Huawei zeigt erstes Handy mit Satelliten-Feature

Huawei hat das neue Mate 50 und Mate 50 Pro vorgestellt. Neben einer absoluten High-End-Kamera macht vor allem das neue Satelliten-Kommunikations-Feature von sich reden.

Nur einen Tag vor der Vorstellung des neuen iPhones hat Huawei das neue Mate 50 und Mate 50 Pro vorgestellt – und mit ihnen die Möglichkeit, Textnachrichten per direkter Satellitenverbindung zu verschicken. Eine Funktion, die auch vom neuen iPhone erwartet wird.

Nachrichten verschicken per Satellitenverbindung
Dank des chinesischen Satellitennetzwerks BeiDou ist das Mate 50 in der Lage, auch dann Textnachrichten zu verschicken, wenn keine reguläre Mobilfunkverbindung besteht. Dies gilt aber nur für das Versenden von Nachrichten, das Empfangen über Satellit ist dagegen nicht möglich. Ohnehin ist die Funktion eher als Notmaßnahme gedacht, um sehr dringende Nachrichten in jeder Situation versenden zu können. Reguläre Konversationen werden wohl weiterhin über die Mobilfunkverbindung geführt werden.

Top Features – kein Verkauf in Deutschland
Das Mate 50 bietet ansonsten alles, was man von einem Premium-Smartphone erwartet: Ein Snapdragon 8 Plus Gen 1 mit 8 GB Arbeitsspeicher, eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende (f/1.4-f/4), eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2) und ein Teleobjektiv. Letzteres bietet im Mate 50 Pro einen 200-fachen Digitalzoom mit 64 Megapixel, im Standard-Mate-50 “nur” einen 100-fachen Digitalzoom mit 12 Megapixel Auflösung.

Besonders interessant ist die variable Blende der Hauptkamera: In Smartphone-Kameras ist es eigentlich üblich, eine Festbrennweite zu verbauen. Bei einem kleinen Smartphone-Sensor sollte das Verstellen der Blende aber kaum einen Unterschied machen, außer der Effekt wird digital verstärkt – zum Beispiel durch einen KI-gesteuerten Bokeh-Effekt. Das OLED-Display im Mate 50 ist 6,7 Zoll groß bei einer Bildwiederholrate von 90 Hertz, das Mate 50 Pro ist minimal größer (6,74 Zoll) bei 120 Hertz.

Einen offiziellen Verkauf in Europa wird es nicht geben, das Mate 50 ist also nur über Umwege zu erwerben.

So macht sich das Internet über das iPhone 14 lustig

Der alljährliche Launch des neuen iPhone ist nicht nur eins der größten Tech-Events des Jahres, sondern auch eine Goldgrube für Scherzkekse und Hobby-Komiker.

Apples September-Keynote ist vorbei und während wir gespannt auf die neuen Geräte selbst warten, können wir uns ein bisschen leichte Unterhaltung nicht entgehen lassen, denn das Internet ist wieder voll von Witzen und Memes, die insbesondere die neuen iPhones betreffen.

Not(ch) macht erfinderisch
Die Reaktionen auf Dynamic Island, den Notch-Ersatz im iPhone 14 Pro und Pro Max sind durchgehend positiv. Nichtsdestotrotz lässt sich großes, humoristisches Kapital daraus schlagen.

Benjamin Mayo etwa schreibt auf Twitter, dass er sich nach der Vorstellung erst einmal das neue 13-Zoll Macbook Pro mit Dynamic Island kauft. Gemeint ist die Touch Bar, die Dynamic Island in ihrer Funktionalität nicht unähnlich ist.

User “reathchris” hingegen „freut“ sich auf die vielen Möglichkeiten, die die Dynamic Island App-Entwicklern bietet, Besitzern eines iPhone 14 Pro Werbung und Spam auszuspielen.

Orman Clark schlägt einen etwas positiveren Ton ein, geht aber fest davon aus, dass Designer sich in den nächsten Wochen auf die Dynamic Island stürzen werden wie Wespen auf ein Stück Apfelkuchen im Spätsommer.

Wo wir schon bei Wortwitzen sind: Entwickler Dominik Wagner moniert auf Twitter, dass niemand auf die Idee gekommen ist, die Dynamic Island stattdessen „Notchification Center“ zu nennen.

Alles beim Alten
Das reguläre iPhone 14 bekommt dieses Jahr ordentlich Fett weg, denn es ist die dritte Generation in Folge, die sich gegenüber ihrem Vorgänger zumindest oberflächlich kaum etwas verändert hat. Das ist auch User “iPhone_3GS” auf Reddit aufgefallen, auch wenn das Subreddit /r/applesucks weniger auf cleveren Witz aus ist, sondern mal mehr, mal weniger berechtigte… nennen wir es „Kritik“.

Was sich beim iPhone dann tatsächlich sichtlich geändert hat, ist der Farbton „Blau“. Reddit-User “Glittering_Seesaw_21” weist darauf hin, dass sich wohl Apples Cyan-Tintenpatrone dem Ende neigt.

Teurer Spaß
Während die meisten vorgestellten Apple-Geräte in Amerika ihre Preise beibehalten, müssen Kund:innen in großen Teilen der Welt für ein neues iPhone deutlich tiefer in die Tasche greifen. Manche haben Workarounds.

Acer Chromebooks machen E-Prüfungen möglich – startklar in Sekunden

Wenn das Studium digital ist, warum sollten Prüfungen auf Papier stattfinden? Nach diesem Motto erproben erste Universitäten Klausuren mit mehr als 50 Teilnehmern mithilfe von Acer Chromebooks. Das Fazit nach den ersten Prüfungen: durchweg positiv.

Die größte Herausforderung: Sicherheit und Vergleichbarkeit zu gewährleisten – und dabei den technischen Aufwand so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören die Vorbereitungen und Rüstzeiten für temporäre Prüfungsräume. Denn viele Universitäten sind dazu übergegangen, Prüfungen zentral – mit viel Sicherheitsabstand – in speziell vorbereiteten Hörsälen schreiben zu lassen.

Chromebooks und die Rüstzeiten für Prüfungsräume
Mehrere Hundert Acer Chromebooks 514 mit WIFI 6, organisiert in Notebook-Wagen der Marke Leba zu je 32 Geräten, eine komplette WLAN-Infrastruktur inklusive Access Points sowie einem Server – das ist das technische Set-up einer großen deutschen Universität, die das Verfahren in den vergangenen Monaten erprobt hat.

Das Team der dezentral über die Stadt verteilten Universität transportiert das Equipment im Transportern zum jeweiligen Prüfungsraum, meist einem größeren Hörsaal. Dort entsteht eine komplette WLAN-Infrastruktur: Die Access Points sind auf Stative montiert, die Kabel unter rutschsicheren Matten stolperfrei verstaut, ein Acer Chromebook 514 auf jedem Tisch. Die sogenannte Rüstzeit für einen Prüfungsraum dauert etwa 1,5 Stunden.

Jetzt kann die Prüfung beginnen.

Die Studenten starten ihre Chromebooks. Diese fahren in nur sieben Sekunden mit schwarzem Bildschirm hoch, bis sich das WLAN verbunden hat. Dann erscheint ein Browserfenster mit dem Zugang zum Prüfungsserver. Haben sie sich mit ihrem Universitätszugang angemeldet, erhalten die Studenten ihre Klausuren, die Zeit läuft.

Die Lösung nutzt sogenannte verwaltete Google-Gast-Sitzungen. Eine wichtige Voraussetzung für den Datenschutz, wobei hierbei kein Google-Log-in benötigt wird.

Die Prüfungsdaten werden nur über das abgeschlossene, interne Wifi-6-Netzwerk auf den Universitätsservern gespeichert. Eine Übertragung von persönlichen Daten über den Browser zu Google und damit in die Google-Cloud findet nicht statt.

Dass alle Chromebooks auch lange Prüfungen durchhalten, dafür sorgt neben der Akku-Laufzeit von zehn Stunden die Möglichkeit, die Devices in den Leba-Notebookwagen zu laden.

Gesucht: Die einfache Administration
Die Herausforderung an die Administration: Die Notebooks müssen so konfiguriert sein, dass die Studenten während der Prüfung nicht auf das Internet zugreifen können, sondern sich in einem definierten Umfeld bewegen. Das sicherzustellen, war in der Vergangenheit ein großer Aufwand. Deshalb suchen die Administratoren bereits seit mehr als zehn Jahren nach einer einfachen Lösung. Im sogenannten Kiosk-Modus der verwalteten Gastsitzung können die Studenten lediglich die vom Administrator freigegebene Lernapplikation o.ä. verwenden und somit auch nicht nach möglichen Antworten auf die Prüfungsfragen googeln.

Damals hatte man mit Windows-10-Notebooks experimentiert. Aber der administrative Aufwand, die Geräte prüfungssicher zu machen, erwies sich als viel zu hoch. Auch ein weiterer Test mit Linux-Boot-USB-Sticks war nicht zufriedenstellend. Mit den Chromebooks fand man die perfekte Lösung. “Für uns muss die Verwaltung total einfach sein”, schildert ein Fachreferent die Anforderung.

“Eine weitere Schwierigkeit bei der Umstellung auf digitale Prüfungen oder neudeutsch E-Assessments ist es, die Prüfungsfragen richtig zu formulieren”, wissen Uni-Experten. Seit der Universitätsbetrieb weitgehend unter Kontaktbeschränkungen oder vollständig virtuell abläuft, haben Hochschullehrer riesige Fragenpools zusammengestellt, aus denen sie Klausuren “zusammenklicken” können. 1500 Klausuren sind allein auf der Lernplattform ILIAS gespeichert, einer Open-Source-Lösung für Universitäten und Schulen.

Zero Touch Enrollment und das Chrome-Education-Upgrade
Mit den Acer Chromebooks wird alles einfacher. Das liegt am sogenannten Zero Touch Enrollment auf Basis des Chrome-Education-Upgrades.

Und das funktioniert so: Der Administrator erstellt in der Admin-Konsole ein Token mit den Konfigurationsinformationen – ein einmaliger Aufwand und bei allen Geräten identisch. Das Token wird den Geräten über die Seriennummer zugeordnet. Ein Prozess, um den sich Acer Education Solution Center gemeinsam mit Acer als zertifizierte Google-Pre-Provisioning-Partner im Hintergrund kümmern. “Eine Sache von wenigen Stunden, und für die Administratoren beim Kunden minimiert es den Aufwand”, freut sich Dirk Weltermann, der solche Projekte bei Acer begleitet hat.

Die E-Prüfung kommt gut an
Bei Professoren wie bei Studenten kommt die E-Prüfung – in Präsenz auf Acer Chromebooks wie virtuell – gut an. Für Dozenten reduziert sich der Aufwand bei der Auswertung deutlich. Selbst bei textgebundenen Klausuren sparen sie bei der Korrektur ein Drittel der Zeit im Vergleich zu handschriftlichen Arbeiten. Dazu kommen automatisierte Verfahren wie Multiple Choice oder Ergänzungen.

Und es gibt neue Möglichkeiten des Prüfens: Die Studenten können in Röntgenbilder zoomen und sich sogar Aufgaben oder Erklärungen anhören. Formative, summative wie diagnostische Prüfungen sind einfach abzubilden.

“Studierende fühlen sich vom Computer gerecht behandelt”, resümieren die Verantwortlichen der Universität, “Sie schätzen es, dass sie Ergebnisse zeitnah erhalten und nutzen die Möglichkeit, auf der Plattform im Vorfeld an realen Klausuren zu üben.” Entsprechend positiv entwickeln sich die Durchschnittsnoten.

Das positive Fazit dürfte die Digitalisierung des Hochschulbetriebs deutlich beschleunigen.

Apple stellt iPhone 14 (Plus, Pro) vor

Apple hat das iPhone 14 offiziell vorgestellt! Wir haben die Modelle, alle Neuerungen und die Preise für Sie zusammengefasst.

Die iPhone-14-Generation ist endlich da – sie besteht aus vier Modellen, aufgeteilt in Pro und Nicht-Pro. Tatsächlich entfernt Apple das iPhone Mini aus seinem iPhone-Line-Up, dafür bekommen wir ein größeres Standard-iPhone, das auf den Namen iPhone 14 Plus hört. Somit haben Sie die Auswahl aus folgenden Modellen:

iPhone 14 (6,1 Zoll)

iPhone 14 Plus (6,7 Zoll)

iPhone 14 Pro (6,1 Zoll)

iPhone 14 Pro Max (6,7 Zoll)

Mit der aktuellen iPhone-Generation differenziert Apple wie noch nie zwischen den Pro- und Standard-Modellen. Im Folgenden finden Sie die wesentlichen Unterschiede und was die Geräte insgesamt mitbringen.

Design: Apple entfernt Notch – neu ist “Dynamic Island”
Die grundsätzliche Optik der neuen 14er-Generation hat sich auf den ersten Blick gegenüber der iPhone-13-Reihe nicht verändert. Apple setzt weiterhin auf das kantige Design, welches wir schon von den vorherigen zwei Generationen kennen. Eine entscheidende Änderung gibt es aber – wenn auch nur bei den Pro-Modellen: Apple entfernt die Notch , stattdessen gibt es eine mittig platzierte Display-Aussparung in Form eines länglichen Ovals, das zeitgleich auch noch einige coole Software-Features bietet.

Apple nennt dies ” Dynamic Island “. Bedeutet: In dem kleinen schwarzen Bereich werden Ihnen Zusatzinformationen angezeigt, etwa ein Telefonanruf und welches Album gerade abgespielt wird. Sie können auch mit der “Island” interagieren und sie antippen für mehr Informationen. Auch können Sie hier direkt Ihre Anrufe sehen. Ein sehr cooles Feature, mit dem Sie stets wichtige Informationen sehen, auch wenn Sie gerade in anderen Apps unterwegs sind.

Wenn Sie die klassische Notch am oberen Bildschirmrand bevorzugen, dann müssen Sie zum iPhone 14 oder 14 Plus greifen, hier bleibt alles beim Alten.

Das iPhone 14 und 14 Plus erscheinen in fünf verschiedenen Farben:

Violett

Blau

Schwarz (Mitternacht)

Polarstern

(PRODUCT)RED

Display: 120 Hertz und Always-On nur im iPhone 14 Pro (Max)
120 Hertz: Erstmals verbaute Apple in den iPhone-13-Pro-Modellen letztes Jahr ein adaptives 120-Hertz-Display. Wie die Gerüchte richtig vermuteten, bekommen erneut nur die Pro-Modelle des iPhone 14 ein LTPO-Display, dessen Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz reicht. Dabei passt das iPhone automatisch die Bildfrequenz an das an, was Sie auf dem Handy machen. Das iPhone 14 und 14 Plus schauen hierbei leider in die Röhre.

Vermutlich wird erst die iPhone-15-Generation komplett auf 120 Hertz umsteigen. Unserer Meinung nach ist das den Kunden über schon fast eine Frechheit, bieten doch sogar schon 300-Euro-Android-Handys diese hohe Bildwiederholrate, die in der Praxis smoothes Bedienen des Smartphones möglich macht. Always-On: Ein Feature, auf das iPhone-Nutzer wirklich lange warten mussten, hat Apple nun endlich mit der iPhone-14-Generation umgesetzt.

Die Rede ist von einem Always-On-Display. Android-Nutzer kennen es schon lange und wenn Sie eine aktuelle Apple Watch nutzen, dann kennen Sie dieses überaus praktische Feature ebenfalls schon. Denn hierbei lesen Sie wichtige Informationen wie die Uhrzeit, den Akkustand sowie Benachrichtigungen direkt vom Display ab, auch wenn dieser deaktiviert ist. Und keine Sorge: Das verbraucht auf den OLED-Bildschirmen kaum Energie, Sie werden Ihr iPhone deshalb nicht öfter laden müssen.

Leider wird Apple auch dieses Feature nur für die Pro-Modelle des iPhone 14 bereitstellen. Die Standard-Versionen werden dann hoffentlich nächstes Jahr mit dem iPhone 15 auch ein Always-On-Display erhalten .

Performance: Neuer A16-Chip für iPhone 14 Pro (Max)
In der neuen iPhone-14-Generation kommt der neue Apple-Chip A16 Bionic zum Einsatz – jedoch nur in den Pro-Modellen . Die Standard-Geräte iPhone 14 und 14 Max müssen mit einer leicht verbesserten Version des Vorgängermodells A15 auskommen, den Sie bereits aus der iPhone-13-Reihe kennen.

Wie zu erwarten war, ist der A16-Chip durch seine 4-Nanometer-Fertigung noch einmal leistungsfähiger und gleichzeitig effizienter als zuvor. Laut Apple ist dies der schnellste Prozessor, der jemals in einem Smartphone verbaut wurde. Er soll 40 Prozent schneller sein als die stärkste Konkurrenz. Und ja, das glauben wir durchaus, ist doch bereits der A15-Chip stärker als die CPUs in Android-Handys.

Neue Features: Satellitenkommunikation
Neu in der iPhone-14-Generation ist jetzt ein Satellitenkommunikations-Feature, um im Notfall eine SMS verschicken zu können, wenn man kein Mobilfunknetz vorhanden ist. Zu Beginn ist diese Funktion aber nur in den USA und Kanada verfügbar, die ersten zwei Jahre sind kostenlos. Danach wird dieser Service wohl Geld kosten.

Kamera: 48 Megapixel
Beginnen wir mit den Pro-Modellen: Wie bereits erwähnt, ist das Kameramodul auf der iPhone-Rückseite mal wieder ein erhebliches Stück gewachsen. Grund dafür ist der neue 48-Megapixel-Kamerasensor, der 65 Prozent größer ist als zuvor, mit dem man nun noch bessere Fotos unter schlechten Lichtverhältnissen schießen kann. Wie bei vielen anderen Smartphone-Herstellern zuvor knipsen Sie standardmäßig trotzdem mit 12 Megapixeln. Dadurch werden vier Pixel zu einem Pixel, die mit 2,44 Mikrometern deutlich größer sind als die 1,7-Mikrometer-Pixel des iPhone 13. Resultat: Schärfere und hellere Bilder, in die Sie auch weit hineinzoomen können.

Zudem sehen die mit dem Tele-Objektiv gemachten Fotos besser aus – laut Apple. Das von vielen erhoffte Periskop-System kommt, wie wir jetzt wissen, allerdings noch nicht zum Einsatz. Die Frontkamera im normalen iPhone 14 (Plus) hat jetzt außerdem Autofokus an Bord. Natürlich werden wir die Kamera ausführlich testen und mit der Konkurrenz vergleichen. Doch wie zuvor: Es gibt heutzutage keine schlechte Kamera mehr in einem Top-Smartphone. Beim iPhone 14 und 14 Plus hat sich nicht allzu viel verändert.

Speicher
Sie haben bei den Pro-Modellen nach wie vor die Wahl zwischen 128, 256, 512 GB sowie 1 TB. iPhone 14 und 14 Max müssen als Standard-Varianten wie bisher mit bis zu 512 GB Speicherkapazität auskommen.

Preise & Verfügbarkeit
Die Geräte können Sie ab dem 9. September vorbestellen, erhältlich sind sie dann ab dem 16. September. Wie befürchtet, hat Apple die Preise angehoben, so kostet der Einstieg mit dem iPhone 14 jetzt mindestens 100 Euro mehr. Das iPhone 14 Pro ist sogar 150 Euro teurer als sein Vorgänger:

iPhone 14: ab 999 Euro statt 899 Euro (iPhone 13)

iPhone 14 Plus: ab 1.149 Euro

iPhone 14 Pro: ab 1.299 Euro statt 1.149 Euro (iPhone 13 Pro)

iPhone 14 Pro Max ab 1.449 Euro statt 1.249 Euro (iPhone 13 Pro Max)

Einschätzung
Während iPhone 13 und 13 Pro sich nicht viel nahmen, unterscheiden sich die iPhone-14-Pro-Modelle nun sehr deutlich von den Standard-Versionen iPhone 14 und 14 Plus. Nur diese Geräte kommen mit 120 Hertz und Always-On, dem neuesten A16-Chip, der verbesserten Kamera und den größeren Speichermöglichkeiten. Und tatsächlich gibt es “Dynamic Island” ebenfalls nur auf den Pro-Modellen, das in der Praxis wirklich ein sehr schönes Feature sein wird.

Wer also wirklich etwas Neues auf einem iPhone erleben möchte, der muss zu iPhone 14 Pro oder 14 Pro Max wechseln. Ein Wechsel auf das iPhone 14 (Plus) lohnt sich erst dann, wenn Sie derzeit ein eher altes iPhone nutzen – von einem iPhone 12 oder 13 empfiehlt sich bei den geringen Änderungen kaum ein Umstieg. Zumal nicht nur die Pro-Modelle jetzt mehr kosten, sondern auch die Standard-Varianten eine Preiserhöhung erleben.

Spannender wird die iPhone-15-Generation , wenn dann auch die normalen Modelle endlich das notwendige Update erhalten, um wieder attraktiv zu sein.

Apple stellt neues iPhone 14, AirPods Pro 2 und Watch Ultra vor

Apple hat am 7. September mehrere neue Geräte vorgestellt. Neben vier Varianten des iPhone 14 präsentierte der Tech-Riese auch neue Versionen der AirPods Pro und der Apple Watch.
Bei einer neuen Keynote von Apple standen am 7. September vor allem drei Produkte im Fokus: das iPhone, die AirPods und die Apple Watch. Nach einer kurzen Begrüßung durch Apple-Chef Tim Cook (61) ging es schnell ans Eingemachte.

Die Uhr, die einen Unfall erkennt
Zunächst zeigte das Tech-Unternehmen ein neues Line-up der Apple Watch. Die Smartwatch sei laut Cook für viele zu einem “essenziellen Begleiter” geworden. Die Apple Watch Series 8 hat unter anderem frische Gesundheits-Features zu bieten – darunter einen Temperatursensor. Dieser soll etwa bei Nutzerinnen einschätzen können, wann ein Eisprung stattgefunden hat. Der Tech-Riese versichert, dass erhobene Daten verschlüsselt auf dem Gerät verbleiben.

Hinzu kommen Sicherheitsfunktionen, wie eine “Unfallerkennung”. Die Uhr soll unter anderem dank neuer Bewegungssensoren und neuem Beschleunigungsmesser feststellen können, wenn der User oder die Userin in einen Autounfall verwickelt wurden. In diesem Fall setzt die Apple Watch automatisch einen Hilferuf an Notdienste ab. Der Akku soll unterdessen bis zu 18 Stunden durchhalten – mit einem neuen Stromsparmodus sogar bis zu 36 Stunden. Die Apple Watch Series 8 ist ab sofort vorbestellbar und ab dem 16. September zu einem Preis ab 499 Euro erhältlich. Ebenfalls am 16. September erscheint zudem die zweite Generation der günstigeren Apple Watch SE, die ab 299 Euro zu haben sein wird.

Mit der Apple Watch Ultra führt das Unternehmen zudem eine Variante mit Titangehäuse ein, die ein größeres Display bietet. Die Smartwatch ist konzipiert für Outdoor-Abenteuer, Ausdauer- und Wassersport oder generell extremere Bedingungen. Eine Akku-Ladung soll bis zu 36 Stunden halten. Mit einer neuen Stromspareinstellung, die noch im Herbst verfügbar sein wird, soll sich das Ganze sogar auf bis zu 60 Stunden erweitern lassen. Das hat aber auch seinen Preis: Die Ultra-Variante kostet 999 Euro und ist ab dem 23. September verfügbar.

Frischer Sound, neue Smartphones
Bei der Keynote folgte daraufhin die Vorstellung einer neuen Generation der AirPods Pro. Verbaut ist ein frischer H2 Chip, der bei den kabellosen Kopfhörern unter anderem personalisiertes 3D-Audio ermöglicht, bei dem der Klang auf Nutzerinnen und Nutzer persönlich zugeschnitten werden soll. Die aktive Geräuschunterdrückung soll im Vergleich zum Vorgängermodell doppelt so effektiv sein.

Eine neue Berührungssteuerung soll zudem unter anderem ermöglichen, die Lautstärke einfach anzupassen. Eine Akku-Ladung hält demnach bis zu sechs Stunden, während ein Lade-Case insgesamt Power für bis zu 30 Stunden liefert. Vorbestellbar sind die neuen AirPods Pro ab dem 9. September. Im Handel sind sie dann ab dem 23. September für einen Preis von 299 Euro erhältlich.

Das neue iPhone 14 kommt derweil in fünf Farben und zwei Alternativen daher. Es bietet ein Super-Retina-XDR-Display mit 6,1 Zoll, während das iPhone 14 Plus eine größere 6,7-Zoll-Variante besitzt. Verbaut ist ein A15-Bionic-Chip und der Akku soll den ganzen Tag durchhalten. Das Plus-Modell ermöglicht laut Hersteller eine Videowiedergabe von bis zu 26 Stunden, beim iPhone 14 sind es demnach bis zu 20 Stunden. Dank 5G-Unterstützung sollten dabei auch Streams kein Problem darstellen und beispielsweise Apps werden zügig heruntergeladen.

Ein neues Zwei-Kamera-System besteht aus einer Hauptkamera mit 12 Megapixeln und einer ebenfalls 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Hinzu kommt eine “TrueDepth”-Frontkamera. Die sogenannte “Photonic Engine” soll zudem besonders bei schlechten Lichtverhältnissen eine Aufnahme von Fotos mit mehr Details und besseren Farben erlauben.

Auch die “Unfallerkennung” ist bei den neuen iPhones möglich. Zudem lassen sich künftig etwa in abgelegenen Gegenden Notrufe über Satellit absetzen. Kundinnen und Kunden können eines der Geräte ab dem 9. September vorbestellen. Erhältlich ist das iPhone 14 ab dem 16. September ab 999 Euro. Das iPhone 14 Plus erscheint am 7. Oktober und kostet ab 1.149 Euro.

Eine dynamische Insel
Star der Keynote waren aber zwei neue Pro-Modelle in vier Farben, die sich ebenfalls hinzugesellen – das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max. Diese besitzen ein Super-Retina-XDR-Display mit 6,1 Zoll (Pro) beziehungsweise 6,7 Zoll (Pro Max) und setzen auf einen neuen A16-Bionic-Chip.

Im Mittelpunkt der Nutzererfahrung mit den neuen Always-On-Displays steht dabei die “Dynamic Island” am oberen Bildschirmrand, die die Notch ersetzt. Um die Frontkamera herum befindet sich ein Bereich, der sich dynamisch anpasst. So werden hier auch situationsbedingt ablaufende Timer, Benachrichtigungen oder Anruffunktionen eingeblendet. Nutzerinnen und Nutzer können beispielsweise Musik pausieren oder einen Anruf beenden, ohne die Seite verlassen zu müssen, auf der sie gerade herumsurfen. Apple beschreibt das Ganze auf seiner Homepage als “Innovation, die Hardware, Software und irgendwas dazwischen ist”.

Ein überarbeiteter Sperrbildschirm, der sich anpassen lässt, ermöglicht besseren Überblick über unterschiedlichste Informationen. Und auch bei diesen Modellen ist ein neues Kamerasystem verbaut. Neben einer Hauptkamera mit 48 Megapixeln befinden sich auf der Rückseite zudem eine neue Ultraweitwinkelkamera und ein verbessertes Tele-Objektiv. Daneben werden ebenso 5G-Unterstützung oder Funktionen wie der Notruf via Satellit geboten. Kundinnen und Kunden können ab dem 9. September vorbestellen, im Handel landen das iPhone 14 Pro (ab 1.299 Euro) und iPhone 14 Pro Max (ab 1.449 Euro) am 16. September.

Wie 4G-Notebooks Ihr Unternehmen revolutionieren könnten

Die Arbeitswelt kehrt trotz Corona wieder zum Alltag zurück, doch die Ansprüche an hybrides Arbeiten bleiben. 4G-Notebooks bieten alles, was dafür nötig ist: bestmögliche Konnektivität, schnellere Performance und höchste Sicherheit.

Für die meisten Führungskräfte in Unternehmen dürfte die Konnektivität in den letzten Jahren kein großes Thema gewesen sein. Infolge der pandemiebedingten Verlagerung der Arbeit aus den Unternehmen ins Home-Office wurden den Mitarbeitern superschnelle Wi-Fi®-Netzwerke für zu Hause zur Verfügung gestellt – dieselben Netzwerke, die sie auch nutzen, um Netflix zu streamen, Online-Games zu spielen und mit Freunden und der Familie zu kommunizieren.

Doch nachdem die Welt nun allmählich wieder zur Normalität zurückkehrt, erkennen viele Unternehmen die Bedeutung einer permanenten Konnektivität, vor allem, wenn die Mitarbeiter wieder täglich pendeln und in die Welt der Unternehmensveranstaltungen zurückkehren. Auch finden wieder zunehmend Geschäftsreisen statt, was bedeutet, dass die Mitarbeiter oft auf das WLAN im Hotel und die schlechten Konnektivitätsoptionen in Konferenzzentren angewiesen sind.

Obgleich die meisten Ihrer Mitarbeiter über ein Smartphone mit 4G- oder 5G-Konnektivität verfügen, mit dem sie ihre E-Mails abrufen und leichte arbeitsbezogene Aufgaben erledigen können, reicht das oft nicht aus. Die Antwort für Aufgaben, die eine umfassende PC-Leistung erfordern, könnte ein 4G-fähiges Notebook sein. Für Ihre Mitarbeiter außer Haus bedeutet das nicht nur weniger Stress bei der Bearbeitung von Aufgaben, es ist auch viel sicherer als die Verbindung mit öffentlichen WLAN-Netzwerken – und häufig auch viel schneller.

Für Ihre nicht reisenden Mitarbeiter sind sie ebenfalls eine ausgezeichnete Möglichkeit. Da sich die Unternehmen zunehmend für hybride Arbeitsmodelle entscheiden, bei denen die Mitarbeiter ihre Zeit zwischen ihrem Zuhause, dem Büro und unzähligen anderen Standorten aufteilen können, können Ihre Mitarbeiter mit einem 4G-Notebook überall arbeiten, sei es im Garten, im Park oder in einem Café.

Dadurch sind Ihre Mitarbeiter nicht mehr auf die oft unzuverlässigen WLAN-Hotspots angewiesen, die zudem häufig die Akkus der Smartphones schnell entleeren und unwissentlich die Datentarife aufbrauchen, was sich für Ihr Unternehmen als kostspielig erweisen könnte.

Während fast jedes heute erhältliche Notebook über eine integrierte WLAN-Karte verfügt, gibt es leider nicht annähernd so viele Notebooks mit einer integrierten 4G-Karte. Mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessoren können Sie jedoch einfacher denn je dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter überall mit dem Internet verbunden sind. Die Chips sind jetzt in verschiedenen Notebooks mit integriertem 4G-Modem erhältlich.

Das Lenovo ThinkPad T14 ist beispielsweise ein Business-Notebook mit Ryzen™ 6000 PRO, das nicht nur den neuesten Wi-Fi-6E-Standard unterstützt.

Es bietet zudem optional Unterstützung für 4G LTE und sub-6 5G über eSIM für geschäftliche Nutzer, die immer unterwegs sind und ständig Zugang zu einer zuverlässigen Internetverbindung benötigen. Das HP EliteBook 805 ist ein weiteres Notebook mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor, das alle Voraussetzungen für Unternehmensvernetzung erfüllt. Es bietet über 4×4-Antennen 4G LTE der Gigabit-Klasse, was bedeutet, dass Ihre Mitarbeiter an jedem Ort der Welt virtuell arbeiten können.

Darüber hinaus stehen Ihren Mitarbeitern mit einem Notebook mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor und 4G-Konnektivität alle Tools und die erforderliche Leistung zur Verfügung, die sie für die Erledigung ihrer Aufgaben benötigen. Basierend auf der “Zen 3+”-Architektur von AMD bieten die mobilen CPUs der Ryzen™-6000-Serie eine bis zu 1,3-mal schnellere Performance als die Vorgängergeneration. Gleichzeitig sorgen sie mit einer Akkulaufzeit von bis zu 26 Stunden auf einem Premium-Business-Notebook* dafür, dass Ihre Mitarbeiter nicht an eine Steckdose gebunden sind.

Auch hinsichtlich der Konnektivität bieten die CPUs weit mehr als nur Unterstützung für 4G-LTE-Netzwerke. AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessoren bieten Multi-Gigabit-Geschwindigkeiten der nächsten Generation mit Unterstützung für WLAN 6E und Bluetooth 5.0 sowie Datentransfers mit 40 GB pro Sekunde über USB 4.0.

Trotz dieser hervorragenden Konnektivität sind AMD-Ryzen™-6000-PRO-CPUs in einigen der leichtesten, dünnsten und mobilsten Business-Notebooks zu finden, die es gibt – perfekt für Ihre Mitarbeiter, die wieder in die Welt der Geschäftsreisen zurückkehren.

Apple veröffentlicht Sicherheits-Update für iPhone 5S und 6

Wenn Sie noch ein iPhone 5S oder 6 besitzen, sollten Sie es auf die neue Version aktualisieren – zu Ihrer eigenen Sicherheit.

Rund ein Jahr ist es her, dass das mittlerweile neun Jahre alte iPhone 5S und das acht Jahre alte iPhone 6 ein Update erhalten haben. Damals wurde mit Version 12.5.5 die sogenannte Pegasus-Lücke in iOS 12 geschlossen, die nach einem Tool benannt wurde, das es erlaubte, iPhones auszuspionieren.

Mit Version 12.5.6 schließt Apple nun eine weitere kritische Sicherheitslücke, mit der schadhafter Code aus Safari oder jedem anderen Browser heraus ausgeführt werden konnte, berichtet The Verge. Es handelt sich dabei um dieselbe Lücke, die Apple erst Mitte August in iOS und iPadOS 15 (Version 15.6.1) geschlossen hat. Apple zufolge sei diese Lücke wahrscheinlich ausgenutzt worden, Grund zur Sorge sei das in den meisten Fällen aber nicht.

Dasselbe Update ist auch für das Original-iPad, das iPad mini 2 und 3 und den iPod Touch der 6. Generation verfügbar. Wenn Sie eins dieser Geräte noch aktiv nutzen, sollten Sie das Update sicherheitshalber aufspielen.

IFA 2022: Das sind die Highlights der Berliner Elektronikmesse

In Berlin präsentieren mehr als 1.100 Aussteller aus 46 Ländern neue Elektronik- und Haushaltsgeräte. Das sind die Highlights der IFA.
Zum ersten Mal seit 2019 findet die IFA auf der Messe Berlin wieder im gewohnten Format statt. Hunderte von Ausstellern präsentieren der Weltöffentlichkeit auf mehr als 100.000 Quadratmetern noch bis Dienstag (6. September) ihre neuesten Innovationen. Von riesigen Fernsehern über neuartige Laptops bis zu Rasierern, mit denen man sich die Zähne putzen kann – das sind die Highlights der IFA 2022.

Zwar haben einige namhafte Hersteller wie Panasonic und Sony auf der IFA keinen TV-Messestand, dafür präsentiert mit LG und Samsung die Konkurrenz echte Highlights. Dazu zählt mit dem LG 97G2 der bislang größte OLED-Fernseher: Er misst eine Bildschirmdiagonale von 97 Zoll (247 Zentimeter), löst mit 8K auf und ist der weltweit größte OLED-TV, den Endnutzer serienmäßig kaufen können. Der Verkaufsstart in Deutschland ist noch nicht offiziell bestätigt, LG soll ihn aber noch bis Ende des Jahres in den Handel bringen. Ein Schnäppchen ist der Mega-TV allerdings nicht, ein Preis von bis zu 25.000 Euro ist aktuell wohl im Gespräch.

Außerdem zeigt LG auf der IFA mit dem OLED Flex (LX3) den weltweit ersten variabel biegsamen Fernseher. Er misst 42 Zoll (107 Zentimeter Bildschirmdiagonale) und richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die Games spielen oder ihren TV als Monitor nutzen wollen. 20 Krümmungsgrade stehen bei den 120-Hertz-Geräten zur Auswahl, die sich über eine Taste auf der Fernbedienung regulieren lassen.

Aufhorchen lässt auch der Optik-Spezialist Leica aus Wetzlar. Die Hessen präsentieren auf der IFA mit dem Cine 1 einen Fernseher mit Laser-Technologie, der in Kooperation mit dem chinesischen Elektronikkonzern Hisense entstanden ist. Der 4K-UHD-Laser-TV ist in 80 (203 Zentimeter) oder 100 Zoll (254 Zentimeter) geplant und soll 6.900 respektive 8.000 Euro kosten und im Laufe des zweiten Quartals 2023 im Handel verfügbar sein.

Die Bildschirm-Evolution geht weiter
Ebenfalls 2023 soll in Europa ein ganz besonderer Fernseher für die Hemdtasche verfügbar sein. Lenovo stellt auf der IFA mit den Glasses T1 eine Brille vor, die optisch an eine Mischung aus Sonnenbrille und Microsofts Hololense erinnert. Hinter den getönten Linsen verbergen sich zwei Micro-OLED-Displays, die mit 1.920 x 1.080 Pixeln pro Display auflösen und Trägern einen großen Bildschirm vor die Augen projizieren. Dazu ist die Brille via USB-C-Kabel mit einem Smartphone, Laptop oder Tablet zu verbinden, das auch gleichzeitig den Strom liefert – einen eigenen Akku hat sie nämlich nicht. Was die Lenovo-Brille kosten soll, hat der chinesische Konzern in Berlin noch nicht verraten.

Große Aufmerksamkeit ziehen auf der IFA auch zwei faltbare Notebooks auf sich: Das Asus Zenbook 17 Fold OLED und Lenovos ThinkPad X1 Fold sind auf den ersten Blick normale Notebooks mit einem 12,5 Zoll beziehungsweise 12 Zoll großen Display. Diese lassen sich jedoch auffalten und bringen es dann auf 17,3 Zoll respektive 16,3 Zoll. Ausgestattet sind die Geräte mit Intel-Prozessoren der zwölften Generation, einer 1-Terrabyte-SSD Festplatte und DDR5-Arbeitsspeicher. Die Geräte wiegen etwas weniger als zwei Kilogramm und sind aufgrund ihrer Preise zunächst wohl nur für Early Adopter interessant, denn Lenovo ruft für sein faltbares ThinkPad einen Preis von 2.999 Euro und Asus einen von 3.699 Euro aus.

Effizienz bei Haushaltsgeräten im Fokus
Einer der wichtigsten Trends der IFA 2022 ist das Thema Nachhaltigkeit. Insbesondere bei Haushaltsgeräten wie Wasch- oder Spülmaschinen stehen Langlebigkeit und Ressourcenschonung im Zentrum. So stellt Samsung mit der “Bespoke AI” eine Waschmaschine vor, die bis zu 70 Prozent weniger Energie verbrauchen soll als herkömmliche Modelle. Erreicht werde die Ersparnis laut den Koreanern durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz, die die Bläschenbildung des Waschmittels reguliert, damit dieses effizienter von den Textilien aufgenommen wird und den Einsatz des Wassers entsprechend des Verschmutzungsgrades anpasst.

Electrolux stellt indes für seine neuen AEG-Maschinen einen zusätzlichen Filter vor, der bis zu 90 Prozent der Mikroplastikfasern synthetischer Textilien einfängt und so verhindert, dass diese im Abwasser landen. Viele dieser Geräte sind außerdem online und per App mit ihren Nutzern verbunden, um diesen Feedback zu Strom- und Wasserverbrauch zu ermöglichen.

All-in-One im Badezimmer
Panasonic wagt sich bei der Körperpflege mit seinem “MultiShape”-Konzept an ein Baukasten-Konzept fürs Badezimmer. Auf den akkubetriebenen Handgriff lassen sich die unterschiedlichsten Aufsätze anbringen – vom Haareschneiden über das Barttrimmen bis zum Zähneputzen. Das spart Platz und ist besonders beim Reisen praktisch, weil man nur noch eins statt mehrerer Geräte einpacken muss. Der Vorteil des Systems ist, dass man sich nur die Aufsätze kaufen muss, die man auch möchte und sich seinen Alleskönner so Stück für Stück erweitern kann.

Die IFA 2022 auf der Messe Berlin läuft noch bis Dienstag, den 6. September 2022. Kurzfristig Interessierte können sich über die Homepage der Messe Tickets sichern. Das Ein-Tages-Ticket für Fachbesucher kostet 52 Euro, für das Zwei-Tages-Ticket sind 75 Euro zu bezahlen.

Apple bereitet Airpods Pro auf Bluetooth LE vor

Nach fast drei Jahren steht eine neue Generation der Airpods Pro an. Ein Datenbankeintrag gibt Hinweise auf Features.

Es verdichten sich die Anzeichen, dass Apple-Geräte bald Unterstützung für Bluetooth 5.2 und damit LE Audio bekommen. Nachdem im Juni Hinweise darauf in der Beta-Firmware der Airpods Max aufgetaucht sind, wurde jetzt ein Eintrag von Anfang August in der Datenbank der Bluetooth SIG entdeckt, in dem Apple die Verwendung von Bluetooth 5.3 registriert.

Die Angabe ist auf den ersten Blick etwas seltsam, da Bluetooth 5.3 noch gar nicht existiert. Macrumors weist jedoch darauf hin, dass Apple grundsätzlich eine höhere Version angibt. Warum, ist unbekannt, möglicherweise hat es aber mit so etwas wie Zukunftssicherheit zu tun.

Für die Airpods sind das gute Nachrichten, denn Bluetooth 5.2 bringt einige nützliche Neuerungen, allen voran Bluetooth LE Audio, das durch die Verwendung neuer Codecs die Akkulaufzeit von Kopfhörern erhöhen dürfte. Mehr dazu können Sie in unserem umfassenden Beitrag nachlesen. Erster möglicher Kandidat sind die Airpods Pro 2, die der Analyst Ming-Chi Kuo noch dieses Jahr erwartet. Eignen würde sich die Apple-Keynote am 7. September dafür allemal. Die ersten Airpods Pro werden im Oktober drei Jahre alt und sind längst überfällig für ein Upgrade.

Android und iOS

Sie wollen sich besser mit Android und iOS auskennen? Im neuen TecChannel Compact finden Sie alle Informationen, die Sie dazu brauchen.

Sie wollen wissen, was sich in Sachen Android und iOS tut? Dann lesen Sie im TecChannel Compact was die neuen Betriebssysteme Android 13 und iOS 16 bringen. In der aktuellen Ausgabe finden Sie alle Informationen zu den aktuellen Versionen und erfahren was sich verändert hat. Sowohl Android-User als auch iOS-Nutzer erhalten Tipps, um ihre Smartphones optimal nutzen zu können. Auch alte Smartphone-Hasen kommen im neuen TecChannel Compact nicht zu kurz: So erfahren Sie etwa wie Apple Carplay im Auto genutzt wird und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Die aktuelle TecChannel-Compact-Ausgabe versorgt die Leser auch mit Informationen und Tipps rund um die mobile Hardware und stellt interessante Smartphones und Tablets vor. Ein eigenes Kapitel ist dem Thema Sicherheit gewidmet – in Zeiten von Ransomware und immer ausgeklügelteren Phishing-Methoden eine spannende Lektüre. Zudem erfahren Sie alles, was Sie über App-Berechtigungen wissen müssen. Praktische Ratschläge für den Umgang mit Smartphone und Tablet im Alltag runden das thematische Angebot ab.

Hier erhalten Sie das eBook zum Download

Diese Themen finden Sie (unter anderem) in der Compact-Ausgabe 09/2022:

NEU: Android 13, iOS 16 und iPad-OS 16

Smartphone: Android 13 – das bringt das neue OS

Smartphone: Android 13 – Google erlaubt Streaming von Apps

Smartphone: iOS 16 ist da – die 9 wichtigsten Features

iOS-16-Funktionen: Diese Features gibt es nur für neue iPhones

iOS 16: Exklusive Features für neue(re) Modelle

Smartphone: iOS 16 – neuer iPhone-Sperrbildschirm erklärt

Smartphone: iOS 16 erlaubt eSIM-Transfer

Feature in iOS 16: Nachrichten nach Versenden bearbeiten

Fokus-Modus in iOS 16: So filtern Sie Unwichtiges

Neue Anmeldemethode: Wie iOS 16 mit Captchas umgeht

iPadOS16: Vier Features für ein neues Tablet-Erlebnis

Trends

Apple Pay Later: Wie wichtig ist das neue Bezahlsystem?

VR/AR: iOS 16 – U1-Chip arbeitet mit ARKit zusammen

iPhone in 20 Jahren: Was Apple für die Zukunft plant

Smartphone: EU- USB-C wird zur Pflicht für alle Handys ab Herbst 2024

Smartphone: Sony stellt 1-Zoll-Sensor für Smartphone-Kameras vor

Sicherheit

Test: Die besten Antivirus-Programme 2022 für Android

Test: Android-Schutz-Apps für Unternehmen im Test

Vom Profi: Sicherheits-Tipps für Smartphone-Besitzer

Ratgeber: App-Berechtigungen im Check – worauf Sie achten müssen

Für iOS, iPadOS und MacOS: Wie Apple Single Sign-On verbessert

Mobile Device Management: Wie Apple die Verwaltung mobiler

Geräte verbessert

Praxis

Smartphone: Das sind die besten Android-Smartphones

Tablet: Die besten Android-Tablets im Test

Kaufberatung: iPhone SE bis iPhone 13: Welches iPhone soll ich kaufen?

iPad: Warum ein iPad Mini besser ist als ein iPad Pro

Smartphone: Ist Schnellladen schädlich für den Handy-Akku?

Smartphone: Apple Carplay im Test – Funktionen, Apps,

Nachrüstlösungen, wireless Carplay

Tipps & Tricks

eBook-Download und Buch

eBook-Download und Buch sowie eBook sind direkt im TecChannel-Shop erhältlich. Die gedruckte Ausgabe können Sie für 22,90 Euro plus 2,50 Euro Versandkosten bestellen. Das eBook zum direkten Download kostet nur 18,99 Euro. Die Leser von TecChannel-Premium können das TecChannel-Compact kostenlos downloaden. Bitte loggen Sie sich dazu vorher in den Premium-Bereich ein.

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