Viel schicker als Microsoft: Geniales Tool lässt Windows 10 wie iOS aussehen

So sehr viele Fans an Windows 10 hängen, eins muss man Apple lassen: Das Design von macOS und iOS sind hervorragend. Kein Wunder, dass Windows-Nutzer die schicken Systemkomponenten ebenfalls haben wollen. Mit einem Tool lässt sich nun der komplette Windows-Desktop dem Apple-Stil nachempfinden und die Widgets von iOS 14 nachrüsten.

Auch der festgefahrenste Windows-Fan muss zugeben: Was das Design der Betriebssysteme betrifft, hat Apple seit Jahren die Nase vorn. Windows 10 ist keine Schönheit, macOS und iOS hingegen schon – vor allem die neuen Versionen iOS 14 und macOS Big Sur. Mit an Bord sind jede Menge schicker Widgets, die den Desktop in eine echte Augenweide verwandeln. Die beste Nachricht? Dank fleißiger Fans lassen sich die Widgets auch auf Windows 10 nutzen.

Das iOS 14 Theme für Windows 10 bringt die besten Widgets und Hintergründe aus iOS 14 und macOS auf Windows 10. Anders als bei anderen Themes wird hier auch kein Patcher benötigt, der Systemfiles überschreibt, sondern lediglich das Desktop-Tool Rainmeter. Damit lassen sich selbstgebaute oder heruntergeladene Widgets, genannt Skins, auf dem Desktop platzieren.

iOS 14 Widgets für Windows 10 mit Rainmeter

Das iOS 14 Theme für Windows 10 bringt neben einem passenden Hintergrund jede Menge Widgets mit. Darunter sind Wetter, Bibliothek, Notizen, Uhr, Musikwiedergabe sowie eine To-Do-Liste und ein Systemmonitor. Die einzelnen Widgets lassen sich auch anpassen. So können Sie mittels der Koordinaten einen eigenen Ort für die Wetteranzeige einstellen oder den RSS-Feed mittels Link wechseln.

Auch die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Wer Rainmeter bereits installiert hat, muss nur noch die Skin-Datei öffnen, anwenden und sich durch das leicht verständliche Tutorial klicken. Dabei können Sie Hintergründe anpassen, die Sprache wechseln oder zwischen Dark und Light Mode wählen.

TaskbarX: So ergänzen Sie den Look perfekt

Nicht nur iOS 14, sondern auch das kommende macOS 11 namens Big Sur lässt sich in Windows 10 nahezu perfekt nachbauen. Neben den passenden Widgets und dem Hintergrund, die über das Theme geliefert werden, können Sie mit den richtigen Tools auch das charakteristische Dock am unteren Menürand ergänzen. Wer die Windows-Taskleiste behalten möchte, sollte zu TaskbarX greifen. Damit zentrieren Sie die Icons und erhalten einen transparenten Stil. Wollen Sie die komplette Taskleiste ersetzen, helfen Tools wie Nexus und RocketDock.

Auch die für macOS typische Menüleiste am oberen Bildschirmrand lässt sich nachbauen – hier hilft auch wieder Rainmeter. Mit Skins wie Droptop ist die Leiste im Nu installiert.

Diese sieben versteckten Windows-Funktionen sollten Sie kennen

Diktierfunktion, „Fenster schütteln“ oder virtuelle Desktops: Einige nützliche Funktionen von Windows 10 sind vielen Nutzern gänzlich unbekannt. Doch es kann sich lohnen, sie zu aktivieren. Denn beim Arbeiten hat das oft viele Vorteile.

Sie arbeiten mit Windows 10 und glauben, sich gut auszukennen? Dann lassen Sie uns doch mal schauen. Einige Funktionen sind selbst langjährigen Nutzerinnen und Nutzern unbekannt.

Entweder, weil sie standardmäßig deaktiviert sind oder, weil sich einem das Potenzial vieler Features noch nicht erschlossen hat. Sieben unbekannte, aber äußerst nützliche Funktionen im Überblick.

Virtuelle Desktops von Windows 10

Sie sind besonders hilfreich für alle, die mit vielen offenen Anwendungen, Fenstern oder in verschiedenen Tätigkeitsbereichen arbeiten. „So kann man zum Beispiel einen Arbeitsdesktop und einen privaten Desktop einrichten“, sagt Sebastian Klöß vom IT-Branchenverband Bitkom.

Die Einrichtung eines weiteren Desktops ist kinderleicht: Man muss einfach unten links in der Taskleiste auf die Schaltfläche „Aktive Anwendungen“ klicken und anschließend ganz oben links auf „Neuer Desktop“. Unter „Aktive Anwendungen“ sind aber auch alle geöffneten Programmfenster miniaturisiert auf einen Blick zu sehen.

Wenn man es nicht ausgeschaltet hat, kann man in der Ansicht sogar herunterscrollen und sieht die Aktivitäten der letzten Tage. „Windows 10 merkt sich nämlich, was wir in der Vergangenheit gemacht haben“, sagt Klöß. Mit Angabe des Datums findet sich dann dort beispielsweise das zuletzt bearbeitete Word-Dokument.

Windows 10: „Fenster schütteln“

Diese spannende Funktion hilft, wenn viele Fenster gleichzeitig geöffnet sind, sagt Klöß. Wer mit der linken Maustaste ein Fenster an seiner oberen Leiste „festhält“ und schüttelt, minimiert nach und nach alle anderen Fenster.

Erweiterte Zwischenablage unter Windows 10

Sie wurde mit der Windows-10-Version 1809 eingeführt. „Die Funktion ist standardmäßig nicht aktiviert und bleibt daher vielen Anwendern verborgen“, sagt Jörg Hähnle, Windows-Sachbuchautor und Betreiber des Hilfeportals Paules-PC-Forum.de. Vor dem Update war es nur möglich, genau ein Element in die Zwischenablage aufzunehmen, nun sind es bis zu 25.

Allerdings muss die Zwischenablage einmalig durch den Nutzer oder die Nutzerin in den Windows-Einstellungen aktiviert werden. Dort findet sich unter „System“ die Einstellung „Zwischenablage“. „Der Zwischenablageverlauf kann nun auf der rechten Seite im gleichnamigen Abschnitt aktiviert werden“, erläutert Hähnle.

Die Elemente fügt man weiter wie gewohnt mit der Tastenkombination „Strg+C“ oder über die rechte Maustaste und „Kopieren“ der Ablage hinzu. Über die Tastenkombination „Windows+V“ lässt sich der Zwischenablageverlauf einsehen.

„Eine Liste zeigt alle bisher abgelegten Elemente an“, erklärt Hähnle. Nutzer können so das gewünschte Element auswählen und einfügen. „Es ist überdies sogar möglich, Einträge dauerhaft in der Liste zu speichern, sodass diese auch bei einem Neustart des Rechners wieder zur Verfügung stehen.“

Nachtmodus von Windows 10

„Der Nachtmodus unter Windows 10 reduziert den Blauanteil des vom Bildschirm abgegebenen Lichts und sorgt so für einen wärmeren Farbton“, erklärt Hähnle. Das soll für einen besseren Schlaf sorgen.

Der Nachtmodus könne aber auch am Tag problemlos genutzt werden. Er lässt sich aktivieren, indem man mit der rechten Maustaste auf den Desktop klickt und dann die „Anzeigeeinstellungen“ wählt. Dort findet er sich unter „Farbe“.

Dort lässt sich nicht nur die Start- und Endzeit für den Nachtmodus einstellen, sondern auch die Stärke des Filters dosieren. „Bei der ersten Verwendung ist der Nachtmodus gewöhnungsbedürftig“, sagt Hähnle. Aber nach einigen Minuten habe sich das Auge an das Bild gewöhnt.

Die Diktierfunktion von Windows 10

Wer unter Windows 10 etwas schreiben möchte, muss nicht zwingend tippen. „Unter Windows 10 kann man sehr einfach Texte einsprechen und sich so einiges an Tipparbeit sparen“, sagt Hähnle.

Die Diktierfunktion lässt sich zum Beispiel in Programmen wie Wordpad nutzen und kann mit der Tastenkombination „Windows+H“ gestartet werden. Spricht man „Diktat beenden“ aus, endet die Transkription.

Voraussetzung ist natürlich ein angeschlossenes Mikrofon, bei Laptops ist meist eines integriert. Allerdings, so schränkt Hähnle ein, müsse man die Texte im Nachhinein noch einmal kontrollieren. Windows erkenne nicht immer alle gesprochenen Wörter fehlerfrei. Hintergrundgeräusche verschlechtern das Ergebnis.

Digitale Post-its anlegen

Kleine Notizen lassen sich in Windows 10 bequem über die Funktion „Kurznotizen“ anlegen. Die „Zettel“ finden sich im Startmenü und sind mit einem einfachen Mausklick erstellt. Sie können dann frei auf dem Desktop platziert und in ihrer Größe sowie Farbe angepasst werden.

„Statt auf Klebezetteln auf dem Monitorrand finden sich die Notizen dann auf dem Desktop“, erklärt Jörg Hähnle. Die virtuellen Notizen können aber anders als Papier-Post-its durchsucht werden.

Seiten vergrößern

Nicht nur fürs Schreiben und Notieren hat Windows 10 praktische Anwendungen im Repertoire, sondern auch fürs Lesen. „Die Texte auf vielen Internetseiten sind sehr klein gehalten und gerade bei längeren Texten kann das Lesen schon mal für die Augen anstrengend werden“, beschreibt Hähnle das Problem.

Doch indem man die Strg-Taste gedrückt hält und dazu das Mausrädchen dreht, lassen sich Internetseiten vergrößern und verkleinern. Dieser Trick funktioniert im Prinzip in allen Browsern.

Die eingestellte Schriftgröße wird dann automatisch für den nächsten Besuch der Webseite gespeichert. Mit der Tastenkombination „Strg+0“ wird die Größe wieder auf den Standardwert zurückgesetzt.

Versteckt in Android 10: Kennen Sie diesen cleveren WLAN-Trick?

Das Abtippen des WLAN-Kennworts beim Besuch bei Freunden und Familie kann ganz schön nervig sein. Mit ein paar einfachen Tricks können Nutzer dieses Ärgernis umgehen – wir zeigen Ihnen hier, wie es geht. Wie Sie am besten vorgehen, wenn Sie ihren WLAN-Code vergessen oder verlegt haben, erfahren Sie außerdem im Video.

Wer beim Besuch von Freunden oder Familie das eigene Datenvolumen bei der Smartphone-Nutzung nicht beanspruchen will, kann die Gastgeber nach deren Netzwerkschlüssel oder WLAN-Kennwort fragen, um deren Heim-Internet auch am Mobilgerät zu nutzen. Das Vorlesen und Abtippen der oft sehr langen Zeichenfolge kann dabei ganz schön nervig sein. Mit einem simplen Trick lässt sich diese umständliche Weitergabe des Kennworts jedoch umgehen.

Smartphone-Nutzer, die mindestens Android 10 auf ihrem Gerät installiert haben, können das eigene WLAN nämlich in wenigen Schritten als QR-Code darstellen, den Gäste dann abscannen können, um direkt Zugriff auf das WLAN zu bekommen.

WLAN per QR-Code teilen: So geht’s

In den Einstellungen Ihres Android-Smartphones wählen Sie zunächst den Punkt “Verbindungen” und anschließend “WLAN” an. Hier sehen Sie nun direkt das von Ihnen genutzte WLAN-Netzwerk mit dem Sie aktuell verbunden sind – durch Antippen des Zahnrads öffnen Sie dessen Einstellungen.

Ganz unten am Screen finden Sie nun das Zeichen für den QR-Code. Tippen Sie dieses an, wird ihnen der QR-Code Ihres Heim-WLANS direkt angezeigt. Besucher können diesen nun einfach mit der Handykamera oder einer Scanner-App abscannen und werden direkt mit dem WLAN verbunden.

Auch ohne Android 10 möglich – aber umständlicher

Besitzen Sie kein Android-Smartphone mit Android 10 oder höher, können Sie QR-Codes für Besucher auch auf andere Art und Weise erstellen. Wer eine FritzBox sein Eigen nennen kann, kann über die Seite fritz.box nach Eingabe der Zugangsdaten die Optionen “WLAN” und anschließend “Sicherheit” aufrufen. Am unteren Rand des Screens finden Sie die Option “Info-Blatt ausdrucken”. Klickt man diese an, können Sie Ihre Daten sowie einen QR-Code sehen. Diesen können Sie entweder ausdrucken oder als Bild auf dem Rechner speichern, um den Code für Ihr WLAN stets parat zu haben.

Keine FritzBox im Haus? Auf der Webseite Qifi.org können Sie sich ebenfalls einen QR-Code erstellen lassen. Dafür geben Sie unter “SSID” den Namen Ihres Netzwerks und unter “Key” Ihren Netzwerkschlüssel ein. Zusätzlich müssen Sie Ihre Verschlüsselung angeben – diese ist in den meisten Fällen das voreingestellte “WPA/WPA2”. Durch Klick auf “Generate” wird Ihnen Ihr QR-Code erstellt, welchen Sie wiederum ausdrucken oder speichern können.

Windows 10: Microsoft blockt Zugang zu Teilen der Systemsteuerung

Der Redmonder Konzern arbeitet seit dem Start von Windows 10 und genau genommen sogar noch länger daran, die Systemsteuerung durch ein “modernes” Interface zu ersetzen. Diesem Ziel kommt man Stück für Stück näher, nun hat man einen weiteren Schritt genommen.

Ob man nun die gute alte Systemsteuerung oder die neuen Einstellungen von Windows 10 bevorzugt oder auch “nur” mit letzterem zurechtkommt – eine Wahl hat man hier nicht. Denn Microsoft hat diesen Schritt längst beschlossen, ein Zurück gibt es definitiv nicht mehr. Deshalb geht manchen die Umstellung auch zu langsam, ganz nach dem Motto: Bringen wir es einfach schnell hinter uns.

Alte System-Seite nicht länger erreichbar

Nun berichtet Windows Latest, dass es der Systemsteuerung nun wieder etwas mehr an den Kragen geht: Denn in Preview-Builds wurden bereits früher Verweise auf “Hide_System_Control_Panel” entdeckt, Microsoft hat später auch bestätigt, dass das Oktober-2020-Update für Windows 10 die System-Seite im Control Panel, also der Systemsteuerung entfernt.

Für Nutzer mit Windows 10 October 2020 Update oder neuer bedeutet das nun, dass sie aktiv daran gehindert werden, auf die bisherige System-Seite zugreifen zu können. Microsoft hat hier eine Flag implementiert, die Nutzer von System in der Systemsteuerung in Richtung About (“PC-Infos”) in der Einstellungs-App umleitet.

Bisher ließ sich das noch umgehen, doch in den neuesten Previews hat Microsoft alle Shortcuts entfernt, die den Zugang zu den eigentlich bereits gesperrten Bereichen ermöglicht haben. Konkret bedeutet das, dass man nicht länger per Rechtklick im Datei-Explorer auf Eigenschaften klicken und so auch zum System gelangen kann.

Derzeit testet Microsoft außerdem ähnliche Umleitungen, die den Zugriff auf Programme und Features unterbinden und die Nutzer in Richtung Apps & Features in den Einstellungen leiten. In den nächsten Monaten werden sicherlich weitere Schritte dieser Art dazukommen.

Motorola Moto G10 Play: So soll das neue Smartphone ausschauen

Wieder einmal ist es der Leaker Steve Hemmerstoffer, besser bekannt als @Onleaks, welcher mit Render-Bildern zu einem unveröffentlichten Smartphone aufwarten kann. Jenes Smartphone soll von Motorola kommen und auf die Modellnummer XT-2117 hören. Mit der konkreten Modellbezeichnung ist sich Hemmerstoffer unsicher, da er jedoch vom Nachfolger des Moto G9 Play ausgeht, tippt er auf die Bezeichnung „Moto G10 Play“.

Vieles ist es nicht, was die Renderbilder über das neue Smartphone verraten. Hemmerstoffer hat dennoch einige Details parat. So sollen die Abmessungen ungefähr 165,3 x 75,4 x 9,5 mm betragen. Mit Kamerabuckel sei das Smartphone rund 10,4 mm dick.

Auf der Front findet man ein 6,5 Zoll (ca. 17 cm) großes, flaches Display. Das Kinn fällt nicht zuletzt aufgrund des vermuteten unteren Preissegments nicht sonderlich klein aus. Das bisher zentrierte Waterdrop-Notch-Design fällt einem links ausgestanzten Punch-Hole zum Opfer.

Auf der Rückseite ist ein Triple-Kamera-System im quadratischen Kamerabuckel erkennbar. Genaue Informationen zu den Kameras liegen bislang jedoch nicht vor. Auf der Rückseite fehlt außerdem der Fingerabdruckscanner, jener ist nun in den Seitenrahmen gewandert. Zudem behält Motorola auch weiterhin den 3,5-mm-Kopfhöreranschluss bei.

Da das Motorola XT-2117 bereits die Zertifizierungen bei FCC und TÜV Rheinland durchlaufen hat ist zudem bekannt, dass es mit einem 4850-mAh-großen Akku ausgestattet ist. Das XT-2117 aka Moto G10 Play wird in den nächsten Wochen erwartet.

Ryzen 5000 und Radeon RX 6000: AMD zeigt Benchmarks zu Smart Access Memory

AMD Smart Access Memory erhöht die Leistung einer Radeon RX 6800, 6800 XT oder 6900 XT laut Hersteller um bis zu 11 Prozent, wenn diese mit einer Zen-3-CPU vom Typ Ryzen 9 5950X, 5900X, Ryzen 7 5800X oder Ryzen 5 5600X kombiniert wird. AMD zeigt die Vorteile des direkten Speicherzugriffs nun anhand fünf ausgewählter Spiele auf.

Radeon RX 6000 profitiert von Ryzen 5000

Die drei am 18. November respektive 8. Dezember in den Markt startenden Grafikkarten der Radeon-RX-6000-Serie auf Basis der Navi-21-GPU und RDNA-2-Architektur, sollen in Kombination mit einem Zen-3-Prozessor aus der am 5. November erscheinenden Ryzen-5000-Serie bis zu 11 Prozent mehr Bilder pro Sekunde rendern, so AMD.

In fünf eigens durch den Hersteller ausgewählten Titeln, darunter das beliebte Open-World-Rennspiel Forza Horizon 4 (Test), das durch seine Referenzgrafik überzeugende Gears 5 (Test) sowie der Ego-Shooter Wolfenstein: Young Blood (Test) sowie Borderlands 3 und Hitman 2, erreicht eine Radeon RX 6800 XT gemeinsam mit einem Ryzen 9 5900X mit aktiviertem AMD Smart Access Memory durchschnittlich 5 bis 11 Prozent höhere Frameraten.

Während der Vorstellung der Radeon-RX-6000-Serie sprach Frank Azor, seines Zeichens Chief Architect of Gaming Solutions and Marketing bei AMD, davon, dass konventionelle Systeme der CPU nur in geringem Umfang Zugriff auf den Speicher der Grafikkarte einräumen, von maximal 256 MB war die Rede. Mit Smart Access Memory soll diese Begrenzung nun wegfallen und die CPU auf den ganzen Speicher der GPU zugreifen können, vorausgesetzt ein Ryzen 5000 sowie ein Mainboard mit einem PCH vom Typ X570 oder B550 (Test) steckt im System.

AMD kann somit das Featureset seiner CPUs und GPUs nutzen, um mehr Zen-3-Prozessoren sowie RDNA-2-Grafikkarten abzusetzen. Wie groß die Vorteile durch Smart Access Memory wirklich ausfallen, werden erste unabhängige Tests zeigen müssen.

Apples ARM-Macs kommen: Viele Modelle sind ausverkauft, ein Leaker deutet auf eine immense Performance der Nachfolger

Erst kürzlich hat die Beta von macOS 11.0.1 Hinweise auf drei neue Mac-Modelle geliefert, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden sollten, nun verzögern sich die Lieferungen diverser Macs um teils bis zu sechs Wochen – in der Vergangenheit waren diese längeren Lieferzeiten häufig ein zuverlässiger Hinweis darauf, dass der Launch von neuen Modellen unmittelbar bevorsteht. In Deutschland sehen die Lieferzeiten derzeit folgendermaßen aus:

13 Zoll MacBook Pro: 2 – 5 Wochen

16 Zoll MacBook Pro: 2 – 3 Wochen

13 Zoll MacBook Air: 1 – 2 Wochen

21,5 Zoll iMac: 1 – 5 Wochen

27 Zoll iMac: 0 – 4 Wochen

iMac Pro: 5 – 6 Wochen

Mac Mini: Auf Lager

Mac Pro: 5 – 7 Werktage

Nachdem Apple vor einigen Wochen bereits selbst aus Versehen einen Hinweis auf ein neues 16 Zoll MacBook Pro geliefert hat scheint der Release dieses Modells besonders wahrscheinlich. Der Konzern hat bereits im Sommer zur WWDC offiziell bestätigt, dass der erste Mac auf Basis eines intern entwickelten ARM-Chips noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll, Gerüchte sprachen dabei regelmäßig von einem Einsteiger-MacBook.

Noch ist unklar, ob es sich dabei um ein neues MacBook Air, um ein 13 Zoll MacBook Pro oder aber um ein 12 Zoll MacBook handelt. In jedem Fall spricht der Leaker @LeaksApplePro im unten eingebetteten Tweet davon, dass der Prototyp bereits eine enorme Performance erzielt. Informationen zur Technik sind noch rar, zumindest hat ein Leaker davon gesprochen, dass das Gerät mit einer angepassten Version des Apple A14 Bionic ausgestattet sein wird, Kunden sollen zwischen acht und zwölf Prozessorkernen wählen können. Die offizielle Präsentation der ARM-Macs wird am 10. November erwartet.

Qualcomm Snapdragon 875: Ein neuer Benchmark-Leak deutet auf einen knappen Sieg gegen den Kirin 9000

Erst kürzlich hat ein Benchmark-Leak angedeutet, dass der Samsung Exynos 2100 die Leistung des Qualcomm Snapdragon 875 übertreffen könnte, nun hat der bekannte Leaker Digital Chat Station auf dem chinesischen sozialen Netzwerk Weibo neue Benchmark-Ergebnisse geteilt, die einen weiteren Einblick in die Performance von Qualcomms Flaggschiff-SoC der nächsten Generation bieten.

Dabei handelt es sich um einen Smartphone-Prototyp, der auf einen Chip mit dem Codenamen “Lahaina” setzt – ein klarer Hinweis auf den Qualcomm-SoC, denn Lahaina ist ein Ort auf Hawaii, und der Chip wird voraussichtlich am 1. Dezember in Hawaii offiziell vorgestellt. Der SoC soll wie erwartet auf einen großen und leistungsstarken ARM Cortex-X1-Prozessorkern sowie auf drei Cortex-A78-Rechenkerne setzen, bei der GPU dürfte die aktuellste ARM Mali-G78 zum Einsatz kommen.

Der Prozessor erreicht dabei Taktfrequenzen von bis zu 2,84 GHz, der Prototyp ist mit 12 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Das Benchmark-Ergebnis von 899.401 Punkten kann sich durchaus sehen lassen, zumindest verglichen mit dem direkten Vorgänger, denn der Snapdragon 865 kommt auf “nur” 820.220 Punkte.

Deutlich knapper fällt der Vergleich mit dem HiSilicon Kirin 9000 aus dem Huawei Mate 40 Pro (ca. 1.200 Euro auf Amazon) aus, der immerhin 875.308 Punkte erreicht – obwohl dabei nur ältere Cortex-A77-Prozessorkerne zum Einsatz kommen. Die CPU-Leistung vom Huawei-Chip fällt dabei mit 275.862 vs. 333.269 Punkten tatsächlich deutlich geringer aus, die Grafikleistung liegt dank der Mali-G78-GPU mit 24 Kernen knapp vorne.

Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen Prototypen des Snapdragon 875 handelt, der finale Chip mit den fertigen Treibern könnte ein noch besseres Ergebnis erzielen. Der Kampf um die Performance-Krone bleibt weiterhin spannend, vor allem der Samsung Exynos 2100 könnte Qualcomm einen harten Kampf liefern.

WhatsApp: Nachrichten löschen sich künftig nach 7 Tagen von selbst

Nachrichten in WhatsApp löschen sich bald auf Wunsch nach 7 Tagen von selbst, kündigt der Messenger an. Der Selbstzerstörungsmodus hat aber Tücken.

WhatsApp-Nachrichten löschen sich bald auf Wunsch nach 7 Tagen automatisch.

Das Feature kann für jeden Chat einzeln aktiviert oder deaktiviert werden.

Auch Medien-Inhalte werden gelöscht.

Dass WhatsApp an “sich selbst zerstörenden Nachrichten” arbeitet, ist ein offenes Geheimnis. Bereits mehrfach wurde die Funktion in Beta-Versionen des Messengers gesichtet. Nun steht sie offenbar kurz vor der Veröffentlichung.

Im Hilfebereich auf der Webseite wird das Feature bereits detailliert erklärt. So könnt ihr die Funktion für jeden Chat aktivieren beziehungsweise deaktivieren. In Gruppenchats können dieses nur Admins. Ist die Funktion aktiviert, werden gesendete Nachrichten nach sieben Tagen automatisch gelöscht.

Selbstzerstörungsmodus hat Tücken

Allerdings gibt es gleich mehrere Haken im “Selbstzerstörungsmodus”. Zitiert jemand eure Nachricht, wird das Zitat im Chat nicht nach sieben Tagen gelöscht, ebenso wenig, wenn die Nachricht an andere Nutzer weitergeleitet wurde.

Gesendete Medien werden zwar ebenfalls nach 7 Tagen gelöscht. Hat ein Nutzer aber den automatischen Download für Fotos aktiviert, bleiben die Bilder in der Galerie seines Handys erhalten und werden nur aus dem Chat entfernt.

Ihr solltet also trotz des Selbstzerstörungsmodus euch ganz genau überlegen, was ihr über den Messenger versendet.

Sony plant ungewöhnliche Aktion, damit Xperia-Nutzer ihr Handy länger nutzen

Smartphone-Hersteller haben eigentlich kein zu großes Interesse daran, dass die Besitzer ihr Handy zu lange nutzen, um die Verkäufe anzutreiben. Sony will jetzt wohl einen anderen Weg einschlagen und plant deswegen eine Aktion, die genau das Gegenteil bewirken soll.

Sony tauscht Akkus von alten Xperia-Smartphones günstiger aus

Besitzer von älteren Sony-Smartphones können sich freuen. Sony plant wohl eine Aktion, bei der der Akku von älteren Geräten kostengünstig ausgetauscht wird, um die Lebensdauer des Handys zu verlängern. Oft wird die Akkulaufzeit mit der Zeit schlechter, das Handy ist an sich aber noch gut genug, um weiter verwendet werden zu können. Stimmt die Laufzeit aber nicht mehr, tendiert man dazu, sich ein neues Modell zu kaufen. Genau das will Sony zumindest in einigen Regionen verhindern – berichtet ithome. In welchen Ländern so ein Austauschprogramm gestartet werden soll, wird nicht erwähnt.

Der Preis für den rabattierten Akkutausch soll aber nur bei umgerechnet knapp 30 Euro liegen. Sony unterbietet damit viele der großen Marken wie Apple oder Samsung, wo der Akkutausch je nach Modell bei über 70 Euro liegt. Zudem will Sony Rabatte auf Reparaturen einführen. Das alles soll wohl dafür sorgen, dass ältere Xperia-Handys länger verwendet werden, bevor man sie ausmustert. Folgende Handys sollen Teil dieses Programms sein:

Sony Xperia XZ

Sony Xperia XZs

Sony Xperia XZ1

Sony Xperia XZ Premium

Sony Xperia XZ2

Sony Xperia XZ3

Mit der Zeit könnten natürlich auch neue Smartphones wie das Xperia 1, Xperia 1 II, Xperia 5 oder Xperia 5 II Teil des Programms werden. Diese sind aber noch zu neu und es gäbe keinen Grund, den Akku jetzt schon zu tauschen.

Akku-Tausch bei vielen Smartphone-Herstellern möglich

Wenn die Kapazität eures Akkus im Handy schwächer wird, gibt es meist die Möglichkeit, beim Hersteller einen neuen Akku einbauen zu lassen. Das kostet selbst bei einem Samsung Galaxy Note 20 Ultra oder iPhone 12 nur etwa 70 Euro. Es muss also nicht immer ein neues Smartphone her, wenn die Laufzeit knapp wird. Man kann auch kostengünstig nachrüsten.