Was Apple-User beim iPhone 14 erwarten können: Fünf Gerüchte im Check

Die Ankündigung des iPhone 14 rückt näher. Wann Apple es veröffentlicht, ist ebenso Gegenstand der Gerüchteküche wie die Hardware-Ausstattung. Was bis jetzt über Apples neues Smartphone bekannt ist.
Apple lässt sich beim Release seines neuen iPhones wie gewohnt nicht in die Karten schauen und heizt dadurch die Spekulationen um das kommende Smartphone an. Wie stark wirkt sich die Lieferketten-Krise auf den Preis aus? Mit welcher Hardware dürfen Kunden rechnen? Und, bei Apple-Liebhabern fast genauso wichtig: Wie verändert sich das Design? Das alles soll sich demnächst bei einem Event klären, aber selbst über den Termin der berühmten Apple-Keynote stehen aktuell nur Gerüchte im Raum. Was bislang über das iPhone 14 bekannt ist.

Gerüchte um die Hardware
Als ziemlich sicher sehen zahlreiche Branchenseiten und -foren, dass Apple auf eine Mini-Variante seines iPhones verzichten und stattdessen auf größere Displays setzen wird. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass vier Varianten des neuen iPhone angekündigt werden: ein iPhone 14 mit 6,1 Zoll Bildschirmdiagonale, ein iPhone 14 Pro mit 6,1 Zoll, ein iPhone 14 Max mit 6,7 Zoll und ein iPhone 14 Pro Max mit ebenfalls 6,7 Zoll. Für die Displays werde Apple von Samsung und LG beliefert, wie die koreanische Branchenseite “The Elec” wissen möchte. Samsung setze bei den höherpreisigen Modellen demnach auf eine neue Generation von Displays.

Weitere Gerüchte ranken sich um die Prozessoren, die im iPhone 14 zum Einsatz kommen sollen. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo hat bereits im März getwittert, dass das iPhone 14 und 14 Max keinen neuen Chip, sondern den im iPhone 13 verbauten A15-Chip erhalten werden. Nur die beiden Pro-Modelle bekommen demnach einen neuen A16-Prozessor spendiert. Außerdem sollen demnach alle vier Modelle mit 6GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Der Unterschied sei, dass in den Pro-Modellen LPDDR5- statt LPDDR4-Technologie eingebaut werde.

Der “Macworld”-Autor Jason Cross erwartet nach den bisherigen Leistungssprüngen einer iPhone-Generation zur nächsten, dass bei den Pro-Modellen mit dem A16-Chip eine Leistungssteigerung von bis zu 15 Prozent zu erwarten sei. Das würde Apples Platz an der Sonne unter den rechenstärksten Smartphones weiter zementieren, obwohl mutmaßlich nicht die ersehnte 4-Nanometer-, sondern weiterhin 5-Nanometer-Technologie zum Einsatz kommen soll.

Bessere Kameras und ein lang erwartetes Feature
Gerüchte gibt es außerdem um eine deutlich verbesserte Front- sowie Weitwinkelkamera. Beide könnten 48-Megapixel-Ausführungen sein, die zwar die Tür zu 8K-Videos öffnen könnten, dann aber auch das Mehr an Rechenleistung brauchen. Dass Apple außerdem vorhabe, eine Periskopkamera mit optischem Zoom in seine Geräte einzubauen, gilt für einige Beobachter als gesichert, unklar sei jedoch, ob das Hardware-Update schon 2022 oder erst ab 2023 verbaut wird.

Mehr Klarheit scheint dagegen beim Always-On-Display-Feature (AOD) zu herrschen, das von vielen iPhone-Nutzern sehnlichst erwartet wird. Während der Betaphase von Apples neuem Betriebssystem iOS 16, das zusammen mit dem iPhone 14 erwartet wird, entdeckte “9to5Mac” kürzlich, dass neue Hintergründe bereits für die Funktion geeignet sein sollen. Das Feature werde wohl exklusiv dem iPhone 14 vorenthalten bleiben, laut “Bloomberg” sogar nur den Pro-Modellen.

Änderungen am Design – und am Preis?
Optisch wird sich das iPhone 14 in seiner Form wohl nur unmerklich von seinem Vorgänger abheben, aber das Display wird womöglich einen neuen Look bekommen. Bislang gab es eine Einkerbung in der Mitte des oberen Bildschirmrandes des iPhone 13, wo sich etwa die Frontkamera und alles für den Einsatz von Face ID befinden. Der Screen der Pro-Varianten soll künftig stattdessen zwei sogenannte Punchholes haben – ein pillenförmiges für die Face-ID-Technik und ein rundes für die Frontkamera, wie unter anderen die Apple-Experten von “Macworld” berichten. Unterdessen soll das Kameramodul auf der Rückseite noch etwas größer sein als das des iPhone 13.

Inwiefern sich die Halbleiter- und Lieferketten-Krise auf den Preis der iPhone-14-Serie auswirkt, gibt ebenfalls Anlass zur Spekulation. Das Branchenportal “CNET” geht davon aus, dass der Einstiegspreis wie beim iPhone 12 und 13 in den USA bei 799 Dollar liegen dürfte. Die Geister scheiden sich daran, ob sich die weitere Preisgestaltung allerdings am iPhone 13 orientiert oder für die Pro-Modelle mit höheren Preisen zu rechnen ist. Von bis zu 1.799 Dollar für das iPhone 14 Pro Max wird mancherorts spekuliert. Die teuerste Variante der iPhone-13-Serie liegt in den USA bei 1.599 Dollar.

Wann ist es so weit?
Manche iPhone-Spekulationen betreffen nicht das Smartphone selbst, sondern wann und wie es vorgestellt werden soll. Üblicherweise finden die Apple-Herbst-Keynotes im September statt, die offizielle Ankündigung erfolgt für gewöhnlich erst kurz zuvor. Die Gerüchte reichen vom 6. über den 13. bis zum 23. September. Als sicher gilt, dass es sich bei der Präsentation erneut um ein rein digitales Event ohne Publikum handelt. Für gewöhnlich sind die neuen Smartphones dann in der Folgewoche erhältlich.

Netzwerk-Firmen leiden unter fehlenden Komponenten

Obwohl die meisten Netzwerkunternehmen schwer unter den Störungen in den weltweiten Lieferketten leiden, können sich die Zahlen von Arista, Juniper, Extreme und F5 sehen lassen.

Der Rising Star im Markt für Netzwerkequipment ist derzeit zweifellos Arista Networks. Das 2004 von Andreas von Bechtolsheim und David Cheriton gegründete Unternehmen stellt Layer-3-Switches her und ist im Markt für Software-defined Networking ein wichtiger Player. Das Unternehmen konnte trotz der, wie es hieß, “andauernden Herausforderungen in einem unsicheren Lieferkettenumfeld” erstmals ein Quartal mit einem Umsatz von über einer Milliarde Dollar abschließen.

Die Erlöse lagen mit 1,05 Milliarden Dollar um knapp 49 Prozent über denen des Vorjahres. Auch der Nettoertrag (nach GAAP) übertraf mit 299 Millionen Dollar (Vorjahr: 197 Millionen) alle Erwartungen.

Arista freut sich über Hyperscaler als zahlungskräftige Kunden
Ein Grund für die guten Zahlen ist, dass Arista die Cloud-Hyperscaler zu seinen größten Kunden zählt. Die investieren auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, zumal die Nachfrage nach Public-Cloud-Diensten ungebrochen stark ist. Jayshree Ullal, CEO von Arista, wies in der Analystenkonferenz zu den kürzlich vorgestellten Geschäftszahlen daraufhin, dass Arista darunter gelitten habe, bestellte und zugesicherte Komponenten in letzter Minute doch nicht zu bekommen.

“Im ersten Quartal war das Problem mit den Komponenten schon groß, im zweiten wurde es nicht besser und auch im dritten Quartal erwarten wir keine großen Fortschritte.” Vielleicht werde sich die Lage dann im nächsten Jahr entspannen. Das Problem sei keineswegs trivial: “Wenn uns eine bestimmte Komponente fehlt, können wir kein System bauen”, warnte Ullal. Viele Teile hätten eine Vorlaufzeit von 70 Wochen, was bedeute, dass Arista mehrere Quartale, zum Teil sogar Jahre im Voraus planen müsse. Hierin bestehe gegenwärtig die größte Herausforderung für das Unternehmen.

Juniper Networks will resilienter werden
Andere Netzwerkanbieter, darunter Juniper Networks und Extreme Networks, berichten ähnlich verzweifelt über den Zustand ihrer Zulieferketten. Immerhin übertraf auch Juniper im zweiten Quartal mit einem Umsatz von 1,27 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1,17 Milliarden) seine Umsatzprognose und lag mit einem Nettoertrag von 113,4 Millionen Dollar weit über dem Ergebnis des Vergleichsquartals 2021 (62 Millionen Dollar).

CEO Rami Rahim beklagt ebenso wie der Arista-CEO den weltweiten Mangel an Halbleitern und Komponenten. Herausforderungen in der Lieferkette führten zu verlängerten Vorlaufzeiten und höheren Kosten für Produkte und Logistik. Juniper setze auf Bevorratung knapper Güter, indem die Lagerbestände stärker aufgefüllt würden als üblich und den Lieferanten mehr Zugeständnisse gemacht würden. Man bemühe sich nach Kräften darum, resilienter zu werden und die negativen Auswirkungen durch Störungen, die letztendlich nicht kontrollierbar seien, abzumildern.

Der Auftragsbestand habe sich auf etwa zwei Milliarden Dollar erhöht, freute sich Junipers Finanzchef Ken Miller. “Wir gehen davon aus, dass er bis zum Ende des Jahres auf einem hohen Niveau bleibt.” Rahim ergänzte anlässlich der Bekanntgabe der Geschäftszahlen im Gespräch mit den Finanzanalysten: “Jedes Quartal scheint andere Herausforderungen bereitzuhalten. Aber wir scheinen ganz gut darin zu sein, diese Aufgaben zu meistern.”

Extreme Networks kann Aufträge kaum abarbeiten
Etwas kleiner als Arista und Juniper ist Extreme Networks, ein US-Lieferant von Netzwerk-Equipment und Software rund um Netzwerk-Management, Sicherheit und Zugangskontrolle. In seinem vierten Geschäftsquartal lag der Anbieter mit Einnahmen von 278,2 Millionen Dollar auf Vorjahresniveau, für das gesamte Geschäftsjahr stiegen die Erlöse um zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Der Nettoertrag (nach GAAP) schrumpfte im vierten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode um knapp die Hälfte auf 5,4 Millionen Dollar zusammen, erreichte im Gesamtjahr aber 44,3 Millionen, ein Vielfaches der im Jahr davor erwirtschafteten 1,9 Millionen Dollar.

Extreme-CEO Ed Meyercord freut sich über den starken Zuwachs bei Umsatz und Bestellungen: “Während die Auftragseingänge um 24 Prozent stiegen und der Umsatz zum ersten Mal 1,1 Milliarden Dollar übertraf, beenden wir das Fiskaljahr mit einem Rekord-Lieferrückstand von 513 Millionen Dollar.” Der Auftragsbestand werde weiter anwachsen, angesichts der langen Vorlaufzeiten und ausstehenden Lieferverpflichtungen werde sich die Lage wohl erst im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, also in den Monaten April bis Juni 2023, entspannen.

Gartner warnt vor langen Lieferzeiten
Was der Extreme-Chef berichtet, passt zu den Vorhersagen der Analysten von Gartner. Vor der Corona-Pandemie seien Produktvorlaufzeiten von vier bis sechs Wochen üblich gewesen, jetzt lägen sie bei 200 bis 300 Tagen. “Wir haben Fälle gesehen, in denen Kunden schriftlich 430 und mehr Tage genannt wurden. Wir erwarten, dass die Lieferbedingungen bis Anfang 2023 angespannt bleiben, im laufe der folgenden Monaten wird dann eine langsame, schrittweise Verbesserung eintreten”, schrieb Gartner-Analyst Andrew Lerner bereits im Februar 2022 in einem Blog-Posting.

Lerner betont, dass von den Lieferengpässen nicht alle Netzwerkunternehmen gleichermaßen betroffen seien. Je nach Angebotsportfoilio, Strategien und den jeweiligen Supply Chains unterschieden sich die Umstände erheblich. Auch hätten Anbieter wie Cisco und HPE/Aruba insofern Auswege aus der Krise gefunden, als sie erfolgreich mit wiederaufbereiteter, zertifizierter und mit Support unterstützter Refurbished Hardware handelten.

F5: Software hui, Hardware pfui
Trotz der andauernden Lieferketten-Probleme ist bei der F5 Inc. die Stimmung eher gelassen. Das Unternehmen, das seine Geschäftsschwerpunkte auf so verschiedenen Feldern wie Anwendungsverfügbarkeit, -sicherheit und -Performance, Application Delivery Networking (ADN), Netzwerksicherheit und Multi-Cloud-Management setzt, konnte sein drittes Quartal mit um vier Prozent gewachsenen Einnahmen von 674 Millionen Dollar abschließen.

Während die Softwareerlöse um 38 Prozent zulegten, musste F5 aufgrund fehlender Halbleiter und Komponenten bei seinen Systemumsätzen Abstriche machen: Sie brachen um 18 Prozent ein. Dennoch fiel der Quartalsertrag positiv aus: F5 erwirtschaftete 83 Millionen Dollar, nur sieben Millionen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. “Die Herausforderungen in der Lieferkette schränken unsere Fähigkeit, Systeme auszuliefern, weiterhin stark ein”, sagte Francois Locoh-Donou, Präsident und CEO von F5. Dennoch seien die “Nachfragesignale” weiter stark, man liege über den ursprünglichen Plänen für das Geschäftsjahr 2022″, so der CEO im Analystengespräch.

Cisco hat Geschäftserwartungen gesenkt
Marktführer Cisco wird seine Ergebnisse erst später in diesem Monat vorlegen, hatte aber seine Prognose für das am 31. Juli beendete Fiskaljahr 2022 schon im Mai reduziert. Der Umsatz werde im abschließenden vierten Quartal um ein bis fünf Prozent sinken und im gesamten Jahr nur noch um zwei bis drei Prozent wachsen. Zuvor hatte CEO Chuck Robbins ein Jahresplus von 5,5 bis 6,5 Prozent in Aussicht gestellt. Der Erfolg hänge eher von der Verfügbarkeit von Computerchips und Komponenten ab als von der Kundennachfrage, die weiter intakt sei.

Cisco erklärte, dass es bis zum Jahresende Engpässe bei etwa 250 kritischen Komponenten geben werde, die aus insgesamt 41.000 Einzelteilen bestünden. “Wir arbeiten jeden Tag an diesen Engpässen. Jeden Tag werden einige davon behoben und jeden Tag kommen ein paar andere auf die Liste”, hatte Cisco erklärt. Für sein drittes Quartal (Ende: 30. April 2022) hatte Cisco einen stagnierenden Umsatz von 12,8 Milliarden Dollar und einen – dank reduzierter Betriebskosten um sechs Prozent gestiegenen – Ertrag von drei Milliarden Dollar ausgewiesen.

Apple Pay künftig unter Firefox, Chrome, Edge möglich?

Mehrere Nutzer haben unabhängig voneinander bemerkt, dass Apple Pay auf den iPhones plötzlich außerhalb von Safari funktioniert.

Eine der Änderungen von iOS 16 Beta 4, die unter dem Radar blieb, ist die Freischaltung von Apple Pay für andere Browser als Safari. Davon hat der schon bekannte Entwickler Steve Moser in seinem Twitter berichtet (via “The Verge”).

Unabhängig davon haben mehrere Nutzer auf Reddit und Hacker News berichtet, dass sie unter iOS 16 Beta in Browsern wie Firefox oder Chrome bei den unterstützenden Shops per Apple Pay bezahlen konnten. Bislang hat Apple Pay nur in Safari auf dem iPhone funktioniert, oder eben in Apps, deren Entwickler sich die Mühe gemacht haben, die Schnittstelle dafür einzubauen.

Nur Webkit auf iOS und iPadOS
Ob die Webseiten-Betreiber etwas Zusätzliches programmieren müssen, um Apple Pay in Dritt-Browsern auf dem iPhone zu unterstützen, ist nicht klar, schließlich verlangt Apple, dass alle Browser auf dem iPhone und iPad auf die hauseigene Web-Engine Webkit setzen. Das heißt, alle Browser unter iOS haben den gleichen Unterbau. Auf dem Mac ist die Sache anders: Chrome setzt beispielsweise auf Chromium bzw. Blink, Firefox setzt auf Gecko. Deswegen bleibt die Frage spannend, ob die gleichen Änderungen irgendwann mal auch in macOS Ventura erscheinen.

“The Verge” spekuliert zu den Gründen der Änderung: Möglich ist, dass Apple sich an das Inkrafttreten von Digital Service Act im nächsten Jahr vorbereitet. Die EU hat mit der neuen Richtlinie strengere Regeln für große Plattformen auferlegt. Darunter ist ebenfalls ein Zugang der Dritt-Entwickler an Plattform eigene Services unter anderem auch die Bezahlservices.

Höchste Effizienz und geniale Akkulaufzeiten für Ihre hybriden Arbeitsplätze

Der AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor hat eine neue Generation von Notebooks ermöglicht – er schützt Laptops vor Hackern, hält mit den anspruchsvollsten Aufgaben Ihrer Mitarbeiter Schritt und gewährleistet eine leichte Verwaltung von überall aus.

Als Konsequenz der durch die Pandemie ausgelösten verbreiteten Umstellung auf Remote-Arbeit setzen viele Unternehmen nun auf ein hybrides Arbeitsmodell. Das bedeutet, dass Mitarbeiter nicht wieder ganztägig im Büro arbeiten, sondern durch ihre Unternehmen befähigt werden, die Zeit zwischen ihrem Zuhause und dem Büro aufzuteilen.

Diese Entwicklung, die es den Mitarbeitern ermöglicht, die Vorteile der Fernarbeit zu nutzen und gleichzeitig persönlich zusammenzuarbeiten, setzt voraus, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter mit Geräten ausstatten, die mit ihren anspruchsvollen Produktivitätsabläufen mithalten können. Das bedeutet, dass leistungsstarke Notebooks ein Muss sind – und Systeme, die einwandfreie Fernverwaltbarkeit und Sicherheits-Tools der Enterprise-Klasse mitbringen.

Der AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor hat eine neue Generation von Notebooks ermöglicht, die für hybride Arbeitsmodelle entwickelt wurden, und die eine unvergleichliche Performance bei Videokonferenzen, endlose Konnektivitätsoptionen sowie eine Vielzahl an Sicherheitsfunktionen der Unternehmensklasse bieten.

Wir sehen uns einige der Funktionen an, die für Ihre hybriden Arbeitsplätze ein Muss sind.

Performance
Fernarbeit und die kürzliche Umstellung auf hybride Arbeit haben neue Arbeitsmöglichkeiten eröffnet. Die bei Microsoft Teams verbrachte Zeit hat sich beispielsweise von 2020 bis 2021 um 100 Prozent erhöht, und Mitarbeiter verbringen nun mehr Zeit denn je mit cloudbasierten Anwendungen, die eine bessere Zusammenarbeit mit Kollegen an unterschiedlichen Standorten ermöglichen.

Ihre Mitarbeiter benötigen ein Business-Notebook, das mit diesen wechselhaften und immer anspruchsvolleren Aufgaben Schritt halten kann. Ein Notebook mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor kann genau das. So ermöglicht die 6-nm-„Zen 3+“-Architektur nicht nur eine schnelle Performance, sondern auch flexible Arbeit. Das HP EliteBook 865 G9, das mit einem AMD-Ryzen™-7-6800U-Prozessor ausgestattet ist, verwendet beispielsweise die intelligenten Funktionen der CPU zur Beschleunigung der Performance, wenn Mitarbeiter Microsoft-Office-Anwendungen verwenden und gleichzeitig an einer Konferenz in Microsoft Teams teilnehmen.

Und dank der Konnektivitätsoptionen der nächsten Generation, die durch die in der CPU integrierten AMD-RDNA™-2-Grafikeinheit ermöglicht werden, unterstützt das EliteBook 865 die neuesten Standards HDMI 2.1 und DisplayPort 2.0, bis zu vier 4K-Bildschirme sowie die neuesten hochwertigen Codecs. So verfügen Ihre Mitarbeiter über das ultimative System zur Heimarbeit.

Die Akkulaufzeit ist ein weiterer unverzichtbarer Faktor für die Mitarbeiter von heute, die zuverlässige Mobilität für die hybride Arbeit von überall aus benötigen. Das oben erwähnte HP EliteBook 865 – das ebenfalls ein 14-Zoll-Display mit 16:10-Bildverhältnis, eine leichte und schlanke Ausführung und Microsoft Windows 11 ab Werk bietet – wurde in Bezug auf Akkulaufzeit zum besten Business-Notebook gekrönt und bietet bis zu 26,15 Stunden Nonstop-Produktivität mit einer einzigen Akkuladung.

Security
Security und Schutz sind ebenfalls unbedingt zu berücksichtigen, wenn es um die Wahl der richtigen Hardware für Ihre hybrid arbeitende Belegschaft geht.

Ein Notebook mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor schützt die Notebooks Ihrer Mitarbeiter vor allen Arten von Angriffen. Die CPUs, die als erste x86-Prozessoren überhaupt den Sicherheitsprozessor Microsoft Pluton integrieren , sind für Chip-to-Cloud-Schutz gegen Cyberangriffe entwickelt. Der Pluton-Chip hilft, Angriffsvektoren zu eliminieren und schützt wichtige Daten – wie die Identitätsinformationen und Verschlüsselungsschlüssel von Benutzern – davor, in die Hände von Hackern zu fallen.

Und wenn Sie sich für ein Notebook mit Ryzen™-6000-PRO-Prozessor wie das Lenovo ThinkPad X13 entscheiden, erhalten Sie auch eine Reihe von zusätzlichen Sicherheits-Tools, von der integrierten Privatsphärenblende bis zum Fingerabdrucklesegerät, das in der Business-Tastatur des Notebooks integriert ist.

Manageability
Da die Mitarbeiter ihre Zeit immer mehr zwischen ihrem Zuhause und dem Büro aufteilen – von Cafés und verschiedenen Co-Working-Plätzen ganz zu schweigen – ist die Manageability zu einer schwierigen Aufgabe für IT-Administratoren geworden, die sich mit einer breiten Palette an Geräten und einer endlosen Anzahl von Netzwerken auseinandersetzen müssen.

Mit einem Notebook mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor gestaltet sich die Verwaltung des Gerätebestands jedoch einfach. Die CPUs werden mit einem integrierten AMD-Manageability-Prozessor geliefert, der eine vereinfachte Bereitstellung und Verwaltung ermöglicht, die mit Ihrer aktuellen Infrastruktur kompatibel ist. Somit sind keine kostspieligen Überholungen nötig.

Nehmen wir als Beispiel, Sie rüsten Ihre Mitarbeiter mit Lenovo-Z16-Notebooks aus, die einen Ryzen™-6000-PRO-Prozessor enthalten. Weil die CPU cloudbasierte Tools wie Windows Autopilot unterstützt, wird das Bereitstellen von Hardware schneller und einfacher. Die offenen Standards und Funktionen des Prozessors sorgen für Flexibilität. Auch das Management im großen Maßstab wird durch die Unterstützung des Ryzen™ 6000 PRO für moderne Managementlösungen wie Windows Endpoint Manager einfacher.

Welches ist das beste Notebook für Ihre Mitarbeiter?
Der AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor, der Ihren hybriden Arbeitern garantiert alle Tools bietet, die sie für die effiziente und zuverlässige Arbeit von jedem Standort aus brauchen, wird bereits in einer Reihe von Business-Notebooks angeboten.

So gibt es beispielsweise das Lenovo ThinkPad X13, das nicht nur unübertroffene Performance und eine ganztägige Akkulaufzeit bietet, sondern auch einen hochauflösenden 13,3-Zoll-Touchscreen, ein Dolby-Audio-Lautsprechersystem für hochwertigen Ton und bis zu 2 TB PCIe-SSD-Speicher.

Lenovo hat das ThinkPad Z16 ebenfalls mit einem AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor ausgerüstet. Das bedeutet, dass dieses stilvolle Notebook nun das ideale System für Mitarbeiter mit anspruchsvollen Workflows ist und sich auch für alle in den kreativen Branchen eignet, die messerscharfe Bilder und eine flüssige Grafik-Performance benötigen. Neben der leistungsstarken internen Hardware bietet das ThinkPad Z16 auch ein riesiges 16-Zoll-Display, eine Edge-to-Edge-Tastatur und dank der integrierten Anschlüsse Unterstützung für eine endlose Anzahl an Zubehörprodukten.

Auch HP hat bereits sein Flaggschiff-Notebook, das EliteBook 845, mit einem AMD-Ryzen-6000-Prozessor ausgestattet. Das kompakte Notebook bietet außerdem optional 4G für die Arbeit unterwegs.

Egal, für welches Notebook mit AMD-Ryzen™-6000-PRO-Prozessor Sie sich entscheiden: Sie können sicher sein, dass das Gerät vor Hackern schützt, mit den anspruchsvollsten Aufgaben Ihrer Mitarbeiter Schritt hält und eine leichte Verwaltung von überall aus gewährleistet.

© 2022 Advanced Micro Devices, Inc. Alle Rechte vorbehalten. AMD, das AMD Pfeillogo, RDNA, Ryzen und deren Kombinationen sind Marken von Advanced Micro Devices, Inc. Andere Produktnamen in dieser Publikation dienen nur zur Information und können Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein.

Samsung sieht Falt-Smartphones in Deutschland im Kommen

Vor wenigen Jahren noch ein absoluter Nischenmarkt, erwartet Samsung für faltbare Smartphones schon bald den Durchbruch im Markt. In dieser Woche präsentiert der südkoreanische Hersteller neue Modelle.
Samsung sieht faltbare Smartphones im Massenmarkt angekommen und will in diesem Jahr allein in Deutschland rund 500.000 solcher Geräte verkaufen. “Das ist ein Meilenstein für uns”, sagte Samsung-Manager Mario Winter der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr setzte Samsung hierzulande erst 180.000 Falt-Smartphones ab. Insgesamt wurden in Deutschland 2021 laut Marktforschern rund 21,5 Millionen Smartphones verkauft.

Der Smartphone-Marktführer aus Südkorea versucht seit mehreren Jahren praktisch im Alleingang, die Produktkategorie auf dem Markt zu etablieren. Der Huawei-Konzern, der praktisch zeitgleich mit Samsung sein erstes faltbares Smartphone präsentierte, ist durch US-Sanktionen gelähmt. Chinesische Anbieter wie Oppo und Xiaomi entwickelten zwar auch solche Geräte, verkaufen sie aber nur sehr eingeschränkt.

Samsung setzt auf zwei Varianten von Falt-Smartphone. Das günstigere Modell Galaxy Flip ist kompakt und lässt sich auf Smartphone-Größe aufklappen. Das Galaxy Fold hingegen ist aufgefaltet so groß wie ein kleines Tablet. Von einem Samsung-Event am Mittwoch werden nach Medienberichten neue Flip- und Fold-Versionen erwartet.

Der Smartphone-Markt insgesamt schwächelt gerade unter anderem angesichts der hohen Inflation und der Konjunktursorgen. Samsung und Apple als die beiden größten Anbieter konnten sich allerdings im vergangenen Quartal von der allgemeinen Entwicklung abkoppeln und den Absatz ihrer Telefone steigern.

Speziell verzeichne man in Deutschland einen Anstieg bei den teureren Premium-Smartphones, betonte Winter. Dabei hätten der Absatz über Mobilfunk-Anbieter sowie Upgrades über den Ankauf vorheriger Geräte durch die Hersteller große Bedeutung. Bei faltbaren Smartphones kenne Umfragen zufolge inzwischen rund jeder dritte Verbraucher in Deutschland das Samsung-Angebot. “Darauf können wir jetzt aufbauen.”

Onlineshop Galaxus verzeichnet Ansturm von „Preppern“

Der Ukraine-Krieg und der drohende Energiemangel im Winter rufen sogenannte „Prepper“ auf den Plan: Der Absatz von Stromgeneratoren, Solarpanels, Powerstationen und Heizkörpern explodiert im Onlinewarenhaus Galaxus.

Im Moment sind Klimageräte und Ventilatoren heiß begehrt beim Schweizer E-Commerce-Marktführer Digitec Galaxus. Ein Teil der Bevölkerung ist gedanklich jedoch nicht (nur) bei der Sommerhitze, sondern bei einem möglichen Energie-Blackout im Winter. Einige bereiten sich bereits jetzt für ein ungemütliches Szenario vor: akuter Mangel an Gas und Strom.

Obwohl die Gasversorgung laut der deutschen Bundesregierung weiterhin gegeben ist, schlägt sich der drohende Energiemangel nun im Kaufverhalten der Galaxus-Kundschaft nieder – Heizkörper, Powerstationen, Stromgeneratoren und Solarpanels sind beliebte Produkte bei den Kundinnen und Kunden.

Falls das Gas zum Heizen fehlt
Am krassesten ist das Wachstum bei Heizkörpern. Bis im Mai befanden sich die Absatzzahlen unter oder just auf Vorjahresniveau. Im Juni (+372%) und Juli (+398%) vervielfachte sich die Nachfrage bei Galaxus (DACH-Raum übergreifend). Dieses Absatzwachstum hat einen Grund: In Deutschland zum Beispiel wird jeder zweite Haushalt mit Gas beheizt, jeder vierte mit Öl. Rund 40 Prozent der Gaslieferungen kommen aus Russland. Österreich ist moderner strukturiert, aber auch hier wird mehr als jeder vierte Haushalt mit Gas beheizt. Diese Abhängigkeit sorgt für Unsicherheit und widerspiegelt sich im aktuellen Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten im DACH-Raum.

Auch bei Powerstationen ist das Wachstum auffallend stark: Einmal aufgeladen, versorgen diese tragbaren Stromversorger elektronische Geräte mit Energie. Die Geräte funktionieren meist mit Batterie oder Lithium-Akku. Im März – kurz nach der russischen Invasion in der Ukraine Ende Februar – verzeichnete Galaxus in diesem Jahr das größte Absatzwachstum. Die Kundinnen und Kunden haben sich 515 Prozent mehr Powerstationen besorgt als im März 2021. Die Nachfrage blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr hoch – im Juni hat der Onlineshops so viele mobile Kraftwerke verkauft wie noch nie zuvor – und auch im Juli liegt die Nachfrage bereits 353 Prozent über Vorjahr.

Das volle Cloud-Potenzial ausschöpfen

Immer mehr IT-Entscheider setzen auf Cloud-Native-Technologien. Damit lassen sich Kosten sparen und Anwendungen viel schneller zum Einsatz bringen als mit On-Premise-Software.

Kosteneinsparungen mithilfe der Cloud sind kein Automatismus. Entscheidend ist ein gutes Kostenmanagement. Folgende Punkte sollten ISVs (Independent Software Vendors, unabhängige Softwarehäuser) und Software-Entwickler in den Unternehmen beachten.

  1. Das Tagging
    Von Anfang an sollten Entwickler dem Tagging hohen Wert beimessen. Tags bringen Ordnung in Umgebungen, die zu Beginn noch nicht sonderlich gut strukturiert sind. Hilfreich sind vor allem obligatorische, vordefinierte Tags oder Tags, die zur Kostenverfolgung dienen Mit ihnen lassen sich Ressourcen klassifizieren und in der Folge Such- und Massenaktionen mit ihnen durchführen. Tags sind eine beliebige Textfolge, die Anwender einer Ressource zuweisen und die den Ressourcentyp, die Umgebung (Produktion, Staging, Tests), den Projektnamen, die Rollen, die Business Unit, die Abteilung, die Kostenstelle und so weiter näher beschreibt. Auf der Suche nach Kostentreibern können diese Tags helfen, Ressourcen auf ihre jeweilige Relevanz für das Ergebnis zu bewerten.

Mithilfe der entsprechenden Anwendung können Nutzer ihre Erfahrungen automatisiert an die betreffenden Stakeholder weitergeben sowie unmittelbare Aktionen für die entsprechenden Ressourcen ausführen. Alle Ressourcen, die ein bestimmtes Tag verwenden, können zudem mit einer Höchstbudgetgrenze oder einem Alarm belegt werden, der meldet, wenn das Budget überschritten wird. So können ungewollte Ausgaben kontrolliert und unterbunden werden.

  1. Bedachtes Sharing
    Zur Kostensenkung können zudem sogenannte isolierte Compartments innerhalb einer Tenancy beitragen. Dort können die Administratoren die Ressourcen nach einer Hierarchie einordnen. Ob Projekt, Team oder eine andere Ressourcen-Gruppe – die Compartments und Sub-Compartments können verschiedenen, notwendigen Gruppen zugeordnet werden. Um administrative Aufgaben in größeren Verwaltungsstrukturen zu vereinfachen, können zusätzlich Konzepte übergeordneter und untergeordneter Tenancies implementiert werden.

Aufgrund der Einordnung der jeweiligen Ressourcen nach ihren Projekten oder Abteilungen ist es den Usern sogar möglich, die Auslastung der Kosten zu verfolgen. Besonders essenziell ist jedoch, dass es möglich ist, entsprechende Servicekontingente anzulegen. Auf diese Weise können diejenigen Ressourcen systematisch begrenzt werden, auf die in der Regel Beteiligte aus anderen Abteilungen Zugriff haben.

  1. Flexibilität für alle User
    Skalierbarkeit und nur für das zu zahlen, was tatsächlich verbraucht wurde, darin bestehen die prominentesten Vorteile der Cloud für Unternehmen. Nutzer bleiben hinsichtlich der Ressourcen stets flexibel. Virtuelle Maschinen (VMs) für Test- oder Entwicklungsumgebungen laufen etwa nur während der Bürozeiten statt nachts oder an Wochenenden während Produktionssysteme ohne Weiteres rund um die Uhr laufen sollen. Den Beteiligten bleibt das aufwendige und manuelle An- und Abschalten von Servern insofern erspart.

Eine besondere Funktion, die es so nur in der Cloud gibt, ist die individuelle Steuerung dieses Vorgangs durch den Anwender per Skript. Während die Entwickler über ein übersichtliches Dashboard verfügen, kann der Admin mehreren Anwendergruppen individuelle Zeitpläne zuordnen. Dieser Vorgang hindert den Entwickler auch nicht daran eine bestimmte Einheit neu zu starten, wenn er diese spontan abrufen möchte.

  1. Im Prozess Kosten senken
    Oft existieren in Unternehmen Task-Forces für wichtige Cloud-Prozesse. Diese Teams üben großen Einfluss auf die allgemeine Cloud-Strategie aus. Ihre Aufgabe ist im Grunde das Controlling und die Senkung von Kosten, Sie bestimmen die Ausgestaltung neuer Ressourcen basierend auf Best Practices. Sie bilden eine künstlich gezogene Barriere, die nicht zwingend erforderlich ist. Es ist dagegen eher sinnvoll, für das Kostenmanagement verbindliche Regeln sowie rollenbasierte Richtlinien und Maßnahmen im Unternehmen festzulegen.

DevOps-Teams werden auf diesem Weg nicht ausgebremst, vielmehr wird mit Hilfe von Leitplanken vermieden, dass Projekte ausufern. Dem Team sollte dabei die Möglichkeit gegeben werden, sich innerhalb der gesetzten Vorgaben auszuprobieren. Und zugleich sollten Unternehmensentscheider darauf achten, dass eine offene Kommunikation gefördert wird. Erfahrungsgemäß wird sich bei einem solch transparenten Ansatz die Beteiligung aller Stakeholder deutlich erhöhen. Auch versetzt es sie in die Lage, proaktiv Korrekturmaßnahmen durchzuführen, sollte ein Projekt den avisierten Pfad verlassen.

  1. Vorteile von Cloud-Native-Services nutzen
    Da die Möglichkeiten der Cloud nahezu unerschöpflich sind, macht es keinen Sinn, allein dem Cloud-Anbieter alle Optimierungsaufgaben anzuvertrauen. Möchten Entwickler und Unternehmen mehr als nur die klassischen Computing- und Storage-Services verwenden und die volle Bandbreite der Cloud nutzen, sollten sie auf Cloud-Native-Services setzen.

Sobald sich für die Cloud entschieden wurde, sollte der zweite Schritt der Weg vom monolithischen Code hin zu den containerisierten Applikationen basierend auf Microservices sein. So lassen sich Cloud-Native-Services optimal nutzen. Das können beispielsweise serverlose Anwendungen sein, deren Ausführung bedarfsgerecht direkt in Containern möglich ist und die nach Nutzung direkt wieder geschlossen werden.

Container-basierter Applikationen und serverlose Cloud-Nutzung bietet dabei handfeste Vorteile: Die Infrastrukturkosten sinken einerseits beträchtlich, denn es müssen keine Ressourcen dauerhaft vorgehalten bzw. gebucht werden. Andererseits bieten sie maximale Flexibilität und Skalierbarkeit. Die Bereitstellungsgeschwindigkeit für ad-hoc Ressourcen ist um ein Vielfaches höher, was zugleich der Produktivität der Teams zugutekommt.

Zahlreiche Forschungsstudien der Cloud Native Foundations (CNCF) befassten sich bereits mit dieser Thematik. Ein gutes Beispiel liefert das CERN: Im Rahmen eines gehosteten Testszenarios konnte in wenigen Minuten ein Test-Cluster mit über 320.000 Computer-Kernen zugewiesen werden. Ohne Cloud-Native-Services werden üblicherweise mehrere Stunden Vorbereitung benötigt.

Diese 8 neuen Hotkeys sollten Sie kennen

Windows 11 bringt Neuerungen auf den Desktop, durch die sich Nutzer auch an neue Hotkeys gewöhnen dürfen. Ein Überblick.

Es schadet nicht, die wichtigsten Hotkeys in Windows 10 zu kennen, denn sie erleichtern den PC-Alltag ungemein und sparen unnötiges Herumgeklicke. Mit der richtigen Tastenkombination kommt man eben schneller zum Ziel. In Windows 11 hat Microsoft einige neue Tastaturkürzel hinzugefügt. Grund dafür ist, dass es mit Windows 11 grundlegende Neuerungen auf dem Desktop gibt, wie etwa den Widget-Bereich.

Die neuen Tastaturkürzel in Windows 11
Die meisten bisherigen Windows-10-Tastaturkombinationen funktionieren auch weiterhin problemlos unter Windows 11. Sie müssen beim Wechsel zu Windows 11 als Power-Nutzer also nur ein paar neue Hotkeys erlernen. Es gibt aber auch kleinere Änderungen.

Windows-Taste + A: Unter Windows 10 öffnet sich hier die Benachrichtigungsleiste an der Seite des Bildschirm, in der sich unten ein paar Einstellungen-Buttons befinden, wie etwa zur Aktivierung des Flugmodus oder des Nachtmodus. Unter Windows 11 werden nach Windows-Taste + A nur noch ein paar grundlegende Windows-Einstellungen angezeigt, die über einen Button oder einen Regler verändert werden können. Etwa zum Erhöhen oder Verringern der Lautstärke. Über den Button “Benachrichtigungsassistent” kann der Nutzer festlegen, ob Windows 11 ihn bei der Arbeit (oder beim Gaming) stören darf. Zur Auswahl stehen “Immer”, “Nur Alarme” und “Nur Priorität”.

Windows-Taste + N: Über diesen Hotkey blendet Windows 11 die Benachrichtigungen ein. Auf der linken Seite des Bildschirms (wie unter Windows 10), aber deutlich übersichtlicher, inklusive eines Kalenders.

Windows-Taste + Z: Damit kann die neue Snap-Layout-Funktion (auch Andocklayouts genannt) aktiviert werden, die Windows 11 für jedes Programmfenster anbietet, wenn man den Mauszeiger länger über das “Maximieren”-Icon hält. Sie können hier festlegen, in welcher Position das Programmfenster angezeigt werden soll und entsprechend andere Programmfenster anordnen. Dazu passen sollten Sie auch die beiden folgenden Hotkeys kennen:

Windows-Taste + Alt + Pfeil nach oben: Das aktive Fenster wird in der oberen Hälfte des Desktops “gesnapt”.

Windows-Taste + Alt + Pfeil nach unten: Das aktive Fenster wird in der unteren Hälfte des Desktops “gesnapt”

Windows-Taste + W: Der Widget-Bereich in Windows 11 lässt sich über diese Tastaturkombination einblenden.

Windows-Taste + Strg + C: Aktiviert den Farbfilter (Funktion muss erst in den Einstellungen aktiviert werden unter Einstellungen, Barrierefreiheit und Farbfilter)

iPad oder Macbook?

Mit seinen neuen iPads und iPad OS 16 hat Apple die Karten neu gemischt: Ist ein iPad doch die bessere Wahl als das neue Macbook Air?

Die Wahl fällt nicht leicht: iPads werden immer besser und leistungsfähiger, aber auch das neue Macbook Air mit M2 (im Test) ist ein wirklich verlockendes Angebot. Soll es nun ein mitternachtsblaues Macbook werden oder doch ein neues iPad mit M1-Chip und Magic Keyboard? Schließlich machen iPad Pro und Air mit Stage Manager den Macbooks immer mehr Konkurrenz. Was auffällt: Apple ist für gute Beratung bekannt. Bei der Frage nach der „besten“ Plattform hält sich Cupertino zurück, offenbar will man keine der beiden Plattformen bevorzugen. Tim Cook würde es zwar freuen, wenn wir empfehlen, einfach beide zu kaufen – das finden wir aber einfach zu teuer. Bevor wir zu einem iPad oder Macbook raten, würden wir Ihnen lieber einige Fragen stellen.

Wenn Sie ein iPad bevorzugen…
Sie tendieren zum iPad? Dann können Sie vermutlich viele diese Fragen mit „Ja“ beantworten:

Arbeiten Sie viel mobil?

Ein Macbook kann man eigentlich nur im Sitzen produktiv nutzen. Anders ein iPad, das Sie notfalls einhändig und auch im Liegen, Stehen und beim Essen nutzen können oder mit dem Sie problemlos einen Artikel in der U-Bahn oder sogar im Bus lesen können. Für die mobile Nutzung ist das iPad einfach besser geeignet. Das liegt vor allem am iPadOS. Vor allem die Touch-Bedienung macht hier den größten Unterschied – und das iPad ähnelt bei der Bedienung wohl mehr einem Smartphone als einem Notebook.

Sind Sie Neueinsteiger und benutzen bisher nur ein Smartphone?

Auch für Computereinsteiger ist ein iPad keine schlechte Wahl. Nicht jeder nutzt seit Jahrzehnten PCs und Macs, das Konzept eines iPads ist einfach und übersichtlich. Gerade wenn man schon ein iPhone besitzt, ist die Benutzung eines iPads sehr vertraut, auch die Apps sind sehr ähnlich.

Werden Sie das Gerät vor allem zu Hause nutzen?

Auch als Firmenrechner ist ein iPad gut geeignet, ideal ist Apples Tablet aber nach unserer Meinung für den Privatanwender – der einfach ein Gerät für Aufgaben wie Surfen, Onlinebanking und Zoom benötigt. Für das private Surfen, Stöbern bei Youtube, Facebook und Netflix ist es dem Macbook nach unsere Meinung überlegen und dank guter Bildschirme und Lautsprecher ein toller Fernseher-Ersatz. Man kann damit auf dem Sofa bequem Surfen, Zeitungen und Magazine lesen ( etwa Macwelt auf Readly) und es mit ins Badezimmer nehmen. Auch soziale Medien und Chats sind damit gut nutzbar.

Wollen Sie komfortabel ihre iPhone-Fotos verwalten?

Profi-Bildbearbeiter werden für ihre Arbeit wohl ein Macbook vorziehen, für die Verwaltung privater Fotos ist das iPad aber völlig ausreichend. Besonders komfortabel klappt außerdem der Abgleich von Fotos und Videos zwischen iPhone und iPad, Fotos kann man per Adapter oder per Airplay am Fernsehen präsentieren. Per Zubehör kann man zudem Speicherkarten von Kameras anschließen und sogar RAW-Fotos bearbeiten. Allerdings sollten Sie dann ein Modell mit genügend Speicherplatz wählen.

Wollen Sie damit Zeitungen und Nachrichten lesen?

Nicht ohne Grund gibt es bei vielen Tageszeitungen ein Abo inklusive vergünstigten iPad: Tageszeitungen und Magazine kann man am iPad hervorragend lesen. Besonders das Lesen im Hochformat ist am iPad sehr komfortabel. Ein horizontal angeordneter Notebookbildschirm ist dagegen weniger ideal. Gerade für iPads gibt es außerdem gute Magazin-App, mit Readly eine Magazin- und Zeitungen-Flatrate (u.a. mit NZZ, Welt und Bild.)

Wollen Sie damit lange Artikel und PDF-Dokumente durcharbeiten?

Für langes Lesen und Recherchieren ist ein iPad erstklassig – nicht nur, wenn Sie Tageszeitungen, sondern auch um Fachartikel durchzuarbeiten. Nicht ohne Grund sieht man oft Politiker im Bundestag und in der EU mit einem iPad herumlaufen. Um Dutzende an Dokumente durchzuarbeiten, ist ein iPad komfortabler als ein Notebook, auch das Markieren per Pencil ist sehr bequem.

Arbeiten Sie zusätzlich an einem Hauptrechner?

Gerade wenn man beruflich an einem Desktop-Mac arbeitet, ist ein iPad eine gute Ergänzung – fast noch besser als ein Macbook. Sie erhalten nämlich mehr Flexibilität und können etwa das lange PDF des Kunden auf dem Sofa prüfen, oder fern vom Arbeitsplatz einige Recherchen durchführen.

Sie wollen weniger als 400 Euro ausgeben?

Dann bleibt nur das iPad 10,2 von Apple. Dieses gibt es aktuell im Angebot!

An Macbooks gäbe es dafür allenfalls ein Macbook Pro von 2017 – das wäre nämlich das günstigste Macbook, welches das kommende Ventura unterstützt.

Suchen Sie ein Gerät für das Studium?

Auf den ersten Blick scheint für das Studium ein „richtiges“ Macbook überlegen zu sein. Es ist für Texteingaben spezialisiert, man kann Spezialsoftware für das Studium nutzen und später darauf die Abschlussarbeit erstellen. Gerade für Studierende hat ein iPad aber viel zu bieten. So gibt es neben dem Pencil erstklassige Tastaturen für das iPad und bei einer Vorlesung sollte man sich laut einiger Pädagogen eigentlich auf die Vorlesung konzentrieren – und nicht auf das Abtippen der Vorlesung.

Mit einer iPad-App wie Notability kann man etwa gleichzeitig die Vorlesung aufnehmen und per Pencil Notizen machen. Auch für Recherchen ist ein iPad gut geeignet. Hier muss aber jeder Student seine eigene Lernmethode finden. Einen ausführlicheren Ratgeber finden Sie hier .

Wie oft benutzen Sie ihr Notebook noch?

Was wir damit fragen wollen: Kaufen Sie ihr Macbook vielleicht nur aus Gewohnheit? Auch für den Autor als Apple-Fan ist es eigentlich selbstverständlich, neben einem Mac Mini und iPad ein Apple-Notebook zu besitzen. Allerdings wird das Macbook immer seltener aufgeklappt, stattdessen immer öfter zum iPad oder iPhone gegriffen. Warum also nicht lieber nur noch das iPad nutzen, dafür ein iPad Air M1 mit Magic Keyboard?

Wenn Sie ein Macbook bevorzugen…
…helfen Ihnen wohl diese Fragen weiter:

Gibt es für Ihre Arbeitsprogramme keine iOS-Version?

Das ist eine wichtige Frage: Die wichtigsten Büro-Apps sind für iOS verfügbar, neben Microsoft Office, iWork auch so gut wie alle Videokonferenz-Apps. Bei Spezial-Programmen muss man aber doch zu macOS oder Windows greifen. Schade: Auch viele webbasierte Anwendungen sind für Desktopnutzer optimiert, etwa durch komplizierte Kontextmenüs. Oft ist ein wichtiges Branchen- oder Wissenschaftsprogramm nur für Windows verfügbar, Virtualisierungsprogramme gibt es aber nur für macOS.

Arbeiten Sie meist an einem Tisch?

Stärken hat das iPad, wenn Sie mobil arbeiten – mit dem iPad könnten Sie theoretisch sogar im Gehen hantieren. Arbeiten Sie aber sowieso immer an einem Tisch (der auch ein Café-Tisch sein kann) fällt dieser Vorteil des iPad weg. Als Schreibtischgerät kann ein Macbook dagegen brillieren, schon das „kleinste“ Macbook bietet schließlich mehr Bildschirmoberfläche und macOS ist besser auf die Bedienung per Tastatur und Maus/Trackpad optimiert.

Haben Sie viele Peripherie-Geräte und andere Technik?

Ein iPad bietet eigentlich alles, was man im Alltag braucht. Es sind vor allem kleine Dinge, an denen der iPad-Besitzer scheitert. Wenn man etwa doch ein komplexes Formular ausfüllen muss, die Firmware einer Kamera aktualisieren will oder an die Daten auf einer alten DVD heranmuss. Hier ist ein Mac einfach flexibler als das iPad mit seinem abgeschlossenen iPad OS. So kann zwar drahtlos per iPad drucken, allerdings keinen Scanner anschließen und auch keinen externen DVD-Brenner oder RAID. Man kann beim iPad viele Probleme mit USB- oder Lightning-Adaptern lösen, auch hier gibt es aber Grenzen.

Arbeiten Sie gerne mit vielen Programmen gleichzeitig?

Optimal ist ein iPad, wenn Sie mit einem Programm arbeiten – etwas nur mit Excel oder Pages. Per Splitscreen oder Stage Manager ist auch die Arbeit mit mehreren Apps möglich, für Stage Manager benötigen Sie aber ein iPad mit M1. Und auch der Bildschirm eines iPad Air (im Angebot) oder auch des 10,2 Zoll großen iPad ist einfach kleiner als der eines Macbook Air und mit zu vielen offenen Fenstern überfordert.

Haben Sie bereits ein iPhone mit großem Bildschirm?

Der Grund für unsere Frage: Eigentlich werden die aktuellen iPhones immer mehr zu einem kleinen Tablet, beim kommenden iPhone 14 (alle Infos) wird es gleich zwei Modelle mit großem Bildschirm geben. Für viele Aufgaben wie Lesen und Youtube nutzen Sie vermutlich eh ein iPhone. Vielleicht macht ja schon ihr nächstes iPhone ein iPad überflüssig? Dann wäre ein schickes Macbook vielleicht die sinnvollere Ergänzung?

Wollen Sie damit eine lange Arbeit schreiben?

Für den Hörsaal und Seminare finden wir ein iPad toll, wenn es um eine mehrmonatige Arbeit an der Masterarbeit geht, hätten wir persönlich gerne einen größeren Bildschirm und macOS. Allerdings: Gönnt man sich das 12,9-Zoll-Modell plus Magic Keyboard, gibt es bei der Bildschirmfläche kaum noch einen Unterschied zum Macbook Air.

Brauchen Sie maximale Leistung?

Es ist nicht nur die schnellere CPU, auch bei der Ausstattung mit RAM kann ein iPad nicht mithalten, das maximal 16 GB RAM bietet (iPad Pro). Ein Macbook Air können Sie mit bis zu 24 GB RAM, ein Macbook Pro mit bis zu 64 GB RAM und stärkeren CPUs kaufen – da sind ganz andere Workflows möglich.

Wollen Sie aufwendige Videos erstellen?

An seine Grenzen stößt man beim iPad aufwendigeren Projekten. Es gibt neben iMovie zwar immer hochwertigere Videoediting-Apps, Premiere und Final Cut Pro sind aber am Mac einfach besser aufgehoben – nur hier können Sie außerdem auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig arbeiten.

Brauchen Sie viel Speicherplatz?

Mittlerweile gibt es auch iPads mit bis zu 2 TB Speicherplatz. Diese kosten allerdings dann auch über 2000 Euro und bei einem Macbook kann man den Speicher flexibler erweitern – etwa mit externen SSDs oder gleich einem RAID.

Wie steht es mit Gaming?

Für das iPad gibt es gute Spiele, weit besser ist aber das Angebot für Macs. Hier können Sie außerdem einfacher Spiele streamen und Gaming-Peripherie nutzen. Für Spiele-Fans ist deshalb ein iPad doch eine Einschränkung.

Fazit
Beide Plattformen haben ihre Vor- und Nachteile. Das neue Macbook Airist toll, für manche wäre aber wohl ein iPad sinnvoller. Man sollte nicht vergessen, dass das iPad eine „junge“ Plattform ist – gerade langjährige Maus-und-Tastatur-Nutzer tun sich anfangs schwer. Manches gewohnte Tool wird fehlen, ein alter Workflow nicht unter iPad OS funktionieren. Nach kurzer Zeit findet sich aber fast immer ein alternativer Weg oder ein nützliches Tool für die gewünschte Aufgabe.

DIHK: Mögliche Cyberattacke – IT-Systeme heruntergefahren

Die Industrie- und Handelskammern in Deutschland sind womöglich Opfer einer Cyberattacke geworden. Aus Sicherheitsgründen wurden die IT-Systeme heruntergefahren.
Wegen einer möglichen Cyberattacke sind die IT-Systeme der Industrie- und Handelskammern in Deutschland aus Sicherheitsgründen vorsorglich heruntergefahren worden. Das teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag am Donnerstag mit. Aktuell werde intensiv an Lösung und Abwehr gearbeitet. Sukzessive würden die IT-Systeme nach Prüfung hochgefahren.

Betroffen seien alle 70 IHK in Deutschland, sagte ein Sprecher der für die IT zuständigen IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung (GfI) in Dortmund am Donnerstag. Die Webseiten seien nicht aufrufbar, auch die Telefonanlage sei betroffen. Das zentrale interne Verwaltungssystem läuft demnach aber weiter, wie es am Mittag hieß.

Man habe am Mittwochnachmittag “Aktivitäten” bemerkt, sagte der Sprecher. Daraufhin seien am späten Abend als Präventionsmaßnahme die IT-Systeme heruntergefahren worden. Man spreche aber weiter von einer “möglichen” Cyberattacke, betonte der Sprecher.