eine gute Sache. Sollte man zumindest meinen, am iPhone erwartet uns nämlich eine andere Erkenntnis: Dort sind sie oft eine nervige und zeitraubende Sache. Die oft in kurzer Taktung ausgerollten Aktualisierungen können ganz schön nerven, wenn sie das System ausbremsen oder zu Fehlfunktionen führen. Auch am Speicher knabbert das Aufspielen neuer Software mitunter spürbar – vor allem, wenn man da ohnehin schon Platzprobleme hat.

Dateien einfach teilen? Fehlanzeige!
Wir müssen nochmal auf den “Walled Garden” zurückkommen, der schüttet uns nämlich noch an anderer Stelle Sand ins Getriebe. Wer beruflich oder privat Dateien mit Nicht-Apple-Nutzern teilen möchte, der kennt das Dilemma: Im proprietären Dateiensystem (iCloud) kommt man ohne Apple-ID mitunter nicht weit. Bilder vom Kindergeburtstag, Diagramme aus dem Büro oder eine neue Präsentation müssen wir oft umständlich über Filehoster teilen. Also hochladen, verlinken und URLs versenden – ein nerviges Klein-Klein.

Keine Kopfhörer-Klinke
Seit Serie 7 gibt es beim iPhone keinen normalen Kopfhöreranschluss mehr. Der 3,5-mm-Klinkenstecker ist ein weit verbreiteter, bequemer und einfacher Standard, der Milliarden andere Geräte nahtlos miteinander verbindet – klar, dass Apple den gestrichen hat. Wo kommen wir auch hin, wenn man Nutzern günstige und simple Lösung zur Verfügung stellt? In den Walled Garden sicher nicht.

Aber stimmt, alles halb so wild: Der Lightning-Anschluss ist ja ein vollwertiger Ersatz. Also “vollwertig” im Sinne von minderwertig, überteuert und umständlich. Dass Apple kostspielige Adapter anbietet, die Lightning mit Klinke oder USB verbinden, setzt den Marketing-Witz konsequent fort. Für einen saftigen Aufpreis dürfen wir uns dann mit nervigem Gestöpsel und umständlichem Kabelsalat herumärgern. Der einzige Silberstreif am Horizont: Auch Android-Nutzer müssen bei den meisten Anbietern auf die Klinke verzichten. Geteiltes Leid …

Mit dem Display-Keyboard kann man sich einweisen lassen
Wer mal eine Auszeit braucht, der kann sich mit der Bildschirm-Tastatur vom iPhone in die nächste Klinik einweisen lassen, dazu muss man das virtuelle Keyboard an der Pforte nur vorzeigen. Das Personal weiß dann schon Bescheid. Wer hat es denn bei Apple für eine gut befunden, Satzzeichen wie Komma nicht direkt auf der ersten Seite unterzubringen? Und warum funktioniert die Tastatur so unpräzise und lässt sich kaum anpassen?

Beantworten kann man solche Fragen nicht, auch mit Abhilfe sieht es schlecht aus: Display-Keyboards von Drittanbietern sind am iPhone nämlich richtig mies implementiert. Man kann von Glück reden, wenn man noch nie mit einem Android-Smartphone geschrieben hat – dann weiß man wenigstens nicht, was man verpasst.

Benachrichtigungen: Bloß nicht von Android lernen
Dass wir bei iOS nur dann Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm finden, wenn wir uns per Face-ID identifiziert haben, kann man akzeptieren – und sogar gut finden. Dass man uns anderweitig aber ins Info-Labyrinth wirft, nervt gewaltig.

Einige Benachrichtigungen reagieren aufs Antippen, andere muss man gedrückt halten. Um die Meldungen zu löschen, müssen wir entweder nach links wischen und das Löschen bestätigen, oder doppelt auf ein transparentes Kreuz in der Benachrichtigungszentrale tippen. Die ersten paar Male ist das keine große Sache, in der täglichen Routine summieren sich die Kommandos aber zum nervigen Gefummel. Bei Android tippen wir einmal auf “Alles löschen” und der Keks ist gegessen. Ob man sich daran in Cupertino aber ein Beispiel nehmen wird, kann man abwarten – oder gleich vergessen.

Apple-Chef Cook wettet mit Computer-Brille auf die Zukunft

Apple-Chef Tim Cook hat den Gewinn des Konzerns in schwindelerregende Höhen geschraubt hat. Mit einer neuartigen Computer-Brille will er beweisen, dass er auch neue Produkte auf den Markt bringen kann.

Apple-Chef Tim Cook führt seit fast zwölf Jahren den iPhone-Konzern und hat seitdem den Wert des Unternehmens verzehnfachen können. Trotz des enormen ökonomischen Erfolgs verstummen jedoch kritische Stimmen nicht. Kritiker verweisen darauf, dass fast alle aktuellen Erfolgsprodukte mit dem Apfel-Logo noch auf die Visionen von Steve Jobs zurückzuführen sind, der bereits im Oktober 2011 an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Mit einer neuen Computer-Brille wagt Cook sich nun aus dem Schatten des legendären Firmen-Mitbegründers hervor.

Auf der Apple-Entwicklermesse WWDC stellte Cook am Montag der Öffentlichkeit seine erste Daten-Brille mit dem Namen Vision Pro vor, mit der Apple nicht weniger als eine neue Computer-Plattform etablieren will. Die Vision Pro lässt die User zum einen wie herkömmliche VR-Brillen tief in eine virtuelle Realität eintauchen, ermöglicht gleichzeitig aber immer wieder, auch die analoge Umgebung wahrzunehmen.

Das Headset, das wie eine futuristische Skibrille aussieht, bietet den Anwendern eine dreidimensionale Bedienoberfläche. Mit dieser können sie ihre analoge Umgebung und die virtuelle Realität gleichzeitig sehen oder zwischen beiden Welten wechseln.

Tragbarer Umgebungs-Computer
Apple nennt die Vision Pro einen tragbaren Umgebungs-Computer. “Wir glauben, dass die Apple Vision Pro ein revolutionäres Produkt ist”, sagte Konzernchef Cook. Das Gerät werde die Art und Weise verändern, wie Menschen kommunizieren und zusammenarbeiten, zeigte er sich überzeugt. In den USA soll das Gerät Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen. Ein Datum für den Marktstart außerhalb der USA wurde noch nicht genannt.

Bei der Apple-Brille wird die Umgebung von Kameras auf dem Gehäuse eingefangen und auf Displays vor den Augen der Anwenderin oder des Anwenders wiedergegeben. Nach diesem Prinzip geht auch die Konkurrenz vor. Auf beide Bildschirme verteilt hat die Brille 23 Millionen Pixel – mehr als die 4K-Auflösung eines Fernsehers für jedes Auge.

Streamingdienst Disney+ auf der Brille verfügbar
Apple sieht eine Einsatzmöglichkeit für die Vision Pro im Beruf, weil man sich viele große virtuelle Displays ins Blickfeld einblenden kann. Die Apple-Brille soll aber auch wie ein mobiles 3D-Kino und für andere Unterhaltungsanwendungen genutzt werden können. So wird der Streamingdienst Disney+ von Beginn an auf der Vision Pro verfügbar sein.

Carolina Milanesi, Analystin vom Marktforschungsunternehmen Creative Strategies, sagte in Cupertino, sie glaube nicht, dass das Headset derzeit für den Massenmarkt gedacht sei. Stattdessen richte sich Apple zunächst an Technikbegeisterte sowie an Entwickler, die Anwendungen für die Vision Pro programmieren werden. “Für diese Zielgruppe stellen auch die 3.500 US-Dollar, die Apple für die erste Generation haben möchte, kein Problem dar. Sie wollen das Neueste und das Beste. Da spielt das Preisschild keine große Rolle”

Die Expertin geht aber davon aus, dass es nicht bei dem vergleichsweise hohen Preis bleiben wird. Schon der Name “Vision Pro” könnte ein Hinweis darauf sein, dass es in absehbarer Zeit ein preisgünstigeres, vielleicht weniger leistungsfähiges Gerät geben könnte, eine “Vision ohne Pro”, sagte Milanesi der Nachrichtenagentur dpa.

Apple steigt mit seinem hochpreisigen Produkt ausgerechnet in einem Moment in den Markt ein, in dem ein kurzlebiger Hype rund um das Geschäft mit virtuellen Welten und Objekten merklich abgeflaut ist. Stattdessen steht unter anderem dank dem Textroboter ChatGPT, der Sätze auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren kann, Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt.

VR-Brillen und virtuelle Welten bisher ein Nischengeschäft
Vor allem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg setzt weiter auf eine Zukunft, in der sich große Teile des Lebens in einer digitalen Welt – dem “Metaverse” – abspielen würden. Um das zu betonen, benannte er den Facebook-Konzern in “Meta” um. Doch trotz Milliarden-Investitionen blieben VR-Brillen und virtuelle Welten bisher ein Nischengeschäft – das Meta Milliardenverluste einbringt. Der Konzern ist Marktführer bei VR-Headsets und begrüßte Apple vergangene Woche mit der Ankündigung des neuen Modells Meta Quest 3 zum Preis von 570 Euro. Es werde auch gut darin sein, digitale Objekte in die reale Umgebung einzublenden, sagte Zuckerberg.

Das Geschäft mit VR-Brillen ist bislang unvergleichlich kleiner als der Smartphone-Markt. Die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass 2023 lediglich zehn Millionen VR- und AR-Headsets abgesetzt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden weltweit über 1,2 Milliarden Smartphones verkauft.

Zu Beginn des Events wurden neue Mac-Computer mit leistungsstärkeren Prozessoren vorgestellt. Darunter ist auch das erste Modell des auf professionelle Nutzer ausgerichteten Mac Pro mit hauseigenen Chips. Die mehrjährige Umstellung der Modellpalette von Intel-Prozessoren auf Chips aus eigener Entwicklung ist damit abgeschlossen. Danach wurden Neuerungen der nächsten Betriebssysteme für iPhone, iPad und Mac vorgestellt. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, leichter Kontaktdaten zwischen zwei iPhones auszutauschen.

Apple stellt voraussichtlich Computer-Brille vor

Auf Twitter kündigte Apple für seine Entwicklerkonferenz WWDC eine “neue Ära” an. Dabei dürfte es sich um den Einstieg des iPhone-Konzerns in den Bereich “Mixed Reality” mit einer Computer-Brille handeln.

Die Fans von Apple warten seit fast zehn Jahren auf das sprichwörtliche “One More Thing”, das nächste große Ding. Wenn sich die Gerüchte bestätigen, wird es an diesem Montagabend so weit sein. “Eine neue Ära beginnt”, kündigte Apple auf Twitter an und damit dürfte eine Computer-Brille gemeint sein, mit der Apple den Bereich der sogenannten “Mixed Reality” neu definieren will.

Über das Gerät in der Form einer Art Hightech-Skibrille sollen zum einen virtuelle Einblendungen in die echte Welt möglich sein (Augmented Reality, AR). Gleichzeitig soll man aber auch komplett in virtuelle Welten eintauchen können (Virtual Reality, VR). Die Mischung von AR und VR nennt man “Mixed Reality” (XR). Bei der Apple-Brille soll man mit einem Drehknopf zwischen AR und AR umschalten können.

Die Umgebung wird dabei laut Medienberichten – wie auch bei Geräten der Konkurrenz – von Kameras auf dem Gehäuse eingefangen und auf Displays vor den Augen wiedergegeben. Zuvor wurde jahrelang über Apples Pläne für eine Brille mit durchsichtigen Gläsern spekuliert, bei der digitale Objekte direkt ins Blickfeld der Nutzer eingeblendet werden. Doch dafür fehlen laut Medienberichten immer noch die nötigen technologischen Durchbrüche.

Datenbrille soll neue Gerätekategorie gründen
Die neue Datenbrille soll sich in große Produktinnovationen einreihen, die Apple vom kleinen Computerpionier der 70er Jahre zu einem der wertvollsten Konzerne der Welt gemacht haben: Macintosh Computer (1984), iMac (1999), iPod (2001), iPhone (2007), iPad (2010) und zuletzt die Apple Watch (2014).

Der Einstieg in das neue Segment ist für Apple allerdings mit erheblichen unternehmerischen Risiken verbunden. Zum einen ist der Markt für VR- und AR-Quellen bislang nicht besonders groß. Die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass 2023 lediglich zehn Millionen VR- und AR-Headsets abgesetzt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden weltweit über 1,2 Milliarden Smartphones verkauft.

Dazu kommt, dass Apple gegen Wettbewerber antreten muss, die seit vielen Jahren Erfahrungen mit den Datenbrillen und den dafür notwendigen Anwendungen gesammelt haben. Der Facebook-Konzern nahm die geplante virtuelle Bevölkerung des digitalen “Metaverse” sogar zum Anlass, sich in Meta umzubenennen.

Am Donnerstag vergangener Woche versuchte Meta, dem potenziellen Konkurrenten Apple mit einer eigenen Ankündigung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Meta-Chef Mark Zuckerberg stellte für den Herbst ein neues Modell seiner Quest-Brillen in Aussicht, das dünner und leistungsstärker als vorherige Generationen sein werde. Und während die erste Apple-Brille Medienberichten zufolge rund 3.000 Dollar kosten soll, wird die “Quest 3” im Deutschland im kommenden Herbst für 570 Euro zu haben sein.

Zugleich hat Meta mit der Quest Pro auch ein teureres Gerät für 1.200 Euro im Markt – und Konkurrent HTC positioniert sein Modell Vive XR Elite für 1.400 Euro auch als Mixed-Reality-Headset.

Bei VR-Spielen wird Apple auch mit dem japanischen Elektronikriesen Sony im Wettbewerb stehen. Die im Februar 2023 von Sony präsentierte VR-Brille PSVR 2 kostet rund 600 Euro und muss mit einem Kabel an die Spielekonsole Playstation 5 angeschlossen werden, die nochmals mit 650 Euro zu Buche schlägt.

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC von Apple dürfte es aber nicht nur um die Datenbrille gehen, sondern auch um Macintosh-Computer. Der Konzern hatte zuletzt wie alle anderen PC-Hersteller Einbußen in der Computersparte hinnehmen müssen, weil nach dem Home-Office-Boom während der Corona-Pandemie der Markt gesättigt war. Nun sollen neue Mac-Modelle das Geschäft ankurbeln. Erwartet werden neue MacBooks aber auch neue Modelle der Profigeräte Mac Pro.

iPhone 15 mit Design-Änderung

Neuen Gerüchten zufolge nähert sich das iPhone 15 optisch dem iPhone 14 Pro an.

Während es bei den Gerüchten ums iPhone 15 Pro heiß hergeht – man streitet sich über physische und kapazitive Tasten -, geht es bei denen ums normale iPhone 15 und das 15 Plus deutlich ruhiger zu.

Auf der chinesischen Plattform Weibo wurden vergangene Woche Informationen geleakt (via Macrumors), denen zufolge das iPhone 15 und das iPhone 15 Plus auf der Rückseite ein mattes bzw. satiniertes Glas bekommen sollen. Damit würden sich die beiden Standardmodelle optisch an die Pro-Modelle des iPhone 14 annähern, deren Rückseiten bereits einen solchen Effekt besitzen.

Die Quelle ist zwar anonym, hat zuvor aber bereits korrekt vorhergesagt, dass das iPhone 14 in Gelb erscheinen würde.

iPhone-Produktionszyklus
In den vergangenen Jahren hat sich der iPhone-Produktionszyklus dahin verschoben, dass interessante neue Designänderungen erst in den Pro-Modellen erscheinen und mindestens ein Jahr später erst in den regulären Modellen. Wenn Sie also immer das Neueste vom Neuesten von Ihrem iPhone erwarten, kommen Sie nicht drumherum, den Aufpreis dafür zu zahlen – beim iPhone 14 ist das ein Unterschied von mindestens 300 Euro.

Die spannendste Neuerung am iPhone 14 Pro war die Dynamic Island, die Gerüchten zufolge nun auch bei den regulären Modellen des iPhone 15 Einzug halten soll; das matte Glas auf der Rückseite schlägt in dieselbe Kerbe.

Bei den Pro-Modellen hingegen sollen die Bildschirmränder schmäler werden, die Kanten runder und die Kamera größer, während der Edelstahl-Rahmen durch Titan ersetzt werden soll und die physischen Tasten an der Seite durch kapazitive mit Taptic Engine. Zusammengefasst soll es beim iPhone 15 Pro also hauptsächlich viele kleine Änderungen im Detail geben, aber kein deutlicher Unterschied zum Design der Modelle des Vorjahres. Was Sie bei der iPhone-15-Reihe konkret erwarten können, erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag.

Arbeitsspeicher für Laptops – das müssen Sie wissen

5 Tipps zum Arbeitsspeicher für Laptops: Welche Größe und Frequenz brauchen Sie wirklich und wie rüsten Sie ältere Notebooks nach.

Professionelle Kunden greifen meist eher zu Geräten mit schnellen NVMe-SSDs sowie mehr Arbeitsspeicher. Daher bietet es sich für Notebook-Assemblierer an, die von ihnen vertriebenen Geräte mit zusätzlichem und schnellerem RAM auszustatten. Dabei gibt es eine Reihe von Grundlagen zu beachten, die wir Ihnen in fünf Tipps kurz vorstellen. Das Aufrüsten der Notebooks mit mehr und schnellerem RAM sorgt zudem dafür, dass sie beim Kunden länger eingesetzt werden können. Aus Sicht der Nachhaltigkeit ist das heute für viele Kunden ein wichtiges Argument.

Außerdem gilt seit Anfang des Jahres ein neues Lieferkettengesetz. Es soll Unternehmen in Deutschland zur Achtung von Menschenrechten durch die Umsetzung definierter Sorgfaltspflichten verpflichten. In diesem Jahr gilt es noch nur für Betriebe mit mehr als 3.000 Angestellten, ab 2024 dann aber auch für Firmen ab 1.000 Mitarbeitern.

Gründe für die Aufrüstung
Es gibt mehrere Gründe, die für eine Aufrüstung bereits beim Assemblierer sprechen:

Leistungssteigerung: Viel RAM erlaubt es einem Notebook, mehr Daten und Programme gleichzeitig zu verarbeiten, ohne dabei die Leistung zu beeinträchtigen. Durch das Hinzufügen von zusätzlichem Speicher führen Ihre Kunden rechenintensive Aufgaben wie Videobearbeitung, Gaming oder mehrere Anwendungen schneller und flüssiger durch.

Multitasking: Mit mehr RAM wechselt das Notebook effizienter zwischen verschiedenen Anwendungen und Aufgaben, ohne dass es zu spürbaren Verzögerungen oder Leistungseinbußen kommt. Dadurch können die Nutzer mehrere Anwendungen gleichzeitig öffnen und zwischen ihnen hin- und herschalten, ohne dass das System dadurch insgesamt langsamer wird.

Zukunftssicherheit: Die Anforderungen an die Systemressourcen von Anwendungen und Betriebssystemen steigen kontinuierlich. Indem ein Assemblierer mehr RAM in seine Geräte einbaut, stellt er sicher, dass seine Produkte den steigenden Anforderungen gerecht werden und auch in Zukunft reibungslos funktionieren. Das wirkt sich langfristig in höheren Absatzzahlen und zufriedeneren Kunden aus.

Speicherintensive Aufgaben: Bestimmte Anwendungen und Aufgaben gerade im professionellen Umfeld benötigen sehr viel Arbeitsspeicher. Dazu gehören beispielsweise das Bearbeiten von Videos in hoher Auflösung, die Nutzung virtueller Maschinen, das Arbeiten mit großen Datensätzen, KI-Berechnungen oder aufwendiges 3D-Modellierung und -Rendering.

Tipp 1: Dual-Channel

Achten Sie grundsätzlich darauf, dass Sie zwei Speichermodule verbauen. Erst dadurch gewährleisten Sie, dass das RAM im flotten Dual-Channel-Modus arbeitet – sprich auf zwei Speicherriegel parallel zugreifen kann. Bei vielen Einsteiger-Notebooks ist meist nur ein Speicherriegel verbaut oder im ungünstigsten Fall nur ein RAM-Steckplatz vorhanden. In diesem Fall können Ihre Kunden den schnellen Dual-Channel-Modus gar nicht nutzen. Notebooks mit zwei Speicherriegeln stellen daher einen Verkaufsvorteil dar, wenn Sie dies bei Ihren Angeboten auch klar kommunizieren.

Tipp 2: Speichermenge

Bei Notebooks für den Office-Einsatz und einfache Multimedia-Aufgaben wie Bildbearbeiten reicht oft ein Laptop mit insgesamt 8 GByte (2 x 4 GByte) Arbeitsspeicher. Für Gaming-Laptops empfehlen wir 16 GByte anzusetzen, weniger ist heutzutage eigentlich nicht mehr sinnvoll. Für Gamer machen mehr als 16 GByte aber meistens auch keinen Sinn. Machen Ihre Kunden aber überwiegend Videoschnitt oder professionelle Bildbearbeitung, dann können auch 32 GByte oder im Extremfall noch mehr hilfreich sein.

Tipp 3: Speichertempo

Je schneller die RAM-Geschwindigkeit, desto flüssiger laufen Programme. Laptops mit leistungsschwachen CPUs wie Intels Celeron oder Pentium sowie älteren AMD-CPUs unterstützen meistens nur Speicherfrequenzen bis maximal 1.866 MHz. Eine Ausnahme stellenen Ryzen 5 3500U sowie der Ryzen 7 3700U & 3750U dar, die bereits mit 2.400 MHz laufen. Das gilt auch für Intel-CPUs der 10. Core-Generation.

Die Ryzen-4000-Baureihe arbeitet mit 2.666 MHz. Die Ryzen-5000-Serie sowie die meisten Notebooks mit Intels 11. Core-Generation laufen mit 3.200 MHz. Und die höchsten Speicherfrequenzen zwischen 3.733 bis 4.266 MHz fahren Notebooks mit dem Intel Core i7-1165G7.

Bei der 12. Core-Generation erlaubt Intel die Wahl zwischen DDR4- und DDR5-Arbeitsspeicher. Die Frequenzen bewegen sich zwischen 3.200 und 3.733 MHz (LPDDR4), 2.400 bis 4.800 MHz (DDR4), 3.200 bis 4.800 (DDR5) sowie 4.800 bis 6.400 MHz (LPDDR5).

Notebook-CPUs aus der Ryzen-7000-Familie sind entweder mit DDR4 (LPDDR4-4266) oder DDR5-Speicher (DDR5-5500) ausgestattet. Bei der aktuellen 13. Core-Serie von Intel sind es 4.266 bis 5.600 MHz – wahlweise als LPDDR4, LPDDR5 sowie DDR5.

Tipp 4: Speichertechnik

Aktueller Stand der Arbeitsspeicher-Technik ist seit 2021 DDR5 mit 16fachem Prefetch – das heißt, dass jeder Lesevorgang sechzehn Datenbits pro Datenpin ausliest und ihn in einen Datenburst der Länge 16 ausgibt. Anfangs war DDR5-Speicher noch sehr teuer, schlecht verfügbar und mit vielen CPUs nicht kompatibel. Die Lage hat sich aber entspannt.

Dareüb hinaus hat DDR5-RAM einige Vorteile gegenüber DDR4-Riegeln. So sind bei DDR5 in der Spitze bis zu 128 GByte pro Riegel möglich, bei DDR4 sind es nur 32 GByte. Im Dual-Channel lassen sich damit bis zu 256 GByte verbauen, was auch den letzten HIughend-Kunden überzeugen dürfte. Außerdem wurde bei DDR5-Speicher die Bandbreite auf 39 GBit/s erhöht. Bei DDR4 sind es maximal 26 GBit/s.

Nur beim Timing, also bei den Taktzyklen, die zum Adressen des Speichers benötiogt werden, liegen DDR4-Riegel noch vorne. Bei ihnen ist ein CL-Wert von 16 die Regel. Bei DDR5-RAM sind es dagegen 40.

In Laptops kommt der kompaktere Standard SO-DIMM mit 260 Signalkontakten zum Einsatz.

Tipp 5: Speicher nachrüsten

Einen RAM-Riegel kann man schnell dazustecken oder austauschen, sofern die Speichermodule nicht fest verlötet sind. Das kommt zum Glück nicht so oft vor. Ob sich der Speicher eines Geräts aufrüsten lässt, ist normalerweise im Datenblatt respektive der Produktbeschreibung beschrieben.

WWDC 2023: Was zeigt Apple bei seiner Keynote?

Wie jedes Jahr kochen die Gerüchte kurz vor Apples Keynote bei der Worldwide Developer Conference hoch. Womit der Tech-Gigant dieses Jahr neue Maßstäbe setzen könnte.
Alljährlich spekuliert die Technikbranche im Vorfeld von Apples Keynote auf der Worldwide Developer Conference, was der Konzern an Marktneuheiten in petto hat. Ganz wasserdicht ist Apple nicht, in den vergangenen Jahren, waren immer wieder Infos bereits vorab verfügbar. Doch dem Konzern gelingt es auch Jahr für Jahr, sein Publikum zu überraschen. Was der Gerüchteküche zufolge, nächste Woche auf uns zukommen könnte:

Als sicher gilt, dass Apple zwei neue Betriebssysteme vorstellen wird: iOS 17 und watchOS 10 bilden künftig die Grundlage für neue Geräte. Und von denen sollen ebenfalls einige präsentiert werden, zumindest erwartet das Branchen-Insider Mark Gurman von “Bloomberg” laut einem Tweet. Gleich mit einer ganzen Reihe neuer Macs sei zu rechnen, was die seit Monaten wogenden Gerüchte um ein 15-Zoll MacBook Air ebenso anheizt wie die um einen neuen iMac Pro.

Welche Prozessoren dabei zum Einsatz kommen, ist ein bislang gut gehütetes Geheimnis. Allerdings ranken sich einige Spekulationen um die Präsentation eines neuen M3-Chips, mit dem eine neue Produktlinie einhergehen könnte. Dass Apple kürzlich Geräte mit M2-Chips in sein Umtauschprogramm aufgenommen hat, wird von einigen Beobachtern als Indiz gedeutet, dass es tatsächlich schon nächste Woche soweit sein könnte und Apple seine neueste Chipgeneration vorstellt.

AR und VR von Apple? 2023 könnte es endlich so weit sein
Der eigentliche Star, auf dessen Präsentation viele Expertinnen und Experten bei der WWDC23 setzen, ist ein Mixed-Reality-Headset. Apple arbeitet seit gut einem Jahrzehnt an einem Augmented- oder Virtual-Reality-Headset und die Gerüchte über seine Präsentation kursieren immer wieder. Dieses Jahr soll es laut zahlreicher Gerüchte endlich soweit sein. Was genau Apple sich überlegt hat, liegt zwar im Reich der Spekulationen, doch es gibt indirekte Hinweise darauf, dass der Konzern endlich einen Fuß in die Tür der virtuellen Realitäten bekommen möchte.

So hat Sean Murray, Mitgründer von Hello Games, die das Spiel “No Man’s Sky” produzieren, seit 29. Mai mehrere Äpfel auf seinem Twitter-Feed gepostet. Beobachter der Szene interpretieren dies als Zeichen, dass Apple eine Kooperation mit dem 2016 erschienenen Weltall-Spiel eingehen könnte. Weil dieses von Anfang an auch in VR spielbar war, liegt nahe, dass Apples neues Headset tatsächlich kommende Woche präsentiert wird.

Was ein AR-Headset von Apple kosten könnte und wo man die WWDC23 live sieht
Bereits 2022 kündigte Hello Games allerdings auch schon an, an einer Version für Mac und iPad zu arbeiten – wird also kommende Woche lediglich diese vorgestellt oder ist “No Man’s Sky” eines der ersten Spiele, das für ein Headset von Apple optimiert wäre? Weil Murray oder Hello Games sich in der letzten Woche nicht zu weiteren Infos hinreißen ließen, heißt es abwarten. Sollte Apple das Headset vorstellen, wird endlich auch mehr zum Preis des Geräts bekannt sein, der aktuell mit bis zu 3.000 Dollar kolportiert wird.

Offiziell bestätigt hat Apple in einer Pressemitteilung bislang lediglich den Zeitplan der WWDC23. Um zehn Uhr vormittags Ortszeit geht es in Kalifornien los, das heißt in Deutschland können wir uns am Montag, den 5. Juni ab 19 Uhr dazuschalten. Interessierte können die Keynote live über die offizielle Apple-Homepage sowie per AppleTV, auf YouTube und in der Entwickler-App von Apple verfolgen.