Mini-PC Gigabyte Brix Pro mit Intels “Tiger Lake”-Prozessor Core i Gen. 11

Gigabyte nutzt bei den Mini-PCs der Familie “Brix Pro” zahlreiche neue Funktionen von Intels Core-i-Prozessoren der elften Generation “Tiger Lake”. Dazu gehören Thunderbolt 4 mit USB 3.2 Gen 2, vier HDMI-2.0-Buchsen, eine M.2-Fassung mit PCIe 4.0 x4, Ethernet nach 2.5GBase-T und Wi-Fi 6.

Drei Tiger-Lake-Versionen des Brix Pro sind auf der Gigabyte-Webseite aufgetaucht, und zwar mit Intels 10-nm-Prozessoren Core i7-1165G7 (Brix Pro BSi7-1165G7), Core i5-1135G7 (BSi5-1135G7) und Core i3-1115G4 (BSi3-1115G4).

Alle haben dieselbe Ausstattung mit externen Schnittstellen und internen Erweiterungsmöglichkeiten. Insgesamt sind je sechs USB-A-Buchsen vorhanden und eine Thunderbolt-Buchse (USB-C), vier HDMI-Anschlüsse, zwei Ethernet-Ports (der zweite mit 1 GBit/s) und zwei WLAN-Antennenbuchsen (Intel Wi-Fi 6 AX201). Je zwei Fassungen für DDR4-SODIMMs ermöglichen bis zu 64 GByte RAM und zwei M.2-Fassungen stehen für SSDs bereit.

Gigabyte bestückt alle Tiger-Lake-Brix-Pro mit zusätzlichen TPM-2.0-Chips von Infineon.

Zu Preisen und Lieferterminen macht Gigabyte bisher keine Angaben. Die Vorgänger mit Core-i-Prozessoren der zehnten Generation kosten als Barebones ohne RAM und SSD jeweils zwischen 330 und 600 Euro.

Kürzlich hat Gigabyte auch die Brix-Pro-Typen GB-BSRE-1605 und GB-BSRE-1505 mit AMD Ryzen Embedded V1605B und V1505B angekündigt, ebenfalls mit bis zu vier HDMI-Ports.

Monitore: AOC bringt neue E2-Modelle der großen Sorte

AOC hat drei neue Monitore der größeren Sorte in der E2-Serie vorgestellt. Der U32E2N führt die Neuzugänge mit Ultra HD auf 32 Zoll an. Im gleichen Format bietet der Q32E2N die WQHD-Auflösung, während der Q34E2A mit 2.560 × 1.080 Pixeln in 21:9 auf 34 Zoll aus der Reihe tanzt.

Die Neulinge der E2-Serie sind weder Gaming-Monitore mit hohen Bildwiederholraten noch Profimodelle mit großem Farbspektrum. Stattdessen liefert AOC überschaubare Ausstattung mit vergleichsweise großer Bildfläche für Beruf oder Vergnügen. Allen gemein sind integrierte Lautsprecher, ein austauschbarer Standfuß mit Neigefunktion, 8 Bit Farbtiefe, ein flimmerfreies DC-Backlight, ein LowBlue-Modus und ein integriertes Netzteil.

AOC U32E2N mit Ultra HD

Mit 3.840 × 2.160 Pixeln gilt das „hochauflösend“ aus dem Pressetext nur für den U32E2N, der bei 31,5 Zoll Bilddiagonale auf eine Bildpunktdichte von 140 ppi kommt. Das VA-Panel soll ein Kontrastverhältnis von 2.500:1 und eine Helligkeit von 350 cd/m² erreichen. Für Spieler relevante Parameter wie Reaktionszeit und Bildwiederholrate liegen mit 4 ms und 60 Hz auf niedrigem Niveau. Mit Adaptive Sync wird die Basis für AMD FreeSync und Nvidia G-Sync Compatible unterstützt. Zweimal HDMI, einmal DisplayPort und ein Kopfhörerausgang bilden die Anschlüsse. Die Preisempfehlung (UVP) liegt bei 429 Euro, was gegenüber ähnlich ausgestatteten Konkurrenzprodukten nicht sonderlich günstig erscheint.

AOC Q32E2N mit WQHD

Bei gleicher Größe liefert der Q32E2N nur 2.560 × 1.440 Pixel, die aber mit etwas höheren 75 Hz dargestellt werden. Das VA-Panel ist mit 250 cd/m² nicht so leuchtstark, dafür soll ein höheres Kontrastverhältnis von 3.000:1 möglich sein. Die Reaktionszeit wird ebenfalls mit 4 ms angegeben und Adaptive Sync steht auch im Datenblatt. Als Anschlüsse stehen einmal HDMI, einmal DisplayPort und eine Kopfhörerbuchse zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249 Euro.

AOC Q34E2A in 21:9

Das breitere 21:9-Format bedeutet beim Q34E2A vor allem schmaler, denn mit 2.560 × 1.080 gibt es deutlich weniger Pixel in der Höhe. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist das IPS-Panel mit potenziellen Vorteilen bei Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung bei zugleich geringerem Kontrast im Bereich von 1.000:1. Helligkeit und Reaktionszeit werden mit 300 cd/m² und 4 ms angegeben. Die Bildwiederholrate von 75 Hz trifft ebenso auf Adaptive Sync. Die Anschlüsse entsprechen mit zweimal HDMI, einmal DisplayPort und einem Kopfhörerausgang dem UHD-Modell. Preislich liegt der 34-Zoll-Monitor mit 289 Euro (UVP) zwischen den Schwestermodellen.

AOC nennt für alle drei Neulinge eine sofortige Verfügbarkeit.

ModellQ32E2NU32E2NQ34E2A
Größe31,5 Zoll (80 cm)34 Zoll (86,4 cm)
Maximale Auflösung2560 × 14403840 × 21602560 × 1080
Bildwiederholrate75 Hz60 Hz75 Hz
Seitenverhältnis16:921:9
Panel-TypVAIPS
Blickwinkel178°/178° (CR≧10)
Helligkeit (cd/m²)250350300
Reaktionszeit4 ms
Anschlüsse1 × HDMI
1 × DisplayPort
Kopfhörer
2 × HDMI
1 × DisplayPort
Kopfhörer
Lautsprecher3 W
NetzadapterEingebaut
VESA Mount100 x 100
Neigbar-6 ~ 23,5°
SonstigesAdaptive Sync
Preis (UVP)249 EUR429 EUR289 EUR

Dell überholt Apple: MacBook Pro gleich dreimal geschlagen

Diese Niederlage schmerzt besonders: Gegenüber dem neuen Dell XPS 13 muss sich das MacBook gleich dreimal geschlagen geben. Hat Apple etwa den technischen Anschluss verloren?

Dass Apple in seinen MacBooks nicht immer die neueste Technik verbaut, ist ein offenes Geheimnis. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Brandneue Technologien sind teuer und oft auch mit Kinderkrankheiten behaftet. Sich etwas in Geduld zu üben, kann sich also durchaus lohnen. Zu lange sollte man aber auch nicht warten, wie das neue Dell XPS 13 beweist.

Neues Dell XPS 13 bietet bessere Hardware als MacBook Pro

Wie gewohnt bietet Dell das XPS 13 in zwei Varianten an: Einmal als klassisches Notebook und einmal als 2-in-1-Covertible. Beiden Ausführungen ist sowohl die 13-Zoll-Displaydiagonale gemein als auch die Tatsache, dass sie die MacBook-Pro-Konkurrenz in gleich drei wichtigen Ausstattungsmerkmalen überholen:

Prozessoren: Die neuen XPS-13-Notebooks haben Intel-Prozessoren der 11. Generation (Tiger Lake) an Bord. Aktuelle MacBooks müssen sich mit der 10. Generation zufrieden geben.

Anschlüsse: Teil der Tiger-Lake-Prozessoren ist auch Thunderbolt 4. Bei den MacBooks von Apple ist bereits bei Thunderbolt 3 Schluss.

Displays: Optional bietet Dell die XPS-13-Reihe mit 4K-Displays an. Darauf müssen MacBooks verzichten.

Die neuen Dell XPS 13 sollen Ende September in den USA und Kanada auf den Markt kommen, berichtet The Verge. Weitere Länder folgen in den kommenden Wochen. Preislich beginnen die Geräte bei 999 US-Dollar, Europreise wurden noch nicht kommuniziert.

Kommen noch neue MacBooks mit Intel-Prozessoren?

Wer jetzt einwendet, dass Apple mit dem Wechsel auf eigene Prozessoren ohnehin keinen Grund mehr hat, neue Intel-Chips zu verbauen, könnte sich irren. Die Übergangsphase soll laut Apple zwei Jahre dauern. Denkbar ist also, dass der Konzern noch neue MacBook Pros mit Tiger-Lake-Chips und Thunderbolt 4 in der Pipeline hat – nur eben erst Monate später nach der Konkurrenz von Dell und Co. Zumindest aktuell scheint Apple also etwas den Anschluss verloren zu haben.

Dell XPS 13, XPS 13 DE und XPS 13 2-in-1 vorgestellt

Dell hat drei neue Notebooks vorgestellt – zunächst nur für die USA. Sie sollten aber auch unsere Breitengrade bald beehren. Konkret handelt es sich um die XPS 13, XPS 13 DE (Developer Edition) und XPS 13 2-in-1. Das zuletzt genannte Modell ist ein Convertible, bei dem sich der Bildschirm komplett umklappen lässt. Dadurch ist der Laptop dann auch wie ein Tablet verwendbar.

Im US-Handel sind die neuen Notebooks bereits ab Mittwoch zu haben. Als CPUs halten Chips der Reihe Intel Tiger Lake her, also Core i der elften Generation. Alternativen aus dem Hause AMD bietet Dell leider nicht an. Als Akkulaufzeiten werden für die neuen Notebooks offenbar 19 Stunden anvisiert. Die Developer Edition soll allerdings mit ca. 18,5 Stunden etwas darunter liegen. Statt Windows 10 setzt sie Linux (Ubuntu) als Betriebssystem ein.

Eine Neuerung ist, dass die Developer Edition nicht mehr wirklich separat vermarktet wird. Das bedeutet, dass Kunden nun auch auf einem normalen XPS 13 nachträglich Ubuntu 20.04 LTS installieren dürfen und Garantie- und Kundenservice-Ansprüche erhalten bleiben. Die 2-in-1-Version ähnelt dabei im Übrigen ebenfalls technisch stark dem regulären Modell, die Ausstattungsoptionen weichen nur etwas ab. Schade ist, dass der RAM bei allen Versionen des Dell XPS 13 aufgelötet ist, also nicht nachträglich erweitert werden kann.

Preise? In den USA geht es bei 999 US-Dollar für das Dell XPS 13 los. Die 2-in-1-Variante beginnt bei 1.249 US-Dollar. Unten findet ihr weitere, technische Daten.

Dell XPS 13 – Technische Daten

Display: 13,4 Zoll, Touchscreen, 3.840 x 2.400 Pixel; 13,4 Zoll, Touchscreen, 1.920 x 1.200 Pixel; 13,4 Zoll, 1.920 x 1.200 Pixel

OS: Windows 10 Home 64-bit, Windows 10 Pro 64-bit, Ubuntu 20.04 LTS

CPU: i3-1115G4 / UHD graphics; i5-1135G7 / Xe graphics; i7-1165G7 / Xe graphics; i7-1185G7 / Xe graphics

RAM: 8 GB LPDDR4x Dual Channel; 16 GB LPDDR4x Dual Channel; 32 GB LPDDR4x Dual Channel

Speicherplatz: 256 GB PCIe 3 x4 SSD; 512 GB PCIe 3 x4 SSD; 1 TB PCIe 3 x4 SSD; 2 TB PCIe 3 x4 SSD

Akku: 51 Wh

Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4 / USB Typ-C mit Power Delivery und DisplayPort, 1x 3,5-mm-Audio, 1x microSD, 1x USB-C-zu-USB-A-Dongle im Lieferumfang

Maße / Gewicht: 296 x 199 x 15 mm / 1,3 kg

Dell XPS 13 2-in-1 – Technische Daten

Display: 13,4 Zoll, Touchscreen, 3.840 x 2.400 Pixel; 13,4 Zoll, Touchscreen, 1.920 x 1.200 Pixel

OS: Windows 10 Home 64-bit, Windows 10 Pro 64-bit

CPU: i3-1115G4 / UHD graphics; i5-1135G7 / Xe graphics; i7-1165G7 / Xe graphics

RAM: 8 GB LPDDR4x Dual Channel; 16 GB LPDDR4x Dual Channel; 32 GB LPDDR4x Dual Channel

Speicherplatz: 256 GB PCIe3 x4 SSD; 512 GB PCIe3 x4 SSD; 1 TB PCIe3 x4 SSD

Akku: 51 Wh

Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4 / USB Typ-C mit Power Delivery und DisplayPort, 1x 3,5-mm-Audio, 1x microSd, einmal USB-C-zu-USB-A-Dongle im Lieferumfang

Maße / Gewicht: 297 x 207 x 14 mm / 1,3 kg

Google Chromebook: Gaming rückt mehr in den Fokus

Während Chromebooks ursprünglich eher dem Verfassen von Mails sowie einfachen Office-Arbeiten dienten, ist es auch kein Problem das ein oder andere Spiel auf einem Chromebook zu nutzen. Google beziffert, dass sich die Nutzungszeit von Spieleanwendungen auf Chromebooks in den letzten Monaten gar verdreifachte. Nun hat Google einerseits selbst die Bandbreite an verfügbaren Spielen erweitert, andererseits unterstützt man auch das Game-Streaming seitens Stadia und Geforce Now.

Im Google Play Store führt man nun einem Bereich für Premium-Spiele ein. Hierzu zählt Google Spiele wie Incredibox, Gamedev Tycoon und Bridge Constructor Portal.

Für Chromebook-Besitzer sollen zudem spezielle Bundles wie Fallout Shelter und Angebote im Spielebereich zur Verfügung stehen. Unter anderem soll es House of Da Vinci und Project Highrise im Perks-Bereich kostenlos zum Download geben.

Zudem unterstützt Google das Game-Streaming mit Stadia über den Chrome Browser und weist darauf hin, dass auf Geräten vor 2017 (hier eine Auflistung der Modelle vor 2017) das Gaming-Erlebnis möglicherweise nicht optimal ist. Vorantreiben möchte man Stadia auch auf der Chrome-OS-Plattform, weshalb man Chromebook-Nutzern 3 Monate Stadia Pro spendiert. Jenes Angebot steht für sämtliche Chromebooks, außer oben aufgeführte Modelle bis 2017, zur Verfügung.

Auch das Konkurrenz-Angebot GeForce Now von Nvidia, welches für Chromebooks seit einem Monat verfügbar ist, lässt Google an dieser Stelle jedoch nicht unerwähnt. Der Vorteil von GeForce Now liegt hier mit Zugriff auf bestehende Spielbibliotheken bei Steam und Uplay wohl ganz klar auf der Hand. GeForce Now ermöglicht es Spiele wie Fortnite, Apex LegendsTM, Counter-Strike: Global Offensive und DOTA 2 auf einem Chromebook zu spielen.

Auf einen Controller muss für das Spielerlebnis nicht verzichtet werden. Neben Googles Stadia Controller werden auch die Logitech F710 und F310 Controller auf den Chromebooks unterstützt. Kompatible Geräte sind mit „Works with Chromebook“ gekennzeichnet.

Außerdem stellt man bereits für die nächsten Monate weitere Updates in puncto Gaming in Aussicht. Was genau uns da erwartet, verrät man an dieser Stelle noch nicht.

Galaxy Tab S7 und S7 Plus im Vergleich: Das sind die Unterschiede

Samsung hat mit dem Galaxy Tab S7 und dem Galaxy Tab S7 Plus gleich zwei Nachfolger zum Galaxy Tab S6 veröffentlicht, die sich auf den ersten Blick vor allem durch eine unterschiedliche Display-Größe voneinander unterscheiden. Es gibt jedoch auch noch einige wei­te­re Dinge, die Interessierte vor einem Kauf beachten sollten. Welche Dinge das sind, zeigt unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Vergleich.

Unterschiede beim Fingerabdruckleser

Sowohl das Galaxy Tab S7 als auch das Galaxy Tab S7 Plus orientieren sich an der typischen Designsprache Samsungs, sehen allerdings etwas kantiger als der Vorgänger aus. Durch die unterschiedlichen Displaygrößen ist das Plus-Modell insgesamt natürlich größer und schwerer, gleichzeitig aber auch ein wenig dünner. Beide Geräte haben einen USB-C-Anschluss und einen Micro-SD-Slot. Auch die Ka­me­ras beider Tablets sind identisch.

Die Platzierung des Fingerabdrucklesers ist unterschiedlich: während dieser sich beim Tab S7 Plus unterhalb des Bildschirms befindet, ist dieser beim kleineren Modell in den Einschaltknopf integriert. Zwar besitzen beide Modelle jeweils vier Lautsprecher, im direkten Ver­gleich ist die Tonqualität beim Tab S7 Plus aber ein wenig besser. Wer das Tablet mit der offiziellen Tastaturhülle ausstattet, erhält bei der größeren Variante eine zusätzliche Reihe mit Funktionstasten.

Kleines Modell mit anderer Display-Technologie

Deutliche Unterschiede gibt es bei den Displays. Während dieses beim “normalen” Tab S7 11 Zoll groß ist, werden beim Tab S7 Plus 12,4 Zoll geboten. Außerdem verbaut Samsung hier ein Super AMOLED-Panel und beim kleinen Modell lediglich ein LCD-Panel. Dieses bietet zwar eine ordentliche Helligkeit und Schärfe, kann im direkten Vergleich aber beim Kontrast und den Schwarzwerten nicht mithalten. Außerdem unterstützt nur das AMOLED-Display HDR10+.

In beiden Tablets kommt ein Qualcomm Snapdragon 865+ zum Einsatz. Die RAM- und Speichergrößen sind allerdings unterschiedlich: beim Galaxy Tab S7 sind 6 GB RAM und 128 GB Speicher verbaut, beim Galaxy Tab S7 Plus sind es 8 GB RAM sowie 256 GB Speicher. Optional bietet Samsung hier auch eine 5G-Version an.

Technische Daten für das Samsung Galaxy Tab S7 & Galaxy Tab S7+
ModellGalaxy Tab S7Galaxy Tab S7+
Display11 Zoll LTPS TFT 500 cd/m² 274 ppi12,4 Zoll AMOLED 420 cd/m² 287 ppi
AuflösungWQXGA 2560 x 1600 Pixel, 120 HzWQXGA+ 2800 x 1752 Pixel, 120 Hz
CPUQualcomm Snapdragon 865+ (Octa-Core)
Speicher6 GB RAM, 128 GB Speicher (weitere Speichervarianten möglich), microSD
VerbindungUSB, Wi-Fi ax, Wi-Fi Direct, Bluetooth, GPS, GLONASS, Beidou, Galileo, ANT+, (5G optional)
SensorenBeschleunigungsmesser, Kompass, Gyroskop, Lichtsensor, Fingerabdrucksensor (S7 seitlich, S7+ OnScreen), Gesichtserkennung
BesonderesS Pen mit 9 ms Latenz, Handschrifterkennung und Air Gesture, Kindermodus, Wireless DeX, Schnellaufladung, Datensicherheit Knox
AudioVierfachlautsprecher (Stereo), Dolby Atmos, integr. Mikrofon
Haupt-
Kamera
Dual Cam, 13 MP Hauptkamera (Blende f/2.0) + 5 MP Ultra-Weitwinkelobjektiv (Blende f/2.2), Autofokus, LED-Blitz
Frontcam8 MP (Blende f/2.0), Webcam-Funktion
VideoUHD 4K (3840 x 2160 Pixel) @ 30 fps
Akku8.000 mAh (bis zu 15h Video)10.090 mAh (bis zu 16h Video)
FarbenMystic Black, Mystic Bronze oder Mystic Silver
Maße253,8 x 165,4 x 6,34 mm285 x 185 x 5,7 mm
Gewicht495 Gramm590 Gramm

HP Envy x360 13-ay0377ng im Test

In unserem Test hat das Convertible HP Envy x360 13-ay0377ng in allen Testkategorien einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Egal, ob Ausstattung, Display oder Akkulaufzeit das Gerät zeigt in keiner Testrubrik Schwächen. Dank des Achtkernprozessors AMD Ryzen 7 4700U und seiner integrierten Grafikeinheit Radeon RX Vega 7 bietet das Notebook sehr viel Leistung. Kritik können wir fast nur an Kleinigkeiten üben, etwa dem mittelmäßigen Sound bei höherer Lautstärke und fehlenden Extras wie einem Stift.

HP Envy x360 13-ay0377ng im Test: Toller Touch-Screen und stabiles, leichtes Gehäuse

Im Test zeigte das 13,3 große Full-HD-Touch-Display des HP Envy x360 13-ay0377ng kaum eine Schwäche. Die von uns gemessene maximale Helligkeit des IPS-Panels beträgt fast 332 Candela pro Quadratmeter. Damit eignet sich das Convertible sehr gut zum Arbeiten in sonniger Umgebung beispielsweise auf dem Balkon, dem Garten oder der Terrasse, aber auch der Einsatz in lichtdurchfluteten Büroräumen ist kein Problem. Dazu kommt ein ausgezeichneter Schachbrettkontrast von 211 zu 1 und eine überzeugende Blickwinkelstabilität. Die Farbraumabdeckung ist für ein Notebook der Standardklasse ebenfalls tadellos – so deckt es fast 99 Prozent des Standard-RGB-Farbraums ab sowie 75 Prozent des AdobeRGB- und 77 Prozent des DCI-P3-Farbraums. In diesem Preisbereich sind das Top-Werte.

Lediglich die maximale Helligkeit im Akkubetrieb gibt Anlass zur Kritik. Denn hier werden nur 180-190 Candela pro Quadratmeter erreicht. Wer dies ändern möchte, muss dies umständlich über die Treibereinstellungen machen. Dazu kommt ein spiegelndes Display, das je nach Blickwinkel die Nutzung des Convertibles manchmal erschwert. Das Touch-Display reagiert sehr gut auf Berührungen. Es wäre aber wünschenswert gewesen, dass der Hersteller HP dem Notebook noch einen Stift zur Bedienung spendiert.

Das Envy bietet mit rund 31 cm in der Breite und einer Tiefe von 19,5 cm mit einer Höhe von fast 2 cm sehr kompakte Maße. Da das Gehäuse aus Aluminium gefertigt ist, wiegt das Notebook lediglich 1,3 kg, dazu kommen noch einmal 0,3 kg für das Netzteil. Das ergibt ein Gesamtgewicht von 1,6 kg. Damit ist das Convertible leicht genug, um Sie auf Reisen egal, ob beruflich oder privat, zu begleiten.

Starke Performance gepaart mit guter Laufzeit

HP setzt beim Envy x360 13-ay0377ng auf einen sehr leistungsstarken AMD-Prozessor, den Ryzen 7 4700U. Der Acht-Kerner arbeitet im Standardmodus mit 2.000 MHz und taktet für Leistungsspitzen im Turbo Boost kurzfristig auf 4.100 MHz hoch. Wie in dieser Klasse üblich verzichtet HP auf eine separate Grafikkarte und nutzt stattdessen die im Prozessor integrierte Grafikeinheit: AMDs Radeon RX Vega 7. Damit können Sie problemlos kleinere Videoprojekte bearbeiten und auch das ein oder andere Spiel zocken. Allerdings müssen Sie hier unter Umständen die Auflösung und die Details reduzieren.

Mit einer Akkuladung schauen Sie über elf Stunden Videos oder arbeiten mehr als acht Stunden mit Office-Anwendungen, bevor Sie das Notebook wieder an das Stromnetz anschließen müssen. Das sind ausgezeichnete Werte, die das Convertible zu einem geeigneten Begleiter für unterwegs machen.

Ausstattung: Ein hervorrangendes Gesamtpaket

Sowohl Tastatur wie Touchpad hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Das Keyboard löst sauber aus, bietet einen kurzen Hubweg und sorgt trotzdem für einen ansprechenden Schreibkomfort. Wie bei Geräten dieser Größe üblich ist die Return-Taste nicht über zwei Zeilen gestreckt, sondern beschränkt sich auf die mittlere Reihe des Keyboards. Die Form des Clickpads ist beim ersten Hingucken gewöhnungsbedürftig, da es zwar sehr breit, aber weniger tief ist und gestaucht wirkt. Dennoch kann es bei der Benutzung punkten, da Sie den Cursor damit angenehm steuern können und dieser sich präzise auslösen lässt. Den integrierten Fingerprintsensor finden Sie neben den Pfeiltasten auf der Tastatur.

Dank des 16 GByte großen DDR4 3200 SDRAM und einer 512 GByte großen M.2-SSD können Sie ebenso schnell wie effizient mit dem vorinstallierten Windows 10 Home arbeiten. Der große Arbeitsspeicher lässt Sie auch umfangreiche Datenbanken oder Excel-Sheets im Handumdrehen öffnen und bearbeiten. Die SSD bietet für Windows und Office-Dokumente ausreichend Speicherplatz. Wer aber viele Fotos oder Videos bearbeiten möchte, der sollte sich eventuell eine externe Festplatte oder USB-SSD zulegen.

In Sachen Anschlussoptionen hat das Envy ebenfalls einiges zu bieten. Neben einem Kombianschluss für Headset und Mikrofon finden Sie einen USB-3.1-Typ-C-Port der Generation 2 inklusive DisplayPort-Unterstützung und mit Ladefunktion für angeschlossene Geräte bei ausgeschaltetem Notebook (Sleep & Charge). Weiterhin stehen zwei USB-3.1-Typ-A-Anschlüsse (Gen. 1) bereit. Auf einen HDMI- oder einen LAN-Anschluss via RJ-45 müssen Sie allerdings verzichten.

Um das Notebook ins Netz zu bringen, können Sie WiFi 5 beziehungsweise den 802.11ac-Standard nutzen. Bluetooth-Geräte lassen sich dank Bluetooth 5.1-Support mit dem Convertible koppeln. Das hervorragende Gesamtpaket wird durch eine HD-Webcam mit einer Auflösung von 1.280 mal 720 Pixeln und einem integrierten Digitalmikrofon sowie einem kleinen Bang & Olufsen-Soundsystem komplettiert. Der Sound klingt gut, so lange Sie nicht allzu sehr aufdrehen, denn in diesem Moment wird die Klangwiedergabe sehr basslastig und die Höhen klingen so schrill, dass es empfindliche Ohren als unangenehm empfinden werden.

„Sparti“: Microsoft soll günstigen Surface Laptop planen

Neben den mittlerweile bestätigten Leaks zu Xbox Series X und Series S gibt es weitere Informationen zu noch unangekündigten Hardware-Plänen von Microsoft. Diese beziehen sich auf einen günstigen Laptop mit dem Codenamen „Sparti“.

Der Großteil von Microsofts aktuellem Surface-Portfolio – Surface Pro 7, Pro X, Laptop 3 oder Book 3 – spielt preislich im gehobenen Regal mit. Eine Ausnahme davon bildet das Detachable Surface Go 2 mit einfacherer Hardware. In eine ähnliche Richtung soll Microsoft nun auch für ein Notebook planen. Dies berichtet Windows Central mit Berufung auf interne Quellen.

Start mit i5, 4 GB RAM und 64 GB SSD für rund 500 US-Dollar

Die Basiskonfiguration soll in Sachen Hardware dabei relativ niedrig ansetzen, um einen Preis im Bereich von 500-600 US-Dollar zu ermöglichen. Zum Vergleich: Der aktuelle Surface Laptop 3 startet im Online-Shop von Microsoft bei 979 Euro. Den Einstieg sollen ein Intel Core i5 der 10. Generation, 4 GB Arbeitsspeicher und ein 64 GB großer Flash-Speicher darstellen. Wie bei anderen Surface-Produkten sollen aber auch weitere Konfigurationen mit verbesserter Ausstattung angeboten werrden.

Als Betriebssystem komme Windows 10 Home im S-Modus zum Einsatz. Zu den Anschlüssen ist noch nichts bekannt. Der Bildschirm des kommenden Surface-Notebooks misst laut dem Portal 12,5 Zoll. Daraus ergäbe sich eine kleinere Stellfläche als beim Surface Laptop 3, den es wahlweise mit 13,5 oder 15 Zoll großem Display gibt. Zudem sei das Notebook nochmals leichter und Prototypen des Modells entsprächen bei Optik und Verarbeitung dem aktuellen Niveau der Surface-Palette.

Konkurrenz zu Chromebooks und Co.

Laut Windows Central soll „Sparti“ das Preissegment unterhalb des aktuellen Notebook-Portfolios schließen, um unter anderem mit Chromebooks zu konkurrieren, die vor allem in den USA gerade im preisbewussten Bildungsbereich sehr gefragt sind. Ähnlich deckt der Konzern mit dem Surface Go 2 die Preisklasse unterhalb des Surface Pro 7 ab. Die Basiskonfigurationen der beiden Detachables starten bei jeweils 409 Euro respektive 750 Euro.

Das Notebook soll laut des Berichts zusammen mit weiterer Hardware und Zubehör im Oktober vorgestellt werden.

MSI Optix MAG274R: High-FPS-Gaming-Display mit Nano-IPS & FreeSync

Gaming in Ultra HD ist im Sommer 2020 kein exotisches, aber mit dem Ziel High-FPS-Gaming weiterhin ein sehr teures Unterfangen – der Monitor und eine schnelle GPU kosten ihren Preis. Ein Full-HD-Display wie der MSI Optix MAG274R bietet das High-FPS-Erlebnis zu deutlich geringeren Kosten.

Der MSI Optix MAG274R im Detail

Spieler bekommen mit dem MSI Optix MAG274R zwar keine 3.840 × 2.160 Pixel, aber Full HD mit Features satt. Geboten werden eine dank AMD FreeSync Premium variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz auf dem 27 Zoll großen Nano-IPS-Panel mit einer Reaktionszeit von 1 ms, eine RGB-Beleuchtung, ein Software-OSD und USB-C.

Mit AMD FreeSync und G-Sync-Kompatibilität

Mit FreeSync gibt es also nicht nur hohe Frameraten, die Darstellung lässt sich mit der Anlieferung der Bilder von der GPU auch perfekt synchronisieren. Beim Optix MAG274R ist die Bildwiederholfrequenz von 48 bis 144 Hz variabel. Darunter kommt es durch LFC zu einer Vervielfältigung der Frames, um die Ausgabe flüssiger zu machen und Tearing zu reduzieren. Das geht im G-Sync-Kompatibilitätsmodus auch mit einer Nvidia GeForce.

Spieler auf der Suche nach hohen FPS ohne Tearing bei gleichzeitig geringer Reaktionszeit bekommen beim MSI MAG274R also genau das, was sie suchen – auf ausladenden 27 Zoll.

IPS-Panel mit 132 Prozent sRGB und großen Blickwinkeln

Das Panel ist aber nicht nur schnell, es hat darüber hinaus auch einiges zu bieten. Die Farbtiefe des IPS-Displays beträgt 10 Bit (8 Bit + FRC) und der DCI-P3-Farbraum wird dank Nano-IPS zu 95 Prozent und der sRGB-Farbraum zu 132 Prozent abgedeckt. HDR kann mit dem MSI Optix MAG274R etwa in Spielen ebenfalls unproblematisch genutzt werden, wobei die Darstellungsqualität aufgrund einer geringen Leuchtdichte nicht übermäßig überzeugt – der Monitor ist maximal 300 cd/m² hell. Die Blickwinkel fallen dank IPS mit 178° horizontal wie vertikal sehr groß aus.

Um weder beim Spielen noch beim Arbeiten auf Ergonomie verzichten zu müssen, lässt sich der MAG274R neigen (-5°/+20°), schwenken (-75°/+75°) sowie in der Höhe verstellen (100 mm) und bietet Pivot. Gerade in den niedrigeren Preisregionen ist ein derart fähiger Standfuß nach wie vor nicht selbstverständlich.

Soll auch das Notebook vom 27-Zoll-Display profitieren, kann es bequem über USB-C mit dem Monitor verbunden werden. Alternativ lädt der USB-C-Anschluss des MSI Optix MAG274R angeschlossene Geräte mit bis zu 15 Watt.

MSI Mystic Light und Gaming OSD

Die RGB-LED-Beleuchtung des Monitors ist in zehn Bereiche unterteilt, denen jeweils eine unterschiedliche Farbe über einen RGB-Kreis zugeordnet werden kann. Für das Mystic Light kann zudem aus zahlreichen vorgegebenen LED-Effekten gewählt werden, die auch die Synchronisierung mit dem Bildschirminhalt beinhalten. In abgedunkelten Umgebungen wird die RGB-Beleuchtung hinter dem Monitor so zur Ambiente-Beleuchtung. Kompatible Komponenten wie Grafikkarten oder Peripherie von MSI lassen sich synchronisieren.

Die Gaming-OSD-Software (Download) von MSI erlaubt neben der Konfiguration der RGB-Beleuchtung den Zugriff auf zahlreiche Monitor-Einstellungen wie beispielsweise Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Reaktionszeit oder das Fadenkreuz- und Hz-Overlay. Die gewählten Einstellungen können über Profile gesichert werden. Der Gang über den Bildschirm direkt ist nicht erforderlich.

Technische Eckdaten im Überblick

Nachfolgend finden sich alle wesentlichen technischen Eckdaten des MSI Optix MAG274R im Überblick. Der Preis des Displays beträgt aktuell 299 Euro.


MSI Optix MAG274R
LCD-PanelIPS
BacklightNano-LED
Diagonale27 Zoll
Auflösung1.920 × 1.080 (144 Hz)
Pixeldichte82 ppi
HDRHDR
FreeSync/G-SyncFreeSync Premium
Seitenverhältnis16:9
Kontrast (statisch)1.000:1
Helligkeit max.300 cd/m²
Farbtiefe10 Bit (8 Bit + FRC)
Farbraum95 % DCI-P3, 132 % sRGB
Blickwinkel (horizontal/vertikal)178°/178°
Reaktionszeit1 ms (Grau zu Grau)
Videoeingänge2 × HDMI 2.0b, DisplayPort 1.2a, USB-C
AudioKopfhörerausgang
USB2 × USB 2.0
ErgonomieDisplay neigbar (-5°/+20°),
höhenverstellbar (100 mm),
schwenkbar (-75°/+75°),
Pivot
LeistungsaufnahmeBetrieb: typ. 28 W; Standby: 0,5 W
SonstigesBlaulichtfilter, VESA-Aufnahme (100 × 100 mm),
diverse Game-Profile, LED-Beleuchtung
Preis (11.06.2020)299 Euro

144 Hertz in Full HD auch mit Mittelklasse-GPUs

High-FPS-Gaming, also das Spielen bei über 100 FPS, ist insbesondere in kompetitiven Ego-Shootern von Vorteil und fühlt sich auch in anderen Titeln nochmals besser an als 60 Hertz.

Der MSI Optix MAG274R bietet nicht nur bis zu 144 Hertz, dank Full HD sind auch günstige Mittelklasse-Grafikkarten in der Lage, die hohe Bildwiederholfrequenz mit entsprechend hohen FPS in beliebten kompetitiven Shootern bei hohen Details oder in AAA-Titeln bei niedrigen Details zu füttern. In Ultra HD sind 144 Hertz selbst bei niedrigster Detailstufe oft nur noch mit absoluten High-End-GPUs möglich.

In FHD ist hingegen selbst eine Grafikkarte wie die unter Last leise MSI Radeon RX 5600 XT Gaming X schnell genug, um beispielsweise Fortnite (Preset „High“) oder Overwatch (max. Details) mit über 144 FPS zu rendern.

Eine runde Sache

27 Zoll mit Full HD, 144 Hertz, FreeSync Premium, Nano-IPS, vielfältigen Ergonomiefunktionen und einer RGB-Beleuchtung – der MSI Optix MAG274R bietet Spielern auf der Suche nach einem großen, schnellen Monitor für das High-FPS-Gaming ohne Zwang zur High-End-Grafikkarte zum Preis von knapp unter 300 Euro eine ganze Menge.

Erster Teardown des neuen iMac bestätigt schlimmen Verdacht

Von außen sieht der neue 27-Zoll-iMac genau so aus wie das alte Modell, doch nachdem der Zubehörhersteller OWC den Desktop-Rechner auseinandergenommen hat, wird zur traurigen Gewissheit, was schon aufgrund interner Unterlagen von Apple klar war: Die SSDs sind fest aufgelötet, lassen sich weder austauschen noch durch weitere Speicher intern ergänzen.

Warum hat OWC so ein Interesse am neuen iMac?

Das Unternehmen bietet Erweiterungssets für Macs an, unter anderem RAM und SSDs. In der Vergangenheit war das ein gutes Geschäft. Wer einen iMac hatte und den erweitern wollte, konnte über OWC vergleichbar günstig Hardware ordern. Für RAM gilt das weiterhin – der iMac ist in diesem Punkt immer noch vom Nutzer aus aufrüstbar, doch bei SSDs ist jetzt offenbar Schluss.

Beim Auseinandernehmen des iMacs fiel OWC auf, dass die eingebaute Webcam, die nun 1080p auflöst, an den LCD angeschlossen ist – beim Öffnen kann schnell ein Kabel abreißen und dann ist der Jammer groß. Außerdem gibt es ein nun zwei Mikrofone, die ans Gehäuse angeklebt sind. Beim alten Modell war es nur ein Mikrofon. Apple will mit dem Doppelmikro die Aufnahmetonqualität deutlich verbessern.

Wie oben erwähnt fehlen SATA-Anschlüsse auf der Logikplatine. Beim 4- und 8-TByte-Modell gibt es jedoch Lötstellen für eine Erweiterungsplatine zur Aufnahme weiterer SSDs. Ganz kaputt ist das Zubehörgeschäft von OWC also nicht, aber bei den kleineren und vor allem auch deutlich günstigeren Ausstattungen mit 256 GByte, 512 GByte und 1 TByte sowie 2 TByte großen SSDs gibt es keine SATA-Ports. Es empfiehlt sich als sehr weise bei der Entscheidung zu sein, wieviel Speicherplatz intern vonnöten ist. Natürlich lässt sich der Speicher auch durch externe Festplatten, SSDs und NAS erweitern.