Warum Apple-Zubehör einfach besser ist

Apples Zubehör ist teuer, Angeboten von Drittherstellern aber oft überlegen. Wir erklären, warum – und warum Kabel fast immer 25 Euro kosten.

Produkte von Apple sind teuer, beim Kauf von Zubehör im Apple Store fällt einem dies aber oft besonders auf. Schließlich zahlt man hier oft nicht nur einen kleinen Aufpreis, sondern das Mehrfache eines Dritthersteller-Produktes: Wählt man etwa im Apple Store für sein neues iPad Air eine Schutzhülle von Apple, muss man für die aktuelle Smart Folio 89 Euro hinlegen. Eine recht ähnliche Hülle von JETech (einem gut bewerteten Amazon-Anbieter) gäbe es dagegen schon für 9,99 Euro, also ein Neuntel des Apple-Preises!

Dieses Zubehör ist bei Apple wirklich überteuert
Auch als Fan von Apple Zubehör muss man zugeben: Es gibt manche Apple-Produkte, die wirklich überteuert sind. Das betrifft aber vor allem günstige Kleinteile. Simple Kunststoffhüllen für das iPhone und iPad wie das Smart Folio kosten in der Herstellung sicher keine 89 Euro. Auch ein 25 Euro teures Lightning-Kabel von Apple ist nicht fünf Mal so leistungsfähig wie ein 6-Euro-Lightning-Kabel von Lidl – trotz eleganter weißer Farbe. Gerade wenn diese von Apple zertifiziert wurden, bleibt der Preis-Unterschied spürbar.
Manches Zubehör ist seinen Preis wert
Qualitativ ist das Zubehör von Apple seinen Preis aber wert. Bei vielen Produkten ist dies zwar nicht auf den ersten Blick zu erkennen, erst bei längerer Nutzung stellt man den Mehrwert fest. Schon die Grundlage für Zufriedenheit wird aber garantiert: Apple liefert fast immer gute Qualität. So ist die iPad-Schutzhülle für 89 Euro unter Umständen deutlich langlebiger als das Konkurrenzprodukt, manche billigen Schutzhüllen (nicht die hier verlinkte) neigen schnell zum Zerbröseln oder verfärben gar das iPhone oder Tablet, und der günstige Audio-Adapter stört durch übles Rauschen. Auch das schicke chinesische Apple Watch-Armband für 10 Euro entpuppt sich schnell als minderwertig – etwa wenn der Verschluss nicht sitzt und das Armband bei längerem Tragen immer weiter wird (nebenbei: Wird ein Adapter oder Armband gleich im Zweier-Pack ausgeliefert, ist das meist kein gutes Zeichen für die Qualität). Zusätzlich ist das Zubehör immer passgenau und im Apple Store fast immer sofort abholbar.

Dieses Zubehör ist sogar mehr als überlegen
Ein weiterer Unterschied: Bei teureren Zubehör-Produkten ist Apple oft unschlagbar. Wir haben in den letzten Jahren zahlreiche Tastaturen für das iPad getestet, diese reichten aber bei der Qualität und einfachen Handhabung selten an Apples Original-Keyboards heran. So ist das Magic Keyboard von Apple (ab 339 Euro) den meisten Konkurrenten klar überlegen.

Apple erreicht dies oft durch eine besonders enge Integration an seine Produkte. Neben dem Smart Keyboard und Magic Keyboard gibt es etwa nur sehr wenige Produkte, die Apples Spezial-Schnittstelle Smart Connector nutzen. Was auffällt: Bei Zubehör, das nah an Apples Qualität und Komfort heranreicht, ist auch der Preisabstand geringer. So kostet das Magic Keyboard von Apple zwar 339 Euro, das fast gleichwertige Combo Touch von Logitech auch schon knapp 200 Euro. Der Abstand ist immer noch deutlich, aber weniger extrem als bei anderem Zubehör.

Dafür hat Apple allerdings zum Teil eine Entschuldigung: Das Unternehmen ist kein reiner Zubehör-Hersteller wie Logitech oder Anker, weshalb ein direkter Preisvergleich nicht ganz fair ist. Damit ist Apple nicht allein, auch beim Kauf von Zubehör von Microsoft oder Dell zahlt man einen klaren Aufpreis. Das liegt daran, dass ein Computerhersteller wie Apple andere Kosten als ein Hersteller wie Anker oder auch Logitech hat. Schon die Bereitstellung in einem Apple Store im teuren Stadtzentrum und dessen Fach-Personal kosten Apple viel Geld, außerdem erwarten die Kunden auch nach Jahren noch passende Kabel und Adapter für ihr altes iPhone SE oder Macbook zu finden. Grundsätzlich zahlt man deshalb einen dicken Aufpreis, dass Apple alle optionalen Kabel, Netzteile und andere Zubehöre im Apple Store bereithält. Angeblich macht es für Apple sogar betriebswirtschaftlich gar keinen Sinn, einen eigenen Artikel zu verkaufen, der weniger als 25 Euro kostet – nicht zufällig der Standard-Preis für zahlreiche Apple-Zubehörteile vom Lightning-Kabel bis zum Monitor-Reinigungstuch. Andererseits ist es aber für einen Kunden ebenso verständlich, sein Lightning-Kabel dann lieber beim Discounter zu kaufen oder eine iPhone-Hülle statt von Apple bei UAG, Nomad oder Gear 4 zu bestellen.

Allgemein bietet Apple gute Tastaturen, Mäuse und Touchpads, die ihren Preis wert sind. Eine der besten kompakten Tastaturen ist sicher Apples kleine Bluetooth-Tastatur – wenn man auch zugeben muss, dass sich Apple bei Mäusen schon einige Fehltritte geleistet hat.

Ein eigenes Thema sind die Kopfhörer von Apple, soweit man diese ebenfalls als Zubehör verstehen kann. Dank eines speziellen Bluetooth-Chips werden diese von Apple-Geräten sofort erkannt und problemlos eingebunden. Wer sich öfter mit weniger gut kompatiblen Bluetooth-Kopfhörern herumgeärgert hat, lernt dies schnell zu schätzen. Unschlagbar ist Apple oft dadurch, dass das Unternehmen vorab über neue Schnittstellen informiert ist. Bei der Magsafe-Schnittstelle des iPhones hatte Apple dadurch gegenüber anderen Zubehör-Herstellern einen Vorsprung – und diesen für eine Fülle an Hüllen, Akkus und Ladegeräten genutzt.

Fazit
Apples Zubehör ist teuer, meist aber eine lohnenswerte Investition. Es gibt noch einen anderen Grund, warum man für Zubehör von Apple einen kleinen Zusatz zahlen sollte: Das Design ist in der Regel gelungen und die Produkte bieten eine tolle Kombination aus Ästhetik und Ergonomie. Was man keinesfalls unterschätzen sollte, ist die einheitliche Designsprache: Apples Zubehör passt meist in seiner Designlinie hervorragend zu seinen Macs, iPad und iPhones. Dritthersteller versuchen oft das Design und die Farbgebung nachzuahmen, bei näherem Hinsehen fällt dann aber doch schnell ein übergroßes Firmenlogo, plumpe Linien oder ein falscher Farbton auf. Mac, iPad und Apple-Zubehör wirken dagegen wie aus einem Guss, was übrigens nicht nur Architekten und Designern auffällt. Ist Design nämlich wirklich gelungen, wird dies auch von Nicht-Kreativen erkannt und geschätzt.

Bessere Selfies dank Autofokus?

In der Gerüchteküche brodelt es: Die Frontkamera des iPhone 14 soll einem Analysten zufolge einen Autofokus bekommen.

Ein paar Pixel hier, ein bisschen Software da – wirklich viel getan hat sich bei Frontkameras in den letzten Jahren nicht, und das nicht nur bei Apple, sondern herstellerübergreifend. Doch gerade in Cupertino soll sich hier laut dem Analysten Ming-Chi Kuo etwas ändern: Die Frontkamera des iPhone 14 soll Autofokus bekommen.

Laut Kuo habe sich Apple für das iPhone 14 nämlich auf die Zulieferer der Kamera festgelegt. Zwei der Bauteile deuten demnach auf eine Autofokus-Funktion hin: Eine sechsteilig Linse von Genius statt einer fünfteiligen und Voice-Coil-Aktuatoren von Luxshare ICT. Der Sensor soll weiterhin von Sony geliefert werden und LG Innotek soll Cowell beim Kameramodul als Zulieferer ergänzen.

Wenn Ihnen keiner dieser Namen oder Begriffe etwas sagt, dann ist das völlig nachvollziehbar, denn einerseits hält sich Apple bei Informationen zu seiner Lieferkette generell sehr bedeckt und andererseits handelt es sich hierbei um Bauteile, die man für gewöhnlich nicht in die Hände bekommt.

Bessere Fotos dank Autofokus?
Während Kameras mit Autofokus auf der Rückseite von Smartphones weitverbreitet sind, sieht es bei Frontkameras ganz anders aus. Selbst in der Masse von Android-Smartphones lassen sich Modelle mit der einen oder anderen AF-Lösung an einer Hand abzählen. Auch Apple hatte bisher beim iPhone auf ein Fixfokus-Objektiv gesetzt.

Zwar ist Autofokus bei der Frontkamera ein Thema, das nicht so wichtig ist wie auf der Rückseite, da damit im Großteil der Fälle Nahaufnahmen von Personen – Selfies – gemacht werden. Befinden sich Objekte jedoch weiter als eine durchschnittliche Armlänge entfernt, etwa, wenn das iPhone in einen Selfiestick gespannt wird, kann das Ergebnis leicht verschwommen wirken, da der Fokus in der falschen Bildebene liegt. Das dürfte eins der größten Probleme sein, das ein Autofokus lösen könnte.

Weitere Verbesserungen könnten beim Bokeh zu sehen sein – der Tiefenunschärfe, die besonders bei Porträtaufnahmen gut aussieht und deshalb häufig verwendet wird. In Smartphones wird dieser optische Effekt zumeist durch KI-gestützte Bildbearbeitung simuliert. Wenn die KI eine Szene jedoch nicht genau erkennt, führt das häufig zu Artefakten oder Fehlern im Bokeh. Ein Autofokus in der Frontkamera könnte also dabei helfen, das Bokeh einerseits natürlicher aussehen zu lassen, andererseits aber auch zuverlässiger umzusetzen.

Zusammen mit bisherigen Analysen von Kuo ergibt sich also langsam ein vielversprechendes Bild von der Kamera des iPhone 14, auch wenn wir uns vorstellen könnten, dass einige dieser Upgrades es nur in die Pro-Modelle schaffen. In jedem Fall dürfte es nicht allzu lange dauern, bis wir Gewissheit haben – vorausgesetzt, Apple stellt die neue iPhone-Reihe wie immer im September vor.

Samsung soll 80 Millionen OLED-Panels liefern

Gerüchten aus Apples Lieferkette zufolge soll Samsung doppelt so viele OLED-Panels fürs iPhone 14 produzieren wie für das iPhone 13.

Des einen Leid ist des anderen Freud. Erst kürzlich hieß es aus Insider-Kreisen, dass Apple den chinesischen Display-Hersteller BOE aufgrund von unabgesprochenen Änderungen an Komponenten einerseits prüft, gleichzeitig aber auch seine Lieferkapazität für das iPhone 14 deutlich auf rund fünf Millionen Einheiten senken soll (hier geht es zu den Details).

OLED mit LTPO von Samsung
ETNews, eine weitere koreanische Seite, die sich auf die Branche spezialisiert hat, berichtet nun, dass Samsung Display wieder OLED-Panels für das iPhone 14 liefern wird. 80 Millionen Stück OLED-Bildschirme mit LTPO-Technik sollen es zunächst sein, diesmal nicht nur die für die Pro-Modelle, sondern auch für das normale iPhone 14 und das iPhone 14 Plus, auf die mit 38 Millionen knapp die Hälfte entfällt. Samsung Display soll dabei auf ein neues Material namens “M12” setzen, das die nächste Iteration der M-Reihe darstellt und nicht mit der gleichnamigen Reihe von Apple-Chips verwechselt werden sollte.

Schenkt man einem Bericht von The Elec von Ende 2021 Glauben, der sich wiederum auf Daten von des UBI Research bezieht, würde Samsung Display die Menge an Bildschirmen, die das Unternehmen für Apple produziert, im Vergleich zum Vorjahr abermals verdoppeln. Bereits von Q3 2020 auf Q3 2021 gab es nämlich schon einen Sprung von knapp 20 Millionen auf 40 Millionen Einheiten, jetzt von 40 Millionen auf 80 Millionen.

Versteckte Windows-Funktionen, die den Alltag erleichtern

Nicht alles in Windows 10 ist intuitiv: Manche Features verbergen sich vor unerfahrenen Anwendern. Wir zeigen Ihnen, was Sie bislang verpasst haben.

Was Windows-Funktionen vereinfachen
Der Alltag vieler Windows-PCs und -Notebooks dürfte darin bestehen, einen Browser zu starten, E-Mails zu schreiben, soziale Medien zu öffnen, Videos zu schauen und hin und wieder ein Dokument zu verfassen.

Allein dafür ist Windows 10 jedoch deutlich überdimensioniert – denn es bietet viele Funktionen, die nicht sofort ersichtlich sind, aber die dennoch viel Komfort in die Bedienung bringen können.

Beispielsweise können Sie den PC wesentlich besser gegen Datenverlust schützen, mehrere PCs (oder andere Geräte) einfacher synchronisieren, Standard-Apps mit wenigen Mausklicks wesentlich erweitern und vieles mehr.

Zusätzlich sind viele Helfer an Bord, die praktisch unsichtbar bleiben – weil auch Microsoft nicht explizit auf sie hinweist. Alle Informationen über Einstellungen und Apps dieser Art erfahren Sie jetzt.

Umfangreiche Einstellungen
Die klassische Systemsteuerung hat in Windows 10 allmählich ausgedient. Der Fokus der Entwicklung liegt auf der App Einstellungen, die moderner daherkommt.

Bislang ist sie noch nicht so umfangreich wie die gute, alte Systemsteuerung – aber das ist nur noch eine Frage der Zeit. Bis dahin können Sie sich die Zeit mit diesen Tricks vertreiben.Anpassung der Benachrichtigungen
Hin und wieder teilt Ihnen Windows 10 diverse Neuigkeiten mit – in der Regel mit einem Pop-up in der rechten unteren Ecke. Installierte Updates, empfangene E-Mails und so weiter landen im Nachrichtencenter. Das ist Ihnen viel zu ausführlich – oder nicht ausführlich genug? Dann passen Sie es an.

Gehen Sie dazu in die Einstellungen und hangeln Sie sich danach durch System nach Benachrichtigungen und Aktionen. Wollen Sie gar keine Nachrichten mehr bekommen, schieben Sie den Regler in Benachrichtigungen auf “Aus”. Das ist zwar effektiv, allerdings handelt es sich hierbei auch um die Holzhammermethode.

Eleganter ist es, wenn Sie die Benachrichtigungen generell eingeschaltet lassen, aber unter Absender festlegen, welche Programme sich melden dürfen. Wählen Sie hier beispielsweise ein Programm für E-Mails, aber deaktivieren Sie störende Browsermeldungen. Art und Priorität aller Nachrichten regeln Sie hier sehr genau und legen damit Ihr eigenes Nachrichtencenter bis ins Detail fest.

Verbindung mit dem Smartphone
Suchen Sie in der Einstellungen-App nach dem Punkt Telefon, um dort das Smartphone mit dem PC zu verbinden. Das hat Vorteile, denn unter anderem sehen Sie dann die Fotos Ihres Mobiltelefons auf dem Computer, den Nachrichteneingang bekommen Sie ebenfalls serviert und sogar SMS-Nachrichten versenden Sie dann bequem vom Notebook aus.

Rufen Sie Webseiten auf dem Smartphone auf, leiten Sie diese über die Teilen-Funktion von Android an den Edge-Browser auf Ihrem Windows-PC weiter.

Zunächst brauchen Sie dafür die App Ihr Smartphone, die auf jedem aktuellen Windows 10-PC vorhanden sein sollte. Auf Ihrem Android-Smartphone installieren Sie dann noch das Programm Begleiter für Ihr Smartphone aus dem Google Play Store.

Folgen Sie dann den Anweisungen auf Ihrem Smartphone – es ist kinderleicht. Um die Verbindung herzustellen, kommen das Internet und OneDrive zum Einsatz. Sowohl WLAN als auch Mobilfunk eignen sich dafür.

Wenn Sie es umfangreicher brauchen, installieren Sie die Software Anydesk: Das ist nicht nur mit Windows 10 und Android kompatibel, sondern auch mit macOS, Linux, Chrome OS und seltener anzutreffenden Betriebssystemen wie FreeBSD.

Konfiguration des Autostarts
Windows 10 bietet mehrere Wege zur Autostartregelung. Einfach geht es über einen Rechtsklick auf die Taskleiste und den Aufruf des Task-Managers. Dort steht die Registerkarte Autostart bereit, um die diversen Programme zu sortieren.

In der Einstellungen-App steht allerdings eine Alternative bereit: Gehen Sie dort zuerst in Apps und danach auf Autostart. Auf der rechten Seite sehen Sie dann einige Anwendungen, die Sie nach Belieben für den Autostark aktivieren oder deaktivieren können.

Regulierung der automatischen Medienwiedergabe
Sobald Sie eine CD/DVD/BD einlegen oder einen USB-Stick anschließen, fragt Windows 10 Sie, was Sie damit machen möchten. Die Standardeinstellung lautet: nichts. Dieses Verhalten können Sie ändern, indem Sie sich erneut in den Einstellungen umsehen und dann auf Geräte und Automatische Wiedergabe klicken.

Oben finden Sie dann einen Schalter, den Sie auf “Ein” stellen. Danach bekommen Sie ein Dropdown-Menü angezeigt, in dem Sie unter Wechseldatenträger auswählen, was mit neuen Medien passieren soll.

Möchten Sie USB-Sticks standardmäßig gleich öffnen, entscheiden Sie sich etwa für Ordner öffnen, um Dateien anzuzeigen (Explorer). Das geht auch für microSD-Karten, um etwa sofort Zugriff auf die Fotos Ihrer Digitalkamera zu bekommen.

Bislang noch nicht verfügbar ist der Umgang mit Audio-CDs – dafür müssen Sie über die alte Systemsteuerung gehen. Suchen Sie dort nach Automatische Wiedergabe und gehen Sie dann zum Abschnitt CDs und weiter auf Audio-CD. Stellen Sie die Auswahl dann auf Audio-CD wiedergeben, um neu eingelegte CDs sofort zu starten.

Verwendung der Spieleleiste
Passionierte Gamer nutzen die in Windows 10 integrierte Spieleleiste. Um sie aufzurufen, halten Sie die Windows-Taste und drücken gleichzeitig G. Dort regeln Sie Audiosignale, erkennen die Auslastung von GPU und CPU sowie Arbeitsspeicher, prüfen Ihre Bildwiederholrate in Spielen oder nehmen Screenshots und Videos auf.

Die Leiste erscheint nicht? Dann gehen Sie wieder in die erwähnte Einstellungen-App und navigieren Sie dann zu Spiele und Spieleleiste. Aktivieren Sie dort den Schieberegler.

Ein Blick auf Spielmodus kann sich ebenfalls lohnen: Der Computer wird dann die Ausführung von Spielen priorisieren, um mehr Leistung für sie bereitzustellen. Wunder sollten Sie sich davon nicht versprechen: Mehr als ein Leistungsgewinn im niedrigen einstelligen Prozentbereich ist nicht zu erwarten.

Als angenehmer Nebeneffekt wird Windows 10 in diesem Modus jedoch die Treiberinstallation sowie Neustartmeldungen blockieren – praktisch bei besonders langen Sessions.

Tipps für diverse Windows 10-Apps
Nicht immer ist der Download einer aufwendigen Zusatzsoftware notwendig, um einfache Aufgaben zu erledigen. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen Apps vor, die Sie wahrscheinlich kennen – aber denen wir Funktionen entlocken, die Sie bislang wohl nie oder selten genutzt haben.

Entfernungen durch Karten messen
Windows 10 bringt eine App namens Karten mit, die – wenig verwunderlich – eine dynamische Ansicht der Weltkarte zeigt. Ähnlich funktioniert auch Google Maps. Eine Internetverbindung ist notwendig, um sich das Datenmaterial herunterzuladen.

Falls Sie sehr häufig auf Landkarten zugreifen müssen, können Sie die Karten in der Einstellungen-App über Apps und Offline-Karten auch herunterladen (Achtung: hoher Platzbedarf).

Integriert ist unter anderem ein Routenplaner, mit dem Sie bestimmen, wie Sie von A nach B kommen. Zu jeder Route erhalten Sie dann auch eine Entfernungsmessung. Praktischerweise können Sie aber auch zwei beliebige Punkte definieren und die Distanz zwischen Ihnen messen lassen.

Rechts oben in der App sehen Sie dazu ein Symbol, das an einen Füllfederhalter erinnert. Klicken Sie darauf, um den Arbeitsbereich von Windows Ink zu öffnen. Klicken Sie nun auf Entfernung messen. Nun klicken Sie auf einen beliebigen Punkt, halten die Maustaste gedrückt und ziehen die Maus an den gewünschten Endpunkt.

Die Entfernung wird daraufhin sofort angezeigt. Das funktioniert auch mit den Fingern oder einem Stift, eine Maus ist nicht unbedingt notwendig. Möchten Sie alles wieder löschen, wählen Sie in Windows Ink den Radiergummi aus und entfernen dann die Linie.

Einheiten mit Taschenrechner umrechnen
Der Windows 10-interne Taschenrechner kann mehr als nur das kleine Einmaleins. Unter anderem ist nämlich ein Konverter integriert, der insgesamt 13 unterschiedliche Einheiten kennt – von Yard über Zoll bis zu Meilen, Pfund und anderen Einheiten.

Starten Sie also zunächst den Taschenrechner als App und klicken Sie oben links auf die drei Linien (im Fachjargon auch “Hamburgermenü” genannt). Scrollen Sie dann nach unten, um dort den Konverter zu definieren. Hier können Sie sich ein bisschen austoben und auch weitere nützliche Funktionen finden – etwa die Datumsberechnung, mit der Sie erfahren, wie viele Tage zwischen zwei Daten liegen.

Uhr als Countdown-Anzeige
Mit Alarm und Uhr steht eine Anwendung bereit, die diverse Funktionen für die Messung von Zeit in sich vereint. Mit dem namensgebenden Alarm stellen Sie einen Wecker ein – der aber nur dann funktioniert, wenn der Computer auch eingeschaltet ist.

Wecken kann er sie leider nicht. Die Stoppuhr hingegen ist, wie der Name schon sagt, eine einfache Stoppuhr. Nützlich, wenn Sie arbeiten und die eigene Performance messen wollen.

Am interessantesten dürfte aber die Uhr sein: Die Uhrzeit lässt sich damit bei Ihnen und in anderen Zeitzonen abfragen. Über das Plussymbol können Sie weitere große Städte oder Zeitzonen hinzufügen. Auch haben Sie hier einen Einblick darauf, wo es in der Welt gerade noch hell oder schon dunkel ist.

Ganz praktisch ist auch der Zeitgeber: Hier fügen Sie gleich mehrere Countdowns ein. Nutzen Sie ein kompaktes Notebook oder ein Tablet, können Sie das Gerät auf diese Weise in der Küche nutzen, um die Garzeiten diverser Speisen zu überwachen – denn auch die Einrichtung mehrerer simultan laufender Countdowns ist kein Problem.

Tipps für Profis: Bedienung über Shortcuts
Tastenkürzel sind zu Beginn nicht unbedingt einprägsam. Mit ein wenig Übung kommt aber Schwung in die Sache – und Sie kommen schneller an Ihr Ziel.

Das Suchfeld als mächtiges Werkzeug
Das in Windows 10 integrierte Suchfeld ist eine Art Kommandozeile und Suchfunktion in einem Paket. Sehr schnell finden Sie dort Dokumente und führen Befehle aus.

Diverse Ordner öffnen Sie außerdem bequem im neuen Startmenü. Bilder erreichen Sie etwa über das Fotosymbol im Startmenü, Dokumente hingegen über das Dokumente-Symbol. Mit einem Rechtsklick auf den Startbutton und einem Klick auf Explorer öffnen Sie den Windows Explorer.

Um die mächtige, aber komplexe PowerShell aufzurufen, reicht ein Rechtsklick auf den Startbutton und die Auswahl von Windows PowerShell. Um den Task-Manager zu erreichen, sollten Sie einen Rechtsklick auf die Taskleiste tätigen – dort sehen Sie dann die Auswahl Task-Manager.

Anpassung des Startmenüs
Eine der Stärken des Startmenüs in Windows 10 ist die sehr vielfältige Konfigurierbarkeit. Im Auslieferungszustand ist das Ergebnis selten zufriedenstellend – zu vielfältig sind die individuellen Wünsche der Anwender.

Gehen Sie also zuerst wie gehabt in die Einstellungen-App und klicken Sie anschließend auf Personalisierung und Start. Hier wählen Sie zunächst aus, was im Startmenü zuerst erscheinen soll: Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen oder meistverwendete Apps anzeigen.

Es kann sein, dass Sie letztere Option gar nicht auswählen können. In dem Fall rufen Sie zuerst den Datenschutz in den Einstellungen auf und stellen dann die Option Windows erlauben, das Starten von Apps nachzuverfolgen, um Start und Suchergebnisse zu verbessern auf “Ein”.

Die linke Spalte des Startmenüs können Sie ebenfalls konfigurieren: In den Einstellungen gehen Sie wieder auf Personalisierung und Start und wählen dann Ordner auswählen, die im Startmenü angezeigt werden. Aus der folgenden Programmliste können Sie sich aussuchen, welche Ordner an der linken Seite des Startmenüs zu sehen sein sollen.

Einfügen von Programmen ins Startmenü
Nicht jede Anwendung trägt sich automatisch ins Startmenü ein und ist dann einfach zu erreichen. Vor allem bei kleinen Tools, die nur eine .exe-Datei und vielleicht ein wenig Kleinkram sind, ist das der Fall.

Eine Lösung sieht wie folgt aus: Wählen Sie die .exe-Datei des Programms aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Dann geht es weiter zum Kontextmenü und auf Verknüpfung erstellen. Die neu erstellte Verknüpfung wählen Sie erneut mit der rechten Maustaste aus, um sie anschließend zu kopieren.

Navigieren Sie jetzt in den Ordner C:\Benutzer[ IhrBenutzername]\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Startmenü\Programme. Fügen Sie die Verknüpfung dort ein. Ändern Sie dann noch den Dateinamen in den Namen der Anwendung. Ab jetzt steht das Programm im Startmenü zur Verfügung.

Soll es ein wenig moderner sein, klicken Sie den Programmnamen im Startmenü mit der rechten Maustaste an und entscheiden sich dann für An “Start” anheften. Jetzt erscheint das Programm sogar als Kachel, die Sie nach Belieben in ihrer Größe ändern können.

Für eine besonders schnelle Navigation im linken Startmenü hingegen klicken Sie auf einen der Buchstaben. Danach öffnet sich ein alphabetisch sortiertes Feld, mit dem Sie sofort zum gewünschten Zielbuchstaben springen.

Kleine Tipps mit großer Wirkung
Zum Abschluss zeigen wir Ihnen noch einige wichtige Hilfsmittel, auf die Sie nicht verzichten sollten.

Datensynchronisierung auch mit Offline-Dateien
Schon seit langer Zeit vorhanden, aber immer wieder gerne vergessen ist die Dateisynchronisation. Sie ist immer dann praktisch, wenn Sie nur sporadisch über eine Internetverbindung verfügen – etwa, wenn Sie viel unterwegs sind und mit einem Notebook arbeiten.

Offline-Dateien erlauben es dann, Daten in einem frei definierbaren Ordner permanent zu überwachen und mit einem Netzwerkordner abzugleichen. Sobald beide Geräte wieder verbunden werden, findet dann ein automatischer Abgleich und eine Aktualisierung auf die neueste Version statt.

Dafür müssen Sie natürlich über das Netzwerk Zugriff auf den freigegebenen Ordner haben – und das geht so: Klicken Sie den Ordner, den Sie synchron halten möchten, mit der rechten Maustaste im Windows Explorer an und gehen Sie dann auf Netzlaufwerk verbinden.

Übernehmen Sie einfach die Vorschläge und bestätigen Sie die Auswahl. Danach klicken Sie den Ordner noch einmal mit der rechten Maustaste an und wählen dann die Option Immer offline verfügbar aus. Windows 10 wird Ihnen nun eine Meldung geben, dass die Dateien für die Offlineverwendung vorbereitet werden. Der Inhalt des Ordners wird in diesem Moment aus dem freigegebenen Ordner auf den Computer kopiert.

Zuletzt müssen Sie die Offline-Dateien noch aktivieren. Gehen Sie in die klassische Systemsteuerung und dort in das Synchronisierungscenter und auf Offlinedateien verwalten. Gehen Sie dann auf Offlinedateien aktivieren. Es folgt ein Neustart.

Nun können Sie die Synchronisation entweder manuell anstoßen oder einen Zeitplan definieren. Soll es manuell gehen, müssen beide Computer über das Netzwerk verbunden sein. Nach einem Rechtsklick auf den freigegebenen Ordner entscheiden Sie sich dann für Synchronisierung und Ausgewählte Offlinedateien synchronisieren.

Die automatische Lösung ist eleganter und führt Sie wieder in das Synchronisierungscenter. Klicken Sie dort auf den Zeitplan und führen Sie dann die vom Assistenten verlangten Aktionen aus. Dort haben Sie diverse Optionen – wie etwa die automatische Abgleichung bei der Benutzeranmeldung.

Die aktuelle Version aller synchronisierten Dateien finden Sie dann in dem Laufwerksbuchstaben, den Sie für die Freigabe verwendet haben. Ob der Computer dann verbunden ist oder nicht, spielt keine Rolle mehr – sehr praktisch.

Welchen Weg auch immer Sie gehen: Am Ende haben Sie garantiert einen Screenshots des Bildschirms auf der Festplatte.

Warum sich bei Samsung rund 50 Millionen neue Handys im Lager stapeln

Bei Samsung stapelt sich eine unfassbare hohe Zahl an nagelneuen Smartphones. Die möglichen Gründe.

Samsung soll die unfassbare hohe Zahl von knapp 50 Millionen Smartphones in seinen Lagern und bei seinen Händlern liegen haben. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenseite The Elec. Vor allem die Mittelklasse-Smartphones der Galaxy-A-Serie sollen einen Großteil der sich stapelnden Mobilfunkgeräte ausmachen.

Ungesunder Lagerbestand
The Elec will von seinen Quellen erfahren haben, dass Samsung in diesem Jahr eigentlich rund 270 Millionen Smartphones ausliefern wolle. Die 50 Millionen auf Halde liegenden Geräte machen rund 18,5 Prozent davon aus. Das sei viel zu viel, denn laut Branchenkennern wäre nur um die 10 Prozent Lagerbestand okay. Diese hohe Zahl an auf Lager liegenden Smartphones zeige demnach, dass Samsung unter einer schleppenden Nachfrage für seine Smartphones leide.

Samsung reduziert Bestellungen
Von Januar bis Februar habe Samsung rund 20 Millionen Smartphones pro Monat hergestellt. Im Mai 2022 reduzierte Samsung die Zahl der monatlich produzierten Smartphones dann auf 10 Millionen. Damit dürften die Südkoreaner auf die viel zu hohen Lagerbestände und die offensichtlich niedrige Nachfrage reagieren. Samsung bestellte dementsprechend von April bis Mai um zwischen 30 und 70 Prozent weniger Komponenten bei seinen Zulieferbetrieben.

Ende 2021 hatte Samsung noch ein ambitioniertes jährliches Produktionsziel von rund 334 Millionen Geräten für 2022 festgelegt, wie The Elec berichtet.

Mögliche Gründe
Als mögliche Gründe für die schlechte Nachfrage nennt The Elec die strikten Quarantäne-Beschränkungen in China, den russischen Angriff auf die Ukraine und die steigenden Rohstoffpreise. All das würde zu Kaufzurückhaltung beziehungsweise zu Auslieferungsproblemen führen.

Warum sich bei Samsung rund 50 Millionen neue Handys im Lager stapeln

Bei Samsung stapelt sich eine unfassbare hohe Zahl an nagelneuen Smartphones. Die möglichen Gründe.

Samsung soll die unfassbare hohe Zahl von knapp 50 Millionen Smartphones in seinen Lagern und bei seinen Händlern liegen haben. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenseite The Elec. Vor allem die Mittelklasse-Smartphones der Galaxy-A-Serie sollen einen Großteil der sich stapelnden Mobilfunkgeräte ausmachen.

Ungesunder Lagerbestand
The Elec will von seinen Quellen erfahren haben, dass Samsung in diesem Jahr eigentlich rund 270 Millionen Smartphones ausliefern wolle. Die 50 Millionen auf Halde liegenden Geräte machen rund 18,5 Prozent davon aus. Das sei viel zu viel, denn laut Branchenkennern wäre nur um die 10 Prozent Lagerbestand okay. Diese hohe Zahl an auf Lager liegenden Smartphones zeige demnach, dass Samsung unter einer schleppenden Nachfrage für seine Smartphones leide.

Samsung reduziert Bestellungen
Von Januar bis Februar habe Samsung rund 20 Millionen Smartphones pro Monat hergestellt. Im Mai 2022 reduzierte Samsung die Zahl der monatlich produzierten Smartphones dann auf 10 Millionen. Damit dürften die Südkoreaner auf die viel zu hohen Lagerbestände und die offensichtlich niedrige Nachfrage reagieren. Samsung bestellte dementsprechend von April bis Mai um zwischen 30 und 70 Prozent weniger Komponenten bei seinen Zulieferbetrieben.

Ende 2021 hatte Samsung noch ein ambitioniertes jährliches Produktionsziel von rund 334 Millionen Geräten für 2022 festgelegt, wie The Elec berichtet.

Mögliche Gründe
Als mögliche Gründe für die schlechte Nachfrage nennt The Elec die strikten Quarantäne-Beschränkungen in China, den russischen Angriff auf die Ukraine und die steigenden Rohstoffpreise. All das würde zu Kaufzurückhaltung beziehungsweise zu Auslieferungsproblemen führen.

Microsoft verschiebt Deadline für NCE auf unbestimmte Zeit

Im Rahmen des bisherige Cloud-Solutions-Provider-Programms (CSP) abgeschlossene Verträge wollte Microsoft ab 11. Juli nicht mehr automatisch verlängern. Das kam bei Partnern nicht gut an. Nun lenkt der Konzern ein.

Als unverrückbar bezeichnete Deadlines zu verschieben, hat bei Microsoft eine lange Tradition: Man kennt es von praktisch jeder alten Windows-Version. Aber auch bei Änderungen bei den Lizenzbestimmungen ist Microsoft schon oft über das Ziel hinausgeschossen und nach Kritik von Partnrn und Kunden dann wieder zurückgerudert. Dennoch überrascht die aktuelle Ankündigung zur New Commerce Experience (NCE). Schließlich ging es dabei nicht um irgendeine der regelmäßigen Änderungen, sondern wollte Microsoft einen grundlegenden Wechsel in seinem Lizenzierungsmodell herbeiführen: Statt dauerhafter Softwarelizenzen sollten auf Zeit abgeschlossene Abonnements zum Standard werden.

Eine wichtige Deadline auf diesem Weg war der 11. Juli 2022: Ab diesem Tag sollten keine automatischen Verlängerungen der im Rahmen des Cloud-Solutions-Provider-Programm (CSP) abgeschlossene Verträge mehr möglich sein. Ältere CSP-Renewals hätten ab dem Termin blockiert werden sollen. Nun hat Microsoft die Frist dafür auf unbestimmte Zeit verlängert.

Weiterhin gilt jedoch die am 10. März eingeführte Sperre für neue CSP-Verträge. Außerdem will Microsoft auch an der für 1. Januar 2023 festgelegten Deadline festhalten. Ab dann sollen an Partner für noch aktive CSP-Abonnements keine monatlichen Rabattzahlungen mehr ausgezahlt werden. Der Konzern setzt also weiterhin auf wirtschaftlichen Druck, verzichtet aber auf eine Zwangsumstellung.

Laut Microsoft haben Partner in den vergangenen Wochen erhebliche Bemühungen bei der Umstellung von alten CSP-Subskriptionen unternommen. Der Konzern ruft CSP-Partner auch auf, die Migration von CSP zu “New Commerce” fortzusetzen. Das sei weiterhin das Ziel. Den harten Schnitt, die Auto-Renewal-Funktion am 11. Juli abzustellen, habe man jedoch aus “geschäftlichen Erwägungen” heraus verworfen.

Gleichzeitig hat Microsoft die Möglichkeiten verbessert, Änderungen an Abonnements für das Ende der Laufzeit zu planen. Davon sollen alle Partner profitieren, die am Cloud Solution Provider Program teilnehmen. Mit dem Update lassen sich später geplante Änderungen unter aktuell verfügbaren Promotions durchführen. Das neue Feature wird nicht rückwirkend angewandt. Um davon zu profitieren, müssen daher geplante Änderungen, die vor dem 16. Juni 2022 gespeichert wurden, neu eingegeben werden.

Asus erweitert ProArt-Studiobook-Palette

An besonders anspruchsvolle Kunden aus dem Profibereich richten sich die beiden neuen 16 Zoll großen ProArt-Studiobooks von Asus.

Asus hat zwei neue Highend-Notebooks für Kreativprofis präsentiert. Das ProArt Studiobook 16 (H5600) sowie das ProArt Studiobook Pro 16 (W5600) sollen höchsten Leistungsansprüchen genügen, verspricht der Hersteller. Dazu stattet er sie mit schnellen Prozessoren bis zu einem AMD-Ryzen-9 sowie Grafikeinheiten von Nvidia und großem PCIe-SSD-Speicher aus. Außerdem ist das 16 Zoll große WQXGA-Display bis zu 500 Nits hell. Das sollte auch für einen Einsatz im Freien bei Sonnenschein ausreichen.

Viel Power für krative Kunden
In der höchsten Ausstattungsvariante sorgen beim H5600 ein Ryzen-9-5900HX-Prozessor von AMD, eine GeForce-RTX-3070 von Nvidia sowie 32 GByte DDR4-Arbeitsspeicher für viel Leistung. Alternativ will Asus auch eine Variante mit Ryzen-7-5800H-Prozessor, einer RTX-A2000-Workstation-GPU und 16 GByte DDR4-Arbeitsspeicher anbieten.

Als Speicher verwendet der Hersteller SSDs mit bis zu maximal 1 Byte Größe. Optional ist für das H5600 eine zusätzliche SSD erhältlich, die dann RAID 0 ermöglicht. Das dient vor allem dazu, den Datendurchsatz zu erhöhen, teilte Asus mit. Darüber hinaus verfügen beide Modelle über eine Zertifizierung durch den TÜV Rheinland, die den Displays eine augenschonende Darstellung durch reduziertes Blaulicht attestiert.

Die Notebooks unterstützen Wi-Fi 6, haben zwei USB-C-Ports inklusive Schnelllade-Funktion und sind mit einem Express-Kartenleser für SD-Karten versehen. Letzterer soll eine Leistung von bis zu 985 MBit/s erreichen. Beide Modelle sind zudem mit dem Asus Dial ausgestattet, der eine präzisere Steuerung von Parametern in etwa Grafikanwendungen ermöglicht. Als Beispiel nennt Asus etwa Adobe-Software, bei der sich mit dem Dial die Pinselgröße bestimmen, die Sättigung ändern, die Deckkraft von Ebenen anpassen oder Aktionen schneller rückgängig machen lassen.

Die zudem nach dem Militärstandard MIL-STD 810H zertifizierten Notebooks sind laut Asus ab sofort verfügbar. Der Preis für das ProArt Studiobook 16 (H5600) beginnt bei 1.699 Euro (UVP), der für das ProArt Studiobook Pro 16 (W5600) bei 1.999 Euro (UVP). Bei der Handelsvergleichsplattform ITscope sind sie in Deutschland aber noch nicht gelistet.