GPU-Gerüchte: Radeon RX 6900 soll mit mehr als 2 GHz bei 238 Watt takten

Die aktuelle Vorschau auf macOS 11 Big Sur soll interessante neue Erkenntnisse zu RDNA 2 und Big Navi liefern. Das Spitzenmodell der Radeon-RX-6000-Serie, die AMD Radeon RX 6900 mit Navi 21, soll demnach mit mehr als 2 GHz Boost bei einer TDP von maximal 238 Watt arbeiten. Eine RX 6800 soll gar mit „nur“ 170 Watt TDP auskommen.

macOS verrät Navi 21 und 22 im Detail

In der neusten Beta zu Apples nächstem Betriebssystem macOS 11 Big Sur, das ebenfalls noch für dieses Jahr erwartet wird, lässt sich über Radare2, ein Framework für das Reverse Engineering und die Analyse von Binärdateien, der folgende Dateipfad öffnen, der die entsprechende Firmware für Radeon RX 6000 mit RDNA 2 enthält.

Wer nach dem Eintrag _discovery_v2_navi21 sucht, wird schnell fündig und erhält unter _softPowerPlayTable2380 viele interessante Informationen zu den beiden neuen Grafikchips Navi 21 („RX 6900“) und Navi 22 („RX 6800“) sowie deren Varianten.

Navi 21 soll dabei sowohl als Navi 21 a als auch Navi 21 b aufgelegt werden, ob beide Varianten in dieser Form als Consumer-Grafikkarte auf den Markt kommen, kann selbstverständlich noch nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Die beiden Varianten des Chips sollen sich dabei primär beim maximalen Boost-Takt sowie der TDP unterscheiden. Während der Navi 21 a bis zu 2.050 MHz bei einer TDP von 200 Watt liefern soll, sehen die Einträge in der „Discovery Firmware“ für Navi 21 b gar bis zu 2.200 MHz bei einer TDP von 238 Watt vor. Die 80 CUs mit 5.120 Shadern sind bereits seit August dieses Jahres kein Geheimnis mehr.

Da es sich bei den Angaben zur Leistungsaufnahme („Socket Power Limit“) um den reinen Grafikprozessor handelt, könnte sich die TBP (“Total Board Power”) der Grafikkarte mit Big Navi am Ende bei rund 250 bis 300 Watt einpendeln. Mit einem GPU-Takt von 2.050 bis 2.200 MHz würde eine „Radeon RX 6900“ schlussendlich auf 21 bis 22,5 TFLOPS Rechen- respektive Shaderleistung kommen.

Auch Navi 23 („Dimgrey Cavefish“) findet sich im Code

Neben Navi 21 alias „Radeon RX 6900“ und Navi 22 alias „Radeon RX 6800“ zeigen sich auch Navi 23 als möglicher Nachfolger der AMD Radeon RX 5700 (Test) sowie der noch unbekannte Navi 31 in der Vorschau von macOS 11.

Big Navi: GDDR6 und HBM2 sind möglich

In seinem wenige Stunden alten Beitrag auf Reddit verrät u/stblr zudem die Breite des Speicherinterfaces von Navi 23, die in der Firmware mit 128-Bit zu finden ist, und weitere Details zur Speicherbestückung bei Navi 21, die sowohl mit GDDR6 als auch mit HBM2 realisiert werden können soll.

Zudem geht der Reddit-Nutzer noch einmal auf die bereits bekannten Informationen zu den kommenden AMD-APUs Rembrandt und Cezanne ein und zeigt Bilder eines AMD Ryzen 7 5700U im Benchmark, die von Twitter-Nutzer @TUM_APISAK stammen.

Ob sich die aus macOS ausgelesenen Informationen uneingeschränkt auf die Retail-Grafikkarten übertragen lassen, ist nicht sicher zu sagen. Sofern Apple den Einsatz der neuen Modelle in eigenen Systemen plant, könnte es sich auch erneut um speziell angepasste Varianten handeln.

Update 27.09.2020 16:07 Uhr

US-Händler nennt „Spezifikationen“ der Radeon-RX-6000-Serie

Einer der größten US-Onlinehändler für Hardware und Komponenten, Newegg, hat in seinem Blog jetzt die möglichen Spezifikationen der AMD Radeon RX 6700 XT, 6800 XT sowie 6900 XT aufgelistet und liefert neue Erkenntnisse hinsichtlich Speicherausbau und -anbindung.

Während der GPU-Takt mit jeweils 1.500 MHz für alle drei Modelle der Radeon-RX-6000-Serie eher wie ein Platzhalter anmutet, lassen die Informationen zur Speichermenge und dem verwendeten Speicherinterface aufhorchen.

Dennoch sollten auch diese Informationen mit der gebotenen Vorsicht eingeordnet werden. AMD selbst hat sich zu den Spezifikationen von Big Navi bislang noch nicht geäußert und wird dies auch erst am 28. Oktober tun.

Allein die Annahme, AMD könnte den Nachfolger der Radeon RX 5700 XT mit weniger Speicher, Bandbreite und einem schmaleren Speicherinterface ausstatten, wirkt auf den ersten Blick wenig plausibel. Die Anzeichen für eine Radeon RX 6900 XT auf Basis von Navi 21 mit 80 CUs, 5.120 Shadern und 16 GB GDDR6 an einem 256- bis 320-Bit breiten Speicher-IF verdichten sich hingegen.

AMD Radeon RX 6000: Schon das kleinste Modell angeblich so schnell wie RTX 2080 Ti

Ein Tweet eines bekannten Hardware-Leakers lässt gerade aufhorchen. Kann die kleinste Radeon schon so schnell sein wie die RTX 2080 Ti?

Angeblich soll schon die kleinste der neuen Radeon-GPUs von AMD so schnell sein wie die Geforce RTX 2080 Ti und damit beinahe auch wie die Geforce RTX 3070 – wenn man Nvidia Glauben schenkt. Das zumindest will der bekannte Hardware-Leaker Apsiak wissen.

Konkret bezieht er sich auf geleakte Benchmarks aus Ashes of the Singularity, die er selbst vor knapp zwei Wochen via Twitter teilte. Darauf zu sehen eine namenlose »AMD Radeon (TM) Graphics« die bei 4K-Auflösung, höchster Detailstufe (Crazy_4k) und unter Verwendung von DirectX 11 im Bereich verschiedener Nvidia Geforce RTX 2080 Ti abschneidet.

Alle Benchmarks wurden zudem im Zusammenspiel mit einem Intel Core i9 9900K ohne Übertaktung erzielt, was sie relativ gut vergleichbar macht – auch wenn wir zum verwendeten Arbeitsspeicher samt dessen Taktrate nichts wissen.

Warum soll es sich dabei um die kleinste Radeon handeln?

Navi 23: In seinem aktuellen Tweet nennt Apsiak eine GPU mit dem Codenamen »Navy Flounder«. Die ist erst gestern via Reddit geleakt und dürfte aller Voraussicht nach die kleinste GPU auf Basis der RDNA2-Architektur bezeichnen – Navi 23.

Die Annahme basiert auf der Zahl der Compute Units, die sich aus den Angaben auf Reddit errechnen lässt. Demnach beherbergt Navy Flounder 40 CUs entsprechend 2.560 Rechenkernen (bei AMD Stream-Prozessoren genannt).

Navi 21: Für Big Navi, Codename Sienna Cichlid, hingegen werden schon seit längerer Zeit 80 Cus mit 5.120 Rechenkernen angenommen. Dass Navy Flounder nur die Hälfte der Kerne besitzt, wird allgemein als klarer Hinweis auf den Navi-23-Chip gedeutet.

Wie realistisch ist das?

Sollte sich Apsiaks Angabe bewahrheiten, würden wir eine enorme Leistungssteigerung bei den neuen Radeons sehen. Allerdings stößt das in den Kommentaren unter dem Tweet auf Ungläubigkeit. So zum Beispiel Nutzer LGFE: TriMrDito:

Eher Navi 22: Ein Performance-Plus von 40 Prozent pro Taktzyklus (IPC) scheint tatsächlich etwas weit hergeholt. Viel wahrscheinlicher ist es, dass wir hier Navi 22 mit womöglich 60 Compute Units sehen, was sich mit einem kürzlich erfolgten Leak deckt, der ebenjene GPU in etwa auf dem Niveau einer RTX 2080 Super sieht.

LG K71: Neues Smartphone mit 6,81-Zoll-Display

Neuheit von LG: Der südkoreanische Konzern hat mit dem K71 still und leise ein weiteres XXL-Handy vorgestellt. Was das Gerät bietet, verrät Ihnen COMPUTER BILD.

Während die Technikwelt über LGs Entscheidung diskutierte, das Einsteiger-Handy LG K42 ohne viel Tamtam vorzustellen, bereitete das Unternehmen eine weitere Präsentation vor: Die Rede ist vom K71, das LG kurz darauf ebenfalls still und heimlich auf seiner Internetseite einpflegte. Auffallend dabei: Das Display ist mit 6,81 Zoll nicht nur rund 3 Prozent größer als das des K42, sondern auch deutlich schärfer (2460×1080 Pixel). Was das Smartphone außerdem auf dem Kasten hat? Die Infos!

LG K71 mit MediaTek-Prozessor

Das für viele Smartphone-Nutzer Wichtigste zuerst: der Prozessor, der für die Rechenarbeiten zuständig ist. LG setzt den vorliegenden Informationen nach auf den MT6765 mit acht Rechenkernen (bis zu 2,3 Gigahertz), der auch im Honor 8A steckt. Unterstützung erhält der Chip des in Taiwan ansässigen Herstellers MediaTek von einem 4 Gigabyte (GB) großen Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beläuft sich auf 128 GB und lässt sich mittels microSD-Speicherkarte erweitern.

Fünf Kameras an Bord des LG-Smartphones

Das Highlight ist die Kameraausstattung: LG verbaut auf der Geräterückseite neben der Hauptkamera mit 48 Megapixeln (MP) einen 118-Grad-Weitwinkelsensor, der mit 5 MP auflöst. Als Tiefensensor für Porträtaufnahmen mit Bokeh-Effekt dient laut Hersteller eine ebenfalls mit 5 MP auflösende Kamera. Für Selfies steht eine 32-MP-Kamera zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung des Smartphones gehört neben Bluetooth 5.0, WLAN und LTE ein 4.000 Milliamperestunden fassender Akku. Als Betriebssystem kommt Android 10 mit LGs hauseigener UX-Nutzeroberfläche zum Einsatz.

Ist das LG K71 nicht für den europäischen Markt?

Das Smartphone ist den vorliegenden Informationen nach derzeit vorerst nur in Honduras und El Salvador erhältlich. Wie viel der Hersteller dort für das LG K71 verlangt, ist ebenso ungewiss wie die Frage, ob es auch in Deutschland verfügbar sein wird.

GeForce RTX 3080: Inhaber berichten vermehrt von Abstürzen in Spielen

Viele Interessenten warten noch auf die Möglichkeit, eine GeForce RTX 3080 überhaupt kaufen zu können, da berichten erste Inhaber von Problemen. Sie sollen sich über Abstürze bei Taktraten von über 2,0 GHz äußern, die den Spieler zurück auf den Desktop werfen. Meldungen liegen ganz unterschiedliche Varianten zu Grunde.

Abstürze bei mehr als 2,0 GHz Takt

Bereits am Freitag vergangener Woche hatte ein Anwender bei LinusTechTips von Abstürzen in Spielen mit der Zotac GeForce RTX 3080 Trinity berichtet, am Dienstag folgten Inhaber der MSI GeForce RTX 3080 Ventus 3X OC in einem inzwischen viel diskutierten Beitrag im Forum von Overclockers.co.uk. Mittlerweile gibt es auch im Forum von ComputerBase derartige Meldungen. Die gemeldeten 2,0 GHz liegen höher als der typische GPU-Takt der GeForce RTX 3080 in Spielen.

Bei einem Boost-Takt von 2,00 bis 2,05 GHz kommt es demzufolge bei den betroffenen Besitzern vermehrt zu einem CTD (Crash to Desktop) in Spielen und deren Integrierten Benchmarks wie beispielsweise Assassin‘s Creed Odyssee (Test).

Die Karte boostet mit Default-Settings in Spielen nach nur wenigen Sekunden mit bis zu 2.040 MHz deutlich zu hoch, was dann natürlich einen Crash verursacht.

R-47, Community-Mitglied

Auch im offiziellen Nvidia-Forum mehren sich vergleichbare Meldungen, die darauf schließen lassen, dass es sich hierbei nicht um eine Eintagsfliege handelt und eine Vielzahl an Spielen, aber auch Grafikkarten betroffen sind: Auch Inhaber von EVGA-Modellen sowie der Gaming-(X-)Trio-Variante von MSI melden ein vergleichbares Verhalten. Im Forum von TomsHardware, Reddit und Tweakers.net finden sich weitere „Hilferufe“.

Liegt es am Netzteil oder Treiber?

Die Inhaber der Grafikkarten haben sie nach eigenen Angaben nicht übertaktet, die genutzten Netzteile sind oft 750 Watt stark oder stärker. Ein klares Bild ergeben die vielen Beiträge in den verschiedensten Foren aber noch nicht. Die Bandbreite der genannten Modelle lässt auch ein Treiberproblem wahrscheinlich erscheinen. ComputerBase konnte das Verhalten in der Redaktion mit der Founders Edition, der MSI Gaming X Trio sowie der Asus TUF Gaming OC bisher kein einziges Mal nachvollziehen – und der Testparcours ist umfangreich und beinhaltet auch längere Volllastphasen. Das Netzteil ist 1.500 Watt stark.

Offset sorgt vorerst für Abhilfe

Hersteller haben sich bisher noch nicht zu den gemeldeten Problemen geäußert, die Redaktion steht seit heute im Kontakt. Nutzer haben sich in der Zwischenzeit selbst „geholfen“.

Ein negatives Offset von mindestens 100 MHz beim GPU-Takt kann vorerst Abhilfe schaffen, auch steht das Windows-10-Feature „Hardware-beschleunigte GPU-Planung“ im Verdacht, die Probleme im aktivierten Zustand zu verstärken. Diese kann unter Windows 10 über „Einstellungen > System > Anzeige > Grafikeinstellungen“ deaktiviert werden.

Die Boost-Frequenzen selbst, die seit Pascal verschlüsselt im BIOS der Grafikkarte hinterlegt sind, lassen sich nicht direkt bearbeiten – ein entsprechender Offset für den GPU-Takt lässt sich allerdings über den MSI Afterburner einstellen.

Um den Takt der Ampere-Generation entsprechend anzupassen, wird der MSI Afterburner 4.6.3 Beta 2 benötigt, der auch über das Download-Archiv von ComputerBase heruntergeladen werden kann.

Die Redaktion dankt Community-Mitglied „R-47“ für seinen Hinweis zu dieser Meldung.

Core i7-1165G7U: Intel bringt Tiger Lake-U in High-End-Chromebooks

Passend zur AMDs Vorstellung neuer APUs für den Chromebook-Markt legt auch Intel nach und präsentiert den ersten Tiger Lake. Dafür nutzt Intel das bisher nicht benannte Modell Core i7-1165G7U, der vermutlich die gleiche Basis hat, jedoch wie bei AMD eine spezielle Kennzeichnung für Chromebooks erhält.

Bei der Leistungssteigerung verspricht Intel ganz ähnliche Zahlen, wie zuletzt bereits mehrfach genannt. Im ersten Vorab-Test konnte Tiger Lake-U überzeugen, vor allem in leichten Workloads, für die Chromebooks primär stehen, präsentierte sich Tiger Lake extrem stark.

Huawei Watch GT 2 Pro im Test: Smartwatch mit Langlauf-Akku

Eine Pro-Version ist immer besser und teurer, so auch bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro. Was das genau bedeutet haben wir im Test zusammengefasst.

Die Huawei Watch GT 2 (Testbericht) gehört zu den beliebtesten Smartwatches 2020 – und das, obwohl sie eigentlich gar keine echte Smartwatch ist. Denn App können beispielsweise nicht auf ihr installiert werden und auch das direkte Beantworten von Nachrichten ist nicht möglich. Bei der neuen Huawei Watch GT 2 Pro soll alles besser werden. Die Uhr kommt mit hochwertigeren Materialien, bietet neue und mehr Features und kostet natürlich auch mehr – ist sie dadurch auch wirklich die bessere GT 2?

Der Test der Huawei Watch GT 2 Pro erscheint im Rahmen unserer Themenwelt zu Sportuhren. Dort sind bereits Tests zu Geräten wie der Fitbit Versa 2 (Testbericht), der Suunto 7 (Testbericht) oder der Huawei Watch Fit (Testbericht) zu finden.

Design

Den größten Fortschritt macht die Huawei GT 2 Pro im Vergleich zur GT 2 (Testbericht) ohne Pro-Zusatz bei der Materialwahl. Die Pro-Version kommt im dunklen Titan- statt Edelstahlgehäuse zum Nutzer, das Display wird von kratzfestem Saphirglas geschützt und auf der Unterseite gibt es Keramik statt Kunststoff. Das sieht nicht nur deutlich hochwertiger aus, sondern trägt sich angenehmer. Dass auch die Pro noch als Sportuhr ausgelegt ist, zeigt das Silikon-Armband der Sport Edition, die etwas hellere Classic Edition kommt alternativ mit Lederarmband und Silikonband. Noch schicker wird es mit der Porsche Design Edition, die direkt mit einem Armband aus Titan kommt. Mit dieser Kombination will Huawei seine Uhr nicht nur Sportlern ans Herz (oder besser: ans Handgelenk) legen, sondern sie auch im Sportjacket eine gute Figur machen lassen. Noch sind zusätzliche Armbänder von Huawei nicht zu bekommen, Besitzer der Uhr können sich aber mit 22-Millimeter-Bändern von Drittherstellern behelfen.

Schick für Laufstrecke und Laufsteg gelingt. Die nicht drehbare Lünette der GT 2 mit aufgedruckter Zeitskala wie bei einer Taucheruhr ist verschwunden oder zumindest deutlich reduziert, das Armband geht nun direkt in das Gehäuse über. Wechselbar ist es ebenfalls. Bei der GT 2 wird es von deutlich aus dem Gehäuse ragenden Stegen gehalten, die Pro ist mehr aus einem Guss. Das wirkt moderner. Gleichzeitig ist sie aber nicht nur schwerer, sondern auch größer und dicker geworden – genau das will man eigentlich bei einer Smartwatch überhaupt nicht. Tatsächlich fällt das aber nur im direkten Vergleich auf, im Alltag macht das kaum einen Unterschied. Denn die Watch GT 2 Pro ist nur einen knappen Millimeter länger und breiter geworden, in der Dicke hat sie ebenfalls einen knappen Millimeter auf 11,4 Millimeter zugenommen. Das Gewicht wächst von 41 auf 52 Gramm – plus Armband.

Was die reinen Zahlen belegen, versucht der Hersteller bei der Pro-Version nicht einmal mit optischen Tricks zu kaschieren. Ist bei der GT 2 die bereits erwähnte Lünette noch deutlich nach außen abgeflacht und selbst in der silbernen Version die Rückseite schwarz und versteckt damit am Handgelenk getragen bei einem Blick von der Seite noch einen weiteren Teil der tatsächlichen Gehäusedicke, so verzichtet die Pro auf derartige Tricks. Ihr Display steht insgesamt sogar deutlich sichtbar aus dem Gehäuse hervor. Der auch hier schwarze Keramikboden kann diesen vergleichsweise klobigen Screen-Aufsatz entsprechend gar nicht mehr beschönigen – trotz ihres sportlicheren Auftritts ist die GT 2 (Testbericht) filigraner. Da hilft es auch nichts mehr, dass der Rand der beiden seitlichen Druckknöpfe bei der Huawei Watch GT 2 Pro fein geriffelt ist. Genau genommen ist das sogar Unsinn, denn drehen – und nur dafür wäre diese Riffelung für besseren Gripp sinnvoll – lassen sich die Knöpfe ohnehin nicht.

So hinterlässt die Pro-Version ein ambivalentes Bild. Einerseits ist die neue Uhr klar edler und auch moderner, was an der gehobenen Materialwahl und dem fließenden Übergang des Armbandes ins Gehäuse liegt. Andererseits ist die GT 2 Pro dicker und zumindest ihr aufgesetztes Display wirkt weniger grazil. Perfekt sind – auch wenn das sicherlich immer auch Geschmackssache ist – beide Uhren nicht. Uns gefallen sie dennoch beide so gut, dass wir sie gern je nach Tageslaune oder Kleidungsstil wechseln würden. Zum Glück ist das gleichzeitige Verbinden von zwei Smartwatches mit der benötigten Health-App möglich, dann reicht ein Klick, um auszuwählen, welche gerade getragen wird.

Display

Beim Display selbst gibt es keine Unterschiede zur normalen GT 2 – warum auch? Schließlich brillierte der Screen auch in der älteren Uhr schon mit seinen 1,39 Zoll Durchmesser bei scharfer Darstellung dank 456 × 456 Pixel und 464 Pixel pro Zoll. Dank OLED als Technologie ist die Darstellung äußerst kontrastreich, Schwarz zudem im Gegensatz zum gräulichen Farbton bei LCDs tiefschwarz. Farben werden intensiv dargestellt, die Blickwinkelstabilität ist hervorragend. Im Verbund mit der guten Helligkeit, die sich in fünf Stufen oder automatisch bestimmen lässt, haben Nutzer auch im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung kaum Probleme mit der Ablesbarkeit. Dann kann es aber schon mal nötig werden, das optional nutzbare Always-on-Display zu übergehen und das Display voll anzuschalten. Ansonsten reicht das AOD für flüchtige Blicke zur Uhrzeit aus.

Ausstattung

Die Hardware der neuen Huawei Watch GT 2 Pro ist grundsätzlich mit der GT 2 (Testbericht) identisch. Entsprechend dürfte hier wieder ein Kirin A1 für flüssige Bedienung sorgen, rund 2 der 4 GByte interner Speicher stehen für Musik und andere Daten zur Verfügung und auch die Pro-Version ist nur bis 5 ATM wasserdicht. “Nur”, da das – auch wenn Huawei selbst von Schwimmen als mögliche Sportart spricht – eigentlich nicht wirklich zum Schwimmen gedacht ist. Denn 5 ATM bedeutet eigentlich eher Schutz gegen Spritzwasser. Durch schnelle Schwimmbewegungen kann allerdings der Wasserdruck auf das Gehäuse so stark erhöht werden, dass der Zeitmesser Schaden nimmt. Daher ist auch die Pro-Variante eher was für die Dusche, als für eine Ärmelkanal-Ddurchquerung.

Mit dabei ist auch wieder der TruSeen-Sensor, jetzt in Version 4.0+. Er misst den Puls des Trägers nach Angaben des Herstellers jetzt noch genauer, einen großen Unterschied zu Version 3 konnten wir aber nicht beobachten. Das dürfte aber in erster Linie daran liegen, dass wir auch schon mit den Sensoren in der GT 2 (Testbericht) weitestgehend zufrieden waren. Bis auf einen leichten Zeitversatz hatten wir hier nichts zu bemängeln. Ein Unterschied zur GT 2 ist das Fehlen der Pogo-Pins, die bei der älteren Uhr zum Laden benötigt werden. Die neue Pro-Version setzt hier vollständig auf kabelloses Laden per Induktion und lässt sich daher auf (fast) jeder beliebigen Qi-Ladematte (Ratgeber) laden. Ansonsten ist wieder alles dabei: GPS, Kompass, Barometer, Schrittzähler, Mikrofon und Lautsprecher sind mit dabei. Eine eSIM fehlt, Telefonate können also nur in Verbindung mit einem per Bluetooth 5.1 LE verbundenen Smartphone entgegengenommen und geführt werden. Das klappt zumindest in halbwegs ruhiger Umgebung gut.

Sport

Über 100 Sportarten erkennt die Uhr theoretisch selbständig, wir raten aber erfahrungsgemäß zum manuellen Start von Messungen. Das ist auch bei der ebenfalls neuen Huawei Watch Fit (Testbericht) so, im Gegensatz zur GT 2 Pro bietet die sogar noch hübsch animierte Trainings- oder Entspannungsübungen. Das fehlt der GT 2 Pro, sie versteht sich dafür zusätzlich zu den Sportarten von GT 2 und Fit auch noch auf Skifahren, Snowboarden und Golfen. Dabei misst die Uhr per Künstlicher Intelligenz Back- und Downswing und die Geschwindigkeit des Schlages und erlaubt so, daran zu arbeiten – glaubt man Huawei, wird so jeder zum nächsten Tiger Woods.

Generell unterstützt die KI bei den vielen Lauftrainings und hilft, die richtige Laufgeschwindigkeit zu finden, mit dem vorherigen Lauf mitzuhalten oder selbst bestimmte Zielzeiten zu erreichen. Dafür gibt der Trainingsassistent auf Wunsch per Sprache nach jedem Kilometer einen Zwischenstand bekannt und bewertet auf einer Skala von –10 bis +10, wie der Streckenabschnitt im Vergleich war. neben weiteren Auswertungen sieht der Sportler außerdem, ob er sich gerade im aeroben oder anaeroben Zustand befindet und kann seine Laufgeschwindigkeit entsprechend anpassen. Das ist locker auf dem Niveau von bekannten Größen wie Garmin Fenix 6S (Testbericht) oder Polar Grid X (Testbericht).

Neu ist die Route-Back-Funktion. Wer sich während des Trainings verläuft, findet mit ihrer Hilfe auch ohne Smartphone zurück. Dabei bietet die Uhr sogar eine einfache grafische Darstellung, anhand derer entweder der Rückweg wie zuvor oder auf direktem Weg zum Ausgangspunkt eingeschlagen werden kann. Außerdem warnt die Uhr anhand des eingebauten Barometers auch vor aufziehenden Wetterumschwüngen.

Neu ist außerdem offenbar die Möglichkeit, Apps auf der Uhr zu installieren. Derzeit ist diese Funktion noch sehr eingeschränkt, lediglich zwei Spiele lassen sich zur Premiere dieser Funktion auf Huawei-Uhren angeblich auf der GT 2 Pro hinzufügen. Außerdem soll dafür nicht nur die Health-App von Huawei benötigt werden, sondern die AI-Life-App. Das ist nicht nur umständlich, sondern funktionierte im Test bei uns leider auch nicht. Schade, denn damit macht Huawei aus der GT 2 Pro theoretisch erstmals eine echte Smartwatch, schließlich ist das Installieren von Apps auf der Uhr ein Merkmal einer echten Smartwatch. Aber was nicht ist, das kann ja noch kommen – das gilt auch für mögliches kontaktloses Bezahlen mit der Uhr. Denn NFC ist durchaus eingebaut, mangels Google-Diensten ist diese Funktion derzeit aber noch nicht nutzbar. Das könnte sich im Laufe des Jahres ändern, wenn Huawei Pay in Deutschland verfügbar wird. Derzeit lässt sich NFC aber etwa schon zum schnellen Koppeln mit dem Smartphone nutzen. In diesem Zusammenhang etwas seltsam: Das Huawei-Konto kann neben MyFitnessPal auch mit Google Fit verbunden werden.

Ansonsten ist alles wie gehabt: Die Health-App dient als Anlaufstelle für Daten wie Puls, Stresslevel, Blutsauerstoff, Schritte und mehr. Hier finden Nutzer zahllose Auswertungen, um ihre Fitness, aber auch das Schlafverhalten zu optimieren. Wünsche bleiben dabei nicht offen.

Akku

Wie bei der GT 2 (Testbericht) gibt Huawei auch für die neue GT 2 Pro eine Laufzeit von 14 Tagen an. Überraschend dabei: Bei dieser Angabe handelt es sich nach Angaben des Herstellers nicht um eine theoretische Zahl, die im Alltag ohnehin nicht erreicht werden kann, sondern Huawei macht dazu konkrete Angaben. 10 Tage Laufzeit erreicht die Uhr demnach mit aktivierter Herzfrequenzüberwachung, aktivierter Schlafüberwachung, 90 Minuten Training pro Woche (mit GPS), 30 Minuten Musikwiedergabe, Bluetooth aktiviert, Benachrichtigungen aktiviert (50 SMS-Nachrichten, 6 Anrufe und 3 Alarme pro Tag) und 200-maligem Einschalten des Display pro Tag.

Größter Stromfresser ist GPS, hier gibt Huawei 30 Stunden permanente GPS-Nutzung als Maximum an. In unserem Test, bei dem sofern möglich das Always-on-Display immer aktiv ist, hält die Pro gut eine Woche durch – ein sehr guter Wert, der zuvor auch schon von der GT 2 erreicht wurde. Das Auflegen auf das Pogo-Pin-freie Ladepad ist einfacher als zuvor, da jetzt nicht mehr auf die Ausrichtung der Uhr geachtet werden muss. Fünf Minuten Ladung reichen übrigens für bis zu 10 Stunden Nutzung, eine Stunde zur vollständigen Ladung.

Preis

299 Euro (UVP) kostet die Huawei Watch GT 2 Pro als Sport- und Classic-Variante. Die Sport Edition ist dabei etwas dunkler als die Classic gehalten. Später kommt noch eine Version mit Porsche Design, die 699 Euro kostet und unter anderem mit einem Titan-Armband ausgestattet ist. Technisch gibt es keine Unterschiede.

Fazit

299 Euro sind eine Menge Geld für eine Uhr, die technisch kaum mehr als die deutlich günstigere GT 2 ohne Pro-Zusatz kann. In erster Linie ist der höhere Preis den verwendeten Materialien geschuldet: Titan statt Edelstahl, Saphierglas für das Display und Keramik statt Kunststoff auf der Unterseite. Außerdem lädt die neue Uhr jetzt per Induktion statt über Pogo-PINs und kann daher auch einfach auf eine Qi-ladematte gelegt werden – praktisch. Allerdings hält der Akku ohnehin sehr lang – eine der großen Stärken der Uhr – und entsprechend ist wegen seltener Ladestopps der Komfortgewinn nicht übermäßig hoch. Neue Sportarten wie Skilaufen oder Golf, der Outdoor-Assistent und Unwetterwarnungen dürften dank überarbeiteter Software auf die Uhr gekommen sein, das könnte also als Update auch GT-2-Nutzer demnächst erfreuen.

So gesehen ist die GT 2 Pro eigentlich überflüssig – wenn sie nicht so hochwertig wirken würde. Wen das eh nicht interessiert, der sollte einen Blick auf die “normale” GT 2 (Testbericht) werfen. Die kann fast das gleiche und kostet deutlich weniger. Noch günstiger, aber ähnlich gut und mit eckigem Display wird’s mit der neuen Huawei Watch Fit (Testbericht). Wer eine Alternative zu Huawei sucht, sollte einen Blick in unsere Themenwelt Sportuhren werfen.

Windows 10 Insider Preview Build 20221 bringt neue Funktionen mit

Windows Insider im Dev Channel bekommen ab sofort ein Update mit neuen Funktionen angeboten. Windows 10 Insider Preview Build 20221 bringt Meet Now, das Feature aus Skype, in die Taskleiste. Kann mir vorstellen, dass das nicht wirklich überall mit Freunde angenommen wird.

Dieses Feature wird zunächst einer Untergruppe von Insidern im Dev Channel zur Verfügung gestellt, damit man Probleme, die sich auf Leistung und Zuverlässigkeit auswirken können, schnell identifizieren kann.

Die Benachrichtigungen der „Ihr Smartphone“-App lassen sich nun im Benachrichtigungs-Feed anpinnen. Mit dem Pinning von Benachrichtigungen können Nutzer wichtige Benachrichtigungen einfach anheften und speichern, sodass sie leicht zugänglich sind und sich von den übrigen Benachrichtigungen unterscheiden.

Des Weiteren gibt es kleine Fehlerbehebungen, aber auch bekannte Probleme. Die Liste findet man direkt bei Microsoft.

Das neue Galaxy S20 FE: Ein Samsung-Flaggschiff, das wir verdient haben

Besitzer des Galaxy S20 müssen jetzt ganz stark sein: Samsung hat die Neuauflage des aktuellen Flaggschiffs als “Fan Edition” in kunterbunten Farben präsentiert. Das Besondere: Die 5G-Version kommt mit Top-Prozessor von Qualcomm. Endlich ein Galaxy S20, das hierzulande mit dem Snapdragon 865 erhältlich ist. Wenn das mal keine echte “Fan Edition” ist!

Samsung-Fans sind sich schon lange einig: Die in den USA angebotenen Galaxy-Smartphones mit Qualcomm-Prozessor sind einen Ticken “besser” als die europäische Version mit Samsungs hauseigenem Exynos-SoC. Das ewige Trauern um den Snap in Galaxy-Modellen wird mit der neuen Fan Edition des Galaxy S20 ein Ende haben. Denn zum Preis von 730 Euro können Galaxy-Fans das S20 mit Snapdragon 865 und 5G-Modem mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher ab heute erwerben. 

Das bedeutet allerdings nicht das Ende des Streits “Snapdragon vs. Exynos”. Ohne 5G kommt das Galaxy S20 FE nämlich nach wie vor mit dem Exynos 990. Zwei Versionen stehen hier zur Verfügung: 6 GB + 128 GB Speicher zum Preis von 633 Euro oder 8 GB RAM + 256 GB für 719 Euro. Das Galaxy S20 mit Snapdragon-Prozessor kommt also nicht als 256 GB-Version nach Deutschland. 

Ansonsten tut sich nicht viel bei der Neuauflage des Samsung-Smartphones. Das S20 FE kommt mit drei Kameras auf der Rückseite (Weitwinkel, Ultra-Weitwinkel und Tele) sowie der Weitwinkel-Kamera an der Front mit 32-Megapixel-Auflösung. Das AMOLED-Display unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und bietet eine Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixeln. Der 4.500-mAh-Akku wird per Kabel bis 25 Watt oder bis 15 Watt über induktives Laden mit neuem Storm versorgt; außerdem stehen ein Fingerabdrucksensor und ein MicroSD-Kartenslot für Speicherkarten bis 1 TB zur Verfügung.

Galaxy S20 FE: Preisverfall macht sich jetzt bemerkbar

Das wichtigste optische Unterscheidungsmerkmal der Galaxy S20 Fan Edition zur Standard-Version sind die Gehäusefarben. Samsung setzt auf bunte Pastellfarben und knallige Töne, und verpasst dem S20 damit einen frischen, jugendlichen Touch. Sechs neue Farben stehen bei der 4G- und 5G-Version zur Auswahl: Cloud Lavender, Cloud Mint, Cloud Navy, Cloud White, Cloud Red, Cloud Orange. 

Besonders interessant sind die Preise der S20-Fan-Edition: Das kleinste Modell mit Exynos-Prozessor und 128 GB Speicher kostet 633 Euro. Das Pendant mit 8 GB RAM kostete bei der Vorstellung im Frühjahr 899 Euro. Die größere Variante der 4G-Version kostet 719 Euro und bietet 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Eine 12-GB-RAM-Version fehlt also bei der Fan Edition. Das Galaxy S20 mit Snapdragon 865 wird zum Preis von 730 Euro auf den Markt kommen. Interessenten können das bunte Galaxy-Smartphone ab heute im Onlineshop von Samsung vorbestellen. Ausgeliefert wird das Handy dann ab dem 2. Oktober, und andere Händler werden das Gerät listen.

Samsung SSD 980 Pro im Test: Die aktuell schnellste SSD

Samsung erobert wenig überraschend mit der SSD 980 Pro die Spitze der PCI-Express-4.0-Königsklasse unter den Consumer-SSDs. Waren die Koreaner in der Vergangenheit immer die ersten mit den schnellsten und neuesten NVME-SSDs, haben sie sich diesmal über ein Jahr Zeit gelassen, um in der High-End-Liga mitzuspielen. Mit neuem Controller und Flash ist die 980 Pro mit bis zu 7.000 MB/s zweifellos die schnellste SSD zurzeit. Aber nicht in allen Disziplinen schlägt sie die Konkurrenz, wie unser Test zeigt.

Es wurde aber auch langsam Zeit, dass sich die 980 Pro auf den Markt blicken lässt. Vor über einem Jahr hat AMD mit den X570-Mainboards das 4.0-Zeitalter eingeläutet und zeitgleich folgten mehrere SSDs, welche die doppelte Bandbreite von 8 GB/s der vier Lanes verwendet – wenn auch noch nicht ausnutzt: Denn bei maximal 5.000 MB/s lesend und circa 4.700 MB/s schreibend ist Schluss. Alle PCI-Express-4.0-Modelle basieren bislang auf der gleichen Hardware – NAND-Flash (TLC) ist also immer der gleiche und das Herzstück bildet immer ein Phison E16. Die erhältlichen PCI-E-4.0-SSDs unterschieden sich also nur geringfügig – in der herstellereigenen Firmware und im mitgelieferten bzw. vormontierten Kühler, welcher auch hier, wie bei allen NVME-SSDs, die Praxisleistung nahezu Null beeinflusst.

Samsung SSD 980 Pro: Erstmals mit TLC-Flash

Die Pro-Modelle sind traditionell die Top-SSDs von Samsung. Seit der 950 Pro, eine der ersten NVME-SSDs, bildeten sie stets die Speerspitze unter den Consumer-Modellen. Mit der 960 Pro hatte Samsung nicht nur die beste SSD auf dem Markt, sondern mit der 960 Evo auch die mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Andere NVME-Modelle waren damals quasi überflüssig, weil sie weniger Leistung zu höherem Preis boten. Das änderte sich aber nach einigen Monaten, sodass Samsung 2017 mit den 970er Modellen nachschoss. Es dauerte fast ein Jahr, bis aber auch deren Leistung erreicht war, etwa mit Modellen mit dem guten PCI-E-3.0-Controller Phison E12. Anfang 2019 hat Samsung lediglich das Evo-Modell mit der neueren fünften VNAND-Flash-Generation versehen (970 Evo Plus), ansonsten aber nichts verändert.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Evo- und Pro-Modellen waren bislang die Flash-Zellen: Während sich schon damals TLC-NAND mit drei Bit pro Zelle durchsetzte, war Samsung einer der wenigen Hersteller, der mit den Pro-Modellen noch immer MLC-Flash anbot, welcher nur zwei Bit pro Zelle speicherte, mehr Schreibzugriffe erlaubte und damit etwas haltbarer war.

Nun haben sich die Befürchtungen der zu geringen Haltbarkeit des TLC-Flash nicht bewahrheitet – er hat sich flächendeckend auf dem Markt durchgesetzt. Vor der gleichen Praxisprobe steht aktuell der QLC-Flash mit vier Bit pro Zelle, welcher in günstigen SSDs oder solchen mit hoher Kapazität, etwa einer 870 QVO mit bis zu 8 TB, zum Einsatz kommt. Samsung betont aber auch, weiter an der Fehlerkorrektur zu arbeiten, selbst an der für TLC-Flash.

Die SSD 980 Pro ist das erste Modell mit Samsungs neuer, sechster Generation des VNAND-Flash, welcher nun in über hundert Lagen die Zellen vertikal stapelt. Übrigens: das “V” steht für vertikal – damit meint Samsung die Zellstapelung, welche alle anderen Hersteller 3D-NAND nennen.

Datenblatt   Samsung SSD 980 Pro (Herstellerangaben)
HardwareSchnittstellePCI Express 4.0 x4, NVME 1.3c
Kapazität250 GB500 GB1.000 GB2.000 GB
Preis (UVP)83,82 €136,82 €209,92 €TBA
ControllerSamsung Elpis Controller
NAND FlashSamsung V-NAND 3 Bit (TLC), 6. Gen. (100+ Lagen)
DRAM Cache512 LPDDR41 GB LPDDR42 GB LPDDR4
FormfaktorM.2 2280
LeistungSeq. Lesen6.400 MB/s6.900 MB/s7.000 MB/sTBA
Seq. Schreiben2.700 MB/s5.000MB/s5.000 MB/sTBA
QD1 Thread 1Seq. Lesen22K IOPS22K IOPS22K IOPSTBA
Seq. Schreiben60K IOPS60K IOPS60K IOPSTBA
QD 32, Thread 16Seq. Lesen500K IOPS800K IOPS1.000K IOPSTBA
Seq. Schreiben600K IOPS1.000K IOPS1.000K IOPSTBA
LeistungsaufnahmeIdle (ASPT on) 35 mWTBA
Lesen5,0 W5,9 W6,2 WTBA
Schreiben3,9 W5,4 W5,7 WTBA
L1.2 Modus5 mWTBA
AusfallsicherheitTemperaturAktiv70 °C
 Inaktiv-40 °C – 85 °C
Luftfeuchtigkeit5 % – 95 %
StoßInaktiv1.500G, Dauer: 0,5 ms, 3 Achsen
VibrationInaktiv20-2.000 Hz, 20G
MTBF1,5 Mio. Stunden
GarantieTBW150 TB300 TB600 TB1.200 TB
Zeitraum5 Jahre oder bis TBW
FeaturesTRIM, Garbage Collection, S.M.A.R.T
VerschlüsselungAES 256-bit Full Disk Encryption, TCG/Opal V2.0,   Encrypted Drive (IEEE1667)

Achtung: Samsungs teuflisches Marketing nennt den TLC-Flash in seinen Datenblättern durchgehend “MLC 3 Bit”. Die “multi level cell” hat sich aber als Bezeichnung für lediglich 2 Bit eingebürgert, während 3 Bit von allen anderen Herstellern korrekter- und verständlicherweise TLC, also triple level cell, genannt wird. Um das Verwirrspiel nicht mitzuspielen, nennen wir Samsungs “3 Bit MLC” konsequent auch TLC.

Samsung SSD 980 Pro: Weniger TBW, was aber nicht schlimm ist

Samsung ist schon witzig. Mit den 970er-Modellen haben die Koreaner bei der Garantie-Schreibgrenze mit ihren Petabyte-Dimensionen angegeben. Schon damals haben wir im Test darauf hingewiesen, dass ein Privatanwender selbst übliche TBW-Regionen innerhalb der Garantiedauer ohnehin nie beschreibt. Daher ist eigentlich nur die Jahresgrenze relevant, die auch hier bei den üblichen fünf Jahren liegt. Bei der 970 Pro mit 1 TB garantiert Samsung noch 1,2 Petabytes, also 1.200 Terabytes. Die 980 Pro mit gleicher Kapazität hat hier “nur” noch die Hälfte und fällt damit auf das Niveau der anderen Modelle mit TLC-Flash.

Nun halten wir die TBW-Halbierung deswegen genauso wenig für schlimm wie damals die Petabytes für toll. Samsung selbst bestätigt unsere Dauerpredigt in SSD-Tests, also dass die TBW für Privatanwender quasi irrelevant sind, mit einer Nutzerstudie: Demnach kommen 99 Prozent aller Nutzer innerhalb den fünf Garantiejahren. auf maximal 156 geschriebenen TB. Die TBW-Garantiegrenze hat vielmehr den Zweck, dass die Consumer-SSDs nicht einer Malträtierung in Datenzentren ausgesetzt werden.

Samsung Elpis: Brandneuer PCI-Express-4.0-Controller

Das Herz des kleinen M.2-Riegels bildet der neu entwickelte Elpis-Controller. Er soll bis 128 Befehle (I/O queues) parallel abarbeiten können – beim 3.0-Controller Phoenix waren es noch 32. Außerdem ist er in einer effizienteren Strukturbreite von 8 nm (statt 14 nm) gefertigt.

Mehr SLC-Cache: Bis 131 GB für schnellere Datenraten

Jede aktuelle SSD verfügt über einen sogenannten SLC-Cache. Zugunsten der Übertragungsraten werden die Zellen nur mit einem Bit beschrieben. Je nach Kapazität und Befüllung ändert sich die Menge beim 1-TB-Modell auf insgesamt bis zu 131 GiByte. Erst danach fällt die Schreibrate von 5.000 auf 2.000 MB/s. Der SLC-Cache ist damit knapp doppelt so groß wie bei der 970 Pro, die hier 68 GiByte bietet.

Keine Frage: Mit bis zu 7.000 MB/s lesend und bis zu 5.000 MB/s schreibend ist die 980 Pro aktuell das Modell mit der höchsten Spitzenleistung – dennoch nicht in der Praxis überall die schnellste, wie unsere Tests beweisen. Diese Sphären erreicht die SSD nur in synthetischen Benchmarks, hier mit einer Befehlstiefe (queue depth) von 32 mit 16 Threads, was in der Anwenderpraxis äußerst selten vorkommt. Samsung knackt die 7.000 MB/s mithilfe von IOMeter – wir messen in Crystaldiskmark etwas mehr als 6.900 MB/s. Zumindest lesend kommt die 980 Pro schon ziemlich nahe ans Schnittstellenlimit, also den 8 GiByte/s von vier PCI-Express-4.0-Lanes.

Genauso wenig wie ein Auto an seiner Spitzengeschwindigkeit bewertet wird, kommt es bei den SSDs auch nicht auf das theoretische Transfermaximum an. Die wichtigen Vergleiche sind daher unsere eigenen Kopiertests, die wir mit zwei unterschiedlichen Datenmengen per Skript messen. Sowohl den 10 GiByte großen Windows-Ordner als auch die ca. 140 GiByte des AC:OD-Spieleordners dupliziert die 980 Pro nicht ganz so schnell wie die Konkurrenzmodelle mit dem Phison-E16-Controller. Trotzdem ist sie wie erwartet etwas schneller als jedes Modell mit PCI-Express 3.0.

Laut Samsung ist die 980 Pro auch auf einem Intel-System mit PCI Express 3.0 schneller als die älteren 970er-Modelle und nutzt dort das Schnittstellenlimit von ca. 3,5 GiByte/s voll aus. Nachgeprüft haben wir das nicht, da wir zur Vergleichbarkeit auf einem X570-System mit PCI-Express 4.0 testen und schon vor einem Jahr mit den Phison-E12-Modellen zwischen 3.0 und 4.0 nur in synthetischen Benchmarks ein Unterschied messbar war, nicht aber spürbar in der Praxis. Daher sparen wir uns hier weitere Stichproben.

Samsung SSD 980 Pro: Hitzelimit bei 91 °C

Nun wird jede NVME-SSD unter Last recht schnell warm. Damit die Temperaturgrenze aber die Datenrate drosselt, müssen viele GB geschrieben werden. Wir haben das mit IOMeter (4KiB, aligned) simuliert: die Transferrate von fast 5 GB/s wird nur wenige Sekunden aufrechterhalten. In der Zeit sind aber schon mehrere GB geschaufelt. Erst ab über 90 °C fällt die Transferrate weiter, sodass die Temperatur nicht länger wächst. Ohne Zugriff meldet die SSD auf unserem offenen Aufbau auf dem Benchtable Temperaturen zwischen 40 und 50 °C.

Um das nochmal zu betonen: In der Praxis, etwa beim Spielen oder auch beim Kopieren von nur wenigen Gigabytes, erreicht die SSD die Drosselgrenze nicht. Auch wenn sie kühler ist, beeinflusst das die Leistung absolut nicht. SSD-Kühlung ist zwar in Mode, aber technisch nicht notwendig. Viele 4.0-Modelle liefern Kühler mit. Samsung beschichtet den Controller lediglich mit Nickel und auch der Kupfer-Aufkleber auf der Rückseite ist wieder dabei.

Fazit: Aktuell die schnellste SSD, wenn auch nicht immer

Schön, dass Samsung frischen Wind in den SSD-Markt bringt. In der Spitzenleistung ist die 980 Pro zwar aktuell die schnellste, liegt aber in der Praxis minimal hinter der PCI-E-4.0-Konkurrenz, wenn auch nur wirklich hauchdünn! Aber auch für sie gilt das gleiche Fazit wie für alle 4.0-Modelle: Es lohnt sich für die Praxis einfach nicht. Dafür ist der Unterschied zu 3.0-SSDs einfach zu klein und jenseits vom Spürbaren.

Selbst mit günstigerem TLC-Flash ist die SSD-Konsistenz einer Pro würdig: Wir erreichen mit der 980 Pro das höchste Ergebnis, das wir im Consistency-Test von PCMark 10 bislang erreicht haben. TLC-Flash ist für Privatanwender noch immer haltbar genug und löst daher den viel zu teuren MLC-Flash ab, welcher noch im Vorgänger steckte. Als UVP wird für die 1-TB-Version ca. 210 Euro genannt. Der Straßenpreis der PCI-E-4.0-Konkurrenz ist nicht viel geringer, sodass die 980 Pro hier mit breiter Verfügbarkeit gut mithalten könnte.

Apple Watch Series 6 und SE im ersten Test

Neben dem Top-Modell mit Blutsauerstoffmessung gibt es nun auch eine günstigere Watch mit weniger Funktionen. Mac & i hat einen ersten Blick auf beide geworfen.

Statt nur einer hat Apple dieses Jahr gleich zwei neue Uhren vorgestellt, die es seit Freitag zu kaufen gibt. Die Apple Watch Serie 6 startet ab rund 418 Euro und bringt als Top-Modell einen neuen optischen Sensor mit. Außerdem soll sie schneller und ihr Display heller als das der Vorgänger sein. Statt wie bisher das Vorjahres- oder Vorvorjahres-Modell im Preis zu senken und weiterhin anzubieten, hat Apple erstmals die 291 Euro teure Watch SE vorgestellt, die Komponenten aus mehreren Generationen zusammengefasst: Sie ist so schnell wie die Series 5, verzichtet aber auf das EKG und macht Abstriche beim Display.

Series 6 mit Blutsauerstoffmessung

Größte Neuerung in der Series 6 ist der Sensor zur Blutsauerstoffmessung. Dabei misst die Watch mit einer Kombination aus rotem und infrarotem Licht die Sauerstoffsättigung (SpO2). Die gibt an, wie viel Prozent des Blutfarbstoffs Hämoglobin mit Sauerstoff beladen sind. Je höher der Wert ausfällt, desto besser. Typischerweise schwankt der Wert bei einem gesunden Menschen zwischen 95 und 99 Prozent. Abhängig von Faktoren wie Höhe, Aktivität oder Vorerkrankungen kann er auch variieren. Die Watch ermittelt den Wert in einem Bereich zwischen 70 und 100 Prozent.

Diese Pulsoxymetrie genannte Funktion ist nicht neu: Smartwatches anderer Hersteller, etwa von Garmin oder Withings, beherrschen das schon länger. Zwar nutzen auch Ärzte die nicht-invasive Pulsoxymetrie am Finger oder am Ohr zur Bestimmung des Blutsauerstoffgehaltes. Eine medizinische Zulassung dafür besitzt die Apple Watch nicht.

Die Messung dauert auf der Series 6 genau 15 Sekunden. Dabei muss man einen Arm gerade und ruhig halten, idealerweise legt man ihn dafür auf den Tisch oder auf die Beine. Hebt man den Arm an, bricht der Vorgang ab. Die Messung klappt auch während des Schlafens, dabei ermittelt die Watch den Wert automatisch einmal pro Stunde. Die auf die Schnelle ermittelten Werte schienen unterm Strich denen zu entsprechen, die wir auch über die Pulsoxymetriefunktion einer Garmin Forerunner 945 ermittelten. Wie aussagekräftig und genau diese Werte tatsächlich ausfallen, muss ein Vergleich mit medizinisch zugelassenen Messgeräten zeigen.

Neuer, alter Bildschirm

Die Display-Größen sind gleich geblieben: Es stehen OLED-Bildschirme mit 40 oder 44 mm Diagonale zur Auswahl. Wie der Vorgänger hat die Series 6 ein Always-On-Display: Es fährt die Helligkeit des Watch-Bildschirms bei Nichtgebrauch immer weiter herunter und blendet Zusatzinformationen (Komplikationen) oder Sekundenzeiger von analogen Ziffernblättern aus. Das passiert etwa, wenn man den Arm herabhängen lässt. Dadurch soll die Uhr bei Inaktivität möglichst viel Schwarz anzeigen, was bei OLEDs Strom spart.

Dennoch hat Apple die maximale Display-Helligkeit bei Inaktivität erhöht: Laut Hersteller strahlt das Display im Freien bis zu 2,5-mal heller, wenn das Handgelenk unten oder die Uhr nicht im Gebrauch ist. en Unterschied erkennt man im Direktvergleich mit der Series 5 mit bloßem Auge: Weiße Bildschirminhalte leuchten auf der Series 6 stärker, bei direktem Sonnenlicht lässt sich der neue Bildschirm etwas besser ablesen, ohne die Uhr wieder anzuheben.

Das Display der Watch SE schien uns in etwa so hell wie das der Series 5 zu sein, allerdings schaltet es sich nach längerer Inaktivität wiederum ganz ab.

Ein (etwas) schnellerer und ein älterer Chip

Die Series 6 treibt ein Zweikern-ARM-Prozessor namens S6 an, der laut Apple vom A13 im iPhone 11 abgeleitet wurde. Der Chip soll laut Apple bis zu 20 Prozent schneller sein als der Vorgänger S5, der in der Series 5 und der SE steckt.

In der Praxis merkt man das allerdings kaum: So startet etwa die Musik-App auf der Series 6 gefühlt eine halbe Sekunde schneller als auf der Series 5. Auch die Home-App, mit der man Apples SmartHome-Schnittstelle HomeKit lenkt, war auf der Series 6 etwas früher einsatzbereit. Bei anderen Apps, etwa Training, Nachrichten, Telefon oder Mail, bemerkten wir keinen Unterschied.

Die Kapazität des Flash-Speichers hat Apple gegenüber der Series 5 nicht verändert: Beide neuen Watch-Modelle werden mit 32 GByte Flash geliefert.

Permanente Höhenmessung

Ein barometrischer Höhenmesser war bereits ab der Series 4 in der Apple Watch eingebaut; den Wert konnte man aber nur aufrufen, wenn die Apps diesen Sensor auch genutzt haben. Bei der Series 5 zeigte etwa der Kompass die aktuelle Höhe an, wenn man die App öffnete und nach unten scrollte. In der Series 6 und der SE ist der Höhenmesser nun permanent aktiv, außerdem soll der Sensor laut Apple auf bis zu 30 Zentimeter genau sein.

Dabei schienen die Series 6 und die Apple Watch SE die Messung etwas genauer durchzuführen als der Vorgänger. So nahmen beide Uhren Schwankungen schneller wahr und änderten die Höhenanzeige früher, wenn wir beispielsweise im Treppenhaus nach oben oder unten liefen. Bei beiden Uhren lässt sich die Höhenmessung auch als Komplikation auf das Ziffernblatt legen, bei der Series 5 geht das nicht.

Schnelles Laden

Ein USB-Netzteil legt Apple keiner Watch mehr bei, ein USB-Ladekabel schon (Typ A). Neu ist bei der Series 6 ein Schnelllademodus: An einem 5-Watt-Netzteil (etwa dem vom iPhone) lädt sie innerhalb von anderthalb Stunden von 0 auf 100 Prozent.

Laut Apple liegt die Laufzeit bei beiden neuen Watches bei bis zu 18 Stunden, abhängig von der Nutzung. Auf den ersten Blick scheint die Laufzeit auf dem Niveau der Series 5 zu liegen. Bei kürzeren Trainings, etwa 30 Minuten Joggen (ohne Musik), verloren die Uhren acht Prozentpunkte.

Eine erste Zerlegung von iFixit zeigt, dass die Series 6 einen etwas größeren Akku zu bieten hat: Das 44mm-Modell legt demnach um 3,5 Prozent auf 1,17 Wattstunden zu, im 40mm-Modell steckt ein Akku mit einer Kapazität von 1,024 Wattstunden – ein Zuwachs um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmodell Series 5, so iFixit.

Ausführliche Messergebnisse und weitere Details reichen wir im Test in Mac & i Heft 6/2020 nach, das am 3. Dezember in den Handel kommt – für das demnächst erscheinende Heft 5 kamen die Testexmplare leider zu spät. Abonnenten von Mac & i oder Heise+ erhalten deutlich früher Zugang zu dem Artikel, so wie schon zu anderen auch.