Huawei Watch 4 Pro im Test

Die Huawei Watch 4 Pro bietet eine breite Palette von Gesundheits- und Sport-Tracking-Funktionen und eine gute Akkulaufzeit. Allerdings ist die recht große Smartwatch nicht für schmale Handgelenke geeignet.
Anfang des Jahres hat Huawei mit den Watch Buds seinen ersten Hybrid aus Kopfhörer und Smartwatch vorgestellt. Jetzt erweitert der Hersteller sein Wearable-Angebot mit dem nächsten Flaggschiff seiner Smartwatch-Reihe.

Es gibt zwei Modelle in der 4er-Generation: die Watch und die Watch Pro. Das entspricht der Namenskonvention der Watch 3-Serie. Wir haben die Watch 4 Pro getestet. Sie ist die hochwertigere Variante mit einem Titangehäuse und einem stärkeren Akku.

Design & Verarbeitung
Leder- und Titanarmband zur Auswahl

65 g Gewicht

Wasserdichtigkeit von 5 ATM

Huawei hat sich bei der 4er-Version der Watch an die Tradition gehalten. Das große runde Zifferblatt erinnert an einen klassischen Zeitmesser. Die Smartwatch hat die gleiche 3D-Drehkrone und die dazugehörige Taste auf der rechten Seite für die Steuerung und Navigation.

Für die Huawei Watch 4 Pro stehen drei verschiedene Armbänder zur Auswahl: ein silbernes Titanarmband, ein blaues Verbundarmband oder ein dunkelbraunes Lederarmband. Wenn Sie sich für die günstigere Watch 4 entscheiden, erhalten Sie nur ein schwarzes Kautschukarmband.

Wir haben die Smartwatch mit dem Lederarmband getestet, die mit einem silbernen Titanium-Gehäuse kombiniert ist. Die Armbänder besitzen alle einen Schnellverschluss, sodass man sie gegen jedes kompatible 22-mm-Armband austauschen kann.

Die Watch 4 Pro sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch so an. Damit wird sie ihrem hohen Preis gerecht. Sie können sie problemlos im Büro oder bei einem Drink tragen, genauso wie beim Joggen im Park – falls Sie größere Handgelenke haben, versteht sich.

Als zierliche Frau mit schlanken, spindeldürren Armen sorgen das Gewicht von 65 g und das klobige Design dafür, dass die Uhr nach längerer Zeit unangenehm zu tragen ist. In dieser Größe bietet die Watch 4 Pro Platz für einen großen Akku und mehr Sensoren.

Abgesehen von der Ästhetik besitzt die Huawei Watch 4 Pro eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM (bis 50 m) und eine IP68-Einstufung. Im Test funktionierte sie unter Wasser einwandfrei. Die Bedienelemente reagierten auch nach dem Eintauchen noch gut. Sie hat auch ein paar Stöße und Schläge ohne Probleme überstanden, ist also robust und widerstandsfähig.

Auf der Rückseite gibt es eine Reihe von Sensoren, darunter ein optischer Herzfrequenzsensor, ein Umgebungslichtsensor, ein Temperatursensor, ein EKG-Sensor und ein Tiefensensor. Nicht alle Wearables bieten eine solche Fülle an Funktionen zur Gesundheitsüberwachung. Daher ist die Ausstattung ein großes Plus für die Huawei Watch 4 Pro.

Display & Audio
1,5-Zoll-AMOLED-Display

Always-on-Option

Lautsprecher und Mikrofon

Die klobige Bauweise der Watch 4 Pro hat auch Vorteile. Der Bildschirm ist groß, hell und wirklich beeindruckend. Es handelt sich um ein 1,5-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 466 × 466 Pixeln und 310 ppi, das von Saphirglas bedeckt ist. Wir konnten die Smartwach ohne Probleme unter hellem Sonnenlicht verwenden – allerdings ist das Display anfällig für Fingerabdrücke.

Die Smartwatch reagiert schnell, ohne Verzögerung beim Wischen zwischen verschiedenen Bildschirmen und Apps. Es gibt auch eine Option, um ein einfaches Always-on-Display zu aktivieren. Es zeigt die Uhrzeit und das Datum an. Beachten Sie allerdings: Die Akkulaufzeit kann dann dramatisch um bis zu 50 Prozent sinken.

Die Uhr hat außerdem eine Aufweckfunktion. Falls Sie Ihr Handgelenk auf Augenhöhe heben, wird der Bildschirm automatisch aufgehellt. Die Helligkeit wird von Haus aus automatisch eingestellt und passt sich gut an die Umgebung an.

Die Watch 4 Pro ist mit einem integrierten Lautsprecher ausgestattet. Standardmäßig liest die Uhr nach dem Training Ihre Statistiken vor. Wenn Ihnen das (wie mir) während einer Trainingsstunde peinlich ist, können Sie dies im Einstellungsmenü deaktivieren. Achtung: Die Stimme ist überraschend laut.

Sie können Musik von Ihrem Smartphone auf die Smartwatch laden. Allerdings ist der Lautsprecher nicht annähernd gut genug, um die Tiefe und den Klang eines Lautsprechers oder Kopfhörers zu reproduzieren.

Die Watch 4 Pro hat ein Mikrofon eingebaut, mit dem man Anrufe entgegennehmen kann. Das ist allerdings auch schon alles, wofür man den Lautsprecher verwenden sollte. Meine Stimme war während eines Anrufs offenbar ziemlich klar, außer wenn ich herumgerutscht bin. Ich konnte auch die andere Person gut hören.

Haushalt sieht mehr Geld für IT-Dienstleister vor

In der Debatte um die künftige Finanzierung der Verwaltungsdigitalisierung hat das Bundesfinanzministerium auf den eigenen Haushaltsplan verwiesen.

Das Ministerium werde 2024 zusätzliche Mittel mobilisieren, sagte ein Sprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der vom Kabinett verabschiedete Haushaltsentwurf sehe im Budget des Finanzministeriums im Vergleich zur bisherigen Finanzplanung zusätzliche 600 Millionen für das ITZ-Bund vor, so der Sprecher. “Das ITZ-Bund ist zentraler IT-Dienstleister und Partner des Bundes auf dem Weg zum E-Government. Es berät und unterstützt Behörden bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.”

Nach dem Anfang Juli vom Kabinett beschlossenen Entwurf für den Bundeshaushalt sind für das kommende Jahr für den Bereich “Digitalisierung der Verwaltung und Verwaltungsdienstleistungen” des Bundesinnenministeriums statt bisher 377 Millionen nur noch 3,3 Millionen Euro eingeplant. Mit einer Reform des Onlinezugangsgesetzes (OZG) macht die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP nun einen neuen Anlauf, damit Bürger künftig mehr Behörden-Dienstleistungen online nutzen können.

Die sinkenden Mittel hatten Kritik ausgelöst. Das Bundesinnenministerium erklärte daraufhin, dank nicht ausgegebener Gelder aus den Vorjahren werde die Differenz größtenteils aufgefangen. Zudem seien die Extra-Ausgaben des Bundes immer nur zeitlich befristet eingeplant gewesen.

Rechtsbeistand von Musk für Job-Probleme durch Twitter-Posts

Elon Musk ergreift Partei für Twitter-Nutzer, denen beruflich Nachteile aus Aktivitäten auf der Plattform entstanden sind. Er bietet die Übernahme sämtlicher Anwaltskosten an.
Tech-Milliardär Elon Musk will nach eigenen Worten Anwaltskosten von Nutzern übernehmen, wenn ihnen wegen Aktivitäten auf der Twitter-Plattform Nachteile im Job entstanden sind. “Keine Obergrenze”, versprach der für seine rechten Ansichten bekannte Musk auf der von ihm in X umbenannten Twitter-Plattform.

“Und wir werden nicht nur klagen. Es wird extrem laut und wir werden auch die Verwaltungsräte der Unternehmen ins Visier nehmen”, ergänzte Musk später. Er fand auch gleich einen ersten unterstützungswürdigen Fall: eine Frau, die behauptet, dass sie nach Äußerungen in der Debatte darüber, ob Transfrauen Damen-Toiletten nutzen dürfen, ihren Job verloren habe.

Musk trat zuletzt verstärkt mit rechten Positionen in Erscheinung. So wettert er regelmäßig gegen das “Woke-Gehirnvirus”, das die Gesellschaft zerstöre. Er mischt sich damit unter diejenigen, die behaupten, dass das Engagement gegen verschiedene Arten von Diskriminierung zu weit gehe. In der Vergangenheit warf Musk Medien vor, sie seien “rassistisch” gegenüber Weißen – und behauptet derzeit, die “New York Times” unterstütze Aufrufe zum Genozid an Weißen in Südafrika. Er schrieb abermals, der jüdische Finanzier George Soros hasse die Menschheit, und kritisierte “das aggressive juristische Vorgehen” gegen Ex-Präsident Donald Trump als “nicht richtig”.

“Wir” werden die Rechtskosten übernehmen
Der Tech-Milliardär trat beim Kauf von Twitter für rund 44 Milliarden Dollar im Herbst 2022 mit dem Versprechen “absoluter Redefreiheit” an. In den Wochen danach wurden mehrere Twitter-Mitarbeiter entlassen, nachdem sie ihm bei dem Dienst widersprachen.

Musk schrieb, “wir” werden die Rechtskosten übernehmen und signalisierte damit, dass das Geld von der Online-Plattform kommen soll. Er räumte jüngst ein, dass die Werbeerlöse nach wie vor nur halb so hoch seien wie vor der Übernahme – und dass das Unternehmen mehr ausgebe als es einnehme. In den Monaten nach der Übernahme machte Twitter mehrfach mit unbezahlten Rechnungen von sich reden.

Google lässt Anwender sexuell explizite Fotos löschen

Private Fotos oder gar sexuell explizite Bilder in Googles Suchergebnissen – bislang war es für Nutzer recht aufwendig, dagegen vorzugehen. Nun bietet Google mehrere öschfunktionen an.
Google hat drei Datenschutzmaßnahmen vorgestellt, mit denen Anwender weltweit mehr Kontrolle über die Auffindbarkeit von persönlichen Daten bis hin zu sehr privaten Fotos bekommen. Das kündigte der IT-Riese am Donnerstag in Mountain View an. Künftig können Nutzerinnen und Nutzer auch die persönlichen, sexuell expliziten Bilder aus der Google Suche entfernen, wenn sie nicht mehr möchten, dass sie dort sichtbar sind. Bislang gab es eine Lösch-Option nur für nicht einvernehmliche explizite Bilder – also Fotos, die gegen den Willen der Betroffenen aufgenommen wurden.

Der Konzern verwies darauf, dass mit einer Löschung aus der Google-Suche die unerwünschten Bilder nicht völlig aus der Welt sind. So könnten sie weiter in anderen Suchmaschinen auffindbar oder im Internet zu sehen sein. Die Löschanfrage kann man über ein Webformular im Support-Bereich von Google stellen.

Automatisch unscharf
Google kündigte weiter an, eine Funktion von “SafeSearch” (sichere Suche) standardmäßig zu aktivieren, mit der anstößige Fotos in den Google-Suchergebnissen automatisch unscharf gemacht werden. Damit möchte Google vor allem Kinder vor Pornografie und Gewalt schützen, aber auch Erwachsene vor Überraschungen bewahren. Dies betreffe jugendgefährdende oder gewalttätige Inhalte wie Fotos von Unfallopfern oder Kriegshandlungen. Wer diesen Schutz nicht haben möchte, kann ihn jederzeit deaktivieren. Eltern oder Administratoren von Schulnetzwerken können allerdings unterbinden, dass Kinder und Jugendliche diese Schutzmaßnahme ausschalten.

Die dritte Datenschutzfunktion, die Google am Donnerstag eingeführt hat, soll eine bessere Kontrolle über die eigenen Daten ermöglichen, die irgendwo im Web auftauchen. Google hatte vor einem Jahr das Tool “Suchergebnisse über dich” eingeführt, mit dem man das Entfernen von Suchergebnissen beantragen kann, die die eigene persönliche Telefonnummer, Privatadresse oder E-Mail-Adresse enthalten. Künftig kann man sich aktiv benachrichtigen lassen, wenn die persönlichen Kontaktinformationen in der Google Suche neu auftauchen. Das Tool ist zunächst in den USA in englischer Sprache verfügbar. Google arbeite daran, es bald in weiteren Sprachen und Regionen anzubieten.

Das bietet das Nothing Phone (2)

Der spannende neue Ansatz für ein Smartphone geht in die zweite Runde und bietet besonders für Fans des Konzepts zusätzliche Optionen und Merkmale.

Nothing Technologies Limited ist ein in London ansässiges Tech-Unternehmen, das von Carl Pei (Mitbegründer von One Plus) 2020 gegründet wurde und im Jahr 2022 sein erstes eigenes Smartphone mit dem Nothing Phone (1) vorstellte. Dieses bietet als Aufsatz auf Android 12 das Betriebssystem Nothing-OS und hat als besonderes Merkmal die als “Glyph Interface” bezeichneten LED-Segmente, die dem User bestimmte Informationen übermitteln.

Wie das prinzipiell funktioniert, zeigt dieses Video von Nextpit. Diese können durch ihr Aufleuchten eingehende Nachrichten signalisieren, den Fortschritt von Timern, vor allem in der neuesten Version auch als Taschenlampe oder Leuchte (Fotolicht) fungieren und synchron zur auf dem Smartphone abgespielten Musik aufleuchten. Auch ein Fortschrittsbalken beim Aufladen lässt sich dadurch simulieren. Das Phone (1) sei zwar nicht die erwartete Revolution, aber ein beeindruckendes und erschwingliches Smartphone, urteilt PC-Welt im Test.

Überarbeitungen bei der Hardware
Dieses alternative Smartphone-Konzept will ähnlich wie Apple die Einheit von Hard- und Software demonstrieren und in der Praxis umsetzen. In einer Pressemitteilung erklärt der Hersteller nun sein neuestes Produkt, das Nothing Phone (2) näher. Demnach basiert Nothing-OS 2.0 jetzt auf Android 13.

Das Phone (2) wird von der Snapdragon 8+ Gen 1 Mobile-Plattform angetrieben und verfügt über eine 50-MP-Dual-Kamera auf der Rückseite mit Algorithmen für naturgetreue Fotos und ein 6,7-Zoll-OLED-Display mit LTPO. Mit einem laut Hersteller einen Millimeter dünneren Mittelrahmen und einer gewölbten Glasrückseite soll die neue Version des Nothing Phone ein ergonomischeres Hands-On-Erlebnis bieten.

Das Phone (2) bietet außerdem eine Smartphone-Kamera von Nothing, mit einer 32-Megapixel-Frontkamera und einem dualen Rückkamera-System mit zwei 50-Megapixel-Sensoren (mit Sensoren für Weit- und Ultraweitwinkel), von denen der Hauptsensor auf den Sony IMX890 aktualisiert wurde. Auch weitere Verbesserungen, einschließlich der Software und der Algorithmen zur Verarbeitung von digitalen Fotos und Videos wurden eingeführt.

Optimierungen beim “Glyph Interface”
Nothing hat sein Glyph Interface auf dem Phone (2) nach eigener Auskunft verbessert, indem es die Anzahl der LED-Segmente erhöht hat, um eine größere Anpassungsfähigkeit und Funktionalität zu ermöglichen. Das Glyph Interface kann demnach nun als visueller Countdown und Fortschrittstracker für Fahr- oder Lieferdienste dienen und bietet zusätzliche Funktionen wie eine Lautstärkekontrolle und einen Timer.

Mit den Glyph-Benachrichtigungen können sich die Benutzer:innen auf das Wesentliche konzentrieren, ohne das Wichtigste zu verpassen, verspricht Nothing für sein neues Produkt: Wenn etwa eine Benachrichtigung von ausgewählten Kontakten oder Apps eingeht, leuchtet das LED-Segment oben rechts so lange, bis die Benachrichtigung bearbeitet wurde. Mit dem neuen “Glyph Composer” können die User ihre eigenen Glyph-Klingeltöne erstellen.

Neue Funktionen für Nothing-OS 2
Mit einem neuen monochromen Layout und der Möglichkeit, App-Beschriftungen zu entfernen, erlaubt Nothing-OS 2.0 dem Entwickler zufolge, dass Use ihr Gerät gezielter navigieren können. Auch wurde der Start- und Sperrbildschirm mit Widgets neu gestaltet, sodass man auf wichtige Funktionen zugreifen kann, ohne die Apps überhaupt öffnen zu müssen. Mit Nothing-OS 2.0 können User das Rasterdesign, die Größe der Widgets und die Farbthemen anpassen und gleichzeitig neue Ordnerlayouts und illustrierte Cover einführen, so Nothing.

Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit
Nothing listet verschiedene Maßnahmen auf, wie recycelte Produkte verwendet werden, um das Phone (2) möglichst umweltgerecht mit minimiertem CO2-Ausstoß zu bauen. Ab dem 15. Juli 2023 soll es in Deutschland verfügbar sein. Das Phone (2) ist sowohl in Weiß als auch in Dunkelgrau erhältlich, wobei drei Varianten zur Auswahl stehen: 12 GB/256 GB (699 Euro UVP, 699 CHF), 12 GB/512 GB (799 Euro UVP, 799 CHF) und 8GB/128GB (649 Euro UVP) – diese Version ist ausschließlich auf der Website Nothing.tech in Deutschland und Österreich erhältlich.

Alternative für iPhone-User?
Das Konzept des Nothing Phone (2) ist durchaus ansprechend, uns gefällt der eigenwillige und originelle Ansatz. Vor allem das “Glyph Interface” hat es uns in der Theorie angetan, praktisch ausprobiert haben wir es noch nicht. Auch der Preis erscheint attraktiv, wenn man etwa für ein Phone (2) mit 512 GB nur 799 Euro (Listenpreis, im Verkauf dürfte es noch günstiger werden) ausgeben muss.

Wie gut es wirklich ist, werden wir wohl demnächst durch einen Test erfahren. Doch schon jetzt würde uns ein Teleobjektiv fehlen, außerdem müsste man natürlich auf ein ganz anderes “Ökosystem” wie etwa bei der Vernetzung von Diensten, Fotos und anderem mehr setzen, was bei Apple einfach perfekt gelöst scheint, trotz gelegentlicher Macken hier und dort. Das wäre sicherlich der schwierigste Umstieg. So warten wir erst mal ab, was der Herbst demnächst mit der iPhone 15-Modellreihe zu bieten hat. Klar ist – die wird deutlich teurer als jedes Phone (2)!

Wie Apple kleinen und mittleren Firmen beim Wachsen hilft

Apple im Unternehmen – das war bisher eine eher seltene Kombination. Aber gerade im SMB-Bereich ist Cupertino sehr engagiert.

“Der Mac ist stark wie noch nie, besonders Apple Silicon macht den Unterschied”, lobt Apples Vice President of Worldwide Developer Relations and Enterprise & Education Markets, Susan Prescott, die Hardware aus Cupertino im Gespräch mit Macwelt in Berlin die Rechnerpalette von Macbook Air über Mac Mini und iMac hin zu Mac Pro.

Wobei wir uns den Kommentar verkneifen, dass gerade letzteres Gerät noch ein Stück stärker werden könnte, wenn es denn endlich auch einen Chip der M-Serie bekommt, M2 Ultra oder M2 Extreme oder gar einen der M3-Reihe – wir werden sehen.

Die Botschaft ist aber klar: Der Mac ist nicht nur für Endverbraucher und kleinere Kreativunternehmen interessant (Hallo, Mac Studio!), sondern auch für das Business, insbesondere für den Bereich, der mit SMB abgekürzt wird: Small and Medium Business.

Was für kleine und mittelgroße Unternehmen wichtig ist
Ein solches Unternehmen beschäftigt typischer Weise mehrere Dutzend bis wenige hundert Mitarbeitende, in diesen Größenordnungen kann man Macs, iPhones, iPads und Apple Watches längst nicht mehr “von Hand” administrieren.

Doch bringt Apple nicht nur Hardware und Software ein, sondern auch passende Tools und Services. Für Mobiles Device Management (MDM) benötigt man nicht unbedingt Lösungen von Drittherstellern wie Jamf, sondern kann sich auch auf den Apple Configurator verlassen.

Hier bringt Susan Prescott auch eine Neuigkeit mit, denn man ist sich bei Apple bewusst, dass die Apple Watch eine immer stärkere Rolle in Unternehmen spielt. Bisher gibt es noch kein Device Management für die Uhr, das könnte sich aber bald ändern, denn mit steigender Beliebtheit der Watch für Unternehmen, beobachtet Apple auch hierfür den Bedarf sehr genau.

Welche Rolle die Apple Watch im SMB spielen kann, illustriert Apple etwa am Beispiel Volvo. In dessen Vertragswerkstätten sind die Mitarbeiter mit Apple Watches ausgestattet, die etwa Mechanikern, welche den ganzen Tag beide Händen verwenden, während der Arbeit Benachrichtigungen über die nächsten Schritte oder eingetroffene Kunden auf das Handgelenk schicken. Zuvor mussten sich die Mitarbeitenden noch an zentralen Terminals Informationen holen.

Für Unternehmen bietet Apple aber noch weitere Services, wie etwa zertifizierte Schulungen für Administratoren, Support für Geräte und Software, Garantieverlängerungen wie Apple Care+ mit besonderen Bedingungen für Unternehmen.

Recht hilfreich sind auch Apples Financial Services. Endverbraucher bekommen mit denen nur am Rande Berührungspunkte, wenn sie ihren Kauf finanzieren, also über Raten strecken. Anders als die Apple Card und ihrer neuesten Funktion, den Guthabenzinsen für Cashback und andere Einzahlungen, sind diese Finanzservices für Endverbraucher auch in Deutschland verfügbar.

Business Essentials und andere Services
Kleine, mittlere und gar nicht so kleine Firmen haben aber andere Ansprüche an die Finanzierung. Apple handelt hier im eigenen Interesse und hat einen Hebel in der Hand, ein Vorurteil zu entkräften, dass Macs, iPads und iPhones zu teuer für den Unternehmenseinsatz seien. Die Anschaffungskosten seien zwar höher, bestätigt uns Susan Prescott, es zähle der Restwert – also die Gesamtkosten über die Einsatzzeit eines Gerätes. Studien zeigen, dass Macs weit weniger Support benötigen, große Firmen wie SAP, die ihren Mitarbeitenden die Wahl lassen, welchen Computer sie nutzen, können das in der Praxis bestätigen.

In den USA hat Apple vor etwa einem Jahr die Apple Business Essentials gestartet, in dessen Rahmen kleine und mittlere Unternehmen Gerätemanagement, Support, Schulungen, sicheren Cloudspeicher und Garantieverlängerung bekommen. Pro Gerät kostet der Service 7 respektive 20 Dollar (mit Apple Care+) pro Gerät, dafür bekommt man jeweils 200 GB iCloud-Speicher. Will man 2 TB pro Lizenz buchen, kostet das 13 respektive 25 Dollar im Monat. Sogar Einzelunternehmer können für 3 respektive 10 Dollar pro Monat den Service buchen – 50 GB sind hier inkludiert.

Das Angebot werde in den USA gut angenommen, die Absprungrate sei besonders niedrig, verrät uns Prescott, nennt aber keine genaueren Zahlen und auch keine Details dazu, ob und wann Apple das Programm international ausweiten wird. Deutschland mit seiner stark auf mittelständischen Unternehmen basierenden Wirtschaft könnte aber ein interessanter Markt sein.

Wie Mac und iPhone ins Unternehmen kommen
Immerhin: Was Apple im Paket der Business Essentials verkauft, gibt es schon jetzt für alle Firmen, die auf den Mac setzen. Ein interessantes Beispiel für den Einsatz von Apple-Geräten im Mittelstand gibt das Unternehmen Dance mit Hauptsitz in Berlin. Dance setzt auf E-Mobilität und Services und vermietet E-Bikes und E-Mopeds. Das aber nicht auf Stundenbasis, sondern dauerhaft. Konkret bekommt man in Berlin, München, Hamburg, Wien und Paris bei Dance ein E-Bike für 59 Euro Monatsmiete (im Jahresabo, Monatsabo für 79 Euro), der E-Roller kostet 89 respektive 119 Euro im Monat. Dafür bekommt man nicht nur das Fahrzeug ausgehändigt, sondern auch während der Vertragslaufzeit alle Reparaturen und Wartungen. Selbst einfache Schäden, bei denen man schlicht den platten Reifen aufpumpen und nicht mal flicken müsste, erledigen Mitarbeiter von Dance.

Diese nutzen für ihre Arbeit iPhones, auf denen sie etwa sehen, wo sie welches Bauteil finden oder wo die Havarie abzuholen wäre. In der Zentrale setzt Dance komplett auf Macs, nicht nur für die Verwaltung des Unternehmens und der Geräte, sondern auch für die Programmierung und Pflege der Dance-App, ohne die das Fahrrad oder Moped nicht nutzbar ist. Stolz erklärt etwa die App-Entwicklerin Nynke de Boer: “Ich habe Swift in nur ein paar Wochen gelernt und die App innerhalb weniger Monate entwickelt”. Die App ist für iOS und Android zu haben.

Dance ist aber auch ein Beispiel für die Außergewöhnlichkeit von Apple-zentrierten SMBs. Gründer und CEO Eric Quidenus-Wahlforss sagt zwar, Apple biete einfach die beste Technologie, um ein innovatives und flexibles Unternehmen wie Dance aufzubauen, gibt aber auch einen Einblick, woher seine Leidenschaft für Apple und seine Produkte hat. Den ersten Kontakt damit hatte der Schwede in seiner Kindheit, als sein Vater einen Mac Plus mit nach Hause brachte.

Dennoch zeigt Dance eindrucksvoll, dass nicht Windows die Unternehmenswelt dominieren muss. Es ist wohl so etwas wie der anfangs der 2000er in der iPod-Ära betrachtete Halo-Effekt, der den Mac im SMB stärkt. “Besonders für Unternehmen, die bereits iPhones nutzen, ist die Einbindung von Macs in ihre IT leicht, denn viele der nötigen Schritte zum Managen der Geräte kennen sie schon,” erklärt Susan Prescott. Von Windows Lösungen auf den Mac zu bringen, sei da weniger gefragt. So gesehen ist es für den Mac im Business kein besonders großes Hindernis, dass Windows auf Apple-Silicon-Macs noch ein besonderes Thema ist.

Auch im Business eine gute Figur
Der Mac macht auch im Business eine gute Figur, gerne im Zusammenspiel mit iPhone, iPad, Apple Watch und Apple TV. Der Hersteller bringt alle dafür nötige Hardware, Software und Services ein – und will seine Präsenz in nächster Zeit stärken. Sollte Apple Business Essentials nach Deutschland kommen, wäre das gerade für Firmen mit wenigen Mitarbeitenden eine gute Nachricht. Auf die Apple Card und die damit auch für kleine Unternehmen interessante Funktionen wie Tap to Pay werden wir in Deutschland vermutlich noch länger warten müssen.

Apple entwickelt Konkurrenz für ChatGPT

Apple arbeitet laut einem Medienbericht an einem Konkurrenz-System für ChatGPT und andere KI-Chatbots.

Die Software werde intern von einigen Mitarbeitern getestet, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch. Es gebe noch keine Entscheidungen dazu, wie die Technologie für Verbraucher verfügbar gemacht werden könnte, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

ChatGPT sorgt seit Ende vergangenen Jahres für Aufsehen, weil der Chatbot auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen kommunizieren kann. Die Software des Start-ups OpenAI wurde dafür mit einer gewaltigen Menge an Daten trainiert. Sie formuliert einen Satz, indem sie Wort für Wort abschätzt, wie er weitergehen könnte. Ein Nachteil des Prinzips ist, dass das Programm kein Verständnis für die Inhalte hat: Deshalb kann es auch mit Überzeugung Informationen ausgeben, die völlig falsch sind.

Konzernchef Tim Cook betonte zuletzt im Mai, dass Apple in Software mit künstlicher Intelligenz großes Potenzial sehe, sie aber mit Bedacht einsetzen wolle. Der iPhone-Konzern setzt Funktionen mit maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz zum Beispiel bei der Verbesserung von Fotos, der Autokorrektur beim Schreiben oder der Erkennung von Autounfällen und Stürzen ein. Apple war vor mehr als einem Jahrzehnt auch ein Vorreiter bei Sprachassistenten mit der Software Siri. Sie ist jedoch weniger sprachgewandt als etwa ChatGPT.

Bloomberg zufolge kann der Apple-Chatbot – ähnlich wie ChatGPT – unter anderem Texte zusammenfassen und Fragen auf Basis verfügbarer Informationen beantworten. Einige Entwickler hätten der Software den Spitznamen “Apple GPT” gegeben. Die Apple-Aktie sprang nach dem Bloomberg-Bericht zunächst um etwa zwei Prozent hoch. Später flaute das Plus auf rund 0,5 Prozent ab.

Auch andere Tech-Schwergewichte wie Google und der Facebook-Konzern Meta entwickelten eigene Technologien für KI-Chatbots. Microsoft ging einen milliardenschweren Pakt mit der ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI ein.

Bericht: Apple entwickelt Konkurrenz für ChatGPT

Apple war vor mehr als einem Jahrzehnt mit dem Sprachassistenten Siri bereits Vorreiter. Nun will man KI-Chatbots Konkurrenz machen.
Apple arbeitet laut einem Medienbericht an einem Konkurrenz-System für ChatGPT und andere KI-Chatbots. Die Software werde intern von einigen Mitarbeitern getestet, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. Es gebe noch keine Entscheidungen dazu, wie die Technologie für Verbraucher verfügbar gemacht werden könnte, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

ChatGPT sorgt seit Ende vergangenen Jahres für Aufsehen, weil der Chatbot auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen kommunizieren kann. Die Software des Start-ups OpenAI wurde dafür mit einer gewaltigen Menge an Daten trainiert. Sie formuliert einen Satz, indem sie Wort für Wort abschätzt, wie er weitergehen könnte. Ein Nachteil des Prinzips ist, dass das Programm kein Verständnis für die Inhalte hat: Deshalb kann es auch mit Überzeugung Informationen ausgeben, die völlig falsch sind.

Siri war Vorreiter
Konzernchef Tim Cook betonte zuletzt im Mai, dass Apple in Software mit künstlicher Intelligenz großes Potenzial sehe, sie aber mit Bedacht einsetzen wolle. Der iPhone-Konzern setzt Funktionen mit maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz zum Beispiel bei der Verbesserung von Fotos, der Autokorrektur beim Schreiben oder der Erkennung von Autounfällen und Stürzen ein. Apple war vor mehr als einem Jahrzehnt auch ein Vorreiter bei Sprachassistenten mit der Software Siri. Sie ist jedoch weniger sprachgewandt als etwa ChatGPT.

Bloomberg zufolge kann der Apple-Chatbot – ähnlich wie ChatGPT – unter anderem Texte zusammenfassen und Fragen auf Basis verfügbarer Informationen beantworten. Einige Entwickler hätten der Software den Spitzenamen “Apple GPT” gegeben. Die Apple-Aktie sprang nach dem Bloomberg-Bericht zunächst um etwa zwei Prozent hoch. Später flaute das Plus auf rund 0,5 Prozent ab.

Auch andere Tech-Schwergewichte wie Google und der Facebook-Konzern Meta entwickelten eigene Technologien für KI-Chatbots. Microsoft ging einen milliardenschweren Pakt mit der ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI ein.

5 kleine Funktionen, die einen großen Unterschied machen

Mit iOS 17 erhält Ihr iPhone in diesem Herbst einige wichtige Änderungen.

Gerüchten zufolge werden die neuen Funktionen für das iPhone in diesem Jahr etwas bescheidener ausfallen. Die Entwicklungsarbeit am Mixed-Reality-Headset des Unternehmens soll so viele Ingenieure gebunden haben, dass das Projekt iOS 17 zurückgeschraubt werden musste. Mehrere Experten haben davor gewarnt, dass es zwar einige kleinere neue Funktionen geben wird, aber keine “sensationelle Verbesserung”, um die sich ein Event drehen könnte, wie der anpassbare Sperrbildschirm von iOS 16.

Aber das ist keine Katastrophe. Weder für Apple, das den größten Teil der Veranstaltung damit verbringen wird, über das Headset zu sprechen, noch für iPhone-Besitzer, die trotzdem ein großartiges Update erhalten werden. Denn der wahre Wert eines iOS-Updates liegt nicht in einer populären Top-Funktion.

Er ergibt sich vielmehr aus der Summe der kleinen Verbesserungen, die das Gesamterlebnis in vielerlei Hinsicht verbessern. Man kann sogar behaupten, dass sogenannte “Wartungs-Updates” besser für den Benutzer sind, weil sie weniger dazu neigen, Dinge kaputtzumachen und sich auf die kleinen Details konzentrieren, die am wichtigsten sind.

Vor diesem Hintergrund stellen wir Ihnen hier fünf kleinere Änderungen vor, die wir in diesem Jahr erwarten, und erklären, warum sie (vorausgesetzt, die Informationen sind korrekt) das iPhone-Erlebnis verändern werde.

  1. Anpassbare App-Mediathek-Ordner
    Die in iOS 14 eingeführte App-Mediathek ist ein einziger Screen, der alle Apps auf dem iPhone enthält und nach Kategorien geordnet ist, damit man sie leichter finden kann. Apple hat erkannt, dass es eine optimierte Möglichkeit zur Navigation in iOS braucht, da die Nutzer immer mehr Apps auf immer mehr Bildschirmen installieren und die Möglichkeit fordern, Apps aus der traditionellen Startbildschirmansicht auszublenden.

Die App-Mediathek ist also ein sehr sinnvolles Navigationskonzept, aber die Kategorien lassen zu wünschen übrig. Wenn ich durch meine Sammlung blättere, sehe ich eine Mischung aus Nützlichem (Spiele, Soziale Netzwerke und Musik sind alle selbsterklärend), Fehlerhaftem (z. B. die subtile Unterscheidung zwischen Produktivität & Finanzen und Business und die bizarr weitreichende Kategorie Information & Lesen) und zutiefst Unnützem (Dienstprogramme und der Allzeit-Klassiker Andere).

Ein Gerücht besagt, dass Apple uns mit iOS 17 erlauben wird, unsere eigenen benutzerdefinierten Kategorien zu erstellen. Weitere Details sind spärlich. Bedeutet das einfach, dass wir in der App-Mediathek wie in unseren Home-Bildschirmen einen Ordner erstellen, ihn nach Belieben benennen und ihm manuell Apps hinzufügen können?

Die Stärke des Konzepts besteht ja eigentlich darin, dass Nutzer mit Hunderten von Apps nicht mehr manuell sortieren und organisieren müssen. Wir hoffen also, dass wir mit iOS 17 stattdessen benutzerdefinierte Kategorieregeln erstellen können, die für unsere App-Sammlungen in ihrer Gesamtheit gelten.

  1. Bessere Suche
    Die Hauptalternative zur App-Mediathek, wenn man viele Apps hat, ist die Navigation über die Suche. Dazu wischen Sie von einem beliebigen Startbildschirm nach unten, um den Spotlight-Bildschirm zu öffnen. auf diesem schlägt Siri verschiedene Apps und Aktionen vor, von denen es glaubt, dass sie von Interesse sein könnten, und auf dem Sie einen Suchbegriff eingeben können, um passende Apps, Kontakte, Fotos, Einstellungen, Webseiten und viele weitere Elemente angezeigt zu bekommen.

Da die App-Mediathek für mich nicht in Frage kommt, navigiere ich mit Spotlight zu einer ganzen Reihe von Apps, die sich nicht für einen Platz auf meinen ersten beiden Startbildschirmen qualifiziert haben. Aber mit iOS 17 wird es anscheinend besser: Der Twitter-Leaker @analyst941 hat behauptet, dass wir mit dem Update eine “stark verbesserte Suche/Spotlight” sehen werden.

Wie bei der neuen App-Mediathek sind Details bisher kaum bekannt, aber so gut Spotlight auch schon ist, es gibt zwei Hauptbereiche, in denen es verbessert werden könnte. Erstens könnte die Suchfunktion selbst besser werden, entweder indem sie Tippfehler besser erkennt (obwohl sie bereits einige erkennt, wie z. B. “Speil” als eine Verwechslung von “Spiel”) oder indem sie weiß, dass sie innerhalb von Apps wie Notizen und Nachrichten sucht, wenn es am relevantesten ist.

Und zweitens könnte die KI hinter den Siri-Vorschlägen verbessert werden, damit sie besser vorhersagen kann, was man in einem bestimmten Moment tun möchte. So oder so wird die Navigationszentrale noch nützlicher werden, und ich kann es kaum erwarten.

  1. Kontrollierbares Kontrollzentrum
    Niemand mag es, sich durch die Einstellungs-App von iOS zu wühlen, und das Kontrollzentrum ist eine brillante Möglichkeit, diese Mühe zu umgehen und direkt zu den am häufigsten verwendeten Schaltflächen zu springen. Aber das Design ist altbacken, und die Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt. Die obere Hälfte ist in Stein gemeißelt; für die untere Hälfte können Sie aus einer Liste von 23 zusätzlichen Steuerelementen wählen. Das alles könnte sich in iOS 17 ändern.

Ein anonymer Benutzer des MacRumors-Forums mit einer erfolgreichen Vorhersage aus der Vergangenheit geht davon aus, dass Apple das Kontrollzentrum im Jahr 2023 überarbeiten wird, und dass dies so bedeutend sein wird, dass es ein Highlight der iOS-17-Ankündigung würde.

beim Schlafen, Arbeiten, Trainieren und vor allem beim Autofahren zu reduzieren. Ein wichtiger Teil dieser bewundernswerten Bemühungen sind die Fokus-Modi des iPhones, mit denen man Benachrichtigungen, automatische Antworten und sogar das Layout des Start- und Sperrbildschirms genau so einstellen kann, damit Ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit gerichtet ist.

Ab iOS 16 gibt es vier voreingestellte Fokus-Modi – Autofahren, Fitness, Schlafen und Arbeit – sowie den Allzweckmodus “Nicht stören”. Sie können jeden dieser Modi anpassen und Ihren eigenen persönlichen Modus mit einer separaten Reihe von Optionen einrichten, was Fokus zu einem beeindruckend leistungsstarken Werkzeug macht. Aber Apple ist am besten, wenn es Ihnen die Arbeit abnimmt, und wir freuen uns auf die zusätzlichen vorgefertigten Fokus-Filter, die laut Quellen in iOS 17 hinzugefügt werden sollen.

Ich würde gerne einen Trinkmodus vorschlagen, der verhindert, dass man Nachrichten an ausgewählte “gefährliche” Kontakte sendet, der Kontaktdaten von Taxis und Pizzarestaurants einblendet und der am nächsten Morgen automatisch die Helligkeit und Lautstärke reduziert.

  1. Präzise Taschenlampenfunktion
    Aktivieren Sie Taschenlampe des iPhones mit einem Fingertipp im Kontrollzentrum, und sie ist entweder an oder aus. Power-User werden jedoch wissen, dass man das Symbol lange drücken kann, um es zu einer einstellbaren Taschenlampe mit vier Helligkeitsstufen zu erweitern.

Aber wer gibt sich schon mit vier mickrigen Helligkeitsstufen zufrieden? Ich nicht! Ich will die “stufenlos einstellbare Taschenlampenhelligkeit”, die laut einer Weibo-Quelle in iOS 17 angeboten werden soll. Ein echter Wendepunkt.

Und was ist mit Sideloading?
Ich bin ein bisschen sarkastisch, was die stufenlos regelbare Taschenlampe angeht, die für eine sehr kleine Minderheit von Nutzern häufig und für den Rest von uns nur sehr selten nützlich sein wird. Aber ich wette, sie ist bedeutender als Sideloading.

Sideloading bedeutet, dass der Besitzer eines Smartphones Software über nicht offizielle Kanäle installiert, im Falle von iOS also über eine andere Quelle als den App Store von Apple. Zurzeit muss das iPhone dafür gejailbreakt werden, ein relativ technischer und wohl auch riskanter Prozess, der wahrscheinlich zum Erlöschen der Garantie führt und, wenn man nicht aufpasst, dazu führen kann, dass Malware auf dem Gerät landet. Doch all das wird sich mit der Einführung von iOS 17 ändern.

Aufgrund von politischem, rechtlichem und PR-Druck wird erwartet, dass Apple das iPhone noch in diesem Jahr öffnet und App-Stores von Drittanbietern zulässt – jedoch nur in Europa. Das ist dennoch ein bedeutsames Zugeständnis eines Unternehmens, das sich zunehmend Vorwürfen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens ausgesetzt sieht. Auf Unternehmensebene wäre dies ein großer Schritt, aber für den durchschnittlichen iPhone-Besitzer, so vermute ich, wird sich dadurch nur wenig ändern.

Das Problem ist, dass Apple eher daran interessiert ist, dass der Prozess schlecht funktioniert, um die Einnahmen über den offiziellen Store nicht zu schädigen. Und so, wie das Selbst-Reparatur-Programm, von dem Apple offenbar nicht will, dass man es benutzt, einfach nur kompliziert und teuer ist, wird das Sideloading mit Sicherheit so klobig und unintuitiv sein, wie Apple es nur machen kann.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass iPhone-Besitzer, die an ein reibungsloses, einfaches und benutzerfreundliches Erlebnis gewöhnt sind, es entweder ganz vermeiden oder es einmal ausprobieren und es dann wieder sein lassen. Viele werden sogar nie erfahren, dass es möglich ist.

5 clevere Mini-Tipps, die nur wenige Fritzbox-Besitzer kennen

Ihre Fritzbox kann mehr, als Sie denken. Hier finden Sie fünf Mini-Tipps mit Maxi-Wirkung.

Die nachfolgenden Mini-Tipps für Ihre Fritzbox sollten Sie unbedingt kennen.

Genaue Systemversion der Fritzbox ermitteln
Unter “Übersicht” auf fritz.box zeigt die Fritzbox nur die grobe Fritz-OS-Version. Wer es genau wissen will, kann mit der Adresse http://fritz.box/jason_boxinfo.xml die exakte Revision ermitteln. Die Ausgabe zeigt noch etwas mehr, so etwa die Seriennummer der Fritzbox. Die in diesem Artikel vorgestellten Fritzbox-Tools übertreffen die Infos dieser internen Adresse aber deutlich.

Variable Netzwerkinfos
“Heimnetz -› Netzwerk” ist vermutlich eine der meistbesuchten Seiten der Fritzbox-Konfiguration. Der unscheinbare Knopf “+/-” rechts oben dürfte aber den meisten Nutzern entgehen: Damit können Sie Infospalten ein- oder ausblenden. Die Info zur MAC-Adresse der Netzgeräte ist standardmäßig inaktiv.

Individuelle Klingeltöne
Gleich am Klingelton zu hören, ob der Anruf(er) wichtig oder lästig ist, ist vielleicht Schnickschnack, aber durchaus informativ. Die Fritzbox zeigt unter “Telefonie -› Telefoniegeräte -› Geräteübersicht” bei “Mobilteil 1” (kann variieren) ein Stiftsymbol (“Bearbeiten”) und hier die “Klingeltöne”.

Auf dieser Seite können Sie maximal fünf MP3-Dateien vom PC auf den Fritzbox-Speicher laden. Das Zuweisen der Audiodateien zu den gewünschten Rufnummern geschieht auf dem Fritzfon. Im “Telefonbuch” gehen Sie zum gewünschten Kontakt. Über “Optionen -› Ändern” finden Sie an unterster Stelle “AVM Klingelton” und darunter “Fritz!Box Einstellung”. Hier erscheinen dann die gespeicherten MP3-Dateien, und die gewünschte weisen Sie dem Kontakt zu.

(Un-)freundliche WLAN-Koexistenz
Standardmäßig ist unter “WLAN -› Funkkanal” die Option “Funkkanal-Einstellungen automatisch setzen” aktiv. Das sollte fast immer einen zuverlässigen Betrieb garantieren. Wer sich kompetent fühlt, die besten Funkkanäle für die 2,4- und 5-GHz-Frequenzen selbst zu ermitteln, kann die “Funkkanal-Einstellungen anpassen”. Hier gibt es außerdem unter “Weitere Einstellungen” die Default-Option “WLAN-Koexistenz aktiv”. Wenn Sie diese abschalten, funkt Ihr WLAN ohne Rücksicht auf Funknetze der Nachbarn im gleichen Frequenzbereich. Damit wird Ihr WLAN zwar kein destruktiver Jammer, aber doch tendenziell unfreundlich.

TV-Kabelsender live streamen
Eine Cable-Fritzbox kann das Fernsehbild per WLAN oder Ethernet streamen. Für die Wiedergabe eignet sich der VLC-Player, den es für jedes Gerät gibt. Auf mobilen Geräten benötigen Sie zusätzlich die App “Fritz!App TV” aus dem App Store. Einmal installiert sollte die App die Fritzbox automatisch finden, und dann kann das Smartphone oder Tablet fernsehen. Am PC stellen Sie dem VLC die Senderliste zur Verfügung, welche die Fritzbox unter “DVB-C -› Senderleiste” (zwei Listen für SD- und HD-Qualität) anzeigt und mit “Senderliste erzeugen” als Datei exportiert. Diese Datei ziehen Sie einfach in das VLC-Fenster. Nach Doppelklick auf den gewünschten Sender beginnt der Player die Wiedergabe.