iPhone im Wasser – Das müssen Sie tun

Wenn das iPhone ins Wasser fällt, ist höchste Eile geboten, um das Smartphone zu retten. Wir zeigen, welche Tricks Sie anwenden können.

So oft, wie es in diesem Sommer regnet, ist es wohl wahrscheinlicher, dass Ihr iPhone durch Niederschlag nass wird, als dass Sie es im nächstgelegenen Schwimmbad, Pool, Badesee oder Meer ins Wasser fallen lassen. Doch egal, unter welchen Umständen das iPhone auch nass wird: Technik und Wasser vertragen sich in der Regel nicht besonders, weshalb man im Zweifel schnell handeln sollte.

Nutzer neuerer iPhones ab dem iPhone 7 bis einschließlich iPhone 12 Pro sind bereits vor den schlimmsten Problemen geschützt: Diese Modelle sind relativ wasserabweisend, man müsste sich schon viel Mühe geben, um den Geräten einen Wasserschaden zuzufügen. Tatsächlich sind solche Geräte durchaus in der Lage, über mehrere Monate im Wasser mit nur geringen Schäden zu überleben, wie diese unglaubliche Geschichte beweist.

Es passiert aber immer wieder mal, dass ältere Geräte (wie etwa iPhone 6S, SE oder 6) ins Klo oder das mit Wasser gefüllte Waschbecken stürzen. Was dann?

Hier sind schnelle Reaktionen notwendig (wenn man nicht gerade eine wasserdichte Hülle für sein iPhone hat), denn ein durch Feuchtigkeit entstandener Schaden ist für Handy-Hersteller kein Grund für Garantieleistungen. Im Übrigen nimmt Apple selbst bei den neueren Modellen Wasserschäden von der Garantie aus.

Falls auch Ihr iPhone einmal ins Wasser fällt, sollten Sie folgende Aspekte beachten:

Bei iPhone 6S und 6S Plus besteht eine größere Chance als bei älteren Modellen, das Gerät vor Wasserschäden zu bewahren. In der iPhone-Generation aus dem Jahr 2015 hat Apple dünne Silikonstreifen verbaut, die das Gerät vor eindringender Nässe schützen soll. Das iPhone 7, iPhone SE der zweiten Generation, iPhone XR, iPhone X, iPhone 8 sind nach IP67 zertifiziert, heißt, sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von einem Meter mehr oder weniger unbeschadet überstehen. Das iPhone XS und das iPhone 11 sind nach IP68 zertifiziert und überstehen bis zu 30 Minuten in der Tiefe bis zwei Metern. Das iPhone 11 Pro ist ebenfalls nach IP68 zertifiziert, übersteht jedoch die gleichen 30 Minuten in der Tiefe von vier Metern. Die beiden Modelle des iPhone 12 – das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro – weisen die gleiche Dauer von einer halben Stunde in der Tiefe von sechs Metern auf.

Apple deckt mit seiner Garantie keinen iPhone-Wasserschaden ab
Auf Apples Homepage wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Flüssigkeitsschäden am iPhone oder iPod nicht durch die Garantie abgedeckt sind. Auch Zusatzversicherungen wie Apple Care+ helfen im Zweifel nicht weiter.

„Das iPhone und die meisten iPod-Modelle, die nach 2006 gebaut wurden, verfügen über einen eingebauten Flüssigkeitssensor (LCI), der anzeigt, ob das Gerät mit Wasser oder wasserhaltigen Flüssigkeiten in Verbindung gekommen ist.“

Dieser Sensor (LCI) ist im Normalzustand weiß oder silbern, verfärbt sich jedoch rot, sobald er in Kontakt mit Wasser oder einer wasserhaltigen Flüssigkeit kommt. Wenn Sie herausfinden möchten, ob der LCI im iPhone mit einer Flüssigkeit in Kontakt gekommen ist, entfernen Sie für die Modelle ab dem iPhone 5 die Abdeckung für das SIM-Kartenfach. Hier finden Sie den Sensor, der über den Gerätezustand informiert.

Im iPhone 4 und 4S, beziehungsweise im 3G und 3GS, kann der Sensor über den Audio-Eingang oder den Ladeanschluss eingesehen werden.

Auch beim iPhone 7 und neuer ist Vorsicht geboten: Die neuen iPhone-Modelle sind zwar wasserabweisend, was jedoch nicht bedeutet, dass sie auch wasserresistent sind. Sollten Sie mit dem iPhone 7 und neuer mal im Regen stehen – und zwar wortwortlich – , wird das Smartphone wohl keinen Schaden davon tragen. Auch in den Werbespots von Apple sieht man, dass das iPhone 7 vor Spritzwasser geschützt ist.

Allerdings sollten Sie nicht zu experimentierfreudig sein und das iPhone für längere Zeit gänzlich unter Wasser tauchen. Unter Umständen können nämlich trotzdem Wasserschäden entstehen, welche durch die Apple Care+ nach wie vor nicht gedeckt sind.

Reis gegen Smartphone-Wasserschaden ist kein Allheilmittel
Nicht bei jedem Wasserschaden funktioniert indes der Trick mit dem Reis, es kommt immer darauf an, welche Komponenten betroffen sind. Selbst ein erfolgreicher Neustart nach drei Tagen Trocknungszeit gibt keine Sicherheit: Das Wasser könnte im Inneren des iPhone Korrosion ausgelöst haben, die Folgen erst nach etlichen Tagen oder gar wenigen Wochen auftreten. Sieht man sein iPhone öfter den Gefahren des Wassers ausgesetzt, sollte man sich auf jedem Fall eine wasserdichte Hülle anschaffen, um gar nicht erst in Schwierigkeiten zu geraten.

WhatsApp zu Nutzung durch Taliban: Befolgen US-Sanktionen

Die Taliban greifen bei ihrer blutigen Machtübernahme in Afghanistan offenbar auch auf den Messengerdienst WhatsApp zurück. Der muss eine solche Nutzung laut US-Recht aber eigentlich unterbinden.

Menlo Park (dpa) – Die militant-islamistischen Taliban nutzen laut Medienberichten Facebooks Chatdienst WhatsApp, der sie als amerikanisches Unternehmen sperren muss. So schrieb die “Washington Post”, die Taliban hätten Einwohnern von Kabul über WhatsApp-Gruppen mitgeteilt, dass die die Kontrolle über die Stadt übernähmen.

Eine WhatsApp-Sprecherin sagte am Dienstag, der Chatdienst müsse US-Sanktionen befolgen – und dazu gehöre, Profile zu entfernen, “die sich als offizielle Accounts der Taliban zu erkennen geben”. Zugleich ersuche man weitere Informationen von US-Behörden “angesichts der sich verändernden Situation in Afghanistan”.

Die Chats bei WhatsApp sind mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Das bedeutet, dass grundsätzlich nur die beteiligten Nutzer, aber nicht die Plattform selbst Zugang zu Inhalten der Unterhaltungen im Klartext haben. WhatsApp analysiert deshalb für den Dienst verfügbare Informationen wie Namen, Fotos oder Profilbeschreibungen, um problematische Gruppen zu identifizieren.

Insgesamt suche Facebook proaktiv nach Taliban-freundlichen Inhalten und entferne sie von der Plattform, betonte Instagram-Chef Adam Mosseri im Sender Bloomberg TV. Zugleich schränkte er ein, die Situation entwickele sich rapide. “Wir werden anpassen müssen, was wir machen und wie wir das machen, um auf sich verändernde Risiken zu reagieren.”

Was das Smartphone alles ersetzen kann

Vor einem Vierteljahrhundert startete die Erfolgsgeschichte des Smartphones. Mit immer mehr Fähigkeiten ersetzt das Technik-Wunder immer mehr Alltagsgegenstände – und das mit Überraschungseffekt.

Von der Utopie zur Technik für Milliarden: In den 1960er-Jahren lief die Kommunikation in der US-Science-Fiction-Serie “Star Trek” über sogenannte Kommunikatoren. Drei Jahrzehnte später sollte ein gleichnamiger “Communicator” die goldene Ära der Smartphones einleiten. Der “Nokia 9000 Communicator” kam am 15. August 1996 in den Handel. Vor 25 Jahren war er mit Fax-Funktion, Kalender und Taschenrechner ausgestattet.

Heute sind die Geräte massentauglich: Insgesamt 89 Prozent der Bundesbürger haben laut Unternehmensberatung Deloitte ein Smartphone. Manche Apps ersetzen sogar Alltagsgegenstände. Eine Auswahl:

Geldbeutel
Beim Zahlen hält man das Handy heute über ein Lesegerät an der Kasse. Die Rechnung wird dann etwa über Google Pay für Android-Geräte oder Apple Pay bei iOS-Handys beglichen. Dort sind die Daten der Konten hinterlegt, von denen das Geld abgezogen wird. Zum Einsatz kommt mit NFC (Near Field Communication, zu deutsch: Nahfeldkommunikation) meist dieselbe Technik, die auch beim kontaktlosen Zahlen mit einer Bankkarte genutzt wird. Bei neueren Smartphones ist ein NFC-Chip Standard. Das iPhone von Apple hat die Funktion seit dem Modell 6 (2015) an Bord.

Wasserwaage
Das Bild hängt schief? Früher musste der Werkzeugkasten her, heute gibt es eine App dafür. Android-Nutzer müssen sich diese erst herunterladen. Eine der beliebtesten ist die kostenfreie “Wasserwaage Galaxy”. Zwei Röhren mit einer simulierten Blase zeigen an, ob sich das Handy im Schieflage befindet. Keinen extra Download benötigen Nutzer eines iPhones: Seit Version 7 des Betriebssystems iOS ist die Funktion an Bord – erst in der Kompass-Anwendung, seit iOS 11 als Unterfunktion der Maßband-App.

Maßband
Neuere iPhones (ab Modell 6s) können die Umgebung scannen und Objekte vermessen. Dazu wird das Gerät wie beim Fotografieren auf das zu vermessende Objekt gehalten, dann werden manuell Start- und Endpunkt der Messung definiert. Möglich sind mehrere Messungen – wie Höhe und Breite etwa einer Pflanze oder spezielle Formen wie Quadrat und Rechteck eines Bilderrahmens. Beim Konkurrenten Google gibt es beispielsweise die App “AirMeasure”.

Die Leistungsfähigkeit moderner Chips und schnelles Internet machen das Handy auch für Spielehersteller interessant. Der im iPhone 12 verwendete Chip A14 soll über drei Gigahertz (GHz) schnell sein. Zum Vergleich: Die tragbare Konsole Switch von Nintendo taktet beim Spielen mit nur etwa einem GHz. Das heißt: Wer mobil spielen will, kann das auch mit einem neuen Smartphone. Wer ein Abo bei einer Plattform wie Steam abschließt, kann mit schnellem Internet-Zugang Tausende von Spielen zocken.

Wörterbuch
Einfach einen Fisch ins Ohr stecken und plötzlich alle Sprachen verstehen? So einfach wie im Kultroman “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams geht das zwar nicht. Allerdings ist die Technik schon so weit, dass Besucher im Ausland das Wörterbuch zu Hause lassen können. Wer Googles kostenfreie “Übersetzer”-App (Android und iOS) verwendet, kann sich per Kamera-Funktion zum Beispiel die Speisekarte live übersetzen lassen. Laut Herstellerangaben soll das bei derzeit 94 Sprachen möglich sein.

Fernbedienung
Das Smartphone kann sogar die TV-Fernbedienung ersetzen. Meist geschieht das über das heimische WLAN, das dafür mit Fernseher und Handy verbunden sein muss. Das heißt: Beim TV muss es sich um ein aktuelleres Gerät handeln, das internetfähig ist. Fast jeder Hersteller bietet eine Lösung. Bei Samsung etwa heißt diese App “Smartthings” und kann kompatible Geräte steuern – vom Wäschetrockner bis zum TV. Daneben gibt es universelle Fernbedienungen als App – etwa “SURE Universal Remote” für Android und iOS.

Eine Folge der Corona-Pandemie ist der digitale Impfpass. Dieser kann genauso wie das gelbe Impfbuch eine vollständige Corona-Impfung nachweisen und damit etwa beim Kinobesuch vom Test befreien. Dazu gibt es Apps (alle Android und iOS): “CovPass” dient ausschließlich dazu, das Impfzertifikat vorzuzeigen. Das können auch andere Apps, die für andere Hauptaufgaben entwickelt wurden: Die “Corona-Warn”-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen. Die “Luca”-App dient dem schnellen Ein- und Auschecken mit den eigenen Kontaktdaten etwa in Cafés oder Restaurants.

Schrittzähler
Lange waren sie voll angesagt: Fitness-Armbänder, die die Schritte zählen. Das kann auch das Smartphone. Google und Apple bieten dafür eigenständige Lösungen an: Bei Android-Smartphones heißt dieser Aktivitätstracker “Google Fit”, beim iPhone ist die App “Health” seit iOS 8 von Haus aus an Bord. Beide zählen die Schritte, messen und speichern zurückgelegte Distanzen beim Gehen oder Laufen. Wer eine externe Lösung bevorzugt, kann bei beiden Systemen auch etwa auf die umfangreich ausgestattete “Pacer”-App zurückgreifen.

Wer seinen Puls selber messen will, kann das auch ohne Zusatzgerät wie Smartwatch tun. Den Herzschlag kontrollieren und Rhythmusstörungen erkennen – das will die deutsche Gesundheits-App “Preventicus Heartbeats” (Android und iOS). Gemessen wird, indem vorzugsweise der kleine Finger auf die Handy-Kamera gelegt wird. Der Hersteller verspricht: Aus dem Video-Signal könne die Pulskurve abgeleitet werden. “Hochgenaue und patentierte Algorithmen ermitteln über diese Pulskurve Ihren Herzrhythmus”, heißt es auf der Webseite.

Hifi-Firma Sonos mit Etappensieg in Patentstreit mit Google

Google drohen Probleme beim Verkauf von vernetzten Lautsprechern und auch Smartphones im Heimatmarkt USA. Ein Richter der Handelsbehörde ITC sieht Patente der Hifi-Firma Sonos verletzt.

Washington (dpa) – Der Lautsprecher-Spezialist Sonos hat einen Etappensieg in seinem Patentstreit mit Google erzielt. Ein Richter der US-Handelsbehörde ITC kam zu dem Schluss, dass der Internet-Konzern fünf Patente der Hifi-Firma verletzt.

Die ITC kann bei Patentverletzungen die Einfuhr von Waren in die USA untersagen.

Die am Freitag veröffentlichte vorläufige Entscheidung des Richters kommt noch zur Prüfung vor die gesamte Kommission. Die Frist für eine Entscheidung läuft bis zum 13. Dezember.

Sonos hat bei der Anfang 2020 eingereichten Klage diverse Google-Geräte wie Smartphones der Marke Pixel und vernetzte Lautsprecher der Marke Nest im Visier. Bei den Patenten geht es etwa um Technologien zum Synchronisieren der Audio-Wiedergabe zwischen mehreren Geräten, zur Lautstärkeregelung und der WLAN-Anbindung. Da die meisten Geräte in Asien gefertigt werden, würde ein Importstopp der ITC den Verkauf der Technik in den USA verhindern. Die Sonos-Aktie legte nach Bekanntwerden der Richter-Entscheidung im nachbörslichen Handel am Freitag um gut 4,6 Prozent zu.

Zugleich kann ein Importstopp vom US-Präsidenten gekippt werden – was allerdings selten passiert. Für die Prüfung durch den Präsidenten sind zwei Monate vorgesehen – so dass das Weihnachtsgeschäft für Google auf jeden Fall sicher wäre. Für Herbst wird mit dem Pixel 6 die nächste Generation der Google-Smartphones erwartet.

Während Sonos die Schlussfolgerungen des Richters begrüßte, hält Google dagegen. “Wir verwenden keine Sonos-Technologie”, sagte ein Google-Sprecher dem Finanzdienst Bloomberg.

Sonos weitete den Patentstreit auf weitere Länder aus und erzielte dabei in Deutschland eine Einstwillige Verfügung gegen den Verkauf einiger Google-Geräte. Der Internet-Konzern ging dagegen in Berufung.

Im ITC-Verfahren hatte Google betont, dass der Konzern Technologien habe, mit denen die von Sonos genannten Patente nicht verletzt würden und die Richter um eine Einschätzung dazu gebeten. Zugleich reichte Google in den USA eine Gegenklage ebenfalls mit dem Vorwurf von Patentverletzungen ein.

Sonos ist ein Pionier bei vernetzten Lautsprechern und ist spezialisiert auf Sound-Systeme für verschiedene Räume in einem Zuhause. Aktuell versucht die Firma auch, ihr Geschäft durch eine Kooperation mit Audi auf den Automarkt auszuweiten.

Neue Falt-Handys von Samsung

Mit dem Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3 hat Samsung eine neue Generation an faltbaren Smartphones vorgestellt.

Samsung hat mittlerweile die dritte Generation seiner faltbaren Smartphones vorgestellt. Die aktuelle Generation soll robuster als die Vorgänger sein und besser an den alltäglichen Gebrauch angepasst sein. Zudem behauptet Samsung, dass dem Konzern eine lange Nutzungsdauer seiner Geräte am Herzen liege und man deshalb bei den Foldables großen Wert auf die Widerstandsfähigkeit gelegt habe. Mit Blick auf die Updatepolitik Samsungs in der Vergangenheit, darf die Aussage in Bezug auf die Langlebigkeit der Geräte aber zu Recht bezweifelt werden.

Das Galaxy Z Fold3 5G ist das laut Hersteller das erste Foldable, mit dem der bekannte S Pen funktioniert. Das Galaxy Z Flip3 5G soll dagegen vor allem mit seinem eleganten und kompakten Design, verbesserten Kamerafunktionen und einem vergrößerten Frontdisplay im Vergleich zu seinem Vorgänger überzeugen.

Galaxy Z Fold3 5G
Aufgefaltet bietet das 19,19 cm / 7,6 Zoll Infinity-Flex Dynamic AMOLED-Display des Galaxy Z Fold3 5G ein hochauflösendes Seherlebnis mit einer unter dem Display liegenden Kamera. Die neue Eco-Displaytechnologie so zu einem um 29 Prozent helleren Bildschirm verhelfen und dabei weniger Energie verbrauchen. Die adaptive Bildwiederholfrequenz beträgt bis zu 120 Hz.

Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Flex-Modus des Galaxy Z Fold3 5G verbessert, mit dem sich verschiedene Dinge parallel erledigen lassen. So lässt sich beispielsweise auf dem einen Bildschirm des Geräts ein Videoanruf durchführen, während auf dem anderen Teil Besprechungsnotizen aufgezeichnet werden. Das überarbeitete Multi Active Window ermöglicht es den Nutzern zudem, eine Notiz für eine Verabredung festzuhalten und währenddessen den Kalender zu prüfen. Um die beliebtesten App-Kombinationen mit nur einem Klick aufrufen zu können, haben Nutzer die Möglichkeit, entsprechende Apps hinzuzufügen und gewünschte App-Verknüpfungen zu erstellen. Über eine Taskleiste können sie schließlich schnell zwischen unterschiedlichen Apps wechseln, ohne zunächst zum Startbildschirm zurückkehren zu müssen.

Galaxy Z Flip3 5G
Das neu gestaltete Frontdisplay des Galaxy Z Flip3 5G ist jetzt viermal größer als das des Galaxy Z Flip 5G, wodurch Benachrichtigungen einfach zu prüfen sind, ohne dass das Handy extra dafür geöffnet werden muss. Über die neuen Widgets auf dem Frontdisplay können Nutzer ihren Terminkalender oder das Wetter im Blick behalten, ihre tägliche Schrittzahl überwachen oder das Hintergrundbild des Frontdisplays mit der Farbe ihres Foldables abstimmen.

neue Stereolautsprecher mit Dolby Atmos sollen einenbeeindruckenden Sound liefern, der mit klaren Klängen, satten Tiefen und räumlichen Effekten punkten soll. Durch das neue Flex-Modus-Panel lassen sich Apps derweil einfach bedienen, indem etwa ein Video, das auf der oberen Bildschirmhälfte läuft, über Bedienelemente zur Helligkeit und Lautstärke auf der unteren Hälfte des Bildschirms angepasst werden kann.

Das Galaxy Z Fold3 5G wird ab 1.799 Euro erhältlich sein, das Galaxy Z Flip3 5G soll ab einem Preis von 1.049 Euro in den Verkauf gehen. Nutzer, die das Galaxy Z Fold3 5G und Z Flip3 5G ab dem 11. August im Samsung Online Shop vorbestellen, erhalten eine 200 Euro Tauschprämie und bis zu 800 Euro Ankaufswert – auch bei Displaybruch für ein Altgerät als Vorabzug im Warenkorb.

Hacker überweist gestohlene Kryptowährungen zurück

Zunächst schien der Diebstahl von 600 Millionen Dollar der größte Krypto-Geldraubzug aller Zeiten zu sein. Doch ein Hacker wollte wohl nur auf Schwachstellen im Umgang mit Digitalwährungen hinweisen.

New York (dpa) – Der Hacker, der offenbar hinter einem der bisher größten Kryptowährungsdiebstähle steckt, hat einen Großteil der erbeuteten 600 Millionen Dollar (510 Mio Euro) zurückgegeben.

Die von dem Einbruch betroffene Plattform Poly Network berichtete am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter, man habe fast alle Assets zurückerhalten. Die Transaktionen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Zunächst berichtete Poly Network, der Hacker habe Einheiten der Kryptowährung Ether im Wert von 4,6 Millionen US-Dollar, 252 Millionen US-Dollar in sogenannten Binance-Token sowie 85 Millionen US-Dollar in Polygon zurückgegeben. Noch offen seien Ether im Wert von 268 Millionen US-Dollar. Am Donnerstagabend twitterte die Plattform dann, dass sämtliche Ether-Werte übertragen worden seien.

Drastischer Hinweis auf Schwachstellen

Damit scheint sich die Annahme zu bewahrheiten, dass bei dem Diebstahl nicht gewöhnliche Kriminelle am Werk waren. Vielmehr sprechen die Indizien dafür, dass ein Hacker mit einer drastischen Aktion auf die Schwachstelle in dem technischen Protokoll von Poly Network hinweisen wollte. Poly Network bezeichnete den mutmaßlichen Täter als “Mr. White Hat”. Im Jargon der Sicherheitsbranche werden damit gutartige Hacker bezeichnet.

In diese Richtung hatten auch Spuren gewiesen, die Tom Robinson, Mitbegründer von Elliptic, einem Londoner Unternehmen für Blockchain-Analysen und Compliance, in den öffentlich einsehbaren Überweisungen des Hackers entdeckt hat. Robinson veröffentlichte auf Twitter eine dreiseitige Frage-Antwort-Runde, die der Hacker in Form eines Selbstinterviews veröffentlicht hatte.

“Ich habe genug Geld”

In dem Text behauptet der Hacker, kein großes Interesse an dem Geld zu haben. “Ich habe genug Geld.” Er habe stets geplant, die Beträge zurückzugeben. Der Diebstahl habe die Schwachstellen in der Software von Poly Network aufzeigen sollen. “Ich weiß, es tut weh, wenn Menschen angegriffen werden, aber sollten sie nicht etwas aus diesen Hacks lernen?”, schrieb der Hacker in den Notizen. Er habe die “Token” übertragen, um sie in Sicherheit zu bringen, aber nichts davon verkauft.

In seinen Bemerkungen in der Etherum-Blockchain geht der Hacker auch auf die Frage ein, warum er die gestohlenen Werte nicht in einem Rutsch zurücküberwiesen hat: “Ich brauchte Zeit, um mit dem Team von Poly Networks zu reden. Sorry, das ist der einzige Weg, um meine Würde zu bewahren, ohne meine Identität preiszugeben. Und ich musste mich etwas ausruhen.”

In den Bemerkungen des Hackers gibt es auch einen Querverweis auf den deutschen Philosophen Martin Heidegger. Auf Englisch heißt es dort: “Ich erforsche seit einiger Zeit den Sinn des Lebens und hoffe, dass mein Leben aus einzigartigen Abenteuern bestehen kann. Daher lerne und hacke ich gerne alles, um gegen das Schicksal zu kämpfen.” Dann folgen auf Deutsch die drei Worte: “Sein zum Tode.” Diese Wortfolge wurde von Heidegger verwendet um zu beschreiben, dass die Sterblichkeit und Endlichkeit des Daseins auch das Leben bestimmen.

Zehn Jahre Facebook Messenger: Tipps für die Chat-App

Der Facebook Messenger wurde erstmals vor zehn Jahren für Smartphones veröffentlicht. Hier einige Features, die sicherlich noch nicht jeder Nutzer kennt.

Am 9. August 2011 hat Facebook seine eigene Messaging-App für iOS- und Android-Smartphones erstmals veröffentlicht. In den vergangenen zehn Jahren hat sich beim Facebook Messenger vieles verändert. Zum Geburtstag des Konkurrenten von Anwendungen wie WhatsApp und Signal ein kleiner Überblick über mehrere Funktionen, die auch heute noch nicht alle Nutzerinnen oder Nutzer kennen dürften.

Geheime Unterhaltungen
Mit “Geheimen Unterhaltungen” sind beim Facebook Messenger verschlüsselte Nachrichten gemeint, die nur für einen selbst und den jeweiligen Gesprächspartner sichtbar sind. Um eine solche Unterhaltung zu starten, müssen Anwenderinnen und Anwender unter “Chats” oben rechts auf das Stiftsymbol tippen und danach “Geheim” beziehungsweise das Schlosssymbol auswählen. Nun können User festlegen, wer die Nachricht erhalten soll. Unter dem Uhr-Symbol kann zudem festgelegt werden, wann eine Nachricht sich selbst löschen soll.

Den Selbstlöschmodus können Nutzer in Chats zudem aktivieren beziehungsweise auch wieder deaktivieren, wenn sie dort von unten nach oben wischen. Gruppenchats, Video- und Sprachanrufe unterstützen diesen Modus allerdings nicht.

Mal wieder aufräumen
App-Nutzer können Unterhaltungen, Fotos oder auch einzelne Nachrichten auch für sich selbst löschen. Damit verschwinden diese aber nicht gleichzeitig beim Gegenüber. Dazu unter “Chats” über einer Unterhaltung nach links wischen und dann auf das Mülleimer-Symbol tippen. Einzelne Nachrichten und Fotos können Nutzer gedrückt halten und dort unter “Entfernen”/”Für dich entfernen” die Inhalte löschen.

Wenn ein Freund gerade nervt, lassen sich auch die Benachrichtigungen für eingehende Nachrichten ausschalten. Unter “Chats”, “Benachrichtigungen und Töne” und “Nicht stören” beziehungsweise “Ein” können für eine ausgewählte Zeit alle Benachrichtigungen deaktiviert werden. Einzelne Unterhaltungen können unter “Chats” mit einem Wisch nach links und dem Glockensymbol sozusagen stumm geschaltet werden.

Nachrichten an Freunde ohne App
Über den Facebook Messenger können Nutzerinnen und Nutzer auch Nachrichten an Freunde oder andere Kontakte schicken, die nicht selbst die App auf dem Smartphone installiert haben. Alles was das Gegenüber benötigt, ist ein Facebook-Konto. Die Nachricht sieht der andere User allerdings erst dann, wenn er sich bei Facebook anmeldet.

Auch Spitznamen für Chats mit Freunden lassen sich vergeben. Dazu müssen Anwender nur auf den Namen des Chats oder das i-Symbol und dort dann auf “Spitznamen” tippen. Jeder User im Chat kann den Spitznamen sehen und auswählen.

Was tun, wenn mich jemand belästigt?
Wer von einer bestimmten Person auf irgendeine Weise belästigt wird, kann diese blockieren. Unter Chats können Nutzer auf den Namen desjenigen Nutzers tippen und dort auf “Blockieren”. Dann kann das Gegenüber einen nicht mehr kontaktieren. Im gleichen Menü können beispielsweise auch Unterhaltungen an Facebook gemeldet werden, wenn ein Nutzer bedroht oder gemobbt wird. Dazu müssen Nutzerinnen und Nutzer auf “Etwas stimmt nicht” tippen, eine Kategorie und dann “Feedback senden” sowie “Unterhaltung melden” auswählen.

Bitcoin klettert zeitweise über Marke von 45.000 US-Dollar

Anfang August geriet der Kurs des Bitcoin etwas unter Druck. Nun gibt es wieder positive Nachrichten für die Anleger der Kryptowährung.

Frankfurt/Main (dpa) – Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat den höchsten Stand seit Mitte Mai erreicht und zwischenzeitlich die psychologische Marke von 45.000 US-Dollar (rund 38.265 Euro) übersprungen.

Zuletzt gab die Digitalwährung auf der Handelsplattform Bitstamp mit gut 44.000 Dollar um rund ein Prozent im Vergleich zum Vortag nach. Anfang August geriet der Kurs des Bitcoin etwas unter Druck. Allerdings hatte er sich davor in kurzer Zeit von rund 30.000 auf fast 43.000 Dollar erholt.

Die charttechnische Perspektive helle sich zusehends auf, erklärte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Vor allem kurzfristig orientierte Anleger präsentierten sich in Kauflaune.

Für eine positive Grundstimmung am Markt dürfte nicht zuletzt Tesla-Chef Elon Musk gesorgt haben, der vor rund zwei Wochen ein mögliches Comeback der Kryptowährung bei Tesla abermals in Aussicht gestellt hatte. Risiken blieben aber weiter bestehen, mahnte der Experte. Die Regulierungsthematik am Markt bleibe ein Dauerbrenner.

Anbieter Oppo will unter die Top 3 in Deutschland

Der chinesische Smartphone-Anbieter Oppo will sich im deutschen Markt in die Spitzengruppe vorkämpfen.

“Wir hoffen, dass wir in fünf Jahren einen Marktanteil von 12 bis 14 Prozent haben und unter den drei führenden Playern sind”, sagte Deutschlandchef Johnny Zhang der Deutschen Presse-Agentur. Deutschland sei ein strategisch wichtiger Markt in Europa. Nicht nur wegen seiner Größe mit mehr als 20 Millionen verkauften Smartphones jährlich – sondern auch, weil der Anteil von Premium-Modellen für mehr als 600 Euro mit fast 40 Prozent besonders hoch sei.

Oppo gehört zu den chinesischen Smartphone-Anbietern, die lange im Schatten des Branchenriesen Huawei standen. Der Netzwerk-Ausrüster war die Nummer zwei im Smartphone-Markt hinter Samsung – und nahm auch schon den Spitzenplatz ins Visier. Doch 2019 verlor Huawei nach US-Sanktionen den Zugang zu wichtigen westlichen Technologien. Ein besonders großes Problem dabei ist, dass der Konzern keine neuen Smartphones mit Google-Diensten – von Karten bis zur App-Plattform Play Store – verkaufen kann. Deshalb brachen die Verkäufe von Huawei-Telefonen außerhalb Chinas ein.

Momentan Platz 4 in Europa
Jetzt füllen andere chinesische Firmen diese Lücke mit Erfolg aus. In Europa verdrängte der Oppo-Konkurrent Xiaomi nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Strategy Analytics im vergangenen Quartal sogar Samsung vom Spitzenplatz. Demnach kam Xiaomi mit 12,7 Millionen verkauften Smartphones auf einen Marktanteil von 25,3 Prozent. Samsung sieht Strategy Analytics bei 24 Prozent Marktanteil. Oppo liegt der Analysefirma zufolge mit 2,8 Millionen verkauften Geräten und 5,6 Prozent Marktanteil auf dem vierten Rang in Europa nach Apples iPhone. Die Markt steigerte ihre Verkäufe binnen eines Jahres aber um 180 Prozent.

Die Unterstützung des superschnellen 5G-Datenfunks sei dabei ein wichtiges Verkaufsargument auch im deutschen Markt, sagte Zhang. “5G ist ein Muss für die Zukunft.” Während zunächst nur die teureren Modelle 5G-taugliche Modems hatten, rücke die Technologie in diesem Jahr auch ins Preissegment um 200 Euro vor.

Der Oppo-Konzern greift im Markt zudem mit einer Mehrmarken-Strategie an. Im Mai übernahm Oppo offiziell den zuvor lose verbandelten Anbieter One Plus und steht auch hinter der Marke Realme, die Strategy Analytics in Europa mit 3,8 Prozent Marktanteil auf dem fünften Rang führt.

Apple kündigt neue Funktionen zum Kinderschutz an

Eine Neuerung soll helfen, kinderpornografisches Material im Besitz der Nutzer zu identifizieren. Sie soll im Herbst allerdings zunächst nur für US-Nutzer eingeführt werden.

Cupertino (dpa) – Apple will den Schutz von Kindern und Jugendlichen auf seinen Geräten mit neuen Funktionen verbessern. Unter anderem wird es künftig die Möglichkeit geben, dass Eltern eine Warnmeldung erhalten, wenn ihr Kind in Apples Chatdienst iMessage Nacktfotos erhält oder verschickt.

Die Nacktheit in den Bildern wird dabei von Software auf dem Gerät erkannt, wie Apple erläuterte. Der Konzern erfährt nichts davon.

Eine weitere Neuerung, die im Herbst zunächst nur für US-Nutzer eingeführt wird, soll helfen, kinderpornografisches Material im Besitz der Nutzer zu identifizieren. Dabei werden Fotos auf den Geräten von Nutzern vor dem Hochladen in Apples Online-Speicherdienst iCloud mit einer Datenbank bereits bekannter kinderpornografischer Bilder abgeglichen. Für den Abgleich soll auf die Geräte eine Datei mit sogenannten “Hashes” solcher Fotos geladen werden – eine Art digitaler Fingerabdruck des Bildes. Darüber lässt sich ein ähnliches Foto erkennen, es kann aus dem Hash aber nicht wiederhergestellt werden.

Bei einer Übereinstimmung wird ein verdächtiges Bild mit einem Zertifikat versehen, dank dem Apple es nach dem Hochladen zur iCloud ausnahmsweise öffnen und einer Prüfung unterziehen kann. Wird dabei tatsächlich kinderpornografisches Material entdeckt, meldet Apple dies der amerikanischen Nichtregierungsorganisation NCMEC (National Center for Missing & Exploited Children), die wiederum Behörden einschalten kann.

Während die Funktion nur für Apple-Kunden mit US-Accounts aktiviert wird, ist die Datei mit den Hashes fester Teil des Betriebssystems und wird auf alle iPhones geladen, auf denen diese Version der Software installiert wird. Vor einer internationalen Einführung der Funktion müssen erst noch rechtliche Voraussetzungen geklärt werden.