Samsung Galaxy Buds Pro: Preis und Spezifikationen aufgetaucht

Samsung plant angeblich ein Unpacked Event für den 14. Januar und will dort die S21-Reihe vorstellen. Passend dazu wird es einen neuen und kabellosen Kopfhörer geben, die Samsung Galaxy Buds Pro stehen an. Wir haben schon diverse Leaks gesehen, nun gibt es den Preis und die Liste mit den Spezifikationen.

Samsung Galaxy Buds Live für 200 Dollar

Beim Preis sprechen wir über knapp 200 Dollar und wenn ich mir die Preise der letzten Modelle anschaue, dann rechne ich mit 199 bis 229 Euro. Bedenkt, dass die 199 Dollar ohne Steuern sind. Die Samsung Galaxy Buds Pro werden außerdem nicht nur mit ANC, sondern mit ANC+ (man kann das Level einstellen) kommen.

Die Akkulaufzeit ist mit 8 Stunden so gut, wie bei den Galaxy Buds Live, aber die IPX7-Zertifizierung macht dieses Modell vor allem für Sportler interessant. Es gibt außerdem einen Transparenz-Modus und ein neues Widget für Android. Klingt nach einem sehr soliden Upgrade und dem bisher besten Kopfhörer von Samsung.

Test Lenovo Legion 7 15IMH05 (Legion 7i) Laptop – Spitzenleistung und Topdisplay

Das Lenovo Legion 7 ist ein High-End-Laptop aus Lenovos leistungsfähigster Produktreihe. Mit Konfigurationsmöglichkeiten wie der GeForce RTX 2080 Super, dem Intel Core i9-10980HK und dem 240-Hz-Display richtet es sich eindeutig an Gamer, die auch unterwegs keine Kompromisse machen möchten. Bei unserem Testgerät handelt es sich um das Topmodell, das für rund 3.200 Euro neben oben genanntem 2 TB RAID-0-Speicherplatz und 32 GB RAM bietet. Obwohl man bei einem Gaming-Laptop vermutlich nicht direkt an Lenovo denkt, ist das Datenblatt schon eine Kampfansage. Da jedoch bereits im Januar die neue mobile Grafikkartengeneration vorgestellt werden könnte, ist das Timing denkbar ungünstig.

Gehäuse – Gaming-Laptop aus Aluminium

Beim Gehäuse setzt Lenovo auf eine Metallkonstruktion, die durch Kunststoffelemente (Bodenplatte, Rückseite) vervollständigt wird. Andere Geräte in dieser Preisklasse wie zum Beispiel das Razer Blade 15 verfügen über eine Unibody-Basiseinheit und wirken dadurch noch ein Stück hochwertiger. Insgesamt sind jedoch sowohl der Deckel als auch die Basiseinheit, die sich deutlich von so manchem “Thin”-Gaming-Laptop unterscheidet, sehr stabil. Ein angenehmer Nebeneffekt davon ist, dass das Legion 7 trotz der starken Scharniere problemlos mit einer Hand geöffnet werden kann. Ähnlich verhält es sich mit dem aus der Rückseite herausstehenden Rand, der einerseits Geschmackssache sein mag, andererseits jedoch mithilfe von leuchtenden Indikatoren die hinteren Anschlüsse kenntlich macht.

Darüber hinaus ist das Gehäuse mit vielen RGB-LEDs bestückt, die das Notebook auf Wunsch in vielen Modi farbenfroh erstrahlen lassen.

Mit knapp 2,4 kg ist das Legion 7 definitiv nicht federleicht. 15-Zoll-Gaming-Laptops sind in zwei Klassen unterteilt: Manche Modelle priorisieren eine schlanke Konstruktion, während andere, wie auch unser Testgerät, versuchen, ihr Leistungspotenzial voll auszuschöpfen. Dadurch ist es mit das schwerste Notebook im Vergleich, die Abmessungen liegen jedoch eher im mittleren Bereich. Mit 24,9 mm ist das Asus Rog Strix Scar 15 beispielsweise noch einmal deutlich dicker, wohingegen das Acer Predator Triton 500 das kleinste und leichteste Notebook im Vergleichsfeld ist.

Ausstattung – Legion 7 mit Thunderbolt 3

Zu den Anschlüssen zählen neben einem normalgroßen HDMI-Anschluss auch ein Thunderbolt-3-Port, zwei DisplayPort-Anschlüsse und ein Gigabit-Ethernet-Port. Dabei gibt es zwischen den Schnittstellen genügend Platz, sodass auch breite Stecker keine der benachbarten Ports blockieren sollten. Einzig die Position des mittig auf der rechten Seite platzierten USB-A-Anschlusses ist ungünstig, da die meisten Rechtshänder aus der Zielgruppe den Platz vermutlich für Mausbewegungen benötigen werden.

Kommunikation

Für Bluetooth-5- und WLAN-6-Unterstützung sorgt Intels WLAN-Modul AX201. Im Test erreicht das Legion 7 sowohl beim Senden als auch beim Empfang Spitzenwerte. Verbindungsprobleme sind während des gesamten Testzeitraums nicht aufgetreten.

Sicherheit

Anwendern, die das Lenovo Legion 7 auch als in Arbeitslaptop verwenden möchten, steht prinzipiell nichts im Weg, da neben der Vorrichtung für ein Sicherheitsschloss auch diverse Softwaresicherheitslösungen und sogar TPM 2.0 vorhanden sind.

Zubehör

Bis auf das Netzteil befinden sich im Lieferumfang keine Extras. Auf der Herstellerseite ist derzeit kein Zubehör verfügbar, allerdings gibt es viele kompatible Drittanbieteradapter und -taschen. 

Wartung

Um Zugriff auf die Komponenten zu bekommen, müssen nicht nur 10 Kreuzschrauben entfernt, sondern auch viele kleine Kunststoffclips rund um das Gehäuse herum gelöst werden. Obwohl Letztere vermutlich dafür sorgen sollen, dass der Gehäuseboden besonders fest mit der Basiseinheit verbunden ist, erschweren sie die Wartung – vor allem für Laien. Im Inneren hat man Zugriff auf die zwei M.2-SSDs, die Lüfter, den Akku, das WLAN-Modul und beide RAM-Slots (im Bild links neben der rechten SSD, von einer zusätzlichen, schwarzen Blende verdeckt).

Garantie

Lenovo gewährt Käufern standardmäßig einen Garantiezeitraum von 2 Jahren. Dieser kann mithilfe von verschiedenen Optionen auf bis zu 4 Jahre erweitert werden.

Eingabegeräte – Lenovo-Laptop mit iCue-Beleuchtung

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur beinhaltet einen Ziffernblock und normalgroße Pfeiltasten. Lenovo hat den verfügbaren Platz gut genutzt, weshalb sich die Tastatur über die gesamte Breite erstreckt. Die integrierte RGB-Beleuchtung kann über integrierte Tastenkürzel oder Corsairs iCue-Software gesteuert werden, wobei letztere eine Vielzahl an benutzerdefinierten und voreingestellten Beleuchtungseffekten ermöglicht. Die Tastatur erzeugt beim Tippen sehr leise Tippgeräusche und gibt leicht nach.

Das Tastenfeedback und der Tastenhub sind nur durchschnittlich, für längere Texte ist die Tastatur also eher nicht konzipiert. Die Leertaste blieb während des Tests außerdem mehrfach stecken und wirkt dadurch besonders billig. Dass Lenovo Laptoptastaturen auch besser beherrscht, zeigt beispielsweise die ThinkPad-Reihe, offenbar hatte die Tastatur beim Legion 7 jedoch keine Priorität. Die Tastatur ist dennoch brauchbar, solange man sich auf Spiele und kurze Eingaben beschränkt. Außerdem sind unter anderem die Tastenkürzel zum Umschalten zwischen den Leistungs- und RGB-Profilen äußerst praktisch.

Touchpad

Das Touchpad erstreckt sich über eine Fläche von 10,5 x 7 cm und besitzt lediglich integrierte Maustasten, die billig wirken und sich höchstens für einfache Aufgaben eignen. Das ist keine große Überraschung, da Käufer des Legion 7 vermutlich ohnehin eine externe Maus anschließen werden. Die Gleiteigenschaften des ClickPads sind gut und unterscheiden sich kaum von denen anderer kunststoffbasierter Touchpads. Die Zeigersteuerung ist präzise und ohne Auffälligkeiten. Außerdem stehen gängige Gesten zur Verfügung, welche die Bedienung des Laptops erleichtern.

Bilder Tastatur und Touchpad, ggf. Sonstiges einbauen

Display – Erstklassiger 240-Hz-Bildschirm

Bei unserem Modell kommt ein 15,6-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) und einer Bildwiederholrate von 240 Hz zum Einsatz. Letztere sorgt dafür, dass Maus- und Fensterbewegungen auf dem Desktop sowie actiongeladene Spiele extrem flüssig wirken. Das matte Panel ist außerdem Dolby-Vision- und HDR400-zertifiziert, was eine ordentliche Darstellung von entsprechenden HDR-Inhalten gewährleistet. Bei der Core-i5-Variante des Legion 7 hat man die Wahl zwischen einem 144-Hz-Panel mit einer Helligkeit von 300 cd/m² und einem 144-Hz-Panel mit Dolby Vision, HDR400 und 500 cd/m², wohingegen die Displayoption unseres Testgeräts den Core-i7- und i9-Geräten vorbehalten ist.

Gegenüber den Vergleichsgeräten schlägt sich das Display des Lenovo Legion 7 außerordentlich gut und kann unter anderem mit guten Reaktionszeiten und einer hohen maximalen Helligkeit punkten. Die Ausleuchtung von 85 % ist dagegen die niedrigste im ganzen Vergleichsfeld.

Die HDR-Zertifizierungen bescheinigen dem Display einen guten Kontrast, den wir auch durch eine unabhängige Messung bestätigen konnten. Der Schwarzwert liegt bei nur 0,21, was in einem Kontrastverhältnis von 2238:1 resultiert. Dunkle Filmsequenzen werden gut dargestellt und das Bild wirkt ungeachtet des matten Panels scharf.

Die Farbraumabdeckung liegt, ähnlich wie bei den konkurrierenden Laptops, bei 99 % und 65 % des sRGB- bzw. AdobeRGB-Farbraums. Für Spiele sind diese Werte mehr als ausreichend und auch für die Bildbearbeitung ist das Display bedingt geeignet.

Durch die hohe Helligkeit und die matte Paneltechnologie ist das Display auch für den Außeneinsatz gut gerüstet. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man zwar dennoch meiden, allerdings ist das Display auch an hellen, bewölkten Tagen im Freien problemlos lesbar.

Die Blickwinkel sind IPS-typisch sehr gut und die beobachtete Helligkeit nimmt nur beim Betrachten von extrem steilen Winkeln leicht ab.

Leistung – Lenovo-Notebook bietet enorm viel Leistung

Unser Testgerät ist mit einem Intel Core i9-10980HK mit integrierter UHD Graphics 630 sowie einer dedizierten Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q ausgestattet. Mit diesem Gespann gehört unser Legion 7 zu den schnellsten Laptops, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Alternativ stehen Modelle mit dem Core i7-10750H zur Verfügung. Die Core-i9-Modelle sind mit zwei 16-GB-DDR4-3200-RAM-Modulen und die Core-i7-Modelle mit zwei 8-GB-DDR4-2933-Modulen bestückt. Für derart leistungsfähige Hardware sind natürlich auch alltägliche Aufgaben keine Herausforderung.

Prozessor

Der Intel Core i9-10980HK ist ein Achtkernprozessor aus Intels aktueller Comet-Lake-Generation. Der Basistakt des Prozessors liegt bei 2,4 GHz, maximal sind bis zu 5,3 GHz möglich. Wenn alle 8 Kerne ausgelastet sind, liegt die maximale Taktfrequenz bei 4,4 GHz.

Die Leistung im Cinebench-Schleifentest entspricht unseren Erwartungen und liegt minimal über der des Asus Rog Strix Scar 15, das mit der gleichen CPU ausgestattet ist. Die Leistung bleibt während des gesamten Cinebench-R15-Schleifentests relativ konstant. Im Akkumodus ist die CPU-Leistung eingeschränkt.

Bei der programmspezifischen Leistung liefert sich unser Legion 7 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Asus Rog Strix Scar 15, während die CPUs der übrigen Vergleichsgeräte nicht ganz so leistungsfähig sind. Insgesamt liegt die Leistung in etwa auf dem Niveau eines durchschnittlichen Core i9-10980HK, der auch oft in größeren 17-Zoll-Laptops zum Einsatz kommt.

Weitere Informationen und Benchmarkvergleiche finden Sie auf unserer Seite zum Intel Core i9-10980HK.

System Performance

Die Systemleistung des Legion 7 ist dank der extrem schnellen CPU und der RAID-0-Konfiguration hervorragend. Dadurch erreicht es in den PCMark-Benchmarks abgesehen vom Essentials-Test, der von Acers Triton 500 angeführt wird, durchgehend Spitzenwerte. Auch den Vergleich mit Laptops, die mit der gleichen CPU-GPU-Kombination ausgestattet sind, muss unser Testmodell nicht scheuen. Im Alltag machen sich die verhältnismäßig kleinen, prozentualen Unterschiede kaum bemerkbar, da subjektiv alle Vergleichsgeräte ein sehr hohes Geschwindigkeitsniveau bieten.

DPC-Latenzen

In unserem standardisierten Test meldet LatencyMon problematische DPC-Latenzen, weshalb das Legion 7 in dem uns vorliegenden Zustand nicht ohne Weiteres für die Bearbeitung von Video- und Audiodateien in Echtzeit geeignet ist.

Massenspeicher

Die zwei verbauten Samsung-PM981-SSDs laufen in RAID 0 und können so ihre ohnehin schon sehr hohe Leistung nochmals steigern. Gegenüber einer einzelnen PM981 ist das jedoch nur in bestimmten Situationen nützlich, wodurch die PM981 im Razer Blade 15 bzw. Acer Predator Triton 500 insgesamt ähnlich gut abschneidet. Das Schlusslicht bilden die RAID-0-Micron-SSDs im Alienware m15 R3.

Weitere Benchmarkvergleiche finden Sie in unserer Festplatten- und SSD-Tabelle.

Grafikkarte

Neben der integrierten UHD Graphics 630 kommt in unserem Testgerät die Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q zum Einsatz. Der lange Name verspricht ein sehr hohes Maß an Leistung für Spiele und Raytracing-Unterstützung. Alternativ stehen auch Modelle mit der GeForce RTX 2070 Max-Q bzw. der RTX 2070 Super Max-Q zur Verfügung.

In den 3DMark-Benchmarks gelingt es dem Legion 7, sich von seinen Konkurrenten abzusetzen. Das ist vermutlich zum Teil auf die etwas ungewöhnliche Kombination aus Spitzen-CPU und -GPU zurückzuführen, da alle Vergleichsgeräte mit einem Core i7 oder einer mobilen Variante der GeForce RTX 2070 ausgestattet sind. Die hier verbaute GeForce RTX 2080 Max-Q entfaltet ihre Leistung jedoch auch besonders gut und ist um 4 bis 5 % schneller als eine durchschnittliche RTX 2080 Super Max-Q. Im Akkumodus ist die Grafikleistung leicht eingeschränkt.

Weitere Informationen und Benchmarkvergleiche finden Sie auf unserer Seite zur Nvidia GeForce RTX 2080 Super Max-Q.

Gaming Performance

Die Gaming-Leistung des Lenovo Legion 7 ist beachtlich. Auch aktuelle Spiele laufen meistens auf den höchsten Einstellungen mit hohen Frameraten. Das volle Potenzial des 240-Hz-Displays kann man dann zwar nicht mehr nutzen, die Vorteile dessen bleiben jedoch auch in diesem Fall zu einem gewissen Grad bestehen. Alternativ kann man in weniger anspruchsvollen E-Sports-Shootern wie CS:GO oder Overwatch auf Framejagd gehen und so in den Genuss eines außerordentlich flüssigen Spielgeschehens kommen.

In unserem Witcher-3-Stabilitätstest, während dem die vom Spieler verkörperte Figur nicht bewegt wird, bricht die Bildwiederholrate nicht spürbar ein. Daher muss man nicht mit einer Beeinträchtigung durch störende Hintergrundaktivität rechnen.

Emissionen – Legion 7 mit effektiver Kühllösung

Geräuschemissionen

Im Leerlauf und unter niedriger Last stehen die Lüfter meist still und der Laptop bleibt vollständig geräuschlos. Dass das Legion unter Last und im Gaming-Betrieb sehr laut werden kann, wird wohl niemanden überraschen. Die Lüfter erzeugen dann ein deutlich hörbares Rauschen, dessen Frequenz sich zwischen mittel- und hochfrequent einordnen lässt. Als leise lässt es sich jedoch nur gegenüber der Konkurrenz bezeichnen. Hier sind das Asus Rog Strix Scar 15 und auch MSIs GS66 noch einmal etwas lauter.

Wenn man ein Ohr an die Tastatur unseres Testgeräts hält, kann man leise, elektronische Geräusche vernehmen. Im normalen Betrieb bei einem normalen Abstand zum Laptop sind sie jedoch nicht hörbar.

Temperatur

Die Kühllösung besteht bei unserem Modell aus einer Vapor Chamber und zwei Lüftern mit besonders vielen Lüfterblättern, die für eine bessere Kühlleistung sorgen sollen. Im Leerlauf hält sich die Temperaturentwicklung in Grenzen. Die Handballenauflagen bleiben auch beim Spielen von The Witcher 3 kühl, die wärmste Stelle auf der Oberseite erreicht hierbei 36,5 °C. Insgesamt erweckt die Kühllösung den Eindruck, der – besonders für ein 15-Zoll-Laptop – enorm leistungsfähigen Hardware gewachsen zu sein.

Im Stresstest mit Prime95 und FurMark springt die Taktfrequenz der CPU anfangs auf ca. 4,8 GHz und fällt nach kurzer Zeit auf den 3,7-bis-3,8-GHz-Bereich, bevor sie sich schließlich bei ca. 2,7-2,8 GHz stabilisiert. Dabei erreicht sie zunächst 96 °C, fällt anschließend und pendelt sich dann bei 86 °C ein. Der Basistakt wird nicht unterschritten. Der GPU-Takt schwankt zu Beginn stark im Bereich von 1.100 bis 1.590 MHz, während die Kerntemperatur langsam von 65 auf 70 °C steigt. Im Laufe der Zeit senkt die GPU ihren Takt und stabilisiert sich dann bei 1.100 bis 1.200 MHz – kurzzeitig fällt die Taktfrequenz auch auf niedrigere Werte.

Lautsprecher

Die integrierten Stereolautsprecher über der Tastatur sind nichts Außergewöhnliches. Es fehlt an Bass und der Klang kann bestenfalls im Hochtonbereich überzeugen. Dafür wirkt die Klangbühne verhältnismäßig breit, sodass man die Bezeichnung “Stereolautsprecher” hier beim Wort nehmen kann. Da die maximale Lautstärke ebenfalls ordentlich ist, eignet sich der Laptop auch gut dazu, gelegentlich Filme anzusehen. Externe Audiogeräte können über einen Klinkestecker, USB oder Bluetooth angeschlossen werden.

Energieverwaltung – RTX 2080 Super und Core i9 fordern ihren Tribut

Energieaufnahme

Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 12,6 W im Leerlauf gehört das Lenovo Legion 7 zu den zwei sparsamsten Geräten im Vergleichsfeld. Nur das Asus Rog Strix Scar 15 benötigt mit durchschnittlich 9,8 W im Leerlauf noch weniger Strom. Während unser Testmodell auch unter Last keinen wirklich hohen Verbrauch aufweist, sind hier im Schnitt sowohl das MSI GS66 10SGS und das Acer Predator Triton 500 etwas sparsamer.

Beim Spielen von The Witcher 3 auf der Grafikvoreinstellung “Ultra”, die ein praktisches Lastszenario besser repräsentiert, liegt der Verbrauch bei 159 W und damit höher als bei den anderen RTX-2080-Super-Max-Q-basierten Modellen, was vermutlich auf die schnellere CPU zurückzuführen ist. Dagegen sind die RTX 2070 Mobile und 2070 Super Mobile im Alienware m15 R3 bzw. Asus Rog Strix Scar 15 etwas leistungshungriger. Da der von uns gemessene Maximalverbrauch bei 216 W lag, ist die Nennleistung des großen 230-W-Netzteils mehr als ausreichend.

Akkulaufzeit

Bei einem Gaming Laptop aus der High-End-Kategorie sollte man in Bezug auf die Akkulaufzeit keine allzu großen Erwartungen haben. Die leistungsfähigen Prozessoren fordern hier ihren Tribut, wodurch die WLAN-Laufzeit von nur 3:24 h auch im Vergleich zu anderen Gaming-Laptops relativ niedrig ist. Abgesehen vom Alienware m15 R3, das mit der leistungshungrigen Geforce RTX 2070 Max-P ausgestattet ist, halten die anderen Vergleichsgeräte hier mindestens knappe 5 Stunden durch. Auch in unserem Videotest (Big Buck Bunny, h.264, 150 cd/m²) muss sich das Legion 7 nach gerade einmal 1:32 h geschlagen geben. Mit einer Laufzeit von 1:25 erzielt es unter Volllast hingegen ein durchschnittliches Ergebnis.

Der Akku ist mit 80 Wh zwar relativ knapp bemessen, allerdings sind auch Vergleichsgeräte mit größeren Akkus nur bedingt für den mobilen Einsatz geeignet.

Fazit – Höchstleistung und Topdisplay

Beim Lenovo Legion 7 liegt das Hauptaugenmerk auf der reinen Performance. Der Core i9-10980HK und die GeForce RTX 2080 Super Max-Q sorgen in Spielen für besonders hohe Frameraten, die dank des guten Kühlsystems auch unter Last gut aufrechterhalten werden können. Das 240-Hz-Display bietet eine hohe maximale Helligkeit und sucht hinsichtlich der Darstellungsqualität seinesgleichen. Bei der Verarbeitung liegen manche Konkurrenten zwar auf einem noch höheren Niveau, unser Testgerät vermittelt dank des Metallgehäuses jedoch einen soliden Eindruck und ist auch optisch ansprechend. An den fundamentalen Eigenschaften des Laptops gibt es also eigentlich nichts auszusetzen.

Viel Verbesserungspotenzial besteht hingegen bei den Eingabegeräten, die eine bittere Enttäuschung sind – vor allem wenn man hier auf Ähnlichkeiten zu Lenovos ThinkPads hofft. Einen Gaming-Laptop mit dem besten Touchpad auszustatten ist wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig, allerdings sollte man in dieser Preisklasse eine bessere Tastatur erwarten können. Dafür sind auch die vielen benutzerdefinierbaren Beleuchtungseffekte kein Ausgleich.

Das Lenovo Legion 7 konzentriert sich auf das Wesentliche.

Die größte Schwäche des Legion 7 ist jedoch das Timing: Die neue mobile Grafikkartengeneration, die voraussichtlich einen großen Leistungssprung mit sich bringen wird, könnte schon im Januar nächsten Jahres vorgestellt werden. Das Warten lohnt sich daher fast in jedem Fall, egal ob man den Leistungssprung mitnehmen möchte oder auf einen Preisnachlass hofft. Im zweiten Fall kann es sich durchaus lohnen, den Preis des Legion 7 im Auge zu behalten, da es grundsätzlich ein beeindruckender Gaming-Laptop mit einer guten Verarbeitung und einem erstklassigen Display ist.

Android-Trick: So starten Sie die Handy-Kamera in Sekundenschnelle

Oft bleiben nur wenige Sekunden, um einen besonderen Moment zu fotografieren. Das Smartphone vorher zu entsperren und die Kamera-App auszuwählen, kann bereits zu lange dauern. Mit einem einfachen Trick können Sie die Kamera Ihres Android-Smartphones in nur rund einer Sekunde öffnen – ohne das Handy entsperren zu müssen.

Die besten Fotos sind nicht selten unvorhergesehene Schnappschüsse, die man im perfekten Moment geschossen hat. Dabei muss es oft schnell gehen. Denn manche besonderen Szenen und Situationen halten lediglich einige wenige Sekunden an, bevor sie wieder verfliegen.

Um in solchen Momenten möglichst schnell auf die Kamera Ihres Android-Smartphones zugreifen zu können, gibt es einen simplen Trick. Dafür müssen Sie das Handy weder entsperren noch die Kamera-App suchen, sondern können direkt drauflos fotografieren.

Android: Schnellzugriff auf die Kamera – so geht’s

Um die Kamera Ihres Smartphones per Schnellzugriff zu aktivieren, müssen Sie bei Samsung Galaxy-Handys lediglich den An-Aus-Knopf zweimal hintereinander schnell drücken. Dann öffnet sich Ihre Kamera – unabhängig davon, ob Ihr Handy entsperrt ist, Sie eine andere App, beispielsweise WhatsApp oder Instagram benutzen, oder ein Spiel spielen.

Nicht nur die Kameras von Galaxy-Smartphones lassen sich über eine schnelle Tastenkombination öffnen. Auch Handys der chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei, Xiaomi und OnePlus reagieren auf das Drücken einer bestimmten Tastenkombination: Bei Huawei und Xiaomi ist dies die Lautstärke-Leiser-Taste, die zweimal gedrückt werden muss, bei OnePlus ist es derselbe Vorgang wie bei den Galaxy-Geräten.

Die Kamera selbst muss für den perfekten Schnappschuss natürlich nicht nur schnell bereit sein, sondern auch qualitativ hochwertige Fotos schießen. Worauf Sie achten sollten, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen, erklären wir Ihnen im Video, das Sie am Anfang dieses Artikels finden.

Schlägt die AMD-Reihe die Intel-CPU auch im Lenovo ThinkPad L14?

Beim Lenovo ThinkPad E14 ist es passiert, beim ThinkPad T14 schon wieder. Die Rede ist vom AMD Ryzen 5 4500U HexaCore beziehungsweise AMD Ryzen 7 PRO 4750U, die bei unseren Tests das Intel-Pendant in den Benchmark-Tests schlagen. Schafft es AMD nun auch in unserem neuesten Testbericht vom 14-Zöller ThinkPad L14 sich erneut vor der Intel-Serie zu platzieren? 

Die L-Reihe von Lenovo, die mit SmartCard-Reader und Simkarten-Slot sich eher in Richtung Firmensegment orientiert, wurde uns als AMD-Variante in der Ausstattung mit Ryzen 5 4500U HexaCore, Radeon RX Vega 6, 16 GB RAM und 512 GB SSD zur Verfügung gestellt. 

Beim Vorgänger L490 haben wir damals das schwache Display bemängelt, sowie die starke Drosselung unter dem Intel Core i5-8265U unter Volllast. Nach unseren Erfahrungen beim ThinkPad E14 stellen wir jetzt an den AMD Ryzen 5 4500U im L14 hohe Erwartungen, auch den Stresstest betreffend.

Positiv sind uns beim ThinkPad L490 die Wartungsfreundlichkeit, gute Akkulaufzeit, der leise Betrieb und die für Lenovo allgemein bekannte angenehme Tastatur aufgefallen. So ganz überzeugen konnte uns der Nachfolger ThinkPad L14 wieder nicht beim Display, obwohl doch Verbesserungen beim Schwarzwert und Kontrast zu verbuchen sind. 

Wie sich jetzt der AMD Ryzen erstmals in der Lenovo L-Serie schlägt und alle weiteren Benchmark-Resultate zu diesem Test sind in unserem Lenovo ThinkPad L14-Testbericht zu lesen!

ASUS Zenbook Flip S: Vielseitiger Laptop für Anspruchsvolle

ASUS kommt einem bei Oberklasse-Notebooks nicht als Erstes in den Sinn. Die Zenbook-Serie findet jedoch seit vielen Generationen ihre Anhänger. Dabei versucht der Hersteller nicht nur durch ein leistungsfähiges Gesamtpaket zu überzeugen, sondern setzt auch optisch auf das gewisse Etwas.

Das gilt insbesondere für das ASUS Zenbook Flip S. Das Notebook zeigt sich schon auf den ersten Blick als optisch eigenständig – und schick. Auf dem Deckel ist die für Zenbooks typische Kreisstruktur gezeichnet. Der schwarze Körper misst 30,5 x 21,1 cm – also kaum mehr als ein DIN-A4-Blatt. Mit einer Höhe von nur 1,4 cm ist er vergleichsweise kantig geschnitten, Konturen werden mit einem filigranen und in Bronzeton gehaltenen Schliff betont. Die vorderen Ecken drücken jedoch in mancher Situation etwas unangenehm in die Handballen.

STEIFE METALLKONSTRUKTION MIT ANSPRUCH

Das Ganze ist selbstverständlich aus Metall gefertigt und wirkt nicht nur edel, sondern durchaus robust. Das Display lässt sich kaum verwinden, gleiches gilt für den sehr steifen Unterbau. Die Gesamtkomposition ist makellos verarbeitet. Und trotz des gefühlt nicht sparsamen Materialeinsatzes, fällt die Konstruktion mit einem Gewicht von 1,2 kg noch in die Kategorie „Leichtbau“.

DREHBARES OLED-DISPLAY MIT 4K-AUFLÖSUNG

Ein Highlight des Zenbook Flip ist – der Name legt es nahe – das Display, dass sich 360 Grad drehen und damit auch als Tablet genutzt werden kann. Hierfür liegt dem Gerät sogar ein Stift dabei. Allerdings findet sich hier auch ein erster Kritikpunkt: Das Scharnier ist zu leichtgängig, im Tablet-Modus, also vollständig gedreht, klappert der Deckel unschön auf der Laptop-Unterseite.

Der Bildschirm ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, auch wenn ein Panel mit einem 3:2 anstelle eines 16:9-Seitenverhältnis fürs Arbeiten angenehmer gewesen wäre: ASUS setzt auf ein 4K-Display (3.840 x 2.160 Pixel), das eine dementsprechend hohe Detailschärfe bietet. Auch hinsichtlich der Farbwiedergabe gibt es nichts zu meckern. Dank der OLED-Technologie sind die Kontraste knackig, bei den Farben verspricht ASUS ein Verhalten wie bei einem IPS-Display, kräftig, aber nicht übersättigt. Grafiker dürften sich darüber freuen, dass der DCI-P3-Farbraum zu 100 % dargestellt wird.

ZENBOOK FLIP S: ASUS NUTZT NEUESTE INTEL-CHIPS

Das brandneue Zenbook Flip S setzt auch im Inneren auf das aktuellste, was Intel zu bieten hat – und nimmt den schnellsten Chip aus dem Regal, der für diese Gerätekategorie vorgesehen ist: Der Core i7-1165G7 stellt vier CPU-Kerne zur Verfügung, die mit einem Basistakt von 1,3 GHz zu Werke gehen. Bei Bedarf werden sie bis zu 4,7 GHz schnell. Die Strukturbreite liegt dabei bei 10 nm.

Dank Hyperthreading-Technologie gibt es vier weitere logische Kerne. Die große Verbesserung der auf der Tiger-Lake-Architektur basierenden Prozessoren findet sich jedoch bei der GPU. Die IRIS Plus Xe verfügt über 96 Execution-Units, die mit einem maximalen Takt von 1,35 GHz arbeiten. Im ASUS-Notebook steht dem Prozessor ein 16 GB großer Arbeitsspeicher zur Seite, der der LPDDR4X-4266-Spezifikation entspricht. Dieser soll sich nicht nur durch hohe Geschwindigkeiten, sondern auch durch einen moderaten Stromverbrauch auszeichnen.

SpezifikationenASUS Zenbook Flip
Display13,3 Zoll, OLED, 4K UHD (3.840 x 2.160), Touchscreen
ProzessorIntel® Core™ i7-1165G7 Prozessor
GrafikIntel Iris Xe (integriert)
Arbeitsspeicher16 GB RAM, DDR4-4266
Datenspeicher1 TB, SSD, NVMe
Anschlüsse1 x USB 3.2 (Gen 1), 2x Thunderbolt 4 (USB-Typ-C-Interface)
Drahtlos1x HDMI 1.4
Akku67 Wh, 4 Zellen, Lithium-Ionen
LieferumfangNetzteil, Hülle, Stift, USB-LAN-Adapter, USB-C-Audioadapter
Abmessungen30,5 x 21,1 x1,4 cm
Gewicht1,2 kg
BetriebssystemWindows 10 Professional

Das Gesamtpaket ist durchaus kräftig. Die Änderungen im Hinblick auf den Vorgänger sind zwar beim elften Notebook-i7 hinsichtlich der CPU begrenzt, doch kleinere Verbesserungen lassen sich auch hier ausmachen. Im Geekbench steigt die Leistung im Einzelkern-Test um rund 15 Prozent.

Auch im Browser zeigt das System eine deutlich verbesserte Leistung, im Webxprt fallen die Ergebnisse im Vergleich zur vorangegangenen 10. Generation um rund 70 Prozent höher aus, was nicht zuletzt an der verbesserten Grafikeinheit liegt. Die IRIS Plus Xe zeigt sich deutlich performanter als bisherige Intel-GPUs. Im Direct-X12-Testlauf des aktuellen GFX-Benchmarks werden im Offscreen-Modus die doppelten Frameraten erreicht wie die Vega 6 des AMD Ryzen 4500U. Onscreen ist das Ergebnis allerdings genau anders herum.

Allerdings setzt das schlanke Gehäuse der Hardware Grenzen. Die unter Last steigenden Temperaturen sind an der Unterseite deutlich zu spüren und sorgen auch dafür, dass die Leistung vergleichsweise schnell abfällt, weil die Prozessorgeschwindigkeit gedrosselt wird. Der Lüfter bekommt gleichermaßen hörbar Arbeit.

SCHNELLE SSD MIT EINEM TERABYTE

Der Datenspeicher lässt keine Wünsche offen. Die SSD von WDC, die auf der NVMe-Spezifikation basiert, bietet ein Volumen von einem Terabyte. Die Geschwindigkeit ist ebenfalls auf einem ordentlichen Niveau. Beim sequentiellen Lesen von Daten werden Werte von knapp 3.400 MB/s erreicht, beim Schreiben sind es etwa 2.800 MB/s.

ASUS ZENBOOK FLIP S: TOUCHPAD MIT ZIFFERN

Die Tastatur des Zenbook Flip S ist ein Gedicht. Die Rubber-Dome-Tasten bieten reichlich Tastenhub, einen definierten Druckpunkt. Auch bei längeren Schreibeinlagen kommt es nicht zu Ermüdungserscheinungen. Weniger Begeisterung löst die Tastaturbeleuchtung aus. Die Leuchtflächen unter den Tasten sind deutlich erkennbar, ein indirekter Lichtschein wäre erheblich angenehmer.

Innovativ zeigt sich ASUS beim Touchpad, das mit einer Abmessung von 113 x 65 mm reichlich Platz bereithält und mit einem weiteren Schmankerl aufwartet: In der rechten oberen Ecke lässt sich ein Nummernblock aktivieren, der dann auf das Touchpad projiziert wird. Für Ziffern-Affine ein echter Mehrwert, allerdings sollte das Abschalten nicht vergessen werden, sonst finden sich beim Bearbeiten eines Textes durchaus Zahlen darin wieder, deren Sinn und Herkunft kaum zu erklären ist.

Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Stift, der das ASUS-Notebook, im Tabletmodus zum Zeichenbrett verwandelt.

EIN GROSSER AKKU HILFT ÜBER DEN TA

Das ASUS-Convertible ist für den Einsatz unterwegs zugeschnitten. Dazu passt auch der Akku, der mit einer Kapazität von 67 Wh groß dimensioniert ist. Bei gemäßigten Anforderungen lässt sich ein Arbeitstag gerade so überstehen. Nach einer Stunde im Browser sind 21 Prozent der Reserven aufgebraucht. Beim Spielen ist der Energiehunger größer, zumal es sich bei der Grafikeinheit um die leistungsfähigste handelt, die Intel bisher für Notebooks auf den Markt gebracht hat. Nach einer Stunde auf den Rennstrecken von Asphalt 9 verbleibt noch 61 Prozent der Akku-Kapazität.

AUF KLINKE MUSST DU VERZICHTEN

Ein schlankes Notebook und eine bereite Schnittstellenauswahl, das muss kein Widerspruch sein. Das Zenbook Flip hält alles bereit, was im Alltag benötigt wird: Neben zwei USB-Typ-C-Steckplätzen, hinter denen sich bereits der neue Thunderbolt-4-Standard versteckt, wird in der schmalen Seite eine klassische USB-Buchse (3.2 Gen) untergebracht. Selbst HDMI 2.0 findet Platz. An einer Stelle musst du aber dann doch Verzicht üben. Eine 3,5-mm-Klinke für kabelgebundene Kopfhörer suchst du vergebens.

NERVIGE SOFTWARE VOM HERSTELLER

Software vom Hersteller ist auf nahezu jedem Notebook vorhanden und sorgt dabei oftmals für Unmut. Das gilt auch für ASUS-Software: Die Werbung für McAfees Sicherheitslösungen nervt, genauso unschön ist der ständige Ruf der Hersteller-Software nach einer Aktualisierung, für die selbstverständlich ein Konto erforderlich ist.

FAZIT ZUM ASUS ZENBOOK FLIP S

Schlank, schick, schnell und gespickt mit allerlei technischer Highlights. ASUS versteht es beim Zenbook Flip S den Ansprüchen an ein Oberklasse-Notebook gerecht zu werden. Ein optisch gelungenes und gleichzeitig solides Gehäuse beherbergt leistungsstarke Hardware-Komponenten sowie eine Ausstattung mit allen aktuellen Funktionen – bis hin zum Tablet-Modus mit Stiftbedienung.

Pro

4K-OLED-Touch-Display mit sehr guter Farbwiedergabe und Stiftunterstützung

Schickes und gleichzeitig robustes Gehäuse

Intels neueste Prozessor-Generation

Contra

Display-Scharniere sind etwas leichtgängig, Display klappert im Tablet-Modus

Kanten an der Front drücken manchmal etwas in den Handballen

Nervige Software

Was für eine Überraschung, Microsoft: Windows 10X ist fertig – das kann das neue Windows

Eines der wirklich spannenden Microsoft-Projekte nennt sich Windows 10X – das schlanke, flexible Windows 10 ist das erste neue Betriebssystem seit über fünf Jahren. Der Start ist für das Frühjahr 2021 geplant, fertig ist das System aber jetzt schon.

Im Frühjahr nächsten Jahres soll die Windows-Familie nach über fünf Jahren um ein neues Mitglied erweitert werden: Windows 10X – das “X” wird wie der Buchstabe ausgesprochen und soll für “expression” stehen. Die spezielle Ausgabe von Windows 10 tauchte schon früher auch als Windows Lite oder mit dem Codenamen Santorini auf. Microsoft hat nun die erste RTM-Version fertiggestellt – konkret heißt das, das System ist nun soweit komplett. Am Launch im Frühjahr ändert sich dadurch allerdings nicht.

Ursprünglich wurde das System für Microsofts Dual-Screen-Laptop Surface Neo präsentiert. Eine hausinterne Präsentation von Microsoft verriet jedoch, dass Windows 10X nicht ausschließlich für Geräte mit zwei Displays oder faltbarem Bildschirm geplant ist. Auch auf gewöhnlichen Laptops mit normalem Bildschirm soll Windows 10X grundsätzlich nutzbar sein. Doch Nutzer werden ein neues Gerät kaufen müssen, um an Windows 10X zu kommen – denn eine separate Download-Möglichkeit ist nicht geplant.

Anfangs kein Support für klassische Programme

Windows 10X sollte eigentlich nicht nur Apps unterstützen, sondern über eine spezielle Container-Technik auch normale 32-Bit-Programme ausführen können. Damit wollte Microsoft aus Fehlern der Vergangenheit lernen, bei denen die Geräte zu stark abgespeckt wurden. Nutzer sollten ein optimiertes und verschlanktes Windows mit fast allen Schikanen kriegen.

Doch hier gibt es Probleme und Windows 10X wird wohl im Frühjahr 2021 ohne Unterstützung für klassische 32-Bit-Programme an den Start gehen. Aufgegeben hat man das Projekt bei Microsoft zwar nicht, aber vor 2022 ist nicht mit der Technik zu rechnen. Das ist eine schlechte Nachricht, denn die Nutzung von klassischen Programmen dürfte wohl für viele Nutzer mit das wichtigste Argument für Windows 10X sein. Lediglich mit Apps ausgestattet wird Windows 10X zwar noch eindeutiger zum Konkurrenten für Chrome OS, aber zu einem Konkurrenten mit weniger Vorteilen.

Windows 10X auf normalen Notebooks

Microsoft will Windows 10X jetzt erst mal fit für normale Notebooks machen. Das erklärt ein offizieller Blog-Beitrag. Der Grund ist die veränderte Situation durch die Corona-Pandemie mit vielen Menschen im Homeoffice und Schülern, die Zuhause lernen müssen.

Ein offizielles Release-Datum nennt Microsoft bis heute nicht, als Start für Windows 10X auf Geräten mit einem Display soll für das Frühjahr 2021 angepeilt werden. Das System ist seit Dezember planmäßig fertig und wird nun erst mal an die Hersteller verteilt. Die primäre Zielgruppe sollen Unternehmen und Bildungseinrichtungen sein, bei denen günstige Geräte mit einem leichtgewichtigen Betriebssystem gefragt sind. Windows 10X soll also Microsofts Alternative zu den beliebten Chromebooks werden.

Ein Jahr später, also im Frühjahr 2022, sollen dann Notebooks für Privatnutzer sowie Geräte mit zwei Displays und Windows 10X kommen.

Windows 10X bremst Windows 10

Egal, ob man sich jetzt ein neues Gerät mit Windows 10X kaufen möchte oder nicht, das neue Betriebssystem könnte Auswirkungen auf Windows 10 haben. Es geht dabei wohl auch einfach um Entwickler, die beide Systeme voranbringen sollen. Ein Doppel-Update pro Jahr für Windows 10, wie es die letzten fünf Jahre der Fall war, wird dann wohl nicht mehr möglich sein. Auch das ist nicht offiziell von Microsoft bestätigt, aber den Plan könnte so aussehen:

Frühjahr 2021: Release Windows 10X für Unternehmen und Bildungseinrichtungen ohne Win32-Support, nur Single-Screen-Geräte

Herbst 2021: Release von Windows 10 21H2

Frühjahr 2022: Release von Windows 10X Version 2 auch für Privatnutzer, auch Dual-Screen-Geräte, möglicherweise mit Win32-Support

Herbst 2022: Release von Windows 10 22H2

Das Release von Windows 10X im Frühjahr könnte also dazu führen, dass Windows 10 21H1 ausfällt bzw. als Windows 10 21H2 in den Herbst geschoben wird. Vielleicht ändert Microsoft dann auch die Bezeichnungen für Windows 10, wenn es nur noch ein Funktionsupdate pro Jahr gibt.

Neue Optik für Startmenü, Taskleiste und Info-Center

Natürlich kann Windows 10 schon immer mit mehreren Displays umgehen, viele Nutzer betreiben an einem Notebook einen separaten Bildschirm, aber Windows 10X kann mehr. Es ist für Dual-Screen-Geräte und Foldables bestimmt, die praktisch nur aus Displayfläche bestehen, wie das Surface Neo. Damit sich diese Geräte schön bedienen lassen, hat man die drei zentralen Elemente Startmenü, Taskleiste und Info-Center komplett überarbeitet:

Startmenü: Wieder einmal greift Microsoft ein Redesign des Startmenüs an. Dieses Mal sitzt der Startbutton zentral und öffnet ein aufgeräumtes Startmenü mit drei Bereichen. Ganz oben sitzt ein Suchfeld, mit dem Nutzer lokal und auch im Web suchen können. Damit können Sie zum Beispiel auch installierte Programme finden und direkt starten. Darunter sind die beliebtesten Apps und Webseiten für den Schnellzugriff angeordnet. Der dritte Bereich listet kürzlich genutzte Dinge wie bearbeitete Office-Dokumente oder besuchte Webseiten auf. Die gute Nachricht: Die Programmliste kann man auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und es gibt die Möglichkeit Ordner anzulegen, um mehrere Objekte zusammenzufassen. Unter dem Strich speckt Microsoft das Startmenü ab zu einem einfachen Launcher.

Taskleiste: Die Taskleiste wird flexibler und passt sich je nach Gerät an die Display-Einstellungen an. Die Icons sitzen mittig, das lässt sich aber auch ändern. Klassisch rechts gibt es einen kompakteren Infobereich mit Uhrzeit, WLAN und Akkuanzeige. Ist keine Tastatur angeschlossen, minimiert sich die Taskleiste, sobald ein Programm gestartet wird.

Info-Center: Das Info-Center lassen viele Windows 10-Nutzer immer noch links liegen. Bisher drängt es sich recht dick an den rechten Bildschirmrand. Windows 10X speckt auch hier ab und zerhackt das Info-Center in mehrere kleinere Bereiche. Das hat zwei Vorteile: Die Benachrichtigungen sind sauber getrennt und die Schnelleinstellungen kriegen mehr Möglichkeiten. Nutzer können dann direkt im Info-Center mehr Einstellungen vornehmen und werden nicht in die Systemeinstellungen weitergeleitet.

Mit Tastatur-Unterstützung

Doch so cool das Surface Neo aussieht, Microsoft vergisst auch nicht, womit man heute arbeitet und das ist nun einmal die Tastatur. Deshalb unterstützt Windows 10X das auch. Wird die Hardware-Tastatur hochgeklappt, schaltet sich das Gerät in den passenden Modus. Gearbeitet wird dann hauptsächlich auf einem Bildschirm, einen Großteil des zweiten Bildschirms bedeckt das Keyboard. Die restliche Display-Fläche wird zur Wonderbar, dort blendet Microsoft beispielsweise hilfreiche Elemente wie Emojis ein oder man kann die Fläche als Trackpad nutzen.

Installation und Updates wesentlich schneller

Schneller und schöner, das trifft auch auf die Installation von Windows 10X zu. Bisher sieht die Installation von Windows 10 noch immer sehr klassisch aus, Windows 10X gießt die bekannten Schritte in eine moderne App-Optik. Die Schritte sind sehr ähnlich, Sprache auswählen, WLAN festlegen, Microsoft-Account angeben, das alles fragt auch Windows 10X ab. Cortana soll angeblich aus dem Setup verschwunden sein, das wird nicht allzu viele Nutzer stören.

Der eigentliche Hammer kommt aber bei Updates: Funktions-Updates installieren vollkommen unbemerkt im Hintergrund. Erst wenn ein Neustart nötig wird, macht sich das Update bemerkbar. Je nachdem wie schnell das System dann bootet, ist ein großes Update in ein paar Minuten fix und fertig eingespielt. Möglich macht das die strikte Aufteilung von Komponenten wie Systemdateien, Treibern und Programmen.

Windows 10X ausprobieren

Geräte mit zwei Bildschirmen sind jetzt erstmal wieder ins zweite Glied zurückgetreten. Prio hat erstmal Windows 10X auf normalen Notebooks mit einem einzigen Bildschirm. Ein waschechtes Windows 10X gibt es noch gar nicht in freier Wildbahn. Doch man kann das neue Betriebssystem trotzdem schon ausprobieren. Möglich macht es der Microsoft Emulator. Wie das genau geht, erklären wir in diesem Beitrag. Doch Vorsicht, die Bastelei empfehlen wir nur fortgeschrittenen Nutzern.

Galaxy A52: Kann das wirklich wahr sein?

Wie wird das Galaxy A52 ausgestattet sein? Möglicherweise gibt es auf diese Frage keine eindeutige Antwort. Denn neue Gerüchte deuten darauf hin, dass Samsung das Mittelklasse-Smartphone in zwei Versionen veröffentlicht – die eine unterschiedliche Ausstattung mitbringen.

Angeblich ist das Galaxy A52 in der Datenbank von Geekbench aufgetaucht – in der 4G-Variante, berichtet GSMArena. Das Smartphone mit der Kennnummer “SM-A525F” nutzt demnach den Snapdragon 720G als Antrieb. Dazu kommt mutmaßlich ein Arbeitsspeicher mit der Größe von 8 GB. Als Betriebssystem sei auf dem besagten Modell Android 11 vorinstalliert.

Ein 4G-Modell mit mehr Leistung?

Sollten diese Angaben stimmen, gäbe es zwei wesentliche Unterschiede zum bereits im November 2020 aufgetauchten 5G-Modell des Galaxy A52. Zum einen den Chipsatz: Die 5G-Version nutzt angeblich einen Snapdragon 750G. Zum anderen soll die 5G-Variante nur 6 GB RAM mitbringen.

Die Benchmark-Ergebnisse des 4G-Modells sollen zudem höher ausfallen. Mit einem Kern kommt diese Version des Galaxy A52 offenbar auf 549 Punkte, mit mehreren Rechenkernen auf 1704 Punkte. Zum Vergleich: Die 5G-Version kommt hier angeblich mit einem Kern auf 298 Punkte, mit mehreren Kernen auf 1001 Punkte.

Es ist mehr als fraglich, ob Samsung tatsächlich das 4G-Modell des Galaxy A52 stärker ausstattet als das 5G-Modell. GSMArena zufolge liegt dies daran, dass es sich um “pre-production devices” handelt – also nicht um Geräte, die tatsächlich in den Handel gelangen. Demnach würden erst Benchmarks nach dem Release Auskunft über die tatsächliche Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Versionen liefern.

Starke Kamera im Plastikgehäuse

Erst kürzlich ist ein Bild aufgetaucht, das uns bereits verraten soll, wie das Galaxy A52 aussieht. Demnach soll das Smartphone wie der populäre Vorgänger Samsung Galaxy A51 ein Display mit 6,5-Zoll-Diagonale bieten. In Bezug auf das Gehäuse könnt ihr euch auf Plastik als Material einstellen. Auf der Rückseite erwartet uns mutmaßlich wieder eine Vierfach-Kamera.

Auch zu den Specs der Kamera gibt es bereits Gerüchte: Demnach bietet euch zum Beispiel das Hauptobjektiv des Galaxy A52 die Auflösung von 64 MP. Zum Vergleich: Im Galaxy A51 löst die Hauptkamera lediglich mit 48 MP auf. Unklar ist bislang, wann Samsung das Mittelklasse-Smartphone genau veröffentlichen will. Es ist aber wahrscheinlich, dass der Release erst im Jahr 2021 erfolgt.

Razer Hammerhead TWS Pro im Test: Niedrig-Latenz-In-Ears mit sehr gutem Klang und ANC

Mit den Hammerhead True Wireless Pro hat Razer In-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) und Silikonaufsätzen vorgestellt, die neben den Hammerhead True Wireless (Test), die auf beides verzichten, angeboten werden. Neben THX bietet Razer erneut den Gaming-Mode für besonders niedrige Latenzen.

Der Verkauf der neuen Razer Hammerhead True Wireless Pro startet zunächst nur direkt im Onlineshop von Razer. Dort sind die neuen In-Ears für 209,99 Euro erhältlich. Eine passende Hülle mit Karabiner für das Ladecase kostet 34,99 Euro. Im stationären Handel sollen die neuen In-Ear-Kopfhörer im ersten Quartal 2021 ankommen.

Für 210 Euro erhält der Käufer neben den Ohrhörern und dem Ladecase ein USB-C-auf-USB-A-Ladekabel und gleich sieben verschiedene Aufsätze. Neben zwei verschiedenen Arten von Silikon-Aufsätzen in den Größen S, M und L, die eine unterschiedliche Oberfläche aufweisen, wird zusätzlich ein Paar Comply-Ohrstöpsel aus Memory-Schaumstoff mitgeliefert. Zudem fällt die beiliegende Anleitung vergleichsweise ausführlich aus.

Technische Daten der Hammerhead True Wireless Pro

USB-C-Ladecase ohne Wireless Charging

Das mit 43 g leichte Ladecase hat Razer komplett überarbeitet, verzichtet aber weiterhin auf Wireless Charging. Statt flach und breit ist es jetzt dünn und hoch. Geladen wird es über USB-C an der Unterseite, auf der es aber nicht stehen kann – es liegt immer flach auf dem Tisch. Auch wenn die Abmessungen mit 50 × 63,8 × 25 mm (H × B × T) etwas größer ausfallen als bei einigen Konkurrenten, kann das Ladecase der Hammerhead TWS Pro noch in den meisten Hosentaschen getragen werden. Das ähnlich geformte Ladecase der Apple AirPods Pro misst 45,2 × 60,6 × 21,7 mm (H × B × T).

4 Stunden Akkulaufzeit mit ANC

Razer nennt lediglich eine Akkulaufzeit von 4 Stunden mit einer Akkuladung, ohne darauf einzugehen, ob dies mit oder ohne ANC erreicht wird. In Verbindung mit dem Ladecase soll eine Gesamtakkulaufzeit von bis zu 20 Stunden erzielt werden. Im Test erreichten die Hammerhead True Wireless Pro ohne ANC eine Akkulaufzeit von 6:15 Stunden. Mit durchgängig aktiviertem ANC fällt der Wert tatsächlich deutlich geringer aus. Mit 4:10 Stunden wird die Angabe von Razer in etwa getroffen.

Zu den Langläufern unter den kabellosen In-Ear-Kopfhörern gehören die Razer Hammerhead True Wireless Pro somit nicht. Im Alltag ist die Akkulaufzeit – gerade ohne ANC – aber in aller Regel unproblematisch, wenn man die Ohrhörer wieder in das Ladecase legt, sobald sie nicht gebraucht werden.

Bluetooth 5.0 mit Fast Pair, AAC und SBC

Mit Bluetooth 5.0 wird von den Razer-In-Ears der derzeit aktuelle und am häufigsten genutzte Bluetooth-Standard genutzt. Als Audio-Codecs kommen SBC und AAC zum Einsatz. Ein HD-Codec, der höhere Abtastraten und Sampling-Tiefen unterstützt, bieten die Ohrhörer somit nicht. In Verbindung mit einem aktuellen Android-Smartphone wird „Fast Pair“ unterstützt, das dafür sorgt, dass beim Öffnen des Ladecases der Hammerhead TWS Pro ein Hinweis auf dem Smartphone erscheint, dass die Kopfhörer gekoppelt werden können. Wird auf diesen getippt, werden die Hammerhead TWS Pro gekoppelt, ohne dass in die Einstellungen des Smartphones gegangen werden muss.

Auf Multi-Connect, so dass mehrere Endgeräte gleichzeitig mit den In-Ears verbunden und nahtlos die Wiedergabe zwischen diesen gewechselt werden kann, verzichtet Razer hingegen. So muss die aktive Verbindung zu einem Endgerät immer erst unterbrochen werden, wenn sie zu einem anderen bekannten Endgerät hergestellt werden soll.

Gaming-Mode für niedrige Latenz und THX

Auch wenn die Razer Hammerhead True Wireless Pro mit SBC und AAC nur Standardkost bieten, verfügen sie über eine Besonderheit, mit der kaum ein Konkurrent aufwartet: den Gaming-Mode. Über diesen soll eine Latenz, also Versatz zwischen Bild und Ton, von nur 60 ms möglich sein – SBC und AAC erzielen bei guter Umsetzung eine Verzögerung von mindestens 160 ms. Mit aptX LL gibt es zwar einen Codec, der ebenfalls eine niedrige Latenz bietet, doch dieser ist an die Qualcomm-Plattform geknüpft – sowohl bei den In-Ear-Kopfhörern als auch beim Smartphone. Und genau dies ist beim Gaming-Mode von Razer nicht notwendig, er funktioniert unabhängig vom Smartphone. Da durch die Aktivierung jedoch die Übertragung fragiler wird, sollte der Abstand zwischen Ohrhörern und Smartphone oder Tablet möglichst gering sein.

Darüber hinaus sind die Hammerhead True Wireless Pro anders als die normale Version THX-zertifiziert. Durch diese Zertifizierung soll sichergestellt sein, dass die In-Ears auch bei hoher Lautstärke klare Höhen und tiefe Bässe ohne Verzerrung darstellen können, so Razer. In der App kann bei den Klangprofilen neben anderen so auch THX ausgewählt werden. Auf den Klang der In-Ears wird auf der zweiten Seite genauer eingegangen.


Razer Hammerhead True Wireless Pro
Razer HammerheadApple AirPods ProJabra Elite 85tSennheiser Momentum True Wireless 2
Bluetooth-Standard:5.05.1
Audio-Codecs:SBC, AACSBC, AAC, aptX
Bedienung:TouchTastenTouch
Akkulaufzeit der Ohrhörer:6,0/4,0 (ANC) h4,0 h5,0/4,5 (ANC) h7,0/5,5 (ANC) h7,0 h
Akkulaufzeit mit Ladecase:20 h16 h24 h25 h28 h
Wireless-Charging:Ja
ANC:JaJa
Einzelnutzung:Ja
IP-Zertifizierung:IPX4
Gewicht je Ohrhörer / nur Ladecase:5,0/43,0 g5,0/36,0 g5,5/46,0 g7,0/44,0 g6,0/58,0 g
USB-Ladeanschluss:USB-CLightningUSB-C
Abmessungen Ladecase:50,0 × 63,8 × 25,0 mm25,9 × 78,9 × 36,0 mm45,2 × 60,6 × 21,7 mm41,0 × 64,9 × 28,2 mm34,7 × 76,8 × 43,8 mm
Preis:209,99 €ab 85 €ab 195 €ab 229 €ab 269 €

10-mm-Treiber mit normalem Frequenzgang

Technisch setzen die Hammerhead True Wireless Pro auf 10-mm-Treiber mit einem Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz und einer Impedanz von 16 Ohm. Die Mikrofone für die Telefonie decken einen Frequenzbereich von 100 Hz bis 10 kHz ab, ihr Signal-Rausch-Verhältnis liegt bei 60 dB und die Empfindlichkeit (bei 1 kHz) bei -42 dBFS. Die Eignung für Telefonie wird ebenfalls im Folgenden noch analysiert.

Hybrides ANC mit Feedback-Mikrofon

Für das ANC setzt Razer auf ein hybrides ANC mit vorwärtsgekoppelten und rückgekoppelten Mikrofonen. Das an jedem Ohrhörer nach innen gerichtete Mikrofon erfasst die ins Ohr dringenden Geräusche und Klänge, so dass nicht nur die Umgebungsgeräusche für das ANC herangezogen werden. In der Regel bietet ein hybrides ANC nicht nur eine effektivere Geräuschunterdrückung, sondern hat auch einen geringeren Einfluss auf den Klang.

Über die Hammerhead-True-Wireless-App von Razer, die für Android und iOS angeboten wird, kann ein „Passform-Test“ durchgeführt werden, der durch einen kurzen Musiktest die Isolierung der Ohrhörer und somit auch ihren Sitz bewertet.

Die Effektivität des ANCs der Hammerhead True Wireless Pro wird auf der nächsten Seite beleuchtet.

Mit IPX4 auch bei Regen einsetzbar

Die Ohrhörer sind erneut nach IPX4 gegen Schweiß und Wasser geschützt (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser).

Touchsteuerung, empfindlicher Lagesensor und Einzelnutzung

Auch die Hammerhead True Wireless Pro setzen auf eine Touchsteuerung an der Außenseite. Der Sensor sitzt dabei am oberen Rand der runden Fläche, was am Anfang etwas Eingewöhnung benötigt. Zudem ist der äußere Rand etwas erhöht, weshalb ein schnelles Tippen nicht immer Erfolg hat, aber Fehleingaben verhindert.

Die Bedienung ist über beide Ohrhörer identisch, was die Nutzung vereinfacht, wenn nur ein Ohrhörer eingesetzt wird. Die Einzelnutzung ist mit den Razer-In-Ears nämlich problemlos möglich und der Wechsel nahtlos, sofern das automatische Pausieren der Wiedergabe beim Herausnehmen eines Ohrhörers deaktiviert ist.

Ein einmaliges Tippen startet und pausiert die Wiedergabe, nimmt eingehende Anrufe an oder beendet einen Anruf. Zweimaliges Tippen springt einen Track vor, dreimaliges Tippen einen Track zurück. Wird die Fläche für rund 2 Sekunden gehalten, wird zwischen ANC, deaktiviertem ANC und Transparenzmodus gewechselt. Mit einer Sprachansage wird der ausgewählte Modus angesagt. Ein sehr leiser und zu leiser Signalton signalisiert zudem, wann die 2 Sekunden vorbei sind. Hält man etwas zu lange gedrückt, wird nämlich der Kopplungmodus aktiviert, was im Test ungewollt immer wieder passierte, da auf das leise Audiosignal gewartet, es aber überhört wurde. An dieses Umschalten muss man sich erst gewöhnen.

Der Gaming-Modus für niedrige Latenzen wird über ein dreifaches Tippen und anschließend zweisekündiges Halten aktiviert beziehungsweise deaktiviert.

Keine Lautstärkesteuerung

Die Steuerung lässt somit eine Lautstärkeregelung über die Ohrhörer vermissen. Über die App kann dies auch nicht belegt werden, denn obwohl eine Anpassung der Steuerung über diese möglich ist, bezieht sich dies nur auf die bereits belegten Funktionen und zusätzlich auf die Option, den Sprachassistenten des Smartphones aufzurufen, und Stop. Ein Erhöhen oder Verringern der Lautstärke lässt sich nicht auswählen.

Sensibler Lagesensor für automatisches Pausieren

Die Hammerhead True Wireless Pro bieten zudem den Komfort, die Wiedergabe beim Herausnehmen eines Ohrhörers zu pausieren und beim Einsetzen fortzusetzen. Dies wird jedoch nicht über Infrarot, sondern Lagesensoren gesteuert. Im Test führte dies dazu, dass die Erkennung zu häufig die Wiedergabe pausierte, obwohl der Ohrhörer gar nicht aus dem Ohr genommen, sondern nur bewegt wurde. Eine Anpassung der Empfindlichkeit ist nicht möglich, so dass Razer in diesem Punkt über ein Firmware-Update nachbessern muss. Im Test kam Firmware V1.1.4.0 zum Einsatz.

App mit Equalizer, Anpassungen und Updates

Updates für die Ohrhörer sind über die Hammerhead-True-Wireless-App problemlos möglich. Diese bietet zudem neben einer Anzeige des Akkuladestandes die Option, die Steuerung in den oben genannten Grenzen neu zuzuweisen und einen Equalizer entweder manuell oder anhand vorgegebener Presets anzupassen. Neben „THX“, „Verstärkt“, „Verbesserter Bass“, „Klarer“ und „Gesang“ steht deshalb auch das Preset „Individuell“ zur Auswahl.

Darüber hinaus kann in der App das automatische Pausieren der Wiedergabe beim Herausnehmen eines oder beider Ohrhörer deaktiviert werden, was angesichts der empfindlichen Einstellung derzeit eine gute Wahl ist. Auch der Gaming-Modus und das ANC und der Transparenzmodus lassen sich auf Wunsch über die App ein- und ausschalten. In ihrer Intensität lässt sich dabei keiner der Modi beeinflussen, es kann nur zwischen an und aus gewählt werden. Wie bereits erwähnt, kann in der App zudem en Passform-Test durchgeführt werden, der die Isolierung der Ohrhörer im Ohr prüft.

Sehr angenehmes Tragegefühl ohne Druck

Da die Razer Hammerhead True Wireless Pro nur ins Ohr gelegt werden und mit den ovalen Ohrpassstücken den Gehörgang abdecken, aber nicht hineingedrückt werden, ist ihr Tragekomfort ausgezeichnet. In Verbindung mit dem geringen Gewicht können sie für etliche Stunden getragen werden, ohne störend zu sein. Für Sport sind sie aufgrund des lockeren Sitzes aber nur eingeschränkt geeignet.

Razer liefert, wie eingangs erwähnt, sieben Silikon- beziehungsweise Memory-Foam-Comply-Aufsätze mit. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern auch in ihrer Beschaffenheit. Neben einem Comply-Aufsatz werden je drei schwarze „Smoothcomfort Silicone Tips“ und drei „Secureseal Translucent Silicone Tips“ mitgeliefert. Erstere bieten eine weichere Oberfläche, die ein besonders angenehmes Tragegefühl für eine sehr lange Musikwiedergabe bieten soll. Die Secureseal-Tips sind hingegen etwas steifer und sorgen für einen festeren Sitz, der weniger Geräusche ans Ohr dringen lässt.

Die beste Abdichtung wird aber mit den Memory-Schaumstoff-Aufsätzen von Comply erzielt, die vor dem Einsetzen zusammengedrückt werden, um sich dann im Ohr der Form des Ohres anzupassen und es abzudichten. Sie bieten den besten Klang und die beste Isolierung, sind aber durch die höhere Abdichtung nicht so angenehm zu tragen wie die weichen Aufsätze. Zudem ist die Abdichtung nicht so extrem wie bei In-Ears, die in den Gehörgang gedrückt werden, da sie weiterhin davor abdichten. Anders als bei vielen anderen In-Ears fällt die Wahl im Alltag deshalb nicht eindeutig zu Gunsten der Comply-Aufsätze aus.

Intel bringt die schnellste SSD der Welt

Flash-Speicher ist schnell, aber Intels Optane-Speicher ist schneller – das konnte Intel bereits mit der Datacenter-SSD P4800X zeigen. Nun kommt der noch einmal deutlich schnellere Nachfolger, nach Intel-Angaben mit dreifacher Geschwindigkeit: Die P5800X nutzt Optane der zweiten Generation und PCIe 4.0. Bei den sequenziellen Transferraten liegen andere SSDs zwar etwas weiter vorn, bei Zugriffen auf zufällige Adressen aber setzt Intel neue Maßstäbe: 1,5 Millionen IOPS verspricht das Unternehmen beim ausschließlichen Lesen oder Schreiben. Im Mixbetrieb, also beim gleichzeitigen Lesen und Schreiben, sollen es gar 1,8 Millionen IOPS sein.

Gleichzeitig verspricht Intel eine Haltbarkeit von 100 Drive Writes Per Day, die SSDs dürfen also im Rahmen der fünfjährigen Garantie täglich einhundertmal mit ihrer eigenen Kapazität beschrieben werden. Die SSDs werden im kommenden Jahr auf den Markt kommen, zu Preisen hat sich Intel noch nicht geäußert.

Weitere Datacenter-SSDs

Noch in diesem Jahr will Intel die Datacenter-SSD D7-P5510 auf den Markt bringen. Sie ist mit TLC-Flash in 144 Lagen bestückt und soll bis zu 7,68 TByte Kapazität haben. Für größeren Platzbedarf bringt Intel im nächsten Quartal die P5316: Die mit QLC-Flash bestückte SSD soll mit bis zu 30,72 TByte erhältlich sein.

Kauft man 32 davon im E1.L-Format, kann man ein 1-HE-Serverrack mit bis zu 1 PByte Speicher bestücken – genau das hatte Intelvbei der Vorstellung dieses “Ruler”-Formats versprochen.

QLC hat sich durchgesetzt

QLC-Flash kommt auch in Intels Desktop-SSDs zum Einsatz. Die 670p ist der Nachfolger der 665p und wird ausschließlich als M.2-Kärtchen angeboten. Sie nutzt ebenfalls die aktuelle 144-Layer-Version des Speichers; Angaben zu Kapazitäten und Preisen gibt es noch nicht.

Eine Kombination aus QLC-Flash und Optane-Speicher hatte Intel bereits mit der H10 im Programm. Hier dient Optane als schneller Cache für das eher langsame Flash. Bei der H10 nutzte Intel zwei PCIe-Lanes für den Optane-Teil und die beiden anderen als Zugang zum QLC-Flash, eine Nachrüstung in vorhandene Notebooks war damit nicht möglich. Ob das mit der H20, die mit den neueren Versionen der Speicher bestückt ist, anders sein wird ist noch nicht bekannt.

LG Gram 2021: Alle Spezifikationen im Tabellenvergleich, Teaservideo und Renderbilder der 14, 16 und 17 Zoll Leichtgewichts-Laptops

Heute hat LG die Nachfolger der drei LG Gram-Modelle des Jahres 2020 präsentiert, die als 14 Zoll, 15 Zoll und 17 Zoll-Modell erstmals auch in Deutschland zu haben waren. Nur der 17 Zöller war in diesem Jahr im 16:10-Format, das ändert sich 2021, alle drei Modelle werden fortan im höheren 16:10-Format vertikal mehr Displayfläche liefern, auch die Ränder wurden – wenngleich nur wenig – im Vergleich zu den Vorgängern reduziert.

2021 besteht die Serie aus drei 16:10-Laptops mit 14 Zoll, 16 Zoll und 17 Zoll-Display, bei denen LG auch das Chassis modernisiert hat. Ausgemustert wurde etwa der DC-Ladeport, stattdessen gibt es einen zweiten USB-C-Anschluss für 65 Watt USB-C Power Delivery, beide USB-C Ports sind dank Tiger Lake-Chip auch Thunderbolt 4-fähig. LG macht trotz Low-Weight-Anspruch und dem Trend zu immer dünneren Notebooks nicht bei der Reduktion der Anschllüsse mit, USB-A, Micro-SD-Slot und HDMI sind weiterhin an Bord.

Viele kleine und größere Verbesserungen

Beim Chassis hat LG auch sonst einiges geändert, was schon die gelungene K-poppige Präsentation und das erste Unboxing-Video gezeigt hatte. Jetzt wo auch alle technischen Daten auf der südkoreanischen Webseite verfügbar sind, können wir auch konkrete Details nennen, die unten schön im Tabellenvergleich aufgelistet sind. Interessant etwa der Größenvergleich zwischen dem neuen 16 Zöller 16Z90P und dem spirituellen Vorgänger, dem 15,6 Zoll 15Z90N. LG hat das Gehäuse in der Breite um 2 mm reduziert und dafür in der Tiefe um 18 mm aufgestockt, was den Platz für das 55 Prozent größere Trackpad erklärt.

Die Stereolautsprecher liefern nun nicht mehr nur schwache 1,5 Watt sondern 2x 5 Watt DTS Ultra-Sound, damit ist ein Makel der Vorgänger behoben, auch die hintergrundbeleuchtete Tastatur soll mit 1,65 mm Tastenhub nun noch etwas besser geworden sein, das alles natürlich auf Basis aktueller Intel Tiger Lake- und EVO-Technologie mit Intel Xe-Grafik – wer dedizierte Grafik oder AMD Ryzen sucht, wird bei LG traditionell nicht fündig. Dafür liefert LG einmal mehr einen SSD-Erweiterungsslot am Mainboard, die Webcam bleibt leider auch hier nur HD-fähig. Last but not least: Gewichtsmäßig gibt es hier keine Überraschungen, außer dass LG mit dem LG Gram 16 wohl den leichtesten 16 Zöller am Markt anbietet.

Konfigurationen und Vergleichstabelle

In Südkorea gibt es aktuell sieben LG Gram 16-Modelle, sieben LG Gram 17-Varianten und zwei LG Gram 14-Versionen, wobei sich die alle nur durch die jeweils verbauten Speicher, CPU, RAM und die Gehäusefarben unterscheiden. Das kleinste im Bunde gibt es aktuell nur mit Core i5 und 8/256 GB Speicher. Was LG 2021 in Europa anbieten wird, wissen wir noch nicht, auch die Preise dürften hierzulande wohl anders ausfallen – günstig sind LG Laptops leider nicht, das wird auch 2021 so bleiben, wie ein Leak aus Südkorea bereits vor dem Launch zeigte.

LG Gram 2021 Alle Spezifikationen im Vergleich

LG Gram 14 14Z90PLG Gram 16 16Z90PLG Gram 17 17Z90P
Display35,5 cm40,6 cm43,1 cm
Auflösung1920×1080 (soll wahrscheinlich 1200 sein)2560×16002560×1600
CPUIntel 11th Gen Tiger LakeIntel 11th Gen Tiger LakeIntel 11th Gen Tiger Lake
Core i5-1135G7Core i5-1135G7Core i5-1135G7
Core i7-1165G7Core i7-1165G7
GPUIntel Iris XeIntel Iris XeIntel Iris Xe
RAM8 GB LPDDR4 4266 Mhz8 oder 16 GB LPDDR4 4266 Mhz8 oder 16 GB LPDDR4 4266 Mhz
Speicher256 GB M.2 NVMe + Erweiterungs-Steckplatz256 GB oder 1 TB M.2 NVMe + Erweiterungs-Steckplatz256 GB oder 1 TB M.2 NVMe + Erweiterungs-Steckplatz
Tastaturhintergrundbeleuchtet, 79 Tastenhintergrundbeleuchtet, 97 Tasten (Nummernblock)hintergrundbeleuchtet, 100 Tasten (Nummernblock)
AnschlüsseKopfhörer 3,5mm, 2xUSB 3.1, HDMI, 2x USB-C/TB4, UFS (Micro-SD)Kopfhörer 3,5mm, 2xUSB 3.1, HDMI, 2x USB-C/TB4, UFS (Micro-SD)Kopfhörer 3,5mm, 2xUSB 3.1, HDMI, 2x USB-C/TB4, UFS (Micro-SD)
FunkWi-Fi 6 und Bluetooth Intel AX201Wi-Fi 6 und Bluetooth Intel AX201Wi-Fi 6 und Bluetooth Intel AX201
Audio5W Stereolautsprecher, DTS Ultra5W Stereolautsprecher, DTS Ultra5W Stereolautsprecher, DTS Ultra
DiversesEVO, Fingerabdrucksensor im Power Button, HD-WebcamEVO, Fingerabdrucksensor im Power Button, HD-WebcamEVO, Fingerabdrucksensor im Power Button, HD-Webcam
Akku72 Wh, 65 Watt USB-C Charging80 Wh, 65 Watt USB-C Charging80 Wh, 65 Watt USB-C Charging
Maße314 x 216 x 16,8 mm356 x 244 x 16,8 mm381 x 261 x 17,8 mm
Gewicht999 Gramm1190 Gramm1350 Gramm
Farben (Südkorea)Schwarz, WeißSchwarz, Weiß, SilberSchwarz, Weiß, Silber
BetriebssystemWindows 10 HomeWindows 10 HomeWindows 10 Home