Final Cut und Logic kommen endlich auf das iPad

Apple hat angekündigt, in zwei Wochen seine Profi-Software wie Final Cut Pro und Logic Pro auf das iPad zu bringen.

Die beiden Profi-Apps für Videografen und Musiker stehen in zwei Wochen auch für das iPad zur Verfügung. Final Cut Pro und Logic Pro kann man sich im App Store auf dem iPad ab dem 23. Mai 2023 herunterladen, der Hersteller gewährt einen kostenlosen Zeitraum von einem Monat, danach muss man die beiden Apps abonnieren.

Denn anders als bei den Mac-Pendants sind die iPad-Apps im Monats- oder Jahres-Abo verfügbar. Der Preis ist jedoch recht fair: Für Final Cut Pro und Logic Pro verlangt Apple entweder 4,99 Euro pro Monat oder 49 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Auf dem Mac kostet Logic Pro 199 Euro, Final Cut Pro gleich 349,99 Euro.

Final Cut Pro für iPad – die Details
Final Cut Pro ist für die iPads mit M1 und neuer verfügbar. Das bedeutet keine Begrenzung nur für Pro-Modelle, denn auch das iPad Air der fünften Generation, vorgestellt im März 2022, hat einen M1 eingebaut bekommen. Erwartungsgemäß unterstützt Final Cut Pro für iPadOS das Magic Keyboard und entsprechende Shortcuts sowie den Apple Pencil. Mit ive Drawing sind handschriftliche Untertitel und Grafiken möglich, die App unterstützt auch die Howering-Funktion des Apple Pencil, indem man den Bildschirm bedient, ohne ihn zu berühren.

Mit Final Cut Pro auf dem iPad kann man iMovie-Projekte importieren, genauso möglich ist der Export in die entsprechende App auf dem Mac. Apropos Mac: Mit der mobilen Version für iPad hat Apple die Einstiegshürde für angehende Profis gesenkt. Das iPad Air der 5. Generation kann man mittlerweile für 659 Euro kaufen, das App-Abo kostet weniger als ein Abo für das Apple TV+! Der größte Konkurrent in dem Bereich, Adobes Premiere Pro gibt es übrigens bisher nur für macOS und nicht für iPadOS, hier hat sich Apple einen Vorsprung verschafft.

Logic Pro für iPad – Die Details
Auch Musiker, DJs und weitere Audio-Kreative können sich freuen: Logic Pro wird ab dem 23. Mai ebenfalls für das iPad zur Verfügung gestellt. Der Preis ist gleich wie bei Final Cut Pro – 4,99 Euro pro Monat oder 49 Euro pro Jahr. Die Anforderungen an die Hardware sind noch niedriger als bei der Video-Software, selbst iPads mit A12 Bionic werden unterstützt. Das ind alle iPads Pro ab dem Jahr 2018, iPad Air 3, iPad Mini 4 und iPad 8 und neuer!

Neben den üblichen Features wie professionelle Instrumente, Mixer und Live-Loops verspricht Apple auch Unterstützung für Profi-Hardware. MIDI-Interfaces und Controller von Apogee, Focusrite, Novation, Universal Audio werden unterstützt. Nach Wunsch funktioniert Logic Pro mit Magic Keyboard und Apple Pencil.

Interessanterweise kursierten erst vor zwei Wochen Gerüchte zu den Profi-Apps von Apple auf dem iPad: Der Leaker Analyst941 hat diese verbreitet. Allerdings hat der Leaker beteuert, Final Cut Pro käme nicht vor 2024, also mit iPadOS 17 und Logic Pro nicht vor 2025. Manchmal ist Apple weiter, als die Leaker es sich vorstellen können.

Asus Zenbook S 13 OLED ab sofort verfügbar

Das momentan dünnste 13,3 Zoll OLED-Notebook der Welt sei das neue Asus S 13 OLED, verkündet der taiwanische Hersteller stolz und hat das Leichtgewicht in den deutschsprachigen Markt gebracht.

Wie die bereits hier vorgestellten Brüder und Schwestern der Zenbook-Serie von Asus, hat auch das neue Asus Zenbook S 13 OLED neueste Technologie mit OLED-Display in einem ansprechenden, nachhaltigen Gehäuse vereint. Es ist mit einem Zentimeter Profilstärke, laut Asus, das dünnste 13.3 Zoll-Notebook der Welt und wiegt gerademal ein Kilogramm.

Klein, stark, leicht und scharf
Trotz seiner zierlichen Maße bietet das Asus Zenbook S 13 OLED maximal einen Intel Core i7-1355U-Prozessor mit integrierter Intel Iris Xe Grafik. Dazu kommen bis zu 32 GB LPDDR5 RAM als Arbeitsspeicher und eine schnelle SSD nach PCIe 4.0-Standard für herausragende Leistung. Dazu passend sind auch die Anschlüsse mit zwei Thunderbolt 4, USB 3.2 und HDMI 2.1 und Audio-Buchsen ausgestattet. KI-Kamera und Mikro, Harman/Kardon, WiFi 6E und Bluetooth 5.3 machen die Kommunikation perfekt.

Das mit 2,8 K-Pixeln aufgelöste OLED-Touchscreen-Display kommt im 16:10-Format, das eine größere vertikale Arbeitsfläche bietet. Eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, 0,2 ms Reaktionszeit und 550 Nits Spitzenhelligkeit versprechen ein grandios scharfes Bilderlebnis. Die Farbraumabdeckung von 100 Prozent DCI-P3 sorgt zudem für eine realitätsgetreue Darstellung und bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit für reichlich Mobilität.

Google zeigt sein erstes Falt-Handy

“May The Fold Be With You”: Am Star-Wars-Tag, eine Woche vor der Google I/O, hat die Company ihr erstes Falt-Handy vorgestellt. Das ist bereits bekannt.

Nächsten Mittwoch, am 10. Mai, veranstaltet Google ab 19 Uhr wieder die Entwicklerkonferenz Google I/O. Eine der spektakulärsten Neuvorstellungen auf dieser I/O wird das neue Falt-Handy von Google sein: Das Pixel Fold. Denn Google hat das Fold jetzt offiziell angeteasert – in Anspielung auf den gestrigen Star-Wars-Tag unter dem Slogan “May The Fold Be With You”.

Der Tweet enthält auch einen Link zu einer Seite im Google Store, auf der Sie sich mit Ihrer Mailadresse registrieren können, um über alle Google-Neuerungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Im außerdem bereitgestellten Youtube-Video erkennen Sie durchaus Details des Designs und der Gestaltung und Sie sehen das Google Fold auch im komplett ausgeklappten Zustand. Dann ist es faktisch ein Tablet. Die Verkaufsbezeichnung des neuen Falt-Smartphones ist dank des Hashtags “PixelFold” ebenfalls bekannt.

Technische Details beziehungsweise Spezifikationen sind aus dem Teaser-Video dagegen nicht zu erkennen. In US-Medien ist aber schon länger davon die Rede, dass der ausgeklappte Bildschirm eine Bildschirmdiagonale von 7,6 Zoll (ca. 19 cm) haben soll. Zusammengeklappt soll der Bildschirm auf der Außenseite 5,8 Zoll (ca. 15 cm) groß sein. Der Google-Tensor-G2-Prozessor soll das Smartphone antreiben.

Was lange währt…
Mit diesem offiziellen Teaser bestätigt Google die schon länger kursierenden Gerüchte um das erste Falt-Handy von Google. Bisher sind ausklappbare Smartphones ein Nischenprodukt, vor allem Samsung versucht sich auf diesem Gebiet. Daneben gibt es auch einige chinesischer Anbieter, doch als Massenprodukt konnten sich die teuren Falt-Smartphones bisher nicht durchsetzen. Aber Apple beispielsweise bietet kein ausklappbares iPhone an.

Die besten Tablets mit Android, iPadOS und Windows

Tablets sind echte Allrounder. Sie können damit Filme streamen, Videoanrufe tätigen, E-Mails senden, im Internet surfen, Bücher lesen, Musik machen und vieles mehr. Doch welches Modell ist der optimale Begleiter?

Wenn die Bildschirmgröße Ihres Telefons nicht ausreicht und Sie keinen Laptop möchten, dann ist ein Tablet der perfekte Begleiter. Es gibt viele großartige Tablets, wobei iPads die bevorzugte Wahl sind. Aber es gibt auch einige andere Modelle, die wir Ihnen empfehlen würden. Die Entscheidung für oder gegen ein Tablet hängt von Ihrem Budget, Ihren Bedürfnissen und Ihrem Geschmack in Sachen Design ab. Es gibt viele miserable Tablets für wenig Geld, die haben wir in unserem Test erst gar nicht berücksichtigt. Hier vergleichen wir die besten Apple-Geräte mit den Top-Android-Modellen von Herstellern wie Samsung und Xiaomi sowie mit einem Windows-Tablet aus der Surface-Reihe von Microsoft.

Die besten Tablets 2023

Apple iPad Air (2022): Empfehlung der Redaktion

Im Vergleich zum Vorgängermodell aus dem Jahr 2020 wurden nur kleine Änderungen vorgenommen, um das beste Tablet auf dem Markt noch besser zu machen. Die wichtigsten Neuerungen sind der Wechsel zu Apples M1-Chipsatz, eine neue 12 Megapixel-Frontkamera mit der Face-Tracking-Technologie Centre Stage für Videoanrufe und die Mobilfunkvariante unterstützt jetzt 5G-Geschwindigkeiten.

Darüber hinaus bietet das Tablet das gleiche hochwertige Design in einer Reihe von Farben, Touch ID und Kompatibilität mit dem Apple Magic Keyboard und dem Apple Pencil der zweiten Generation. Alles, was Apple wirklich getan hat, ist, seinem besten Tablet eine noch längere Akkulaufzeit zu verpassen.

Wenn Sie die 120Hz-ProMotion-Technologie oder dünnere Ränder wünschen, sollten Sie stattdessen das 11? iPad Pro in Betracht ziehen. Für diese Extras müssen Sie aber einen höheren Preis bezahlen.

Xiaomi Pad 5: Das beste Android-Tablet

Es ist schon eine Weile her, dass Xiaomi ein Slate-Gerät auf der Weltbühne angeboten hat, aber mit dem Pad 5 gelingt die Rückkehr in den Tablet-Bereich erfreulich überzeugend. Das Tablet besticht durch sein schlankes Design mit einem wunderschönen 2,5K 120Hz-Display, großartigen Stereolautsprechern und einer soliden Leistung.

Genau wie bei den Handys wird Xiaomis für Tablets optimierte Version der MIUI-Benutzeroberfläche nicht jedem gefallen, aber sie ist durchaus brauchbar. Und obwohl die zusätzlichen Konnektivitätsfunktionen der chinesischen Modelle auf den meisten internationalen Märkten nicht verfügbar sind, gibt es auf der Android-Seite nur wenig, was wir empfehlen würden, insbesondere bei dem Preis des Pad 5.

Es unterscheidet sich vielleicht nicht großartig vom vorherigen Einsteiger-iPad und ist auch nicht so groß wie das neue 2022er Modell, aber Apple hat wieder einmal ein Tablet geschaffen, über das man sich kaum beschweren kann und das vielen Menschen die Entscheidung leicht machen wird, sich ein iPad zuzulegen. Und das selbst bei einer Preiserhöhung gegenüber dem ursprünglichen Listenpreis.

Wenn Sie das iPad der siebten oder achten Generation besitzen, wird es Sie vielleicht nicht in Versuchung führen, aber wenn Sie von einem älteren Gerät kommen oder in das iPad-Erlebnis eintauchen wollen, gibt es hier eine Menge zu lieben.

Es hat alles, was Sie von einem Tablet brauchen, um all die täglichen Dinge zu erledigen, die Sie sich wünschen: ein 10,2-Zoll TrueTone Display, einen A13 Bionic Chip und 64 GB Speicherplatz als Standard.

Apple iPad Mini (2021): Bestes kleines Tablet

Das iPad Mini der sechsten Generation lässt den alten Formfaktor hinter sich und ähnelt mehr den iPad Air- und Pro-Modellen. Es hat ein kantiges Design, Stereolautsprecher, die Centre Stage Technologie und viel kleinere Rahmen als bisher. Es wird von demselben A15 Bionic Chip angetrieben wie die iPhone 13 Reihe und ist damit leistungsstärker als das iPad Air zu einem ähnlichen Preis.

Das 60-Hz-Display des Mini wurde auf 8,3 Zoll vergrößert, ohne jedoch die Größe des Tablets zu verändern, so dass mehr Bildschirmfläche zur Verfügung steht, ohne dass die Tragbarkeit beeinträchtigt wird. Es ist ein wunderschönes Display mit der höchsten Pixeldichte aller aktuellen iPads, auch wenn es für echtes Split-Screen-Multitasking etwas klein ist.

Der Touch ID-Sensor wurde (wie beim iPad Air) auf die Einschalttaste verlegt und es gibt Unterstützung für den Apple Pencil der zweiten Generation. Das Fehlen eines Smart Connectors auf der Rückseite bedeutet jedoch, dass es kein eigenes Magic Keyboard hat. Das ist ein echter Gewinn für die iPad Air- und Pro-Reihe und die einzige echte Schwachstelle des Mini.

Wer ein erstklassiges Android-Erlebnis sucht, sollte das Galaxy Tab S8 ernsthaft in Betracht ziehen. Es ist zwar teuer, aber immer noch die vernünftigste Option im Vergleich zum Tab S8+ und Tab S8 Ultra. Sie bekommen viel für Ihr Geld, darunter einen Snapdragon 8 Gen 1, reichlich RAM und Speicherplatz, wodurch es leistungsfähiger ist als der Rest des Android-Marktes. Es ist auch eines der wenigen Geräte, die mit dem S Pen einen Stylus enthalten.

Neben dem für Samsung typischen hohen Standard bei Design und Verarbeitung profitieren Sie von einem langen Software-Support mit nicht weniger als vier Jahren Betriebssystem-Updates. Einer unserer Hauptkritikpunkte ist das Fehlen eines AMOLED-Bildschirms, insbesondere bei diesem Preis, aber das wird nur ernsthafte Kreative und Videostreamer stören. Ein weiterer Nachteil ist, dass Samsung kein Ladegerät beiliegt.

Das neueste iPad Pro in der größeren Version ist das leistungsfähigste Tablet auf dem Markt. Es ist mit Apples M2 Chip auf Desktop-Niveau ausgestattet, der eine unübertroffene Leistung bietet, Außerdem gibt es eines der besten Displays auf dem Markt mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die es mit OLED-Displays aufnehmen kann und dabei viel heller ist.

Das Erlebnis wird durch den Apple Pencil und das Magic Keyboard noch weiter verbessert, wobei letzteres das Tablet in einen vollwertigen Laptop-Ersatz verwandelt. Allerdings handelt es sich dabei um optionale Extras.

Wenn Sie wirklich die gesamte Leistung und die kreativen Funktionen wie den Hover-Modus des Apple Pencil nutzen wollen, dann können Sie das vielleicht rechtfertigen. Andernfalls sollten Sie sich das Modell 2021 oder ein anderes iPad aus der Produktpalette ansehen.

So läuft WhatsApp auf dem PC

Bereits seit längerer Zeit gibt es eine Browserversion von WhatsApp. Nun findet man im Microsoft Store auch eine Windows-Variante des Messengers. Beide Versionen kommen jetzt ohne Smartphone-Verbindung aus.

WhatsApp kennt man eigentlich nur als App auf dem Smartphone oder im Browser via WhatsApp Web. Mit WhatsApp Desktop aus dem Microsoft Store läuft WhatsApp jetzt auch als eigenständiges Programm auf Windows-PCs, sodass man seine Nachrichten bequem neben dem täglichen PC-Arbeiten checken und verfassen kann.

Die Einrichtung von WhatsApp Desktop läuft genauso ab wie die Einrichtung des neuen WhatsApp Web für den Browser:

Nach der Installation der App öffnet man den Messenger auf dem Smartphone und fotografiert auf dem PC-Bildschirm den von der Windows- beziehungsweise der Browser-Version angezeigten QR-Code ab. Anschließend ist das Gerät mit dem eigenen WhatsApp-Konto verknüpft. Sämtliche Kontakte, Gruppen, Einstellungen werden sofort übernommen.

Schwierigkeiten gab es im Test lediglich bei der Übernahme der Nachrichten: WhatsApp Desktop zeigte nach der Installation pro Kontakt und Gruppe lediglich die letzte Message an und speicherte ansonsten nur die neu hinzugekommenen Beiträge. WhatsApp Web präsentierte immerhin die Nachrichten bis zurück zum 14. Juni 2022.

Die Funktionalität entspricht bei beiden Clients der Smartphone-Variante. Lediglich bei den “Einstellungen” muss man Abstriche machen. Die Synchronisierung der Clients klappt jedoch reibungslos, die Nachrichten erscheinen parallel auf allen verbundenen Geräten.

Fazit
WhatsApp Desktop ist eine praktische Alternative für Benutzer, die bei der Arbeit am Computer nicht ständig aufs Smartphone schauen wollen. Die Webversion eignet sich für Benutzer älterer Windows-Versionen.

Welches Notebook ist besser für den Business-Alltag?

Die Unterschiede zwischen Mac und PC schrumpfen, doch die Entscheidung zwischen PC und Mac als Business-Notebook ist noch immer viel mehr als eine Lifestyle-Entscheidung. Sie ist auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.

PC oder Mac – seit über 40 Jahren müssen Nutzer, die einen neuen Rechner benötigen, mit dieser Entscheidung ringen. Im Business-Bereich dominierten in der Vergangenheit Windows-PCs, während vor allem Kreative im Text-, Bild- und Video-Bereich auf Macs setzten. Diese Trennlinie löst sich allerdings auf, Macs werden auch im Business-Bereich immer beliebter. Die Premium-Notebooks der Macbook-Reihe sind edel verarbeitet und dabei ausgesprochen funktional und zuverlässig – kein Wunder, dass so mancher Mitarbeiter sie dem Windows-Pendants vorzieht. Gibt es überhaupt noch ein “besser” für den Business-Einsatz?

Ähnlichkeiten und Unterschiede
Der größte Unterschied zwischen Mac und PC liegt tatsächlich im Betriebssystem: MacOS ist 1984 fester Bestandteil eines jeden Macs. Genau wie Windows hat das Betriebssystem eine Evolution durchgemacht: MacOS 13 ist ein ebenso modernes Betriebssystem wie Windows, mit einer leicht bedienbaren Oberfläche.

Der große Unterschied zwischen beiden Systemen ist – neben der Bedienung – der Kern: MacOS setzt – wie etwa Linux – auf ein Unix-System, Windows ist eben Windows, wobei das eher für die IT-Abteilung relevant ist. Deutlich wichtiger ist der (derzeitige) Performance-Unterschied: Apple setzt bei seinen Notebooks inzwischen auf hauseigene ARM-Prozessoren, die besonders leistungsstark und energieeffizient sind. Damit sind Akkulaufzeiten von bis zu 22 Stunden möglich – Werte, von denen die meisten PC-Notebooks derzeit nur träumen können.

Die Sache mit der Software
In der Vergangenheit war der Mac in Sachen Standard-Anwendungen oft problematisch. Inzwischen ist das kein Thema mehr: Standards wie Microsoft Office, die Adobe-Programme oder das in vielen Unternehmen nach wie vor verwendete Lotus Notes (beziehungsweise IBM- oder HCL-Notes) sind für MacOS erhältlich. Das gleiche gilt für Messenger und Konferenz-Software wie Zoom oder Teams oder das “digitale Büro” Slack. Moderne Anwendungen für den Business-Bereich sind ohnehin meist Web- und cloudbasiert, entsprechende Client-Software liegt in aller Regel für MacOS vor.

Altlasten können problematisch werden
Anders sieht es bei in vielen Unternehmen reichlich vorhandenen “Altlasten” aus: An so manchem Arbeitsplatz existieren aufwändige Office-Makros, die schon seit vielen Jahren im Einsatz sind und wichtige Säulen des Unternehmens sind. Diese sind oft nicht mit Microsoft Office für Mac kompatibel: Aus technischen Gründen hat MacOS zum Beispiel andere Pfade als Windows, auch viele einbezogene Funktionen gibt es nicht auf dem Mac. Das kann zu Problemen führen, die aufwändige Anpassungen oder sogar die Neuerstellung der Makros erfordern kann. Die gute Nachricht: Moderne Office-Versionen sind für Mac und Windows identisch, neu erstellte Automatisierungen sollten also auf beiden Plattformen laufen.

Auch so manche Anwendungssoftware – etwa Abrechnungssysteme, Kommunikationslösungen, Datenbanken, Produktkatalog-Software oder CAD-Tools – kann problematisch sein, weil sie nur für Windows erhältlich ist. Setzt das Unternehmen speziell ans Unternehmen angepasste Legacy-Software ein, kann ein Mac-Notebook auch hier zum Problem werden. Daher ist es wichtig, vor dem Einsatz eines Macbooks alle vom Mitarbeiter eingesetzte Software auf Mac-Kompatibilität zu prüfen. Im Notfall kann aber auch auf dem Mac ein “Windows im Fenster” installiert werden, etwa über die Software Parallels.

Anschaffungs- und Betriebskosten: Vorsicht, Falle!
Viele IT-Abteilungen bügeln den Wunsch nach einem Mac mit dem Argument der Kosten ab: Macbooks sind im Vergleich zu PCs sehr teuer in der Anschaffung: Mindestens 1.200 Euro kostet derzeit das absolute Einstiegsmodell Macbook Air M1. Für diese Summe gibt es wirklich viel PC-Notebook – und das in vergleichbarer Hardwarequalität.

Allerdings ist es wichtig, neben den Anschaffungs- oder Leasingkosten auch die Folgekosten im Blick zu behalten – und hier schneiden Macbooks typischerweise deutlich besser ab als ihre PC-Pendants: Egal ob Sicherheit, Geschwindigkeit oder die durch solidere Software und Hardware weniger auftretende Produktivitätsausfälle: Im laufenden Betrieb sind Macbooks meist deutlich solider als Windows-Notebooks.

Allerdings zum hohen Preis der fehlenden Nachrüstbarkeit: Wenn Macs angeschafft werden, sollten sie daher auf zukünftige Anforderungen der rund 5 bis 8 Jahre Einsatz konfiguriert werden, was natürlich wieder den Anschaffungspreis in die Höhe schießen lässt. Eine von Apple kommissionierte Forester-Studie weist aktuellen Macbooks allerdings ein enormes Potential zur Kostensersparnis im laufenden Betrieb aus.

Schnittstellen und Zubehör: Hier kann der Mac zum Problem werden
Grundsätzlich setzen moderne Notebooks – egal ob Mac oder PC – mehr und mehr auf die USB-C- oder (baugleiche) Thunderbolt Schnittstelle und WLAN. USB-C und Thunderbolt unterscheiden sich hauptsächlich über die unterstützte Geschwindigkeit. Der Vorteil dieser Schnittstelle: Sie erlaubt mittels Adapter den Anschluss aller möglichen anderen Schnittstellen, vom klassischen USB über Monitor-Anschlüsse wie HDMI bis hin zu Ethernet und Audio-Schnittstellen. Damit sind Macbook und Windows-Notebooks zunächst gleichermaßen für den Anschluss an Peripherie geeignet.

Standard-Hardware, die ohne Treiber auskommt – Beamer, Monitore, Mäuse und Tastaturen – stellen für beide Plattformen kein Problem dar. Kritisch wird es allerdings bei Druckern: Der Mac zeigt sich oft störrisch bei der Unterstützung mancher Modelle, wenn es keinen passenden Treiber gibt. Noch problematischer wird es bei Scannern, auch wenn es hier Software-Lösungen wie VueScan zum Nachrüsten gibt. Als Faustregel gilt: Windows first! Je spezifischer die Hardware oder Peripherie, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass keine Mac-Treiber für das Gerät vorliegen – und der Mac das Gerät dadurch nicht ansteuern kann.

Ohnehin ist der Mac in Sachen Zubehör oft schlecht aufgestellt: Gerade günstige oder sehr spezifische Zusatz-Hardware ist selten mit Mac-Treibern ausgestattet. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass MacOS in vielen Fällen eine Basis-Kompatibilität mitbringt, die zum Beispiel den Einsatz eines Druckers – sofern es sich um ein älteres Modell handelt oder er AirPrint unterstützt – ohne zusätzliche Treiber ermöglicht.

Performance: Hier sind Macbooks ohne Tadel
Gesetzt dem Fall, dass alle gewünschten Anwendungen und Peripheriegeräte für den Business-Einsatz des Notebooks sowohl für den Mac, als auch für den PC vorliegen, spricht natürlich – vom Kaufpreis abgesehen – nur noch wenig gegen den Einsatz eines Macs: Die Geräte gelten als Produktivitätsmaschinen, weil sich die Nutzer mangels Problemen “drumherum” deutlich besser auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Und nicht nur das: Aktuelle ARM-Macbooks mit Apple-Silicon-Technologie, also Geräte mit M-Prozessoren, sind extrem performant: Hier gibt es kaum noch Flaschenhälse, die den Mitarbeiter in Sachen Performance behindern. Und durch die hohe Effizienz der Prozessoren und die damit verbundene hohe Akkulaufzeit sind die Macbooks natürlich auch deutlich flexibler einsetzbar und in Situationen betriebsbereit, in denen mancher PC-Notebook-Nutzer noch nach dem Ladestecker sucht. Daraus resultiert insgesamt natürlich ein hohes Return of Investment (RoI), inklusive einer gewissen Zufriedenheit der Mitarbeiter, die sich gerade bei hochbezahlten Mitarbeitern schnell bezahlt machen dürfte.

Entscheidung zwischen Windows und MacOS
Am Ende des Tages lässt sich die Entscheidung zwischen Windows- oder Mac-Notebook im Business-Alltag vor allem auf zwei Fragen herunterbrechen: Wie viel wollen Sie investieren? Und funktionieren alle gewünschten geschäftlichen Anwendungen auf dem jeweiligen System? Anwendungsseitig ist der Windows-PC hier immer die sichere Bank: Er garantiert hohe Kompatibilität zu Hard- und Software bei relativ niedrigen Kosten. Das Macbook ist zunächst ein teures Prestigeobjekt, kann seine Anschaffungskosten aber, sofern der Einsatzzweck passt, durchaus amortisieren. Wer die Entscheidung fällen muss, sollte also vor allem darauf schauen, ob die gewünschten Anwendungsszenarien mit dem Mac möglich sind – dann spricht nichts gegen ein Macbook im Business-Einsatz.

So lösen Sie typische Smartphone-Probleme

Fast jeder Mensch hat heutzutage ein Smartphone. Der tägliche Gebrauch fördert dabei so manches Problem zu Tage. Wir haben uns mit den häufigsten Smartphone-Nervereien beschäftigt und zeigen Ihnen hier Lösungen.

Man sollte meinen, dass heutige Smartphones keine Probleme mehr machen – doch dem ist leider nicht so. Egal ob teuer oder günstig, jedes Gerät hat mal seine Macken. Und so lösen Sie die häufigsten Probleme:

Erste Hilfe: Fünf schnelle Tipps bei Smartphone-Problemen

  1. Smartphone neu starten: Reagiert Android oder eine App nicht so wie üblich, hilft es mitunter, das Smartphone herunterzufahren und neu zu starten. Lässt sich der Neustart über ein längeres Drücken des Ausschaltknopfs nicht ausführen, halten Sie den Ausschalter so lange gedrückt, bis das Smartphone herunterfährt.
  2. Updates einspielen: Viele Apps, aber auch Android selbst erhalten mit Updates nicht nur neue Funktionen, sondern auch Fehlerbehebungen, die der Stabilität zugutekommen. Führen Sie Updates also immer zeitnah durch, falls es bei den Vorversionen zu Problemen kommt.
  3. App stoppen: Arbeitet eine App nicht mehr so wie vorgesehen, kann es helfen, sie zu beenden. Öffnen Sie dazu die Einstellungen-App und den Menüpunkt „Apps“. Tippen Sie in der App-Liste auf die gewünschte App und dann auf „Beenden erzwingen“. Starten Sie dann optional Ihr Handy neu und anschließend die App.
  4. App-Cache und -daten löschen: Hat das Stoppen einer fehlerhaften App nichts gebracht, löschen Sie als Nächstes den Cache und anschließend die Daten der App. Die entsprechende Option finden Sie im gleichen Menü (Einstellungen, Apps, ) unter „Speicher und Cache“. Tippen Sie hier zuerst auf „Cache leeren“, und prüfen Sie, ob die Maßnahme etwas gebracht hat. Falls nicht, wählen Sie auch noch „Speicherplatz verwalten“, womit Sie jedoch alle Daten und Einstellungen entfernen.
  5. Netzteil anschließen: Eine recht banale Lösung für den Fall, dass ein Smartphone mechanisch nicht mehr reagiert, ist die Stromversorgung per Netzkabel. Lassen Sie den Akku sich also etwas aufladen, und versuchen Sie anschließend, das Smartphone neu zu starten.
  6. Nicht genug Speicherplatz für Updates & Co. vorhanden
    Problem: Sie können ein Update nicht durchführen oder ein Foto nicht machen, weil kein Platz mehr im internen Speicher vorhanden ist. Nun möchten Sie Speicherplatz freischaufeln.

Lösung 1: Installieren Sie eine Cleaner-App, etwa “SD-Maid – Systemreiniger”. Nach dem ersten Start, bei dem Sie der App diverse Zugriffsberechtigungen auf Speicher, Fotos und Medien erteilen müssen, lassen Sie eine Analyse durchführen. Die App listet Ihnen die potenziellen Löschkandidaten auf, die Sie mit “Jetzt ausführen” vom Gerät werfen. Alternativ können Sie auch manuell ausmisten: Der “Leichenfinder” stöbert Dateien aus ehemaligen Installationen auf, der “Systemreiniger” findet leere Verzeichnisse, und der “Appreiniger” löscht App-Caches.

Lösung 2: Mit der Pro-Version von “SD Maid” für einmalig 3,89 Euro haben Sie darüber hinaus die Möglichkeiten, ähnliche Fotos ausfindig zu machen und zu löschen. Die App zeigt Ihnen dann alle doppelten Fotos, Videos und Vorschaubilder zum Vergleich an, sodass Sie sie gefahrenlos löschen können.

  1. Akkulaufzeit des Smartphones lässt immer weiter nach
    Problem: Ihr Smartphone macht immer früher schlapp, und selbst vollgeladen hält der Akku nicht mehr so lange durch wie kurz nach dem Kauf. Doch die Akkulaufzeit Ihres Smartphones lässt sich ganz einfach erhöhen.

Lösung 1: Damit der Akku möglichst lange durchhält, sollten Sie die größten Energiefresser bei Nichtgebrauch deaktivieren bzw. die Arbeitsintensität einzelner Features manuell herunterschrauben. Beispielsweise verbraucht die Bildschirmhelligkeit sehr viel Strom. Verringern Sie also in Innenräumen die Helligkeit, um den Akku zu schonen. Draußen in Freien, bei Sonnenschein, können Sie die Helligkeit bei Bedarf dann wieder erhöhen. Auch der Dunkelmodus, den das Betriebssystem und viele Apps bieten, ist hier hilfreich.

Zudem verbrauchen Funktionen wie GPS, WLAN, NFC und Bluetooth Strom, da sie ständig eine Verbindung suchen oder halten müssen. Wenn Sie also diese Funktionen nicht brauchen, schalten Sie sie aus. Ein Punkt, an den Sie vielleicht gar nicht denken, sind die Vibrationen und die Tastentöne beim Tippen. Vor allem, wenn Sie viel chatten oder produktiv mit dem Gerät arbeiten wollen, verbrauchen Sie damit unnötig viel Strom.

Lösung 2: Nutzen Sie die Energiesparmodi Ihres Smartphones. Diese regeln die Display-Helligkeit nach unten oder versetzen das Gerät gleich in den Dunkelmodus, unterbinden manche optische Effekte und auch den Google Assistant. Sie finden die Energiesparmodi in den Einstellungen unter “Akku”. Google selbst bietet hier etwa die Option, den Energiesparmodus automatisch einzuschalten, sobald das Smartphone unter 90 Prozent Kapazität fällt. Alternativ sorgen selbst eingerichtete Zeitpläne dafür, dass das Smartphone bei einem bestimmten Ladestand automatisch in den Energiesparmodus wechselt. Der “Extrem-Energiesparmodus” pausiert dann auch Apps und deren Benachrichtigungen, wobei Sie hier auch Ausnahmen für Apps einrichten können.

Android selbst bietet zudem den “intelligenten Akku”, der die Laufzeit an die übliche Nutzung des Smartphones anpasst. Sind Sie also beispielsweise überwiegend abends mit dem Gerät zugange, regelt Android den Akkuverbrauch tagsüber entsprechend herunter, sodass abends genug Strom zur Verfügung steht.

  1. Smartphone und Apps werden immer langsamer
    Problem: Ihr Android-Smartphone reagiert immer langsamer, Apps starten nur noch verzögert, und der Neustart des Geräts erscheint endlos.

Lösung 1: Wie bei Windows machen sich auch unter Android viele Anwendungen unnötigerweise im Autostart bequem. Sie verlangsamen das System, verursachen Verzögerungen beim Starten von Apps und auch beim Reboot des Smartphones. Über die “normalen” Einstellungen haben Sie jedoch keine Möglichkeit, den Autostart anzupassen. Dafür sind spezielle Apps erforderlich, etwa der “Assistant for Android”, der Ihnen unter “Werkzeuge, Startup-Manager” unter dem Reiter “User” alle von Ihnen installierten Apps auflistet, die automatisch gestartet werden. Setzen Sie den Haken neben einem Eintrag, um das betreffende Programm aus dem Autostart zu nehmen.

Auf der Registerkarte “System” finden Sie die System-Apps, die automatisch mit dem Betriebssystem gestartet werden. Diese sollten Sie jedoch nur deaktivieren, wenn Sie wirklich genau wissen, zu welcher Anwendung sie gehören und was sie bewirken. Sonst kommt es womöglich zu Funktionsstörungen.

Lösung 2: Einige Apps bleiben auch unbemerkt im Hintergrund aktiv, obwohl Sie diese überhaupt nicht benötigen. Das kann sich ebenfalls negativ auf die Systemleistung auswirken, weil diese Apps die CPU und den Arbeitsspeicher unnötig belasten. Der “Assistant for Android” (siehe Lösung 1) zeigt Ihnen unter “Prozesse” auf, welche Apps gerade aktiv sind, zum Beenden setzen Sie den Haken neben dem Eintrag. Auch hier sollten Sie aber nicht einfach blind Apps stoppen: Beispielsweise müssen Systemapplikationen wie der Launcher oder die Benutzeroberfläche dauerhaft aktiv bleiben, da es sonst zum Systemabsturz kommen kann. Und auch manche Programme mit Internetanbindung bleiben aktiv, da sie dauerhaft Daten aus dem Netz einholen müssen, um Sie mit Neuigkeiten zu versorgen. Hierzu gehören beispielsweise Whatsapp, Facebook und Wetter-Apps.

  1. Updates werden trotz Verfügbarkeit nicht installiert
    Problem: Eigentlich sollte Ihr Smartphone ein Update bekommen, doch die automatische Installation lässt unerklärlicherweise auf sich warten.

Lösung 1: Handelt es sich bei dem Update um eine neue Betriebssystemversion, sollten Sie normalerweise eine Push-Nachricht bekommen, sobald ein Update für Ihr Modell verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, können Sie auch selbst überprüfen, ob eine neue Software-Version für Ihr Smartphone verfügbar ist. Dazu öffnen Sie Einstellungen-App und navigieren zu “System, Systemupdate” oder ähnlich. Nach einem Tipp auf “Auf Updates überprüfen” erfahren Sie, ob es eine neue Version für Ihr Smartphone-Modell gibt.

Lösung 2: Nicht nur das Betriebssystem und Apps, sondern auch der Google Play Store selbst braucht ab und zu ein Update. Da dies nicht immer automatisch geschieht, sollten Sie gelegentlich prüfen, dass der Play Store aktuell ist.

  1. Synchronisierung der Google-Dienste funktioniert nicht
    Problem: Sie verwenden die Google-Dienste und -Apps auf dem Smartphone für Kontakte, Mails und zum Surfen im Internet. Doch wenn Sie darauf von anderen Plattformen aus, etwa dem PC, zugreifen möchten, scheint die Synchronisierung nicht geklappt zu haben.

Lösung 1: Damit Sie stets von allen Geräten auf den aktuellen Stand der Google-Dienste zugreifen können, muss die automatische Synchronisierung auf Ihrem Smartphone aktiviert sein. Ob dies der Fall ist, finden Sie in den Einstellungen heraus. Tippen Sie hier auf den Punkt “Passwörter und Konten”. Scrollen Sie ganz nach unten, und aktivieren Sie, falls noch nicht geschehen, den Schieberegler bei der Option “App-Daten automatisch synchronisieren”. Zum manuellen Anstoßen wählen Sie Ihr Google-Konto aus und tippen auf den Eintrag “Kontosynchronisierung”. Sie gelangen zu einer Übersicht von Google-Diensten, für die Sie die Synchronisierung per Schieberegler aktivieren oder deaktivieren können, darunter Google Kalender, Google Docs, Google Drive, Google Fit, Google News, Google Notizen und Ihre Kontakte. Über den Schieberegler bei jedem Eintrag stoßen Sie zudem die manuelle Synchronisation an.

Lösung 2: Um die Gmail-Synchronisation zu überprüfen, starten Sie die Gmail-App, und öffnen Sie das Hauptmenü über die drei Striche links oben. Unter “Einstellungen” tippen Sie auf Ihr Google-/Mail-Konto. Hier aktivieren Sie ganz unten bei “Datenverbrauch” die Option “Gmail synchronisieren” per Haken. Außerdem muss analog zur Lösung 1 der Punkt “Daten automatisch synchronisieren” unter “Einstellungen, Passwörter und Nutzer” aktiviert sein, falls Sie den automatischen Abgleich nutzen möchten.

Lösung 3: Damit Sie von allen Geräten auf Ihre Fotos und Videos zugreifen können, müssen Sie die Sicherung und Synchronisierung über Google Fotos auf Ihrem Smartphone aktivieren. Öffnen Sie dazu die Google-Fotos-App und dann über Ihr Profilfoto oben rechts die “Fotos-Einstellungen”. Hier finden Sie ganz oben den Punkt “Back-up & Sync”. Öffnen Sie ihn, und überprüfen Sie, dass der Upload Ihrer Fotos und Videos per Schieberegler aktiviert ist. Weiter unten dürfen Sie dann noch die Uploadgröße der Bilder bestimmen, den Upload über die mobilen Daten verbieten und weitere Geräteordner – etwa Screenshot oder Downloads – für die Sicherung bestimmen.

  1. Datenvolumen ist viel zu schnell zu Ende
    Problem: Ihre Internetverbindung wird immer langsamer, außerdem geht das Datenvolumen viel zu schnell zur Neige.

Lösung 1: Wenn Sie viele Apps auf dem Smartphone haben, zehren allein die Updates dafür gehörig am Datenvolumen. Erlauben Sie deshalb ein automatisches Update nur per WLAN. Um das zu gewährleisten, öffnen Sie die Play-Store-App und tippen auf Ihre Profilbild rechts oben. Wählen Sie “Einstellungen”, danach “Netzwerkeinstellungen” und bei “Bevorzugte Downloadvariante für Apps” die Option “Nur über WLAN”. Die gleiche Auswahl treffen Sie bei “Apps automatisch aktualisieren” und auch gleich bei “Videos automatisch wiedergeben”, obwohl das nichts mit Updates zu tun hat.

Lösung 2: Ein weiterer Datenfresser sind die Hintergrunddaten, die viele Apps automatisch aus dem Netz ziehen, um Sie mit den neuesten Informationen zu versorgen: Die Wetter-App schaut nach den Vorhersagen, der News-Ticker nach aktuellen Meldungen, die Social-Media-App nach den letzten Beiträgen. Und auch Apps, für die Sie ein eigenes Nutzerkonto eingerichtet haben, laden unbemerkt im Hintergrund, etwa Dropbox. Dadurch können erhebliche Datenmengen anfallen. Schalten Sie also bei Apps, bei denen Sie auf die ständigen Aktualisierungen keinen Wert legen, die automatische Aktualisierung ab: Öffnen Sie dazu die Einstellungen-App, und scrollen Sie zum Bereich “Apps”. Tippen Sie in der App-Liste auf die App, die Sie einschränken möchten, und dann auf “Mobile Daten und WLAN”. Legen Sie den Schieberegler bei “Hintergrunddaten” nach links um, um die Funktion zu deaktivieren.

Apple entfernt einen weiteren iPhone-Button

Nach dem Tod des Home Button stirbt im kommenden iPhone ein weiterer Button.

Auf Twitter werden die aktuellen Gerüchte rund ums iPhone 15 heiß diskutiert: “Das Ende einer Ära”, sagen die einen. “Was macht das schon für einen Unterschied”, sagen die anderen. Die Rede ist vom Mute-Button, dem Schalter für “Klingeln / Lautlos”, der sich seit dem ersten iPhone von 2007 auf der linken Seite befindet. Im iPhone 15 soll nun aber Schluss damit sein.

Der bekannte Apple-Analytiker Ming-Chi Kuo vermutet, dass Apple ein Paar Taptic-Engines auf jeder Seite des Telefons hinzufügen wird, um das Gefühl einer klickbaren Taste zu imitieren. Dieses Gerücht veranschaulichen angebliche CAD-Dateien, die von ShrimpApplePro auf Twitter veröffentlicht wurden:

Der Mute-Button wird demnach ein kleiner Knopf sein, der nur noch gedrückt und nicht mehr nach oben und unten geschoben werden kann. Diese Besonderheit soll jedoch nur den Pro-Modellen vorbehalten sein, das Gleiche gilt auch für eine einzige, einheitliche Lautstärke-Taste. Die Nicht-Pro-Modelle sollen am bewährten Button-Design festhalten.

Eine Firewall fürs Smartphone?

Notwendig ist eine Firewall für Android zwar eher nicht – sie kann aber für einige Szenarien sinnvoll sein.

Unverständlich ist dies nicht, denn die ursprüngliche Aufgabe einer Firewall, nämlich Angriffe aus dem Internet abzuwehren, übernimmt das Betriebssystem Android zuverlässig. Ebenso beherrscht Android weitere Aufgaben einer Firewall, wie etwa das Messen des mobilen Datenvolumens.

So kann Android Sie beispielsweise warnen, wenn sich das Datenvolumen dem monatlichen Maximum nähert. Notwendig ist eine Firewall für Android deshalb eher nicht. Sie kann aber für einige Szenarien sinnvoll sein.

Und zwar immer dann, wenn Sie Kontrolle darüber haben möchten, welche Apps Daten ins Internet senden. Denn eine Firewall kann diesen Datenverkehr sowohl protokollieren als auch kontrollieren. Zwar sollte man nur Apps auf sein Smartphone holen, denen man vertraut, doch gibt es von dieser Regel auch immer wieder Ausnahmen.

Für diese Ausnahmen stellen wir die bewährte Firewall Net Guard für Android vor. Sie ist Open Source und in der Basisvariante gratis. Einige interessante Funktionen, wie zum Beispiel das Protokollieren und das genaue Filtern der Datenströme müssen Sie allerdings per In-App-Kauf bezahlen. Die Kosten hierfür liegen bei rund 2 Euro je Pro-Funktion oder bei gut 10 Euro für alle Pro-Funktionen zusammen.

Voraussetzung für Net Guard
Die App Net Guard setzt kein Root voraus. Sie können sie auf jedem aktuellen Android-Phone benutzen. Sie dürfen allerdings kein VPN-Netzwerk benutzen – zumindest nicht dauerhaft. Denn Net Guard aktiviert selbst ein lokales VPN-Netzwerk, um den Datenverkehr filtern zu können. Ein weiteres VPN-Netzwerk kann Android nicht handhaben.

Das lokale VPN von Net Guard stellt keine Verbindung ins Internet her. Datenschutzbefürchtungen müssen Sie an dieser Stelle nicht haben.

Installation von Net Guard
Die Installation kann per APK-Datei erfolgen oder über den App Store von Google. Nach der Installation ist die Firewall noch nicht aktiv. Sie müssen die App erst starten und konfigurieren. Dabei hilft ein Assistent, dessen Hinweise und Empfehlungen Sie beachten sollten:

Die wichtigsten Punkte sind die Einrichtung eines VPN-Netzwerks und die Deaktivierung der Akku-Optimierung für Net Guard. Ohne Ersteres funktioniert die Firewall nicht und ohne Zweiteres deaktiviert Android die App nach einiger Zeit – und zwar ohne Sie darüber zu informieren.

Aktivierung von Net Guard
Auch nach obiger Konfiguration ist die Firewall noch nicht aktiv. Das geschieht erst, wenn Sie das Tool über den Schalter oben links einschalten. Im Hauptfenster finden Sie eine Liste mit den installierten Apps. In der Standardeinstellung dürfen alle Apps auch nach dem Einschalten der Firewall mit dem Internet kommunizieren.

Sie können nun aber einzelne Apps vom Netz trennen, indem Sie auf das WLAN- und/oder das Mobilfunksymbol dahinter tippen. Wenn die Symbole rot erscheinen, ist der Internetzugriff unterbunden. Das Blacklist-Verfahren lässt sich umkehren. Gehen Sie per Menüsymbol rechts oben in Net Guard, wählen Sie “Einstellungen -› Standardeinstellungen” und schalten Sie die Punkte “WLAN blockieren” und “Mobilfunk blockieren” ein. Jetzt sind standardmäßig alle Apps vom Netz getrennt und Sie können einzelnen Anwendungen den Zugriff wieder erlauben.

Ein Protokoll aller Netzwerkaktivitäten schalten Sie über “Menüsymbol -› Einstellungen -› Protokoll anzeigen” ein. Diese Funktion ist kostenpflichtig und kann für 2,39 Euro mittels In-App-Kauf erworben werden.

So weit ist die Bedienung der Firewall einfach. Unter Umständen müssen Sie ein wenig warten, bis eine App die neuen Regeln übernommen hat. Reine NFC- oder Bluetooth-Funktionen bleiben von der Firewall unberücksichtigt. So konnten wir mit Google Wallet an der Supermarktkasse wie gewohnt bezahlen, obwohl der Internetzugriff aller Apps, auch der Wallet, blockiert war.

Anspruchsvoller wird die Bedienung, wenn Sie tiefer in die Konfiguration einsteigen. So lassen sich über “Menüsymbol -› Einstellungen -› Erweiterte Optionen -› System-Apps anzeigen” auch systemnahe Funktionen mit der Firewall blockieren. Ist die Funktion aktiviert, erscheinen diese Apps in Rot in der Net-Guard-App-Liste.

Einzelne IP-Adressen für eine App lassen sich ebenfalls sperren (kostenpflichtige Profunktion). So können Sie etwa Home-Call-Funktionen unterbinden, die App aber sonst normal nutzen.

Mögliche Probleme mit Net Guard
Ganz ohne Hindernisse ist der Umgang mit der Firewall nicht. Die Macher von Net Guard verweisen auf ihrer Github-Seite vor allem auf Spezial-Apps einiger Hersteller, wie zum Beispiel Secure Folder von Samsung oder Parallel App von One Plus, die sich der Firewall respektive dem VPN-Netzwerk der Firewall entziehen.

Beim Verwenden der Protokollfunktion der Firewall ist das größte Problem jedoch die schiere Datenflut, die auf den Anwender einprasselt. Hier Wichtiges von Banalem zu trennen, erweist sich als schwierig.

Verwirrung bei neuer Airpods-Firmware

Apple hat eine neue Firmware für seine drahtlosen Kopfhörer herausgebracht und reichlich Verwirrung ausgelöst.

Apple hat seine aktuelle Reihe der Airpods mit dem neuen Update versorgt: Die Airpods 2 und 3, die Airpods Pro der ersten und zweiten Generation und die Airpods Max erhalten eine Firmware-Version 5E133. Laut Veröffentlichungsnotizen hat der Hersteller darin einige Fehler behoben und ungenannte Verbesserungen gebracht.

Abgesehen von dem recht undurchschaubaren Update-Prozess bei den Airpods, – sie holen sich die Aktualisierung selbstständig, wenn sie aufladen und wenn ein iPhone, iPad oder Mac in der Nähe und online ist, – hat Apple gestern noch zusätzlich für Verwirrung gesorgt. Die erste Version des Updates verwies auf eine interne Apple-Seite, sodass die Geräte der Nutzer keinen Zugang zur neuen Firmware hatten.

Darauf hin hat Apple das Update zurückgezogen und kurze Zeit später mit dem richtigen Link auf das eigene Download-Center gebracht.

Wer zum Update in den Apple Store muss
Einen recht ungewöhnlichen Ausweg hat der Hersteller denjenigen Nutzern und Nutzerinnen vorgeschlagen, die die Airpods ohne Apple-Geräte in der Nähe verwenden und so seine Kopfhörer nicht aktualisieren können: Sie können sich im Apple Store oder bei einem autorisierten Anbieter einen Termin geben lassen und dort die Airpods aktualisieren. Wahrscheinlich hat Apple die internen Diagnose- und Verwaltungs-Tools mit dieser Funktion ausgestattet, davor mussten sich die Android-Anwender wohl ein Apple-Gerät in der Bekanntschaft suchen und so die Kopfhörer aktualisieren.

Zwar hat Apple seine Airpods für das iPhone (7) entwickelt, die Kopfhörer sollten den Wegfall der Klinkenbuchse abfedern. Doch sie lassen sich ohne große Probleme wie normale Bluetooth-Kopfhörer auch auf dem Android nutzen. Dass diese Zielgruppe immer größer wird, zeigt der neue Hinweis auf das Firmware-Update im Apple Store vor Ort. Doch das ist eine Lösung auf dem Niveau der Digitalisierung per Fax, Apple muss Airpods-Updates vom iPhone oder iPad abkoppeln und beispielsweise eine spezielle Android-App zur Verfügung stellen. Schließlich gibt es auch “Wo ist?” im Google Play Store, ohne man dafür ein iPhone benötigt.