Apple hält Hälfte des Smartphone-Geschäfts in Nordamerika

Rund jedes zweite in Nordamerika verkaufte Smartphone kommt nach Berechnungen von Marktforschern von Apple.

Der iPhone-Marktanteil habe in Nordamerika im ersten Quartal 2022 genau 51 Prozent erreicht, teilte die Analysefirma Canalys am Donnerstag mit. Ein Jahr zuvor seien es noch 45 Prozent gewesen. Auf dem zweiten Platz habe Samsung von 27 auf 28 Prozent zugelegt.

Die Nordamerika-Zahlen stehen in starkem Kontrast zur weltweiten Verteilung des Geschäfts. Im globalen Geschäft errechnete Canalys für Apple im ersten Quartal einen Marktanteil von 18 Prozent. Die iPhones haben traditionell eine starke Position im US-Heimatmarkt, während anderswo Telefone mit dem Google-Betriebssystem Android dominieren.

Während der weltweite Smartphone-Absatz Canalys zufolge im ersten Quartal 2022 um elf Prozent schrumpfte, gab es in Nordamerika ein Plus von vier Prozent auf 39 Millionen Geräte. Apple trug dazu mit einem Zuwachs von 16,9 auf 19,9 Millionen verkaufte iPhones bei. Einen besonders deutlichen Zuwachs gab es bei Google: Der Internet-Konzern verkaufte nach Berechnungen der Marktforscher 1,2 Millionen hauseigene Smartphones der Marke Pixel – nach nur 200.000 Geräten im Vorjahresquartal.

Barrierefreiheit: Neue Bedienungshilfen für Smartphones

Viele Blinde oder Gehörlose können sich ein Leben ohne ein Smartphone kaum noch vorstellen, weil das Gerät Türen zu einer Welt öffnet, die sonst verschlossen blieben.
Apple und Google führen neue Software-Funktionen für Smartphones, Tablets und Personal Computer ein, um Geräte mit ihren Betriebssystemen auch für Menschen mit Behinderung noch besser zugänglich zu machen.

Für die Gemeinschaft der Gehörlosen und Schwerhörigen bringt Apple beispielsweise Live-Untertitel auf die Bildschirme seiner Geräte, kündigte der iPhone-Hersteller zum “Welttag der Barrierefreiheit” an. Anwenderinnen und Anwender könnten damit Audioinhalten leichter folgen – unabhängig davon, ob sie telefonieren, eine Videokonferenz oder eine Social-Media-App nutzen, Medieninhalte streamen oder sich mit jemandem neben ihnen unterhalten.

Die Live-Untertitel werden zunächst nur auf Englisch angeboten. Wann sie auf Deutsch zur Verfügung stehen werden, ist noch offen. Eine ähnliche Funktion hatte Google im Herbst vergangenen Jahres für seine Pixel-Smartphones vorgestellt.

Lookout und Live Transcribe
Auf der Entwicklermesse Google I/O wurden vergangene Woche weitere Verbesserungen für das Mobilsystem Android angekündigt, um Barrieren für behinderte Menschen zu senken. So wurde eine neue Version der Anwendung Lookout präsentiert, mit der Blinde oder Sehbehinderte sich den Inhalt von Fotos beschreiben lassen können.

Lookout 3.0 fokussiert sich dabei auf Fotos aus den Nachrichten sowie aus sozialen Netzwerken. Die App kann außerdem Texte vorlesen, die auf dem Bild zu sehen sind. Deutlich verbessert wurde auch die App “Live Transcribe”, mit der gesprochene Sprache in Schrift umgewandelt und Alltagsgeräusche wie eine Türklingel erkannt werden können.

Apple stellte außerdem die Funktion “Türerkennung” vor. “Damit können Blinde und Sehbehinderte besser die letzten Meter zu ihrem Ziel navigieren”, sagte Sarah Herrlinger, die in dem Konzern weltweit für das Thema Barrierefreiheit zuständig ist. Die Anwendung meldet beispielsweise, ob eine Tür offen oder geschlossen ist, welche Zeichen oder Hinweise sich rundherum befinden und ob man die Tür aufdrücken, aufziehen oder einen Knopf drücken muss. Die “Türerkennung” kann über die Lupen-App des iPhones aufgerufen werden.

Neue Barrieren bei Haushaltsgeräten
Experten wiesen zum “Welttag der Barrierefreiheit” aber auch darauf hin, dass manche alltägliche Haushaltsgeräte wie Backöfen, Toaster, Waschmaschinen oder sogar Wasserkocher immer schlechter für Behinderte zu bedienen seien. Hersteller würden beispielsweise herkömmliche Schalter oder Drehknöpfe an den Geräten durch Touch-Bildschirme ersetzen, die nicht barrierefrei gestaltet sind.

In manchen Fällen ließen sich solche Geräte auch von Behinderten bedienen, wenn es eine dazugehörige Smartphone-App gebe, die beispielsweise bei Backöfen die Temperatur oder das eingestellte Programm vorlesen kann, sagte Artur Ortega, Software-Architekt des britischen Gesundheitsdienstleisters Babylon Health. “Doch dazu müssen die Apps wiederum auch barrierefrei gestaltet sein.”

Im Gegensatz zu Herstellern aus den USA, wo Barrierefreiheit in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben sei, gebe es gerade bei Herstellern aus Deutschland zum Teil erheblichen Nachholbedarf.

iOS 15.5 jetzt verfügbar

iOS 15.5 ist final, schon Anfang Juni geht es dann mit iOS 16 weiter. Das aktuelle Update hat mehrere Sicherheitsfehler behoben.

Erstaunlich genug, aber Apple hat in seinen Veröffentlichungsnotizen recht viele Fehler noch gefunden, aber auch neue Funktionen gebracht. Diese sind allerdings eher Erweiterungen zu den bestehenden Optionen in iOS 15.4. Apple baut etwa seine passwortlose Technologie Passkey aus. Mit iOS 15.5 wird es möglich sein, sich am Mac und iPad auf Webseiten anzumelden, deren Passkey auf dem iPhone gespeichert ist. iOS 15.5 wird neue Steuerungsfunktionen von Playstatiosn Dualsense-Controller unterstützen. Bei den EU-Impfzertifikaten in Health und Wallet kann man nun zusätzliche Impfungen nachtragen. In iMessage ändert der Entwickler die Bezeichnung von Apple Pay zu Apple Cash. Bei Car Keys wird etwas genauer erklärt, dass das iPhone nicht nur am Schlüssel, sondern grob an die Auto-Tür gehalten werden muss, damit sich das Auto öffnet.

Behobene Sicherheitsfehler
Apple hat mit der finalen Version von iOS 15.5 auch Fehler bekannt gegeben, die behoben wurden. Diesmal finden sich ungewöhnlich viele in dieser Liste, nämlich 27 geschlossene CVE-Einträge. Einer davon erlaubte es, in Safari die Einstellung für das Private Browsing zu umgehen und den Nutzer dennoch zu tracken. Ein Fehler in Siri Kurzbefehle konnte es erlauben, aus dem gesperrten Bildschirm auf die Fotos des Nutzers zuzugreifen. Recht viele Fehler finden sich in Webkit, der Rendering-Engine, die Safari und allen anderen Browsern unter iOS zugrunde liegt.

Hier die neuen Funktionen von iOS 15.5 im Überblick:

Neue Funktionen von iOS 15.5
Apple Cash Karte: Anfordern und Senden

In der Wallet-App sind große Schaltflächen “Anfordern” und “Senden” sichtbar, wenn man die Apple-Cash-Karte aufruft ( noch nicht in Deutschland verfügbar, Anm. d. Red.)

iTunes Pass = Apple-Kontostand

iTunes Pass, eine jahrelange Funktion zum Speichern und Verwalten des iTunes-Guthabens in Wallet, wird in Apple-Account oder Apple-Konto umbenannt. Die Karte in Wallet funktioniert genauso wie bisher und zeigt das ungenutzte Guthaben auf dem Apple-Account an. Der Name spiegelt nur besser wider, dass sie unter anderem für App Store- und In-App-Käufe verwendet werden kann. Die Namensänderung ist allerdings noch nicht in der ersten Beta-Version von iOS 15.5 enthalten.

SportsKit und Baseball

Ein neues “SportsKit”-Framework ist schon seit einiger Zeit in Arbeit, mit Hinweisen, die bis zu iOS 15.2 zurückreichen. Das Framework ist zwar noch nicht für Entwickler verfügbar, wird aber in iOS 15.5 erweitert, um Informationen wie Baseball-Ergebnisse für bestimmte Innings besser zu unterstützen. Gerade noch rechtzeitig für Friday Night Baseball! ( gibt es auch nicht in Deutschland, wird hier aber gewiss weniger vermisst, Anm. d. Red.)

Apple Classical

Apple erwarb den Klassikdienst Primephonic im August 2021 und versprach: “In den kommenden Monaten werden die Fans von Apple Music Classical ein eigenes Erlebnis mit den besten Funktionen von Primephonic erhalten, einschließlich besserer Browsing- und Suchfunktionen nach Komponisten und Repertoire, detaillierter Anzeigen von Metadaten klassischer Musik sowie neuer Funktionen und Vorteile.”

Dieses eigenständige Klassik-Erlebnis hat Apple noch nicht realisiert, aber im Code von iOS 15.5 sind mehrere Hinweise auf “Apple Classical” zu finden, sodass eine Einführung vielleicht zusammen mit der endgültigen Version erfolgen wird.

Fehler bei Universal Control
In den Veröffentlichungsnotizen zu der aktuellen Beta findet sich noch ein Fehler bei Universal Control: Die nahtlose Steuerung der Macs und iOS-Geräten wird in der ersten Beta ist nicht mit macOS 12.3 und iOS 15.4 kompatibel. Apple empfiehlt, die entsprechenden Geräte auf iOS 15.5 und macOS 12.4 Beta zu bringen.

Apple Podcast
In der finalen Beta von iOS 15.5 hat Apple eine bessere Steuerung der heruntergeladenen Podcasts gebracht. Man kann nun einschränken, wie viele Sendungen maximal auf dem iPhone gespeichert werden können. Dafür kann das System die älteren Episoden identifizieren, diese löschen und stattdessen aktuelle Episoden laden. Wenn man einen Podcast abonniert hat, diesen aber nicht regelmäßig hört, kann schnell durch die App recht viel Platz auf dem Gerät belegt werden. Die neue Steuerung wird dem zuvorkommen.

Wie man die iOS 15.5 erhält
Das finale iOS steht in der Einstellungen-App unter dem Reiter “Allgemein” im Bereich “Softwareupdate” zur Verfügung.

Neues Sony-Flaggschiff mit optischem Zoom

Der Nachfolger des Xperia 1 III bietet einen größeren Akku und einen echten 8-fachen optischen Zoom.

Sony hat in dieser Woche mit dem Xperia 1 IV sein neues Smartphones-Flaggschiff vorgestellt. Auch wenn das Gerät dem Vorgänger Xperia 1 III optisch zum verwechseln ähnlich sieht, bietet es in Bezug auf die Ausstattung einige Verbesserungen.

Helleres Display und größerer Akku
Das im Smartphone verbaute OLED-Panel ist mit dem des Vorgängers nahezu identisch. Der Bildschirm im 6,5-Zoll-Format löst mit 4K auf und bietet eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Das Display ist laut Sony jedoch 50 Prozent heller als der Bildschirm des Vorgänger-Modells.

Das Xperia 1 IV ist zudem das erste Sony-Smartphone mit dem neuen Snapdragon 8 Gen 1 von Qualcomm. Im Gehäuse werkeln außerdem zwölf Gigabyte RAM und 256 Gigabyte interner Speicher. Die Speicher-Erweiterung per Micro-SD-Karte wird nicht unterstützt. Es ist aktuell noch unklar, ob Sony auch eine Version mit 512 Gigabyte Speicher anbieten wird. Der Akku das Xperia 1 IV wächst im Vergleich zum Vorgänger um 500 mAh auf 5.000 mAh. Der Akku unterstützt das Laden mit dem Qi-Standard und kann kabelgebunden laut Hersteller in 30 Minuten von 0 auf 50 Prozent aufgeladen werden.

8-fach optischer Zoom mit neuer Tele-Kamera
Die Rückseiten-Kamera hat Sony im Vergleich zum Vorjahresmodell ebenfalls verbessert. Während die Weitwinkel- und die Ultraweitwinkel-Linsen gleich geblieben sind, wartet Sony bei der Tele-Kamera mit einem echten 8-fachen optischen Zoom auf. An der Front verbaut Sony eine Selfie-Kamera mit zwölf Megapixeln. Alle vier Linsen nutzen einen eigenen Exmor-RS-for-mobile-Bildsensor.

Kopfhörer gratis für Vorbesteller
Das Sony Xperia 1 IV soll Mitte Juni 2022 in Deutschland für 1.399 Euro erscheinen. Bei den Farb-Versionen haben Käufer die Wahl aus Schwarz, Weiß und Lila. Im offiziellen Online-Shop von Sony kann das Smartphone ab sofort vorbestellt werden. Wer bis zum 30. Juni 2022 ordert, bekommt ein Paar WH-1000XM4 Noise Cancelling Kopfhörer im Wert von 299 Euro gratis dazu.

iPod Touch bereits ausverkauft

Das ging recht schnell: Nur wenige Stunden nach der Pressemitteilung über das Lebensende des iPods ist das Gerät ausverkauft.

Apple hat vorgestern Abend bekannt gegeben, dass der iPod Touch eingestellt wird. Das Unternehmen wollte den kultigen Musik-Player noch solange verkaufen, wie der Vorrat reicht. Nun ist in den USA das Gerät im offiziellen Online-Store komplett ausverkauft. Alle Kombinationen aus Farbe und Speicherplatz lassen sich nicht mehr in den Einkaufskorb leben, die Seite behauptet schlicht “Sold out”.

In Deutschland dagegen kann man den iPod Touch entweder als Neu-Gerät oder generalüberholt ohne Probleme beziehen, es ist jedoch zu erwarten, dass die Vorräte hierzulande bald schwinden. Originalverpackte iPods erlangen manchmal einen hohen Sammelwert, es geht jedoch vor allem um die seltenen Serien wie “Michael Jackson Special Edition” oder dergleichen.

Hier gibt es die iPods Touch bei Apple und Dritthändlern noch:

Apple Store
Aktuell stehen im Apple Store noch alle Farben und Versionen zur Wahl: Space Grau, Gold, Silber, Pink, Red und Blau.

Bei Apple kostet die 32-GB-Version 229 Euro, mit 128 GB sind es 239 Euro, mit 256 GB 449 Euro. Earpods und Lightning-Kabel gehören zum Lieferumfang.

Apple Store Refurbished
Aufbereitete iPhone Touch stehen auch in Apples Rerfurbished Store zur Verfügung. Diese Geräte sind in einem besonders guten Zustand und von Neugeräten oft kaum zu unterscheiden. Die Farbauswahl ist hier aber recht begrenzt.

Möchte Netflix bald auch Livestreams zeigen?

Der Streamingdienst Netflix arbeitet offenbar daran, künftig auch Livestreams zu senden. Das Ganze könnte etwa bei Show-Formaten zum Einsatz kommen.
Netflix könnte dem linearen Fernsehen zukünftig mit Live-Formaten Konkurrenz machen. Wie das Branchenportal “Deadline” von dem Streamingdienst in Erfahrung gebracht habe, befinde sich diese Option aber demnach noch in einer frühen Entwicklungsphase. Sie könnte dem Bericht zufolge bei Shows ohne Skript oder bei Stand-up-Comedy zum Einsatz kommen.

Die Funktion würde es aber grundsätzlich wohl auch ermöglichen, Wettbewerbe beziehungsweise Castingshows durchzuführen, bei denen Zuschauerinnen und Zuschauer dann live abstimmen können. Also ähnlich wie etwa bei “Let’s Dance”, “Promi Big Brother” oder vergleichbaren Formaten im linearen Fernsehen, bei denen das TV-Publikum bestimmt, welche Kandidatinnen und Kandidaten gehen müssen oder weiterkommen.

Auch Sport bei Netflix?
Zudem stelle sich die Frage, ob Netflix auch im Bereich Sport einen Vorstoß wagen könnte. Angeblich gebe es bei dem Streamingdienst grundsätzlich darüber Diskussionen. Damit würde der Anbieter dem Beispiel von Konkurrenten wie Apple TV+ und Amazon Prime Video folgen. Apple überträgt in mehren Ländern – darunter in den USA, Kanada und Japan – Baseballspiele, während bei Amazon hierzulande teils Spiele der UEFA Champions League zu sehen sind.

Kürzlich wurde bekannt, dass Netflix wohl noch in diesem Jahr auf seiner Plattform einen Tarif mit Werbung einführen möchte. Der Streamingdienst könnte eine Option für eine preisgünstigere Variante mit Werbespots laut eines Berichts der “New York Times” im vierten Quartal auf den Weg bringen.

Apple stellt zwei beliebte iPad-Modelle aufs Abstellgleis

Zwei der vielleicht erfolgreichsten iPad-Modelle gelten ab sofort „Vintage“-Produkte und werden nicht mehr unterstützt.

Mit dem iPad Air 2 und dem iPad Mini 2 hat Apple zwei seiner erfolgreichsten iPad-Modelle auf die so genante “Vintage-Liste” gesetzt. Das ist nicht unwichtig, bedeutet es doch, dass Ersatzteile und Service-Leistungen von Apple nicht mehr garantiert werden. Aktuell kann man etwa noch ein defektes Display oder einen defekten Akku austauschen lassen, allerdings sollten Ersatzteile bald aus den Apple Stores verschwinden. Es ist auch ungewiss, ob das kommende iPadOS 15 noch auf dem iPad Air 2 läuft, beim leistungsschwächeren iPad Mini 2 war schon bei iOS 12.5.5 Schluss…

Den Status Vintage erhält ein Gerät, das Apple die Geräte seit mindestens fünf Jahren nicht mehr in einem Apple Store im Angebot hatte. Sieben Jahre nach Verkaufsstopp wird der Status in „Obsolet“ geändert, für diese Geräte gibt es gar keine Ersatzteile mehr.

iPad Air 2: Das Ende 2014 vorgestellte iPad Air 2 war ein komplettes Neudesign und unterschied sich in vielen Punkten vom allerersten iPad Air: Erstmals verbaute Apple etwa ein laminiertes 9,7-Zoll-Display, was eine sehr flache Bauweise ermöglichte. Neu war außerdem ein Touch-ID-Sensor, verbesserte Kameras und ein exklusiver A8X-Prozessor mit drei Hochleistungskernen, der auf immerhin 2 GB RAM zugreifen konnte. Mit einer Geekbench-Leistung von 378/1049 (Single/Multicore) ist die Leistung etwas schlechter als bei einem iPhone 6s. Dank gerade noch akzeptabler Leistung wird auch iOS 15 noch unterstützt.

Was ist ein iPad Air 2 noch wert?

Bei Ebay ist ein 64 GB-Modell für knapp über hundert Euro zu haben. Ein Kauf ist aber nur begrenzt zu empfehlen, vor allem sollte man keine langen Akkulaufzeiten mehr erwarten.

iPad Mini 2
Dass das schon 2013 präsentierte iPad Mini 2 (damals als iPad Mini Retina) erst jetzt auf der Vintage-Liste landet, hat einen ungewöhnlichen Grund: Es blieb sehr lange im Apple Store im Angebot – es wurde sogar parallel zum Nachfolger iPad Mini 3 von 2013 und iPad Mini 4 weiter verkauft – erst Anfang 2017 verschwand es aus dem Programm. Dabei hat es mit dem A7 die völlig veraltete CPU des iPhone 5S, ist also deutlich älter und langsamer als das iPad Air 2. Es bietet kein Touch-ID und auch die Kameras sind von mäßiger Qualität. Es erhielt aber im Unterschied zum Vorgänger ein Retina-Display und konnte dank kompaktem Formfaktor viele Fans überzeugen.

Gebrauchte Modelle erhalten Sie schon für knapp unter 60 Euro, allerdings würden wir wegen der lahmen CPU von einem Kauf abraten – vor allem Surfen macht damit wenig Freude. iOS 12 ist außerdem das letzte nutzbare System. Apple veröffentlicht zwar vorerst weiter Sicherheits-Updates, immer mehr Apps werden dieses System aber nicht mehr unterstützen.

Apple Music verdrängt Spotify im iPhone-Dock

Apple Music verdrängt andere Apps aus dem iPhone-Dock: Apple ist sich dessen bewusst und arbeitet angeblich an einer Lösung.

Dies ist ein Fall für die Rubrik “Akte X”: Entweder aufgrund eines Bugs oder eines übereifrigen Ingenieurs ersetzt Apple Music Spotify und andere Apps im iPhone-Dock, egal ob Sie es dort ablegen oder nicht.

Laut zahlreichen Berichten taucht das reproduzierbare Problem mit iOS 15.4.1 auf: Wenn Sie Apple Music aus dem App Store auf Ihr iPhone laden, ersetzt es automatisch eine der Apps, die bereits im Dock abgelegt sind, darunter Spotify, Twitter und Safari. Wie zuerst von Kevin Archer auf Twitter entdeckt, scheint der Fehler vorwiegend Musik-Apps von Drittanbietern zu betreffen:

Zudem kursieren Berichte, dass Apple Music zur Standard-Musik-App wird, aber das ist schwer zu beweisen, da Apple es Benutzern nicht erlaubt, Standard-Apps manuell auszuwählen. Siri soll nach den ersten paar Musikanfragen fragen, ob man eine Standard-App auswählen möchte, aber das passiert eher zufällig.

Apple ist sich des Fehlers bewusst und arbeitet an einer Lösung, und es ist schwer zu glauben, dass dies beabsichtigt war. Apple kämpft in mehreren Rechtsstreitigkeiten um die Vorzugsbehandlung seiner eigenen Apps, und diese Aktion wäre ein gewagter Schachzug, der im Grunde Apples Verteidigungsargumenten widersprechen würde.

Der Fehler betrifft nur die Platzierung der App im Dock und löscht oder deaktiviert keine anderen Musikdienste auf dem Smartphone. Dennoch ist es ein seltsamer und besorgniserregender Fehler, den Apple wahrscheinlich schnell beheben wird, möglicherweise in iOS 15.5 oder sogar noch früher mit einem iOS 15.4.2 Update.

Dieser Artikel stammt ursprünglich von unserer Schwesterpublikation ” Macworld”.

Die besten Tipps und Tricks für Microsoft Edge

Viele Menschen nutzen den auf Windows vorinstallierten Browser Edge – auch außerhalb von Windows. Mit diesen Kniffen geht das Surfen leichter von der Hand.

Microsofts Webbrowser Edge hat in Deutschland was die Nutzerzahlen angeht laut dem Statistik-Portal Statista zwar das Nachsehen hinter Googles Chrome und Mozillas Firefox – dennoch nutzen ihn weltweit viele Millionen Windows-User. Wer diese Tipps und Tricks kennt, macht sich das Leben leichter und ein bisschen sicherer.

Die besten Tipps für Microsoft Edge:
Das Nachschnüffeln einschränken

Wer sich von Cookies, Trackern und seinen gespeicherten Seitenverläufen verfolgt fühlt, hat in Edge die Option, bei jedem Schließen des Browsers sämtliche Daten über den digitalen Jordan zu schicken. Das bedeutet zwar, dass man entsprechende Optionen beim nächsten Aufruf einer Seite neu auswählen muss, dafür sind die möglicherweise sensiblen Daten nicht mehr einzusehen. In den Optionen des Browsers lässt sich etwa unter “Datenschutz” einstellen, welche Daten beim Schließen genau gelöscht werden sollen. Im gleichen Menü können Userinnen und User unter “Tracking-Prävention” außerdem wählen, welche Tracker aktuell welche Genehmigung erhalten – und sie auf Wunsch untersagen.

Die nützliche Welt der Synchronisierung

Wer Edge als seinen Standardbrowser auch auf anderen Geräten nutzt, tut sich mit dem Erstellen eines Edge-Profils einen Gefallen. Von den am häufigsten besuchten Webseiten, über die hinterlegten Passwörter und Formfülldaten, bis zu aktuell geöffneten Tabs können User alle Daten auf mehreren Endgeräten nutzen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich dabei um Windows-, iOS- oder Android-betriebene Geräte handelt. Die Option zur Synchronisierung finden Userinnen und User unter den Konto-Einstellungen des Browsers.

Aus für den iPod: Apple stellt Produktion ein

Vor über 20 Jahren ist der iPod auf den Markt gekommen und hat sowohl die Firma Apple als auch die Digitalisierung der Musik revolutioniert. Doch mittlerweile ist auch der kleine Mp3-Player überholt…
Aus für den iPod: Wie Apple mitteilt, wird das Kultprodukt eingestellt. Den iPod touch, das letzte Modell, gibt es damit nur noch so lange, wie der Vorrat reicht.

In dem Apple-Statement wird beschrieben, dass der iPod User auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen habe, die es lieben, ihre Musik unterwegs mitnehmen zu können. Die Möglichkeit, die eigene Musikbibliothek dabei zu haben, sei mittlerweile aber in allen Apple-Produkten integriert. So lebe der Spirit des iPods etwa im iPhone oder der Apple Watch weiter, teilte Greg Joswiak, Apples Marketing-Vizepräsident mit.

Die letzten iPods touch
Damit wird der iPod nach über 20 Jahren bald Geschichte sein. Die letzten Geräte vom iPod touch können über apple.com, Apple Stores und autorisierte Apple-Händler erworben werden – solange der Vorrat reicht.

Der iPod gab in den 2000ern sowohl Apple als auch den digitalen Musikplayern einen ordentlichen Schub: Die Firma, damals noch unter der Führung von Steve Jobs (1955-2011), baute über das kleine Gerät sein Geschäft über Computer hinaus aus, während der stylische MP3-Player und die Software iTunes das Zeitalter der CDs beendeten.