AMD Ryzen 7 4700G: Reicht sogar für Doom Eternal ohne fiese Abstriche

Ein Test zeigt, dass der AMD Ryzen 7 4700G auch für Doom Eternal ohne fiese Abstriche reicht. Zu verdanken ist das der Vega 8 und der guten Optimierung des Spiels.

Fast schon zu gut? Den Eindruck könnte man bei Renoir mitunter gewinnen, denn die APUs zielen vornehmlich auf Office-Rechner und HTPCs ab, sind dank der recht starken Vega-GPU aber auch zu mehr in der Lage. Etwa zu Doom Eternal in 1080p und das bei recht manierlicher Grafik und brauchbaren Wiederholraten. Tech Epiphany hat sich das Thema genauer angeschaut und festgestellt, dass der AMD Ryzen 7 4700G hier auch dank der guten Optimierung des Spiels eine ordentliche Figur macht – heißt im Umkehrschluss auch: Wenn Entwickler gut optimieren, tut es auch einfachere Hardware.

In Full HD und hohen Details liegt der AMD Ryzen 7 4700G mit seiner Vega 8 meistens zwischen 42 und 47 Frames., ohne dass man die Werte anders schönschummeln muss, etwa mit Auflösungsskalierung. Wem das zu wenig ist, der kann die Auflösungsskalierung auf 70 Prozent stellen und bekommt dafür stabil über 50 Frames und für 60 Frames muss man die Einstellungen auf Medium wechseln. Grafik-Enthusiasten werden das ablehnen, aber auf der anderen Seite beschleunigen hier etwas über 300 US-Dollar das Spiel.

Zu verdanken ist das der Vega 8 mit 512 Shadern, die mit 2,1 GHz unterwegs sind und eben der ordentlichen Optimierung von Doom Eternal, das die vorhandene Leistung sinnvoll einsetzt. Intel kann hier im Moment wenig gegenhalten und vielleicht gibt es Besserung, wenn Tiger Lake in den Handel kommt. Die elfte Core-Generation hat dann eine GPU, deren Gene auf der Xe-Technik basieren. Frühe Tests zeigten, dass damit unter anderem Battlefield 5 ohne dedizierte Grafikkarte spielbar war.

Oft aber dürften die APUs fast schon etwas gut für die breite Masse des Marktes. Auf der anderen Seite ermöglichen die AMDs Ryzen-APUs Gaming-Rigs zu bauen, die günstig zu realisieren sind und potenziell ausreichen für Spiele, die besonders viele Leute anziehen – Counter-Strike, Fortnite, Valorant, League of Legends oder Dota.

Gigabyte GA-IMB410TN: 3× HDMI und 2× Gigabit-LAN auf flacher Mini-ITX-Platine

Besonders flache und zugleich platzsparende PC-Systeme auf Basis von Comet Lake-S soll das von Gigabyte neu ins Sortiment aufgenommene Mainboard im Formfaktor Thin-Mini-ITX ermöglichen. Die H410-Platine GA-IMB410TN verfügt über gleich drei HDMI-Ausgänge, zweimal Gigabit-LAN und einen M.2-Slot für PCIe-SSDs mit 80 mm Länge.

Für CPUs der Comet-Lake-S-Familie bis 65 Watt

Nach ECS mit dem Thin-Mini-ITX-Mainboard H410H6-TI2 und ASRock mit dem H410TM-ITX hat nun auch Gigabyte mit dem LGA-1200-Mainboard GA-IMB410TN einen besonders flachen und kleinen Einsteiger-Unterbau mit dem H410-Chipsatz für Intels 10. Generation Core-Prozessoren enthüllt. Ähnlich den beiden Comet-Lake-Platinen der Konkurrenz konzipiert, nimmt auch das Gigabyte GA-IMB410TN die für Mini-ITX typische Fläche von 170 × 170 mm ein und fällt ansonsten vor allem durch eine flache Silhouette auf.

Neben dem niedrigen Chipsatzkühler und der verschlankten Anschlussleiste, sind allen voran die RAM-Bänke durch die Nutzung von SO-DIMM-Slots aus dem Notebook-Segment für besonders niedrige PC-Systeme konzipiert. Die Gesamthöhe fällt somit niedriger als bei gewöhnlichen Desktop-Systemen aus. Die Energiezufuhr erfolgt wie in der Produktkategorie üblich über ein vom Notebook bekanntes externes 19-Volt-Netzteil, dennoch verbaut Gigabyte auf dem GA-IMB410TN zusätzlich einen gewöhnlichen 4-PIN-ATX-Stecker für eine alternative 12/24-Volt-Speisung.

SO-DIMM-RAM bis 2.933 MHz wird unterstützt

Das Thin-Mini-ITX-Mainboard Gigabyte GA-IMB410TN unterstützt über die CPU-Aufnahme LGA 1200 gesockelte Comet Lake-S-Prozessoren von Intel mit einer maximalen TDP von 65 Watt, was die Wahl einschränkt. Arbeitsspeicher im Formfaktor SO-DIMM wird bis zu einer Geschwindigkeit von 2.933 MHz offiziell unterstützt. Die Gesamtkapazität der beiden möglichen Module darf bis 32 GB betragen.

Dreimal HDMI und zwei LAN-Ports geboten

Zur besonderen Ausstattung des Gigabyte GA-IMB410TN zählen unter anderem zwei RJ45-Anschlüsse für Gigabit-LAN, die über NICs von Intel (1× I211AT, 1× I219V) realisiert sind und ein Audiochip (ALC887) aus dem Budget-Segment von Realtek. Über insgesamt drei HDMI-Ausgänge an der Slotblende, grenzt sich das Thin-Mini-ITX-Modell von der Masse ab. Einer bietet sogar die Unterstützung des Standard 2.0 mit einer maximalen Auflösung von 4.096 × 2.160 Pixeln bei maximal 60 Hz, während die übrigen zwei nur nach der HDMI-1.4a-Spezifikation Bilder maximal mit 30 Hz bei 4K-Auflösung an Bildschirme übertragen können. Als interne Header sind noch zwei RS-232-Schnittstellen vorhanden. Zudem liefert das Mainboard einen COM-Port.

Neben M.2-2280 und -2230 auch Mini-PCIe (mSATA)

Das GA-IMB410TN verfügt bedingt durch die Einschränkungen des Chipsatzes und der kompakten Bauart beispielsweise über nur einen M.2-Slot in dem NVMe- oder SATA-Laufwerke mit einer Standard-Länge von 80 mm (M.2 2280) verbaut werden dürfen. Zusätzlich wird – trotz der beengten Platzverhältnisse – ein M.2-Slot (M.2 2230) für WLAN-Karten mit einer Länge von 30 mm und eine Mini-PCIe-Aufnahme (mSATA) geboten. Zwei SATA-3.0-Ports stehen für weitere Massenspeicher parat. Eine dem Formfaktor entsprechende PCIe-x16-Aufnahme für Erweiterungskarten ist über die maximal mögliche Anzahl Lanes angebunden. Für externe Peripherie sind laut Datenblatt am I/O-Panel vier USB-3.1-Gen1-Ports (vormals USB 3.0) mit maximalen Datenraten von je 5 Gbit/s vorhanden. Über zwei interne Header lassen sich weitere vier USB-2.0-Anschlüsse (480 Mbit/s) realisieren.

Verfügbarkeit und Preis noch unbekannt

Gigabyte hat bislang nicht bekannt gegeben, wann und zu welchem Preis das GA-IMB410TN als ausgefallene Speziallösung den Einzelhandel erreichen soll. Die noch aktuelle Baureihe der Thin-Mini-ITX-Platinen, die mit dem Sockel LGA 1151 v2 und dem H310-Chipsatz zu Intel-CPUs der Generation Coffee Lake (Refresh) kompatibel ist, bieten beispielsweise Asus und Gigabyte aktuell im Preisbereich um 100 Euro an.

Razer Huntsman Mini: 60 % mit optischen Schaltern, PBT-Kappen und USB-Type-C

Mit der Huntsman Mini stellt Razer eine kleine Tastatur im 60-Prozent-Format vor, die mit zwei Optionen optomechanischer Schalter, PBT-Tastenkappen und einem USB-Type-C-Anschluss auftrumpft. Derzeit ist das Eingabegerät nur mit englischem ANSI-Layout verfügbar, eine ISO-DE-Variante soll aber noch in diesem Jahr folgen.

Jedes Jahr ein bisschen kleiner

Vor zwei Jahren brachte Razer mit der Huntsman Elite (Test) die erste Tastatur mit eigenen optomechanischen Schaltern heraus, gut ein Jahr später folgte die Huntsman TE (Test) im kleineren Tenkeyless-Format ohne Nummernblock. Nun lässt der Hersteller noch mehr Tasten weg und stellt die im 60-Prozent-Layout daherkommende Huntsman Mini vor. Damit reagiert Razer laut eigenen Angaben auf zahlreiche Forderungen der Community: Derart kleine Tastaturen werden bei Spielern immer beliebter, weil sie der Maus deutlich mehr Raum bieten. Die Funktionen der entfallenden Tasten werden den bleibenden als Zusatzbelegung hinzugefügt.

PBT-Kappen mit deutschem Layout sollen folgen

Von der TKL-Variante übernommen hat Razer das abnehmbare und mit Nylon umflochtene USB-Type-C-Kabel und die im Double-Shot-Verfahren aus PBT-Kunststoff gefertigten Tastenkappen. Zwecks einer besseren Austauschbarkeit entsprechen auch die sonst häufig angepassten Kappen der untersten Reihe der ISO-Norm – zumindest „bald“, denn derzeit ist die Tastatur nur mit amerikanischem ANSI-Layout verfügbar. Modelle mit deutschem, englischen, französischem, skandinavischem, spanischem, russischem und japanischem Layout sollen noch dieses Jahr folgen.

Klickend oder leiser linear

Bei den Schaltern lässt Razer Interessenten die Wahl zwischen zwei Optionen: Einerseits stehen ab sofort die bereits bekannten Razer Optical Purple – also die klickende Variante mit haptisch klar spürbarem Signalpunk – zur Verfügung. Im Laufe des August 2020 gesellen sich dann verbesserte Razer Optical Red hinzu: Die optomechanisch linearen Schalter der zweiten Generation verfügen ab Werk über Dämpfungsringe aus Silikon und mehr Schmiere, um beim Tippen leiser zu bleiben. An der haptischen Rückmeldung habe sich nichts geändert.

Ins wahlweise schwarze oder weiße Aluminium-Gehäuse integriert ist ein interner Speicher mit Platz für insgesamt fünf Profile, auf denen sich Makro-Zuweisungen und Konfiguration der RGB-Beleuchtung autark sichern lassen. Konfigurierbar ist die Huntsman Mini per Synapse 3.

Ab sofort nur klickend und mit ANSI-Layout

Grundsätzlich ist die Huntsman Mini ab sofort über Razers Website verfügbar, aber eben nur mit violetten Schaltern und amerikanischem Tastenlayout. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt rund 130 Euro. Die im August folgende Variante mit roten Tastern schlägt mit rund 140 Euro zu Buche.

Patriot P210: Neue SATA-SSD der Billigklasse mit bis zu 2 TB

Patriot hat mit der P210 eine neue Serie von SATA-SSDs aufgelegt, die vor allem preisbewusste Käufer finden soll. Speicherkapazitäten von 256 GB bis 2 TB sind im gewohnten 2,5-Zoll-Formfaktor für rund 30 Euro bis 190 Euro erhältlich.

Die neue P210-Serie soll die vor einem Jahr eingeführte P200-Serie ersetzen. In der Pressemitteilung ist auch von einem Modell mit 128 GB die Rede, doch fehlt auf den Produktseiten und im Handel davon jede Spur.

Leistung unterhalb der P200

Die Leistungswerte laut Hersteller liegen mit maximal 520 MB/s lesend, 430 MB/s schreibend sowie 50.000 IOPS bei wahlfreien 4K-Transfers niedriger als bei der P200, die mit bis zu 530 MB/s lesend und 460 MB/s schreibend sowie 90K/80K IOPS beim wahlfreien Lesen/Schreiben angegeben wird. Der 2,5-Zoll-Formfaktor mit 7 mm Bauhöhe bleibt wie die SATA-3-Schnittstelle mit 6 Gbit/s unverändert.

SMI-Controller und QLC-Flash?

Hatte Patriot bei der P200 noch Angaben zum eingesetzten Controller gemacht, fehlt dieses Detail bei den Datenblättern der neuen P210. Händler sprechen allerdings vom SM2259XT (PDF), einem 4-Kanal-Controller ohne DRAM-Cache vom Hersteller Silicon Motion, der den SM2258XT der P200 beerbt und auch mit QLC-NAND umgehen kann. Dass diesmal zumindest teilweise QLC-NAND zum Einsatz kommt, ist sehr wahrscheinlich, denn der SM2259XT unterstützt wie sein Vorgänger maximal 16 NAND-Chips, weshalb zumindest beim 2-TB-Modell QLC-NAND mit 1 Terabit (128 GByte) pro Chip eingesetzt werden dürfte. Mit derzeit üblichen TLC-Speicherchips mit 512 Gigabit (64 GB) ließe sich mit diesem Controller nur eine SSD mit 1 TB realisieren. Bei der P200-Serie mit TLC-NAND wurde daher beim 2-TB-Modell mit dem Maxiotek MAS0902A ein anderer Controller eingesetzt.

Wie bei vielen SSD-Drittanbietern gilt aber, dass sich Komponenten wie Controller und NAND-Flash innerhalb einer Serie im Laufe der Zeit ändern können.

Eine der günstigsten SSDs

Mit Preisen von derzeit 28 Euro, 51 Euro, 92 Euro und 187 Euro unterbietet die neue Patriot P210 sogar den bereits günstigen Vorgänger und zählt zu den derzeit günstigsten SSDs im Preisvergleich.

Der fehlende DRAM-Cache als potenzielle Leistungsbremse wie auch die Unklarheit bei verwendeten Komponenten und die für SATA-SSDs niedrigen IOPS sollten vor dem Kauf aber zumindest bedacht werden.

Qualitätsanspruch ließ bei Testmustern zu Wünschen übrig

Patriot verspricht zwar „einen strengen Qualitätskontrollprozess“ für die „erstklassigen Komponenten“, hat in der Vergangenheit aber bei Testmustern gerade in puncto Qualität des Endprodukts Mängel offenbart: Zwei Muster der Patriot Viper VPN100 (Test) wiesen etwa einen Luftspalt zwischen Kühler und Controller auf, der einer effektiven Kühlung im Weg steht. Erst beim dritten Muster wurde ausgebessert. Ein anderer Test einer Patriot-SSD kam gar nicht zustande, da ein fehlerhaftes Tool die SSD beim Firmware-Update unbrauchbar gemacht hatte.

Samsung SSD 870 QVO offiziell: 8 Terabyte kostet 850 Euro

Nachdem es bereits Anfang Juni einen Leak gab, stellt Samsung nun die 870 QVO auch offiziell vor. Die SSD-Serie mit SATA 6 Gb/s umfasst vier Varianten mit 1, 2, 4 sowie 8 Terabyte und soll ab dem heutigen Tag starten. Die Preise liegen je nach Modell zwischen 117 und 850 Euro.

Samsung macht es offiziell: Im Juni konnte man bei Amazon USA für kurze Zeit eine Samsung 870 QVO bestellen, bevor der Stecker wieder gezogen wurde. Nun gibt Samsung den Verkaufsstart bekannt, beginnend mit der günstigen 1-TB-Variante.

Samsung 870 QVO: Vier SSDs

Die 870-QVO-SSD-Serie umfasst die genannten vier Varianten: Die 870 QVO 1 TB soll heute für 117 Euro starten (obwohl es bisher noch keinen Händler gibt), Ende Juli kommen dann voraussichtlich die Versionen mit 2 und 4 TB (234 Euro bzw. 468 Euro). Die Krönung, wenn man so will, stellt die 870 QVO mit 8 Terabyte dar, die ab Ende August für 848 Euro verfügbar sein soll. Samsung rechnet schon mit 16 Prozent Mehrwertsteuer (gültig ab 01.07.2020).

Die 870-QVO-Serie setzt auf QLC-Flash-Speicher der zweiten Generation mit 4 Bit pro Speicherzelle. Gegenüber dem Vorgängermodell 860 QVO verspricht Samsung verbesserte Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sowie eine gestiegene Zuverlässigkeit. Die 870 QVO erreicht laut Datenblatt sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 560 bzw. 530 MByte/s – bei der 860 QVO waren es noch 550 bzw. 520 MByte/s. Samsung gibt die Betriebstemperatur mit 0-70 Grad Celsius an, die MTBF liegt bei 1,5 Millionen Stunden. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme soll im Betrieb 3,3 Watt mit dem Maximum von 5,5 Watt im Burst-Modus betragen.

Die 13 Prozent Mehrleistung, die Samsung der 870 QVO gegenüber der 860 QVO zuspricht, bezieht sich auf die zufällige Leseleistung mit Queue-Tiefe 1 (QD1) bei 4 KByte Blockgröße. Die 870 QVO schafft hier bis zu 11.000, die 860 QVO bis zu 7.500 IOPS lesend. Beim zufälligen Schreiben mit QD1 und 4 KByte liegt die 870 QVO mit 35.000 IOPS aber sogar hinter der Q860 EVO mit 42.000. Zumindest sagen das die Datenblätter bei Samsung (870 QVO, 860 QVO). Durch die bekannte Intelligent TurboWrite-Technologie wird die Puffergröße innerhalb des nutzbaren Speicherplatzes auf ein möglichst optimales Niveau angepasst: Bis zu 42 GByte für 1-TB-Modelle und bis zu 78 GByte für 2-TB-, 4-TB- und 8-TB-Modelle. Allerdings beträgt der minimale SLC-Cache nur 6 GByte. Sobald auf der SSD (beispielhaft die 1-TB-Version, nachgerechnet von Golem) weniger als 168 GByte zur Verfügung stehen, reduziert sich der dynamische Cache entsprechend und die Schreibleistung sinkt auf 160 MByte/s (2-8 TB) oder gar 80 MByte/s (1 TB).

TUF Gaming Alliance: Team Groups SSD-Serien in 2,5 Zoll und M.2 im neuen Anzug

Die beiden extravaganten SSD-Serien T-Force Delta im 2,5-Zoll- und T-Force Cardea II im M.2-Formfaktor, die Team Group bereits seit Früh- bzw. Spätsommer hierzulande anbietet, sind optisch aufgefrischt als „TUF Gaming Alliance“-Edition neu aufgelegt. Die RGB-Beleuchtung des Delta-Modells ist so zu Asus „Aura Sync“ kompatibel.

TUF-Schriftzug und schwarzer Kühler beim Gemeinschaftsprojekt

In Kooperation mit Asus entstanden, hat Team Group das Aussehen beider aus der gewöhnlichen Masse herausstechenden SSD-Familien als „TUF Gaming Alliance“ neu gestaltet. Während die erste Generation der M.2-SSD einen auffälligen Kühler in der Farbe Rot samt dem prominent mittig platzierten Hersteller-Schriftzug zeigt, trägt die Spezialauflage einen ebenso hoch bauenden jedoch schwarzen Kühlkörper mit einem ebenso großem Logo und kleiner TUF-Kennung oberhalb der Speicherbausteine.

Team Group T-Force Cardea II TUF Gaming Alliance

Weiterhin in zwei Ausführungen erhältlich, bietet Team Group das M.2-Modell T-Force Cardea II TUF Gaming Alliance bei unveränderten technischen Spezifikationen mit 512 GB und 1 TB Speicherplatz zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 85 US-Dollar respektive 145 US-Dollar jeweils zuzüglich Steuern an. Konkrete Preisangaben in Euro wollte der Hersteller bislang nicht machen. Das ältere M.2-Laufwerk in Rot mit 512 GB jedoch ohne TUF-Schriftzug kostet hierzulande aktuell mindestens 94 Euro. Mit 256 GB Speicherplatz verlangt der Handel ab 60 Euro.

RGB-Beleuchtung mit Asus Aura Sync kompatibel

Die durch eine RGB-Beleuchtung noch auffälliger gestaltete SSD-Serie mit SATA-Schnittstelle im Produktkatalog von Team Group, das Modell T-Force Delta hat in der Ausführung als TUF Gaming Alliance eine dezente optische Auffrischung erfahren. Genau wie die TUF-Linie von Asus soll der Rahmen des SSD-Gehäuses eine herausragende Robustheit und somit einen besonderen Schutz vor mechanischen Einflüssen und Beschädigungen suggerieren. Weiterhin in zwei Versionen und ohne Anpassungen bei der technischen Basis angeboten, werden die SATA-Laufwerke mit 500 GB und mit 1 TB Speicherplatz in den Handel kommen.

Team Group T-Force Delta TUF Gaming Alliance

Die 2,5-Zoll-SSD T-Force Delta TUF Gaming Alliance soll laut Team Group mittels 5-Volt-Anschluss fortan voll kompatibel zur RGB-Steuersoftware von Asus sein, genannt „Aura Sync“, über die sich die LED-Beleuchtung aller im System verbauter Komponenten komfortabel synchronisieren lässt. Als UVP nennt der Hersteller 80 US-Dollar für das 500 GB und 120 US-Dollar für das 1 TB fassende Modell. Die jeweiligen Vorgänger bietet der Handel derzeit für 85 Euro respektive ab 131 Euro an.

Was kann der Core i9 10900K? – High-End-CPU im Check

Der Core i9 10900K mit zehn Kernen und 20 Threads ist Intels neues Flaggschiff für den Desktop und könnte beachtliches Potenzial zum Übertakten bieten. Dazu passend kommt von Intel außerdem die neue Z490-Plattform, die von verschiedenen Herstellern wie ASUS mit passenden Boards unterstützt wird.

Was das Spielern bringt, wieviel Power drinsteckt und wie’s 2020 mit CPUs und Mainboards weitergeht, bespricht Hardware- und Overclocking-Spezialist Roman Hartung alias “Der8auer” mit GameStar-Hardware-Redakteur Nils Raettig und Michael Obermeier.

Qualcomm Snapdragon 875: Erste Specs des kommenden High-End-Chips

Aktuell ist der Qualcomm Snapdragpn 865 das aktuelle SoC-Flaggschiff des Herstellers. Und so wie der Snapdragon 865 dem 855 nachfolgte, wird logischerweise der Snapdragon 875 den Snapdragon 865 beerben. Nun sind technische Daten zum neuen High-End-Chip für mobile Endgeräte durchgesickert. Es soll sich dabei um Qualcomms ersten Chip aus dem 5-Nanometer-Verfahren handeln.

Allein dadurch wird natürlich die Effizienz bereits zunehmen. Zudem soll der Chip die GPU Adreno 660 sowie das 5G-Modem X60 integrieren. Wie stark sich die Leistung gegenüber dem aktuellen Qualcomm Snapdragon 865 erhöhen wird, ist noch offen. Als Codename des neuen Chips gilt SM8350. Damit lehnt man sich aber kaum aus dem Fenster, denn der Vorgänger trug den Codenamen SM8250.

Basieren soll die CPU auf Kernen der Reihe Kryo 685 und zudem werden laut den Gerüchten eine Adreno 665 als VPU, eine Adreno 1095 als DPU, ein Qualcomm Secure Processing Unit (SPU250) die Spectra 580 zur Bildverarbeitung, die Snapdragon Sensors Core Technology sowie Wi-Fi 802.11 ax, 2×2 MIMO und „Bluetooth Milan“ an Bord sein. LPDDR5-RAM als Quad-Channel-Package-on-Package sowie ein Compute-Hexagon-DSP mit Hexagon Vector eXtensions und dem Hexagon Tensor Accelerator sind ebenfalls genannt. Zudem sei ein Audio-Subsystem mit Aqstic Audio Technologies WCD9380 und WCD9385 als Audio-Codecs zu erwarten.

Was dran ist, muss man mal abwarten – etwa kann ich mir unter „Bluetooth Milan“ erst einmal nichts vorstellen, sodass die Specs sicherlich mit einiger Vorsicht zu genießen sind. Die offizielle Vorstellung des Qualcomm Snapdragon 875 soll, keine Überraschung, wieder im Dezember erfolgen.

ADATA XPG Spectrix D50: RGB-Speicherkits jetzt mit bis zu DDR4-4800

ADATA erweitert seine Speicherserie XPG vom Typ Spectrix D50 um noch schnellere Speicherkits mit DDR4-4600 und DDR4-4800. Bisher waren 4.133 MT/s das höchste der Gefühle, was in Kombination mit einer hohen CAS-Latenz von 19 Zyklen und den eher gediegenen Sub-Timings zu maximal mittelmäßigen realen Latenzwerten führte.

DDR4-4800 mit unbekannten Latenzen

Nachdem bereits TechPowerUp! über die neuen Speicherkits mit DDR4-4600 und DDR4-4800 berichtet hat, bestätigen nun auch erste entsprechende Informationen aus dem Großhandel die Verfügbarkeit solcher Speicherpaare für Ende Mai.

ADATA hat bislang aber nur angekündigt, die Spectrix D50-Serie aus seinem XPG-Portfolio von vormals maximal DDR4-4133 auf DDR4-4800 zu beschleunigen. Angaben zu den genutzten Timings und Latenzen liegen indes noch nicht vor.

Für AMD zertifiziert aber wenig interessant

Obgleich die neuen, höher getakteten RAM-Kits mit ihrem XMP-Profil (XMP 2.0) laut ADATA sowohl für AMD Ryzen 3000 (Test) als auch für Intel-CPUs vom Typ Coffee Lake Refresh zertifiziert sind, eignen sich vor allem die Speicherkits oberhalb von 3.800 MT/s dann doch eher für Prozessoren vom Schlage eines Core i9-9900K (Test).

Die Desktop-Prozessoren vom Typ Matisse erzielen mit DDR4-3800 und einem synchronen Fabric-Takt (FCLK) von 1.900 MHz ihre besten Ergebnisse.

Starke Kühlkörper mit RGB-Beleuchtung

ADATA bewirbt bei der Spectrix D50-Serie auch die 2 mm starken Kühlkörper mit ihren mittlerweile bereits obligatorischen RGB-Zierelementen, die wahlweise über die XPG RGB Sync-App von ADATA oder die RGB-Software der Mainboardhersteller ASRock, Asus, Gigabyte und MSI konfiguriert werden können.

Seit einem Jahr angekündigt

Die wahlweise 16 bis 32 GB großen Speicherkits mit DDR4-3000, DDR4-3200, DDR4-3600 sowie DDR4-4133 sollen noch im Laufe des aktuellen Monats erscheinen. Einen Monat später folgen die Spitzenmodelle mit DDR4-4600 und DDR4-4800.

Zu den anvisierten Preisen äußerte sich ADATA bislang noch nicht. Der Hersteller hatte die Spectrix D50-Serie bereits vor fast einem Jahr angekündigt, im Handel waren die Kits jedoch nicht zu finden. Die ebenfalls sehr bunten ADATA XPG Spectrix D60G hingegen sind mittlerweile im Handel angekommen.

Radeon RX 5600 XT OC: Neue VBIOS-Updates für Asus ROG Strix und TUF Gaming X3

Zum Release der Mittelklassegrafikkarte im Januar hatte AMD seinen Boardpartnern in letzter Minute mehr Übertaktungsspielraum für die Radeon RX 5600 XT gewährt als ursprünglich vorgesehen war, um der Konkurrenz von Nvidias vergünstigter Geforce RTX 2060 besser entgegenzutreten. Dies sorgte bei den Herstellern bekanntlich für etwas Chaos und nachgeschobene BIOS-Versionen, denn die Karten kamen bereits mit den ursprünglich vorgesehenen Taktraten in den Handel.

Nachdem Asus bereits im Januar entsprechende Updates für die ROG Strix RX 5600 XT OC Edition und TUF Gaming X3 Radeon RX 5600 XT EVO OC Edition veröffentlicht hatte, die allerdings den Speicher unangetastet ließen, gibt es nun neue Versionen, die den GDDR6-RAM von 12 Gbps auf 14 Gbps beschleunigen. Laut Asus wurden umfassendere Validierungstests durchgeführt, in denen nun sichergestellt werden konnte, dass die auf beiden Karten verwendeten Custom-PCBs es dem Grafikprozessor und dem GDDR6-Speicher ermöglichen, “mit den optimierten Spezifikationen von AMD betrieben zu werden und gleichzeitig die Stabilität in Spielen und Anwendungen zu erhalten”.

Die neuen VBIOS-Updates, die die gesteigerten GPU- und Speichergeschwindigkeiten umsetzen, stehen über die entsprechenden ROG Strix- und TUF Gaming X3-Supportseiten des jeweiligen Custom-Modells zum Download bereit. Dabei setzt Asus auf ein Dienstprogramm zur Vereinfachung des Aktualisierungsprozesses, welches das Update direkt unter Windows ausführen kann. Zudem wird auf den Webseiten auch ein Flash-Tool geführt, um den Vorgang bei Problemen rückgängig zu machen. Eine Übersicht zu weiteren Firmware-Updates für die Custom-Modelle der Radeon RX 5600 XT liefert unser separater Artikel zum Thema.