Cyberagentur schreibt Forschungsaufträge aus

Die 2020 gegründete Bundeseinrichtung Cyberagentur will die Sicherheit im Cyberraum aktiv stärken. Dafür werden nun für 30 Millionen Euro Forschungsaufträge vergeben.
Die Cyberagentur in Halle startet ihr bislang größtes Ausschreibungsverfahren. Es würden Forschungsaufträge zum Thema Cybersicherheit mit einem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro vergeben, teilte die Bundesbehörde am Freitag mit.

Insbesondere Behörden und Kritische Infrastrukturen sollten im Blick der Projekte stehen. Denn durch ihren Ausfall oder ihre Beeinträchtigung würden erhebliche Versorgungsengpässe oder Gefährdungen für die öffentliche Sicherheit eintreten.

Die beauftragten Projekte sollen nach Angaben der Agentur neue Fähigkeiten der operativen Cybersicherheit erforschen und entwickeln, um Behörden im Bereich der inneren und äußeren Sicherheit auf zukünftige Bedrohungen im digitalen Raum vorzubereiten. Dies erhöhe laut Cyberagentur die Resilienz der Behörden und der Kritischen Infrastrukturen.

Ende 2020 hatte die Agentur in Halle ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Bundeseinrichtung ist es unter anderem, zielgerichtet Forschungsprojekte anzustoßen und zu finanzieren, die Deutschlands Sicherheit im Cyberraum stärken und souveräner machen, erklärte eine Sprecherin.

Internet-Mindestgeschwindigkeit kann eingefordert werden

Das “Recht auf schnelles Internet” ist zwar eher ein “Recht auf ein nicht so furchtbar lahmes Internet”. Doch es kann inzwischen durchgesetzt werden. Allerdings müssen Betroffene Geduld haben.
Bonn/Berlin – Das Recht auf eine Mindestversorgung mit Internet kann von sofort an rechtlich durchgesetzt werden. Die Verordnung der Bundesnetzagentur wurde am Freitag im Bundesgesetzesblatt veröffentlicht und rückwirkend zum 1. Juni in Kraft gesetzt.

Die Mindestvorgaben sehen vor, dass überall in Deutschland ein Download-Tempo von mindestens 10 Megabit pro Sekunde möglich sein muss. Für den Upload sollen es 1,7 Megabit pro Sekunde sein. Zudem darf die Reaktionszeit (Latenz) maximal 150 Millisekunden betragen.

Betroffene, für die gar keine oder nur extrem langsame Verbindungen zur Verfügung stehen, können sich nun an die Bundesnetzagentur wenden. Allerdings ist das Verfahren recht aufwendig. Die Behörde überprüft zunächst, ob tatsächlich eine Unterversorgung besteht und informiert innerhalb von zwei Monaten die Anbieter über den Mangel. Die Provider haben dann einen Monat Zeit, freiwillig eine Versorgung mit dem Mindestangebot anzubieten. “Sollte kein Unternehmen ein Angebot machen, wird die Bundesnetzagentur innerhalb von spätestens vier Monaten eines oder mehrere Unternehmen dazu verpflichten, den Haushalt mit einem Telekommunikationsanschluss zu versehen und Telekommunikationsdienste anzubieten”, teilte die Behörde mit.

Kann viele Monate dauern
Die in die Pflicht genommenen Anbieter müssen dann spätestens nach drei Monaten beginnen, die Voraussetzung für die Anbindung zu schaffen. “In der Regel sollte das Mindestangebot dann innerhalb von weiteren drei Monaten zur Verfügung stehen. Wie lange es dauert, bis ein Anschluss zur Verfügung steht, hängt zum Beispiel davon ab, ob erhebliche Baumaßnahmen erforderlich sind.”

Die Betroffenen werden dann allerdings in der Regel nicht mit der bestmöglichen Technik versorgt, also Glasfaserleitungen. Das Recht legt nämlich nicht fest, mit welcher Technik das Mindestangebot zu erbringen ist. Wie die Mindestbandbreite zur Verfügung gestellt wird, bleibt dem Provider überlassen. Die Mindestversorgung muss außerdem zu “erschwinglichen Preisen” erfolgen.

Die technischen Vorgaben waren politisch umstritten. Die Opposition im Bundestag und vor allem die Bundesländer Bayern und Niedersachsen kritisierten, dass die festgelegten Werte den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an “schnelles Internet” nicht gerecht würden.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, bezeichnete die festgelegten Werte dagegen als “ausgewogen”. “Das ist wie beim Mindestlohn: Die meisten Menschen bekommen heute schon deutlich mehr Bandbreite, aber künftig darf niemand darunter fallen. Die Festlegung ist ein Anfang.” Der Wert werde jährlich überprüft und dürfte in den kommenden Jahren steigen.

Heil für europäische Schutzstandards für Plattformarbeit

Liefer- oder Fahrdienste erleben einen Boom – und das grenzüberschreitend. Über grenzüberschreitende Schutzregeln für die Millionen betroffenen Beschäftigten wird derzeit verhandelt.
Angesichts der immer größeren Rolle von Dienstleistungen via Internet hat sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für neue europäische Schutzstandards bei digitaler Plattformarbeit ausgesprochen.

“Viele Anbieter sind grenzüberschreitend tätig”, sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur anlässlich eines Treffens der EU-Sozialminister an diesem Donnerstag in Luxemburg. Digitalisierung dürfe aber nicht mit Ausbeutung verwechselt werden, so Heil mit Blick etwa auf Liefer- oder Fahrdienste. Deshalb brauche es europaweite Mindeststandards.

Die EU-Kommission hatte Gesetzgebungsvorschläge eingebracht, nach denen Online-Plattformbeschäftigte künftig besser abgesichert werden sollen. Millionen von Arbeiterinnen und Arbeitern könnten demnach wie Angestellte eingestuft werden und etwa Anspruch auf Mindestlohn und geregelte Arbeitszeiten haben. Heute gelten viele Plattformarbeiterinnen und -arbeiter als Freiberufler. Heil begrüßte den Richtlinienentwurf und sagte: “Sich schnell ein Mittagessen liefern zu lassen, den Roller per App zu mieten oder die Reinigungskraft auf einer Internetseite auszusuchen – all das macht unser Leben leichter.” Plattformen böten auch einen niedrigschwelligen Zugang zum Arbeitsmarkt. Klar sein müsse aber, ob jemand als Arbeitnehmer oder Selbstständiger tätig sei.

Aus Sicht von DGB-Chefin Yasmin Fahimi wird es “höchste Zeit, dass der digitale Schattenarbeitsmarkt politisch reguliert wird”, wie sie der dpa sagte. Sogenannte Gig- und Crowdworker – die frei arbeiten und ihre Aufträge über Plattformen erhalten – würden de facto gar nicht selbstständig arbeiten und dürften nicht länger um ihre Arbeitnehmerrechte betrogen werden. Darüber hinaus solle die Regierung sachgrundlose Befristungen, die Behinderung von Betriebsräten und das ausstehende digitale Zugangsrecht für Gewerkschaften angehen.

Studie: 60 Prozent der Verbraucher nicht sicher im Netz

Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland fühlen sich im Netz zunehmend unsicher. Der Index von “Deutschland sicher im Netz” fällt in diesem Jahr auf ein neues Tief.
Die Internet-Nutzer in Deutschland fühlen sich derzeit schlechter vor Cyberangriffen geschützt als in den vergangenen acht Jahren. Das geht aus dem aktuellen Sicherheitsindex der Initiative “Deutschland sicher im Netz” (DsiN) hervor, der am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurde.

Gleichzeitig erreichten Angriffe im Netz einen neuen Höchstwert. Im Durchschnitt benötigten knapp zwei Drittel aller Verbraucherinnen und Verbraucher (60 Prozent) zusätzliche Hilfestellungen im Netz, ergab die Umfrage.

Der Bedrohungs-Gesamtindex 2022, der die allgemeine digitale Sicherheitslage für Verbraucher abbilden soll, fiel im Vergleich zu Vorjahr um 2,9 Punkte auf einen schlechten Wert von 59,8 Punkten. Mit dem Index versuchen die Forscher auf Basis einer repräsentativen Befragung, die subjektive Bedrohung mit dem tatsächlichen Schutzniveau der Verbraucher zusammenzubringen. Das bisher beste Niveau wurde 2016 mit 65,4 Punkten erreicht.

Schutzniveau stagniert
Der schlechte Index-Wert ist nach Angaben der Initiative auf eine stark gestiegene Bedrohungslage und ein stagnierendes Schutzniveau zurückzuführen. In nahezu allen abgefragten Bereichen beklagten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Sicherheitsvorfälle. “Mit Scam und Phishing per SMS steigen zwei Bedrohungen in die Liste der fünf häufigsten Bedrohungen auf.”

Das Bedrohungsgefühl unterscheidet sich allerdings in verschiedenen Bevölkerungsgruppen sehr deutlich: Während die “souveränen Nutzergruppen” mit über 70 Punkten relativ sicher im Netz unterwegs seien, lägen die “Fatalisten” (45,6 Punkte), “Außenstehenden” (45,9 Punkte) sowie auch die “Gutgläubigen” (56,7 Punkte) deutlich dahinter. “Das Sicherheitsgefälle in Deutschland zeigt, dass digitalen Kompetenzen eine maßgebliche Bedeutung für die eigene IT-Sicherheit zukommt. Hier müssen wir ansetzen und stärker auf Arbeitsteilung in der Aufklärungsarbeit setzen”, sagte Thomas Tschersich, Vorstandsvorsitzender von DsiN.

Eine ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergab, dass sich 70 Prozent der Befragten gesetzlich festgeschriebene, einheitliche und von anerkannten Stellen kontrollierte Mindestanforderungen für ihre IT-Sicherheit wünschen. Die europäischen und nationalen Gesetze zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher im Umgang mit Produkten seien in der analogen Zeit steckengeblieben, sagte Lina Ehrig, Leiterin des Teams Digitales und Medien im vzbv. “Dabei gelten bei digitalen Diensten und vernetzten Geräten ganz andere Anforderungen an die Sicherheit als bei rein physischen Produkten. Diese Lücke muss dringend geschlossen werden.”

Zugang mit Passkey: Wie eine Zukunft ohne Passwort aussehen könnte

Weil Passwörter häufig ein Sicherheitsrisiko darstellen, arbeiten mehrere Tech-Giganten an einem neuen Login-Standard. So wollen sie das Konzept des klassischen Passworts überwinden.
Immer wieder machen sich Kriminelle schwache Passwörter zunutze. Mitunter hat das schlimme Folgen – bis hin zum Diebstahl der kompletten digitalen Identität. Und selbst wenn man ein sicheres Passwort gewählt hat, ist es für Hacker grundsätzlich möglich, auch dieses abzugreifen. Dieses Problem haben inzwischen viele IT-, Finanz- und Shopping-Riesen erkannt. Die größten Tech-Konzerne der Welt haben sich in einer Allianz zusammengeschlossen und arbeiten an der Implementierung eines Sicherheitsstandards, der traditionelle Passwörter überflüssig machen soll. Was kommt da auf Anwenderinnen und Anwender zu?

Zahlreiche Seiten und Portale im Netz setzen heute auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, auch Bankinstitute sichern Transaktionen entsprechend ab. Viele Adressen sind jedoch weiterhin einzig über Passwörter zu erreichen. Mit dem Vorhaben, das zu ändern und sowohl sicherere als auch komfortablere Login-Methoden zu entwickeln, hat sich die FIDO-Allianz gegründet.

Branchenriesen erklären traditionelles Passwort für überholte Technik
FIDO steht für “Fast Identity Online” (dt. Schnelle Identität Online) und soll nicht weniger leisten als das Konzept des Passworts über den Haufen zu werfen. Inzwischen stehen die Chancen darauf nicht schlecht, denn der Allianz haben sich in den vergangenen Jahren namhafte Verbündete angeschlossen. Vom Versandriesen Amazon über die IT-Platzhirsche Apple, Google, Microsoft und Samsung bis zum Meta-Konzern oder Gelddienstleistern wie Mastercard, Visa und PayPal unterstützen große Firmen die Idee, das Passwort zu ersetzen. Zum Login würde dann der für viele Menschen normal gewordene Blick in die Kamera oder das Tippen auf den Fingerabdrucksensor genügen, um sich online anzumelden – sei es in Sozialen Netzwerken, bei Mail-Diensten, auf Bankportalen, zum Online-Shopping, und, und, und.

Userinnen und User benötigen einen sogenannten “Passkey”. Registrieren sich Nutzer bei einem Online-Dienst oder auf einer Website, wird auf dem eigenen Gerät – etwa auf einem Smartphone – ein neues, zueinander gehörendes und verschlüsseltes Paar erzeugt. Während einer dieser Schlüssel öffentlich an den jeweiligen Dienst wandert und mit dem Account verknüpft wird, verbleibt der andere privat auf dem Device. Letzterer kann dann zum Aufschließen nur genutzt werden, wenn der Anwender oder die Anwenderin auf dem lokalen Gerät seine Identität bestätigt. Das kann über biometrische Daten wie über Gesichtserkennung oder den Fingerabdruck passieren, aber auch über eine Geräte-PIN. Das Einloggen funktioniert für den Nutzer letztlich genau so einfach wie das Entsperren des Handys.

Auch plattformübergreifend soll dies funktionieren, wenn sich ein Nutzer etwa sowohl auf dem Laptop und dem Handy auf einer Seite einloggen möchte. Die biometrischen Informationen sollen das Smartphone laut Angaben von FIDO nie verlassen. Und die Schlüssel sollen demnach keine Informationen enthalten, die von Diensten genutzt werden könnten, um User zu tracken.

Mehr Komfort beim Login
Der gesteigerte Komfort durch einen FIDO-Login liegt auf der Hand: Ohne auf Betriebssysteme oder einzelne Dienstleister Rücksicht nehmen zu müssen, wird Userinnen und Usern eine standardisierte Login- und Registrier-Methode angeboten, die deutlich sicherer ist als das klassische Passwort.

Auf mehreren Geräten auf die Zugangsdaten zuzugreifen, auch auf einem brandneuen Smartphone, soll künftig über die Konkurrenz hinweg ebenfalls möglich sein – genauso wie eine Anmeldung bei Apps oder Websites auf Geräten in der Nähe. Apple erklärt etwa, dass Passkeys auf allen Geräten eines Nutzers über den Ende-zu-Ende-verschlüsselten iCloud-Schlüsselbund synchronisiert werden können.

Apple, Microsoft und Google haben zuletzt federführend an der dazu nötigen Technik gearbeitet und möchten diese ab 2023 auf sämtlichen Plattformen anbieten, denn schon heute verfügen Milliarden von Geräten weltweit über die technischen Voraussetzungen.

So geht die Bilder- und Rückwärtssuche mit Google, Bing, Yandex und mehr

Google findet nicht nur Webseiten im Netz, die Suchmaschine ist auch bei der Bildersuche kompetent. Wenn das nicht klappt, dann bieten sich Alternativen wie Bing oder Yandex an.

Im Internet nach Webseiten und anderen Inhalten zu suchen, ist für die meisten synonym mit einer Google-Suche. So ziemlich jeder “googelt”, sobald er nach etwas sucht. Das gilt auch für die Suche nach Bildern. Man braucht nur den Begriff einzugeben und schon spuckt die Suchmaschine Hunderte von Bildern aus. Bei der umgekehrten Bildersuche ist es allerdings nicht so einfach. Wenn Sie ein Bild haben und dessen Quelle erfahren wollen, dann liefert Google nicht immer die besten Ergebnisse. Jedoch gibt es ein paar Alternativen.

Die besten Tipps zu Bildersuche:
Bildquellen mit Google suchen

Da die meisten Menschen bereits Google für ihre Suche verwenden (zumindest in der westlichen Welt), kommt ihnen zunächst auch diese Suchmaschine in den Sinn, wenn es um die umgekehrte Bildersuche geht. Dafür klicken Sie auf “Bilder” und dann auf das kleine Kamerasymbol am Ende der Sucheingabe. Hier kopieren Sie entweder die URL des Bildes hinein oder laden die Datei von Ihrer Festplatte hoch. Sie können das Bild auch mit Drag-and-Drop zur Suchleiste schieben, entweder von der eigenen Festplatte aus oder von einem anderen Fenster des Browsers rüber zum Tab mit der Google Bildersuche.

Anschließend zeigt Google Ihnen eine Liste von Webseiten an, welche das Bild ebenfalls hochgeladen haben, sowie eine Reihe von ähnlichen Bildern. So können Sie möglicherweise die Quelle oder weitere Informationen zum Bild finden. Wenn Sie die Bildersuche direkt aufrufen wollen, dann geben Sie google.de/imghp oder images.google.de ein.

Mit dem Smartphone nach Bildern suchen

Die Suchfunktionen von Google stehen Ihnen auch auf Android- und iOS-Smartphones zur Verfügung, wenn Sie dort Google Chrome installiert haben. Dafür Tippen Sie auf das Bild und halten es gedrückt. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Option “In Google nach dem Bild suchen” auswählen. Android-Geräte verfügen außerdem über die Google Lens Funktion. Diese Funktion liefert weitere Daten zum Bild.

Die Möglichkeiten der Smartphone-Suche sind gegenüber dem PC begrenzt. Google bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit, im Chrome Browser zur Desktop-Ansicht zu wechseln. Dafür rufen Sie Chrome auf dem Smartphone auf und klicken auf die Einstellungen. Das sind die drei kleinen Striche. Hier wählen Sie dann “Desktopwebseite”.

Auf iOS-Smartphones mit Google nach Bildern suchen

Der Chrome Browser ist nicht notwendig, um Zugriff auf Google’s Bildersuche zu erhalten. Wenn Sie ein iOS- oder ein iPadOS-Gerät verwenden, dann geht das auch ohne die Chrome-App. Öffnen Sie einfach den Safari-Browser und geben Sie google.de/imghp oder images.google.de ein. Sie müssen Safari dann nur noch erlauben, Daten upzuloaden, indem Sie auf das AA-Symbol unten links klicken.

Weitere Möglichkeiten auf dem Smartphone

Auf dem Smartphone gestaltet sich der Umgang mit Bildern teilweise schwierig. Auf dem Desktop-PC stehen einem mehr Optionen zur Verfügung. Zum Beispiel, wenn sich ein Bild aus dem Internet für die Suche nicht einfach auswählen lässt. In diesem Fall erstellen Sie einfach einen Screenshot und laden diesen bei der Bildersuche hoch.

Als Alternative gibt es noch die Webseite labnol.org/reverse. Diese setzt die Funktionen der Google-Suche bei Desktop-PCs auch auf Smartphones um. Jedoch müssen Sie sich dafür mit zusätzlicher Werbung herumschlagen.

Bing – die Suchmaschine von Microsoft

Zwar greifen hierzulande die meisten Menschen zu Google, dennoch können andere Suchmaschinen mehr leisten. Microsofts Suchmaschine Bing verfügt über eine effektive Bildersuche. Im Grunde liefert Microsoft dafür dieselben Funktionen. Auch die Eingabe der URL oder das Hochladen der Bilddatei sind gleich. Es kann sich lohnen, beide Methoden zu probieren und neben der Google-Suche auch Bing einzusetzen.

Rückwärtssuche mit Tineye und Yandex

Weitere Adressen für eine effektive Suche nach Bildern wären die Webseiten Tineye und Yandex. Beide ermöglichen die Suche nach Eingabe einer URL oder indem Sie ein Bild hochladen. Gerade die russische Webseite Yandex kann dank ihrem großen Index helfen, wenn andere Suchmaschinen versagen. Selbst bearbeitete Bilder kann sie finden.

Bildersuche bearbeiten mit Picsearch

Picsearch unterscheidet sich von anderen Suchmaschinen dahingehend, dass es einem erlaubt, die Suche zu verfeinern und generell über mehr Optionen verfügt. Hier können Sie lediglich nach Begriffen suchen, also keine Rückwärtssuche. Dafür können Sie nicht nur Begriffe eingeben, sondern auch mithilfe der “Erweiterten Suche” die Suche weiter eingrenzen. Zum Beispiel lässt sich die Größe des Bildes einschränken oder nach bewegten Bildern suchen. Ein Vorteil für Familien ist der starke Familienfilter, so dass keine pornografischen Inhalte bei den Ergebnissen auftauchen.

Bildquellen mit Google suchen

Da die meisten Menschen bereits Google für ihre Suche verwenden (zumindest in der westlichen Welt), kommt ihnen zunächst auch diese Suchmaschine in den Sinn, wenn es um die umgekehrte Bildersuche geht. Dafür klicken Sie auf “Bilder” und dann auf das kleine Kamerasymbol am Ende der Sucheingabe. Hier kopieren Sie entweder die URL des Bildes hinein oder laden die Datei von Ihrer Festplatte hoch. Sie können das Bild auch mit Drag-and-Drop zur Suchleiste schieben, entweder von der eigenen Festplatte aus oder von einem anderen Fenster des Browsers rüber zum Tab mit der Google Bildersuche.

Anschließend zeigt Google Ihnen eine Liste von Webseiten an, welche das Bild ebenfalls hochgeladen haben, sowie eine Reihe von ähnlichen Bildern. So können Sie möglicherweise die Quelle oder weitere Informationen zum Bild finden. Wenn Sie die Bildersuche direkt aufrufen wollen, dann geben Sie google.de/imghp oder images.google.de ein.

Mit dem Smartphone nach Bildern suchen

Die Suchfunktionen von Google stehen Ihnen auch auf Android- und iOS-Smartphones zur Verfügung, wenn Sie dort Google Chrome installiert haben. Dafür Tippen Sie auf das Bild und halten es gedrückt. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Option “In Google nach dem Bild suchen” auswählen. Android-Geräte verfügen außerdem über die Google Lens Funktion. Diese Funktion liefert weitere Daten zum Bild.

Die Möglichkeiten der Smartphone-Suche sind gegenüber dem PC begrenzt. Google bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit, im Chrome Browser zur Desktop-Ansicht zu wechseln. Dafür rufen Sie Chrome auf dem Smartphone auf und klicken auf die Einstellungen. Das sind die drei kleinen Striche. Hier wählen Sie dann “Desktopwebseite”.

Auf iOS-Smartphones mit Google nach Bildern suchen

Der Chrome Browser ist nicht notwendig, um Zugriff auf Google’s Bildersuche zu erhalten. Wenn Sie ein iOS- oder ein iPadOS-Gerät verwenden, dann geht das auch ohne die Chrome-App. Öffnen Sie einfach den Safari-Browser und geben Sie google.de/imghp oder images.google.de ein. Sie müssen Safari dann nur noch erlauben, Daten upzuloaden, indem Sie auf das AA-Symbol unten links klicken.

Weitere Möglichkeiten auf dem Smartphone

Auf dem Smartphone gestaltet sich der Umgang mit Bildern teilweise schwierig. Auf dem Desktop-PC stehen einem mehr Optionen zur Verfügung. Zum Beispiel, wenn sich ein Bild aus dem Internet für die Suche nicht einfach auswählen lässt. In diesem Fall erstellen Sie einfach einen Screenshot und laden diesen bei der Bildersuche hoch.

Als Alternative gibt es noch die Webseite labnol.org/reverse. Diese setzt die Funktionen der Google-Suche bei Desktop-PCs auch auf Smartphones um. Jedoch müssen Sie sich dafür mit zusätzlicher Werbung herumschlagen.

Bing – die Suchmaschine von Microsoft

Zwar greifen hierzulande die meisten Menschen zu Google, dennoch können andere Suchmaschinen mehr leisten. Microsofts Suchmaschine Bing verfügt über eine effektive Bildersuche. Im Grunde liefert Microsoft dafür dieselben Funktionen. Auch die Eingabe der URL oder das Hochladen der Bilddatei sind gleich. Es kann sich lohnen, beide Methoden zu probieren und neben der Google-Suche auch Bing einzusetzen.

Rückwärtssuche mit Tineye und Yandex

Weitere Adressen für eine effektive Suche nach Bildern wären die Webseiten Tineye und Yandex. Beide ermöglichen die Suche nach Eingabe einer URL oder indem Sie ein Bild hochladen. Gerade die russische Webseite Yandex kann dank ihrem großen Index helfen, wenn andere Suchmaschinen versagen. Selbst bearbeitete Bilder kann sie finden.

Bildersuche bearbeiten mit Picsearch

Picsearch unterscheidet sich von anderen Suchmaschinen dahingehend, dass es einem erlaubt, die Suche zu verfeinern und generell über mehr Optionen verfügt. Hier können Sie lediglich nach Begriffen suchen, also keine Rückwärtssuche. Dafür können Sie nicht nur Begriffe eingeben, sondern auch mithilfe der “Erweiterten Suche” die Suche weiter eingrenzen. Zum Beispiel lässt sich die Größe des Bildes einschränken oder nach bewegten Bildern suchen. Ein Vorteil für Familien ist der starke Familienfilter, so dass keine pornografischen Inhalte bei den Ergebnissen auftauchen.

Die Suchmaschine DuckDuckGo

DuckDuckGo zeichnet sich durch seinen hohen Grad an Anonymität aus. Nützlich, wenn man nach etwas sucht, wovon Google oder Microsoft nichts wissen sollen. Die Suche nach Bildern gestaltet sich nicht anders als bei den bereits beschriebenen Suchmaschinen. Gehen Sie dafür auf die Webseite von DuckDuckGo, suchen Sie nach dem Begriff und klicken Sie dann auf “Bilder”. Weitere Filter finden Sie in der oberen Leiste oberhalb der Ergebnisse. Zum Beispiel lassen sich die Bilder anhand von Größen, Formaten, Zeit und Bildtypen eingrenzen.

Meta-Suchmaschinen nutzen

Meta-Suchmaschinen wie Metager, MetaSpinner und MetaCrawler greifen auf andere Suchmaschinen zurück und präsentieren dann die besten Ergebnisse. Die deutsche Meta-Suchmaschine Metager gehört zu den bekanntesten. Der Vorgang gestaltet sich hier gleich: Sie geben den Suchbegriff ein und klicken anschließend auf “Bilder”. Die Optionen “Einstellungen” und “Filter” ermöglichen eine genauere Suche. MetaSpinner funktioniert auf dieselbe Weise.

Bildquellen mit Google suchen

Da die meisten Menschen bereits Google für ihre Suche verwenden (zumindest in der westlichen Welt), kommt ihnen zunächst auch diese Suchmaschine in den Sinn, wenn es um die umgekehrte Bildersuche geht. Dafür klicken Sie auf “Bilder” und dann auf das kleine Kamerasymbol am Ende der Sucheingabe. Hier kopieren Sie entweder die URL des Bildes hinein oder laden die Datei von Ihrer Festplatte hoch. Sie können das Bild auch mit Drag-and-Drop zur Suchleiste schieben, entweder von der eigenen Festplatte aus oder von einem anderen Fenster des Browsers rüber zum Tab mit der Google Bildersuche.

Anschließend zeigt Google Ihnen eine Liste von Webseiten an, welche das Bild ebenfalls hochgeladen haben, sowie eine Reihe von ähnlichen Bildern. So können Sie möglicherweise die Quelle oder weitere Informationen zum Bild finden. Wenn Sie die Bildersuche direkt aufrufen wollen, dann geben Sie google.de/imghp oder images.google.de ein.

Mit dem Smartphone nach Bildern suchen

Die Suchfunktionen von Google stehen Ihnen auch auf Android- und iOS-Smartphones zur Verfügung, wenn Sie dort Google Chrome installiert haben. Dafür Tippen Sie auf das Bild und halten es gedrückt. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Option “In Google nach dem Bild suchen” auswählen. Android-Geräte verfügen außerdem über die Google Lens Funktion. Diese Funktion liefert weitere Daten zum Bild.

Die Möglichkeiten der Smartphone-Suche sind gegenüber dem PC begrenzt. Google bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit, im Chrome Browser zur Desktop-Ansicht zu wechseln. Dafür rufen Sie Chrome auf dem Smartphone auf und klicken auf die Einstellungen. Das sind die drei kleinen Striche. Hier wählen Sie dann “Desktopwebseite”.

Auf iOS-Smartphones mit Google nach Bildern suchen

Der Chrome Browser ist nicht notwendig, um Zugriff auf Google’s Bildersuche zu erhalten. Wenn Sie ein iOS- oder ein iPadOS-Gerät verwenden, dann geht das auch ohne die Chrome-App. Öffnen Sie einfach den Safari-Browser und geben Sie google.de/imghp oder images.google.de ein. Sie müssen Safari dann nur noch erlauben, Daten upzuloaden, indem Sie auf das AA-Symbol unten links klicken.

Weitere Möglichkeiten auf dem Smartphone

Auf dem Smartphone gestaltet sich der Umgang mit Bildern teilweise schwierig. Auf dem Desktop-PC stehen einem mehr Optionen zur Verfügung. Zum Beispiel, wenn sich ein Bild aus dem Internet für die Suche nicht einfach auswählen lässt. In diesem Fall erstellen Sie einfach einen Screenshot und laden diesen bei der Bildersuche hoch.

Als Alternative gibt es noch die Webseite labnol.org/reverse. Diese setzt die Funktionen der Google-Suche bei Desktop-PCs auch auf Smartphones um. Jedoch müssen Sie sich dafür mit zusätzlicher Werbung herumschlagen.

Bing – die Suchmaschine von Microsoft

Zwar greifen hierzulande die meisten Menschen zu Google, dennoch können andere Suchmaschinen mehr leisten. Microsofts Suchmaschine Bing verfügt über eine effektive Bildersuche. Im Grunde liefert Microsoft dafür dieselben Funktionen. Auch die Eingabe der URL oder das Hochladen der Bilddatei sind gleich. Es kann sich lohnen, beide Methoden zu probieren und neben der Google-Suche auch Bing einzusetzen.

Rückwärtssuche mit Tineye und Yandex

Weitere Adressen für eine effektive Suche nach Bildern wären die Webseiten Tineye und Yandex. Beide ermöglichen die Suche nach Eingabe einer URL oder indem Sie ein Bild hochladen. Gerade die russische Webseite Yandex kann dank ihrem großen Index helfen, wenn andere Suchmaschinen versagen. Selbst bearbeitete Bilder kann sie finden.

Bildersuche bearbeiten mit Picsearch

Picsearch unterscheidet sich von anderen Suchmaschinen dahingehend, dass es einem erlaubt, die Suche zu verfeinern und generell über mehr Optionen verfügt. Hier können Sie lediglich nach Begriffen suchen, also keine Rückwärtssuche. Dafür können Sie nicht nur Begriffe eingeben, sondern auch mithilfe der “Erweiterten Suche” die Suche weiter eingrenzen. Zum Beispiel lässt sich die Größe des Bildes einschränken oder nach bewegten Bildern suchen. Ein Vorteil für Familien ist der starke Familienfilter, so dass keine pornografischen Inhalte bei den Ergebnissen auftauchen.

Die Suchmaschine DuckDuckGo

DuckDuckGo zeichnet sich durch seinen hohen Grad an Anonymität aus. Nützlich, wenn man nach etwas sucht, wovon Google oder Microsoft nichts wissen sollen. Die Suche nach Bildern gestaltet sich nicht anders als bei den bereits beschriebenen Suchmaschinen. Gehen Sie dafür auf die Webseite von DuckDuckGo, suchen Sie nach dem Begriff und klicken Sie dann auf “Bilder”. Weitere Filter finden Sie in der oberen Leiste oberhalb der Ergebnisse. Zum Beispiel lassen sich die Bilder anhand von Größen, Formaten, Zeit und Bildtypen eingrenzen.

Meta-Suchmaschinen nutzen

Meta-Suchmaschinen wie Metager, MetaSpinner und MetaCrawler greifen auf andere Suchmaschinen zurück und präsentieren dann die besten Ergebnisse. Die deutsche Meta-Suchmaschine Metager gehört zu den bekanntesten. Der Vorgang gestaltet sich hier gleich: Sie geben den Suchbegriff ein und klicken anschließend auf “Bilder”. Die Optionen “Einstellungen” und “Filter” ermöglichen eine genauere Suche. MetaSpinner funktioniert auf dieselbe Weise.

Ecosia – die umweltfreundliche Suchmaschine

Bei Ecosia handelt es sich um eine deutsche Suchmaschine mit ökologischem Anspruch. Einnahmen werden an Naturschutzorganisationen gespendet. Die Ergebnisse der Suche ähneln denen von Bing, da Ecosia mit Microsoft zusammenarbeitet.

Kinderfreundliche Suchmaschine fragFINN.de

Die Suchmaschine fragFINN.de richtet sich speziell an Kinder. In den Suchergebnissen erscheinen nur Bilder, welche auch für die Kleinen geeignet sind. Dafür rufen Sie die Webseite auf, wählen “Bilder” und geben dann den gesuchten Begriff ein.

ReverseImageSearch.com für die Rückwärtssuche

Die Suchmaschine ReverseImageSearch.com fokussiert sich ausschließlich auf die Suche nach Bildern. Sie können eine URL eingeben oder die Datei direkt hochladen. Weiterhin können Sie bestimmte Kennwörter eingeben, um die Suche zu verfeinern. Anschließend lässt sich eine Rückwärtssuche mit Google, Yandex oder Bing durchführen.

So kommt Apples neues Notebook

Das von vielen erhoffte neue Macbook Air hat sich auf der WWDC materialisiert. Außen und innen zeigt es sich in neuem Outfit.

Die Keilform ist Geschichte, zumindest beim Macbook Air M2. Das ältere, keilförmige Modell mit M1-Chip bleibt aber weiterhin im Angebot. Das neue Macbook Air M2 ist nun durchgängig dünn und nur 1,13 cm hoch. Die Grundfläche bleibt mit ganz geringen Abweichungen gleich wie beim Vorgänger, dafür ist das Gewicht ein kleines bisschen gesunken und liegt inzwischen bei 1,24 kg.

Bei den Farben kann man weiterhin zwischen Silber und Space Grau auswählen, anstatt Gold gibt es aber jetzt die Farbtöne Polarstern und Mitternacht. Und was ebenfalls sofort ins Auge fällt: Der Magsafe-3-Anschluss für die Stromversorgung auf der linken Seite. Dort sind wie bisher noch zwei USB-C-Anschlüsse angeordnet, auf der rechten Seite lässt sich der Kopfhörer anstecken.

Display und Tastatur
Nach dem Aufklappen ist kein weißer Rand um das Display zu sehen, wie manche Spekulanten vermutet hatten, sondern wie bisher ein schwarzer. Der ist aber dünner als bisher, sodass der Bildschirm mit 13,6 Zoll etwas größer werden konnte. Und wie beim Macbook Pro 14 Zoll und 16 Zoll gibt es eine Notch für die Facetime Kamera mit endlich 1080p. Ebenfalls verbessert hat sich die maximale Helligkeit des Displays, diese liegt jetzt bei 500 Nits, und der Monitor kann mehr Farben darstellen als das Vorgängermodell.

Bei der Tastatur hat Apple die Funktionstasten und den Fingerabdrucksensor auf dieselbe Größe gebracht wie die übrigen Tasten. Alle Tasten sind schwarz, die Zwischenräume haben die jeweilige Gehäusefarbe.

Die inneren Werte
Innen hat Apple viel geändert. Da ist als Highlight der neue M2-Chip, den es in zwei Varianten gibt: Jeweils mit 8 CPU-Kernen und entweder mit 8 oder mit 10 GPU Kernen. Beide Varianten haben eine Media-Engine integriert und verfügen wie bisher über eine Neural Engine. Mehr zum M2 erfahren sie hier. Neu sind auch die Lautsprecher, davon gibt es nun vier, und diese unterstützen 3D-Audio für Dolby Atmos. Nichts zu hören ist vom Lüfter, denn der ist weiterhin nicht vorhanden.

Der Akku ist auf 52,6 Wh gewachsen, die von Apple angegebenen Laufzeiten ändern sich aber nicht gegenüber dem Vorgänger: 18 Stunden Video-Wiedergabe und 15 Stunden Surfen. Nicht geändert hat sich auch die Ausstattung mit Arbeitsspeicher und SSD in den Grundversionen. 8 GB Speicher und entweder 256 GB oder 512 GB SSD. Man kann nun aber außer 16 GB Arbeitsspeicher auch 24 GB ordern.

Die Preise
Bei den Preisen hat Apple ordentlich zugelegt. Das Grundmodell mit 8-Core CPU und 8-Core GPU kostet 1499 €. Das andere Grundmodell hat abweichend eine 10-Core GPU und anstatt 256 GB SSD eine mit 512 GB, dafür muss man aber schon 1849 € locker machen. Zusätzlich bekommt man ein etwas größeres Netzteil mit 35 W und zwei USB-C-Anschlüssen.

Mehr Arbeitsspeicher kostet bei beiden Modellen 230 € (16 GB) oder 460 € (24 GB). Auch bei der Aufrüstung der SSD geht es in Schritten von 230 €, von 256 GB zu 512 GB und von 512 GB zu 1 TB. 2 TB kosten dann doppelt so viel, nämlich 460 €. Preiswert ist der Spaß also nicht. Das Vorgängermodell bleibt mit 1199 € in der Preisliste, aber mit dem kleinen M1, der nur eine 7-Core-GPU hat. 8-Core GPU gibt es nicht mehr als Option.

Die neuen Macbooks Air M2 kann man ab Juli bestellen, ein genaueres Datum nennt Apple nicht.

Smartphone voll: So sorgen Nutzer für mehr Speicherplatz

Das Smartphone ist mal wieder voll? Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, um für mehr Speicherplatz zu sorgen. Das geht teils sogar automatisch.
Über die unterschiedlichsten Apps sammeln sich auf dem Smartphone oftmals große Datenmengen. Schlimmstenfalls reicht der Platz auf einem Gerät irgendwann nicht mehr aus, um neue Inhalte zu speichern. Hier einige Möglichkeiten für iOS- und Android-Nutzer, um an mehr Speicherplatz zu gelangen.

Wie viel Speicherplatz ist frei?
Nutzerinnen und Nutzer können in der Regel in den Einstellungen nachsehen, wie viel Speicherplatz von Apps, Spielen, Fotos und Co. belegt wird. Bei Android-Geräten finden User den Überblick oftmals unter “Gerät/Gerätewartung” und “Speicher” – oder einem ähnlichen Unterpunkt. Bei iOS tippen Nutzer erst auf “Allgemein”, dann auf “iPhone-Speicher”. Je nach Hersteller sind unterschiedliche Kategorien wie “Fotos”, “Videos”, “Apps”, “Dokumente” oder auch einzelne Apps gelistet. So können Userinnen und User identifizieren, was die größten Speicherfresser sind.

Warum beispielsweise ein Spiel oder eine App aufbewahren, die schon lange nicht mehr gestartet wurde? Sollte eine Nutzerin oder ein Nutzer doch erneut Lust bekommen, lässt sich das Programm auch wieder herunterladen. Bei iOS können User automatisch unbenutzte “Apps auslagern”, wenn der Platz knapp wird. Daten oder Dokumente werden zuvor gesichert. Manche System-Apps können auf Android-Geräten nicht gelöscht – aber deaktiviert werden. Unter einem Unterpunkt wie “Apps” oder “Anwendungen” sind im Regelfall alle installierten Programme aufgelistet. Hier ist es dann oft möglich, Apps einzeln zu deinstallieren oder eben zu deaktivieren, wenn das komplette Entfernen untersagt ist.

Den sogenannten Cache zu leeren, ist ebenfalls eine bewährte Methode, um kurzfristig an Speicherplatz zu gelangen. Darin werden einzelne Informationen zu Apps gespeichert, damit diese beispielsweise beim nächsten Mal schneller starten. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine vorübergehende Lösung, denn durch die weitere Nutzung des Geräts füllt dieser sich auch wieder. Android-Nutzerinnen und -Nutzer können in den Einstellungen oft den Cache einzelner Apps leeren. Unter “Apps” einmal ein bestimmtes Programm ausgewählt, sollte dort ein Unterpunkt wie “Cache leeren” oder “Cache löschen” auftauchen. Beim iPhone sollte ein Neustart helfen. Auch Internet-Browser nutzen für das Surfen einen Cache. Hier ist die entsprechende Funktion häufig in den Privatsphäre- oder Datenschutz-Einstellungen zu finden.

Heruntergeladene Podcasts, Serien und Songs
Unter anderem viele Pendler laden sich Folgen von Serien, Filme, Podcasts, Hörbücher, Musikalben und dergleichen auf ihre Geräte. Gerade längere Videos können viel Speicherplatz einnehmen. Wer zum Beispiel die neueste “Stranger Things”- oder “The Boys”-Folge angeschaut hat, sollte daran denken, diese danach auch wieder zu löschen.

Teilweise lassen sich derartige Daten auch automatisch entrümpeln. Viele Podcast-Apps bieten etwa an, heruntergeladene Episoden zu entfernen, sobald sie gehört wurden. Die hauseigene Podcasts-App von Apple löscht Folgen 24 Stunden nach der Wiedergabe, wenn dies unter “Einstellungen”, “Podcasts” und dann “Gespielte Downloads entfernen” aktiviert ist.

Speicherkarten und die Cloud
Bei Android-Smartphones haben Nutzerinnen und Nutzer stellenweise die Möglichkeit, eine Speicherkarte einzusetzen. Das ist jedoch vom jeweiligen Gerät abhängig. Sollte dies möglich sein, erfahren User etwa in der Anleitung des Smartphones, welche Art von Speicherkarte in ein Handy passt. Hersteller wie Samsung bieten dafür auch Übersichtsseiten im Netz.

Alternativ können User Fotos, Videos oder Dokumente auch in der Cloud beziehungsweise bei Online-Diensten auslagern, damit sie auf dem Smartphone keinen Platz wegnehmen. Einige der bekanntesten Anbieter aus diesem Bereich sind Microsoft OneDrive, Apple iCloud, Dropbox, Amazon Drive, Google Drive und Google Fotos.

Alles neu
Soll ein kompletter Kahlschlag her, hilft das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen, was dem Formatieren einer Festplatte entspricht. Nutzerinnen und Nutzer sollten zuvor aber alle wichtigen Inhalte an anderer Stelle – etwa auf dem PC oder in der Cloud – speichern, damit diese nicht verloren gehen. Denn ist die Option einmal ausgewählt, wird wirklich alles gelöscht.

iOS-Nutzer finden die Funktion in den Einstellungen unter “Allgemein”, “iPhone übertragen/zurücksetzen”, “Alle Inhalte & Einstellungen löschen”. Bei Android-Geräten ist das Ganze oftmals unter ähnlichen Unterpunkten wie “Allgemeine Verwaltung” und “Zurücksetzen” zu finden.

Die besten Banking-Apps für das iPhone

14 Apps wurden getestet – mit Schwerpunkt auf Apps, mit denen man Konten verschiedener Banken verwalten kann. Mit einem Überraschungssieger bei der Handhabung.

Die Stiftung Warentest hat in ihrem Testaufbau zu den Banking-Apps für Mobilgeräte nach eigener Auskunft ­standardisierte Anwendungs­fälle definiert, die von den Testern umge­setzt werden sollten. Bei den meisten Apps habe es keine Probleme bei Log-in, Umsatz­abfrage, dem Filtern bestimmter Zeiträume oder dem Finden der Hilfe­funk­tion gegeben.

Sparsam im Umgang mit Daten
Schwierig­keiten traten demnach aber bei der App ”Post­bank Finanz­assistent” auf. Trotz angegebener Möglichkeit, Konten anderer Banken hinzuzufügen, sei dies den Testern nicht gelungen. Uns geht es übrigens bei der App der Deutschen Bank genauso – beide stammen ja aus demselben Haus.

Erfreulich: Die meisten Apps sind laut Test.de spar­sam im Umgang mit Daten der Nutzenden. Sie verschicken demzufolge keine oder kaum Daten, die nicht für die Nutzung gebraucht werden.

Mit am besten (Gesamtnote 2,2) abgeschnitten hat ”Finanz­blick Online-Banking” von der Firma Buhl Data Service, die ihr Geld mit kosten­pflichtigen Steuer- und Finanz­programmen verdient (bekannt vor allem für ”WISO”-Steuererklärungs-Software). Test.de zitiert Buhl mit der Angabe, dass die App Finanz­blick ein ”Inno­vations­projekt“ sei, das von anderen Produkten quer­finanziert werde und mit dem der Anbieter auch für andere Produkte lernen wolle. Trotz des guten Ergebnisses fanden die Testenden Mängel in der Daten­schutz­erklärung: Der Anbieter gibt dort keine Daten zur Kontakt­aufnahme an. Das sei aber Vorschrift und führt bei der Stiftung Warentest zur Abwertung der Note.

Sparkasse im Qualitätsurteil vorn
So schafft es die App ”Sparkasse Ihre Mobile Filiale“ mit einer Gesamtnote von 2,1 knapp an die Spitze. Die Sparkassen-App schneidet laut Test.de in der iOS-Version etwas besser ab als in der Android-Version, denn nur unter iOS können Umsätze selbstbenannten Kategorien wie ”Fitness­studio“ zuge­ordnet werden.

Wichtig sind auch die Handhabung und Bedienung bei Überweisungen: mit vielen Apps sind Foto­über­weisungen möglich. Dabei fotografieren Nutzende einfach Rechnungen ab. Die App füllt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungs­zweck auto­matisch aus. Bei der Funk­tion ”PDF-Import” klappt das auch, wenn man eine Rechnungs-PDF, die man etwa per E-Mail erhalten hat, in die App lädt. Die Eingaben sollten vor der Überweisung unbedingt auf Richtigkeit überprüft werden.

Interview mit Sicherheitsexperten
Integriert im Artikel ist ein Interview mit dem Sicherheitsexperten Vinzent Haupert, der 2019 über das Thema ”Sicherheit mobiler Bankgeschäfte” promovierte. Dabei hat er sich vor allem auf Sicherheitslücken in Banking-Apps und auf die gesamte Branche konzentriert. Er verweist darauf, dass es prinzipiell sicherer ist, beim Online-Banking zwei verschiedene Geräte zu nutzen, um Transaktionen zu bestätigen. Doch wenn man bestimmte Voraussetzungen beachtet – immer aktuelle Software, Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen laden und skeptisch bleiben –, passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dem Mobilgerät allein nichts. Auch er betont, wie wichtig es ist, etwa die IBAN vor Überweisung noch einmal genau zu kontrollieren, damit diese nicht bereits manipuliert werden konnte.

Outbank jetzt mit hohem Datenschutz
Einen Sonderfall stellt ”Outbank – 360° Banking” dar. Diese hat mehrere Besitzerwechsel hinter sich. Hier will man künftig offenbar auf ein Abo-Modell zugehen. In der Vergangenheit hatte die App für Unwillen gesorgt, weil sie ziemlich ungeniert auf Daten der Nutzenden zugreifen konnte, wie iPhone-Ticker.de berichtete.

Inzwischen dagegen setzt man explizit auf eine sogenannte ”Zero-Knowledge-Lösung”, sodass niemand außer der Bank und dem User selbst Zugriff auf seine Finanzdaten habe, wie man im eigenen Blog betont. Insgesamt schneidet die aktuelle Version (2.39.7) mit einem Gesamtergebnis von 2,6 ab (bei ”Finanztest” interessanterweise nur mit 2,9), ein Grund dafür ist vor allem der Basisschutz persönlicher Daten, bei dem fast alle getesteten Apps lediglich eine Gesamtnote von 3,5 erzielen konnten. Dies scheint dem oben erwähnten Datenschutz und neuen Ansatz von Outbank zu widersprechen. Allerdings findet man im App Store als jüngste Version 2.42.1, also neuer als bei Stiftung Warentest.

Manchmal ist bestimmtes Konto Voraussetzung
Für einige der Apps braucht man ein Konto des Anbieters, wie etwa bei der Deutschen Bank, die mit 3,3 abschneidet, ebenso bei der PSD-Bank, und der Postbank. Frei zugänglich ist etwa auch Star Money (Star Finanz – Gesamtergebnis 3,5) und natürlich Apps wie Finanzblick oder Outbank.

Insgesamt würde man sich bei dem Test zu einigen Apps mehr Details über weitere Funktionen und Bewertungen wünschen. Beruhigend ist immerhin das Test-Fazit, dass es in den vergangenen Jahren keine größeren Schadensfälle durch mobiles Banking gegeben habe – oder diese durch die Banken nicht bekannt gemacht wurden, um das Geschäftsmodell nicht zu schädigen.

Eine Übersicht zum Test kann man kostenlos lesen – doch für die Details muss man den Artikel freischalten, dies kostet bei Stiftung Warentest zwei Euro, wenn man nicht beispielsweise ein Abo oder gleich das Heft hat.

Bundesamt: Mehr Menschen von Cyber-Angriffen betroffen

Wenn Kommunalverwaltungen, Krankenhäuser oder Unternehmen digital angegriffen werden, hat das Folgen für viele Menschen. Verbraucher sollten demnach vor allem auf Informationssicherheit achten.
Immer häufiger sind Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland von Cyber-Angriffen und IT-Sicherheitsvorfällen betroffen – auch ohne direkt angegriffen worden zu sein.

Dies geht aus dem zweiten “Bericht zum Digitalen Verbraucherschutz” hervor, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vorlegte. Cyber-Angriffe etwa auf Kommunalverwaltungen, auf Krankenhäuser oder auf Unternehmen hätten teils erhebliche Auswirkungen auf viele Menschen, berichtete die Behörde.

Bundesamt: Hersteller und Anbieter in der Pflicht
BSI-Präsident Arne Schönbohm sprach von einer “dynamischen Gefährdungslage” für Verbraucher. Vor allem Hersteller und Anbieter digitaler Angebote seien in der Pflicht: “Verwaltungseinrichtungen, Unternehmen und andere Institutionen müssen ihrer Verantwortung gerecht werden. Sie müssen sicherstellen, dass die ihnen anvertrauten persönlichen oder Kundendaten nicht abhandenkommen oder missbraucht werden können.” Auch im Eigeninteresse müssten sie dafür sorgen, dass ihre digitalen Dienstleistungen sicher und Produkte uneingeschränkt verfügbar seien. Verbrauchern riet Schönbohm, bei der Auswahl der Diensteanbieter und Produkte ein besonderes Augenmerk auf die Informationssicherheit zu legen.