OnePlus 8 (Pro): Beta-Tester gesucht

Der Smartphone-Hersteller OnePlus veröffentlicht für seine Smartphones alle ein bis zwei Monate ein neues Update über den Release-Kanal. Wer da etwas experimentierfreudiger zur Sache geht, der bekommt monatlich eine vorab erprobte Open-Beta-Version an die Hand.

Der Open Beta voran geht eine Closed-Beta-Phase mit einer begrenzten Anzahl an Beta-Testern. Jene erhalten etwa alle zwei Wochen ein neues System-Update um es für die Open Beta und letztlich auch für den Stable-Kanal auf Herz und Nieren zu testen. Wer ein OnePlus 8 (Pro) besitzt, gewillt ist auch mal mit einer nicht einhundert prozentig funktionstüchtigen Software durch den Alltag zu gehen und bereit ist entsprechendes Feedback an OnePlus zurückzugeben:

OnePlus sucht für das Closed-Beta-Programm 250 Teilnehmer. Hier gibt es oftmals Funktionen zu erproben, welche noch unter Geheimhaltung stehen.

Wer hingegen auf Open-Beta-Versionen des OnePlus 8 (Pro) wartet: Da dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, denn das Beta-Programm scheint so langsam anzurollen.

Windows 10 2004 – Probleme: Microsoft bestätigt Speicherplatz-Bug

Seit dem 27. Mai verteilt Microsoft das Mai-2020-Update (Version 2004) an die PC-Nutzer. Und obwohl sich der Hersteller nie zuvor so viel Zeit für Tests einräumte, häufen sich derzeit die Windows-10-2004-Probleme. Kein Wunder: War das November-2019-Update nur ein kleiner, reibungsloser Patch, handelt es sich nun wieder um ein großes Funktionsupdate, das einer Neuinstallation gleichkommt. Im Folgenden dokumentiert COMPUTER BILD die bekannten Schwierigkeiten mit dem 2004-Update und hilft bei deren Beseitigung. Zuletzt lieferte Microsoft eine Problemlösung für den Speicherplätze-Bug.

Windows-10-2004-Probleme: Das kann passieren

Wie Sie das Mai-Update abrufen und installieren, lesen Sie im Artikel zu Windows 10 2004. Wichtig: Während die regelmäßig verteilten Windows-Patches in der Regel kumulative Updates sind, die sich im laufenden PC-Betrieb installieren, handelt es sich bei einem Funktionsupdate wie dem Mai-Update eigentlich um ein Upgrade. Es installiert Windows praktisch neu, entsprechend treten mitunter größere Probleme auf. Davon gibt es prinzipiell drei Arten:

1. Zum einen sind Bugs im Windows-Update selbst möglich. Betroffenen bleibt meist nur, sich mit einem Workaround zu behelfen oder zu warten, bis Microsoft den Fehler mit einem weiteren Update behebt. COMPUTER BILD hält Sie auf dieser Seite über verfügbare Lösungen und Patches auf dem Laufenden. Schlimmstenfalls startet Windows nach einem Funktionsupdate nicht mehr und Sie müssen es über die Problembehandlung rückgängig machen. Wie das geht, lesen Sie im Ratgeber “Windows 10 startet nicht mehr”.

2. Ein häufiges Problem sind zudem inkompatible Treiber oder Programme. Die stören das Update eventuell nicht nur, sondern verursachen auch danach schlimme Fehler und Abstürze inklusive gefürchteter “Bluescreens”. In diesen Fällen hilft meist ebenfalls nur Warten: Die Hersteller der betroffenen Hard- oder Software müssen das Problem via Treiber-Updates beseitigen. Ist der für einen Fehler verantwortliche Treiber identifiziert, lässt er sich möglicherweise manuell aus dem System entfernen und sogar blocken. Wie das funktioniert, verrät der Ratgeber “So blockieren Sie Windows-Updates”.

3. Viele Windows-Nutzer kommen gar nicht erst so weit: Bei Ihnen erscheint das Update nicht oder Microsoft verweigert die Installation. In diesen Fällen beachten Sie bitte den nächsten Abschnitt.

Update-Blockade: Wenn Microsoft den PC sperrt

Da Microsoft das Update stufenweise an Besitzer verschiedener PC-Modelle freigibt, kann es Wochen oder gar Monate dauern, bis es bei Ihnen “ankommt”. Die schrittweise Verteilung erfüllt den Zweck, Kompatibilitätsprobleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie Millionen PC-Anwender betreffen. In diesen Fällen unterbindet der Hersteller die Auslieferung und Installation. Erkennt das Update auf Ihrem Computer ein potenzielles Problem, blockiert der Rechner es, bis es eine Lösung gibt. Neuerdings verschweigt Windows dies nicht mehr, sondern zeigt wie im Bild oben, dass Kompatibilitätsprobleme den Abruf des Updates vorerst verhindern. Die bekannten ebenso wie die gelösten Probleme publiziert Microsoft auf seiner Website, siehe nächster Absatz.

Windows 10 2004: Bestätigte Probleme

Seit Veröffentlichung des Mai-Updates sammelt und analysiert Microsoft die Fehlerberichte. Die stellt der Konzern in einer Liste bekannter Probleme dar. Ist ein Fehler gelöst, erscheint er in der Liste behobener Probleme. Vorteil: Betroffene Nutzer sehen gleich, dass sie nicht allein sind und Microsoft oder involvierte Hersteller bereits an einer Lösung arbeiten. Aktuell gibt es unter anderem Probleme mit bestimmten Intel-Grafiktreibern, Conexant-Audiotreibern und Thunderbolt-Dockingstationen. Einige Nutzer klagen zudem über Fehler beim Versuch, mehrere Bluetooth-Geräte zu verbinden.

Hier die aktuellen, noch ungelösten Probleme, die das Update eventuell stören:

Speicherplatz-Bug: Der zuerst von Windows Latest geschilderte Fehler bei der Speicherplatz-Funktion (“Storage Spaces”) tritt nach Installation des Mai-Updates auf. Nutzer, die in der Systemsteuerung unter Speicherplätze einen neuen Speicherpool einrichten oder auf bestehende Speicherplätze zugreifen wollten, erhalten demnach die Fehlermeldung “Cannot create new Storage Space. Error (0x00000057): The parameter is incorrect” oder “Can’t prepare drives – the parameter is incorrect”. Microsoft hat das Problem nun per Supportdokument bestätigt und die Ursache benannt. Demnach werden eingerichtete Speicherplätze in der Datenträgerverwaltung fälschlicherweise mit dem Dateisystem RAW angezeigt. Der Hersteller arbeitet an einem Patch. Bis dahin können Betroffene das Problem mit einem Workaround umgehen. Dazu öffnen Sie die PowerShell mit Administratorrechten und setzen den Befehl get-virtualdisk | ? WriteCacheSize -gt 0 | get-disk | set-disk -IsReadOnly $true ab. Dadurch werden zwar alle Speicherplätze in den Lesemodus versetzt und lassen sich nicht mehr beschreiben – die gesicherten Daten sind dann aber wieder verfügbar.

Druckerproblem 1: Nach dem Juni-2020-Patchday bestätigte Microsoft ein Problem bei USB-Druckern und -Scannern, das auch ältere Windows-10-Versionen heimsucht. Wenn Sie den Computer herunterfahren und den Drucker ausschalten oder die Verbindung trennen, ist der Drucker beim nächsten Windows-Start verschwunden. Ursache ist laut Microsoft ein Treiberfehler. Gemäß Supportdokument arbeitet der Hersteller an einer Lösung. Bis dahin nutzen Betroffene einen Workaround: einfach den Drucker vor (!) dem Windows-Start einschalten beziehungsweise verbinden.Der Bereitstellungsdienst DISM meldet trotz erfolgter Reparatur eine Beschädigung. – Details

Druckerproblem 2: Aufgrund einer fehlerhaften Druckerwarteschlange meldet die verwendete App beim Drucken einen Fehler oder stürzt ab. – Details

Auf Geräten mit einer Intel-Grafik (iGPU) arbeitet die variable Refreshrate nicht wie erwartet. – Details

Es gibt Probleme beim Verbinden mit mehreren Bluetooth-Geräten. – Details

Es gibt während oder nach dem Update Probleme auf Geräten mit Conexant-ISST-Audiotreibern. – Details

Es gibt während oder nach dem Update Stoppfehler oder Bluescreens auf Geräten mit bestimmten Conexant-ISST-Audiotreibern. – Details

Probleme mit dem Eingabeeditor IME – Details

Stoppfehler beim Anschließen oder Abstöpseln einer Thunderbolt-Dockingstation – Details

Fehler oder unerwartete Neustarts auf manchen Geräten mit “Always On, Always Connected”-Funktion. Den Fehler hat Microsoft mit dem Update KB4557957 gemildert, siehe unten. – Details

Update- oder Startprobleme auf Geräten mit den Systemdateien aksfridge.sys oder aksdf.sys – Details

Probleme mit älteren Treibern für Nvidia-Grafikkarten (GPU) – Details

Mai-Update: Inoffizielle Probleme

Neben den beschriebenen Fehlern gibt es zahlreiche Hinweise auf weitere Probleme, die Microsoft jedoch bisher nicht bestätigt hat. Hier alle Meldungen in der Übersicht:

Tabletmodus: Mit dem zum Juni-Patchday verteilten Update KB4557957 wollte Microsoft unter anderem das “Touch-Erlebnis” beim Trennen einer Tastatur verbessern. Wie Windows Latest berichtet, bewirkt es offenbar das Gegenteil. Demnach klagen Nutzer, die das kumulative Update installiert haben, auch bei angeschlossener Maus und Tastatur vermehrt über eine unerwünschte Aktivierung des Tabletmodus sowie riesige Abstände im Windows-Explorer und in der Taskleiste. Trotz entsprechender Hinweise im Microsoft-Answers-Forum hat der Konzern das Problem bislang nicht bestätigt. Zum Glück gibt es einen einfachen Workaround: Falls Sie von dem Problem betroffen sind, öffnen Sie über die Suchfunktion die Tableteinstellungen und klicken auf Zusätzliche Tablet-Einstellungen ändern. Dann deaktivieren Sie unter “Wenn ich den Tablet-Modus nicht verwende” alle Schalter.

Sauberer Start: Zahlreiche Medien berichten derzeit über eine angeblich verschwundene Funktion in Version 2004. Demnach sei nach Installation des Mai-Updates der saubere Start (“Fresh Start”) anscheinend nicht mehr verfügbar. Und tatsächlich: Wer in älteren Windows-10-Versionen die App Windows-Sicherheit öffnete, dort auf Geräteleistung und -integrität klickte, konnte nach Klicks auf Zusätzliche Informationen und Erste Schritte Windows sauber zurücksetzen und somit vorinstallierte Apps über Bord werfen. Da das im Mai-Update nicht mehr klappt und Nutzer auf ein wenig hilfreiches Support-Dokument verwiesen werden, beklagten sie den vermeintlichen Verlust. Dabei handelt es sich nur um ein Übersetzungsproblem: Wie Microsoft im Originaldokument klarstellt, ist die Funktion keineswegs entfernt, sondern nur in die Reset-Funktion verlegt worden. Um sie zu nutzen, klickt man in den Einstellungen abweichend auf Wiederherstellung, bei “Diesen PC zurücksetzen” auf Los geht’s, Eigene Dateien behalten, wählt die Installationsmethode und beantwortet die Frage nach der Wiederherstellung vorinstallierter Apps mit “Nein”.

Google Chrome: Wie Windows Latest berichtet, klagen Chrome-Nutzer zunehmend über Probleme mit dem Mai-Update. Demnach mache das Update den Google-Browser “vergesslich”. So berichten Anwender, dass sie nach Windows-Neustarts nicht mehr mit Ihren Google-Zugangsdaten angemeldet sind und sich jedes Mal neu einloggen müssen. Zudem vergesse Chrome die Logins von Webseiten, gespeicherte Passwörter, Cookies sowie Daten von Erweiterungen und synchronisiere keine Daten mehr. Während Microsoft das Problem bisher nicht kommentierte, hat Google den Fehler bestätigt und arbeitet an einer Lösung. Laut dem Bericht sind auch andere Apps mit Login-Funktion betroffen, beispielsweise OneDrive, Battle.net und Mail.

Defragmentierung: Außerdem berichtet Windows Latest über Probleme bei der automatischen Defragmentierungsfunktion von Windows 10 infolge des Updates. Demnach gehe das Datum der aktuellen Optimierung bei Neustarts verloren, sodass die Defragmentierungsfunktion einen falschen Status meldet und den Vorgang ständig wiederholt. Der Fehler wurde bereits von Testern im Rahmen des Insiders-Programms gemeldet und von Microsoft auch bereits gefixt. Offenbar wurde der Patch aber noch nicht mit dem Mai-Update ausgeliefert, sodass betroffene Windows-10-Nutzer weiter darauf warten müssen.

HVCI: Ebenso geht es PC-Nutzern, die beim Versuch, das Mai-Update zu starten, diese Fehlermeldung sehen: “Ihre PC-Einstellungen müssen vor dem Upgrade auf die neuste Version von Windows 10 angepasst werden. Deaktivieren Sie den Speicherintegritätsschutz, um fortzufahren”. Schuld ist eine Sicherheitsfunktion namens “Hypervisor-geschützte Codeintegrität” (HVCI), die den Zugriff auf den Arbeitsspeicher des Computers einschränkt. Auch dieser Fehler trat schon während des Insider-Programms auf. Microsoft schreibt lediglich, dass der aktivierte Speicherintegritätsschutz zu Kompatibilitätsproblemen mit bestimmten Grafiktreibern führe und empfiehlt als Problembehebung eine Aktualisierung des Videotreibers. Ist das nicht möglich, bleibt als Workaround die vorübergehende Abschaltung des Speicherintegritätsschutzes. Wie das funktioniert, beschreibt das Unternehmen auf einer Supportseite.

Windows-10-2004-Probleme bei Lenovo

Auf einer Supportseite meldet der PC-Hersteller Lenovo zahlreiche Probleme bei der Installation des Mai-Updates. Hier die betroffenen Geräte und Lösungen:

ThinkPad E570p, ThinkPad L570: Wenn Sie nach dem Mai-Update eine Systemwiederherstellung durchführen, erscheint die Fehlermeldung “Failed to load Apoint.DLL, Alps Pointing device application has stopped” – Grund ist eine Einschränkung beim UltraNav-Treiber. Um das Problem zu beheben, starten Sie den Geräte-Manager, erweitern den Punkt “Mäuse und andere Zeigegeräte”, klicken mit der rechten Maustaste auf das Gerät Think UltraNav, wählen Treiber aktualisieren und starten den PC nach dem Update neu.

ThinkPad X1 Extreme Gen2, ThinkPad P53, ThinkPad E14, ThinkPad E14 Gen2, ThinkPad E15 Gen2, ThinkPad T490: Nach dem Upgrade erscheint aufgrund von Problemen mit der BitLocker-Verschlüsselung ein gelbes Warnzeichen über dem Festplatten-Symbol. Möchten Sie BitLocker nicht abschalten, klicken Sie per rechte Maustaste auf das Festplatten-Icon mit dem Warnsymbol und schalten Sie BitLocker einmal aus und wieder ein. Möchten Sie BitLocker nicht mehr nutzen, öffnen Sie die Windows-Einstellungen und klicken nacheinander auf Update und Sicherheit, Geräteverschlüsselung und Ausschalten.

ThinkPad X395: Nach dem Mai-Update erscheinen die Ränder der App “Filme & TV” beim Verkleinern oder Vergrößern des Fensters in Grün. Schuld ist der AMD-Grafiktreiber. Eine aktualisierte Version soll in Kürze über Windows Update verfügbar sein und das Problem lösen.

ThinkPad X1 Tablet Gen3: Nach dem Upgrade funktioniert manchmal die F11-Taste nicht mehr, wenn Sie zuvor eine Systemwiederherstellung durchgeführt haben. Lenovo will ab dem 29. Juni 2020 ein Update liefern, welches das Problem behebt. Öffnen Sie dazu den “Lenovo Keyboard Manager” über das Startmenü.

ThinkPad P70: Nach dem Mai-Update erscheint eine Fehlermeldung (“Blue Screen of Death”, BSOD) oder Windows startet nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand beziehungsweise Stand-by neu. Der Hersteller vermutet die Ursache beim BIOS und untersucht das Problem aktuell. Ein Versuch, um dies zu vermeiden, besteht im Downgrade auf die frühere Windows-Version. Dazu öffnen Sie die Windows-Einstellungen, Update und Sicherheit, Wiederherstellung und wählen die Funktion zur Rückkehr auf die vorherige Windows-Version.

Mai-Update: Behobene Probleme

Am Juni-2020-Patchday veröffentlichte Microsoft das Sammel-Update KB4557957. Es behebt die Fehler und unerwarteten Neustarts auf Geräten mit der “Always On, Always Connected”-Funktion (siehe Details) nicht vollends, mildert sie aber, sodass der Hersteller die entsprechende Update-Blockade aufhob. Damit erscheint das Mai-Update mit einem Schlag auf deutlich mehr Computern und ist auch für prominente Microsoft-Geräte verfügbar: das Surface Pro 7 und das Microsoft Surface Laptop 3. Weiterhin hat Microsoft folgende Probleme behoben:

Bei Apps und Spielen, die “GameInput Redistributable” verwenden, funktioniert die Maus nicht. – Details

Beim Versuch, beliebige Microsoft-Office-Anwendungen zu öffnen, erscheint ein Fehler wie “Windows cannot find “c:\program files\microsoft office\root\office16\winword.exe”. Update KB4557957 behob das Problem. – Details

Mai-Update: Installation vorbereiten

Häufig scheitern Funktionsupdates bereits an typischen Benutzerfehlern. Die Klassiker: Ein veralteter Virenschutz ist installiert oder angeschlossene USB-Laufwerke bringen Windows bei den benötigten Neustarts des Computers durcheinander. Auch zu geringer Speicherplatz und eine beschädigte Update-Funktion verhindern die Installation des Mai-Updates teils. Bevor Sie das Windows-Update also starten, werfen Sie einen Blick in die Checkliste von COMPUTER BILD: Was beim Update zu beachten ist, zeigt der Ratgeber “PC für Mai-2020-Update vorbereiten”.

HP Chromebook x360 14c und Chromebook 11a kommen nach Deutschland

HP bringt drei neue Chromebooks nach Deutschland. Im Ausland wurden die teilweise schon Anfang Juni vorgestellt, nun hat der US-Hersteller sie für den hiesigen Markt bestätigt. Es handelt sich um die HP Chromebook x360 14c und das HP Chromebook 11a. Das zuerst genannte Modell erscheint in zwei unterschiedlichen Varianten.

HP bewirbt das HP Chromebook x360 14c mit einem Screen-to-Body-Ratio von 88 % und der Dicke von nur 17,95 mm sowie einem Gewicht von 1,59 kg. Ein sogenannter Webcam Privacy Switch schütze die Privatsphäre. Zudem ist ein Fingerabdruckscanner zum Entsperren vorhanden. Das Display mit Touchscreen-Funktionalität wird durch Gorilla Glass NBT geschützt. Ein Stylus ist separat zu haben und kann über eine integrierte, magnetische Halterung am Notebook befestigt werden. Für den Sound zeichnen sich wiederum Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen verantwortlich.

Im Handel ist das HP Chromebook x360 14c voraussichtlich ab Ende August zu einem Preis ab 499,00 € inkl. MwSt. zu haben.

Das HP Chromebook 11a ist da etwas schlichter und wiegt ca. 1,37 kg. Es kommt auf 11 Zoll Diagonale, lediglich mit HD-Auflösung und zumindest in der Standardausführung ohne Touchscreen. Auch der Fingerabdruckscanner fehlt und generell wurden Prozessor und RAM abgespeckt. Immerhin soll eine Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden drin sein. Das HP Chromebook 11a ist voraussichtlich ab Ende August zu einem Preis ab 279,00 € inkl. Mehrwertsteuer verfügbar.

Technische Daten HP Chromebook x360 14c-ca0065nr

Display: 14,0 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel,IPS, WLED-backlit, Multitouch, Corning Gorilla Glass NBT, 250 nits, 45% NTSC, Screen to body ratio • 88 %

Betriebssystem: Google Chrome OS

Prozessor: Intel Pentium Gold 6405U, Dual-Core, 2,4 GHz, 2 MB Cache

RAM: 4 GB DDR4-2400 SDRAM (onboard)

GPU: Intel UHD Graphics

Speicherplatz: 64 GB eMMC

Kamera: HP Wide Vision HD Camera mit Dual-Array-Mikrofonen und Webcam Privacy Switch

Wi-Fi 6, Bluetooth 5, microSD, zweimal USB Typ-C, einmal USB Typ-A, Audio-Kombo, Fingerabdruckscanner

Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen

Akku: 60,9 Wh

Technische Daten HP Chromebook x360 14c-ca0053dx

Display:14 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel, IPS, WLED-backlit, Multitouch, Gorilla Glass NBT, 250 Nits, 45 % NTSC, Screen to body ratio • 88%

Betriebssystem: Google Chrome OS

Prozessor: Intel Core i3-10110U, Dual-Core, 2,1 GHz bzw. 4,1 GHz im Boost-Modus, 4 MB Cache

RA: 8 GB DDR4-2666 SDRAM (onboard)

GPU: Intel UHD Graphics

Speicherplatz: 64 GB eMMC

Kamera: HP Wide Vision HD Camera mit Dual-Array-Mikrofonen und Privacy-Switch

Schnittstellen: Wi-Fi 6 AX, Bluetooth 5, microSD, Fingerabdruckscanner, zweimal USB Typ-C, einmal USB Typ-C, Audio-Kombo

Stereo-Lautsprecher von Bang & Olufsen

Akku: 60,9 Wh

Technische Daten HP Chromebook 11a

Display: 11,6- Zoll, WLED-backlit, 220 nits, 45% NTSC, 1.366 x 768 Pixel, Screen to body ratio 62 %

Betriebssystem: Google Chrome OS

Prozessor: Intel Celeron N3350, Dual-Core, 1,1 GHz bis zu 2,4 GHz im Boost-Modus, 2 MB L2 Cache

RAM: 4 GB LPDDR4-2400 SDRAM (onboard)

GPU: Intel HD Graphics 500

Speicherplatz: 32 GB eMMC

Kamera: HP True Vision HD Camera mit Dual-Array-Mikrofonen

Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth® 4.2, microSD, zweimal USB Typ-C, zweimal USB Typ-A, Audio-Kombo

Sterreo-Lautsprecher

Kensington Nano Security Lock Slot

Akku mit 47 Wh

Windows 10: Neuer Insider-Build erweitert WSL-Funktionsumfang und verbessert Bing Maps

Microsoft hat mit der Verteilung eines neuen Insider-Builds mit der Versionsnummer 20150 für alle Insider im Fast Ring begonnen, die vor allem den Funktionsumfang des Windows Subsystem for Linux (WSL) um ein paar zusätzliche Funktionen erweitert. Mit dem WSL können Entwickler eine GNU-/Linux-Umgebung direkt unter Windows ausführen, ohne dafür eine virtuelle Maschine betreiben zu müssen. Mit Build 20150 beherrscht das WSL nun auch GPU compute, WSL install und WSL update, so Microsoft in seiner Ankündigung. Diese erklärt man folgendermaßen:

GPU-Compute: eine Funktion, die es Ihren Linux-Binärdateien ermöglicht, Ihren Grafikprozessor zu nutzen, wodurch es möglich wird, mehr Workflows für die Entwicklung von maschinellem Lernen und Datenwissenschaften direkt in der WSL durchzuführen.

wsl -install: ein neues Kommando, das es Ihnen erlaubt, die WSL mit nur einem Befehl zu installieren

wsl -update: ein Kommando, das Ihnen die Möglichkeit gibt, die von WSL 2-Distributionen verwendete Linux-Kernel-Version einfach zu verwalten

Zukünftig soll Bing Maps und weitere Produkte von Microsoft mit den neuen TomTom-Basiskartendaten arbeiten, informiert das Unternehmen. Hierfür beginne man nun schon einmal für die Insider im Fast Ring damit, die Maps-App nach und nach mit den neuen Kartendaten auszustatten. Sollten euch dort Fehler oder andere Probleme auffallen, könnt ihr diese direkt über die App (rechte untere Ecke „Änderung vorschlagen“) mitteilen.

Canon EOS R5: Stellt euch auf 4.500 € ein

Preislisten aus Europa deuten den finalen Preis der Canon EOS R5 in Höhe von 4.500 Euro an. Das klingt realistisch.

Canon EOS R5: Preis von 4.500 € aufgetaucht

Ein kurzes Update zum Preis der Canon EOS R5, der nach wie vor noch nicht offiziell von Canon bestätigt wurde: Nachdem man in den letzten Wochen mehrfach lesen konnte, dass die Canon EOS R5 in den USA weniger als 4.000 Dollar kosten soll, ist nun ein konkreter Preis für den europäischen Markt aufgetaucht. Canonrumors hat nämlich Preislisten von Händlern erhalten, auf denen die Canon EOS R5 für 4.500 Euro gelistet wird.

Der Preis ist realistisch

Dieser Preis von 4.500 Euro ist aus mehreren Gründen realistisch. Zum einen musste man anhand der letzten Gerüchte bereits annehmen, dass die Canon EOS R5 in Deutschland mindestens 4.350 Euro kosten wird. Denn wenn in den USA ein Preis von 3.999 Dollar aufgerufen werden würde, dann müsste man bei uns noch die Mehrwertsteuer ergänzen und die Währung umrechnen – und würde dann schlussendlich bei rund 4.350 Euro landen. Nun ist es absolut keine Seltenheit, dass die Hersteller zusätzlich zur Mehrwertsteuer und zur Währungsumrechnung noch ein paar Euro oben drauf schlagen, 4.500 Euro klingen also durchaus plausibel.

Des Weiteren hatte Canon vor einiger Zeit offiziell bestätigt, dass die Canon EOS R5 gewissermaßen das spiegellose Pendant zur Canon EOS 5D Serie werden soll. Sehen wir die R5 also mal für einen Moment als „Canon EOS 5D Mark V“.

Die Canon EOS 5D Mark IV wurde vor einigen Jahren mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.499 Dollar bzw. 4.129 Euro auf den Markt gebracht. Dass nach einigen Jahren bei der Präsentation der nächsten Generation die Preise erhöht werden, ist absolut üblich, auch in dieser Hinsicht würde der Preis von 4.500 Euro also ins Bild passen.

Mit der offiziellen Präsentation der neuen Canon EOS R5 rechnet man nach wie vor im Zeitraum Anfang Juli.

Aorus 17G: Mechanische Tastatur trifft hohe Akkulaufzeit

7,5 Stunden Internetsurfen per WLAN bei mittlerer Leuchtkraft: Was nach einem mobilen Business-Laptop klingt, ist auch für den riesigen 94-Wh-Akku des Aorus 17G möglich. Die meisten High-End-Notebooks müssen mit weniger als 80 Wh vorliebnehmen. Käufer dürfen sich außerdem über ein grandioses Keyboard freuen. Das mechanische Omron-Modell punktet in beinahe jeder Beziehung und lässt die Gaming-Konkurrenz alt aussehen.

Leistung und Bildqualität liegen ebenfalls auf einem sehr guten Niveau. Zwar löst der IPS-Screen “nur” mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, bietet dafür jedoch eine hohe Geschwindigkeit (240 Hz). Als Tüpfelchen auf dem i lässt Gigabyte das Display X-Rite Pantone zertifizieren, was für genaue Farben sorgt.

Größere Abstriche gibt es kaum. Neben der Webcam könnte zum Beispiel auch die Geräuschentwicklung besser sein.

Das Honor MagicBook 14 ist der Preis-Leistungskracher

Für rund 600 Euro muss man bei Laptops eigentlich immer irgendwelche Kompromisse machen. Entweder gibt es nur eine kleine SSD oder gar eine HDD, TN-Panels, Kunststoffgehäuse oder alt Komponenten. Dass es auch anders geht, beweist Honor mit dem MagicBook 14. Das 14 Zoll große Notebook basiert auf dem Huawei MateBook D 14, welches jedoch einige Euro teurer ist. Im Prinzip sind die Unterschiede aber gering und beschränken sich auf die Farbgebung des Gehäuses. Insgesamt kann das Metallgehäuse überzeugen und könnte es auch mit deutlich teureren Geräten aufnehmen.

Aber auch an den anderen Stellen muss man keine großen Kompromisse eingehen. Das matte Display setzt auf die IPS-Technik und ist hell genug, lediglich die Farbgenauigkeit lässt etwas zu wünschen übrig. Für alltägliche Aufgaben spielt das aber keine Rolle. Zudem gibt es eine vernünftige Tastatur mit einer zweistufigen Hintergrundbeleuchtung.

Das Highlight ist aber sicherlich die gute Systemperformance, denn dank dem schnellen Ryzen5-3500U-Prozessor, der integrierte Vega-8-Grafik, 8 GB Dual-Channel RAM und der schnellen PCIe-SSD von Samsung bekommt man im Alltag ein extrem flinkes System, was auch durchaus mit anspruchsvolleren Aufgaben zurechtkommt. Selbst ein wenig Spielen ist kein Problem, wenn man mit reduzierten Details leben kann. Dabei bleibt der Lüfter aber immer angenehm leise. Zuletzt bleiben noch die guten Akkulaufzeiten von 9,5-11 Stunden in unseren praxisnahen Tests. Mehr kann man für den Kaufpreis wirklich nicht erwarten.

Für weitere Informationen inklusive Benchmarks und Messwerten empfehlen wir einen Blick in unseren ausführlichen Testbericht zum Honor MagicBook 14.

Apple MacBook Air 2020 im Test: Ist der Core i3 die bessere Wahl?

Nachdem wir kürzlich bereits das neue MacBook Air mit dem Quad-Core-Prozessor von Intel getestet haben, sehen wir uns nun die Einstiegsversion mit dem kleineren Core-i3-Prozessor an. Dieser bietet nur 2 Kerne und erinnert damit sehr stark an das alte MacBook Air (Jahrgang 2019 und älter). Besonders gespannt sind wir dabei auch auf die Emissionen, denn die Lautstärke des Lüfters stellte sich bei unserem Test des Quad-Core-Modells als problematisch heraus. 

Unser Testgerät in Gold ist das Einstiegsmodell für 1.199 Euro. Neben dem besagten Core-i3-Prozessor bekommt der Kunde noch 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher. Zudem ist auch in dieser Version die aktualisierte Tastatur (Magic Keyboard) verbaut, die nach vielen Jahren wieder auf einen konventionellen Scherenmechanismus setzt. Da es weder beim Gehäuse, den Anschlüssen oder den Eingabegeräten Unterschiede zu unserem letzten Testgerät gibt, werden wir uns in diesem Artikel auf die Leistung des kleinen Prozessors und die Emissionen fokussieren. Für alle weiteren Informationen steht unser umfangreicher Testbericht des MacBook Air 2020 Core i5 zur Verfügung.

Display – Retina-Display leuchtet unter Windows heller

Beim Display gibt es keine großen Unterschiede zum letzten Testgerät. Die Panel-ID lautet auch in diesem Fall APPA042 und die Auflösung liegt erneut bei 2.560 x 1.600 Pixeln (16:10). Der subjektive Bildeindruck ist sehr gut und auch die Messwerte entsprechen mit kleinen Abweichungen dem früheren Testgerät. Diese lassen sich aber nur mit Messgeräten erfassen, mit dem Auge erkennt man die Unterschiede nicht. Mit einer Helligkeit von rund 400 Nits und einem Kontrastverhältnis von mehr als 1.200:1 gehen die Ergebnisse in Ordnung, auch wenn die Windows-Konkurrenz hier teilweise deutlich höhere Werte erreicht.

Ein PWM-Flimmern können wir ab einer Helligkeit von 75 % und weniger feststellen, mit 119 kHz ist die Frequenz jedoch sehr hoch. Wie die größeren Brüder unterstützt auch das kleine MacBook TrueTone (automatische Anpassung der Farbtemperatur an die Umgebung) und bietet auch einen Helligkeitssensor.

Bei unserer Analyse mit der professionellen CalMAN-Software und dem X-Rite i1 Pro 2 Spektralfotometer erkennen wir eine sehr gute Kalibrierung ab Werk. Es gibt keinen Farbstich und alle Abweichungen liegen deutlich unterhalb der wichtigen Marke von 3. Mit unserer Kalibrierung konnten wir die Werte nur minimal weiter verbessern. Eine zusätzliche Kalibrierung von Seiten des Nutzers ist daher also überflüssig. Der kleine sRGB-Farbraum wird vollständig abgedeckt, daher ist auch die Bildbearbeitung kein Problem. Hier sieht man übrigens auch einen Unterschied zu den teureren MacBook-Pro-Modellen, die den größeren P3-Farbraum abdecken.

Beim Testen ist uns zudem noch aufgefallen, dass man unter Windows eine deutlich höhere maximale Helligkeit erreichen kann. bei unserem Testgerät waren es mehr als 30 %, was schon beachtlich ist. Gleichzeitig ist der Schwarzwert aber auch etwas höher, an dem Kontrastverhältnis von rund 1.200:1 ändert sich aber nichts. Welche Gründe es für diese unterschiedlichen Helligkeitswerte gibt haben wir bereits in einem eigenen Artikel behandelt. Bei der Farbgenauigkeit ist Windows allerdings etwas im Nachteil und einige Farben verfehlen (auch nach einer Kalibrierung) den wichtigen Grenzwert von 3. 

Leistung – Reicht der Core i3 im MacBook Air?

Neben den reinen macOS-Benchmarks haben wir auch Windows 10 via Bootcamp installiert, um unsere gewohnten Tests durchzuführen und eine gewisse Vergleichbarkeit mit Windows-Geräten zu ermöglichen. Allerdings muss man hierbei immer beachten, dass die BootCamp-Treiber von Apple nicht perfekt optimiert sind. Der Betrieb von Windows ist zwar problemlos möglich, die Benchmarks sind aber nicht immer vollkommen aussagekräftig. Zudem ist der Stromverbrauch unter Windows deutlich höher.

Prozessor – MacBook Air mit Ice-Lake Core i3

Das Basismodell des MacBook Air 2020 ist ebenfalls mit einem aktuellen Ice-Lake-Chip ausgestattet, allerdings bietet der Core i3-1000NG4 im Gegensatz zum Core i5 und Core i7 nur zwei Kerne (4 Threads) und erinnert uns damit mehr an das alte MacBook Air aus den Jahren 2018 und 2019. Der neuere Core i3 ist aber ein wenig schneller als der alte Core i5-8210Y des Vorgängers, aber besonders groß ist der Vorsprung nicht. 

Zudem fällt die Leistung auch sehr schnell ab, denn nachdem der Prozessor ganz kurz bis zu 18 Watt verbrauchen darf (2x 3,2 GHz), fällt dieser Wert schon innerhalb von wenigen Sekunden auf nur auf 10-11 Watt ab (2x 2,-2,4 GHz). Auch bei der Cinebench Multi-Schleife pendelt sich der Verbrauch dort ein.

Bei dem MacBook Air mit dem Quad-Core i5 konnten wir noch größere Schwankungen feststellen. Bei der Multi-Core-Leistung hat der i5 einen Vorsprung von rund 35 %, doch bei der Single-Core-Leistung, die im Alltag ja oftmals immer noch wichtiger ist, sind die beiden sogar gleichauf. Im Akkubetrieb wird die Leistung übrigens nicht weiter reduziert. Die versammelte Windows-Konkurrenz mit den 15-Watt-Chips bietet durchweg mehr Prozessorleistung.

System Performance – MacBook Air ist im Alltag schnell genug

Die Benchmark-Ergebnisse sind das eine, der subjektive Leistungseindruck ist aber viel wichtiger, vor allem bei einem Gerät wie dem MacBook Air, welches sich primär an Casual-User richtet. Hier hat natürlich jeder Nutzer seine eigene Routine, doch bei alltäglichen Dingen konnten wir während des Tests keine Einschränkungen erkennen. Darunter fallen für uns ganz normale Dinge wie das Schreiben von Mails, Chats via Skype oder Discord, das Surfen im Internet, die Wiedergabe von YouTube-Videos oder das Streamen von Videos (wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+). Hier profitiert das MacBook Air vor allem von der schnellen SSD und dem leistungsstarken Video-Decoder. Für diese Dinge reicht auch die CPU-Leistung des Dual-Cores vollkommen aus. 

Allerdings sollte man sich beim Thema Multitasking zurückhalten und auch nicht zu viele Tabs im Browser nutzen. Andernfalls kann es schon mal zu leichten Hängern kommen. Für Power-User eignet sich das MacBook Air sowieso nur bedingt, und das gilt auch für die optionalen Quad-Core-Prozessoren. In dem Fall sollte man sich lieber direkt für ein MacBook Pro 13 entscheiden.

Grafikkarte – Iris Plus Graphics G4

Der Core-i3-Prozessor besitzt im Vergleich zu den optionalen Quad-Core-Chips auch eine langsamer Version der Intel Iris Plus Graphics. Das G4-Modell bietet nur 48 Recheneinheiten, die schnellere G7-Version hingegen 64. Allerdings wird auch hier die Grafikleistung durch die geringe TDP begrenzt, denn andere G4-iGPUs in unserer Datenbank sind je nach Test 30 – 70 % schneller. Das MacBook Air 2020 mit der G7-Version ist zwar noch einmal etwa 50 % schneller, doch insgesamt ist das Leistungsniveau recht gering. Im Alltag wird man diese Unterschiede kaum bemerken und hier reicht auch der kleine Prozessor aus. Die Wiedergabe von hochauflösenden Videos ist beispielsweise überhaupt kein Problem, nur beim Spielen ist das MacBook Air in der Regel überfordert. Lediglich sehr anspruchslose Titel laufen auf minimalen Details flüssig, aber auch nicht für lange Zeit. Der 3DMark Fire Strike Stresstest wird mit nur rund 70 % nicht bestanden, man muss also mit Einbußen bei längerer Belastung rechnen. Zumindest wird die Grafikleistung im Akkubetrieb nicht noch weiter reduziert.

Emissionen

Geräuschemissionen – Dual-Core MB Air ist leiser

Im Vergleich zum Quad-Core-Modell des MacBook Air dauert es unter Last länger, bis der Lüfter seine maximale Drehzahl erreicht. Zudem bleibt der Gehäuselüfter insgesamt spürbar leiser. Bei mittlerer Last (z. B. auch beim Spielen) wird der maximale Wert ebenfalls erreicht, doch es kann durchaus einige Minuten dauern. Nichtsdestotrotz ist die passive Kühlung mit dem Gehäuselüfter alles andere als optimal. Andere Hersteller schaffen es, solch einen Prozessor komplett passiv zu kühlen.

Temperatur – Core i3 bleibt kühler

Bei der Temperaturentwicklung hat das günstigere MacBook Air ebenfalls einen Vorteil, vor allem der Hotspot auf der Oberseite der Tastatur bleibt unter Last einige Grad kühler. Maximal 44 °C merkt man beim Tippen natürlich schon, doch es gibt keine Beeinträchtigungen. Auch maximal 40 °C auf der Unterseite sind kein Problem. Bei weniger anspruchsvollen Aufgaben wird das Gerät in der Regel maximal lauwarm.

Wie schon bei der reinen Prozessorlast pendelt sich der Stromverbrauch des Prozessors im Stresstest recht schnell bei knapp 11 Watt ein. Allerdings muss das jetzt für den Prozessor und die integrierte Grafikkarte ausreichen, was natürlich den Takt beeinflusst. Die CPU arbeitet nur noch mit 2x 1,5 GHz und die iGPU mit 400 MHz. Nach dem Stresstest ist die Leistung aber nicht beeinträchtigt.

Energieverwaltung – Sparsamer Ice-Lake-SoC

Energieaufnahme

Bei den Idle-Messungen schneidet das Core i3 MacBook Air nochmals etwas besser ab, unter Last gibt es aber keinen Unterschied. Hier zeigt sich erneut, dass die TDP-Einstellung bzw. die Kühlung der limitierende Faktor für die Leistung ist.

Akkulaufzeit – macOS mit klarem Vorteil

Die Akkulaufzeiten fallen etwas besser aus als beim MacBook Air mit dem Quad-Core i5-Prozessor. Sowohl im WLAN-Test als auch beim Video-Test (macOS, beide mit 150 Nits) ermitteln wir rund 11 Stunden. Wenn wir die Helligkeit auf das Maximum erhöhen, reduziert sich die Laufzeit im WLAN-Test auf 7:17 Minuten (macOS). 

Der Vollständigkeit halber haben wir den WLAN-Test auch noch unter Windows durchgeführt und wie erwartet sind die Ergebnisse deutlich schlechter. Bei einer Helligkeit von 150 Nits sind es rund 7,5 Stunden, bei der vollen Helligkeit sogar nur etwas mehr als 4 Stunden.

Fazit – Für den Alltag ist der Core i3 die bessere Wahl

Bei all den Diskussionen um die Leistung und die neuen Quad-Core-Optionen muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich beim MacBook Air nach wie vor um ein Gerät für Nutzer handelt, die vor allem alltägliche und einfache Aufgaben bewältigen wollen. Dazu gehören Dinge wie das Schreiben von Mails, die Wiedergabe von Videos oder das Surfen im Internet. Hiermit hat das MacBook Air, auch dank der schnellen SSD, überhaupt keine Probleme. Aufgrund der begrenzten TDP-Konfiguration ist das kleine MacBook Air bei der Single-Core-Leistung, die im Alltag immer noch wichtig ist, auch überhaupt nicht langsamer als der Core i5 mit 4 Kernen. Zudem gibt es ganz klare Vorteile bei den Emissionen, und vor allem der Lüfter bleibt leiser und erhöht seine Drehzahl auch langsamer. Selbst bei etwas höherer Anforderungen bleibt das Air mit dem i3 also länger leise. 

Das MacBook Air mit dem Dual-Core i3-Prozessor ist der bessere Begleiter bei alltäglichen Aufgaben. Der subjektive Leistungseindruck ist bei einfachen Dingen sehr gut und gleichzeitig bleibt der Lüfter leiser. Das gute Display und die verbesserte Tastatur bekommt man auch im Einstiegsmodell. 

Nichtsdestotrotz gibt es auch hier Nachteile, denn das Leistungsniveau ist insgesamt sehr gering. Das wäre ja eigentlich auch nicht weiter schlimm, doch warum schafft Apple es denn nicht, das Gerät dann komplett passiv zu kühlen? Ein komplett lautloses MacBook Air wäre eine tolle Sache, doch hier bleibt das Gefühl, dass Apple das Gerät absichtlich zurückhält. Vielleicht kommt der Schritt zu einer vollständig passiven Kühlung erst mit den viel spekulierten ARM-Prozessoren.

Ein weiteres Problem ist natürlich der Preis, denn für 1.200 Euro bekommt man in der Windows-Welt deutlich mehr Leistung. Mit dem hochwertigen Gehäuse, dem guten Panel und der sehr guten Optimierung in Bezug auf das Betriebssystem bietet das Air aber dennoch ein sehr rundes Gesamtpaket im Alltag. Wer mehr Leistung benötigt oder weiß, dass er sein MacBook Air oft fordert, sollte unserer Meinung nach die teureren Modelle des Air mit Quad-Core-Prozessoren lieber meiden und direkt auf das MacBook Pro 13 umsteigen.

Leak: Das Asus ZenBook UX425 kommt mit Intel Ice Lake & AMD Ryzen Renoir im dünneren Gehäuse

Asus hat bereits vor einem Monat in einer Pressemeldung auf ein neues ZenBook UX425 hingewiesen. Dabei spricht das Unternehmen von einem Notebook, das 13,9 Millimeter dünn und 1,15 Kilogramm leicht ist, wodurch es ein wenig kompakter wäre als etwa das Asus ZenBook UX433 (ca. 1.199 Euro auf Amazon), das 15,9 mm dick und 1,19 kg schwer ist.

Darüber hinaus spricht Asus von einem besonders energieeffizienten Display, das 450 Nits hell ist und durch die schmalen Ränder an drei Seiten eine Screen-to-Body-Ratio von immerhin 90 Prozent erreicht. Dieses Panel könnte allerdings wie bei vielen Ultrabooks üblich exklusiv im Intel-Modell zu finden sein. Im oberen Rand soll eine Infrarot-Kamera untergebracht sein, die den Login über Windows Hello ermöglichen dürfte.

Der bekannte Leaker @_rogame hat im unten eingebetteten Tweet nun noch mehr Details enthüllt. Demnach wird das Notebook wahlweise mit einem Intel Core i7-1065G7 oder aber mit einem AMD Ryzen Renoir-Chip ausgestattet sein, vom Ryzen 5 4500U bis hin zum Ryzen 7 4700U. 

Nähere Informationen zum neuen ZenBook fehlen noch, im Hinblick auf die restlichen Modelle des Herstellers scheint es aber wahrscheinlich, dass zumindest ein Modell eine dedizierte GPU mitbringen wird. Da das Gerät aber bereits einen Red Dot Design Award gewonnen hat und alle geplanten Prozessoren bereits verfügbar sind könnte der Launch unmittelbar bevorstehen. 

Was kann der Core i9 10900K? – High-End-CPU im Check

Der Core i9 10900K mit zehn Kernen und 20 Threads ist Intels neues Flaggschiff für den Desktop und könnte beachtliches Potenzial zum Übertakten bieten. Dazu passend kommt von Intel außerdem die neue Z490-Plattform, die von verschiedenen Herstellern wie ASUS mit passenden Boards unterstützt wird.

Was das Spielern bringt, wieviel Power drinsteckt und wie’s 2020 mit CPUs und Mainboards weitergeht, bespricht Hardware- und Overclocking-Spezialist Roman Hartung alias “Der8auer” mit GameStar-Hardware-Redakteur Nils Raettig und Michael Obermeier.