Die besten Wetter-Apps für iPhone und iPad

Apples Wetter-App ist auf jedem iPhone vorinstalliert, doch die Alternativen des App Stores sind auch einen Blick wert.

Wetterprognosen sind nach wie vor sehr gefragt, viele schön gestaltete Apps konkurrieren um das Benutzerinteresse. Unter iOS bietet auch Apples „Wetter“-App zunehmend umfangreichere Informationen und eine inzwischen sehr hübsche Präsentation. Hinsichtlich ihrer Genauigkeit bleibt sie aber noch hinter der Konkurrenz – immerhin hat Apple den Dienst Dark Sky samt seiner Wetterstationen aufgekauft. Lohnt es sich überhaupt, andere Apps zu installieren oder sogar dafür zu bezahlen? Wir beleuchten einige der aktuellen Wett(er)-Bewerber und präsentieren alle Hochs und Tiefs. Für das iPad müssen Sie in jedem Fall zu einer Dritt-App greifen – auch im 13ten Jahr seines Tablets hat Apple seine Wetter-App immer noch nicht angepasst.

Wussten Sie, dass Corona zwar nicht für schlechtes Wetter, dafür aber sehr wohl für miese Wetterprognosen verantwortlich ist? Die Vorhersage des Wetters ist eine sehr komplexe Aufgabe und die erfordert vor allem eines – möglichst viele Sensoren zur Datenerfassung. Viele dieser Sensoren befinden sich an Passagiermaschinen und von denen sind während der Pandemie nur wenige in der Luft. Das Resultat ist eine ungenaue und lückenhafte Erfassung wichtiger Daten wie Temperatur oder Windgeschwindigkeit. Die meteorologische Dynamik lässt sich in Gänze aktuell kaum erfassen.

Die App, die jeder iPhone-Besitzer bereits mitgeliefert bekommt, wurde in den letzten Jahren sowohl optisch als auch funktionell erweitert. Grundsätzlich gefällt hier natürlich, dass sie sich nahtlos in das iOS-Design integriert. Alles wirkt sehr aufgeräumt und intuitiv. Wurden gleich mehrere Städte für die Wetterabfrage hinterlegt, lässt sich bequem per horizontalem Swipe zwischen den Standorten wechseln. Animierte Hintergründe repräsentieren die aktuelle Wetterlage und geben dem Benutzer einen Eindruck des derzeitigen Klimas. Alle wichtigen Informationen, wie die Prognose für die nächsten Tage, sind oberhalb angeordnet. Wer sich über Details wie Luftfeuchtigkeit, Luftdruck oder UV-Strahlung informieren möchte, scrollt ein wenig nach unten. Als Datenquelle wird „The Weather Channel“ verwendet. Wie gut das Datenmaterial inzwischen ist, lässt sich unter den aktuellen Bedingungen nur schwer abschätzen. In der Vergangenheit war es so, dass Datenquellen ortsansässiger Dienste wie Meteomedia oder Meteogroup zuverlässiger waren und zu exakteren Prognosen führten.

Eine schöne und bewährte Alternative für Smartphone und Tablet ist die App „WeatherPro“. Bereits in der kostenlosen Basisversion wird der Nutzer werbefrei und umfassend informiert. Auch hier lässt sich per horizontalem Swipe zwischen den als Favoriten gespeicherten Standorten wechseln. Detaillierte Informationen sind verfügbar, sobald ein Tag aus der Wochenansicht ausgewählt wird. Die App basiert auf dem Datenbestand der Meteogroup und überzeugte in der Vergangenheit speziell hierzulande mit zuverlässigen Prognosen. Eine Kennzeichnung in der Wetterübersicht informiert über bevorstehende Gefahrenlagen. Dazu zählen beispielsweise Stürme, Gewitter oder auch Starkregen. Der erweiterte Funktionsumfang lässt sich via In-App Kauf aktivieren. Für 1,99 Euro pro Quartal oder 8,99 Euro pro Jahr stehen dann auch eine 14-Tage Vorhersage und animierte Radar- und Satellitenbilder bereit. Darüber hinaus informiert die Premium-Variante in der Rubrik „Badewetter“ darüber, wo auf der Welt die Wassertemperaturen das Schwimmen im Meer noch erträglich machen.

Für alle, die es etwas multimedialer mögen, empfiehlt sich die wetter.com-App. Bereits die kostenlose Variante begeistert mit vielen tollen Funktionen. Optimisten freuen sich über eine Prognose, die bis zu 16 Tage in die Zukunft reicht. Übersichtliche Darstellungen sämtlicher Wetterdaten, ein Regenradar und eine spezielle Rubrik für Wetterwarnungen stehen kostenlos bereit. Das eigentliche Highlight der App sind jedoch die integrierten Videos, in denen Wetterberichte und Unwetterlagen präsentiert werden. Abgerundet wird das Angebot von einer Topthemen-Sektion. Auch hier stehen meteorologische Neuigkeiten im Vordergrund, werden aber durch Rubriken wie Gesundheit, Panorama, Freizeit und Reisen ergänzt. Wer beim nächsten Sommerurlaub die zurückgebliebenen Arbeitskollegen neidisch machen möchte, nutzt das „Wetter Postkarte“-Feature. Ein selbst gemachtes Foto wird dabei mit aktuellen Informationen zu Standort und Wetter überlagert. Der Zugriff auf weltweite „Live Wetter Kameras“ weckt das Fernweh und befeuert die Winterdepression. Eine Premium-Variante lässt sich im Abo für faire 4,99 Euro pro Jahr aktivieren. Damit umgeht man seltene Werbeeinblendungen und darf die verwendeten Wettersymbole individualisieren.

Wetter+ überzeugt mit einer ansprechenden Visualisierung der aktuellen Wetterbedingungen. Dafür wird im Hintergrund ein Video dargestellt, das zur jeweiligen Lage passt und dafür Wolken, Sonnenschein, Regen und vieles mehr veranschaulicht. Eine kostenlose Nutzung geht mit gelegentlicher Werbung und wenigen Videovarianten einher. Wem das nicht gefällt, kann zu einem fairen Preis „Premium-Mitglied werden“. Der Funktionsumfang ist weniger umfangreich als bei der Konkurrenz. Die Wettervorhersage reicht beispielsweise lediglich vier Tage in die Zukunft und auf Satellitenbilder oder spezielle Informationen wie den Luftdruck verzichtet die App komplett. Dafür ist die Darstellung der Wetterdaten sehr übersichtlich und lenkt nicht von den schönen Videos ab.

Etwas ungemütlicher empfinden wir die „Wetter Live“-App. Die im Konkurrenzumfeld höchste Abo-Gebühr wird spürbar forciert. Beim ersten Start der App war es geradezu schwierig den Weg zur Nutzung der kostenfreien Version zu finden. Der Testzeitraum von drei Tagen mit anschließender regulärer Zahlung wird dem Benutzer sehr penetrant suggeriert. Nachdem die Sympathiepunkte also leichtfertig verspielt wurden, stellt sich die Frage nach dem Funktionsumfang, der leider weniger originell ausfällt als das Preismodell. Grundsätzlich bietet die App die gleichen Informationen, die wir auch schon von anderen Apps gewohnt sind. Außergewöhnlich ist die Möglichkeit, das aktuelle Wetter anhand kurzer Angaben zu melden und somit zur Genauigkeit beizutragen. Als praktisch haben wir es empfunden, die Inhalte für die Ansicht nach eigenen Bedürfnissen zusammenzustellen und vor allem auch die Reihenfolge zu wählen. Somit lässt sich die Übersicht individuell konfigurieren und abstimmen. Abgerundet wird das Angebot durch einen Hurrikan-Tracker, der allerdings vollumfänglich nur in der recht kostenintensiven Pro-Version zur Verfügung steht.

Für den besten Wetterdienst mit den zuverlässigsten Prognosen benötigt man keine App: Kachelmannwetter.com. Die Datenbasis ist weit größer als die der Konkurrenten, die Aufbereitung übersichtlich und dennoch detailliert. Vor allem will Kachelmannwetter.com nicht suggerieren, schon heute das Wetter in zehn Tagen genau zu kennen. Auf dem iPhone ist der Abruf der Wetterdaten über den Browser nicht immer optimal, auf dem iPad sieht die Website schon deutlich besser aus.

Sechs Apple-Apps, die dringend besser werden müssen

Es wird gemunkelt, dass Apple mit iOS 16 einige “frische Apps” vorstellen wird. Es müssen nicht unbedingt neue Apps sein, Apple hat genug “verstaubte” in Petto.

Im Vorfeld der jährlichen Worldwide Developers Conference von Apple gibt es immer viele Gerüchte und Spekulationen. Doch in diesem Jahr gab es bisher nur wenige Leaks und das meiste, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist, war eher vage. Nehmen wir zum Beispiel den für gewöhnlich sehr gut informierten Mark Gurman von Bloomberg, der letzte Woche sagte – ohne weitere Erklärungen – dass iOS 16 einige “neue Apple-Apps” enthalten wird.

Nehmen wir für einen Moment an, dass die fraglichen Apps nicht “funky fresh” sind, sondern dass das Unternehmen beabsichtigt, neue und/oder aktualisierte Versionen einiger seiner integrierten Apps auf iOS vorzustellen. So kann die Aktualisierung aussehen.

Wetter
Es ist an der Zeit, Apple. Nach zwölf Jahren hat das iPad eine Wetter-App verdient. Ich weiß, dass das nicht die aufregendste Neuerung ist, aber komm’ schon: Apple bietet bereits Widgets für den Startbildschirm mit aktualisierten Oberflächen an, die fast schon Apps sind. Und es fällt mir schwer zu glauben, dass Apple so viel Geld für Dark Sky ausgegeben hat, um es nicht auf allen seinen Plattformen zu nutzen. (Wenn wir schon dabei sind, wäre eine Integration auf der macOS-Seite, insbesondere als Mac-ähnliches Menüleisten-Widget, auch nicht verkehrt).

Die Wetter-App war auf dem Tablet schon immer eine seltsame Abwesenheit. Dachte Apple, dass sich die iPad-Nutzer nicht für das Wetter interessieren, weil sie das Gerät normalerweise zu Hause benutzen? Wie dem auch sei, die letzte Version von Wetter auf dem iPhone hat gezeigt, dass das Unternehmen mit den besten Angeboten von Drittanbietern konkurrieren kann, also lasst uns endlich das iPad mit aller Macht in die moderne Ära bringen. Gerade noch rechtzeitig zum Sommer!

Wallet
Apple hat sich in den letzten Jahren mit Apple Pay und der Apple Card immer stärker in Zahlungssysteme eingearbeitet. Sogar das jüngste kleine iOS-15.5-Update brachte die interessante Neuerung, dass die Wallet-App nun auch Senden und Anfordern von Zahlungen enthält, eine Funktionalität, die zuvor in den Nachrichten versteckt war (Diese Funktion ist nur für die Nutzer in den USA zugänglich, da in Deutschland immer noch kein Apple Cash verfügbar ist – Anm. d. Red). Aber ein Aspekt der Finanzen fehlt noch: Analyse- und Budgetierungstools.

Ja, wenn Sie eine Apple Card haben, können Sie nach Farben unterscheiden, wofür Sie Ihr Geld ausgeben, oder Ihre Transaktionen als Dokumente in ein anderes Tool importieren. Aber es wäre auch praktisch, wenn das Unternehmen umfassendere Tools für die finanzielle Gesundheit bereitstellen könnte, die den Verbrauchern helfen, genau zu verstehen, wohin ihr Geld fließt.

Apps wie Mint und Personal Capital sind in diesem Bereich sehr beliebt, aber wenn Apple es ernst mit dem Finanzmarkt meint, dann soll das Unternehmen eine ganzheitliche Übersicht anbieten, die den Verbrauchern hilft, ihr Geld auf verantwortungsvolle Weise zu verwalten. Dass Apple in diesem Bereich weitere Neuerungen vorstellen wird, sieht man an der Ankündigung, Tap to Pay für alle zu öffnen.

E-Mail, Telefon, Nachrichten, Kalender
Der Vorteil der integrierten Apps auf dem iPhone ist, dass sie die meisten Bedürfnisse abdecken. E-Mail? Kein Problem. Telefon? Geht klar. Nachrichten? Ja. Kalender? Sicher. Diese Anwendungen – und zumeist auch die Aufgaben, die sie erledigen – sind zutiefst alltäglich. Und doch bedeutet diese Alltäglichkeit auch, dass die Benutzer sich auf sie verlassen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Sie sind unverzichtbar. Das ist ein schwieriges Gleichgewicht, denn man will sie nicht um der Veränderung willen ändern, aber man will auch nicht zulassen, dass sie so stagnieren, dass sie sich archaisch anfühlen.

Mail und Kalender sind ein großartiges Beispiel für zwei Anwendungen, die sich in den letzten Jahren kaum verändert haben und daher am Rande der Antiquität taumeln. Während E-Mail-Anwendungen von Drittanbietern mit Funktionen wie intelligenten Filtern, Wiedervorlage und vielem mehr neue Wege beschritten haben, bietet Mail endlich dazu mehrfarbige Tags an.

Auch der Kalender, eine der einfachsten Apps unter iOS, hat endlich die Möglichkeit, Videoanrufe zu erkennen, könnte aber die Termin-Anzeige in mehreren Kalendern überarbeiten, die Verarbeitung natürlicher Sprache verbessern oder Unterstützung für die Terminplanung zwischen mehreren Teilnehmern hinzufügen.

Und schließlich sollte iMessage, eine der beliebtesten Apple-Apps, seine plattformübergreifende Kompatibilität mit Android verbessern, eine bessere Spam-Filterung für unerwünschte Texte (ob per SMS oder iMessage) implementieren und die nützlichen Tapbacks auf alle Emoji ausweiten.

Diese Neuerungen sind vielleicht nicht sexy, aber sie sind potenziell große Verbesserungen der Lebensqualität für die Nutzerschaft der integrierten Apps – was wahrscheinlich die Mehrheit der iOS-Nutzer ist, da viele sich nicht die Mühe machen, sie gegen Apps von Drittanbietern auszutauschen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei unserer Schwesterpublikation “Macworld”.

Praktische Tastenkombinationen fürs Arbeiten mit Windows 11

Tastenkombinationen sind hilfreich, um im Handumdrehen wichtige Funktionen zu nutzen. Hier eine Auswahl besonders hilfreicher Kurzbefehle auf der Tastatur.

PC-Profis benutzen im Umgang mit Windows häufig Tastenkombinationen. Über die Kurzbefehle können Anwenderinnen und Anwender oftmals schneller als mit der Mouse eine bestimmte Funktion ausführen. Windows 11 bietet unzählige Möglichkeiten, folgende Kombinationen können je nach Situation aber unter anderem besonders hilfreich sein.

Die wichtigsten Tastenkombinationen für Windows 11:
Wer seinen PC mit mehreren Nutzern teilt oder beispielsweise im Büro seinen Arbeitsplatz verlässt, kann den Computer in weniger als einer Sekunde mit “Windows-Taste + L” sperren. Dort lässt sich dann auch das aktive Profil wechseln.

Gamer kennen den alten Witz, “ALT + F4” in den Chat zu schreiben, wenn jemand in einem Spiel nach der Taste für eine bestimmte Funktion fragt. Die Kombination schließt das laufende Programm oder Spiel komplett.

Ein Programm reagiert nicht mehr und lässt sich auch nicht schließen? Einfach mit “STRG + Umschalttaste + ESC” den Task-Manager aufrufen. Hier werden alle laufenden Apps und Prozesse angezeigt und können beendet werden.

Wer in den Einstellungen etwas überprüfen oder verändern möchte, gelangt mit “Windows-Taste + I” zur Übersichtsseite.

Und wer mit vielen offenen Programmen gleichzeitig arbeitet, kann mit “ALT + TAB” zwischen allen geöffneten Apps hin und her wechseln. Auch minimierte Programme können so angewählt werden.

Apropos: Mit “Windows-Taste + M” lassen sich alle geöffneten Fenster gleichzeitig minimieren. Ein gerade ausgewähltes Programm lässt sich mit “Windows-Taste + Pfeil nach unten” verkleinern und auch wieder vergrößern.

Besonders praktisch im Browser und bei der Textverarbeitung sowie im Umgang mit Dateien sind die folgenden Tastenkombinationen: Mit “STRG + F” können User Webseiten oder Textdokumente auf bestimmte Wörter oder Wendungen durchsuchen.

Die Kombination “STRG + A” markiert alle Inhalte auf der Site oder in dem Programm, mit “STRG + C” wird alles oder eine zuvor markierte Textstelle kopiert (mit “STRG + X” ausgeschnitten) und mit “STRG + V” können Nutzer das Ganze dann in ein Dokument oder etwa in die Adresszeile des Browsers einfügen. “STRG + Z” macht eine zuvor durchgeführte Aktion rü

Alle Windows-11-Tastaturbefehle beziehungsweise die Tastenkombinationen finden Nutzerinnen und Nutzer auch auf einer praktischen Übersichtsseite von Microsoft.

VW-Chef Diess will Apple und Google nicht ins Auto lassen

”Apple und Google wollen uns den Kunden abnehmen – das dürfen wir nicht zulassen!“, soll der VW-Chef bei einer Betriebsratsversammlung in Wolfsburg gesagt haben.

Laut einem Bericht von T3N fürchtet VW-Chef Herbert Diess, dass Apple und Google dem Auto-Konzern die Kunden abnehmen wolle – und zwar über deren Infotainment-Systeme fürs Auto Apple Carplay und Google Auto. Diess demnach wörtlich: ”Erst vor drei Wochen hat Apple bekannt gegeben, dass sie mit Carplay das ganze Infotainment übernehmen wollen. Apple und Google wollen uns den Kunden abnehmen – das dürfen wir nicht zulassen!“

Auf diese Weise würden auch bald alle Infotainment-Systeme fürs Auto gleich aussehen und die Kundendaten direkt an Apple gehen, wenn man das nicht selbst schaffe. Er habe immer davor gewarnt, dass die Tech-Giganten ins Auto wollen, denn dies sei der ”größte Wachstumsmarkt der Zukunft”.

VW will keine Zukunft als “Blechbieger”
VW müsste dringend eigene Software fürs Auto entwickeln, sonst sei man bis 2030 als Zulieferer von Hardware nur noch “Blechbieger”. Er wolle auch ”nicht ‘Hey Siri‘ sagen, um eine Info in meinem Volkswagen zu erhalten, wir müssen die Kundenhoheit erhalten.“

VW ist mittlerweile eine Partnerschaft mit Qualcomm eingegangen, um Chips besser an das eigene System und die Software anzupassen. Eigene Prozessoren seien aber derzeit nicht der Plan, sondern eine Art Co-Design zwischen Auto- und Halbleiterherstellern, um am Ende das Auto selbst zu einem High-Performance-Computer auf Rädern werden zu lassen, heißt es in dem Artikel weiter.

Trotz der scharfen Abgrenzung des VW-Chefs sollen andere Töchter aus dem Haus wie Audi und Porsche ausdrücklich Carplay-Partner sein, so hieß es auf der WWDC-Keynote. Dort hat Apple auch sein das Carplay der nächsten Generation vorgestellt. Diess ist gleichzeitig überzeugt, dass Apple definitiv kein eigenes Auto bauen wird.

Die besten Antivirus-Programme 2022 für Android

Das AV-Test Institut hat 18 Schutzlösungen für Android getestet, die für privat genutzte Geräte gedacht sind. Von den geprüften Sicherheits-Apps haben 13 die volle Punktzahl erreicht, Google Play Protect hat seine Leistung weiter verbessert.

Das Magdeburger AV-Test Institut hat im Mai 17 Schutzlösungen für Android-Geräte geprüft, die ihre Hersteller zur Zertifizierung eingereicht hatten. Zum Vergleich hat AV-Test wieder Google Play Protect mitgetestet, das zwar seinen Trend zu besserer Leistung aus den letzten Tests bestätigen kann, jedoch weiterhin allenfalls als untere Messlatte taugt. Gegenüber dem vorherigen Test im März sind Antiy AVL sowie Line Antivirus mal wieder dabei. Der Rest des Testfelds ist bis auf Versionsänderungen gleich geblieben. Seit Anfang 2020 unterscheidet AV-Test zwischen Apps für private Nutzung und Schutzlösungen für Unternehmen.

Platz 1: Diese 13 Produkte haben die vollen 18 Punkte erreicht
Avast Mobile Security 6.46

AVG AntiVirus FREE 6.46

Avira Antivirus Security 7.12

Antiy AVL 2.8

Bitdefender Mobile Security 3.3

F-Secure SAFE 19.0

G Data Mobile Security 27.4

Kaspersky Internet Security für Android 11.82

Norton LifeLock Norton 360 5.26

Protected.net Total AV 2.1

securION OnAV 1.0

Sophos Intercept X for Mobile 9.7

Trend Micro Mobile Security 12.10

So wird getestet
Die Tests unterteilen sich in die drei Kategorien Schutzwirkung, Leistung und Benutzbarkeit. Der Schutz vor Malware wird zum einen mit mehr als 3100 Schädlingen geprüft, die nicht älter als vier Wochen sind. Zum anderen werden bei den so genannten Real-Time-Tests alle Apps gleichzeitig auf identischen Smartphones mit über 3000 Exemplaren tagesaktueller Malware konfrontiert. In die Wertung der Leistung gehen eventuelle Beeinträchtigungen der Akkulaufzeit, die Bremswirkung auf das System sowie der durch die Schutz-Apps erzeugte Datenverkehr ein. Für die Benutzbarkeit werden die Fehlalarme ermittelt, die die Schutzlösungen bei über 3100 harmlosen Apps produzieren.

Schutzprogramme, die in der Summe zehn der möglichen 18 Punkte sowie in jeder Kategorie mindestens einen Punkt erreichen, erhalten ein Zertifikat. Die Tests werden stets auf echter Hardware (kein Emulator) unter Android 11 durchgeführt. Die Testkandidaten können jederzeit auf neueste Updates sowie Cloud-Dienste zugreifen.

Die Testergebnisse
Die Mindestanforderungen für ein Zertifikat haben alle getesteten Apps erfüllt, sogar Google Play Protect. Die vollen 18 Punkte haben 13 Testkandidaten erreicht – das sind mehr als zwei Drittel des Testfelds. Google hat seinen automatischen App-Scan weiter verbessert. Dennoch bleibt Play Protect mit einer Malware-Erkennung zwischen 89 und 95 Prozent klar hinter dem Rest des Feldes.

Abgesehen von Google Play Protect (89,3 / 95,3 Prozent) sowie Ikarus (96 / 98 Prozent) und Line Antivirus (98,4 / 98,9 Prozent) haben alle Apps mindestens 99 Prozent Malware-Erkennung in beiden Teiltests erreicht, viele sogar 100 Prozent oder knapp darunter. Die durchschnittliche Malware-Erkennungsrate im Real-Time-Test beträgt 99,0 Prozent, ohne Google Play Protect wären es sogar 99,6 Prozent. Im Testabschnitt mit bis zu vier Wochen alter Malware liegt der Schnitt bei 99,6 Prozent, ohne Google Play Protect sogar bei 99,8 Prozent. Auf Google Play Protect allein sollten Sie sich also trotz der verbesserten Leistung besser nicht verlassen – die Schutzwirkung reicht nur für ein „besser als nichts“.

Geringe Systembelastung bei allen Apps
In der Kategorie Leistung kommen alle Kandidaten makellos durch die Tests und erhalten die vollen sechs Punkte. Der durch die Schutz-Apps erzeugte Datenverkehr, ihre Akkubelastung und ihre Bremswirkung bei normaler Nutzung der Geräte sind bei allen gleichermaßen unauffällig.

Falscher Alarm
Es ist erfreulich, dass es kaum Fehldiagnosen gegeben hat. Lediglich Ikarus mobile.security hat zweimal und AhnLab V3 einmal daneben gelegen. Alle anderen Sicherheits-Apps haben sämtliche Tests absolviert, ohne falschen Alarm auszulösen.

Alternativen zu Kaspersky
Im Kontext des russischen Angriffs auf die Ukraine warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor Schutzprogrammen des russischen Herstellers Kaspersky Lab. Wenn Sie nach Alternativen zu Kaspersky-Produkten suchen, finden Sie unter den Schutz-Apps in diesem Test reichlich Auswahl. Die Testergebnisse der Kaspersky-App sind zum Vergleich weiterhin enthalten.

Funktionsumfang
Erhebliche Unterschiede gibt es beim Funktionsumfang der Security-Apps, der jedoch nicht mehr bewertet wird. Die Bandbreite der Ausstattung mit Zusatzfunktionen reicht vom recht spartanisch ausgestatteten securION OnAV bis Avast und AVG, die außer einer Backup-Funktion nahezu alles mitbringen, was das Herz begehrt. Viele Apps haben Funktionen zum Diebstahlschutz an Bord, können das Gerät also im Verlustfall orten, sperren und/oder alle Daten löschen. Ebenfalls recht häufig findet sich ein Web-Filter, der den Zugriff auf dubiose oder gefährliche Websites blockiert oder zumindest davor warnt.

Einige der kostenlos installierbaren Apps, die Sie bei Google Play finden, sind abgespeckte Versionen der jeweiligen kostenpflichtigen Lösung und machen für diese Werbung. Wenn Sie die eine oder andere Zusatzfunktion dauerhaft nutzen wollen, können Sie meist per In-App-Kauf zur Premium-Version wechseln. Die ausführlichen Testergebnisse mit Angaben zum Funktionsumfang finden Sie auf der Website des AV-Test Instituts. Dort können Sie auch die Ergebnisse früherer Tests nachschlagen.

In der Ergebnistabelle haben wir, wie bei den Windows-Tests, die Punkte aus den einzelnen Kategorien unterschiedlich gewichtet. Dabei geht die Schutzwirkung zu 50 Prozent in die Gesamtpunktzahl ein, die beiden anderen Kategorien zu je 25 Prozent (2:1:1). Diese Punktzahlen finden Sie in der letzten Spalte, nach der die Tabelle auch sortiert ist. In der vorletzten Spalte stehen die Punkte ohne diese Gewichtung (1:1:1), so wie AV-Test sie errechnet. Durch die geänderte Gewichtung wird Googles Rückstand auf den Vorletzten deutlicher.

Angeblich mit A14, USB-C und 5G

Neuer Anschluss, 5G und ein neuer Prozessor – aber kein M1. So soll das kommende iPad von Apple ausschauen.

Eben erst habe ich darüber spekuliert, welche Richtung Apple beim iPad künftig einschlagen könnte – stellt es die gesamte Reihe auf M-Chips um oder setzt es bei den günstigeren Modellen weiterhin auf die A-Serie? – Da fällt mir auf, dass ich einen Exklusivbericht über das gewöhnliche iPad der zehnten Generation von 9to5mac übersehen habe.

iPad 10: Die Gerüchteküche brodelt
Deren Quellen zufolge soll das nächste iPad nämlich tatsächlich weiterhin den A-Chip verwenden, genauer gesagt den A14 Bionic, der etwa 30 Prozent leistungsfähiger ist als der A13 Bionic im aktuellen Einsteiger-iPad. Im Zuge dieses Upgrades soll es künftig auch eine 5G-Option geben und auch der Lightning-Anschluss soll endlich zugunsten von USB-C weichen – als letztes Modell der iPad-Reihe. Nebenbei soll auch der Bildschirm verbessert werden. So soll denselben Quellen zufolge ein Retina-Display mit derselben Auflösung zum Einsatz kommen wie beim iPad Air.

Diese Informationen sind zunächst als „Gerücht“ zu verbuchen, denn eine offizielle Bestätigung seitens Apple gibt es natürlich nicht. Als ernstzunehmendes Apple-Magazin geht 9to5mac jedoch nicht leichtfertig mit dem Begriff „exklusiv“ um, weshalb ich ihnen vorsichtig Glauben schenken möchte.

Und letztendlich würden diese Gerüchte auch meine bisherigen Befürchtungen bestätigen, dass Apple die iPad-Reihe weiter verwässert und Konsistenz verliert. Die höherpreisigen Modelle, das iPad Pro und das iPad Air, drängen dank M1-Chip und verbessertem Multitasking durch Stage Manager weiter ins Convertible- bzw. 2-in-1-Segment. Dort bieten sie sich dank Touch-Eingabe mittlerweile sogar als Alternative zum klassischen Macbook Air an, vielleicht sogar zum 13-Zoll Macbook Pro.

Für Verbraucher:innen wird es also immer unübersichtlicher: Will ich ein reines Tablet? Will ich einen klassischen Laptop? Will ich ein Gerät, das als beides fungieren kann? Warum heißt das eine „Air“ und das andere „Pro“ und wo ist der Unterschied? Probleme, mit denen Windows-User:innen sich seit Anbeginn der Zeit rumplagen müssen, könnten nun auch auf Apple-Kundschaft zukommen.

Samsung profitiert von starker Chip-Nachfrage

Dank der anhaltend starken Chip-Nachfrage hat der Elektronikriese Samsung für das zweite Quartal 2022 hohe Zuwächse verzeichnet.

In seinem Ergebnisausblick für den Zeitraum April bis Juni geht der Weltmarktführer bei Speicherchips, Smartphones und Fernsehern von einem Anstieg des operativen Gewinns um 11,4 Prozent aus. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde sich voraussichtlich auf 14 Billionen Won (etwa 10,5 Milliarden Euro) belaufen, teilte das südkoreanische Unternehmen am Donnerstag mit.

Beim Umsatz erwartet Samsung Electronics einen Anstieg um 21 Prozent auf 77 Billionen Won (58 Milliarden Euro). Genaue Geschäftszahlen legt Samsung traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor. Der Bedarf an Kapazitäten in Datenzentren treibt vor allem den Gewinn in der Halbleitersparte an. Schon im ersten Quartal hatte das Geschäft mit Speicherchips die Marktprognosen übertroffen.

Dagegen verlangsamte sich laut Experten weltweit das Geschäft mit Smartphones und TV-Geräten. Demnach machten sich in diesen Bereichen die Zurückhaltung der Verbraucher infolge der hohen Inflation bemerkbar. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, verkaufte Samsung im zweiten Quartal schätzungsweise 61 Millionen Smartphones. Das wäre ein Rückgang um 16 Prozent im Vergleich zum Quartal davor.

“Lockdown Mode”: Mehr Schutz für Apple-Geräte

Für iPhones, iPad-Tablets und Mac-Computer kommt im Herbst der “Lockdown Mode”. Damit soll der Schutz gegen Hacker-Attacken erhöht werden.
Apple lässt Nutzer, die ins Visier von Hacker-Attacken geraten könnten, ihre Geräte besser schützen. Die Einstellung “Lockdown Mode” bringt zugleich eine erhebliche Einschränkung der Funktionen.

So sind beim Chatdienst Messages die meisten Anhänge bis auf Bilder blockiert und es werden keine Link-Vorschauen angezeigt. Anrufe über Apples Telefoniedienst Facetime werden nur zugelassen, wenn der Nutzer den Anrufer zuvor selbst kontaktiert hat.

Der “Lockdown Mode” (deutscher Name: “Blockierungsmodus”) wird im Herbst für iPhones, iPad-Tablets und Mac-Computer verfügbar sein, wie Apple ankündigte. Politiker, Journalisten und Aktivisten geraten oft ins Visier von Geheimdiensten, die versuchen, über Schwachstellen in der Software von Geräten an Daten zu kommen. Daneben gibt es Unternehmen wie die israelische Firma NSO, deren Überwachungssoftware Pegasus auch erfolgreich gegen iPhones eingesetzt wurde. Bisher bekannte Angriffe mit Pegasus wären vom “Lockdown Mode” verhindert worden.

Apple wirft NSO in einer Klage vor, die Ausspähung von iPhone-Nutzern zugelassen zu haben. Die Firma behauptete stets, ihre Technologie nur an Sicherheitsbehörden zu verkaufen. Nach Erkenntnissen von IT-Experten etwa vom kanadischen Citizen Lab soll Pegasus jedoch auch gegen Journalisten und politische Aktivisten von autoritären Regierungen eingesetzt worden sein.

Apple will IT-Sicherheitsforschern mögliche Schadenersatzzahlungen aus dem NSO-Verfahren weiterreichen – und unterstützt sie zusätzlich mit zehn Millionen Dollar (rund 9,8 Millionen Euro). Er hoffe, mit dem Geld ein breiteres Netzwerk aus Experten aufstellen zu können, sagte Citizen-Lab-Gründer Ron Deibert.

Die Hacker greifen bei den Angriffen bevorzugt auf Sicherheitslücken zurück, die bisher nicht allgemein bekannt sind. Unternehmen wie Apple bieten Belohnung für das Aufspüren solcher Schwachstellen an, damit sie nicht für solche Zwecke missbraucht werden. Die maximale Zahlung für besonders schwerwiegende Lücken verdoppelt Apple nun auf zwei Millionen Dollar.

So retten Sie ihr Smartphone

Ist das iPhone nass geworden? Halten Sie sich an unsere Tipps, um größere Wasserschäden zu vermeiden.

Technik und Wasser vertragen sich in der Regel nicht besonders. Sollte also Ihr iPhone ins Wasser gefallen sein, sollten Sie im Zweifel schnell handeln!

Welche iPhones vor Wasser geschützt sind
Nutzer neuerer iPhones ab dem iPhone 7 bis einschließlich iPhone 13 Pro sind bereits vor den schlimmsten Problemen geschützt: Diese Modelle sind relativ wasserabweisend, man müsste sich schon viel Mühe geben, um den Geräten einen Wasserschaden zuzufügen. Tatsächlich sind solche Geräte durchaus in der Lage, über mehrere Monate im Wasser mit nur geringen Schäden zu überleben, wie diese unglaubliche Geschichte beweist .

Schnell handeln: Diese iPhone-Modelle können beschädigt werden
Sollten ältere Geräte (wie etwa iPhone 6S, SE oder 6) mit Wasser in Kontakt kommen, sind im Zweifel schnelle Reaktionen notwendig (wenn man nicht gerade eine wasserdichte Hülle für sein iPhone hat), denn ein durch Feuchtigkeit entstandener Schaden ist für Handy-Hersteller kein Grund für Garantieleistungen. Im Übrigen nimmt Apple selbst bei den neueren Modellen Wasserschäden von der Garantie aus.

Falls auch Ihr iPhone einmal ins Wasser fällt, sollten Sie folgende Aspekte beachten:

Sofern das iPhone noch angeschaltet ist, schalten Sie es sofort aus und trocknen Sie das Gerät anschließend von außen.

Nehmen Sie auf keinen Fall den Akku heraus. Dies ist nicht nur sehr aufwendig, durch das selbstständige Öffnen des Geräts erlischt ebenfalls die Garantie seitens Apple.

Legen Sie das Gerät zum Trocknen unter keinen Umständen in die Mikrowelle, den Ofen oder auf die Heizung. Benutzen Sie auch keinen Föhn. Andernfalls könnten Bauteile zu stark erhitzt werden und es könnte sich Kondenswasser bilden, was das iPhone komplett unbrauchbar machen würde.

Bei den neueren iPhones empfiehlt Apple, das Geräte mit der Lightning-Seite nach unten auf der Hand sanft ausklopfen, so kommt das meiste Wasser heraus.

Nehmen Sie einen luftdichten Frischhaltebeutel (alternativ auch mit einer Plastikschüssel, die sich mit einem Deckel schließen lässt) und füllen Sie diesen mit ungekochtem Reis. Da dieser an sich hydrophil ist, zieht er große Mengen an Feuchtigkeit an. Somit kann verhindert werden, dass sich das verdunstende Wasser im iPhone erneut auf iPhone-Bauteile absetzt, es haftet stattdessen am Reis an.

Sorgen Sie dafür, dass das iPhone von ausreichend Reis umgeben ist. Nach 72 Stunden kann man versuchen, das iPhone wieder anzuschalten. Ein in das Wasser gefallene iPhone 7 oder neuer können Sie zwar unmittelbar danach weiter benutzen, Sie dürfen es aber die nächsten fünf Stunden nicht an das Ladegerät hängen, bis die Lightning-Buchse getrocknet ist.

Bei iPhone 6S und 6S Plus besteht eine größere Chance als bei älteren Modellen, das Gerät vor Wasserschäden zu bewahren. In der iPhone-Generation aus dem Jahr 2015 hat Apple dünne Silikonstreifen verbaut, die das Gerät vor eindringender Nässe schützen soll. Das iPhone 7, iPhone SE der zweiten Generation, iPhone XR, iPhone X, iPhone 8 sind nach IP67 zertifiziert, heißt, sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von einem Meter mehr oder weniger unbeschadet überstehen. Das iPhone XS und das iPhone 11 sind nach IP68 zertifiziert und überstehen bis zu 30 Minuten in der Tiefe bis zwei Metern. Das iPhone 11 Pro ist ebenfalls nach IP68 zertifiziert, übersteht jedoch die gleichen 30 Minuten in der Tiefe von vier Metern. Die beiden Modelle des iPhone 12 – das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro – weisen die gleiche Dauer von einer halben Stunde in der Tiefe von sechs Metern auf, ebenso das iPhone 13.

Apple deckt mit seiner Garantie keinen iPhone-Wasserschaden ab
Auf Apples Homepage wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Flüssigkeitsschäden am iPhone oder iPod nicht durch die Garantie abgedeckt sind. Auch Zusatzversicherungen wie Apple Care+ helfen im Zweifel nicht weiter.

„Das iPhone und die meisten iPod-Modelle, die nach 2006 gebaut wurden, verfügen über einen eingebauten Flüssigkeitssensor (LCI), der anzeigt, ob das Gerät mit Wasser oder wasserhaltigen Flüssigkeiten in Verbindung gekommen ist.“

Dieser Sensor (LCI) ist im Normalzustand weiß oder silbern, verfärbt sich jedoch rot, sobald er in Kontakt mit Wasser oder einer wasserhaltigen Flüssigkeit kommt. Wenn Sie herausfinden möchten, ob der LCI im iPhone mit einer Flüssigkeit in Kontakt gekommen ist, entfernen Sie für die Modelle ab dem iPhone 5 die Abdeckung für das SIM-Kartenfach. Hier finden Sie den Sensor, der über den Gerätezustand informiert.

Dieser Sensor (LCI) ist im Normalzustand weiß oder silbern, verfärbt sich jedoch rot, sobald er in Kontakt mit Wasser oder einer wasserhaltigen Flüssigkeit kommt. Wenn Sie herausfinden möchten, ob der LCI im iPhone mit einer Flüssigkeit in Kontakt gekommen ist, entfernen Sie für die Modelle ab dem iPhone 5 die Abdeckung für das SIM-Kartenfach. Hier finden Sie den Sensor, der über den Gerätezustand informiert.

Auch beim iPhone 7 und neuer ist aber Vorsicht geboten: Diese iPhone-Modelle sind zwar wasserabweisend, was jedoch nicht bedeutet, dass sie auch wasserresistent sind. Sollten Sie mit dem iPhone 7 und neuer mal im Regen stehen – und zwar wortwörtlich – , wird das Smartphone wohl keinen Schaden davon tragen. Die Geräte sind außerdem nicht alle gleichermaßen wasserdicht, Apple hat den Schutz aber immer weiter verbessert.

Allerdings sollten Sie nicht zu experimentierfreudig sein und das iPhone für längere Zeit gänzlich unter Wasser tauchen oder es gar regelmäßig unter den Wasserhahn halten um es zu reinigen (soll es geben!). Unter Umständen können nämlich trotzdem Wasserschäden entstehen, welche durch die Apple Care+ nach wie vor nicht gedeckt sind. Im Laufe der Zeit kann sich die Schutzwirkung zudem verringern, wenn die Dichtungen altern.

Ein weiteres Problem: Nach einer Reparatur oder dem Austausch des Akkus ist es in der Regel das Gerät nicht mehr wasserdicht. Das gilt laut Berichten auch bei Reparaturen durch Apple oder zertifizierte Anbieter.

Reis gegen Smartphone-Wasserschaden ist kein Allheilmittel
Nicht bei jedem Wasserschaden funktioniert indes der Trick mit dem Reis, es kommt immer darauf an, welche Komponenten betroffen sind. Selbst ein erfolgreicher Neustart nach drei Tagen Trocknungszeit gibt keine Sicherheit: Das Wasser könnte im Inneren des iPhone Korrosion ausgelöst haben, die Folgen erst nach etlichen Tagen oder gar wenigen Wochen auftreten. Sieht man sein iPhone öfter den Gefahren des Wassers ausgesetzt, sollte man sich auf jedem Fall eine wasserdichte Hülle anschaffen , um gar nicht erst in Schwierigkeiten zu geraten.

Gilt der Trick mit dem Reis nicht als Mythos?
Der Trick mit dem Reis ist übrigens nicht unumstritten. Viele iPhone-Reparaturbetriebe raten von dem Trocknen per Reis ab und empfehlen das komplette Zerlegen und “Trocknen” der Einzelteile. Dabei wird das Gerät komplett zerlegt und die Einzelteile in einer Spezialflüssigkeit gereinigt, um Korrosion zu vermeiden. Bei dieser Methode ist es sogar hilfreich, wenn die Feuchtigkeit im Gerät noch nicht komplett verdampft ist. Diese Art der Reparatur ist allerdings aufwendig und kostet üblicherweise zwischen 100 und 200 Euro. Die Erfolgschancen sind außerdem begrenzt und es gibt nur noch wenig Betriebe, die diese Reparatur in Zeiten wasserdichter Smartphones überhaupt noch anbieten. Sinnvoll war diese Methode wohl vor allem bei den Modellen vor dem iPhone 7 und ist nur bei schweren Fällen angebracht.

Fritzbox-VPN funktioniert nicht mit neuem Handy?

Sie wollen Ihr neues Android-Smartphone als VPN-Client für eine sichere Verbindung zur Fritzbox verwenden? Das müssen Sie beachten.

Hierzu folgen Sie der Anleitung von AVM: Dort gibt der Hersteller an, dass Sie in den VPN-Einstellungen Ihres Smartphones als Authentifizierungstyp das VPN-Protokoll „IPSec“ auswählen sollten. Ihr Smartphone bietet jedoch ausschließlich das Protokoll „IKEv2/IPSec“ an.

Mit diesen Einstellungen lässt sich keine VPN-Verbindung zur Fritzbox einrichten. Denn der AVM-Router nutzt als VPN-Protokoll IPSec mit der älteren Version IKEv1. Android hingegen unterstützt diese Version seit Android 12 nicht mehr, sondern lediglich noch die Protokollvariante mit IKEv2.

Haben Sie eine VPN-Verbindung zur Fritzbox bereits vor dem Update auf Android 12 auf dem Smartphone eingerichtet, funktioniert sie weiterhin mit dem älteren Protokoll. Neu anlegen lässt sich allerdings keine mehr. In diesem Fall können Sie als Alternative die Android-Applikation Myfritz von AVM nutzen: Ab der Version 2.17.0 bietet diese nämlich (wieder) die Option „Heimnetzverbindung (VPN)“.

Die VPN-Verbindung per App müssen Sie zunächst im lokalen Netzwerk einrichten: Verbinden Sie Ihr Smartphone über WLAN mit dem Fritzbox-Netzwerk und starten Sie die Myfritz-App: Sie zeigt den Router an, den Sie als gewünschten Verbindungspartner auswählen. Im Anschluss daran melden Sie sich mit dem Kennwort für das Fritzbox-Menü an. Dann tippen Sie auf die Schaltfläche „Nutzung von unterwegs aktivieren“.

Künftig haben Sie eine zusätzliche Alternative für das VPN mit Android 12: Ab der Firmwareversion Fritz-OS 7.50 unterstützen Fritzbox-Router das VPN-Protokoll Wireguard. Dafür gibt es eine passende Android-Applikation, mit der das Smartphone eine sichere Verbindung zur Fritzbox aufnehmen kann, nachdem Sie dort die Wireguard-Verbindung eingerichtet haben. So lange das entsprechende Fritz-OS für Ihr Fritzbox-Modell offiziell nicht verfügbar ist, können Sie unter https://avm.de/fritz-labor/ prüfen, ob es eine Laborversion der Firmware für Ihren Router gibt, die Wireguard-VPN bereits enthält.