Spaßige Ostereier: Die besten Easter Eggs von Google

Unter anderem in Spielen, Filmen, Programmen oder im Netz finden Nutzer tausende Easter Eggs. Auch Google hat zahlreiche Boni wie Ostereier versteckt.
Die Macher von Programmen, Webseiten, Filmen, Videospielen oder auch Serien überraschen Nutzerinnen und Nutzer immer wieder mit sogenannten Easter Eggs. Hier eine Auswahl der kreativsten und witzigsten “Ostereier”, die der Tech-Riese Google derzeit auf seinen Webseiten versteckt hat.

Antwort auf die Frage nach dem Leben
Mit einem einzigen kleinen Vorschlag gießt Google Öl ins Feuer um die seit Jahren vieldiskutierte Frage, ob Han Solo (Harrison Ford) oder Greedo (Paul Blake) in “Krieg der Sterne” zuerst geschossen hat. Im Original von 1977 drückt Han Solo zuerst ab. Später wurde die Szene überarbeitet und Greedo schießt zuerst, so dass Han Solo in Notwehr handelt. Wer die bei Google genutzte Sprache auf Englisch stellt und nach “Han shot first” (dt. “Han hat zuerst geschossen”) sucht, bekommt als Verbesserungsvorschlag “Did you mean: Greedo shot first” (dt. “Haben Sie ‘Greedo hat zuerst geschossen’ gemeint”) angezeigt. Bei der Suche nach “Greedo shot first” funktioniert das Ganze genau andersherum.

Ein vergleichbares Easter Egg gibt es auch zur beliebten Komödie “Und täglich grüßt das Murmeltier” mit Bill Murray (71). In dem Film, der im Original “Groundhog Day” heißt, durchlebt Murrays Charakter immer wieder den selben Tag. In der englischen Suche bekommen Nutzerinnen und Nutzer ein “Did you mean: Groundhog Day” (dt. “Haben Sie ‘Groundhog Day’ gemeint”) angezeigt, wenn sie nach dem Filmtitel suchen. Wer mehrfach draufklickt, bekommt den selben Verbesserungsvorschlag ebenso immer und immer wieder angezeigt.

Auch Fantasy-Fans finden ein besonderes Easter Egg in der englischen Suche – bei einer Anfrage nach “the one ring” (dt. “Der Eine Ring”) aus “Der Herr der Ringe”. Als Vorschlag bekommen User hier “Did you mean: my precioussss” (dt. “Haben Sie ‘Mein Schatz’ gemeint”) angezeigt. Das ist natürlich eine Anspielung auf den Charakter Gollum (Andy Serkis).

Ein Serien-Highlight versteckt sich bei Google Maps. In Street View gibt es in der Earl’s Court Road in London die Tardis aus dem Science-Fiction-Klassiker “Doctor Who” zu sehen. Dazu einfach die Adresse “238 Earl’s Court Road” in die Suche eintippen. Je nach Blickwinkel ist die Raum-Zeit-Maschine verborgen hinter einem weißen Laster.

Auch “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams (1952-2001) spendiert Google ein witziges Easter Egg. Wer eine “Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest” sucht, bekommt entsprechend in Googles Taschenrechner “42” angezeigt.

Spiele und kleine Helfer
Die Suchmaschine hat viele bekannte Zusatzfunktionen – darunter den bereits erwähnten Taschenrechner, eine Übersetzungsfunktion oder die Anzeige der aktuellen Uhrzeit. Es gibt aber bei Google auch viele andere Helferlein und kleinere Spielchen. “Kopf oder Zahl” blendet etwa einen Münzwurf ein. Und unter “Würfel werfen” (jeweils ohne Anführungszeichen) können Nutzer entsprechend Würfel mit unterschiedlichen Seiten werfen. Ein “Zufallszahlengenerator” gibt unterdessen zufällige Ziffernfolgen aus.

Auch mehrere simple Spiele hat Google integriert. Mit dabei sind etwa eine Fassung des Windows-Klassikers “Minesweeper”, eine Version der langjährigen “Pac-Man”-Reihe und ein “Solitaire”-Spiel. Auch das besonders auf alten Nokia-Handys beliebte “Snake” gibt es in einer Google-Fassung unter “Snake spielen”.

Für 41 Milliarden Dollar: Elon Musk will sich Twitter einverleiben

Das schwerreiche Enfant Terrible Elon Musk hat seinen nächsten Coup geplant. Der Tesla-Chef will Twitter für 41 Milliarden Dollar kaufen – und dann von der Börse nehmen.
“Ich habe ein Angebot unterbreitet”: Mit diesem kurzen Satz, der ein wenig an Marlon Brandos Zeile aus “Der Pate” erinnert, hat Elon Musk (50) über Twitter bekanntgegeben, eben jenen Kurznachrichtendienst kaufen zu wollen. Und in der Tat klingt es nach einem Angebot, das nur schwer abzulehnen scheint – rund 41 Milliarden US-Dollar sei ihm die Übernahme wert.

An seinen knappen Tweet hing Musk als Beweis ein Dokument der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde an. Darin geht hervor, dass er allen Anteilseignern 54,20 Dollar je Aktie zahlen würde und dies sein finales Angebot sei. Mit etwas über neun Prozent ist der Tech-Milliardär seit Kurzem bereits der größte Shareholder. Sollte es mit der Übernahme nicht klappen, so der Tesla-Chef, müsse er seine “Position als Aktionär neu überdenken”. Und weiter: “Das ist keine Drohung. Aber ohne die notwendigen Änderungen ist es schlichtweg kein gutes Investment.”

Darum will er Twitter übernehmen
Auch seine Beweggründe für die Übernahme sind in dem Schreiben detailliert aufgeführt. So habe er in Twitter investiert, “weil ich an dessen Potenzial glaube, die Plattform für Meinungsfreiheit rund um den Globus zu sein”. Jedoch habe er in seiner kurzen Zeit als Aktionär feststellen müssen, dass dies in der aktuellen Form, wie Twitter geführt wird, nicht möglich sei. Seine Lösung: “Twitter muss in eine Privatfirma umgewandelt werden” – sprich von der Börse genommen werden.

Er habe daher einige Tage darüber nachgedacht und sei zu dem Schluss gekommen, Twitter kaufen zu wollen. “Twitter hat herausragendes Potenzial. Ich werde es entfesseln.”

iPhones und Samsung-Handys werden in Russland knapp

Wegen Sanktionen gehen in Russland Smartphones aus. Offenbar reichen im Land die Vorräte für wenige Monate aus.

Wie der “Spiegel” berichtet, gehen in Russland langsam Smartphones von Apple und Samsung aus. Die aktuellen Vorräte würden für einige Wochen ausreichen, aktuell ist die Rede von maximal drei Monaten. Dies geht aus einem BND-Bericht vor, den der Blog “The Pioneer” veröffentlicht hat. Der BND-Bericht bestätigt die Aussagen von russischen Einzelhändlern im Bereich Elektronik vom Ende März gegenüber der RBK: Ein Vertreter von “Citylink”, einer Einzelhandel-Kette in Russland hat die Vorräte von Apple- und Samsung-Geräten auf zwei bis drei Monate eingeschätzt. Eine anonyme Quelle eines vergleichbaren Wettbewerbers hat diese Einschätzung bestätigt.

Im Einzelhandel gibt es bereits Knappheit bei den Modellen der Reihen iPhone 11 und iPhone 12, diese sind von 2019 respektive 2020, die Vorräte dafür sind traditionell recht knapp. Die Knappheit führt zu gestiegenen Preisen: Ein iPhone 12 Pro Max kostet in Russland fast wie ein neues iPhone 13 Pro Max vor einem halben Jahr.

Samsung und Apple machen fast die Hälfte des Smartphone-Marktes in Russland aus: Samsung war 2021 mit 32,1 Prozent der größte Smartphone-Verkäufer, Apple stand auf Platz drei mit 15,2 Prozent.

Die Sanktionen wirken
Aufgrund von Sanktionen hat sich der russische Smartphone-Markt in den letzten März-Wochen fast halbiert, im Vergleich zu den Umsätzen noch Anfang Februar: In der Woche vom 14. bis 20. Februar 2022 wurden 744.000 Smartphones verkauft, in der nächsten Woche – 703.000 Handys, in der ersten Märzwoche – 476.000 Smartphones, vom 7. bis 13. März dann 380.000 Geräte. Dazu wird die Auswahl auf dem Markt deutlich knapper, einige Modelle sind ganz verschwunden, die Verteilung verschiebt sich Richtung Einstiegs- bis Mittelklasse-Geräte, noch 2021 wurden auf dem russischen Markt teurere Profi-Geräte bevorzugt. Das geht aus einer Auswertung des Mobilfunkanbieters MTS vor: Der Handy-Markt in Russland ist 2021 bei der Gerätezahl um zwei Prozent geschrumpft, bei den Umsätzen dagegen um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

Derweil hat russische Regierung Grauimporte legalisiert, um Knappheit wegen der Sanktionen etwas auszubügeln. Laut einem Beschluss vom 29. März 2022 ist die Wareneinfuhr ins Land ohne Erlaubnis des Herstellers oder anderen Rechteinhabers erlaubt. Die russische Regierung nennt diese Praxis “Parallelimport”.

iPhone, Pixel und Co.: Das Handy einfach mieten?

Jahr für Jahr erscheinen neue Premium-Smartphones, manche Händler bieten deshalb die Möglichkeit zum Mieten der Geräte an. Lohnt sich das?
Smartphone-Hersteller werfen beinahe im Quartalstakt neue Geräte auf den Markt, häufig übertreffen sie sich gegenseitig nur in Details. Eine Möglichkeit, um ständig in Besitz aktueller Spitzentechnologie zu sein, ist, die Geräte für einen begrenzten Zeitraum zu mieten. Google und Apple schielen sogar in Richtung eines eigenen Abo-Services für ihre Technik. Wie die Mietservices funktionieren und ob sie sich lohnen:

Unterschiede beim Preis
Nicht alle Menschen können oder wollen es sich leisten, ihr Smartphone jedes Jahr gegen ein anderes auszutauschen. Unter anderem für sie positionieren sich Anbieter wie Grover, Smieten oder Lendis mit dem Angebot, Smartphones und andere Technik für begrenzte Zeiträume zu mieten – sowohl privat als auch gewerblich. Ob sich das in Sachen Preis lohnt, hängt von der Dauer und dem Modell der Leihe ab: Für ein Pixel 6 von Google variiert die Preisspanne bei Grover zwischen 54,90 Euro für einen Monat und monatlich 27,90 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten; das iPhone 13 einen Monat zu mieten, kostet 104,90 Euro, im 18-Monate-Modell ist es für 39,90 Euro pro Monat zu haben.

Wer sich dazu entschließt, das Gerät doch behalten zu wollen, dem rechnet Grover bezahlte Mieten als Raten auf den Kaufpreis an. In diesem Fall kann eine Miete lukrativ sein, weil das Gerät einen Wiederverkaufswerts hat. Diesen eingerechnet bezahlt man unterm Strich nur unwesentlich mehr als bei einem Neukauf. Im Falle eines Pixel 6 etwa vermacht Grover nach 28 Monaten Miete (781,20 Euro) dem Mieter das Gerät für einen symbolischen Euro, bei einem iPhone 13 sind es 26 Raten (1.037,40 Euro). Der einzige Nachteil: Kunden können bei Grover nicht sicher sein, ob sie ein neues Gerät auspacken dürfen oder eine “refurbished”-Variante erhalten, also ein zuvor verliehenes Smartphone, das in neuwertigem Zustand erneut vermietet wird.

Flexibilität dank Miete – für einen Preis
Zum Vergleich: Das Pixel 6 ist im Google Store neu aktuell für 569 Euro zu haben, das iPhone 13 bietet Apple für 899 Euro an, Samsungs S22 kostet derzeit 849 Euro. Im jeweiligen Online-Store der Hersteller finden Interessierte ebenfalls Angebote von Ratenzahlungen, die in der Regel auf eine Dauer von 24 Monaten angelegt und unterm Strich etwas günstiger als die Mietangebote sind – dafür aber auch keinen umfangreichen Geräteschutz bieten. Ein solcher ist bei Grover inbegriffen, der Eigenanteil an den Reparaturkosten beträgt für den Mieter zehn Prozent.

Praktisch sind Mietangebote vor allem bei kurzfristigen Mieten, etwa wenn ein zusätzliches Gerät während eines Urlaubs oder einer Geschäftsreise benötigt wird. In diesem Fall greifen Grover und Co. jedoch richtig zu und verlangen für einen Monat Miete circa zehn Prozent des Hersteller-Neupreises.

Google und Apple positionieren sich gegen Grover und Samsung
Mittelfristig zeigen manche Hersteller selbst Interesse daran, das Geschäftsmodell von Grover und Co. zu untergraben und ihre Kunden stärker direkt an sich zu binden. Google bietet in den USA bereits den jederzeit kündbaren Pixel Pass an, bei dem Abonnenten ebenfalls per monatlicher Zahlung das Gerät abbezahlen und nach zwei Jahren die Option auf das Nachfolger-Smartphone haben. Mitinbegriffen sind dann auch andere Service-Abos von Google, etwa YouTube Premium oder Google One.

Apple spielt mit ähnlichen Gedanken, wie das Wirtschaftsportal “Bloomberg” meldete. Demnach sei bereits Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres mit der Einführung eines Abo-Services für Apple-Hardware zu rechnen. Samsung hingegen hat Ende 2020 eine Kooperation mit Grover bekanntgegeben und lagert den Mietservice seitdem an den deutschen Verleih-Riesen aus. Dieser wiederum kooperiert inzwischen mit Elektronikmärkten wie Media Markt oder Saturn, um die Smartphone-Leihen in deren Filialen anbieten zu können.

iPhone, Pixel und Co.: Das Handy einfach mieten?

Jahr für Jahr erscheinen neue Premium-Smartphones, manche Händler bieten deshalb die Möglichkeit zum Mieten der Geräte an. Lohnt sich das?
Smartphone-Hersteller werfen beinahe im Quartalstakt neue Geräte auf den Markt, häufig übertreffen sie sich gegenseitig nur in Details. Eine Möglichkeit, um ständig in Besitz aktueller Spitzentechnologie zu sein, ist, die Geräte für einen begrenzten Zeitraum zu mieten. Google und Apple schielen sogar in Richtung eines eigenen Abo-Services für ihre Technik. Wie die Mietservices funktionieren und ob sie sich lohnen:

Unterschiede beim Preis
Nicht alle Menschen können oder wollen es sich leisten, ihr Smartphone jedes Jahr gegen ein anderes auszutauschen. Unter anderem für sie positionieren sich Anbieter wie Grover, Smieten oder Lendis mit dem Angebot, Smartphones und andere Technik für begrenzte Zeiträume zu mieten – sowohl privat als auch gewerblich. Ob sich das in Sachen Preis lohnt, hängt von der Dauer und dem Modell der Leihe ab: Für ein Pixel 6 von Google variiert die Preisspanne bei Grover zwischen 54,90 Euro für einen Monat und monatlich 27,90 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten; das iPhone 13 einen Monat zu mieten, kostet 104,90 Euro, im 18-Monate-Modell ist es für 39,90 Euro pro Monat zu haben.

Wer sich dazu entschließt, das Gerät doch behalten zu wollen, dem rechnet Grover bezahlte Mieten als Raten auf den Kaufpreis an. In diesem Fall kann eine Miete lukrativ sein, weil das Gerät einen Wiederverkaufswerts hat. Diesen eingerechnet bezahlt man unterm Strich nur unwesentlich mehr als bei einem Neukauf. Im Falle eines Pixel 6 etwa vermacht Grover nach 28 Monaten Miete (781,20 Euro) dem Mieter das Gerät für einen symbolischen Euro, bei einem iPhone 13 sind es 26 Raten (1.037,40 Euro). Der einzige Nachteil: Kunden können bei Grover nicht sicher sein, ob sie ein neues Gerät auspacken dürfen oder eine “refurbished”-Variante erhalten, also ein zuvor verliehenes Smartphone, das in neuwertigem Zustand erneut vermietet wird.

Flexibilität dank Miete – für einen Preis
Zum Vergleich: Das Pixel 6 ist im Google Store neu aktuell für 569 Euro zu haben, das iPhone 13 bietet Apple für 899 Euro an, Samsungs S22 kostet derzeit 849 Euro. Im jeweiligen Online-Store der Hersteller finden Interessierte ebenfalls Angebote von Ratenzahlungen, die in der Regel auf eine Dauer von 24 Monaten angelegt und unterm Strich etwas günstiger als die Mietangebote sind – dafür aber auch keinen umfangreichen Geräteschutz bieten. Ein solcher ist bei Grover inbegriffen, der Eigenanteil an den Reparaturkosten beträgt für den Mieter zehn Prozent.

Praktisch sind Mietangebote vor allem bei kurzfristigen Mieten, etwa wenn ein zusätzliches Gerät während eines Urlaubs oder einer Geschäftsreise benötigt wird. In diesem Fall greifen Grover und Co. jedoch richtig zu und verlangen für einen Monat Miete circa zehn Prozent des Hersteller-Neupreises.

Google und Apple positionieren sich gegen Grover und Samsung
Mittelfristig zeigen manche Hersteller selbst Interesse daran, das Geschäftsmodell von Grover und Co. zu untergraben und ihre Kunden stärker direkt an sich zu binden. Google bietet in den USA bereits den jederzeit kündbaren Pixel Pass an, bei dem Abonnenten ebenfalls per monatlicher Zahlung das Gerät abbezahlen und nach zwei Jahren die Option auf das Nachfolger-Smartphone haben. Mitinbegriffen sind dann auch andere Service-Abos von Google, etwa YouTube Premium oder Google One.

Apple spielt mit ähnlichen Gedanken, wie das Wirtschaftsportal “Bloomberg” meldete. Demnach sei bereits Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres mit der Einführung eines Abo-Services für Apple-Hardware zu rechnen. Samsung hingegen hat Ende 2020 eine Kooperation mit Grover bekanntgegeben und lagert den Mietservice seitdem an den deutschen Verleih-Riesen aus. Dieser wiederum kooperiert inzwischen mit Elektronikmärkten wie Media Markt oder Saturn, um die Smartphone-Leihen in deren Filialen anbieten zu können.

Russisches Parlament beklagt Blockade seines Youtube-Kanals

Der Youtube-Kanal der Staatsduma ist nicht mehr aufrufbar. Google, zu dem Youtube gehört, erklärt die Blockade mit Sanktionen und sich daraus ergebenden Handelsbestimmungen.
Russlands Parlament hat die Blockade seines Kanals auf der Videoplattform Youtube beklagt und eine möglicherweise baldige Sperrung von Youtube in Russland angedeutet.

Youtube habe über die Sperrung der Seite informiert, auf der bislang etwa Übertragungen von Plenarsitzungen gezeigt wurden, teilte die Staatsduma am Samstag im Netzwerk VKontakte mit. Der Youtube-Kanal der Staatsduma war am Samstag tatsächlich nicht mehr aufrufbar.

Der US-Konzern Google, zu dem Youtube gehört, erklärte die Blockade laut der russischen Agentur Interfax mit Sanktionen und sich daraus ergebenden Handelsbestimmungen. Die USA hatten als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Ende März die gesamte Staatsduma auf ihre Sanktionsliste gesetzt.

Russlands Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin behauptete, IT-Unternehmen würden von US-Behörden zu einem “Informationskrieg” gegen Moskau gezwungen. “Das können wir nicht zulassen”, schrieb Wolodin auf Telegram.Seit dem Einmarsch ins Nachbarland Ukraine ist Russland in den vergangenen Wochen massiv gegen ausländische Social-Media-Plattformen vorgegangen. Viele Nutzer befürchten, dass nach der Blockade von Facebook, Instagram und Twitter bald auch Youtube in Russland abgeschaltet werden könnte. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, schrieb nun auf Telegram: “Anscheinend hat Youtube sein eigenes Urteil unterzeichnet. Speichert eure Inhalte, übertragt sie auf russische Plattformen. Und zwar schnell.”

Apple macht in Köln neue Aufnahmen für Kartendienst

Mit Rucksack ausgestattet laufen wieder Teams für Apple durch Köln. Anders als die Kamerafahrzeuge machen sie Aufnahmen in Parks und Fußgängerzonen für Apples Kartendienst auf.
Apple bringt Technik für Aufnahmen zur Verbesserung seines Kartendienstes nach Deutschland zurück. Von Montag an sollen vier Teams mit Kamera-Rucksäcken in Köln unterwegs sein – voraussichtlich bis Anfang Juli.

Ab 22. April kommen auch wieder Kamerafahrzeuge hinzu, wie der iPhone-Konzern mitteilte.

Menschen mit Rucksäcken schickt Apple vor allem in Fußgängerzonen oder Parks. Die Rucksäcke nehmen nicht nur Fotos auf, sondern tasten die Umgebung auch mit Laserradaren ab, wie sie etwa in selbstfahrenden Fahrzeugen eingesetzt werden. Mit Hilfe der Daten erstellt Apple detailreichere Karten und integriert sie in den Dienst Straßenansichten ähnlich wie beim Konkurrenzangebot Google Street View.

Erste Aufnahmen mit den Kamera-Rucksäcken in Deutschland hatte Apple im vergangenen Sommer in Berlin, München und Hamburg gemacht. Die Autos kommen bereits seit einigen Jahren auf deutsche Straßen. Gesichter und Autokennzeichen werden in den Aufnahmen standardmäßig unkenntlich gemacht. Anwohner können beantragen, ihr Haus in den Aufnahmen zu verpixeln.

Terra Mobile 360-13 von Wortmann

Das 2in1-Notebook Terra Mobile 360-13 des Herstellers und Distributors Wortmann verspricht Spitzenqualität und Leistung zum günstigen Preis.

Mit der langen Akkulaufzeit von acht Stunden ist das Terra Mobile 360-13 ein multifunktionales Gerät in hochwertiger Optik und ideal für Präsentationen. Sein 13,3 Zoll großes Full-HD Multitouch IPS-Display kommt im edlen Aluminiumgehäuse. Um 360 Grad drehbar, lässt es sich sekundenschnell vom Notebook in ein Tablet verwandeln. Für handschriftliche Notizen oder Zeichnungen hat Wortmann einen optionalen Stift im Angebot.

Flexibel, leicht, erweiterbar
Das Terra Mobile 360-13 wird durch einen Intel Mobile Core i3 CPU der 11. Generation angetrieben der mit UHD-Grafik ausgestattet ist. Darüber hinaus besitzt es 8 GB DDR4 RAM, 256 GByte SSD sowie Anschlüsse für USB 3.2, USB 3.1, Micro-SD, WLAN und Bluetooth. Im Erweiterungsschacht findet optional eine weitere M.2 SATA SSD Platz. Als Betriebssystem kommt Windows 11 zum Einsatz.

In Verbindung mit der optionalen Terra USB-C Dockingstation 800 kann sich das Terra Mobile 360-13 der Wortmann AG in einen leistungsstarken Arbeitsplatz verwandeln. Das Notebook lässt sich über die Dockingstation laden und kann damit zwei 4K-Monitore unterstützen.

Das Wortmann Terra Mobile 360-13 ist mit Windows Home oder Professionell für die unverbindliche Preisempfehlung von 749 Euro respektive 799 Euro inklusive Mehrwertsteuer ab sofort in Hüllhorst bestellbar. Der passende aktive Stift ist für 48 Euro erhältlich, die erwähnte Dockingstation soll 229 Euro kosten.

Darknet-Marktplatz abgeschaltet – Geldwäsche-Verdacht

Das Geschäft mit geklauten Daten, Dokumenten und Betäubungsmitteln florierte über den illegalen “Hydra Market” seit mehr als sieben Jahren. Nun wurde die russischsprachige Plattform abgeschaltet.
Drogen, Geldwäsche, gestohlene Daten: Der weltweit größte illegale Marktplatz im Darknet ist von deutschen Behörden abgeschaltet worden.

Es seien Server in Deutschland und Bitcoins im Gesamtwert von 23 Millionen Euro sichergestellt worden, teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag mit. Ermittelt werde gegen bislang unbekannte Betreiber und Administratoren der Plattform mit dem Namen “Hydra Market”. Sie stehen unter anderem unter dem Verdacht der gewerbsmäßigen Geldwäsche. Die Ermittlungen laufen seit August 2021, mehrere US-Behörden seien beteiligt gewesen.

Die russischsprachige Plattform sei mindestens seit 2015 über das sogenannte Tor-Netzwerk erreichbar gewesen. Gehandelt worden sei vor allem mit illegalen Betäubungsmitteln, aber es ging auch um weltweit ausgespähte Daten, gefälschte Dokumente sowie digitale Dienstleistungen. Einen aktuellen Bezug zum Krieg in der Ukraine gebe es nicht, sagte der Pressesprecher der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, Sebastian Zwiebel.

Rund 17 Millionen Kunden- und mehr als 19.000 Verkäuferkonten seien auf der Plattform registriert gewesen. Das Darknet ist ein versteckter Teil des Internets, der nur über bestimmte Software erreichbar ist und nicht von den üblichen Suchmaschinen gefunden wird.

Großer Erfolg der Ermittler
Zwiebel sprach von einem riesigen Erfolg der Ermittler. Wie groß die Plattform gewesen sei, lasse sich alleine an den Umsätzen ablesen: Im Jahr 2020 seien mindestens 1,23 Milliarden Euro erzielt worden – dies habe “Hydra Market” zum umsatzstärksten illegalen Marktplatz der Welt gemacht. Es sei auch ein Dienst zur Verschleierung digitaler Transaktionen namens “Bitcoin Bank Mixer” angeboten worden und habe Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden “immens erschwert”.

Nach den Betreibern und Administratoren wird weiter international gefahndet. Es sei bislang noch keine Identität einzelner handelnder Personen bekannt. “Von daher sind die Ermittlungen auch noch lange nicht abgeschlossen”, sagte Zwiebel.

Wo in Deutschland die Server beschlagnahmt wurden, wollten die Ermittler unter Verweis auf das noch laufende Verfahren nicht mitteilen. Darauf, dass weitere im Ausland stünden, gebe es aktuell keine Hinweise. Auf der Webseite des Marktplatzes wurde am Dienstag ein Sicherstellungsbanner veröffentlicht. Darauf heißt es in mehreren Sprachen: “Die Plattform und der kriminelle Inhalt wurden beschlagnahmt.”

Der Milliarden-Umsatz alleine der einen Plattform zeige das Ausmaß des Kriminalitätsphänomens, sagte Zwiebel. “Das ist ein Phänomen, das nach wie vor sehr, sehr groß ist und uns auch in Zukunft beschäftigen wird.” Um Online-Kriminellen auf die Spur zu kommen, gebe es ein permanentes Monitoring im Darknet und anderen Plattform wie etwa Telegram.

Die Zentralstelle ZIT kann immer wieder Schläge gegen Online-Kriminelle bekannt geben. Erst vergangenen Freitag hatte die ZIT die Anklage mehrerer Männer mitgeteilt, die eine Darknet-Plattform für Kinderpornografie mit mehr als 400.000 Mitgliedern betrieben haben sollen.

Samsung benennt Z-Handys um

Elektronik-Hersteller Samsung streicht in mehreren Ländern den Z-Namenszusatz für seine Falt-Smartphones.

Samsung hat, wie viele andere Elektronik-Unternehmen, Stellung zur aktuellen Situation in der Ukraine bezogen und bestätigt, keine Smartphones mehr in Russland verkaufen zu wollen. Der Konzern streicht nun außerdem den Z-Namenszusatz für seine faltbaren Smartphones Galaxy Z Flip 3 und Galaxy Z Fold 3 in mehreren Ländern.

Samsung entfernt Z-Namenszusatz
Auf den Samsung-Websites für Lettland, Estland und Litauen werden die Geräte nun nur noch als Galaxy Fold 3 und Galaxy Flip 3 bezeichnet. In den URLs der Seiten ist der Z-Zusatz jedoch noch zu finden. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die Änderungen kurzfristig vorgenommen wurden. Seltsam ist auch, dass auf der ukrainischen Website von Samsung der Z-Namenszusatz noch verwendet wird. Eine offizielle Stellungnahme seitens Samsung gibt es nicht. Unklar ist zudem, ob der Namenszusatz in den nächsten Wochen international oder nur in bestimmten Ländern gestrichen wird.

Z als Synonym für russisches Militär
Den Mutmaßungen zufolge hat Samsung das Z aus dem Namen seiner Smartphones gestrichen, weil das Z-Symbol in den vergangenen Wochen zum Synonym für das russische Militär bei seinem Angriffskrieg auf die Ukraine geworden ist. Samsung könnte die Namen seiner Smartphones also geändert haben, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und Kunden in den ehemaligen Sowjetländern nicht zu verärgern.