Apple stellt iPhone 12 Pro und Pro Max vor

Das iPhone 12 Pro kommt im selben Design wie das normale iPhone 12 daher, wird aber mit besseren Materialien produziert. Ein Edelstahl-Rahmen soll das Finish in vier verschiedenen Farben noch edler machen.

MagSafe, Ceramic Shield, Super Retina XDR Display, A14 Bionic und Co. sind natürlich mit an Bord. Die Displays sind bei fast denselben Größen dennoch gewachsen. Das kleine Modell hat nun 6,1 Zoll zu bieten statt bisher 5,8 Zoll, das große 6,7 Zoll.

Deep Fusion wird nun auf allen Kameras verfügbar sein, war im iPhone 11 Pro nur in der Hauptkamera verfügbar. Neben der Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Kamera kommt das 12 Pro auch mit einer Telefoto-Kamera.

Der LiDAR-Scanner aus dem iPad zieht nun ebenfalls auf dem iPhone 12 Pro Max ein und ermöglicht ein besseres AR-Erlebnis und Foto- und Video-Effekte. Auch die Zeit, die der Auto-Fokus braucht, wird damit verkürzt. Bei Porträt-Fotos wird das Bokeh ebenfalls natürlicher gesetzt.

Das Pro Max hat ein noch besseres Kamera-System als das iPhone 12 Pro. Auch ein neues optisches Stabilisierungssystem ist mit an Bord, soll ein Feature namens Sensor Shift ermöglichen, um Wackler noch besser auszugleichen und die Low-Light-Performance zu erhöhen.

Die Kamera kann nun AppleProRAW aufnehmen, ein von Apple entwickeltes RAW-Format, das auch Deep Fusion und andere Apple-Features ermöglicht. Das neue Format soll jedoch erst später in diesem Jahr kommen. Drittanbieter-Apps können ebenfalls mit diesem Format arbeiten.

Das iPhone 12 Pro und Pro Max kann auch in 10 Bit HDR-Video aufnehmen – sogar Dolby Vision HDR. Auch das Editieren in Dolby Vision ist direkt in der Fotos-App möglich, Das kann bisher noch kein Gerät.

Das iPhone 12 Pro wird in Silber, Schwarz, Gold und Blau zu haben sein, kostet ab 999 US-Dollar (128 GB). Das iPhone 12 Pro Max kommt in denselben Farben, kostet ab 1099 US-Dollar (128 GB). Die Smartphones können ab 16. Oktober bestellt werden, kommen eine Woche später zum Kunden.

Deutsche Preise und weitere Details reichen wir selbstverständlich nach!

Update:

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max werden in 128 GB-, 256 GB- und 512 GB-Modellen in Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau ab 1.120 Euro inkl. MwSt. bzw. 1.217,50 Euro inkl. MwSt. erhältlich sein.

Kunden in Australien, China, Deutschland, Großbritannien, Japan, den USA und mehr als 30 weiteren Ländern und Regionen können das iPhone 12 Pro ab Freitag, 16. Oktober ab 14 Uhr vorbestellen, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 23. Oktober. Die Vorbestellung für das iPhone 12 Pro Max beginnt am Freitag, 6. November ab 14 Uhr lokaler Ortszeit, mit Verfügbarkeit ab Freitag, 13. November.

Das MagSafe-Ladegerät, die Ledertasche mit MagSafe und die Silikonhülle und Clear Case für das iPhone 12 Pro sind ab Freitag, 16. Oktober erhältlich. Das iPhone 12 Pro Ledercase ist ab Freitag, 6. November erhältlich. Das MagSafe Duo-Ladegerät und die Lederhülle werden zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein.

ASRock NUC Box: Mini-PCs mit Tiger-Lake-Prozessoren und viel USB

ASRock hat drei Mini-PCs mit Intels Kombiprozessoren Tiger Lake-U alias Core i-1100G vorgestellt. Sie nutzen den gleichen Unterbau in Form eines “4×4”-Mainboards und unterscheiden sich beim verlöteten Prozessor. ASRock verbaut wahlweise die beiden Vierkerner Core i7-1165G7 beziehungsweise Core i5-1135G7 oder den Zweikerner Core i3-1115G4. Mit dabei: eine moderne Gen12-Grafikeinheit, beim Core i7 und Core i5 Iris Xe Graphics genannt.

Gehäuse und Mainboard-Layout stimmen mit den Schwestermodellen 4X4 Box-4000 überein, in denen AMDs Ryzen-4000-Kombiprozessoren (Renoir) sitzen. Die Serien unterscheiden sich anschlussseitig bei den Übertragungsgeschwindigkeiten: ASRocks NUC-Box-Baureihe setzt rückseitig auf zweimal USB 3.2 Gen 2 Typ A (10 GBit/s), HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und 2,5- plus 1-Gigabit-Ethernet; rückseitig auf dreimal USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s), darunter zwei Typ-C-Ports mit DisplayPort-1.4-Alt-Mode, und Audioklinke.

Nutzer können an ASRocks NUC Box somit drei Ultra-HD-Monitore (3840 × 2160 Pixel) mit bis zu 144 Hertz anschließen sowie einen vierten mit 60 Hertz. Die Schwesterserie 4X4 Box-4000 muss sich rückseitig mit USB 2.0 Typ A und DisplayPort 1.2a begnügen. Die vorderen USB-C-Anschlüsse beherrschen DisplayPort 1.2a statt 1.4. Unterm Strich reicht das für viermal Ultra HD mit 60 Hertz.

Aktiv gekühlt

Die Kühlung erfolgt mittels kleinem Kühlkörper und Radiallüfter, der die Abwärme hinten aus dem Gehäuse befördert. ASRock bietet künftig zwar auch lüfterlöse Varianten aus der iBOX-Serie an, die es erfahrungsgemäß aber nicht in den Einzelhandel schaffen. Das Gleiche gilt für die separat verkauften 4×4- und Mini-STX-Mainboards mit aufgelöteten Tiger-Lake-Prozessoren.

Bei den NUC-Box-PCs handelt es sich um Barebone-Systeme. Käufer müssen das RAM (Dual-Channel DDR4-3200 SO-DIMMs) und Datenträger (je einmal 2,5-Zoll-Schacht und M.2 mit PCI-Express-Anbindung) selbst erwerben. Ein Intel-Kärtchen mit Wi-Fi 6 (WLAN 802.11ax) und Bluetooth 5.0 befindet sich an Bord.

Außer ASRock hat bisher Gigabyte eigene Mini-PCs mit Tiger-Lake-CPUs angekündigt. Details zu Intels kommenden NUCs 11 sind bereits aufgetaucht. Liefertermine oder Preise nennt allerdings noch keiner der genannten Hersteller.

Asus ROG Strix XG32VC: Gekrümmter Monitor mit 170 Hertz zeigt sich

Rund um den Gaming-Monitor ROG Strix XG32VC von Asus sind nun Details bekanntgeworden. Der 31,5-Zoll-Monitor bietet eine Bildwiederholrate von 170 Hertz.

Auf der Webseite von Asus sind nun Details zum neuen ROG Strix XG32VC gesichtet worden. Der gekrümmte Monitor mit VA-Panel liefert auf 31,5 Zoll eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Die Refreshrate beträgt 170 Hertz. Neben AMD Freesync Premium wird auch Nvidia G-Sync Compatible unterstützt. Als Reaktionszeit gibt Asus eine Millisekunde an.

Asus ROG Strix XG32V mit KVM-Support und USB-C-Hub

Der integrierte USB-C-Hub kann auch dazu benutzt werden, um mit fünf Volt und 2,5 Ampere ein externes Gerät, wie etwa ein Smartphone mit Strom zu versorgen. Zudem kann ein Notebook daran anzuschließen und so den Bildschirm zu erweitern. Falls man zwei Geräte mit dem Monitor verbunden hat, kann via Maus und Tastatur dank KVM-Support einfach hin- und hergewechselt werden, ohne ein OSD-Menü mit Tasten am Monitor nutzen zu müssen.

Der Asus ROG XG32VC bietet neben einem HDMI 2.0-Anschluss, einen Displayport 1.2, einmal USB-Typ-C und einen USB 3.0-Hub. Zur Audioausgabe kann ein Headset mittels 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden. Der Gaming-Monitor lässt sich in der Höhe um 10 Zentimeter sowie in der Neigung verstellen. Zudem kann der ROG XG32VC geschwenkt werden. Was der Asus ROG XG32VC kostet und wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Sammlung zum kommenden Asus ROG Strix XG32VC:

Auf der Webseite von Asus sind nun Details zum neuen ROG Strix XG32VC gesichtet worden. Der gekrümmte Monitor mit 31,5 Zoll bietet eine Refreshrate von 170 Hz und eine WQHD-Auflösung.

Neben AMD Freesync Premium wird auch Nvidia G-Sync Compatible unterstützt.

Falls man zwei Geräte mit dem Monitor verbunden hat, kann via Maus und Tastatur dank KVM-Support einfach hin- und hergewechselt werden, ohne ein OSD-Menü mit Tasten am Monitor nutzen zu müssen.

Was der Asus ROG Strix XG32VC kostet und wann er auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Intel bringt günstigen Ryzen-3-Konter

Intel hat den Core i3-10100F in die hauseigene Ark-Datenbank aufgenommen, der Prozessor dürfte in den nächsten Tagen im Handel verfügbar sein. Mit einem Listenpreis von bis zu 97 US-Dollar ist der Chip deutlich günstiger als der reguläre Core i3-10100 für 122 US-Dollar, welcher für knapp 110 Euro im Handel steht.

Der Core i3-10100F entspricht dem Core i3-10100, hat jedoch keine (aktive) integrierte Grafikeinheit. Ansonsten gibt es vier Kerne mit Hyperthreading bei 3,6 GHz bis 4,3 GHz sowie 6 MByte an L3-Cache. Intel dürfte mit dem Core i3-10100F den Ryzen 3 3100 (Test) preislich unterbieten, der für rund 95 Euro lieferbar ist. Der schnellere Ryzen 3 3300X (Test) hingegen findet sich kaum bei Händlern, wenn doch, kostet er zumeist über 130 Euro.

Intel musste Hyperthreading nachrüsten

Mit der Comet-Lake-Generation als 10th Gen Core hatte Intel die Core-i3-Klasse deutlich aufgewertet, da Hyperthreading für die doppelte Anzahl an logischen Kernen freigeschaltet wurde. AMD hatte Simultaneous Multithreading (SMT) bei den älteren Ryzen 3 1300X/1200 (Test) ebenfalls nicht geboten, weshalb Intel erst mit den Ryzen 3 3300X/3100 unter Zugzwang geraten war. Diese nutzen zudem die Zen-2-Technik und sind pro Takt deutlich leistungsstärker als Zen(1).

Bei den Pentium-Modellen war der Schritt zu Hyperthreading schon 2017 erfolgt, seit 2020 gibt es zudem eine Unterstützung für die AVX-Befehlssatzerweiterung, die für einige Spiele zwingend erforderlich ist. Zuletzt war dies bei Anthem und Apex Legends der Fall, auch Star Citizen erfordert mittlerweile einen Prozessor mit AVX-Support. Ansonsten gibt der Titel eine Fehlermeldung aus und startet nicht, allerdings fällt die Performance selbst mit einem aktuellen Comet-Lake-Pentium sehr schlecht aus. Zwei Kerne und vier Threads sind für die Weltraumsimulation schlicht zu wenig, was aber auch die Systemanforderungen so wiedergeben.

Apple Watch: watchOS 7.0.2 veröffentlicht

Apple hat watchOS 7.0.2 veröffentlicht. Es steht ab sofort für alle unterstützten Modelle zur Verfügung. Laut Changelog hat Apple ein Problem beheben können, welches dazu führen konnte, dass die Batterie der Apple Watch schneller geleert wurde. Ferner nennt man die Behebung eines Problems, bei dem einige Benutzer in Regionen, in denen die EKG-App verfügbar ist, nicht mehr darauf zugreifen konnten.

Muss Microsoft jetzt zittern? Surface Pro bekommt starke Konkurrenz

Neue Konkurrenz für das Surface Pro von Microsoft: Der finnische Hersteller Eve möchte seine V-Serie neu auflegen und hat dazu bereits einige interessante Details präsentiert. Kann Eve mit der zweiten Generation des 2-in-1-Tablets endlich das einlösen, was schon lange versprochen wurde? 4K-HDR-Display, Intel Tiger Lake-U und moderne Anschlüsse klingen vielversprechend.

Eve V: Neue Konkurrenz für das Microsoft Surface Pro

Mit der zweiten Generation des Eve V soll alles besser werden. Der Hersteller hat nun eine deutlich erweiterte Variante angekündigt, mit der der 2-in-1-Tablet-Markt durchgeschüttelt werden soll. Das Eve V mit Windows 10 verfügt über eine abnehmbare Tastatur, einen Stylus und einen Kickstand, möchte aber vor allem mit seinem Display und Prozessor überzeugen.

Highlight dürfte der Bildschirm werden, der in der Diagonale auf 13,4 Zoll kommt und je nach Modell mit 4K oder Full HD auflöst. Das IGZO-Panel kommt dabei auf ein Bildverhältnis von 16:10, eine Helligkeit von 500 Nits und kann HDR10-Inhalte darstellen. Der Stylus bietet bis zu 4.096 Druckstufen.

Beim Prozessor hat man sich für einen neuen Tiger Lake aus dem Hause Intel entschieden, wobei man das genaue Modell noch nicht verraten hat. Für die Grafik ist die GPU Intel Iris Xe Graphics verantwortlich, die mehr leistet als die Intel UHD Graphics 620, die in älteren Modellen verbaut ist. Hinzu kommen viele Anschlüsse: Zwei Thunderbolt 4-Ports (USB-C), ein USB-C 3.1-Anschluss sowie ein microSD-Kartenleser und ein SIM-Kartenleser. Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6 (802.11ax) sind mit dabei, ebenso wie vier Lautsprecher.

Eve V: Preis des 2-in-1-Tablets noch nicht bekannt

Wann und zu welchem Preis das 2-in-1-Tablet auf den Markt kommen wird, hat der Hersteller noch nicht verraten. Eve dürfte es beim Eve V vor allem darum gehen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Kunden der ersten Generation beschwerten sich nicht selten über lange Lieferzeiten und Probleme mit der Hardware. Eve zufolge habe man nun das Geschäftsmodell geändert und sei durch Rückendeckung großer Investoren nicht mehr in finanziellen Schwierigkeiten.

Verstecktes WhatsApp-Feature: So viele Nachrichten haben Sie schon verschickt

Über 60 Milliarden WhatsApp-Nachrichten werden im Schnitt jeden Tag weltweit über verschickt. Doch wie viele Nachrichten haben Sie bereits verschickt? Mehr, als Sie empfangen haben? Wie Sie das herausfinden, zeigen wir im Text und im Video.

WhatsApp zählt mit über fünf Milliarden Downloads zu den beliebtesten Apps weltweit. Täglich werden rund 60 Milliarden Nachrichten über den Messenger verschickt. Neben einfachen Text-Messages werden aber auch Fotos, Videos, Sticker, Sprachnachrichten und mehr verschickt.

WhatsApp kann Ihnen außerdem genau zeigen, wie viele Nachrichten Sie bereits verschickt und empfangen haben. Sie können auch herausfinden, mit welchem Kontakt Sie am meisten chatten und wieviele Nachrichten, Sprachnachrichten und Medien Sie bereits mit Ihren Freunden geteilt haben. Wie Sie sich die Statistik ganz einfach anzeigen lassen, erklären wir im Folgenden.

WhatsApp: So viele Nachrichten haben Sie bereits gesendet und empfangen

Chat-Statistik für Android-User

Um die eigene Statistik in WhatsApp für Android einzusehen, müssen Sie zunächst WhatsApp öffnen. Anschließend klicken Sie auf die drei Menüpunkte am oberen rechten Displayrand. Wählen Sie hier “Einstellungen” und öffnen dann “Datennutzung”. Unter dem Punkt “Netzwerk-Nutzung” wird Ihnen nun angezeigt, wie viele Nachrichten Sie bereits verschickt haben.

WhatsApp-Statistik für iOS-User

iOS-Nutzer müssen für die Infos ebenfalls zunächst WhatsApp öffnen. Anschließend finden Sie unter “Einstellungen” unten rechts den Punkt “Daten- und Speichernutzung”. Unter “Netzwerk-Nutzung” finden Sie nun die Zahl der gesendeten und empfangenden Text-Nachrichten, der ein- und ausgehenden Anrufe. Außerdem werden Ihnen die Datenmengen auch jeweils in Mega-, beziehungsweise Gigabyte angezeigt. Wie viele Stunden Sie in Summe bereits über WhatsApp telefoniert haben, sehen Sie hier auch.

Unter “Statistik zurücksetzen” können Sie die Auswertung neu starten und so, nach beispielsweise einem Tag, einen noch spezifischeren Blick auf die Zahlen werfen.

WhatsApp: So sehen Sie, mit wem Sie wie viel chatten

Eine weitere Statistik-Funktion von WhatsApp: Der Messenger zeigt Ihnen außerdem, mit wem Sie am meisten chatten und wie viele Textnachrichten, Sprachnachrichten, Fotos, Videos und Co. Sie bereits miteinander geteilt haben.

Chat-Statistik für Android-User

Unter Android finden Sie Ihre häufigsten Kontakte sowie die entsprechenden Chat-Infos in WhatsApp unter “Einstellungen” > “Daten- und Speichernutzung” > “Speichernutzung”.

Chat-Statistik für iOS-User

iPhone-Besitzer finden die Infos ebenfalls in WhatsApp unter “Einstellungen” > “Daten- und Speichernutzung” > “Speichernutzung”. Mit einem Klick auf die einzelnen Kontakte werden Ihnen hier nun die genauen Chat-Zahlen angezeigt.

Unter “Verwalten…” können Sie dann außerdem Ihren Speicherplatz ganz einfach freiräumen, indem Sie beispielsweise Bilder, Videos, Sticker und Co. aus den Chats löschen können.

Asus ROG Strix G17 G712LWS im Test: Leistungsfähiger Gamer mit integrierter Lichtshow

Das Asus ROG Strix G17 G712LWS zählt zu den 17,3-Zoll-Gaming-Notebooks der Oberklasse. Der Rechner wird von einem Core-i7-10750H-Prozessor und einem GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern angetrieben. Es handelt sich hierbei um das baugleiche Schwestermodell des bereits von uns getesteten Asus ROG Strix G GL731GU. Zu den Konkurrenten zählen Geräte wie das Schenker XMG Pro 17, das MSI GL75 10SFR, das Lenovo Legion Y740-17IRHg und das Acer Predator Helios 300 PH317-54.

Da das G712LWS und das GL731GU baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen sind dem Testbericht zum Asus ROG Strix G GL731GU zu entnehmen.

Display – 144-Hz-IPS

Das matte 17,3-Zoll-Display arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Helligkeit (300 cd/m²) und Kontrast (1.042:1) gehen in Ordnung. Darüber hinaus liefert das 144-Hz-Panel kurze Reaktionszeiten. Positiv: Der Bildschirm zeigt kein PWM-Flimmern.

Schon im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine sehr ordentliche Farbdarstellung. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von 3,01 wird das Soll (Delta-E kleiner 3) haarscharf verfehlt. Unter einem Blaustich leidet das Display nicht. Mittels einer Kalibrierung werden Verbesserungen erreicht: So sinkt die Farbabweichung auf 1 und die Graustufen werden ausgewogener dargestellt. Die Farbräume AdobeRGB (66 Prozent) und sRGB (90 Prozent) werden nicht vollständig abgebildet.

Das Notebook ist mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel bestückt. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Im Freien ist ein Ablesen des Displays möglich, wenn die Sonne nicht allzu hell strahlt.

Leistung – Genug für die nächsten Jahre

Asus hat mit dem ROG Strix G17 G712LWS ein 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment, das jedes aktuelle Spiel flüssig auf den Bildschirm bringt. Für unser Testgerät werden knapp 2.000 Euro fällig. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar.

Testbedingungen

Das vorinstallierte Armoury-Crate-Kontrollcenter ermöglicht die Wahl eines Energieprofils. Wir haben unseren Test bei aktivem Profil “Leistung” durchgeführt. Einige Benchmarks haben wir zusätzlich unter dem “Turbo”-Profil durchlaufen lassen. Für die Akkutests nutzten wir die Windows-Energieschemata.

Prozessor

Asus stattet das Strix mit einem Core-i7-10750H-Sechskernprozessor (Comet Lake) aus. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 4,3 GHz (sechs Kerne) bis 5 GHz (ein Kern) gesteigert werden. Hyperthreading (zwei Threads pro Kern) wird unterstützt.

Den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks bearbeitet der Prozessor mit 4,2 GHz. Der Single-Thread-Test wird mit 4,3 bis 4,6 GHz durchlaufen. Im Akkubetrieb liegen die Taktraten bei 2,6 bis 2,8 GHz (Multi-Thread) bzw. 3,2 bis 3,5 GHz (Single-Thread).

Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb dauerhaft genutzt wird, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench-R15-Benchmarks für mindestens 30 Minuten in einer Schleife laufen lassen. Die Resultate fallen vom ersten zum dritten Durchlauf hin leicht ab und verbleiben dann auf relativ konstanter Höhe. Der Turbo kommt auf hohem Niveau zum Einsatz. Etwas höhere Taktraten werden bei der Nutzung des Armoury-Crate-Profils “Turbo” erreicht.

System Performance

Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Die guten PC-Mark-Resultate verraten, dass der Rechner über mehr als genug Leistung für alle gängigen Anwendungsbereiche bietet – und das über die nächsten Jahre hinweg.

DPC-Latenzen

In unserem standardisierten Latency-Monitor-Test (Websurfen, 4K-Videowiedergabe, Prime95 High-Load) konnten wir Auffälligkeiten bei den DPC-Latenzen beobachten. Das System scheint nicht für Video- und Audiobearbeitung in Echtzeit geeignet zu sein.

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD (M.2-2280) der Firma Intel, die 1 TB Speicherplatz bereitstellt. Die SSD liefert insgesamt gute Transferraten. Zu den Spitzenmodellen zählt sie nicht. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Notebook bietet Platz für zwei weitere M.2-2280-SSDs. RAID 0 wird unterstützt.

Grafikkarte

Der GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern gehört der GPU-Oberklasse an. Er kann auf schnellen GDDR6-Grafikspeicher (8.192 MB) zurückgreifen. Der im Prozessor integrierte UHD-Graphics-630-Chip ist aktiv, und das Notebook arbeitet mit Nvidias Umschaltgrafiklösung Optimus.

Nvidia sieht für diese DirectX-12-GPU einen Taktbereich zwischen 1.140 MHz (Basis) und 1.380 MHz (Boost) vor. Höhere Geschwindigkeiten sind machbar, wenn die GPU eine festgelegte Temperatur- und/oder Energieschwelle nicht erreicht. So registrieren wir ein Maximum von 1.994 MHz. Der Witcher-3-Test wird mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1.525 MHz bzw. 1.596 MHz (Turbo) durchlaufen.

Die Resultate in den 3D-Mark-Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für die hier verbaute GPU. Das Armoury-Crate-Turbo-Profil lässt die Werte leicht steigen.

Gaming Performance

An der Gaming-Front bestehen keine Probleme. Die verbaute CPU-GPU-Kombination bringt alle aktuellen Spiele in Full-HD-Auflösung und mit maximalen Qualitätseinstellungen flüssig auf den matten Bildschirm. Auch Auflösungen jenseits von Full HD sind bei Anschluss eines entsprechenden Monitors möglich. Das Armoury-Crate-Profil “Turbo” bewirkt einen leichten Anstieg der Bildwiederholraten.

Um zu überprüfen, ob die Bildwiederholraten über einen längeren Zeitraum weitgehend konstant bleiben, lassen wir das Spiel “The Witcher 3” für etwa 60 Minuten mit Full-HD-Auflösung und maximalen Qualitätseinstellungen laufen. Die Spielfigur wird nicht bewegt. Ein Einbruch der Bildwiederholraten ist nicht festzustellen.

Emissionen – Das Strix wird laut unter Last

Geräuschemissionen

Die Lüfter arbeiten im Leerlauf überwiegend mit niedrigen Geschwindigkeiten. Die dabei entstehende Geräuschkulisse fällt akzeptabel aus. Unter Last drehen die Lüfter auf. So registrieren wir einen maximalen Schalldruckpegel von 53 dB(A) (Stresstest). Ohne ein Headset macht das Spielen keinen Spass.

Temperatur

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) absolvieren CPU und GPU mit 2,5 GHz bzw. 1.470 MHz. Der Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir überprüfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil läuft.

Das G17 erwärmt sich spürbar, aber nicht übermäßig stark. Während des Stresstests registrieren wir an zwei Messpunkten Temperaturen oberhalb von 50 Grad Celsius. Etwas geringer fällt die Erwärmung bei der Durchführung des Witcher-3-Tests aus. Im Alltagsbetrieb liegen die Werte im grünen Bereich.

Energieverwaltung – Die Akkulaufzeiten des G712LWS gehen in Ordnung

Energieaufnahme

Im Leerlauf registrieren wir eine maximale Leistungsaufnahme von 25 Watt. Der Stresstest lässt den Bedarf auf bis zu 230 Watt steigen. Während der Durchführung unseres Witcher-3-Tests messen wir eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich 186 Watt. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 230 Watt.

Akkulaufzeit

Das Strix liefert sehr ordentliche Akkulaufzeiten. Unseren WLAN-Test (Aufruf von Webseiten mittels eines Skripts) bzw. Videotest (Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, FHD) läuft in einer Schleife) beendet der 17,3-Zöller nach 5:30 h bzw. 7:06 h.

Fazit

Die leistungsfähige Hardware des Strix G17 bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den Bildschirm. Kompromisse bezüglich Auflösung und Qualitätsniveau müssen nicht eingegangen werden.

Der Hingucker des Notebooks findet sich in der LED-Leiste, die drei Seiten der Unterschale umfasst. Das Farbschema kann individuell an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Das Speicherplatzangebot (1 TB) kann erweitert werden. Zusätzlich zu der vorhandenen NVMe-SSD finden noch zwei weitere M.2-Modelle Platz. RAID 0 wird unterstützt. Auch der Arbeitsspeicher (2x 8 GB, Dual-Channel-Modus) kann ausgebaut werden. Allerdings ist laut der Asus-Webseite bei 32 GB Schluss. Viele Konkurrenten unterstützen bis zu 64 GB.

Wartungs- und Aufrüstmaßnahmen erfordern eine Demontage der Unterschale. Dies ist grundsätzlich machbar. Allerdings ist die Unterschale über zwei Flachbandkabel mit der Hauptplatine verbunden. Es muss also mit Vorsicht vorgegangen werden. Die Kabel lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl lösen und wieder befestigen.

Der Full-HD-Bildschirm (IPS, 144 Hz) punktet mit matter Oberfläche, stabilen Blickwinkeln, ausreichender Helligkeit, gutem Kontrast, kurzen Reaktionszeiten und einer sehr ordentlichen Farbdarstellung.

Das runde Schnittstellenangebot umfasst drei Typ-A-USB-3.2-Gen-1-Steckplätze, die alle an der linken Gehäuseseite zu finden sind. Zumindest einen Anschluss hätte Asus an der rechten Seite verbauen sollen. Ein Thunderbolt-3-Anschluss zählt nicht zur Ausstattung. Es gibt nur einen Typ-C-USB-3.2 Gen-2-Steckplatz, der Displayport per USB-C unterstützt.

So könnte das Oppo Find X3 Pro mit Under-Display-Kamera in 2021 aussehen

Designpatente müssen natürlich nicht immer Einzug in kommende Smartphone-Generationen finden, doch zumindest die niederländische Webseite LetsGoDigital rechnet damit, dass die bei der chinesischen Patentbehörde CNIPA entdeckten Designpatente von Oppo durchaus bereits einen Vorgeschmack auf das Design eines künftigen, bei Amazon ab 1000 Euro erhältlichen, Oppo Find X2 Pro-Nachfolger geben könnten.

Oppo war ja einer der ersten Hersteller, die Prototypen einer Under-Screen-Camera (USC) vorführten, haben sich mit der Technologie allerdings noch nicht auf den Massenmarkt getraut, ganz im Gegensatz zu den Kollegen von ZTE, die das Axon 20 5G mit unter dem Display versteckter Frontkamera durchaus bereits in China verkaufen. Doch 2021 ist wohl mit einem Oppo-Phone mit USC zu rechnen, ebenso wie bei Xiaomi übrigens.

Sieht man sich eines der Designpatente (unten) näher an, erinnern insbesondere die Seitenflächen durchaus auch an Xiaomis Mi Mix Alpha-Konzept mit seinem Rundum-Display, nur dass sich letzteres im Fall des Oppo-Designs nicht über die Ränder hinaus auf die Rückseite zieht. Das an den Seiten besonders breit wirkende Waterfall-Display lässt keinen Platz mehr für Buttons, weswegen Oppo einen Einschalter an der Oberseite und zwei längliche Button-Flächen an der Rückseite integriert hat, möglicherweise für die Lautstärkeregelung.

Sehr dünn und symmetrisch wirken zudem die Ränder an Ober- und Unterseite des länglich wirkenden AMOLED-Displays, an der Rückseite ist Platz für eine Triple-Cam im vertikalen Design inklusive LED-Blitz. 

Nikon Z6 II und Z7 II sollen rund 30% teurer werden

Die Nikon Z6 II und Nikon Z7 II sollen im Vergleich zu ihren Vorgängern anscheinend rund 30 Prozent teurer werden. Auch sonst sind weitere Details durchgesickert.

Am 14. Oktober wird Nikon die neue Z6 II und Z7 II vorstellen und damit “das nächste Kapitel” aufschlagen. In den letzten Wochen hatten wir bereits mehrfach über Gerüchte zu den technischen Daten der beiden Vollformat-DSLMs berichtet und es zeichnet sich insgesamt ab, dass Nikon mehrere Schwachstellen der Vorgänger adressieren und die aktuelle Z6 und Z7 punktuell verbessern möchte.

Z6 II und Z7 II: 30% höhere Preise?

Trotz der eher kleinen Verbesserungen scheint Nikon aber auch eine ordentliche Preiserhöhung zu planen, das deuten jetzt zumindest neue Gerüchte aus Asien an. Diese sprechen davon, dass Nikon die Preise im Vergleich zu den Vorgängern um rund 30 Prozent erhöhen möchte. Wenn man die unverbindliche Preisempfehlung der Z6 und Z7 inklusive FTZ-Adapter als Grundlage nimmt, müsste man also damit rechnen, dass die Z6 II ca. 3.180 Euro und die Z7 II 5.000 Euro kosten wird.

Auch wenn es sich hier um die Preise inklusive Adapter handelt, dann kommen uns diese Preise doch deutlich zu hoch vor. Möglicherweise bezieht sich die Quelle also auf die aktuellen Straßenpreise. Wenn man diese als Grundlage nimmt, dann könnte man bei der Z6 II mit einem Preis von 2.120 Euro und bei der Z7 II mit einem Preis von 3.350 Euro rechnen. Das wäre allerdings zu wenig, da die unverbindliche Preisempfehlung im Vergleich zur ersten Generation dann deutlich sinken würde.

Am Ende wird vermutlich irgendwo in der Mitte die Wahrheit liegen. Die beiden Kameras werden vermutlich etwas teurer werden, aber eine Preiserhöhung von 30 Prozent wäre in unseren Augen deutlich zu viel.

4K-Videos mit 60 fps mit 1,7-fachem Crop-Faktor?

Des Weiteren spricht die Quelle davon, dass bei der Nikon Z6 II und Z7 II die gleichen Sensoren verbaut werden sollen, der leistungsstärkere Prozessor aber Verbesserungen ermöglichen soll. Zu diesen sollen zum Beispiel ein schnellerer und präziserer Autofokus, 14 fps bei der Z6 II, 12 fps bei der Z7 II und ein etwas größerer Zwischenspeicher gehören. 4K-Videos mit 60 fps sollen anscheinend 2021 via Firmwareupdate nachgeliefert werden, allerdings mit einem 1,7-fachen Crop-Faktor. Da ist die Konkurrenz inzwischen besser aufgestellt.

Die Nikon Z6 II soll angeblich ab November 2020 ausgeliefert werden, die Z7 II soll im Januar 2021 folgen. Wir sind gespannt auf die finalen Informationen zu den beiden neuen Kameras und halten euch bis zur Präsentation am 14. Oktober selbstverständlich auf dem Laufenden.