AMD Ryzen 5000: MSI veröffentlicht BIOS-Updates für Zen 3 auf B450

Nach Asus und ASRock macht jetzt auch MSI erste Mainboards mit B450-Chipsatz per BIOS-Update fit für AMD Ryzen 5000 (Test) mit Zen 3 in Form von Ryzen 9 5950X, 5900X, Ryzen 7 5800X sowie Ryzen 5 5600X. Den Anfang macht einmal mehr die MAX-Modellreihe mit dem AMD AGESA ComboAm4v2PI 1.1.0.0.

Auch MSI bringt Zen 3 auf B450

Nachdem Asus und ASRock vorangegangen sind und Mitte November als erste Hersteller Zen 3 per BIOS-Update auf B450 gebracht haben, zieht jetzt auch MSI nach und aktualisiert die Firmware der ersten Hauptplatinen auf ein aktuelles AGESA.

Damit löst auch MSI das Upgrade-Versprechen von AMD ein, welches vorsieht, dass bis zum Januar 2021 der im Mai dieses Jahres versprochene Beta-Support für ausgewählte Mainboards der 400er-Serie ausgerollt wird.

Zum Start am 5. November wurden die vier neuen Zen-3-Prozessoren ausschließlich von Mainboards mit AM4-Chipsätzen vom Typ X570, B550 (Test) und A520 unterstützt. Ein Umstand, der sich mit den jetzt freigegeben BIOS-Updates auch bei MSI ändert.

Sobald der Hersteller weitere BIOS-Updates mit neuer AGESA-Firmware für weitere B450- und X470-Mainboards folgen lässt, wird diese Tabelle um entsprechende Downloads ergänzen.

Eine Übersicht der BIOS-Updates für die Chipsätze X570, B550 und A520 liefert der Artikel BIOS-Updates für Ryzen 5000: Diese Mainboards unterstützen AMD Zen 3, der ebenfalls um die neusten BIOS-Versionen mit dem finalen AMD AGESA ComboAM4v2 1.1.0.0 erweitert wird.

Hinweise zu neuen BIOS-Versionen werden von der Redaktion gerne entgegengenommen.

GPU-Gerüchte: AMD Radeon RX 6900 XT soll Custom Designs erhalten

Nach der Radeon RX 6800 XT und Radeon RX 6800 (Test), die in Form der beiden Custom Designs PowerColor Red Devil und Sapphire Nitro+ (Test) bereits einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben, sollen die AIB-Partner mit dem Segen von AMD auch Eigenkreationen auf Basis der Radeon RX 6900 XT mit Navi 21 XTX auflegen dürfen.

Radeon RX 6900 XT soll Custom Designs erhalten

Die noch unbestätigten Informationen stammen von der chinesischen Website Mydrivers, die in der Vergangenheit schon öfter richtig lag.

Demnach habe AMD sich dazu entschlossen seinen AIB-Partnern grünes Licht für AIB-Designs, sogenannte „Add-In-Boards“, zu geben. Bislang galt eine Radeon RX 6900 XT im Custom Design zumindest als fraglich.

Referenzdesign erscheint am 8. Dezember

Laut Mydrivers befinden sich entsprechende Hersteller-Grafikkarten der Radeon RX 6900 XT bereits in der Entwicklung, sollen aber nicht vor Anfang 2021 in den Handel kommen. Das Referenzdesign mit 80 Compute Units und 5.120 FP32-ALUs auf Basis des Navi-21-XTX hingegen erscheint bereits am 8. Dezember.

AMD selbst hat Custom Designs der Radeon RX 6900 XT bislang weder thematisiert noch offiziell bestätigt oder ausgeschlossen.

Snapdragon 888: Qualcomms nächster Chip für High-End-Smartphones 2021

Der Snapdragon 888 ist Qualcomms neues Flaggschiff-SoC und zählt zur Ankündigung im Rahmen des Snapdragon Tech Summits bereits zahlreiche Unterstützer. Am ersten Tag der Konferenz hat Qualcomm primär den Namen des System-on-a-Chips, eine Handvoll Eckdaten und einige Partner vorgestellt. Technische Details folgen morgen.

Qualcomm verändert mal wieder das Namensschema der Top-Prozessoren: Wo Ende 2016 etwas unerwartet auf den Snapdragon 820 der Snapdragon 835 folgte und seitdem an der „5“ im Namen festgehalten wurde, löst nun nicht etwa der Snapdragon 875 den Snapdragon 865 ab, sondern der Snapdragon 888 nimmt diese Position ein. Geschuldet ist dieser Wechsel wahrscheinlich dem stetig größer und wichtiger werdenden chinesischen Markt, wo die „8“ eine wichtige Rolle in der Zahlensymbolik spielt und für Glück, Erfolg und Reichtum steht. Will man ganz genau sein, heißt das neueste System-on-a-Chip in sperriger Gänze offiziell „Qualcomm Snapdragon 888 5G Mobile Platform“.

Zahlreiche Smartphone-Hersteller sind an Bord

Wenig überraschend fällt die Liste der Unterstützter aus dem asiatischen und vor allem chinesischen Raum, die den Snapdragon 888 kommendes Jahr in ihren High-End-Smartphones verbauen wollen, nicht gerade kurz aus. Zusagen liegen Qualcomm bereits von Asus, Black Shark, Lenovo, LG, Meizu, Motorola, Nubia, Realme, OnePlus, Oppo, Sharp, Vivo, Xiaomi und ZTE vor. Von Sony gibt es immerhin bereits die Aussage, dass es dem Unternehmen wichtig sei, stets auf die jeweils aktuelle Snapdragon Mobile Platform zu setzen.

Eckdaten heute, technischen Details morgen

Was aber hat der Snapdragon 888 im Detail zu bieten? Dazu äußert sich Qualcomm bekanntermaßen stets erst am zweiten Tag des Snapdragon Tech Summits, der morgen ebenfalls um 16 Uhr starten wird und sich auf YouTube verfolgen lässt. Ein paar Eckdaten hat der Chipentwickler aber bereits heute angekündigt, darunter Informationen zum 5G-Modem, der KI-Leistung sowie den Gaming- und Kamera-Features.

Snapdragon-X60-Modem aus 5-nm-Fertigung

Den Anfang macht mit dem Snapdragon X60 die dritte Generation Modem-RF-System als Nachfolger des Snapdragon X50 und X55. Alle derzeitigen Snapdragon-865-Smartphones nutzen das für 2G bis 5G zuständige Snapdragon X55, auch Apple setzt im iPhone 12 darauf. Ob das Modem diesmal in das SoC integriert ist oder wieder als eigenständiger Chip verbaut werden muss, steht zwar noch bis zur zweiten Keynote unter Embargo, das Modem selbst und dessen Funktionen hat Qualcomm allerdings bereits zum (abgesagten) MWC Anfang des Jahres vorgestellt. Dass das Snapdragon X60 in 5 nm gefertigt wird, ist ein mehr als deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl, wohin die Reise beim Snapdragon 888 gehen wird, ohne dass dies bereits offiziell bestätigt wurde.

Aggregation von Sub-6-GHz und mmWave

Zu den Neuerungen des 5G-Modems zählt die Aggregation von Spektrum im Sub-6-GHz-Bereich mit Spektrum über mmWave. So lassen sich die Datenkanäle aus dem Low-Band (600 MHz bis 2 GHz) und Mid-Band (2 GHz bis 6 GHz) mit den Datenkanälen im Frequenzbereich oberhalb von 24 GHz für höhere Geschwindigkeiten und eine breite Netzabdeckung koppeln. Zusätzlich ist die Carrier Aggregation nur im Sub-6-GHz-Bereich über FDD und TDD hinweg möglich. In Deutschland kommt derzeit ausschließlich Sub-6 zum Einsatz.

Telefonieren über 5G

Das Snapdragon X60 ist Qualcomms erstes 5G-Modem mit Unterstützung für Voice over New Radio (VoNR), sodass damit neben der Datenverbindung das Telefonieren über den neuen Mobilfunkstandard 5G möglich ist. Die Einführung von VoNR ist vergleichbar mit der von VoLTE bei 4G, das im Anfangsstadium ebenfalls erst einmal ein reiner Datenkanal war, während die Telefonie noch über 3G und 2G abgewickelt wurde.

Mit der Unterstützung von VoNR, das im aktuellen 3GPP Release 15 standardisiert wurde, bereitet sich Qualcomm auf die Einführung von 5G Standalone vor, die mit dem 3GPP Release 16 erfolgen soll. Bei 5G Standalone können in der Theorie alle derzeit mit 2G, 3G und 4G angebotenen Dienste vollständig über 5G abgewickelt werden, sodass die alten Netze abgeschaltet werden könnten. In der Praxis wird vor allem LTE noch längere Zeit neben 5G existieren, während 2G und 3G früher verschwinden dürften.

Schnellere KI-Engine mit 26 TOPS

Im Snapdragon 888 steckt außerdem eine neue AI-Engine, also ein neuer KI-Beschleuniger, der bei Qualcomm allerdings keine einzelne Recheneinheit darstellt. Gemeint ist damit der Verbund aus den Komponenten CPU, GPU und DSP, auf die je nach Anwendung die Aufgaben verteilt werden. Für diesen Verbund gibt Qualcomm beim Snapdragon 888 eine Leistung von 26 TOPS an. Zum Vergleich: Im Snapdragon 865 sind es 15 TOPS, beim Snapdragon 855 waren es 7 TOPS, Apple nennt beim A14 Bionic 11 TOPS nur für die Neural Engine und die Dual-Core-NPU des Samsung Exynos 990 schafft 15 TOPS.

Adreno-GPU soll schneller werden

Unter dem Begriff „Snapdragon Elite Gaming“ versammelt Qualcomm eine Reihe von Gaming-Features, darunter über den Google Play Store aktualisierbare Treiber, Forward Rendering, HDR oder 144-FPS-Unterstützung in Spielen, indem gemeinsam mit Entwicklern optimiert wird. Mit der dritten Generation Snapdragon Elite Gaming im Snapdragon 888 soll die neue, heute noch namenlose Adreno-GPU einen großen Leistungssprung machen, Details hält Qualcomm aber noch bis morgen zurück.

ISP verarbeitet 35 Prozent mehr Pixel

Auch zur potenziellen Kameraleistung mit Snapdragon 888 ausgestatteter Smartphones gibt es heute erst einmal nur einen groben Ausblick auf die Leistung. Der neue Spectra-Bildprozessor soll Fotos und Videos mit 2,7 Gigapixeln pro Sekunde aufnehmen können. Anders ausgedrückt entspricht dies 120 Fotoaufnahmen mit 12 Megapixeln pro Sekunde – ein Sprung von 35 Prozent gegenüber dem Spectra 480 ISP des Snapdragon 865.

Windows 10: Microsoft ändert Updates – das müssen Nutzer jetzt wissen

Updates von Windows 10 sind für die meisten Nutzer des Betriebssystems eher nervig. Nun hat auch Microsoft erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Ein anderes Verfahren soll Abhilfe schaffen – und neue Funktionen könnten bald auch ohne große Aktualisierungen bei den Kunden ankommen.

Windows 10: Änderung bei Updates geplant

Wer einen Rechner mit Windows 10 als Betriebssystem nutzt, der kennt es nur zu gut: Immer wieder werden Aktualisierungen eingespielt, die im besten Fall nur einen Neustart erfordern, im schlechtesten Fall aber neue Fehler und Unzulänglichkeiten unter Windows 10 verbreiten. Dann müssen Patches für gerade erst eingespielte Updates bereitgestellt werden – und manchmal beginnt das Spiel dann wieder von vorne. Jetzt überlegt sich Microsoft, Aktualisierungen in Zukunft anders zu behandeln. Fehlerbehebungen und neue Funktionen sollen demnach getrennt voneinander behandelt werden.

Eine vollständige Umkehr vom bisher praktizierten Prinzip dürfte in nächster Zeit aber eher nicht geplant sein. Klassische Feature-Updates soll es weiterhin geben. Neu hingegen ist das sogenannte Windows Feature Experience Pack, das nun in einer ersten Version bereitsteht und von interessierten Nutzern des Windows-Insider-Programms eingespielt werden kann. Hier sind kleinere Verbesserungen für Windows-Funktionen zu finden, die unabhängig vom Betriebssystem selbst konzipiert wurden. Entsprechend landen sie auch nicht mit klassischen Updates auf den Rechner an.

Zu Beginn ist die Liste der Verbesserungen noch ziemlich klein. Dem entsprechenden Blogeintrag zufolge wurde die Snipping-Funktion von Windows 10 überarbeitet, damit Bildschirmausschnitte direkt in einem vom Nutzer definierten Ordner gespeichert werden. Auch die Verwendung von Touch-Tastaturen im Hochformat wurde verbessert.

Windows 10X: So sieht die Zukunft des Betriebssystems aus.

Windows 10: 2021 wird ein wichtiges Jahr

Das jetzt vorgestellte Windows Feature Experience Pack dürfte einen Vorgeschmack auf das bieten, was sich Microsoft für Windows 10 im kommenden Jahr vorstellt. 2021 soll ein wichtiges Jahr für das Betriebssystem werden. Man arbeitet an einer Modernisierung, die einer „Wiederbelebung“ gleichkommen soll. Geplant ist unter anderem eine Auffrischung des Startmenüs.

Radeon RX 6900 XT: Taktlimit liegt angeblich bei 3.000 MHz

Einem Leaker nach kann man die Radeon RX 6900 XT stärker übertakten als die unlängst erschienene Radeon RX 6800 XT. Auch beim für Anfang Dezember geplanten Flaggschiff gibt es wohl wieder ein Taktlimit, allerdings hat AMD dieses einem Screenshot nach auf 3.000 MHz gesetzt.

Overclockern zufolge kann man RDNA-2-Grafikkarten gut übertakten. Weltrekorde scheitern derzeit aber noch an einem von AMD gesetzten Taktlimit. Jüngst erst wollte “der8auer” diese Grenze mit einer Radeon RX 6800 XT Red Devil aushebeln, kam aber trotz aller Modifikationen nicht über die von AMD per Software gesetzte Schwelle von 2.800 MHz. Laut Leaker Patrick Schur wird man auch die Radeon RX 6900 XT nicht unendlich hoch takten können, die Grenze allerdings liege hier bei 3.000 MHz.

Als Beleg dienen dem Leaker zwei Screenshots mit dem “MorePowerTool”, die er nebeneinanderstellt. Im Zusammenhang mit der Radeon RX 6800 XT zeigt das Bild die bekannten 2.800 MHz als maximalen GFX-Clock (Graphics Processor Frequency), während es bei der noch unveröffentlichten Radeon RX 6900 XT 3.000 MHz sind.

Das höhere Taktlimit ist auch insofern spannend, weil die Radeon RX 6900 XT zwar über mehr Compute Units verfügt – 80 statt 72, um genau zu sein. Laut AMD haben aber beide, die Radeon RX 6800 XT wie die Radeon RX 6900 XT, einen typischen GPU-Boost-Takt in Spielen von 2.015 MHz. Auch die typische, von AMD angegebene Leistungsaufnahme von 300 Watt ist in beiden Fällen identisch.

Chips höherer Güte?

In der Praxis schwankt die GPU-Frequenz natürlich stark. Das bedeutet im Falle der bereits getesteten Radeon RX 6800 XT, dass die kommunizierten Game-Boost-Frequenzen mindestens anliegen, in der Regel aber ein gutes Stück höher sind. Ob das auch für die Radeon RX 6900 XT noch gelten wird, bleibt abzuwarten. Die höhere OC-Schwelle – wie auch die gegenüber des kleineren Chips nicht erhöhte TDP – lässt erst einmal vermuten, dass AMD beim Flaggschiff GPUs mit besserem Binning verbaut.

Allerdings hat es aktuell den Anschein, als könnten Hardcore-Overclocker auch schon die Radeon RX 6800 XT über 2.800 MHz treiben, wenn AMD es denn nur zuließe. Das unterschiedliche Taktlimit könnte daher auch ein bewusster Einschnitt sein, um die Leistungsklassen auch beim Thema OC stärker auszudifferenzieren.

Radeon RX 6000: BIOS-Updates für Smart Access Memory von Gigabyte

Gigabyte hat BIOS-Updates für Mainboards mit I/O-Hub der 500er-Serie veröffentlicht, die AMDs Smart Access Memory freischalten. Neben einer Ryzen-5000-CPU setzt die Funktion auch eine Radeon-RX-6000-Grafikkarte voraus.

Wie Gigabyte bekanntgibt, stehen ab sofort BIOS-Updates für Mainboards bereit, die AMDs Smart Access Memory freischalten. Während Asrock die Technik mittels Beta-BIOS auch auf älteren Platinen freischaltet, umfassen die BIOS-Updates von Gigabyte nur Platinen mit X570-, B550- und A520-I/O-Hub. Außerdem erwähnt man zusammen mit den BIOS-Versionen den Rage Mode der Radeon-RX-6000-Serie – bei dem es sich eigentlich nur um ein von AMD erlaubtes Overclocking handelt, kein spezifisches Mainboard-Feature.

Um den Smart Access Memory zu aktiveren, bedarf es neben einer Grafikkarte der Radeon RX-6000-Serie noch eines Zen-3-Prozessors wie dem Ryzen 9 3900X oder Ryzen 5 5600X. Laut Gigabyte ist die Funktion nach der Aktualisierung aktiv, wenn man im UEFI “Above 4G Decoding” und “Re-Size BAR Support” aktiviert und sicherstellt, dass das BIOS auch tatsächlich im UEFI-Modus läuft. Im Gerätemanager, den man in der Systemsteuerung findet, könne man das Ganze auch nachprüfen. Wählt der Nutzer dort die Grafikkarte aus, sieht er bei aktivem SAM unter dem Reiter “Ressourcen” den Punkt “Large Memory Range”.

Angeblich bis zu 17 Prozent mehr Leistung

Laut Gigabyte findet man die jeweiligen BIOS-Updates auf der Webseite des Herstellers. Dem Mainboard-Hersteller nach erzielt man mit Smart Access Memory und aktiviertem Rage Mode in Assassin’s Creed: Valhalla bis zu 17 Prozent höhere Bildraten in Full HD und immerhin noch zehn Prozent höhere, wenn man in 4K spielt.

AMDs Smart Access Memory basiert auf der BAR Resize und soll der CPU unbegrenzten Zugriff auf den Grafikspeicher ermöglichen. Die eigentliche Technik ist nicht neu und findet sich bereits in den PCI-Express-3.0-Spezifikationen – Nvidia soll daher an einer Alternative zum Smart Access Memory arbeiten. Ob wirklich nur BAR Resize hinter AMDs Technik steckt oder weitere Eingriffe vorgenommen wurden, bleibt unklar. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Special.

Mit GTX 1650: Mini-PC für Gamer bringt auch einen Core i9-Prozessor mit

Beim 222 x 195 x 39 Millimeter großen Y-GX01 handelt es sich um einen kompakten PC der höchsten Leistungsklasse. So ist das Modell wahlweise mit einem Core i5-9300H, Core i7-9750H, Core i9-9880H, Core i9-9980HK und einem Core i9-8950HK erhältlich. Unabhängig von der gewählten Modellvariante kommt eine GeForce GTX 1650 zum Einsatz, mit der auch anspruchsvolle Videospiele zumindest in HD-Auflösung und mit einer flüssigen Framerate wiedergeben werden können.

Herstellerangaben zufolge soll eine angemessene Kühlung durch zwei Heatpipes und zwei leise Lüfter erfolgen, wobei die großen Luftauslässe von der generellen Konzeption an ein Notebook-Kühlsystem erinnern. In zwei DDR4-Slots können bis zu 64 Gigabyte RAM untergebracht werden.

Für die Speicherung von Betriebssystem und Daten steht eine je nach Modellvariante bis zu zwei Terabyte große NVMe-SSD bereit, wobei diese gegen ein entsprechendes M.2 2280-Modell getauscht werden kann. Die Anbindung der M.2-SSD erfolgt über vier PCIe 3.0-Lanes oder SATA. Die Installation einer einzelnen, bis zu sieben Millimeter hohen 2,5-Zoll-SSD oder -Festplatte ist möglich.

Die Bildausgabe erfolgt über DisplayPort und HDMI wie üblich auch an mehrere, hochauflösende Displays parallel. Das Intel-WiFi-Modul ermöglicht die Verbindung mit einem Drahtlosnetzwerk sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Netz, die kabelgebundene Verbindung ist über einen Gigabit-Ethernet-Port möglich. Vier USB 3.0-Ports stehen bereit, dazu kommen zwei USB 2.0-Anschlüsse und ein 3,5-Millimeter-Klinkenport.

Der Y-GX01 ist ab sofort direkt aus Asien zu Preisen ab rund 632 Euro erhältlich, die Variante mit dem starken Core i9-9980HK kostet mindestens 804 Euro. Wie üblich können weitere Einfuhrabgaben anfallen, was den Selbstbau auf Mini-ITX-Basis potentiell attraktiver machen dürfte – insofern die größeren Abmessungen verkraftbar sind.

Versteckte WhatsApp-Funktion: Wer sie einmal kennt, kann nicht mehr ohne

Diesen Trick kennt sicherlich noch nicht jeder WhatsApp-Nutzer – eine gut versteckte Funktion macht Ihnen das Chat-Leben dort leichter, Sie werden sie nicht mehr missen wollen.

WhatsApp versteckt eine geniale Funktion, die nicht jeder kennt.

Eine wichtige Nachricht in einem Chat kann als Favorit markiert und blitzschnell wiedergefunden werden.

So einfach geht‘s.

München – WhatsApp ist für verschiedene Arten der Kommunikation gut: zur Diskussion wichtiger Themen und verbindlicher Verabregungen genauso wie für ausufernde Plaudereien. Schwierig wird‘s, wenn sich beides vermischt. Wenn man eine wirklich wichtige Information in einem Chat bekommt und die dann durch stapelweise andere Nachrichten verdrängt wird. Weil man eben plaudert oder sich über ein FC-Bayern-Spiel austauscht.

Was nicht nur in privaten Nachrichten leicht passieren kann, sondern vor allem auch in Gruppen, wo die virtuelle Zunge noch lockerer sitzt. So scrollt man sich dann Tage oder Wochen später durch den Chat zurück mit dem Gedanken: Wann hab ich die wirklich wichtige Nachricht noch mal gleich bekommen?

Unser Screenshot dient als Beispiel: Eine wichtige Verabredung wird verdrängt durch zahlreiche andere Messages. Wann war noch gleich der Termin? Nachfragen will man ja auch nicht.

WhatsApp mit genialer Funktion: Nachricht als Favorit markieren

Zum Glück aber gibt es bei WhatsApp eine gut versteckte Funktion, die nicht alle kennen. Doch wer sie einmal entdeckt hat, kann nicht mehr ohne: einzelne Nachrichten als Favoriten markieren!

So geht‘s: Wenn Sie eine wichtige Nachricht bekommen haben, die Sie auch später schnell wiederfinden wollen, halten Sie diese mit dem Finger lange gedrückt (sowohl iOs wie auch Android). Es ploppt ein Menü auf mit der Option, die Nachricht als Favorit mit einem Stern zu markieren.

WhatsApp: Als Favoriten markierte Nachrichten sind im Kontakt hinterlegt

Wenn Sie dann nach Tagen oder Wochen den Chat mit der Person oder Gruppe öffnen, klicken Sie oben auf die Namenszeile. Dort findet sich dann der Punkt „Mit Stern markierte“. Wo sich alle Nachrichten verbergen, die Sie für diesen Kontakt oder diese Gruppe als Favorit markiert hatten.

Das Handy richtig laden: Das machen Nutzer beim Aufladen häufig falsch

Viele Nutzer meinen, sich mit Akkus in Elektrogeräten gut auszukennen. Doch viele dieser Lade-Legenden sind schlicht falsch – oder mindestens überholt. 

Nicht voll aufzuladen, schadet dem Akku – zu oft Ein- und Ausstöpseln aber auch? Weit gefehlt, beide vermeintlichen Weisheiten gehören ins Reich überholter Akku-Mythen. Ein Überblick.

1. Der Memory-Effekt

Eine Batterie soll immer möglichst leer sein, bevor sie aufgeladen wird, heißt es noch immer oft. Für Smartphone-Akkus gilt das aber schon längst nicht mehr, da sie Lithium-Ionen-Akkus haben. Eine vollständige Entleerung dieser Akkus ist sogar schädlich für die Lebensdauer. Nickel-Cadmium-Akkus hingegen können durch frühzeitiges Aufladen auf Dauer an Kapazität einbüßen – in smarter Technik finden die sich aber nur noch äußerst selten.

2. Falsche Netzteile

Es gibt kein falsches Netzteil, zumindest nicht bei aktuellen Smartphones, die per USB-Kabel geladen werden. Eine vorgeschaltete Ladeelektronik lässt hier nur einen definierten Energiefluss durch. Man kann also alle passenden Netzteile nutzen und auch iPhones mit Android-Ladegeräten laden. Allerdings unterstützen nicht alle Smartphones die gleichen Schnellladetechnologien. Im Zweifel dauert es mit einem fremdem Ladegerät also länger. Außerdem gilt noch eine weitere, wichtige Ausnahme: Billige China-Ladegeräte, wie man sie teilweise in Webshops oder auf Ebay findet, sollte man besser nicht verwenden. Sie entsprechen häufig nicht den europäischen Sicherheitsstandards. So sollte man mindestens darauf achten, ein CE-Zeichen auf dem Gerät zu finden. Wirklich geprüft sind die Netzteile dann aber nicht. Deutlich sicherer ist hier das GS-Siegel, hier werden Geräte tatsächlich auch auf ihre Sicherheit geprüft.

3. Beim ersten Mal richtig aufladen

Der erste Ladevorgang eines neuen Smartphones muss nicht sonderlich lang sein, vollladen muss man das Gerät auch nicht. Diese weit verbreitete Ansicht stammt noch aus der Zeit älterer Akkutechnologien, moderne Lithium-Ionen-Akkus hingegen bekommen davon keine bessere Leistung. Man kann also beim ersten Aufladen komplett vollladen – man muss es aber nicht.

4. Zu häufiges Ein- und Ausstöpseln schadet dem Akku

Stimmt auch nicht. Laut Fachmagazin “Connect” halten Akkus zwar nur eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen durch. Ein Ladezyklus kann aber auch aus mehreren Ladevorgängen bestehen.

5. Immer ganz aufladen

Muss man auch nicht. Tatsächlich liegt der perfekte Ladezustand eines Akkus bei 30 bis 70 Prozent. Mehrere kurze Ladevorgänge können auf Dauer sogar besser für den Akku sein, als jedes Mal bis auf 100 Prozent aufzuladen.

Das Medion Erazer Beast X10 bietet viel Gaming-Power, ein seriöses Gewand und ein gutes Ausstattungsniveau

Medion hat mit dem Erazer Beast X10 ein kompaktes 17,3-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment, das auf einem Barebone der Firma Tongfang (GM7MPHP) basiert. Als leistungsfähiger Gaming-Bolide ist der Rechner dank eines dezent gestalteten, schicken, schlanken, matt-schwarzen Vollmetallgehäuses nicht sofort zu erkennen.

Das Beast X10 bringt alle aktuellen Spiele problemlos auf den Bildschirm. Die Kombination aus Core-i7-10750H-Sechskernprozessor, GeForce-RTX-2070-Super-Grafikkern und 32 GB Arbeitsspeicher (Dual-Channel-Modus, max. 64 GB) macht es möglich. An Speicherplatz sollte es dank der 1-TB-NVMe-SSD so schnell nicht mangeln. Sollte dies doch der Fall sein, bietet das Notebook Platz für eine zweite NVMe-SSD.

Der matte 17,3-Zoll-Bildschirm (FHD, IPS, 144 Hz) punktet mit stabilen Blickwinkeln, ordentlicher Helligkeit, gutem Kontrast, kurzen Reaktionszeiten und einer tollen Farbdarstellung. Die Akkulaufzeiten fallen gut aus. Eine Akkuladung genügt für praxisnahe Laufzeiten von etwa 7 bis 8 Stunden.

Im Zeitraum vom 28. August 2020 bis zum 28. Februar 2021 gibt es beim Kauf des Beast X10 das Spiel “Marvel’s Avengers” in Form eines Downloads kostenlos dazu. Allerdings nicht von Medion, sondern von Intel. Der zugehörige Aktionscode (“solange der Vorrat reicht”) wird per E-Mail verschickt und muss bis zum 31. März 2021 bei Intel eingelöst werden. Medion hat uns mitgeteilt, dass die Vorgehensweise zur Inanspruchnahme des Codes in der E-Mail genauestens erläutert wird. Das Angebot ist nicht auf Medion beschränkt. Auch andere Notebookhersteller nehmen an dieser Intel-Promo-Aktion teil.

Weitere Informationen und viele Benchmarkergebnisse hält unser Testbericht zum Medion Erazer Beast X10 (MD61804) bereit.