16 Zoll und 17 Zoll LG Grams in 2021: Neue Leichtgewichts-Notebooks mit großen Displays in 2021

Das Frühjahr 2021 wird spannend für Fans leichter Notebooks mit größeren Displays. Ansprechpartner Nummer 1 in Sachen Leichtigkeit war traditionell LG, die in den letzten Jahren 13, 14, 15 und zuletzt auch 17 Zoll Notebooks der LG Gram-Serie mit möglichst geringem Gewicht produziert hatten. 2020 fiel der 13 Zöller bereits weg, 2021 deuten aktuelle Hinweise auf weitere Änderungen im LG Gram-Lineup.

Erst vor wenigen Minuten berichteten wir auf Basis eines ersten Leaks über den 14 Zöller 14Z90P, zu dem auch bereits erste Bilder verfügbar sind (siehe oben sowie in diesem Bericht). Auf Basis der neuen Modellnummer und dem ersten Hinweis des Leakers Cozyplanes auf einen 16 Zöller war es fortan gar nicht mehr so schwierig konkrete Indizien zur LG Gram-Serie in 2021 aufzutreiben.Bei der FCC findet man exakt drei Laptops der neuen Leichtgewichts-Notebooks aus Südkorea:

LG Gram 14 14Z90P

LG Gram 16 16Z90P

LG Gram 17 17Z90P

Details zu den Notebooks sind aktuell noch nicht bekannt. Während die Südkoreaner das noch aktuelle 17 Zoll Modell vermutlich nur mit Tiger Lake-Technik aufmotzen werden und vielleicht analog zum 14 Zöller Änderungen am Chassis umsetzen werden, dürfte das 15 Zoll LG Gram aus 2020 größere Änderungen bringen. Wir vermuten hier einen Wechsel auf ein 16:10 Display mit dann 16 Zoll Diagonale analog zur 17 Zoll-Variante, die ja bereits den etwas höheren Formfaktor bietet. Insgesamt also gute Nachrichten für Fans leichter Laptops mit großen Displays. Mehr Details zur LG Gram-Serie in 2021 erfahren wir vermutlich in den nächsten Tagen, verfügbar sind sie wohl erst irgendwann im ersten Halbjahr 2021.

Test LG 38GN950-B: 38 Zoll Gaming-Monitor der Superlative

Einleitung

38GN950-B lautet die Bezeichnung des neuen Monitorflaggschiffs aus der UltraGear-Serie von LG. UltraGear steht für High-End-Gaming und High-End-Ausstattung, und das soll natürlich auch das neue Modell bieten. Das 37,5 Zoll große Curved-AH-IPS-Panel wird durch W-LEDs mit Nano-Partikeln beleuchtet, hat ein Seitenverhältnis von 24:10, löst mit 3840 x 1600 Pixeln auf und soll laut Herstellerangabe den DCI-P3-Farbraum zu 98 % abdecken. Der Bildschirm ist DisplayHDR-600-zertifiziert und bietet eine Vielzahl an Funktionen speziell für Spieler. „Der Gaming-Monitor Ihrer Träume“ steht auf der Produktpräsentationsseite des Herstellers. Das ist doch mal eine Ansage, die wir in diesem Test überprüfen wollen.

Die interessantesten Fakten für Gamer sind 144 Hz Bildwiederholfrequenz mit Übertaktungsmöglichkeit auf 160 Hz, 1 ms Bildaufbauzeit (GtG), G-Sync-Kompatibilität, AMD FreeSync Premium Pro, ein Black Stabilizer für eine verbesserte Schwarzstufendarstellung, eine vierstufige Pixelbeschleunigung für gestochen scharfe Bewegtbilder und Sphere Lighting 2.0.

Nachdem uns bereits der kleinere Bruder LG 34GN850-B im Test begeistern konnte, sind die Erwartungen an den LG 38GN950-B entsprechend hoch. Wir freuen uns auf einen spannenden Praxistest.

Angeschlossen und getestet haben wir den Monitor am DisplayPort-Ausgang einer Gigabyte GeForce GTX 1070 Ti. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (X-Rite i1Pro) in Verbindung mit der iColor-Software von Quato durchgeführt. Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Kolorimeter (X-Rite i1Display Pro) verwendet. Als externe Zuspielquelle kam der Blu-ray-Player Sony BDP-S350 zum Einsatz, angeschlossen über ein HDMI-Kabel.

Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im Datenblatt des LG 38GN950-B.

Lieferumfang

LG weiß, wie man seine Produkte präsentiert, und so beeindruckt beim 38GN950-B bereits die Verpackung. Einerseits wegen des farbigen Hochglanzdrucks mit coolem Motiv, andererseits durch deren Größe. Mit den Außenmaßen 104,5 x 54 x 25 cm (B x H x T) wird der Monitor in einem großen Karton geliefert. Seitliche Griffmulden ermöglichen den händischen Transport. Von oben wird die Verpackung geöffnet und der Inhalt entnommen. Zwei Styroporteile fixieren und schützen das Display, den Standfuß und das Zubehör. Bildschirm und Standfuß werden noch zusätzlich durch einen weichen Schaumstoffbeutel gesichert.

Beim LG 38GN950-B befindet sich das Zubehör ordentlich aufgeräumt in einer separaten Schachtel. Alle notwendigen Kabel, um den Monitor vollumfänglich in Betrieb nehmen zu können, sind vorhanden. Das wäre in erster Linie das externe Netzteil mit Stromkabel. Des Weiteren sind je ein DisplayPort-, HDMI- und USB-3.0-Upstream-Kabel vorhanden. Letzteres wird benötigt, um den Bildschirm mit dem PC zu verbinden und mit der Zusatz-Software „Control Center“ Sphere Lighting 2.0 in vollem Umfang nutzen zu können.

Darüber hinaus befinden sich eine CD mit dem Benutzerhandbuch als PDF-Datei, eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung und ein Kalibrierungsreport im Lieferzubehör.

Optik und Mechanik

LG hat die Optik der UltraGear-Modellreihe vereinheitlicht, und so präsentiert sich der LG 38GN950-B ebenfalls mit einem mattschwarzen Gehäuse und einzelnen roten Akzenten. Die Gaming-Gene sind optisch nicht sofort erkennbar, wodurch der Monitor auch in einem Büro nicht deplatziert oder unprofessionell wirkt.

An drei Seiten ist der Rahmen um das Display nur etwa 2 mm breit, der Bildschirm selbst dann allerdings noch mal ca. 5 mm vom Rand eingerückt. An der Display-Unterkante zieht sich ein etwa 12 mm hoher Rahmen über die gesamte Display-Breite. Auch die Gehäuserückseite des LG 38GN950-B ist schlicht gehalten. Der RGB-LED-Ring ist mittig platziert und umschließt die Standfußhalterung sowie das Anschluss-Panel.

Am unteren Display-Rahmen befindet sich mittig platziert das LG-Logo. Hier hat der Hersteller keinen besonderen Aufwand betrieben. Das Logo ist lediglich mit weißer Farbe aufgedruckt. Seitlich um das gesamte Gehäuse herum zieht sich das einzige Hochglanzelement des LG 38GN950-B in Form eines glänzenden schwarzen Rahmens. An seinen Außenkanten ist das Gehäuse des Monitors nur 2,6 cm dick, nimmt aber zur Gehäusemitte hin bauchig zu. Das sehr breite Curved-Display sieht allein schon wegen seiner Größe beeindruckend aus. Und dennoch wirkt der Proband nicht klobig.

Um den RGB-LED-Ring herum sind rote Belüftungsöffnungen positioniert, die für eine sportliche und elegante Optik sorgen. Allgemein setzt LG auch beim 38GN950-B die roten Farbakzente wieder ausgesprochen sparsam ein. Lediglich die Unterseite des Standfußes, die Innenseite der Kabelhalterung und die Belüftungsöffnungen auf der Gehäuseoberseite sind noch rot gefärbt.

Auf Sparflamme köchelt der LG 38GN950-B allerdings auch bei den Ergonomie-Funktionen, aber das ist beim kleineren Bruder LG 34GN850-B und dem LG 38GL950G-B ebenso der Fall und daher wenig überraschend. Das Notwendigste an Ergonomie wird aber geboten, und das ist in erster Linie eine Höhenverstellung des Displays. Hier bietet der Monitor einen Einstellungsbereich von 11 cm, und zwar von minimal 9,7 cm auf maximal 20,7 cm. Die Mechanik arbeitet ordentlich und präzise. Eine Pivot-Funktion hätte bei diesem Format wenig Sinn, aber eine seitliche Drehfunktion wäre schon optimal.

Des Weiteren lässt sich die Display-Neigung verändern. Hier wird ein Einstellungsbereich von 4 Grad nach unten und 14 Grad nach oben geboten. Das ist nicht sonderlich viel, aber in den meisten Fällen ausreichend. Auch hier arbeitet die Mechanik einwandfrei.

Um den Bildschirm exakt waagerecht ausrichten zu können, kann er geringfügig horizontal gedreht werden. Allzu schief darf der Untergrund aber nicht sein.

Um den LG 38GN950-B mit dem originalen Standfuß betreiben zu können, muss dieser zuerst montiert werden. Er besteht aus zwei Teilen. Mit zwei Flügelschrauben an der Standfußunterseite werden die beiden Teile miteinander verbunden. Auf der Gehäuserückseite des Displays muss der Standfuß dann nur noch in die VESA-Halterung eingerastet werden.

Der Standfuß des LG 38GN950-B ist alles andere als zierlich und klein. Mit einer Breite von etwa 45 cm und einer Tiefe von rund 31 cm wird viel Platz auf dem Schreibtisch benötigt. Auch das Verbindungsstück zum Monitor ist mit etwa 12 cm Tiefe sehr wuchtig. Dafür erhält das Display einen sicheren Stand. Durch Antirutschgummis an der Standfußunterseite und das hohe Eigengewicht bleibt der Proband sicher dort stehen, wo er aufgestellt wurde.

Um alternative Befestigungsmöglichkeiten nutzen zu können, besitzt der LG 38GN950-B eine VESA-Halterung auf der Gehäuserückseite mit einem Lochabstand von 100 mm. Die notwendigen Schrauben für die Montage sind bereits mit dabei. Optisch schön gelöst, wird die VESA-Halterung vom originalen Standfuß verdeckt.

Für das Kabelmanagement gibt es eine Ausbuchtung auf der Standfußrückseite. Das ist aber mehr eine Alibilösung. Erstens steht nicht sonderlich viel Platz in dieser Ausbuchtung zur Verfügung. Zweitens wirkt der Halterungsstift nicht besonders stabil. Außerdem ist die Position dieser Kabelhalterung nicht sinnvoll gewählt. Aber vielleicht soll sie einfach nur dem Design dienen, denn schick sieht sie schon aus.

Der LG 38GN950-B besitzt einige Belüftungsöffnungen. Am auffälligsten sind jene an der Gehäuseoberseite, da sie rot eingefärbt sind. Weitere Öffnungen befinden sich um den RGB-LED-Ring, ebenfalls in roter Akzentfarbe, und an der Gehäuseunterseite. Da der Monitor ein externes Netzteil besitzt und LEDs nur wenig Wärme erzeugen, wären so viele Belüftungsöffnungen vermutlich nicht notwendig gewesen. Womöglich geht der Hersteller einfach auf Nummer sicher.

Radeon RX 6800 (XT): Die Custom-Designs sind teuer

Seit 15 Uhr dürfen auch die Custom-Designs mit Radeon RX 6800 (XT) getestet und verkauft werden. Wie zu befürchten war, sind die Preise aber hoch – noch höher als bei den schon teureren Referenzkarten. Auch die Verfügbarkeit ist mies.

Neues Spiel, neues Glück: Im Embargo-Marathon 2020 fällt die nächste Hürde. Nun dürfen auch die Partnerkarten mit Radeon RX 6800 (XT) verkauft und getestet werden. Wieder einmal zeitgleich, was viele Beobachter als unglücklich ansehen.

RX 6800 (XT): Es wird noch teurer

Das Preisniveau der Partnerkarten ist zum Launch-Tag wieder hoch. Wir erinnern uns: Eigentlich lautet die unverbindliche Preisempfehlung von AMD für Referenzkarten 579 Euro (RX 6800) bzw. 649 Euro (RX 6800 XT). Zu finden waren die Karten dann schlussendlich aber zwischen 729-764 Euro (RX 6800) bzw. 819-849 Euro (RX 6800 XT) – bis sie endgültig ausverkauft waren. Wo landen also dann die Partner-Designs preislich?

Wir haben unter anderem Alternate und Caseking überprüft. Bei Alternate kostet das günstigste Partnerdesign mit RX 6800 satte 829 Euro (die XFX RX 6800 MErc 319, die offiziell 700 US-D UVP hat), das teuerste kommt von Asus mit der Strix Gaming OC für 891 Euro. Bei Caseking geht es mit der Gigabyte RX 6800 im Referenzdesign für 797 Euro los, die Asus ROG Strix liegt bei 858 Euro.

Bei der RX 6800 XT startet Alternate mit 949 Euro (wieder XFX Merc 319), die Sapphire RX 6800 XT OC Nitro+ liegt bei 999 Euro. Die einzig aktuell kaufbare Karte ist die Asus Strix LC mit AiO-Wakü für 1.129 Euro. Bei Caseking sieht es ähnlich aus: Das Referenzdesign von Gigabyte startet bei 910 Euro, die Sapphire Nitro+ liegt bei 971 Euro und die Asus Strix LC bei 1.086 Euro.

Über die allgemeine Verfügbarkeit hüllen wir besser den Mantel des Schweigens: Wirklich besser lief auch dieser Start nicht. Beim PCGH-Preisvergleich mit Geizhals-Daten gibt es immer noch keine Datenbankeinträge und nur einzelne Suchtreffer ohne Ware. Bei anderen bekannten Shops wie Media, Saturn oder Notebooksbilliger findet man überhaupt nichts über die Suche. Mindfactory ist aktuell kaum erreichbar.

Das Schenker Vision 15 ist eines der ersten Notebooks auf Basis des Intel NUC M15

Intel hat vor rund einer Woche mit dem NUC M15 ein Referenz-Notebook vorgestellt, das nicht an Endkunden verkauft wird. Stattdessen haben OEMs die Möglichkeit, auf Grundlage des NUC M15 Notebooks zu entwickeln und unter ihrer eigenen Marke zu verkaufen. Mit dem Schenker Vision 15 wurde nun auch schon das erste Modell vorgestellt, das auch an Konsumenten geliefert wird.

Genau wie von Intel vorgegeben ist das Notebook dabei mit einem Core i7-1165G7 inklusive Intel Iris Xe Graphics G7 mit 96 Execution Units (EUs) ausgestattet. Dazu gibts 16 GB LPDDR4X-4.266-Arbeitsspeicher und eine 1 TB fassende M.2 SSD, die wahlweise per PCIe 3.0 oder per PCIe 4.0 angebunden wird. Der 15,6 Zoll große Touchscreen erreicht eine Helligkeit von 450 Nits, der sRGB-Farbraum kann zu 90 Prozent dargestellt werden, die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixel.

Zur Ausstattung gehören auch eine beleuchtete Tastatur, ein großes Trackpad, eine HD-Webcam, vier Mikrofone inklusive Kompatibilität mit Amazon Alexa, Wi-Fi 6.0, Bluetooth 5.1 sowie ein 73 Wh fassender Akku, der eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden erreichen soll. Dank zweimal Thunderbolt 4 (USB-C), zweimal USB-A, einmal HDMI 2.0b und einem AUX-Anschluss kann das Notebook vielseitig mit Zubehör verbunden werden.

Preise und Verfügbarkeit

Das Schenker Vision 15 wird ab dem 4. Dezember für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499 Euro erhältlich sein – damit ist es am oberen Ende der empfohlenen Preisspanne für das NUC M15, die bei 999 bis 1.499 US-Dollar liegt.

AOC launcht zwei neue Curved-Gaming-Monitore aus der G2-Serie

Der Hersteller AOC kündigt mit dem CQ32G2SE und dem C32G2AE zwei neue 31,5 Zoll große Gaming-Displays aus seiner G2-Serie an. Beide Monitore kommen mit einem Curved VA-Panel (1500R) sowie einer Bildwiederholrate von 165 Hz und einer Reaktionszeit von 1 ms (MPRT). Ebenfalls ist AMD FreeSync Premium mit an Bord. 

Der CQ32G2SE besitzt eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln und verfügt über eine Pixeldichte von 94 Pixeln pro Zoll bei einer Helligkeit von 250 cd/m². Hinzu kommt ein Betrachtungswinkel von 178/178° sowie ein Kontrastverhältnis von 3000:1. Der sRGB-Farbraum ist zu 121 % abgedeckt. Der AOC C32G2AE bietet eine Full-HD-Auflösung und kommt in einem dreiseitig rahmenlosen Design und mit VESA-Montageoption. Auch hier liegt das Kontrastverhältnis bei 3000:1. Die sRGB-Farbraumabdeckung beläuft sich laut Datenblatt auf 123%. Die Helligkeit ist ebenfalls mit 250 cd/m² angegeben. Der CQ32G2SE und der C32G2AE lassen sich laut Hersteller komplett ohne Werkzeug aufstellen. Beide besitzen einen Standfuß mit integriertem Kabelmanagement. Zudem lässt sich besagter Standfuß zwischen -3,5 und 21,5° neigen. Außerdem verfügen die Monitore über zwei 5-W-Stereolautsprecher.

Wie sich dem Datenblatt entnehmen lässt, beläuft sich der Stromverbrauch beim C32G2AE auf 43 W, im Standby benötigt dieser 0,3 Watt. Der CQ32G2SE verbraucht 49 W und im Standby 0,3 W. 

Laut AOC eignet sich der CQ32G2SE sowohl für Shooter als auch für MMORPG und Actionspiele. Den C32G2AE empfiehlt der Hersteller zudem für eSports-Partien. Des Weiteren sind die Flicker-Free-Technologie und der LowBlue-Modus verfügbar. Bei den Anschlussmöglichkeiten stehen zwei HDMI- sowie ein DisplayPort zur Verfügung. Beide Monitore sind ab Dezember verfügbar. Der C32G2AE liegt bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 230 Euro. Für den CQ32G2SE werden insgesamt 425 Euro fällig.

Radeon RX 6800 XT Red Dragon: PowerColor verpackt Navi 21 in einfacheres Custom Design

Neben der luftgekühlten Speerspitze Radeon RX 6800 XT Red Devil hat der Hersteller PowerColor mit der Radeon RX 6800 XT Red Dragon auch ein einfacher gehaltenes Custom Design mit Navi-21-GPU auf Basis der RDNA-2-Architektur in das eigene Portfolio aufgenommen. Die Belüftung erinnert aber an den großen Bruder.

Drei Lüfter in zwei Größen auf 2,5 Slots

Wie bei der Radeon RX 6800 XT Red Devil vertraut AMD-Exklusivpartner PowerColor auch bei der für gewöhnlich preislich etwas niedriger positionierten Radeon RX 6800 XT Red Dragon auf ein Kühlkonzept mit insgesamt drei Lüftern in zwei Größen. Ein kleinerer zentral positionierter Lüfter wird von zwei größeren Ventilatoren flankiert.

Der rote Drache muss sich allerdings mit einer Kühllösung mit einer Höhe von 2,5 Slots zufrieden gegeben, während der rote Teufel auf ein 3-Slot-Design zurückgreifen kann und dadurch mehr Kühlreserven verspricht. Bei den Lüftern selbst scheint es sich um die selben Modelle wie bei der Red Devil zu handeln. Zugespielt wurden diese Informationen einmal mehr der Website VideoCardz.

Der I/O-Bereich der Grafikkarte bietet neben drei Ausgängen vom Typ DisplayPort 1.4a zudem einmal HDMI 2.1 für 4K mit bis zu 120 Hz. Um die Energieversorgung kümmern sich zwei traditionelle 8-Pin-PCIe-Anschlüsse. Weitere Spezifikationen der Grafikkarte konnten bislang noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Custom Designs starten morgen

Die Verkaufsfreigabe für die Custom Designs auf Basis der Radeon RX 6800 XT und RX 6800 (Test) erfolgt morgen am 25. November. Am 8. Dezember folgt dann das Referenzdesign der Radeon RX 6900 XT.

Lenovo ThinkPad X1 Nano mit stromsparenden Tiger-Lake UP4-CPUs & 1,35mm Tastenhub

Als Lenovo das neue 13-Zoll-ThinkPad mit 16:10-LCD Ende September angekündigt hat, blieben einige Fragen zum ThinkPad X1 Nano offen. Zum Beispiel die genaue Verfügbarkeit: Hier in Deutschland dürfte das kompakte ThinkPad-Flaggschiff erst Anfang 2021 verfügbar sein. Deutlicher Hinweis darauf ist die fehlende Listung im PSREF – erst, wenn man die Produkte in Lenovos Datenbank findet, steht die Verfügbarkeit kurz bevor. 

Wann das X1 Nano tatsächlich auf dem Markt ist, war nicht unsere einzige offene Frage. Zum Beispiel zum Prozessor: Welche CPUs genau im ThinkPad X1 Nano 2021 zum Einsatz kommen würden, erwähnte das Datenblatt nicht. “Intel 11th Gen Core i CPUs” bedeutet zwar Intel Tiger-Lake, doch es gibt zwei Arten von Tiger-Lake-U-CPUs: UP3 und UP4. Die UP3-CPUs können 12 bis 28 Watt verbrauchen, während die UP4-Chips auf 7 bis 15 Watt begrenzt sind.

Ein weiterer interessanter Aspekt: Der Tastenhub der ThinkPad-Tastatur. Lenovo ThinkPad-Laptops hatten ursprünglich einen Tastenhub von 2,5 mm, im Laufe der letzten Dekade hat Lenovo ihn schrittweise auf 1,8 mm reduziert. Das aktuelle Lenovo ThinkPad X1 Carbon, gewissermaßen der große Bruder des X1 Nano, hat noch 1,5 mm. Aber das X1 Nano ist noch dünner und leichter – und das vergleichbare Dell XPS 13 9310 hat nur 1 mm an Tastenhub.

Wir haben Lenovo zu beiden Themen befragt und klare Antworten erhalten: Das X1 Nano enthält die stromsparenden UP4-Varianten von Tiger-Lake, wobei möglicherweise der Intel Core i7-1180G7 der schnellste Prozessor sein könnte. Laut Lenovo soll der Prozessor maximal 15 Watt verbrauchen. Die Wahl der CPU ist interessant, schließlich ist das X1 Nano so eines der ersten Laptops mit diesen CPUs. Auch kann Lenovo so das kompakte X1 Nano Gen 1 vom kommenden Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2021 abgrenzen, sollte dieses UP3 Tiger-Lake nutzen.

Der Hub der 95%-Tastatur wurde auf 1,35 mm reduziert – von allen ThinkPad-Laptops hat das X1 Nano also den geringsten Tastenhub, aber immer noch mehr als das Dell XPS 13.

Das faltbare Huawei Mate X2 wurde bei einer Zertifizierung in China gesichtet

In der Datenbank des Telecommunication Equipment’s Network Access Managements (TENAA) in China sind zwei Smartphones mit den Modellnummern TET-AN00 und TET-An10 aufgetaucht – zwei Bezeichnungen, die früheren Leaks zufolge das Huawei Mate X2 kennzeichnen. Die Zertifizierung bestätigt, dass das faltbare Smartphone mit EMUI auf Basis von Android ausgestattet ist, und nicht etwa mit HarmonyOS, wie zu erwarten wird 5G unterstützt.

Weitere Spezifikationen werden durch die Zertifizierung nicht bestätigt. Früheren Gerüchten und Leaks zufolge wird das Gerät mit einem 8,03 Zoll großen, faltbaren Hauptdisplay mit einer Auflösung von 2.480 x 2.220 Pixel ausgestattet sein. Anders als beim Vorgänger soll das Display aber nicht nach Außen, sondern nach Innen gefaltet werden, ähnlich wie man das bereits vom Samsung Galaxy Z Fold2 (ca. 1.400 Euro auf Amazon) kennt. Aus diesem Grund ist das Gerät mit einem Zweitdisplay ausgestattet, mit dem das Smartphone verwendet werden kann, ohne es aufzuklappen.

Darüber hinaus soll sich der Nachfolger des Mate Xs mit bis zu 66 Watt aufladen lassen, während auch Wi-Fi 6 zur Ausstattung gehören dürfte. Unklar ist, auf welchen SoC das Smartphone setzen wird – Huawei hat kürzlich eine Lizenz zum Handel mit Qualcomm erhalten, sodass der Einsatz des Qualcomm Snapdragon 875 durchaus denkbar wäre. Der Launch des Mate X2 wird im Jahr 2021 erwartet, ein näherer Zeitpunkt ist noch nicht bekannt.

Sony Kopfhörer mit ANC: Extremer Sound zum Top-Preis

Die Noise-Cancelling-Kopfhörer Sony WH-1000XM3 bekommen Sie im Rahmen der Deals-Woche besonders günstig. Die ehemalige Nr. 1 der CHIP-Bestenliste glänzt mit exzellentem Sound und einer hervorragenden Geräuschunterdrückung (ANC, Active Noise Cancelling).

Die Sony WH-1000XM3 sind durch und durch Spitzenkopfhörer, die in unserer Bestenliste der ANC-Kopfhörer nur von einem Modell ganz knapp übertroffen werden: dem Nachfolgemodell Sony WH-1000XM4. Die aktuelle Nr. 2 im CHIP-Ranking bietet tollen, druckvollen Sound, eine ordentliche Ausstattung und die aktuell beste Noise-Cancelling-Funktion. Wirklich bemängeln konnten wir in unserem Test nur die Telefon-Funktion und den sehr hohen Einstiegspreis von rund 350 Euro – aber dieser Kritikpunkt ist spätestens mit diesem Deal obsolet.

Unser Testfazit vom 19.12.2018:

“Der Noise-Cancelling-Kopfhörer Sony WH-1000XM3 schneidet im Test exzellent ab: Die aktive Geräuschdämmung (ANC), die Soundqualität und der Tragekomfort sind exzellent, die Akkulaufzeit zumindest sehr gut. Einziges nennenswertes Manko ist die sehr leise Stimmübertragung in Telefonaten. Wer davon absehen kann und bereit ist, den hohen Preis zu zahlen, bekommt einen ANC-Kopfhörer der Spitzenklasse. “

Die besten Amazon-Deals im Überblick

Im folgenden Dealfinder sehen sie tagesaktuelle Top-Schnäppchen. Bitte beachten Sie, dass einige Produkte aufgrund der hohen Nachfrage bereits ausverkauft sein könnten.

Tipp: Wenn Sie bestimmte Produkte oder Marken suchen, etwa ein Smartphone, Notebook oder Fernseher, geben Sie den entsprechenden Begriff einfach in die Suchmaske ein – der CHIP Deal-Finder zeigt Ihnen anschließend alle passenden Produkte an. Sollte das Gewünschte nicht sofort auftauchen, versuchen Sie es auch mit Alternativen, etwa “TV” statt “Fernseher”.

Die Schnäppchen-Highlights

Sie haben noch nicht das Passende gefunden? In unserem Schnäppchen-Artikel “Black Friday 2020” zeigen wir Ihnen die ganz besonderen Highlights und erklären, woher der Begriff “Black Friday” wirklich kommt.

Prime-Mitgliedschaft: Das bekommen Sie

Die Amazon Black Friday Woche zählt zu den größten Shopping-Events. Aber: Wer früher als andere Kunden die reduzierten Amazon-Angebote sehen will, muss Prime-Mitglied sein oder bis dahin eine Mitgliedschaft abgeschlossen haben. Gut daher: Sollten Sie bislang noch kein Prime-Mitglied sein, können Sie jetzt für 30 Tage eine kostenlose Probe-Mitgliedschaft abschließen und alle Prime-Vorteile gratis nutzen. Bleiben Sie bei Prime, zahlen Sie nach Ende des Gratiszeitraums dafür 7,99 Euro im Monat. Das Prime-Abo können Sie jederzeit kündigen – tun Sie das innerhalb der Probephase, entstehen Ihnen also keinerlei Kosten.

Mit dem Prime-Abo haben Sie aber nicht nur früher Zugriff auf die Angebote, zu den Leistungen gehören unter anderem auch ein kostenloser Versand (bei Versand durch Amazon), die Streaming-Dienste Prime Video und Prime Music sowie Prime Gaming mit kostenlosen Spielen und In-Game-Loot.

Mac Book Pro mit M1 und Mac Book Air unterscheiden sich anders als gedacht

Apple hat an den neuen Mac Book Pro und Mac Book Air mit M1-Chip weniger und vor allem andere Änderungen vorgenommen als erwartet. Das hat die Redaktion von iFixit herausgefunden, die beide Geräte in ihre Einzelteile zerlegt hat.

Nachdem Apple die neuen Modelle des Mac Book Pro und Mac Book Air mit M1-Chip vorgestellt hat, steht die Frage im Raum: Was hat sich – abgesehen vom Chipsatz – an der Hardware konkret verändert? Wie sich jetzt herausstellt, weniger als erwartet. Denn wie die Tüftler bei iFixit festgestellt haben, verbaut Apple in den neuen Geräten dieselben Anschlüsse, Akkus, Displays und Steuerungsgeräte wie bei den Vorgängern.

Mehr Effizienz bei Kühlung und Akku

Unterschiede gibt es stattdessen vor allem bei der Kühlung: Das Mac Book Air setzt in der Version mit M1-Chip auf eine Lösung mit ausschließlich passiver Kühlung via Radiator, der den Lüfter des x86-Modells vollständig ersetzt. Die Kühlung wird dadurch lautlos und wartungsarm, nimmt aber mehr Platz im Gehäuse ein, der durch den Verzicht auf einen gesonderten Lüfter frei geworden ist.

Anders sieht es hingegen beim Mac Book Pro aus: Das neue Modell verfügt über die exakt identische Ausstattung wie die x86-Variante – vom M1-Chip einmal abgesehen. Apple verbaut bei der Kühlung denselben Philips-Lüfter mit 2 Watt Leistung und einzelner Heatpipe. Allerdings fällt die Drehzahl des Lüfters deutlich niedriger aus als beim x86-Modell.

Ansonsten hat der Hersteller lediglich die Position des Arbeitsspeichers auf dem Mainboard näher an den Prozessor gerückt und auf den T2-Controller verzichtet. Dessen Funktionen befinden sich jetzt direkt im SoC des M1-Chips. Auch die Akkukapazität des M1-Mac Book Pros und Mac Book Airs bleibt identisch, allerdings halten beide Geräte im Vergleich zu ihren Vorgängern wegen der höheren Energieeffizienz des Prozessors gegenüber der x86-Variante länger durch.