Lenovo IdeaCentre 3: Büro-PCs mit AMD-Zen-Prozessoren ab 195 Euro

Mehrere Händler verkaufen zurzeit Lenovos Büro-PCs der Serie IdeaCentre 3 mit Rabatt. Wer kurzfristig einen günstigen Desktop-PC mit ausreichender Leistung für Office-Programme benötigt, kann zuschlagen. Ins Auge fallen drei Modelle mit AMDs Einsteiger-Zen-Prozessoren Ryzen 3 3250U, Athlon 3050e und 3020e (ohne Zusatznamen). Alle drei nutzen zwei CPU-Kerne samt integrierter Radeon-Grafikeinheit; das Ryzen-Modell arbeitet dank Simultaneous Multithreading (SMT) vier Threads ab.

Die günstigste Variante mit 3020e verkauft Media Markt für knapp 195 Euro. Aufgrund des Preises müssen Nutzer Abstriche bei der Ausstattung machen: Windows 10 Home ist auf einer 1 TByte großen Festplatte vorinstalliert und nicht auf einer SSD. Zudem verbaut Lenovo einen einzelnen DDR4-2400-Riegel im Single-Channel – Nutzer können dank freien Steckplätzen einen zweiten RAM-Riegel und eine M.2-SSD (SATA 6G oder PCIe 3.0 x4) nachrüsten. Ein 90-Watt-Netzteil ist intern im 7,4-Liter-Gehäuse verbaut.

SSD im 270-Euro-PC

Mehrere Händler führen ab 270 Euro eine Konfiguration, die sich dank Athlon 3050U, 256-GByte-SSD und 8 GByte RAM (Dual-Channel) im Alltag deutlich flotter anfühlen dürfte. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann eine 3,5-Zoll-HDD oder per Adapter eine 2,5-Zoll-SSD nachrüsten.

Als Bildausgang steht in allen drei Fällen ein einzelner HDMI-1.4-Anschluss zur Verfügung, der für Full HD (1920 × 1080 Pixel) oder WQHD (2560 × 1440 Pixel) bei 60 Hertz ausreicht. Ultra-HD-Monitor (3840 × 2160 Pixel) können nur 30 Hertz darstellen. Zusätzlich steht insgesamt achtmal USB Typ A bereit, darunter zweimal USB 3.2 Gen 1 mit 5 GBit/s (früher 3.0) und sechsmal USB 2.0. Ins Internet geht der IdeaCentre 3 per Gigabit-Ethernet oder Wi-Fi 5 (WLAN 802.11ac). Peripherie können Nutzer auch drahtlos per Bluetooth 5.0 verbinden. Audio-Klinken befinden sich vorne am I/O-Panel nebst SD-Kartenleser.

Withings ScanWatch im Test: Hybride Smartwatch par ex­cel­lence

Mit der Activité Pop (Test), die vor rund fünfeinhalb Jahren auf den Markt kam, begründete Withings den Sektor um hybride Smartwatches mit. Gepaart mit neuen Funktionen und einem Herzfrequenzsensor gelang es zuletzt der Steel HR (Test), die Käuferschaft zu begeistern, bevor das Unternehmen für kurze Zeit von Nokia übernommen wurde.

Mit der ScanWatch legt Withings das Konzept nochmals neu auf und schafft so eine Smartwatch mit analogem Zifferblatt, kleinem Display und einer Schar von Sensoren. Allen voran ist dabei sogar ein Sensor zur EKG- und SpO2-Messung an Bord, was so bislang einzig den (vollwertigen) Smartwatches vorbehalten und im hybriden Segment gar nicht vertreten war.

Die Withings ScanWatch ist bereits erhältlich. Unabhängig von der Farbvariante ruft der Hersteller für das 38-mm-Modell eine Preisempfehlung von rund 280 Euro aus. Die 42 mm große Variante schlägt mit einem Aufpreis von 20 Euro zu Buche. Im Preisvergleich sind die Uhren ab 270 respektive 280 Euro gelistet.

Äußerlich vollends gelungen

Gegenüber der in die Jahre gekommenen Steel HR setzt die ScanWatch an vielen Punkten an und verbessert das altgediente Design. Vor allem die neue Gehäuseform ist hier zu erwähnen. Die Unterseite der Steel HR verlief sehr trichterförmig und lag so beim Tragen auch unansehnlich am Handgelenk auf – beides Punkte, die seinerzeit so gar nicht bemerkt wurden, aber im nun vorliegenden, direkten Vergleich umso stärker auffallen.

Die angepasste Unterseite ist mithin nur ein Punkt von vielen. Die ScanWatch macht äußerlich alles richtig. Das Edelstahlgehäuse mit polierter Glas-Einfassung ist absolut tadellos verarbeitet. Diese Aussage mag zwar auf mittlerweile beinahe alle (getesteten) Smartwatches zutreffen, doch topt die ScanWatch dies noch mal. Die Uhrenunterseite ist ebenfalls aus Edelstahl gefertigt, während andere getreu dem Motto „Oben hui, unten pfui“ hier oftmals auf eine Unterseite aus Kunststoff setzen. Zum guten Ton gehört dann auch ein Saphirglas. Neu ist zudem die digitale Krone an der rechten Uhrenseite, die angenehm flüssig und mit einem leichten haptischen Feedback durch das Menü führt.

Auch beim Zifferblatt setzt Withings an, wenngleich die Grundstruktur der Steel HR beibehalten wird. Auf 12 Uhr befindet sich weiterhin das kleine PMOLED-Display, das nun auf einen Durchmesser von 13 mm wächst. Die Auflösung beträgt 9.000 Pixel – einzelne Bildpunkte sind dabei selbst bei naher Betrachtung nicht auszumachen. Die Helligkeit von maximal 260 nits ist vollends ausreichend, um selbst bei Sonnenlicht das Display abzulesen. Unterhalb dessen befindet sich auf 6 Uhr ein kleines Zifferblatt, das der Anzeige der Tagesaktivität in Prozent vom Tagesziel dient. Als Designakzent ist das zweite Zifferblatt mit einem Guillochemuster versehen. Das Hauptzifferblatt ist dagegen je nach Variante schlicht in einer Farbe gehalten. Stundenindexe und Zeiger sind aus Chrom gefertigt und unterstreichen das schlichte, aber zeitlose Design.

Bei der Wasserdichtigkeit attestiert Withings der Uhr 5 ATM. Der Standard bezieht sich dabei auf den Druck einer angenommenen Wassersäule von 50 m. Aufgrund von Druckspitzen entspricht dies lediglich alltäglichen Tätigkeiten wie Baden, Duschen oder Händewaschen. Wie beinahe alle Smartwatch-Hersteller wirbt jedoch auch Withings mit der Eigenschaft, die Uhr beim Schwimmen tragen zu können, wenngleich dies theorethisch erst ab 10 ATM definiert wird.

Größen und Varianten der ScanWatch

Wie schon die Steel HR wird auch die ScanWatch in zwei Größen aufgelegt. Die bisherigen Kaliber 36 und 40 mm wachsen auf 38 und 42 mm. Beide Modelle sind in der Grundfarbe Weiß oder Schwarz erhältlich und unterscheiden sich optisch etwas. Die 42-mm-Variante setzt auf einen breiteren Rahmen und einen klassischen Bandanstoß, der in das Gehäuse übergeht. Die 38-mm-Ausführung erinnert ein wenig an den Max-Bill-Stil von Junghans. Ohne Minutenindexe und mit einem schmaleren Rahmen wirkt die Variante noch minimalistischer. Während das 42 mm große Modell 83 g wiegt, bringt das 38-mm-Modell 58 g die Waage bringt – jeweils ohne Armband.

Im Vergleich zu anderen smarten Uhren sticht die ScanWatch mit ihrem klassischen Design schnell hervor. Neben der mechanischen Automatikuhr Rado Silver Star (38 mm), der Withings Steel HR (36 mm) und der Garmin Vívomove HR (43 mm) wirkt die ScanWatch (42 mm) am harmonischsten. Mit einer Höhe von 13,7 mm baut sie von den verglichenen Uhren am höchsten, was jedoch auch dem gewölbten Uhrenglas geschuldet ist.

Tolles Armband

Beiden gemein ist in der Grundausstattung ein schwarzes Kautschuk-Armband mitsamt Dornschließe. Das Armband ist wie die restliche Uhr tadellos verarbeitet. Es stremmt nicht, sitzt überaus gut und ist kaum schmutzanfällig. Dennoch betrifft der einzige negative Punkt zum Äußeren der ScanWatch das Armband. Wenn auch leicht zu verschmerzen und ebenso leicht zu ersetzen, ist es zu lang. Bei einem Handgelenksumfang von rund 20 cm reicht das lange Bandende beinahe bis zum Steg des kurzen Armbands. Ähnliches wurde bereits bei der Steel HR Sport (Test) bemängelt. Die Zugabe eines zweiten, kürzeren Stücks würde hier Zukäufe ersparen. Die Armbänder sind bei beiden Varianten ohne Werkzeug wechselbar. Die Breite beträgt je nach Variante 18 beziehungsweise 20 mm.

Einfache Bedienung, die einen Wunsch offen lässt

Die Bedienung der ScanWatch hat sich dank der neuen Krone revolutioniert. Musste bei allen vorherigen Withings-Modellen mittels mehrfachen Knopfdrucks durch das Menü navigiert werden, läuft dies nun geschmeidig von der Hand. Die Auswahl beispielsweise zum Starten einer Trainingseinheit erfolgt über ein Drücken der Krone.

Große Anforderungen an die Bedienung bedarf es bei den rudimentären Menüs jedoch auch nicht. Neben der Ansicht der verschiedenen Vitaldaten bleiben mit dem Starten der EKG- und SpO2-Messung sowie dem Starten einer Trainingseinheit, einer geführten Atemübung und dem Uhrenmenü (Stoppuhr, Timer und Wecker) nur wenige Auswahlpunkte übrig. Dessen ungeachtet verläuft jedwedes Scrollen im Menü butterweich.

Bei den Benachrichtigungen unterstützt die Withings ScanWatch beinahe jede, die vom gekoppelten Smartphone empfangen wird. Eine direkte Auswahl, von welcher App der Träger Benachrichtigungen auf die Uhr weitergeleitet haben möchte, erfolgt über die zugehörige Health-Mate-App. Die entsprechende Benachrichtigung wird als langsam laufender Fließtext auf dem kleinen Display wiedergegeben. Bei längeren Nachrichten wird jedoch lediglich der Anfang angezeigt. Eine Reaktion auf eingehende Benachrichtigungen ist nicht möglich. Etwas ärgerlich ist auch, dass die Benachrichtigungen nach dem Durchlaufen nicht nochmals aufgerufen werden können. Dies widerspricht dem eigentlichen Grundgedanken etwas – die (kurzen) Benachrichtigungen dienen dem Träger vorrangig dazu, abzuschätzen, ob er zum Smartphone greifen muss oder nicht. Einmal die Benachrichtigung am Handgelenk verpasst, muss zur Kontrolle somit ohnehin zum Smartphone gegriffen werden. Hier wäre eine Art Benachrichtigungszentrale sehr wünschenswert, sodass mitunter eine gewisse Anzahl der letzten Mitteilungen nochmals eingesehen werden könnte.

Auch das Lenovo ThinkPad T14 ist mit AMD Ryzen besser

Mittlerweile führt Lenovo die meisten AMD- und Intel-ThinkPads unter derselben Modellbezeichnung. Nachdem wir nun sowohl das T14 mit dem Intel-Prozessor und jetzt auch mit AMD-CPU getestet haben, gilt auch hier, dass man bei AMD deutlich mehr Leistung zu einem geringeren Preis bekommt. In der T-Serie verwendet Lenovo zudem die Ryzen-Pro-Chips, die ähnlich wie bei Intels vPro-Technologie zusätzliche Sicherheitsfunktionen bieten. Der einzige wirkliche Nachteil ist der Verzicht auf Thunderbolt 3, hier kann die Wahl also auch von der geplanten Dockingstation abhängen. Im Gegenzug gibt es aber einen HDMI-2.0-Anschluss, ein externer 4K-Monitor lässt sich also auch mit 60 Hz ansteuern.

Auch bei den Displays gibt es eine Einschränkung, denn das spiegelnde 4K-Panel ist ausschließlich in Verbindung mit Intel-CPUs verfügbar. Bei einem mobilen Business-Notebook ist das unserer Meinung nach aber nicht weiter schlimm, denn das matte LowPower-1080p-Display ist mit seiner Helligkeit von 400 cd/m² und der guten Farbdarstellung eine sehr gute Wahl. Allerdings gilt auch wie bei anderen 14-Zoll-ThinkPads, dass Lenovo vier verschiedene Modelle des Panels verbaut, und man im Vorfeld nicht weiß, welche Version man bekommen wird. Dass es durchaus Unterschiede gibt, haben wir schon in unserem Vergleichsartikel gesehen. 

Bei der Akkulaufzeit hat das Intel-Modell ebenfalls einen leichten Vorteil. Sobald man sich aber die Leistungswerte ansieht, liegt AMD ganz klar vorne. Das gilt auch schon für den “kleinen” Ryzen 5 Pro 4650U mit 6 Kernen, und erst recht für den schnelleren Ryzen 7 Pro 4750U (8 Kerne). Da die Kühlung hier auch etwas besser ist, dürfte die Leistung besser ausfallen als beispielsweise beim dünneren ThinkPad T14s. Allerdings sollte man für die höchst mögliche Grafikleistung einen zweites RAM-Modul verbauen, was dank dem freien Slot kein großes Problem ist. Wenn man mit dem ThinkPad T14 nach Feierabend auch mal eine Runde spielen möchte, kann der Dual-Channel-RAM den Unterschied zwischen flüssigem und ruckelndem Gameplay machen.

Test HP EliteBook 835 G7 Laptop: Erweiterbare AMD-Kompaktklasse

Traditionell waren Business-Subnotebooks immer vollwertige Laptops im kleineren Format. Das bedeutete früher auch: Die gleiche Aufrüstbarkeit wie bei größeren Modellen. Doch seitdem es Ultrabooks gibt, ist die Kategorie aus der Mode gekommen. Um dem entgegenzuwirken, haben die größten Hersteller von Business-Laptops ihre Modellreihen “ultrabookifiziert”. Die aktuellsten Modelle von Dell und Lenovo, das Latitude 7310 und das ThinkPad X13, haben beispielsweise komplett verlöteten RAM. Der dritte große Hersteller im Bunde, HP, bleibt dagegen bei einem Design mit aufrüstbarem RAM.

Das aktuellste HP EliteBook 835 G7 zeichnet sich aber nicht nur dadurch aus, sondern auch durch die aktuellsten AMD Ryzen Pro 4000 CPUs. Unser Testgerät enthält einen AMD Ryzen 5 PRO, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung. Für diese Konfiguration muss man rund 1.450 Euro auf den Tisch legen.

Neben den schon erwähnten Business-Laptops von Dell und Lenovo nehmen wir auch den direkten Vorgänger HP EliteBook 735 G6 und das Intel-Modell EliteBook 830 G7 als weitere Referenzen in den Vergleich mit auf.

HP-Laptop mit Alu-Gehäuse

Im Vergleich zum HP EliteBook 735 G6 wurde das Gehäuse komplett erneuert. An der silbernen Farbe (mit schwarzem Displayrahmen und Tastatur als Kontrast) ändert sich nichts. Dafür ist der Displayrahmen nun schmaler, die Lautsprecher sind rechts und links der Tastatur platziert und der Pointing-Stick mit seinen dedizierten Tasten entfällt. Das neue Dreicksmuster der Lautsprecheröffnungen ist schon von anderen aktuellen HP-Laptops bekannt.

Der Großteil des EliteBook-Gehäuses ist aus Aluminium gefertigt. Aus Kunststoff bestehen das LCD-Bezel, der obere Teil des Displayrückens sowie der innere Rahmen unterhalb der Alu-Handballenauflage. Damit ist das HP EliteBook 835 G7 nicht ganz so verwindungssteif wie ein Laptop mit Alu-Unibody. Punktuellen Druck parieren Displaydeckel und Palmrest aber sehr gut, auch die Tastatur gibt nirgendwo nach. Die Verarbeitung ist perfekt und die Haptik, bis auf den billig-anmutenden Kunststoff-Streifen am Display, sehr hochwertig.

Das breite Drop-Down-Scharnier mit Kunststoffkappe lässt kaum Wippen zu. Man kann den Bildschirm auch mit einem Finger aufklappen, doch nur auf bis zu 165 Grad.

Ein großer Fortschritt: Das EliteBook 835 G7 ist ein ganzes Stück weniger lang als sein Vorgänger. Dadurch ist es auch kompakter als das Lenovo ThinkPad X13, das Dell Latitude 7310 ist dagegen etwa gleich groß.

Beim Gewicht gibt es ebenfalls eine leichte Verbesserung. In dem Bereich sind die beiden Konkurrenten von Lenovo und Dell aber immer noch besser.

Ausstattung des HP EliteBook 835 G7 business-typisch gut

Durch die Verlegung der Lüftungsöffnungen auf die Rückseite hinter das Scharnier gibt es mehr Platz für Anschlüsse an den Seiten. Dennoch speckt HP bei den Ports ab: Mit dem proprietären Side-Dockingport sowie dem RJ45-Ethernet-Anschluss entfallen zwei große Ports. Neu hinzugekommen ist ein zweiter USB-C-Anschluss, was für viele Nutzer sicherlich positiv sein dürfte. Gerade den RJ45-Port mag aber so mancher schmerzlich missen.

Thunderbolt 3 ist wie bei allen AMD-Laptops nicht vorhanden.

Kommunikation

Obwohl die Wi-Fi-Karte eine modernes Intel Wireless AX200 (2×2) ist, schneidet das HP EliteBook 835 G7 bei den Wi-Fi-Transferraten ziemlich schlecht ab. Gegenüber dem HP EliteBook 735 G6 mit AC-Wi-Fi gibt es kaum eine Verbesserung.

Sicherheit

Als waschechtes Business-Laptop kommt das HP EliteBook 835 G7 mit dem vollem Paket an Hardware-Security-Funktionen. Das schließt Kensington-Lock, Fingerprint-Leser, Infrarot-Kamera und Smartcard-Leser mit ein. Sogar eine mechanische Privacy-Blende für die Webcam ist vorhanden.

Zubehör

Neben dem 65-Watt-Netzteil mit USB-C-Stecker liegt kein weiteres Zubehör bei.

Wartung

Die fünf Kreuzschlitz-Schrauben bleiben im Gehäuse stecken, wenn man sie löst. Neben ihnen ist das Cover auch durch einige Clips gesichert, die man mit einem Kunststoffspatel öffnen muss. 

Vorbildlich ist die Aufrüstbarkeit: Weder SSD, RAM noch Wi-Fi-Modul sind verlötet, alle Komponenten sind einfach austauschbar. Beim RAM ist ein SO-DIMM-Slot ab Werk frei. Ebenso einfach nachrüstbar ist eine WWAN- bzw- LTE-Karte: SIM-Slot und Antennen sind ebenso wie der freie M.2-2242-Slot vorbereitet. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Tastatur ist bei diesem Modell nicht mehr einfach austauschbar.

Garantie

Mit drei Jahren “Collect and Return”-Garantie, bei der das Laptop im Schadensfall vom Hersteller abgeholt wird, bewegt sich das HP EliteBook 835 G7 auf dem üblichen Niveau für Premium-Business-Laptops. Optional kann man die Garantie verlängern und durch Vor-Ort-Service erweitern.

Gute Eingabegeräte im HP-PC

Tastatur

HP nutzt beim EliteBook 835 G7 ein kleineres Layout als beim größeren EliteBook 845 G7. Die dedizierten Navigationstasten rechts entfallen, genau wie der Kontextmenü-Button. Die restlichen Tasten sind aber glücklicherweise gleich groß, wobei die vertikalen Pfeiltasten auch hier sehr klein sind.

Die glatten Backlight-Tasten (zwei Stufen) haben einen Hub von ca. 1,5 mm. Man kann auf ihnen sehr gut tippen, da der Druckpunkt definiert und knackig ist. Subjektiv ist die Tastatur der ThinkPads noch ein wenig besser, aber HP kann ziemlich gut mithalten.

Touchpad

Anders als Lenovo beim Lenovo ThinkPad X13 setzt HP auf ein Touchpad aus Glas. Mit 11 x 6,3 cm hat das Touchpad eine ordentliche Größe für ein 13-Zoll-Notebook. Zugutekommt dem Touchpad, dass es weder dedizierte Touchpad- noch Pointing-Stick-Tasten gibt. Letzteres ist eine Änderung im Vergleich zum EliteBook 735 G6, da der Pointing-Stick leider entfällt.

Den daraus entstehenden Nachteil gegenüber dem ThinkPad kann das HP EliteBook 835 G7 mit dem besseren Touchpad etwas ausgleichen, vor allem, weil die Glasoberfläche einfach besser als Kunststoff ist. Die Mechanik des Clickpads hat einen knackigen, hochwertigen Druckpunkt und auch treibertechnisch gibt es, dank Microsofts Precision-Touchpad-Treiber, nichts zu bemängeln.

Display: Der Schwachpunkt des HP-Notebooks

An Auswahl von matten 13,3-Zoll-LCDs mangelt es beim HP-Computer auf jeden Fall nicht. Alle Displays haben die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080) und IPS-Basis.

Full-HD, 250 cd/m², 45 % NTSC

Full-HD, 250 cd/m², 45 % NTSC, Touch

Full-HD, 400 cd/m², 72 % NTSC, Low-Power

Full-HD, 1000 cd/m², 72 % NTSC, Sureview

Leider verbaut HP in unserem Testgerät das Basispanel. Mit durchschnittlich 228,4 cd/m² bleibt es sogar noch hinter den schon niedrigen Erwartungen zurück. Damit hat das HP EliteBook 825 G7 das dunkelste Display im Vergleich. Zwar verstehen wir, dass HP dieses Display für eher geizige Firmenkunden im Programm hat, aber bei einer Endkundenvariante für über 1.000 Euro sollte dieses Panel nicht mehr verbaut werden.

Obwohl der Kontrast von 1.289:1 nicht schlecht ist – alle anderen Vergleichslaptops sind besser. In Sachen Farbbalance konnten wir ab Werk einen leichten Grünstich mit CalMan messen, der nach einer Kalibrierung mit dem X-Rite i1Pro 2 Colorimeter aber verschwunden ist.

HPs Angabe von 45 % NTSC-Farbraum übersetzt sich in eine extrem schlechte sRGB-Abdeckung von nur 61 %. So werden Farben verfälscht und lasch dargestellt. Dieses LCD-Panel ist für die Arbeit mit Farben ungeeignet.

Trotz der matten Oberfläche ist das Display im Außenbereich fast unbrauchbar. Selbst bei bewölktem Himmel lässt sich kaum etwas erkennen.

Immerhin gibt es an der Blickwinkelstabilität des IPS-Panels nichts auszusetzen. 

Leistung: Überdurchschnittlich schnelle AMD Ryzen 4000 CPU

Es werden ausschließlich Ryzen-Pro-4000-CPUs von AMD im HP EliteBook 835 G7 verbaut. Zur Auswahl stehen der Ryzen 3 Pro 4450U, der Ryzen 5 Pro 4650U und der Ryzen 7 Pro 4750U. Dedizierte GPUs gibt es keine, dafür aber die integrierten AMD GPUs Radeon RX Vega 5, Radeon RX Vega 6 und Radeon RX Vega 7.

Der größte Vorteil des HP EliteBook 835 G7: Es hat gleich zwei DDR4-3200 SO-DIMM-Slots, womit maximal bis zu 64 GB RAM möglich sind. HP verkauft das EliteBook ab Werk mit 32 GB. Als Massenspeicher gibt es eine M.2-2280-SSD mit bis zu 1-TB-Kapazität.

Prozessor

Der AMD Ryzen 5 Pro 4650U ist der zweitschnellste Prozessor der Ryzen-Pro-Serie für Business-PCs. Die sechs Kerne des Renoir-Prozessors takten mit 2,1 bis 4 GHz. Für Vergleiche mit anderen Prozessoren verweisen wir auf unsere CPU-Benchmarkliste.

Nominell hat die CPU eine TDP von 15 Watt. HP räumt ihr mit rund 30 Watt das Doppelte ein. Schon nach kurzer Zeit wird der Verbrauch aber etwas gesenkt. In der Cinebench-Schleife können rund 25 Watt gehalten werden, was in Taktraten von etwa 3 GHz und Temperaturen von rund 94 °C resultiert. Damit schneidet das HP EliteBook 835 G7 extrem stark ab und holt sogar fast das Lenovo ThinkPad X13 ein, das den eigentlich deutlich stärkeren Ryzen 7 Pro 4750U mit acht Kernen enthält. Im Vergleich zum Intel-EliteBook 830 G7 ist das EliteBook 835 G7 rund 70 % schneller bei der Multicore-Leistung. 

Im Akkumodus steht die volle CPU-Leistung zur Verfügung. 

System Performance

In den PCMark-Benchmarks ist das HP-Notebook schlechter als das Lenovo ThinkPad X13. Ursächlich dafür kann die eher schwache SSD oder auch der Single-Channel-RAM sein. Im Alltag läuft das EliteBook 835 G7 aber durchgehend flüssig und schnell.

DPC-Latenzen

Bei der Arbeit mit Audio kann es zu Aussetzern kommen. Das liegt laut dem Analyse-Programm LatencyMon vermutlich am CPU-Powermanagement.

Massenspeicher

Die M.2-2280-SSD von SK Hynix unterstützt zwar den PCIe-NVMe-Standard, ist aber ziemlich langsam im Vergleich zur Konkurrenz. Im Alltag wird man davon nicht sehr viel merken. Beim Kopieren großer Datenmengen kann die 256-GB-SSD aber merklich langsamer sein.

Grafikkarte

Die AMD Radeon RX Vega 6 ist die mittlere Variante der AMD-iGPUs, die es im HP EliteBook 835 G7 gibt. Ihre Leistung ist vor allem davon abhängig, ob der System-Speicher im Dual- oder Single-Channel-Modus läuft – schließlich hat die GPU keinen eigenen Speicher. Da der Speicher im HP-Notebook mangels eines zweiten RAM-Moduls ab Werk nur im Single-Channel-Mode arbeitet, könnte die Leistung deutlich besser sein – das zeigt sich auch im Test des Lenovo ThinkPad T14. Auch die Games würden mit Dual-Channel-RAM wesentlich flüssiger laufen. 

Auch die GPU reduziert nicht ihre Leistung im Akkumodus.

Emissionen: HP-Laptop kühl unter Last, leise im Idle

Geräuschemissionen

Im Idle-Zustand bleibt der Lüfter komplett ausgeschaltet. Das ändert sich unter Last, maximal messen wir 38,5 dB(a) – an sich schon eine ordentliche Lautstärke, zudem läuft der Lüfter ziemlich hochfrequent. Definitiv nervig, wenn auch nur unter Last der Fall.

Spulenfiepen konnten wir nicht feststellen.

Temperatur

Der laute Lüfter führt die Hitze scheinbar gut ab, denn unter Last erhitzt sich das Gehäuse kaum. Nicht einmal 40 °C werden erreicht. Dabei zeigt sich im Stresstest mit Prim95 und FurMark, dass das nicht an einer Leistungsdrosselung liegt: Auch nach einer Stunde kann der Prozessor noch 22,5 Watt verbrauchen. Das Kühlsystem hält die CPU-Temperaturen dabei vergleichsweise konstant bei 92,1 °C.

Audio

Trotz ihrer prominenten Platzierung sind die Boxen des HP EliteBook 835 G7 nicht gut. Sie sind zu leise und der Bass geht ihnen komplett ab. Dadurch ist der Sound unausgewogen und blechern.

Über den 3,5mm-Ausgang kann man ein wesentlich besseres Ergebnis erreichen.

Die beiden Mikrophone neben der Webcam nehmen Stimmen klar auf.

Energieverwaltung: HP EliteBook 835 G7 ist ein Langläufer

Energieaufnahme

Beim Stromverbrauch sind insbesondere die Vergleichswerte von EliteBook 830 G7 und Lenovo ThinkPad X13 interessant: Während das ThinkPad deutlich weniger effizient läuft, hat das Intel-Modell im Idle immer noch Vorteile.

Der maximale Stromverbrauch bleibt deutlich unter der kritischen 65-Watt-Schwelle, die das Netzteil liefern kann.

Akkulaufzeit

Mit 53 Wattstunden kann sich die Akkukapazität durchaus sehen lassen. In Kombination mit dem besseren Stromverbrauch schlägt das HP EliteBook 835 G7 so locker seinen Vorgänger und das Lenovo ThinkPad X13 im Wi-Fi-Test. Fast elf Stunden sind ein sehenswertes Ergebnis, nur das Dell Latitude 7310 ist deutlich besser als das HP-Laptop. Einen kleinen Vorteil hat die Intel-Variante HP EliteBook 830 G7.

Fazit: AMD EliteBook lieber mit Alternativ-Display

Seine beiden RAM-Slots machen aus dem HP EliteBook 835 G7 ein besonderes Subnotebook. Eine derartige RAM-Flexibilität ist heutzutage besonders in der Kompaktklasse selten geworden. 

Das alleine macht natürlich noch kein gutes Business-Laptop. Dazu sind auch das stabile Gehäuse, das gute Touchpad und die angenehme Tastatur notwendig, genau wie die vielen Sicherheitsfeatures und Ports. Für so ein kompaktes Laptop auch nicht verkehrt sind die sehr gute Akkulaufzeit sowie die niedrigen Temperaturen – für die Schoß-Nutzung angenehm. Dass WWAN vorbereitet ist, ist definitiv ein Pluspunkt. Noch ein extrem positiver Aspekt: Die CPU kann konstant über 20 Watt verbrauchen, sodass der Hexacore im EliteBook fast die Leistung des Octacores im Lenovo ThinkPad X13 erreicht.

Klingt bisher fast perfekt. Doch HP zerstört das positive Bild ein wenig durch den Bildschirm, der geringe Farbraumabdeckung mit geringer Helligkeit vereint. Warum HP dieses Panel bei einem Modell für über 1.000 Euro verbaut, ist uns nicht ganz klar – schließlich gibt es das EliteBook 835 G7 optional auch mit besseren LCDs. Weitere Kritikpunkte umfassen den fehlenden Thunderbolt-Standard, die schlechten Wi-Fi-Transferraten sowie die langsame SSD. Im Vergleich zum Vorgänger vermissen wir den Pointing-Stick, zudem gibt es immer noch keinen SD-Kartenslot. Etwas störend ist auch der hochfrequente Lüfter unter Last – dass er im Idle aber stumm bleibt, sortieren wir wiederum bei den positiven Aspekten ein. Das gilt auch für die dreijährige Garantie.

Sehr stark, bis auf das Display: HP EliteBook 835 G7 sollte mit einem anderen Bildschirm gekauft werden.

Schlussendlich bleibt uns zu sagen: Wir können das HP EliteBook 835 G7 empfehlen – aber die Konfiguration mit dem schwachen LCD sollte man meiden. 

Vivo demonstriert OriginOS, die brandneue Android-Benutzeroberfläche für Vivo-Smartphones

Vivo wird seinen Smartphones bald eine rundum überarbeitete Android-Benutzeroberfläche spendieren, die das mittlerweile etwas in die Jahre gekommene FuntouchOS ersetzen wird. Ähnlich wie auch bei Apples iOS 14 sind die von Grund auf neu entwickelten Widgets eines der Highlights. In OriginOS sind diese in einer Vielzahl unterschiedlicher Größen verfügbar, wie gewohnt können entweder Informationen oder auch interaktive Buttons dargestellt werden.

Tippt man auf ein Widget, so öffnet sich eine größere Version, die zusätzliche Informationen oder Buttons darstellen kann. Über eine Berührung des unteren Bildschirmrands können insgesamt 26 unterschiedliche Gesten ausgeführt werden, die es ermöglichen, viele häufig benötigte Funktionen schnell zu erreichen, wie etwa das Wechseln zwischen verschiedenen Apps. Über “SuperCard” kann die Funktion zum Bezahlen per NFC aufgerufen werden, ganz ohne auf ein Menü zurückgreifen zu müssen.

Auch unter der Haube gibt es eine ganze Reihe an Optimierungen, die Vivo “Multi-Turbo 5.0” nennt. Dazu gehört beispielsweise Memory Fusion, eine Funktion, die den Arbeitsspeicher um bis zu 3 GB erweitern kann, indem aktuell nicht benötigte Daten auf den Flash-Speicher ausgelagert werden. OriginOS soll allerdings von vorn herein weniger RAM belegen als FuntouchOS. Eine künstliche Intelligenz versucht vorherzusagen, welche Apps der Nutzer als nächstes öffnen wird – diese werden im Hintergrund bereits geladen, um die Startgeschwindigkeit zu erhöhen.

OriginOS erhält auch diverse visuelle Upgrades, allen voran die dynamischen Hintergrundbilder, die in einem der unten eingebetteten Videos zu sehen sind. Mit dabei sind auch interessante Bilder, die sich beispielsweise an das aktuelle Wetter anpassen. Der Zeitplan für den Rollout ist bisher noch nicht bekannt, Vivo hat allerdings versprochen, zur Developer Conference am 19. November weitere Informationen dazu zu verraten.

WhatsApp zieht Schlussstrich: Hier wird es bald nicht mehr funktionieren

Den beliebten Messenger WhatsApp gibt es nicht nur als App für Android und iOS, sondern auch für den Desktop. Wer sogar ohne Installation arbeiten möchte, der kann auch die kostenlose Web-App nutzen – doch dies ist nun bei einem Browser nicht mehr möglich.

WhatsApp ist ohne Zweifel der beliebteste Messenger und lässt sich auf allen gängigen Plattformen nutzen, egal ob unter Android, iOS, Windows oder macOS. Selbst Web-Apps gibt es vom Anbieter. Der Vorteil: Es ist keine Installation nötig, somit kann man auch an fremden Rechnern die Anwendung starten.

Die Legacy-Version von Microsofts Edge-Browser wird allerdings ab sofort nicht mehr von der Web-App unterstützt. Damit will Facebook die Nutzer dazu bewegen, auf die neuere Version des Browsers umzusteigen.

WhatsApp Web: Neuer Edge ist fit

Nutzer müssen sich allerdings keine Sorgen machen, denn die aktuelle Version von Microsoft Edge auf Chromium-Basis ist weiterhin kompatibel mit WhatsApp Web.

Auf dem eigenen Laptop oder Desktop-PC ist es bequemer, einfach die Software zu installieren, um schnellen Zugriff auf den eigenen Account zu haben.

HP EliteBook x360 1030 G7 Convertible im Test: Ein Spectre-Dragonfly-Hybrid

Das EliteBook x360 1030 G7 ist HPs neuestes ultraflaches High-End-Business-Subnotebook, das sich oberhalb der erschwinglicheren EliteBook-830- oder ProBook-Familien positioniert. Es ist in vielerlei Hinsicht die graue Version des optisch ansprechenderen HP Elite Dragonfly. Nichtsdestotrotz führt HP beim EliteBook x360 1030 G7 sowohl innen als auch außen einige Änderungen ein, um es besser zu machen als das Vorgängermodell EliteBook x360 1030 G4 und die erste Generation des Dragonfly.

Es gibt zahlreiche SKUs, ausgestattet mit Core i5-10210U der 10. Generation bis hin zur Core i7-10810U-CPU mit vPro, FHD bis hin zum 4K UHD AMOLED Touchscreen, 8 GB bis 32 GB LPDDR4-2933 RAM und bis zu 2 TB Speicher mit optionalem Optane 3D Xpoint. Alle Konfigurationen werden mit Comet-Lake-U-CPUs, Gorilla-Glas und integrierter UHD Graphics 620 geliefert. Unsere spezifische Testeinheit ist eine SKU der mittleren Preisklasse mit Core-i7-10810U-CPU, FHD-Display und 16 GB RAM für ca. 2400 USD.

Zu den Konkurrenten des EliteBook x360 1030 G7 gehören das Lenovo ThinkPad X13 Yoga, das Dell XPS 13 2-in-1, das Asus ZenBook S Flip und andere ultradünne Subnotebooks, die für den Einsatz im Büro konzipiert sind.

Gehäuse

Wenn Sie schon einmal ein EliteBook in der Hand hatten, dann haben Sie bereits eine gute Vorstellung davon, wie das EliteBook x360 1030 G7 aussieht und sich anfühlt. Die Designphilosophie von HP für die EliteBook-Serie hat sich zwischen den Generationen nicht geändert. Das Aluminium-Magnesium-Skelett wird zwar kleiner und leichter, aber es fühlt sich immer noch steif an, mit nur ein wenig Biegung und Knarren beim Verdrehen der Seiten. Größere und schwerere Business-Clamshells wie das Dell Latitude 7400 fühlen sich robuster an.

Am einfachsten lässt sich das EliteBook x360 1030 G7 vom x360 1030 G4 unterscheiden, wenn man sich die hinteren Ecken und den unteren Bildschirmrand ansieht. HP hat das “diamond-cut”-Design der Spectre-Serie übernommen und gleichzeitig die Dicke des unteren Displayrahmens noch weiter reduziert, um das Gesamtvolumen zu verringern.

Die schmalere untere Lünette hat 11 mm von der Länge des Gehäuses abgeschnitten. Dadurch ist das neuere System auch um etwa 100 Gramm leichter (1,3 kg vs. 1,2 kg). Die Änderungen von Generation zu Generation mögen zwar geringfügig klingen, aber sie sind sicherlich spürbar, vor allem auf Reisen oder unterwegs, wo jedes Gramm und jeder Millimeter zählt. Beachten Sie, dass sich die Dicke gegenüber dem Modell der letzten Generation nicht verändert hat.

Ausstattung

Die Anschlussoptionen und die Positionierung unterscheiden sich geringfügig vom x360 1030 G4. HP hat einen zweiten USB-A-Anschluss hinzugefügt, während sich der DriveLock-Anschluss nun am linken Rand befindet. Beachten Sie, dass es immer noch kein SD-Kartenlesegerät gibt, da HP die Besitzer ermutigt, stattdessen seine QuickDrop-Software zu verwenden. QuickDrop ermöglicht eine direkte Wi-Fi-Verbindung zwischen dem PC und dem Smartphone für wesentlich schnellere Datenübertragungen als mit Bluetooth, aber Benutzer, die sich auf Kamera-SD-Karten verlassen, werden trotzdem Pech haben.

Sicherheit

Diese Generation führt HP Presence Aware zusätzlich zu den üblichen Sicherheitsfunktionen wie Fingerabdruckleser, Webcam-Shutter, DriveLock und HP Client ein. Presence Aware kann erkennen, wenn sich ein Benutzer nahe des Laptops befindet, und den Laptop automatisch in den Ruhezustand versetzen, wenn niemand in der Nähe ist. Umgekehrt kann es sich auch automatisch anmelden, wenn es mit Windows Hello kombiniert wird, falls es einen Benutzer in der Umgebung erkennt. Es handelt sich im Wesentlichen um die HP-Version des Dell ExpressSign-In, wie sie auf soliden High-End-Systemen (Latitude) zu finden ist, allerdings mit einem größeren Sichtfeld vor dem Laptop (60 Grad vs. 40 Grad)

Wartung

Die Bodenplatte ist zur einfachen Wartung mit sechs zugänglichen T5-Torx-Schrauben befestigt. Obwohl RAM und WLAN verlötet sind, sind das WWAN-Modul und die M.2-SSD abnehmbar.

Zubehör und Garantie

Die Verpackung enthält ein USB-C-auf-USB-A-Kabel und einen HP L04729-003 Aktivstift. Der Stift lässt sich magnetisch am linken Rand des Laptops befestigen, aber wir ziehen es vor, ihn einfach in die Tasche zu stecken, da er sich auf diese Weise viel sicherer anfühlt.

Eine einjährige beschränkte Garantie ist Standard, statt des Zeitrahmens von drei Jahren, den wir von High-End-Businessgeräten gewohnt sind.

Eingabegeräte

Tastatur

Tastaturgröße und Feedback bleiben gleich wie beim EliteBook x360 1030 G4, was eine gute Sache ist, denn wir fanden, dass der Laptop beim Tippen komfortabler ist als die weicheren Tasten beim Asus ZenBook Flip und den meisten anderen Ultrabooks. Stattdessen beziehen sich die größeren Änderungen auf die Sekundärfunktionen auf der ersten Tastenreihe. Insbesondere die Videokonferenz- und Kalendertasten des Modells der letzten Generation wurden jetzt durch einen Kameraverschluss-Schalter, einen Schalter für den Flugzeugmodus und eine individuell programmierbare Taste ersetzt. Solche Funktionen sind wohl vielseitiger.

Touchpad

Die Größe des Clickpad hat sich gegenüber dem x360 1030 G4 (11,6 x 6,3 cm vs. 11,1 x 6,5 cm) geringfügig verändert. Seine Oberfläche ist im Gegensatz zu den meisten anderen Laptops völlig glatt und “klebt” auch bei sehr langsamen Gleitgeschwindigkeiten fast nicht. Ein wenig “Kleben” wäre für genauere Drag-and-drop-Bewegungen wünschenswert gewesen, aber das ist nur ein persönlicher Geschmack.

Die integrierten Mausklicks sind relativ weich. Ein stärkeres Feedback hätte das Klicken einfacher und ergonomischer gemacht. Wir vermissen definitiv den TrackPoint und die dedizierten Maustasten auf traditionellen Business-Notebooks wie dem EliteBook 840 G5, aber wir können ihren Wegfall hier bei einem Convertible, das für den Einsatz mit Touchscreen konzipiert ist, nachvollziehen.

Display

Unser EliteBook x360 1030 G7 verwendet ein Chi-Mei-Panel im Gegensatz zum InfoVision-Panel auf dem älteren EliteBook x360 1030 G4. HWiNFO ist jedoch nicht in der Lage, hier den genauen Namen des Panels zu identifizieren, mit Ausnahme des Chi-Mei-CMN13A9-Controllers. Unsere spezifische Konfiguration wird mit dem Basis-Panel mit 400 Nits und 1080p geliefert, das in Bezug auf Kontrast und Schärfe bereits besser als die meisten Subnotebook-Displays ist. Die Reaktionszeiten bleiben etwas langsam (merkliches Ghosting), obwohl dies bei den meisten Büroarbeiten kein Problem darstellt.

Der Farbraum deckt >95 Prozent von sRGB ab, während die teurere 4K-UHD-OLED-Konfiguration tiefere Farben bietet, die AdobeRGB abdecken. Wir sind nur froh, dass es selbst bei den Einstiegskonfigurationen keine billigen Panels gibt.

Die Messungen mit dem X-Rite-Kolorimeter zeigen eine dezent kalibrierte Anzeige, die sofort einsatzbereit ist. Das Gamma könnte jedoch besser sein, da es ungewöhnlich niedrig ist. Eine eigene Kalibrierung des Panels würde die Farben und Graustufen von durchschnittlichen DeltaE-Werten von 4,39 und 3,9 auf 1,65 bzw. 1,9 merklich verbessern.

Die Sichtbarkeit im Freien ist aufgrund des glänzenden Gorilla-Glas-Overlays durchschnittlich. Glücklicherweise bietet HP 1000-Nit-Display-Optionen an, die die Sichtbarkeit dramatisch verbessern sollten, wenn auch auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs. Alle 1.000-Nit-SKUs sind derzeit mit Sure View ausgestattet, was bedeutet, dass man das eine nicht ohne das andere haben kann. Business-Subnotebooks von Dell oder Lenovo sind noch nicht mit solchen Optionen ausgestattet.

Performance

HP hält im Moment an der Intel-Comet-Lake-U-Serie der 10. Generation fest, da HP vPro im Gegensatz zu den neueren Optionen der 11. Generation Tiger Lake unterstützt. Benutzer werden hier daher keine Iris-Plus- oder Iris-Xe-Grafikoptionen sehen. Es ist zu schade, dass es keine “EliteBook x360 1035”-Serie mit AMD-Optionen gibt, da dies die Grafikleistung gesteigert hätte.

RAM ist gelötet, was bedeutet, dass Benutzer ihre Konfigurationen sorgfältig auswählen müssen. Unser System wurde auf HP Optimized eingestellt, bevor die unten aufgeführten Leistungsbenchmarks ausgeführt wurden.

Prozessor

Die CPU-Leistung ist bei kurzen Benchmarks schneller als erwartet, während die Ergebnisse bei längeren Benchmarks aufgrund der kurzlebigen Turbo-Boost-Leistung des Laptops etwas niedriger ausfallen. CineBench R20 xT zum Beispiel liegt innerhalb von 10 Prozent des durchschnittlichen Core i7-10810U in unserer Datenbank, während kürzere Benchmarks wie GeekBench oder 7-Zip unseren HP etwas mehr bevorzugen. Nichtsdestotrotz ist die reine Multi-Thread-Leistung nur geringfügig schneller als die des Core i7-1065G7 und sogar langsamer als die des billigeren Ryzen 5 4500U im HP ProBook x360 435 G7.

Weitere technische Informationen und Benchmarkvergleiche finden Sie auf unserer speziellen Seite über den Core i7-10810U.

System Performance

Die PCMark-Benchmarks befinden sich dort, wo wir sie erwarten, relativ zu anderen Comet-Lake-U-Systemen. Core-i7-Ice-Lake- und Tiger-Lake-Systeme wie im XPS 13 und im ZenBook Flip S sind in der Lage, den HP wahrscheinlich aufgrund des schnelleren RAM und der integrierten Iris-GPUs zu überflügeln.

Während unserer Zeit mit der Testeinheit hatten wir keine Software- oder Hardwareprobleme. HP Presence Aware ist standardmäßig aktiviert, aber dies kann leicht umgeschaltet werden.

DPC-Latenzzeit

LatencyMon zeigt DPC-Latenzprobleme beim Öffnen mehrerer Tabs auf unserer Homepage an. Die 4K-UHD-Wiedergabe ist ansonsten flüssig und ohne dropped frames während unseres minutenlangen YouTube-Tests.

Speichergeräte

Unsere Konfiguration ist mit dem Samsung PM981a ausgestattet, einer der schnellsten PCIe-3-NVMe-SSDs, die für Verbraucher erhältlich ist. Laufwerke von Toshiba und Western Digital sind in der Regel billiger, aber auch langsamer.

In unserer Tabelle mit HDDs und SSDs finden Sie weitere Benchmarkvergleiche.

GPU Performance

Die Grafikleistung wird mit der gleichen integrierten UHD Graphics 620 erbracht, mit der wir seit fast einem halben Jahrzehnt vertraut sind. Der Grafikprozessor ist vor allem angesichts der neueren Radeon-RX- oder Iris-Xe-Lösungen veraltet, aber für die Zielgruppe dürfte dies kein großes Problem darstellen. HP hat bisher noch keine höheren Grafikoptionen für seine konvertierbaren EliteBook-Subnotebooks angeboten.

Emissionen

Systemlärm

Die Lüfter reichen von 28,1 dB(A) bis zu 31,3 dB(A) bei anspruchsloser Last. Solche niedrigen Pegel sind in einem typischen Büro oder Konferenzraum im Wesentlichen unhörbar. Höhere Lasten, wie Spiele, erhöhen das Lüftergeräusch auf bis zu 35 oder 37 dB(A), was bei Ultrabooks ohne dedizierte Grafikeinheit nicht ungewöhnlich ist. Das Lüftergeräusch ist etwas höher, als wir uns das wünschen, da die einzelnen Lüfter so klein im Durchmesser sind.

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen sind nie unangenehm, da sich der Hotspot nahe der Rückseite befindet, wo Haut und Hände sich wahrscheinlich nicht berühren werden. Ein bestimmter Bereich der Tastatur kann bei extremen Belastungen bis zu 37 °C warm werden, im Vergleich zu 43 °C beim Lenovo ThinkPad X13 Yoga 2020.

Stresstest

HP-EliteBook-Subnotebooks können unter Stress typischerweise keine sehr hohen Taktraten aufrechterhalten, und unser Prime95-Stresstest beweist dies. Taktraten und Temperatur würden nur für die ersten paar Sekunden auf 3,1 GHz bzw. auf etwa 40 °C ansteigen, bevor sie schnell in den Bereich von 2,0 bis 2,1 GHz fallen, um eine kühlere Kerntemperatur von 24 °C aufrechtzuerhalten, wie unsere Screenshots unten zeigen.

Der Betrieb mit Batterien beeinträchtigt die CPU-Leistung geringfügig. Ein 3DMark-11-Test zur Batterieleistung ergibt Physik- und Grafik-Werte von 8173 bzw. 1893 Punkten, verglichen mit 8534 und 1942 Punkten bei Netzbetrieb.

Leistung

Leistungsaufnahme

Der Leerlauf auf dem Desktop erfordert je nach Leistungsprofil und Helligkeitseinstellung zwischen 1,5 W und 10 W, um etwas energieeffizienter zu sein als das, was wir mit dem älteren Modell x360 1030 G4 aufgezeichnet haben. Wir sind in der Lage, eine vorübergehende maximale Leistungsaufnahme von 68,9 W aus dem kleinen (~8,8 x 5,3 x 2 cm) 65-W-CA-Adapter aufzuzeichnen, wenn Prime95 läuft, was mit vielen anderen Ultrabooks mit Ice-Lake- oder Comet-Lake-U-CPUs vergleichbar ist. Beachten Sie, dass das Asus ZenBook Flip S mit Tiger-Lake in der Lage ist, eine um 150 Prozent schnellere GPU-Leistung zu bieten, ohne notwendigerweise mehr Strom zu verbrauchen.

Akkulaufzeit

Obwohl sich die Akkukapazität gegenüber dem älteren Whiskey-Lake-U-betriebenen EliteBook x360 1030 G4 nicht wirklich verändert hat, ist die WLAN-Laufzeit auf dem neueren G7-Modell immer noch etwa eine Stunde länger, bei einer Gesamtlaufzeit von fast 10,5 Stunden. Das Aufladen von leerer auf volle Kapazität dauert etwa 1,5 Stunden.

Fazit

Das HP EliteBook x360 1030 G7 ist ein schwer zu schlagendes Convertible. Es verfügt über 4G LTE, Näherungssensor und 1000-Nit-Panel-Optionen, die die meisten konkurrierenden Alternativen nicht bieten. Seine lange Liste von Funktionen ist angesichts des kleinen Formfaktors beeindruckend. Verglichen mit dem Vorgängermodell EliteBook x360 1030 G4 ist das G7 ein würdiger Aufstieg.

Die Hauptnachteile des HP-Convertible sind die begrenzte Grafikleistung, das schwammige Clickpad und der hohe Einstiegspreis. Die Besitzer müssen sich mit der veralteten UHD Graphics 620 abfinden, während das Clickpad bei weitem nicht so einfach zu bedienen ist wie das Touchpad des EliteBook 845.

Es kostet zwar ein kleines Vermögen, aber das HP EliteBook x360 1030 G7 ist, richtig konfiguriert, ein nahezu perfekter Reisebegleiter für Büro und Textverarbeitung.

Seien Sie darauf vorbereitet, fast $2000 USD oder mehr zu zahlen, selbst für die günstigste Core-i5-Konfiguration. Wir wissen, dass die Prozessorleistung nie ein wesentliches Verkaufsargument für ein EliteBook-Convertible war, aber die Tatsache, dass ein billiger Ryzen 5 4500U die beste Comet-Lake-U-Core-i7-Option, die für dieses $2000-System erhältlich ist, übertreffen kann, ist schwer zu ignorieren.

Wohin wird HP von nun an gehen? Wir sagen voraus, dass zukünftige Modelle den Sprung auf 16:10 schaffen, eSIM, drahtloses Laden oder ein Upgrade auf Thunderbolt 4 mitbringen. Aber bis dahin ist dies ohne weiteres eines unserer bevorzugten 13,3-Zoll-Convertibles für Büro und Reise.

Ein Leak verrät viele Details zu Intel Tiger Lake-H: Acht Kerne für leistungsstarke Gaming-Notebooks

Boyd Phelps, Intels Vice President der Client Computing Group, hat bereits im September offiziell bestätigt, dass Tiger Lake-H-Chips mit bis zu acht Kernen sowie mit einem Last Level Cache von 24 MB ausgestattet sein werden – damit dürften Gaming-Notebooks und mobile Workstations im Vergleich zu Tiger Lake-U fast die doppelte Prozessorleistung bieten können.

Nun wurde ein Tiger Lake-H-Chip bei UserBenchmark gesichtet, sodass einige weitere Spezifikationen bekannt sind. Das Notebook mit der Bezeichnung “Insyde TigerLake” ist vermutlich ein Prototyp, der mit 20 GB DDR4-3.200-Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Der Eintrag gibt eine Basis-Taktfrequenz von 3,1 GHz sowie eine Boost-Taktfrequenz von 2,75 GHz an – das deutet auf einen frühen Prototyp hin, den Benchmark-Resultaten sollte man daher vorläufig noch nicht allzu viel Beachtung schenken. Der Basistakt ist damit aber bereits höher als beim Core i7-1185G7, in Verbindung mit der deutlich höheren Anzahl an Rechenkernen dürfte die Leistung bei Tiger Lake-H wesentlich höher ausfallen.

Gerüchten zufolge werden Tiger Lake-H-SoCs wahlweise mit vier, sechs oder acht Kernen und mit einer TDP von 35 oder 45 Watt mit einer cTDP von maximal 65 Watt erhältlich sein, wobei die stromsparenden Varianten eine Intel Iris Xe iGPU mit nur 32 Execution Units (EUs) bieten sollen, während die 45 Watt SoCs mit der schnellen Iris Xe G7 mit 96 EUs ausgestattet sein sollen. Die ersten Notebooks auf Basis von Intel Tiger Lake-H werden in der ersten Hälfte des Jahres 2021 erwartet.

SEi10: Mini-PC mit aktuellem Intel-Prozessor ab sofort erhältlich

Mini-PCs sind inzwischen zwar zumindest auch theoretisch zum Gaming geeignet, spielen ihre Stärke aber auch und insbesondere als kompakte Systeme für Office-Anwendungen aus. Mit dem SEi10 bringt Beelink nun einen neuen Mini-PC mit aktuellem Intel-Prozessor auf den Markt.

Konkret ist der nur 124 x 113 Millimeter große und 41 Millimeter hohe Mini-PC mit dem Intel Core i3-1005G1 ausgestattet. Dessen zwei Kerne können bis zu vier Threads abarbeiten, wobei die Taktrate auf bis zu 3,4 GHz im Turbo-Modus beziffert wird. Die Basis-Taktrate liegt bei 1,2 GHz. Das Kühlsystem basiert auf Heatpipes und einem großen Lüfter. Eine dedizierte Grafikkarte steht nicht zur Verfügung, stattdessen kommt die im Prozessor Intel UHD Graphics zum Einsatz. Der RAM misst acht Gigabyte, wobei bis zu 64 Gigabyte DDR4-RAM unterstützt werden.

Je nach gewählter Variante ist der M.2-Slot mit einer 256 oder 512 Gigabyte großen NVMe-SSD bestückt. Eine 2,5-Zoll-SSD oder -Festplatte kann nachgerüstet werden. Verbaut sind zwei HDMI-Ports und ein Typ C-Port mit Thunderbolt-Unterstützung, wodurch auch mehrere, hochauflösende Displays gleichzeitig versorgt werden können. Dazu kommen vier USB 3.0-Ports zu Anbindung von Zubehör und Massenspeichern, ein Kartenleser zur besonders einfachen Speichererweiterung ist ebenso verbaut wie Gigabit-Ethernet und ein Klinkenstecker.

Das WiFi 6-Modul unterstützt auch Bluetooth 5.0, wodurch etwa Tastaturen oder Headsets besonders einfach angebunden werden können. Der Beelink SEi10 ist ab sofort zu einem Preis ab rund 270 Euro direkt aus Asien erhältlich. Dabei birgt der direkte Import wie üblich die Gefahr weiterer Einfuhrabgaben.

Neu in WhatsApp: Das bedeutet die kleine Uhr auf dem Profilbild

WhatsApp rollt aktuell eine spannende neue Funktion aus, die Sie an einem kleinen Uhrensymbol am Profil- oder Gruppenbild erkennen. Wie Sie das neue Feature nutzen können und was es mit der kleinen Uhr auf sich hat, fassen wir im Text zusammen. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie die neue Funktion aktivieren.

Wir berichten bereits seit einiger Zeit von einem neuen Feature, das WhatsApp-Chats grundlegend verändern könnte. Nach Monaten der Gerüchte und Spekulationen ist die Funktion nun offiziell.

In den FAQs erklärt WhatsApp, wie “ablaufende Nachrichten” funktionieren und was Sie dabei beachten sollten. Wir haben die Infos hier für Sie zusammengefasst. Die Funktion wird aktuell offenbar von den Entwicklern Stück für Stück für die Final-Version ausgerollt; auch wir hatten in einem kurzen Test bereits Zugriff darauf. Wenn Sie die Funktion noch nicht aktivieren können, müssen Sie sich womöglich noch etwas gedulden, da Updates häuig in Wellen ausgerollt werden. Es scheint jedoch, dass das neue Feature mit dem Update 2.20.205.13 für Android-Nutzer beziehungsweise 2.20.111.3 für iOS-User ausgerollt wird.

Ablaufende Nachrichten in WhatsApp: Was Sie wissen müssen

Wer die neue Funktion aktiviert, kann Nachrichten senden, die sich nach sieben Tagen automatisch wieder aus dem Chat löschen. Jeder kann dabei selbst wählen, ob das Feature aktiviert wird oder nicht. In Gruppenchats hingegen können nur Admins “ablaufende Nachrichten” aktivieren oder deaktivieren.

Dabei werden dann nicht nur Text-Nachrichten im Chat mit dem 7-tägigen Timer versehen, sondern auch Bilder, Dateien und Videos. Diese werden aber, sofern die Einstellung aktiv ist, weiterhin in Ihren Fotos abgespeichert und bleiben dort auch nach den sieben Tagen bestehen. Hat ihr Gesprächspartner die ablaufenden Nachrichten aktiviert, ist am Profilbild beziehungsweise am Bild des Gruppenchats eine kleine Uhr zu sehen. Zusätzlich erscheint im Chatfenster ein Hinweis, dass das Feature aktiviert wurde.

Sobald die Funktion eingeschaltet ist, sollten Sie folgende Dinge beachten:

Wenn ein Benutzer WhatsApp sieben Tage nicht öffnet, verschwindet die Nachricht automatisch. Allerdings sieht er die Vorschau der Nachricht eventuell noch in den Benachrichtigungen, bis er WhatsApp öffnet.

Wenn Sie auf eine Nachricht antworten, wird die vorher gesendete Nachricht zitiert. Wenn Sie auf eine ablaufende Nachricht antworten, bleibt der zitierte Text eventuell auch nach sieben Tagen noch im Chat.

Wenn eine ablaufende Nachricht an einen Chat weitergeleitet wird, in dem ablaufende Nachrichten ausgeschaltet sind, verschwinden die Nachricht dort nicht.

Wenn ein Benutzer ein Backup erstellt, bevor die Nachricht verschwunden ist, wird sie dort gespeichert. Sie verschwindet allerdings, sobald er das Backup wiederherstellt.

Warum Sie die Funktion nicht leichtsinnig nutzen sollten:

Empfänger können ablaufende Nachrichten vor ihrem Verschwinden jederzeit weiterleiten oder einen Screenshot davon machen, um sie zu speichern.

Inhalte aus ablaufenden Nachrichten können vor ihrem Verschwinden kopiert und gespeichert werden.

Mit einer Kamera oder einem anderen Gerät können Fotos von der ablaufenden Nachricht gemacht werden, bevor diese verschwindet.

Neues WhatsApp-Feature: So aktivieren Sie ablaufende Nachrichten

Ablaufende Nachrichten in iOS aktivieren

Öffnen Sie den WhatsApp Chat.

Tippen Sie auf den Namen des Kontakts.

Tippen Sie auf Ablaufende Nachrichten.

Wähle Sie nun Ein aus.

Ablaufende Nachrichten in Android aktivieren

Öffnen Sie den WhatsApp Chat.

Tippen Sie auf den Namen des Kontakts.

Tippen Sie auf Ablaufende Nachrichten.

Wähle Sie nun Ein aus.

Sie können ablaufende Nachrichten unter Android und iOS auch in Gruppen-Chats aktivieren. Allerdings können hier nur Admins die entsprechenden Einstellungen vornehmen.